cattof 9 * 5 62 1 8 eln l N A . N Bonnerstag den 28. April. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. dumoncen: die einspaltige 7 7 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern ssoweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. g Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat der Oberrheinischen Versicherungsgesellschaft in Mannheim die Erlaubniß zum Geschäfts betrieb im sroßherzogthum unter den nachstehenden Bedingungen auf Widerruf ertheilt: 1. daß die Gesellschaft von jeder Veränderung der bei der Zulassung gültigen Statuten bei berlust der Coneession dem Großherzoglichen Ministerium des Innern und der Justiz alsbald Anzeige macht, auch sich verpflichtet über ihre Geschäftsverhältnisse jede in dezug auf die Interessen des Großherzogthums verlangt werdende Auskunf zu geben; 2. 1sen, welcher in diesem Staate seinen Wohnsitz hat, zu bestellen und dem Großherzoglichen Ministertum des Innern und der Justiz namhaft zu machen, durch diesen wie die übrigen Agenten ordnungsmäßige Bücher und Akten führen und solche den betreffenden höheren Polizeibehörden, auf deren Verlangen, jederzeit zur Einsicht vor— lden zu lassen; 3. daß die Gesellschaft in allen auf das Versicherungsgeschäft bezüglichen Rechtsstreitigkeiten zwischen der Gesellschaft und Versicherten aus dem Großher— gthum Hessen als Klägerin und Beklagte vor den Großherzoglichen Gerichten Recht nimmt und zwar, sofern die Gesellschaft als Beklagte erscheint, je nach der Wahl der kersicherten entweder bel dem Gerichtsstand ihres Generalagenten für das Großherzogthum oder des Agenten, welcher die Versicherung vermittelt hat. 4 ht die Gesellschaft in jeder für einen Versicherten aus dem Großherzogthum auszustellenden Versicherungspolice ausdrücklich auszusprechen; 4. daß die Gesellschaft die Frpflichtung übernimmt, den Namen ihres Generalagenten, sowie einen etwaigen Wechsel in der Person desselben bezw. das Erlöschen des einem Generalagenten ertheilten daß die Gesellschaft sich verpflichtet, einen Hauptagenten für das Großherzogthum Diese Verpflichtung b. B. zg Uftrags, binnen 14 Tagen in der Darmstaͤdter Zeitung bekannt zu machen, sowie auch alle wichtigeren Bekanntmachungen, insbesondere den jährlichen Rechnungsabschluß on 0 n diese Zeitung einzurücken, und zwar den letzteren so vollständig, daß derselbe jedenfalls aus einer Vermögensübersicht(Verzeichniß der Aetiva und Passiva in der her— g eifbinde immlichen Form, Generalbilanz) und einer Uebersicht über Einnahmen und Ausgaben der Gesellschaft während des letzten Jahres nach den üblichen Hauptrubriken Di. Scadt Sus schaften. 9 offen!“ N 0 treffend: Der Aufenthalt des Konrad Heinrich Schilling, geboren den 8. April 1866 zu Grebenau. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg bewinn⸗ und Verlust Conto) sowie einer summarlschen Darstellung der im verflossenen Jahr im Großberzogthum betriebenen Geschäfte besteht; 5. daß die Gesellschaft Fer sich verpflichtet, jährlich den Verwaltungsbericht, den Rechnungsabschluß und die Generalbilanz der Gesellschaft, sowie eine Uebersicht ihres Geschäftsbetriebs im Foßherzogtbum Hessen an das Großherzogliche Ministerium des Innern und der Justiz einzusenden. Friedberg den 26. April 1887. N an die Großherz. Bürgermeistereien, die Großh. Gendarmerie des Kreises und das Großh. Polizei-Commissariat Wickstadt. Konrad Heinrich Schilling, geboren am 8. April 1866 zu Grebenau, Kreises Alsfeld, soll sich im hiesigen Kreise als Knecht ꝛc. auf— Sie wollen nach demselben eingehend recherchiren und uns eventuell bis zum 10. k. Mts. Aufenthaltsanzeige erstatten. Dr. Braden. Bekanntmachung, den Ankauf von Remonten pro 1887 betreffend. Zum Ankauf von Remonten im Alter von drei und ausnahms- Kaufpreises und der Unkosten zurückzunehmen, ebenso Krippensetzer, ise vier Jahren sinds im Bereiche des Großherzogthums Hessen welche sich in den ersten acht und zwanzig Tagen nach Einlieferung in zie dieses Jahr nachstehende, Morgens 8 Uhr beginnende Märkte an- den Depots als solche erweisen. Pferde, welche den Verkäufern nicht dung der te abts⸗ Mm bang de Mantel a0 billigsts raumt worden und zwar: eigenthümlich gehören, oder durch einen nicht legitimirten Bevollmäch— ) 9 5 1 a 4 ge 2— am 6. Juli in Nidda, tigten der Commission vorgestellt werden, sind vom Kauf ausgeschlossen. en. 3„ Alsfeld, Die Verkäufer sind verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue Nieder-Woöͤllstadt, starke rindlederne Trense mit starkem Gebiß und einer Kopfhalfter 9 E.„ Butzbach, von Leder oder Hanf mit zwei mindestens zwei Meter langen Stricken „ 1. August„ Lampertheim, ohne besondere Vergütung mitzugeben. e“Bickenbach, Um die Abstammung der vorgeführten Pferde feststellen zu können, 0 8 Gernsheim, ist es erwünscht, daß die Deckscheine möglichst mitgebracht werden, auch 4e 1„ Groß-Gerau. 9 Die von der Remonte-Ankaufscommission erkauften Pferde werden „dei, zu Stelle abgenommen und sofort gegen Quittung baar bezahlt. Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den Landesgesetzen den bien, Mg Fuf rückgängig machen, sind vom Verkäufer chende Zeh 1 Södel, den 25. April 1887. gezen Erstattung des Bekanntmachung. werden die Verkäufer ersucht, die Schweife der Pferde nicht zu cou— piren oder übermäßig zu verkürzen. Berlin den 5. März 1887. Kriegsministerium, Remontirungs-Abtheilung. gez.: Freih. v. Troschke. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Heinrich Jakob Roth und Wilhelm Filz II. von Kaichen wurden als Wiesenvorstandsmitglieder dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet. J. eu bt ee ee Sonntag den 1. Mai d. J., Nachmittags 3 Uhr, findet in dem Saale der Frau Gastwirth Philippi zu Melbach eine landwirthschaft— ice Sectionsversammlung statt, wozu alle Freunde der Landwirthschaf 0 5 3 a Gegenstände der Tagesordnung sind: 1. Vortrag des Herrn Landwirthschaftslehrer Hannemann über rationelle Fütterung. 2. Verschiedene Mittheilungen. t hierdurch ergebenst eingeladen werden. Reitz. Deutsches Relch. Darmstadt, 25. April. Prinz Heinrich bbgroßherzog, dem Fürsten Alexander, sowie e Prinzen Ludwig und Franz Joseph von Batten— eig zur Bahn begleitet, heute Vormittag die lckreise nach Kiel angetreten. — 26. April. Die zweite Kammer trat heute in die e athung des Gesetzentwurfs, das Dammbauwesen und der Aufregung mitgetheilt worden war. So wird u. A. die Behauptung, es habe eine Grenz— verletzung stattgefunden, dadurch zu bekräftigen versucht, daß man die deutscherseits herangezogenen Zeugen als unzuverlaͤssig darstellt. Dieselben seien erst auf den Schauplatz der Handlung zuruͤck— gekommen, als die deutschen Polizeibeamten den Schnebele, der auf französisches Gebiet zurück— gelaufen wäre, wieder auf deutsches Gebiet hin— Weise strotzt. Mit Emphase bejaht der Franzose die Anklage, daß Schnebele im Elsaß spionirt habe. Eine Masse von Spionagematerial habe er seit 15 Jahren nach Paris gesandt und so viele Deutsche gekauft, die ihm Nachrichten ge— liefert hätten, daß er in den zwei Briefen des Commissärs Gautsch auch nichts Anderes erblickt habe, als Anerbietungen, ihm weitere deutsche Geheimuisse zu verkaufen. Giffard beruft sich l(Wasserrecht in den Gebieten des Rhein, Main, Neckar 3 Wir chreibt das if das Zeugniß beier Landleut del* 4 10.% Net übergeschleppt haͤtten. Wir haben, schreibt das auf das gniß zweier Landleute, welche ge — 0 d iffb 0 betr. eln. st f b ben 1 — e bie Ge eaddisesen und Wieeussen uber unt Fr. J. nicht ven geringsten Anlaß, bieser Dar. ssehen haben wolen, wie Schnebele auf fran. are, kifnet. Dieser Artikel bestimmt, daß innerhalb des stellung Glauben zu schenken, so lange von deut— zösischem Boden verhaftet worden sei. Der ganze * Jeterschwemmungsgebletes der genannten Flüsse alle Ver, scher halbamtlicher Seite nachdrücklich versichert Artikel strotzt von Deutschenhaß und erklärt die altungen, welche geelgnet sind, auf die Ausbreitung e den natürlichen Ablauf des Wassers einzuwirken, n Genehmigung der Aufsichtsbehörde bebürfen. Berlin, 25. April. Zum Fall Schnebele 10 eit heute bereits das Ergebniß der von den fenzösischen Behörden veranstalteten Untersuchung . Dieselbe bestätigt eben nur, was aus jen— liger Quelle bereits in den ersten Stunden wird, die Verhaftung habe auf deutschem Boden stattgefunden. — 24. April. Der Pariser„Figaro“ ver⸗ oͤffentlicht in Sachen Schnebele einen Bericht seines eigens nach Metz entsandten Spezialre— porters Giffard, welcher von groben Injurien gegen Deutschland in kaum wiederzugebender politische Unterminirung des Elsaß für eine pa— triotische Pflicht jedes dortigen Franzosen. — 26. April. Die Affaire Schnebele nimmt nach einer dem Fr. J. zugegangenen Depesche jetzt einen ruhigeren Fortgang, auch in Frank reich scheint die Ueberzeugung zum Durchbruch zu kommen, daß deutscherseits keinerlei gewalt— .— —— . ö f K S im Laufe dileser Woche schlüssig thaͤtige Handlung beabsichtigt wird, und daß die der Schulvorstand erst 19 Angelegenheit am ersten zu ordnen ist, wenn werden wird so blieb Punkt 5 d. T. O. unerledigt. 1 ö 0. 4. Die Gartenbesitzer am kleinen Wildkautsgraben haben französischerseits unberechtigte Ansprüche nichts die städtische Berichtigung von Ungenaulgkeiken, welche erhoben werden. Bis zur Stunde war von den, bei einer e bes ere ee rü übe e ratione 0 iser-Jerkannt und soll das der Stadt fehlende Gelände, welche — 89 0 Aber 1 3 e durch Höherlegung des Weges zu den Gärten gekommen lichen Botschaft in Paris an bestunterrichteter ite von den Besiheen wesen e Stelle hier noch nichts bekannt. r. Darmstadt. Am 26. April wurden die irdischen 25. April. Im Reichstag fand heute die erste Ueberreste des Damänenraths Hauser zu Grabe getragen. Berathung des Nachtragsetats statt. Kriegsminister Sein Grab umstand eine zahlreiche Trauerversammlung, Bronsart von Schellendorf erläutert die Ausgaben als wollten doch viele dem verdtenstvollen und geliebten durch das neue Militärgesetz unvermeidlich gewordene und Manne die letzte Ehre erweisen. Die Liebe und Achtung, verhältnißmäßig nicht zu hoch gestellte. Die Regierung die der Verblichene allgemein genoß, zeigte sich auch in sel in jeder Beziehung bereit, nachzuweisen, daß die For- den überaus reichen Blumenspenden. Der fungirende derungen unerläßlich. Der Kriegsmintster erklärt, die Geistliche hatte im Hospital die Leiche eingesegnet und Forderungen hätten sich nicht früher übersehen und fixiren hielt dann am Grabe dle entsprechende Grabrede. Hierauf lassen. Was gefordert, sei zur Erhöhung der Schlag- legte, begleitet von geeigneten Worten, Stadtverordneter fertigkeit des Heeres unerläßlich. Der Nachtragsetat und Bergsträßer Namens der Stadt einen Kranz aufs Grab. das Anleihegesetz werden der Budgeteommission über⸗ Dann hielt Seminarlehrer Wahl von Friedberg Namens wiesen. Die Gesetze über Quartierleistung und die Na⸗ der Friedberger Loge, deren Mitglied Hauser war und turalleistung für die bewaffnete Macht im Frieden werden Namens der Freunde des Helmgegangenen eine bündige, nach kurzer Debatte an eine einundzwanziggliedrige Com- herzliche Gedächtnisrede, die allgemein sympatisch berührte. mission verwiesen.— 26. April. Im Reichstag fand heute 8 die zweite Berathung des Servistarifgesetzes statt und wird Allerlei. das Gesetz in zweiter Lesung vorwiegend nach den Com- g. Friedrichsdorf. In Ergänzung der in voriger missionsanträgen erledigt. 5 Nummer des Anzeigers gebrachten Notiz über die 200 — 25. April. Im Abgeordnetenhause wird heute das jährige Feier der französischen Colonie dahier, bemerken kirchenpolitische Gesetz zu Ende geführt und, wie nicht wir noch, daß die Feier in der Wetse vor sich gehen soll, anders zu erwarten war, angenommen, worauf das Haus daß nach einem Festgottesdlenst und gemeinsamen Essen noch die Novelle zur Synodalordnung, sowle den Entwurf, ein Festzug, woran sich die in der Stadt bestehenden In— betreffend die Aufhebung des Frankfurter Gesetzes über nungen als Gerber, Hutmacher, Spinner, Weber ꝛc. ꝛc. die Radfelgenbreite, in erster und zweiter Lesung annahm. in ihren gewerblichen Anzügen betheiligen, durch die — 26. April. Das Abgeordnetenhaus genehmigte das Stadt vor das Denkmal des Landgrafen Friedrich II. Volksschulleistungsgesetz in dritter Lesung nach den Be- von Hessen-Homburg, des Stifters der Colonle Fried— schlüssen der zweiten Lesung. richs dorf, unternommen werden soll. Des Abends wird Ems. Der König von Sachsen, welcher sodann die Stadt illuminirt und am zweiten Tage ein schon öfter hier zur Kur verweilte, wird in den Volksfest veranstaltet werden. 9; 5 5 Stuttgart, 26. April Die Uhlandfeier hat auf 5 0 5 7 0 8 1 zu längerem Kur- dem reichgeschmückten Marktplatz unter allgemeiner Theil aufenthalte hier eintreffen. nahme der Bevölkerung einen imposanten Verlauf ge— nommen. Nach der Huldigung am Uhland-Denkmal bewegte sich der Festzug zum Marktplatze, wo 1300 Sänger Die zweite Chöre nach Uhland'schen Dichtungen sangen und Ober: bemeer Het die Festrede— 0 in 8 Ubl 8 V m das t ied rte. lichen Artikel des Gesetzentwurfs über die Ae gen es der Au Hof 0 Feber von den änderung der Verfassung an. Fenstern 1555 n 1 9 beschloß ein Großbritannien. London, 26. April. Im großes Danket in der Aederhalle die Feier. g /// batte Finanzminister Göschen, er werde alle be⸗ keit ag kee in Folge dessen werden auch in diesem treffs Steuern hervorgehobenen Gesichtspunkte Jahre bei sämmtlichen Fußartillerie Regimentern Armir- und gemachten Vorschläge erwägen, namentlich unsgabungen enable, 1 85 1 e Uebung auch eine Erbs hung der Steger auf rende de e e on gage alba Werthpapiere. Schließlich wurde das Budget Gebiete bewegen. Ferner gelangt im Monat August bei in erster Lesung angenommen. der Festung Mainz eine größere Belagerungsübung in Fraukreich. Paris, 25. April. Dem der Dauer von drei. Ausführung, an welcher „B. Tgbl.“ wird von hier unter dem gestrigen nur Pioniertruppen sich bethelllgen werden. gemeldet: Der gestern nach Berlin abgegangene Handel und Verkehr. Cabinets⸗Kurier überbringt an den französischen Friedberg, 26. April. Fruchtpr. Watzen M. 18.00 Botschafter Herbette Instructionen über den bis 18.25, korn M. e 657 14.00— Schnebele⸗-Fall. Die Antwort kann vor Don u 8c 00 8 E 200 Zeupfd. e Preise verstehen nerstag hier nicht eintreffen. Die Beschuldigung Friedberg, 27. April. Buttermarkt. Butter kostete gegen Schnebele lautet, nach einer Mittheilung per Pfd. M. 0.80 0.90. Cier 2 St. 9 Pf. e des deutschen Geschäftsträgers, außer auf Ver⸗. 23. 1 e 0 führung deutscher Rekruten auch auf organisirte Grtsen 1 1 15 W. 27 bb, Kastossch M. 5505 Spionage. Schnebele hatte ein halbes Dutzend Wicken M. 15.00. 7. Agenten unter sich, die für den Kriegsminister Homburg, 26. April. Marktpreise. Kartoffeln Boulanger spionirten. Einer derselben, ein ge-(per— 0 M. 4.505, per Gescheid as 9 6 0% wisser Kuhn, war von ihm entlassen, in deutsche. M. 0 Butler per Pier k, unk,. 4.00, Dienste getreten und hat Enthüllungen gemacht. Frankfurt, 25. April. Fruchtber. Hiesiges Weizen— Ebenso sollen sich einige der übrigen Agenten mehl Nr. 0 M. 31.50 32.00, Nr. 1 M. 27.50—28.50, nach und nach haben abfassen lassen, so daß ein 10 1551 e 3. großes Beweismaterial gegen den Verhafteten 470 ee 8 M. 50.00—53.00, 48 vorliegt. Schnebele war übrigens seit Wochen deutsches und westfällsches Weizenmehl Nr. 00 M. 24.00 davon benachrichtigt, daß ein Haftbefehl gegen bis 25.00, Roggenmehl(hies.) Nr. 0 M. 22.00 23.00, ihn ergangen sei und er hütete sich demzufolge 55% M. 20.00 24.00, Nr. 1 M. 17.25—18.25, 3 7 j 5 j r. 2 M. 15.00— 16.00, Weizen ab unserer Umgegend längere Zeit hindurch die Grenze zu überschreiten. M. 18.25—00, frei Bahnhof hier M. 18.50 18.60, Spanien. Madrid, 26. April. Die Kammer wählte heute die Commission zur Vorberathung der Vorlage über die Reorganisation der Armee. fremder nach Qual. M. 17.75 20.00, Roggen hlesiger M. 14.— 14.25, russischer je nach Qual. M. 13.00— 13.75, Sämmtliche Gewählte sind der Annahme der Vorlage zugeneigt. Gerste, Brauerwaare M. 15.00— 17.50, do. zu Mahl— zwecken M. 11.50, Hafer, prima M. 12.25— 12.75, mittel M. 11.50 12.00, Raps M. 23.00—24., Mais M. 11.50- 11.75, Erbsen M. 13—21., Linsen M. 20—838., 8 Wicken M. 12.00 00., Spelzkern M. 0000.00, Heu Aus Stadt und Land. per Ctr. M. 2.75.25, Stroh M. 2502.75, Roggen⸗ C. T. Friedberg. Gemelnderathssitzung vom kleie M. 4.50, Weizenkleie M. 3.80, Malzkeime M. 3.80, 25. April. In der letzten Sitzung des Comitès zur Moostorfstreu prima M. 1.30, Spelzenspreu M. 1.30, Erbauung der Nebenbahn Hungen— Friedberg gab sich Sesamkuchen M. 5 5.25, Rapskuchen M. 5.75, Rels⸗ die Willfährigkeit seitens einer Zahl der bei dem Bau mehl M. 4.50— 4.75.(Sämmtliche Artikel bei Abnahme interessirten Gemein devertreter zu erkennen, für den Fall der Unzulänglichkeit der früher gezeichneten Beträge ent— sprechenden Zuschuß zu leisten.— Eine in der Sitzung von dem Gem.⸗Rath unterzeichnete Eingabe an das Kgl. Preuß. Ministerium für öffentliche Arbeiten ersucht von 200 Ctr. an). Rüböl im Detail M. 52. Frankfurt, 25. April. Viehmarkt. Angetrieben waren 415 Ochsen, 24 Bullen, 479 Kühe, Stlere und Riader, 315 Kälber, 154 Hämmel, 14 Schaflämmer, 226 Schweine. Die Preise stellten sich pro 100 Pfd. um das Anhalten sämmtlicher Schnellzüge an hiesiger Station.— Das Wegbringen und Verbreiten der Erde] M 50—52., Bullen 1. Qual. M. 40—42., 2. Oual. aus dem Straßbachgraben soll erst im nächsten Herbst. M. 3688, Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 5˙%é vergeben werden.— Da über die Frage der Theilung bis 53., 2. Qual. M. 44 46., Kälber pro 1 Pfd. ober Nichtthellung der untersten Klasse der Stadtschule Schlachtgewicht je nach Qual. 50— 55 Pf., Hämmel Ausland. Holland. Haag, 26. April. Kammer nahm den auf die Wahlreform bezüg— Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. M. 56—58., 2. Qual. 1. Qual. 46—48 Pf., 2. Qual. 40—42 Pf., 1. Qual. 52 53 Pf., 2. Qual. 5051 Pf. Frankfurt, 26. April. Auf dem heutigen und Strohmarkt waren 54 Wagen angefahren, 5 kostete der Centner M. 3— 3.50, Stroh M. 2.50280. — Butter der Ctr. M. 85— 90, Eier das Hundert M5 bis 7.50. Sauerkraut M. 8, Zwiebel M. 4—6, Blumm⸗ kohl das Hundert M. 30— 50, Kartoffeln das Malie M. 4.50- 5.50, Malteser Kartoffeln M. 15. 6 Verloosung. Freiburger Canton 15 Fr.⸗Loose von 187g, Serien-Ziehung am 15. April 1878. S. 127 135 8/7 614 737 758 990 1148 154 254 259 269 309 90 732 736 901 2165 37 421 462 506 601 620 621 71 851 989 3094 224 229 470 539 649 769 865 839 4104 180 200 579 653 839 939 5113 399 488 459 744 765 862 996 6047 049 087 107 155 466 591 695 714 736 744 820 883 7145 419 470 544 552 660, Die Gewinnziehung findet am 16. Mat 1887 statt. Litergrisches. f Daheim Nr. 29 enthält: Der Hexenrlchter oh Paderborn. Histortsche Erzählung aus der zweiten Halfte, des XVII. Jahrhunderts. Von M. von Reineck.(Forts)— Die Magdalenenthürme in Breslau.— Auf Wallensselis Spuren. Von H. Hallwich.(Schluß.) Mit 4 Illustr.— Zu Uhlands hundertjährigem Geburtstage. Von 5. Koenig. Mit 5 Illustr. und 2 Faesimiles.— Am i milientisch.— In unserer Spielecke. Mit Preisräthsel,— Aus der Zeit— für die Zeit. Prelsaufgabe. — — Frauen-Daheim. Nl 1 Eine neue illustrirte Zeitung, die von der Schablote der bisher üblichen illustrirten Blätter vollkommen al weicht, sind die seit Beginn des neuen Quartals E stehenden„Zeitbilder“. Das Blatt, das wöchentlich N Stärke von 1½ bis 1½ Bogen größten Follo-Formatß erscheint, widmet sich ausschließlich dem Interesse ß Tages, indem es die hervorragenden Ereignssse aus all Welt, wie die bedeutenden Persönlichkeiten der Zelt, schichte vorführt. Dadurch daß der Text, überall gle unter dem Bilde befindlich, sich auf das Nothwendigfl beschränkt, ist es möglich gewesen, die„Zeitbilder“ un, gewöhnlich reich auszustatten und dabei einen Preis g stellen, der höchstens die Hälfte desjenigen der andelen großen illustrirten Zeitungen beträgt(1 Mark 50.9 für 13 Nummern vierteljährlich), während an Illusun tionen ebensoviel, wenn nicht mehr geboten wird. 1 Briefkasten. 4 ' in Bönstadt. Anonyme Artikel finden, wie sch oft bemerkt, keine Beachtung. Die Redaet kon. Geld⸗ Cours. Frankfurt am 26. April 1887. Geber. M. Pf. 16. 13 12 Nehme. M. Pf. 16. 10 16. 08 20. 29 16. 64 9. 50 20⸗Frankenstücke do. in ½. 16. Englische Sovereigns 20. 34 Russische Imperiales. 1 Dea, 1 „ail maren, 8 Dollars in Gold 1 20 Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg Sabbathfeier vom 30. April 1887, Freitag Abends 6 Uhr 45 Min. Samstag Morgens 8 Uhr. Samstag Nachmittags 4 Uhr. Sabbathausgang 8 Uhr 5 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 1. Mal aum Morgens 6 Uhr, Abends 8 Uhr.(Omergebet.) ö Montag den 2. u. Donnerstag den 5. Mal: Selichoth.. E Buxkin, Kammgarne für Herren- und Kuaben⸗ kleider, garantirt reine Wolle, nadelfertig, circa 140 om breit à Mark 2.35 per Meter, versenden in einzelnen Metern, sowie ganzen Stücken portofrel in's Haus Oettinger& Co., Frank- furt a. M., Bugzkin⸗Fabrik⸗ Depot.— Direkter Versandt an Private. Muster⸗Collektionen bereit- willigst franco. 1266 An den Nachwehen bon Lungen⸗ und Rippenfell“ Entzündungen geht so manches Leben zu Grunde, dan noch länger hätte bewahrt werden können, wenn dlest Nachwehen mit den geeignelen Mitteln behandelt worden wären. Zu den besibewährten Mitteln, die Nesiduen von Lungen und Rippenfell Entzündungen zu beseltigen, gehört aber anerkannter Maßen der Gebrauch der Sodeuet Mineralquellen, beztehungsweise der aus den wirksamsten Bestandtheilen dieser Quellen gewonnenen Sodenet Mineral Pastillen, welche unter offizieller ärztlicher Con. trole angefertigt, den Patienten und Reconvaleseenten überall durch die besten Apotheken à 85 Pf. pr. Schachtel zugänglich gemacht werden. 1640 Große Auswahl in Sommerpantoffeln, Morgenschuhen in Lasting mit und ohne Gummizüge, in bekannt sollder guter Waare zu recht billigen Pleisen bei 1564 Heinr. Diehl, Usagasse. dem Hötel Trapp zu Friedberg auf Jagd. Verpachtung. Die dem Freiherrn von Ritter gehörige g. 1 Hof Haselheck, Oberförsterel Ober- Rosbach, 32 ha haltend, begrenzt von dem Nieder-Mörler Ge Ae Friedberger Burgwald und dem Freiherrlich un Franckenstein'schen Walde in Gemarkung Ockstadt, soll Mittwoch den 4. Mai l. J., Morgens 11 Uhr, 12 Jahre unter in alsdann bekannt zu machenden Bedingungen ver⸗ ychtet werden, wozu einladet Friedberg den 20. April 1887. In Auftrag der Freiherrlich von Ritter'schen Guts— verwaltung zu Rüdesheim: Heidt. Bekanntmachung. Die am 14. April abgehaltene Holzversteigerung in sigem Gemeindewald, Distrikt Wellenberg, ist genehmigt. er erste Fahrtag ist auf Freitag den 29. April fest— ksetzt worden, was den Steigerern hiermit bekannt ge— taucht wird. Rodheim v. d. H. den 25. April 887. Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim v. d. H. Jacobi 1636 1* 555— — ii.** Faselvieh⸗Uersteigerung. Freitag den 29. April l. J., Vormittags 11 Uhr, im hiesigen Gemeindehaus ein der Gemeinde zu— chender, zum Schlachten geeigneter Faselochse, cpie ein Faseleber meistbletend versteigert werden. Nieder- Florstadt den 23. April 1887. eeguche Bürgermeisterei Nieder⸗Florstadt. 1568 Alles. Faselvieh Ankauf. Die Gemeinde Nieder-Florstadt beabsichtigt einen rigen Faselochsen(Berner Race), sowie einen zucht tigen Eber lengl. Race) anzukausen. Besitzer solcher Thiere wollen an unterzeichnete Stelle be Anmeldungen machen. Nieder ⸗Florstadt den 23. April 1887. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Florstadt 1 26 Alles. Geübte Steinschläger den auf längere Zeit lohnende Beschäftigung. Nidda, 24. März 1887. Großherzogliche Baubehörde für Nebenbahnen. 115 Stahl. Bekanntmachung. Die Holzabfuhr im Gemeindewald Nieder-Rosbach zun der Versteigerung vom 7. März im Distrikt Wasser ist bis zum 11. Mat verlängert worden, was den Seigerern hiermit eröffnet wird. Nieder⸗ Rosbach am 25. April 1887. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Rosbach. Grob. Hol zversteigerung. Montag den 2. Mai und nöthigenfalls Dlenstag den Mai d. J., Vormittags 9 Uhr, kommt im Nieder Leiseler Gemeindewald, Distrikt Langscheld, Buchwald ud Suderwald, nachstebendes Holz zur Bersteigerung: 32 Eichen⸗Stämme, 28 Festmeter Inhalt, 140 Nadel⸗Derb⸗ und Reisstangen, 280 Raummeter Buchen- und Eichen-Scheitholz, 75 5 1„ Kmnuüppelholz, 970 Buchen⸗ und Eichen-Wellen, 340 Raummeter Buchen- und Eichen⸗Stockholz. Zusammenkunft am Kelerfloß, an der Wegschelde nach didenrod. Nieder⸗Weisel den 23. April 1887. 0 Großherzogliche Bürgermelsterei Nieder-Weisel. 5.1 Krausgrill. Arbeits-Vergebung. Freitag den 29. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, sollen ut stehend verzeichnete Arbeiten und Lieferungen auf n Rathbause zu Nelchels heim öffentlich vergeben dem en: Pflasterarbeit, veranschlagt zu 90 Mark, Basaltpflastersteinbrechen 1 Anfahren dieser Steine 50%„ Sandlieferung 100 5 Friedberg den 25. April 1887. Zörh II. vankedenanfsher 144 feidelbeer— aer n be er Fl. 6,4 Liter Gerundhelts- Ber 8 7 u M. 1. bei Herrn Wein. 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