rah. hüte, ira 7 bt einm n 5 K — — 88— PPP „ — . 1887. —.— den 27. Zanuar. 4 7* Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch r 8 1: Erscheint dreimal wöchentlich un 1 Dien ge 5 9. ple As Hreigs trie dhera eint 1 Ichentlich un zwar Tienstag, und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Akeis Irie dbe 3. Donnerstag und Samstas 0 Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annon en von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betr ig nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenom Amtlicher Theil. Bekanntmasch 9. die Zurückstellung der Reserve, Ersatz-Reserve und Landwehr Mannschaften betreffend. Nachstehende Bestimmungen über die Zurückstellung der Reserve, Ersatz Reserve und Landwehr-Maunschaften rücksichtlich ihrer häuslichen und gewerblichen Verhältnisse werden hiermit für die Betheiligten zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Bis zu Ende nächsten Monats haben die Großherzoglichen Bürgermeisterein die bei ihnen vorgebracht werdenden Gesuche Friedberg den 20. 188 er Civilvorsi anher einzusenden. Großherzo Dr. B Jauuar 7. D zende der glichen Ersatzcommission Friedberg. aden. I. Bei nothwendigen Verstärkungen oder Mobil schaften des Beurlaubtenstandes, sowett mil den Jahresklassen, mit den Jüngsten beginnend, häusliche und gewerbliche Verhaͤltnisse derartige visten hinter die letzte Jahresklasse der Landwehrmannschaften aber, sowie in Reservisten, hinter die letzte Jahreskloss kategorie zeitweise zurückgestellt werden. die Zahl der hinter der letzten Jahreskl zwei der Reserve und Landweh 1 Diensipflicht) hat die —— im — Gründen(Classificatlonsgründe) ein 1 machungen 7 1 mm l der tfaßcomm ttärischen Ir die ärischen bürgerlichen 1 beruf act (in Bert cbil cb Reserve rer N rs dringenden Fällen uck inzelne welche im Anschluß an d Must ib besond— ters oder seiner mit denen Geselle nicht gehalten werden kann uch dur schaften bleiben b zu dem ihr intlassung zunächst fo einzige Ernährer seines arbeitsunfähigen Va seines Großvaters oder seiner Großmutter, und ein Knecht oder die der Familie bei der Einberufung gesetzl Ruin des elterlichen Hausstandes nicht Einberufung eines Mannes, der das besitzer, Pächter, oder den gänzlichen Verfall bei dem Genusse der gesetlich ichen Unter e. wenn in einzelnen dringenden geeignete Vertretung auf keine Weise zu ermöglich Landeskultur und der Volks wirthschaft für unabweis! 0 Mannschaften, welche in Gemäßheit des§. 67 und 69 1 irgef wegen Controlentziehung nachdienen müssen, haben jedoch auch a 1 1 uf dem ir 82 ˖ Fällen keinerlei Anspruch auf Zurückstellung ordni rgeschr 1 N herbeigeführt werd 5 III. In Bezug auf das Verfahren bei derartigen Zurückstel ur dadu ründet rden, daf dem letzten Classif folgende Vorschriften: 5 Ersotzreserve erster Classe, Gesuche bei der Bürgermeiste zu betrachten ist, dreißt Gewerbtreibender, od des Hausstandes Fällen en ist, im ss 1 1 der 1 1 1 1 gertert rückst unge Insbez ondere sind Gala um Zur btnclneg im Auger düie det Einberufung unzulässig. 1 rent lassung. r * Mannschaften r Reser non ö a 7 ten durch unabwer 0 bt durch ibn selbst rbeigeft welche auf Zurückstellung Anspruch machen 1 andschader eberschwemmung, 2 U Zurückstellung der zum 3 wil u Dfjenst berechtigten Militärpflichtigen 67 geborenen M irpflichti„welche im zum einjährig⸗ freiwilligen Dienst besitzen, werden, insofern si re Zurückstel vom Mlilitärdienst bis thun aber beabsichtigen, hier durch aufgefe alsbald längstens bis Friedberg den 20. Januar 1887. a die Diejenigen im Jahre 18 dert, re Be 1 Au J8sch U 17 lann Vormitt ags 1 tmachung. 0 ubr, findet in dem Rathhaussaale z Samstag den 5. Februar l. 1 Frie J., ks . edbe erg en 0 Vers ammlung des landwirthschaftlichen Bezirksd Friedberg statt, wozu die verehrlichen Mitglieder des Bezirksvereins hierdurch ergebenst eingeladen werden. Gegenstände der Tagesord Jsind 1. Rechnung, 2. Voranschlag, 3. die deutsche landwirthschaftliche Ausstellung zu Frankfurt a. M. 1887. Friedberg den 24. Januar 1887 Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Friedberg. Dr. Braden * Deulsches Reich. 5 hätten, den die Maforität des Reichstages aller- Kanzler erklart, daß er mit Graf Limburg die Darmstadt. Der Reallehrer Schönfeld zu dings verschulden würde. Nochmals sprach der heutige Darlegi verabredet habe.— Im Darmstadt und der Amtsgerichtsdiener Querner Reichskanzler von den drohenden auswaͤrtigen weiteren Ve laufe er Debatte gibt Richter's zu Alsfeld wurden auf Nachsuchen, unter Aner-[Gefahre Er erklärte es für eine Verleumdung 1 des alten Themas:„fort mit kennung ihrer Dienste in den Ruhestand versetzt[ daß die Regierungen die Absicht auf Verfasse Bismarck“, das er offen in jetziger Zeit zu und die Hilfsbremser Roth aus Brauerschwendsungsäͤnderungen hätten. Trotz sichtlicher Indis r wagte, dem Kanzler Gelegenheit und Sänger aus Angersbach zu Bremsern bei positton sprach der Kanzler lebhaft und ein⸗[der Fortschrittspartei ihr Sund seit den Oberhessischen Eisenbahnen ernannt. druckevoll, so daß, als Windthorst antwortete, Anfang der sechziger Jahre vor Die ili, 24. Jon. Die Ueberraschungsdieser sich nicht anders zu helfen wußte, als sonst so beliebten Unterbrechungen der Fre Im Abgeordnetenhaus war nach einer Privat dem Kanzler Absichten auf Aenderungen des sinnigen unterblieben bei dieser schweren A depesche des Fr. J. heute sehr groß durch das] Wahlgesetze zu insinutren. Der Kanzler wies klage, welcher das Verdiet folgte, der For Erscheinen des Reichskanzlers, der alsbald, nochmals die Verdächtigung zurück, wobei er sschritt habe alles bekämpft was Deutschland nachdem Graf Limburg⸗Stirum die Bedeutung unter großer Bewegung im Hause erklärte, daß groß und einig gemacht hat. Der Kanzler der Gesandtschaften an den deutschen Höfen be- der Papst wohl noch vor den Wahlen Ge hofft, daß auch die Militaͤrvorlage, trotz des tont hatte, das Wort ergriff, um unter dem legenheit ehmen werde, den katholischen Kampfes der Fortschritts Partet dageger lebhaftesten Beifall den neulichen Agitations- Wählern zu sagen, daß sie nicht das Interesse Stande kommen werde 28 Ja Bei der reden Windthorst's entgegenzutreten und darzu- der Kirche wahren, wenn sie 9 Fortsetzung der Etatsberathung be g Ei legen, welch ein Sch windel mit der Monopol unterstützen, die auf Zerstörung des Reichs ge-eerus die gestrigen Debatten a den Kampf frage getrieben werde. Monopole würden nur richtet sind. Die Wirkung dieser Worte trat der Wahrheit gegen die denbildung Ole 1 kommen, wenn wir einen unglücklichen Krieg auf da Lebhafteste im Centrum hervor. Der Regierung denke nicht an die Einführung von Monopolen oder eine Veränderung des Wahl— rechts. Das Wahlcompromiß der National— liberalen mit den Conservativen sei nichts anderes als ein Appell an die Einsicht und den Patriotismus des Volkes. Windthorst weist die Behauptung zurück, daß durch das Zusam— mengehen des Centrums mit den Deutsch Frei sinnigen irgend welche Identität mit diesen be— dingt sei; ebenso wenig bestehe eine Identität des Centrums mit den Socialisten. Der Ver— such, den Papst gegen das Centrum zu beein— flussen, werde erfolglos sein; der Papst mische sich niemals in die inneren Angelegenheiten der Länder und Parteien. Freiherr v. Minnigerode betont, daß das Ansehen des Reichs im Aus— lande durch den Reichstagsbeschluß herabgesetzt werde. Land werde dem Reichskanzler folgen der Devise„fest und durch“. 8 Das Unter Cremer sprach sich gegen das Verhalten der! Reichstagsmehrheit aus. Rintelen bekämpft die derselben gemachten Vorwürfe. Der Etat des Auswärtigen Amtes, sowie eine ganze Reihe anderer kleiner Etats wird hierauf ohne erheb— liche Debatte genehmigt. — 24. Jan. An der hiesigen Börse circuliren heute Mittheilungen, daß die„Daily News“ einen Artikel enthalten, welcher nur in dem Rück— tritt des französischen Kriegsministers, General Boulanger, eine Sicherheit für den Frieden sehe. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ erklärt eine Nachricht der„Daily News“, beschlossen habe, von Frankreich eine Aufklärung wegen Truppen-Ansammlungen zu fordern, für unwahr. — Wegen Verbreitung des unwahren Sen— sationsgerüchtes über Oberstlieutenant Villaume, Militärbevollmächtigten bei der Kaiserlich deut— daß Deutschland schen Botschaft in St. Petersburg, wurde heute der Redakteur der Freisinnigen Zeitung von dem Schöffengericht wegen groben Unfugs zu einer Haftstrafe von sechs Wochen verurtheilt. Frankfurt, 22. Jan. In dem hiesigen Socilalistesprozeß wurde heute das Urtheil gefällt. Wegen Vergebens gegen die§§ 128 und 129 des Strafgesetzbuches(Theilnahme an geheimen oder solchen Verbindungen, zu deren Zwecken gehört, Maßregeln der Verwaltung oder die Vollziehung von Gesetzen durch ungesetzliche Mittel zu verhindern oder zu entkräften) wur— den die Hauptangeklagten Prinz, Füllgrabe und Trompeter zu je 6 Monaten, acht Angeklagte zu je 4 Monaten, zwei zu je 5 Monaten, einer zu 2 Monaten und 17 zu je 1 Monat Ge⸗ fängniß verurtheilt. Allen Verurtheilten wurde die Untersuchungshaft angerechnet. Vier Ange- klagte wurden freigesprochen. ö Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. In hie— sigen maßgeblichen Kreisen ist über eine ver— meintliche Verschlimmerung, geschweige denn eine Bedrohlichkeit der deutsch-französischen Be— ziehungen absolut nichts bekannt. In den öster— reichischen militärischen Vorkehrungen ist seit Donnerstag eine Sistirung eingetreten. Belgien. Brüssel, 24. Jan. In Jette ist die Ruhe wiederhergestellt. In der gestrigen Theatervorstellung in Gent, bei welcher viele Arbeiter anwesend waren, kam es zu Thätlich— keiten im Publikum. Die Polizei nahm zahl— reiche Verhaftungen vor. Vor den Eingängen des Theaters sammelte sich eine größere Menge 1 ü ö 0 Socialisten an, welche die Marseillaise sangen. Holland Haag. Da der Marineminister Gericke auf seinem Entlassungsgesuch besteht, ernannte der König den früheren Marineoffizier Tromp zum Marineminister. Frankreich. Paris, 24. Jan. Anläßlich des Jahrestages der Kämpfe vor Paris finden imposante Kundgebungen statt. Es werden friedliche Reden gehalten. Boulanger beant— wortete die Einladung, nach Saint Quentin zu gehen, ablehnend. — 25. Jau. In dem heute stattgefundenen Ministerrathe wurde bezüglich der Nachricht der „Daily News“ constatirt, es liege kein Anzeichen Baden.) Das Mittelalter mit seiner bewegten Zeit leistete vor, wodurch derartige vom militärischen wie vom diplomatischen Gesichtspunkte völlig unrich— tige Mittheilungen gerechtfertigt erscheinen konnten. — Der Pariser Correspondent des„Daily Telegraph“ erfaͤhrt, Boulanger werde niemals einen Angriff auf Deutschland befürworten. Der General soll emphatisch erklärt haben, selbst wenn die übrigen Minister dafür wären, Deutsch— land den Krieg zu erklären, würde er lieber sein Portefeuille niederlegen, als sich an einer solchen Maßregel betheiligen. Boulanger betheuerte, daß kein Mann, kein Pferd und keine Kanone nach der französischen Ostgrenze dirigirt wurde. Türkei. Constantinopel, 25. Jan. Zankow wurde von allen Botschaftern außer dem eng- lischen empfangen. Der letztere erklärte, er werde Zankow Nachricht geben, ob und wann er ihn, empfangen werde. Der deutsche Botschafter ver sprach, alles zu thun, um die Mission Zankow's zu erleichtern. Die Pforte weigert sich jedoch, auf einige Forderungen Zankow's einzugehen. Bulgarien. Sofia. Nach der„Agence Havas“ aus London zugehenden Meldungen stimmten die Mächte der Aufforderung Ruß— land's zum Austausche ihrer Ansichten über die bulgarische Frage zu. England allein habe einen Vorbehalt gemacht über die Reihenfolge der zu behandelnden Fragen; es sei in erster Reihe dafür, die Frage der Fürstenwahl zu regeln, während Rußland vor allem den Rück tritt der gegenwärtigen Regierung verlange. Amerika. Washington, 25. Jan. Der Senat nahm mit 46 gegen 1 Stimme eine Vorlage an, welche den Präsidenten ermächtigt, das Recht der amerikanischen Fischer in den canadischen Gewässern energisch zu vertheidigen. Die Senatoren Ingalls(Kansas) und Frije (Maine) sprachen sich auf das entschiedenste gegen das Verfahren Englands aus und bezeich- neten als Zweck der Vorlage, Eugland kundzu— thun, daß die Fortsetzung seines Verhaltens zu kriegerischen Verwickelungen führen könne. N Aus Stadt und and. g h. Friedberg. Der Arzt in Bad-Nauheim und Frankfurt a. M., Dr. Th. Schott, hat, ersucht vom Vorstande hiesigen Volksbildungsverein, am 26 d. Mts. in unserer Stadt vor einer großen Zuhörerschaft einen Vortrag über die Wirkungsweise der Bäder gehalten, der, wie er hier mit dem größten Interesse entgegen- genommen wurde, auch skizzirt Viele interessiren dürfte und über den wir darum folgendes Referat erstatten. Die stets wachsende Verwendung der Bäder in ihren verschiedenen Formen, sowohl im häuslichen Leben, in der öffentlichen Gesundheitspflege, als auch besonders inf der medieinischen Behandlung einer Menge von Krank— heiten rechtfertigen wohl die Wahl des Themas. Schon im grauen Alterthum, besonders aber bei Arabern, Römern und Juden wurden Bäder nach genauen Vorschriften als Reinigungsbäder, sowie zur Heklung von Krankheiten verwandt.(Thermen der Römer, wie Wiesbaden, Baden— wissenschaftlich nicht viel; trotzdem wurde eine Menge neuerer Bäder bekannt(Karlsbad, Lenk, Wildbad Gastein u. s. w.) Nähere Kenntniß der Zusammensetzung der Bäder erlangte man erst mit Hülfe der Chemie und vollständige Analysen sind erst das Produkt unseres Jahrhunderts; seitdem erst kann man von einer wahren Wissenschaft sprechen. Die Bäder wirken nach drei Richtungen: 1) mechanisch, 2) thermisch, 3) chemisch. Mechanische Wirkung. Die Schwere des Bad— wassers, welche pio Körperoberfläche ein Plus von 17 bis 20 Centner beträgt, wirkt nur vorübergehend; sie zeigt sich in erschwerter Athmung, welche aber bald vorbei ist. Den Ausgleich erklärt weder Physik, noch Physio logie. Ferner besteht die mechanische Wirkung in Auf— lockerung der Hornschichte und Auflöfung der Drüsen— sekrete, der Schweißbalg- und Haarbalgdrüsen der Haut, also in der Reinigung der Körperoberfläche und im Oeffnen der sog. Poren. Diese Erleichterung der Haut— athmung ist wichtig, wie es die Experimente zelgen; wenn nämlich die Hautathmung unterdrückt wird, so sterben die Thiere durch Blutüberfüllung der Lungen. Elektrische Ströme gehen von der Flüssigkeit durch den Körper und wirken auf die Nerven beruhigend. Ueber die thermische Wirkung führte Redner etwa aus: Wasser ist ein besserer Leiter als Luft; dadurch kommt es, daß Luft von 20—300 C. gleich einem Bad von 30— 370 C. ist(indtfferentes Bad). Beide verhalten sich bezüglich der Wärmeabgabe und unserer Empfindung gleich. Redner geht dann ausführlich auf die Wirkung der kalten und warmen Bäder, auf Athmung, Puls, Stoff wechsel u. s. w. ein, das Resumé lautet: Die Kälte erfrischt durch Anregung der Körperfunktionen. Die Wärme erleichtert die Funktionen. Dies ist der Haupt— unterschled zwischen der Kaltwasser- und Thermalmethode und Redner begründete dies auch durch ein Beispiel, schied. lassen, so ist die eigentliche Erklärung und Beweisführung indem er zeigt, daß ein Mensch mit elnem langere Zelt unthätigen Muskelsystem eine günstige Wirkung vom kalten Bad verspüre, während ein Mann mit ermüdetem Muskel⸗ system ein warmes Bad nehmen müsse(Napoleon J. nahm statt Ruhe und Schlaf ein warmes Bad und setzte den Marsch fort.) Bezüglich der chemischen Wirkung der Bäder(röcterte Redner etwa Folgendes: Hier hat der größte Streit bis zur allerjüngsten Zeit geherrscht und erst in den allerletzten Jahren wurde er geschlichtet. Zwel Parteien standen sich gegenüber, die eine sagte: Die Stoffe gehen durch die Haut ins Innere des Körpers; die andere behauptet das Gegenthell. Die früheren Untersuchungsmethoden, insbesonde die Wägemethode, waren zu fehlerhaft. Jetzt weiß man, daß Nichts durch die Haut durchgeht von den festen Stoffen und doch blelbt die Wirkung auf die Korper. Gasförmige Stoffe mit ihren leicht beweglichen Molekülen gehen durch die Haut, z. B. CO2, CO, SU, Leuchtgas u. s. w. Feste oder flüssige Stoffe, die gasförmig werden können, gehen auch und zwar durch die unversehrte Haut.— Versuche von Dr. Th. Schott mit Auflegen von Quecksilbersalben und Nachweis des Quecksilbers im Harn auf elektro— lytischem Wege, was gelang, selbst wenn die Haut ganz unversehrt und eine Elnathmung von Seiten der Lungen gänzlich ausgeschlossen war, haben die Richtigkeit der aufgestellten Behauptung bewiesen. Feste Stoffe aber, die einfach gelöst sind, gehen nicht durch. Sie wirken nur auf die obersten Nervenenden der Haut, während die Versuche von Beneke(vermehrter Eiweiß umsatz durch 9% ige Bad-Nauhelmer Bäder), von Clemens(größere und längere Auslaugung von Cl Na Kochsalz nach längeren und eoneentrirten Salzbädern), sowie die Experimente von Röhrig und Zuntz(3% ges Soolbad macht im Ver— hältniß zum Süßwasserbad stärkere Orydattlon, indem 15, 30% mehr Sauerstoff verbraucht und 25 1% mehr COꝛ gebildet werden), schon mit Sicherheit den Unter— zwischen Sool- und Süßwasserbädern erkennen dafür doch erst das Verdienst des verstorbenen Bruders des Redners, des Dr. Aug. Schott. Derselbe wies nämlich nach, daß durch Mutterlaugenbäder eine direkte Reizung eines von Professor Langerhans entdeckten, in der Haut weitverzweigten Nervensystems stattfinde und zwar wurde dleser Nachweis durch Blutdruckuntersuchungen geliefert, welche die Richtigkeit auf's Unzweifelhafteste darlegten. Redner bespricht zuletzt den Standpunkt, den man nunmehr in der Wissenschaft einnehme und die Hauptgrundzüge der heutigen Anschauungen rekapitulirend, hofft er, die ihm gestellte Aufgabe gelöst zu haben. Großer und lauter Beifall beim Schluß des gediegenen Vortrags zeigte dem Redner, wie sehr er es verstanden, die Zuhörer zu fesseln und deren Interesse an dem Gegen— stande zu erregen. Der Vorstand des Volksbildungs— vereins aber wünscht, daß uns Redner im nächsten Winter wieder mit einem Vortrag erfreuen möge C. T. Friedberg, 24. Jan. Gemeinderathssitzung. Auf Grund der vorliegenden Gebote wurde der Firma Mayer J. Hirsch die Lieferung eines Nachtwächtermantels ertheilt. Dem Ersuchen Großh. Kreis baumeisters Kranz betreffs des von der Stadt zu erwerbenden Geländes soll in der Weise entgegengekommen werden, daß der gleiche Preis für das von Genanntem abzugebende und das an ihn seitens der Stadt zu verkaufende Ge lände behufs Erbauung eines Hauses gerechnet werden soll. Die Beschlußfassung über den Tauschvertrag zwischen A. Flohr und der Stadt, ebenso über den von A. Flohr eingereichten Bauplan wurde ausgesetzt, um die Absicht der Bauleitung über Einzelheiten vorher kennen zu lernen. Der Aenderung der Füllein richtung, wie sie von dem Pachter des Schwalheimer Sauerbrunnens geplant wird, wurde zugestimmt unter der Bedingung, daß wenigstens 6 Fuͤllkrahnen angebracht werden. Nach Anweisung ver— schtedener Rechnungen wurde die Sitzung geschlossen. r. Dorn-⸗Assen heim, 25. Jan. Feuerrufe er⸗ schreckten gestern Nachmittag die Einwohnerschaft. Es branate in dem Räucherschornstein des Metzger Eß. Rur der Geistesgegenwart des Spritzenmeisters Eichler ist es zu danken, daß das Feuer auf seinen Herd beschränkt blieb und die dicht dabeistehenden gefüllten Oekonomie— gebäude nicht erreichte. Vilbel. Vom 16. bis 21. Januar sind dabtier 15 neue Erkrankungen an Unterleibstyphus vorgekommen, so daß sich deren Zahl nunmehr auf etwa 130 beläuft; der Krankheit erlegen sind im Ganzen 4 Personen, 2 Männer und 2 Weiber in dem Alter von 70, 20, 36 und 39 Jahren, und zwar nach durchschnittlich zwei— wöchentlicher Dauer der Krankheit. Die etwa seit dem 10. Januar nach vorausgegangenen Einzelerkrankungen beobachtete rapide Verbreitung der Krankheit über den ganzen Ort legte die Vermuthung nahe, daß der allgemein als Trinkwasser benutzte gemeinheitliche Brunnen am Ratbhause die Infektionsquelle abgegeben hätte. Der— selbe, eine kohlensäurehaltige Quelle, die jedoch lediglich im Ort getrunken und niemals versendet wird, wurde alsbald geschlossen, um untersucht zu werden. Es liegt keinerlet Besorgniß vor, daß die Krankheit von hier ver— schleppt werden könnte; ebenso braucht sich Niemand ab— halten zu lassen, hierher zu kommen, wenn er hier Geschäfte hat. Allerlei. Venedig, 24. Jan. In der letzten Nacht wurde hier ein heftiges Erdbeben verspürt; bisher sind keinerlei Schäden bekannt geworden. Verlonsungen. Hessische Lud wigs⸗Eilsen bahn⸗Gesellschaft, proc. Prtorktäts⸗Obligattonen von 1868/69, u W]. nnn 1 Verst Nittwo ab, aus den R. JStin- 1875/76 und 1878.— gebung vom 3. Januar] bis 2.00, Enten per Stück M. 1.40— 1.70 Gänse] 60 65 Pf., 2. Qual. 52 1 887.— Heimzablung am 1. Ma. ger Afd. 50 88 nF 1 r* 2. Qua 0— 52 Pf., Hämmel 1. Qual. 1887 g Marz 1887. Ver⸗per Pfd. 50—66 Pf., Ochsenfleisch per fp. 6 2—64 f 50*. Aua 88.— loosungen von PtloritätsObligatlonen[Kuh- und Rindfleisch 54 56 Pf., Schu N! 15 9 5 1 65 25 N 50 0. ö* Prloritäts Anlehen von 1868/89. bis 60 Pf., Hammelfleisch 50— 66 Pf., Kalbflelsch 50 Pf., Homb urg 28. Jendnt Morktpreise. Kartof Nr. 132 3123 3126 3759 4107 4264 4687 4748 Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.00—4.50., Zwiebeln per per Malter M. 450—5 ver Ge beid 9. 91, 4848 5152 6432 6483 8544 9304 10188 10216 12336 Ctr. M. 5.00 per Stück 7 Pf., Butter per Pfd. Gus 12995 13161 13577 14565 15777 6060 16113 16980 Frankfurt, 24. Jan. Fruchtber. Hiesiges Weizen-] 2. Qual. 80 Pf 45 N. 17278 17739 18396 19027 19282 20029 22804 iehl Nr. M. 31.50 32 Nr. 1 0 1.00 28.0. f 23406 23791 24755 25796 64 6984 — .—T—T——————————————— 28 Nr. 2 M. 25.00- 26.00, Nr 3 M. 23.0 24.00, Je litis. 8 ent„ nn 25815 2M. 25.00— 26.00, 9 M. 23.00— 24.00, Nr. sraelitischer Gottesdienst in Friedber 56 28916 29066 297 9 30100 30334 30827 99 32495 W. 17.00 17.50, Nr. 5 M. 10 5.00- 16.00, Milchbrod en 50 rg i 82640 3445 34499 34655 35056 35580 36693 38181 und Vrodmehl im Verband M. 50.00— 53. 0, nord- Sabbalhfeler ve a 3620 5 7. 981* a a Beg 5 tag Abends 7 98620 39590 40129 41137 41159 43280 43157 44080 deutsches und westfälisches Weizenmehl Nr. 00 M. 24.00 r 5 2 2 0 8 5 5 1 1 2 f a 1 Ii * 44452 44695. bis 20.00 Nodgenmehl(die) Nr. 0 23.00 24.00, n—— i dec Priorltäts Anlehen von 1875/76 und g[Nr. 0% M. 22.00—23.00, Nr. 1 M. 18.50 19.50 Zamstag Nacht 3 30 W 3 28 G6 786 39 8142 3* 9 8 18 5 N 2 2— Steß 2 Lit A. Nr. 1883 23 2693 gig 5632 6443 6917] Nr. 2 M. 16.00— 16.50, Wetzen ab unserer Umgegend 34. 2. Tuch die 7579 9570 9971 9987 9993 1139 12049 1380 14110 M. 17.70 18.0, frei Bahnhof hler M. 18.25, fn Wocher 50 tesdienst von Sonn der zanuar an * 44556 12592 18580 18630 18680 18730 18780 kremder nach Qual. M. 17.50— 20.50, Roggen hlesiger Morgens 7 Uhr, Nachmittags 4 Ubr zeher 22599 23929 26500 26561 34280 34854 35112 M. 14.00, russischer je noch Qual. M. 14.00— 00. 0, Ant 1* 37585 38117 38409 38938 41105 41931 423440 Gerste, Brauerwaare M. 15.00— 17.50, do. zu Mahl g rebend, ertelsternd* lösend auf dur Schleim 47603 47610 n 48449 49291 49997 52962 M zwecken W. 11.50, Hafer, mittel M. 11.75 12.00, prima sekretion zu wirken, it der Zweck der Heilmittel, welche 1 Lit. B. Nr. 15267 1544 17115 27519 27525 M. 12. 0-13.00, Raps M. 23 24.00, Mals. 12.00 von den ärztlichen Al rit r 1 r 1 rieben 31003 30344 34737 43420 43451 43632 44756 bis deu per tr. M. 2.75—3.25, Stroh M. 2 75 enden, die an mel 5 1 46796 58931 59233 59691 59975 à M. 1000 bis), Erbsen M. 14.00—2„ Linsen M.—9 885 en. 1 en zu leiden haben. Unter diesen Heil .———.„Wicken M. 18.00, Noggenklele M. 4.50, magen, aber nehmen neuerdings di Sodener Misetal- dn 8 Handel und Verkehr Wei M. 3.80(bei Abnabme von 200 Ctr. an 5 7 einen bervorragenden. ln Ihr usam 8 4 a 1 1* 8 0 ö le f 1 ku 1 ren 1411 Dee nirkt Friedberg, 25. Jan. Fruchtpr. Walzen M. 18.00, Mal blem M. 4.00, Moostorfstreu M. J.30, Sp dae 1* 1 n n * Lem WM. 14.00— 005, Gerste M. 14.50—15., Hafer spreu M. 1.30, Sesamkuchen M. 5.25, Rapskuchen M. 5.75— ystrte, wie die der derühmtesten Sodener e 5 5. 1 J., Hoe 1 a de 1. 8[selbst; sie sind g 1 5 M. 11.50—12. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo bis 6.00, Chiltsalpeter per Februar M. 10.00, Rübst im 4 sie gesättigt mit r 8 se uellen = 200 Zollpfd.[Detail M. 52.00, Reismebl 4% Fett- und clic 72 remenden Kohlensäure un nn deem 0 2 2 5, b„ 22— 24% Fett in 8 e e in a a daten Friedberg, 26. Jan. Buttermarkt. Butter kostete] Protéin Gehalt, M. 4.50— 4.75 155 1 4 ee re 5 5 5* A 1 1 8 Katarrk te Leit* 0 1* per Pfd. M. 0.75 0.85 Lier St ö Frankfurt, 24. Janu Angetrieben schwerden f In 0 g 0 1 b Grünberg, 22. Januar. 8 N. 17.80, waren 387 Ochsen, 26 Stiere und system gleich„ Korn M. 13.80, Gerste M. 0, Ha 11.40, Rinder, 207 Kälber, 133 veine. Die e, 3 Fr 5 1** Haus Heilmitt en 1 3 ö 8 8 8 Erbsen M. 14.30, Linsen M. 23.00.[Preise n pro 100 cht: Ochsen— 677„ Schachen 88. 55 5 5—„ 7 in b po 5 Gießen,— Jan. Auf dem beutige Markt kostete 1. Qual. M. 67—66., Bullen utter per Pfd.„ 0.70 0.80, Eier per St. 7—8 Pf., Käse 1. Qual. M. 42—44., 8, Kühe Billiger, t nischteden feiner u die par⸗ per St. 5 8 Pf., Tauben per Paar M. 0.80— 1.00,[Stiere und der 1. Qual. 52 2. Qual. fümirten aus ländif 0 re ist Widtfeldt's beliebter Hühner per St. M. 0.90— 1.30, Habhnen per St. M. 1.30 M. 40—42., Kälber pro 1 Pft 0 gewicht: 1. Qual.] Magenbebager Niederlage u. A. Bernbeck 2 6 ent bün B F— . ekanntmachung. Polzverstei 8 2 9 chung z gerung. gd rg U ung. at er x f. 0 ee Die unter der Firma„C. W. Altmannsperger“ von Montag den 31. Januar 1887, Vormittags 9 Uhr, Alle 5 unte Aa C. W Altmannsperger Wittwe, Friedericke, geb. Schwarz, sollen in verschtedenen Gräff dalalagen We terburgischen soll di 3 f f Geme A uf den g 1 in Reichelsheim innegehabte Eigarrenfabrük wird selt Walddistrikten 8 Gemeindeha a J Wen* einde en der 1 dem 15 d. Mts. von Otto Wagner unter der Firma 22 Raummeter Buchen Scheiter, meistbieten 0 n e b„Otto Wagner, vormals C. W. AUltmannsperger“ fort 24 5 Buchen Knüppel Die Feld 5 Größ 713 1 1 N 4 1 a 2 ld eine Größe von a 2713 * geführt und ist die Firma sammt der Procura des 17 a Eschen 75 1* N 3. 10 bab W. Sch 1 f K 5„ ur die Waldjagd, im Taunt ze Schwarz im Firmenregister gelsscht und der Eintrag 1 5 Eichen von circa 692 9 morgen keer der neuen Firma vollzogen worden a 5 Kirsch Bem 11 1 5 8 2 l Friedberg am 22. Januar 1887. 92 ichen W̃ f halbe S von* 2* 1 1 cen 1 Großherzogliches Amtsgericht Friedber 8 8 3 1 1„ 8 5 8 5* mei eitea 4 Stunde on Bad g 4 328 g Süffert. 0 7 Homburg entferr K 1 7 5 opta 1 848„ Sichen 5 luch wir f ** 31 8 Ruck vird plex Holz ⸗Verstei 15—— 2 8 5 0 na. N 7 vorzugsweise 5 „ent 5 0 1 1 200 5 Aspen 5 Zetter rn Versteigert werden: 16 Raum hen⸗Stöcke 5 G n Mittwoch den 26. 1. Mis., von e 10 Uhr 2 5 Eichen 7 330 n eg ab, aus dem Distrikt Biberwald, Forstwa rtet Langd, in 5 Eicher täm von 6— 10 Meter Länge und nee dem Ronthaler'schen Saale zu Langd: 25— 46 Centimeter Durchmesser, Hersa manns tt S 13 27* 1 1 Fig 938 3471 J 1 Stamme: 27 Sichen ven 22— 44 4 user, ee Saen den enn er gange und Oiginal-Theerschwelelseile tterdt 114— 7 28 19 1 4*—* .—27 m Länge= 28,53 fe 18 10 Centimeter Durchmesser. 4* 1** 1 0. Bo 7* Aerdt Ge 5 5 Kiefern von 38— 48 em Durchmesser 1 Ahorn, 3 Meter lang und 37 Centimeter dick, von gzergmann& Co., Frankfort a 11 n wetter 12—18 m Länge= 10,29 fm f Ulmen Stämme, 4—6 Meter lang und 28 Centt⸗ 5 1 üchtes, erstes und ältestes! n Deutsch- 91 2 3 Buchen von 42 45 em Durchmesser,. metet dick, 1 a1 Anerkannt von» r Wir g gegen alle 1 g 8-13 m Länge= 4,98 fm, öffentlich versteigert werden arten Hautunreint skelten onnersprossen, Frost- N Arn Seiter: 1431 Rm. Buchen; Knüppel: 185 Rm usammenkunft beim Distrikt Eichereck auf der Alten N 7 eta. Vorrnthig Stnek 50 Fl. i Apo-. — Buchen, 12 Nm. Eichen, 2 Nm. Kiefern; Reisig: städter Straße. tl 0 int 96 ö 14 den 336 Rm. Buchen, 21 Rm Eichen, 8 Rm. Kiefern; Jidenstadt den 22. Januar 1887. Wi lter schul& S Stie 2 8 2 ö aut nn Stöcke: 286 Rm. Buchen, 4 Rm. Eichen 3 Gräfliche Rentkammer. l 1 fe Diehl, 1 sse rigen Die Kiefern⸗Stämme sind zu Schnitt- und Werkho Blerau. 50 tauglich Das Buchenholz ist, weil keine Schwellen zur 9 Ju vermietl E gin 5 Abgabe gelangten, von vorzügliche t und viel⸗ Versteigerunge 8. Anz zeige. n une fach für Wagner geeignet. in f. 1 Mittwoch 5 3 n sch— Lage d adt Zimmer mit Cabinet, 2 8 Das mit Kalk gespritzte Holz wird nicht versteigert. de 2 3 stag den 3. Februar l. J. sb irt und unmöblt irt N a S Entsernuag von Langd 12 Stunde. unte 9 Uhr anfangend, sollen in der Hofraitbe des Näberes bei der Exped. d. Anz 40 Air 1 g Auskunft bei Forstwart Adolph zu Langd. eien einer u et res 2— 8 e Wastegate e en e353. eee Großherzogliche Oberförsterei Eichelsdorf. 3 3 5 + 8 9 N 284 Trautwein ö 9 Pferde, darunter 1 Reitpferd, 1 05„A 5 24bl x 2 e 25 Stück Rindvieh, verschiedene trächtige Mutter TC es 5 zeige. 1 0 Hol verstei erun b schweine, einige Springer Verwandten, Freunden und Beka 10351. 9* 0 6 g. eirea 35 Stück Hühner, ich hiermit die schmerzliche Mittheilung 5 tehenen 1 Montag den 31. Januar wird das fiscal. Loosholz b emen ee, 17 4 Allmächtigen gefaden hat, meinen innigst 6 in dem Rockenberger Markwald, Distrit Eisenzahl, ver sämmtliche Pflüge und Eggen, a 1 geliebten Sohn 6 n ö steigert und zwar: f 2 Futter⸗Schneidmaschinen, 1 Malz und 2 Quetsch Hch. Wohn ta Buchen J. Classe: 614 Rm. Schelt; 153 Rm. Knüppel; 50 n 9 5 nach kurzem schweren Leiden Dienstag den 25. d., uten gtn 7600 Wellen. de liche Wagen und Ackergesch lere. Abends ½9 Uhr, in ein besseres Jenseits abzu 2 Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr am Forsthäuschen. rr ges 8 1 einspänniges Chalsengeschirr, rufen enn[Butzbach, 20 Januar 1887 f ae 1 N en Fritedberg den 26. Januar 1887. 1 8 ollstaͤndige Kelt nit Mabl f 8 1 Großherzogliche Oberförsteret Butzbach. 9 1 91. 0 g ue Die trauernde Mutter. 2 5 5 g g cken, Schippen u dergl. m.; 90. 8 Den 306 Neuß. 0 8 8* 2 Die Beerdigung findet Samstag den 29. d., 4 a erner mehrere Gesindebetten, Haus u. Küchengerätbe, 9 5 3 1 8 l. 2 1 1 a— l 1 Nachmittags 3 Uhr, vom Hospftal aus statt 341 9 Schränke, verschiedene Wischbütten, 1 Dampfkessel von e N 185 g 3 Das woße 7 1 scupfser, sowie 2 kupferne Waschkessel unter den bei der Versteigerung bekannt gegebenen Be 1 5 10 ett federn La er dingungen öffentlich meistbietend versteigert werden. m. Ng. Bemerkt wird noch, daß der Anfang der Ver[ Tür die vielfachen Beweise herzlicher Theilnat 5 5 . i 1 steigerung jedesmal mit Pferden und Rindpteh uns bel dem Hinscheiden unseres geliebter 1 William Lübeck in Altona 5 beginnt Schwiegervaters, Großvaters und Urgraßbaters des versendet zollfrel gegen Nachnahme(nicht unten Friedberg den 13. Januar 1887. Rentters 10 Pfund) aute neue— In Auftrag: 7 Aa Bettfedern für 60 Pf. das Pfund, 47 Ludwig Schudt. 15 11 1. U Schwarz, vorzüglich gute Sorte M. 1.25, 1286 Großh. Hoftaxator zu Theil prin Halbd 0 M. 1.60 N 7* wurden, sprechen wir hiermit unseren besten N In Halbdaunen M. 1.60 und M. 2. n* D aus g Bet Abnahme von 50 Pfund 5% Rabatt 196 Den achten Hollkad. Maunchta hal, Dank N a o 5 Umtausch gestattet. 182 dessen tausendfachetz Lob notariell beglaubigt ist, erhält Friedberg den Ne. Jauer 1687 3 man nur bel B. Becker in Seesen a. H. Ein 10 Pfund 324 Ole Beutel franeo 8 Mark.(Maga 1469.) Sonnlag den 6. Jehruar 1887, Abends 7¼ Uhr, im Saale des Hatel Trapp, Großes carnevalistisches Concert, ausgeführt von dem Dilettanten-Verein Friedberg, unter persönlicher Leitung seines Dirigenten Herrn F. Reinhardt und unter 90 Mit⸗ wirkung des Gesangshumoristen Herrn Gustav Zenkert, sowie einiger geschaͤtzter Dilettanten. Programm. II. Theil. 7. Fliedenspalmen, Walzer 8. Fagoͤtt⸗ Serenade. Vorgetragen von Herrn Gustav Zenkert. Le postillon amoureux, große Concert-Polka, Solo für Piston. Vorgetragen von Herrn F. Reinhardt. Der Wahlcandidat Vorgetragen von Herrn Gustav Zenkert. Dresdner Polka 2. Das beste Recept, humoristi⸗ sches Terzett N. Be des Cone Fanz. Eintritts-Preise: Einzelkarte H. 1—, Familienkarte M. 1.50. Die Liste zur gefälligen Einzeichnung circulirt in den nächsten Tagen und ladet zur zahl— reichen Betheiligung ergebenst ein 338 I. Theil. 1. Deutscher National-Marsch Ouverture z. Posse„Berlin wie es weint und lacht“ 8 Parodie auf das Lied:„Zieht im Herbst die Lerche sort“. Vorgetragen von Herrn Gustav 3 enkert. 4. Ich möchte mit dem Strome rauschen, Lied. 8 a. Das Wiedersehen. b. Sttyerer Ländler. Duette für zwei Zittern. Concert-⸗Polka:„Am e Strand“ Solo für Piston. Na sch F. Reinhardt. Zikoff. Conradi. Neumann. Schärtlich. Th. Fach. T 10. H. Hauptmann. Fleischmann. Wagner. Sommerlad 8 J. Griesbeck. en digung erts: Her Vorstand. Haus Verkauf. Freitag den 4. Fe bruar, Nachmittags 2 Uhr, läßt der Unterzeichnete auf dem Rathhause dahier sein sehr geräumiges, in der Weisel erstraße gelegenes Wohnhaus, in welchem schon circa 50 Jahre Metzgerei mit Erfolg betrieben wird und welches sich wegen seiner vorzüglichen Lage auch zu jeder anderen Geschäͤftsbranche eignet, nebst neuerbauter Scheune und Stallung, zum zweiten 55 en ich me istbi etend versteigern. Butzbach den 30. Januar 1887. Reichs Patent- Häcksel⸗Maschine 329 920 Georg Karl Fischer. Pferdedecken, M 180, M. MW Einladung des Volks-Gildungs-Vereins zu Friedberg zu dem Freltag den 28. Januar, Abends 8 Uhr, im Rathhaussaale stattfindenden Vortrage des Herrn Dr. Heid: Die Wirkungen der Elektrizität.(An Ver⸗ suchen erläutert.) Der Eintritt ist Jedermann gestattet. Friedberg, 25. Januar 1887. 325 Der Vorstand. Cas ino. Donnerstag und Freitag Zacher l⸗ Bräu. Veteranen- und Militärverein Friedberg. Die Kameraden treten Samstag Nachmittag um 1/3 Uhr am Vereinslokal an zur Beerdigung von Kameraden Wohn. 339 Der Prästdent. Ueteranen- und Militärverein Friedberg. Samstag den 29. er., Abends 8½ Uhr, General⸗ Versammlung nach§. 31 der Statuten im Vereinsloeale. Tagesordnung: Rechenschaftsbericht und Nechnungs⸗ Ablage pro 1886. Neuwahl des Vorstandes. 331 321 Der Präsident. Kinderwagen in großer Auswahl bet 179 G. MI. Reuss. Frische Schellfische, Frische Bratbückinge Wilhelm Fertsch. Graue Mahnen 0 und 40 Pf. in der Blinden ⸗Anstalt. 333 Stotterer heilt mit sicherem Erfolg Friedberg 8— 1 J(Hessen). Taubstummenleher Schneider. Zeugnisse Gebeilter stehen zu Diensten. 188 149 Reichspatentirte, nicotinfreie Cigarren und Tubalce von Kißling& Comp. in Bremen, besonders für Lungenkranke und nervöse Raucher von renommirten Aerzten empfohlen. Niederlage bei Georg Groß, Friedberg. zu 20, Dr. . 80 W . Schulhof. für Locomobilen, Vorwärts- und Rückwärtsbetrieb, von Mark 155. an franco. Moritz Weil jun., Frankfurt a. M. Zu besichtigen in Wissels heim bei Frau Schultheis Wittwe, Wickstadt bei Herren Heil& Cie., 8 bei.— R. Weener. 22 1 336 llerren-& Kuaben-Auzüge. 1 Ueberzieher, Schlaf- Mücke f Kaisermäntel kauft man immer am besten und billigsten in der Herrenkleiderfabrik von M. Netscher. 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