1 + Bienstag den 26. Zuli. . Sd. Oberhessischer Anzeiger. und in Bad⸗Nauheim Montag, e Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. f 4 N 1 hier Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Voncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., Joale 1 auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht 81 Anzeigen und behördliche aus dem Krei ahresconto bei uns haben), welchen der Betrag se 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von Großherzogliches Ministerium des Innern und der machgesuchte Erlaubniß zum Betriebe auch irung den nachstehenden Bedingungen: oglichen Ministerium des Innern und 5 1 der Slate seinen Wohnsitz hat, * bungsmäßige Bücher und Beklagte vor den Großherzoglichen Gerschte 1 kamen der Personen, welche sie zur 0 n eintritt, insbesondere auch das Erl A sondere den jährlichen Rechnungsabschluß in diese I eichniß der Aetiva und Passiva) in der herkömmlich es nach den üblichen Hauptrubriken(Gewinn⸗ i orgelegten Statuten auf Widerruf ertheilt. der Unfallversicherung im Großherzogthum Hessen, 1. daß die Gesellschaft von jeder Veränderung der bei der Zulassung ö Justiz alsbald Anzeige macht Msberzogthums verlangt werdende Auskunft zu geben; 5 zu bestellen und dem Großherzoglichen Ministerium Zettung einzurücken und zwar den le en Form Amtlicher Theil. Justiz hat der Frankfurter Transport-Unfall⸗ und Glas Versicherungs-Aklien Gesellschaft in Frankfurt a. M. nachdem sich die Gesellschaft durch die von deren Dircetlon abgegebene gültigen Statuten bei Verlust der Coneession dem Groß⸗ „auch sich verpflichtet, über ihre Geschäftsverhältnisse jede in Bezug auf die Interessen des 2. daß die Gesellschaft sich verpflichtet, einen Hauptagenten für das Großherzogthum Hessen, welcher in diesem des Innern und binnen 14 Tagen in der Darmstädter an das Großherzogliche Ministerium des als Beklagte erscheint, je nach Agenten, welcher die Versicherung vermittelt hat. herungspoliee ausdrücklich auszusprechen; schäften für die Anstalt im Großherzogthum Hessen beauftragt, sowie jede Veränderung, welche in diesen Auf— Zeitung bekannt zu machen, sowie auch alle wichtigeren Bekanntmachungen, teren so vollständig, daß derselbe (Generalbilanz; und einer Uebersicht über Einnahmen und 2 hen. und Verlust-Conto) sowie einer summarischen e äfte besteht; 5. daß die Gesellschaft ferner sich verpflichtet, jährlich den Verwaltungsbericht, icht ihres Geschäfts betriebs im Groß herzogthum Hessen l der Justiz namhaft zu machen, durch diesen sowie die übrigen Agenten f 5 Akten führen und solche den betreffenden hoheren Poltzeibehörden, auf deren Verlangen, jederzeit zur Einsicht vorlegen zu lassen schaft in allen auf das Versicherungsgeschäft bezuͤglichen 3. daß die Rechtsstreitigkeiten zwischen der Gesellschaft und Versicherten aus dem Großherzogthum Hessen als Klägerin n Recht nimmt und zwar sofern die Gesellschaft en Gerichtsstand ihres Generalagenten für das Großherzogthum oder des für einen Versicherten aus dem Großherzogthum auszustellenden Versich Besorgung von Ge öschen derselben, der Wahl des Versicherten entweder bei Diese Verpflichtung hat die Gesellschaft in 4. daß die Gesellschaft die Verpflichtung übernimmt, jedenfalls aus einer Vermögensübersicht Ausgaben der Gesellschaft während des letzten Darstellung der im verflossenen Jahr im Großherzogthum betriebenen den Rechnungsabschluß und die Generalbilanz der Gesellschaft, sowie eine Innern und der Justiz einzusenden, unterworfen hat, auf Grund Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Ernannt und verpflichtet wurde: Heinrich Schmidt J. von Butzbach als Nachtwächter. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Forstaccessist Bus aus Vach wurde zum Forstassessor ernannt. Nainz. Am stärksten compromittirt in der legenheit der verhafteten elsaß⸗lothringischen Vaten sind der Bataillonsschreiber und Schrei— des Zahlmeisters. In sämmtlichen Garni— I Deutschlands, in welchen elsaß lothringische uschaften liegen, sind, wie es heißt, Unter⸗ kungen eingeleitet worden. Zerlin. Die„Kreuzzeitung“ führt aus, Hüber der Mobilisirungsprobe in Frankreich e Deutschland Vorkehrungen treffen, welche mindesten soweit reichen, jedem unvorher— nen Zwischenfall, sowie jeder Ueberraschung dehaüber gerüstet zu sein. Erb Die Nachricht, daß Dr. Peters aus Ak abberufen worden sei, ist vollständig hut ründet. RNünchen. Bis jetzt sind in dem ange— wen großen Socialistenproceß achtzig So— nokraten wegen Geheimbündelei vor das alericht verwiesen. Etettin, 23. Juli. Heute lief auf der 1 fte das Schiff„Irene“. Nach einer hier angelangten De— ist, wie die„Weseler Zeitung“ mittheilt, de weiterung der Festung Wesel beschlossene , Ih hiche, und zwar soll dieselbe in sehr weiten Din isionen um die ganze Stadt herum, mit Auzahme der Rheinseite und der Citadelle, unden. Imburg, 23. Juli. Die Kaiserin wird Jontag Abend mittelst Separatzuges hier en. Der Aufenthalt der Kaiserin wird F die Dauer von drei Wochen erstrecken. raßburg, 21. Juli. Bei der heutigen Av ahl zum Reichstag wurde der Kandidat der Fußzgten Eingeborenen und eines Theiles der anderten, Dr. Petri mit 6474 von 10630 enen Stimmen gewahlt. Der Zählcandidat dhelles der Altdeutschen, Graf Moltke er— 63 Stimmen. Weiße Zettel wurden 2936 en; zersplittert waren 57. Der Bezirkspräsident des Unterelsasses Ter Landwirthschaftlichen Kreisverein Zabern sen Praͤsident der Reichstagsabgeordnete erg war. Ausland. Belgien. Brüssel. König Leopold richtete eine Depesche an das Pariser Redactionsbureau des„New⸗Nork Herald“, welches bei dem König über das Schicksal Stanley's anfragte, worin er die Nachricht von der Ermordung Stanley's formell dementirt. Großbritannien. Unterhaus. Amendements zur irischen Pachtbill, unter an— deren eine zeitweilige Ermäßigung der Pacht zinsen während der nächsten drei Jahre, ein. Das Haus beschloß die Einzelberathung der— selben vorzunehmen. — 23. Juli. I. London, Juli. Die„Times“ erfährt, der türkische Botschafter Rustem Pascha habe Lord Salisbury eine Note der Pforte überreicht, worin neue Unterhandlungen betreffs der egyptischen Frage auf anderer Grundlage als die Conven— tion vorgeschlagen werden. In den der Regie— rung nahestehenden Kreisen glaubt man jedoch nicht, daß das englische Cabinet vorläufig ge— neigt sein werde, zu einer Wiederaufnahme der Verhandlungen über die egyptische Frage die Hand zu bieten. Portsmouth, 24. Juli. Während der gestrigen Flottenrevue fand auf dem Commandoboote„Kite“ eine Pulverepplosion statt, durch welche vier Per— sonen schwere Verletzungen erlitten. Dublin, 24. Juli. In der gestrigen Sitzung des geheimen Rathes ist beschlossen worden, über die Grafschaften Cork, Kerry, Limerick und Clare den Ausnahmezustand zu verhängen. Serbien. Belgrad. Nach der„Augsb. Abendztg.“ wird die serbische Königin nicht nach Stuttgart, sondern nach München übersiedeln, wo ihr Sohn, der serbische Kronprinz, in der Pagerie studiren wird. i 5 Bulgarien. Sofia, 21. Juli. Aus Wien wird gemeldet: Heute verlassen die letzten Mit⸗ glieder der bulgarischen Deputation Wien. Die⸗ selben haben alle Hoffnungen bezüglich der Can— didatur des Prinzen Ferdinand von Coburg ifgegeben. lag In Paris eingetroffene Nachrichten aus Bulgarien besagen, daß die Regentschaft den Thron dem Herzog von Alengon antragen wolle, Rußland. Petersburg. Der„Nord“ schlägt bezüglich der bulgarischen Frage eine Verständigung der Großmächte von Cabinet zu Cabinet vor. Unterstaatssecretär Balfour brachte Aus Stadt und Land. r. Bad⸗Nauhelm. Bei der am Mittwoch stattge⸗ fundenen Wahlmännerwahl wurden sämmtliche Candidaten der natklonal liberalen Partei gewählt. r. Bad⸗Nauheim. Nachdem sich das Wetter günstiger gestaltet, konnte die für den Freitag Abend projeetirte, aber nicht ausgeführte, bengalische Beleuchtung des Teiches gestern Abend stattfinden. Raketen, die von der einen Insel aufstiegen, gaben das Zeichen zum Beginn und im [Nu brannten an dem ganzen Ufer entlang eine Menge bunter Flammen, welche durch den Widerschein im Wasser wundervoll wirkten. Eine große Zahl von Kurgästen wohnte dem Schauspiel bei, die gesammte Menge belief sich gewiß auf 1000. Alsfeld, 19. Juli. Der frühere Landtagsabge⸗ ordnete und Bürgermeister, seitherige Director der hie⸗ sigen Sparkasse, W. Ramspeck, ist heute in aller Frühe einem Schlaganfall erlegen. Er hat ein Alter von 72 Jahren erreicht. Bischofsheim, 21. Juli. Beim Ueberschresten des Bahngeleises wurde gestern Abend der Zugführer Klug von Mainz von einem Güterzug erfaßt, wobei der Mann zu Boden stürzte und ihm das eine Bein abgefahren wurde. Der Verunglückte wurde nach Mainz verbracht, woselbst ihm im Hospital das Bein amputlrt werden mußte. Klug ist ein junger Mann von 28 Jahren. Groß⸗Umstadt, 20. Jull. In der bereits er⸗ wähnten Reblaus- Angelegenheit haben gestern Kreisrath Heß von Dieburg und der Reichscommissär für das Reb— lauswesen, Landtagsabgeordneter Möllinger von Pfedders— heim, den reblausverdächtigen Wein berg eingesehen und an den Saugwurzeln eine mikroskopische Untersuchung vorgenommen. Obwohl das äußere Aussehen der Reb— stöcke allerdings den Verdacht der Infielrung durch die Reblaus erweckt, so war doch das gestrige Resultat der sorgfältigen Untersuchung glückllcherweise ein solches, welches den Berdacht aufhebt. Man nimmt an, daß der Untergrund des Weinberges das krankhafte Aussehen der Reben verursache. Allerlei. Berlin.„Bescheidenheit ziert den Mann.“ Dr. Mackenzie liquidirt 54,000 Mark beim Kronprinzen und diese gelten nur für die beiden Reisen nach Berlin; das Honorar für die Behandlung in England soll dem Ermessen des Kronprinzen überlassen bleiben. Bern, 21. Jull. Die sechs verunglückten Touristen sind auf dem Jungfraufirn, gegen den Mönch zu, todt aufgefunden worden. Warschau. Wie man der„Post“ meldet, hat eln wahnsinniger Jude die Stadt Hodaelszkt(Gouvernement Wilna) in Brand gesetzt. Dle Stadt ist fast gänzlich niedergebrannt. Mehrere Personen sind verbrannt. Handel und Verkehr. Friedberg, 23. Juli. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.80—0.95. Eier 2 St. 1112 Pf. Frankfurt, 21. Jult. Heu kostete auf dem heu— tigen Markte 100 Kilo M. 4.60 5.40, Stroh M. 4.60 bis 5. Engros-Markt. Erbsen 100 Kilo M. 18.50—23., Erbsen geschälte M. 22.— 92., Linsen M. 28.— 50., Bohnen M. 19.50—23., Kartoffeln 100 Kilo M. 4.50 bis 5.50, Malteser per Centner M. 12.— 14, itallenische M. 10., neue Zwiebeln M. 9.— 10., Grünekern M. 22. bis 26, Butter 50 Kilo M. 70.—80., Eier das Hundert M. 4.805 60, Bohnen zum Einschneiden M. 12.— 15, Gurken zum Einmachen das Hundert M. 6.—8., Citronen 100 Stück M. 7., Orangen 100 Stuck M. 10. Frankfurt, 2. Juli. Wochenmarkt. Butter das Pfd. 90 Pf. bis M. 1.20, Eier das Stück 5—6 Pf., Grünekern 28—34 Pf., Bohnen 16—22 Pf., Erbsen ganze 16—20 Pf., geschälte 16—24 Pf., Linsen 20 bis 30 Pf., neue Kartoffeln per Pfd. 10—12 Pf., Malteser 12—14 Pf., Spinat 30 40 Pf., Blumenkohl 3) bis 60 Pf., Endivien 10 Pf., Salatgurken 10 Pf., 100 Ein machgurken M. 6.—8., Carotten 15—20 Pf., Gelberüben der Pack 6—8 Pf., Schneidbohnen per Pfd. 25—30 Pf, neue Bohnen das Pfd. 18— 20 Pf., neue Erbsen 12 bis 20 Pf., dicke Bohnen 12— 15 Pf., Zuckerschoten 25 Pf., Zwiebeln das Gescheid 2024 Pf, Sellerie 10 20 Pf., Meerrettig 20 Pf., Kohlrabi 5 Pf., Aorlkosen per Pfd. 90 Pf., Erdbeeren 50 Pf., Romainsalat 15-20 Pf., Römischkohl 20—30 Pf., Wirsing 25 Pf., Kohlkraut 20 Pf., Eskarol 1012 Pf.— 1 Hahn 80 Pf. bis M. 1.70, 1 Huhn M. 1.— 2.50, Welsche M. 10.— 12., Gans 60—75 Pf. das Pfd., Ente M. 2.—3 50, Taube 4060 P., Poularden M. 2.50— 3.50, Capaun M. 3.505. Blutvergiftungen. Zur Beruhigung und gleichzeitig auch zur Vorsicht mahnend, veröffentlichte vor Kurzem der Verein der Aerzte der Stadt Düsseldorf Folgendes:„In letzter Zeit bringen die Tages— blätter unter ihren vermischten Nachrichten sehr häufig Erzählungen von Blutvergiftungen nach scheinbar unbedeutenden Verletzungen. Das eine Mal ist es der Stich der Nadel, mit welcher ein bunter, natürlich mit giftiger Farbe gefärbter Stoff genäht worden ist; das andere Mal der Stich mit einer Feder, welche mit arsenikhaltiger Tinte versehen war. Hier ist es eine kleine Abschürfung am Beine, die durch einen farbigen Strumpf infizirt wurde, dort eine Schnittwunde, die man mit Briefmarken— papier oder anderem giftigen Material beklebt hat. Mit besonderer Vorliebe springen Theile von Streichholzköpfen in offene Wunden oder verursachen auch Brandwunden welche dann, weil der giftige Phosphor hineingerieth, die Quelle einer Blutvergiftung abgeben, infolge deren die Finger einer Hand, ja, ein ganzer Arm amputirt werden mußten! Durch der— artige Berichte wird das Publikum in hohem Grade ängstlich gemacht, ja, bei einer vorkom— menden Verletzung oft in die größte Aufre— gung versetzt. Und das ohne jeden Grund! Alle diese Erzählungen beruhen entweder auf völlig falscher Beurtheilung des betreffenden Falles oder auf müßiger Erfindung. Wahr ist es, jede Wunde, auch die unbedeutendste, kann der Eingangspunkt einer Blutvergiftung werden, aber die Gifte, welche eine solche her— vorrufen können, sind ganz anderer Natur und dem Publikum als Gifte gewöhnlich nicht bekannt. Es sind die Zersetzungsstoffe, welche beim Faulen, Verwesen, Gären ꝛc. thierischer oder pflanzlicher Stoffe sich bilden, und welche in jedem Schmutz, ja, in jedem Staube und somit in der ganzen Atmosphäre in großer Menge enthalten sind. Gifte wie Phosphor, Arsenik, Blei, Säuren ꝛc. sind Wunden in dieser Weise nicht schädlich. Der brennende Phosphor wird gar nicht vom Körper aufge— nommen, da er selbst durch die Bildung des Brandschorfes die Haut resp. die Wunde dazu unfähig macht. Ausgedehnte Phosphorver— brennungen in tiefen Wunden, bei Explosionen in Laboratorien, sind unschädlich verlaufen. Arsenik, Kupfer, Blei ꝛc. werden in so außer- ordentlich geringer Menge selbst unter den günstigen Verhältnissen ins Blut gelangen, daß von einer Vergiftung gar nicht die Rede sein kann. Das Briefmarkenpapier enthält keinerlei Gift. Ganz anders wirken die sogenannten septischen oder Infektionsstoffe, die der Fäul— niß ꝛc. entstammen. Da genügt die Aufnahme einiger nur mikroskopisch sichtbarer Theilchen in die Wunde, um bei der Berührung mit der Wundabsonderung oder dem Blute im ungün— stigsten Falle auch dieses in Zersetzung zu bringen, eine Zersetzung, welche erfahrungs— mäßig nicht nur örtlich rasch um sich greift, sondern auch bald in den inneren Organen sich bemerkbar macht und oft eine rasche Auflösung zur Folge hat. Zum Glück besitzt übrigens der menschliche Körper gegen diese Infektions— keime eine ziemlich große Widerstandsfähigkeit, so daß bei weitem nicht jede Wunde dieser Gefahr erliegt. Es gehört dazu entweder ein gewisser Grad von Vernachlässigung und Un— reinlichkeit oder eine gewisse Disposition. Wir wiederholen es, die Gefahr der Blutvergiftung beim Eindringen von„Giften“ in zufällige Wunden ist nicht vorhanden. Wohl aber ist es der Vorsicht gemäß, auch kleinste Wunden zu beachten und dieselben von Aufang an vor Allem mit peinlicher Reinlichkeit zu behandeln. Ein unentbehrlicher Hausfreund. Gegen alle üblen Gerüche, welche im Hause durch verdorbene Nahrungsmittel, oder Krankheit entstehen, gibt es ein Reinigungs— mittel, welches geruchlos, im Wasser voll— kommen löslich, billig und durchaus unschäd— lich ist und daher die allgemeinste Anwendung im Haushalt verdient. Dies ist das über— mangansaure Kali. Lösen wir in einer Flasche 10 Gramm übermangansaures Kali in ½ Liter Wasser auf, so erhalten wir eine dunkel- rothe Flüssigkeit. Gießen wir einen Eßlöffel voll davon in 5 Liter Wasser, so färbt sich dieses hellroth. Legen wir in dieses eine aus— genommene Gans, so schwindet die schöne hell— rothe Farbe in wenigen Augenblicken und gleichzeitig der mufflige Geruch der Gans. Bei rohem Fett, Seefischen ꝛc findet dasselbe statt. Bei stark angegangenem Fleisch und Wurstdärmen wird die Mischung stärker an— gewendet oder das Verfahren wiederholt, bis das rothe Wasser nicht mehr rasch entfärbt wird! Als Mundspülwasser oder bei übelriechen— den Absonderungen in Krankheiten dient eine lauwarme Mischung von blaßrother Farbe. Eine genügende Masse dunkelrother Mischung in die Geschirre gethan, befreit die Entleerungen sofort von ihrem Ansteckungsstoff. Das über— mangansaure Kali tist ein Mangan- oder Braun— steinsalz. Es wird, tritt es mit organischen, fauligen Stoffen in Berührung, sofort zer— setzt und Braunstein als zarter, weicher Nieder— schlag ausgeschieden. Dieser gelblich-bräun— liche Niederschlag setzt sich auch an die des— infizirten Gegenstände und färbt sie, nach ihrem Fäulnißgrad, mehr oder weniger gelb— lich. Der Niederschlag bei Nahrungsmitteln kann ohne Bedenken mitgekocht, gebraten und ge— gessen werden, da er völlig unschädlich ist, außerdem in sehr geringer Masse anhaftet. ½ Kilogramm übermangansaures Kali kostet 2 M., 10 Gramm, selbst im Kleinhandel, beim Droguisten 5 Pfg. Hiermit kann ½ Liter dunkelrothe Lösung hergestellt werden und mit dieser ein großer Hausstand vielseitigen Ge— brauch machen! Wieder ein Stückchen von der immer noch auf Vorurtheile stoßenden Küchen— chemie! Ein Versuch wird das übermangansaure Kali zum unentbehrlichen Hausfreund machen! Hohe Absätze. Ueber diese schädliche Modethorheit äußerte sich neulich in einer Versammlung englischer Aerzte ein Redner folgendermaßen:„Die Mode ist im besten Falle eine grausame Tyran nin und ihre launische Herrschaft hat dem Menschen— geschlecht schon so manche schwere Last auf— gelegt; aber ihr neuerer Angriff auf die Ge— sundheit und Schönheit der Frauen, die Er— findung der Schuhen mit hohen Absätzen, ist wahrhaft unverzeihlich. Die Nachtheile, welche durch die gezwungene Haltung des Körpers infolge der unnatürlich hohen Ferse der Brust, dem Rückgrat und dem Becken zugefügt werden, sind größer, als man gewöhnlich annimmt. Die noch biegsamen Knochen des halbentwickel— ten Mädchens werden leicht auf die verschie— denste Weise verdreht und gekrümmt und die beständige Bemühung, welche nothwendig ist, um den Körper im natürlichen Gleichgewicht zu halten, kann nur allerlei Mißbildungen des Beckens hervorrufen. Eine so bedeutende Erhöhung der Fersen muß nothwendigerwesl, 1 die Füße erzeugen. verkrüppeln und krumme Beil Hiezu kommt noch, daß durch jede Erhöhung der Ferse der Fuß nach vorn getrieben wird, wo die Zehen, unnatürlich zusammengedrängt, nicht den gehörigen Raum haben, sich auszubreiten. Hühneraugen un! Nagelgeschwüre sind die Folgen davon, di nur mit der veranlassenden Ursache dauern entfernt werden können. keine solchen Beschwerden! 115 N 1 1 0 Keine hohen Absätze. 10 Was wird in Amerika aus alten Schuhen? Es ist bekannt, daß eine vollkommene In, dustrie und Spezialtechnik in den jüngsten Jahren sich zur Verwerthung der menschlichen Abfallstoffe gebildet hat. Aus den Lumpen der alten Kleider wird bekanntlich Papier, aus Wollstoffabfällen und alten wollenen Strümpfen Kunstwolle gefertigt. Was mach! man aber aus alten Stiefeln und Schuhens Der Amerikaner kann dir das sagen. J Amerika werden solche gesammelt, in kleine Stückchen geschnitten und dann in Chlor schwefel gelegt, in welchem man sie einige Tage lang weichen läßt. Nach dem Trocknen werden die Lederschnitzel sehr hart und sprode e nde, als Ola Das Material wird in Wasser ausgewaschen— hierauf wieder getrocknet, dann zu Pulver zer rieben, gemahlen und mit irgend einem billigen Klebstoffe verrührt, um die Partikelchen zue sammenzuhalten. Die so erhaltene Masse win dann in Formen gepreßt, um hieraus Kämme, Knöpfe, Messergriffe und alle möglichen Uten⸗ silien zu machen, welche in ihrem Ansehen dem feinsten Ebonit Festigkeit sind. gleichen und von derselben Literarisches. Daheim Nr. 42 enthält: Käthchen Hortensius. Forts — Im Herzen von Neuguinea. Forts.— Sonnenkhätige kelt und Wachsthum. Von J. Stinde.— Am Famillen⸗ tisch. Zu unsern Bildern: Nur Muth, Morgentollettt, 5 Dächsel in Verzweiflung, Heraufziehendes Gewitter und; Unfreiwilliges Douchebad.— Neu-Pompeji.— In u serer Spielecke.— Erste Beilage: Aus der Zeit— für dlz Zeit. Zweite Beilage: Frauen-Daheim. Mit Preisfrage, Repertoir⸗Entwurf der bereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Wleder⸗Eröffnung der Schauspiel⸗Salsog, Dienstag den 26.: Cyprienne. Vorher: Mein neuer Hub, Große Preise. Mittwoch den 27.: Der Bureaukrat. Große Preise. Donnerstag den 28.: Feenhände. Abonnement A, füt einen ausgefallenen Freitag. Große Preise. Freitag den 29.: Goldfische. Große Preise. Samstag den 30.: Ein Tropfen Gift. Große Preise. Sonntag den 31.: Rosenmüller und Finke. Große Pr Geld⸗ Cours. Frankfurt am 23. Juli 1887.. Geber. Nehmer, M. Pf. M. Pf. 20.Frankenstücke.. 16. 16(6. 12 do. in%; ũ.wdr 16, Englische Sovereign... 20. 31 20. 27 Russische Imperlales... 16. 70 16. 66 Duca ten „ al mars Dollars in Gold.... 4. 19 4.46 Gedächtnißfeier des evangelischen Prediger ⸗ Seminars. Dienstag den 26. Jull, Abends 7 Uhr: Liturgischer Gottesdienst in der Stadtkirche. Herr Professor Dr. Köstlin.(Der Gottes dlenst be ginnt nach kurzem Geläute 5 Minten nach 7 Uhr.) Mittwoch den 27. Juli, Vormittags 9¼ Uhr: Festgottesdienst in der Stadtkirche. Prediger: Herr Professor Dr. Welffenbach. Zu den belden Gottesdiensten in der Stadtkirche ist auch die Gemeinde eingeladen. 5 Mittags 12 Uhr: Officieller Festakt in der Burglieche (zunächst für die bei der Seminarfeler unmittelbar Betheiligten). Festrede: Herr Direktor Dr. Diegel. 0 Die bei den drei Gottesdlensten eingehenden Kirchen opfer sind mit höherer Genehmigung für den Stadl⸗ kirchenbau-Verein bestimmt. Jubiläum, a Es wird dringend gebeten, daß die verehrl. Seh, gäste und Gemeindeglieder, welche berelts am Diens, tag Abend Programme der kirchl. Oesan z erhalten haben, dieselben am Mittwoch zum Festholtes, dienst wieder mitbringen. 7 Musik.⸗lit. Festausschuß: Köstlin. bb wild wir 96 be der bet. Roben Otoßherzogl end, werden tan Aug Aach f. n Aus gebe Aug des Kaufpr at werden led berg den 1 51 8 A ünmenden Herb hun zum Allein er Lage auf Miterer Kauf nic Ufaten mit gen i hler, Frankfe I haucg zu richten f nem 6 1 10K i her sosort ein! heiter 1 l. Offerten u Wb. d. Anz. en und Ae unzuchßen 0 ugbenmn n reden, Wantz erg ett dend,.* lun 14 Bekanntmachung. i Sau- und Nutzholz⸗Versteigerung 5 im Licher Gemeindewald. Mittwoch den 27. d. Mts., Vormittags 9 Uhr be e bend, sollen im Licher Gemeindewald 57 Stämme „ en-Schnittholz mit 55,28 Festm. Inhalt, sowie etre i Festmeter Eschen⸗ Bauholz von 19—35 Centimeter ulerem Durchmesser und 2— 10 Meter Länge unter vor der Verstelgexung bekannt gemacht werdenden Fingungen öffenklich versteigert werden. Die Zusammenkunft ist am Hattenröder Vieinalweg, 07 dem Walde. dich den 18. Juli 1887. g 1 1 Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. W Bekanntmachung. eis wird wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß Betreten der fiskalischen Seewiese nicht gestattet ist. Ober⸗Rosbach am 24. Juli 1887. N Großherzogliche Oberförsterei Ober-Rosbach. Lersteigerungs⸗ Anzeige. . Freitag den 29. Juli 1. J., Vormittags 8½ ẽUhr 8 Afigend, werden sämmtliche, zum Nachlasse des ver 2 enen August Haas III. in Ilbenstadt gehörigen aut ustände, als: Möbel aller Art, Weißzeug, Gold- und zu Pula zersachen, Glas und Porzellan ꝛc. ꝛc., versteigert. Die b inen eigerung findet in der Wohnung der A. Haas III. 1 8 f we statt und wird, wenn nötbig, am folgenden Tage Vartikelan; esetzt. Das Weißzeug und die Kleidungsstücke kommen tut Nast z zum Ausgebot. Solventen Käufern kann zur kictaus zm Aung des Kaufpreises Frist bis 15. September ge— W 21 t werden. 2 un ü ried berg den 23. Juli 1887. 5 den Asch König, ven ka Gerichtsvollzieher. In Bad-Uauheim (A kommenden Herbst oder Frühjahr nächsten Jahres in baus zum Alleinbewohnen mit größerem Garten ( uter Lage auf mehrere Jahre zu miethen gesucht; en oäterer Kauf nicht ausgeschlossen.(H. 63839) Offerten mit genauster Preisangabe an Haaàsenstein Vogler, Frankfurt a. M., sub E. D. 8868 z. Weiter⸗ rung zu richten. 2634 A einem Gute in der Wetterau ü per sofort ein tüchtiger, fleißiger, junger Mann als weiter Verwalter ne gt. Offerten unter Chiffre A. 311 befördert die nb. d. Anz. 2586 hen und gebrannten Kaffee 1 vorzüglichsten Qualitäten empfiehlt M. 1. 20, J 30, M. 1. 40, M. 1. 50, M. 1. 60, M. 1. 80 n fund Ph. Dan. Rüm mich. 2645 Prelsgekrönter Nehve“ A aromatischer 17511 108. Pepsin-Magen-Bitter ([Prämlirt Leipzig 1883— Kiel 1880), en auf wissenschaftlicher Basis unter Controlle von r. Schulte in Kiel gewissenhaft bereiteter Magen- itter(Pafelliqueur), bestehend aus Vegetabilien, elche Appetit erregend, magenstärkend und daher blut⸗ inigend sind. Der Bitter ist vermischt mit einer Auflösung u reinstem Pepsin, welcher bekanntlich die Ver— Auung befördert. 8 Anerkannt durch Atteste als „ Magen-Bitter. . Freis pr. Flasche Nur echt mit nebenstehender nachbenannten Dépöts zu haben. I Frledberg bei J. A. Windecker und Ph. Dan. güsnich. 5 2632 IIIwarzes Pferde⸗Chaisengeschirt e pännig) hat billig zu verkaufen 2620 dLed⸗ Nauheim. Heinrich Aletter I., Kutscher. Prima Limburger Käse 1 vas überrelfer Waare, à 30 Pf. per Pfund, bei 16% 259 Geo Cross. Ein Haus el zugshalber zu vermiethen. Näheres Vermittelungs— em von Franz Jos. Nees. 2587 seine Hemdeinsätze baren, agen Hemden, Kragen Wanschetten z. Selksikostenprelse bel K. Friedrich. (60) der beste aller 1 1, 30. Schutzmarke in Im Verlag von W. Kitzinger in Stuttgart ist erschlenen und durch alle Buchhandlungen zu bezlehen, in Friedberg durch Carl Bindernagel: Alles mit Gott! Evangelisches Gebetbuch für alle Morgen und Abende der Woche in vierfacher Abwechslung, für die Fest⸗ und Felertage Habermann, Arnd, Seriver, Lassentus, für Beichte und Communion, sowie für besondere Zeiten und Lagen, von: Luther, Museulus, Spener, Neumann, Arnold, Franke, Stark, Tersteegen, Storr, Roos und vielen andern Gottesmännern. Schmolk, 2 Dreiundvierzigste verbesserte Auflage. 416 Seiten. Oktav. Mit einem Stahlstiche. Eleg. geb. M. 2.60. 8 0. Eleg. geb. mit Goldschnitt und reicher Goldverzierung Preis M. 2.80. Pracht⸗Ausgabe auf Velin in feinstem Lederband M. 5.50. Pracht-Ausgabe auf Velin in feinstem Leinwandband M. 3.60. e CEine verhältnißmäßig kurze Zeit ist seit dem ersten Erscheinen dieses vortrefflichen Buches verflossen. In dieser Zeit hat es sich in mehr als hundertundfünfzigtausend über alle Länder deutscher Zunge verbreitet. für jede Zeit und jedes Verhältniß, Wechselfällen des Lebens finden wird. — dem gediegenen Inhalte desselben entsprechend— eine solch elegante Ausstattung zu geben, für jedes Alter und fur alle Stände eignet.— 455 Tapezieren, sowie im Aufarbeiten alter Möbel und Matratzen und im Anfertigen neuer Möbel empfiehlt sich zu den billigsten Preisen 2606 Emil Feldhaus, Tapezier, Metzergasse 319. 1 Die Dampf-Kaffeehrennerei] von J. Tuntz sel. Wittwe. Bonn, Berlin, 75 Gegr. 1837. Gegr. 1837. 799— 5 rannte Java-Kaflee's in empfehlende Erinnerung Geb I. gebr. Java⸗Kaffee a M. 1.80 985 II. do. do.. 7 Pfund guter gebr. Haus halts-Kaffee a„ 1.60 0 5 Sorgfältigste Auswahl und Mischung nur feinster Rohsorten verbunden mit rationeller Brenn methode, garantiren ein stets gleichmäßig vorzüg— liches Produkt, das allen anderen Sorten gegen— über eine Ersparniß von 250% gestattet. Niederlage in Friedberg bei Herren J. A. Windecker, L. Adler, H. Strauß, C. Th. Kranz, Kaufmann Stern, Ferd. Damm, F. Weihl, Fr. Hilbrecht Wwe., Ph. Dan. Küm mich, Assenheim bei Herrn Carl Bauer, 2 Dorheim bei Herrn J. Schmitt, Herrn S. Simon Wittwe, Echzell bel Herrn M. Simon, Gettenau bei Herrn Wolf Leopold, 7 Heldenbergen bei Herren Gerson Sichel und Is. Scheuer, Klein⸗Karben bei Herrn S. Ortenberger, Bad⸗Nauheim bei Herrn Gg. Ph. Ludwig, Nieder-Weisel bei Herrn H. Helnemann, Nieder-Wöͤllstadt bet Herrn Tobias David, N. Staden bei Herrn C. Hessenberger& Sohn, Rodheim bel Herrn 5 2 K Herrn Jacob Michel, Windecken bei] Herrn Ph. P. Reub I. Wohnbach bel Herrn David Mayer. Fruchtreffe und Sensen billigst bel Ph. Dan. Rümmich.. 2647 Mehrere gebrauchte Säulen u. Schienen ind billig zu verkaufen bel Gebr. Breunnemann 5630 57 in Nleder⸗Erlenbach. Fluchttesse und Jensen 2571 empfiehlt billigst F. Theis. Im Reinigen von Bettfedern empfiehlt sich Frau Möbs Wlttwe, 170 wohnhaft in der Burg im v. Löw schen Thorhause. Reiner Vienenhonig in Gläsern zu 1 M.(1 Pfund) und M. 1.80(2 Pfund) wird abgegeben. 2640 Hofgut Fauerbach. dern 2 12644 Ein Dienstmädchen 2625 2637 ,—— D 8 Hoflieferant, 25 2 44. bringt ihre Speeig- K 5 5 5 8 r litäten: E Exemplaren 2 — Es enthält eine mannichfache Auswahl ächt evangelischer Kerngebete so daß in demselben jeder Gläubige Erbauung und Beruhigung in allen — Die Verlagshandlung war bemüht, auch das Aeußere dieses Buches herzustellen und ist es ihr gelungen, diesem Andachtsbuche daß sie sich hauptsächlich auch zu„Fest- und Communkongeschenken“ Anzeige. Mein Comptoir ist nächsten Mittwoch 7. d. geschlossen. L. C. Trapp Nachfolger, Weinhandlung. sucht Frau Uhrmacher Mayer. Ein möblirtes Zimmer, sofort beziehbar, ist zu vermiethen bei Johs. Stöppler Wittwe. Fruchtreffe 2578 bei Car! Damm, Usagasse. Prima Incarnatklee, „ Luzernerklee PF. Theis,, Samenhandlung. empfiehlt 2572 Schleier, Barben, Spitzen, Blumen, Federn, zum Selbstkostenpreis bei K. Friedrich. 7. Ein braver Junge kann bei mir in die Lehre treten. 2583 W. Weith, Küfermeister. Sommer- 8 1 Unterjacken und Unterhosen empfiehlt in allen Größen und Weiten billigst 1 Heinr. Diehl, Usagasse. 2588 Pflamendanneu⸗Alatratzen, dreitheilig, so gut wie Roßbaarmatratzen, je nach Breite von 30 bis 40 Mark, mit bestem Drell bei 77 G. M. Neuss. Bel Carl Binder nagel in Friedberg und Bad⸗ Nauheim ist vorräthig: ber böse Boulanger. oder: 2 3. Die Wirkung des Septennats. Großes tragts⸗komisches Heldengedicht aus der Gegen wart von Ludwig Schönau. Mit 26 stimmungsvollen Illustratlonen von Paul Widmeyer. Preis 1 Mark. Todes-Anzeige. 2648 Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere innigstgeliebte Mutter, Großmutter und; Schwiegermutter J Wittwe Marie Graubert. geb Nauheimer, nach langem, schweren Leiden Jenseits abzurufen. Friedberg den 26. Juli 1887. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Dlenstag den 27. d., Nachmittags 6 Uhr, statt. ein besseres in Bes — Carl Bindernagel's Annoncen-Erpedition. Bekanntmachungen aller Art:. Gesuche, Offerten, Benachrichtigungen, Waaren-Empfehlungen, Versteigerungen werden an 8 Zeitungen vermittelt. Berechnet wird nur der Originalpreis der betr. Zeitung. Die Annoncen-Aufgeber sparen also Briesschreiben, Zeit und Porto. „Die Mater bun- Hemontoir- Taschen- 145 Genau gehend, zuverlässig, dauerhaft. Gehäuse aus vernickeltem Neusilber. Einige sonstige Vorzüge dieser ameri- kanischen Taschen-Uhr sind: 4 1. Ist dieselbe selten reparatur- bedürftig. 2 2. Ist es die einzige Uhr, deren 2 1 Reparaturen kaum 1.5 derer sämmt- licher anderen Uhren kosten. Wü ihrend S 2. B. Reparaturen an„sogenannten“ billigen Schweizer Uhren meistens 3, 4 oder 5 Mark und mehr kosten, wodurch der billige Preis ganz illu— sorisch wird, stellen sich dieselben Reparaturen an der Waterbury Taschen- Uhr auf 30, 40 Pfennig Zu beziehen durch (42568.) 2 Jahre i Garantie. August Ehrhardt, Köln am Rhein, General-Depòt und Reparatur- Werkstätte der Waterbury-Taschenuhren-Fabrik. Detail- Verkauf bei Ge Arg Heimburg. Uhrenhandlung i in* riedbe 8 W. 2002 bis 1 Mark. gewöhnlichen Reparaturen Mark 2.50. Dieser Vortheil der Waterbury- m Taschen- Uhr ist besonders auch bei Uhren, die von jungen Leuten und wenig bemittelten Personen getragen A werden, ein ganz ernormer. 3. Uebernimmt nicht nur jede einzelne Verkaufstelle, sondern auch F die Fabrik selbst volle Garantie für obige Angaben. Jede Uhr ist mit der Firma der Waterbury- Taschen- Nur in ganz ausser- Fällen erreichen die ein Maximum von tal incl. Reserve über 3 Millionen Mark beträgt. ete. ete. Preiegetrönt: Seit 2 Jahren 15 Spritzen nach Oberhessen geltefezt⸗ Tüchtige Vertreter gegen hohe Provision gesucht. Vom 1. August an befindet sich unser Geschäft Kaiserstrasßte 56, gegenüber dem Amtsgericht. Spier& Kupfer, Straf-Anstalt⸗Schuh- Magazin. Geschüfta⸗ Veränderung. Mein Geschäft befindet sich von heute an zwischen Ph. D. Kümmich und der Görtz'schen Hof⸗Apotheke. Friedberg im Juli 1887. Ach tungs vollst 2580 A. Diehl, Conditor. Incarnat Kleesamen empfiehlt in bester Waare zum billigsten Preise 2643 Ph. Dan. fümmich. Strohhüte, Sonnenschirme, Hunderte zur Auswahl und spottbilligen Preisen bei 2597 8 Fritz Schmidt, 1 Leichte Unter jacken und Anterhosen, Strümpfe und Socken zum Selbfikostenpreis bei f. Friedrich, neben der Post. 258 1 Andreas Hartmann, Uraß-Hlcheral, Hessen, Feuerspritzen-F abe ils, empfiehlt Feuerspritzen jeder Art und Größe, nach bewährter eigener Constuknon, licher Ausfü ührung. Schläuche, Feuereimer stets auf Lager. — Illustrirte Preiscourante gratis und franko. Weltausstellung Wien 1873, Darmstadt 1882 ꝛc. Neue Grunehern in anerkannt vorzüg— Fertige Spritzen, Saug- und Hanf— 2425 8 bei Wilhelm Fertsch. Gebrüder Strauß, 2427 vis-à-vis der Post empfehlen einen großen Posten leinene und baum⸗ wollene Damen hemden zu enorm billigen Preisen. er feinster und bllligster Quali Hosenträger fat aun Sag ee 259 t. Friedrich. Normal⸗ Unterkleider, wie Hemden, Jacken und Hosen, in leichtester und feinster Waare empfehlen in allen Größen billigst 2593 J. Fürth's Erben. Uhren-Fabrik gestempelt, deren Kapi- friedrich uendeling Optiker und Mechaniker, Friedberg, Kaiserstraße Nr. 306, empfiehlt seine große Auswahl Brillen und klemmer 1 Gold, Nickel und Stahl nach Prüfung und Ma aß. ö Reiches Lager in Feldstechern, Perspekliven, Fur krohren in nur bester Ausführung und feinsten Gläsen 8 Thermometern, Bade-Uhren in genauester Justirun, e und Fenster Thermometern, Barometern in vil Ausstattungen. Werkstatt für physikalische Apparate höherer ini niederer Lehranstalten. Blitzableiter, Haustelegraphen, Fernsprech- und(let trische Beleuchtungsanlagen. i 2084 Kaffee, roh, per Pfund 110, 120, 130, 140, 150 Pf, empfiehlt in reinschmeckenden und kräftigen Qualitäten 2641 J. IHkaumeister. Gesucht und treu, die als Nebengeschäft die Ausgänge in meinen Nauheimer Geschäfte besorgen und den Umtausch dei Lesemappen am Samstag übernehmen. Meldungen im Geschäft in Nauheim. Carl Bindernagel. Jubiläums Fest empfehle mein großes Lager in Façoniren alter Seidenhüte innerhalb drei Tagen, Ausbügeln derselben geschieht sofort. neu geliefert habe, bügele ich umsonst aus. Fritz Schmidt, Hutmecher, Friedberg, Kaiserstraße, Bad ⸗N auheim, Colonade Colonade. la neue Markosseln verkauft im Detail 2599 5. Gunderloch, Usagasse. in Seide, Fil d Hcosse, Hanf Glace, und Raußleder zun Selbsikostenpr. bei K. Friedrich 2 1 109 Steppdecken, Wollene Colter in großer Auswahl. 2621 G. Schulhof. Strohhüte für Herren und Knaben, Herren- K Damen-Sonnenschirme empfiehlt in. Auspabl billigst 1877 altsäcke Früchtfück kauft man am besten und billigsten bei 2638 M. Netscher. Schweizerküse. 2639 empfiehlt. A. Windecker. Gothaer Feppelg Wurst in Prima Waare billlgst bei Ph. Dan.„Kümwich. 2648 für Herren, Damen und Kindel, — 5 Semden, 8 Einkaufspr. bei u. Frientig Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. selbstgebrannt, zer ad. 40. 100, 100 96 ein Mann oder eine Frau von Bad⸗Nauheim, zuverlässg n Vorkemm Zu dem bevorstehenden 259% Filz⸗ und Seidenhüten Hüte, die 0 Filz u. Seidenhüte, Aaeffend: Naßtt Das Gr. Nach elne! AI eh wugsbezuk 2 Die nö! hi! betend: Beitret 0 0 0 Großh. Aus den iger E Gefäl e auf, das Er eden. Be har wurde, se afend: Die Ei c Oroßherzogl Oben 0. Vir beuac A genehmigt eu Maßzab — in tiner S; Staden Meder. J Ober Ne Aanssadt Un die T 0. 0 duc ite f 10 d fa Ahacgeten f Fälle Waun perden N 0 0 Vals und