2 244 5 N fach lian b, rm dez * 2 fen A** l 1 denbiin er ell. Jean Huber. rt 22 b stillen chachteln. Ih- Pasel „ ——ů———' Dienstag den 25. October. M 126. Oberhessischer nzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Ateisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. sunoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., R 5 ein Be ostet 9 Pf art ee r eee ne 9„ Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Annoncen von Ketreffend: Ausführung des 8 un haben bei Empfangnahme der enn sie nicht auch mit der — 3, Absatz 2 des Gese des Strafgesetzbuchs. 36 und des 8 Amtlicher Theil. tzes, betreffend die Freizügigkeit vom 1. November 1867 Friedberg den 21. October 1887. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. * eurkundung in d Quittung des Gemeinde-Einnehmers versehen sind. i Wir benachrichtigen Sie, daß die auf Grund unseres Ausschreibens vom 20. Februar 1882, Oberhessischer Anzeiger Nr. 24, bis jetzt eiter auher eingesandten Trausportkostenverzeichnssse an die betreffenden Burgermeistereten visirt zurückgesandt worden sind und dem Rechner br Kreiskasse Anweisung zur Auszahlung der Transportkosten an die betreffenden Gemeinden ertheilt worden ist. g ie von denselben vorgelegten Trausportkosten bei der Kreiskasse Quittung auszustellen er Kreiskasserechnung die nur von den Transporteuren quittirten und kreisamtlich visirten Gebührenverzeichnisse nicht mehr, Ihre Gemeinde-Einnehmer wollen Sie hiernach bedeuten. Die Rechner dieser Gemein— Es genügen für die J. V.: Dr. Wallau. gel demselben erschien zum ersten Male an öf cher Tafel der kleine Prinz Wilhelm. der Seite seiner Mutter und übte auch zum Millionen und 1891 gar kein Defizit mehr zu Eten Male einen Act der Repräsentation aus, Ausgaben dürften absolut nicht steigen. Er hebt seutschen Reichstages wird be Königin kamen ber an und nahmen im Residenzschloß Woh— Concessionen gemacht werden. Javon an Investitutionen 13,771,079 Deutsches Reich. Berlin, 21. Oct. Der Kaiser ist heute Füh wohlbehalten hier eingtroffen. — Zur Feier des Geburtstages des Kron⸗ inzen hatte Prinzessin Wilhelm im Marmor- salais bei Potsdam das hier gebliebene Ge— Bez em Kronprinzen in persönlicher naher Beziehung! ffent Er saß dem er das Glas erhob und auf das Wohl ies Großvaters trank. ordentlichen gemeinsamen Ausgaben 7,925,995 fl. Die Gesammteinnahmen betragen 326,641,987 fl., somit 3,840,810 fl. mehr als im vorigen Jahre. Das Deficit beläuft sich auf 18,395,121 fl, ist also 3,629,678 fl. geringer als im Jahre 1887. Im Ordinarium sind die Ausgaben auf elge, sowie sonstige Persönlichkeiten, welche zu 321,072,608 fl., die Einnahmen auf 319,899,999 fl. und das Defizit auf 1,172,609 fl. angesetzt. ehen, zu einem Festmahl um sich versammelt. Tisza drückt die Hoffnung aus, binnen 3 Jahren das Defizit vollständig zu tilgen. Er hoffe nächstes Jahr 12½, zweitnächstes Jahr 2½ Die haben, wenn der Frieden erhalten bleibe. hervor, daß er sogar das Unterrichtsbudget stark — Di Eröffnung der nächsten Session des in den T 2. bis 24. November durch den Staatssecretär 1 Bötticher erfolgen. Kiel. Am nächsten Sonntag geht die Kreuzer— Lorvelte„Luise“(9 Geschütze und 238 Mann) on hier nach Kamerun in See. Am selben Tage tritt die Kreuzer- Korvette„Freya“(8 Ge⸗ hüte und 248 Mann) in Danzig in Dienst, un demnächst nach Kiel und Wilhelmshaven zu ehen. Der Kreuzer„Möwe“ geht Ende dieses 5 7 0 ahres von Kapstadt nach Sansibar. Breslau, 21. Oct. Dem gestrigen Diner n Ehren des Fürstbischofs Kopp wohnten die Spitzen der Militär- und Civilbehörden bei. Zaͤhrend der Tafel brachte der Fürstbischof einen Trinkspruch aus auf den Papst, den Kaiser Wil— elm und auf den Kaiser Franz Joseph als den sandesfürsten eines Theiles der Oiözese. 22. Oct. Der König und heute aus Friedrichshafen * Stuttgart, ung. Aufangs November reist das Königspaar zum Winteraufenthalt nach Florenz. — Wie amtlich bekannt gegeben wird, hat der König die Ernennung des Flügeladjutanten Obersten Grafen v. Zeppelin zum Gesandten in Verlin vollzogen. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien. Die Re— erung, deren Verhalten der Kaiser durchaus lilligt, steht, trotz des neuerlich luscenirten hechischen Austurms, fest; in der Schulfrage verden zur Beruhigung nur einzelne geringfügige — 21. Oct. Die Abgeordneten Hock und Henossen interpellirten das Gef egen der beabsichtigten Maßna (hex eventuellen Erhöhung der Deutschland. Pest, 22. Oct. Unterhaus. nestete das Staatsbudget pro 1888. velst an Aus gaben überhaupt auf 345,037,108; 115 fl., an außer— hmen gegenüber Getreidezölle in Tisza unter— Dasselbe Tagen vom ammtministerium reducirt habe. Belgien. Brüssel. Auch Belgien hat nun— mehr die officlelle Betheiligung an der Pariser Weltausstellung von 1889 abgelehnt. g Der Unterrichtsminister Thonissen de missionirte. Wie verlautet, steht eine allgemeine Ministerkrise bevor. Frankreich. Paris, 21. Oct. Es wird heute mehrseitig gemeldet, daß das Ministerium entschlossen sel, sofort nach dem Zusammentritt der Kammern die Cabinetsfrage zu stellen, um ohne Zögern der Ungewißheit ein Ende zu machen und entweder zu fallen oder durch ein günstiges Votum seine Stellung auf einige Zeit zu be— festigen. Zu diesem Zwecke würde der Conseils— präsident von der Kammer verlangen, daß sie, ohne den Generalbericht der Budgetcommission abzuwarten, sofort mit der Oiscussion derjenigen Etats beginnt, worüber die Commissionsberichte fertig sind, und gleichzeitig durch ein Votum be⸗ stimmt, daß alle Interpellatiouen und politische Debatten bis nach vollstaͤndiger Erledigung des Budgets vertagt werden. — 22. Oct. Außer dem Grafen von Paris sind gestern der Herzog von Chartres, der Prinz von Joinville, der Herzog von Nemours, der Herzogvon Audiffret-Pasquler und etwa siebenzig orleanistische Abgeordnete und Senatoren in Dordrecht zu einer Berathung eingetroffen. Der Graf von Paris wird, wie man vernimmt, seinen Anhängern vorschreiben, jedwedes Bündniß mit der Gruppe Clemenceau abzulehnen. Spanien. Madrid. Die„Agencia Fabra“ dementirt die„Times“-Meldung, daß Spanien wegen des Zusammentritts einer Conferenz be— treffs Marokkos eine Eirkulardepesche versandte. — Im Auftrage des Handelsministeriums erklärte sich der Gesundheitsrath wegen Unter⸗ suchung des Alkohols dahin, daß den Zollbe— hörden Mittel gegeben würden den auswärtigen für den Import bestimmten Alkohol zu analy siren. Hierzu sollen besondere Experten ange— stellt werden. Die gleiche Maßregel soll bei dem im Lande fabrieirten unreinen Atkohol an— gewandt werden, indem häufige analytische Un— tersuchungen desselben durch die municipalen Be— hörden veranlaßt und die Fälscher bestraft werden. Die spanischen Cortes sind auf den 20. November einberufen. Nach einem Madrider Telegramme hat der Ministerrath den Entwurf des Kriegsministers, welcher die allgemeine Wehr— pflicht einführen und das stehende Heer auf 300,000 Mann bringen will, angenommen. Der Friedensstand der spanischen Armee betrug bis— her 182,000 Mann, der Kriegsstand ist mit 870,000 Mann angegeben. Serbien. Belgrad. Hiesigen Meldungen zufolge will König Milan demnächst mit dem Fürsten von Bulgarien au einem Greugpunkt zusammenkommen. Trotz der Ableugnungen dere serbischen Regierung herrscht verdächtiges Treiben bulgarischer Emigranten an der Grenze. Die Regierung sieht sich veranlaßt, die Gwidarmerie der Grenzbezirke zu verstärken. f Bulgarien. Sofia, 19. Oct. Seit einigen Tagen ist unter den bulgarischen Flüchtlingen an der serbischen Grenze eine gewisse Thätigkeit be— merkbar, zu dem Zwecke, in bulgarisches Gebiet einzufallen. Dieselben durchziehen die angrenzen— den serbischen Dörfer und erklaren offen ihre Absicht, die bulgarischen Greuzzollposten anzu— greifen. Es ist dies zum ersten Male, daß die Flüchtlinge von Serbien aus aglttreu. Die bulgarische Regierung erhielt von Serbien die Zusicherung, daß eine solche Agitation nicht ge— duldet werden wird; desgleichen sicherte die Pforte eine streuge Ueberwachung der Grenze zu; auch Rumänien verfolgt aufmerksam die Bewegungen der Flüchtlinge. Die Regierung beschloß, gegen jeden Versuch, den Frieden zu storen, energisch vorzugehen. — Prinz Ferdinand hat den Ükas wegen Einberufung der Sobranje für den 27. October neuen Stils unterzeichnet. Das Ministertum des Innern versendete in Folge dessen heute ein Rundschreiben an alle Kreispraͤfecten, um die Abgeordneten hiervon zu verstaͤndigen. Die Neu— wahlen der noch zu wählenden 51 Deputirten werden erst nach der Prüfung der Wahlen durch die Sobranje ausgeschrieben werden, da man glaubt, daß auch noch einige andere Wahlen für ungiltig erklärt werden dürften. Türkei. Constanutinopel, 22. Oct. Der russische Botschafter Nelidoff hatte heute eine Audienz beim Sultan. Rußland. Petersburg. Der„Graschdanin“ erklärt, die Rückreise des Zaren von Kopenhagen sei noch unbestimmt. Eine etwaige Zusammen— kunft mit Kaiser Wilhelm wäre ausschließlich als Höflichkeitsget bei dem Betreten des deutschen Gebietes möglich, — Der russische ofsiciöͤse Brüsseler„Nord“ kündigt an, Rußland werde eine größere Action in Innerasien unternehmen, während er jede unmittelbare Action in Bulgarien aufgebe. — Gegenwärtig werden unmittelbar an der deutschen Grenze viele Kasernen gebaut. Die Bauunternehmer sind Russen, welche nur russische Zimmerer unter Aussicht höherer Militärs be— schäftigen dürfen. Allerlei. London, 29. Oetbr. Der Dampfer„Cheviot“ ist auf der Fahrt zwischen Melbourne und Sidney gescheitert. 34 Personen ertranken, der Rest sst in Melbourne gelandet. Aus dem Verwaltungsbericht des Bürger meisters zu der Rechnung der Stadt Friedberg für das Jahr 1886/87. Erläuterungen der Abweichungen von den im Voranschlag vorgesehenen Beträgen. a. Einnahme. ad 1. Der Kassenvorrath der vorigen Wchnung bete M. fad 65, die liquidirten Ausstände. M. 468. 19, mithin Rest aus vorderen Jahren.. M. 34717. 84. ad 2. Von Gebäuden beträgt die Einnahme M. 2332. 63 gegen den Voranschlag mit M. 1945 6. Die Mehreinnahme datirt hauptsächlich aus der bedeutenden Güͤterversteige— rung des Conr. Reuß II., bei welchem allein M. 308. 44 Abgabe an die Stadtkasse eingegangen. ad 4. Aus Gras und anderen Naturalien(Voran— schlag M. 4500.) sind, obgleich der Grasnutzes einen geringeren Ertrag als im Vorjahr geliefert M. 11082. 93 eingegangen. Diese Mehreinnabme kommt hauptsächlich durch die reiche Obsterndte, welche sich auf M. 8486. 90 belief. ad 5. Durch die Neuverpachtung der Jagd wurde eine Mehreinnahme von M. 159. erzielt. ad 6. Die Einnahme aus Schäferei- und Weidegeldern hat nur M. 1218. 20 gegen M. 1500. im Voranschlag ertragen, was hauptsächlich seinen Grund in der Ent— werthung der Pferche durch die billigeren künstlichen Düngemittel hat. ad 19. Der Mehrertrag der städtischen Brückenwaage ist hauptsächlich der guten Obsterndte zuzuschreiben. ad 22. Die Schulbesoldungs Kapitallen des kath. Kirchenfonds bezw. deren Erträgnisse sind noch nicht ver— einnabhmt, da der Streitfall erst in letzter Instanz bei dem Reichsgericht zur Entscheidung steht. ad 24. Die Mehreinnahme erklärt sich dadurch, daß anstatt einem, 2 Faselochsen in diesem Jahr zum Ver— kauf gekommen. ad 28. Für Hülfsbedürftige ist ein geringerer Be— trag als im Voranschlag vereinnahmt, hingegen ist auch eine geringere Summe verausgabt. Diese Rubrik läßt sich auch nie genau abschließen, da gar oft Beträge Jahre hindurch offen stehen, bis Ersatz dafür geleistet wird. ad 33. Die Einquartierungsgelder, welche den Vor anschlag M. 7412. übersteigen, kommen auch wieder in Ausgabe vor. b. Zu den Ausgaben ad 66. Unterhaltung der gemeinheitlichen Gebäude waren vorgesehen M. 2545., verausgabt M. 2080. 62. Obgleich die Herstellungs arbeiten im Ratbhaus nur mit M. 820, vorgesehen und bei der Ausführung auf M. 1042. gekommen, sind die Ausgaben deßhalb unter dem Vor— anschlag geblieben, weil die Bellage 11 theils nicht zur Ausführung gekommen und theils in Rubrik 92, Kosten der Gasanstalt, zur Verrechnung gekommen. ad 67. Unterhaltung und Kosten der Güter: Vor— anschlag M. 650., verausgabt M. 1726. 12. Die Mehr⸗ ausgabe fällt hauptsächlich auf die Anpflanzung von 81 Stück junger Obstbäume und die Einerndtung der bedeutenden Apfelerndte. ad 70. Fur Schäfereien sind nur M. 134. 75 ver⸗ ausgabt gegen M. 350. Voranschlag; mit der geringeren Einnahme für das Grummetgras und durch die Steuer für die Schäferel dürfte der Ansatz im Voranschlag doch ge— rechtfertigt erscheinen. ad 75. Kosten der Schulhäuser und Schulen: Vor⸗ anschlag M. 12773., verausgabt M. 13122. 82, mithin mehr M. 349. 22. Diese Mehrausgaben sind hauptsäch— lich durch Verwendung auf Reparatur von Gebäuden und Geräthen zurückzuführen. Es ist aber als eine fest— stebende Thatsache zu betrachten, daß die Ausgaben in dieser Rubrik mit jedem Jahre zunehmen. ad 77. Unterhaltung der Straßen, Brücken und Wege M. 8478. Voranschlag. In dieser Rubrik sind nur M. 6252. verausgabt. Wegen Mangel an Pflaster⸗ steinen konnte die linke Seite der Kaiserstraße nicht zur Ausführung kommen und wird nun dadurch diese Rubrik im nächsten Jahre eine bedeutende Ueberschreitung erfahren. ad 80. Für Straßenbeleuchtung: Voranschlag M. 2575., verausgabt M. 3015. Die Mehrausgabe kommt haupt⸗ sächlich durch die Gasrohrlegung in der Bismarckstraße. ad 82. Bäche und Entwässerungen war der Voran— schlag mit M. 50. viel zu gering. ad 88. Unterhaltung und Anschaffung des Faselviehes: Voranschlag M. 2386., verausgabt sind M. 1283. 95, zieht man die Einnahme M. 752 70 hiervon ab, so bleibt nur. Es kommt diese geringe Ausgabe daher, daß 2 Fasel zum Verkauf und nur 1 Fasel zur Anschaffung kam, während im vorhergehenden Jahre M. 2447. verausgabt und die Einnahme m 10 hetruß also im Ganzen. M. 1740. die Kosten für das Faselvieh betrugen. Durch die Verminderung des Rindviehstandes sind nur 2 Ochsen nothwendig und dürfte eine geringere Summe für die Folge vorzusehen sein. ad 94. Erläuterung in Rubrik 28. ad 98. Die Beiträge zur Kreiskasse sind abermals nach dem Voranschlag um M. 813, 70 gestiegen. ad 101. Für Festlichkelten war Nichts vorgesehen und wurde die Ausgabe von M. 164. 37 von dem Gemeinde— rath wie jedes Jahr besonders genehmigt. ad 102. Besoldungen: Voranschlag M. 34099, Mehr: ausgabe M. 1448. 69. Die Mehrausgabe kommt durch Dienstalterszulage eines Lehrers und definitive Anstellung von 2 Lehrern, durch den nicht eingestellten Wassergeld— erhebergehalt und verschiedene bewilligte Remuneratlonen. ad 112. Uneinbringliche Posten und Nachlässe. Die erlassenen Umlagen sind bereits genehmigt und die Steuer— nachlässe durch eingelegte Reelamationen von der betr. Commission gutgeheißen. ad 115 u. 117. Zurückbezahlte Kapitallen M. 7571. 43, vermehrt durch die Rückzahlung der Obligation von Johs. Gerster mit M. 851. 14 und vermindert durch die zwei Grundstücke am Pfaffenbrunnen, haben demnach eine Mehrabtragung von M. 256. gehabt, da die drei ab— es leicht kommen, daß selbst bei der allerbesten Verwal— getragenen Schuldscheine sovsel mehr betrugen als bh von der Gasanstalt vorgesehenen M. 3400. ad 127. Es find zu dleser Rubrik, eigentlich gehzre unter Vorlagen, M. 184. 60 für Gerichtskosten und Au, lagen für ein Gutachten über die 2 der Firma C. Alt 0 1 1 zur Verfügung gestellten Kessel entstanden, welche wohl lues gedeckt werden können, wenn, wie anzunehmen ist, Sestengg e der Concursmasse eine weitere Forderung an dle Stab! Zane nicht gebildet wird und die Kessel zu Gunsten der Stadl Tant kasse verwerthet werden können. 1 0 Ueber die Einnahmen und Ausgaben für das Gas Lala und Wasserwerk sind besondere Speeialrechnungen auß 10 Ing ve gestellt und sind die ordentlichen Einnahmen in Lettern, e, von M. 17292. 77 auß M 8 gestiegen, während die ordentl Ausgaben M. 16352.— 33 betragen. Die außerordentl. Einnahmen,. welche hauptsächlich in Materialen be nt stehen, welche in's laufende Jahr über— b 400 den gegangen sind, betragen M. 2352. 80 f 50 die außerordentlichen Ausgaben betragen M. 2077. 20 es blieb mithin ein Ueberschuß von M. 2636. 5,% 6 Bedenkt man aber, daß die zum Erneuerungsfonds be- K stimmten M. 1200, welche in dem Ueberschuß enthalten f 1 sind, schon ihre Verwendung für die Anschaffung eines zwesten Röhrendampfkessels gefunden und noch mehr als I einem zwei solcher Zuwendungen stattfinden müssen, um dis 5 9 1 erforderliche Summe zu decken, erwägt man welter, daß 10 0 m. bis zum Jahre 1892, wo die Amortisation des Bau⸗ Ahnen und kapitals beginnen soll, ein Erneuerungsfonds für die nerst. Maschinen ganz bestimmt vorhanden sein muß, so daf Dol 0 man sich kelne Illusionen machen über einen Reingewinz, 2 welchen das Wasserwerk einbringt. ein! Die Einnahmen beim Gaswerk be— e tragen zusommnmnn; M. 36993. 78, ben 5 und zwar sind darin enthalten die außer— 0 einjab ordentlichen, welche aus dem Vorrath an 1 3 Bullet Material in's neue Jahr übergegangen 1 J güb⸗ s ind?ĩ ˙qObx Nun die ordentl. Ausgaben dagegen betragen M. 29860. 30 Zämmkliche und die außerordentl. Ausgaben betragen M. 2274. I n an. Die der Ueberschuß, welcher hier verbleibt nit M. 4858. 7c, ihantheren; darf nun auch keine allzu großen Erwartungen für die, Gr Zukunft erwecken, da noch viele im Voranschlag vorge- Medet⸗ Gr sehene Posten für dieses Jahr zur Ausführung gekommen. n und die sehr verwahrlosten Fabrikgebäude, sowie auch die inneren Einrichtungen viele nothwendigen Venrbesse— rungen erfordern werden. Außerdem bleibt aber der Ver brauch in der Zuckerfabrik bedeutend gegen die Vorjahr! zurück, und wenn unsere größeren Geschäftshäuser se fortfahren in ihrer allzu großen Sparsamkeit im Gas! verbrauch, so daß sogar solche, welche schon auf Repräsen⸗ tation ihres Hauses durch eine glänzendere Beleuchkung sehen müßten, zu der Petroleumlampe greifen, dann kann tung ein unrentabler Geschäftsabschluß kommen kann. e Winter⸗Buxkin für Herren- und Knaben kleider, garantirt reine Wolle, nadelfertig, circa 140 em breit à Mark 2.95 per Meter, versenden direct an Private in einzelnen Metern, sowie ganzen Stücken portofrei in's Haus Dettinger und Co., Frankfurt am Main, Bupkin⸗ Fabrik-Depot.— Muster Colletionen bereitwilltgst franco. 3088 Oeffentliche Aufforderung. Bei nach verzeichneten, von den dabei bemerkten im Grundbuch eingetragenen Besitzern, beziehungsweise von den Rechtsnachfolgern derselben veräußerten Liegenschaften ist der Elgenthumserwerb und beziehungsweise die Be— zahlung des Kaufschillings nicht dargethan und sind darum Eigentbums⸗ oder sonstige dinglsche Ansprüche an diese Liegenschaften um so gewisser binnen 14 Tagen dahier geltend zu machen, als sonst die auf den Liegen— schaften haftenden Beschränkungen gelöscht, die Ver— äußerungen bestätigt und die Einträge auf die Namen der neuen Erwerber im Mutattonsverzeichniß vollzogen werden. 5 1) Gemarkung Schwalheim. Christian Meyer und Ehefrau, Christine, geb. Jehner, von da: XI/118.(nämlich Flur XI Nr. 118.), 19/14, X/48, und X/157. 2) Gemarkung Nieder-⸗Mörlen. Werner Gondolf und Ehefrau, geb. Witzel, von da: 1/1179, V/38, VI/692, MI,, 52 und 1/253. 3) Gemarkung Dorheim. Heinrich Mörschel und Ehefrau, geb. Sünner, von da: III/I, XI/164, XVII 120, XVI/ 130 und X/. 4 Gemarkung Ober Mörlen. a. Caspar Berdel von da: XV 428; b. Jacob Berdel(I.) von da: 1/598 und X/958. 5) Gemarkung Wisselsheim. 8 Seng II. von Wisselsheim: 1/8, ½3 und 726. Bad Nauheim den 16. October 1887. Großherzogliches Amtsgericht Bad-Nauheim Bauer. 5 Schütz. 72 Bunzlauer Kochgeschirr .* 5 geschirre, 6 Stück zu nur 6) Pf., sind am nächsten Mittwoch, als am Markttag, zu verkaufen bei 3684 9004 W. Conrad. Konkurs⸗Verfahren. Das Konkursverfahren über das Vermögen des Alfred Schimmelbusch vom Schwalheimer Brunnen bei Schwal— heim wird nach erfolgter Abhaltung des Schlußtermins hierdurch aufgehoben. Bad-Nauheim den 20. Oetober 1887. Großherzogliches Amtsgericht Bad Nauheim. Bauer. 3671 Schütz. Ausführung von Erdarbeiten. Die Erdaufwürfe der alten Schießstände auf der Sauwelde sollen im Monat November d. J. eingeebnet werden. Nähere Auskunft auf dem Büreau des Bezirks— Kommandos Vormittags von 9—12 Uhr. Friedberg den 17. October 1887. 3604 Garnison Verwaltung. 8. rb—.—— Ofenarbeiten. Die Lieferung und Aufstellung von 17 Oefen und einem Herde für den Kreisamts Neubau in Friedberg soll vergeben werden. Die Verdingsunterlagen können bei unterfertigter Stelle eingesehen werden, wohin auch die schriftlichen Angebote bis zum 27. d. Mts., Vormittags 11 Uhr ein— zureichen sind. Friedberg den 20. October 1887. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. 3637 Kranz. 9 0 0 i f f Singer⸗Maschinen in hocheleganter Ausstattung, neuesten Verbesserungen, eren, M. 65. 9 7 Fliedensstraße Frankfurt a. M., und Brönnerstr. 19, parterre, 5, II. St. Gemeinde Fauerbach b. Fr. vom Jahre 1835 ist zur Rückzahlung auf den 1. Januar k. J. bestimmt worden. Das Kapital kann alsdann bei dem Gemeinde-Elnnehmer Heidt zu Friedberg in Empfang genommen werden und hört die Verzinsung mit dem 1. Januar 1888 auf. 3678 Neisel. Faselochs, der Gemeinde Fauerbach b. Fr. gehörend, soll Donnerstag den 27. October, Vormittags 10 Uhr, auf hiesigem Rathhause öffentlich meistbletend versteigert werden. Fauerbach b. Fr. am 24. October 1887. V. d Der Großherzogliche Beigeordnete 3679 Schmidt. eine entsprechende Wohnung gesucht. fortiger Anfrage durch unterzeichnete Bürgermeisteref zu erfahren. 5691 empfiehlt in den feinsten Qualitäten à M. 1.20, M. 1.80, M. 1.40, M. 1.50 per Pfund 3692 Partialobligations⸗Verloosung. Die Partial-Obligation Nr. 1 des Anlehens der Fauerbach b. Fr. den 21. October 1887. Großherzogliche Bürgermeisterel Fauerbach b. Fr. Faselochs-Versteigerung. Der zur Zucht untaugliche, zum Schlachten geeignete Wohnungsgesuch. Für eine hilfsbedürftige Famllie(Landarme) wird Näheres bet so— Münzenberg, 23. October 1887. Großherzogliche Bürgermeisteret Münzenberg, 389 Rohen Kaffee Ph. Dan. Kümmich. Frischer Labberdan 3666 bei Vilhelm Fertseli. galt us beste und beiclichen Kind A M und . be 10 ö din gebrauch! la F. t 25 Ripbw tinite, Le dal det get If Iherten sud in d. Rh. — Dur hart. ih in Stan hun- tgt Kehl u. W ln Win t- au en Qualit n 48 1 9 1 1 — * 29 1— 5 1 3 3 8 1 eee * 1 2 1 Nala. 7 —— Akllossin Arbeits⸗Vergebung. Samstag den 29. d. Mts., Vormittags um 10 Uhr, en auf dem Ratbhause zu Rockenberg nachstehende Neeiten öffentlich in Accord gegeben werden: M. Pf. Maurerarbeit It. Kostenüberschlag 179 20 Steinhauerarbeit 23 20 Zimmerarbelt 295 05 Schreinerarbeit 129— Schlosserarbeit 200— Glaserarbeit 7 Pflasterarbelt 52 50 Lieferung von Kalk 21 5„ Sand 15 5„ Mauersteinen 18 8„ Russensteinen W 5„ Schichtpflastersteinen 18 5 einer 1½ Tonne Cement 8 Butzbach den 24. Oktober 1887. Metzger, 995 Bezirks⸗Bauaufseher. Hindpieh-Versteigerung. Von einem großen Brandschaden betroffen, soe ich mich veranlaßt, meinen Viehstand zu prringern und Donnerstag den 27. October, Morgens 10 Uhr, ber in meinem Hofe meistbietend versteigern lassen: 10 einjährige Rinder, 3 Bullen von 2. 1½ und 1 Jahr, 5 Kühe, darunter 4 trächtig. Sämmtliches Vieh gehört der ostfriesischen ace an. Die Nachzucht stammt nur von guten Putterthieren; 2 Bullen sind importirt. Nieder⸗Erlenbach, Bahn u. Post Vilbel. Julius Peters. Lebens-Versicherungs- und Ersparniß-Danb 2 1 4 5 in Stuttgart. Versicherungsstand Ende September 54031 Policen mit 270 Millionen Mark. Aufnahmen bis 15 7 3 330 + 7 9 7 7. Die Sterblichkeir ist bis jetzt sehr mäßig, so daß der Dividendenfonds, derzeit 10,8 Millionen 1 mit Abschluß dieses Jahres wieder einen weiteren sehr reichlichen Zuwachs erhalten wird. 521 lle Ueberschüsse werden ungeschmälert an die Versicherten zurückvergütet und infolge n die einfachen Todesfall-Prämien je nach Form der Versicherung und des Dividenden- Bezugs um 35— 750 0 vermindert. Wird der Ueberschuß-Antheil in steigender Form bezogen, so erhöht sich solcher alljährlich um 30 0j nach 3 Jahren werden hiernach 15%, nach 20 Jahren 60%, nach 30 Jahren 90% der Tarifprämie zurückvergütet. Weiter können die Dividenden auch in der Art angesammelt werden, daß einst sehr be⸗ deutende Gewinnantheile auf die Versicherung entfallen. Die Versicherungsbedingungen sind unübertroffen liberal. Anträge nimmt entgegen der Vertreter J. Landau, Taubst.⸗Lehrer. Triedberg den 21. October 1887 Nachdem meine Leihbibliothek sich nunmehr wieder hier in Friedberg befindet, lade ich zum Abonnement für das Winter⸗ semester ein. Die Bibliothek ist bis auf die neuesten Werke in deutscher, franzüsischer und englischer Sprache ergänzt und werde ich bei weiteren Anschaffungen den Wünschen der geehrten Leser gerne Rechnung tragen. 5 Carl Bindernagel. in Seide-, Gloria-, Zanella- und echter medic. Cokayer das beste und wirksamste Stärkungsmittel für alle stwächlichen Kinder, Frauen und Reconvalescenten In ½ und ½ Originalflaschen 4 M. 1.50 und 7 Pf. bei A. 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