7237 12 7 * . n D Dee 7 ark. ing. „7636 liter 115 f Stenbtz, 2 1* enhelt e 1887. Dienstag den 25. Januar. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. — Erscheint dreimal wöchentlich und zwar 5 Dienstag, Donnerstag und Samstag. — 1 4 * . f Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen a N K 5 von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. 5 ene 8 1 Amtlicher Theil. Oroßherzogliches Ministerlum des Innern und der Justiz hat dem Stadtvorstande zu Lauterbach die Erlaubniß ertheilt, mit dem am 12. Mat d. J. daselbst abzuhaltenden Prämien-Viehmarkte eine Verloosung von Vieh, landwirthschaftlichen und Haus Geräthen zu veranstalten. Es dürfen dabei hochstens 8000 Loose à 60 Pfg. ausgegeben werden und sind mindestens 600% des Bruttoerlöses aus demselben zum Ankauf von Gewinnzegenständen zu verwenden. Der Verkauf der Loose in der Provinz Obberbessen ist gestattet. Bekanntmachung, 7 die Zurückstellung der Reserve, Ersatz Reserve und Landwehr Mannschaften betreffend. und gewerblichen Verhältnisse werden hiermit schaften des Beurlaubtenstandes, sowelt die milltärifchen häusliche und gewerbliche Verhältnisse derartige Berücksichtigung finden visten hinter die letzte Jahresklasse der Reserve ihrer Landwehrmannschaften aber, sowie in besonders kategorie zeltweise zurückgestellt werden. Jedoch darf die Zahl der hinter der letzten Jahtesklasse der Resetve zwei Prozent der Reserve und Landwehr übersteigen. einzige Ernährer seines arbeltsunfahigen Vaters oder se seines Großvaters oder seiner Großmutter, mit denen er d d tzte Jahreskla der Reserve zurück Ruin des elterlichen Hausstandes nicht abgewendet werden k e; we te weitere Zurückstellung, wie ü Einberufung eines Mannes, der das dreißigste Lebens jahr vollen d G geme ungstermin besitzer, Pachter, oder Gewerbtreibender, oder Ernährer eln reich Nam g t. der ent den gänzlichen Verfall des Hausstandes zur Folge haben und die Angel zen f urückste bei dem Genusse der gesetzlichen Unterstützung dem Elende preisgege ürden;] Classificotsonster e letzte N e. wenn in einzelnen dringenden Fällen die Zurückstellung eines 3 dessen] Uebereinkommen Mitglieder geeignete Vertretung auf keine Weise zu ermöglichen ist Landeskultur und der Volks wirthschaft für unabwelsli Interessen es gestatten, nach den Jahresklassen, mit den Jüngsten beginnend, einberufen Reservisten, binter die letzte Jahresklasse der Landwehr in dienstzelt(Diensipflicht) hat die Zurückstellung keinen El II. Zurückstellungen im Sinne der vorbezelchneten folgenden Gründen(Classificatlonsgründe) eintreten: 4. iner Mutter, beziehungswetse zu betrachten ist, und ein Knecht oder Geselle nicht gehalten werden„ an b die der Familie bei der Einberufung gesetzlich zustehende Unterstützung der er im Interesse der ch nothwendig 1 Nachstehende Bestimmungen über die Zurückstellung der Reserve, Ersatz Reserve und Landwehr-Mannschaften rücksichtlich ihrer h Hlerbei koͤnnen dringende ihrer Waffe keinem oder Dienst Terminen jährlich Aushebungsbezirke (Einmal 1 5 dieselbe . dleiben bis Feuerstelle bewohnt me en andern Is d ungen unstatthaft für die Bethetligten zur öffentlichen Kenntniß gebracht. die Großherzoglichen Bürgermeisterein die bei ihnen vorgebracht werdenden Gesuche anher einzusenden. 1. Bei nothwendigen Verstärkungen oder Mobilmachungen werden die Mann— und darüber elne an den Clvilvorsizenden der Ersaßzeommission einzureichen wetsung aufstellt, aus der nicht nur die militärischen, bürgerlt Verhältntsse der Bittsteller, Sitzung haͤlt. commisstion beim Classtficattonsgeschäft regelt sick verziehen, so erlischt die gewährte Zurückstellung Die vor erfüllter zu dem ihrer Entlossung 3 duslichen Bis zu Ende nächsten Monats haben chen und Verme sondern auch die obwaltenden besonderen „daß Reser- sichtlich sind, durch welche eine zeitweise zurückstellung bedingt werden kann g Waffe oder Dlenstkategorte,[eingereichten Gesuche unterliegen der Enkscheldung der verstärkten Ersatzeommission en 1 1 8 1. 1 1 7 dringenden Fällen auch einzelne welche im Anschluß an das Musterungsgeschäft in öffentlich bekannt zu d Verfahren der nach F. 30,7 3) De des zurückgestellten Manschaften gesetzet 1) Die Entscheidungen sind entgültig, insofern nicht der Militärvorsitzende Auf die Dauer der Gesammt- auf Grund des§. 30,7 des Reichsmilltä gesetzes Einspruch erhebt. Die fluß dachten Entscheidungen behalten ihre Gültigkelt nur bis zum nächsten estsetzungen dürfen aus termin. Im Falle des Bedürfnisses sind Anträge auf weiter wenn ein Mann als der zu erneuern. 6) Wenn Mannschaften aus einem Aushebungs getiver Dienstpflicht auf Re außerterm üdftellung iche Zurũ im Augenblick Mannschaften, welche in Gemaßheit des§. 67 und 69 des Reich 6 der Einberufung unzulässig. Eine g einzelner einberuftner Mann wegen Controlentziehung nachdienen müssen, haben jedoch auch in den nnt schaften kann nur ausnahmsweise auf dem F. 82,2 un der Ersotz Fällen keinerlei Anspruch auf Zurückstellung. ordnung vorgeschriebenen Wege herbeigeführt werden. Gesuche können III. In Bezug auf das Verfahren bei derartigen Zurückstellt bestel nur dadurch begründet werden, daß seit dem letzten Classificattonstermin für den folgende Vorschriften: 1) die Mannschaften der Reserve, Landwehr, Seewehr und Eingestellten durch unabwendbare, nicht durch ihn selbst herbeigeführte Ereignisse, Ersatzreserve erster Classe, welche auf Zurückstellung Anspruch machen, el als Brandschaden, Ueberschwemmung, Tod eines nahen Anverwandten u. s. w ein Gesuche bei der Bürgermeisterel ihres Wohnortes anzubringen, welche dleselbe p wirklicher Nothstand eingetreten ist. die Zurückstellung Friedberg den 20. Januar 1887. Betreffend: Maßregeln zur Unterdrückung des Milzb Bekanntmachung, der zum ei Der Civilvorsitzende der Großherzoglichen Dr. randes in der Wetterau. njährig freiwilligen Dienst berechtigten Militärpflichtigen betreffend Diejenigen im Jahre 1867 geborenen Militärpflichtigen, welche im Kreise ihren dauernden zum einjaͤhrig⸗ freiwilligen Dienst besitzen, werden, insofern sie ihre Zurückstellung vom Militärdienst bis thun aber beabsichtigen, hierdurch aufgefordert, ihre Berechtigungsscheine alsbald und laͤngstens bis Aufenthalt haben und Berechtigungsschein jetzt noch nicht beantragt haben, zum 15. k. Mts dabier vorzulegen. Ersatzcommission Friedberg. g dies zu Braden. Friedberg den 21. Januar 1887. * Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. Die meisten von Ihnen haben die Tabellen über die im II. Wir erwarten Vorlage der fehlenden Tabellen oder Bericht, Thiere krepirt oder getödtet worden sind, binnen gesandt. event. 1 Tag Haft festgesetzt worden. Homburg den 28. Dezember 1886. Gegen den Ersatz Reservisten J. Classe Alexander Wirth aus Speicher ist west Halbjahr 1886 gefallenen 2 2 Tagen bei Meidung sofortiger Bestrafung gen Controll Entziehung eine inzwischen rechtskräftig Um Strafvollstreckung und Mittheflung hierher wird ergebenst ersucht. oder getoͤdteten Thiere bis jetzt noch nicht ein— daß in der betreffenden Gemeinde wahrend des II. Halbjahrs 1886 keine Dr. Braden. gewordene Geldstrafe von 3 Mar Der Koͤniglich Preußische Landrath. v. d. Heydt. Deutsches Reich. Darmstadt, 21. Jan. Berlin, 21. Jan. Die Versammlung der Vertrauensmänner der drei nationalen Parteien bierselbst setzte gestern ein Centralwahlcomité 1 1 bum Reallehrer in Darmstadt ernannt. 14 1 in, dessen Vorsitzende sind: v. Monteton (eonserv.), Kyllmann(nat. lib.) und v. Zedlitz Ifreiconserv.). Als Candidaten für die Berliner Wahlkreise wurden einstimmig vergeschlagen: „rster Wahlkreis v. Levetzow, zweiter Moltke, [dritter Miquel, vierter Bödiker(nat. ⸗lib.), fünfter Cremer, sechster Holtz(freiconserv.) 21. Jan. Im Abgeordnetenhaus legte bei der Berathung des Etats der Finanzminister die Finanzlage dar. Der Minister schaͤtzt das Ergebniß des laufenden Jahres demsenigen des Vorjahres conform; Handel und Verkehr zeigen unleugbar eine Besserung, so daß sich die Mindererträge niedriger stellen dürften. Anstatt den gemäß des Huene'schen Gesetzes an die Kreise zu zahlenden 19 Million brauchten 13 Million weniger gezahlt zu werden. Der Eisenbahnetat würde 20 Million mehr liefern als die erforderlichen Aufwendungen erheischten; die Einkommensteuer ergebe ebenfalls ein Plus, ein Beweis des steigenden Wohlstandes der staͤdtischen Bevölkerung. Dagegen lasse die Steuerfaͤhigkeit der laͤndlichen Bevoͤlkerung eine Verringerung zahlenmäßig erkennen. Die That— sache, daß der Reichstag die Militärvorlage ab— lehnte, stelle jede andere Frage in den Hinter grund; er koͤnne deshalb auch nicht über die in der Throurede gemachten Andeutungen bezüglich der Ausgestaltung des indirecten Steuerspstems Naͤheres jetzt schon angeben; er bitte im Ver trauen auf eine baldige Besserung der Verhält— nisse und der Finanzen den Etat anzunehmen. An der darauffolgenden Debatte nehmen Abg. Dr. Meyer, v. Minnigerode, v. Huene, v. Zedlitz Neukirch, v. Eynern, Enneccerus Windthorst Theil. Als Letzterer an den Finanz— minister die Frage wegen einer etwa beabsich die Ole und tigten Einführung von Monopolen richtet, er— wiedert der Minister: Die Frage, ob die Mo— nopolpläne heute aufgegeben seien, könne er mit ja beantworten, denn bei den verbündeten Regierungen liege keinerlei Antrag vor; auf die Frage, ob die Sache definitiv aufgegeben sei, könne eine bestimmte Eutscheidung nicht erfolgen. Uebrigens bleibe er ein Freund der Monopole. Ausland. Oesterreich Ungarn. Wien. Die„N Fr. Pr.“ versichert, daß die Verhandlungen zur Lösung der bulgarischen Frage fortdauern und zu günstigen Erwartungen berechtigen. Keines— falls sei eine neue Verschärfung der Situation zu befürchten. In Sofia sei man zu Conces— sionen an Rußland bereit. Die Diplomatie sei bemüht Rußland zu bestimmen, Bulgarien ge— wisse Zusicherungen betreffs seines Candidaten zu machen. Pest. Der Ministerpräsident Graf Taaffe fragte hier vertraulich an, ob die ungarische Regierung geneigt sei, auf der Grundlage eines Compromisses in der Zucker- und Spiritus— steuer die Ausgleichsverhandlungen über den Petroleumzoll wieder aufzunehmen. Die hiesige Regierung hat bisher noch keine Antwort ertheilt. Belgien. Brüssel, 22. Jan. Das Dekret betr. das Verbot der Pferdeausfuhr ist unmittel bar bevorstehend. — 23. Jan. Straßenun ruhen Docksarbeiter. Frankreich. Paris, 22. Jan. Im heu— tigen Ministerrathe wurde beschlossen, auf das vom Finanzminister vorgelegte Budget zu ver— zichten und den Budgetentwurf der Commission anzunehmen, wonach zur Bedeckung des Deficits sechsjährige Schatzbonds ausgegeben werden sollen. Die Budget- und Minister-Krise ist hierdurch gehoben. — 22. Jan. Die Londoner„Morning Post“ meint, wenn Frankreich wirklich friedliche Absichten habe, wie seine Leiter und seine Presse vorgeben, so könnte es Europa leicht den un— verkennbaren Beweis hierfur geben. Friedliche Erklärungen allein hätten aber keinen praktischen Nutzen, wenn große Opfer gebracht würden, um ganze Armeecorps zu Versuchszwecken zu mobi— lisiren, wenn jedes Arsenal, jede Fabrik Tag und Nacht an der Herstelluug von Repetirge wehren arbeite, wenn hölzerne Baracken an der deutschen Grenze gebaut, die Festungen mit Explosivgranaten versehen würden. Falls Frank reich aufrichtig den Frieden wünsche, sei es die erste Pflicht seiner Regierung, die Kriegsvorbe reitungen hinauszuschieben, welche nothwendig den Argwohn und das Mißtrauen jeder euro päischen Hauptstadt erwecken müßten. Das Pariser„Journal des Debats“ bezeichnet Boulanger als Gefahr für Staat und Republik. Ferry agitirt gegen Boulanger. In London eingetroffene Telegramme melden: Die Franzosen senden ansehnliche Artillerie-Verstärkungen nach der Ostgrenze; sechs Feldbatterien wurden per Eisen bahn von Rennes und Le Mans abgesandt Großbritannien. London. Das Bureau Reuter meldet aus Rangun, die britische Armee in Birma solle im Monat März auf zehntausend Mann reducirt werden. . 22. Jan. Stanley ist gestern nach Brindisi abgereist, um sich von dort nach San— sibar zu begeben. Gestern entstanden in Gent anläßlich des Streiks der Italien Rom. Im nächsten Consistorium, welches am 7. März stattfindet, werden die päpstlichen Nuntien in Wien, Madrid und Paris und Msgr. Masella zu Cardinälen ernannt wer— den. Zwei andere Cardinalsernennungen sind außerdem wahrscheinlich. Der Papst nahm die Demission des Staatssecretärs Jacobini an, be— ließ demselben aber als Zeichen seiner Zuneig ung und Hochschätzung die bisher innegehabten Wohnräume des Vatikans. Jacobini wird wahrscheinlich Präfekt des apostolischen Palastes werden. Gegenwärtig ist der Staatssecretärs— posten durch einen Cardinal besetzt; nach dem Consistorium dürfte die definitive Ernennung des Nuntius in Lissabon zum Staatssecretär erfolgen. Der Papst hat nach einer Privat— depesche des Fr. J. die Zumuthung, Windthorst zu dessen 75. Geburtstag seinen apostolischen Segen zu ertheilen, abgelehnt. Türkei. Constantinopel. Die Pforte be— fürchtet auf Kreta fortgesetzt ernste Unruhen und hat deshalb Verstärkungen, bestehend aus 5 Batallionen Jufanterie und 4 Feldbatterien, die dem gegenwärtig in Macedonien stehenden Armeecorps entnommen sind, nach der Insel beordert. Die dortigen Militaͤrbehörden haben die Weisung erhalten, den Belagerungszustand zu proklamiren, falls die Unordnungen fort— dauern sollten. — Die„Pol. Corr.“ meldet, in hiesigen unterrichteten Kreisen gelte die Bereitwilligkeit der bulgarischen Regentschaft zurückzutreten, als prinzipiell gesichert, vorausgesetzt, daß man in der Kandidatenfrage beruhigende Zusicherungen erhalte. Da Rußland sich für die Kandidatur des Fürsten von Mingrelien in keiner Weise officiell engagirt habe und die Pforte bereit zu sein scheine, ihr bekanntes, diese Kandidatur em pfehlendes Circular zurückzuziehen, so glaube man diese Schwierigkeit überwinden zu können, und scheine es, als seien die vertraulichen Unter handlungen der Mächte augenblicklich besonders hierauf gerichtet. Dem Bedenken Rußlands und der Türkei hinsichtlich der Sobranje wolle man in Sofia gleichfalls Rechnung tragen und einer aus allen Parteien zusammengesetzten Coalitionsregierung die Aufgabe zuweisen, durch Maßnahmen im Lande weitere Verhandlungen betreffs der Aufloͤsung der Sobranje und der Ausschreibung neuer Wähler vorzubereiten. Die türkischen Kreise hofften bestimmt, daß die bul garische Frage auf dieser Grundlage gelöst werde. Die hier verbreiteten Gerüchte, wonach man sich in Regierungskreisen in Sofia ernstlich mit einer Candidatur des Fürsten von Mon— tenegro befaßte, sind unbegründet. Serbien. Belgrad. Der offiziöse„Videlo“ theilt mit, daß ein bulgarischer Hauptmann und ungarische Unterthanen serbischer Nationalität die Entfernung des Königs Milan planten. Auffallend sind in der Correspondenz die An— griffe auf den Zaren und Rußland, sowie die Vorwürfe gegen die radicale und liberale Partei wegen der Mitbetheiligung an dem Hochverrath. Rußland. Petersburg, 22. Jan. Die Alarmnachrichten über Frankreich begegnen nach dem Fr. J. in der russischen Presse einem ge— wissen Mißtrauen. Den„Nowosti“ wird aus Paris telegraphirt, es seien das alles nur Wahlmanöver. Aus Stadt and Land. k. Friedberg, 21. Januar. Laut Meldung aus Melbourne ist ein neuer Komet von außerordentlicher Größe daselbst sichtbar geworden. d. Frledberg, 23. Januar. Die auf heute an— beraumte Versammlung der Vertrauensmänner der natlo— nalltberalen Partei des Wahlkeeises Friedberg— Büdingen nahm einen überaus glänzenden Verlauf. Der Saal des Hötel Trapp faßte nicht die aus allen Theilen des Wahlkreises Erschienenen, deren Zahl 600 überstieg. Rechtsanwalt Jöckel, der zum Vorsitzenten der Versamm— lung erwählt wurde, theilte unter großem Jubel der Versammlung mit, daß Oberbürgermeister Dr. Miquel in Frankfurt a. M. die ihm angetragene Candidatur für unseren Wahlkreis angenommen habe. Nachdem Dr. Vogt (Butzbach) und Graf Oriola(Büdesheim) die Candldatur Miquel's in warmen patrlotischen Worten befürwortet hatten, erklärte die Versammlung sich einstümmig mit diesem Vorschlag einverstanden und wurde dieses Ergebniß dem Candidaten telegraphtsch mitgethellt. Nachdem Rechts anwalt Windecker in zündender Rede die gegenwärtige polltische Lage beleuchtet und die Vorwürfe der Gegner, die nationalliberale Partei sei Anhänger der Monopole, auf ihren lediglich agitatortschen Werth zurückgeführt hatte, schloß, nach Berathung verschiedener Organksatlons fragen, die von Begeisterung für die gute Sache getragene Versammlung mit donnerndem Hoch auf„Kalser und Reich.“ Friedberg. Die Partel Windthorst und Richter weiß sich aus der Verlegenheit, in der sie sich dadurch befindet, daß ste die Militärvorlage, welche uns den Frteden bewahren und unser Vaterland sichern soll, ab— gelehnt und dadurch den Kaiser und die Bundesregler— ungen gezwungen hat, den Reichstag aufzulösen, nicht aaders zu helfen, als daß sie den letzteren und den Parteien, welche für die Milttärvorlage waren, Dinge unterschlebt, die mit dieser gar nicht zusammenhängen. So sucht sie den Wählern einzureden, daß es auf das Tabaks und Branntweln-Monopol abgesehen set und die Nationalltberalen dabel mitzuwirken berelt seien. Solchen Verdächtigungen muß bel Zeiten entgegen— getreten werden, damit die Wähler wissen, woran sie find. Wie grundlos jene Verdächtigung bezüglich der Natlonalliberalen ist, dafür möge dle Thatsache sprechen, daß Namens derselben am 21. d. Mts. bel der Berathung des Budgets im preußischen Abgeord⸗ netenhaus Professor Enneccerus Folgendes erklärte: „Dabei muß ich mich auf's Energischste gegen die jetzt in der gegnerischen Presse auftauchenden Ideen des Tabak Monopols und des Branntwelin-Mono⸗ pols verwahren. Meine Partel— und daß ohne dieselbe keine Majorität in dieser Beziehung möglich ist, werden Sie doch wohl glauben— hat das Tabak s- Monopol und ebenso das Branntwelin⸗-Monopol elnstimmig abgelehnt. Das sind Thaten, die mehr als Worte sprechen und Ihr Wort wird nicht ge— nügen, diese Thaten aus der Welt zu schaffen. Trotzdem aber wird diese Befürchtung des Tabaks- und des Branntwein Monopols gegen die natkonal-liberale Partei wieder in's Feld geführt. Die armen abgetriebenen Agitatlonsmethoden müssen doch wieder aus dem Stall heraus. Haben Sie denn kein anderes Agitatlonsmittel? Durch dieses Mittel werden Sie uns nicht einmal zur Entrüstung bringen, sondern nur unser Mitleid erregen.“ Allerlei. München. Noch niemals hat die hiesige Univer— sität eine hoͤhere Zahl von Studenten gehabt als jetzt, Es befinden sich in diesem Semester hier 3176 Studenten. und zwar 855 Bayern und 1321 Nicht-Bayern. Von den Fakultäten ist die medizintsche die besuchteste, sie weist 112 Zuhörer, 506 Bayern und 615 Nicht Bayern, auf. Leipzig. Mitten im Thüringer Bahnhof dahier wurde am Samstag Abend 11 Uhr ein vier Centner schwerer Bär erlegt. Das Thier war für den Leipziger Thierhändler Bode bestimmt und kam von Mainz in einem Gepäckwagen an. Telegraphisch war aber schon von Mainz aus gemeldet worden, daß der Bär sich aus seinem Bebälter freigemacht habe, im Gepäckwagen frei herumlaufe und sehr bösartig sei, sodaß er bei der An— kunft in Leipzig unschädlich gemacht werden müsse. Bode war also mit der geladenen Büchse erschienen, um den „theuren“ Petz— der Noth zehorchend, nicht dem eignen Triebe— vom Leben zum Tode zu bringen. Es wurde auf dem Güterwagen, in dessen Innern der ungeschlachte Fahrgast unterwegs eine Rolle Läuferteppiche zu seiner Unterhaltung zerzaust und zerfetzt hatte, eine kleine Spalte der Thür geöffnet und rohes Fleisch dahin gehalten. Als das von der Reise hungrige Thier schleunigst an der Spalte sichtbar wurde, drangen zwei wohlgezlelte Kugeln in seinen Kopf— und dieser Bär brummt nie mehr! Handel und Verkehr. Friedberg, 22. Jan. Buttermarkt. Butter kostet⸗ per Pfd. M. 0.70— 0.85, Eier 1 St. 8 Pf., 2 St. 17 Pf. Gießen. Auf dem am 18. und 19. d. Mts dahler abgehaltenen Viehmarkte waren aufgetrieben: 1028 Stück Rindvieh und 18 Stück Schweine. Dle Preise bei Groß— vieh hielten sich mit denen am letzten Markte so ziemlich gleich, Kälber bedeutend billiger. Nächster Markt Dienstag den 8. und Mittwoch den 9. Februar d. J. Gießen, 22. Jan. Auf dem heutigen Markt kostete Zutter per Pfd. M. 0.75 0.80, Eler per St. 7—8 Pf., Käse per St. 58 Pf., Tauben per Paar M. 0.80.00, Hühner per St. M. 0.90— 1.30, Hahnen per St. M. 1.30 bis 2.00, Enten per Stück M. 1.40— 1.70, Gänse per Pfd. 50—65 Pf., Ochsenfleisch per Pfd. 62—64 Pf., Ruh und Rindfleisch 5156 Pf., Schweinefleisch 56 bis 60 Pf., Hammelfleisch 5066 Pf., Kalbfleisch 50 Pf., tartoffeln per 100 Kilo M. 4.00—4.50., Zwiebeln per Ctr. M. 5.00. Frankfurt, 22. Jan. Wochenmarkt. Heu kostete 100 Kilo M. 5—6, Stroh M. 4.80—5.80. Butter 50 Kilo M. 70 75, im Detail 90 Pf. bis M. 1.20, Eier das Hundert M. 6— 10, das Stück 8—140 Pf. Zwiebeln der Ctr. M. 5—6, das Gescheid 20 Pf., Kar— toffeln 100 Kilo M. 55.50, Weißkraut der Centner M. 4— 4.50, das Stück 10 15 Pf., Rothkraut 15 bis 30 Pf., Blumeukohl 30— 60 Pf., Rosenkohl 40— 60 Pf., Romainsalat 15— 20 Pf., Kopfsalat 15 Pf., franz. Bohnen 60 Pf., Spargel per Pfd. M. 3, Suppenspargel das Päckchen 50—70 Pf., Mäusekartoffeln das Gescheid 25 Pf. 1 Hahn 70 Pf. bis M. 1.80, 1 Huhn M. 1 bis 2.50, Welsche M. 12, Gans das Pfd. 5070 Pf., Poularde M. 2.50— 3.50, Taube 4060 5 M. 3.505, Haas M. 3.50. e Repertoir⸗Entwurf der bereinigten Stadt-Theater in Frankfurt. A Opernhaus. Dienstag den 25.: Zum erstenmale wiederholt: Die Perlen— fischer. Große Preise. 5 8 Mittwoch den 26.: Vorstellung bel ermäßigten Preisen: 0 i von Portiel. Außer Abona. 8 Donnerstag den 27.: Zu Mozart's Geburtgtag: Flgaro' Hochzelt. Mittel-Preise. eee Freitag den 28.1: Geschlossen. Samstag den 29. Czar u. Zimmermann. Kleine Preise. i 5 e 31 2 Uhr: Sneewittchen. Ermäßigte Preise. Abends 7 Uhr: Die iti Mittel Preise. 7 0 le Favoritin. Schauspielhaus. Dienstag den 25.: Marta Stuart. Große Preise. 4 4 . den ein bon de sowelt gemach so welt b nicht u Eintrag können, aus die glauben noch e 1 genaue bel san buch g. er glat 0 der 1 blelderle daß stehende und Ar spruch geltend das nt nurden ellebe Sl det ln a g tte 88 * 90 91 1 lade 7 7 klaber * ., 1 1105 57 9 1 1 pn 15 b.. 9 gos + — Nur 17 Mittwoch den 28.: Die Sternschnuppe. Große Prelse. Donnerstag den 27. Geschlossen. Freitag den 28: Der lustige Krieg. Große Preise. Samstag den 29.: Torquato Tasso. Große Preise Sonntag den 30.: Geyer Wally. Anfang 7 Uhr. Große Preise. Montag den 31.: Neu einstudirt: Julius Cäsar. Große Preise. Joraelitischer Gottesdienst in Friedberg. Sprangsedermatraten von 20 Mart an, Mittwoch den 26. Januar 1887 Neumond Schebeth— Beginn: Dienstag Nachmittags 4 Uhr, Mittwoch Morgens 7 Uhr. Mittwoch Nachmittags 4 Uhr. Dreitbeilige Wollmatratzen von 21 Mark an, Dreitheilige Seegrasmatratzen von 11 Mark an, Bettdecken mit Kissen von 24 Mark an, Große Auswahl von Varchent, Flaumen und Matratzen drell im Bettgeschäft bei 94 A M. Reuss. Edietalladung. Betreffend: Die Renovation des Hypothekenbuchs der Gemarkung Bad Nauhelm. In dem Hypothekenbuch der Gemarkung Bad Nau beim sind die in der Veilage zum„Oberhess. Anzelger“ Nr. 146 verzeichneten Eintrage und zwar: a. die unter Lit. A. J. nicht gültig gelöscht, d. die unter Lit A. II. und Lit. B. noch offenstehend. Die Abtragung sämmtlicher Kapitalien wurde von den einschlägigen Ortsgerichten behauptet und bescheinigt, von den Schuldnern und resp. Unterpfandsbesitzern, soweit solche ermittelt werden konnten, e ee gemacht und von den Gläubigern, bezw. deren Erbe soweit die Ermittelung derselben möglich 2 sen(Lit. B.), nicht widersprochen. Da nun die zur Loͤschung dieser Einträge erforderlichen 8 nicht beigebracht werden können, so werden alle Diejenigen, welche noch Ansprüche aus diesen Einträgen resp. Verpfändungen bilden zu konnen glauben, hierdurch aufgefordert, solche so gewiß 1 Bekanntmachung. Als Ersatzbeamter im Vorstande des Vorschuß 2 1d Creditvereins, e. G., in Reschelshelm fungirt der Glaser Versteigerung Karl Vogt J. daselbst. Friedberg am 21. Januar 1887. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. 319 Süffert. Holz- Versteigerung. Versteigert werden: Stamm. u. Nutzholz. in Bad⸗Nauheim. Es werden für Rechnung der Gemeinde Bat folgende Holzsortimente in nachstehenden 2 Ort und Stelle öffentlich messil etend v A. Montag den 31. d. M. im Oemelabewald, Distrikt Raud⸗ Schläge XIII und IX: Mittwoch den 26. l. Mis., von Vormittags 10 Uhr 14 Raummeter Scheiter Eschenholz, ab, aus dem Distrikt Biberwa ald, Förstwartet Langd, in 1 7 7 Nadelbolz, dem Ronthaler'schen Saale zu Langd: 10* Knüppel Eschenbolz, Stämme: 27 Eichen von 22 14 em Durchmesser, 58/1 Stück Wellen Eichen R 4—27 m Länge= 28,53 fm, 12 Raummtter Stöcke Eichenholz 5 Kiefern von 38 48 oem Durchmesser, 100 Stück Wellen Weick ol; ö 12-18 m Länge= 10,29 Buchen von 42— 45 em Durchmesser, B. Dienstag den 1. Zebruar 2 f 1 5 130 Fichenholz 2 7 0 en ti⸗ dinnen zwei Monaten, 8-13 m Länge= 4,98 fm, 0 holz, Dimensie 0 alt . 575** 8 f J nesser ei 7 1 und 1 vom Tage des ersten Erscheinens dieser Ladung in der Scheiter: 1431 Rm. Buchen; Knüppel: 185 Rm tin 8 Lage 1 12 1 „Darmstädter Zeltung“ an gerechnet, dahter geltend zu] Buchen, 12 Rm. Eichen, 2 Rm. Kiefern Neisig:* nan nahen, machen, als sonst 5. 3. 6 Rm. Buchen, 21 Rm Eich en, 8 Rm. Kiefern; 30— 3 1* 1) die unter Lit. A. I. aufgeführten Einträge in dem Stöcke: 286 Rm. Buchen, 4 Rm. Eichen F 0 ee— N — 2* 7 e mete Durchmesser be alten Hypotheken buche geloͤscht,.: a Die Kiefern⸗Stämme sind zu Schnitt- und Werkholz 4 e ee e 2) die unter Lit. A. II. aufgeführten Einträge in] tauglich. Das Buchenholz 11 weil keine Schwellen zur 7 eee dem neuen Hypothekenbuch nicht aufgenommen werden Abgabe gelangten, von vorzüglicher Qualität und viel- Die 3 i 2 5 und die Gl läubiger oder sonstigen Berech tigten alle aus fach für Wagner geeignet 90 it 1 teigerungstermine 2 9* 5 Vormittag nd die usammenku der Nicht Aufnahme bei weiteren Verpfändungen und Das mit Kalk gespritzte Holz wird nicht versteigert. Moͤrler 5 10 15** 2 8. 5 8 8 1 4 et Weg in r ud Veräußerungen krach senden Nachtheile sich selbst beizu Entfernung von Langd 1/2 Stunde. Bad 18* f 188 messen haben, und Auskunft bei Forstwart Adolph zu Langd. 5* 8 P- a 3) rücksichtlich der unter Lit. B. erwähnten Einträge Eichelsdorf, 17. Januar 1887 5 311 rop herzogliche D 3 1 7. 1 Me* 7 4 1 58 1* Worn r die fehlenden Schuld und Pfandverschreibungen für Großherzogliche Oberförsterei Eichelsdorf. 1 amortisirt erklärt, diese Einträge als erloschen sehen,] 284 Trautwein. in dem alten Hypothekend uche gelöscht und in das neue nicht aufgenommen werden. Holz wer steig erun jag Alle aus dem vorigen Jahrhundert berrüũ„ J. d. J., noch offenstehenden Einträge sind von amtsweg er Montag den 31. 1* das fiscal. Loos des genaueren Prüfung nich: unterworfen wor n. Mark al 68 Distrikt Eis zahl, tetend bei sämmtlichen vor dem Jahre 1827 in de. buch gemachten Einträgen ein einfacher Durchst J 14 er g! 0 nicht beglaubigt ist, als genügend der Löschung angesehen worden und beiderlei Beziehungen die öffentliche 8 daß, wer die Gültigkeit eines lch stehenden oder einfach durchstrichenen Eint und Ansprüche aus demselben bilden spruch innerhab der präfigirten zu geltend zu machen habe, widrigenfa das neue Hypothekenbuch nicht würden und die fraglichen Gläubt entstehenden Nachtheile sich selbst be en. Schließlich werden alle Diejenigen, welche ein vertrags mäßiges, auf ein unbewegliches Ob fekt. Gemarkung radieirtes, gerichtlich haben, eine spezielle Au ifforderung Commissär, Gerichtsschreiber Aspiran aber noch nicht erhalten baben, hie so gewiß binnen obiger Frist bet der vorzulegen und den Eintrag in das beantragen, als sie sonst die aus de Eintrags in das neue Hypotheken Folge der bestehenden Hypothekengesf. Nachtheile sich selbst beizumessen und wegen ihrer Ver— luste Niemand in Anspruch zu nehmen haben. Bad⸗Nauhelm den 18. November 1886. Großherzogliches Amtsgertcht. 157 Bauer. Guts Verpach tung. Das arrondirte Gräfliche Hofgut Oberseener Hof bei Laubach(nächste Bahnstation Mücke der Oberl hess. Elsen bahn und demnächst Schotten) mit rund 96 ha Acker und 84 ha Weesenland, letzteres von großer Güte, welches seither dem königl. preuß. Kriegsministerlum al Ne monte Depot verpachtet war und in vorzüglichem Cult. urzustande sich befindet, soll sofort mit Wirkung vom 1. April. 3 odo 1. Juli l. J. anderwelt auf 12 Jahre verpachtet erden. Pachtliebhaber wollen sich an unterzeichnete Laubach(Oberhessen) am 14. Januar 1887. Stell wenden. 1 1 Gräflich Solms Laubach'sche Rentkammer— soll 3 Winterschuhe& Stiefel Sicht, ug Keuther. g N 2 2 8. Ne 2 n N Si 2 H 3 1 5 Hol! 9 f r S e l D e 2 1 8 He 5 er eigert ung. ö Das gröbte Ho. 363. 2 Montag den 3 5 ihr, 6 ttf d r n- 1 5 sollen in versch enen rs h Leiningen 5 zen 8 E E 1 1 ge 2 Walddist ikten A 2 22 Rau 5 von C 4. n Nn 5 24 Buck. 5 3. 4— 7 9 N 17 Eschen 4 1 2 1 hen 8 l 2 8 9 Stück 728 4 l 2 „ N 5 Rabatt 2 3 28 de Waare wird umgetauscht. 7— 05* N N- 3 48 g Eicher n— 5 2 e.— 2 80 9 ꝗ 2 600 l Kirschen e n 2 9 8 8 00 ben Fin geräumiges, Zi auf der Kaiser 16 Raummeter Buchen Stöcke, 0 a lirtes* immer straße ist jetzt 2 7 Elchen 5 oder später zu vermiethen. 5 Eichen Stämme von 6— 10 Meter La und Zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 01 25— 46 Centimeter Durchmesser, E 13 Eschen-Stämme von 3—11 Meter Länge und Für jeden Haush lt unentbehrlich 19—40 Centimeter Durchmesser 81 0 bel bt 1 le ne so 1 Ahern, 3 Meter lang und 37 Centimeter dick, empfehle meine so belfebte meter d öffentlich ver leigert werden e 1 Zusammenkunft beim Distrikt Eichereck auf der Alten städter Straße. Ilbenstadt den 22. Januar 1887 * Pfund 1 Mark). Dieselbe llekert icht nur ein vorzügliches Getränk, Gräfliche Rentkammer. sondern ist auch m Roghessen geeignet und von höͤchst 92 Blerau angenehmem Geschmack Bestellungen von 6 Pfund an franco gegen Nach Holz Versteigerung. 9 Wunsch Proben gratis und franco Dergerssag den 57. Januar, Vormiege 9 kli, Georg Börner. Frankfurt a. M. f m Rodheimer Geei e Dlsirlkt Vorderwald, 19 zr. Esche 0 9 235 Weber. folgendes Holz meistbletend verstelgert werden: 193 Gr. Eschenhelmerstr. 2 H. 6149 122 Raummeter Nadel-Scheiter 9 E 8 f Gutsverpachtung Bäckerei mit Haus Verkauf. 6820 Nadel, Wellen, 234 In kleiner Stadt der Naͤbe Frankfurt's ankhe Das Gräfliche Hofgut zu Obbornl ofen, Statlon 130 Raummeter Nadel- Stöcke, halber, eine vorzügliche Bäckerei zu 8 An Hungen der Oberhess. Elsenbahnen, mit 600 Morgen 3 Nadel Stämme, zahlung Mark 8000. bis Mark 10,004 Offerten unter 150 ha Acker und 52 Morgen= 13 ha Wlesenland, 157 Nadel⸗Stangen U. 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Ausnahmsweise können auch Antheil-Loose exel. 8 à Mark 18, ½6 à Mark 9., abgegeben werden. (H, 6111.) 304 Woritz Stlebel Sahne., Bankgeschäft, Fraukfurt a. M 1 AAA eee eee 15 E— Aer— 5 2— del* 1 53. ahzen 121 N 8 nellen 5 5 unter Ko des königl.“ Sanitätsraths Herrn Ur ling. 2 Dieselben sind mit großem Nutzen anwendbar: bei allen hronischen Catarrhen des Rachens, des Kehl⸗— 4 kopfs und der Lungen; sie wirken in hohem Grade schleimlösend, erleichtern hierdurch den ost so qualvollen 5 — und führen Heilung herbei. Aeußerst wohlthätig ist ihr Einfluß bei den verschiedenen T — ark Husten Catarrhen Tuberkuloser, bei chronischen Catarrhen des Magens und des Darms, — 8 2 males die von Verstopfung begleitet sind; bei habitueller Leibes verstopfung, Hämorrhoiden, leichten Leber. 4 anschwellungen und ähnlichen Unterleibsstörungen, die ein auflösendes und mild abführendes Verfahren erfordern 4 Sind solche Afsectionen mit Lungen⸗Catarrhen verbunden, so ist die Wirkung dex Pastillen eine besonders vorzügliche.— 4 Preis pro Schachtel 85 Pfg. Vorräthig in den Apotheken. General⸗Depot Ph. Herm. Jay, Frankfurt a. M.„. U Steppdecken, rothe Colte billig bei GA. Schulhof. Gummi Wäsche, Wasch-& Wildlederhandschuhe empfiehlt billigst 127 254 C. 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Ludwig, Nieder-Weisel bei Herrn H. Heinemann, Nieder-Wöllstadt bei Herrn Tobias David, Staden bei Herrn C. Hessenberger& Sohn, Rodheim bei Herrn D. Stern I., Herrn Jacob Michel, Windecken bei Herrn Ph. P. Reub II. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Thellnahme während der Krankheit, wie für die zahlreiche Blumenspende bei der Beerdigung unserer innigstgeltebten Tochter und Schwester Maria Reuling, besonders Herrn Pfarrer Heßler von Nieder-Florstadt für die trostreichen Worte, sagen wir Allen unseren wärmsten Dank Assenheim, 21. Januar 1887. Die tleftrauernden Hinterbliebenen. — Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernages. und die( schaft. den 9 bäus! visten Lande Nestr latigt dle 3 zel dien solgt tan dein! zu die Rui Ein! besitz den bei! * getig Land. Mam weger Fälle folge Ersoß Oesuc Nai