1887. Famstag den 24. Dezember. M 152. 2— — N g 5 9 5 1* Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch. 5 a. schei rei 6 i i — und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. l eee e te ut 72 1 n 7 r 2 2 8 3 * nnoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzei ehördliche j e 2 5 den gr 8 ee e lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von 8 irt auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. —— Amtlicher Theil. Auf Nachsuchen des Pferdemarktvereins D ches Ministeri' i f g chsu. zu Darmstadt hat Gro 0 en 1 2 Fohlen und Pferdemarkt zu Dernftabe e e e de e 8 def e c 1505 Pee 3 575 N 000 3 177 schaftlichen e. e sowie sonstigen Gegenständen, nach dem vorgelegten Verloosungsplane verbunden werden. Diesem Plane gemäß sind bei der der zwei Verloosungen höchstens 20,000 Loose— das Loos zu 2 M.— auszugeben und wenigstens 65% der Brutto-Einnahmen zum Ankauf von Gewinngegen— ständen zu verwenden. Der Vertrieb der Loose ist im Großherzogthum gestattet. Betreffend: Abnahme des Verfassungseides vom IV. Quartal 1887. Friedberg den 21. Dezember 1887. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Zur Ableistung des rubricirten Eides haben wir folgende Termine bestimmt: J. zu Friedberg Dienstag den 10. Januar 1888, Vormittags 11 Uhr, im Rathhause, . 2. auf dem Selzerbrunnen bei Groß-Karben Mittwoch den 11. Januar 1888, Vormittags 10 Uhr. 1 Die seitherige Zutheilung der Gemeinden zu den obengenannten Orten bleibt beibehalten und wollen Sie hiernach die zur Ableistung 9 des rubricirten Eides Verpflichteten vorladen lassen, sowie uns bis zum 5. Januar 1888 unfehlbar die Namen der Geladenen anzeigen, oder 4 Bericht, daß Niemand zu laden ist, einsenden. Die im Rückstand befindlichen, unten Verzeichneten wollen Sie bei 3 M. Strafe vorladen lassen. 5 5 Zugleich werden wir in dem Termine am 11. Januar 1888 anderen Angehörigen der betreffenden Orte, welche Beschwerden oder 3 Wünsche vorbringen wollen, Audienz ertheilen. Dr. Braden. g Konrad Diehl IV. von Kirch-Göns, Georg Wilhelm Stengel von Nieder-Rosbach, Heinrich Gottfried Geibel von Ober-Mörlen, 5 Johannes Appel VII. von Heldenbergen, Wilhelm Schüttler von Nieder-Eschbach, Alfred Bachmann von Vilbel, Adam Stoll von Vilbel. Binzel. Betreffend: Den Schutz der in fremde Verpflegung gegebenen Kinder unter 6 Jahren. Friedberg den 22. Dezember 1887. 1 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche unserer Verfügung vom 25. v. Mts., Kreisblatt Nr. 141, noch nicht entsprochen haben, werden an Erledigung binnen 5 Tagen bei Meidung unangenehmer Verfügung erinnert. Dr. Braden. r Aal Betreffend: Die Feuervisitattonen für 1888. 5 g Friedberg den 22. Dezember 1887. Ul 1 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 1 Jndem wir Sie davon in Kenntniß setzen, daß die Feuervisitatoren angewiesen worden sind, mit Vornahme ihres Geschäfts zu beginnen 5. 6 5 ö ü 0 0 9. lcklinge. 19 beauftragen wir Sie, die aufzunehmenden Protokolle in den ersten 10 Tagen des März 1888 uns zu übersenden. Dr. Braden. 5 1* 8 Flundern, N Betreffend: Die Marschgebührnisse bei Einberufungen zum Dienst, sowie bei Entlassungen. Friedberg den 22. Dezember 1887. 0 1 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. pertsch 1 Bezugnehmend auf unsere Ausschreiben vom 30. September l. J., Kreisblatt Nr. 117, und 11. October l. J., Kreisblatt Nr. 121, wan übersenden wir Ihnen mit nächster Post die Dienstvorschriften über Marschgebührnisse. Der Preis für ein Exemplar berechnet sich auf ische 42 Pfennig und wollen Sie die Gemeinde-Einnehmer anweisen, den auf Ihre resp. Gemeinden fallenden Betrag alsbald au Kreisamtsgehülfen 1 g Mahr dahier abzuliefern. Dr. Braden. Let. Nürtit. ö 7 g 2 5 N 3 5 845 1 Betreffend: Tuberkulose des Rindviehs. Friedberg den 22. Dezember 1887. ichter, 1. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. ace icht, 1 Wir beauftragen Ste, aus den Tagebüchern der Fleischbeschauer und deren Stellvertreter einen Auszug über die Erkrankungen an Tuber⸗ kulose(Perlsucht, Franzosenkrankheit) nach dem folgenden Muster anzufertigen und denselben noch vor Ende dieses Monats an Großherzogliches indecke. Kreisveterinäramt einzusenden. Dr. Braden⸗ 5 7 Auszug aus den Tagebüchern der Fleischbeschauer der Gemeinde 19———— 110 15. 1 Jin 1884 in 1885 in 1886 in 1887 Bemerkungen. —— 1 1. Gesammtzahl der geschlachteten Stücke Rindviiinaee.„... g n 1, ss... é.. n e. 201 11 * 1, Bekanntmachung. 1. Betreffend: Die Ausführung des Bauunfallversicherungsgesetzes vom 11. Juli 1887. 8 5 1 Ulagaft. Die nachstehenden Bekanntmachungen des Reichsversicherungsamts werden hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. 27 7 7 Friedberg den 20. Dezember 1887. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. ichter Dr. Braden. t, 80 Bekanntmachung. 5 15 a Auf Grund des F. 24 des Bauunfallversicherungsgesetzes vom 11. Juli 1887(Reichsgesetzblatt Seite 287) wird der von dem Reichs— samt etzte Prämientarif für die Versicherungsanstalt der Tiefbauberufsgenossenschaft zu Berlin nachstehend bekannt gemacht. iel 9. 1897 Das Reichsversicherungsamt. Bödiker. rämientarif für die Versicherungsanstalt der Tiefbau ⸗Berufsgenossenschaft. f Als Prämien 17 die bei der Versicherungsanstalt der Tiefbau-Berufsgenossenschaft versicherten Personen(8. 16 des Bauunfallversiche— rungs⸗Gesetzes vom 11. Juli 1887) sind gleichmäßig„Zwei Prozent“ der bei der Bauausführung von den Versicherten verdienten Loͤhne oder Gehaͤlter(vergleiche 8 25 Absatz 2 a. a O.) bezw. des in Betracht kommenden Jahresarbeitsverdienstes(§. 25 a. a. O.), das ist für jede angefangene halbe Mark des in Betracht kommenden Lohnes ꝛc.„Ein Pfennig“, zu entrichten. Das Neicheversscherungs amt. Berlin den 8. Dezember 1887. 22 Boͤdiker. 1 Bekanntmachung. 10 Auf Grund des F. 24 des Bauunfallversicherungsgesetzes vom 11. Juli 1887(Reichsgesetzblatt Seite 287) wird der von dem Reichs— 1 f 1. 5.. 1 1 9 Nr fur DN ämientarif für die Versicherungsanstalt der Hessen-Nassauischen Baugewerks Berufsgenossenschaft zu Frankfurt a. M. en ach eee 1 i Das Reichsversicherungsamt. nachstehend bekannt gemacht. deoerseh. 70 Berlin den 8. Dezember 1887. Boödiker. ee 882 8 e JJ ³˙·¾A¹r¹²⁊ĩ ĩ˙ JX ͤ Ü . Prämientarif für die Versicherungsanstalt der Hessen⸗Nassauischen Baugewerks⸗Berufsgenossenschaft. 1 Beke ee eee e e Betrag Lohn Prozente, angefangene 0 miles, Gefahrenklasse des berufsgenossenschaftlichen Gefahrentarifs. We Wee e sind. Lohnes zu entrichten⸗ den Prämie. 1 10 Gefahrenklasse J. Pfennig. 4 Fel 1 1 5 1 0 5 172 Ofensetzer 5 N 1 1 Gefahrenklasse II. 1 itt Bauglaser, Asphaltirer, Steinsetzer, Einrichter von Gas- und Wasseranlagen, Tapetenankleber.. 1 5 0 1174 1 mn Gefahrenklasse III. 4 9 0 Rothe. Bauanstreicher, Baumaler, Gypser, Tüncher, Verputzer, Weißbinder, Baulackirer, Schiffbauer in Holz, Kunst und Deko⸗ 5 Ale Dien rationsmaler bei Bauten, Bauschrelner(Ttschler), Einsetzer, Schlosser und Anschläger, Anbringung und Abnahme 5 rechligt von Wetterrouleaux(Marquisen und Jalousten) 1 5 a 2 N ö l 9 8 1170 4 61 W.. out Gefahrenklasse IV. Betriebe für Bauunternehmung und Bauunterhaltung, Maurer, Zimmerer, Stuckateure, Steinmetzen, Steinhauer, Bau— klempner, Mühlenbau in Holz 5 5 5 0 g f 1.. 5 31½ 15% eee dan Gefahrenklasse V. 1* Dachdecker, Brunnenmacher, Betriebe für Bllitzableiter-Anbringung,-Abnahme, Verlegung und Reparaturen 1 g 4 2 4 f Hinsichtlich der in dem vorstehenden Prämientarif nicht besonders aufgeführten Kategorien von Arbeiten(Nebenarbeiten) ist zunächst chan festzustellen, ob die betreffende Kategorie in dem berufsgenossenschaftlichen Gefahrentarif klassistzirt worden ist. Trifft dies zu, so ist für die een ain bezuͤgliche Arbeit die der betreffenden Gefahrenklasse entsprechende Prämie zu entrichten. Fur alle übrigen im Gefahren- und Prämientarif nicht un tut solch! klassifizirten Bauarbeiten ist der Prämiensatz der vorstehenden Klasse III. mit 1½ Pfennig für jede angefangene halbe Mark des in Betracht et. kommenden Lohns maßgebend. Festgesetzt gemäß§. 24 des Gesetzes, betreffend die Unfallversicherung der bei Bauten beschäftigten Personen, 1155 1 vom 11. Juli 1887(Reichs⸗Gesetzblatt Seite 287). Das Reichsversicherungsamt. an nicht ber Berlin den 8. Dezember 1887. Bödiker. 1 uedberg Bela ntf t„ Die Allgemeine Arbeiter-Kranken- und Sterbekasse zu Gambach ist auf Grund des vorgelegten Statuts als eingeschriebene Hilfskasse Ke zugelassen und unter Nr. 18 des Registers der eingeschriebenen Hilfskassen eingetragen. Dieselbe entspricht den Anforderungen des§. 75 des 4 Immol Gesetzes, betreffend die Krankenversicherung der Arbeiter, vom 15. Juni 1883. Der Kreisausschuß. Diensag den Friedberg den 3. Dezember 1887. Dr. Braden. een in bieftg 8 N leich II. einer Bekanntmachung. eit waren Betreffend: Die Räude bei den Pferden des Philipp Feist zu Beienheim. Genehmigung Friedber Es wird hierdurch zur öffentlichen Keuntniß gebracht, daß bei zwei Pferden des Philipp Feist zu Beienheim der Ausbruch der Räude 0 festgestellt worden ist. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. ils Friedberg den 22. Dezember 1887. Dr. Braden. 9 Wiel Bekanntmachung. 0 Dienstag d Betreffend: Die Feldbereinigung in den Fluren X bis XIII der Gemarkung Okarben. 1 auf hiesigem Auf Grund des Artikel 19 des Feldbereinigungsgesetzes vom welche ihre Heimfalls- und Successionsrechte nicht durch Eintrag beg gebären pachtet werden 28. September 1887 fordere ich hiermit die betheiligten Grundbesitzer der Lehens-, Erb- oder Landsiedel, Leih- oder Fideicommiß Qualität Bee die Sar auf, die Einträge der Eigenthums- und sonstigen Rechtsverhältnisse in eines Grundstücks im Grundbuch haben wahren lassen, um ihre E. den öffentlichen Büchern, insoweit dieselben den bestehenden Verhält— Rechte, soweit dies nach Art. 37 und 38 des Gesetzes vom I 403 nissen nicht mehr entsprechen, innerhalb einer Frist von drei 21. Febr. 1852 noch zulässig ist, im Grundbuch eintragen zu lassen; Dauer der Pac Monaten bei dem Amtsgerichte Vilbel berichtigen oder ergänzen zu an Diejenigen, welche Pfandrechte, Eigenthumsvorbehalte, Revo— 1 lassen, damit die bestehenden Rechtsverhältnisse beim Bereinigungsver— cations-, Resolutions- oder Nichtigkeits-, Separations- oder andere 4 fahren berücksichtigt werden können. Sicherheitsrechte, die weder im Hypotheken- noch im Grundbuch 1 Gre Vorstehende Aufforderung ergeht insbesondere: gewahrt sind, an zur Bereinigung bestimmten Grundstücken geltend 1) an Diejenigen, welche Grundstücke im Bereinigungsbezirk erworben, machen können, um unter Vorlage der betreffenden Urkunden und a 5 aber ihren Eintrag im Grund- oder Flurbuch, beziehungsweise im genauer Bezeichnung der Forderung und derjenigen Grundstücke, ff Mutations-Verzeichniß noch nicht erwirkt haben, um die Errichtung welche zur Sicherheit dienen, die Einträge in die öffentlichen Bücher. 23 d, und Ingrossation ihrer Erwerbtitel oder die Berichtigung irriger zu erwirken, bezw. die Aufzeichnung der Grundstücke zum Zwecke 105 Saur Einträge zu erwirken; der Constituirung eines dieselbe Sicherheit bietenden Surrogats bei 30. Of an Diejenigen, welche zwar im Grundbuch stehen, aber weil sie der Bereinigung in dem vom Gericht zu errichtenden Verzeichnisse Fieber schon vor Einführung des Gesetzes vom 21. Februar 1852 ohne zu beantragen; 420 05. 5 11 Gro Beifügung des Erwerbtitels eingetragen waren, um letzteren ein— an Diejenigen, welche Realservituten, die nicht durch die bei den tragen zu lassen, indem sonst, abgesehen von den Hindernissen bei Feldbereinigung vorzunehmende neue Weg- und Wässerungs-Regu- H 1 der Bereinigung, demnächst nur eine Bescheinigung des Besitzstandes lirung erlöschen, sondern noch nach derselben geltend zu machen 0 ö statt einer Eigenthumsurkunde ausgestellt werden wird; sind, z. B. Weg⸗ oder Wasserleitungs-Gerechtigkeiten zu Gunsten Donnerstag an Diejenigen, welche an ein auf fremdem Namen im Grundbuch von Grundstücken, die nicht in die Bereinigung fallen, Lehm-, Thon⸗ baden in ben eingetragenes Grundstück einen Vindications-, oder einen unter ge— oder Sandgrube Berechtigungen auf zur Bereinigung gehörigem eee wissen Umständen zu realistrenden An- und Rückfalls-Anspruch wegen Gelände anzusprechen haben ferner an die, welche solche Grund- 1 eines vor Einführung des Gesetzes vom 21. Februar 1852 ver— stücke zur lebenslänglichen Nutznießung, zur Benutzung als Braut- bien tragsmäßig gemachten Eigenthumsvorbehalts oder wegen einer bei gabe, zur Sicherung einer lebenslänglichen Leibzucht- oder Auszugs⸗ messer und der Veräußerung beigefügten auflösenden Bedingung, eines End— berechtigung anzusprechen haben; 1 b Eigensan termins oder einer Zweckbestimmung zu bilden haben, ohne diesen[ 7) an Diejenigen, auf deren Grundstücken in den öffentlichen Büchern N ile und Anspruch durch den Vermerk„streitig“ oder„beschränkt“ im solche Rechte eingetragen sind, welche sie für erloschen halten, aber ien Grundbuch gesichert zu haben, sowie an Diejenigen, welche unter noch nicht haben löschen lassen. lEigensan Nachweis der gesetzlichen Voraussetzungen die Vormerkung„ge— Rechte der genannten Art, welche bis zum Ablauf der erwähnten 1 messer 1 hemmt“ wollen eintragen lassen, um ihren Anspruch unter Vor- Frist weder in den öffentlichen Grund- und Hypothekenbüchern, bezw. dudrusan lage der betreffenden Urkunden im Grund- resp. Mutationsverzeichniß]Mutationsverzeichuissen, noch in den aufzustellenden Verzeichnissen ge— 9— und wahren zu lassen, oder, im Falle des Widerspruchs des Gegners, wahrt sind, bleiben bei der stattfindenden Feldbereinigung unberück—* die Anstellung der entsprechenden Klage durch Bescheinigung nach- sichtigt, ebenso werden erloschene, aber in den öffentlichen Büchern noch zuweisen und eine geeignete Bemerkung bezüglich des Prozesses in nicht gelöschte Rechte als fortbestehend betrachtet. dem vom Gerichte aufzustellenden Verzeichnisse bei dem betreffenden Friedberg den 22. Dezember 1887. Grundstücke zu beantragen; Der Vollzugs commissär. 4) an die Obereigenthümer und Fideicommißberechtigten, Dr. Wallau. f a menu Immobiliar⸗Versteigerung. 2 f. ge Dienstag den 27. Dezember l. J. Vormittags 11 Uhr, E 1 lex nau 9 1 soll in hiesigem Ratthaus die Hofratthe sowie Grund- 0 0 7 7 1 3 9. 3 f stücke den Andreas Rau Erben gehörend einer nochmaligen eee an ade,„Tuch und Leinwand Handlung. A J Große Auswahl.— Gillige Preise. 1 Die Wahl eines Mitgliedes des Vorstande tischen Religtons Gemeinde zu dende Die Abstimmung zur Wahl eines Mitgliedes der is— raelitischen Religions Gemeinde zu Friedberg an Stelle des auszutreten habenden Herrn Moses Stern soll nach Maßgabe der Wahl Ordnung vom 14. Juni 1872 Freitag den 30. 1. Mts., Vorm ettags von 9— 12 Uhr, Nach⸗ mitt igs von 2— 4 Uhr in dem Ratbause zu Friedberg stattfinden Alle Diejenigen, welche zur Theilnabme an dieser 1980 berechtigt und in die von dem Vorstande unterm 165, l. Mis. aufgestellte Liste aufgenommen sind, werden 0— eingeladen, sich zur Ausübung ihres Wablrechts a um die vorbemerkte Zeit in dem Wahllocale einzufinden. Die in dieser Liste als Steuerrestanten bezeichneten Per sonen können jedoch zur Wahl nur dann zugelassen wer den, wenn sie durch Vorlegen ihrer quittirten Steuer zettel nachweisen, daß sie das zuletzt fällig gewesene Ztel der israelitischen Gemeindesteuer bezahlt haben. Bemerkt wird noch, daß gemäß§ 8 der Wahl-Ord— nung nur solche Stimmzettel angenommen werden können, welche von den vorbereiteten Stimmzetteln gezogen und im Wahllocale geschrieben worden sind. Außerbalb des Wahllocals geschriebene Stimmzettel werden nicht berücksichtigt. Friedberg den 22. Dezember 1887. Der Wahl-Commissaͤr: Mahr, 1 1399 Kreisamts-Gebülfe. Immobil iar⸗Versteigerung. Dienstag den 27. Dezember l. J. Vormittags 10 Uhr, sollen in hiesigem Ratbbaus die Immobtlien des Christtan Ulrich II. einer nochmaligen letzten Versteigerung aus gesetzt werden. Hlerbet bemerken wir, daß entweder die Genehmigung sogleich erthetlt oder verweigert wird. r Friedberg den 22. Dezember 1887 Käude Großherzogliches Ortsgericht 1403 Steinhäußer. Wiesenverpachtung. Dienstag den 27. Dezember Vormittags 11 Uhr sollen guf hiesigem Ratbhause nachfolgende der Stadt Fried berg gehörende Grundstücke öffentlich meistbietend ver— 8 Daslitzt pachtet werden. Flur VIII. Nr. 205 20880 qm. 5 Wiese die Sauer-Weide in 8 Abtheilungen. Flur IV. ie. er 15= 1625 qm. Wiese im Usafeldchen. Flur IV. om Nr. 193= 844 qm Acker am Pfaffenbrunnen. Die 5 Dauer der Pachtzeit wird auf 9 Jahre festgesetzt, kann 1 ber auf Wunsch der Pächter auf noch längere Dauer J zenehmigt werden. 28 Friedberg den 22. Dezember 1887. dba Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. n 40 Steinhäußer. Hafer Lieferung. 20—25 Malter Hafer für den hiesigen Faselstall sollen „„ 5 dem Submissionsweg vergeben werden. Bewerber n e bollen ihre Offerten nebst Muster bis zum 28. Dezember 10 der unterzeichneten Stelle einreichen Friedberg den 22. Dezember 1887. 1 Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Steinhäußer. 1 1 Holzversteigerung. en 1 Donnerstag den 29. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, 4 perden in dem Gräflich Leiningen We sterburgischen Wald 1 10„Lieder“ öffentlich versteigert: zen 1 1 Eichenstamm von 145 Centimeter mittlerem „ messer und 6 Meter Länge, 1 Eichenstamm von 106 Centimeter messer und 6 Meter Länge, Eichenstamm von 85 Centimeter messer und 6 Meter Länge, Eichenstamm von 42 Centimeter 1 messer und 19 Meter Länge, * Eichenstamm von 38 Centimeter messer und 14 Meter Länge, Buchenstamm von 79 Centsmeter mittlerem Durch— messer und 1 Meter Länge, zu Hackklötzern geeignet, Raummeter Buchen-Schelter, Elchen 1 Buchen Knüppel, Elchen⸗ 5 4 Eschen⸗Stöcke, Buchen⸗Wellen, Eichen- 1 ggausammenkunft Nonnenhof. Ilbenstadt den 17. 8 — 1 — 2 2 2 Friedberg. Durch— mittlerem Durch Durch mittlerem Durch mittlerem mittlerem Durch 1 1. 4„ hinter dem im Distrikt Lieder, Dezember 1887. Gräfliche Rentkammer. Bierau. Negenschirme on den billigsten 9 zu den hochfeinsten, Schirm⸗Neparaturen C. Kalbfleisch. 646 Jeb: bei Pelzwaaren! 3935 N 2 N—— 1— Lampen in größter Auswahl mit den neuesten und besten Brennern aller Art zu billigsten Preisen bei riedr. Frick, Spengler, Kaiserstraße. 1 Art pilligst bei 1 Kürschner. unserer sämmtlichen Artikel zu be— deutend herabgesetzten Preisen. Fürth's Erben. der deutschen Kaffee- liefert ein dureh Wohlgesehmack, Kr alt und Aro. u mühen. 11 ollenes Getui ö mit einer Eu. shur mia von 2 Trocent allen anderen x 75 Nieder! bel 2.„am 27 Dezember * 0 2 16 U Un D und folgende Tage. eine Leizie Lotterie der Stadt G Baden. 5000 Gewinne im Werthe von Mk. 250,000. Hlaẽnpigewinne im Werthe von M. 50.000, 25,000, 0,000 u. s. W. Loose hlerzu à M. 2.10, 10 Stück M. 20. versendet das General Debit von Moritz Heimerdinger in Wiesbaden und Baden-Baden. Für Porto und Gewinnliste sind 25 Pf. beizufügen. Auch sind die Loose zu haben in Frledherg (H. 66350.) bel Ph. Dan. Kümmieh. 4277 Nur 1 Brillant-Kasfee WILLY Scuwan&(ie, Ton. 5 Import- Gesellschaft Tenn Raffecs get ende I ½. ½ Kilo Packete per ½ Kilo M 1.50, 1.60 u beck in Friedberg, Cheeille Kullmann in Vilbel 10 1201 1 een 18 99 g W. Be. NN. Nn n 0 —5—— —— Städtisches Feuerlöschwesen. Zur Controle und Bekanntmachung der Instruktion ersuche ich die Mannschaft der Pflicht⸗ feuerwehr, welche der Spritze Nr. 1 als Bedienung und Eimerträger zugetheilt ist, sowie die Feueransager sich am dritten Weihnachtsfeiertag Morgens präeis 9 Uhr im Hofe des Spritzen— hauses zu sammeln. Die Mannschaft der Spritze Nr. II ebendaselbst um 11 Uhr. Die Mannschaft der Räumer und Einreißer, sowie die Brandwache und Reservemannschaft der Spritze III, IV, V. VI und VII ebendaselbst Nachmittags präcis 3 Uhr. Die freiwillige Feuerwehr und die freiwillige Brandwache Nachmittags 2 Uhr zu gleichem Zwecke an. Friedberg den 25. Dezember 1887. 4388 treten an demselben Tage Der Oberbrandmeister Geor a Hieronimus. Feichhaus Hud-Nauheim. Am Montag den zweiten Weih— T an z mu. i E„ und nachtsfeiertag findet in meinem Saale 4417 Haberl. Vorschuß⸗ und Credit⸗ Verein e. G. Riedberg. Generalversammlung Die ordentliche General-Versammlung des Vorschuß- und Credit-Vereins e. G. findet Mittwoch den 28. Dezember l. J., Abends 8 Ühr, bei Gastwirth Stenger dahier statt und beehren wir uns hierzu unsere Mitglieder er— gebenst einzuladen. Tages- Ordnung: 1. Mittheilungen über das Genossenschaftswesen im Auge meinen. 2. Mittheilung des Revisionsberichts unseres Verbands-Direktors. 3. Ergänzungswahl des Ausschusses. Aus dem Ausschusse treten die Herren: Wilh. Fertsch jun, Georg Hieronimus, Jacob Pfeffer und Fritz Reuß und sind dieselben statutengemäß wieder wählbar. Für den freiwillig aus dem Ausschuß ausgetretenen Herrn Ernst Windecker findet eine Neuwahl statt. Friedberg den 22. Dezember 1887 Für den Ausschuß: Bürgermeister A. Steinhäußer, I. Vorsitzender. L. Hlanau, 2 Friedberg, Hof-Uhr macher und Goldarbeiter., Kaiserstraste nächst der Burg. Altes bestrenommirtes Geschäft.— Größte Auswahl, reelle Bedienung. Angeschriebene feste Preise. Taschenuhren, Pendules, Regulateure, Wecker, ungefasste und gefasste Brillanten in grosser Auswahl, wie Boutons, Ringe, Broches und Bracelets, unter Garantie für Lkechtheit und Gewicht der Steine, durch directen Bezug zu sehr billigen Preisen, silberne und versilberte Tafelgeräthe und Bestecke, versilberte und Britaunia-Services und Bretter, Optik, Rodenstock'sche Brillen. Für dauerhafte Versilberung leiste 10 Jahre Garantie bei täglichem Gebrauch— nnn ber Post franco. Altes Gold und Silber nehme in Umtausch oder Kauf zum höchsten Preise an. Meparaturen und Gravirungen rasch und billig. 4150 Gegr undet C. F. Ochleuning, Friedberg, Gesrundet 1838. empfiehlt: Angefangene und musterfertige Stickereien, Hemden, Unterhosen, Unterjäckchen, Näh⸗, Strick- und Häkel-Garne, wollene und waschlederne Handschuhe, Strümpfe Knöpfe, Litzen, Bänder, Spitzen und dergl., und Socken, Kragen, Manschetten, Cravatten, Shirting, Chiffon, Dowlas, Futtermull, baumwollene, wollene und seidene Tücher, Jagd— westen, Hosenträger, Hemdeneinsaͤtze, Besatzlüstre, Schürzleinen, Wachstuch, Watten, Unterröcke, gehäkelte Damenkragen, Corsetten, Krausen, Taschentücher, Schürzen, Lavaliers, Stroh- und Filzsohlen, Parfüms, Seifen, Zahnbürsten, Kämme, Schlaber, Portemonnaies, Brieftaschen, Cigarren— etuis, Visitenkartentäschchen. Putztücher und Putzpomade, Kaiserstrasse 551. Gummiwäsche. Schwarzwälder Wetterhäuschen. Cigarren- Lager. Zur Bequemlichkeit des 1 Publikums habe eine Weihnachts-Ausstellung eröffnet zu deren Besuch ich freundlichst einlade. 4141 Statt jeder besonderen Anzeige. Louise Steinhäusser, Carl Leonhard, Verlobte. 4 Friedberg Frankfurt a. M. im Dezember. Emmy Steinhäuser 5 Max Schwarzer, 4405 Verlobte. Friedberg im Dezember. Liederkranz Friedberg. Am zweiten Weihnachtsfeiertage theatralische Abend unterhaltung mit darauffolgendem Tanzvergnügen im Saale des Hotel Trapp. Beginn 7½ Uhr präeis, Ganz besonders wird darauf aufmerksam gemacht, daß nur Mitglieder und deren zur engeren Familie gehörige Angehörigen Zutritt haben 4320 Der Vorstand. Veteränen- und Militär-Perein ein Friedberg. Die Mitglieder werden hierdurch zu der nächsten Sonntag lersten Feiertag) stattfindenden Welhnachtsfelez und Christbescheerung kameradschaftlichst eingeladen. Die Feier findet im Casino Saale statt und beginnt um? uhr Es wird ersucht, Kinder unter dem schulpflichtigen Alten, des stets fühlbar werdenden Platzmangels wegen, wenn thunlich, nicht mitzubringen. 0 4354 Der Präsident. 1 Turnverein. 1 Ueujahrstag 1888. g Abend-Unterhaltung im Trapp'schen Saale. Beginn 712 Uhr. 1 4397 Der Vorstan d. Montag den 26. Dezember, als am 2. Weihnachts. feiertage, findet im Saale des Herrn August Becker hierselbst Sängerball stalt, wozu freundlichst eingeladen wird. N Anfang präeis 7 Uhr. 4 0 Nieder⸗-Wöllstadt den 19. Dezember 1887. 4347 Der Vorstand des Gesangvereins Frohsinn. Kriegerbal zu Dorheim. Am zweiten Weihnachtsfeiertag findet bei Gastwirth Konrad Bingel Krieger-Ball statr, wozu freundlichst einladet 4381 Der Vorstand. Am zweiten Weihnachtsfeiertage findet bei mir Ball statt, wozu ich freundlichst einlade. N Gastwirth J. Isser 1 4396 in Groß⸗ Karben. Musikalisch⸗theatralische Abend- Unterhaltung des Gesangvereins„Frohsinn“ in Kalchen Montag den zweiten en e im Saale des Herrn Gast⸗ 0 wirth Schönwolf.(Anfang 7 Uhr). Kaichen den 22. Dezember 1887. 4411 4 Eröffnung der Volksküche Diens⸗ stag den 27. Dezember. N 4422 Meyer, Dekan. 3992 Ein Gang in das hiesige Hut«, Schirm⸗ and Pelzwaaren⸗Geschäft vn Fritz Schmidt, Kaiserstr., wird Jedermann überzeugen, daß dasselbe in Großartigkeit der Auswahl, Billigkeit der Preise und Schönheit der Waaren unübertroffen dasteht. Friedrichsdorfer Zwieback; empfiehlt Ph. Dan. Kümmich Verantw. Ned.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Der Weihnachtsfeiertage wegen erscheint Dienstag den 27. d. Mts. keine Nummer des Anzeigers. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 51, Praktischer Rathgeber für's Haus Nr. 12 und eine Beilage.) ae 1 Voss. 908. benüichen, se punzesfin, d Münster eint Aus sehen 5 Wucherung der Reizzuste 5. suchte Herbe teise nach diese Resse! sondern led — 21. weist heute der Artikel tische Bedeu mit der Fa schung des Berechtigung bleibt, und erkannt bat, Maßregeln eignissen bes Kiel. vetten Capi zambique ei Commandar zember er. König, ersichtlich, dieser Tage zum Gebrar wahrgen om: bis 30 Perf baut, daß Vorrichtung gekoppelt w zirk Dabre Ortschaften Oester r esch hat ir sionen, 26 adtong, 2 Das Deut Posen und olstonen, gaden, 106 uͤtende 5 meteorptz, sionen, 9 ee 149 bead: ihr len ergebe beziiken Wi bene D di 2 — fax. Jeres K. 1 schen Saul 82 Ee brett 1 ball! zambfsque eingetroffen. Beilage. Oberhessischet Anzeiger. Deutsches Reich. Darmstadt. Milttärdienstnachrichten. Schmidt v. Schwind, Sek. Lt. der Res. des Rhein. Kür. Regts. Nr. 8, wurde bel dem 2. Gr. Drag. Regt. Nr. 24, wieder angestellt. Gronemann, Oberstl. z. D., zuletzt im 4. Gr. Inf. Regt. Nr. 118, zum Bez. Komm. des 2. Bats. 3. Hess Landw. Regts. Nr. 83 ernannt. Eck stein, Vieefeldw. vom 1. Bat. 4. Brand. Landw. Regts. Nr. 24, zum Sek. Lt. der Res. des 2. Gr. Inf. Regts. Nr. 116, Toppe, Vicefeldw. vom 2. Bat. 3. West.-Landw. Negts. Nr. 16. zum Sek. Lt. der Res. des 1. Gr. Inf. Regts. Nr. 115, Dettweiler J., Sek. ⸗Lt. der Res. des 2. Gr. Inf. ⸗Regts. Nr. 116, zum Pr.⸗ Lt., Erb, Viee seldw. vom 1. Bat. 2. Gr. Landw. Regts. Nr. 116, Schläger, Vieefeldw. vom 2. Bat. 4. Gr. Landw. Regts. Nr. 118, zu Sek. ⸗Lts. der Res. des 1. Gr. Hess. Inf. Regts. Nr. 115, Walter, Bittel, Vicefeldw. von dems. Bat., zu Sek.⸗Lts. der Res. des 4. Gr. Inf. Regts. Nr. 118, befördert. Schneider, Sek. Lt. der Inf. des 1. Bats. 4. Gr. Landw. Regts. Nr. 118, der Abschted bewilligt. Dr. Emmerling, Unterarzt vom 4. Gr. Inf. Regt. Nr. 118, mit Wahrnehmung einer Assistenzarztstelle beauftragt 1 Berlin. Nachrichten über das Befinden des Fürsten Bismarck lauten durchaus befriedigend. Der Reichs kanzler ist von dem letzten Unwohlsein, wie man hört, völlig bergestellt und beabsichtigt, mit dem Anfang des nächsten Jahres seine Thätigkeit in vollem Umfang wieder aufzunehmen. 22. Deebr. Aus San Remo meldet heute die „Voss. Ztg.: Der Kronprinz machte heute Vormittag bei herrlichem, sonnigem, aber kaltem Wetter mit der Kron pPrinzessin, der Erbprinzessin Charlotte und der Gräfin Münster einen längeren Spaziergang. Das Befinden und Aussehen des Kronprinzen ist völlig befriedigend. Die Wucherung hat sich nicht vergrößert, die Schwellung und der Reizzustand vermindert. — 22. Decbr. Der englische Minister Churchill be suchte Herbert Bismarck; er erklärte vor seiner Weiter— reise nach Petersburg Privatpersonen gegenüber, daß diese Reise mit keiner politischen Mission zusammenhänge, sondern lediglich Privatzwecken gelte. — 21. Deebr. Ein beachtenswerthes Communiqué weist heute darauf hin, daß neben seiner militärischen der Artikel des„Russischen Invallden“ auch seine poli— tische Bedeutung hat, insofern er den Beweis liefert, daß mit der Fälschung von Aectenstücken die Aera der Täu schung des Zaren noch nicht beendet ist, daß also die Berechtigung ernster Besorgnisse um den Frieden bestehen bleibt, und daß die öffentliche Meinung in Oesterreich erkannt hat, daß nur durch die schleunige Ergretfung von Maßregeln zur Sicherheit der Monarchie den ernsten Er eignissen begegnet werden könne. Klel. S. M. Kreuzer„Möwe“, Commandant Cor vetten Capitän Boeters, ist am 18. December er. in Mo S. M. Kanonen-Boot„Wolff“, Commandant Capitän Lieutenant Jaeschke, ist am 21. De zember er. in Hiogo eingetroffen. 5 Königsberg. Wie aus der Krakauer„Reforma“ ersichtlich, wurden auf dem russischen Ufer der Weichsel dieser Tage eine große Anzahl von Kähnen, die angeblich zum Gebrauche der russischen Grenzwache bestimmt sind, wahrgenommen. Jeder Kahn hatte einen Raum für 20 bis 30 Personen und sämmtliche Kähne sind derart ge⸗ baut, daß sie erforderlichenfalls mittelst einer eisernen Vorrichtung zur Herstellung einer Pontonbrücke aneinander⸗ gekoppelt werden können. Gegenüber von Szezuein(Be zirk Dabrowa) wurden 80 Kähne und viele bet anderen Ortschaften wahrgenommen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 22. Deebr. Oester⸗ reich hat in Galizien 2 Armeecorps, 4 Infanterte-Divi— sionen, 2 Cavallerle-Divisionen, 59 Bataillone, 54 Es eadrons, 22 Feldbatterien und 4 reitende Batterlen.— Das Deutsche Reich besitzt in den Provinzen Preußen, Posen und Schlesien 312 Armeecorps, 7 Infanterte-Di— vistonen, 1 Cavallerie-Division, 5 einzelne Cavallerie-Bri gaden, 106 Bataillone, 95 Escadrons, 60 Feld batterien, 9 reitende Batterien.— Beide vereinigt würden 5½ Ar⸗ meecorps, 11 Infanterle-Divlstonen, 3 Cavallerte Dlvi⸗ sionen, 5 einzelne Cavallerie-Brlgaden, 165 Batalllone, 149 Escabrons, 82 Felvbatterlen und 13 reitende Batte⸗ rien ergeben.— Rußland besitzt dagegen in den Militär— bezirken Wilna, Warschau, Kiew 81 2 Armeeeorps, 20 In— fanterle⸗Divislonen, 10 Cavallerle-Divistonen„1 einzelne Cavallerte⸗Brigade, 336 Bataillone, 249 Escadrons, 120 Feldbattersen, 20 reitende Batterien.— Der Ueber— schuß auf russischer Seite beträgt demnach 3 Armeecorps, 9 Infanterte⸗Divistonen, 5 Cavallerle-Divisionen, 171 Batalllone, 100 Escadrons, 38 Feld-Batterten, 7 reitende Battersen. Dem„Dziennik Polski“ zufolge dauern die russischen Truppeneoneentrirungen fort. Große Truppen⸗Massen aus dem Innern Rußlands treffen in Lithauen ein. — 22. Deebr. Der Austausch der Ratlficationsur kunden zu dem am 8. December zwischen Deutschland und Oesterreich Ungarn abgeschlossenen Abkommen, be⸗ treffend die Verlängerung des Handelvertrags hat gestern hier stattgefunden. l 5 22. Deebr. Im hlesigen auswärtigen Amte welß man nichts von elner erfolgten oder beabsichtigten Ab— M152. dankung des Coburgers. Das„Fremdenblatt“ dementirt, daß zwischen den Mächten Verhandlungen wegen Bul— garien stattgefunden haben. — Das in Olmüß garntisontrende Windischgrätz Dra— goner-Regiment erhielt Befehl, unverzüglich an die rus— sische Grenze in Gallzien abzurücken. Von hier aus gingen im Laufe des gestrigen und heutigen Tages 4 Feldbäcke— reien mit je 48 Oefen nach Gallzien bet Przemysl ab. Schwelz. Bern. Der Bundesrath hat den Beginn der Frühjahrssession auf den 12. März festgesetzt. Der Nattonalrath beschloß die offietelle Betheiligung der Schweiz an der Partser Welt-Ausstellung und bewilligte hierfür 425,000 Franes. 2 Zürich. In der Vorstadt Ries bach wurde am vorigen Samstag ein Badenser Namens Schröder, längst einge— kaufter Schweizer und früher im Schweizerischen Arbeiter— bund thätig, verhaftet. Man fand bei ihm u. A. ein Quantum Dynamit. Er hatte mit Anarchisten Bezlehungen unterhalten, vermuthlich gleichzeitig auch mit auswärtiger Poltzei. Großbritannien. London, 22. Dez. Unter der Anschuldigung der Theilnahme an dem Dynamlt-Complot, dessentwegen Callan und Haskins neulich verhaftet wur— den, sind heute auch Vorführungsbefehle gegen einen gewissen Melville uud General Millan erlassen worden. Italien. Rom, 19. Dez. Nach den letzten Nach— richten aus Massauah bat der Negus die englische Mis— sion in Achanght empfangen. Bulgarien. Sofia, 22. Dez. Auf Befehl des Krlegsministers trafen sämmtliche Brigade Offiziere hier ein, um unter dem Vorsitze des Fürsten eine Berathung über die Landesvertheidigung in der Stunde der Gefahr abzuhalten.— Der Schluß der Sobranje wird mit einer Thronrede erfolgen. Griechenland. Athen, 22. Dez. Die Kammer nahm in erster Lesung den provisorischen Handelsvertrag mit Frankreich an, wodurch Griechenland die Reeiproeltät der Behandlung als meistbegünstigte Nation gewährt wird. Rußland. Petersburg. An den russischen Univer⸗ sitäten gährt es in höchst bedenklicher Weise. Der Odessaer Correspondent des„Dziennik Poznanskt“ meldet, daß die Universitäten Kasan, Charkow und Kiew auf unbe— stimmte Zeit geschlossen sind. Man befürchtet auch Un ruhen an der Petersburger Universität, doch ist dort vor— läufig alles ruhig Moskau. Die hiesigen auch am 13. trotz der gegen Maßregeln noch fortgedauert. Wie dem„N. W. Tgbl.“ mitgetheilt wird, rotteten sich in der Nacht zum 14. hunderte von Studenten und anderen jungen Leuten vor dem Hause, in welchem der Inspeetor der Universi— tät, Staalsrath Brysgalow, wohnt, zusammen, drangen in das Haus mit Gewalt ein und schlugen den Inspeetor und seine Dlenerschaft halb todt. Staatsrath Brysga— low beschwerte sich telegraphisch beim Unterrichts minister, welcher sofort telegraphisch antwortete, daß der Katser Brysgalow entlassen und an seine Stelle den Staatsrath Dobrow zum Universitäts-Inspeetor ernannt habe. Diese Ernennung beruhigte die Studentenschaft theilweise, doch bleibt die Universität nach wie vor geschlossen. Die Polizei hat bis zum 15. mehr als 200 Studenten verhaftet. Studentenunruhen haben sie ergriffenen strengen Aus Stadt und Land. C. T. Friedberg. Nachdem in der Gemeinderaths— Sitzung vom 12. Dezember der Beschluß gefaßt worden ist, die Schlachthaus-Commission zu beauftragen, die Frage der Einführung eines Oetrois in den Beresch ihrer Prüfung und Berichterstattung zu ziehen, erachtet Einsender es an der Zett, einige auf Thatsachen beruhende Angaben über die Communalsteuer Verhältnisse von Fried berg und von anderen Orten zu machen. Steuersachen sind Geldsachen, wobei der Bemittelte mehr, der Wenig⸗ bemittelte weniger in Anspruch genommen werden soll; gerade ihre allgemeine Wichtigkeit legt uns die Pflicht auf, sachlich zu bleiben, indem man sie öffentlich bespricht und nur solchen Gesichtspunkten ein entscheidendes Ge— wicht beizulegen, welche davon ausgehen, daß sich den allgemeinen Interessen, dem Gedeihen, dem Wohl des Ganzen die Privat- Interessen unterzuordnen haben.— In Friedberg betrug das Gesammt-Communal Menge der Steuer-Kapital Steuerzahler 1577 1602 1638 1615 1652 1694 1757 1705 1744 der Ausschlag (allgemeine Kosten) auf 1 M. 20,19 Pf. 21,59 21,25 23,22 23,24 22,91 24,87 24,57 17,54 . 163569 168249 170974 170306 169761 172135 179357 181539 239428 1886 240076 1694 17,49 1887 237800 1697 cee e Verglichen mit Bad Nauhelm(Ausschlag 86/87 rund 29 Pf.), Butzbach rund 25, Vilbel 26, Alsfeld 286, Nidda 33, Lauterbach 26, Bensheim 25, Lampertheim 28, Alzey 25 Pf. ist daher dle Communalsteuer in Friedberg gering zu nennen. In steuerschwachen kleinen Gemeinden betrug z. B. der Ausschlag 86/87: 50 Pf. in Gelnhaar, 40 Pf. in Haingründau, 34 Pf. in Rödgen, 47 Pf. in Pohl⸗ Göns, 84 Pf. in Bodenrod. Weßhalb von dem nächst— liegenden Weg der Erhöhung der Communalsteuer 1877 1878 1879 1880 1881 1882 1883 1884 1885 —'4ů6ö—ꝓ— zur Erlangung der Mittel absehen, welche zur Befrie— digung unabweisbarer Bedürfnisse, zur Beseitigung öffent— licher Mißstände erforderlich sind? Eine Gemeinde wie Friedberg, die zur Deckung der Armenlasten Nichts auf— zubringen braucht, da hierfür der Armenfonds eintritt, hat eine umsichtige bürgerlich⸗sollde Haushaltung zu führen, darf aber nicht in den Fehler des Sparens am unrechten Platze verfallen, da es sich dann die Canäle unterbinden würde, aus welchen genügender Zufluß zu einer gesunden Entwicklung erforderlich ist. Daß die Errichtung eines Gemeinde-Schlachthauses in kleinen Städten recht gut ohne Einführung von lästigem Octrot durchführbar ist, beweist u. a. O. Bensheim. „Das städtische Schlachthaus“, so lautet eine Stelle aus einem Briefe, welchen der Einsender vor Kurzem von Bensheim erhalten hat,„wurde im Jahre 1879 errichtet und hat sich als eine wahre Wohlthat für die hiesige Stadt erwiesen. Oetroi wird in der Stadt Bensheim nicht erhoben.“ —r. Friedberg. Kürzlich ist von unserem Reichs- gericht ein Straferkenntniß erlassen worden, welches für unsere ehrsamen Hausfrauen von großer praktischer Be— deutung ist, da sie hiernach Gefahr laufen, leichter, als sie es sich irgendwie träumen lassen, mit den Strafge— richten in unliebsame Berührung zu kommen. Es handelt sich nämlich um die Auslegung des Nahrungsmittel Ge— setzes vom 14. Mai 1879. Eine Frau hatte Fleisch, welches mit Finnen stark versetzt war, dem sie beliefern— den Metzger als unbrauchbar zurückgegeben und war, dessenthalben belangt, freigesprochen worden. Durch Ur— theil vom 23. September d. J. hob aber das Reichsge— richt das freisprechende Erkenntniß auf, indem es die Sache zur nochmaligen Aburtheilung zurückverwies auf Grund des§ 12 des Nahrungsmittelgesetzes, wonach der jenige mit Gefängniß, neben welchem auf Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte erkannt werden kann, bestraft werden soll, welcher„wissentlich Gegenstände, deren Ge— nuß die menschliche Gesundheit zu beschädigen geeignet ist, als Nahrungs- oder Genußmittel verkauft, feilhält oder sonst ein Verkehr bringt.“ Das Urtheil führt aus: Der Vorderrichter lege das entscheidende Gewicht auf die etvilrechtlichen Beziehungen, kraft deren die Ange— klagte zur Rückgabe des fehlerhaften Fleisches verpflichtet gewesen sei; es werde aber hierbei die Tragweite des in § 12 Nr. 1 enthaltenen Verbotsgesetzes anerkannt, für dessen Geltung und Wirksamkeit jene eivilrechtlichen Ver— hältnisse nicht maßgebend selen; es sei vom Vorderrichter nicht geprüft worden, ob die Angeklagte nicht dadurch das gesundheitsschädliche Fleisch als Nahrungsmittel wissentlich Anderen zugänglich gemacht habe. Nach dieser welten Ausdehnung des Ausdruckes„in Verkehr bringen“ wäre also jede Hausfrau, welcher verdorbenes Fleisch, Wurst und dergleichen in's Haus gebracht wird, falls sie es nicht behalten will, verpflichtet, diese Waare entweder schleunigst durch Sachverständige, um sich für den Fall eines Prozesses den Beweis zu sichern, unter- suchen zu lassen und sie dann zu vernichten, oder sie der Poltzel zur eriminellen Verfolgung des Lieferanten zu übermitteln. Bis⸗ her ist ganz gewiß jene Gesetzes-Stelle von der Be— völkerung nicht in diesem Sinne interpretirt worden und es hat die gewissenhafteste Frau nicht geglaubt, daß man sie beschuldigen könne, eine Waare„in Verkehr gebracht zu haben,“ wenn sie dieselbe dem Lieferanten zurückgibt; denn es läuft jene Auslegung in ihren praktischen Con— sequenzen geradezu auf eine Anzeigepflicht hinaus, wie sie unser Reichsstrafgesetzbuch nur bei einigen Verbrechen der schwersten Kategorie, wie Hochverrath, Landesver— rath ꝛc. kennt. Es ist jedoch noch ein Weiteres zu er— wägen. Ganz derselbe Ausdruck kehrt nämlich in unserem Strafgesetzbuch im Abschnitt über Münzverbrechen wieder, woselbst es in§ 148 heißt, daß der mit Ge⸗ fängniß bis zu 3 Monaten oder mit Geldstrafe bis drei— hundert Mark bestraft werden soll, welcher„nachgemachtes oder verfälschtes Geld als echtes empfängt und nach er— kannter Unechtheit als echtes in den Verkehr bringt.“ Wer hat aber selther eine Ahnung davon gehabt, daß er sich eines solchen Münzvergehens schuldig mache, wenn er bei einer ihm geleisteten Zahlung ein Geldstück, welches ibm hingeschoben wird, als verdächtig zurückgibt? Nur die Kassenbeamten hielt man zur Beschlag⸗ nahme solcher Geldstücke oder Papierscheine für verpflichtet; doch müßte nach jenem reichsge— richtlichen Erkenntniß auch hier ein Wandel eintreten. Schreiber dleses bemerkt anschließend hieran, daß in letzter Zeit bei dem hiesigen Vorschuß und Credit Verein, e. G., einige falsche Fünfmarkstücke vorgekommen sind und empfiehlt deßhalb dem Publikum vorsichtig beim Geld— Einnehmen zu sein. 2 Friedberg. Am 19. und 20. Dezember l. N beehrte der durch seine hervorragenden Leistungen auf dem Gebiete der Neutestamentlichen Exegese, Theologie und Einleitung berühmte und auch durch seine kirchliche Thätigkeit(insbesondere für das Werk der„inneren Mission“) sowie durch seine ministerielle Stellung hoch⸗ angesehene Obereonsistorlalrath Prof. Dr. B. Weiß von Berlin unser Prediger⸗Seminar mit seinem Be— suche. Mit Erlaubniß des Direetorlums nahm er an den beiden genannten Tagen an 8 Stunden(thells Vor⸗ lesungen, theils Uebungen, Arbeits Vorträgen und Be⸗ sprechungen) mit größtem Interesse Antheil. Am Schluß der letzten Stunde(Ethische Besprechungen, Prof. Weiffen bach) richtete Ober ⸗Consistortalrath Weiß einige an e ee e erkennende und freundlich ⸗ aufmunternde Worte an die Candidaten, zugleich ihrer Lehrer freundlich gedenkend, worauf Ur. Weiffenbach mit einem kurzen herzlichen Danke erwiederte. Auch dem Schullehrer Seminar stattete Dr. Weiß am Dienstag einen Besuch ab. Möchte der hochverehrte Gast, wie er den angenehmsten Eindruck hinterlassen hat, so auch einen günstigen Eln— druck vom Prediger Seminar und seinen Mitgliedern mitgenommen haben. s. Friedberg, 23. Deebr. Gestern Abend wurde von einem Nauheimer Fuhrwerk am hinteren Burgberge ein Taglöhner überfahren und blieb derselbe auf der Stelle todt. Er war beim Hemmen des Wagens nicht vorsichtig genug und gerieth so unter die Räder. s. Bad⸗Nauhelm, 21. Deebr. Heute fiel ein mit Reparaturen beschäftigter Sallnen Arbeiter von einem OGradierbau herunter, wodurch er sich schwere Verletz— ungen zuzog. Der Verunglückte mußte in einem Bette nach Hause getragen werden. Allerlei. Pest, 20. Deebr. In Folge starken Schneefalles ist die Communication mit der Stadt gestört und die tele— graphische Verbindung vielfach unterbrochen. Fulda, 20. Dez. Auf der Linle Gießen-Fulda der Oberhessischen Bahnen nahe der Station Salzschlirf wurde in der Nacht von Sonntag auf Montag ein großer Stein— block auf die Schienen gewälzt, jedenfalls in der Absicht, den Frübzug 6½ Uhr Morgens entgleisen zu machen. Wegen der undurchdringlichen Dunkelheit konnte der Maschinenführer dieses Hindernis nicht bemerken, der Zug fuhr mit voller Kraft auf, aber ohne auszuspringen; nur die Maschine wurde defect; nachdem durch den Draht aus Alsfeld eine Hilfsmaschine berbeigerufen war, erreichte der Zug mit 40minutlicher Verspätung die Endstation. Teplitz, 17. Dez. Die Stadtbadequelle ist nun um 960 Centimeter gesunken, der Bäderbetrieb ist aber un— gestört. Ferner sind hier und in den Nachbarorten be— reits zahlreiche Brunnen versiegt. Der Wasserzulauf in den Schächten ist noch ziemlich konstant. Genf. Am 19. Dez., Nachmittags zwischen 5 und halb 6 Uhr wurde hier ein Erd Stoß verspürt. Auf beiden Enden der Absturzstelle in Zug haben sich neue Risse gezeigt: im Garten der Restauratson Spill— mann und am Hause des Commandanten Weiß. Einladung zur Lösung von Neu⸗ jahrs⸗Gratulations-Enthebungs⸗ Karten. Für dlejenigen Personen, welche von den Gluͤckwünschen zum neuen Jahr enthoben sein mochten, werden auch in diesem Jahre, wie es schon seit mehreren Jahren an vielen Orten geschehen ist, sogenannte Neufahrsgratulattons— Enthebungskarten gegen Entrichtung eines kleinen Geld— betrags ausgegeben. Wer eine solche Karte erwirbt, von dem wird angenommen, daß er auf diese Weise seine Glückwünsche darbringt und ebenso seinerselts auf Be— suche und Karten- Zusendungen verzichtet. Die Karten können bet den beiden hiesigen Buchhandlungen und Stif— tungsrechner Heidt bis zum 30. December gegen Bezah— lung von 1 M. für das Stück in Empfang genommen werden. Die Namen der Abnehmer werden vor dem 1. Januar 1888 veröffentlicht. Der Erlös von den Karten wird für die Volksküche verwendet. Friedberg im December 1887. Für die Armen-Commisstion: Meyer. Kirchliche Anzeigen für Friedberg Ebpangelische Gemeinde. Weihnachtsfest. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Dr. Weiffen bach. Erster Festtag. Gottesdieust in der Stadtkirche. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Waltz. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 912 Uhr: Herr Geh. Kirchenrath Dr. Diegel. (Nach dem Gottesdienst Beichte.) 5 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Zwelter Festtag. Gottesdienst in der Stadtkirche. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Albert. Abends 5 Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 9½ Uhr: Herr Pfarrer Dr. Köstlin. Abendmahl. Abends 5 Uhr: Herr Kirchenrath Baur. atholische Gemeinde. Samstag von 3 Uhr an Beicht, Sonntag Morgen um 6 Uhr: unter dem Hochamte wird die hl. Communson aus: getheilt; um 10 Uhr das zweite feierliche Hochamt mit Predigt und Segen. 2 Uhr: Vesper; darauf Gelegenheit zur Belcht. Montag Morgen 6 Uhr: Beicht; /7 Uhr: der hl. Communion; 10 Uhr: Hochamt mit Predigt Papstes Leo XIII.); am Schlusse des Hochamtes Te Deum. 2 Uhr: Andacht mit Segen. an Lungenkatarrh oder Halsleiden erkrankt, bestimmt deren treue Pfleger, ihnen die Sodener Mineral ⸗Pastillen (erhältlich in allen Apotheken zu 85 Pfg. per Schachtel) zugänglich zu machen. Die Wirkung dieser, in lauwar— mem Wasser aufzulösenden Pastillen ist eine wahrhaft vorzügliche. Attest. Bromberg, der 2. März 1887. Es gereicht mir zum Vergnügen Ihnen mitzul hellen, daß Ihre Sodener Mineral- Pastillen ein ganz vortreffliches Heilmittel für alle Affeetionen der Lunge und des Halses sind. Da sie ebenfalls ein Präservativ gegen Erkältung find, so versäume ich bei rauhem Wetter nicht, täglich einige davon zu nehmen; aber auch bei Magenleiden(schlechter Verdaulichkeit) haben sie ihre Wirksamkeit nach kurzem Gebrauch bestens bewiesen. Achtungsvoll gez. 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