serngtl. in 8. A Hungern bus. en un Cabintt, 40 5 5 243 olle, Seitilet. ger, zaße. Subeütt. oller . 5 chen Kolabe 8 ·1 gcttänl, n bit 1 Nat Il A. AI. 7709 21 ——— r —— — Dannerstag den 20. Januar. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. —— Amtlicher Theil. Großberzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat genehmigt, daß mit dem diesjäbrigen Friedberger Frühjahrs Pferdemarkt eine Verloosung von Pferden und sonstigen Gegenständen verbunden wird. ständen verwendet werden. Betreffend: Reichstagswahlen. Es dürfen böchstens 8000 Loose a 1 M. 50 Der Verkauf der Loose im Großherzogthum ist gestattet. Pf. ausgegeben und müssen 7320 M. zum Ankauf von Gewinngegen⸗ Friedberg den 19. Januar 1887. Das Hroßherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Mit Bezugnahme auf unser Ausschreiben obigen Betreffs vom 16. l. Mts.— Kreisblatt Nr. 8— machen wir noch auf nachstehende Vorschriften zur Beachtung aufmerksam: Die Entscheidung über die Einsprachen gegen die Richtigkeit und Vollstaͤndigkeit der Waͤhlerlisten, welche letzteren, wie bereits verfügt, vom 24. bis 31. l. Mts, beide Tage einschließlich, offen zu legen sind, hat sofern die Erinnerung nicht sofort von der Großherzoglichen Bürger— meisterei als begründet erkannt wird, nach Maßgabe des Art. 48 II pos. 6 des Gesetzes vom 12. Junt 1874(Reg. Blatt Nr. 29 pag. 268) durch den Kreisausschuß zu erfolgen. Diese Eutscheidung muß spatestens den 13. Februar l. J. Abends ertheilt und durch Vermittelung der detreffenden Großherzoglichen Bürgermeisterei dem Betheiligten bekannt gemacht sein. Bei den Berichtigungen der Wählerlisten sind die Gründe etwaiger Streichungen oder Nachträge am Rande der Liste unter Angabe des Datums der Berichtigung von den Großherzoglichen Bürgermeisterelen kurz zu vermerken. Etwaige Einsprachen, welche während der Offenlegung der Listen vorgebracht und nicht sofort durch die Großh. Bürgermeisterei erledigt werden, sind uns daher alsbald nach dem Offenlegungstermin einzureichen, damit bezügliche Entscheidung des Kreisausschusses veranlaßt werden kann. Weiter sprechen wir die Erwartung aus, daß Sie die in unserm Ausschreiben vom 16. l. Mts. gegebenen Weisungen pünktlichst be— folgen und sehen Ihrer diesbezüglichen Anzeige unfehlbar am 24. l. Mts. entgegen. Dr. Braden. Deutsches Reich. Darmstadt, 16. Jan. Prinz Ludwig von Battenberg begibt sich heute in dienstlichen Angelegenheiten auf etwa 8 Tage nach England. — Am 20. Jan. tritt der Finanzausschuß zweiter Kammer zusammen. Auf der Tages ordnung stehen: Antrag Grünewald und Schade, Erbauung einer Eisenbahn von Hersfeld über Alsfeld nach Kolbe betr.; Antrag Theobald und Genossen, Gymnasium und Realgymnasium bezw. Realschule zu Mainz, sowie den Mainzer Uni— versitätsfonds betr., nebst dem Antrag Racks, bezüglich des genannten Fonds; Antrag Kugler und Böhm auf Errichtung eines Gymnasiums in Offenbach auf Staatskosten; sodann Vor— lagen der verschiedenen Ministerien. Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 2 enthält: I. Bekanntmachung, die Kosten der Bekanntmachung der Eintragung und Loͤschung eines Waarenzeichens betr. II. Bekanntmachung, die Bestimmungen über die Fübr— ung des Musterregisters nach dem Reichsgesetze über das Urheberrecht an Mustern und Modellen vom 11. Januar 1876 betr — Das Regierungsblatt Nr. 3 enthält: I. Bekannt machung, die Erbauung einer Nebenbahn von Osthofen nach Westhofen betreffend. II. Verordnung, die An wendung des Gesetzes vom 26. Jul 1884 über die Enteignung des Grundeigenthums auf den Erwerb des zum Bau der Nebenbahn von Osthofen nach Westhofen erforderlichen Privatgeländes betreffend. — Der Oberförster der Oberfoͤrsterei Jägers burg, Neuschäfer, wurde in die Oberförsterei Heppenheim versetzt, sowie der Forstassessor Lang aus Kestrich zum Oberförster und der Forst— assessor Hofmann aus Gernsheim zum Ober— förster in Dieburg, und die Finanzaccessisten Hiemenz aus Hofheim und Müller aus Richen zu Steuerassessoren ernannt. Der Wiederwahl des bisherigen Bürgermeisters Bramm zum Bürgermeister von Gießen wurde die Bestätig— ung ertheilt. In den Ruhestand wurden ver setzt der Amtsgerichtsdiener Rau zu Homburg und der Gerichtsvollzieher Ginz zu Alzey, beide auf Nachsuchen, unter Anerkennung ihrer Dienste. Berlin, 17. Jan. Bei dem Empfang des Präsidiums des Herrenhauses äußerte der Kaiser sich über die Aufloͤsung des Reichstages: Es habe ihn als Deutschen und Preußen sehr ernst gestimmt und tief betrübt, daß man eine für die Erhaltung des Friedens für Deutschland so wichtige Vorlage abgelehnt; es habe ihn dies nach so vielen glücklichen Tagen, die ihm in seinem hohen Alter beschlieden waren und dem besonders nach seiner 80jährigen militärischen Dienstthätigkeit aufs tiefste schmerzlich berührt Bewilligung auf drei Jahre hätte vom militärischen Standpunkte aus als ausreichend nicht erachtet werden er Kaiser gab Die 1 2 können. der Hoffnung auf eine spätere Bewilligung der 104 a 42 Vorlage Ausdruck und wünschte den Landtags— arbeiten gutes Gedeihen. 17. Januar. Zu Präsidenten resp. [Vicepräsidenten wurden im Abgeordnetenhause die Abgeordneten v. Köller, v. Heeremann und v. Benda per Acclamation wiedergewählt. 1 Straßburg. Der Landes-Ausschuß von Elsaß Lothringen ist auf den 25. d. Mts. zur ordentlichen Session einberufen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Von amt licher Stelle wurden die Redactionen der hiesigen Blatter ersucht, von nun an sich der Veröffent— lichung sämmtlicher auf Rüstungs Truppenbewegungen u. a. desgleichen bezüglichen Mittheilungen zu enthalten. Pest, 17. Jau. Einer Meldung des„Pester Lloyd“ aus Temesvar zufolge erhielten reitenden Batterien des dortigen Artillerieregi— ments den Befehl, sich in Manschbereitschaft zu halten. Dieselben gehen nächster Tage nach Galizien ab. Belgien. der Kammer Brüssel. Brialmont erklärte in den Krieg als nahe bevorstehend Mann zu mobilisiren. — Dem„Etoile“ zufolge ware eine allge— meine Arbeitseinstellung im Kohlenbecken von Charleroi verabredet. Die Buͤrgergarden ver— schiedener Ortschaften wurden deshalb unter die Waffen gerufen. Frankreich. tigen Ministerrath D Paris, 15. Jan. kam die Im heu— Aufloͤsung des müsse, zu einer Verschlimmerung der Bezieh— ungen zwischen Frankreich und D führen könne. In Folge dessen wird der Con— seilspräsident Goblet, der gestern eine Unter— redung mit Freyeinet und Flourens hatte, von hiesigen deutschen Vertreter eine Unter redung verlangen, um mit ihm über den Ein Vorgaͤnge, die druck zu sprechen, welchen die Bismarck'sche Rede in Frankreich gemacht, und ihn zu versichern, daß Frankreich von den friedlichsten Ideen be— seelt sei. Er wird zugleich den Wunsch aus⸗ [drücken, daß im Interesse der friedlichen Bezieh⸗ ungen der beiden Länder die deutsche Regierung von ihrer Autorität Gebrauch mache, um den Angriffen gegen Frankreich ein Ziel zu setzen, wogegen sich die französsische Regierung ver⸗ pflichte, ihren ganzen Einfluß bei der fran⸗— zoͤsischen Presse aufzubieten, um dieselbe zur strengsten Neutralität Deutschland gegenüber zu bestimmen. Jan. Im heutigen Ministerrathe zeigte der Marineminister an, daß er die Spezial⸗ vorlage über Ausführung der Schiffsbauten und Marineanlagen zurückziehe und nur auf mehrere Jahre vertheilte außerordentliche Creditbewillig— ungen verlangen werde, von denen keine 4 Mill. pro Jahr übersteigt. 18. 0 f Großbritannien. London. Es ver⸗ lautet, daß Lord Hartington Lord Salisbury seine Dienste angeboten hat für den Fall, daß das Ministerium durch das Ableben Lord Iddesleigh's auf Schwierigkeiten stoßen sollte. 12*. 8 0 ˖ f [Der Koͤnigin soll besonders daran liegen, daß l 1 2 Nerf* noch einmal der Versuch gemacht wird, ein Coalitions⸗Ministerium zu bilden. 18. Jan. Drummond Wolff ist heute über Wien nach Constantinopel abgereist. — Dem„Standard“ zufolge wäre in der — 1 — 1 und betonte die Nothwendigkeit, hunderttausend J Cabinetssitzung vom Samstag beschlossen worden, zur Unterdrückung der agrarischen Verschwoͤrung in Irland demnächst ein Gesetz einzubringen, welches der Krone in gewissen Fallen das Recht zur Ernennung von Spezialgeschworenen verleiht und eine Aenderung des Gerichtssitzes gestattet. Ferner sollen die Poltzeirichter ermächtigt wer— den, jede Anreizung zur Verschwrung oder Ein schüchterung und jedes Boycotten summarisch mit Deutschen Reichstags ebenfalls zur Sprache und Gefaͤngniß bis zu drei Monaten zu bestrafen. man drückt die Besorgniß aus, daß die Erreg: Das Gesetz ist fur alle drei Koͤnigreiche bestimmt. ung, welche in Folge der Neuwahlen entstehen folge hat die eutschland 1 Rom. Der„N. Fr. Pr.“ zu⸗ italienische Regierung drei Ver— Italien. bandstoff Fabriken von Schaffhausen, Berlin und Pavia im Privawege zu Offerten für die Lieferung von Verbandstoffen im Betrage von 300,000 Lire aufgefordert Die Lieferung be bezweckt uzvorrätbe. trifft Baumwollgaze und die Vervollständigung Der Lieferungstermin läuft am 1. März ab. Auch ist der Befehl ergangen, daß die Arbeiten für die Umwandlung der Vetterlie in Repetir— gewehre so beschleunigt werden sollen, daß an⸗ fangs Maͤrz mindestes 400,000 Mann damit bewaffnet werden konnen. Türkei. Constantinopel, 18. Jan. Zankow soll bei dem Empfang mehrerer hier ansässiger Bulgaren erklärt haben, er hoffe, die bulgarische Krisis demnächst mit Hilfe der Türkei beizulegen. Bulgarien. Sofia. Dem hiesigen Corre— spondenten der„K. Z.“ zufolge melden Privat⸗ nachrichten aus Odessa, daß revolutionäre bul— garische Offiziere, nachdem Benderew und Gruew nach Petersburg geschickt worden sind, gegen Ende Dezember in Odessa eine Versammlung abhielten. Benderew und Gruew berichteten, daß sie in Petersburg an maßgebender Stelle den freundlichsteu Empfang gefunden und die Weisung erhalten hatten, sich vorläufig auf vorbereitende Handlungen zu beschränken und die Revolution nur versuchen sollten, wenn sie ihres Erfolges sicher sein würden. Hierauf wurde beschlossen, die Mehrzahl der Offiziere, darunter Gruew und Benderew, nach Rumänien zu schicken, wozu sie Pässe auf falsche Namen erhielten. Ein kleinerer Theil ging nach Adrianopel, während der Rest unter Führung des bekannten Nabokow in Odessa als Reserve zurückgehalten wurde. Serbien. Belgrad, 18. Jan. Von hier wird gemeldet: Der Kreisvorstand von Valjevitsch wurde von dem großen Heidukenführer Soldato— vitsch(2) überfallen und schwer verwundet. Griechenland. Athen, 17. Jan. Nach den bis jetzt bekannten Ergebnissen der Kammer— wahlen verfügt das Ministerium Trikupis über eine große Majorität. Sämmtliche Minister sind gewählt. Rußland. Petersburg. Die deutsche Botschaft in Petersburg that Schritte, daß die Verordnung, ausländische Besitzer russischer Liegenschaften müssen die russische Staatsbürger— schaft erwerben, auf Deutsche nicht angewendet werde. Die Vorstellungen blieben jedoch erfolglos. — Die„Nowoje Wremja“ schreibt: Ruß— land wird von seinem Programme keinen Schritt abweichen; die Lage hat sich nicht gebessert. Für Rußland ist es nebensächlich, wer Fürst von Bulgarien ist; es handelt sich lediglich um seinen dauernden Einfluß auf die Geschicke Bulgariens. — 18. Jan. Der Gouverneur von Herat hat sich mit den Russen verbunden und sich feind— lich gegen die Engländer benommen. Amerika. New⸗Nork, 14. Jan. Der Strike der Frachtverlader des Chesapeake- und Ohio Canals ist zu Ende und sind die zusammen— gezogenen Miliztruppen daher entlassen worden. Aus Stadt und Land. Friedberg. Der nächsten Freitag stattfindende Vortrag im hiesigen Volksbildungs-Verein wird auf Wunsch des Redners statt um 8 Uhr schon präeis 1/8 Uhr beginnen(siehe die betreffende Einladung in dieser Nummer). Wir wollten nicht versäumen, an dieser Stelle nochmals auf die durch die Verhältnisse gebotene Aenderung aufmerksam zu machen. C. T. Friedberg. Gemeinderaths-Sitzung vom 17. Januar. Als unständige Mitglieder des Schul⸗ vorstandes wurden auf 6 Jahre wiedergewählt die bis⸗ herigen Beigcordneter Fr. Reuß, Ed. Hirsch, Peter Dietz und E. Haeberle. Antrag E. Hirsch auf Errichtung eines städtischen Schlachthauses führte zur Erwählung einer Commission, welcher neben dem Großh. Bürger— meister noch angehören: Belgeordn. Jöckel, die Gemeinde— Räthe Falck, Hieronimus, Hirsch. Auf die durch die Reichspostbehörde veranlaßte Anfrage Großh. Kreisamts betr. Errichtung einer Unfallmeldestelle(mittelst Telegraph bezw. Telephon) für Feuer oder Wassersnoth wurde in ablehnendem Sinne entschieden. Hierauf folgte eine nicht öffentliche Sitzung. In Ergänzung eines früheren Berichts set bemerkt, daß W. Fertsch sen. in der Markt-Com misston verblieben ist, daß zur Gas- und Wasser⸗ Commission noch Gemeinderath Görtz und zur Pferde— markt Commisston Gemeinderath Hieronsmus gehö fen. C. T. Friedberg. In seiner letzten Versammlung beschloß der hiesige Turnverein einstimmig folgende Er⸗ klärung zu veröffentlichen:„In einer Zeit, in welcher alle auf gesunde Einigung zielenden Bestrebungen mehr wie je gefordert zu werden verdienen, haben die Herren Th. Georgil in Eßlingen, Vorsitzender, und Or. Götz in Lindenau, Geschäftsführer der deutschen Turnerschaft, erster in dem Neujahrsartikel(Nr. 1/1887 der Deutschen Turner Zeitung), letzter in Nr. 8/1886 der Deutschen Turner-Zeitung 2. Beilage unter„Turnbauschule“ durch politische Auslassungen den Versuch gemacht, die deutsche Turnerschaft mit ihren persönlichen Parteibestrebungen zu befassen. Jede politische Partelstellung, so lautet der nach wie vor in Kraft befindliche Beschluß des Gothaer Turntags vom Jahre 1861 muß den Turnvereinen als solchen durchaus fern bleiben. Das Vorgehen der Herren Georgit und Dr. Götz beweist eine gänzliche Nichtachtung dleses Beschlusses. Wir halten es für unsere Pflicht, dagegen entschieden Verwahrung einzulegen und unsere ganze Miß billigung darüber auszusprechen und fordern die gleich uns denkenden Mitglieder der deutschen Turnvereine auf, dasselbe zu thun.“ w. Friedberg. Wie verlautet, wird der Delettanten- Verein in der Kürze ein Concert mit sehr reichhaltigem Programm veranstalten und, wenn recht unterrichtet, werden auch von Musiker Zenker, welcher von früher Vielen noch in Erinnerung sein dürfte, einige komische Piècen zum Vortrag kommen, was gewiß mit Freuden begrüßt wird. Dem Verein, von dem nur Gutes zu erwarten, wäre ein volles Haus zu wünschen. j. Münzenberg, 18. Jan. Vorgestern Nachmittag hielt, wie angekündigt, Landwirthschaftslehrer Hannemann von Friedberg einen landwirthschaftlichen Vortrag vor einem ebenso zahlreichen— die Nachbarorte waren fast alle vertreten— wie dankbaren und äußerst aufmerksamen Publikum. Hannemann entwarf in vortrefflichem, 1½ stün— digem Vortrage ein sehr umfassendes Bild von dem Standpunkte moderner rationeller Landwirthschaft gegen— über einigen ihrer wichtigsten Aufgaben, indem er es verstand, die ungeheure Fülle des gebotenen Stoffes so meisterhaft zu gruppiren und zu behandeln, daß es ihm gelang, nicht nur uͤberraschend Viel, sondern dies Viele auch überraschend eingehend uns vorzuführen. Ausgehend von dem Ziele der modernen Landwirthschaft— größt— mögliche Produetion an Qualität und Quantität— be leuchtete er scharf und klar einige der bedeutsamsten Auf— gaben, die aus diesem Ziele erwachsen: wie Auswahl der Saatfrucht, Tiefkultur, Dung. Besonders aner— kennenswerth schien uns dabei neben allen anderen Vor— zügen, daß Hannemann bei Behandlung dieser Fragen gerade auch dem kleineren Landwirthe nach Möglichkeit Rechnung zu tragen suchte. Gewiß, reichverdient war der Dank, der ihm am Schlusse des Vortrags gezollt wurde. Vilbel, 16. Jan. Hier ist seit einiger Zeit der Typhus recht bösartig aufgetreten. Es liegen ca. 130 Per— sonen krank der katholische Geistliche und der evangelische Pfarrer ein— Nr. 2 M. 25.00— 26.00, Nr. 3 M. 23.00— 24.00, Nr. 4 M. 17.00 17.50, Nr. 5 M. 15.00— 16.00, Milchbrod⸗ und Brodmehl im Verband M. 50.00 53.00, nord⸗ deutsches und westfällsches Weizenmehl Nr. 00 M. 24.00 bis 25.00, Roggenmehl(hies.) Nr. 0 23.00— 24.00, Nr. 0/ M. 22.00—23.00, Nr. 1 M. 18.50— 19.50, Nr. 2 M. 16.00— 16.50, Welzen ab unserer Umgegend M. 17.70— 18.00, frei Bahnhof hier M. 18.00, fremder nach Qual. M. 17.50— 20.50, Roggen hlesiger M. 14.00, russischer je nach Qual. M. 13.75— 14.00, Gerste, Brauerwaare M. 15.00—18.00, do. zu Mahl⸗ zwecken M. 11.50, Hafer, mittel M. 11.75 12.00, prima M. 12.50— 13.00, Raps M. 2324.00, Mais M. 12.00 bis 12.25, Heu per Ctr. M. 2.75.25, Stroh M. 275 bis 3.00, Erbsen M. 14.00 21.00, Linsen M. 20.00 bis 38.00, Wicken M. 13.00, Roggenklele M. 4.50, Weizenkleie M. 3.80(bel Abnahme von 200 Ctr. an). Malzkeime M. 4.00, Moostorfstreu M. 1.30, Spelzen⸗ spreu M. 1.30, Sesamkuchen M. 5.25, Rapskuchen M. 5.75 bis 6.00, Chilisalpeter per Februar M. 10.00, Rüböl im Detail M. 52.00, Reismehl, 22-24% Fett- und Protein Gehalt, M. 4.50— 4.75. Frankfurt, 17. Januar. Viehmarkt. Angetrieben waren 380 Ochsen, 20 Bullen, 422 Kühe, Stlere und Rinder, 320 Kälber, 120 Hämmel, 160 Schweine. Die Preise stellten sich pro 100 Pfd. Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. M. 64—65., 2. Qual. 59—62., Bullen 1. Qual. M. 42—44., 2. Oual. M. 3638, Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 55—56., 2. Qual. M. 48—50., Kälber pro 1 Pfd. Schlachtgewicht: 1. Qual. 60-65 Pf., 2. Qual. 48 50 Pf., Hämmel 1. Qual. 50—52 Pf., 2. Qual. 38—40 Pf., Schweine 1. Qual. 5254 Pf., 2. Qual. 50-52 Pf. Homburg, 18. Januar. Marktpreise. Kartoffeln per Malter M. 4.50—5, per Gescheid 9—10 Pf., Eier per Stück 7—8 Pf., Butter per Pfd. 1. Qual. 90 Pf, 2. Qual. 80 Pf. Briefkasten. F. H. in Rendel. Anonyme Zusendungen werden Bekanntmachung. Die Landbriefträger führen auf ihren Bestellgängen Bücher mit sich, welche zur Eintragung der ihnen vom Publikum zur Beförderung nach der nächsten Postanstalt übergebenen Sendungen mit Werthangabe, Einschreibsen⸗ dungen, Postanweisungen, gewöhnlichen Packete und Nach⸗ nahmesendungen bestimmt sind und zu größerer Sicherhelt für die richtige und rechtzeitige Ablieferung dieser Gegen— stände dienen. Will der Absender die Eintragung selbst bewirken, so hat der Landbriefträger demselben das Buch vorzulegen. Bei Eintragung des Gegenstandes Seitens des Landbrief— trägers muß dem Absender auf Verlangen durch Vor⸗ legung des Buches die Ueberzeugung von der stattge⸗ habten richtigen Eintragung gewährt werden. Da diese Einrichtung und das dem Publikum durch In einer Gemeinderathssitzung, zu der auch dieselbe gebotene Mittel zu seiner Sicherstellung immer noch nicht genügend bekannt zu sein scheint, so wird auf geladen waren, wurde beschlossen, Krankenschwestern zur das Bestehen derselben besonders aufmerksam gemacht. Pflege zu berufen. Allerlei. Triest, 17. Jan. In Folge einer heftigen Bora und andauernden Schneefalls liegt der Schnee hier fuß hoch. Eine Kälte von 3 Grad ist anhaltend. Buffalo, 14. Jan. Beim Niagara hat ein un— gebeurer Erdrutsch stattgefunden. Es stürzten in der Nähe der Hufeisen Fälle 223,000 Cubikmeter Felsen vom Ufer in den Fluß. Das durch den Sturz dieser un— geheuren Masse verursachte Geräusch war schrecklich. Handel und Verkehr. Friedberg, 18. Jan. Fruchtpr. Watzen M. 17.75, Korn M. 14.00—00., Gerste M. 14.50—15., Hafer M. 11.50— 12. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo 5 200 Zollpfd. Friedberg, 19. Jan. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.70—0.80, Eier 1 Stück 8 Pf. Grünberg, 15. Januar. Fruchtpr. Weizen M. 17.30, Korn M. 13.60, Gerste M. 12.00, Hafer M. 11.40, Erbsen M. 14.00. Gießen, 18. Jan. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.75 0.80, Eier per St. 78 Pf., Käse per St. 58 Pf., Tauben per Paar M. 0.70—0.90, Hühner per St. M. 0.80- 1.00, Hahnen per St. M. 0.70 bis 1.20, Enten per Stück M. 1.40— 2.00, Gänse per Pfd. 50—65 Pf., Ochsenfleisch per Pfd. 62—64 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 54-56 Pf., Schweinefleisch 56 bis 60 Pf., Hammelfleisch 50—66 Pf., Kalbfleisch 50 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.00—4.50., Zwiebeln per Ctr. M. 5.00, Frankfurt, 17. Jan. Fruchtber. Hiesiges Weizen— mehl Nr. 0 M. 3.50 32.00, Nr. 1 M. 27.00- 28.00, Darmstadt, 6. Januar 1887. Der Kaiserliche Ober-Postdirector. Hagemann. Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 22. Januar 1887. Beginn: Freitag Abends 4 Uhr 5 Min. Samstag Morgens 8 Uhr 30 Min. Samstag Nachmittags 3 Uhr 15 Min. Sabbathausgang 5 Uhr 25 Min. Wochengottesdtenst von Sonntag den 23. Januar an Morgens 7 Uhr, Nachmittags 4 Uhr. Mittwoch den 26. Januar: Neumond Schebeth. Für Leute der sitzenden Berufsarten sind Beschwer⸗ den des Unterleibs, wie habituelle Leibesverstopfung, Hämorrhoiden u. s. w., oft kaum zu vermeidende Uebel. Mit großer Befriedigung werden solche Leidende ver⸗ nehmen, daß neuerdings in den Sodener Mineral- Paflillen ein Mittel gegeben ist, welches die Heilkräfte der Sodener Mineral-Quellen solchen Patienten gegen ein Geringes überall erreichbar macht. Unter strenger ärztlicher Controle des königl. Sanitätsraths Herrn Dr. Stöltzing werden diese Pastillen namlich aus den zwei wirksamsten Quellen Sodens durch Abdampfung der Heilwasser gewonnen und mit der aus den Quellen strömenden Kohlensäure gesättigt. Sie führen in milder Weise die Regulirung des Stuhlgangs herbei und wirken auf Darm und Magen auf's Wohlthaͤtigste. Vorräthig a Schachtel 85 Pf. in den Apotheken. 266 267 Kein sogenannter„Bitter“ ist Widtfeldt's Magen⸗ behagen, sondern ein Tafelliqueur ersten Ranges von sel⸗ tenem Wohlgeschmack. Niederl. u. A. bei W. Bernbeck. Mobiliar versteigerung. Donnerstag den 20. Januar l. J., Nachmittags 2 Uhr, sollen in hiesigem Rathhaus 1 55 1 Nach⸗ lasse der ledigen Elisabetha Preußer gehörenden Mobilien, bestehend in Möbeln, Bettwerk, Kleidern, Weißzeug, sowie sonstigen Haus- und Küchengeräthschaften, gegen Baarzahlung versteigert werden. 6 Friedberg den 14. Januar 1887. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Steinhäußer. 224 Jagd Verpachtung. Dienstag den 1. Februar d. J., Nachmittags 1 Uhr, soll die der Gemeinde Leidhecken gehörige Jagd, be— stehend in 300 Morgen Wald- und 1800 Morgen Feld⸗ jagd, auf hiesigem Rathhaus auf weitere 12 Jahre verpachtet werden Leid hecken den 18. Januar 1887. Großherzogliche Bürgermeisterei Leidhecken. Selzam. Gummi Wäsche, Wasch-& Wildlederhandschuhe empfiehlt billigst 127 C. HKalbfleisch. 2 Schlossergesellen sucht Bad- Nauheim. Georg Pfeffer II. selben öffent. 7 — N17 Wenne verz. 8 4 A, - 50 1 a bude „ 2 E* r Bekanntmachung. Durch Beschluß der Generalversammlung des Vor schuß und Credit Vereins(eingetragene Genossenschaft) in Reichelsheim vom 5. Dezember 1886 ist ein neuer Gesellschaftsvertrag am ersten Januar dieses Jahres in Kraft getreten. Abänderungen, welche nach§. 6 al. 2 des Genossenschaftsgesetzes einer besonderen Bekannt- machung bedürfen, sind in dem neuen Statut nicht ent halten. Friedberg am 15 Januar 1887. Großberzogliches III sgericht Friedberg. Suͤffert. Bau. und Werkholz Versteigerung in der Fürstl.. Lich. In den Distrikten„Fuchsstrauch“,„Kellersberg“ und „Höler“ sollen versteigert werden: Dienstag den 25 Januar: 71 Festmeter Eichen Werks und Schnittholz, bester Qualität, in Stammabschnitten von 43— 83 Centim. Durchmesser, 93 Festmeter dgl. Kiefern Werk. und Schnittholz von 35—64 Centim. Durchmesser, Festmeter dgl. Buchen Werk und von 32—68 Centim. Durchmesser, 104 Schnittholz 12 Raummeter Eichen Werkscheitholz und 1326 Stück Fichten Stangen von 3— 10 Centtmeter Durchmesser. Mittwoch den 26. Januar: 369 Festmeter Kiefern Bau- und Schwellenholz in Stämmen von 20— 40 Centim. Durchmesser, 27 Festmeter Fichten⸗Stammholz von 1538 Centi meter Durchmesser und 186 Stück Fichten⸗Stangen von 7—14 Centimeter Durchmesser. Die Zusammenkunft findet jedesmal Vormittags bald 10 Uhr statt und zwar am Dienslag im Fuchs strauch unweit der Eisenbahn und am Mittwoch auf dem Garbenteicher Weg am Kellersberg. Lich, 17. Januar 1887. 270 Wimmenauer, Hofraithe-Versteigerung. Forstrath. Freitag den 21. Januar, Vormittags 11 Uhr, soll auf Antrag der Jacob Weber Wittwe dabier die der selben zustehende Hofraithe in der Judengasse, Flur II. Nr. 525= 29[OMeter haltend, öffentlich meistbietend verfteigert werden. Friedberg den 15. Januar 1887. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Stein häußer. Güter⸗Versteigerung. Montag den 24. Januar sollen auf Antrag der Erben des Martin Mondigler 11. dahter die nachstehenden Güterstücke öffentlich meistbietend versteigert werden: Gemarkung Friedberg Flur IV. Nr. 35= 1642[O Meter Grabgarten in der Kehl. Flur IV. Nr. 110= 926 OMeter Acker im Ellern an G Briel. Flur IV. Nr. 112= 688 Ometer Acker daselbst an denselben. Flur IV. Nr. 145= 1997[OMeter Acker daselbst an Chr. Jost. Flur IV. Nr. 188= 505 OMeter Acker am Pfaffen brunnen an Chr. Eich Flur IV. Nr. 192= 718[Ometer Acker daselbst an Conr. Nauheim Wittwe. Flur IV. Nr. 195= 586[OMeter Acker. Flur IV. Nr. 206= 797[Meter Acker im Ohrloch an Ferd. Frick Wittwe. Gemarkung Ockstadt. Flur X. Nr. 54= 1306[UO Meter Grabgarten an der Burg Frlebberger-Grenze. Flur X. Nr. 55= 1238[OMeter daselbst. Flur XXVI. Nr 105= 731[OMeter Wiese, Gewann im Ried. Flur XXVI. Nr. 95= 238[Meter Gewann im Ried Der Kaufschilling ist verzinslich zu 4½0% vom 1. April 1887 an in 10 Terminen zu entrichten. Friedberg, 18. Januar 1887. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 271 Steinhäußer. eramann'- Original-Theerschwelelseile Bergmann& C00., Frankfurt a. M. von Allein Achtes, erstes und Altestes Fabrikat in Deutsch land. Anerkannt von vorzüglicher Wirkung gegen alle Arten Hautunreinigkeiten, Sommersprossen, Frost deulen, Finnen te. Vorrkthig Stück 50 Pf. bei Apo theker Lon 96 Ein geräumiges, auf der Katser . schoͤn möblirtes Zimmer oder später zu vermsethen. Zu erfragen bei der Exped. d. straße ist jetzt Anz. 201 Im Reinigen von Vettfedern empfiehlt sich Frau Möbs wohnhaft in der Burg im v. Löw Wittwe, schen Thorhause 107 104 Die JDampf-Kaffeehrennerei von J. Tuntz sel. Witwe. Bonn, 1837. 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Januar 1887 ab sich noch zwei weitere Geschaͤftsantheile à M. 100. zu erwerben und können hierauf noch Nachzahlungen bis zum 15. Februar d. J. mit Anspruch auf die 1887er Dividende an den Zahltagen Dienstag, Donnerstag und Samstag, von Nachmittags 1 bis 3 Uhr, an unserer Kasse gemacht werden. 0. Gleichzeitig wird hierher noch bemerkt, daß von jetzt ab, außer in diesen vorerwähnten Stunden, keine Zahlungen mehr entgegengenommen, noch verabfolgt werden. Reichelsheim, 1. Januar 1887. er Vorstand: Steten. Schmid. 5 1* Wend 125 ö 1 0 0 40 7 0 20 b 108, Flügel u Tafelklaviere.] Pianinos, Flügel u. 9 Vorzüglichste Fabrikate Deutschlands in bedeutender, sorgfältig getroffener Auswahl von über 100 Instrumenten, Jom einfachsten bis zum hochfeinsten Concertpiano, nur neueste Systeme in Eisenconstruction. Preise: 450, 480, 500, 530, 560, 600 bis 2500% 5jährige Garantie. Franco-Lieferung. 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Altersversorgungen, Aussteuer-⸗, Militärdienst⸗ und Renten⸗Versicherungen; c. Versicherungen gegen Reiseunfälle, sowie gegen Unfälle aller Art. Im Jahre 1885 waren 20,440 Personen mit 237,991,378 Mark versichert. Prospekte und Antragsformulare stehen bei Unterzeichnetem unentgeltlich zu Diensten und ist derselbe zur Ertheilung jeder Auskunft gern bereit. 278 Philipp Vogt, Agent der Thuringia. — e roße——— fl——— il 8 1——̃— „Große Parthie Filz u. Seidenhüte, etttücher ohne Naht, per Stück M. 2., 2.50, beste größte Auswahl 1 ˖ Qualität M. 3., Bettzeuge, 6/4 breite, 970 Elle 25, 30, 7 1 25 Wee 195 8 beste Qualität 40 Pfge., Varchente, Zwilliche, Tischtücher, 8 Fritz Schmidt, Kaiserstraße. Handtücher, Hemdenleinen ze. ꝛc in rühmlichst bekannten guten Qualltäten zu enorm bllligen Preisen. Gebrüder Strauss, 39 vis-- vis der Post. Zu vermiethen in schönster Lage der Stadt ein Zimmer mit Cabinet, möblirt und unmöblirt. 1 Näheres bet der Exped. d. 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Für unsere Mitglieder in Ober- und Nieder Mörlen machen wir bekannt, daß Herr Dr. Groedel in Bad⸗ Nauheim die Stelle als Kassenarzt niedergelegt hat und dieselbe Herrn Dr. Veith in Ober-Mörlen übertragen wurde. Der Vorsittzende: 261 Ang. Trapp. Schellsische 8 Helgolander, per Pfund 2s Pf., sind soeben eingetroffen i Windecker. 149 Reichspatentirte, nicotinfreie 705 5 6 J Cigurren und Tabalke von vr. Kißling& Comp. in Bremen, besonders für Lungenkranke und nervöse Raucher von renommirten Aerzten empfohlen. iederlage bei Georg Groß, Friedberg. Blühende Maiblumen, Alpen- Veilchen, Primeln, sowie glatt-Pflanzen f 6 H. Bergner, Handelsgärtner. Eissporen zum Umklappen in verschiedenen Größen, per Paar M. 1.10 270 P. Theis. Frischen Kabliau, PFrische Schellsische, „ Bratbückinge, Frischen Labberdan 3 Wilhelm Fertsch. 1 Pflanzendaunen⸗Matratzen, dreitbeilig, so gut wie Roßbaarmatratzen, je nach Brelte von 30 bis 40 Mark, mit bestem Drell bei 5 G. M. Reuss. Uuterjaccen& Unterhosen u Frare. 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