8. * 1887. Bienstag den 18. Januar.* berhessischer Anzeiger. er und in Bad⸗Nau Montag, Mittwock 178 r Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag 8 3— 2 f Areisblatt für d den Kreis 1 Fries dberg. a 1 und Samstag. 9 Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen — Amtlicher Theil. Der Ortsvorstand zu Biebesbeim beabsichtigt gelegentlich des daselbst am 1. Marz d. J. stattfindenden Fasel Zuchtvieh⸗ und Schweinemarktes eine Verloosung * Zuchtvieb zu veranstalten. Großberzogliches Ministertum des Innern und der Justlz bat die nachgesuchte Erlaubnif zur Veranstaltung dieser Verloosung unter der edingung ertheilt, daß nicht mehr als 5000 Loose a Mark ausgegeben werden dürfen und mindestens 869% des Bruttoerlöses aus dem Verkauf der Loose zum Ankauf von Gewinngegen standen zu verwenden sind. Zugleich ist der Vertrieb der Loose im Großberzogthum gestattet. Betreffend: Reichstagswahlen. Friedberg den 16. Januar 1887. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nachdem die Aufloͤsung des Reichstags unterm 14. l. Mts. stattgefunden hat, steht die Anordnung van Neuwahlen in kürzester Frist zu erwarten. Zufolge Verfügung Großh. Staats- Ministertums vom 14. d. Mts. zu Nr. St.⸗M. 205 und 206 laden wir Sie 5 ein, mit Auf⸗ stellung der Waͤhlerlisten zu der demnächst staufindend den Reichstagswahl unverzüglich 1 beginnen und deren Fertigstellu ng ergestalt zu be⸗ g schleunigen, daß die Auslegung der Wählerlisten unfehlbar Montag den 24. l. Mts. erfolgen kann. Bei Aufstellung dieser Listen, . a welche für jeden Wahlbezirk in doppelter Ausfertigung und genau nach dem vorgeschriebenen Formular zu erfolgen hat, sind die Bestimmungen appel. in den§§. as und 8 des Wahlgesetzes für den Reichstag vom 31. Mai 1869(Bundesgesetzblatt von 1869 Seite 145) und in F. 1 12 des Reglements zur Ausführung dieses Wahlgesetzes vom 28. Mai 1870(Bundesgesetzblatt von 1870, Seite 275) zu beachten 29 Bezüglich des Eintrags des Alters in Spalte 4 des Formulars zur Wählerliste genügt es jedoch, wenn dieser Eintrag dahin vollzogen f wird, daß der zum Wahlen Berechtigte das 25. Lebensjahr zurückgelegt hat Auf Grund des F. 7 des Wahlgesetzes für den Reichstag und der§§. 6 und 7 des Ausführungsreglements hierzu werden zugleich für Sürtan. die nächste Reichstagswahl und zwar sowohl für die ersten Wahlen als auch etwaige Ersatzwahlen nachstehende Vorschriften ertheilt, welche Sie, insoweit solche Ihre Gemeinden betreffen, ortsüblich bekannt machen lassen und daß dies geschehen, anher anzeigen wollen. 1. Jede Bürgermeisterei des Kreises Friedberg— mit Ausnahme 70 Friedberg und Vilbel— bildet einen Wahlbezirk; die selbst⸗ ständige Gemarkung Wickstadt wird für die bevorstehende Reichstagswahl der Bürgermeisterei Assenheim, Bainhards der Bürgermeisterei Ober— Rosbach, Straßheim der Bürgermeisterei Ockstadt, Hasselheck der Bürgermeisterei Ober-Mörlen und Oes der Bürgermeisterei Hausen angeschlossen. 2. Die Stadt Friedberg wird in zwei Wahlbezirke getheilt: der erste Wahlbezirk umfaßt die Wahlberechtigten der Hausnummern von Nr. 1 bis 290, der zweite Bezirk die 5 Hausnummern 4 3. Die Stadt Vilbel wird ebenmaßig in zwei Wahlbezirke getheilt: den ersten Wahlbezirk bilden sämmtliche auf der rechten Seite der Nidda gelegenen Hofraithen sowie M arktplag Lohstraße und Hanauerstraße einschließlich der angrenzenden Nebenstraßen, den zweiten Bezirk die sämmtlichen übrigen Straßen und Hofraithen 4. Die Auslegung der Wählerlisten(§ 8 des Wablgesetz vom 31. Mai 1869 und§ 2 des Reglements vom 28. Mai 1870) bat unfehlbar von Montag den 21 Januar l. J Morgens bis Montag den 31 Januar l. J. Abends stattzufiaden und haben Sie deßhalb Freitag den 21m. und Samstag den 22. l. Mts. in ortsüblicher Weise bekannt machen zu lassen, daß die Listen der Waͤhler zum Reichstage von Montag den 24. Januat bis Montag den 31. Januar l. J.— beide Tage einschließlich— auf dem Gemeindehause bezw. dem etwa sonst hierfür bestimmten Locale zu Jedermanns Einsicht ausgelegt seien und daß Einsprachen gegen die Richtigkeit und Voll ständigkeit dieser Listen innerhalb 8 Tagen nach Beginn der Auslegung bei Meidung des Ausschlusses den betreffenden Bürgermeistereien vor— ein zutragen seien. 5 f f Am 24. l. Mis. sehen wir Ihrer berichtlichen Anzeige darüber entgegen, daß, nachdem Sie am 21. und 22. l. Mis. die Bekannt⸗ 11 Doteis- machung bezüglich der Offenlegung der Wählerlisten erlassen haben, diese Offenlegung von Montag den 24. J. Mts., und zwar von Morgens 1 an, erfolgt ist. 40. Die nothwendigen Formularien zu den Wählerlisten, wozu die erforderlichen Einlagebogen mit der Feder herzustellen sind, sowie die 7 5 Formularien zu den Wahlprotokollen werden Ihnen mit nächster Post zugesendet. Weitere Anweisung in Betreff des Wahlgeschafts folgt in der Kürze. Dr. Brade f Bekanntmachung, 0 2 die landwtrthschaftliche Ausstellung zu Frankfurt a. M. betreffend. Die deutsche Landwirthschafts⸗Gesellschaft veranstaltet in der Zeit vom 9. bis 13. Juni 1887 zu Frankfurt a. M. eine Ausstellung von Pferden, Rindvieh, Schafen, Schweinen, Geräthen, Maschinen und Produkten. An Prämien für Vieh werden ca. 30,000 M. verwendet. Die näheren Bestimmungen sind in Nr. 46 und 49 der Zeitschrift für die ü if landwirthschaftlichen Vereine des Großherzogthums angegeben. Da diese Ausstellung nur mit wirklich Gutem beschickt werden kann, findet eine Vormusterung der zu derselben angemeldeten Thiere Jan. Friedberg, Bürgermeister 8 durch eine von dem Bezirks-Verein erwählte Commission, bestehend aus den Herren: Kreisveterinärarzt Dr. Gebb zu 8 ü 1 ö le von dieser Commission 5 Reitz zu Söodel, Pachter Rullmann zu Stammheim und Burgermeister Schneider zu Ostheim, statt, und werden nur die als ausstellungsfähig erachteten Thiere von dem Verein zu der Ausstellung angemeldet Aus Mitteln des landwirthschaftlichen Bezirks-Vereins ist ein Betrag von 1000 M. in Aussicht genommen, von we lchem Betrage die Kosten der Vormusterung bestritten, weiter an die Aussteller die Transportgebühren vergütet und event. ein Theil l der Unterhaltungskosten der Thiere während der Ausstellung bezahlt werden sollen. Der Anmeldetermin der zur Ausstellung gelangenden iure laͤuft am 28. Februar ab. * — — — 40 Diejenigen Landwirthe des Kreises, welche sich bei dieser Ausstellung zu bethetligen wünschen, werden eingeladen, sich unter genauer zoll Bezeichnung der auszustellenden Thiere durch Vermittlung der betreffenden Grostherzoglichen Bürgermeisterei bis zum „5 25. l. Mts. dahier anzumelden. Her.. Bezüglich Versicherung der Thiere waͤhrend der Ausstellung soll ebenmaßig Vorkehrung getroffen werden. 1 Friedberg den 15. Januar 1887. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirks⸗Vereins Friedberg. Dr. Braden. bBVetreffend: Die landwirthschaftliche Ausstellung zu Frankfurt a. M. Friedberg den 15. Januar 1887. rat 109 5 2.. 1 7 8 5 Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. 11 1 Obige Bekanntmachung wollen Sie zur Kenntuiß der Bethetligten bringen und etwaige Anmeldungen uns bis zum 28. l. Mts. ischen unfehlbar einsenden. g Dr. Braden. E Bekanntmachung. — 1 f Durch Polizei-Verordnung vom 20. Oktober 1884 ist angeordnet, daß, wer in der Stadt Frankfurt a. M. einen Hund zum Anspannen —— und Ziehen verwenden will, durch ein nur für das laufende Jahr der Ausstellung gültiges Attest des Kreis-Thierarztes des Verwaltungs ö e e 5 A 2 2 S Bezirks seines Wohnortes oder des Kreis-Thierarztes zu Frankfurt a. M. nachzuweisen hat, betreffende Hund zu ziehen geeignet ist. Wir geben unseren Kreis-Eingesessenen vo velche nach dem Gewichte zu bestimmende Last der n dieser Verordnung mit der Benachrichtigung Kenntniß, daß der Kreis-Thierarzt zu Frankfurt a. M. am Donnerstag den 27. d. Mts., Mittags zwischen 11 und 1 Uhr, in der zu Frankfurt a. M. an der Ostendstraße belegenen Landwirthschaftlichen Halle sich bereit halten wird, die ihm dort etwa zugeführten Hunde, welche vollstaͤndig an⸗ geschirrt und in den zu ziehenden Wagen oder auszustellen. Friedberg den 14. Januar 1887. Karren eingespannt sein muͤssen, auf ihre Leistungsfähigkeit zu pruͤfen und das fragliche Attest Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Wilhelm Hensel und Philipp Jacob, beide von Dortelweil, wurden als Feldgeschworene dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet. Bekanntmachung. Betreffend: Allgemeine Ausstellung von Lehrlingsarbeiten aus dem Großherzogthum Hessen. Im Monat Juli l. J. findet in Darmstadt eine Lehrlings- Arbeiten aus dem Großherzogthum Hessen statt. bindung mit einer„Ausstellung von Zeichnungen und Schülerarbelten aus den in— ländischen Handwerker- und Kunstgewerbe- Schulen“ veranstaltet. Das Programm für diese Ausstellung ist in Nr. 2 des Gewerbeblatts vom Exemplare desselben können von den Local Comité's und von der l. J. abgedruckt unterzeichneten Stelle bezogen werden. Die Vorstände der Localgewerbvereine, der Handwerkerschulen, der Innungen, und an Nebenosten Mitglieder des Landesgewerbvereins, fungtren als Local⸗Comité's. Anmeldungen zur Betheiliguag an der Ausstellung werden von den bemerkten Loeal— Lehrlinge, welche an Orten wohnen, in welchen, oder in deren Nähe, sich Local-Comité's nicht befinden, konnen sich auch direkt bei der Comité's entgegengenommen. unterzeichneten Stelle anmelden. Jeder Lehrling, welcher sich an der Ausstellung betheiligen will, hat ein ein⸗ faches, seinem Gewerbe und seiner Lebrzeit entsprechendes Arbestsstück, nach gestellter allgemeine Ausstellung von Aufgabe, zu fertlgen. Die Dieselbe wird in Ver— der Landesgewerbverein. Anmeldestellen bezeichnen den Lehrlingen dle zu fertigen⸗ den Arbeiten. Die Ausstellungsgegenstände werden demnächst durch eine besondere Commisston von Sachverständigen geprüft und hervorragende Lesstungen werden prämlirt. Die Kosten des Transports der Ausstellungsgegenstände nach Darmstadt und zurück, die Kosten des Arrangements der Ausstellung, sowie der Prämitrung, bestreftet Die Ausstellung von Lehrlingsarbeiten soll Gelegenheit zur Vergleichung der Einzelleistungen der Lehrlinge der verschtedenen Gewerbe und zur Belehrung über den allgemeinen Stand des Lehrlingswesens im Großherzogthum geben, sowie den Wettelfer in technischer Ausbildung unter den Lehrlingen fördern. uns an die Herren Lehrmeister und Eltern der Lehrlinge das Ersuchen zu richten, Ihrer Seits das Unternehmen unterstützen und zu recht zahlreicher Betheiligung anregen zu wollen.— Darmstadt den 10. Januar 1887. Großherzogliche Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverein. Fink Wir gestatten Dr. Hesse. Deutsches Reich. Berlin, 14. Jan. Nachdem in der heutigen Sitzung des Reichstags der Antrag Stauffenberg, den Präsenzstand von 468,000 Mann nur für drei Jahre zu bewilligen, durch die aus Ultra— montanen, Deutschfreisinnigen und Sozialdemo— kraten gebildete Mehrheit angenommen und die Regierungsvorlage hiermit abgelehnt worden ist, wurde der Reichstag sofort aufgelöst. Eine kaiserliche Verordnung ordnet die Vornahme der Reichstagswahlen am 21. Februar au. Sache der Wählerschaft wird es nun sein, dafür zu sorgen, daß den Parteien, deren ganze Halt— ung und Beschlüsse gegenüber der Militärvorlage das Vaterland gefährden müssen, die Mehrheit im künftigen Reichstag entzogen werde. Die „Nordd. Allg. Ztg.“ fordert alle reichstreuen Parteien auf, im Wahlkampfe zusammenzugehen, alle Eifersüchteleien zu vermeiden und nur das Ziel im Auge zu balten, die jetzige Majorität zu brechen. Als Moltke nach der Auflösung das Reichstagsgebäude verließ, wurden ihm stürmische Hochs gebracht, die wo möglich noch kräftiger erschallten, als der Reichskanzler im Wagen davon fuhr. Dicht drängte die Menge heran, so daß die Pferde im Schritt gehen mußten, und rief immer und immer wieder dem Kanzler die Menge zu.(Unsern Lesern bereits durch Extrablatt mitgetheilt. D. Red.). — 14. Jan. Der Bundesrath ertheilte heute dem Entwurfe einer Verordnung über die Militärtransportordnung für Eisenbahnen im Kriege nebst einem Entwurf des Militärtarifs für Eisenbahnen seine Zustimmung. — 15. Jan. Der prenßische Landtag wurde heute durch Puttkammer mit einer Thronrede eröffnet, in welcher u. A. gesagt wird: Der Entwurf des Staatshaushaltsetats für das nächste Jahr und eines Gesetzes wegen Auf— nahme einer Anleihe zur Ergänzung der nächst— jährigen Staatseinnahmen wird Ihnen alsbald vorgelegt werden. Auch in diesem Jahre werden Ihnen Vorlagen zugehen, welche die weitere und günstigere Gestaltung des Staatseisenbahn— netzes im Interesse der Landes wohlfahrt durch Herstellung wichtiger neuer Linien, wie durch Ueberführung noch einiger Privatbahnen in den Staatsbesitz zum Gegenstande haben. Die Durchführung der Verwaltungsreform wird auch in der bevorstehenden Session ihre Thätigkeit in Anspruch nehmen. Die Maßregeln, welche unter Ihrer Mitwirkung in den Landestheilen mit polnischer Bevölkerung ergriffen worden sind, befinden sich in Erfolg verheißender Aus— führung und lassen die Hoffnung berechtigt er— scheinen, daß sie der Entwickelung der deutschen Bevölkerung einen kräftigen Aufschwung geben werden. Durch die kirchenpolitische Novelle vom 21. Mai 1886 haben die freundlichen Bezieh— ungen, welche sich zur lebhaften Befriedigung Sr. Majestät des Königs zwischen Allerhöchstihrer Regierung und der römischen Kurie immer mehr befestigt haben, eine Bethätigung gefunden, welche je länger desto mehr auf vielen und wichtigen Gebieten des kirchlichen Lebens für die Interessen der katholischen Unterthanen Sr. Majestät sich als segenbringend erweist. Es ist damit der Weg geebnet, durch eine weitere Revision der kirchenpolitischen Gesetze, über welche die vorbereitenden Verhandlungen mit der römischen Kurie schweben, das Ver— hältniß zwischen dem Staate und der katholischen Kirche zu beiderseitiger Zufriedenheit auszuge— stalten. Es wird Ihnen ferner ein Gesetzent— wurf zur Berathung vorgelegt werden, welcher bezweckt, bei der Feststellung der Leistungen für Volksschulen die Mitwirkung der Selbstver— waltungsbehörden in erweitertem Umfange in Anspruch zu nehmen. — Wie das„Deutsche Tageblatt“ meldet, ist in der Nacht zum Donnerstag der Rechts— consulent Scharr in seiner in der Krautstraße belegenen Wohnung wegen vorbereitender Hand— lungen zum Hochverrath und auf Grund des Dynamitgesetzes durch Geheimpolizisten verhaftet. Kiel. S. M. Kreuzer„Nautilus“, Com— mandant Capitän-Lieutenant v. Hoven, ist am 2. Januar in Shanghai eingetroffen. Straßburg. Fürst Hohenlohe in Elsaß geht laugsam, aber sicher vor und thut niemals einen Schritt zurück. Von jetzt an müssen auch die Feuerwehren nach deutschem Commando üben und handeln. Seither wurden sie selbst in solchen Orten, wo fast alle Einwohner besser Deutsch als Französisch sprechen, franzssisch commandirt. Das geschah sogar in einem Flecken von 1100 Einwohnern, von denen kaum ein halbes Dutzend mehr Französisch sprach als bon jour und merei. Am meisten hat es die Soldaten, die in Deutschland ge— dient hatten, zewundert und geärgert, wenn sie in der Feuerwehr französisch commandirt wurden. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. In den hiesigen zumeist offiziösen Blättern tauchen Nach— richten über Rüstungen auf, welche, wenngleich sie wichtig sind, dennoch durch die Geringfügig— keit ihrer Dimensionen keineswegs zu beun— ruhigen brauchen. Die Regierung ist bemüht, aus Vorsicht einige Maßnahmen, welche unter normalen Verhältnissen später getroffen würden, zu anticipiren, beispielsweise: die Abrichtung der Ersatzreserve, vielleicht auch die Beschleunig— ung der diesjährigen Aushebung. Audererseits wird aus Petersburg unter gewissen Voraussetz— ungen eine nachgiebigere Disposition bezüglich der Candidatur des Fürsten von Mingrelien signalisirt. — Die Einberufung des Reichsraths auf den 28. d. Mts. wurde jetzt veröffentlicht, Pest. Man spricht davon, daß die Dele⸗ gationen im Frühjahr zu einer Nachsession ein— 1 berufen werden sollen, welche aber bei der vor— aussichtlich anhaltend gebesserten Orientlage nichts weiter bezwecken würde, als dem Kriegs— minister den eingetretenen Bedarf zu bewilligen. Frankreich. Paris. Der Oberbefehls— haber der Truppen in Tonkin soll abermals von der Regierung Verstärkungen verlangt haben. Belgien. Brüssel, 16. Jan. Stanley, welcher gestern eine mehrstündige Unterredung mit dem König hatte, schifft sich am Donnerstag nach Kairo ein, wo er mit Prof. Schweinfurth und Dr. Junker zusammentrifft. Italien. Rom, 16. Jan. Die bulgarischen Deputirten sind heute hier eingetroffen. Großbritannien. London. Es ver⸗ lautet in hiesigen politischen Kreisen, daß eine bemerkenswerthe Besserung der politischen Lage eingetreten ist. Dieselbe wird hier dem Fiasco der Mission des Grafen Peter Schuwalow in Berlin zugeschrieben, welche nach der Auffassung der hiesigen politischen Kreise bezweckte, Deutsch— lands Zustimmung zu einer zeitweiligen rus— sischen Occupation Bulgariens zu erlangen. Die russische Regierung soll jetzt geneigt sein, die Unterhandlungen mit den Maͤchten über die bulgarische Frage wieder aufzunehmen. Türkei. Constantinopel, 15. Jan. Gabdan Pascha begleitet Zankow nach Bulgarien zurück. Aus Stadt und Land. h. Friedberg. Am letztverflossenen Freitag Abend hat uns H. Bindewald, Präsident des hiesigen Veteranen⸗ und Militärvereins, eine Vorlesung im Volksblildungs— verein über das zeitgemäße, interessante Thema:„Ueber Heerwesen und Kriegführung im Zusammenhang mit dem Volksleben“ gehalten. Redner führte in wohldurchdachter, sachverständiger Weise etwa folgende Hauptgedanken aus: Die neue Militärorganlsation legt dem Volke nicht minder große Opfer auf als die alte, man denke nur an die Einquartterungslast, an Entztehung von Arbeitskräften und nothwendiger Unterstützung in Familien, an dadurch erhöhte Steuerlast u. s. w. Aber das Heer ist eine Nothwendigkeit, um die Exrungenschaften der beiden anderen Stände, Nähr- und Lehrstand, uberhaupt des Volkslebens, vor Zerstörung und Vernichtung zu schützen und der Arbeit, der körperlichen und geistigen, Gedeihen zu sichern. Schon im Frieden müssen darum die vor⸗ handenen geeigneten Kräfte gesammelt und so vorbereitet werden, daß sie im Falle eines nothwendigen Krieges verwendet werden können. Und Krlege sind unvermeld— lich, denn die Völker stehen sich gerade so wie einzelne Personen mit entgegenstehenden Interessen gegenüber; die Eigensucht wird sobald noch nicht aus der Welt verschwinden und darum stets Streitigkeiten herbeiführen. Von dem Begriffe der nationalen Größe ist der Begriff des nattonalen Egotsmus unzertrennlich.— Die Kriegführ— ung ist nicht mehr blos Sache der Cabinete, sondern Sache der Völker geworden durch Einführung der all— gemeinen Wehrpflicht. Diese legt gleiche Opfer Allen auf, gewährt aber auch gleichen Schutz für Alle und entspricht ganz der Idee des modernen Staates. Das Milttärleben muß eng verflochten sein mit dem Volks⸗ leben überhaupt; dadurch werden seine Lasten auch nicht allzu groß. Nur die Natlon aber ist in ihrer Unab— hängigkeit gesichert, die dieselbe jederzeit mit dem Schwerte in der Hand vertheidigen kann. Großer Befall der zahlreich Anwesenden lohnte den Redner am Schlusse seines gediegenen Vortrages. . ber evi — 8 h. N 17. Jan. Die Beerdigung der auf Westkotten wohnhafte Besenbinder Gerzenbruch 15 Repertolr⸗Entwurf eiche Römheld's gestaltete sich zu einer großartigen rteth um 9 Uhr Abends mit dem bel ihm im Hause. Kundgebung der Liebe und Achtung seitens der biesigen wohnenden Maurer Keßler, wie früher schon häufig, in der berelulgten Stadt Theater in Frankfurt. Bevölkerung und seiner auswärtigen Freunde. Alle Klassen] Streit. Es kam wiederum zu einer gegenseitigen Balgeret, Dlenstag den 18. e u.* l der Bevölkerung von Friedberg haben fich an dem weihen bel der die Frau des Besenbinders ihren Mann insofern Mletwoct 5 19. Nag rt 7. vollen Aet betbelligt. Von Auswärts waren erschtenen] unterstützte, als sie ihm ein langes, scharfes Besenmesser]““ Ermäzigte Pte Arn 2 Uhr: Sneewittchen. der Brigade und die Regiments Commandeure des Re reichte, mit welchem Gerzenbruch seinem unglücklichen 08 1 55 2 15 5 0 1 3 giments, dem der Verblichene in dem Kriegsjahre 187% f Gegner den Hals abschnttt, so daß der Tod fast augen 00 1 7 7 Abe Bum 2 man: Die Perler g— angehörte, ebenso sechs Unteroffiziere seiner früheren p blicklich eintrat. Das Haus wurde nun von den übrigen urn 21 5 een Stuet. Oroße Mreise⸗ e eee Compagnie als Ebrengarde, ferner zahlreiche befreundete Bewohnern und Nachbarn umstellt, um das Entfliehen 2 8* ö* Offaede, sowle Bertacter auswärtiger hessischer Logen] des Mörders zu verhindern, der bald darauf von der* den 2 0 Rochmittags. N Uhr:* Die Leiche wurde seltens unserer Dilettantenkappelle zue] Poltzet verhaftet wurde. N 9 Male nächst am Hause mit einem Choral empfangen, und Bremen. Ueber Läderttz, wegen dessen man be- Sonntag den 23,: Nachmittags 3½ Uhr: Sneewlttchen. tbenso bel der Ankunft auf dem Friedhof. Decan Meyer] kanntlich Besorgnisse hegt, erfährt die„Weser 31g.“, daß Ermäßigte Presse. Abends 7 Ubr: Troubabout. hielt die Grabrede, welche in bündiger Kürze ein geuser den Orangefluß hinabgereist und an der Mündung Aulttel Preise. 55 treues Bild des Verblichenen, seines Lebens und Wirkens am 20. October angekommen war. Von dort hatte er] Montag den 24.: Zum Besten des Chor-Penstonsfonds in warmer und erbaulicher Weise gab. Nach ihm] zu Schiff(in einem kleinen Fahrzeuge) nordwärts nach Mignon. Außer Abonn. Mittel⸗Preise widmete der Brigadecommandeur dem„Kriegskameraden“ Angra Pequena segeln wollen. Als er aber bis zum f g eine Rose, Seminarlebrer Wahl eine solche als Meister 6. Dezember nicht angtkommen war, rüstete man die Schauspielhaus. vom Stuhl dem„treuen Bruder“, während H. Bindewalds, meta“ aus, um ihn zu suchen. Bisher blieb das erfolg-] Dlenstag den 18.: Der schwarze Schleier. Pr. als Präsident des Veteranenvereins einige Worte sprach os. Es ist aber durchaus nicht gewiß, ob Lüderitz Mittwoch den 19.: Der Richter von 2 Große Hierauf intonkite die Dilettantenkapelle abermals einen[den allzukühnen Versuch, durch die See nach Angra Preise. Anfang 7 Uhr Choral worauf der Veteranenverein, dessen Ebrenmit Pequena zu gehen, wirklich ausgeführt hat. Es ist nicht] Donnerstag den 20.: Geschlossen. glied Römbeld war, die üblichen drei Ehrensalben ab: unmöglich, daß er ihn gar nicht angestellt, oder schnell] Freitag den 21.: Die Sternschnuppe. gab. Die Blumenspende von bier und auswärts warf wieder aufgegeben hat und nach dem Orangefluß zurück. Samstag den 22.: Zu Lessing's Geburtstag. Neu ein⸗ eine außerordentlich 8 wir beben hervor einen gekehrt ist, wo er mit verhältnißmäßig großer Sicherheit studirt; Minna von Barnhelm. Große Preise. An⸗ Lorbeerkranz seitens des Landesherrn, einen Kranz seltens] ressen konnte. Auch könnte er von einem vorübersegelnden fang 7 Uhr. der Regimentskameraden, und A seitens der] Schiffe aufgenommen sein. Es ist also nicht ausge. Sonnteg den 23.: Die Sternschnuppe. Große Preise. pbiesigen Freimauerloge und des Casinos. Am 2. April d. I schlossen, daß er sich ganz wohl befindet. Anfang 7 Uhr 1 ene 58 1 N 1 f n 0 rag re. Linz, 6. Jan. Die Tabak- Trafftantin gethan: Wogen, den Neu einstudirt: Torquata Tasso. Schotten. Die Großh. Baubehörde für Nebenbahnen] Hochstätter wurde gestern zwischen 9 und halb 10 Uhr g in Nidda schreibt die zur Herstelung der Hochbauten] Abends in ubrer in der Febrikstraße gegenüber der Btodpreise vom 16. Januar bis 1. Februar. der Nebenbahn Nidda— Schotten nöthigen Arbeiten und r 2 Trafik etmordet und beraubt. Nach eigener e der Bäcker. Lieferungen aus und zwar: in Station Schotten für ein 1 8 99. der That in der Person Für Friedber„Bad⸗Naubeim und Buß bach Empfangs„Güter- und Locomotsoschuppen, sowie Abort“ es nterpionteis Andreas Schäffer erulrt. Der ge⸗ 0 g, E. 0 5 15 9 e Gebäude; in den Haltestellen Oberschmitten, Eschelsdorf 1 r eee e ekz. und Nalnrod je ein Empfangs Gebäude nebst Güter gefunden. 3 Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 16. Januar bis 1. Februar. schuppen und Abort. Parts. Die Pariser Akademie hält fetzt Berath⸗ Nach eigener Angabe der Meßger. ungen über Professor Pasteur's Tollwuth Impfung ab. Für Friedberg, Bad⸗Nauheim und Butzbach Allerlei. Professor Pater führte vier Fälle an, in welchen nicht N 1 1 1 1 5 unverändert. Cassel, 14. Jan. Heute Nachmittag erstach der Hundeblß, sondern Pasteur'sche Impfung den Tod an Tollwutb veranlaßt b i Fleischer Götte in der Bremer Straße den Lumpenhändler Tollwuth veranlaßt bat. Es gibt keinen besseren Appetit erregenderen, die Ber⸗ N Steinbach auf offener Straße. Der Getödtete erbielt! New Vork Infolge des Streiks der bei den dauung befördernden Trunk, als der allenthalben beliebt zwei tiefe Stiche in den Hals und wurde blutüberströmt Kohlengruben in Pensylvanten zur Beförderung der Kohle gewordene MN döden Kräuter- Bittet von in sein in der Bremer Straße gelegenes Haus geschafft. beschäftigten Arbeiter ist der Kohlenpreis in New Vork Jos. Halberstadt Dauernheim. Derselbe sollte Barmen, 13. Jan. Eine entsetzliche Blutthat wurde beträchtlich gestiegen und dadurch hauptsächlich die arme daher in keinem Hauf beblen 236 gestern Abend bier verübt. Der in dem Arbeiterviertel Bevölkerung in eine ernstliche Norhloge versetzt worden Niederlage in Friedberg det Ph. Dan. Küm mich. Mobiliar versteigerung. Guts. Verpachtung. Holz- Versteigerung. Donnerstag den 20. Januar l. J., Nachmittags arrondirte Gräfl Hofgut Oberstener Hof bei Dienflag den 18. u. Mittwoch den 19. Januar d. J., 2 Uhr, sollen in biesigem Rathhaus die zu dem Nach⸗ Lau(nächste 4— Wücke der Oberbess. Eisen⸗ jedesmal von Morgens 9 Uhr an, kommen in dem biesigen lasse der ledigen Ellsabetha Preußer gehörenden] bahn und demnächst Schotten) mit rund 96 ha Acker und] Stadtwalde, Distrikt Seckbacherbusch, Bergerhang, am Mobilien, bestebend in Möbeln, Bettwerk, Kleidern, 84 ha Wiesenland, letztetes von großer Güte, welches Erzweg und Schelmeneck, zur Versteigerung: Weiß zeug, sowile sonstigen Haus und Küchengeräthschaften,] seither dem königl. preuß. Kriegsministerium als Remonte 2 Raummtter Eschen Knüppelholz, gegen Baarzahlung versteigert werden Depot verpachtet war und in vorzüglichem Cultutzustande 2610 Birken⸗Wellen, 4 Friedberg den 14. Januar 1887. sich findet, soll sofort mit Wirkung vom 1. April l. J. 7320 Weichholz Wellen, 14 Oreßherzogliches Ortsgericht Friedberg. modo 1. Juli l. J. anderweit auf 12 Jahre verpachtet 440 Dorn⸗-⸗Wellen. 224 Steinhäußer. werden. Vachtliebhaber wollen sich an unterzeichnete Zusammenkunft am ersten Tag an der Cha Stelle wenden Offenbach, nachst der Kiesgrube, am zweiten Hofraithe⸗ Versteigerur ug. Laubach(Oberhessen) am 14. Januar 1887. dem Erzweg. Freitag den 21. Januar, Vormittags 11 Uh soll] 3. Oräflich Solms,Laubach sche Nentkammer. Am ersten Tag kommt das Holz aus den Distrikten 8 21 3 a8 r, fon 235 Weber. Seckbocherbusch, Bergerbang und am Pflanzgarten, am Weber Wittw N 6 3 a— 5 5 auf Antrag der Jacob Weber Wiltwe dahler die der weiten Tage aus den Distrikten om Erzweg und Schelmen⸗ er, Holzversteigerung. e Sa Die Birken Wellen eignen sich vorzüglich zu Besen⸗ öffentlich meistbietend versteigert werden Montag den 24. Januar sollen im Domankaldistrikt!] reiser. Friedberg den 15. Januar 887. Hochholz 58 Kiefernstänme von 12—40 Centim. Durch Vilbel den 12. Januar 1887. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. messer und von 5— 14 Meter Länge mit zusammen 16,7 Großherzogliche Bürgermeisterei Vilbel. Stein bäußer. Kubikmeter Inhalt; 2 Rm Eichen; und 316 Rm. 232 5 Hinkel. n 288 9 4 70 5 Me 1 0 12 b 176 e 5 Well. Kiefern-Knüppel; 3110 Kiefern Uen versteigert werden Holz-Versteigerung Seer e 5c a be ele.„ Holzversteigerung. Heldenbergen den 14. Januar 1887. st 2 N 18 r aabbenes. eedeieed dungen, 11 Ur artet gn ds, G5 e Saag. onnerstag den 20. l. Mts., Vormittags 9½ Uhr, 239 Puückel. Distriet Buchwald, fo Sol werden in dem Graͤflich Solms Rödelheim schen Wald-—— 4. Buchwald, folgendes Holz zur Wer 5 f 5 g eee* Holzversteigerung. 19 Tannen Stämme von 7,94 Festmeter Inhalt, 2 78 7 l S 12 Nadel⸗= 2,87 sm, Mittwoch den 19. Januar 1887, Vormittags 10 Uhr* Raummeler Tannen 22 ö 40 Stangen 4,27 fm, anfangend, sollen in dem Gemeindewald Klein-Karben, 1250 eee, Wr 36 Raummeter Buchen⸗Scheiter, Distükt Langenbuchen, folgende Holzsortimente öffentlich 38.5 9* 7 ASt 32 5„ Knüppel, meistbietend versteigert werden: nh 8 37 Eichen⸗ 0 Raummeter Buchen Scheitholz Jusammenkunft an der Verbindungsstraße nach Hoch⸗ 20 0— 5 Stöcke 8 Eichen⸗ 87 Weisel, zunächst dem alten Kalk. 13* Eichen⸗ 5. 67* 3 Knüppel, Nieder Welsel den 16. Januar 1887. 5 18* Buchen Astreis, 2* 8 Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder Weisel. *„ 95 30. Elchen⸗„ 73 Buchen-Stöcke, 256 Krausgrill. 10⁰ Eichen ⸗Stammreis, 700 Buchen Wellen und 8e. 55 Seife 2900 Wellen Eichen⸗ Burchforstungsreis holz(Backholz), 60 Eichen-„ V at eline- Cold Cre am-Se ile 175 1 Nadel Astrels. 4 Eichen Stämme von 8— 11 Meter Länge und gegen rauhe und spröde Haut. 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Der Vorstand des nationalliberalen Vereins: Jöchel. 210 Ein neues Nähr- und Genussmittel für Kranke und Gesunde ist das einzigste der verschiedenen von der Antwerpener Welt- Ausstellung 8 Pepton- Präparate, welchem die höchste Auszeichnung— das F Edren-Diptom zuerkannt wurde. Die Jury begründete diese Auszeichnung dadurch, dass es bisher Dr. Kochs allein gelungen sei, ein echtes, sich Jahre lang haltendes Fleisch- Pepton eee die Wichtig keit dieser E zutdeckung sei offenbar, und würde diese unschätzbare Dienste erweisen. a 5 Verpackt in Bleebdosen à 1 Ko., in Töpfen à 100 und 225 Gr., in Tafeln à 200 Gramm und in Schachteln von 40 Gramm. allen Apotheken, Droguen-, besseren in Töpfen à 100 und 225 Gramm, Dr. Kochs' Fleisch. Pepton. Pro ümiirten Duroy Delicatessen- und Kolonialwaaren- in Tafeln à 200 Gramm Vorräthig in Handlungen in Blechdosen& 1 Ko., und in Schachteln von 40 Gramm. 8 C. Bauer, Assenheim. 22 2 2 4 4 . r rr N 8 elle) * o. 3 und No. N den, unter Kontrolle. Sanitätsraths Herrn Dr. Stöltzing. — Dieselben sind mit großem Nutzen anwendbar: bei allen chronischen Catarrhen des Rachens, des Kehl⸗ 2 1 2 und der Lungen; sie wirken in hohem Grade schleimlösend, erleichtern hierdurch den oft so qualvollen f 21 1 ind führen Zeilung herbei. Aeußerst wohlthätig ist ihr Einfluß bei den verschiedenen TI 7 Husten Catarrhen Tuberkuloser, bei schronischen Catarrhen des Magens und des Dar mo, 5 A die von Verstopfung begleitet find; bei habitueller Leibesverstopfung, Hämorrhoiden, leichten Leher 8 A n und ähnlichen Un terle ibsstörungen, die ein auflösendes und mild abführendes Verfahren erfordern s 2 cio ten mit Lungen⸗ Catarrhen verbunden, so ist die Wirkung dex Pastillen eine besonders vorzügli be 2 — 8 el 85 Pfg. Vorräthig in den Apotheken. General⸗Depot Ph. Herm. Fay, Frankfurt a. 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