11 5 5 An** „ ee pete Dei tier . 8 5 Fes, tr * dez denz Len zeug de fer Ir t, et d Hetet tine zu den 1. ktutelen, dtn dg ge: uss. 1887. Donnerstag den 17. februar. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch. 1 6 M Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Areis Friedberg. Donnerstag und Samstag. Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von 0 auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Das Militär Ersaßgeschäft pro 1887. Friedberg den 15. Februar 1887. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Einige von Ihnen stehen noch mit Einsendung der Stammrollen im Rückstande. Sind dieselben nicht bis zum 21. I. Mts ein⸗ gelangt, werden dieselben durch Wartboten abgeholt. V.: Dr. Wallau J. Bekanntmachung. Betreffend: Zusammenlegung der Grundstücke in der Gemarkung Assenheim, hler Unter Beziehung auf§. 33 der Instruktion vom 7. November 1876 wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß die Offen— legung folgender Aktenstücke auf dem Rathhause zu Ussenheim und zwar in der Zeit von Dienstag den 22. Februar bis Dienstag den 8. März 1887, an Werktagen Vormittags von 10—12 Uhr, Nachmit tags von 2—4 Uhr, und an Sonntagen Nachmittags von 2—4 Uhr, verfügt worden ist: 1. Die zum Zwecke der Abschatzung aufgestellten Gütergeschosse von Nr. 1— 76 wurden in den Rubriken 9 und 10 ausgefüllt und kommen in diesem vervollständigten Zustande zur Offenlegung. 2. Die sich auf die Projectirung des Weg- und Grabennetzes, die Meliorationen ꝛc. beziehenden Protokolle der Commission, von Seite 1—21 des Protokollhefts. 3. Die Kostenanschläge zu den auszuführenden Arbeiten, beson— deres Heft. 4. Die Karte mit dem eingezeichneten Weg- und Grabeunetz, den projectirten Kanalbauten und Meliorationen. Von letzteren die abzutragenden Flachen gelb, die zu verfüllenden grau colorirt 5. Die Seite 5 des sind Nachweisung über die vorhandene reine Vertheilungsmasse, Rechnungsjournals. Unter Beziehung auf F. 45 der Instruction vom 7. November 1876 wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß die Offen legung folgender Aktenstücke auf dem Rathhause zu Assenheim und zwar in der Zeit von Dienstog den 22. Februar bis Dienstag den 15. März 1887, an Werktagen Vormittags von 10—12 Uhr, Nachmittags von 2—4 Uhr, und an Sonntagen Nachmittags von 2—4 Uhr, verfügt worden ist: 1. Das früher schon aufgestellte topographische Güterverzeichniß über die zur Zusammenlegung zugezogenen Grundstücke, in die Besitzveränderungen gewahrt sind bis zum 1. Juli 1886. 2. Die schon für die beiden ersten Offenlegungen an Gütergeschosse von Nr. l bis 76, in welchen nun auch die 11 bis 14 ausgefüllt sind. welchem efertigten Rubriken 3. Das Verzeichniß über die angelegten Massestücke, Seite 6 des Journals. 4. Geldausgleichungen für Gelaͤnde finden nicht statt, Geldaus gleichungen wegen ab- und zugefallenen Obstbaͤumen wurden nur in 4 Fallen erforderlich und sind dieselben nebst den Ausgleichungsbeträgen in die betreffenden Gütergeschosse eingesetzt. 5. Das Verzeichniß über die Zutheilung der neuen Grundstücke nach Gewannen aufgestellt, mit dem Theilungsabschluß für jede einzelne Gewann. des Wlesengeländes; II. 1 1 1 1 woch den 9. März 1887, Nachmittags von ü bis Offenlegung 6. Die Anspruchs rechnung und Feststellung des zu M. ssegelaͤnde übrig bleibenden Werths, Seite 4 des Journals, 7. Das Verzeschniß über die vorübergehenden Werthserk und Werthsverminderungen. 8. Das fortgeführte topographische Güterverzeichniß über die gelegenen Grundstücke. 9. Abschrift von dem Gemeinderathsbeschluß vom 6. August 1884, die nachträgliche Zuziehung der der Stadt Assenheim gehörigen Unterthergärten zur Zusammenlegung betreffend, Seite 51 und 52 des Protokollhefts. Junerhalb der gedachten Frist, oder aber in dem Termine Mitt⸗ 3 Uhr, sind etwaige Reklamationen gegen die offen gelegten Arbeiten, soweit über solche bis öhungen n Bekanntmachung. Betreffend: Zusammenlegung der Grundstücke in der Gemarkung Assenheim, bier des Wiesengelandes; dahin noch nicht abgestimmt ist, um so gewisser vorzutragen, oust Einverständniß mit denselben unterstellt werden würde und als spätere Reklamationen, die sich auf die nunmehr offen gelegten Arbeiten be— ziehen würden, nicht zugelassen werden. Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumniß der Reklamattonsfrist ist ausgeschlossen. Friedberg den 14. Februar 1887. Großherzogliches Kreisamt Friedberg J. V.: Dr. Wallau III. Offenlegung. 6. Die Karte, in welche die neuen Wege und Gräben, die pro— jectirten Abtragungen(gelb colorirt), die projectirten Verfüllungen(grau colorirt), die neue Grenze der Nidda, die projectirte Profilweite der ** Nidda und auch die neuen Grundstücke in ihren Grenzen eingezeichnet sind. 7. Die auf die Zutheilung der neuen Grundstücke, die ung der Rechte, die Geldausgleichungen, die Regulirung der haltnisse ꝛc. sich beziehenden Protokolle der Commission, 53 des Protokollhefts. Innerhalb der gedachten Frist oder aber in woch den 16. März 1887, Nachmittags von 1 bis 3 Uhr, sind etwaige Reklamationen gegen die offen gelegten Arbeiten, soweit über solche bis dahin noch nicht abgestimmt ist, um so gewisser vorzutragen, als sonst Einverständniß mit denselben unterstellt werden würde und als spätere Reklamationen, die sich auf die nunmehr offen gelegten Arbeiten beziehen würden, nicht zugelassen werden. Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versaͤumniß der Reklamationsfrist ist ausgeschlossen. Friedberg den 14. Februar 1887. iches Kreisamt Friedberg. Dr. Wallau. Uebertrag— Pachtver⸗ 22 bis Seite 22 dem Termin Mitt— Großherzog! . Deutsches Reich. Darmstadt. Der Reallehrer Kromm zu Michelstadt wurde auf Nachsuchen, unter Auer kennung seiner Dienste, in den Ruhestand versetzt, der Reallehrer Glaser in Groß-Umstadt wurde zum Gymnasial-Lehrer in Darmstadt ernannt. Das Regierungsblatt Nr. 4 enthält: Bekannt Kapital in mit 5 M. bis und gehilfen Kapitalien nur zur Hälfte als Gemeindesteuer Ausatz kommen sollen. 2 schaͤtzung erfolgt für die von der Staatssteuer kommensteuerkapital, befreiten Einkommen von weniger als 500 M.: nicht als Grundbesitz oder Gewerbebetrieb fließt, zu 300, 10 M. 20 M. Steuerkapital bis zu 500 M. Gewerbs schraͤnkung, daß der hiernach auf das Kapital— Ein⸗rentensteuerkapital und der auf das halbe Ein— insoweit das Einkommen D le 100 und entfallende Steuerbetrag den von diesen Steuer— kapitalien für je das betreffende Jahr zu ent— 9 1 8 3 bis ienstboten sind steuerfrei, auch richtenden Staatssteuerbetrag nicht überschreiten N 0 Hachung, die Polizel Ordnung für die Schifffahrt und] sonst sind verschiedene Vergünstigungen vorge-[darf. Im Kriegszustand und waͤhrend der Zu— blößerel auf dem Main unterhalb der alten Brücke sel Nor dere Ges wurf betr* d 0 hörigkeit ir Besatzun eines iswaͤrti swischen Frankfurt und Sachsenhausen betr. Bekannt sehen. Der andere Gesetzentwurf betrifft die! gehoͤrigke zur Besatzung eines auswaͤrtig machung, die Besetzung der Subaltern- unb Unterbeamten-]J[ Heranziehung der im Großherzogthum garnisoni⸗sstationirten Schiffes ruht die Steuerpflicht. bellen bei den Staats behörden mit Milttäranwärtern betr. renden, im Offiziersrang stehenden Militär Offenbach, 13. Febr. Der erste, welcher Das Reglerungsblatt Nr. 6 enthält: Bekannt— machung, die Verordnung über den Transport explostver, entzündlicher, ätzender und giftiger Stoffe auf dem Rhein betreffend. — Der zweiten Kammer der Stände sind wel Gesetzentwürfe zugegangen. Der eine be— trifft die Gemeinde- Umlagen, für welche die Grund-, Gewerbe- und Umlagen. dienstlichen mäßigen S Dieselben weit ste vor dem 1. personen des akttoͤen Dienstes zu den Gemeinde bleiben Einkommens atzes des zum Heirathskonsens nach zuweisenden außerdienstlichen Elnkommens, so Kapitalrentensteuer-(haben, frei; im übrigen unterliegen sie dem Ge Fapitalien im vollen, die Einkommensteuer-setz vom 13. Mai 1885, jedoch mit der 2 von hier ausgewiesen worden, ist nach der Fr. Ztg. der bisherige Reichstagsabgeordnete Lieb— knecht. Derselbe war heute Morgen mit dem Schnellzuge von Sachsen angekommen und schon um 11 Uhr wurde ihm der Ausweisungsbefehl hinsichtlich ihres und des vorschrifts April 1887 geheirathetszugestellt mit der Bemerkung, daß er Offenbach bis Uhr verlassen müsse de Berlin, 14. Febr. Der Bundesrath hat beute eine Sitzung abgehalten, in welcher der Antrag Preußens auf Verhängung des kleinen Belagerungszustandes über Stettin zur An⸗ nahme gelangte. Wie man der„9 Petersburg vom 10. l. M. berichtet, ware in den letzten Tagen ein ungemein freunschaftlich gehaltenes Schreiben des Zaren an Kaiser Wilhelm abgegangen. — 15. Febr. Eine Kundgebung des rhei— nischen Adels für das Septennat und gegen die Verbrüderung des Centrums mit der Demo— kratie und dem Deutsch-Freisinn macht nach dem Fr. J. großes Aussehen. Die Schroffheit der Absage an Windthorst läßt erkennen, daß jede Verständigung mit dem Welfenhäuptling von vornherein als ausgeschlossen betrachtet werden soll. Die Kundgebung ist von 38 der angesehensten Adeligen der Rheinprovinz unter— zeichnet, welche bisher fest zum Centrum gehalten haben. — Der neue Reichstag wird sich mit einer Reihe von handelspolitischen Gegenständen zu befassen haben, welche eine weittragende Bedeu— tung besitzen. Unter Anderem wird es sich um Erneuerung des Handels-Vertrages zwischen Deutschland und Osterreich-Ungarn handeln. Es sind, wie verlautet, Vorbereitungen zu einer Verständigung zwischen den Bundesregierungen über die bei den Verhandlungen einzunehmende Haltung bereits eingeleitet worden. — Die Kriegsschiffe„Olga“,„Carola“ und „Hyaͤne“ haben an der Ostküste Afrikas bei Kistini am 12., bei Konumbe am 15., am Nord— ende der Mandabucht am 17. und bei Mokowo am 19. Januar die deutsche Flagge gehißt, wo mit gemäß dem deutsch- englischen Abkommen dieser Theil der Kuͤste in deutschen Besitz ge; nommen ist. Kiel, 15. Febr. Nationalzeitung“ aus Heute fand auf der hie— sigen kaiserlichen Werft der Stapellauf des Kanonenbootes„Ersatz-Albatroß“ statt. Die Taufrede hielt Admiral Wickede, das Fahrzeug erhielt den Namen„Eber“.— S. M. Kanonen— boot„Wolf“, Kommandant Kapitän-Lieutenant Jaeschke, ist am 23. Februar cr. in Hongkong eingetroffen. München. Die„Neuesten Nachrichten“ erfahren von zuverlässiger Seite, daß die Ver— öffentlichung der Noten Jakobint's auf direkten Befehl des Papstes geschehen sei. Beide Akten— stücke wurden jetzt sogar amtlich den sämmtlichen deutschen Bischöfen mitgetheilt, da es der aus— drückliche Wille des Papstes ist, daß kein deutscher Katholik über die Stellungnahme des heiligen Stuhls zu Gunsten der Reichs-Regierung im Zweifel bleibe. Sollte das Centrum in seiner Opposition verharren, so stehe ein neuer ent— scheidender Schritt des Papstes bevor, welcher mindestens das imperative Mandat zu Fall bringen wird. Straßburg. Hier fanden Haussuchungen auf Requisition des Reichsanwaltes statt wegen Verbindungen, welche die französische Patrioten— Liga mit den Reichslanden hat. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Die De— legationen sind für den 1. März nach Budapest einberufen zur nachträglichen Genehmigung von bereits von der Kriegsverwaltung verausgabten 25 Million und Bewilligung weiterer noch nicht fixirter, immerhin gleichfalls auf 25 Million geschätzter Credite. — Das Amtsblatt veröffentlicht die Ernenn— ung des vormaligen Handelsministers Pino zum Landespräsidenten der Bukowina. — 15. Febr. Abgeordnetenhaus. Die Re— gierung legte ein Gesetz, betreffend die Ermäch— tigung zur Beschaffung von Ausrüstungsgegen— ständen für die Landwehr und den Landsturm der Reichsrathsländer im Betrage von 12 Mill. Gulden vor. Pest, 15. Febr. Die Abgeordnetenhaus. Regierung brachte die Creditvorlage im Betrage von 7½ Million Gulden ein. Frankreich. Paris. Waͤhrend die Ge— sandtschaft der Hovas hier verweilt, um mit der franzoͤsischen Regierung freundschaftliche Versicherungen auszutauschen, trifft aus Mada— gaskar selbst die Nachricht ein, daß die Räum— ung Tamataves seitens der Franzosen am Abend des 25. Januar in aller Ordnung vollzogen worden ist. Am folgenden Morgen wurde die Hova- Flagge aufgehißt und ein Salut von den französischen Kanonen abgefeuert. Die Hova-Bank cassirt die Zölle ein. Französische Kriegsschiffe befinden sich zur Zeit nicht mehr vor Tamatave— Spanien. Madrid, 14. Febr. Die Kammer genehmigte mit 175 gegen 70 Stimmen das Gesetz, betreffend die Verpachtung der Tabaks regie.— Nach den Meldungen franzssischer Blätter scheint eine Aussöhnung zwischen den spanischen Republikanern und der Regierung bevorzustehen. Egypten. Kairo. Dem Vernehmen nach handelt es sich bei den Vorschlägen Wolff's nicht um die Aufhebung, sondern lediglich um die Umgestaltung der Kapitulation, indem die Befugnisse der gemischten Gerichtshöfe erweitert und eine Körperschaft gebildet wird, unter deren Mitwirkung neue Gesetze vereinbart werden könnten, welche für die gemischten Gerichtshöfe verbindlich wären, ohne die Zustimmung aller betheiligten Staaten zu bedürfen. Der Vor— schlag, wonach es in Kriegszeiten gestattet sein soll, Egypten mit Truppen zu durchziehen, be— gegnet lebhaftem Widerstande, besonders in französischen Kreisen. Aus Stadt und Land. C. T. Friedberg, 14. Febr. Gemeinderathssitzung. Die Verpachtung der Stadt- und Burgjagd an Or. August Trapp zu 730 M. Jahrespacht(Mehrerlôs gegen früher 155 M.) auf 6 Jahre wurde genehmigt. Der Fußweg, der bis vor mehreren Jahren den Zugang zu dem in zwischen entfernten hölzernen Steg über die Usa unter halb des Viaduets bildete und z Zeit noch neben einem dem Armenfonds gehörenden Grundstück läuft, soll als solcher aufhören. Wegen Tauschs dieses Geländes gegen dasjenige, welches z. Zeit als Weg nach dem eisernen Steg am Viaduet dient und von dem Armenfonds an die Stadt verpachtet worden, soll mit diesem verhandelt werden. Ungenautgk iten, welche bei einer früheren Par zellenvermessung vorgekommen sind, sollen nach nochmaliger Vermessung der in Frage kommenden Grundstücke an dem Wildkautsgraben auf dem Wege einer Reclamation bei den betr. Besitzern berichtigt werden. Wegen Anerkennung der Unterhaltungspflicht der überlassenen Stadtmauer soll mit einigen Garteneigenthümern ein Vertrag gessalossen werden. Vorschläge über die Zusammensetzung des Wahl— Vorstands aus Anlaß der Reichstagswahl am 21. Febr. werden nicht gemacht und überließ das Colleg die An gelegenheit seinem Vorsitzenden. Wegen der Berichter— stattung über die Bahnprojcete Homburg— Friedberg und Hungen— Friedberg wird auf eine Darlegung in nächster Nummer des Anz., verwiesen. Die Beschlußfassung über ein VBauprojeet von Ad. Heß wurde ausgesetzt. Anwe sung verschsedener Rechnungen und eine nicht öffentliche Ver— handlung bildeten den Schluß der Sitzung n. Friedberg. Seminarlehrer Dr. Heid führte im Volksbildungsverein in 2 Vorträgen(ine Reihe von Ver suchen aus dem Gebiete der Elektrieität vor, die den Zweck haben sollten, die Zuhörer oder vielmehr die Zu schauer mit den Wirkungen der elektrischen Kraft bekannt zu machen. Am ersten Abende behandelte der Vortragende die Funken ⸗Elektrieität, die— wenn auch bis jetzt nur wenig zu technischen Zwecken verwendbar doch am besten geeignet ist, das Verständniß für elsktrische Vor gänge anzubahnen Zunächst wurden mittels einer Holtz— schen Influenzmaschine kleinere und größere Funken von 115 em Schlagweite hervorgerufen(bei ganz trockner Luft beträgt die Schlagweite 20— 30 em) und darauf hingewiesen, daß hierbei sich alle die Vorgänge beobachten lassen, wie sie bei einem Gewitter vorkommen— Blitz, Donner, Verbrennen leicht entzündbarer Gegenstände, Durchlöchern und Zerreißen von Papier, Holz ꝛe.— Dann wurden folgende Sätze am Experiment nachgewiesen: Es gibt Leiter und Nichtletiter der Elektrieität; es gibt 2 Arten Elektrieität, positive und negative; gleschnamige Elektrieltäten stoßen sich gegenseitig ab, ungleichnamige ziehen sich an und binden sich; durch eine Vereinigung beider in der Luft entsteht der elektrische Funke; geht der elektrische Funke durch den menschlichen Körper, so entsteht ein Zucken; aus Spitzen strömt die Elektrieität aus; Rauch wird durch die aus Spitzen ausströmende Elektriettät verdichtet— bereits sind Versuche gemacht, um in Bergwerken und sonstsgen Orten, wo Rauch lästig wird, auf diesem Wege denselben zu entfernen.— Hierauf wurde noch gezeigt, daß die beiden Seiten der Maschlne im Dunkeln ein verschiedenes Ansehen haben, da die beiden Elektriettäten verschieden leuchten; die aus Spitzen ausströmende Elektriettät ist als Lichtbüschel im Dunkeln bemerkbar, an Kugeln als Glimmlicht. Das Leuchten der Geißler'schen Röhren gelang nicht mehr, da die beiden Maschlnen keine Elektrieltät mehr gaben, ein Vorkommniß, dessen Eintreten Jeder, dem die Schwierigkeiten mit Funken Elektrieltät zu expertmenttren bekannt waren, schon viel früher erwarten mußte. Es war geradezu ein kühnes Wagnis hon Seiten des Vortragenden, bet so feuchter Witterung und so überfülltem Saale Versuche mlt Funken⸗Elekrl⸗ eltät vorzunehmen. Wenn ihm sein Vorhaben dennoch gelungen, so lag dies einerseits in der Guͤte der von ihm benützten Apparate, andererseits aber auch daran, daß von Seiten des Vortragenden alle nur möglichen Vorkehrungen getroffen waren, um das Gelingen der Versuche zu sichern. Schließlich wies Redner noch an der Hand der Geschschte darauf hin, wie mit der fort⸗ schrettenden Erkenntniß der Wirksamkelt elektrischer Kräfte auch die Herstellung vervollkommneter Apparate zur Er⸗ zeugung von Elektreeltät gleichen Schritt hlelt und wie man jetzt in den beiden von ihm benützten Maschinen, der Holtz'schen Influenzmaschine und der Töpler'schen selbsterregenden Maschine ausgezeichnete Instrumente zur Herstellung von Funken-Elektrlettät besitze.(Forts. folgt.) th. Friedberg. Von Seiten der Frelsinnigen muß neuerdings die angebliche Steuerfreihest der Standes- herren herhalfen, um gegen dle nattonalliberale Partet ein Agitationsmittel abzugeben. Wir könnnen schlechter— dings nicht einsehen, was die Sache der Standesherren mit der Reichstagswahl zu schaffen hat, da solche in die Zuständigkeit der einzelnen Landtage, nicht in die des Reichstags gehört. Diese angebliche„Steuerfreihelt“ ist aber welter nichts als eine Wahllüge der allergewöhn— lichsten Sorte. Da bei uns schon längst gesetzlich olle und jede Steuerfreiheit der Standesherren und Grafen abgeschafft ist. Jeder kann sich beim Steuereommissarlat erkundigen, daß der Standesherr und Graf für seinen Grundbesitz Grundsteuer, für sein Einkommen Einkommen⸗ steuer, für sein Gewerbe Gewerbesteuer, für seine Kapftal— rente Kapitalrentensseuer und Communalsteuer bezahlt. In einem Lande des allgemesnen Stimmrechts, bel welchen die Stimme des reichsten Besitzers nicht mehr als die des geringsten Staatsbürgers zäblt, sollten solche nur ö der Verhetzung und Schürung des Classenhasses dienende Agttattionsmittel endlich verbannt bleiben. 1 k. Friedberg. Am Donnerstag den 24. Februar sistorlalrath r. Sell, dessen Vortrag über„Ernst Moritz Arndt“ noch in dankbarer Erinnerung steht, über„Ludwig Uhland“ sprechen. Bekanntlich fällt der 100 jährige Ge⸗ burtstag dieses Dichters in's Johr 1887. Wir durfen darum in Anbetracht des Redners wie des Themas gewiß hoffen, daß der Vortrag eine große Anziehungskraft aus⸗— üben wird. wird auf Einladung des„Evang. Vereins“ dae Handel und Verkehr. Friedberg, 15. Febr. Fruchtyr. Waizen M. 17.75 —18§., Korn M. 14.00, Gerste M. 14— 14.50, Hafer M. 11.50—12. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo, 200 Zollpfd. 1 Friedberg, 16. Febr. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.70 0 80. Eier 1 Stuͤck 6 Pf. Gießen, 15. Febr. Auf dem beutigen Markt kostete Butter per Pfd. De. 0.85— 0.00, Eler per Stück 6—7 Pf., Käse per St. 4—8 Pf., Tauben per Paar M. 0.80— 1.10, Hühner per St. M. 0.85— 1.20, Hahnen per St. M. 0.70 bis 1.50, Enten per Stück M. 1.40— 2.00, Ochsen⸗ fleisch per Pfd. 62—64 Pf., Kuh- und Rind fleisch 54 bis 56 Pf., Schweinefleisch 56 60 Pf., Hammelfleisch 50- 66 Pf., Kalbfleisch 44—50 Pf., Nartoffeln per 100 Kilo N. 4.50, Zwiebeln per Ctr. M. 6.00— 7.00. Frankfurt, 14. Febr.] Fruchtber. Hiesiges Weizen; mehl Nr. 0 M. 31.50- 32.00, Nr. 1 M. 27.00— 28.00, 1 ;bverseelg 1 9 Uhr 0 N Hr nisset Die brstelg lter Nr. 2 M. 25.00— 26.00, Nr. 3 M. 23.00— 24.00, Rr. 4 M. 17.00-17.50, Nr. 5 M. 15.00 16.00, Milchbrod⸗ und Brodmehl im Verband M. 50.00-53.00, nord- deutsches und westfällsches Weizenmehl Nr. 00 M. 24.00 bis 25.00, Roggenmehl(hies.) Nr. 0 23.00-24.00, Nr.(/ M. 22.00— 23.00, Nr. 1 M. 18.50 19.50, Nr. 2 M. 16.00- 16.50, Weszen ab unserer Umgegend M. 18.00, frei Bahnhof hier M. fremder nach Qual. M. 17.50— 20.50, Roggen hiesiger M. 14.00, russischer je nach Quat. M. 13.75— 14.00, Gerste, Brauerwaare M. 15.00— 17.50, do. zu Mahl- 19 zwecken M. 11.50, Hafer, mittel M. 12.00- 12.50, prima M. 12.50— 13.00, Raps M. 23— 24.00, Mais M. 12.50, Erbsen M. 14.00— 21.00, Spelzkern M. 18.00— 1825, Linsen M. 20.00 38.00, Wicken M. 13.00, Roggen⸗ klete M. 4.50, Weizenkleie M. 3.80, Malzkelme M. 3.80— 4. Moostorfstreu M. 1.30, Spelzenspreu M. 1.30, Sesam kuchen M. 5.25, Rapskuchen M. 5.75 6.00, Chilisalpeter per Februar M. 10.00, Rübsl im Detail M. 52.00, Heu per Ctr. M. 2.75— 3.25, Stroh M. 2.75— 3.00, Relsmehl, 22— 24% Fett- und Protéin Gehalt, M. 4.50 bis 4.75.(Sämmtliche Artikel bei Abnahme von 200 Ctr. an). 15 IJsraelitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 19. Februar. P. Scalim. Beginn: Freitag Abends 4 Uhr 50 Min. Samstag Morgens 8 Uhr 15 Min. Samstag Nachmittags 3 Uhr 30 Min. Sabbathausgang 6 Uhr 10 Min. 4 Wochengottes dienst von Sonntag den 20. Februar an Morgens 6 Uhr 45 Min., Nachmittags 4 Uhr 30 Min. Donnerstag den 24. und Freitag den 25. Febr. 1887:— Neumond Adar. 5 606 Ein herrlicher Schlaftrunk(Punsch), welcher vorzügl“ mundet u. bekömmt, bestebt aus/ Widtfeldt'schem Magen. behagen u. 2 3 koch. Wassers. Niederl. u. A, b. W. Bernbeck. 18.25— 18.50, 04 Bekanntmachung. Joseph Rledinger in Vilbel und dessen Ehefrau Eva Lousse, geb. Marburger, haben unter dem 31. v. Mts. dahler die übereinstimmende Erklärung abgegeben, daß die bei Abschluß ihrer Ehe, gemäß den Bestimmungen des Solmser Landrechts, eingegangene Errungenschafts— gemeinschaft von ihnen aufgehoben worden sel; dleselben leben in Folge hlervon in voͤlllger Gütertrennung, was hiermit zur offentlichen Kenntniß gebracht wird. Vilbel den 11. Februar 1887. Großherzogliches Amtsgericht. Wegelin. D„ N Holzversteigerung. Montag den 28. Februar sollen im Erbstädter Domanialwald 7 Eichenstämme von 21—72 em Durch messer und bis zu 13 m Länge mit zusammen 10,7 fm; 15 Fichten⸗Derbstangen; 270 Fichten-Retsstangen; 144 Rm. Buchen, 12 Rm. Eichen- und 26 Rm. Klefern⸗Schelter; 23 Rm. Buchen, 12 Rm. Eichen und 30 Rm. Klefern— Knüppel; 2800 Buchen-, 200 Eichen- und 500 Kiefern— Wellen; 62 Rm. Buchen- und 12 Rm. Eichen⸗Stöcke versteigert werden. Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Ubr auf der Staatsstraße am Erbstädter Domantalwald Heldenbergen den 14. Februar 1887. Oroß herzogliche Oberförsteret Altenstadt. Pückel. Holzversteigerungen. Verstelgert werden: IJ. Don nerstag den 24. Februar d. J. bei der Oberhessischen Babnstatlon Mücke im Ils dorfer Walde: 341 Eichenstämme von 1556 Centim. Durch messer mit 184,39 Kubikmeter, worunter eine Müblwelle befindlich, sowie Eichen Brennholz; II. Montag den 28. Februar d. J. bei Alten⸗ hain im Nasserwald außer größeren Quantitäten Buchen Brennbolz: 112 Eschenstämme von 18—36 Centi meter Durchmesser= 27,64 Kubikmeter und 110 Raum meter Eschen⸗ Prügel, wovon mebr als die Hälfte in 8 605 chichten von 3— 4 Meter Länge sitzt. Zusammenkunft jedesmal um 9½ Uhr Vormittags; am ersten Tage im Ilsdorfer Wald, auf dem sog. Klein— Eichener Vielnalwege, am zweiten Tage beim Altenhainer Teich Laubach(Oberhessen) den 14. Februar 1887. 1 Gräfliche Forstverwaltung. Bekanntmachung. Mittwoch den 23. Februar 1887, von Vormittags 8½ Uhr ab, sollen in dem Gemeindewald der Gemeinde Bad⸗Nauheim, Distrikt Zwergheege: 7117 Wellen Eichen Reisig an den Meistbietenden verstelgert werden. Die Zusammenkunft ist an der Waldwirthschaft. Bab⸗ Nauheim den 15. Februar 1887. Großherzogliche Bürgermeisterel Bad Nauheim. Wes gte —— —— 3 623 Wörner. AN 7 t 14 70 Bekanntmachung. 1 Die am 10. und 11. d. Mts. abgebaltenen Holz⸗ 1 n versteigerungen sind genehmigt und kann bei günstiger 1 Witterung jeden Tag abgefahren werden. A100, Kr. 1 Gambach den 14. Februar 1887. man Großberzogliche Bürgermeisteret Gambach. ren 627 Reuhl. Jagd Verpacht Jagd Verpachtung. 0 Donnerstag den 24. Februar d. J., Vormsttags l. 11 Uhr, soll in blesigem Gemeindehause die der Ge— n Neige meinde zustehende Jagd auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Oppershofen am 8. Februar 1887. 16 Großherzogliche Bürgermeisterei Oppershofen — 591 Schmidt. Jagd Verpachtung. a Die unterm 4. d. Mis. abgehaltene Verpachtung der hiesigen Feld⸗ und Waldjagd hat die Genehmigung nicht „„ Fubalten. Es wied deßhalb Termin zur anderweitigen 12 Verpachtung auf Freitag den 18. d. Mts., 0 Nachmittags um 3 Uhr, auf dem Rathhaus dahter anberaumt. Die Pachtzeit dauert 6 Jahre. Die hiesige Feldjagd hat, wie bereits veröffentlicht, eine Größe von elrea 2713 Normalmorgen und die Waldjagd, im Taunus gelegen, eine solche 1 don cirea 692 Normalmorgen. Erstere u ist von der Eisen— flahnstation Groß⸗Karben nur ½ Stunde und letztere tur 54 Stunden von Bad Homburg entfernt. In dem 1 N N . 11 . UN —. Intdetth ö Petterweil den 11. Februar 1887. Großherzogliche Bürgermelsteret Petterweil. 88 Berges. 176 Die Rheinische Bieh⸗Versicherungs⸗Gesellschaft lucht überall thätige und sollde Haupt, und Spezial Agenten. Franco, Offerten sind an den Herrn General- Agenten Waldeomplezp ist ein vorzüglicher Hochwildstand vorhanden. — Jagd Verpachtung. Die der Gemeinde Rockenberg zustehende Felb jagt, welche eine Fläche von 725 Hectaren umfaßt, soll Ponners tag den 24. Februar l. J., Nachmittags 2 Uhr, hiesigem Rathhause auf weitere 6 Jahre oͤffentlich ver— pachtet werden. Rockenberg den 10. Februar 1887. Großherzogliche Bürgermetsterel Rockenberg. 592 Wolf. In meiner 6518.) Erzieh ungs a Anstal finden junge Mädchen gründlichen Schulfächern, sowie sorgfältige Erziehung und Pflege. der königl. Zeichenakademie ist Gelegenheit zur Aus bild— Unterricht in ung im Zeichnen, Malen und in der Kunststickerei geboten. C. Davidsohn. Versteigerung. Nächsten Montag den 21. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr anfangend, werde sch wegen Aufgabe meiner Oekonomie 2 dunkelbraune Pferde, 7 Jahre alt, 1 Stute, 1 Wallach, mehrere Stück Rindvieh, 1 noch sehr guten Wagen und noch sonstige landwirthschaftliche Geraͤthe an die Meistbietenden verstelgern lassen. Bellersheim den 15. Februar 1887. 617 Otto Bopp. Hanau. * Steppdecken in großer Auswahl. 615 Schulhof. en neuen Schnellt ampfern des deutschen Lloyd kann man die Reise zremen nach Amerika No rd von 3— Ferner fahren D Mordd Bremen machen. impfer des eutschen Lloyd nach Näheres bet dem General-Agenten Chr. Emil Derschou. Offenbach a. M., 413 oder dessen Agenten ö Hsidor Schulhof, Friedberg. . Spiegelbherger in Butzbach. Korff'sches Kaiser⸗Oel. 110 Bletet absolute Sscherhett gegen Explostonsgefahr. Feinste Marke Brenn Oel. Zu beziehen zu ermaͤßigten Prelsen bet dem General- Depot von Georg b. Lindheimer, Frankfurt a. M., Udolf Rady in Darmstadt zu richten.(H. 4667.) * (5455.) Elisabethenstraße Nr. 51 Einen Schlossergesellen sucht aal Schäfer 624 in Groß Karben. auf 79 allen Anleitung zu häuslichen Beschäftigungen, Durch Besuch Corned beef in 1 und 2 pfund-Dosen, Amerik. gauze gekochte Ochsenzungen in 2½ Pfund-Dosen, Kronenhummer in/ und Pfd.-Dosen, Amerik. 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Verwandten, Freunden und Bekannten machen wir biermit die traurige Mitthetlung, daß beute Nacht unser geliebter Gatte, Vater, Bruder, Schwager und Onkel Juncoh Mohrhard. Weichensteller, in seinem Lebensjahre schlafen ist. Friedberg, 14. Februar 1887. Die trauernden Hinterbliebenen. 48. dem Herrn ent Die Beerdigung findet Donnerstag den 17. Febr., Nachmittags 3 Uhr * * vom Hospital aus statt nicht 603 esondere Einladung erfolgt — — 1 * rankreich un „116 Millionen“, Extraforderungen, welche der franzöͤsische Kriegs— minister für Landheer und Marine verlangte, wurde von Abgeordneten al ler Parteien ein⸗ stimmig und ohne ein Wort darüber zu ver⸗ lieren, genehmigt. Frankreich hat 38,600,000 Einwohner. Die Friedenspraͤsenz der französischen Armee und Marine ist 539,147 Mann. In Frankreich dienen von 1000 wohnern mehr als 13 Mann. In Frankreich kostet Armee und Marine 826 Millionen Mark. Ein⸗ Jeder Mann der Landarmee kostet in Frank- reich 1234 Mark per Jahr. Jeder Franzose zahlt per Jahr 21,14 Mark zum Unterhalt der Armee. d Deutschland. „23 Millionen“, welche die deutsche Militärvorlage an Aus- gaben bedingen wurde, wurden nach wochen— langem Feilschen und Mäkeln durch die bisherige Reichstags-Mehrheit unter der Führung von Richter, Windthorst und Grillenberger thatsäch— lich nicht bewilligt. Deutschland hat 46,800,000 Einwohner. Die Friedenspräsenz der deutschen Armee und Marine ist nur 449,368 Mann. In Deutschland dienen von 1000 Ein⸗ wohnern nur 10 Mann. In Deutschland kostet Armee und Marine nur 446 Millionen Mark. Jieder Mann der Landarmee kostet in Deutsch— land nur 862 Mark per Jahr. Jeder Deutsche zahlt per Jahr 9,53 Mark zum Unterhalt der Armee. Die deutsche Regierung hatte nur 13,000 nur Frankreich beabsichtigt jährlich 35,000 Rekruten mehr auszuheben. Die Kriegsstärke der französischen Armee soll in Zukunft um 420,000 Mann erhöht werden. Die Dienstzeit beträgt in Frankreich 14 Jahre, wovon activ 5 Jahre. Für Frankreich, das sich nur nach 2 Seiten zu sichern hat, ist keine Gefahr vorhanden von Deutschland angegriffen zu werden. 626 f. A. pal Tuch⸗ 46 Gegen Futte 2 Bolkhara- Riesen Dieser Klee ist so recht berufen, auf jedem leichten Boden. 5—6 Schnitt. Unter Gerste und Hafer gesäet, für Pferde, auch seines großen Futterreichth empfeblen. Vollsaat per Morgen 12 Pfund, mit Gem kostet 3 Mark. Unter 1 Pfund wird nickt abgegeben. Ernst Lange. Große Auswahl. mit letz 607 f 6 und Leinwand Handlung. Diese Zahlen und Thatsachen sprechen mehr aun schitzt sich rmangel von mir eingeführten so vorzüglichen Futterarmuth mit einem Male abzuhelfen, denn er wächst Sobald offenes Wetter eintritt, gesäet, gibt e ums wegen ganz besonders f Frankirte Aufträge werden umgehend per Nachnahme expedirt Mann mehr gefordert. Die deutsche Kriegsstärke soll durch die neue Wilitärverlage nur um 120,000 Mann erhöht werden. Die Dienstzeit beträgt in Deutschland nur 12 Jahre, wovon activ 3 Jahre. Für Deutschland, das sich nach allen Seiten zu sichern hat, ist die Gefahr sehr groß von Frankreich angegriffen zu werden. als ellenlange Reden. Hanau, ster, — Villige Preise. sich jeder Landwirth, welcher den -Honig-Klee anbau und gedeiht r im ersten Jahre 3 4, im zweiten chnitten, gibt er ein herrliches Futter ür Milchkühe und Schafvieh zu Das Pfund Samen, ächte Originalsaat, terem zusammen ges enge 6 Pfund. Nipperwiese, Bez. Stettin. 65655 1.) Glaté⸗Handschuhe zu staunend billigen Preisen. Fritz Schmidt, Kaiserstr. Sonnen⸗ Lampen, die neuesten und besten aller existirenden bedeutend heller wie Gas Petroleumlampen, brennend, bei Eine Georg Gross. Parthie hocheleganter Tricot⸗Taillen] in allen Farben und [Größen zur Hälfte [des reellen Werthes. U. Kürtirs Erben. 12 Mädchen können das Weißzeugnähen gründlich erlernen bei Marie Faatz in der Vorstadt. Friedberg. 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Friedberg, 15. Februar 1887. 608 M Färber Schmidt. eine Wohnung befindet sich bel Herrn Georg Hieronimus, Kaiserstraße Nr. 7, II. Stock. * C. Bangel, Gerichtsvollzteher. Flche Schelissche 619 bei Wilhelm Fertsch. Den geehrten Bewohnern Friedbergs und Umgegend zeige ich hierdurch ergebenst an, daß ich am 1. März or. in dem Hause des Herrn Kaufmann Windecker, Kalser⸗ straße nächst der Burg, eine Filiale meines Etablissements für Färberei und chemische Wäscherei(eigenen Laden) eröffnen werde. Gegenstände bitte ich bis zur Eröffnung meiner Filtale in meiner seitherigen Agentur bei Herrn Ph. Billau abgeben zu wollen. 618 Friedberg. Hochachtungsvoll Louis Braubach, Dampf-Färberel und chem. Wäscherei in Butzbach. Filz und Seidenhüte, neue Frühjahrsmode, Gummi⸗Wäsche C. 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