urger d Mais, nand Dam slällere „ Dien offeln Len n r * f lig. 11 fu. A elta gearbeitet 1. 1 9 1 set⸗ Pflaum ett, Hertel sekartoffen 8 Sem. K Slroßsst ilienschb midt, Rola 1 * I 87. Obberhessischer Anzeiger. Bonnerstag den 12. Mai. M 36. 1 Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch Fmoncen: die einspaltige Petit N 5 2 und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. zeile 15 Pf., die l. lokale Anzeigen und behördliche aus dem Krei auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Fahresconto bei uns haben), se 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Nachstehend theilen wir Ihnen itheile an Holzwerth und Schadenersatz M. Pf. M. Pf. Fönstadt— 31! Ober-Mörlen— 52 stamm heim 2 55 Butzbach 1 40 bein-Karben 33 Mark Griedel 8 Lölfersheim— 42 Nieder⸗Weisel 178 In Gemäßheit der Instruction vom 2. Friedberg den 9. Mai 1887. nen Bezirks⸗Vereins Friedberg bringe. Friedberg den 10. Mai 1887. Nachstehende Polizei⸗Verordnung Friedberg den 6. Mai 1887. Auf Grund der 88. 5 und 6 der Allerböchsten V Stadt Homburg verordnet, was folgt: 8. ends 9 bis leichtes Personenfuhrwerk ist auch der Weg durch Ferdinandsstraße gestattet. lacht im Frieden wird hiermit zur öffentlichen Keuntniß gebrach ril 1887 sich folgendermaßen für den Centner berechnen: Hafer M. 6.25, Heu M. 3.10, Stroh M. 2.25. s Vereins für das Jahr 1886 M. 107.80 überwiesen worden, woltung vom 20. September 1867 wird— mit Zustimmung der communalstän— dischen Bauinspeetlon und im Einvernehmen mit dem Gemeindevorstande— für 1. In der Zeit vom 15. Mai bis 15. September jeden Jabres, von 8 Morgens 6 Uhr, dürfen die Straßen hiesiger Stadt— mit Aus- klürne des„Neuen Wegs“ und der„Straße vor dem Unterthor“— mit durch— dedendem Fuhrwerk nicht befahren werden; das letztere ist vielmehr über die ie erwähnten Straßen und die Ferdinandsanlage(sog. Verschöncrungsweg) zu leiten. Amtlicher Theil. etreffend: Die den Gemeinden zukommenden Forststrafen von der IV. Periode 1886/87. Das Großherzogliche Kreisamt M. Pf. M. Pf. Hausen— 22 Ober ⸗Ros bach 2 88 Maibach 33 Heldenbergen— 63 Mark Trais Burg⸗Gräfenrode 35 Münzenberg— 10 Nteder⸗Florstadt 1u 83 Bekanntmachung. 22 September 1875 zur Bekanntmachung. Friedberg den 9. Mai 1887. Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. das Verzeichniß der Ihren Gemeinden von der IV. Periode 1886/87 zukommenden Forststrafen resp. unter dem Auftrage mit, Einnahmedecretur zu ertheilen und für ordnungsmaßige Controlirung zu sorgen. Dr. Braden. M. Pf. M. Pf. Ober⸗Florstadt— 52 Klein⸗Karben 3 81 Rodbeim v. d. H. 12 58 Ober-Eschbach 1 08 Büdesheim 3 36 Vilbel 157 Groß Karben— 84 Ausführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete , daß die Durchschnittspreise der nachbemerkten Artikel für den Monat Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Seitens der Aachener und Münchener Feuerversicherungs-Gesellschaft sind dem landwirthschaftlichen Bezirksverein Friedberg zu Zwecken was ich hiermit zur Kenntniß der verehrlichen Mitglieder des landwirthschaft⸗ Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Friedberg. Dr. Braden. Bekanntmachung. für die Stadt Homburg v. d. H. bringen wir hiermit zur Kenntniß der Bewohner des Kreises. Großherzogliches Kreisamt Friedberg: Dr. Braden. Polizei⸗ Verordnung. erordnung über die Polizei⸗ 82 recht erhalten. §. 4. in Kraft. Homburg den 7. die Höhestraße, Promenade . Die Bestimmungen der Polizeiverordnung vom 10. Februar 1875, betreffend das allgemeine Verbot des Befahrens der Promenade, des Schweden⸗ pfads und der Kisseleffstraße mit schwerem und Oceonomie-Fuhrwerk, bleiben auf— Zuwiderhandlungen werden mit Geldbußen von 3 bis 9 Mark, im Falle des Unvermögens mit Haft bis zu drei Tagen geahndet Gegenwärtige Polizeiverordnung tritt einen Tag nach der Publikation Bürgermeisteramt. 9 Der Beigeordnete Lotz. Juli 1886. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. org Weckmann, Schuhmacher und Landwirth von Melbach wurde als Polizeidiener dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet. ust Hahn, Wilhelm Altvater, Ernst Keil und Otto Keil von Melbach wurden als Feldgeschworene dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet. Friedberg den 30. April 1887. Ausschreiben. knrich Schäfer II. von Dortelweil wurde als zweiter Feldschütz dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet. Um Auskunft über den dermaligen Aufenthaltsort des Heinrich Adolph von Unter-Schwarz, des Dienstknechts Christian Gilbert von derskirchen, des Karl Herbst von Zell, Kreis Lauterbach, zuletzt in Friedberg, des Heinrich Köhler, Gaͤrtuer, geboren zu Heidelbach, Kreis icßen, zuletzt in Rockenberg, und des Korbmachers Ludwig Maus von Burg-Gemünden, zuletzt in Nieder-Mörlen, wird ersucht. Der Großherzogliche Amtsanwalt. J. b iegels ben. Deutsches Reich. Jarmstadt. Zweite Kammer. Ueber den Antrag i Abgg. Schade und v. Rabenau wegen Uebernahme landw. Winterschulen auf den Staat hat der Abg. as Namens des vierten Ausschusses Bericht erstattet. dugch kommt der Ausschuß zu folgenden Anträgen: a h. Regierung zu ersuchen: 1) zum Zwecke der För— tung des niederen landw. Unterrichtswesens durch elne hütliche Organtsatton dieses Zweiges, die Bedin— nen des Zustandekommens und der Unterhaltung der dw. Winterschulen, sowle der finanetellen Bethelligung Staates regelnde Normattlobestimmungen zu erlassen; Ide landw. Winterschulen, unbeschadet ihres Charakters emeinsame Anstalten der bet ihrer Begründung und haltung bethelligten Factoren in technischer und mischer Beziehung der verantwortlichen Leltung und scht der für die Verwaltung der landw. Angelegen— eu eingesetzten staatlichen Centralbehörde zu unter— redaetionellen Anträge Schaum und Muth, den einen Antrag Jost, und schlägt vor, nur insoweit die Ver— pflichtung zur Rückleitung des Wassers auszusprechen, als es nscht gesetzmäßig verbraucht wird. Staatsminister Finger erklärt die Zustimmung der Regierung zu den Ausschußanträgen. Die in Art. 2 vorgesehene polizei liche Regelung des Gebrauchs müsse nach seiner Auf fassung nicht nothwendig durch Polizelreglements erfolgen, sondern auch durch Anordnung des Kreisraths. Der Art. 2 in der Ausschußfassung wird vorbehaltlich des Antrags Muth und des Abs. 5 elnstimmlg angenommen. Den Art. 3 beantragt der Ausschuß zu streichen. Die Kammer tritt diesem Antrag einstimmig bei Der Aus— schuß beantragt Einschlebung eines neuen Art. 3 über Benutzungsrechte, welche den gemeinen Gebrauch be— schränken. Der Antrag wird elnstimmig angenommen. Zu Art. 4, welcher dlejensgen Gewässer bezeichnet, welche im Privatelgenthum stehen, stellt der Ausschuß zwei Ab— inderungsanträge und wird Art. 4 in der Fassung des Aus schußantrags, vorbehaltlich des Amendements und der Fassung der Reglerung, einstimmig, die Reglexungs— fassung mit 14 gegen 14 Stimmen angenommen. Zu Art. 6 beantragt der Ausschuß Annahme mlt einer kleinen Abänderung. Der Artikel wird sodann elasttmmig an— 8 ebenso Art. 6. — Der Schaffner bei den Oberhessischen Eisenbahnen Geisel wurde zum Zugführer und der Bremser Schmidt zum Schaffner ernannt. Mainz. Wie man hört, wird unser kürzlich nach Metz abgegangenes Artillerie- Regiment, welches das dortige an den Schießübungen auf der Wahner Haide bei Köln theilnehmende Ar— tillerie-Regiment zeitweilig ersetzen sollte, dauernd in Metz verbleiben, also zur Verstärkung der dortigen Garnison verwandt werden. Nach Mainz soll ein anderes Artillexie-Regiment aus Preußen verlegt werden. Berlin, 9. Mal. Der Reichstag genehmlgte nach längerer, von Brömel, Kardorff, Varth und Frege über die Getreldezölle geführter Debatte die Nachtragseon— vention mit Rumänien in erster und zweiter Lesung un— verändert, nahm in zweiter Lesung das Gesetz, betr. den Verkehr mit blei⸗ und zinkhaltigen Gegenständen mit einem Antrag Benda an, wonach das Gesetz am 1. Oetober 1889 in Kraft tritt, desgleichen ohne Dis eussion in zwelter Lesung das Gesetz betr. die Rechts- verhältnisse der kaiserlichen Beamten in den Schutzge⸗ bieten und das Gesetz, betr. die Nachtragsforderung für den Neubau des Botschafts Gebäudes in Parks.— Annoncen von f —— — ä lv— „„ TTT..... ————— 10. Mal. Erste Berathung der Brannkweinsteuer. Fi— nanzminister Scholz führt aus, die Grundgedanken des vorjährigen Eventualentwurfs in Beibehaltung der Maisch— bottichsteuer und der Branntweinmaterialtensteuer neben Einführung einer Verbrauchsabgabe, seien im vorllegen⸗ den Entwurfe dieselben geblieben. Die hauptsächlichste Abweichung bestehe in der Verschledenheit des finanziellen Effeets. Der Eventualantrag habe bel progressiver Er⸗ hebung der Verbrauchsabgaben 210 Million Reinertrag in Aussicht genommen. Der vorliegende Entwurf be— ziffere den Relnertrag auf nahezu hundert Million, dle Regierung hoffe, der Entwurf werde eine baldige förder— same und abschlleßende Einigung über die schwlerige Frage ermöglichen und werde sich mit ihm ein Erfolg ermöglichen lassen. Die zweite wesentliche Aenderung gegen den früheren Entwurf bestehe in der größeren Ruͤcksichtnahme auf die Interessen der Landwirlhschaft, welche durch den vorliegenden Entwurf zugleich gekräftigt und geschützt werden soll. Der Bundesrath erwog reif— lich die Frage, ob der Entwurf derartig beschaffen sei, daß auch die süddeutschen Staaten sich der norddeutschen Branntweinsteuergemeinschaft anschließen könnten, ohne daß die süddeutschen Brennereien resp. die süddeutsche Landwirthschaft dabei geschädigt würden. Der Bundes— rath habe die Frage in günstigem Sinne beantwortet. Der Minister erörtert die einzelnen Bestimmungen und bezeichnet als weiteren Vorzug, daß der Entwurf ab— weichend vom Eventualentwurf, der eine Ermäßigung der Maischbottichsteuer vorgeschlagen hatte, nach bewährtem bayerischem System eine Reform der Steuer in Aussicht genommen habe. Die Einführung einer fakultativen Fabrikatssteuer werde vielen Klagen abhelfen. Der Ml— nister stellt schließlich das möglichste weitere Entgegen— kommen der Regierung in Aussicht, hofft von der Mehr— heit des Hauses und der Commissionen, daß es gelingen werde, zu einem befriedigenden Resultate zu gelangen. Gamp(freicons.) bezeichnet die Vorlage als brauchbare Grundlage zu einer Verständigung, doch dürfe man aus dieser Steuer keine allzuhohen Beträge erzielen wollen. Das Gesetz werde nicht eine unerträgliche Vertheuerung des Consums, wohl aber eine ersprießliche Einschränkung desselben herbeiführen. Spahn(ultr.) erklärt, das Cen— trum sei bereit, an der Branntweinsteuer-Reform thätig fördernd mitzuarbeiten. Gegen den vorliegenden Ent— wurf habe er jedoch erhebliche Bedenken, zunächst gegen die Höhe der Steuerquote. Redner empfiehlt die Ver— weisung der Vorlage an eine Commission von 28 Mit— gliedern. Oechelhäuser(nat.⸗lib) erkennt die Noth wendigkelt der Erhöhung der Reichseinnahmen und die Zweckmäßigkeit der höheren Vesteuerung des Brannt— weins an, hebt hervor, daß der vorliegende Entwurf sich von dem vorjährigen Eventuaglentwurfe vortheilhaft unter— scheide. Redner befürwortet übrigens gleichfalls Com— missionsberathung. Bundes bevollmächtigter bayer. Finanz— minister v. Riedel hält sich im Gesammtinteresse des deutschen Vaterlandes für verpflichtet, in dieser Sache für die Vorlage das Wort zu nehmen. Man möge da— raus aber nicht schließen, daß Bayern gewillt sei, sein Reservatrecht aufzugeben. Für Bayern liege der Schwer punkt in der Frage, ob die bayerischen Brenner in die Branntweinsteuergemeinschaft eintreten sollen oder nicht. Dle Beantwortung dieser Frage hänge davon ab, ob das vorliegende Gesetz sich derart gestalten werde, daß die Existenz der bayerischen Brennereien dadurch nicht beeinträchtigt werde. Es handele sich um 6000 Brenner, deren Interessen man ebenso Rücksicht schuldig sei, wie der Cultur des Landes. Er verlange keine Vergünstt⸗ gung für die süddeutschen Brenner, aber durch Gesetz müsse vorgesehen werden, daß die norddeutschen Bren: nereten in Folge ihrer günstigeren Verhältnisse den süd— deutschen Brenner nicht unterdrücken. — Dem Vernehmen nach wurde General Kaulbars am letzten Donnerstag vom Reichs— kanzler in zweistündiger Audienz empfangen. Ausland. Frankreich. Paris. Ministerpräsident Goblet richtete ein sehr entgegenkommendes Schreiben an die Budget-Commission, worin er mittheilt, daß er sich der Commission zur ge— meinsamen Prüfung der vorgeschlagenen Erspar— nisse zur Verfügung stelle. Portugal. Lissabon, 8. Mai. In der vergangenen Nacht wurde der Schiffslieutenant und Deputirte Ferrera-Alida auf Befehl der Re— gierung verhaftet und an Bord eines Kriegs— schiffes gebracht, weil er in einem Wortwechsel mit dem Marineminister den letzteren ohrfeigte. Ferrera-Alida gehört der ministeriellen Partei an. Nach portugiesischen Gesetzen müßte die That mit dem Tode bestraft werden. Bulgarien. Sofia. Von hier verlautet, daß bald nach Rückkehr der Regenten das Decret zur Einberufung der ordentlichen(kleinen) So— branje erlassen werden wird. Man erwartet, die Kammer werde nicht auseinandergehen, ohne die Vereinigung Bulgariens mit Ostrumelien und die absolute Unabhängigkeit des Fürstenthums pro— clamirt zu haben. Die russische Regierung werde nichts thun, um dies zu verhindern, da sie entschlossen sei, die Politik des„laisser faire“ zu adoptiren. Aus Stadt und Land. Friedberg. Nach einer Entscheidung des Reichs— gerichtes sind Gartenbesitzer befugt, die Katzen, welche in ihrem Garten den Singvögeln oder dem Geflügel nach— stellen, als Raubthiere zu behandeln und zu tödten. Allerlei. Pest, 9. Mai. Ueber die Stadt ging gestern Abend ein furchtbares Gewitter nieder. Das massenhaft nieder— strömende Wasser drang in viele Kellerwohnungen ein. In einzelnen Vorstädten standen ganze Gassen unter Wasser. Ein Arbeiter, der sich unter eine Eiten brücke geflüchtet hatte, wurde vom Blitz getötet. Pest, 8. Mal. Bei einem orkanartigen Sturme gestern in Kurttes, einer Gemeinde des Arader Comitgl ein heftiger Brand zum Ausbruch, welchem hundertfünfss Wohnhäuser und Wirthschaftsgebäude und eine Dam. mühle zum Opfer fielen. 17 Handel und Verkehr. Postkarten. Ueber den Aufbrauch offener geduk⸗ ter Karten mit dem Vermerk„Postkarte“ hat das Neseiz postamt unter'm 28. v. M. entschteden, daß es unsiclt, haft ist, Formulare zu offenen gedruckten Geschäftskartg, auf deren Vorderseite der Vordruck„Postkarte“ du Ueberklebung verdeckt worden ist, gegen Entrichtung i Drucksachenportos in den Verkehr zu bringen. Dagegn hat das Reichspostamt genehmigt, daß der etwa vorhah dene Vorrath an derartigen Kartenformularen innerbell des Reichs gebiets(also nicht nach Bayern und Würten berg) als Drucksachen versandt werden dürfe, wen das Wort„Postkarte“ im Vordruck der Vorbersese „kräftig“ durchstrichen und durch das Wort„Drucksachl ersetzt worden ist. Friedberg, 9. Mai. Fruchtpr. Walzen M. 19, Korn M. 14., Gerste M. 13—14., Hafer M. 10 bis 12.00. Alle Preise verstehen sich auf 100 gig; = 200 Zollpfd. f Friedberg, 10. Mai. Buttermarkt. Butter koste per Pfd. M. 0.80— 0.90. Eier 2 St. 9 Pf. 1 Grünberg, 7. Mai. Fruchtpr. Welzen M. 18.3, Korn M. 14.20, Gerste M. 13.00, Hafer M. 11.0 Erbsen M. 14.40, Kartoffeln M. 4.20. Gießen, 10. Mali. Auf dem Hühner per St. M. 1.10— 1.50, Hahnen per St. M. 10 bis 2.00, Enten per Stück M. 2.00— 2.30, Ochse fleisch per Pfd. 62— 64 Pf., Kuh- und Rind flessch 8 5062 Pf., Kalbfleisch 40—46 Pf., Kartoffeln per 100 ff M. 3.80— 5.00, Zwiebeln per Etr. M. 4.00- 4.50. Sabbathfetler vom 14. Mal 1887. Freitag Abends 7 Uhr 5 Min. Samstag Morgens 8 Uhr. Samstag Nachmittags 4 Uhr. Sabbathausgang 8 Uhr 30 Min. Morgens 6 Uhr, Abends 8 Uhr 25 Min.(Omergeb Schwarze Tuche und Satins für Herren⸗ und Knabenkleider, garantirt reine Wolle, nadelfertig, ca. 140 em breit à M. 2.45 per Meter, versenden in's Haus Oettinger& Co., Frank- furt n. M., Buxkin⸗ Fabrik- Depot.— Direkter Versandt an Private. Muster-Collektionen berelt— willigst franco. 719 n N* 9 Konkurs-Verfahren. In dem Konkursverfahren über das Vermögen der Wittwe des David Speyer II., Gütchen, geb. Kassel, von Heldenbergen ist zur Prüfung der nachträglich an— gemeldeten Forderungen Termin auf Mittwoch den 25. Mai 1887, Vormittags 10 Uhr, vor dem Großher— zoglichen Amtsgerichte hlerselbst anberaumt. Friedberg den 6. Mai 1887. Weber, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts. 1794 Holz⸗ und Pfriemen⸗ Versteigerung. In dem Domanialwalddistrikt Burgwald, Schlag XIV, werden Montag den 16. d. Mts. 5250 gemischte Weich— laub⸗, 450 Dorn-⸗ Wellen und 3650 Gebund Pfriemen versteigert. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr am Forst— haus Winterstein. Großherzogliche Oberförsteret Ober Rosbach. 1795 Strack. Bekannt Bekanntmachung. Betreffend: Coneurs über das Vermögen des Jacob Hahn J. von Ober-Mörlen. Das Schlußverzeschniß liegt bei der Gerichtsschreiberei hiesigen Amtsgerichts zur Einsicht der Betheiligten offen. Die Summe der Forderungen beträgt 8260 M. 21 Pf., der zur Vertheilung verfügbare Massebestand 1321 M. 63 Pf. und der Prozentsatz 16. Bad⸗ Nauheim den 9. Mai 1887. Der Coneurs-Verwalter Richard Wörner. 9 118* Arbeits⸗Vergebung. Samstag den 14. d. Mts., Nachmittags um 2 Uhr, soll die zur Weiterchausstrung eines Wegs nöthige Planirarbeit, veranschlagt zu 175 Mark, in der Gemarkung Ockstadt, an Ort und Stelle öffentlich vergeben werden. Zusammenkunft an dem Rathhause zu Ockstadt um 1½ Uhr. Friedberg den 10. Mai 1887. 1791 H. Zörb, 1807 Bezirks bauaufseher. Arbeits-Vergebung. Samstag den 14. d. Mts., Nachmittags 2½ Uhr, sollen auf dem Gemeindezimmer zu Ossenheim nach— stehende Arbeiten und Lieferungen öffentlich vergeben werden: Maurerarbeit, veranschlagt zu Cementlieferung Sandlieferung Lieferung von hydr. Kalk Friedberg den 10. Mai 1887. 40 Mark, „ 1 18 + Zörb II., Bezirks bauaufseher. Arbeits-Vergebung. Samstag den 14. d. Mts., Nachmittags 4 Uhr, werden auf dem Gemeindezimmer zu Bauernheim nachstehende Arbeiten und Lieferungen öffentlich vergeben: „ Pf 1798 68 Maurerarbeit, veranschlagt zu Stelnhauerarbeit(Rockenberger Sandsteine) Schlosserarbeit Zimmerarbeit Pflasterarbelt Lieferung von zugerichteten Basaltpflaster— steinen Lleferung von Pflastersand Friedberg den 10. Mai 1887. Zörb II., 1812 Bezirks bauaufseher. 5 Arbeits⸗Vergebung. Montag den 15. d. Mts., Nachmittags um 1 Uhr, sollen in dem Gemeindehause zu Wölfersheim nach— stehende Arbeiten und Lieferungen öffentlich vergeben werden: M. Pf. Maurerarbeit, veranschlagt zu Pflasterarbeit Maurer-, Pflaster- und Chaussirstein— lieferung Sandlieferung Schwarzkalklieferung Zerschlagen von Unterhaltungssteinen Friedberg den 10. Mal 1887. 1806 2 56 H. Zörb, Bezirks Bauaufseher. Arbeits-Vergebung. „Die Arbeiten und Lieferungen zur Erbauung ein Schulhauses in der Gemeinde Pohl⸗Göns sollen auß PI. M. 2988 45 1766 40 4012 23 1290 2859 68 1298 50 dem Submissionswege vergeben werden: Maurerarbeit, lt. Kostenüberschlag Steinhauerarbeit Zimmerarbelt Dachdeckerarbeit Schreintrarbelt Schlosserarbeit Glaserarbeit Weißbinderarbeit Spenglerarbeit Tapezierarbeit Pflasterarbeit Lteferung von Schwarz- und Weißkalk 12 Cement 45— geschliffenen Sandsteinplatten 111— glasirten Thonröhren 105— 555 42 2920— 274 80 49— ** 7 7 * 1 „ eisernen Trägern sprechender Aufschrift: Submission auf versehen an Großherzogliche Bürgermeisterel Pohl-Gön einzusenden. Die Eröffnung der Offerten findet in Gegenwart der erschienenen Submittenten statt. zeichneten eingesehen werden. Butz bach den 9. Mai 1887. Metzger, Bezirks⸗Bauaufseher. daß wir Herrn J. Mai in Friedberg für Frledberz und Umgegend den Verkauf unserer Siedesalze(Speise n Vleh⸗ und Gewerbesalz) übertragen haben und fügen Steinsalz produztren.— Salzungen, 23. Aprll 888, Achtungsvollst Saline und Soolbad Salzungen. 1772 Hauck. noch zu vermiethen, eventuell kann Küche hergerlcht werden. Näheres im Hause selbst. 172²⁸ bis 56 Pf., Schweinefleisch 54— 60 Pf., Hamme flesss Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg in einzelnen Metern, sowie ganzen Stücken portofre( 1765 * Die Offerten sind verstegelt, frankirt und mit ente bis zum Montag den 16. d. Mts., Vormittags 10 Uh Zeichnungen, Kostenanschlag und Bedingungen können an den Tagen dieser Woche auf dem Büreau des Unter?“ Wir bringen hiermit zur gefälligen Kennknißnahme, noch ausdrücklich hinzu, daß wir nur Sledesalze, keln 3 Zimmer im zweiten Stoch im Hause des verstorberen Krelsbaumeisters Reuß sind Oseabel 0 Nee -s .- bt z u Stn Juslaͤdt Edna 90 sel 9 Abel in chen Iffebac 109 5¹ Oulit ö Itnumes Wochengottesdienst von Sonntag den 15. 12 N er then c ut 85191 25 4(0 g Fratt —— — ergebung 1 Fita ii Tssenheimer sidt--Reichels heim Iilubr zu Staden in der Wirthschaft von Bingmer von di Straße Friedberg— Staden Abth. 46— 52,76, Straße Anstadt— Staden Abth. 206 214,54 und von der Straße Causseehaus zu Ilbenstadt, von der Straße Ilbenstadt d Selzerbrunnen bei Okarben, von der Straße Gießen bel in der Wirthschaft von Thuy, von der Straße Ceßen— Frankfurt Abth. 200— 222,33 und Vilbel bis enbach Abth. 219— 222,7. Grasversteigerung. Die Grasnutzung von den Gräben und Böschungen er nachbenannten Straßen soll für das Jahr 1887 Arpachtet werden und zwar: ) Donnerstag den 12. Mal, Vormittags 10 Uhr, Gastwirth Vogt zu Bad- Nauheim von der Straße ließen— Frankfurt Abth. 76—129 und der Straße eder Mörlen— Usingen Ahth. 104— 138,38. 2) Freitag den 13. Mal, Vormittags 10 Uhr, zu selbach in der Wirthschaft von Phillppt, von der üütraße Berstadt— Friedberg Abth. 122— 167,54 und in Bergwerkstraße Abth. 0- 5,06. 3) Samstag den 14. Mal, Vormittags 9 Uhr, zu (er Wöllstadt im Saale des Ph. Feuerbach, von der keraße Friedberg— Homburg Abth. 137,10 168,82 und ir Straße Gießen— Frankfurt Abth. 129— 132 und 16— 166. 4) Montag den 16. Mal, Vormittags 9 Uhr, am Forsthaus, von der Straße Bingenheim ta Reichelsheim Abth. 146,77 151,8, Straße Fried— 68—Staden Abth. 0-46 und von der Straße Vlben. Abth. 178— 214,03 und Mittags eihwalhelmerhof— Nonnenstümpfen Abtb. 162— 183,52. 5) Dlenstag den 17. Mai, Vormittags 9 Uhr, am Reichelsheim Abth. 167,68— 178 und der Straße Jeder⸗Wöllstadt— Hanau Abth. 161— 20648 und Mittags hr auf dem Gemeindehaus zu Bönstadt, von der Ewaße Ilbenstadt— Büches Abth. 175,16—203 6) Mittwoch den 18. Mal, Vormittags 9 Uhr, auf b Frankfurt Abth. 166— 200 und Mittags 1 Uhr zu 7) Freitag den 20. Mal, Vormittags 9 Uhr, zu Oer Eschbach im Darmstädter Hof, von der Straße Dnames— Homburg Abth. 0— 16,7. Friedberg den 5. Mai 1887. Großherzogliches Kreisbauamt Frledberg. 7753 Kranz. 0 ö 0 1 a Arbeits-Versteigerung. Samstag den 14. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen auf . Rathhaus zu Rockenberg nachstehende Arbeiten an Lieferungen öffentlich in Accord gegeben werden: M. Pf. Maurerarbeit, lt. Kostenüberschlag 87 50 Schreinerarbelt 161 70 Weißbinderarbelt 86 64 lieferung von Kalk 24— 4„ Sand 38— 5„ Cement 20— Butz bach den 9. Mai 1887. Metzger, 1 ⁰ Bezirks-Bauaufseher. * 7 725 Submission. Die zur Erbauung einer neuen Scheuer für Herrn Lotg Treudt zu Bönstadt erforderlich werdenden Meiten und Lieferungen, nämlich: Naurerarbelt, veranschlagt zu Stelnhauerarbeit 75 immerarbeit 6 Dachdeckerarbeit 38 Schreinerarbeit e Schlosserarbeit 1 flasterarbelt N Veferung von bydr. Kalk 7 Um auf dem Submisstonswege vergeben werden. blon, Voranschlog und Bedingungen liegen auf dem Mrau der Großherzoglichen Buͤrgermeisterei Bönstadt ae offen, woselbst auch die Offerten bis spätestens woch den 18. Mai, Mittags 12 Uhr, abgegeben Fun können. Peintedt den 9. Mai 1887. of mann, Buͤrgermelster. — ͤ—— 5— Das bedeutende Bettfedern⸗Lager parry Unna in Altona bei Hamburg versendet zollfrel gegen Nachnahme (nicht unter 10 Pfund) gute neue Bettsedern für 60 Pf. das Pfd., vorzüglich gute Sorte M. 1.25, prima Halbdaunen uur M. 1.60, vrima Ganzdaunnen nur M. 2.50. Verpackung zum Kostenpreis.— Bei Abnahme en 50 Pfd. 5% Rabatt.— Umtausch gestattet. 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Eintritt sofort. Bernbeck. Die Jampf-Kaffeebrennerei! ö Pfund. 5 5 Mischung nur Ein junger Mensch, welcher eine Handelsschule mit bestem Erfolg besucht hat, 1810 Der Kaufmann Franz Simmerock von Friedberg, welcher seiner Zeit vom Schöffengericht in Frankfurt a. M. zu zwei Monat Gefängniß bestraft wurde, ist bei der Appellation von Strafe und Kosten gänzlich freigesprochen worden E Tage. 2 2— 1808 —— Mit den neuen Schnelldampfern des Norddeutschen Lloyd kann man die Reise Bremen nach Amerika von in 9 Tagen nachen. Ferner fahren Dampfer des orddeutschen loyd — von Bremen 2 — Südamerika. Näheres bei dem General-Agenten M. Abraham, Mainz, oder dessen Agenten Hermann Vogt, Bad- Nauheim. Ein solider Mann findet vorläufig auf einige Wochen Arbelt. Unter Um⸗ ständen könnte er auch ständig als Feuermann beschäftigt werden. 467 Die Gasanstalt Bad-Nauheim. Ingenieur W. Meyer. gutes Hen 1784 1796 Eine Parthie, eirea 20 bis 30 Centner, ist zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Anz. Warnung. Ich warne hiermit Jedermann, meinem Sohne Franz Etwas auf meinen Namen zu borgen, da ich für Nichts hafte. Heldenbergen den 9. Mai 1887. 1792 Johannes Bröder. Bam und Freunden die schmerzliche Mit thetlung, daß es Gott dem Allmächtigen ge fallen hat unsern unvergeßlichen Gatten und Vaker ses Heinrich Hieronimus, Sattler, in seinem 68. Lebensjahre, nach langem Leiden zu sich zu rufen. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen: Christine Hieronimus, geb. Rack, Ling Hieronimus. Frledberg den 10. Mat 1886. Die Beerdigung findet Donnerstag den 12. Mal, Nachmittags 3 Uhr, statt. Besondere Einladung erfolgt nicht. 1797 CCC 1 1 1 f Gebrüder Strauß vis-à-vis der Post empfehlen doppelt breite, schwarze und farbige Cachemire per Meter M. 1., 1.20, 1,50 und hoͤher, doppelt breite, schönste bemusterte Kleiderstoffe per Meter 85 Pf. und höher, waschächte feinste und neueste Bett- und Kleiderkattune per Meter 40 und 50 Pf., Damen⸗-Paletots, Umhänge und Regenmäntel per Stück von M. 5. an, Vorhänge, Tisch⸗ und Bettdecken, Teppiche ꝛc. ꝛc, alles in größter Auswahl zu enorm billigen festen Preisen. 1614 Ieber morgen Ziehung in 2 Serien. = Nächste Ziehung vom 14.— 17. Mai d. J. Das Loos We für jede Bekannte pünktlichste Einhaltung der Ziehungs- Uebersendung der Gewinne gänzlich kostenlos und portofrei. Loosen befinden sich allerorts, G für die erste Serie, à 2 Mark für kenntlich durch 3 beide Serien, versendet und gewährt e Wiederverkäufern höchsten Rabatt Der Vorstand der Ständigen Ausstellung in Weimar. 222. ekaufsstellen allerorts, kenntlioh duroh Plakate. Pl 1 b fl te. 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