1887. Jamstag den 9. Juli. M 80. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch; 65 18; ei imal wöchentli d i eng Adend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. cent dr dan erstan und Suna enstag. noncen: die einspaltige 8 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. 9 letreffend: Gegenseitige Zulassung der in der Nähe der Grenzen wohnhaften Hebammen zur Ausübung der; 8 f 7 I. Prapis in den einzelnen Bundesstaaten.. f g i g Friedberg den 5. Juli 1887. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Das nachstehende Ausschreiben Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz theilen wir Ihnen zur Kenntnißnahme und Ledeutung der Hebammen in den davon berührten Gemeinden mit. J. V.: Dr. Wall u. 2: Gegenseitige Zulassung der i Tü 60 Ausü 8 5— ketreffend 824010 8 n r der Grenzen wohnhaften Hebammen zur Ausübung der Darmstadt am 15. Juni 1887. Das Großherzogliche Ministerium des Innern und der Justiz an die Großherzoglichen Kreisämter. Nachdem zwischen sammtlichen Bundesstaaten eine Verstaändigung in dem Sinne stattgefunden, daß die in einem Bundesstaate geprüften bammen, welche in der Nähe der Grenze wohnen, in den Grenzbezirken der benachbarten Bundesstaaten zur Ausübung ihrer Berufsthätigkeit Jzelassen werden, geben wir Ihnen hiervon mit dem Anfügen Kenntniß, daß für die gegenseitige Zulassung der in der Nähe der Grenze wohn— hiten Hebammen zur Ausübung der Prapis in den einzelnen Bundesstaaten die folgenden Grundsätze zur Anwendung zu kommen haben: N 1. Hebammen, welche in einem Bundesstaate das Prüfungszeugniß einer nach den Landesgesetzen zuständigen Behörde erworben haben, en, sofern sie in der Nähe der Grenze eines benachbarten Bundesstaates wohnhaft sind, befugt sein, ihre Berufsthätigkeit in den in der Nähe Grenze belegenen Orten des letzterwahnten Staates in gleichem Maße, wie ihnen dies in der Heimath gestattet ist, auszuüben. 2. Die Hebammen, welche in Gemäßheit der unter Ziffer 1 getroffenen Bestimmung in den in der Nähe der Grenze belegenen Orten 8 Nachbarstaates ihren Beruf ausüben, verlieren die Befugniß hierzu, falls sie sich dort dauernd niederlassen oder ein Domizil begründen. 3. Die unter Ziffer 1 bezeichneten Hebammen haben sich bei der Ausübung ihres Gewerbes an den in der Nähe der Grenze liegenden erten des benachbarten Staates den daselbst geltenden Gesetzen und Verwaltungsvorschriften zu unterwerfen. . Schmitti tiedterz 316, gefallenen Fohlen. c Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 6 In die Ihnen mit nächster Post kurzer Hand zugehenden Verzeichnisse über die im Jahre 1886 durch die Großherzoglichen Landgestüts— chaler bedeckten Stuten wollen Sie einzeichnen, ob und welche Fohlen gefallen sind und uns die Verzeichnisse sodann wieder mit Datum, unterschrift und Siegel versehen zurücksenden. i 2 J. V.: Dr. Wallau. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir erwarten die Erledigung unserer Verfügung vom 27. Mai l. J.(Amtsblatt ohne Nummer) durch die Rückständigen von Ihnen üfehlbar binnen 3 Tagen bei Meidung von Strafe. Dr. Braden. a 1 Finger. Dr. Linß. ige. treffend: Die im Jahr 1886 durch die Großherzoglichen Landgestütsbeschäler bedeckten Stuten und die davon Friedberg den 6. Juli 1887. 1 0. Hes Jensch Kroll, 1. guete urger! treffend: Remunerirung des Feldschützenpersonals in dem Rechnungsjahr 1886/87. Friedberg den 7. Juli 1887. Bekanntmachung. Um Mittheilung des Aufenthaltes des Adam Müller aus Effolderbach wird gebeten. Friedberg den 5 Juli 1887. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. V.: Dr. Wallau. zt bilbret mer Stanttti di Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Georg Reuther von Petterweil wurde als Wiesenvorstandsmitglied dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet. Jacob Michael Schneider von Klein-Karben wurde als Feldschütz dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet. f Philipp Petri und Christoph Häuser von Hausen wurden als Feldgeschworene dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet. in. plus.—— 8 a i, us 12 Deutsches Reich. Werthe und stellt einen diesbezüglichen Antrag zoͤsische Beamte seien an die Stelle der Privat⸗ „. zu Darmstadt, 5. Juli. Fürst Alexander[beim Wiederzusammentritt des Reichstages in agenten getreten und hätten in Klein ein passen⸗ „ i sich von Bad Kissingen nach Oberhof, derTAussicht. 1 i ö ö des Weikzeug 5 ee eee 10 U Pklringischen Sommerfrische nebst Jagdschloß des Ems, 7. Juli. Der Kaiser hat heute nach autragt gegen Klein 9 e 0 35 El Firzogs von Coburg, begeben. In Begleitung einer vortrefflichen Nacht die Trink- und Inha— 10 Jahre Ehrverlust, gegen Greber 46 ahre 5 kz Fürsten befindet sich der frühere Hofmarschall lationskur fortgesetzt. Sodann machte derselbe] Zuchthaus und 5 Jahre Ehrverlust, gegen rhart Neuß, Vilron v. Riedesel. mit dem Prinzen Wilhelm eine längere Aus- Freisprechung. Der Vertheidiger von Klein plai⸗ „Mosch Berlin. Die„Nordd. Allg. Ztg.“ bemerkt fahrt im offenen Wagen. Nach Entgegenahme— e 1 ee, Atzenüber dem geplanten Gesetzentwurf gegen die dienstlicher Vorträge hat der Kaiser hierauf sein[Grebert's für Freisprechung 05 3 50 n 3 eiemden in Frankreich, für Deutschland sei der erstes Bad genommen. Das Diner nahm der dernde Umstände.— Die„Na Ztg. hohe Herr mit dem Prinzen Wilhelm, der erst zu den Thatsachen, welche der Leipziger Prozeß tschfeindlichen Bestimmungen, welche in Frank-[morgen abreisen wird, und dem Prinzen Nicolas an's Licht bringt: Die 3 haufenden und in nich zur Ausführung kommen, auch in Deutsch⸗ von Nassau ein. 5 g 5 ihrer Tragweite verstär enden del 1 ind, namentlich in den Reichslanden zur An— Leipzig, 6. Juli. Landesverrathsprozeß. Landesverraths, die immer aue Neue auf 5 5 endung zu benutzen wären. Der Reichsanwalt Treplin begründete die An⸗ frauzösische Regierung hinweisen, haben eine sehr — Die„Berl. Polit. Nachr.“ erklären, es klage. Der Gerichtshof sei zum ersten Male in der ernste Seite; sie beginnen bereits hart an das de sich sicherlich herausstellen, daß die War- Lage, ein Urtheil über Männer zu fällen, welche zu streifen, was eine Faster von der anderen migen vor dem Ankauf der russischen Wertheim Dienst der französischen Regie ung sich nicht bieten lassen kaun. Auch die erbittertsten blründet sind, und mahnen aufs Neue das das Deutsche Reich verrathen hätten, wahrend Feinde Deutschlands werden zugestehen 1 Aublikum diese Warnungen zu beherzigen. die früheren Prozesse Angeklagte betrafen, die daß die Verantwortlichkeit für diese gage Frank⸗ — 7. Juli. Der Bundesrath hat den auf eigenen Autrieb Kunschafterdienste im„ allein voll und ganz trifft. Wir 8 srisidialantrag auf Aufhebung des Pferdeaus— teresse Fraukreichs besorgten. Der gegenwärtige voraussetzen, daß die französische nrg* 5 Fkfbtrverbotes angenommen und dem Gesetze be— Prozeß habe insofern eine besondere Bedeutung, Alles aufbieten wird, um das enge e 85 fend die Kunstbutter zugestimmt. als er über das französische Spionirwesen einen über die Natur der so Feschaffenen age 90. die Kreuzzeitung“ plaidirt für die Ein⸗(bestimmten Aufschluß gewähre und dessen Or— den Zusammenhang der W zu 1 425 lung hoher Emisstonssteuer für ausländische ganisation in den deutschen Reichslanden. Fran— Wir koͤnnen aber nur den dringendsten Wunsch Joment gekommen, zu erwägen, ob nicht alle ft ill hegen, daß es der französischen Regierung be— lieben möge, auf das rascheste und gründlichste mit einem System zu brechen, das geeignet ist, die Welt von einem Tag zum andern vor die ernstesten Consequenzen zu stellen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Pola, 6. Juli. Heute fand der Stappellauf des Thurmschiffes „Kronprinz Rudolf“ in Gegenwart des Kaisers, der Erzherzoge Karl Ludwig und Ferdinand von Este, der Erzherzogin Maria Theresia in Ver— tretung der Kaiserin als Taufpathin, des Ma— rinekommandanten, des Kriegsministers u. s. w. statt. Der Kaiser von Oesterreich reiste Abends nach Ischl ab. Derselbe sprach den Behörden seinen Dank aus für den herzlichen Empfang und die patriotischen Kundgebungen der Be— völkerung. Norwegen. Christiania, 5. Juli. Das Storthing nahm einstimmig die Vorlage über die Heeresorganisation an. Frankreich. Paris, 5. Juli. Bei der Berathung des Militärgesetzes wurde der Artikel desselben, welcher für die Zukunft eine drei— jährige Dienstzeit an Stelle der bisherigen fünf— jährigen einführt, mit 467 gegen 41 Stimmen angenommen. — Das„Journal officiel“ veröffentlicht ein Gesetz, durch welches der Eingangszoll auf frem— den Alkohol erhöht wird. — 7. Juli. Nach einem Beschlusse des heu— tigen Ministerrathes werden Rouvier und Ferron heute vor der Budgetcommission erklären, daß die Regierung die Vorlage wegen der versuchs— weisen Mobilisirung eines Armee-Corps auf— recht halte. — Der Ministerrath beschloß, alle Maires, welche sich an einer royalistischen Kundgebung auf Jersey betheiligten, abzusetzen. Großbritannien. London, 5. Juli. Die vom„Globe“ am Samstag gebrachte Nach— richt von der Entdeckung einer irischen Dyna— mitverschwörung scheint sich in gewissem Grade zu bewahrheiten. Der Londoner Correspondent der„Dublin Evening Mail“, nennt heute direct Liverpool als die Stadt, wo die Verschwörung bestehe. Die Absicht der Mitglieder derselben sei, nicht nur öffentliche Gebäude in die Luft zu sprengen, sondern namentlich eine Anzahl der hervorragendsten politischen Persönlichkeiten zu ermorden. Die Detectives von Scotlandyard haben bisher der Liverpooler Polizei die alleinige Untersuchung der Angelegenheit überlassen, je— doch alle Vorsichtsmaßregeln in London getroffen, um jeden Versuch der Ausführung der Mord— pläne zu verhindern. Auch in London und Bir— mingham scheint die Polizei ähnlichen Ver— schwörungen auf der Spur zu sein. — 6. Juli. Der König von Sachsen be— gab sich heute nach Dundee, wo er die neue Tay ⸗Brücke besichtigte. Italien. Rom, 7. Juli. Die Kammer wurde heute nach Erledigung der Tagesordnung vertagt. Bulgarien. Sofia, 7. Juli. Aus Tir⸗ nowa wird gemeldet: In der heutigen Sitzung der bulgarischen Sobranje wurde einstimmig Prinz Ferdinand von Coburg zum Fürsten von Bulgarien gewählt. Die Wahl wurde unter großem Beifallssturme proclamirt.— Die So— branje in Tirnowa beschloß in ihrer gestrigen geheimen Sitzung, im Falle der Nichtanerken— nung des zu wählenden Fürsten seitens der Mächte, den Artikel 3 des Berliner Vertrages ignorirend, die Unabhängigkeit Bulgariens zu proclamiren. Serbien. Belgrad. Ristic verlangt vom König Milan die Amnestirung und Wiederin— stalltirung des verbannten, in Rußland lebenden Metropoliten Michael. Bei der voraussichtlichen Ablehnung des Königs ist eine neue serbische Ministerkrise wahrscheinlich, wo dann ein Ca— binet Nikola-Christie gebildet werden dürfte. Rußland. Petersburg, 6. Juli. Die „Nordische Telegraphen-Agentur“ ist ermächtigt, eine gestern von Bombay aus verbreitete Mel— dung, wonach dreitausend russische Soldaten in den bucharischen District Roschan eingerückt seien, formell als gänzlich unbegründet zu erklären. Aus Stadt und Land. T. C. Friedberg. Gemeinderaths-Sitzung vom 4. Juli. Der Aufforderung des Vorsitzenden folgend, erhob sich der Gemeinderath vor Eintritt in die Tages ordnung zum Zeichen des Andenkens an den verstorbenen Collegen, Seminarlehrer Wahl, von den Sitzen.— Der unter dem 18. Junt beschlossenen Berufung Wm Brucker's in Gonzenhausen als Verwalter des städtischen Gaswerks folgte in heutiger Sitzung die Vollziehung des mit demselben zunächst für 1 Jahr abgeschlossenen Vertrags. Aus dem Nachlasse seines Vorgängers Koch sollen einige Gegenstände(Schreibtisch, Heerd) zu den bedungenen Preisen gekauft werden.— Gegenüber dem von der Verwaltung der Main Weser Bahn vorgelegten Entwurfe eines Vertrags betr. die Wassereinläufe am Bahnhofe verhielt sich der Gemeinderath ablehnend.— Der Einladung Großh. Kreisamts zu einer Versammlung sämmtlicher Vertreter derjenigen hessischen Orte, welche bei dem Bau der Homburg Friedberger Bahn interessirt sind, wird der Gemeinderath durch Entsendung mehrerer seiner Mitglieder Folge leisten. r. Frledberg. Unter Verweisung auf das in dieser Nummer mitgetheilte Programm des Kirchen-Coneerts, welches der Musikverein Sonntag den 10. ds. in der Stadtkirche veranstaltet, sei ausdrücklich bemerkt, daß für Jedermann der Besuch dieses Concerts unent— geltlich sein wird.(1886 wurde hiervon zum Besten der Hagelbeschädigten des Kreises Abstand genommen.) „Muß nicht jeder Freund des Vaterlandes wünschen,“— so schreibt Lehrer Schäublin in seinem lesenswerthen Buche„Ueber die Bildung des Volks für Musik und durch Musik,“—„die Segnungen der Tonkunst möchten sich überall hin verbreiten, in alle Schichten des Volks eindringen und so Bildung und Gesittung fördern? Und doch wie Vieles ist da noch zu thun? Wohlan, ihr musi— kallsch Reichen und Bevorzugten, gedenkt der ärmeren Brüder, denen dieser Quell der Freude und des edelsten Genusses gar nicht oder nur spärlich fließt; theilet aus eurer Fülle mit und bereitet so durch das Schöne dem Guten Bahn! Hier macht das Geben nicht ärmer und der Dank für eine Wohlthat solch reiner Art wird auch wohlthun und die gebende Hand immer welter öffnen. Denn nicht nur die Brosamen, nein, auch die höheren Schätze der Tonkunst sollten dem Volke zugänglicher werden. Das Anhören guter Musik wirkt wie ein er⸗ frischendes Bad, es erhebt den Geist über den Staub des materiellen Lebens und über die Sorge für das täg— liche Brod. Darum sollten nicht Tausende genießen, während Hundertausende draußen stehen muͤssen.“ Diese Gedanken bethätigend, hat der Vorstand des Musik— vereins beschlossen, die Kosten des Kirchen-Conecerts auf die Vereinskasse zu übernehmen. Hoffentlich findet die gute Absichte durch zahlreichen Vesuch die gewünschte Anerkennung. G. E. H. Friedberg. Entgegen seiner Versicherung, das gute Renommse der hiesigen Metzger nicht schädigen zu wollen, hat sich der r.-Correspondent dennoch in so boshafter Weise gegen die Metzger ausgesprochen, daß wir ihm so lange welter keine Antwort mehr geben, bis er öffentlich seinen Namen genannt hat, wozu auch wir bereit sind. Außer der Boshaftigkeit verräth er auch sehr viel Unkenntniß unseres Geschäftsbetriebs und hat sich entgegen seiner eigenen Mahnung auf der Chaussee zu bleiben, selbst nach allen Seiten so verirrt, daß wir ihn auf diesen Wegen allein lassen. Wir ver weisen alle Interessenten nochmals auf unseren Artikel in Nr. 76 des Anzeigers, welcher eine wahrheits— getreue Darstellung der wirklichen Verhältnisse der Schlachthausfrage enthält. Wer dieselben ohne VWor— urtheil prüft, wird uns Recht geben müssen. d. Friedberg. Wir machen die Besucher des Frankfurter Schützenfestes auf den am 10. Juli Morgens 4 Uhr von Cassel abgehenden Extrazug wiederholt auf— merksam, dessen speclelle Fahrzeiten für Gießen, Butzbach, Bad-Nauheim und Friedberg wir in unserer vorigen Samstagsnummer brachten. Zu diesem Zug werden bekanntlich Retourblllets mit fünftägiger Gültigkeit aus— gegeben. E. Okarben. Am 10. und 11. Juli findet wie bekannt das Bezirksfest des Wetterauer Sängerbundes dahier statt. Alles rüstet hierzu und in wenigen Tagen werden wir den Ort in seinem Festkleide erblicken. Wer vor 23 Jahren auf der Fahnenweihe dahier gewesen ist, wird es sich gewiß nicht nehmen lassen, trotz verschiedener Feste, welche auf diesen Tag fallen, unserem Bundesfeste beizuwohnen, denn noch heute erzählen die Sänger— Veteranen von dem schönen Verlauf jenes Festes. Wir sind der Zuversicht, daß alle Gäste, welchen wir ein herzliches„Willkommen“ zurufen, einen frohen, genuß— reichen Tag verleben. Fuͤr das leibliche Wohl wird, wie frühere Gelegenheiten bewelsen, Gastwirth Baßmann bestens Sorge tragen. i. Rendel. An unserem Kriegerfeste nächsten Sonntag den 10. Juli werden sich 13 Verelne betheiligen. Das Montag den 11. Juli Abends angekündigte Feuerwerk wird von Kunstfeuerwerker Walter aus Frankfurt a. M. abgebrannt werden. Samstag Abend 8 Uhr findet ein Zug durchs Ort zum Festplatz statt, woselbst Harmonle— musik stattfindet, Allerlei. 1 Frankfurt, 6. Jull. Der Ex⸗Khedive von Egypt Ismael Pascha, ist nebst Harem und großem Gefoge hier angekommen und im Frankfurter Hofe abgestlegg Frankfurt, 7. Juli. Ein brutales Verbrech versetzte gestern Abend, kurz nach 9 Uhr, die Bewohnn der Gelnhäusergasse in nicht geringe Aufregung. De „Gen.-⸗Anz.“ berichtet darüber: In dem Hause Nr. genannter Straße wohnt neben anderen Miethern ein gewisser Ferd. Bezold, der eine Glanzwäscherei betisch, und der Auslaufer und Glanzwäscherel-Inhaber Jullg Neumann. Beide lebten seit langer Zeit in erbittert gaga Feindschaft. Nun wurde Neumann, der mit der Bee zahlung der Miethe fortgesetzt im Rückstand blieb u dessen brutales Benehmen alle Hausbewohner belästige, gestern auf Antrag des Hausbesitzers ezmittirt. Je hielt er den Augenblick zur Ausführung eines Racheaelg gegen Bezold für gekommen. Er schlich sich bei en brechender Dunkelheit ins Haus zurück und erwarte . isntlch ant. bean Le N be am Fuße der Treppe seinen Gegner. Bezold konnte, der auf dem Gange herrschenden Dunkelheit seinen Fal nicht sehen, und als er an dlesem nichtsahnend vorübee ging, stieß ihm Neumann ein spltzes, etwa sechs Zul langes Messer bis ans Heft in die linke Brustseite. Jh „bin gestochen“, schrie der tödtlich Verwundete auf, un dann röchelnd zusammenzusinken. Im dritten Stock gab es Lärm, die Angehörigen Bezold's kamen herb der Mörder floh ins Parterre und begab sich nach dei he Abort, wo er das Messer in einem Sandhaufen ve steckte. Alsdann betrat er, als ob nichts geschehen wär die Wirthschaft. Mittlerweile hatte man den Verwundetg in seine Wohnung gebracht, wo er nach wenigen Minu verschied. Neumann, auf den sich alsbald der Verdach der Thäterschaft richtete, wurde in der Reisberger'sches Wirthschaft bald darauf verhaftet. Der Mörder ist g ständig. Er zählt 62 Jahre und ist aus Danzig gebüri Trier, 6. Juli. Der Luxemburger Schnellzug stief gestern Nachmittag bei der Station Wasser billig m einem Güuͤterzuge zusammen. schinen stark beschädigt, so daß sich ein grausiges Bil der Zerstörung bot. Zum Glück sind die Reisenden, mit Ausnahme von drei leichtverletzten, sowie das Zug personal mit dem Schrecken davongekommen. Zug, 6. Juli. Zwei ganze Häuserreihen mit ett; 30 Häusern sind heute plötzlich in den See versunken. Di Zahl der Todten ist noch nicht festgestellt. Der Eisenbahn und Schiffsverkehr geht regelmäßig. Der Menschenverliß bei der See-Katastrophe wird amtlich auf 11 angegebi im Publikum dagegen hält man fest an über 100, mesß herbeigeeilte Neuglerige. 30 Häuser wurden vernichtet 270 Menschen wurden obdachlos.— 7. Juli. Professeh, Heim, der berühmte Schweizer Geologe, hatte geste einen namhaften Umkreis als wahrscheinlich noch a fährdet bezeichnet; heute Mittag fanden daselbst fol währende Boden-Senkungen statt, in der vergangen Nacht in der Vorstadt ein weiterer Nachsturz des S ufers in den See. Bisher sind mehr als 30 Haͤusch versunken. Rach dem Gutachten der Sachverständige sind noch weitere Einstürze wahrscheinlich. 1 Pest, 5. Juli. Zufolge einer weiteren Meldung auf Jaszbereny erfolgte die Dynamitexplosion durch fehlerhafß Handhabung der Bixford-Zündschnur. Gerödtet sind. verwundet 40 Personen, darunter 27 schwer. Der Honvebz minister begab sich sofort mit Aerzten nach Jaszberenh. Rom, 6. Juli. Aus Catanka liegen zuverlässig Nachrichten vor, daß dort mehrere choleraartige Etz krankungen vorgekommen sind. Eine amtliche Feststellung fehlt noch. Die Truppen sind außerhalb der Stable untergebracht. Handel und Verkehr. Butzbach, 6. Juli. Wochenmarkt. Butter kostel per Pfund M. 0.90—0.95. Käse per Pfd. 4445 Pf. Eier 2. St. 9 Pf. Wasserwärme der Usa: 8. Juli Mittags: 160. C. Walter. Rirchliche Anzeigen für Friedberg Evangelische Gemeinde. 5. Sonntag nach Trinitatis. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Dr. Weiffenbach, Gottesdienst in der Stadtkirche. Vormittags 10½ʒ Uhr: Herr Candidat Büchner. Nachmittags 1½½ Uhr: Herr Candidat Koch. Gottesdienst in der Burglirche. Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Dr. Diegel— Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Dr. Weiffenbach, Katechismuslehre. Ratholische Gemeinde. Samstag Nachmittag von 5 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen 6 Uhr: Beicht; 3/7 Uhr: Austhellung der heil. Communtion. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Chrtstenlehre und Andacht. 3 prakt. Arzt u. Geburtshelfer, Dr. Overlach Spezialarzt für Frauen 1. 9 Unterleibskrankh., Frank, furt a. M., Stiftsstr. 22. Sprechstunde tägl. von 10 bis u. 3—5 Uhr. Auswärts w. a. briefl.(8716.) 2120 Eingesanbt. 2492 Wir wollen nicht verfehlen, auch an dieser Stelle auf das in unserer heutigen Nummer angekündigte Conees Der letzte Wagen de! Schnellzuges gerieth aus dem Geleise, mehrere Wage des Güterzuges wurden zertrümmert und beide Ma Ie loben i boten Loh Augeigers I belaufen ae at Inf Eaussalnt Lan Finde Cond.“ Famanns Ge Filedberz. rt Soumerpant ihne Gumn act billigen pe Maar A. Fe i ichen S Aue Tonis L jedem der Frau Erbgroßherzogin von Baden und JJ. Hh. de Prinzessin Friedrich und Hilda von Anhalt ein Concert Montag den 11. d. Wts., Nachmittags 2 Uhr, an— küigend, sollen auf dem Rathhause dahler folgende Ar— bien öffentlich in Accord gegeben werden: 1 Hoch Weisel am 7. Juli 1887. 291 0 1 Bade⸗Thermometer, u roßer Auswahl zu sehr billigen Preisen üngel's Garten aufmerksom zu machen. Joseph uner und seine Frau hatten die Ehre, in Königstein Ihren Hoheiten dem Herzog und der Frau Herzogin Nassau, Ihren Königl. Hoheiten dem Erbgroßherzog geben und sich durch, ibre Vorträge die Zufriedenheit den Beifall der höchsten Herrschaften zu erwerben. Bekanntmachung. Pflasterarbeit, veranschlagt zu Lieferung von Pflasterkies Chausirarbeit Großherzogliche Bürgermetsterei Hoch-Weisel. Wörner. Perspective, Brillen L. Hanau,, Hofuhrmacher und Goldarbeiter. Jin fleißiges Mädchen, ei hohen Lohn gesucht. Von wem? sagt die Exped. den Anzeigers. 2500 n. 8 Zu verkaufen sind zu jedem annehmbaren Preise: 1 eßtisch mit Instrumenten. Bände der Zeitschrift: Ueber Land und Meer, 1 sönde Conv. Lex. des Witzes, Hamors, Satyre. geumanns Geograph. Lex, 3 Bände, mit Atlas. Friedberg. 2499 Frau Major Römheld. es kochen kann und Hausarbeit verrichtet, wird 1862/86 geb. eneralstabswerk über den Feldzug 1870/71. oussaint⸗Langenscheidt: Franz.⸗deutsches Wörterbuch. 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Juli: Morgens 5 Uhr: Glockengeläute und Böllerschüsse. 7— 8 Musik auf der Empfangstribüne vor dem Rathhause. 95 Festgottesdienst, 8 77 2— 21 Empfang der Vereine. 17 Aufstellung des Festzugs an der Klein-Karbeuer Chaussee. 17 Zug durch das Dorf nach dem Festplatz. Begrüßung der Vereine.— Gesang der Vereine und der Schuljugend.— Festrede.— Gesang.— Tanz und Volksbelustigung. Montag den 11. Juli: Nachmittags 2 Uhr: Zug auf den Festplatz, daselbst Tanz und Volksbelustigung. Abends 9½, Bengalische Beleuchtung des Festplatzes und großes Feuerwerk. Eintritt zum Festplatz frei. 2479 Das Comité. —— 5 5— 2 Einladun 2 Bei dem nächsten Sonntag und Montag den 10. und t. Juli stattfindenden Kriegerfeste zu Rendel bee die Festwirthschaft übernommen. Indem ich zum Besuche dieses Festes freundlichst einlade, bemerke ich, daß für aute Speisen, sowie ein gutes Glas Bindings-Bier und vorzüglichen Apfel⸗ wein gesorgt ist. Achtungsvoll 9452 Hermann Neck zu Vilbel. 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HMeiurich Geiss Prinzip: fleelle, sagen herzlichen Dank punketlichste und Groß⸗Karben, 3. Juli 1887. billigste 4 1 a 1 0775 4 N 2468 Die trauernden Hinterbliebenen. Neuen Bienenhonig, Danksagung. fund 90 Pf., zu haben bel Für die vielen Beweise herzlicher Thellnahme bei dem das Pfund zu fo Wolfheimer, Bienenzüchter, kurzen Kranksein und der Beerdigung unseres lieben 2467 in Ober⸗Rosbach. Sohnes, Bruders und Schwagers 5 F HMarl Bailly, 3 25 7 5 sowie für die überaus große Blumenspende sagen wir 2 unseren herzlichsten Dank. 5 Bailly-Brunnen. Die trauernde in verschledenen Größen per Schachtel 35 Pf., bei 2490 0 Familie Bailly. Carl Bindernagel. — 9 Musikverein Friedberg. N den 10. Juli, Nachmittags 3¼ Uhr, Concert in der Siadtkirche unter gefl. Mitwirkung der Frl. M. Buff, Concertsängerin aus Gießen, Frl. Haake aus Lüneburg, Herr Seminarlehrer L. Buff von hier, sowie des Sängerchors des Schullehrerseminars. Dirigent Herr Seminarlehrer Schmidt. Programm. „Satz Mendelssohn 1809. 8. Ich weiß, daß mein en lebt, 1. Sonate für die Orgel, Arie für Sopran. Händel 1685. Herr Buff. Frl. Haake Ir. aa 2 15 lieblich ist deine 1 5 9. Ein feste Burg ist ner Gott, kännerchor 5 den en e, anette Walther 1496. 3. Ehre sei dir Chrlste Schütz 1585. 10. Adagio für Cello.. Goltermann. 4. Christe eleison... Benevoli 1600. 11. Ehre sei Gott in der Höhe!. f Bortlinansky 1752. ler dals 514. 12. Lieder fur Sopran(Frl. Buff) 5. F e 5 9. a. Wenn der Herr ein Kreuz schickt Radecke. Höre Israel, Arle für Sopran Mendelssohn 1808 b. Gott, den ich ff! 117 Herden Frl. Buff.. S Hiller 1811. 7. Psalm 100 Mendelssohn 1809. 18. Halleluja. Händel 1685. intrit frei. 6. Pundessest des Metterauer-Sängerbundes verbunden mit der Fahnenweihe Gesangvereins„grohsinn“ zu Okarben am 10. und 11. Juli 1887. Von 11 bis ½1 Uhr: Empfang der auswärtigen Vereine. Um 1 Uhr: Probe im Ritter-Hof; sodann 2471 Abholung der neuen Fahne durch Bundes-Delegirte. Um ½ꝭ2 Uhr: Zug auf den Festplatz. Nach Beendigung derselben: Tanz. A Festrede und Vorträge der Vereine. Montag Nachmittag 3 Uhr abermals Zug auf d den Fesiplatz. Bundesfest und Fahnenweihe zu Okarben. Auf dem mit großem Zelte versehenen und hübsch decorirten, im Wiesengrunde bei Okarben sehr schön belegenen Festplatze halte ich Sonntag den 10. Juli, von 11 Uhr Morgens ab, bei bester Restauralion vorzügliches Bier, Apfelwein, sowie reingehaltene Weine im Zapf. Montag den 11. Juli Nachmittags gegen 3 Uhr, nachdem der Verein und das Comité die Festdamen im Festzug auf den Festplatz geführt, wird bei Tanzmusik und anderen Belusti— gungen die Wirthschaft weiter geführt. Die Preise für Speise und Trank habe ich sehr ermäßigt und sind solche an meinem Zelt ꝛc. angeschrieben. Montag Abend wird ein Feuerwerk abgebrannt werden. Zu sämmtlichen Feierlichkeiten, wozu 14 Vereine ihre 305 gegeben, ladet Nah und Fern zum freundlichen Besuche ergebenst ein Der Festwirth 2470 II. Bassmann. Geschüfts- Empfehlung. Nachdem ich 13 Jahre lang als Kürschner und Kappenmacher im 9 des Herrn Johann Koob thätig war, habe ich mein eigenes Geschäft gegründet und befindet sich jetzt meine Wohnung und mein Laden Kaiserstraße Nr. 117 im Hause des Herrn Louis Nappolt. Mein großes Lager in Hüten und Kappen empfehle ich zu billigen 8 und bitte um geneigten Zuspruch. Julius Friedrich. dage-.* U 6 Gothaer Ektpelatwurst Jeiusten binburger Rl per Pfund empfiehlt 2448 Fr. Hilbrecht Wwe. in haltbarer Winterwaare bei 2466 Villielm Hertsch. Sonnenschirme A 5 2422 empfiehlt zu billigen Preisen nzeige. 2335 M. Holler. Mein Blumengeschäft befindet sich von heute an in dem Hause des Herrn Fruchthändler Löb, vis-àA-vis dem Hötel Hammel ei 7 Trapp. Blumen Bouquets und Kränze von frlschen und Prima-⸗Waare, jetzt wieder stets 6 haben bei antenne werden stets zu. 2491 Gg. E. Hanstein. Gut empfohlenes Dienstpersonal Futter⸗Neffe sucht und plaeirt auf sofort und später empfiehlt 2494 Carl Damm, Usagasse. 2319 F. J. Nees, Vermittelungs-Büreau. Impfung. Samstag den 9. Juli d. J., Nachmittags 2 Uh, öffentlicher Impftermin auf hiesigem Rathhaus. Dur selbe dient zugleich als Revlstonstermin für die im Ter. vom 2. Juli d. J. gemachten Impfungen. Alle i Termin Geimpften müssen bei gesetzlicher Strafe u. Revision vorgestellt werden; nur ärztlich bescheinf Krankheit entschuldigt. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 2388 Steinhäußer. Philippi's zallentelleffe ö Sonntag den 10. Juli findet Harmonie- und Tanzmusik statt. Anfang 3 Uhr. Ae e Se, 75 Philippi's Felsenkeller Friedberg. 2473 e wird vom 10. Juli bis zum 4. September abgehalten. Preis M. 250. 2. 18 8 M. 200. 3. Preis M. 175. 4. Preis M. 150. 6. Preis M. 100., zusammen 50 Preise jeden Tag Loose geworfen werden. Das Loos kosstt 20 Pf. Es ladet freundlichst ein Joh. Ruppel. Binzel's Garten. Samstag, 9. Juli: Uational-Concert der rühmlichst bekannten Coneert- und Alpensänger⸗ Gesellschaft Joseph und Mathilde Pleitnet aus dem bayrischen Aeg a im National-Costüm, Anfang 8 Uhr. Entree 20 PI.— Das Kirschenfest zu Wülfershein findet nächsten Sonntag den 10. d. Mts. bei gut besetzts Harmonie⸗ und Tanzmusik statt, ausgeführt von di Kapelle Bangel, wozu freundlichst einladet Chr. Hofmann, 2488 Gastwirth. Arbeitskleider, als: Röcke, Westen, Hosen, Blousen, Hemden, fern Strümpfe, Socken ꝛc, empfiehlt billigst in schöner Auswahl 2391 C. W. Schleuning. Warme Bäder jeden Tag. 2131 C. Walter. Photogr. Atelier Schrade! Preis M. 120. ff Es könn 2 Kaiserstr. 58, vis-A-vis 1 Friedberg, Hotel Trapp. . Parthie 23² Stroh und Filzhüte zu bedeutend hetabgesetzten Preisen 3 Leinene Herten⸗ Knabenanzüge in größter Auswahl billigst. J. Fürth's Erben. eue hol. Vollhäringe 2465 bet Vilhelm Fertech. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 28 und eine Beilage.) 75 c — gfk uf Ae de h. 0 1 00 0 f hig f 11 2 1 f. loc St. Okarbe 1 Hol Nontag on Ftancker Mirler⸗Unter A Ra Die Verf guppe und üvenbofs, cler sortge Ockstad De 0 H5 Nontag alddistrikt Uhr an: 239 Stu 12 Rau J728 Wel 8 Rau fun Verseigt Ober- Gr. Die 2 ü n b uiste 5 fannt work Iuledt i Austr a . HKoob 9 Kaiserstraße, vis-A-vis der Posse Lu lde Pleitn, f Codir Co * 0 Fl. 4 2444 5 5 geilage. 80. Auf Antrag der Frl. M. Volk soll die derselben gebörende Hofraithe Flur II. Nr. 477, in der Kaiser⸗ straße gelegen, Montag den 11. Juli l. J, Vormittags t Uhr, in hiesigem Rathhaus an den Meistbietenden versteigert werden. In dem Hause wird ein Wollwaarengeschäft betrieben und sollen die vorhandenen Waarenvorräthe und Laden— Einrichtung versuchswetse mitverstelgert werden. Falls sich Käufer für Haus- und Geschäfts-Inventar nicht finden, soll das Haus für sich zum Ausgebot kommen. Friedberg den 5. Juli 1887. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 2454 Steinhäußer. Schälholzversteigerung. Dienstag den 12. d. Mts., Vormittags 8 Uhr, sollen in dem Freiherrlich v. Rothschild'schen Walde„Altenberg“ öffentlich meistbletend versteigert werden: 4 Raummeter Eichen-Schälknüppel, 11000 Stück Eichen Schälknüppel und Reisholzwellen. Okarben den 5. Juli 1887. Fretherrliche Forstverwaltung. Kranz. —* 8 Holzversteigerung. Montag den 11. Juli werden in den Freiherrlich von Franckenstein'schen Walddistrikten Kuppe, Allmey und Mörler⸗Unter versteigert: 24 Raummeter Eichen Schälknüppel, 11 K„ Stöcke, 31500 Stück Eichen⸗Schälwellen, 570„ Eichen⸗Wellen(Backholz), 380„ Eichen Stangen, zu VBaumstützen geeignet. Die Versteigerung beginnt Morgens 8 Uhr im Distrikt Kuppe und wird gegen 9 Uhr in Allmey, zunächst des Löwenhofs, gegen ½12 Uhr Vormittags in Mörler⸗ Unter fortgesetzt. 8 kwilscrshes 1 6 2440 Holzversteig i e, leider, 1 n schöner Au 1 senleunia Bäder C. Bell 6 cha ich von Ritter'schen Walde Haselheck ist genehmigt und 1 4 1 4 Ockstadt den 5. Juli 1887. Der Frhr. von Franckenstein'sche Oberförster Rumpf. f erung. Montag den 11. Juli l. J. kommen in dem Domanial⸗ KLalddistrikt Frauenwald, Schlag IX, von Morgens 9 Uhr an: 2055 Stück Schäleschen Baumstützen, 12 Raummeter Schäleichen Knüppel, 5726 Wellen Schäleichen Reisig, 8 Raummeter Spähne fur Versleigerung. Ober⸗Rosbach am 5. Juli 1887. 0 Großherzogliche Oberförsterei Ober Rosbach. 2458 Strack. Holzoersteigerung. Die heule abgehaltene Holzversteigerung im Freiherr— ber erste Abfahrtag auf Samstag den 9. Juli l. J. be⸗ kimmt worden. Friedberg den 28. Juni 1887. 3 In Auftrag der Freiherrlich von Ritter'schen Guts— verwaltung Rüdesheim: Heidt. Bekanntmachung. Sämmtliches im Gemeindewald Ober Rosbach im laufe d. J. ersteigerte Holz muß bis zum 20. Juli l. J. 463 ([bgefahren sein. Ober⸗Rosbach am 6. Juli 1887. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober Rosbach. Blecher. 2 Eichenlohholz⸗Versteigerung. Montag den 11. Juli soll in dem Revier Feld heim, Histrikt Hinterwald, öffentlich versteigert werden: 103 Naummeter Prügelbolz, 96 75 Reiserprügel, 7 Reiser, 1 7 Eichen⸗Stämme von 9 Meter Länge, 32 Centi⸗ meter Durchmesser, 2,35 Kubikmeter Inhalt, 3 Kirschen-Stämme von 7 Meter Länge, 30 Centt⸗ meter Durchmesser 1,37 Kubikmeter Inhalt. Die Verstesgerung beginnt präcis 9 Uhr im Distrlkt Hbinterwald. Arnsburg den 9. Juli 1887. 3 18 Henckel. Im Reinigen von Bettsedern enpflehlt sich Frau Möbs Wittwe, o wohnhaft in der Burg im v. Löw'schen Thorhause. 5 Hofraitheversteigerung. Oberhessischer ö Betheiligt sind 70 Handwerker- Kunst Gewerbe- und weibliche Fortbildungsschulen, welche mit dem Landesgewerbverein in Verbindung stehen. Mit Genehmigung des Großherzoglichen Ministeriums des Junern und der Justiz werden außerdem Gymnasien, Realgymnasien, Real— schulen, Schullehrer-Seminare, Präparanden-Anstalten und Volksschulen aus allen Kreisen des Großherzogthums vertreten sein. An der Ausstellung von Lehrlings-Arbeiten sind 1750 Lehrlinge mit selbstgefertigten Arbeiten betheiligt. f Wir beehren uns, zu recht zahlreichem Bes Darmstadt den 21. Juni 1887. Großherzogliche Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverein. e ink. Dr. Hesse— * 1 3* 1 K 2* 4 Die versicherungsgesellschaft Thuringia in Erfurt gewährt— außer Feuer- und Transport-Versicherungen— a Kapitalversicherungen auf den Todesfall mit und ohne Dividende. Dividenden werden schon von der dritten Jahres prämie an gewährt und steigen nach Verhältniß der Versicherungsjahre. Bei An— nahme einer Durchschnitts-Divldende von drei Prozent erhält der Versicherte beispielsweise für das 10., 20., 30., 40. Versicherungsjahre der Jahresprämie als 30 60 90. 120 Prozent Dividende; b. Altersbersargungen, Aussteuer-, Militärdienst⸗ und Renten⸗Versicherungen; o. Versicherungen gegen Reiseus fälle, sowie gegen Unfälle aller Art Im Jahre 1888 waren 20,440 Personen mit 237,991,378 Mark versichert. Prospekte und Antragsformulare stehen bei Unterzeichnetem unentgeltlich zu Diensten und ist derselbe zur Ertheilung jeder Auskunft gern bereit. 278 Philipp Vogt, Agent der Thuringia. Frankfurt a. M bafe boldschmidt. Eröffnung der vergrößerten, hochelegant eingerichteten n I. Stock. uche dieser Ausstellungen ergebenst einzuladen. (F. a. 367/6.) 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Juli er., Nachmittags 4 Uhr, sollen in dem Hof der israelitischen Gemeinde zu Groß-Karben die Pflasterarbeiten, sowie das Ausschachten eines Grabens hinter der Synagoge an den Wenigstnehmenden vergeben werden. Der Vorstand: 2462 Kulb. Regen-& Sonnenschirme, Leiden Filz-& Strohhüte in allen Farben und Formen empfiehlt billigst 2434 l Schmidt, 8 Conditor Fritz in Bad⸗Nauheim. 865 5 Prima Falzziegel, beste und billigste Dachbedeckung, in Güte unübertroffen (F. v. Müller, Eisenberg), liefert waggonweise und hält stets auf Lager(F. a. 409s½.) Groß⸗ Karben. 1320 Dabid May. Zum Einmachen empfehle alle Sorten Geleée⸗ und Oostgläser, Vienhonig⸗ gläser, steinerne Töpfe ꝛc. zu den billigsten Preisen. 2307 Georg Gross. Ein Mädchen, welches einfach zu kochen versteht, wird für Mitte August in ein Pfarrhaus auf's Land gesucht. Näheres zu erfragen bei Frau Geh. 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