Donnerstag den 9. Zuni. J 67. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht be Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf, Annoncen von igefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. i Amtlicher Theil. betreffend: Den Termin zur Einsendung der Gemeinderechnungen und Voranschläge, hier Liquidation der 1 Ausstände zu den Gemeinderechnungen für 1885,86. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen 1 Die Erledigung unserer Verfügung vom 30. April 1887, Kreisblatt Nr. 52, bringen och damit rückständig sind, in Erinnerung. Petreffend: Die Ausführung der Bestimmungen der Gewerbeordnung über die Arbeitsbücher, Arbeits karten 1 und Beschäftigung von Arbeiterinnen sowie jugendlichen Arbeitern in den Fabriken. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen id erwarten Bericht innerbalb 8 Tagen. Friedberg den 4. Juni 1887. Bürgermeistereien des Kreises. wir andurch für diejenigen von Ihnen, welche Dr. Braden. Friedberg den 4. Juni 1887. Bürgermeistereien des Kreises. Wir erinnern die Säumigen an die Erledigung unserer Verfügung obigen Betreffs vom 15. April 1887— Kreisblatt Nr. 46— Dr. Braden. sochwah e 3 Deutsches Reich. Darmstadt. Dem Buͤrgermeister zu Mainz Oechsner wurde der Charakter als Ober— E uͤrgermeister und dem zweiten Beigeordneten 1 00 Mainz Reinach der Charakter als Commer— 1 Earath, dem Beigeordneten zu Mainz Dr. Gaßner, end dem Bauunternehmer Usinger zu Mainz das Aderhül 25 1. Kl. des Philspps-Ordens, dem Jaurath Kreißig zu Mainz die goldene Verdienst— gedaille für Wissenschaft, Kunst ꝛc. und dem sidtischen Bauführer Högy zu Mainz das silberne *. Slant,; t Halstuch keuz des Philipps Ordens verliehen, der prov. fealgymnastallehrer Geiger zu Gießen zum defi— even Lehrer ernannt, der Hauptsteueramtsdiener „„„ Darnmstadt Frank, auf Nachsuchen, unter Au— 1 5 ö lte eunung seiner Dienste in den Ruhestand ver⸗ f bt, der Kanzleidienergehilfe Goͤbel aus Rheinheim 2 um Hauptsteueramtsdiener in Darmstadt er— 1 Eunt, und der Pfandmeister bei dem Rentamt denhütt Neßen Grünewald an das Rentamt zu Lampert⸗ „ Im versetzt. Der Gerichtsassessor Eberwein m Gießen wurde zur Rechtsanwaltschaft bei dem itsgericht Nidda zugelassen. 1 Mainz, 6. Juni. Die Feier der Hafen— eabung verlief in Gegenwart der Großher— Aczlichen Familie und deren Gäste in gelungenster I Jeise. Im großen Festzuge waren 36 Vereine d 5 Militärkapellen vertreten. Nachdem der ig an dem Lagerhause angekommen und drei Istredner gesprochen, überreichte Bürgermeister Ischsner dem Großherzog die Schlüssel zum herhause, worauf der Großherzog von der Ittribüne zum Thor des Lagerhaufcs schritt, folgt von seinen Angehörigen und der Fest— Hellschaft und das Thor öffnete. Darauf fand Rundgang durch das schon gut gefüllte Lager— huis statt, worauf eine Fahrt zu Schiffe zur sichtigung der gesammten Anlage stattfand. Jese Festfahrt nahm einen glänzenden Verlauf mogen an derselben ca. 10,000 Menschen 34 Dampfern theilgenommen haben. Das Jeinufer war in Mainz und in sämmtlichen Mrorten bis Walluf mit Menschen dicht be— shrten Musikbanden mit sich, alle waren reich pflaggt und herlich mit Grün geschmückt. Die De ßherzogliche Familie, die ersten Würdenträger in die Ehrendamen von Mainz nahmen auf Schiffe„Niederwald“ ein Gabelfrühstück Auf allen Schiffen wurden die Theilnehmer , Fahrt bewirthet, indem treffliche Weine und , o besetzte Buffets unentgeltlich zur Verfügung — i Gaͤste standen. Das darauf folgende Fest— essen in der Stadthalle vereinigte annähernd 1000 Personen. Oberbürgermeister Oechsner brachte das Hoch auf den Großherzog aus, der Abends fand Concert vor der Stadthalle und Feuerwerk auf dem Rhein statt. Berlin, 5. Juni. folge hat sich der Kaiser auf der Reise in Kiel eine Erkältung zugezogen, welche zwar durch— aus keinen ernsten Charakter trägt, aber doch das Aufgeben der projectirten Reise nach Liegnitz nothwendig machte. Das bereits nach Liegnitz abgegangene Gefolge des Kaisers reiste heute von dort wieder zurück. Der Kronprinz kam heute Vormittag von Potsdam hier an und be— suchte die Großherzogin von Baden. Wie jetzt verlautet, soll der Kronprinz mit Familie am Sonntag Abend nach England abreisen. — Dem Bundesrathe ist der Entwurf eines Gesetzes, betr. die Anwendung der abgeänderten Reichsgesetze auf die landesgesetzlichen Augelegen— heiten Elsaß Lothringens zugegangen, dessen ein— ziger Artikel folgendermaßen lautet: Durch kai— serliche Verordnung kann mit Zustimmung des Bundesraths angeordnet werden, daß eine durch Reichsgesetz erfolgte Abänderung reichsgesetzlicher Vorschriften, welche in Elsaß-Lothringen als Landesrecht gelten, für Elsaß-Lothringen landes rechtliche Anwendung finden soll. In der Ver— ordnung ist zugleich der Zeitpunkt festzusetzen, von dem ab die Abänderung in Wirksamkeit tritt. — 7. Juni. Der Reichstag genehmigte in zweiter Lesung den Gesetzentwurf, betreffend die Abänderung des Gesetzes über den Verkehr mit Nahrungs- und Genußmitteln, sowie in dritter Lesung die Unfallversicherung für Bauarbeiter. — 6. Juni. Die Zuckersteuer-Commission begann heute ihre Arbeiten; von einer General— discussion wurde auf Vorschlag des Vorsitzenden abgesehen. Die Discussion und Abstimmung über, den F. 1 wurde ausgesetzt und sofort die§§. 2, 3 und 6, betr. die Erhebung der Zuckersteuer und die Steuervergütung, discutirt. Staats- secretär Jacobi vertheidigt die Regierungsvor— lage, indem er die Bedeutung der Conservirung des gegenwärtigen Steuersystems hervorhebt, durch Aenderung desselben würde die Basis der bestehenden Zuckerfabriken in bedenklicher Weise verschoben werden. Der Staatssecretär bekämpf die Anträge Stolberg und Kardosff, betr. die Erhöhung der Steuervergütungen bezw. die Er— höhung der Verbrauchsabgaben. — 7. Juni. Die Branntweinsteuer-Com— mission des Reichstags genehmigte heute ein— stimmig den Bericht des Referenten Abg. Gamp. Bezüglich der zur Vorlage eingegangenen Peti— tionen beantragt der Bericht, sie durch die ge— faßten Beschlüsse als erledigt zu erklären. Morgen Großherzog erwiederte mit einem Hoch auf Mainz. Hiesigen Blättern zu- absichtigt man in findet voraussichtlich die letzte Sitzung statt. Da— selbst steht die Nachsteuer und der Termin für das Inkrafttreten des Gesetzes zur Frage, ebenso die Abstimmung über die ganze Vorlage. — Die Berliner„Post“ vom 26. v. Mts. enthält folgendes: Dem Vernehmen nach be— Chile die Versuche, Aus— wanderer aus Deutschland heranzuziehen, weiter fortzusetzen. Nach dem Ergebnisse der bisherigen Versuche können jedoch Auswanderungslustige vor überspaunten Erwartungen nur gewarnt werden. Zahlreiche deutsche Auswanderer, welche seiner Zeit von den chilenischen Agenten ange— worben waren und sich im südlichen Chile nieder— gelassen hatten, haben dort ihr Fortkommen als Landwirthe nicht finden können und sich nach den größeren Städten gewandt, wo sie bei dem Mangel an Arbeitsgelegenheit die öffentliche Mildthätigkeit in Auspruch nehmen. Kolonisten, welche nicht hinreichende Mittel zur Auschaffung des Inventars besaßen, sind ganzlich verarmt, haben ihre Stellen aufgeben müssen und suchen nunmehr in den Städten ihr Dasein zu fristen. Es kann daher gegenüber Anerbieten chilenischer Agenten nur zur Vorsicht gerathen werden. Königstein, 6. Juni. Die Herzogin von Nassau traf heute in unserem Städtchen wieder ein. Die Bevölkerung hatte zu Ehren der hohen Frau ihre Häuser mit Flaggeuschmuck versehen. Ausland. Belgien. Brüssel. Belgien schloß mit Krupp eine Lieferung von Stahlkanonen in der Höhe von 16 Million ab. Großbritannien. London, 7. Juni. Das Unterhaus nahm die zweite Lesung der Einnahme— budgetbill und der Staatsschuldbill an. Aus Stadt und Land. h. Friedberg. Professor Dr. Köstlin hat bekannt— lich ein Büchlein zu Gunsten der Herberge zur Heimat dahier her usgegeben, zwei Vorträge von ihm enthaltend, die er im Winter 1885 zur Unterstützung der Verwun⸗ deten auf dem bulgarisch serbischen Kriegsschauplatz ge— halten hat, unter dem Titel„Im Felde, Bilder und Er— innerungen aus dem Jahre 1870,71“, auf das wir hier nochmals mit allem Nachdruck aufmerksam machen wollen Was das Büchlein in hohem Grade empfehlenswerth macht, das ist, was die Form anlangt, die anziehende Sprache, in der es verfaßt ist, und was den Inhalt an— langt, die populäte Darstellung der Geschichte des Krieges in 1870/1, die Veranschaulichung des Kriegslebens, insbesondere die hohe Bedeutung eines tüchtigen Militär— standes, vor dem es Respekt und Achtung erzeugt, Er— weckung von Vaterlandsliebe und Liebe zum Katser und den Führern im Krieg, und Würdigung des Werthes der Religion und relfglösen Zuspruchs in den Nöthen und Leiden des Krieges. Doch lassen wir einige Beur teller des Werkchens in Zeitungen und Briefen zum Wort kommen: Der Schwäblsche Merkur:„Niemand wird diese, die Erelgnisse vom Ausmarsch bis zur Katser— parade bei Villiers umfassenden, aus echt schwäbischer Gemüthstlefe redenden und vom frischen Hauch der Un mittelbarkelt durchwehten Tagebuchblatter aus der Hand legen, ohne von der vergangenen großen Zeit einen neuen, berzbewegenden Eindruck bekommen zu haben. Einen zweiten Liebesdienst sollen die Blätter thun, die Herberge zur Heimath in Friedberg unterstützen als einen Ort, da es die Wandernden der Wetterau heimatlich umweht und der Geist des Friedens sie umgibt.“ Das Stuttgarter Neue deutsche Famllienblatt nach einem kurz gegebenen Auszug:„Diese kurze Probe genügt, die lebendige und kraftvolle Art der Darstellung des Verfassers zu kennzeichnen.“ In einer anderen Nummer: „daß diese Schrift, die wir im Famklienblatte schon rühmend besprochen haben, nach wenigen Wochen eine 2. Auflage erlebt hat, zeugt für die Gedlegenheit der: selben.“ Die Neue Preußische Zeitung:„Hellen Auges und warmen Herzens sieht und schildert der Verfasser nicht allein das bunte, vielgestaltige Treiben des Krieges: er dringt in die Tiefe und belauscht das Wesen der Seele im Soldatenherzen. Der den Schwaben eigene gemüthvolle Zug tritt in den Schllderungen Köstlins in liebenswürdiger Weise hervor.“ In einem zweiten Ar tikel:„Der Verfasser hat auf den Schlachtfeldern, sowie bei der Pflege der Verwundeten unmittelbare Eindrücke von den gewaltigen Ereignissen des Kriegsjahres erhalten. Tit fe religtöse Empfindung, warmer Patriotismus machen die Lektüre ebenso fesselnd, wie die mit feiner Beobachtung geschilderten Details einzelner Etlebnisse mit verwundeten und sterbenden Kriegern.“ Das Kirchen- und Schulblatt für Würtemberg:„Die Geburtsstunde des neuen deut schen Reiches und die Erinnerung an die große Zeit der Erhebung in den Herzen aufzufrischen, dazu sind die dem Tagebuch entnommenen Selbsterlebnisse in besonderem Maße geeignet. Es sind lauter Erinnerungen an Selbst⸗ erlebtes, frisch, warm, anschaulich geschrieben, die durch die Ereignisse hervorgerufene Stimmung, die wunderbare Begeisterung, den furchtbaren Ernst lebendig wiedergebend, bald tief ergreifende, erschütternde Bilder vom Jammer des Krieges, bald ergötzliche Seenen, bald Friedens bilder mitten im Kriegsgetümmel, alle das eine predigend: „Vergiß es nie, deutsches Volk, was der Herr an Die gethan!“ Deutsches Litteraturblatt:„Es sind ergreifende Bilder, die uns der Verfasser hier vorführt. Hier lernt man die fürchterliche Kehrseite, aber auch die Poesie des Krieges kennen. Ich gestehe, daß mich manche Bilder bis zu Thränen gerührt, andere wieder tief erschüttert haben. Es wäre wünschenswerth, daß viele ähnliche persönliche Erfahrungen veröffentlicht würden.“ Aus Privatschreiben:„Noch ganz erfüllt von dem Inhalte und dem Segen für Herz und Gemüth, an Glaubens- liebe, an Ruͤhrung patriottschen Sinnes des mir zuge— kommenen Schriftchens„Im Felde“, rufe ich dem bie deren Verfasser, dem unser gewordenen Schwaben ein dankbares„vivat, crescat, floreat“ zu und hoffe, ihm über kurz oder lang die Hand dafür zu schütteln.“ Aus einem andern Schreiben:„Ich finde durch das Büchlein namentlich auch den Ausspruch Moltke's bestätigt, daß sich im Kriege die edelsten Tugenden des Menschen ent⸗ falten: der Muth, die Eatsagung, die treue Pflichterfül— lung und der Geist der Aufopferung; der Krieg ver⸗ hindert, daß die Welt in Fäulniß geräth und sich im Materialismus verliert! Darum mein Wunsch der wei testen Verbreitung dieses aus gezeichnet guten und lieben Büchleins.“ Genug der Stimmen, die noch ansehnllch vermehrt werden könnten; wir fügen nur noch bet, daß bei Seminarlehrer Wahl in Friedberg das Werkchen zu 60 Pf, in Parthien zu 5) Pf. zu haben ist. k. Friedberg. Auf der Sonne zeigt sich gegen wärtig in der Nähe des nordwestlichen Randes eine in teressante Gruppe von Flecken auf hellem, von Lichtadern durchzogenen Grunde. Unter diesen Flecken ist einer sehr groß, länglich und von einem mächtigen grauen Hofe (Penumbra) umgeben. Der Fleck steht gegen diesen Hof etwas excentrisch und zeigt dadurch unmittelbar, daß er in tiefern Schichten der Sonnenoberfläche liegt, als der ihn umgebende Halbschatten. * Butzbach Die Vorbereitungen zu dem am 18. und 19. Juni hier stattfindenden„Hessischen Feuerwehrfeste“ sind in vollem Gange. Die hiesige Feuerwehr bietet Alles auf, um den fremden Kameraden die Tage des 18. und 19. Juni zu recht angenehmen zu machen. Nach der Uebersicht der festlichen Veranstaltungen wird Samstag Nachmittags um 4 Uhr im Gartensaale des „Hessischen Hofes“ der 13. Hessische Feuerwehrtag abge halten bei welchem 110 Feuerwehren durch Abgeordnete vertreten sind. Des Abends ist Concert in der festlich beleuchteten, ca. 800 Quadratmeter großen, hübsch deko— Der Sonntag ist für den eigentlichen Festtag bestimmt. Um 8 Uhr wird die hiesige freiwillige Feuerwehr zu einer Hebung alarmirt. Die weiteren Stunden des Vormittags sind dem Empfange der ein— rückenden Wehren bestimmt, auf dem Festplatze spielt in- zwischen die Capelle der Gießener Regimentsmusik. In Aussicht ist ferner genommen, den fremden Kameraden auch die landschaftlichen Schönheiten unserer Gegend zu zeigen und ist daher ein Spaziergang nach unserem Aussichtsthurm und der Wilhelmshöhe geplant. Nach dem Mittags durch eln Hessischen Hofe, sowie durch Speisung in der Festhalle und den übrigen Gastwirthschaften die Magenfrage ihre Erledigung gefunden hat, stellt sich der Festzug um 2½ Uhr auf der Nieder-Welseler Chaussee auf und bewegt sich durch die Hauptstraßen nach dem Festplatz. Der Festzug dürfte aller Wahrscheinlichkeit nach der impo— santeste sein, den Butzbach je gesehen. Außer der Gießener Regimentsmusik spielen im Festzuge die Capellen ver schiedener Feuerwehren Sobald der Zug auf dem Fest— platze angekommen ist, beginnen die Schulübungen der Butzbacher freiwilligen Feuerwehr, worauf dann kamerad— schaftliche Uaterhaltung, Concert, Tainzvergnügen auf 2 Tanzböden u. s wi. stattfindet. Es ist Sorge getragen, daß auch dem größten Andrange durch genügende Sitz— plätze begegnet wird und nicht wie früher, ein großer Theil der Gäste gezwungen ist, den Festplatz zu ver— lassen. Der Festwirth hat für 6000 Sitzplätze zu sorgen und Alles aufzubieten, um bet billigen Preisen den An forderungen an Kuͤche und Keller zu genügen. Abends wird der Festplatz und die Halle prächtig beleuchtet und illumintrt und werden von Seiten der Beleuchtungs- Commission die größten Anstrengungen gemacht, um eine brillante Beleuchtung zu bieten, damit auch die Abend— stunden noch recht viele Gäste in fröhlichem Beisammen⸗ sein auf dem Festplatze vereinigen. Allerlei. Bordeauy, 7. Juns. Auf der Eisenbahn zwischen hier und Graves wurde gegen den Direktor der Marine— Stahlwerke, Montgolfier, ein Mordversuch gemacht. Der Angegriffene erhielt 21 Schläge mit einem Todtschläger, sein Zustand ist bedenklich. Der Mörder wurde verhaftet. Szeged in, 6. Junk. Die Sstuatlon in dem über⸗ schwemmten Gebiete ist unverändert. Die Schutzarbelten werden eifrigst fortgesetzt; in Vasarhely sind zur Hülfs— arbeit zwei Geniecompagnien eingetroffen. Meyleo. Eine Depesche von hier meldet, daß am 30. Mal, gegen 8 Uhr Morgens, im ganzen Thale starke Erdstöße verspürt wurden. Die Erschütterung war heftiger Art und dauerte 5 Sekunden. Derselben folgte ein dumpfes, donnerähnliches Geräusch und ein starkes Vibriren des Erdbodens von Osten nach Westen, das 39 Sekunden anhielt. Die Häuser neigten sich hin und her und Tausende von Personen verließen ihre Betten. Kurz darauf erfolgter ein weiterer Stoß, begleltet von denselben Wirkungen in den Vorstädten, wie in Mexlko selber. Handel und Verkehr. Friedberg, 7. Juni. Fruchtpr. Waizen M. 20— 20.25, Korn M. 14.— 14.25, Gerste M. 13.— 13.50, Hafer rirten Festhalle. M. 1.50— 00. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo = 200 Zollpfd. Friedberg, 8. Juni. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.70 0.75. Eier 1 St. 5 Pf. Grünberg, 4. Juni. Fruchtpr. Weizen M. 19.50, Korn M. 14.60, Gerste M. 00.00, Hafer M. 11.90, Erbsen M. 14.60, Lein M. 00.00, Kartoffeln M. 4.50. Gießen, 7. Junt. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.70— 0.75, Eier 2 St. 9 Pf., Käse per St. 48 Pf., Tauben per Paar M. 0.50 0.60, Hühner per St. M. 1.20— 1.80, Hahnen per St. M. 0.790 bis 1.50, Enten per Stück M. 1.50— 2.00, Ochsen⸗ fleisch per Pfd. 6264 Pf., Kuh⸗ und Rind fleisch 54 bis 56 Pf., Schweinefleisch 5460 Pf., Hammefflelsch 50 62 Pf., Kalbfleisch 40— 46 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.00 5.00, Zwiebeln per Ctr. M. 0.00- 0.00. Kirschen per Pfund M. 0.60. Homburg, 7. Juni. Marktpreise. Kartoffeln per Walter M. 4.50—5., per Gescheid 9— 10 Pf, Eter per Stück 5—6 Pf., Butter per Pfd. 1. Qual. M. 1.10, 2. Qual. M. 1. Frankfurt, 6. Junl. Fruchtber. Hiesiges Weizen⸗ mehl Nr. 0 M. 32.50- 34.50, Nr. 1 M. 28.50— 30.00, Nr. 2 M. 26.00— 27.00, Nr 3 M. 24.00-26.00, Nr. 4 gemeinschaftliches Essen im M. 19.00— 20.50, Nr. 5 M. 16.00— 17.50, M und Brodmehl im Verband M. 54.00 57.00,. deutsches und westfällsches Weizenmehl Nr. 00 M. 25.50 bis 26.50, Roggenmehl(hies.) Nr. 0 M. 22.75— 29. be Nr. 0/1 M. 20.75— 21.75, Nr. 1 M. 18.00 19.2 4 wt Nr. 2 M. 15.50— 16.50, Weizen ab unserer Umgegend L rate, M. 20.25— 20.75, frel Bahnhof bier M. 20.50—24 00 fremder nach Qual. M. 19.50— 21.00, Roggen hlesigen Sache, eb M. 14.50— 14.75, russischer je nach Qual. M. 13.50— 14.00% Gerste, Brauerwaare M. 15.00-17.00, do. zu Mahl, fn zwecken M. 10.75, Hafer prima M. 12.00— 12.50, mittel M. 11.50— 12.00, Mais M. 11.50, Erbsen M. 13.—21 Linsen M. 17.— 38.00, Wicken M. 12.00, Heu per Ct. M. 2.75— 8.25, Stroh M. 2.50— 2.75, Roggenkleit M. 4.25— 4.50, Weizenkleie M. 3.80—4., Malzkeim; M. 3.75—4., Moostorfstreu prima M. 1.30, Spelzenspew M. 1.20, Sesamkuchen M. 5.- 5.25, Rapskuchen M. 5.75, Mohnkuchen M. 3.75 4.00, Ressmehl mit garantirt 22 bis 24% Fett- und Protsingehalt M. 4.50, Chilisalpeten per Februar⸗März 1888 M. 8 75 ab Rotterdam. Sämmk⸗ liche Artikel bel Abnahme von 200 Ctr. an. Rüböl im Detail M. 55. Frankfurt, 7. Junl. Heu- und Strohmarkt. Der Ctr. Heu kostete M. 2.50 3.40, Stroh M. 2.40 bis 2.60.— Auf dem Engrosmarkt kostete Butter der Cr M. 80 85., Eier das Hundert M. 3.80 5.50, Kar— toffeln das Malter alte M. 4.80— 5.50, neue Malteses Kartoffeln per Ctr. M. 14., Zwiebeln M. 4—6., Spargeln der Ctr. M. 40-45. Kirschen M. 40—45., Erbsen 100 Kilo M. 18—23., geschälte M. 22—32., Bohnen M. 18.50— 21., Blumenkohl 100 Stück M. 40-60. Frankfurt, 6. Juni. Viehmarkt. Angetrieben waren heute 395 Ochsen, 23 Bullen, 408 Kühe, Stiere und Rinder, 202 Kälber, 0)0 Hämmel, 0 Schaflämmer, 0 0 Schweine. Die Preise stellten sich pro 100 P Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. M. 56—58., 2. Qual, M. 52—54., Bullen 1. Qual. M. 00—00., 2. Oual. M. 00 00, Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 59 bis 54., 2. Qual. M. 44 46., Kälber pro 1 Pfd. Schlachtgewicht: 1. Qual. 5560 Pf., 2. Qual. 45—50 Pf Hämmel 1. Qual. 00—00 Pf., 2. Qual. 00 00 Pf Schweine 1. Qual. 00-00 Pf., 2. Qual. 00-00 Pf. Repertoir⸗Entwurf der bereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Gtoßber Opernhaus. 1 Donnerstag den 9.: Fidelio. Mittelpreise. 10 64 Freitag den 10.: Freischütz. Außer Abonn. Mittelpr⸗ ras Samstag den 11.: Festvorstellung zu Ehren der ersten Wanderausstellung der deulschen Landwirthschafts-Ge⸗ Altwoch der sellschaft: Rienzi. Mittelpreise. e das diessi Sonntag den 12.: Robert der Teufel. bann r Schauspiel haus. 605 Donnerstag den 9.: Zum ersten Male: Ein Blitzmädel, n 3 Posse mit Gesang in 4 Akten von C. Arla. Musik von nch meistbi, K. Millöcker. Brüller: Herr Schweigbofer. Außer. n Abonnement. Große Preise. Faselo Freitag den 10.: Zum ersten Male wiederholt: Herzog e Ulrich Große Preise. Reltag den Samstag den 11.: Neu einstudirt: Während der Börse, z en biestg en Wahlberg: Herr Schweighofer. Hierauf: Solo-Seen! Uschschaft des von Felix Schweighofer. Zum Schluß: Die Vereins[ed verkzuft bo ichsenenen 80 ledberg Großber Bek Der dies jähr — 2 klein-Kar Mittelpreise. schwester. Ignatz: Herr Fellß Schweighofer. Große Pr. J dber⸗ We! Sonntag den 12.: Zum ersten Male wiederholt: Ein großherz Vlitzmädel. Brüller: Herr Schweighofer. Große Pr. Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg kechensch Sabbathfeier vom 11. Juni 1887. f nutz ag den Freitag Abends 7 Uhr 15 Min. Samstag Morgens 8 Uhr. Samstag Nachmittags 4 Uhr. Sabbathausgang 9 Uhr 10 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 12. Jun an Morgens 6 Uhr, Abends 9 Uhr- eon Harne fal bersteigert: 0 Eichen- D ale un Raummet 0 Buxkin, Kammgarne für Herren- und Knaben⸗ kleider, garantirt reine Wolle, nadelfertig, circa] 140 em breit à Mark 2.35 per Meter, versenden,“ in einzelnen Metern, sowle ganzen Stücken portofrei] in's Haus Oettinger& Co., Frank- furt a. M., Buxkin⸗Fabrik⸗ Depot.— Direkter Versandt an Private. Muster-Collektionen bereit; willigst franeo. 1266 Oeffentliche Aufforderung. Dem Herrn Jacob König, dem 1842 geborenen Sohne der Anton König 13ter Eheleute von Ober-Mörlen, früher in Chicago, jetzt unbekannt wo? in Amerika abwesend, wird auf Antrag seines Bruders Caspar König[iter und seiner Neffen Peter Paul König und Caspar Ludwig König, sämmtlich von Ober Mörlen, hiermit eröffnet: 1. daß seine jetzt verlebten Eltern in einem am 21. August 1878 gerichtlich errichteten Testament ihn auf den Pflichttheil eingesetzt und angeordnet haben, daß er das bereits erhaltene Vermögen— angeblich 600 Mark— auf seinen Pflichttheil ein zurechnen habe; 5 daß sein jetzt verlebter Generalbevollmächtigter, Jacob Heil Ater von Ober-Mörlen, das Testament anerkannt habe; 3. daß noch dem am 23. Oetober 1888 gerichtlich er— richteten Inventar das reine Nachlaßvermögen seiner Eltern 2132 M. 62 Pf. betrage und somit unter Einrechnung der Conferendums nach den testamen⸗ tarischen Bestimmungen auf ihn kein Vermögen mehr entfalle; 4. daß ihm im Uebrigen eine Frist von 2 Monaten vorbestimmt werde, um die Richtigkeit des Testa— ments, des Inventars und des ihm zur Last ge— setzten Conferendums klagend anzufechten und dem unterzeichneten Gertchte darüber Nachweis zu liefern. Geschieht dies binnen der vorbemerkten Frtst nicht, so wird die Richtigkeit des Tu staments, des In— ventars und des Conferendums unterstellt und dem— gemäß der gesammte elterliche Nachlaß den Antrag— stellern als nächsten gesetzlichen und Testamentserben überwiesen. Bad⸗Nauheim den 25. Mai 1887. Großherzogliches Amtsgericht Bad Nauheim. Bauer. 2074 Sch u g. Zwei Stühle wurden am Confirmationstage der Mädchen in der Kirche verwechselt. Man bittet um Rückgabe oder Anzeige bel dem Kirchendiener. 2105 5 Ein junger Schuhmachergeselle findet dauernde Beschäftigung. Wo? sagt die Exp. d. Anz. Die Stelle eines Derwallers des städtischen Gaswerks ist vacant geworden und werden Bewerber um diese Stelle aufgefordert, ihre Meldungen ud d bis zum Montag den 13. d. Mis. an die unterzeichnet unt le Stelle gelangen zu lassen. eben Zeugnisse und Nachweise über Erfahrung und Zuver⸗ lässigkeit in der selbstständigen Leitung der Fabrikation, 0 im Ofenbau, Röhrenlegung und Installation, sowie in det Buchführung sind mit einzureichen. 8 Friedberg, 6. Juni 1887. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Stein häußer. gegen guten Lohn ein einfaches reinliches Mädchen. 6 Wo? sagt die Exped. d. Anz. 20 Selleriepflanzen(piqulrte) hat zu verkaufen 2099 Philipp Ritzel. 2114 3 4 ee 1 17 0 N 5 A b its⸗ V 1 b I* d 1** 2 ö b 1 st K Arbeits Vergebung. ieis- und Weizenstärke a Die Arbeiten un leferungen ge Neubau esner 2107 iehl Mi n n ktücke über die Wetter bei Rockenberg resp. den Mühl— F J. A. Windecker. 5 A an faben daselbst sollen auf dem Submissionswege ver⸗ Blühende Nee, n ben werden: M. Pf. 7 12 N f 2 i L Maurerarbelt, lt. Kostenüberschlag 1963 17 Topf und Ceppichheetpflanzen u n a 5 912 10 in großer Auswahl offerirt die Gräfliche Gärtnerei zu e Lieferung der Eisenconstruktson 2719 20 Assenheim. 2110 0 Planirung und Chaussirung 286 86 115 Ufasterarbelt 1 10 Abbruch der Nothbrücke 1 5 Lieferung der Chausseebausteine 111— * von Kies 31 50 k lu kl trau 1 8 7„ Wandsteinen 47 60 8— 5 3 1 Mläne, Anschläge und Bedingungen können auf dem Mit den neuen Ochneldanpfern des 1924 vis-à-vis der Post. 92 „ eren areau des Bezirks Vaugufseher Metzger in Butzbach ch 5 0 8 5— 5 l e, ergesehen werden, wobin auch die schrtftlichen Angebote Norddeuts en Lloyd 2 Große Auswahl in dude rs zum 17. Juni d. J., Vormittags 10 Uhr, postfrei kann man die Reise W d verschlossen mit der Ausschrist:„Brückenbau zu von Bremen 1 75 Umhängen, Paletots, 1 8 5 Regenmänteln zu enorm billigen ee Preisen. Pocken berg“ versehen, einzureichen sind. Die Eröffnung der Offerten erfolgt in Gegenwart der n eva erschienenen Submittenten. Zuschlagsfrist 4 Wochen. g Datei da Friedberg den 7. Junk 1887. 8 5 Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden 90 geugr as-Versteigerung. machen. Ferner 8 1 7 Banne des Rorddeuischen gloyd — Ein tüchtiger Schmi edegeselle W M. 40— Montag den 13. Juni, Vormittags 10 Uhr, wird in von Bremen nach findet dauernde Beschäftigung bei 2091 ann. ug n Lokal der Frau Höres Wittwe zu Bauernheim das Ossenheim. Schmiedmeister Wagner. Aut, e jährige Heugras von der Markwiese versteigert. 8 e ber Nes be, 7. Jun 1887 Ostasten Ein Schuhmacher dre 100 Großherzogliche Oberförsterei Ober- Rosbach. 1 3 88, L d 04 Strack. 8 a 88 Arbeit bei e e 4, 25 4 8 f 1 Au stralien 2088 in Nieder⸗Florstadt. dan Bekanntma⸗ chung. S ie ee DOaal. 5-50 Der diesjährige Jahrmarkt findet nicht wie im Land S ii d a merit E a. B 2 0 Jender angegeben, sondern den 10. und 11. Juli d. J. ettfedern⸗ auger L Oral. G- t, was den Interessenten hiermit bekannt gegeben 5 8 H 1 5 15 155. 5 92 Näheres bei dem General-Agenten Rag Aan 11 7 1 Hambufz 1 5 0 4 Ei geg ab dur N Klein⸗Karben den 2. Juni 1887.. Ahrahn I,(nicht unter 10 Pfund) 8 neue t Ftufnn. Großberzogliche Vürgermeisteret Klein Karben. a Mainz, 467 Bettfedern für 60 Pf. das Pfd., 339 Schneider. oder dessen Agenten v vorzüglich gute Sorte M. 1.25, Hermann Vogt prima Dalbdaunen nur M. 1.60 0 1 2 5. 8 2 un r G1 asve* steiger ung. Bad- Nauheim. N 5 vrima Ganzdannen nur M. 2.50. 8 4 zerpackung zum Kostenpreis.— Bei Abnahme Mittwoch den 15. Juni l. J., Vormittags 9 Uhr, U von 50 Pfd. 5% Rabatt.— Umtausch gestattet. Ied das dies jährige Heu und Vrumme gras von elren E 10 kum 0 U er E, Prima Julettstoff zu einem großen Bett(Decke, 99 2 en Gräflich Solms Rödelbelm'schen Wiesen 1 N 0 1 1 Norgen Gräflich Solms Rödelbeim e n neuester Construktion, in großer Auswahl bei Unterbett, Kissen und Pfühl), garantirt federdt icht, 8 der Wöllstädter Gemarkung in einzelnen, meist 2 Orts 1957 0 ö zusammen für nur 14 Mark. 1725⁵ Argen haltenden Abtheilungen in der Wirtbschaft 5 Ce Cross 7 de rern Georg Bechtbold in Nieder Wöllstad 0 entlich meistbietend versteigert. 20 3 g Ein ordentlic 2 Dienstmäd e Die Dampf- c dene Moenatssran 25 N N — 2083 Joseph Butzbach. b Unterzeichneter bat einen 2 ch c vorzüglichen zweijährigen. 0 f b 0 (Rambouillet), englische Kreuzung, zu verkaufen. Der— selbe ist feinwollig, von bedeutendem Körpergewicht und scheert eirea 10 Pfund Wolle. Reflektanten belieben sich baldigst an mich zu wenden. Windecken den 5. Juni 1887. Faselochs-Versteigerung. Freitag den 10. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll 1 5 der biesigen Gemeinde gehöriger Faselochs in der Sele Hethschaft des Ludwig Feuerbach öffentlich meist eee end verkauft werden. I Se Ober⸗Wöllstadt den 7. Juni 1887. e Großherzogliche Bürgermeisterel Ober-Wöllstadt. 1 Feuerbach n e scenschälbolz Versteigerung. Montag den 13. Juni, Vormittags 9 Ubr, wird in in von Harn er'schen Walde beim Häuserhof folgendes z versteigert: 10 Eichen n von 8—9 Centimeter Durch— messer und 4-5 Meter Länge, von J. Zuntz sel. Wiltwe. onn, Rerlin, Gegr. 1837. Gegr. 1837 .— G. Spelmann. Der fragl. Bock, welchen ich zur Nachzucht bestens empfehlen kann, wurde bei der Revision am 7. Mai d. J frei von Räude gefunden. Hanau den 5. Juni 1887. ——ů Hoflieferant, bringt ihre Specia— litäten: —— 48 Bezüglich der Lärchenstämme und Derbstangen wird 2 merkt, daß dieselben aus der Winterfällung herrühren 1 m nochmals zur Verstelgerung gelangen l 5 da Die Zusammenkunft findet auf der Chaussee beim 19 9 ter Eichen Knüppel 12. Sollmann n Geb annte Java- Kalfee's Collm. 0 .„ Neisig, Haag is ora ien Stämme von 1527 Centimeter Durch 5 in empfehlende Erinnerung. 2096 Kreisthierarzt. ö 5—— f 3751 53 8 messer und 9— 13 Mete? Länge, I. gebr. Java-Kaffee a M. 1.80 S 75 ein 16jäbriges braves Mädchen, f 4 Lärchen⸗Derbstangen von 8 und 14 Centimeter II. do do. 70 0 1 Stelle uc t das Geschick zu aller Hausarbeit er Durchmesser und 9— 12 Meter Länge guter gebr. Haushalts Kaffee n„ 1.60 0 Pfund. hat, bei elner christlichen Herrschaft. * 0 Nähe i der Exped. d. Anz. 21 Sorgfältigste Auswahl und Mischung nur Näheres bei der Exped. d. Anz. 15 f feinster Rohsorten verbunden mit rationeller Brenn— 3 f 1 methode, garantiren ein stets gleichmäßig vorzüg—* 1 miethen gesucht liches Produkt, das allen anderen Sorten gegen— eln unmöbltrtes Zimmer mit Cabinet. Offerten unter 11 rde statt 1 3 5 5 über eine Ersparniß von 250% gestattet. F. Nr. 99 be n dle 2 d. m. 2102 2 Gchzell am 7. Juni 1887. 0.*—— , 1 Schmidt Niederlage in 2. l— 1———————— N dberg bel 1 0 J A. Windecker, L. Adler r—·¹ 1 1 5 a 5 10 1 1 5 H. Strauß, C. Th. Kranz, Kaufmann Dan uksagung. II 3 len Lungen-, Brust- Stern, 7 Damm, F. Weihl, Fr. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnabme während 5. Hals kranken 55 Hilbrecht Wlttwe, der Krankheit unserer nun in Gott ruhenden lieben — mn! sind die be—[Assenheim bei Herrn Carl Bauer, Mutter, Schwiegermutter und Großmutter rühmten Dorheim bei Herrn J. Schmitt, Fran Katharine Jung, 1) Herrn S. Stmon Wlttwe, 2 empfohlen Die Echzell be 1 sowie für die zahlreichen Blumenspenden, sangen ihren 5 selben sind in allen 5 Herrn 5 a tiefgefühlten Dank 8 Wotheken a 85 Pfennig Gettenau bel Herrn Wolf Leopold, Bad Nauheim den 7. Juni 1887. g 2 Heldenbergen bei Herren Gerson Sichel und 2103 Die trauernden Hinterbliebenen 1—4—— 2 1 8* 1 25 IJ. Scheu ee, n— Klein-Karben bel Herrn S. Ortenberger,— rr Bad⸗Nauheim bei Herrn Gg. Ph. Ludwig, Nleder-Welsel bei Herrn H.„ ee ür die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem Nieder-Wöllstadt bet Herrn Tobias David, F Hinscheiden, sowie bei der Beerdigung unseres Formular zu Sühneverhandlungen 10 1 Frledt Staden bei Herrn C. Hessenberger 8 Sohn, lieben Gatten, Vaters und Bruders orräthig bei Carl Bindernagel in Frlebberg. Rodheim bei Herrn D.„Stern 15. 1 7 U 1 707 ö a Herrn Jgeob Michel,.. Heinrich Aletter IV. N 4 Ein Lehrjunge, Windecken bei] Herrn Ph. P. Reub II., sagen innigsten Dank N a ü 1; ach He David Me Bad⸗Nauheim, 8. Juni 1887 Alber das Dachdeckergeschäft erlernen will, kann sofort Wohnbach bel Herrn David Mayer. N e. E n 0 Tbeten bei Heinrich Schneider 1. a (paul 275 in Frledberg, Kaiserstraße Nr. 10. 3 o onesdodosoebdesesedododddecdees dodo no deseo esdododdodsodosdedos T FPranksurt am Main. Grosse Ausstellungs-Trabrennen nebst Hürden- und Jagd- Rennen auf der Rennbahn am Forsthaus. Samstag den 11. Juni 1887, Sonntag den 12. Juni 1887, Lachmittags 2½ Uhr. Nachmittags 2½½ Uhr. J. Begrüssungsrennen(Herrenfahren). J. Zweispännig-Herrenfahren. Ehrenpreise. II. Championship von Ehrenpreise. II. Neulingsfahren Preis M. 800 Deutschland Preis M. 4000 III. Internationales Handicap„ eee III. Trabreiten der Landwirthe„ 00 IV. Hürdenrennen 8 1 0 IV. Hürdenrennen 5„ 500 V. Gr. Distanz-Trabreiten 5„ 3500 V. Ausstellungsrennen 5„ 2500 VI. Verkaufsrennen 55„ 7 VI. Trosthandicap 5 800 VII. Jagdrennen 5„ 600 VII. Jagdrennen 70 1700 Preise der Plätze: Erste Tribüne M. 6., beide Tage M. 10., zweite Tribüne M. 1.50, beide Tage M. 2., Stehplatz 50 Pfg., Wagen M. 6., beide Tage M. 10. Totalisator- Karten M. 5. Die Züge halten, wie bei den sonstigen Rennen, an der Station Louisa und Niederrad. Das Directorium 5 les Vereins zur Hebung der Pferdezucht 2092(Trabrenn-Vereiy). gogo οο So sdosodsoddsssdoodessssosssss Hdodgogdooddcdoscsogdcdgcgooo go 3 2 & Braunkohlen⸗Verkauf. Mittwoch den 8. Juni d. J. beginnt der Verkauf neugeformter Köhlenklötze. Der Centner= 14 Stück kostet gegen Baar 40 Pf. und gegen Credit 42 Pf. Der gemessene Centner Holzkohlen kostet 40 Pf. Gleichzeitig beginnt eine neue Creditperiode. Für die bis zu Ende des Jahres gegen neu eingelegte Bürgscheine bezogene Kohlen 7 Credit zur Zahlung bis Ende März 1888 gewährt. Ossenheimer Bergwerk. Gräfl. Bergverwaltung. Preußische Staats Lotterie. Die Erneuerungsloose 3. Klasse 176. Lotterie ersuche ich bei Verlust des Anrechts bis spätestens den 9. Juni er., Abends 8 Uhr, bei mir einzulösen. Wetzlar. C. Medenbach, 2070 Könnial. Lotterie-Einnehmer. Dr. Iichaelis 8 Blehel Cacao Stärkendes nahrhaftes Getränk für jedes Alter. Vortheilhafter Ersatz für Thee und Kaffee. Zum medicinischen Gebrauch bei diarrhœischen Zuständen und bei ka- tarrhalischen Affectionen der Verdauungsorgane, selbst bei Säuglingen zeit- weise als Ersatz für Milch, mit sicherem Erfolge anzuwenden. Verkauf in Büchsen von ½ Kilo M. b/ Kilo M. 1.30. Probe- Büchsen von M. 0 50 Alleinige Fabrikanten: Gebr. 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Friedberg den 4. Juni 1887. 2113 Der Vorstand 1 Das dies jährige Volks Turnfest des Gaues lessen findet Sonntag den 12. Juni im Bad⸗Nauheimer Hoh wald statt. Um 1 Uhr Zusammenkunft im Schützenhff 2 Uhr Festzug mit Musik nach dem Hochwald. Entrée 20 Pf. an Formular zu Generalvollmachten ist jetzt vorräthig bei Carl Bindernagel in Friedberg. Alle Sorten Gemüsepflanzen, Dickwurzpflanzen(Oberndorfer) und Unterkohlrabt(gelbe); hat zu verkaufen 2100 Philipp Ritzel. Die 210 Restauration Reinhardt in Bad⸗Nauheim — 10 95 17 E 0 0 lun uin Das dies! cet nach dem . am Ratl hhau öbierbei ha Je von den Ftawilligen; die von Ot . 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HMAalbfleisch. 5 Ein ordentliches Mädchen kann das Kleidermachen erlernen bel rau Paulsen, wohnhaft in der Burg. 7 Das seither von Herrn Weckmann bewohnke e Logis ist bis 1. September zu vermiethen. Nikolaus Müller* 2108 Kalserstraße 23. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Die Ihnen Alläapflchtigen en kleinlich u. Aan Stunde Sollten M Aanisten vorz. A verziehen, Mad Anzeige 9. A. 7) f l ünktlich ersche ert haben, mit Un. Außerdem h entzogen w aseolgt, so kön . Nersäumniß Aar der Gestell 1 9. 33. 90 65 uin n krsazbebör . — Lum. E . . e W. 10.