lde cher. imelsfleib Sign! 1 leute, Dienstye de. 5 1 1887. berhessise U f 7 cult l. Zuilth illücher m — 1 Bonnerstag den 7. Juli. 2 79. er Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch * und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Innoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf. auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welch „Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. en der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Annoncen von Amtlicher Theil. Bekanntmachung. letreffend: Die Prüfung der Bewerber um die Berechtigung zum einjährig⸗frelwilligen Militärdienst im Herbst 1887. i Diejenigen jungen Leute, welche beabsichtigen sich der im Herbst 387 stattfindenden rubricirten Prüfung zu unterziehen, werden hier— urch aufgefordert, ihre deßfallsigen Gesuche um Zulassung bei Meid— ig des Ausschlusses von dieser Prüfung spätestens bis zum 1. August 1887 zi der unterzeichneten Commission einzureichen. ingung der Gesuche wird im Speziellen das Folgende bemerkt: 1. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission ur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum essen seinen dauernden Aufenthaltsort hat. bensjahr erfolgen. 1 ben wird. ährend einer einjährigen activen Dienstzeit zu 1 . * 1 12 Juli auszahlen wird. Friedberg den 5 Juli 1887. 2. Die Zulassung zur Prüfung kann nicht vor vollendetem 17. 3. Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein. uch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse ange⸗ 4. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts— ugniß; b. Einwilligungs⸗Attest des Vaters oder Vormundes, mit der kklärung über dessen Bereitwilligkeit und Fähigkeit, den Freiwilligen Darmstadt den 17. Juni 1887. Großherzogliche Pruͤfungs-Commission für einjährig Freiwillige. zu verpflegen; in diesem Attest darf die Erklärung des Vaters oder Der Vorsitzende: Dr. Zeller. Hinsichtlich der An— sich Meldende geprüft bekleiden, auszurüsten Vormundes, daß er in der Lage sei, den Freiwilligen während des ein— jährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen, auch muß die Unterschrift des Vaters oder Vormundes beglaubigt sein; e. ein Unbe— scholtenheitszeugniß, welches von der Polizeiobrigkeit oder der vorge⸗ setzten Dienstbehörde auszustellen ist; d. ein selbstgeschriebener Lebenslauf. 5. In dem Gesuche ist außerdem anzugeben, in welchen zwei fremden Sprachen(Französisch, Englisch, Lateinisch oder Griechisch) der sein will. 6. Ist bereits früher ein Gesuch um Zulassung zur Prüfung ein⸗ gereicht worden, so bleibt dem erneuten Gesuche nur ein Unbescholten— heitszeugniß beizulegen. Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden gestellt werden, gibt die Prüfungsordnung(Anlage 2 zur Ersatzordnung— I. Theil der Wehrordnung vom 28. September 1875— Regierungs⸗ Blatt Nr. 55 von 1875) Aufschluß. sowie des Locals, in welchem die Prüfung stattfindet, erfolgt eventuell weitere Bekanntmachung; auf spezielle Ladung kann nicht gerechnet werden. Bezüglich des Prüfungstermins, 1 Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. karl Truschel, Landwirth, und Peter Krauch II., Laudwirth, beide von Rödgen, wurden als Feldgeschworene dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet An die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. ö Wir ersuchen Sie, diejenigen Ihrer Ortsangehörigen, welchen Pfleglinge unserer Stiftung anvertraut sind, zu benachrichtigen, daß user Rechner, Herr Vogt, die Pfleggelder aus dem ersten Halbjahr 1887 gegen die vorschriftsmäßige Quittung Dienstag den Für den Vorstand der Mathildenstiftung. Meyer. f Deutsches Reich. Darmstadt. Der Finanz-Accessist Dexheimer aus Fesheim wurde zum Steuer ⸗Assessor ernannt. Der Anisterial Kanzleidiener Blöser in Darmstadt wurde auf — Post⸗Personalnachrichten. Versetzt sind der Ober— stdireettons⸗Secretär Blümel von Darmstadt nach Glatz, i Post⸗Seeretär Filtzinger von Langenschwalbach nach Dirmstadt, die Ober⸗Telegraphen Assistenten Voschen von augen nach Mainz, Mischke von Mainz nach Breslau, (Post⸗Assistenten Bauder von St. Avold nach Offen— , Wendel von Mainz nach Wimpfen. Ernannt sind h Ober⸗Postdirektions⸗Steretär Freytag in Darmstadt aun Post⸗Kassirer, der Post⸗Seeretär Krüger in Gießen ö N ö ö ö 0 7 0 in den Ruhestand versetzt. 1 Is atlich engagirt, zog nach Mainz, wo er de— 1 n Ober⸗Postseeretär. Ems, 5. Juli. Die Ankunft des Kaisers folgte nach dem Fr. J. heute Vormittag 11 Uhr ui dem hiesigen Bahnhof. Auf allerhöchsten fehl waren zur Begrüßung nur der Bade— ümmissär und die Gräfin Schlippenbach an— eend. Der Kaiser fuhr mit dem Flügeladju— Hiten Graf Lehndorff durch die festlich geschmückte 9 raße unter dem Jubel der versammelten großen Unschenmenge nach dem Kurhaus. Die Schulen beten Spalier. Die Kaiserin traf mit dem unzen Wilhelm Nachmittags zum Besuch des asers hier ein. Die Kaiserin kehrte um 4 Uhr 9 Coblenz zurück; Prinz Wilhelm reiste Abends ih Berlin ab. Leipzig, 4. Juli. Im Landesverrathsprozeß ien Klein, Grebert und Erhart gesteht Klein, e dem Kriege von 1870/71 an den Straß— Auger Fortificationen gearbeitet und sich von Aiselben eingehende Kenntniß verschafft zu haben. er Grenzeommissär Fleureville habe ihm 1881 igeschlagen, Kundschafter der französischen Re— erung namentlich für die Festungspläne von t aßburg und Metz zu werden. Klein wurde in Hirschauer in Paris hierzu gegen 200 M. taillirte Pläne und Zeichnungen entwarf und anf die Meldung ein, derselbe habe sich heute früh Fleureville und Hirschauer sandte. 1885 habe ihn, erklärt Klein, der bekannte Polizeicommissär Schnebele aufgefordert, nach Pont-à-Mousson zu kommen, und ihn beauftragt, seine Thätigkeit auf Straßburg zu concentriren. Die Verbindung mit Schnebele dauerte bis zur Verhaftung des Klein. Derselbe behauptet, von Straßburg weniger Material geliefert zu haben, als von Mainz. Der Augeklagte Grebert habe gewußt, daß er fran— zösischer Spion war und ist ihm beim Zeichnen behülflich gewesen. Grebert bestreitet dies; Klein beschuldige ihn aus Rachsucht. Angeklagter Erhart hat Geldbriefe Schnebele's an Klein unter seiner Adresse angenommen. Klein glaubt nicht, daß Erhart den Sachverhalt kannte.— 5. Juli. Bei Fortsetzung des Zeugenverhörs beschuldigt Lauffenburger, der frühere Compagnon des An— geklagten Grebert, diesen, dem Angeklagten Klein wenigstens bei den Zeichnungen eines Panzer— thurms von Straßburg geholfen zu haben, nimmt aber frühere weitergehenden Beschuldigungen gegen Grebert zurück. Der Zeuge gibt zu, von Klein eine Zeichnung an den Grenzcommissär Fleuriel überbracht und von diesem Geld fuͤr Klein erhalten zu haben. Zeuge Tießfled hat von Lauffenburger erfahren, daß Klein und Gre— bert Deutschland verrathen. Auf die Frage, weßhalb er nicht die Anzeige erstattet habe, ent— schuldigt sich Zeuge Lauffenburger damit, daß die Familien der Angeklagten ihn gedauert hätten. Der Geschäftsführer Grebert's bestätigt, daß dieser eine eiserne Kassette beseitigt habe. Greber beschuldet alle Zeugen, sie handelten aus Rache. Betreffs des Zeugen Haas, welcher verdächtig erscheint, einen Helfershelfer Grebert's zur Flucht und falscher Aussage verleitet zu haben, traf in einem hiesigen Gasthause das Leben genom— men. Oberreichsauwalt Dr. v. Tessendorf be— antragt Ausschluß der Oeffentlichkeit während der Vernehmung der militärischen Sachverstän— digen. Der Gerichtshof zieht sich zur Berathung hierüber zurück. Hamburg, 4. Juli. Nach dem„H. Corr.“ traf die Kaiserin von Oesterreich gestern hier ein. Nach dem Besuch der katholischen Kirche und einem Besuch bei Frau Charlotte Embden(Heine's Schwester) setzte die Kaiserin ihre Reise in ein englisches Seebad fort. Die Kaiserin reist incognito unter dem Namen einer Gräfin von Hohenembs. Karlsruhe, 4. Juli. Die zweite Kammer nahm einstimmig die Branntweinsteuervorlage an. — Die erste Kammer stimmte gleichfalls der Branntweinsteuervorlage zu. Der Landtag wurde darauf geschlossen. Straßburg, 4. Juli. Der Statthalter von Elsaß-Lothringen reist heute nach Ems und Coblenz ab zur Meldung beim Kaiser und der Kaiserin. Von dort wird sich derselbe auf mehrere Wochen auf seine Besitzungen in Alt-Aussee in Steiermark begeben. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Lemberg, 5. Juli. Der Kronprinz von Oesterreich ist heute von hier abgereist. Auf der Fahrt vom Statthalter— Palais bis zum Bahnhof wurde derselbe von der Volksmenge enthusiastisch begrüßt. Auf dem Bahnhofe waren die Spitzen der Civil- und Militärbehörden anwesend. Der Kronprinz dankte dem Landmarschall und dem Stadtpräsidenten wiederholt für den schönen Empfang, der ihm unvergeßlich sei. — 7˙— 8 e rr „„ Holland. Haag, 4. Juli. Der König hat das Entlassungsgesuch des Handelsministers van den Berghe genehmigt und den früheren Deputirten Bastert an dessen Stelle zum Mi— nister der Schifffahrt, des Handels und der In— dustrie ernannt. Belgien. Brüssel, 2. Juli. Der König ließ heute den Erzbischof Mecheler hierher be— scheiden, um mit ihm über die Haltung des Clerus bei der Militärfrage zu conferiren. In parlamentarischen Kreisen glaubt man, daß das Prinzip des persönlichen Militärdienstes in der Kammer eine kleine Majorität erhalten wird. Der päpstliche Legat Erzbischof Ruffo Scilla, welcher mehrere Tage hier verweilte, ertheilte der clericalen Kammermehrheit den Rath, den Widerstand gegen die Militär-Reform aufzugeben. Frankreich. Paris. Die offiziösen Blätter erklaren die Nachricht der„France“, daß die Regierung den Gesetzentwurf über den Mobil— machungsversuch zurückziehen wolle, für unbe— gründet.— Die„France Militaire“ bringt folgende, kaum glaubhafte Mittheilung:„In Voraussicht eines Aufstandes haben die Jufanterie— Regimenter den Befehl erhalten, zu der Heer— schau vom 14. Juli mit einem guten Vorrath von Patronen auszurücken. — 5. Juli. Rouvier bringt heute in der Kammer das Budget ein, welches, verglichen mit dem ordentlichen und außerordentlichen Budget des vorigen Ministeriums, eine Er— sparniß von 129 Million aufweist. Es heißt, die Regierung habe beschlossen, den Einfuhrzoll auf fremden Alkohol bis zum 30. November von 30 auf 70 Fres. per Hectoliter zu erhöhen. Großbritannien. London, 4. Juli. An— läßlich des für die Torypartei ungünstigen Wahl— ausfalles in Spalding empfiehlt die heutige „Morning Post“ die Reconstruction des Ministe— riums durch Verstärkung desselben aus den Reihen der liberalen Unionisten. Spanien. Madrid, 4. Juli. Der General— director der Jufanterie, General Rivera, wurde in Folge seines Auftretens gegen den Kriegs— minister im Senate, anläßlich der Verhandlungen über die militärischen Vorlagen der Regierung, seines Postens enthoben. Wegen der Erhöhung der Octroiabgaben fanden in Valencia Ruhe— störungen statt. Fast alle Octroihebestellen wur den niedergebrannt. Aehnliche Unordnungen er— eigneten sich in Barcelona. Türkei. Constantinopel. Die englisch— türkische Convention darf als gescheitert betrachtet werden; wenigstens wird dieselbe in ihrer ur— sprünglichen Form nicht ratificirt werden und das ist der Kern-Punkt der ganzen Angelegenheit. — 5. Juli. Der Vicepräses des Staats rathes, Mahmud Pascha, wurde zur Beschwich— tigung der Bewegung nach Kreta entsendet. Bulgarien. Sofia, 4. Juli. Die Minister und fast alle Deputirten sind zur Eröffnung der Sobranje hier eingetroffen. Rußland. Petersburg. Die afghanische Grenzcommission nimmt nach der Rückkehr des Obersten Ridgeway ihre Thätigkeit wieder auf Nach Informationen der deutschen„Petersburger Zeitung“ ist alle Aussicht vorhanden, daß die Commission ihre Aufgabe binnen Kurzem in be— friedigender Weise lösen werde. — 5. Juli. Heute wurde das Gesetz ver— öffentlicht, wodurch der Einfuhrzoll auf Metall, Mineralerze, ausgenommen Kupfererze und Zink— erze, Graphit in Stücken oder pulverisirt, sowie Eisen auf 7 Kopeken in Gold, auf Eisen- und Stahlfabrikate ohne weitere Bearbeitung, als Anker, Nägel, Haken, Glocken, Mörser und Eisenbahnzubehör, auf 120 Kopeken in Gold festgesetzt wird. Kronstadt, 4. Juli. Das Kaiserpaar verließ Freitag Abend im Bjoerhesund die Kreuzer— Corvette„Wladimir“, um auf der Vacht „Zarewna“ einen Ausflug nach den finnischen Scheeren zu unternehmen. Asien. Simla, 4. Juli. Einer gestern ein— getroffenen Meldung zufolge wird durch weitere Nachrichten bestätigt, daß die Ghilzais in den Kämpfen mit dem Emir von Afghanistau unter großen Verlusten schwere Niederlagen erlitten. Das erste Gefecht der Ghilzais mit den Truppen des Emirs fand am 13. Juni, das zweite am 16. Juni kstatt. Aus Siadt und Lanb. s. Bad-Nauhelm, 5. Juli. Gestern entstand durch eine weggeworfene Elgarre ein kleiner Waldbrand im Nauheimer Wald nach der Haselhecke zu, der jedoch rasch gelöscht werden konate.— Gestern Abend feierten die hier anwesenden Amerikaner den Gedenktag der Vereinigung der Unionsstaaten. Dieselben ließen ein brtllantes Feuer— werk abbrennen, das bei dem schönen warmen Wetter ganz Naubeim auf die Beine brachte. t. Vilbel, 5. Juli. Unser sogenannter Rathhaus— Brunnen, dessen Wasser bekanntlich die Ursache der hier Anfangs Januar ausgebrochenen Typhus Epidemie ge— wesen sein soll, ist nach mehrmaliger sorgfältiger Reini— gung, und mit einem neuen Anstrich versehen, heute wieder dem Verkehr übergeben worden. Allerlei. Pest, 5. Juli. Aus Jaßbereny wird gemeldet: Während des Unterrichts der berittenen Pioniere explodlrte eine Dynamitpatrone. Wie verlautet, sind 4 Offiziere und 16 Mann getödtet, 19 schwer verwundet. Paris. In Bourges wurde am Samstag ein der Menagerie Redenbach angehörender Bändiger von einem Löwen getödtet, der ihm die Hälfte des Kopfes abbiß und die Wirbelsäule zerbrach. Das Unglück ereignete sich während der Generalprobe und verursachte in der Stadt die größte Erregung. Verloosungen. Kurhessische 40 Thlr.-Loose vom Jahre 1845. Ziehung am 1. Juli 1887. Auszablung am 2. Jan. 1888. Hauptpreise: Nr. 97120 à 36,000 Thlr. Nr. 137136 à 8000 Thlr. Nr. 15246 à 4000 Thlr. Nr. 52325 à 2000 Thlr. Nr. 7842 122752 à 1500 Thlr. Nr. 18058 132138 137130 à 1000 Thlr. Nr. 20771 28522 66444 99030 117169 à 400 Thlr. Nr. 52211 65142 62580 70775 8121167752 1085 63417 71066 101911 à 200 Thlr. Nr. 65145 52309 116385 5426 137280 106143 69398 11099 18107 164612 92456 20442 121125 135128 28502 15169 158452 137070 3836 139416 à 140 Thlr. Nr. 52690 4932 65377 18651 122982 122999 62930 70768 122993 83508 154117 135143 139112 115662 21901 144043 163235 72445 111131 103274 128616 119766 136961 154740 89150 20440 59309 112392 5444 95090 104403 75565 156252 149573 12623 131446 88802 115670 149574 1095 146655 59825 52692 109480 141906 124058 132128 619 73759 4386 61431 144035 158456 15786 138177 167124 52683 36070 46599 115661 151646 104405 87978 46592 138017 43259 117011 158006 56847 11084 103264 62926 69919 146981 62104 30524 110668 92123 87976 128121 65850 22323 133643 98739 101377 137148, 72437 54076 8810 99041 45461 158021 4380 42043 65741 70580 151573 67762 58049 20753 123735 72708 115666 73768 61442 817964 à 100 Thlr. Meiningen, 1. Juli. Serienziehung der Meininger 7 fl.⸗Loose. 90 12130 189 297 333 364 747 944 1105 1271 1390 1570 1707 1729 1804 1806 1958 1964 1973 1974 1976 2013 2102 2163 2277 2281 2282 2454 2561 2566 2634 2866 3009 3093 3201 3286 3332 3360 3403 3485 3763 3854 3935 4012 4086 4109 4112 4220 4270 4295 4303 4356 4357 4490 4878 4968 5133 5468 5872 5916 5977 6103 6128 6131 6135 6307 6388 6408 6506 6603 6605 6807 7165 7206 7234 7377 7406 7792 7826 7967 8014 8193 8332 8341 8953 90383 9120 9141 9262 9424 9665 9776 9809 9910. Die Prämien-Ziehung findet am 1. August d. J. statt. Braunschweig, 1. Juli. Serlenztehung der Braun schweiger 20 Thaler-Loose. 99 941 1000 1321 1753 1764 1796 1825 1891 1894 2090 2124 2140 2205 2507 2598 2642 2983 2998 3084 3176 3889 4162 4383 4386 4471 4504 5245 5730 58816201 9267 6348 6679 7070 7400 7405 7440 7502 7647 7664 7773 7886 8065 8216 8820 8969 8973 8977 9046 9324 9615 9617 9685 9786. Hamburg, 1. Juli. Serienziehung der 100 Mark— Banko Loose von 1846. 75 93 103 111 135 169 177 189 202 226 309 400 467 503 505 665 691 696 708 718 719 724 747 767 773 838 835 840 843 874 953 992 1060 1064 1080 1105 1115 1169 1180 1186 1194 1222 1291 1306 1318 1327 1353 1371 1889 1460 1466 1478 1594 1751 1787 1848 1890 1899 1907 1909. Sertenziehung der Oesterr. 1854 Loose. 66 169 257 692 706 766 830 860 908 1010 1019 1110 1183 1235 1260 1371 1403 1431 1538 1540 1687 1754 1878 1884 1924 2042 2077 2094 2171 2257 2390 2412 2419 2592 2687 2693 2778 2797 2908 3125 3315 3559 3581 3671 3728 3805 3985. Handel und Verkehr. Friedberg, 5. Juli. Fruchtpr. Waizen M. 19— 19.25, Korn M. 14— 14.50, Gerste M. 13—14., Hafer M. 11 bis 11.50. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfd. Friedberg, 6. Juli. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.80 9.95. Eier 2 St. 11 Pf. Grünberg, 2. Juli. Fruchtpr. Weizen M. 19.60, Korn M. 15.40, Gerste M. 14.00, Hafer M. 12.80, Kartoffeln M. 5.10. Gießen, 2. Jult. Auf dem heutigen Markt ki La f Butter per Pfd. 0.70 0.80, Eier per Stück 5—0 e% 5e. Käse per Stück 57 Pf., Tauben per Paar 7080 Hühner per Stück M. 1.00 1.40, Hahnen per G M. 0.50— 1.00, Enten per Stück M. 1.40— 180, Oahse fleisch per Pfd. 62—64 Pf., Kuh- und Rindfleische bis 56 Pf., Schweinefleisch 5460 Pf., Hammel fie 50 62 Pf., Kalbfleisch 4050 Pf., Kartoffeln u 100 Kilo M. 6.50- 7.50, Zwiebeln per Ctr. M. 12 bis 15.00, Kirschen per Pfd. 20— 25 Pf. Frankfurt, 4. Jult. Fruchtber. Hiesiges Weizen! mehl Nr. 0 M. 32.50 34.50, Nr. 1 M. 28.50— 300% Nr. 2 M. 26.00- 27.00, Nr 3 M. 24.00 26.00, N. akt, 15 file et, duale bis 26.50, Roggenmehl(hies.) Nr. 0 M. 22.75— 28% Nr. 0/ M. 20.75— 21.75, Nr. 1 M. 18.00— 102 Nr. 2 M. 15.50— 16.50, Weizen ab unserer Umgeß M. 19.50— 20.00, frei Bahnhof hier M. 20.00—20 fremder nach Qual. M. 18.50- 20.25, Roggen hlessg M. 14.50, russischer je nach Qual. M. 13.00 19, Gerste, Brauerwaare M. 15.00— 17.00, do. zu Ma zwecken M. 10.75, Hafer prima M. 12.00 12.50, mit M. 11.50 12., Mals M. 11.25— 11.50, Erbsen M. bis 19., Linsen M. 20.— 38.00, Wicken M. 12.00% 07 7 per Ctr. M. 2.75—3.25, Stroh M. 2.50, Roggen ral M. 4.25— 4.50, Weizenklele M. 3.80— 0.00, Malik 0 M. 3.75—4., Moostorfstreu prima M. 1.30, Spelzenssea f Antrag M. 1.20, Sesamkuchen M. 5. 5.25, Rapskuchen M. 5 ne Hefte Mohnkuchen M. 3.75— 4.00, Reismehl mit garantirt g gelen, bis 24% Fett- und Protéingehalt M. 4.50, Chiltsalpa Monte per Frühjahr 1888 M. 8.70 ab Rotterdam und Harb 3 Sämmtliche Artikel bei Abnahme von 200 Centner 5 Rüböl im Detail M. 54.— 55. en Nate Frankfurt, 4. Juli. Viehmarkt. Angetrichn mn,. waren 486 Ochsen, 20 Bullen, 581 Kühe, Stlere ea n den Hos Rinder, 520 Kälber, Hämmel sehr gering, 140 Schweine. ollen die ve Preise stellten sich pro 100 Pfd. Schlachtgewicht: Ot aun versu 1. Qual. M. 58. 60., 2. Qual. M. 50.—52., Bulg f ps sch ge 1. Qual. M. 40.—42., 2. Qual. M. 36.— 38. Kihh it erden, soll! Stiere und Rinder 1. Qual. M. 52.— 54., 2. Oil zrledberg M. 45. 47., Kälber pro 1 Pfd. Schlachtgewicht: 1. O Gr 55 60 Pf., 2. Qual. 45— 50 Pf., Hämmel 1. O 52—54 Pf., 2. Qual. 45—48 Pf., Schweine 1. O 49—51 Pf., 2. Qual. 45 47 Pf. Frankfurt, 5. Juli. Der heutige Heu⸗ Strohmarkt war gut befahren. Heu kostete der 8. M. 2.40—3.20, Stroh M. 2.40—3.— Engros⸗ Ma, Es kostete der Ctr. Butter M. 75—80, Eier das Hun ö — 2 d zur Anl. sssraße Get! A kreten und Aunrarbelt M. 4.80—6. Kartoffeln M. 4.80— 5.50, Zwiebeln Ctr. M. 6—9. zeichen: die Pflanzenfasern sind mit Tusche ausgezeschney 2) Zwanzigmarkstücke(Münzzeichen D, Jahreszahl 18 matter Klang, fettiger Griff); 3) Zehnmarkstücke(lech teres Gewicht, hellerer Klang); 4) Fünfmaikstücke! Silber(matter Klang, fettiger Griff); 5) Einmarksah. Die be ö an Groß ber 1 9 itt während Farbe und Prägung aber gut); 7) Zwanzigpfennigst während (Rand unrein ausgeprägt, schwerer Klang und bel, dingen, Außerdem sind in neuerer Zeit falsche goldene 3 6 und Fünfmarkstücke, beide von preußischem Gepräge i 0 mit den Jahreszahlen 1875 und 1877 aufgetaucht. Literarisches. Daheim Nr. 39 enthält: Dorothee. Der Dichter Schubart als Schulmeister. Schluß. K. Böckheler. Mit Porträt.— Don Ramiro. Seehe⸗ von R. Werner. Am Famillentisch: Kartoffelernte den Dünen von Norderney. Mit Bild.— Photograsil ohne optischen Apparat. Von Th. Schwartze.— Bibel in Ketten.— Alte Inschriften.— Gesundheits muß — In unserer Spielecke, mit Preisaufgabe.— Sl kameraden. Bild von C. Fröschl.— Erste Beilage: der Zeit— für die Zeit.— Zweite Beilage: Frau Daheim. Mit Preisfrage. 1 Das Vorkommen von Viehseuchen im Großhu⸗ zogthum Hessen während des Monats April 1887. 1 Milzbrand wurde festgestellt: im Kreise Bens hei in Jugenheim am 2. April und in Viernheim; im Kut Erbach in Michelstadt am 11., im Krelse Friedberg Bruchenbrücken am 5. und 14., in Niederwöllstadt an 6. und 14. und in Heldenbergen am 20. und im Kt Schotten in Burkhards am 5. April bei je einem krepien Rinde. Am 21. April wurde in Dieburtz eine geschlachll Kuh als milzbrandverdächtig erklärt. 1 Lungenseuche: In Rendel, im Kreise Fried ben] de besteht die Sperre des Orts gegen die Ausfuhr d Rindvieh fort. Neue Seuchenfälle sind daselbst 0 10 Beginn des laufenden Jahres nicht vorgekommen, 05 Maulbach, im Kreise Alsfeld, stehen in einem Gehäl 10 der Ansteckung verdächtige Rinder unter pollzetlichl Beobachtung. 10 in Schluß. Der Bläschenausschlag des Rindvlehes im Kreise Alsfeld, in Lumda im Kreise Gleßen, Kohden im Kreise Büdingen, in Fauerbach und Rendelg im Kreise Friedberg und in Auerbach, im Kreise Be heim, ist erloschen. Die Seuche besteht fort in Kirtous, im Kreise Alsfeld, und Wisselsheim, im Kreise Friedben, Festgestellt wurde die Seuche in Bleidenrod, im Fan Alsfeld, in Schafheim, im Kreise Dieburg am 27, 0 Deere in Viernheim, im Kreise Bensheim, am 6. April. N dem letztgenannten Orte ist sie bereits wieder erlosch Jun Gch Die Reude gilt als vorbanden unter den Schafen Bleidenrod und Elpenrod, im Kreise Alsfeld, in Gestorben: 12. Juni. Der Buchhändler-Gehülfe Emil Erker, 41 Jsraeclitischer Gottesdienst in Friedherg. eu ben. bzell und Nidda, im Kresse Büdingen, in Harbach, im Jahre alt. Sabbathfeier vom 9. Juli 1887. n eile Gießen, in Abesbausen, im Kresse Lauterbach, in 16.„ Die Handarbeiterin Justina Kretschmar von Beginn: * N lbenstadt, Heldenbergen, Büdesheim und Burggräfen— Bobenhausen, 28 Jahre alt. Freitag Abends 7 Uhr 15 Min 18 N de, im Kreise Friedberg, und in Brombach und Krum— 22/23. Juni. Anna Eva Margaretha Gerhard, Ehefrau Samstag Morgens 8 Uhr. f N. Ich, im Kreise 1 des Andreas Gerhard, Diener der Großh. Samstag Nachmittogs 4 Uhr. 1 d. A0——ͤ— g Taubst.⸗Anstalt, 71 Jahre alt. Sabbathausgang 9 Uhr 10 Min. n. Auszug 25. Juni. Der Großh. Seminarlehrer Johannes Wahl, Wochengottesdienst von Sonntag den 10. Juli an * 168. uus dem Civilstands-Register der Stadt Friedberg. 58 65 Jahre alt. Morgens 6 Uhr, Abends 8 Uhr 50 Min. — 4. e n. Sohn des Weißbinders Sonntag den 10. Juli 1887: 5 1 n Ul 0. Juni. Der 3 e Karl* von Dorheim F eee n Ach mit Anna Katharina Happel von Rosberg. Geld- Cours. 4 1 Mari 7 pi „ W e ne Herr Johann Maria Farina . Dem Mathildensliftsrechner Friedr. Wilhelm Geber. Nehmer. gegenüber dem Jülichsplatz in Köln 85*. 1 n 1 dine unehellche T r. ne, e s 5 1 Elni — ee e eee r 1 Tochter. do. 8 in 7e V allein ächten Cölnischen Wassers Ou Dem L 10 eorg Philipp Hermann] Englische Sobereiguns. nn 20.27 übertragen und empfehlen wir dasselbe —1* Hanstein 1 Sohn. 1 ae eee, 16. 68 per Glas zu M. 1.50 2 Dem Viehwärter Johann Heinrich Guter⸗ eee e 9. 47 1/2 Dutzend g f 8.50, 0 1 muth 1 Sohn. g 1 e, 9. 54 0 Dutzend* 16.75 „ Dem Kiefer Heinrich Wilhelm Weith 1 Sohn.] Dollars in Gold..... 4. 20 4. 16 J Die Expedition des Anzeigers Eine Parthie 2221 Jofraftheversteigerung. Auf Antrag der Frl. M. Volk soll die derselben hörende Hofraithe Flur II. Nr. 477, in der Kaiser— saße gelegen, Montag den 11. Juli l. J, Vormittags 11 Uhr, rden. In dem Hause wird ein Wollwaarengeschäft betrieben 1d sollen die vorhandenen Waarenvorräthe und Laden— Unrichtung versuchsweise mitversteigert werden. Falls sich Käufer für Haus und Geschäfts-Inventar iht finden, soll das Haus für sich zum Ausgebot kommen. Friedberg den 5. Juli 1887. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Stein häußer. Vergebung zun Kreisstraßen-Bauarheiten. Die zur Anlage von Kanälen bei dem Neubau der beisstraße Gettenau— Melbach erforderlich werden— dn Arbeiten und Materiallieferungen, veranschlagt zu: Maurerarbeit 229,42 M. Aeferung von Sandstein Abschlußquadern 268,80„ ieferung von C mentröhren 32,00 en im Wege öffentlicher Submission zur Vergebung emen. Nähere Auskunft ertheilt Vezirksbauaufseher Kraft in Leda. Die bezüglichen Voranschläge liegen auf dem zunpin e eau Großherzoglicher Bürgermeisterei Gettenau zur F sicht während acht Tagen offen. Schriftliche Gebote en während derselben Zeit bei uns eingelegt werden. 1 tu b del de 2 1 E Büdingen,.. Juli 1887. 1 Großherzogliches Kreisamt Büdingen. 40 Klietsch. ** 1. 1 506 1 1 0 Schälholzversteigerung. Dilenstag den 12. d. Mts., Vormistags 8 Uhr, sollen Adem Freiherrlich v. Rothschild'schen Walde„Altenberg“ ntlich meistbietend versteigert werden: 1 4 Raummeter Eichen-Schälknüppel, 1000 Stück Eichen Schälknüppel und Reisholzwellen. 6 Okarben den 5. Juli 1887. N Freiberrliche Forstverwaltung. 4. Kranz. 4 N 1— f 7* Holzversteigerung. Montag den 11. Juli werden in den Feeiherrlich Dranckensteln'schen Walddistrikten Kuppe, Allmey und Mmler⸗Unter versteigert: 24 Raummeter Elchen Schälknüppel, 11„„ Stöcke, 1500 Stück Eichen Schälwellen, 570„ Eichen⸗Wellen(Backholz), 380„ Eichen Stangen, zu Baumstützen geeignet. Die Verfleigerung beginnt Morgens 8 Uhr im Distrikt pe und wird gegen 9 Uhr in Allmey, zunächst des enhofs, gegen 1/2 Uhr Vormittags in Mörler— ner fortgesetzt. Ockstadt den 5. Juli 1887. 5 15 Der Frhr. von Franckenstein'sche Oberförster 48 Rumpf. 1 Holzversteigerung. Montag den 11. Juli l. J. kommen in dem Domanlal— hodistrükt Frauenwald, Schlag IX, von Morgens r an: 55 Stück Schälelchen Baumstützen, 12 Raummeter Schäleichen Knüppel, 1 425000 1 7 4 e Jeane a 926 Wellen Schälelchen Relsig, 5 Spähne 58 Raummeter f Versteigerung. f Ober⸗Rosbach am 5. Juli 1887. 65 1 f Großherzogliche Oberförsteret Ober-Rosbach. - Strack. hiesigem Ratbhaus an den Meistbietenden versteigert 1 zu jedem annehmbaren Preise bei K. Friedri ö 8 15. K. Friedrich. zu den billigsten Preisen. Herten-Strohhüte salpeter. Der Consum Verein in Kaichen beabsichtigt für nächstes Zum Einmachen empfehle alle Sorten Gele- und Obstgläser, Bienhonig⸗ gläser, steinerne Töpfe ꝛc. 2307 Georg Gross. Feinsten gebrannten Kaffee Frühjahr eirca 200 Centner Chllisalpeter anzukaufen Lieferanten hierzu wollen ihre Offerten bis zum 20. d. Mets, bei dem Vorstand des Vereins einreichen. Nähere Bestimmungen werden daselbst bekannt gegeben Kaichen den 5. 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Dem Feuilleton widmen wir ganz besondere Aufmerksamkeit und haben für das nächste Quartal wieder In Heban einige höchst spannende Erzählungen beliebter Autoren erworben. Inserate finden bei der großen Auflage der II g Ira ie.. Neuen Hessischen Volksblätter(Hessische Landeszeitung— Volksblätter; die weiteste und wirksamste Verbreitung. Der N Abonnementspreis beträgt für Darmstadt und Bessungen 2 Mark 20 Pf., auswärts mit dem entsprechenden Post⸗ Die auf vlelseitigen 1 verlangten Photograßl 57 lan sofer aufschlag. dcr Grenze Darmstadt im Juni 1887 Die Expedition der Neuen Hessischen Volksblütter. des allgemein beliebten Heren Seminarletzrer Wahl fich 5 1 . Hessische Landeszeitung Volksblätter. in berschevenen Größen P. E. Seren 0 Juchbars 5 0 7 Aufnahme vom Januar Hof Photograph. 3. r Leier fasser 1 eienr ld, es 2373 neben der Apotheke, 8 L or- aillen mit und ohne Uebersetzung aus Marienschloß⸗Rockenberg 0 5 2421 zu gleichen Preisen wie in der Anflalt bei Anzei E. 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