ia de ** di en. Ran 18. Donnerstag den 7. April. M2. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. 3 Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. 4 9 noncen: die einspaltige e 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., 0 auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von werden stets per Post nachgenommen. — 0. f————— i det 5 f f A G. Amtlicher Theil. istlig rn Auszug -Faͤme aus der von Gr. Ober⸗Rechnungskammer abgeschlossenen Rechnung der Provinzialkasse der Provinz Oberhessen für 1884/85. * eit, gubrik Nr. Einnahme. M. Pf. Abschluß. M. 1 5 Kassenvorrath aus vorhergehenden Jahren a 66767 72] Gesammtsumme der Einnahme VV 259454 04 1 te 1 n*) 94 84][ Gesammtsumme der Aus gabe.. 5 207410 64 i Beiträge der Kreise.... 140800— 8 glich n, bleibt Neft 52037 170 9., ĩ ĩ/ ĩ( 785 11 und dieser besteht: 3 2 8 5 rozeßkosten. 1686 37 a. in baarem Vorrath. 5 51982 48 N Beitrag aus der Staatskosse. 21320— b. in liquidirten Aus ständen. e ee K 51 92 unn Zurückempfangene Kapitalien. 3 g 28000— f 2——ů.a— f 55 Gleiche Summe wie oben 52034 40 schül.. Summe der Einnahme 259454 04 Gießen am 12. Februar 1886. er Ert. Nr en M. Pf. Der Rechner der Provinzialkasse für Oberhessen: N beg c 14. Besoldungen 5„V 1250— Grüneberg, Rendant. daun, a 15. Diäten und Gebühren.) ea. Botenlohn und Verkündigungskosten 8. 161 80 9 t d 1 3 90 ierit bal! 1 17. Für Bureaugegenstände und Geräthschaften. F 238 06 N. nr anten sun 18. Erbauung und Unterhaltung von Kreisstraßen 139259 34 Großherzogliche Ober-Rechnungskammer: Heß. ite, at bes, enbüte, zaͤsche Lalbslcisch, cker, Berubeck. Jagutls oßer Aus 10 1 Preisen 14 22. Uneinbringliche Posten und Wal. eee 42 92 23. Ausgeliehene Kapitalten 5. 1 63640— 5 Summe der Ausgaben 207429 64 Pfeiffer. Provinzialordnung wird der vorstehende Auszug zur öffentlichen Kenntniß gebracht Der Vorsitzende des Provinztalausschusses der Provinz Oberhessen: Dr. Boekmann. Kaufpreises und der Unkosten zurückzunehmen, ebenso Krippensetzer, welche sich in den ersten acht und zwanzig Tagen nach Einlieferung in den Depots als solche erweisen. Pferde, welche den Verkäufern nicht eigenthümlich gehören, oder durch einen nicht legitimirten Bevollmäch⸗ tigten der Commission vorgestellt werden, sind vom Kauf ausgeschlossen. Die Verkäufer sind verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue starke rindlederne Trense mit starkem Gebiß und einer Kapfhalster von Leder oder Hanf mit zwei mindestens zwei Meter langen Stricken ohne besondere Vergütung mitzugeben. Um die Abstammung der vorgeführten Pferde feststellen zu können, In Gemäßheit des Art. 93 bezw. 43 der Kreis- bezw. Gießen den 25. März 1887. U Bekanntmachung, den Ankauf von Remonten pro 1887 betreffend. . Zum Ankauf von Remonten im Alter von drei und ausnahms— 5 vier Jahren sind! im Bereiche des Großherzogthums Hessen f dieses Jahr nachstehende, Morgens 8 Uhr beginnende Märkte an— U Taumt worden und zwar: 1 am 6. Juli in Nidda, ö 5„ Alsfeld, 0„13.„„ Nieder⸗Wöllstadt, 5 4—„ Butzbach, N 5 1. August„ Lampertheim, 10 5„ Bickenbach, „„ Gernsheim, 4. Groß-Gerau. werden die Verkäufer ersucht, Die von der Remonte⸗ Ankaufscommission erkauften Pferde werden Stelle abgenommen und sofort gegen Quittung baar bezahlt. Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den Landesgesetzen den uf rückgängig machen, sind vom Verkäufer getzen Erstattung des N 2. Nacht vom 24.— 25. d. Mts. mittelst Einbruches dahier gestohlen: 1 großer Suppenlöffel, Werth 40 M; 3 schwere Gemüseloͤffel, Werth 60 M.; check, bestehend aus 1 silbernen Gabel, 1 Tranchirmesser und Gabel nebst 1 Stahl, Werth 40 M.; 1 silberner Punschlöffel, den Holzstiel hat der Dieb abge L 3 Werth 10 M.; 1 Spargelgabel, Werth 20 M.; 6 silberne Eßlöffel, Werth 2755 12 silberne Gabeln, Werth 36 M.; 12 silberne Kaffeelöffel, Werth 72 M.; 2 2 sich jedoch an den Sttelen eln Firmazeschen und ein Adler. 2 Zuckerlöffel, C., Werth 20 M.; 1 Eisstechmaschine, Werth 25 M.; 1 Torkenschaufel, 1. C., Werth 20 M.; 2 Serviettenringe, gez. M. C., Werth 20 M. 1 großer, silberner Sahnentopf, gr. F.; große, silberne Kaffeekanne, gez. P.; g sroße, silberne Theekanne, gez. 6 silberne Kaffeelöffel; 24 silberne Eßloͤffel; 1 kroßer, silberner Suppenlöffel; 1 großer, silberner Saucenlöffel; 1 große silberne 0 roßk Vorlegelöffel, Werth 60 M. Sämmtliche Sachen sind nicht gezeichnet, es J der Racht vom 28.— 29. d. Mts. mittelst Einbruches dahier gestohlen: die Schweife der Pferde nicht zu cou— piren oder übermäßig zu verkürzen. Berlin den 5. Maͤrz 1887. Kriegsministerium, Remoutirungs-Abtheilung. ist es erwünscht, daß die Deckscheine möglichst mitgebracht werden, auch gez.: Freih. v. Troschke. . Bekanntmachung. L. D. F. verschlungen, theils P. F. nicht verschlungen. 1 silberner Serviettenring, innen vergoldet, gez. D. F.; 1 silberner Serviettenring, gez. D. F.; 1 silberner Serviettenring, innen vergoldet, gez. M. F. verschlungen; 1 silberner Serviettenring, gez. A. F.; 1 neusilberner Serviettenring, gez. P. F.; 1 filberner Kinderservietten⸗ ring, gez. Paula. Der Gesammtwerth der Sachen, die vom 28.— 29. d. Mts. ge⸗ stohlen worden sind, beträgt 1000— 1500 M. 1 Broche mit rothen Granatsteinen; 1 Ring in der Mitte ein glattes Plättchen, ohne Namen; 2 vergoldete Kettchen, oben dick, mit 1 Perle, 1 Ring ohne Namen. Seit längerer Zeit werden in hlesiger Stadt, besonders in den Nachtstunden, schwere Einbruchsdtebstähle verübt, bei welchen zumeist Gegenstände von echtem Silber entwendet worden sind. Es ist bisher noch nicht gelungen, eine sichere Spur der Diebe ausfindig zu machen und wird deßhalb denjenigen, welche zur Ermittelung der Diebe wesentlich beitragen, eine Belohnung im Gesammtbetrage von 550 M. (Füufhundert und fünfzig Mark) zugesichert. 7 5 0⁰ 5 12 neusilberne Wesserbäntchen; 1 neusilberne Sauelère; 1 silberner Salz Frankfurt a. M. den 29. März 1887.* 8 g„ Pfefferständer, auf 3 Füßen stehend. Diese Sachen waren gezeichnet theils Königliches Poltzeipräsidium. „ lu. 1 Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. 20 F. Heinrich Philipp Keßler in Friedberg wurde als Nachtwächter 110 Gemeinde ernannt und verpflichtet. 1. a 1 Deutsches Reich.— 5. April. Der Bundesrath überwies zu erhalten. Der wiederholt angeregte Plan, a8seit bn Darmstadt. Der Lehrer an der Vor— den Gesetzentwurf, betreffend die Abänderung das Abiturienten Examen am Gymnasium als 91 ausaduß. 0 des Gymnasiums zu Gießen Jacobi wurde der Gewerbeordnung bezw. des Innungswesens Vorbedingung für den Einjährig⸗ Freiwilligen— g zu Lehrer an der Realschule zu Alzey ernannt. den Ausschüssen für Handel und Verkehr und dienst zu verlangen, soll wieder in Anregung ühaleh 4 Berlin. Sofort nach Ostern begibt sichfüͤr Justizwesen. g ö gekommen sein.. 8 1* n 90 Kronprinz mit der Kronprinzessin und den— Die Reichsschulkommision, welche in der— Der Ausschuß des allgemeinen deutschen 1 beter inzessinnen Victoria, Sophie und Margarethe vorigen Woche hierher berufen war, hatte sich[ Verbandes zur Vertretung deutsch- nationaler * 06 uch Ems, wo der Kronprinz eine vierwöchent-(mit einheitlichen Bedingungen für die Prüfung Interessen beschloß, den zweiten allgemeinen de Kur gebraucht. Anfang Juni reist die des Einjährig-Freiwilligendienstes zu beschaͤftigen.[ deutschen Congreß im Herbst 1889 einzuberusen 1 emilie des Kronprinzen nach England, um das Man wünscht infolge der sehr ungünstigen und gleichzeitig für denselben Zeitpunkt die Er— *„ Auglerungsjubiläum der Königin Victoria mit- Ergebnisse dieser Prüfungen ein Gutachten der oͤffaung der ersten deutschen Colontalausstellung 1 55 70% Welern. Commission über den ganzen Stand der Frage! ins Auge zu fassen. Straßburg. Gegen franzssische Ueber— raschungen ist Elsaß-Lothringen sicher gestellt. Seit Errichtung der neuen Regimenter stehen im Reichsland 59 Bataillone Infanterie, 44 Schwadronen Cavalerie, 21 Batterien Feld— artillerie, 7 Bataillone und 1 Compagnie Fuß— artillerie, 2 Bataillone Pioniere und 1 Train⸗ Bataillon, zusammen nahezu 2 Armee-Corps. — 4. April. Der Statthalter Fürst Hohen⸗ lohe ist gestern hier wieder eingetroffen.— Das Gesetzblatt für Elsaß-Lothringen veröffentlicht zwei gleichlautende kaiserliche Verordnungen vom 12. März, durch welche die Verstaͤrkung der Fortslinien in den Festungen Straßburg und Metz nach Maßgabe der unterm 27. Januar d. IJ. gebilligten Vorschläge der Landesverthei— digungs-Commission als im öffentlichen Nutzen und als dringend erklärt und demgemäß die mit der Ausführung der Arbeiten betrauten Militär— behörden ermächtigt werden, die für diese Be— festigungsarbeiten erforderlichen Bodenparzellen im Wege der Zwangsenteignung zu erwerben. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 4. April. Stoiloff, welcher noch hier weilt, wurde gestern in längerer Audienz vom Grafen Kalnoky em— pfangen. Man hört darüber, der letztere habe neuerlich der bulgarischen Regierung ein ver— tragstreues Verhalten empfohlen und als seine persönliche Ueberzeugung ausgesprochen, daß Füͤrst Alexander von Battenberg eine eventuelle Wieder— wahl nicht annehmen werde. Großbritannien. London. Der in Dublin geführte Prozeß gegen Dillon, O'Brien, Crilly und andere irische Abgeordnete wegen Förderung des irischen„Feldzugsplanes“ ist von der Re— gierung niedergeschlagen worden.— Die wegen Betheiligung an der Ermordung des Gerichts— vollziehers Murphy in Killarney verhafteten sieben Personen mußten wegen Mangels an Beweisen aus der Haft entlassen werden. Italien. Rom, 4. April. Die Bildung des Cabinets ist in nachstehender Weise erfolgt: Depretis: Präsidium und Aeußeres, Crispi: Inneres, Zanardelli: Justiz, Bertole Viale: Krieg, Brin: Marine, Magliani: Finanzen, Saracco: öffentliche Arbeiten, Grimaldi: Acker- bau, Coppino: Unterricht. — Nach einer Meldung aus Massauah ließ General Gens die auf der Reise nach Abessinien in Massauah eingetroffenen Oberen des abessini- schen Instituts von Jerusalem anhalten und an Bord des„Garibaldi“ bringen. f weisung verschiedener Rechnungen. Aus Stadt und Land. r. Frledberg. Seit einigen Tagen werden in unserer Stadt über den von der Armen Verwaltung ins Werk, gesetzten Neubau eines Versorgungsbauses an Stelle des baugebrechlichen und für den Bedarf nicht mehr genügen— den alten Hauses Geruͤchte verbreitet, die geeignet sind, den wahren Sachverhalt in falschem Lichte darzustellen, und dürfte es vielleicht Mancher zu Dank wissen, wenn hierüber einige Aufkärung gegeben wird. Von den Ver⸗ breitern der in Umlauf gesetzten Gerede wird auf dle bei dem Abbruch des alten Hauses sich ergeben habenden einige Dutzend eichene Balken und Pfosten hingewlesen und gesagt, das alte Haus hätte nach dem Zustand dieses Holzes noch Jahrhunderte stehen können— das wäre schon wahr, wenn es bel dem„stehen können“ nur auf die Festigkeit einzelner Hölzer, nicht aber auch und noch mehr auf die Construetlon und den Verband derselben ankäme; aber— wenn in einem solchen Ge— bäude durch wiederholten inneren Umbau, wie dies na— mentlich bel Errichtung der ehemaligen Pachterwohnung zum Versorgungshaus geschehen, der ganze innere Ver⸗ band und Zusammenhang unterbrochen und in seinem Halt gestört wird, wenn das damals reparirte Fundament und Kellerwerk nur als nothdürftiges Flickwerk erscheint, wovon sich gegenwärtig Jedermann durch Augenscheln überzeugen kann, so wird ein solches Bauwerk, trotz einzelner gesunder und starker Hölzer auf die Dauer nicht bestehen können, wie das zunehmende sich Senken im Innern des alten Versorgungsbauses auch zur Ge⸗ nüge gezeigt hat. Bei diesem erwlesenen baufälligen Zustand des alten Hauses würde es als thöricht haben bezeichnet werden müssen, wenn man an ein solches wiederholt zurecht geflicktes Bauwerk nochmals große Kosten hätte verwenden wollen, um dasselbe vielleicht auf kurze Zeit, aber keinesfalls auf die Dauer, zu er⸗ halten, zumal dasselbe in einzelnen Theilen von dem Erbfeind aller Bauwerke, dem Mauerschwamm ergriffen war, ein Uebel, dem abzuhefen nur selten gelingt, das aber von Jahr zu Jahr immer wiederkehrend Unter— haltungskosten verursacht hat. C. T. Friedberg. Gemeinderathssitzung vom 4. April. Die Deckung des städtischen Bedarfes an Petroleum, Maschinenöl u. s. w. für 1887/88 wurde auf Grund der vorliegenden Angebote an die Kaufleute Baumeister und Windecker vergeben; die Butterwaage wurde, wie seither, an Gg. Sellin verpachtet. Von den Mittheilungen des Vorsitzenden über das vorläufige Er— trägniß des städtischen Gas- und Wasserwerks während des mit dem 1. April abgelaufenen Betriebsjahres nahm der Gemelnderath Kenntniß. Sodann wurde der zum Bau der Homburg— Friedberger Bahn noth— wendige Gelände-Erwerb in städtischer Gemarkung be— schlossen; wegen des betr. in der Fauerbacher Gemarkung liegenden Geländes wurde die Erwartung ausgesprochen, daß die an dem Bau mit'interessirte Nachbargemeinde Fauerbach wohl zu einer entsprechenden Leistung zu ver— anlassen sei und nur für den Nothfall ein Zuschuß in's Auge gefaßt. Ueber die Behandlung einer von dem Ortsarmenverband Hanau hierher gelangten Klage gegen den Ortsarmenverband Friedberg wurde die Beschluß— fassung vertagt. Schließlich erfolgte Auszahlungs-An— Auf eine Eingabe des Stadtvorstandes an das Königl. Preußische Kreegs— ministerium in Berlin um Verlegung einer Garnison nach Friedberg, wurde ein Schreiben des Militär-Oeko— nomie-Departements des Kriegsministeriums bekannt ge— geben, worin ausgesprochen ist, daß militärische Rück— sichten es nicht gestattet haben, der erbetenen Verlegung elnes Truppentheils hierher zu entsprechen. Allerlei. st. Frankfurt. Die Schauhäuser unsexes 9 gartens bergen zur Zeit wahre Schätze 1 i Pflanzen und hat die diesjährige Frühlings A 0 1 wohl letzt ihren Höhepunkt erreicht, denn lumitten d Camellten und Azaleen hat die Königin der Flora, Rose, ihren vollen Flor entwickelt und in Tausenden ve, Exemplaren zeigen sich wohl hier alle Varletäten diesc großartigen Sortiments. Es ist den Cultsvateuren ge lungen, die Rosen in seltener Schönheit, Größe unh Farbenpracht, wle die Belaubung tadellos und intenssh grün zur jetzigen Jahreszeit durch die Kunst des Gärtnen hervorzuzaubern und dichtgedrängt durchwandern dz Besucher diese herrlichen Gärten unter dem schützendes Glasdache. Das Palmenhaus selbst ist großartig schö und hat reichen Zuwachs zu verzeichnen, da ganze Son timente von Palmen von Liebhabern als Geschenke üben wiesen wurden. Handel und Verkehr. 1 Friedberg, 5. April. Fruchtpr. Waizen M. 776 bis 18.00, Korn M. 14.00, Gerste M. 14.00, Hag M. 11.00— 11.50. Alle Preise verstehen sich auf 100 K = 200 Zollpfd. 1 Friedberg, 6. April. Buttermarkt. Butter kosteg per Pfd. M. 0.90 1.00. Eier 1 St. 6, 2 St. 11 5, Grünberg, 2. April. Fruchtpr. Weizen M. 18.00, Korn M. 14.00, Gerste M. 12.60, Hafer M. 11.60 Erbsen M. 14.10, Linsen M. 25.50, Kartoffeln M. 4.20. Gießen, 5. April. Auf dem heutigen Markt koste Butter per Pfd. Ne. 0.90— 1.00, Eier 1 St. 5—6 Pf. Käse per St. 4—8 Pf., Tauben per Paar M. 0.50— 0.90% C Hühner per St. M. 0.85— 1.00, Hahnen per St. M. 1.70. bis 2.00, Enten per Stück M. 1.70— 2.20, Ochsen fleisch per Pfd. 62— 64 Pf., Kuh⸗ und Rind fleisch 50 bis 56 Pf., Schweinefleisch 56—60 Pf., Hammelslessgh 50 64 Pf., Kalbfleisch 44—50 Pf., Kartoffeln per 100 K M. 4.50— 5.00, Zwiebeln per Ctr. M. 6.00. Homburg, 5. April. Marktpreise. Kartoff per Malter M. 4.50—5, per Gescheid 9— 10 Pf., G per St. 6—7 Pf., Butter per Pfd. 1. Qual. M. 1.0 2. Qual. M. 1.00. 0 Es cursiren gegenwärtig wieder viele österreichlsch. 1 Guldenstücke im öffentlichen Verkehr, welche leicht all Zweimarkstücke, denen sie ziemlich ähnlich sehen, passiren Es ist daher Vorsicht beim Geldeinnehmen geboten, d. diese Guldenstücke einen Minderwerth von 30— 35 N. gegen Zweimarkstücke haben. 1 Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbath- und Pesachfeier vom 9. April 1887. ö Erster Festtag. Freitag Abends 6 Uhr 10 Min. Samstag Morgens 8 Uhr. Samstag Nachmittags 4 Uhr. Sonntag den 10. April 1887: Zweiter Festtag. Samstag Abends 7 Uhr 30 Min.(Omergebet). Sonntag Morgens 8 Uhr. Sonntag Nachmittags 4 Uhr. Sonntag Ausgang 7 Uhr 30 Min. Wochengottesdienst von Montag den 11. April en Morgens 6 Uhr 15 Min., Abends 7 Uhr 20 Min. Omergebet. Von Montag den 11. April an findet an den Wochen tagen bis auf Widerruf Abendgottes dienst statt. Beginn: Freitag den 15. April: 7. Pesachfest. Glaäͤubiger-Aufforderung. Forderungen und Ansprüche jeder Art an den Nach— laß der Johannes Berdel II. Eheleute von Ober-Mörlen sind binnen 8 Tagen bei unterzeichnetem Gerichte anzu— melden, wenn sie bei Regultrung der Nachlaßverhältnisse berücksichtigt werden sollen. Bad-⸗Nauheim den 2. April 1887. Großherzogliches Amtsgericht Bad⸗Nauheim. 389 Bauer. 138 — U 2 Holzversteigerung. Dienstag den 12. April kommen im Ober-Ros bacher Domanialwald Mainzerhecke und Westerfeld'scher Wald: 8 Eichen⸗Stämme mit 2,21 fw Inhalt; 25 rm Eichen⸗ Scheiter und 47,6 rm dergl. Knüppel; 350 Buchen- und 9339 Eichen- resp. Birken-Schlagwellen, sowie in Malnzer⸗ hecke, Schlag III: 2802 gemischte Aus jätungs-Wellen, darunter 225 Wellen Besen Reisig, zur Verstelgerung. Zusammenkunft Morgens der dicken Eiche. Ober-Rosbach, 4. April 1887. Großherzogliche Oberförsterei Ober-Rosbach. 1402 Strack. Bekanntmachung. Die Holzabfuhr im Gemeindewald Nieder-Ros bach aus den Versteigerungen vom 7. und 25. März l. J. kann vom 9. April an erfolgen. Nleder⸗Rosbach am 5. April 1887. Großherzogliche Bürgermeisteret Nieder-Rosbach. 1406 Groh. Frische Napskuchen, rische Napskuchen, Engros-Lager zu Mühlenpreisen, bei 969 Wilhelm Fertsch. 0 9 5 Holzversteigerung. Freitag den 15. April d. J. werden in den Domantial— walddistrikten Mittler- Köppel und Thierberg: 2 Nadel— holzstämme— 2,00 Kubikmeter und 7650 Buchen-Durch— forstungswellen verstelgert. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr in Bodenrod. Butzbach den 5. April 1887. Großherzogliche Oberförsterei Hoch-Weisel. 1405 Weigand. 3 5ol———— Holzversteigerung. Dienstag den 12. d. Mts., Vormittags 9½, Uhr anfangend, kommen in hiesigem Gemeindewald, Schlag Nr. I, jenseits der Kaisergrube, zur Versteigerung: 1600 Eichenwellen 2. Sorte, 5841 Weichlaub⸗Durchforstungs wellen, 320 Dornwellen. Die Zusammenkunft ist auf dem Forsthaus Winter— stein, die Versteigerung an Ort und Stelle. Nieder⸗Mörlen am 6. April 1887. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Mörlen. Kremer. Grassamen⸗Mischungen für trockene und nasse Wiesen, Zierrasen und Böschungen, unter Angabe der Bodenverhältnisse Garantie für guten Ertrag, empfiehlt billigst P. Theis, Samenhandlung. 1405 Ein auch zwei Realschüler finden in einer besseren Familie kräftige Verköstigung und gesunde Wohnung. Näheres bei der Exped, d. Anz. 1398 Feinste ital. Macaroni, zechte Hausmacher-Gemüs-Nudela, Beste Eier-Band-Nudeln, Türkische Zwetschen, Bosnische Zwetschen, Amerikanische Apfelschnitzen empfiehlt billigst in bester Qualität 0 1 a Ir gHilbrecht Witine. 1 * * 1 1 N 1 4 Dehnbares Original- 12 Hesundheils⸗Corsell nach Prof. Dr. Bock, besonders magenleidenden und älteren Damen empfehlen, billigst bei Heinr. Diehl, usagasse. 1 6% Klersamen, deutschen u. Luzerner, in bester seidefretier Qua 1 Feinste Eier⸗Gemüs⸗Nudelf, Aechte ital. Macaroni, Türkische Zwetschen, Amerikan. Apfelschnitzen 1364 empfiehlt W. Bernbeck. 5 Patent. bahnbrechende deutsche Erfindung, 5 1 Eine Garnbehälter mit eingesetzter Unterfadenrolle in verkleiner- tem Massstab. 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Eri: statt, wozu ich freundlichst einlade. 1 Palmengarten, Frankfurt a. M. Große Frühjahrsblumen-& pflanzenausstellung, zur Zeit: 104 Camellien-, Azaleen- und Rosenflor. Actien-Juckerfabrik Wetterau. Wir theilen hierdurch mit, daß der Zuckerrübensamen jederzeit auf der Fabrik abgeholt werden kann. Die zum Rübenbau bestimmten Aecker ersuchen wir bestens vorzubereiten und vor dem Drillen möglichst glatt und fest zu walzen, damit der Boden nicht zu locker bleibt und die Kerne beim Säen nicht zu tief in das Erdreich dringen. Sehr angenehm wäre es uns, wenn wir bei denjenigen Herren, welche unsere Maschinen benutzen, recht bald mit dem Säen beginnen könnten, da die Maschinen dieses Jahr in höherem f Maße wie früher in Anspruch genommen werden. 5 Aclien-Zuckerfabrik Weilterau. Seltener Gelegenheitskauf. Von heute an verkaufe ich circa 2 300 feine Vouxquin⸗Anzüge von 13 Mark an, — 150 Confsirmanden⸗Anzüge aus guten 5 decatirten Stoffen 3 2 400 prachtvolle Knaben⸗Anzüge 2 3%„ 4 ferner einige n Hundert Bouxquin Neste, die neuesten und feinsten Sachen zu Herren- und Knaben-Anzügen, Ueberziehern, Hosen zur 8 Hälfte des Werthes. Die Herren- und Confirmanden-Anzüge stammen theils aus einer nun— mehr in Concurs befindlichen Herrenkleider-Jabtik. G. i nne FFP Der Pfandschein Nr. 564. ist dem Eigenthümer angeblich abhandengekommen. sprüche an das auf diese Nummer eingelegte Pfand e 1 man innerhalb 8 Tagen erheben, als es sonst dem Eigen-(Hessen). Taubstummenleher Schneider. thümer gegen Bezahlung der darauf haftenden Schuld i berlassen 9 Zeugnisse Geheilter stehen zu Diensten. 188 1993 Schmidt, Pfandhausverwalter. Prima kerk Frische Schellsische, Schweizerk äs e Frischen Kabliau 4986 be.„ Bernbeck. in Eispackung, ee ebe Eierfarben 5 echten Einmenthaler, in 9 prachtvollen Nüancen, das Päckchen zu 5 u. 10 Pf., großgelocht und vollsaftig, in frischem Anschnitt empfiehlt für Wiederverkäufer hohen Rabalt, empfiehlt 1362 J. Baumeister. 1332 J. Baumeister. heilt mit sicherem Erfolg Friedberg Garantirt giftfreie 9 in Packeten zu 5 und 10 Pf. empfiehlt 1407 J. A Windecker, Bienen Verkauf. Samstag den 9. d Mts., Nachmittags 3 Uhr, weite 10 volkreiche Bienenstöcke, thellweise neue Slang 0 Schulhaus zu Okarben verkauft. 1392 Selzerbrunnen. Montag den 11. April, als am zweiten Osterfelertag, findet Tanzmusik f wozu freundlichst 20 ade — P. Weitzel Witwe. Giftfreie Eierfarben in 9 der prachtvollsten Farben empfiehlt in Packetg a 5 und 10 Pf. 1391 Fr. Hilbrecht Wittwe. 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Und was glänzt dein Hut so fei, Des muß gewiß en Straßburger sein; Un dein neue Sonnescherm Macht sich aach sehr nett und ferm.“ „Wie du mich siehst, mein Lieber, hier, Komm ich vom Fritz Schmidt zu dir; Scherm un Hut kost' Stick for Stsck 2 Mark 80 in der Hutfabrik.“ Niederlage der Straßburger Hutmanufactur bei 1376 Fritz Schmidt, Kaiserstraße Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Vinder nals ——— Anzeigen für die nächste Samstagsnummer müssen spätestens bis Donnerstag den 7. d. Mts., Morgens 9 Uhr, bei uns abgegeben werdest Am Hsterdienstag erscheint keine Nummer des Skide⸗, Fil und Strohhüt, Anzeigers. 0 le Ie Mili ben,! S0 er Milt Abend fil gsege 0 fur Mill sibah, Wale un die I Milt Ai, Ot 0 Ockst Mi I Mil Oben gtebet