bost, 100 lun Ann Arnie 25 N Aim, 1 aner, 8 lunmich. U Lags. .—— felle und legte den ersten Ceulenburg sprach das Sch 5 tee aus. 4 Berlin. Hienstag den 4. October. V Ii. Oberhessischer Anzeiger. 8 Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. 9 2 U Areisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. moncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen! 5 ein! 9 f eee„ tote Anzeige 9 15 en 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets 5 Post nachgenommen. Annoncen von — getreffend: — Berlin übertragen worden. nisten nothwendig geworden sind. 1887, hier L letreffend: Einquartirung in das Militär. l. Jun dem Lie 1. f 3 besen Accorden vereinbarten Preise Seitens der 78 Die Die Marschgebührnisse bei Einberufungen zum Dienst, sowie bei Entlassungen. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Seitens des Königlich Preußlschen Kriegsministeriums ist der Verlag der durch Kaiserlichen Erlaß vom 22. Februar d. J. bestätigten Dienstvorschrift über Marschgebührnisse bei Einberufungen zum Dienst, sowie bei Entlassungen“ der Hofbuchhandlung von E. 8. Mittler& Sohn 5 0 Die Verlagshandlung hat aus dieser Dienstvorschrift einen Auszug zum Dienstgebrauch für die Gemeinde behörden und Steuerempfänger veranstaltet, damit diese zur Mitwirkung bei Ausführung der Dienstvorschrift berufenen Organe der Civilverwaltung eine nelle und zuverlässige Uebersicht ihrer Obliegenheiten bei Abfindung der Mannschaften mit deren Gebührnissen erlangen und das Zahlungs— schäft selbst, insbesondere bei Masseneinberufungen im Mobilmachungsfalle, leichter von statten geht. 5 0 f sondere auch die einschlägigen Bestimmungen des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden vom 13. Februar 875 unter Berücksichtigung der Abänderungen, welche durch das Reichsgesetz vom 21. Juni d. J. und die dazu ergangenen Ausführungsvor⸗ Der Preis für das in Pappe gebundene Exemplar ist, unter der Voraussetzung, daß sich eine größere Zahl quidotlon der Vergütung für Lieferungen und Wir beauftragen andurch diejenigen von r etwa gelieferte Fourage, wozu Sie das Formular bei uns beziehen können, alsbald au usfertigung an uns einzusenden, indem später vorgelegt werdende Es ist darauf zu achten, daß die Aufstellung sorgfältig und vorschriftsmäßig erf i l. J., Reichsgesetzblatt Nr. 20, und der Instructton vom 30. August d. J.„Reichsgesetzblatt Nr. serungsmonat vorausgegangenen Monats, unter Zuschlag von fünf vom Hundert richtig eingetragen werden. Da wo die Lieferung noch auf von der betreffenden Intendantur genehmigten Accord hin er 1 Quittungen über geleisteten und unbezahl Die Quartierbescheinigungen sind, nachdem die Servisvergütung n Pue 10 und 11, auf Grund des Tarifs von 1878, Seite 244 und ferner des Reichsgesetzblatts, hit Datum und Unterschrift versehen, ebenfalls kurzer Hand an uns einzusenden a Amtlicher Theil. bn Gemeindebehörden des Großherzogthums zur Anschaffung bereit erklärt, auf 40 Pf. festgesetzt. saglichen Aus zuges und sehen bis zum 10. Oetober l. J. Ihrem Berichte entgegen, L Leistungen für Friedberg den 30. September 1887. Der Auszug enthält in Beilage 3 ins— Wir empfehlen Ihnen die Anschaffung des wieviele Exemplare für Ihre Gemeinden gewünscht werden. Dr: Braden. Friedberg am 30. September 1887. 1 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Ihnen, in deren Gemeinden Truppen ein quartirt waren, die Liquidationen über die Vergütung fzustellen 9 * Lieferanten in Ansatz zu kommen. t gebliebenen Vorspann sind kurzer Hand ach Maßgabe der und längstens bis zum 10. k. Mts. in doppelter quidationen auf Beförderung nicht rechnen können. folgt und nach den Bestimmungen des Gesetzes vom 35, die Durchschnittsmarkipreise des folgt ist, haben selbstverständlich die nach an uns einzusenden. Anleitung im Reichsgesetzblatt Nr. 4 von 1885, darauf berechnet und eingetragen worden N U* 7 Dr. Braden. Deutsches Relch. Darmstadt, 30. Sept. Der Großherzog nid die Prinzessin Irene haben sich heute zum Ge lurtstag der Kaiserin nach Baden-Baden begeben ind kehrten Abends hierher zurück. — 1. Oktober. Heute morgen begaben sich er Großherzog und die Prinzen Heinrich und Dühelm nach Offenbach, woselbst um 11 Uhr e Einweihung der neuen Mainbrücke unter roßartiger Betheiligung der Bevölkerung statt efunden. Ministerialpräsident Weber übergab le neue Brücke, verbreitete sich in langerer Rede lber die Baugeschichte derselben, die in 2 Jahren ir 740,000 M. errichtet worden sei, sprach len Souveränen von Preußen und Hessen den Dank des Volkes aus und empfahl die neue Brücke dem Schutze Gottes. Hierauf wurde tie Gedächtniß⸗ Urkunde verlesen und vom Groß⸗ lerzog und den Ministern beider betheiligten Staaten unterzeichnet. i Darauf begaben sich die lohen Herrschaften über die Brücke, wo die Schlußsteinlegung erfolgte; die Urkunde wurde angefügt, der Großherzog nahm die Maurer— Mörtel auf. Graf lußwort und brachte den Toast auf den deutschen Kaiser und auf den Unter Böllerschüssen sang die Bevölkerung die Nationalhymne, womit die offi⸗ gelle Feler ihr Ende erreichte. — Der Kreisarzt Medieinalrath Dr. Neid— lart in Darmstadt wurde zum vortragenden Fath bei der Abtheilung des Ministeriums des Innern und der Justiz für öffentliche Gesund— laitepflege mit dem Amtstitel„Obermedieinal— nth“, der Kreisarzt Dr. Spamer in Bingen um Kreisarzt in Darmstadt, der Hilfsheizer bei er Main⸗Neckar⸗Bahn Götz aus Darmstadt zum (sibar, Dr. Arendt, ist zum Generalconsul von geschwader hat heute die hiesige R Antwerpen bestimmt, und wird in kürzester Zeit! auf seinen Posten abreisen. 1. Oct. Der italienische Ministerpraͤsi⸗ deut Crispi und Graf Herbert Bismarck treffen heute in Friedrichsruh ein. So weit bis jetzt Aeußerungen der deutschen Presse über diesen hochbedeutsamen Besuch vorliegen, stimmen die- selben darin überein, daß sie in der Anwesen— heit Crispi's in Friedrichsruh einen neuen Be⸗ weis für den engen Auschluß Italiens an Deutsch— land und damit zugleich an Oesterreich-Ungarn, sowie eine weitere Bürgschaft für die Aufrecht haltung des allgemeinen Friedens durch die Geltendmachung des Einflusses des mitteleuro— paischen Vertheidigungsbündnisses erblicken. In dem gleichen Sinne fassen die österreichischen Blätter den Besuch auf und heißen denselben mit lebhaftester Befriedigung willkommen. In der italienischen Presse findet die Reise eine ge— theilte Kritik je nach der politischen Stellung und Neigung der betr. Blätter. Das Organ Crispi's, die„Riforma“ erklart von vornherein, die Vaticanfrage habe mit der Zusammenkunft nichts zu thun. — Durch die Cabinetsordre, welche den polnischen Sprachunterricht in Westpreußen und Posen aufhebt, wird der Religionsunterricht nicht betroffen. Die Ertheilung desselben in der Mutter— sprache besteht unberührt fort. — Der Bundesrath hat beschlossen, daß den Material-Steuer entrichtenden Brennereien mit Vorbehalt des Widerrufs zu gestatten sei, das gesammte Erzeugniß zu dem niedrigeren Abgaben— satze von 50 Pf. herzustellen. — Nachrichten über ein Abkommen der Ost— afrikanischen Gesellschaft mit dem Sultan von Sansibar sind verfrüht. D heizer bei dieser Bahn ernannt.. Der bisherige Consul in San— Wilhelmshafen, 1. Oet. Das Schul⸗ hede verlassen 5 und ist nach dem Mittelmeer abgesegelt. Coburg, 1. Oct. Der Kaiser und die Kaiserin von Brasilien sind zur Besichtigung der Gruft in der katholischen Kirche dahier einge— troffen. Baden-Baden, 30. Sept. Die Kaiserin nahm anläßlich ihres Geburtstagsfestes heute zuerst die Glückwünsche des Kaisers, sodann die der kaiserlichen Hofstaaten entgegen, nächstdem gratulirte die großherzogliche Familte, Prinz Hein— rich von Preußen, der Großherzog von Weimar, der Fürst von Hohenzollern, die Herzogin don Hamilton und der König der Belgier. Die Kaiserin erhielt vom Kasser reiche Geschenke, darunter zwei kostbare Vasen in Renaissance— Schrein. Der König der Belgier überreichte ein Riesenbouquet. Sämmtliche fürstlichen Gaͤste waren bei der Kaiserin zum Diner geladen, zu dem spater auch der Großherzog von Hessen und Prinzessin Irene von Hessen eintrafen. Die Stadt hatte reich geflaggt. München, 1. Oct. Im Abgeordnetenhause wurde heute das Gesetz, betr. die Aenderung der Verfassung wegen definitiver Anstellung der Be⸗ amten und wegen des Verkaufs von Staats— gütern während der Regentschaft, nach unerheb— licher Debatte in namentlicher Abstimmung an— genommen. Straßburg. Die„Landeszeitung“ erklart die in der Skizze des Thatorts vom Pariser „Figaro“ angegebene Crenze für vollstaͤndig un— richtig und zu weit nach Osten gerückt. Auch die Stellungen beider Parteien seien falsch gezeichnet. Metz, 1. Oct. Dem jungen Schnebele ist infolge eines an den Kaiser gerichteten Gnaden— gesuches die Strafe erlassen worden. Noch gestern Abend ging telegraphisch der Befehl ein: Schne— bele ist sofort in Freiheit zu setzen. — 14 1 14 3 Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien In Hof— kreisen wird als Grund des plötzlichen Rücktrittes des Erzherzogs Johann, der seine Güter in Oester— reich verkaufen will, angegeben, der Erzherzog sei seinem vorgesetzten Corpscommandanten Bauer schroff begegnet, was den Kronprinzen zu einer Rüge und zur Mittheilung an den Kaiser ver— anlaßt habe. „United Ireland“ und„Nation“ Berichte über Verhandlungen der unterdrückten Zweige der Natlonalliga veröffentlicht wurden. Bulgarien. Sofia. In Bulgarien herrschen recht unsichere Zustände. Die Militärposten von Plewna und Philippopel sind von Räubern über— fallen und geplündert worden. Rußland. Petersburg. Bezüglich der Zu— sammenkunft zwischen dem Fürsten Bismarck und Pest. Der Kriegsminister Graf Bylandt- Rheydt verordnet, daß jede Bahn ihre electri— schen Einrichtungen behufs probeweiser nächtlicher Verladung der Truppen in Bereitschaft zu setzen hat. Der erste Versuch soll nächstens auf der Nordostbahn gemacht werden. Frankreich. Paris. Der„National“ meldet: „Der französische Geschäftsträger Raindre über— reichte heute Morgen 9 Uhr die Untersuchungs— acten dem Grafen Herbert Bismarck, mit dem er eine dreiviertelstündige Unterredung hatte, in deren Verlaufe Raindre sich überzeugen konnte, daß selbst vor Lesung der Actenstücke der Staats— secretär genügend unterrichtet war, um ihm zu bemerken, daß er sich nicht an die Auffassung der„Nordd. Allg. Ztg.“ halte. Graf Bismarck sagte dann, nachdem er die Acten rasch durch— flogen hatte, er werde dieselben dem Fuͤrsten Bismarck schicken, der dieselben mit Dringlich— keit und auf Befehl dem Kaiser übermachen werde, der sich die Entscheidung vorbehalten habe. Vorgestern telegraphirte Graf Müuster nach Berlin seine Besprechung mit Flourens, dessen Gründe er dem größeren Theile nach an— genommen hat. Es wird zugestanden, daß die Franzosen in dem Augenblicke, wo sie getroffen worden, auf französischem Gebiete waren, aber es erhellt, daß ein topographischer Irrthum Kaufmann's statthatte, der indeß strafbar sei, da er geschossen, bevor er bedroht wurde und, nach- dem er geschossen, die Flucht ergriffen habe. Bis auf nähere Prüfung gestehe man in Berlin wirkliche Verletzung des Gebietes und Versetzung Kaufmann's in Anklagezustand zu.“ Der„Temps“ dagegen bringt folgende Mittheilung:„Raindre hat Flourens den Empfang der Aktenstücke an— gezeigt; er sollte heute dieselben dem Staats— sekretär Grafen Herbert Bismarck überreichen. Raindre erachtet fortwährend, daß die Ansichten der deutschen Regierung sich nicht geändert haben.“ — Nach einer der Regierung zugegangenen Mittheilung soll die deutsche Regierung sich be— reit erklärt haben, der Wittwe Brignon, ohne das Resultat der fortzusetzenden Untersuchung abzuwarten, eine Unterstützung zu gewähren. Großbritannien. London. Der Oberst Ridgeway, bisher Mitglied der afghanischen Grenz— regulirungs Commission, wurde an Stelle Bullers zum Unterstaatssekretär für Irland ernannt. Dublin. O'Brien und der Lordmayor von Dublin wurden in Anklagezustand versetzt, weil in den von ihnen herausgegebenen Zeitungen dem Grafen Kalnoky glaubt man in hiesigen diplomatischen Kreisen aus gewissen Anzeichen schließen zu sollen, daß die von den beiden Staats- männern getroffenen Vereinbarungen, namentlich betreffs der in der bulgarischen Frage zu befol— genden Politik, einen durchaus friedlichen, ja selbst auf Entgegenkommen gerichteten Charakter tragen. — Der französische Mobilmachungsversuch erfährt in der russischen Presse an einer hervor— ragenden Stelle eine vernichtende Kritik. Warschau. Einer Lemberger Meldung der „Wiener Presse“ zufolge hat der Warschauer Generalgouverneur Gurko wegen Frictionen mit der Petersburger Regierung seine Demission eingereicht. Aus Stadt und Land. O. T. Friedberg. Die deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger hat ihren diesjährigen Geschäfts— bericht veröffentlicht. Der Rückblick auf das Jahr 1886 bis 1887 zeigt einen erfreulichen Fortschritt. Die Zahl der Rettungsstationen ist auf 101(davon 56 an der Ostsee und 45 an der Nordsee gesttegen. Für Begrün— dung neuer und Vervollkommnung und bessere Ausrüstung der vorhandenen Rettungsstationen konnten 59,710 Mk. verwendet werden. Gerettet wurden im Ganzen 31 Per— sonen. Diese verhältnißmäßtg geringe Anzahl erklärt sich daraus, daß die deutschen Küsten in dem bezeichneten Jahre von schweren Stürmen nicht heimgesucht wurden. Die Gesammtzahl der seit Begründung der Gesellschaft im Jahre 1865 Geretteten ist bereits auf 1609 gestiegen. Von der Gesammtzahl der Rettungen sind 186 mit 1361 Per— sonen durch sogenannte„life boats“, 43 mit 248 Personen durch Raketenapparate ausgeführt worden. Die Gesell— schaft zählt augenblicklich 57 Bezirksvereine und 220 Ver— treterschaften. Von den Bezirksvereinen sind 23 Küsten⸗ und 34 binnenländische Vereine. Die Mitgliederzahl ist auf 46,460 gegen 45,516 im Vorjahre gestiegen. Her— vorzuheben sind aus dem Jahresbericht die aus Anlaß des neunzigjährigen Geburkstages des Kaisers beige— steuerten außerordentlichen Beiträge, namentlich die von den Beamten der Reichspost und der Telegraphie zur Anschaffung dreier Rettungsboote mit 17,165 Mk. Die Gesammteinnahme des letzten Geschäftsjahres betrug 262,981 Mk. und hat damit seit Bestehen der Gesellschaft die höchste Ziffer erreicht. Vilbel. Der V. A. meldet: Am Dlenstag Abend gegen 8 Uhr brach in einem Stalle des Hauses„Zum Pfau“ Feuer aus, welches sich sofort auf die angrenzende gefüllte Scheuer verbreitete und diese in kurzer Zeit ein— äscherte. Das Vieh wurde nur mit großer Mühe ge⸗ rettet und trugen einige Stück Brandwunden davon. Durch die äußersten Anstrengungen der hlesigen Feuer— wehr und der Einwohner wurde verhütet, daß das Wohn— haus und die Nachbargebäude vom Feuer ergriffen wurden. Allerlei. Wiesbaden, 30. Septbr. Der berühmte Chirurg Geheimrath Professor v. Langenbeck ist heute gestorben. Straßburg, 30. Septbr. Am Mittwoch Abend war so heftig, daß von einzelnen Häusern Zlegeln flele und die Bilder von der Wand sich hoben. Der Erdstoß dauerte ungefähr 1½ Secunden. Um dieselbe Zelt 9 man im badischen Dorf Plittersdorf ein starkes Erdbeben, verspürt; die Häuser sind dabel mit den darin befindliche Geräthschaften in starke Bewegung gerathen. d Warschau, 27. Sept. Die Stadt Tryzki, Kriele 1000 Ozawel, ist sammt dem gleichnamigen Gute des Grafeg Plater abgebrannt. 280 Wohnhäuser sind eingeäschert, mehrere Menschen verbrannt; die Hälfte der Obdachlosen 0 75 sind Juden. e e Hundel und Verkehr. Friedberg, 1. Oetbr. Buttermarkt. Butter koste per Pfd. M. 1.00— 1.10. Eier 1 St. 6-7 Pf. 4 Butzbach, 1. Oetbr. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.15—0.00. Käse per Pfd. 44—45 Pf Eier 2 Stück 13 Pf. Homburg, 1. Oetbr. Marktpreise. Kartoffeln per Pferden Walter M. 4.—4.50, per Gescheid 8—9 Pf, Eier per n Pfere Stück 6 und 7 Pf., Butter per Pfd. 1. Qual. M. 1.30, irren 8 9 2. Qual. M. 1.20. in H Gießen, 1. Oetbr. Auf dem heutigen Markt kostele 4 0 den Butter per Pfd. M. 1.10—0.00., Eier per St. 6—7 Pf, Mule V Käse per St. 4—8 Pf., Tauben per Paar 4035 Pf. ge d Hühner per St. M. 85— 1.70, Hahnen per St. M. 0.4 Aitbe e bis 0.70, Caen ver St. M. 1.080, Ochseusg per Pfd. 6267 Pf., Kuh⸗ und Rindsleisch 54—50 Pf,, Schweinefleisch 5460 Pf., Hammelfleisch 5062 Pf, en Kalbfleisch 40— 45 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4(Danone bis 7, Zwiebeln per Ctr. M. 4.50—5. ne Frankfurt, 30. Sept. Heu- und Strohmarkt. Heu e Geb kosteten 100 Kilo M. 4.60 8.00, Stroh M. 4.— 4.60, hafen Victuallenmarkt. Erbsen ganze pro 100 Kilo M. 18.— Falch 8* 22., do. geschälte M. 20.—30., Linsen M. 28.—45, em Benet! weiße Bohnen M. 19.—24., grüne Erbsen M. 15.16, f undelbaftem Mohrrüben der Ctr. M. 8.— 8.50, Kartoffelln 100 Kils uch N M. 6.50—7., Weißkraut per 50 Kilo M. 4.—5., Butter wschn Nen M. 95.—100., Eier das Hundert M. 5.—6., Elnmach-⸗ benburg e gurken das Hundert M. 1.— 1.50, Essiggurken das Hundert 9 1 60—70 Pf., Aepfel M. 5.50 der Etr, Trauben M. 20 8 bis 40., Zwetschen M. 12.— 14., Preißelbeeren M. 12 Anscuß- KN bis 14., Orangen 100 Stück M. 10.—12., Citronen 5 100 Stück M. 7. a 0 Ausweis pn Repertoir-Entwurf e der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. husten pre Opernhaus. Aachel⸗Conto Dienstag den 4 Zum J. Male wiederholt: Cid. Gr. Pr. Daten Mittwoch den 5. Vorstellung bei ermäßigten Preisen: Jonto⸗Corrent Die Räuber. Außer Abonnement. 0 C Donnerstag den 6: Die Jüdin. Große Preise. 800 Freitag den 7. Geschlossen. Samstag den 8.: Aida. Große Preise. Sonntag den 9.: Cid. Große Preise. Innig⸗Spar Schauspielhaus. Dienstag den 4.: Liebesleugnerin. Große Preise. Mittwoch den 5.: Der Waffenschmied. Große Preise, Donnerstag den 6. Vorstellung bet ermäßigten Preisen: Lummantbeil Hachsel⸗Zinsen Duosten⸗Zir Ifeeten: Zins Marla Stuart Außer Abonnement. M Insen Freitag den 7.: Drei Paar Schuhe. Große Preise. Samstag den 8. Neu einstudlrt: Deborah. Gr. Preise. Sonntag den 9.: Odette. Große Preise. Aͤsel⸗Conto Montag den 10.: Flattersucht. Hierauf: Herrn Kaudels duften Gardinenpredigten. Große Preise. lönto⸗Cortente ä— dünto Cortente Winter⸗Guxkin für Herren⸗ und Knaben⸗ het⸗Einlagen kleider, garantirt reine Wolle, nadelfertig, circa Ink⸗ Conte 140 om breit à Mark 2.95 per Meter, versenden Mun ge direct an Private in einzelnen Metern, sowie ganzen Stücken portofrei in's Haus Oettinger und Co., Frankfurt am Main, Buxkin⸗ zwischen 6 und 7 Uhr wurde in Weißenburg ein Erdstoß verspürt. Derselbe ging von Süden nach Norden und Fabrik-Depot.— Muster Colletlonen berektwilligst franco. 3088 slsen⸗Gont Betreffend: Gesuch des Christian Wilhelm Armbrust III. zu Vilbel um Erlaubniß zur Errichtung einer Schlächterei. Bekanntmachung. Rubrikat beabsichtigt in seiner in der Hauptstraße zu Vilbel gelegenen Hofraithe eine Schlächterel zu errichten. Pläne und Beschreibung liegen 14 Tage lang zu Jeder⸗ manns Einsicht auf unserer Schreibstube offen und sind Einwendungen gegen die projektlrte Anlage innerhalb dieser Frist bei uns vorzubringen. Friedberg den 21. September 1887. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. 5* Traubenversteigerung. Mittwoch den 5. October, Nachmittags 1 Uhr be— ginnend, kommen die diesjährigen Trauben aus dem Groß— herzoglichen Schloßgarten loosweise zur Verstelgerung. Zusammenkunft im Großherzoglichen Schloßhof. Friedberg am 3. October 1887. Großherzogliche Schloßverwaltung Friedberg. 3436 Dönges. Maurer und Erdarbeiter finden dauernde Beschäftigung bei Heinrich Steuernagel, Maurermeister, 3377 Bad-Nauheim. 3410 Glaͤubiger-Aufforderung. Forderungen und Ansprüche jeder Art an den Nach— laß des ledig verstorbenen Kaufmanns Martin Hartmann von Bad Nauheim, zuletzt im Geschäft von Schramm und Hörner in Offenbach, sind— sowelt noch nicht an⸗ gemeldet— binnen 8 Tagen bei unterzeichnetem Gericht zur Anzeige zu bringen, wenn sie bei Regulirung des Nachlasses berücksichtigt werden sollen. Bad⸗-⸗Nauheim den 29. September 1887. Großherzogliches Amtsgericht Bad-Nauheim. Bauer. 3426 Schütz. Arbeits⸗Vergebung. Donnerstag den 6. d. Mts., Nachmittags um 1 Uhr, soll die zur Herstellung eines eisernen Geländers auf die Mährledbrücke in der Gemarkung Reichelsheim nöthige Schlosserarbeit im Betrage von 280 Mark auf dem Rath⸗ hause daselbst öffentlich vergeben werden. Friedberg, 3. October 1887. Zörb II., . Bezltiksbauaufseher. Per sofort gegen hohen Lohn ein junger, tüchtiger Knecht gesucht, welcher hauptsächlich mit Pferden und Rindvieh umzugehen versteht, Zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 3433 g uen⸗Conto sschestand pre Großherzogliches Landeszuchthaus. Donnerstag den 6. October l. J., Vormittags 9 Uhr, idgarg werden auf der Geschäftsstube des Großherzoglichen 1 00 0 B. Oekonomen 880.— n, 600 Malter auserlesene Eßkartoffeln, 89.87 50 Centner untererdige Kohlrabt N. 7 5 zur Anlieferung für Großherzogliches Landeszuchthaus de. 4 ch. versteigert. 3 8 Sodann werden an obengenanntem Tage, Vormittags Ad— 11 Uhr, zur Lieferung durch schriftliches Angebot ver⸗ 60 geben: F 1. ungefähr 20 Tonnen holl. Vollhäringe, f 25 5 700 Stück Wirsing, 35 5 120 Centner Weißkraut, U 6 4.„ 8 Centner Zwiebeln, Ann an 5 95 1 375 Centner Kornstroh. e 5 Die Bedingungen liegen in untenbezelchneter Geschäfts— 1 stube zur Einsicht offen und sind die Angebote, versehen mit 1 5 der Aufschrift:„Vergebung auf Häring- pp. Lieferung“ J bei bis zu obigem Zeitpunkt kostenfrei einzureichen. 105 dn Aug Marienschloß am 28. September 1887. ban, 1 Großherzogliche Landeszuchthaus Direktion.. dber in d 3391 Bornemann. 5 daf f. 3 3428 1 5 Berichtigung de N Bei der Aufführung der Passiva in der Bilanz des Spar- und Vorschuß Vereins, e. G., zu üg. Lo Steinfurth am 30. Juni 1887 muß es heißen: b de 15. Reservefonds Conto M. 8300. Zwangs ⸗Versteigerung. Mittwoch den 5. Oetober d. I,, Nachmittags 121 Uhr, erden vor dem Rathhaus zu Okarben 1 Planino, Apfelmühle, 1 Apfelpresse, 2 Deelmalwaagen(große nd I kleine), 10 Faͤsser a 1½ Ohm, 1 Spezerei Theke nd Regal, 3 Gänse, 8 Huͤbner, verschledenes Haus kobiliar, als: 1 Küchenschrank mit Glasaufsatz, 16 Pirthstische, 19 Bänke, vollständiges Bett, 1 zweithür. Leiderschrank, 1 Kommode, 1 Waschtisch, 1 Nachtschrank de Koffer, sowie ferner eirea 34 Morgen Kartoffeln igen Baarzahlung zwangsweise verstelgert. en dee e ilbel, 1. October 1887. . 7 N. Born, Sing 42 Gerichtsvollzieher. 4-63 15 N„ g Große Versteigerun ton Pferden, Herrschaftswagen, Ge— 0 schirren& Oeconomie-Geräthschaften n e, in Homburg v. d. H. Mittwoch den 5. October, Vormittags 912 Uhr ee fangend, läßt Herr Louis reh am Unterthor wegen Den, ufgabe seiner Oeconomte n 9 Pferde(Chaisen und Arbeits-Pferde), 5 Landauer 9 Wagen, 3 Mylords, 1 Break, 6 Paar silber-plattirte %„ Geschirre, 2 Paar gelbe Geschirre, 1 Einspänner dito, l Oeconomiewagen, 2 Einspänner⸗Kohlenkerren,[Aepfel-, 1 Kartoffel- und 1 Rangenmühle, 7 Ackergeschirre, . i Oeconomiegeräthe ꝛc, sowie 7 gute Stückfässer, mehrere 3 Zulast und Gebinde u s. w. dFentlich an den Meistbietenden gegen Baarzahlung ver 4 ligern. Bemerkt wird, daß sämmtliche Herrschaftswagen * untadelbaftem Zustande und theilweise noch sehr wenig Aoraucht sind. . Anzusehen Montag den 3. und Dienstag den 4. October. a 785 Homburg v. d. H., 28. September 1887. H. Glücklich, beeidigter Taxator. „ borschuß-& Credit- Verein zu Kriedberg Eingetragene Genossenschaft. „ Ausweis pro Monat September 1887. 7* 21 Einnahme. aim 1 Kassebestand pro 1. September 1887 M. 40805. 63 4 Wechsel⸗Conto„ 68681. 38 Depositen 5. n Jonto⸗Corrente A.„ 60494. 41 Fonto⸗Corrente B.„ 38952. 98 Spar⸗Einlagen⸗Conto„ 44413. 09 I Bank⸗Conto„ 20519. 40 FIffecten⸗Conto„ 40718. 90 Pfennig ⸗Sparkassen Conto— 118. 90 Auswärtige Correspondenten. 80.— Stammantheil-Conto 5 292.— Wechsel⸗Zinsen Conto 5 1945. 95 in Depositen⸗Zinsen-Conto 5 616. 25 n ffecten⸗Zinsen Conto 5 587. 75 M. 235491. 64 Ausgabe. Wechsel⸗Conto 48758. 72 Diepositen 5 5 Conto Corrente A.„ Fonto Corrente B.„ 49387. 95 — bppar Einlagen ⸗Conto„ 46902. 52 n een Bank ⸗Conto„ 30000.— ten,] Fffecten⸗Conto 42017. 90 „ luswärtige Correspondenten 5 3596. 56 Anlehen⸗Conto 5 6558. 25 later 0 Wechsel⸗Zinsen⸗Conto 5 8 ls, Daus reparaturen⸗Conto 8 37. 95 N. Foupons und Sorten Conto 1 555 17 Inkosten⸗Conto 7 1361. 96 — kassebestand pro 1. October 1887 15962. 09 M. 335491. 64 Eingang. Ausgang. . 28690. 80 Wechsel⸗Conto⸗Corrent A. M. 30106. 70 23830.— Wechsel⸗Conto⸗Corrent B.„ 13836. 43 5 38809. 87 Wechsel-Bank-Conto„ 27338. 6“ ö 9714.27 Wechsel⸗Giro⸗Conto 16091. 79 185742. 45 Wechsel⸗Aus wärtige Corresp.„— 145860. 30 Effekten-Conto 39545. 11 ö 1.142647. 60 M. 120918. 64 Fruchtsück luft man am besten und billigsten bel 1127 M. Netscher. AJ!wei kleinere Zimmer, I ein Zimmer mit Cabinet, oder eln ganz großes AJiamer, alle ohne Möbel, werden in der Nähe der ug, oder in der Burg selbst zu mlethen gesucht. 9 Von wem? sagt die Exped. d. Anz. 3420 Die Obstbaum⸗Schulen von Karl Umber, ö Laubenheim bel Mainz, fehlen bedeutende Vorräthe von kräftigen und gutbe zelten Obsthochstämmen u. Zwergobstbäumen 2791 Catalog gratis und franco. Kalender für 1888. 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