ö Heut, texrel bet, en der en; * Dienstag den 4. Zanuar. V Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad-Nauheim Montag, Mittwoch 1. i„ g Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag g und Freihag Abend— 5 Areisblatt für den Areis Friedber 9. n 4— f 1 Donnerstag und Samstag. U N Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswartigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. 1 7 Amtlicher Theil. Betreffend: Die Führung der Regtster über die Zuzüge und We gzüe 1886. Friedberg den 30. Dezember 1886. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 11. Januar 187 78, Oberhessischer Anzeiger Nr. 8, fordern wir Sie hiermit uf, die rubricirten Register bis zum 20. I. Mts. ordnungsmäßig abgeschlossen au uns einzusenden, oder deßfallsige Negativbescheinigungen nach Ma aß gabe der Vorschrift unrer Nr. 10 der Antettung zur Führung E Regtister vorzulegen. Dr. Brade Betreffend: Das Militär-Ersatzgeschäft pro 1887. Friedberg den 31. Dezember 1887 4 7* uso* 1 1 Der Civil-Vorsitzende der Großherzoglichen Ersatz-Commission Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises und das Großherzogliche Polizei-Commissariat Wickstadt Bezugnehmend auf mein Ausschreiben vom 26. Dezember 1876, Kreisblatt Nr. 153, das Reichsm ilitärgesetz vom 2. die deutsche Wehrordnung vom 28. September 1875(Regierut zsblatt Nr. 55) lade ich Sie e 874 und in, mit den Vorarbeiten zum Militärerf itzgeschäf zu beginnen und dieselben so zu beschleunigen, daß die Stammrollen und Reclamationsprotokolle nebst dazu gehörigen Belegen bis längstens zum 13. Februar 1887 bei mir eintreffen. Nach F. 23 der Ersatzordnung wollen Sie sofort bekannt machen lassen, daß die Anmeldung zur Stammrolle Seitens der im Jahre 1867 geborenen Militärpflichtigen, sowie derjenigen, welche dieses Alter bereits überschritten, sich zur Muste rung noch nicht gestellt haben, oder bei der 1886er Musterung zurückgestellt worden sind, bezw. über welche überhaupt eine endgültige Enischeidung binsichtlich der Dienstpflicht noch nicht getroffen worden ist, während der Zeit vom 18. Januar bis 1. Februar 1887 edoch 1 — bei Meidung der in§. 23,10 der Ersatzordnung angedrohten Strafe bis zu 30 M. oder Haft von 3 Tagen zu erfolgen habe Bet Aufstellen der Stammrollen wollen Sie sich geual h der Ersatzordnung richten und nur d deutlich geschriebene Stammrollen vorlegen, namentlich auch die alphabetische Ordnung mit den Zwisch ne halt B von welch f Bruder zur Zeit noch dient oder gleichzeitig zur Vorstellung kommt, wollen Sie in der Ste lle einen kurzen Vorn Br. dt. 88., oder:= 1 Br. w. vorgest., Jahrg. 188.= mache ebenso bei Leuten, welche Pferden umzuge der Rubrik„Stand oder Gewerbe“ entsprechenden Vormerk:— m. Pf. fnehm Schließlich mache ich Sie noch auf das Ausschreiben vom 31. Dezemb r 1879, Kreisblatt Nr. 2 de 1880 d Führ der 5 0 Namen unehelicher Söhne in der Stammrelle“ und dasjenige vom 31. Dezember 1883, Kreisblatt Nr. 2 40 1884:„die Anmeldung zur Stammrolle betreffend“ zur genauen Befolgung aufmerksam Dr. Brade Betreffend: Das Militärersatzgeschäft pro 1887. Friedberg den 31. Dezember 1886. Der 7 Der Civil-Vorsitzende der Gre oßherzoglichen Ersatz-Commission Friedber, an die Großherzog! chen Bürgermeistereien des Kreises und das e che„ mmissariat Wickstadt. Unter Bezugnahme auf§. 30 der Ersatzordnung bemerke ich Ihnen, daß Gesuche um 31 g Militärpflichtiger g proto⸗ kolllren und die Protokolle mit Beilagen bis langstens Zum 13. Februar 18 887 anher ein sind. Frühere Reklamationen, welche pro 1887 erneuert werden sollen, wollen Sie r Beriche einfordern und, wenn keine Ver änderungen in den Verhältnissen eingetreten sind, dies auf Seite 4 des Protokolls bescheinigen, andernfalls die etwaigen Aenderungen genau angeben. Dr. Braden Betreffend: Die Einsendung der für die Lanbes⸗W anstalt zu erhebenden Collecten und Büchsengelder. Friedberg den 31. Dezember 1886. Das Gr. Kreisamt Frievberg ar an die Gr. Burgernesseteien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. Unter Bezugnahme auf unser Amtsblatt Nr. 5 von 1877 weisen wir 31. k. Mts. unter Zuziehung des Controleurs zu öffnen und die — sen am Sie an, die in Ihren Gemeinden vorhandenen Waisenbüchsen am entnommenen Beträge bis ne zum 31. März 1.9 durch eine, Kosten nicht veranlassende, Gelegenheit an uns abzuliefern. erwarten pünktliche Einhaltung des Einsendungstermins. 7 1 Dr U a de Betreffend: Die Wahl der Schulvorstandsmitglieder. Friedberg am 31. Dezember 1886. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großher; oglichen Bürgermeistereien des Kreises. 1 0 Die bis jetzt von Ihnen eingesandten Wahlprotokolle haben wir, falls Ihnen nicht durch besondere Verfügung gegentheilige Nachricht zugegangen waͤre, nicht zu beanstanden gefunden. Nur wollen diejenigen von Ihnen, welche weder in dem Protokolle, noch im Begleitberichte gesagt haben, welcher der Gewaͤhlten der aus der Mitte des Gemeinder alhs erwählte Schulvorsteher ist, dies umgehend uns noch nach— träglich melden. Sie wollen die Gewaͤhlten alsbald zur Keunntniß des Schi ilvorstandes und der Gemeinde bringen und den Ersteren bemerken, daß ihre Verpflichtung bezw. Diensteinweisung in aller Kürze durch die Vorsitzenden im Schulvorstande stattfinden würde Von denjenigen, welche mit Erledigung dieser Sache bezw. unserer Verfügung vom 9. d. Mts.(Oberhessischer Anzeiger Nr. 146) noch im Rückstande sich befinden, erwarten wir die betreffende Vorlage unfehlbar binnen 10 Tagen. Dr. Braden n* 1 Ir„ 1— 3 De f 188 Betreffend: Die Wahl der Schulvorstandsmitglieber. Friedberg am 31. Dezember 1886. Die Großherzogliche Kreisschulcommission Friedberg an die Herren Vorsitzenden im Schulvorstande. * Sie wollen die zu unständigen Mitgliedern Ihres Schulvorstandes Gewaͤhlten, deren Wahl von uns nicht beanstandet worden ist und welche die Großherzogliche Bürgermeisterei zu Ihrer Keuntuiß bringen wird, in einer in Kurze stattfindenden Sitzung nach der seiner Zeit all gemein bekannt gegebenen Verpflichtungsformel durch Handschlag verpflichten, bezw. die Wiedergewählten auf ihr früheres Handgelöbniß binweisen und das Protokoll hierüber baldigst einsenden. Auch die neu in den Schulvorstand eingetretenen B ürgermeister wollen Sie in gleicher Weise verpflichten. ie. Vetreffend: Gesammeimpfung in 1886. An die Herren Aerzte des Kreises. Um alsbaldige Einsendung der Listen über die von Ihnen ausgeführten Impfungen müssen wir dringend bitten. Friedberg den 4. Januar 1886. Großherzogliches Kreis-Gesundheitsamt Friedberg Dr. Lorenz. „ t e e * Bekanntmachung. Betreffend: Die Prüfung der Bewerber um die Berechtigung zum einjährige freiwilligen Militärdlenst im Frühjahr 1887. Diejenigen jungen Leute, welche beabsichtigen sich der im Frühjahr 1887 stattfindenden rubricirten Prüfung zu unterziehen, werden hier— durch aufgefordert, ihre deßfallsigen Gesuche um Zulassung bei Meid— ung des Ausschlusses von dieser Prufung d spätestens bis zum l. Februar 1887 bei der unterzeichneten Commission einzureichen. Hinsichtlich der An— bringung der Gesuche wird im Speziellen das Folgende bemerkt: 1. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum Hessen seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2. Die Zulassung zur Prüfung kann nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr erfolgen. 3. Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse ange— geben wird. 4. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts— zeugniß; b. Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes, mit der Erklärung über dessen Bereitwilligkeit und Fähigkeit, den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu verpflegen; in diesem Attest darf die Erklärung des Vaters oder Vormundes, daß er in der Lage sei, den Freiwilligen waͤhrend des ein⸗ jährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen, auch muß die Unterschrift des Vaters oder Vormundes beglaubigt sein; c. ein Unbe⸗ scholtenheitszeugniß, welches von der Polizeiobrigkeit oder der vorge⸗ setzten Dienstbehörde auszustellen ist; d. ein selbstgeschriebener Lebenslauf. 5. In dem Gesuche ist außerdem anzugeben, in welchen zwei fremden Sprachen(Französisch, Englisch, Lateinisch oder Griechisch) der sich Meldende geprüft sein will. a. 6. Ist bereits früher ein Gesuch um Zulassung zur Prüfung ein⸗ gereicht worden, so bleibt dem erneuten Gesuche nur ein Unbescholten⸗ heitszeugniß beizulegen.. 5 Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden gestellt werden, gibt die Prüfungsordnung(Anlage 2 zur Ersatzordnung— J. Theil der Wehrordnung vom 28. September 1875— Regierungs⸗ Blatt Nr. 55 von 1875) Aufschluß. Bezüglich des Prüfungstermins, sowie des Locals, in welchem die Prüfung stattfindet, erfolgt eventuell weitere Bekanntmachung; auf spezielle Ladung kann nicht gerechnet werden. Darmstadt den 27. Dezember 1886. Großherzogliche Prüfungs- Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Dr. Zeller. —— — ——— Deutsches Reich. Darmstadt. Da der Kaiser die Gratu— lation seitens sämmtlicher Fürstlichkeiten zu seinem Dienstjubiläum dankend abgelehnt hat, so hat Prinz Heinrich die Reise nach Berlin nicht an— getreten. — Der Expeditor der Station Sprendlingen der Main-Neckar⸗Eisenbabn Meywald wurde zum Bahnhofaufseher in Darmstadt ernannt. — Das Regierungsblatt Nr. 34 enthält: Bekanntmach— ung, die Polizei-⸗Ordnung für die Schifffahrt und Flößerei auf dem Neckar betreffend. — Das Regierungsblatt Nr. 35 enthält: Bekanntmach— ung, die Verordnung zur Ausführung des Reichsgesetzes über die Beurkundung des Personenstandes und die Ehe— schließung vom 6. Februar 1875 betreffend. Berlin. Die„N. A. Z.“ wendet sich in scharfen Worten gegen die Zeitungen, welche die Gerüchte colportiren, der Zar habe auf den deutschen Militär- Bevollmächtigten, Oberst v. Villaume, geschossen; sie bezeichnet diese Ge— rüchte als Lügen und es sei nicht die Aufgabe des Reichskanzlers, all den Lügen entgegenzu— treten, welche speculative Redactionen verbreiten. — 1. Jan. Die kaiserlichen Majestäten empfingen heute um 10 Uhr die Prinzen und Prinzessinnen; um 10½ Uhr fand ein Gottes— dienst im Dom statt, um 12¼ Uhr wurde der gesammte Hof empfangen. Um 1½ Uhr erschien der Kronprinz an der Spitze der commandiren— den Generale der deutschen Armee und hielt an den Kaiser eine Ansprache, in welcher er u. A. bemerkte: Bei der heutigen Feier blicken Eure Majestät auf sechzehn vom Frieden reich gesegnete Jahre zurück, welche vor allem der ungestörten Entwicklung und der Kräftigung des nach hartem Kampfe wieder aufgerichteten Reiches gewidmet waren. Solche friedliche Ar— beit konnte indeß nur gedeihen, weil gleichzeitig Eurer Majestät sachkundige und rastlose Leitung die Schlagfertigkeit des Heeres zu der Voll— kommenheit förderte, deren jeder deutsche Soldat sich mit Stolz bewußt ist. Der preußische Grundsatz, daß es keinen Unterschied gibt zwischen Volk und Heer, weil beide Eins und zu des Vaterlandes Vertheidigung jederzeit bereit sind, ist durch Eurer Majestät Fürsorge Gemeingut der ganzen Nation geworden. In dieser Wehrhaftigkeit unseres gesammten Volkes liegt die gewichtigste Bürgschaft für die Wahrung unseres Friedens. So möge es mir heute wie vordem gestattet sein, auszusprechen, daß unser wehrhaftes, einiges Volk in dankbarer Liebe und opferwilliger Treue seinem Kaiser und Kriegs— herrn vertraut, mit freudiger Zuversicht auf Ihn als den Wahrer des Friedens blickt, und den einmüthigen Wunsch hegt, daß Gottes Segen in Fülle auch ferner auf Eurer Majestät ruhen möge. Der Kaiser dankte in sehr herzlichen und warmen Worten, umarmte hierauf den Kronprinzen, ging alsdann auf den Feldmarschall Grafen Moltke zu, umarmte auch diesen in herzlichster Weise und dankte demselben für der Kaiser die Hoffnung aus, die Anwesenden am 1. Januar 1888 wieder zu sehen. Die Kaiserin war am Arme des Prinzen Wilhelm zugegen. Königsberg. Wie von der ostpreußisch— russischen Grenze berichtet wird, vollziehen sich in Rußland größere Truppenbewegungen gegen die preußische Grenze zu. Mag dabei auch manches übertrieben oder unrichtig sein, so ist doch die russische Grenzbesetzung auffallend stark. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Die deutsche Politik zielte, um die sehr nahe Kriegsgefahr hintanzuhalten, auf die Verhinderung eines Spe— zial-Bündnisses zwischen Oesterreich, seine unvergleichlichen Dienste. Schließlich sprach nach fünfzehnjährigen Arbeiten kaltblütig ins England und Italien. Churchill's Rücktritt hat die Er— reichung dieses Zieles beschleunigt. Das deutsch— österreichische Bündniß ist nach wie vor voll— ständig intakt. Pest, 1. Jan. Die liberale Partei des Unterhauses brachte anläßlich des Neujahrs tages dem Ministerpräsidenten Tisza ihre Glück— wünsche in corpore dar. Auf die vom Grafen Zichy gehaltene Ansprache erwiederte Tisza, u. A.: die Regierung sei bestrebt, mit allen Mitteln den Frieden aufrecht zu erhalten, so lange die Lebensinteressen und die Ehre der Monarchie und des ungarischen Staates nicht gefährdet seien. Seitdem die ungarische Re— gierung und Graf Kalnoky die gedachten Er— klärungen abgegeben hätten, sei nichts geschehen, was den Hoffnungen auf Erhaltung des Friedens widerspräche; im Gegentheil würden von dem Monarchen, wie von den Regierungen Friedens— absichten bekundet. — Tisza hatte zwei Besprechungen mit dem Grafen Kalnoky, in denen sich beide über die fernere Haltung Oesterreichs den Bulgaren gegenüber einigten. Tisza soll die Enthaltsam— keitspolitik auf Grund des Berliner Vertrags billigen und die Betonung einer schärferen Politik für das etwaige Eintreten neuer Wen— dungen vorbehalten. Schweiz. Bern. Dem Bundesrath sind, einer Meldung der„K. Z.“ zufolge, in den letzten Tagen die zuversichtlichsten Mittheilungen, betr. Erhaltung des Friedens im Jahre 1887, zugegangen. Frankreich. Paris, 31. Dezbr. Bei dem Empfang der Wechselagenten erklärte Minister Goblet, er finde die geäußerten Befürchtungen bei Frankreichs Beziehungen zu allen Mächten nicht gerechtfertigt und erinnere an die wieder— holten Erklärungen der Regierung, daß sie den Frieden wolle. Es hänge nicht von Frankreich ab, den Zustand des bewaffneten Friedens in Europa aufhören zu machen. Er glaube und hoffe bestimmt, daß daraus kein Krieg hervor— gehen werde. Die Regierungspolitik werde von diesem Gesichtspunkte aus geführt. Allerdings könne es eine Eventualität geben, die Frankreich Auge fassen könne und müsse. Das beste Mittel zur Friedenserhaltung sei die Bewahrung der Ruhe. — 31. Dezbr. Im heutigen Cabinetsrathe beschlossen die Minister auf Antrag des Mi⸗ nisters des Aeußeren, den Botschafter in Berlin, Herbette, dem Präsidenten der Republik zur Beförderung zum Groß-Offizier der Ehren⸗ legion in Vorschlag zu bringen, womit in demonstrativer Weise bekundet werden soll, daß die Regierung die Bemühungen Herbette's be— treffs Erhaltung der guten Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich anerkennt. — Fast alle Regierungsblätter bemühen sich, die plötzlich erfolgte Ernennung der Befehls— haber der verschiedenen Grenzfestungen als eine ganz selbstverständliche Sache darzustellen, sie verrathen aber die Absicht, die sie dabei haben, zu sehr, wenn sie sogar den früheren Kriegs minister der„Fahrlässigkeit“ anklagen, weil er diese Ernennungen, die„schon seit läugerer Zeit beschlossen gewesen“, nicht vorgenommen habe. Großbritannien. London. Der Kriegs⸗ minister Smith übernimmt an Stelle Churchill's die Führerschaft des Unterhauses. — 1. Jan. Nachdem die Unterhandlungen mit Lord Hartington gescheitert sind, trug Lord Salisbury Goschen das Schatzkanzleramt an. Dublin. In der Anklagesache gegen Dillon, wegen unberechtigter Einziehung des Pachtzinses zu Loughrea, erklärte derselbe sich bereit, die von dem Gerichte verlangte Cantion für sein ferneres Wohlverhalten während zwölf Monaten zu stellen, erklärte jedoch weiter, er werde gegen diesen Beschluß des Gerichtes appelliren. — Ein gräßlicher Raubmord wurde in der Grafschaft Cavan verübt. Ein Kutscher, Namens Birney, wurde auf der Rückkehr von Monoghan, wohin er einen Irrsinnigen in Begleitung von zwei Polizisten gebracht hatte, von einem Haufen Männer überfallen, die ihn vom Wagen her— unterrissen und ermordeten. Die Leiche wurde in eine Kloake geworfen und die Mörder ent— kamen. Der Ermordete hatte vor einiger Zeit ein Gehöft gepachtet, dessen frühere Pächter ex— mittirt worden, und sich dadurch äußerst miß— liebig gemacht. Italien. Rom. Im Kriegsministerium ist die Nachricht eingelaufen, daß die an der Grenze belegenen französischen kleinen Alpen— Festungen nicht unbedeutende Verstärkungen an Infanterie erhalten haben. Türkei. Constantinopel. Die Befestigung der Tschataldja-Linie wird von der Pforte in der Absicht ausgeführt, Konstantinopel gegen einen Angriff von der nördlichen Landseite her sicherzustellen. Zu diesem Zwecke plant die Re— gierung den Bau mehrerer Befestigungen. Mit der Errichtung der Tschataldja-Linie, welche sich einerseits bis zum Marmara-Meere und auf der anderen Seite bis Derkos am Schwarzen Meree ausdehnen soll, wurde nur der Anfang gemacht. Bulgarien. Sofia. Die Abreise Gadban Effendi's nach Konstantinopel geschah geheim, bene de en iffent U chung bee Stand 2 5 inlste n . debe! N ter Sin läuttten gescesse sid abe derler hiestgen Armt d. enllan, und ü: fe die Neu, d. E bewegte gleich di Uberal fahren, eb kan Bidt de 9. . June von der einen at an des hilent ulcht er Ei melden A Per Ni vor den blelau batte f om No Einen! Nachdtr wurden Untersu * e e e, r r N — e ee e e berzeich J. und 1. und —— 7 e 91 23 — 2 — „ 18 2 ——. 1 . * * des gen. Amtsgerichts b e bekannt war. Er soll seinen Weg, durch ein offenes Fenster des Abortes- genommenlanvvdan rschtedene Schlösser theils erbrochen, theils mit Hülfe eines Schlüssel obgleich durchaus keine Gefahr für eine Demon stration vorhanden war. Gadban verabschiedete sich nur von der Familie Karawelow's. Man spricht von einer demnächst bevorstehenden Ver— oͤffentlichung von Documenten, welche die Be stechung Gadban's durch K smulbars beweisen sollen. Asten. Shanghai. Einem Telegramm des „Standard“ von hier zufolge wird der Marquis Tseng in Kurzem Li Hung Chang als chinesischer Minmister für auswärtige Angelegenheiten ersetzen. Aus Stadt und Land. kurstren mit stundenlangen Verspätungen dauert starker Schneefall fort Bomben. Während des Jahrmarktes im Volksparke zu Madras brach am letzten Frettag Abend Feuer in einem gedeckten großen Raume entstand eine große Panik; mehrere hundert wurden theils erdrückt, theils sind sie verbrannt Nachrichten über die Katastrophe fehlen noch. Handel und Verkehr. Frankfurt, 31. Dez. Wochenmarkt. Butter en gros M. 85— 90., hochfeine Süßrahmbutter M. 1.50, butter M. 1.40, Hofbutter M. 1.30, gesalzene Holsteiner Butter M. 1.30, Pfälzer und Wetterauer Butter M. 1.30. Menschen Nähere Friedberg. Die Neujabrsnacht verlief im Ganzen] Eter das Hundert M. 5.40—9.50, das Stück 8— 10 Pf. diesmal ziemlich still. Es war zwar viel Publikum auf Nartoffeln M. 5.50. Blumenkohl 40— 80 Pf., Kopf⸗ der Straße, namentlich als um 12 Uhr die Glocken salat 12— 1 Pf., Romalnsalat 15— 20 Pf., Eadipten läuteten und die Choräle vom Ratbhaussagle ertönten, 6— 10 Pf., Feldsalat 10—13 Pf., Carotten 10—17 Pf., geschossen wurde aber nicht viel. Einige Ausschreitungen franz. Bohnen 60. Pf., Wirsing 10 12 Pf., franz. find aber doch erfolgt; einem jungen Manne wurde ein Sellerie 40 50 Pf., Welßkraut 1215 Pf., Rothkraut Papierpfropfen auf die Wange geschossen und einem 20—30 Pf., Teltower Rüben per Pfund 18—25 Pf., biesigen Kaufmann ging ein scharfer Schuß unter dem Arme durch. Während der erstere Attentäter unerkannt entkam, konnte der letztere zur Anzeige gebracht werden und dürfte sein unsinniges Schießen ein etwas sehr scharfes Nachsplel bekommen; zwei 3 durften die Neujahrsnacht im Poltzeigewahrsam verbringen. ö b. Bad- Nauheim, 3. Jan. Auf dem großen Teiche 4 bewegte sich gestern eine große Menge Menschen, ob gleich das Els durchaus nicht„prima“ ist und auch überall trägt. Letzteres mußte ein junges Mädchen er fohren, das einbrach und um ein Haar ertrunken So kam es mit dem Schrecken und einem etwas küh Bade davon. s, Buß bach. In einer hiesigen Herberge soll am 1. Januar der schon häufig bestrafte Korbmacher Klein von der Kröge bei Battenberg mit einem scharfen Messer einen anderen Mann in den Leib gestochen haben, daß an des Letzteren Aufkommen gezweifelt wird. nicht nicht wäre. len Allerlei. g Windecken. Wie das Fr. J vernommen hat, ist in der Nacht vom 25. auf den 26. Dezember in das Amtsgerichts Gebäude dahler eingebrochen worden Aus der Casse der Gerichtsschreiberel hat der Dieb 900 Mark gestoblen. Die ganze Art des Einbru den sicheren Schluß ziehen, daß dieser Meister L mit den Localitäten hakens geöffnet haben. Bis jetzt konnte der Spitzbube nicht ermittel werden Eisenach. Die melden, daß bis jetzt in Thüringen nicht 21 Personen im Schnee erfroten aufgefunden München Innerhalb des König in verflossener Woche nicht weniger als im Schnee erfroren. Breslau. Ein schreckliches Unglück hat am 2 vor dem Weihnachtsfeste zahlreiche Familien bielau getroffen. Ein Hund aus einem hatte sich in der Nacht von der Kette am Morgen die Kinder an, welche zu Einem Mädchen wurde die Schulter vollstä Nachdem es gelungen war, das Thier a wurden durch die vom Kreisthierarzt vorgenor Untersuchung die Anzeichen der ausgebrochenen konstatirt. Bis gestern waren bei der Poli 24 gebissene Personen, meistens Kinder, angemeld tolle Hund hat auch mehrere andere Hunde neuesten thüringischen Der bissen. Breslau, Jan. In Folge ler Schneeverwe ungen sind bei sämmtlichen hier mündenden Eisenbahr linten wiederum Verkehrsstörungen eingetreten, die Züge zwiebeln per Gescherd 15 20 Pf., Meerrettig 20—25 Pf., neue Suppenspargeln das Päckchen M. 1., Mäusekartoffeln per Gescheid 25 Pf., 50 Kilo M. 6—7., Kastanten 12— 16 Pf., Maronen 16— 18 Pf., Heu 100 Kilo M. 7—7.60, Stroh M. 5— 5.60. Repertoir-Entwurf der vereinigten Stadt Theater in Frankfurt Opernhaus. Dienstag den 4., Nachmittags 3½ Uhr Ermäßigte Preise. Abends 7 Uhr. Mittel Preise. Sntewittchen. Eutyanthe. Mittwoch den 5., Nachmittags 3½ Uhr: Sneewittche Ermäßigte Preise. b Donnerstag den 6.: Herodias. Große Preise. Anfang 7 Uhr. Freitag den 7., Nachmittags 313 Uhr: Sneecwittchen. Ermäßigte Pretse f [Samstag den 8., Nachmittags 3½ Uhr: Sneewittchen. Ermäßigte Preise. Abends 7 Uhr. Junker Heinz Kleine Preise. Sonntag den 9., Nachmittags 3½, Uhr: Sneewittchen. Ermäßigte Preise. Abends 7 Uhr. Die Favoritin leit ttel Preise. Schauspielhaus. ale wiederholt: Gräfin ung 7 Uhr kale wiederholt Syl 1 ernpunkt Große Schleier. Große Preise. Samstag den 8 Gräfin Moray. Große Preise. An fang 7 Ubr Sonntag den 9.: Zum ersten Male: Die Sternschnuppe. dank 4 Ak on G. v. Moser und O. Girndt Preise g 7 Uhr berberge zur N Gegenwärtig aus Unter der Volksmenge Tafel⸗ empfingen wir für die Welthnachtsbescheerung von Helnrich Meler in Reichelsheim elne größere Parthie wollene! Handschuhe, Halstücher, Tabat unt Cigarren; von Altmannsperger in Reichelsheim 300 Elgarren; Director S. 12 Testamente; C. Hilbrecht hler Tabak und Cigarren Ferd. Damm hier 12 Wachslichter; durch eine Sammt büchse ea. M. 7 für Verpflegung. Wir sagen hierfür unseren besten Dank und bitten um weitere Gaben. Friedberg Dlean Meyer, den 28 Vorsitzender G. 1886 Schwarz, Anstalten sind folgende Gaben ei Für unsere Armen n gegangen, deren Empfang mit dem herzlichsten Danke bescheinigt wirt: A. Für das f Frl. Kritter 3 Flaschen Wein; Kaufmann Windecker je 1 Pfund Chocolade; Ungenannt: geb tes Porzellan Helmolt in Fauerbach 1 Sack Kartoffeln; Frau Kaufm. Schleuning uud Frau Kaufm. Werner Wittwe für geleistete Dienste der Schwester Katharine 15 M.; Ungenannt 3 M B. Für das Versorgu haus: Frl. Kritter 3 Flaschen Wein; Frau Pfarrer Breidenstein: Lebkuchen, Nüsse und Spielsachen; Herr Vogt ein Baukasten; Prof. Dr. Köstlin: 50 Schriftchen und eine zahl Bildche C. Für die Gabe; Dirtetor 10 M.; Bürgerme käse; Reallehrer Bohnen, 10 Pfi [Görtz 10 M.; [Ulrich 1 M [Ungenannt 5 1 N. N. 6 Lauch 10 Pfd. Fett; und Rüben Friedberg Zum neuen Jahre. useln, Sturmestot 1 gel, Frost u * 1 heute gingen weiter e Von Professor Thurn 1886 M von dem 1 rchenfonds in Nieder⸗ dt M. 6; Major Römheld hler M. 6 pro Nov ez.; Ungenannt M. 1; Director Mattht as M. 2 Bäcker eißenbach M durch Prof. von Schulrath Schmidt os von mim Feld M. 35 ben Collecten 12 0 Rieder 7 orstadt. 2.80, in Friedberg zue b. Fr. M. 1, in Nieder Roßbach Fra Pfarrer B. M. 100 als Baufonds lien gingen noch ein: Von der [Gemeinde ack Kartoffeln und große Parthie Gemüse; ick Kartoffeln. Ferner ch 1 S SFG 5 6 In den Hafen„beß're Zeit. Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß die hiesigen Zuchtvieh-Märkte im Jahr 1887 auf nach verzeichnete Tage fallen: 4. und 18. Januar, 5. und 19. Juli, 1. und 15. Februar, 2., 16. und 30. August, 1., 15. und 29. Marz, 13. und 27. September, 12. und 26. April, 18. October, 10. und 24. Mal, 1., 15. u. 29. November, 7. und 21. Juni, 13. und 27. Dezember. Darmstadt am 21. Dezember 1886. Großherzogliche Bürgermeisterel Darmstadt 76 Ohly. Obligations Verloosung. Von den Partial Obligationen der israeltttschen Anlehens und 26 Gemeinde Assenheim mit Bruchenbrücken des vom 15. April 1862 wurden die Nummern 18 zur Rückzahlung gezogen. Die Besitzer dieser Obligattonen werden hierdurch aufgefordert den Betrag je einer Obligatton mit 100 fl. 171,43 M., unter Rückgabe der Original Urkunde, welche qulttirt und beglaubigt sein muß, nebst Coupons und Talons bis zum 15. Januar nächsten Jahres bet dem Rechner der(sraelitischen Gemeinde Lehrer Gundermann zu Assenheim in Empfang zu nehmen, indem von dilesem Zeitpunkt an keine Zinsen mehr ver gütet werden. Assenhelm den 29. 64 Dezember 1886. Der l&raelltischer Vorstand: Isenburger. Auf der Chaussee zwischen Nieder Florstadt und Fried berg wurde eine goldene Armkette mit Medaillon daran verloren. Der Finder wird gebeten, dieselbe bet der Exped. d. Anz abzugeben 34 ·⅜ßëʒwZää—ẽ———— 222 —— — 8* 9488 li ne Saen * 2 4 8 unter Kontr k* laing. * 22 Ut it grof wan de Noch, us, des Kehl⸗ ,. 1 5 kopfs und der r 1 in de* 2 „ b Hetlung! Ueu 1 UN a ß dei den edenen 2* Husten baden Tubertuloser, bei chronischen 8 det—— ind des Darms. 2 4 n 1 Vers bpsung leitet find; bet habtitueller Leibe sverstopfung. er Leber 4 eee 1 ben U iterlel dsstöru ngen, die ein auflof endes und mild ihrend erfahr erforder 2 Sind solche Afsectionen mit 8 Catarrhen verbunden, so ist die Wirkung der Vastidlen eine be 8 e 4 Preis pr 0 hachtel 85 Pig. zorrätbdig in den Apotheken. General- Depot Ph. Herm. Jay, Frankf irt dν¹² WW] ꝶ rr rr reer eee d VVV VN Zwei Logis, Kalender für f 8 57 das eine parterre mit! Zimmern, das andere im 2. Sto mit 3 Zimmern, Bleich platz, Waschküche und 1 Lahrer Hinkende Bote, große Volksausgabe l zubehör, in dem Hause des verstorbenen Krelsbaumeisters] Reichsbote 5— 40 Reuß, sind vom 1. Januar 1887 ab zu vermiethen. Familtenkalender„—.50. Auskunft wird im Hause ertheilt. Landkalender„—.20. 78 Reuß, Oberföͤrster. durchschossen„ 2.25. 3 1 1 1 Spinnstube 3 Vaseline-Cold-Cr 8 Dahelmkalender 18 gegen rauhe und spröde Haut. Vorräthig à Packet Lahrer Bote 83 3 Stück 50 Pf. bei Apotheker Lüln. 75 Hassia Kalender„2 Hebel's Rheinländischer Hausfreund Verloren eske's Schreibkalender 5 10 5* Vorräthig bel Cl 2 Gestridtte Kinderkleider, Kinderschube und Gamaschen Schlaber! bet K. Friedrich. Röckchen, sowie Fig K Seidenhüte, Wasch-, Wildleder und TCricot-Handschuhe, Regenschirme. Schirm Reparaturen werden 99 5 5 bei C. Kalbfleisch. Im Felde. 0** 5 5 a Crinnerungen Pilde und 0 f 8 8 8 3 aus dem Jahre 1870/71. Von K J. Vöstlin. Zweite Auflage. Der ganze Erlös dieser Schrift ist für die zur Heimath in Friedberg bestimmt. Preis für Friedberg und Umgegend 60 Pf.(Gegen Einsendung von 70 Pf. in Briefmarken erfolgt Franeo zusendung.) Das die s. Z. von Herrn Professor Dr f und mit so großem Interesse gehörten Vorträge, Drucklegung man bekanntlich allseitig wünschte. sehr damit einem allgemeinen Wunsche Herberge Köstlin gehaltenen deren Wie zweiten Auflage. Wegen billigerem Bezug von Par- thten für Vereine(namentlich Krieger-Vereine) wende man sich an Herrn Seminarlehrer Wahl. Carl Bindernagel. Friedberg. Gesundheitsunter! acken e»Unterbosen, 90 sowie wachesen und Kinder, 5 Friedrich. n vermiethen in schönster Lage der Stadt ein Zimmer mit Cabinet, 5 und unmöblirt. 9 Nähe res bei der Exped. d. Anz. Lehrlingsges uch. Ein braver ordentlicher Junge kann Bedingungen in die Lehre treten bei Karl Walther, Dachdeckermeister, in Assenheim billigst bei 4 unter günstigen — (N 65 Ein braver Junge kann in die Lehre treten bei Helden d ergen. A. Kappes, Sattler. 3— 1 110 10 IAB 5 2 0 guts N von 8 Dr. Bischoflin Berlin 7 lurch grosse Entfet-. tung bis jetzt von keinem andern Fabrikat er- 2,7 e eigliele, D Qualitat. 25 1 Terkaufsstellen sind durch Plakate ersichtlich. Zu haben in Friedberg bei Herren W. Gerke, F. J. Lühn, 1 theker K. Pöpi II. 5 E, bekannt 2 e stets frisch hei W. 1 79 Züber mit 3 Eifenreif, geimrig, bei 37 Carl Damm, Usagasse. .* 2 2 N N Pfirsichbluthen- Seife von prachtvollstem Wohlgeruch, erzeugt durch ihren starken Glyceringehalt eine zarte, geschmeidige, blen- dendweisse Haut. Vorräthig à Pack,, enth. 3 Stück, 40 Pl. bei Apotheker Vr. Jos. Luhn. 74 schön ausgestattete Büchelchen enthält entsprochen R wurde, beweist eben das rasche Nothwendigwerden dieser? Frischen Kabliau, Frische Schellsische, 7 Bratbückinge, Frischen Labberdan Einen großen Posten Hausmachertischtücher, garantirt rein Leinen, per Stück! M. 65 Pf., per ½ 9 M. 50 Pf. Eine Parthie Dutzend 9 Lamas per Darmstädter Elle 57 Pf. N. Vetscher. Ausverkauf sämmtlicher Wintermantel Herren⸗-ÜUeberzieher * zur Hälfte 9 des wirklichen Werthes. . Schulhof. ö 85 N Die Dampf-Kaffrebrennereif von L. Tuntz sel. Wittwe, Bonn, Berlin,, Gegr. 1837. Gegr. 1837. Hoflieferant, bringt ihre Speela— litäten: Gebrannte Au Kalke 8 in empfehlende Erinnerung. J. gebr. Java⸗Kaffee M. 1.60 ö i dN do. e guter gebr. Haushalts-Kaffee a„ 1.30 Sorgfältigste Auswahl und Mischung feinster Rohsorten verbunden mit rattoneller Brenn methode, garantiren ein stets gleichmäßig vorzüg— liches Produkt, das allen anderen Sorten gegen— über eine Ersparniß von 25% gestattet. per Niederlage in H. Strauß, Stern, 8225 Damm, F. Hilbrecht Wittwe, een bel Herrn Carl Bauer, Dorheim bei Herrn J. Schmitt, Herrn S. Simon Wittwe Echzell bei Herrn M. 5 Herrn Wolf Leopold, Weihl, Fr. Gettenau bei Is. Scheuer, Klein⸗Karben bei Herrn S. Ortenberger, Bad⸗Nauheim bei Herrn Gg. Ph. Ludwig, Nieder-Weisel bei Herrn H. Helnemann, 755 Nieder⸗ ⸗Wöllstadt bet Herrn Tobias Davld, [Staden bei Herrn C. Hessenberg Rodheim bei Herrn D. Stern J., 55 derm Jacob Wichel, 25 Windecken bel. Ph. P. Reub II. bei Wilhelm Faule 465 em groß, kosten F doppelbreiter reinwollene] 0 Pfund. nur Iriedberg bn een d. A. Windecker, L. Adler, F 2 b. Kranz, Kaufmann Heldenbergen bet Herren Gerson Sichel und ger& Sohn, Pflanzendaunen⸗Mlatratzen, dreltheilig, so gut wie Roßhaarmalratzen, se nach Breste von 30 bis 40 Mark, mit bestem Drell bet 77 G. M Heuss. Gummikragen& Manschetten, vollständiger Ersatz für Leinenwäsche, empfiehlt billigst 43 Fritz Schmidt. Große Parthie Betttücher ohne Naht, per Stück M. 2., 2.50, beste Qualtität M. 3., Bettzeuge,/ breite, per Elle 25, 30, beste Qualität 40 Pfge., Barchente, Zwilliche, Tischtücher, Handtücher, Hemdenletnen ꝛsc. ze in rühmlichst bekannten guten Qualitäten zu enorm billigen Pretsen. GAchbraüder Strauss, 39 vis-A- vis der Post. Prima Napskuchen, per Cenlner M. 6.50, empfiehlt 8 a 8 8 F. Theis. Im Reinigen van Dettfedern empfiehlt sich Frau Möbs Wittwe, 88 wohnhaft in der Burg im v. Löw'schen Thorhause. Kaffee, trotz des großen Aufschlags empfehle ich per Pfund M. 1.20, ** 7 1. 40, 1. 60, gebrannt, 55 1 und von vorzüglich em Geschmack. 5 r 200 Stück 6 Viertel breite, extra were Bett⸗ zeuge, früher 55 und 60 Pf, jetzt 35 und 10 11 95 Elle. 3 Erben. feinster u u. ala Quali- 8 at, sowie Portemonnaies empfiehlt billigst 1 rirprich 259 N. 8 b Todes-Abzeige. 75 Freunden und Bekannten 3 die schmerz⸗ liche Mittheilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen bat, unseren innigstgeliebten Gatten, Vater, Schwiegervater und Großvater, den pensiouirten Lehrer Kitz dahier, nach längerem Krankenlager im 80. Lebensjahre n ein besseres Jenseits abzurufen. Bad ⸗ Nauheim und Zlegenberg den 2. Januar 1887. Die trauernden Hinterbliebenen. 9 Die Beerdigung findet nächsten Dienstag, Nach— mittags 2 Uhr, in Bad Nauheim statt. 67 Danksagung. Jür die herzliche Theilnahme von hier und außerhalb während des schweren Krankenlagers, sowie bei der Be— erdigung unseres unvergeßlichen Sohnes, Bruders und Schwagers Adam Kiesinger, besonders auch dem Herrn Pfarrer Bennemann für seine Tröstungen in der Familie, am Sarge, und ergreifende Grab- und Leichenrede, dem Turn- und Musikverein für ihre gewidmeten letzten Ehrenbezeugungen, sagen tlef— gerübrt öffentlichen Dank Vilbel am 31. Dezember 1886. Die trauernden a Carl Bünden VHruck und Verlag von Carl Binderna e. Verantw. Red.: (Hierzu eine Beilgge: „Die Gartenlaube“) 33Z+. ĩð. ²˙.— ang