Jamstag den 2. Juli. M 77. berhessischer Anzeiger. ein ird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch(4e; für; 8 0 f öchentli i bend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg.. ee e 1 det, noncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Krei 9 9 30 Pf.; ei e 8 1 treit 0 iti aden„ lokale Anz. he aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von niedzerz 216 auswärtigen Einsendern soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets 5 Post nachgenommen. Amtlicher Theil. treffend: Abnahme des Verfassungseides vom IJ. Quartal 1887. Friedberg den 23. Juni 1887 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Zur Ableistung des rubricirten Eides haben wir folgende Termine bestimmt: 1. zu Friedberg Dienstag den 5. Juli l. J., Vormittags 11 Uhr, im Rathhause, f. 2. auf dem Selzerbrunnen bei Groß-Karben Mittwoch den 6. Juli l. J., Vormittags 10 Uhr. Die seitherige Zutheilung der Gemeinden zu den obengenannten Orten bleibt beibehalten und wollen Sie hiernach die zur Ableistung rubricirten Eides Verpflichteten vorladen lassen, sowie uns bis zum(. Juli l. J. unfehlbar die Namen der Geladenen anzeigen, oder N N richt, daß Niemand zu laden ast, einsenden. Die im Rückstand befindlichen, unten Verzeichneten wollen Sie bei 3 M. Strafe vorladen lassen. 1 Aud N Zugleich werden wir in dem Termine am 6. Juli l. J. anderen Angehörigen der betreffenden Orte, welche Beschwerden oder Wünsche dee bringen wollen, Audienz ertheilen. Dr. Braden. 4 Kaiserst f Heinrich Sopp und Konrad Adam Fritz von Ober-Mörlen, Friedrich Sommerkorn von Pohl-Göns, Heinrich Vogt von Reichelsheim, ö U erich Wolf III. und Georg Thönges von Steinfurth, Tobias Seyfried von Heldenbergen, Georg Konrad Gunkel von Nieder-Erlenbach, 0 nüsst Uihelm Schuch von Burg- Graͤfenrode, Johannes Heppner von Nieder Eschbach, Heinrich Koch von Rendel. naumehin U Cabab, Ts Ireffend: Die Wahl der Einschätzungs Commissionen für die Veranlagung der Gewerbesteuer. Friedberg den 29. Juni 18 87 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nach Art. 27 des Gesetzes vom 8. Juli 1884 hat die Regulirung der Gewerbesteuer durch eine Commission zu geschehen, welche aus „, Ei d Ecos Großherzoglichen Steuercommissaͤr als Vorsitzendem und drei von dem Gemeinderath einer jeden Gemeinde auf drei Jahre gewählten det en Migliedern besteht. Ferner sollen in jeder Gemeinde zwei Ersatzmänner gewählt werden. R. Friede Indem wir Sie beauftragen diese Wahl durch den Gemeinderath binnen fünf Tagen vornehmen zu lassen und uns Abschrift des „ meinderathsprotokolls umgehend vorzulegen, bemerken wir, daß zu Mitgliedern dieser Commissionen nur solche Personen gewählt werden Bäder knen, welche zur Zeit der Wahl 30 Jahre alt sind und welche die passive Wahlfähigkeit als Gemeinderathsmitglied besitzen. ö Zur Geschäftsförderung und Ersparung von Kosten für die Gemeinden erscheint es zweckmäßig, die Mitglieder der Einschaͤtzungs— nmission für die Veranlagung der Einkommen- und Kapitalrentensteuer auch als Mitglieder für rubricirte Commission U. 8 Dr. Bräden. S 6. Ban . Wreffend: Remunerlrung des Felpschützenpersonals in dem Rechnungsjahr 1886/87. Friedberg den 29. Juni 1887. „ Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 6 M Reus 0 Die Erledigung unserer Verfügung vom 27. Mai l. J.(Amtsblatt ohne Nummer) bringen wir bei den Rückständigen in Erinnerung. Wohnun! J V Wüst. aun Ke Aereffend; Den Termin zur Einsendung der Gemeinderechnungen und Voranschläge. Friedberg den 30. Juni 1887. sqllets, Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. dam Sean 1 Mit Bezug auf unser unten abgedrucktes Ausschreiben vom 20. Juni 1885, wonach auch diesmal die Gemeinde— Einnehmer sofort zu 25 keuten sind, beauftragen wir Sie bis zum 5. October l. J. zu berichten, ob die Abgabe der Rechnung an Sie erfolgt ist. Dr. Braden. reffend: Den Termin zur Einsendung der Gemeinderechnungen und Noranschläge. Friedberg den 20. Juni 1885. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nach Mittheilung Großherzoglicher Ober-Rechnungskammer an Großherzogliches Ministerium wird der Termin für die Ablieferung Gemeinderechnungen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien, welcher nach unserem Amtsblatt Nr. 3 von 1881 auf den 30. September esetzt ist, häufig von den Gemeinde-Einnehmern nicht pünktlich eingehalten. Solche Unregelmäßigkeiten sind nicht nur für den Gemeinde— shaft, die rechtzeitige Aufstellung und Prüfung der Gemeindebudgets, sondern auch für den geordneten Geschaͤftsbetrieb der betheiligten Hlorden von nachtheiligem Einfluß. Um diesem Uebelstande mit Erfolg zu begegnen, hat Großherzogliches Wutgeitun Innern und der I iz durch Verfügung vom 17. März 1885 angeordnet, daß von den Bürgermeistereien der Landgemeinden bis zum(. Oktober jeden Jahres bucht über die erfolgte Abgabe der Gemeinderechnung Seitens der Gemeinderechner erstattet und gegen die säumigen Rechner nachdrücklich it 185 inegangen werden soll. Sie wollen die Gemeinde-Einnehmer von dieser Fristbestimmung ausdrücklich benachrichtigen und 0 erfolgte Abgabe ä Rechnung an Sie, eventuell den Grund der Verzögerung bis 5. October anzeigen. Ur. Braden. li treffend: Die den Gemeinden zukommenden Forststrafen von der V. Perlode 1886/87. Friedberg den 30. Juni 1887. ehr Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nachstehend theilen wir Ihnen das Verzeichniß der Ihren Gemeinden von der V. Periode 1886/87 zukommenden Forststrafen resp. b. N 1 ö 5 N 1 N ir 1 10 eile an Holzwerth und Schadenersatz unter dem Auftrage mit, Einnahmedeeretur zu ertheilen und für ordnungsmäßige n sorgen. 9*. 0 8 tet 0 15 5 k 18 1. M. Pf. M. Pf. u- WN 9 — Mat. 0 Ober, Mörlen 3 00 Koch Wee 14% Nieder⸗Florstadt 9 60 Petterwell. 9 1. Jenmheim 126 Nleder Mörlen— 18 Ockstadt— 36 Burg Gräfenrode 2 87 Rodheim 10 02[Nieder Erlenbach— 56 ,% e 1 68 Mark Griedel— 42 Vönstadt— 03 Ober- Florstadt— 27 Büdeshelm— 81 Ober Eschbach* a 1 Altersheim— 21 Gambach— 60 Heldenbergen— 49 Holzhausen 6 20 Groß Karben 2 94 Vilbel 6 81 .„, Erzenhain 150 0 — lichen Kenntniß gebracht. Friedberg den 28. Juni 1887. M. Pf. M. Pf. Assenheim 3 18 Fauerbach b. Fr. 2 41 Bad⸗Nauheim 40— Fauerbach v. d.., Bauernheim—— Friedberg 15 65 Beienheim— 30 Gambach 9 87 Bodenrod— 52 Griedel—— Boͤnstadt— 68 Groß ⸗-Karben 3 46 Bruchenbrücken 3 74 Harheim 5 39 Büdes beim 488 Hausen mit Oes e Burg⸗Gräfenrode 155 Heldenbergen 7 66 Butzbach 9 66 Hoch ⸗Weisel 1 850 Dorheim 2 14 Holzhausen 724 Dorn⸗Assenheim— 50 Ilbenstadt W Dortelweil 103 Kaichen— Bekanntmachung. Betreffend: Die Einsendung der für dle Landes-Waisenanstalt zu erhebenden Colleeten und Büͤchsengelder. Nachstehendes Verzeichniß der im Jahre 1886 im Kreise Friedberg eingegangenen Waisenhaus-Büchsengelder wird hiermit zur oͤffch M. Pf. M. Pf. Kirch Göns 179 Nleder-⸗Florstadt 6 60 Klein⸗Karben 5 40 Nleder⸗Moͤrlen 3 55 Kloppenheim—— Nieder Rosbach— 50 Langenhain mit Nieder-Weisel 1 92 Zlegenberg 1— Nieder⸗Wöllstadt 1 40 Malbach— 15 Ober Erlenbach 5 65 Massenheim— 33 Ober⸗Eschbach— 65 Mel bach 141 Ober Florstadt— 65 Muͤnster— 16 Ober-Mörlen 3 50 Münzenberg— 50 Ober-Rosbach 1 51 Nieder Erlenbach— 74 Ober-Wöllstadt 16 15 Nieder-Eschbach 3 15 Okarben—— Zusammen 289 M. 51 Pf. Bekanntmachung. Betreffend: Zusammenlegung der Grundstücke in der Gemarkung Okarben. Nachdem die Zusammenlegung der Grundstücke in den Fluren X bis XIII der Gemarkung Okarben von dem Gemeinderath unte ag 27. Januar 1887 beantragt worden, wird hiermit die Offenlegung des Antrags, der summarischen Darlegung, des Namensverzeichnisses dern Betheiligten, nebst Liste zur Wahl der Sachverständigen auf dem Bureau der Großherzoglichen Bürgermeisterei Okarben vom 6. Juli bit 3. August l. J. verfügt. Zugleich werden die stimmberechtigten Grundbesitzer aufgefordert, in dem Termine Donnerstag den 4. August l. J., Vormittags von 10 bis 12 Uhr, auf dem Gemeindehause zu Okarben über das Projekt abzustimmen, mit dem Anfuͤgen, daß die weder in Selbstperson, noch duschs 1 Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. M. Pf. M. d, Ockstadt mit Straß⸗ Schwalheim— 00 helm 6 29 Södel 3 9⁴ Oppershofen— 07 Staden— 60 Ossenheim 182 Stammheim 6 935 Osthelm 3 83 Steinfurth 197 Petterweil 3 82 Trais⸗Münzenberg— J Pohl Göns— 26 Vilbel 31 90 Reichelsheim 5 54 Weckes heim— 18 Rendel 3 50 Wickstadt 43 Rockenberg— 92 Wisselsheim 2(0 Rodheim 10 03 Wölfersheim 1 Rödgen— 17 Wohnbach— 2 gehörig legitimirte Bevollmächtigte abstimmenden Stimmberechtigten als für die Ausführung der Zusammenlegung stimmend angesehen werden. Auswärtige haben bis zu dem genannten Termine einen in dem vorerwähnten Gemeindebezirk wohnhaften Bevollmächtigten zu bestellah widrigenfalls bei weiter nöthig werdenden Handlungen eine besondere Aufforderung an sie nicht ergehen wird. f Schließlich wird darauf hingewiesen, daß nur diejenigen Grundbesitzer, welche im Grund- oder Flurbuch stehen, oder deren Erben, z Abstimmung legitimirt sind, daß jedoch bei zeitigem Antrage das Ab- und Zuschreiben noch während der Dauer der Offenlegungsfrist erwicß werden kann. Friedberg den 28. Juni 1887. Bekanntmachung. Betreffend: Zusammenlegung der Grundstücke in der Gemarkung Kloppenheim. Nachdem die Zusammenlegung und Melioration der Grundstücke in den Fluren I, II, III, IV und VII ß der Gemarkung Kloppenhesh von dem Gemeinderath unterm 4. Mai 1887 beantragt worden, wird hiermit die Offenlegung des Antrags, der summarischen Darlegung, de Namensverzeichnisses der Betheiligten, nebst Liste zur Wahl der Sachverständigen auf dem Bureau der Großherzoglichen Buͤrgermeistess Kloppenheim vom 6. Juli bis 3 August verfügt. Zugleich werden die stimmberechtigten Grundbesitzer aufgefordert, in dem Termine Donnerstag den 4. August l. J., Nachmittags v 3 bis 5 Uhr, auf dem Gemeindehause zu Kloppenheim über das Projekt abzustimmen, mit dem Anfügen, daß die weder in Selbstperson, noh durch gehörig legitimirte Bevollmächtigte abstimmenden Stimmberechtigten als für die Ausführung der Zusammenlegung stimmend angesehen werde Auswärtige haben bis zu dem genannten Termine einen in dem vorerwähnten Gemeindebezirk wohnhaften Bevollmächtigten zu bestelleh widrigenfalls bei weiter nöthig werdenden Handlungen eine besondere Aufforderung an sie nicht ergehen wird. b Schließlich wird darauf hingewiesen, daß nur diejenigen Grundbesitzer, welche im Grund- oder Flurbuch stehen, oder deren Erben, zn Abstimmung legitimirt sind, daß jedoch bei zeitigem Antrage das Ab- und Zuschreiben noch während der Dauer der Offenlegungsfrist erwiiß werden kann. Friedberg den 28. Juni 1887. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Bekanntmachung. Am 3. und 10. Juli d. J. wird je ein Extrazug 4 Uhr Vormittags von Kassel nach Frankfurt befördert, zu welchem Retourbillets J., II., III. Classe zu einfachen Tourpreisen mit Htägiger Gültigkeit auf den Statlonen Butzbach, Bad⸗Nauheim und Friedberg ausgegeben werden und welche Billets zur Rückfahrt nur für Personenzüge Gültigkeit haben. Friedberg den 1. Juli 1887. Landau, 2389 Stations Vorsteher. Bekanntmachung. Die Weißbinderarbeiten in den beiden Stadtschul— häusern dahier, welche während der Sommerferlen aus— geführt werden sollen, sollen auf dem Submissionswege in Accord gegeben werden. Die Aecordsbedingungen und der Kostenüberschlag liegen auf unserem Buͤreau bis zum 7. Jult offen. Fur das neue Stadtschulhaus beträgt der M. Pf. Ueberschlag 7 55 Für das alte Stadtschulhaus beträgt der Ueberschlog 426— Lusttragende Uebernehmer wollen ihre Angebote in Prozenten schrlftlich und verschlossen bis zu obigem Termin einreichen. Friedberg den 29. Juni 1887. Großherzogliche Bürgermeisterel Friedberg. 2383 Steinhäußer. Bekanntmachung. Als gerichtlich bestellter Curator über den Nachlaß des Landwirths A. Haas III. zu Ilbenstadt habe ich die ausstehende Ernte, das Inventar und die Nachfolge in die Pachtverhältnisse mit der Gutsherrschaft(eirea 150 und 30 Morgen Land) freihändig zu vergeben. Reflektanten mit disponiblem Vermögen von 15 bis 18,000 Mark wollen sofort sich an mich wenden. Friedberg den 30. Juni 1887. L. Seyd, 2400 Rechtsanwalt. Holzversteigerung. Mittwoch den 6. Juli J. J., von Vormittags 10 Uhr an, werden im Freiherrlich v. Rltter'schen Walde bei Hof Haselheck versteigert: 3,4 Raummeter Eichen-Schälknüppel, 3690 Wellen Eichen-Schälreisig, 156 Raummeter Eichen-Stöcke, 2901 Stück Eichen-Stangen, zu Baumstützen geeignet. Die Zusammenkunft ist im Lohschlag. Friedberg den 28. Juni 1687. In Auftrag der Freiherrlich von Ritter'schen Guts— verwaltung zu Rüdesheim: 2368 Heidt. Bekanntmachung. Donnerstag den 7. Juli, Vormittags 9 Uhr anfangend, kommen in der Hofralthe des verlebten Adam Kling auf der Nonnenmühle die zu dessen Nachlaß gehörigen Mobilten, als: Tische, Stühle, Bänke, Commoden, Kleider— schränke, Schreibseeretär, Betten, Herren- und Frauen— kleider, Weißzeug, landwirthschaftliche Geräthe, Wagen, Pflüge, Eggen u. s. w., eine Parthie Holz und ver— schledenes Pferdegeschirr, sowie sämmtliches Haus- und Küchengeräthe u. dergl. zur Versteigerung. Oppershofen am 29. Juni 1887. Großherzogliches Ortsgericht Oppershofen. 2390 Schmidt. Holzversteigerung. 2404 Montag den 4. Jult, Vormittags 8½ Uhr an— fangend, soll im hlesigen Gemeindewald Schlag Nr. XIV. nachverzeichnetes Gebölze versteigert werden: 8661 schäleichene Wellen, 45,9 Rm. Knüppel, 18 Saß 100 Stück Baumstützen. Nieder-Mörlen am 1. Juli 1887. Großherzogliche Bürgermeisteret Nieder-Mörlen. Kremer. Vergebung. Die Lieferung von 3000 Stück Formklötzen ud 10,000 Stück Preßklötzen von dem Großherzogllchn Braunkohlenbergwerk„Ludwigshoffnung“ bei Melbab ist zu vergeben. einzureichen. Friedberg am 1. Juli 1887. Großherzogliche Direktion des Schullehrerseminars, 2406 Schäfer. Eingetroffen eine neue Sendung der reizendsten Kleiderkattune per Meter 40, 50 und 60 Pf. J. Fürth's Erben. Zum Einmachen 1 empfehle alle Sorten Gelée- und Obstgläser, Bienhonig gläser, steinerne Töpfe ꝛc. zu den billigsten Preisen. 2307 Georg Eross. Obstbaum Besitzer fai 3 zur Vertilgung der Blattläuse meine an — nN für Herrer, Damen und Kinder, septische Tinktur. Hemden, aer 6e K. Friebric. 2076 J. Baumeister. Offerten mit der Preisangabe für i 10) Stück sind vor dem 6. d. Mts., schriftlich bei un ö ————— l 1 . f venand 70 ele d 601 ace zu un goch an Wlbe kann Aer nögezeben fege an in anerkon Nl De Molbeter u 122 2 . „ N 1 — ung. of Sensen, Si teln, Wetzsteine, 15 Sensenwürfe und Rechen rpflehlt billigst F. Theis. Tapeten. 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Berlin, 30. Juni. Die Besserung in dem kefinden des Kaisers macht andauernd die funstigsten Fortschritte. — 30. Juni. Mackenzie nahm gestern eine ne weitere Operation kaum Anlaß mehr ist. lach der Operation ging sofort ein Expreßbote uch Berlin ab, mit dem von Mackenzie aus m Kehlkopf entfernten Stück, welches Prof. lirchow mikroskopisch untersuchen wird. Der Fonprinz zog sich, seit er in England ankam, de unbedeutende Erkältung zu, welche eine hinge Congestion in der Kehle veranlaßte, brigens ist das Befinden des Kronprinzen aus— zeichnet. Die deutschen Aerzte des Kronprinzen ohnten der Operation, die in der Wohnung LVackenzie's stattfand, bei. — 30. Juni. Der Bundesrath stimmte in jetz und dem Gesetz über die Unfallversicherung er Seeleute mit den vom Reichstage beschlos— nen Aenderungen zu. Die vom Reichstage bei r Berathung des Branntweinsteuergesetzes be— 9 sclossenen Resolutionen überwies der Bundes— ih dem Reichskanzler. 1 1 Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien. Die Sresse“ meldet: Der Abschluß eines Handels— üctrages zwischen Oesterreich und Sansibar iht bevor, wozu der Sultan von Sansibar die Ritiative ergriffen hat. Der Vertrag beruht f der Basis der Meistbegünstigung. Belgien. Brüssel. Nachdem die Frage c Maasbefestigung in beiden Kammern zu Funsten der Regierung erledigt ist, sollen die usführungsarbeiten unverzüglich in Angriff nommen werden. Man hofft, bis zum 15. Juli h durch die Befestigungen nothwendig werden— In Expropriationen durchzuführen und dann mit In Arbeiten selbst beginnen zu können. Bulgarien. Sofia. Die bulgarische Re— ung theilte den Vertretern der Mächte mit, Sobranje werde sich lediglich mit Verwal— uurgsangelegenheiten befassen. Rußland. Petersburg. Wie der„K. Z.“ zen hier berichtet wird, sind dortselbst am Dienstag ur Nihilisten gehängt worden. — Gutem Vernehmen nach soll das Verbot —— in diesen Tagen aufgehoben dirden. Warschau, 26. Juni. Eines der tüchtigsten Mit— feder der Warschauer Geheimpolizei ist ermordet irden. Dieses Mitglied der Geheimpolizei, ie junge hübsche Frau, begab sich vor zwei Aschen nach Suwalki, um das Treiben der tigen polnischen Sozialisten und russischen Igilisten zu beobachten. Die Geheimpolizistin, che reichlich mit Geld und Waffen ausge⸗ Ret war, erfuhr, daß die Sozialisten und listen sich im Städtchen Kinerischki zu ver— sameln pflegen. Die Frau begab sich nach h erischki, doch schon am nächsten Tage nach er Ankunft in Kinerischki fand man sie mit ichmettertem Schädel außerhalb der Stadt ikten auf dem Felde todt liegen. Asien. Simla, 29. Juni. Gestern fand Treffen zwischen den Truppen des Emirs Afghanistan und den aufständischen Ghilzais Istadeh statt. Die Truppen des Emirs anden unter Gholam Hyder Khan. Die ilzais wurden besiegt, und erlitten empfind— de Verluste. zeiger. 2 77. Aus Stadt und Lond. m. Friedberg. Der Verein für innere Mission ver— anstaltet nächsten Montag den 4. Juli ein Missionsfest auf dem Gleiberg bei Gießen, wobel Nachmittags 2 Uhr Hofprediger Stöcker aus Berlin die Fesipredigt halten wird. Vormittags 9½ Uhr findet in Gießen in Stein's Garten eine gesellige Vereinigung statt, wozu alle Freunde der Sache eingeladen sind. f. Ockstadt. Die am 26. l. Mts. stattgefundene Fahnenweihe des Gesangvereins Frohsinn verltef in schöner Weise. Das Ort hatte resch geschmückt. Der Empfang der auswärtigen Vereine war ein herzlicher und wurden sämmtliche Vereine nach der Begrüßung mit Musik zum Festplotz geleitet. Es waren 28 Vereine zum Feste erschienen. Um 2 Uhr sammelten sich sämmt— liche Vereine an der Straße nach Ober Rosbach zu behufs des Festzuges. Ehrenreiter führten den Zug, sodann folgte der hiesige Kriegerverein, Musik, die Fest— damen mit der gewidmeten Fahne, zu beiden Seiten 6 Ehren reiter, das Comité mit dem Ortsvorstand, 18 Vereine, Musik und der Rest der Vereine. Auf dem Festplatze angekommen, begrüßte Vürgermeister Dlenst sämmtliche Fesigäste Namens der Gemeinde. Lehrer Nieolat dankte speeiell den Gesangvereinen für ihre Theilnahme am Feste. Lehrer Jeckel' hielt dle Festrede. Hierauf folgte gesellige Vergnügung mit Gesaͤngen ein— zelner Vereine. Es waren zum Feste sovlel Besucher erschienen, daß der Festwirth nicht alle befriedigen konnte und strömte eine Masse in die Wirthschaften Ockstadt's um sich zu erquicken. Abends fand Feuerwerk und Tanzvergnügen statt. Da die Ockstädter Sonntags sich nicht vlel an der Unterhaltung betheiligen konnten, so fand Montags eine Nachfeter statt, die ebenfalls mit einem Zug mit Musik zum Festplatz begann. Gießen, 28. Juni. Schwurgericht. Konrad Mar— steller Ehefrau von Gruͤningen, welche unter der Anklage stand, sich in einer Verhandlung der Strafkammer dahter eines Meinelds schuldig gemacht zu haben, wurde heute in nichtöffentlicher Sitzung frelgesprochen, da die Ge— schworenen die Schuldfrage verneinten.— 29. Juni. Heinrich Wilker von Rainrod bet Alsfeld hatte sich wegen Branbstifstung vor dem Schwurgerichte zu ver— antworten. Die Geschworeuen bejahten die auf fahr— laͤssige Brandstiftung gerichtete Schuldfrage und es er— folgte darauf Verurtheilung des Angeklagten in eine Gefängnißstrafe von 2 Monaten. Allerlei. Köln, 30. Juni. Erzbischof Cremenz vollzog heute in Anwesenheit des Domcapltels und aller hohen Be— hörden die Taufe der Kaiserglocke, welche seit dem Dombaufest im Jahre 1880 stillschwieg; sie erhielt den kirchlichen Namen Glorkosa. Pirmaseas, 27. Juni. Heute Nacht wurde der 17 Jahre alte Schuhmacher Georg Jacobi von dem eben— falls 17jährigen Ludwig Ullmer erstochen. Der Mörder ist verhaftet. Barmen, 28. Juni. Wle die„Barm. Ztg.“ be richtet, entgleisten am Sonntag Morgen gegen 8 Uhr auf der Strecke Vohwinkel-Steele beim Einfahren in den Bahnhof Nierenhof der vierte und fünfte Wagen des von Vohwinkel abgelassenen Personenzuges. Der vierte Wagen schlug um, kam auf die Seite zu liegen und wurde, bis der Zug zum Stehen gebracht war, mitge chlelft. Die in demselben befindlichen Fahrgäste schwebken in größter Lebensgefahr. Es ist jedoch Niemand verletzt worden. Seminarlehrer Johs. Wahl. Am Montag den 27. Juni wurde, wie in diesen Blättern bereits mitgetheilt, Seminarlehrer Wahl be— graben. Kaum war jemals in unserer Wetterau, in unserer Provinz, ja in unserem ganzen Lande ein Name mehr gekannt, ein Mann mehr geliebt und geehrt als der Verstorbene. Der Bedeutung dieses Mannes entsprach die Theilnahme des Publikums aus engeren und weiteren Kreisen an feine Ehrenfeier, denn als solche im schönsten und großartigsten Sinne des Wortes gestaltete sich seine Beerdigung. Schier endlos war die Reihe der Leid— tragenden, welche durch directe persönliche Beziehungen des Dankes und der Verehrung an den Vorstorbenen geknüpft gewesen waren, noch imponirender fast die Zahl der Körperschaften und Vereine, welche Vertreter geschickt hatten, um dem Verstorbenen als ihrem Mitgliede oder Mitarbeiter und Förderer den Tribut ihrer Anerken— nung trauernd nachzurufen; selbst Augen, die oft genug dem Tode nahe in's Antlitz geschaut, mußten gerührt werden durch die Ueberfülle von Kranzes- und Blumen⸗ spenden, welche aus dem Inneren von Familien in das Haus zusammengeströmt waren, das er durch sein plötz— liches Scheiden zu einer Stätte des Jammers gemacht hatte. Johannes Wahl war geboren am 18. August 1821 zu Ober-Ohmen als Sohn eines Landwirthes. Kaum 15 Jahre alt, entschied sich der begabte Knabe für die damals noch weit mehr als jetzt dornenvolle Bahn des Volkslehreramtes, er kam nach; Friedberg„ welches von nun an fast ununterbrochen die Stätte seiner Heimath und seines Wirkens werden und bleiben sollte. Er be suchte zunächst ein Jahr lang die Privat-Lehr⸗ Anstalt des Lehrers Hanstein, wurde dann für 2 Jahre Schüler des hiesigen Lehrerseminars, welches er wohlvorbereitte für den Lehrerberuf verließ, um nach kurzem Wirken als Hilfslehrer an der Hanstein'schen Anstalt zu Fried⸗ berg und an einer Privatschule zu Lauterbach als Hilfs— und später definitiv angestellter Lehrer wieder an die— jenige Anstalt zurückzukehren, der er selbst den größten Theil seiner Bildung verdankt und an der es ihm be— schieden sein sollte für die Ausbildung des gesammten hessischen Lehrerstandes bis zu seinem Ende mit Segen zu wirken. Die ganze Reihe der hessischen Lehrer, die vom Jahre 1843 bis heute aus dem Lehrerseminar zu Friedberg hervorgegangen, kennt das Wirken Wahl's an dieser Anstalt, und wie sie es noch heute schätzt, das beweist die Theilnahme so ungemein vieler, zum Theil von weither zugereister Schüler an seinem letzten Ehrentage. Was Wahl in seinem Berufe gewesen, das bewies auch der an seinem Grabe gesprochene schöne und warme Nachruf seines Vorgesetzten und Freundes, des dermaligen Directors des Lehrerseminars. Bei aller Fülle der Begabung gerade für das Lehramt und bei aller Freude an diesem seinem Berufsfache vermochte der Entschlafene gleichwohl in der Hingabe an dasselbe nicht das volle befriedigende Bethätigen und Ausleben aller in seinem Wesen vereinigten bedeutenden Kräfte zu finden. Wahl war erfüllt von einem überaus warmen Gefühl für das Schöne, Gute und Rechte in der ihn umgebenden Welt; im selben Verhältniß natürlich von Empfindlichkeit gegen Erscheinungen von entgegengesetztem Charakter. Nimmt man hierzu die sein ganzes Wesen beherrschende überaus große Neigung zur Thätigkeit, ja ein fast bis zur Begeisterung gesteigertes Streben nützlich zu sein und Andere glücklich zu machen, vielleicht auch ein gewiß erlaubtes Verlangen, den Dank für sein Wirken im Spiegel der ihm werdenden Anerkennung und Schätzung lesen zu können,— nimmt man hierzu ferner die dem Verstorbenen in so hohem Grade verliehene Gabe der kostlich-heiteren wie der ernst und nachhaltig⸗ anregenden Rede, endlich der sein ganzes Wesen un— mittelbar beherrschenden Freundlichkeit und Liebens⸗ würdigkeit,— so sieht man ein Charakterbild entstehen, dessen Träger ein für sein gemeinnütziges und öffent⸗ liches Wirken ungemein gut ausgerüsteter Mensch wer⸗ den mußte. Und so war es wirklich. Wahl war in der That ein Mann von ungewöhnlicher Art und von geradezu seltenem Einfluß auf das ihn umgebende Leben. Unglaublich groß ist die Zahl der privaten und öffent⸗ lichen Angelegenheiten, welche Wahl im besten Sinn des Wortes zu„seinen eigenen“ und mit Hilfe seines überaus glücklichen Ordnungs- und Geschäftssinnes meist auch glücklich durchzuführen wußte. Seit lange her wußte Jeder, der sich auf dem Gebiete unserer öffent⸗ lichen Angelegenheiten bethätigen wollte, daß er ent⸗ weder mit Wahl Schulter an Schulter vereint oder w ider ihn stehen müsse als Gegner. Wo Wahl stand, stand er ganz und völlig, und seine Kampfesweise konnte scharf werden. Trotzdem war auch von seinen Gegnern Keiner, der an seinem Grabe nicht völlig versöhnt ge— standen hätte, denn Wahl war ein guter Mensch. Herzensgüte und aufrichtige Frömmigkeit waren, wie noch die letzten ernsten Lebensstunden in wahrhaft er— hebender Weise zeigten, die das Wesen und den Charakter des Verstorbenen in grundlegender Weise bestimmenden Züge. Von diesen Gesichtspunkten aus muß der Ab— schiedsblick auf dies reiche und eigenartig gestaltete Lebensbild fallen. Es wird lange Zeit dauern bis wir aufhören, ihn zu vermissen, unsere Liebe bleibt ihm allezeit. Die Beerdignngsfeier entsprach dem Charakter und der Bedeutung des oben kurz gezeichneten Lebens— ganges. Choralmusik der Dilettantenkapelle dahier er⸗ öffnete und schloß den eigentlichen Trauergang, feier⸗ licher Gesang des Sängerchors des Seminars empfing den für hiesige Verhältnisse geradezu großartigen Zug der Leidtragenden am offenen Grabe. Kirchenrath Baur gab in einfacher, würdig⸗-schöner Weise, unter Zugrunde⸗ legung des biblischen Gedankens:„Dienet einander, ein Jeglicher mit der Gabe, die er empfangen hat“, ein gedrängtes Bild des Lebensganges des! Verstorbenen, wobei er darauf hinwies, daß Herzensgüte, Drang zu gemeinnütziger hilfreicher Wirksamkeit und ächte Fröm⸗ migkeit die schönen Grundlagen für die schöne, erfolg⸗ reiche Lebensgestaltung des Verstorbenen gewesen Fien. Hierauf folgte als schoͤnster Beweis für die große Aus— breitung und Vielseitigkeit des Wirkens und der Be— ziehungen des Verstorbenen die Niederlegung der ihm von Corporationen und Vereinen gewidmeten Ehren— kränze. Die begleitenden Ansprachen drangen ersichtlich aus tieftrauerndem Herzen und oft ließ die thränen— erstickte Stimme kaum die Worte verstehen. Es erschienen mit Kranzesspenden der hiesige Kirchenvorstand(Kirchen— rath Baur), das Friedberger Lehrerseminar(Director Schäfer), die Großloge der verbündeten Freimaurer— logen des Großherzogthums Hessen(Director Brand von Mainz), die Freimaurerloge zu Friedberg Dr. Lorenz), das Lehrerseminar zu Bensheim(Director Mühr), das Lehrerseminar zu Alzey(Seminarlehrer Weinel), das Predigerseminar zu Friedberg(Director Diegel), die Realschule zu Friedberg(Reallehrer Wiesehahn), der Stadtvorstand zu Friedberg(Bürgermeister Steinhäußer), der Gesangverein Liederkranz(Stadtrath Koob), der Mainthal-Sängerbund(Taubstummenlehrer Schneider), der Kriegerverein(Kaufmann Bindewald), die Acker bauschule(Professor Tobisch), außerdem die Casino Gesellschaft zu Friedberg und die Gesangvereine Froh — U sinn in Friedberg, Liedertafel in Darmstadt, Melomanen in Darmstadt, Liederzweig in Darmstadt, Liederkranz in Aschaffenburg, Melomania in Aschaffenburg, die Offenbacher verbündeten Gesangvereine. Als Vertreter der Regierung nahm Geh. Oberschulrath Greim an der Feierlichkeit Theil. Mitten aus der Trauer erwuchs dei solcher Feier der erhebende Gedanke, wie schön es ist aus so frischem, reichgesegnetem und reichanerkanntem Wirken hinübergehen zu können, ohne durch Alter und Abnahme der Kraft gebeugt gewesen zu sein. Wir be gruben einen guten Mann, wir werden ihn lange vermissen und stets in liebendem Andenken bewahren. Handel und Verkehr. Buß bach, 29. Juni. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 0.85—0.90. Käse per Pfd. 44- 45 Pf. Eier 2 St. 9 Pf. Frankfurt, 29. Juni. Wochenmarkt. Butter das Pfd. 90 Pf. bis M. 1.20, Eier das Hundert M. 4.50 bis 5.80, das St. 5—7 Pf., Kartoffeln das Gescheid 6— 10 Pf., neue Kartoffeln das Pfd. 12 Pf., Malteser 14 Pf., Mäusekartoffeln per Gescheid 25 Pf., Gelberüben der Pack 6— 10 Pf., Erbsen das Pfd. 12 20 Pf., Spinat 30—40 Pf., Blumeakohl 20—60 Pf., Kopfsalat 2 St. 7 Pf., Salatgurken 10 Pf., Carotten 15—20 Pf., breite Bohnen 100 St. 90 Pf. bis M. 1., neue Bohnen 38—40 Pf., Zuckerschoten per Pfd. 20 Pf., Zwiebeln das Gescheld 20 25 Pf., Sellerie 10—20 Pf., Meer⸗ retig 20 Pf., Kohlrabi das St. 5—8 Pf., Kirschen 30 Pf., Römisch Kohl 20—30 Pf., Romainsalat 20—40 Pf, Eskarol und Endivien 20— 25 Pf.— 1 Huhn M. 1— 2.50, 1 Hahn M. 0.70 1.80, Gans per Pfd. 50 16 70 Pf., Welsche M. 10- 12., Poularden M. 2.50 bis 3 50, Capaun M. 3.50— 5. Frankfurt, 30. Juni. Fruchtbericht. Weizenmehl Nr. 0 M. 32.50— 34.50, Nr. 1 M. 28.50— 30.00, Nr. 2 M. 2627, Nr. 3 M. 24— 26, Nr 4 M. 19— 20.50, Nr. 5 M. 16— 17.50, Milchbrod- und Brodmehl im Ver⸗ band M. 54— 57, norddeutsche und westfälische Weizen⸗ mehle Nr. 00 M. 26.50— 27.50, Roggenmehl(hiesiges) Nr. 0 M. 22.75— 23.75, Nr. 0/1 M. 20.75— 21.75, Nr. M. 18— 19.25, Nr. 2 M. 15.50- 16.50, Heu per Ctr. M. 2.75- 3.25, Stroh M. 2.50— 2.75, Roggenkleie M. 4 25— 4.50, Weizenkleie M. 3.80, Malzkeime M. 3.75 bis 4, Moostorfstreu prima M. 1.30, Spelzenspreu M. 1.20, Rapskuchen M. 5.75, Sesamkuchen M. 5— 5.25, Mohnkuchen M. 3.75— 4.00. Reismehl mit garantirt 22 bis 24% Fett- und Protsln-Gehalt M. 4.50— 4.75. Chilisalpeter per Febr.- März 1888 ab Harburg oder Rotterdam M, 8,79.(Sämmtliche Artikel bei Abnahme von 200 Centner an.) Rüböl im Detail M. 54—55. (Eingesandt.) Johannes Wahl. Dumpf höre ich die Heimathglocken schallen Und überall ertönen laute Klagen Um jenen Mann, den sie zu Grabe tragen, Mit dessen Sarg viel' Freunde trauernd wallen. Denn wahrlich, lieb und theuer war er Allen! Er, dessen Herz in gut und schlimmen Tagen So heiß für unsere Vaterstadt geschlagen, Ist allzufrüh dem grimmen Tod verfallen. Allzeit war er bereit mit Wort und That: Der Erste war er bei den frohen Festen, Der Letzte nicht im ernsten Rath der Stadt. — Er ging dahin. Mög' seinen ird'schen Resten Der Himmel sel'ge Ruh' und Frieden schenken! Wir weihen ihm ein ewig Angedenken! M. E Briefkasten. Chiffre Fr. K. hier. Anonyme Sendungen werden nicht berücksichtigt, wie wir schon mehr als 100mal er— klärten. Dann aber ist uns die poetische Empfindt auch„zu süß“.„Suͤße Lüfte“,„süßer Duft“, schllehsh soll der Verklärte auch noch„süß“ aus der Höhe hene rufen: das ist zuviel Zucker auf einmal. Die Red. Wasserwärme der Usg: f 1. Juli Mittags: 160. C. Walter. Kirchliche Anzeigen für Friedberg Evangelische Gemeinde. 4. Sonntag nach Trinitatis. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Meyer. Gottesdienst in der Stadtkirche. Vormittags 10½ Uhr: Herr Candidat Günzer. Nachmittags 1½½ Uhr: Herr Kirchenrath Baur. Gottesdienst in der Burglirche. Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Dr. Köstlün. Abendmahl. N Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Dr. Weiffen bag, Katechismuslehre. statholische Gemeinde. Samstag Nachmittag von 5 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen 6 Uhr: Beicht; 5/7 Uhr: Austheiling der heil. Communion. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. horcen,* duswärtige 6 en 5 Buxkin, Kammgarne für Herren⸗ und Knabe] kleider, garantirt reine Wolle, nadelfertig, cite 140 om breit à Mark 2.35 per Meter, versendey in einzelnen Metern, sowie ganzen Stücken portofes Vorschuß und Creditverein zu Friedberg. aingsetragene Genoscen,αεaf, Wir bringen wiederholt zur Kenntniß, daß wir den An- und Verkauf von Effeeten und Werthpapieren aller Art billigst besorgen, Coupons provisionsfrei umwechseln, verlooste Obligationen gegen Erstattung unserer Porto-Auslagen einziehen und die Erhebung neuer Couponsbogen erwirken. Ferner können durch uns Auszahlungen auf alle größeren europäischen und über— 208 seeischen Plätze vermittelt werden. 5 Frankfurt a. M. Café Goldschmidt. Eröffnung der vergrößerten, hochelegant eingerichteten Salon für Nichtraucher. 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Juni 1887 M. 4207f. 40 ge Wechsel-Conto„ 52706. 00 32 Depositen„ 18660. matle Conto-Corrente A.„ 79208. hn e Conto⸗Corrente B.„ 39950,% wehen Spar-Einlagen-Conto„ 50841. 22% ache Bank⸗Conto„ ei Vuenhe Effeeten-Conto„ 23691. 50 Pfennig⸗Sparkassen⸗Conto 85 117. 30 Da Auswärtige Correspondenten 85 208. 50 n Stammantheil-Conto 1 64. Effecten-Zinsen⸗Conto 1 17. 50 N fend: d Coupons⸗ und Sorten-Conto 8 11.20 10 Wechsel-Zinsen⸗Conto 5 846. 70 J Gr. K Depositen-Zinsen-Conto 9 489. 90 Nu M. 209578. 5 5 Ausgabe.. N Wechsel⸗Conto„ 31069. 2 enafd Depositen„ 10735. N Conto⸗Corrente A.„ 15 Ds Conto-Corrente B.„ Die Spar⸗Einlagen-Conto„ 59570. 40 f Anlehen-Conto 1 152. 15 0 0 uf d Bank⸗Conto„ 10000.— Men zu Giro⸗Conto„ 8000 aaf Effecten⸗Conto„ 10222, 0%% finde Auswärtige Correspondenten„ 1033. 40% 0 Gr Dividenden-Conto 15 86. 40„ Mobilien und Utensilien 0 11 0 Jh, nde Coupons und Sorten-Conto„ 18969. 2 fach bel Unkosten-Conto„ 1504 0% Kassebestand pro 1. Juli 1887 2. 32990. e N 78. 61 a 5— nn, Af 0 Eingang. Ausgang,. dung des M. 63785. 98 Wechsel⸗Conto⸗Corrent A. M. 20509. e Wechsel⸗Conto⸗Corrent B.„ 1106.40 a de „ 22732.18 Wechsel⸗Bank⸗Conto„ 2lögt e ge „ 1814.57 Wechsel⸗Giro⸗Conto„ 21264%% uch n „ 9238. 89 Wechsel⸗Auswärtige Corresp.„ Stieg „ 11286. 62 Effekten⸗Conto 4 180541 diane M. 18888. 27. N Mitgliederzahl am 30. Juni 1887: 755. 1