tue: ben, n billigits „ U offt eh. chmidt. n Linsen Sirdtitt. Pinsel. rin td Situtt. 1 1886. Jamstag den 30. Januar. 2 13. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. 0 Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit L ein Beleg kostet 9 Pf. Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Großherzogliches Ministerium des Innern Amtlicher Theil. und der Justiz hat dem Stadtvorstande zu Lauterbach die Erlaubniß ertheilt, mit dem am 20. Mai d. J. daselbst abzuhaltenden Prämien-Viehmarkte eine Verloosung von Vieh, landwirthschaftlichen und Hausgeräthen zu veranstalten. Es dürfen dabei hoͤchstens 8000 Loose à 60 Pf. ausgegeben werden und sind mindestens 65 von Gewinngegenständen zu verwenden. Samstag den 6. Februar l. J., Nachmittags 2 Uhr, General⸗Versammlung des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Friedberg statt, Gegenstände der Tagesordnung sind: ergebenst eingeladen werden. Bekanntmachung. 1. Rechnung, 2. Voranschlag, 3. Wasenmeistereien, 4. Faselwesen. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Friedberg. Friedberg den 28. Januar 1886. 07 /o des Bruttoerlöses aus denselben zum Ankauf Der Verkauf der Loose in der Provinz Oberhessen ist gestattet. findet in dem Nathhaussaale zu Friedberg eine wozu die verehrlichen Mitglieder des Bezirksvereins hierdurch Dr. Braden. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Referent der akademischen Administrations⸗Commission Geh. Regierungsrath Dr. Haberkorn zu Gießen wurde auf Nachsuchen unter Anerkennung seiner Dienste in den Ruhe— stand versetzt und demselben die Krone zum Ritter— kreuz 1. Kl. des Philippsordens verliehen. — Das Regierungsblatt Nr. 2 enthält: Be— kanntmachung, eine Abänderung der Postordnung vom 8. März 1879 betr. — Der Abg. Theobald erstattete Namens des ersten(Finanz-) Ausschusses der Kammer Bericht über den Antrag des Abg. Ellenberger, — „die Großh. Regierung zu ersuchen, die ärmeren, mit Kommunallasten allzustark belasteten Ge— meinden bei Aufbringung der Mittel z. B. für Schulhaus bauten, Lehrerbesoldungen ꝛc. noch mehr, als das bisher geschehen, zu unterstützen und im nächsten Budget dem entsprechende Vor— kehrung zu treffen.“ Der Ausschuß hielt eben falls vorerst eine reiflichere Erwägung aller ein schlägigen Verhältnisse erforderlich und beantragt deßhalb: 1) Großh. Regierung zu ersuchen, bei Erwägung zu ziehen, ob es thunlich erscheint, ärmeren Gemeinden noch reichlichere Unter— stützungen in der in dem Antrag angedeuteten Richtung als seither aus Staatsmitteln zu ge währen und event. die dazu nöthige Vorkehrung im nächsten Staatsbudget zu treffen; 2) den Antrag des Abg. Ellenberger für erledigt zu erklären.— Den Bericht des ersten Ausschusses zweiter Kammer über die Mittheilung der ersten Kammer bezüglich des Antrags des Fürsten zu Vorlage eines Gesetzentwurfs wegen Ueber— weisung eines Theiles der auf das Großherzog thum entfallenden Reineinnahme aus indirekten Reichssteuern(Zöllen) an die Gemeinden zur Bestreitung ihrer Lasten, insbesondere Schul lasten, erstattete der Abg. Möllinger. Der Ausschuß beantragt: 1) Den Antrag abzulehnen; Stimmen den Antrag ab.— 28. Jan. — 9 Noi 11 gelle itte? ge- heutige Sitzung weist, nach der Berichterstattung und dem Reichskanzler vorgelegt hätte; 2) dem aus Veranlassung dieses Antrags Isenburg⸗Birstein und des Frhrn. Riedesel auf genossenschaften behufs allgemeiner Forderung des landw. Genossenschaftswesens Staats zuschüsse von 3000 M. bezw. 1500 M. zu gewähren,“ hat Abg. Theobald Namens des ersten Aus schusses Bericht erstattet. Der Ausschuß be— antragt:„Die Kammer wolle dem Großh. Mi— nisterium für den Rest der laufenden Finanz— periode den Betrag von 5000 M. zur Ver⸗ fügung stellen, um mit demselben die Bildung, Organisation und technische Unterweisung neuer Darlehenskassen oder Konsumvereine, jedoch aus— drücklich unter Ausschluß von Beihilfen an einzelne derartige Vereine zur Bestreitung von Kosten in deren Sonderinteressen, darunter namentlich von Kosten der Revision der Ge schaͤfts⸗ und Kasseführung der Vereine, zu unterstützen.“ Berlin, Jan. Die Ausschüsse des Bundes raths haben den Antrag Bayerns, be— treffend die Ausschließung der Eisenbahnwaggons und Locomotiven von der Pfändung, angenommen. 97 — — 27. Jan. Der Reichstag genehmigte, die Etats⸗ berathung fortsetzend, die für Erhohung der Feuersicher⸗ Aufstellung des nächsten Staatsbudgets in nähere heit des Reichskanzleigebäudes geforderten 11,000 Mk. sowie entsprechend dem Commissionsantrag 20,000 Mk. zur Unterstützung des deutschen Fischereivereins. Die im Marineetat geforderte Rate für den Bau eines Avisos wird, dem Comissionsantrag entsprechend, mit 105 gegen 100 Stimmen abgelehnt; der Rest des Marineetats, so— wie die Etats des allgemeinen Pensionsfonds und des Reichsinvalldenfonds werden debattelos genehmigt.— Jan. Abg. Junggreen begründet den Antrag auf Gleichstellung der däntschen Sprache vor den Schles wiger Die Abgzg. Hartmann und Franke 28 Gerichten. sind gegen denselben, die Abgg. Guerber und Greve sind dafür. Bei weiterer Berathung beantragt Abg. Richter die Vertagung und bezweifelt die schlußfähigkeft des Hauses. Die Auszaͤhlung ergibt nur 179 Anwesende. — 27. Jan. Abgeordnetenhaus. Berathung des Antrages Uhlendorff, betreffend Einführung der geheimen Abstimmung bei den Abgeordneten— und Comunalwahlen. Das Haus lehnte bei namentlicher Abstimmung mit 241 gegen 148 * 2 der 8 Die gegen eine totale Verdrängung des deutschen Ele— ments durch die flavische Hochfluth. Das Volk werde nie zugeben, daß unsere östlichen Provinzen dem Polenthum ausgeliefett werden(stürmischer Beifall) und die Majorität wolle Zeugniß hier— für ablegen.(Lebhafter Beifall.) Fürst Bismarck ergreift nun das Wort und schildert die fortge— setzte Agitation des polnischen Adels, die nie u r habe, trotz aller Concessionen. Ein⸗ polnische gehend behandelt der Reichskanzler die Revolution von 1863, die bekannte Convention mit Rußland, den Versuch Frankreichs, England mit gegen Preußen zu engagiren, die Zumuth— ung Englands, Preußen möge die Convention nicht ausführen, und verliest die Verhandlungen im Abgeordnetenhause von damals, insbesondere eine Rede Virchow's, welche die Schmach dar— thue, daß der damalige französische Minister be— sonderen Werth darauf gelegt, daß das Abge— ordnetenhaus ihn in den Plänen gegen Preußen unterstützte. Weiter bemerkt der Reichskanzler: Die Polen schlügen jeden Augenblick los, wenn sie nur könnten. Auf Proteste bei den Polen wendet sich der Kanzler an diese und ruft ihnen zu, ob Jemand unter ihnen ihm sein Ehrenwort geben wolle, daß dem nicht so sei.(Sensation. Die Polen schweigen.) Wer nicht am Schutze des Staates mitarbeiten wolle, der habe selbst keinen Anspruch auf Schutz des Staates, der gehöre in Bann und Acht. Sodann wendet sich der Kanzler gegen die Reichstagsmajorität, die die Sicherheit des Reichs gefaͤhrde; er werde überlegen müssen, ob es nicht seine Pflicht sei, [Wandel zu schaffen, damit Deutschland nicht ein zweites Mal in die Lage komme, seine Selbstständigkeit und seinen Bestand gegen aus— waͤrtige Coalitionen mit seinem Blute zu ver— theidigen.(Minutenlanger Beifall, in welchen die Tribünen einstimmen.) Dann nimmt Windt— horst das Wort: Derselbe erzaͤhlte, daß Ober⸗ bürgermeister Miquel den Entwurf An⸗ trags zur Ausweisungs angelegenheit ausgearbeitet nach faßten Beschluß der Ersten Kammer, dahin-im Fr. Journ., überfüllte Tribünen und ein über⸗[dessen Genehmigung sei der Entwurf an die gehend:„Der Großh. Regierung zur Erwägung volles Haus auf. Zahlreiche Mitglieder des nationalliberale Fraction gelangt und habe dann anheim zugeben, inwiefern der auf das Groß- Hauses begrüßen den Reichskanzler bei seinem bei den Verhandlungen mit den Conservatiden herzogthum Hessen entfallende Autheil der in Eintritt durch Erheben von den Sitzen. Abg. eine mildere Form gefunden. direkten Neichssteuern(Zölle), nachdem der von v. Rauchhaupt erörtert als erster Redner der sentirt dem Hause Miquel's Entwurf Windthorst prä Der dem Großherzogthum an das Reich zu zahlende Majorität die Grunde, welche zu der bekannten Eindruck der Rede des Reichskanzler war ein 8 zu 3 J„ 3 5 Matrikularbeitrag in Abzug gebracht worden, vereinigten conservativ⸗nationalliberalen Resolu mächtiger; als der Kanzler das Haus verließ, den Kreisen zur Bestreitung ihrer Lasten, ins tion geführt haben. Die taalsregterung müsse Vorsorge treffen — Redner thut dar, wie die. e am! besondere der Schullasten zu überweisen,“ nicht Polen offen und unverfroren die Losreißung der gange statt, die den Kanzler mit stürmischen beizutreten.— Ueber den Antrag des Abg. Schade:(östlichen Provinzen von Preußen proclamiren, Hochs begrüßte. „Großh. Regierung zu ersuchen, den Verbänden und da erkläre die Majorität des Reichstages, der Hessischen landwirthschaftlichen Consumvereine, es läge kein nationales Juteresse vor?! Pfarrer(Probst) Dinder von Koͤnigsberg sowie der Hessischen landwirthschaftlichen Kredit-“ preußische S fand eine Kundgebung der Volksmenge am Ein meldet aus Rom, — Die„Koln. Volksztg.“ sel zum Erzbischof von Posen ernannt worden. e ee eee eee ee. ane — .——— ͥ—„ Ausland. Danemark. Kopenhagen, 27. Jan. Das Folkething lehnte mit 65 gegen 22 Stimmen die Regierungsvorlage, betreffend den Schutz des inländischen Rübenzuckers, und die Auflegung eines Einfubrzolls auf Getreide ab. — 28. Jan. Anläßlich des königlichen Er— lasses vom 25. d. M., wodurch die Regierung ermächtigt wird, die fortlaufenden Staatsaus- gaben zu leisten, brachte die Linke im Folkething heute einen Antrag ein, in welchem gegen den Erlaß als angeblicher Verfassungsbruch prote— stirt wird. 8 Frankreich. Aveyron, 27. Jau. Die Grubenarbeiter von Decazeville stellten die Ar- beit ein; die Zahl der Streikenden beläuft sich auf zweitausend. Director Watrain wurde aus dem Fenster geworfen und durch Fußtritte ge— tödtet. Zur Herstellung der Ordnung sind 700 Mann Militär nach Decazeville abgegangen. Großbritannien. London, 27. Jan. In der fortgesetzten Adreß-Debatte nahm das Unterhaus mit 329 gegen 25 Stimmen das Amendement Colling's zu Gunsten der Ver— leihung kleiner Grundstücke an Bauern an. Die Regierung wurde mithin geschlagen. — 27. Jan. In dem heute Nachmittag abgehaltenen Cabinetsrath beschloß das Mini— sterium zu demissioniren. Es wurde sofort ein besonderer Courier mit dem Beschluß an die Königin nach Osborne abgesandt. Nach dem Cabinetsrathe besuchte Salisbury den Grafen Hatzfeldt. Die Bildung eines Ministeriums Gladstone ist gesichert. Dasselbe dürfte schon in den nächsten Tagen ins Amt treten. Spanien. Madrid. Der Herzog von Sevilla, der in den Vorzimmern der Königin bekanntlich aufrührerische Reden hielt, wurde durch Beschluß des Kriegsraths in der Armee— Rangliste gestrichen. Serbien. Belgrad, 27. Januar. Der ser⸗ bische Delegirte fur die Friedensunterhandlungen in Bukarest, Staatsrath Mijatovic, hat nunmehr seine Vollmacht und Instructionen erhalten. Griechenland. Athen, 27. Jan. Der Großvezier hatte gestern mit dem griechischen Gesandten in Constantinopel, Conduriotis, eine sehr ernste Unterredung und stellte demselben die Absendung eines Ultimatums an Griechen— land in Aussicht, im Falle sich die Gerüchte über den Ausbruch einer Revolution in Kreta bestätigen sollten, zu welcher die Absendung dreier griechischer Panzerschiffe nach Kreta doch nur beitragen könne. Ministerpräsident Delyannis beauftragte den Gesandten, zu erwiedern, daß der griechischen Regirung von einer Revolution auf Kreta nichts bekannt sei. In Kreta herrscht in der That Ruhe. Das Auslaufen der grie— chischen Kriegsschiffe dürfte nach der„Nordd. Allgem. Zeitung“ nur den Zweck haben, einer eventuellen Blokade zu entgehen. — 28. Jan. Das Ministerium soll gestern Abend erklärt haben, es werde sich dem Willen Europas fügen. Aus Stadt und Land. k. Friedberg. der am 22. d. Mts. von Amtsrichter Herzberger über ⸗Altdeutsches Gerichts wesen“ gehaltene umsomehr ein all⸗ seitiges Interesse voraussetzen, als seit der mit 1. Okt. 1879 ins Leben getretenen neuen Gerichtsverfassung allen Deutschen eine größere Theilnahme an der Rechtsprechung eingeräumt wurde, als dies vorher der Fall war. Redner hat es prächtig verstanden in packender Sprache uns ein lebensvolles Bild der Rechtsanschauungen unserer Vor⸗ fahren vor Augen zu führen, indem er sowohl die tief— ernste Seite des praktisch gewordenen Grundsatzes„Selbst ist der Mann“ und insbesondere des wechselseitigen Ver— trauens auf Mannes wort in gehöriger Weise hervorhob, dann aber auch naive Rechtsbegriffe in humoristischer Art trefflich darzustellen, oder Rechtsüberschreitungen, die frei⸗ lich meist erst einer späteren Zeit angehörten, zu brand marken wußte. Das Gesagte möge genügen, eine, wenn auch nur aphoristische Wiedergabe der Hauptzüge des hochinteressanten Vortrags, welch' ersterer begreiflicher⸗ weise der Reiz der Unmittelbarkeit abgehen muß, zu recht⸗ fertigen.— Bei allen Völkern gab es ursprünglich nur Selbsthülfe. Diese war in hervorragender Weise bel den alten Deutschen in Folge ihres kriegerischen Charak— Unter den vom hiesigen Volks blld⸗ ungsverein in diesem Winter veranlaßten Vorträgen konnte ters und ihrer Sucht nach schrankenloser Freiheit aus⸗ gebildet. Ein Abweichen von diesem Prinzip gab es nur innechalb einer Sippe(d. h. Blutsverwandten), da die Bande des Bluts als geheiligt angesehen wurden. Hler trat ein Familienrath, der eine Buße für Vergehen festsetzte, schlichtend ein. Als sich späterhin der Ge—⸗ schlechtkerstaat(eine Vereinigung von Familien) ent⸗ wickelte, mußte naturgemäß auf dlesen jenes Aus nahme⸗ prinzip übertragen werden, und es wurde, da ein Fami⸗ lienrath nicht mehr ausreichte, ein förmliches gerichtliches Verfahren Bedürfniß. Es blieb übrigens, in Form des Faustrechts, die Selbsthülfe bis ins Mittelalter bestehen. Die Gerichte wurden im Freien abgehalten, da Opfer bel denselben vorgeschrieben waren, welche unter freiem Himmel in geheillgten Hainen gebracht werden mußten. Schöffen(freie Männer) urtheilen, während der Vorsitzende(Graf, von gravio- grau) nur die Verhand— lung leitet und dann das Urtheil vollstrecken läßt, nicht aber selbst urtheilt. Den Stab, das Zeichen richter— licher Würde, in der Hand sitzt der Vorsitzende, je nach seinem Range geschmückt, auf einem Stuhle, während die Beisitzer kreisförmig auf einer Bank sich um ihn grup⸗ piren. Bei Beginn des Gerichts wird die„Bank ge— spannt“, der„Gerichtsfrieden gebannt“, das Gericht wird „gehegt“, am Schlusse wird die Bank„gestürzt“. Als mit steigendem Verkehre sich das Bedürfniß rechtskundiger Männer herausbildete, wurden Richter dauernd bestellt, die an einem sogen. Oberhofe oder Oberstuhle Recht sprachen. Bet der Strafgerichtsbarkeit, welche in ungleich höherem Ansehen stand als die Civilgerichtsbarkeit, galt ursprünglich die Blutrache; allein später kam das sog. Compositionssystem in Anwendung, d. h. man legte seitens des Gerichts dem Uebelthäter je nach dem Range ein Wehrgeld als Buße auf, denn die Todesstrafe konnte Anfangs an Freien, da man das Leben und die Freiheit als etwas Geheiligtes, als unantastbares Gut ansah, nur in den seltensten Fallen zur Ausführung kommen. So führte man symbolische Strafen ein; z. B. Edle müssen Hunde tragen als Zeichen, daß sie verdient hätten, wie ein Hund erschlagen zu werden; man stellte sie an den Pranger; auch der Esels ritt, besonders in Darm; stadt und Umgegend gegen Frauen, die ihren Mann ge— schlagen, angewendet, gehört bierher. An Stelle dieser symbolischen Strafen traten jedoch bald Strafen an Leib und Leben, wie sie qualvoller kaum gedacht werden konnten, z. B. das Vierteilen, Rädern, Fleischschneiden, Pfählen, Lebendigbegrabenwerden u. s. w. Das Institut der Nachrichter oder Scharfrichter kam erst spät zur Ein: führung; es mußten die Insassen eines Gerichts bezirks selbst die Vollstreckung der Strafen übernehmen. Bei der Civilgerichtsbarkeit galt die deutsche Treue und deutsche Redlichkeit alles. Nicht Zeugen oder Urkunden wurden vorgefordert, sondern s. g. Eides helfer, die ibre moralische Ueberzeugung vor Gericht eidlich erhärteten, daß die Behauptungen des Beklagten richtig sesen. Man traute dem Genossen zu, daß er nur die Wahrheit vor Gericht sage und nahm keinen Anstand sich hierfür zu verbürgen; es galt„ein Mann, ein Wort“. Abweichend von unserer Praxis mußte nicht der Kläger, sondern der Beklagte beweisen und eventuell den Reinsgungseid lelsten. Als die Deutschen in nähere Berührung mit den Römern kamen, büßte der Grundsatz„ein Mann, ein Wort“ all mählich immer mehr an Werth ein, galt nicht mehr als untrüglich. Viele Meineide von Eideshelfern und Be— klagten waren die Folge dieser Bekanntschaft, und die Richter, seither an die Einfachheit des Bewelsverfahrens gewöhnt, kamen in Verlegenheit. Um sich aus dieser zu helfen, überließen sie schlleßlich die Feststellung der Wahr— heit der Gottheit selbst; es entstanden die Gottes⸗ urtheile. Wlewohl dieselben gerave in der christlichen Zeit in Blüthe standen, so ist doch der Ausgangspunkt für dieselben bei dem heidnischen Priesterthume zu suchen. Man dachte, die Gottheit lebe und wirke im Elemente und nehme nichts Unreines in sich auf; so wandte man zunächst die Wasser⸗ und Feuerprobe an. Hierzu kam später die Probe des geweihten Bissens, die Abend— mahlsprobe, Rasenprobe, Loosprobe und schließlich, wieder echt germanisch, um auch dem persönlichen Können Gelt— ung zu verschaffen, das Kampfurtheil. Diese Proben galten insgesammt nur als gerichtliche Beweismittel, und wurde dann auf Grund ihres Ausganges das Urtheil erlassen. Als eine Fortsetzung dieser Kampfurtheile be— steht heute noch bei bestimmten Gesellschaftsklassen der außergerichtliche Zwelkampf.— Redner schloß seinen mit lebhaftem Beifalle aufgenommenen Vortrag, indem er dem Wunsche beredten Aus druck verlieh, daß es unserem erhabenen Kaiser und seinem Kanzler noch vergönnt sein möge, die Einführung des deutschen Civil⸗ gesetzbuches zu erleben, das hoffentlich in Bälde den unter ihrer Leitung geeinten deutschen Stämmen auch Ein Recht gewährt. T. Friedberg. Ein Marsch von Bockenheim hierher und zurück über Homburg nach dem Ausgangspunkt ist — besonders in dieser Jahreszeit— gewiß ein seltenes Vorkommniß. Acht Bockenheimer Turner führten den Marsch am Sonntag den 24. Januar aus; ehe sie den Heimweg antraten, zeigten sie durch Uebungen an ver— schtedenen Geräthen in der Vereinsturnhalle, daß sie auch hierin Ausgezeichnetes leisten. x. Bad⸗Nauheim. An Stelle des Kaufmanns Andreas wurde Badewärter Pfeffer in der letzten Ver 5 0 des hiesigen Turnvereins zum Präsidenten ge— wählt. s. Ober⸗Ingelheim. Ein wunderlicher Gesang⸗ verein muß der„Sängerkranz“ in Elsheim sein, denn er gibt, laut dem hiesigen Beobachter, ein Concert, in welchem der„mustkalische“ Theil von einem be⸗ rühmten Streichsextett ausgeführt wird. Welchen Theil führen denn die Herrn„Sänger“ aus? Allerlei. Anz.“ zufolge hier eine Eisenbahn Comsteésitzung statt und wurde beschlossen, für die Linle Homburg Friedrichsdorf Wehrheim Usingen nach dem Weilthal-Weilmünster mit der Endstatlon Weilburg eine Petition an den Mlinister abgehen zu lassen. Diese Petition wird hauptsächlich den Rückgang des Amtes Usingen in den letzten 5— 10 Jahren sowohl hinsichtlich der Bevölkerung, wle auch in wirth⸗ schaftlicher Hinsicht betonen, wie namentlich der Werth der Ländereien und der Häuser in den letzten 10 Jahren gefallen. Der Grund dieser Entwerthung sei in den Verkehrsverhältnissen zu suchen. Die Gegend sei für Landtransport zu welt entfernt von Frankfurt, um ihre Bodenerzeugnisse daselbst verwerthen zu können. Würde das Amt Usingen nicht bald durch eine Bahn vem großen Verkehr aufgeschlossen, so müsse Nothstand eintreten, denn schon jetzt sei es unmöglich, Ländereien zu verkaufen. Hinsichtiich des Amtes Weilburg, von Weilmünster an, ist die Rentablität ganz bestimmt nachgewlesen, indem nicht nur die Grubenbesitzer, sondern auch der Staat selbst den größten Vortheil hat, seine Erze durch eine Bahn befördern zu lassen.(Dieselben Vortheile, dle sich Usingen von dieser Bahnlinie verspricht, wird es in erhoͤhtem Maaße haben, wenn das andre Projekt Homburg Fried⸗ berg und Friedberg-Usingen-Weilburg zur Ausführung kommt. Letzteres dürfte auch die größere Wahrscheinlich⸗ keit der Ausführung haben. Die Red.). Biebrich, 27. Jan. Der muthmaßliche Mörder des Privatiers Schneider in Mosbach wurde gestern durch den Kästeler Polizeleommissär Old und zwei Schutz leute in einem Steinbruche versteckt aufgefunden und der Behörde in Wiesbaden eingeliefert. Wie wir weiter er⸗ fahren, sollen sich bet dem Verhafteten Kleidungsstücke gefunden haben, die bei dem Ermordeten entwendet wur⸗ den.— Ebenso ist es der Darmstädter Schutz mannschaft gelungen, einen der muthmaßlichen Thäter zu verhaften. Außerdem wurde in Darmstadt eine zweite Persönlichkeit festgenommen, die wahrscheinlich mit diesem Verbrechen in Verbindung steht. Coblenz. Die Eifel ist in diesem Jahre von noch höhern Schneemassen bedeckt als im vorigen Winter. Von Weihnachten bis jetzt fiel fast täglich Schnee, so⸗ daß der Verkehr im Gebirge beinahe vollständig gehemmt ist. In einzelnen Ortschaften liegt der durch den starken Wind in den Straßen und Gassen zusammengewehte Schnee so hoch wie die Häuser selbst, sodaß die Be⸗ wohner mit vieler Mühe untereinander im Verkehr bleiben und oft nur auf Umwegen zum Nachbarhause gelangen können. Erefeld. Wie die Cref. Ztg. erfährt, sind die Mörder des Landbriefträgers Kannegießer verhaftet. Es andere von Rötgen. Die Verhaftung erfolgte Samstag nach beendigter Schlicht. Klausenburg, 26. Jan. In Radna sind nahezu 90, in Lippa 200 Häuser überschwemmt; es stehen mehrere Joch Felder unter Wasser. In Lippa stürzten ca. 50 Gebäude ein. Die Cisstockung in den Gassen bedroht die Stadt mit wetteren Katastrophen. Die Rettungsarbeiten sind sehr schwierig, da die Einwohner sich weigern, ihre Wohnungen zu verlassen. Die Delogir⸗ ungen erfolgen theilweise durch Gendarmen. Handel und Verkehr. Butzbach, 7. Jan. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. 75— 80 Pf., Käse per Pfd. 45—46 Pf., Eier 1 St. 7 Pf. Frankfurt, 28. Januar. Fruchtbericht. 9 Weizenmehl Nr. 0 M. 31—32, Nr. 1 M. 26- 27, Nr. 2 M. 24— 25, Nr. 3 M. 22— 23, Nr. 4 M. 16—17, Nr. 5 M. 15-16, Milchbrod- und Brodmehl im Ver- band M. 49—51, Roggenmehl 0/1 ab Berlin M. 18.50 bis 19.50, Null M. 1.50 darüber, schwarze Sorten nur genannt, Noggenkleie M. 4.50, Weizenkleie M. 4.(Die Nüböl im Detail M. 51. 2. Qual. M. 0.80. Amerikanischen Packetfahrtactiengesellschaft.„Holsatta“, von Westindien kommend, 19. Jan. in Hamburg einge— Vork;„Lessing“ 21. Jan. von New⸗Nork nach Hamburg; „Teutonia“ 3. Jan. von St. Thomas, 25. Jan. in 27. Jan. in New Vork angekommen. in Schwalheim quittirt folgende Gaben: Von der 2. und 3. Klasse des Lehrerseminars 11 Mark. Walz, Pfarrer in Bad Nauheim. Winter, Lehrer in Schwalheim. Brodpreise vom 1. bis 16. Februar. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 16. Febrnar. Nach eigener Angabe der Metzger. unverändert. Preise versteben sich bei Abnahme von mindestens 200 Ctr.) troffen;„Suevia“ 20. Jan. von Hamburg nach New⸗ Hamburg angekommen;„Moravia“ 27. Jan. von Ham burg nach New Vork;„Rhaetia,“ 13. Jan. von Hamburg, usingen. Am verflossenen Samstag fand dem„uf. sind zwei Zechenarbeiter, der eine von Hastenrath, der 4 am Hiesiges Homburg, 28. Januar. Marktpreise. Kartoffeln per Malter M. 44.50, per Gescheid 9— 10 Pf., Eier per Stück 6—7 Pf., Butter per Pfd. 1. Qual. M. 0.90, Schiffsbewegung der Postdampfschiffe der Hamburg ⸗ N „Silesia“ 23. Jan. von St. Thomas nach Hamburtz; zür die Wittwe des verunglückten H. Kreuter gingen ferner ein und werden mit herzlichem Danke Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach 1 Pfat 1 Nachmitte Formitte⸗ 1 Abends 0 Sunsag Sonntag b 80 ub 2 lb 2 Kalstt⸗ fun, 98. —.— 2 dur 1 meine J a Dampf, 82 Wort zu verkan don Bab 0 404 R 0 4 Geld⸗ Cours. Frankfurt am 28. Januar 1885 Geber. r M. Pf. 1 20-Frankenstüͤcke 16. 19 N. do. in ½. 16. 17 16. 18 Englische Sovereings 20. 84 20. 30 Russische een 16. 72 16. 67 Ducaten. 9. 60 9. 55 1 al mareo. 9. 63 9. 59 Dollars in Gold. rn Abends 5 Uhr: Herr Kirchenrath Baur. Samstag 4 U Kirchliche Anzeigen für Friedberg Evangelische Gemeinde. 4. Sonntag nach Epiphanlas. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Dr. Köstlin. Gottesdienst in der Stadtkirche. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Schöner. Gottesdienst in der Burglirche. Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Dr. Köst lin. Katholische Gemeinde. ür: Beicht. Sonntag ¾ 7 Ubr: Austheilung der beil. Communton. 10 Uhr: Hochamt und Predigt. 2 Uhr: Cbristenlehre und Andacht prakt. u. Speeialarzt für Haut. Frauen- u. Unterlei skranchesten ete. Frunk- T iensch. furt a. M., Site tr. N. fr. Assi t. Pro- 8* fessor Ricord's. Auswärts etheh 232 — Kais % G. Heimburg, Uhren, Gold-& Silber Waaren, Eignes Fabrikat, Musikwerke, als: Spieldosen, Albums, Cigarren, Tempel, Necessaires, Ariston u. dergl., Cyristoffle⸗Waaren, als: Tafel⸗Aufsütze, Servicen, stark versilb. Löffel und Gabeln, Elfenbein- Artikel, Srillen, detonetet und Thermontieter. Anfertigung nach Zeichnung und Muster. Reparaturen 1* in's Fach einschlagender Artikel. Mühlen⸗Verkauf. Durch Sterbfall meines seel. Mannes beabsichtige ich N meine Mühle mit 14 Pferdekraft Wasser, 14 Pferdekraft Dampf, 3 Gängen, Lohmühle, Schneidmühle, Bäckerel, 82 Morgen gutes Land, meistens um die Mühle geleten, von Bahnstation Friedberg entfernt. 1 Anton Vorbach Wittwe. 100 Dutzend 8 ö tücher zun halben 401 G. Schulhof. In dem Hause des Mathilden⸗ Stock, bestehend aus 5 Zimmern mit Zubehör, event. mit Garten, zu verkaufen oder zu verpachten. Dieselbe ist 5 Minuten ** Gelegenheit. leinene Hand— bisherigen Preis. stifts ist die Wohnung im mittleren anderweit zu vermiethen. Aus⸗ kunft über die Bedingungen er⸗— theilt Nendant Weigel dahier. Frische Bratbückinge 381 bei Wilh. Fertsch. Ein Logis, 0 NN sogleich bezogen werden kann, ist zu vermlethen. 8 374 Feinste Eiergemüs-Nudeln, Ital. Maccaroni, Möbelmagazin von G. M. Reuss Türk. Zwetschen. 5 Sorten feinere und gewöhnliche Möbel auf 5. 5 5 Lager, Polstermöbel u. complete Betten eigenen Fabrikats. 414 empfiehlt J. A. Windecker. Zimmer-Elnrichtungen in Renaissance-Styl, Stutt⸗ garter Fabrikat, zu den billigsten Preisen. 425 Die billigsten und besten s Schuhe und Stiefel in allen Sorten kauft man bel Jos. Butzbach, Friedberg. Strümpfe und Socken, Unterjacken, Unterhosen und Hemden zu den billigsten Preisen bei 955 Heinr. Dichl, Kappen aller Art, Regenschirme, 1 Schirmreparaturen C. HKMualbhfleisch. 2 403 beit Ein beni gebraucht, [Exped. d. Anz. ö v Negenschirme, Waschleder-Handschuhe und Cravatten empffhlt billigst 327 Fritz Schmidt, Kaiserstraße. Einen Geometergehülfen sucht Rockenberg. 362 C. Lautz, Geometer I. Cl. 250 Centuer Gras⸗ und Kleehen 1 hat zu verkaufen 377 Bauernheim. Frau Bürgermeister Walther Ww. Winterschuhe zu bedeutend herabgesetzten Preisen. 405 Adam Söllner II. 139 Damen- und Ainder-Schürzen Diezer Leinen da an Kuda Gentle b Ban, ę Arbeitss schu he wollwaaren, aner⸗ kannt bestes Fabri⸗ kat, empfehlen in großer Auswahl zu billigen Preisen. Uebernahme von eompleten Au e 275 J. Fürth's Erben. Weln⸗Etiaucttes per 100 Stück an bis Süße Bratbückinge, Frische Schellfische Wilhelm Fertsch. Kassenschrank, ist billig abzugeben. Näheres bei der 420 Usagasse. a 158 bei Kinder von 4 Monaten an nehmen sichtbar zu, reicht man ihnen die Kuhmilch mit Zusatz von Timpe's Kinder nahrung. Pack ä 80 und 150 Pf. bei Bernbeck in Friedberg. W. 2 empfehl en in guter billigen Preisen Spier& Kupfer gegenüber dem Rathhaus. In eine ruhige Haushaltung nach auswärts wird ein ordentliches gesetztes? Mädchen, evangelisch, nicht unter 20 Jahren, bei gutem Lohn baldigst gesucht. Zu erfragen bei der Exp. d. Anz. 398 Bei 1000 M. Gehalt sucht solide Leute zum Lafsee-Verkauf in Posteolli gan Private(H. opt. 124/1.) 385 Wilh. Volckmann, Damburg. 2 Eine Parthie Maskenkleider, bebe verschledene Perrücken und Bärte bat zu verkaufen Friedberg. 399 J. Ehrlich. Im Reinigen von Bettfedern empfiehlt sich Frau Möbs, 88 wobnhaft in der Burg im v. Löw'schen Tborbause. Ein leichter Wagen für ein Pferd, auch für eine Kuh und ein vollständiger neuer Pflug mit Egge sind billig zu verkaufen. Bet wem? sagt die Exped. d. Anz 102 7 9 von 3 großen Zimmern, Eine Wohnung 8 und 4 Oarten⸗ antheil vom Februar an zu vermiethen bei Friedberg. Rarl Zöll, 269 am Mainzer Thor. Wer lehrt Dompfaffen? und züchtet 411 Gefällige Adressen zu richten an die Expedition des Wochenblattes zu Hettstedt.(Kf. 49093.) Qualität zu 413 — * vonne r duonanauog au in über 100 Sorten von 35 Pf. zu den elegantesten vorräthig bei Cart Bindernagel Loh gender Verdienst. Agenten, sowie solide ver trauenswürdige Per sonen jeden Standes können jährlich ohne Kapital und Risiko M. 1500. bis 2000. durch den Ver— 55 von Staatspapieren und gesetzlich erlaubten Staatsprännen- und Anlehensloosen gegen monat— liche Theilzahlungen verdienen. Offerten zu zu richten an das n F.. Moch, Berlin SW., Wilbelmstraß: F. 446/1.) Schneider. 5 Unterzeichnete Firma hat große Quantitäten ordinäre Milltärhosen mit rothem Paspol zu machen und belieben sich Schneider zu wenden an(F. à 245/11 86.) Bender& Gatemann. 336 W ( Herrenkleider-Fabrik. Frankfurt 4 M. Einen Leh N ing Unterhosen& Jacken,;* g g- e owie Winterschuhe zu sehr billigen Preisen bet 166 Geschwister Schloß. Die Räumlichkeiten in meinem Hause, welche Herr Baron v. Gem mingen bewohnt, sind vom 1. Mal d. J. anderwelt zu vermlethen. 311 B. t. Stern. — Ein gute rischmüchende Kuh mit Kalb steht zu verkaufen bei 55 Philipp Zimmermann, Metzger. Corsetten dußerst billig bei K. Friedrich. Carl Reuß. Dem verehrlichen Publikum und besonders meinen fruheren Kunden zur Nachricht, daß 10. unter Heutigem ein Atelier zur Anfertigung von Damen⸗ und Kinder Kleidern errichtet habe. Durch langjährige Praxis in diesem Fache kann ich jeder Anforderung entsprechen und wird es mein Bestreben sein, meine Kunden sowohl in geschmackvoller Arbeit, sowie billigen Preisen zufrieden zu stellen.— f Jannette Arnstein, geb. Hirschhorn. 409 Haaakstraße im Hause der Fräulein Renner. Ium billigen Laden. Offerire einige 100 St. Cattune und Bettzeuge pr. Elle 20 Pf. Eine Parthie weisse Betidecken mit Franzen Pr. St. M. 4.79. Eine grosse Parthie prima Strickwolle in 20 verschiedenen Farben per Pfund M. 2.30. 5 Raumes. M. Neischer. Herrn Meier Arnstein in Friedberg i. d. W. habe ich mit Heutigem meine Agentur für Oberhessen inel. Wetterau für den Artikel Maschinen- Riemen übertragen. Bei eintretendem Bedarf bitte sich gefl. an denselben wenden zu wollen und wird Herr M. Arnstein alsdann gerne mit Preis⸗Courant und Muster an die Hand gehen. 393 Offenbach a. M., 1. Dezember 1885. Ph. Jac. Spicharz. Casino. Sonntag den 31. Januar, Abends 8 Uhr: Theater. (Gesellschaftsanzug.) NB. Das Elnführungsrecht steht nur den ordentlichen Mitgliedern zu. Eingeführt dürfen nur werden: Di gesellschaftsfähigen, nicht selbstständigen Familien, angehörigen und ein Besuch der Mitglieder(8. der Statuten). Der Zutritt sonstiger Personen ist nur gegen Karten gestattet, welche bel dem Präsidenten zu erwirken sind. Der Vorstand. sirthschasls. Exöffaung. Einem geehrten Publikum, sowie meiner geehrten zeige, daß ich meine Wirthschaft Samstag den 30. d. M., Abends, wieder eröffne und werde ich durch ein antet Glas Lager- und Export- Bier aus der Brauerei“ Gesellschaft, We Henninger Söhne in Frankfurt, meine verehrten Gäste in jeder Weise zu frieden zu stellen suchen. Hochachtungs voll 418* Sang. Zu vermiethen mehrere Zimmer mit und ohne Möbel. Schüler zur Aufnahme mit Pension. 31 Mittagstisch zu 50 pf. und 80 Pf. im Abonnement. Sonntag den 31. Januar 407 bei C. Heß(früher Burck). In Cervelatwurst, geräuch. Leberwurst, sowie alle Abend frisch abgekochte Fleischwurst wieder im Ausschnltt bet 421 Wilh. Hanstein. Chürvorlagen, Bürsten Waaren, 406 Adam Söllner 11. Vrennholz⸗ Verkauf. Oberförsterei Ho m burg, Staatswald. Donnerftag den 4. Februar soll der Einschlag in den oberen Distrikten 14, 15, 16, 17 des Revier Verlangen ein kurzer Unterricht im Maaßnehmen und Tannenwald, hauptsächlich im Distrikt Habichtsloch, grenzend an den Wald der Großh. Darmstädtischen Gemeinde Ober ⸗Eschbach, nach Meistgebot verkauft werden: 0 Eichen: 10 rm Scheit und Knüppel,— rm Stockholz, 3200 Stück Wellen, Buchen: 1 1 1 5 40„ 7 3800„ 1 Weichholz: 10„„„„ 700„„ ö Nadelholz: 200„ 120 5 5 3800 Die Versteigerung findet statt Nachmittag 1 Uhr im Hötel Scheller zu Dornholzhausen. Diejenigen, welche vorher die Schläge besichtigen wollen, werden an demselben Tage Vormittags 10 Uhr den Königl. Förster Hommes und den Holzhauermeister Schaller am Landgrafenberg(Eltsabethenschneiße) zu ihrer Führung und Orientirung anwesend und bereit finden. Die gestrige Holzversteigerung ist genehmigt. Homburg den 29. Januar 1886. Der Königl. Oberförster 100 Stück extra prima reinleinene gebleichte Hand— tücher erlassen, um rasch zu räumen, zu dem außen gewögnlich billigen Preise per Elle 28 Pfennig. 6 Gebrüder Strauß, Vis-à- vis der Post. 5 Kochg ef chirre, 7 emaillirte, verzinnte und gen erne, empfiehlt in großer Aus wahl Jean Huber. Kragen N Manschetten zu billigen Preisen bel Friedberg. 415 74925 Frhr. v. Huene. e Näh⸗ 2 N H. Binde wald. Maschinen⸗ 8 Friedberg, Kaiserstraße. Lager. Großes Lager von anerkannt bestem Fabrikat, welches mit 8 neuesten sinnreichen und doch in der Hand⸗ habung überraschend leichten Verbesserungen versehen ist. ö Jährige Garantie bei billigstem Preise. Theilzaͤhlungen. Unterricht gratis. Reparaturen aller Maschinen rasch und billig. Nudeln& Oel. Carl; Damm, Usagasse, empfiehlt das N in 352 Küchen⸗Geräthschaften. 40⁰ g M. Holler 7 0 für Erwachsene und Kinder billigst bel K. Friedelch. Strümpfe und Socken 91 chnelden ertheilt werden bei 19 Elise Müller. er umrigen „ Möbelmagazin von J. Pfeffer& Metzendorf in Friedberg nächst dem Bahnhofe, große Auswahl aller feineren und gewöhnl. Möbel. Bllligste Preise, reellste Bedienung. Preis⸗Verzeichnisse gratis und franco. Ganze Zimmereinrichtungen, in schwarz eingelegt, berechnen sich nicht theurer wie feine Nußbaum Möbel. Ball saison. Empfehle mich zur Anfertigung von Ansteckbouquets in frischen und künstlichen Blumen, Uebernahme ganzer Cotillon-Arrangements. 333 H. Bergner, Kaiserstraße 97. Im Ausbalgen von Vögeln und Säugethieren empfiehlt fille oder Fibischzucker. billigstes und altbewährtes Mittel bet Husten und Heiser— keit, empfiehlt von 10 Pf. an 241 Fr. Hilbrecht Wittwe. leue elegante Schlitten, neue und gebrauchte Landauer, neue und gebrauchte Breaks, Halbverdeck, Mylords, wagen, Bäcker- und Metzger Wagen billig zu verkaufen. Friedberg. 201 Romeiser. Verantw. Ned: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Nachbarschaft, Freunden und Gönnern die ergebene An Conrad Heß(früher Burck). 1* Hirschbraten — sich C. Eich, Präparateur. 310 Einfaches Damen- Casino mit 1 Schwämme, Fensterleder und Aufputztücher empfiehlt 2 brave Mädchen können das Kleidermachen erlernen; auch kann auf gebrauchte gute Glas- J 8 soll zweif und Cha so stra für gart Jah 0 Tan 40 de g 10 enk 0 2 2 ten twurs, B. Sesfrin. el, aaren, 1 tepfteblt Juner i II. idchen Flise Küler. 7 1 bier Fug tmt„ K. zritdrich Min etenderf d ni. 11 bee legt, dbl. — r ganzer bbalhen fahne Seiler Sulme len — — 2. 6 90 1 Beilage. Hberhessischer Anzeiger. M3. Oeffentliche Bekanntmachung. Johann Jacob Moll von Belenheim ist wegen Ver— schwendung entmündigt worden. Rechtsgeschäfte für ihn können gültig nur mit seinem Curator, Anton Stein 11. von Beienheim, abgeschlossen werden. Friedberg am 22. Januar 1886. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Sellheim. Weber. Arbeits-Vergebung. Die Ausführung nachstehender Lieferungen und 8 in dem Badehause Nr. III dahier, nämlich:. Pf. 389 Maurerarbeit, veranschlagt zu 775 19 Zimmerarbeit 27— Dachdeckerarbelt 24 50 Schreinerarbelt 66 72 Schlosserarbeit 103— Kessel⸗Lieferung 1119— Jatenattonkar felt 853 90 Weißbinderarbeit 21 80 Spenglerarbeit 10— soll auf dem Submissionswege vergeben werden. Die Bedingungen liegen vom 1. Februar d. J. zur Einsicht der Interessenten offen und schriftliche Angebote verstegelt, frankirt und mit der Aufschrift Arbeitsangebot“ ver— seben, sind längstens bis zum 10. Februar d. J. Vormittags 11 Uhr, dabier einzureichen. Die Eröffnung der eingelaufenen Offerten findet im Termin in Gegenwart der erschienenen Submittenten statt. Bad Nauheim den 27. Januar 1886. Großherzogliche Badedirektion Bad⸗Nauheim. 396 Jäger: Hofraitheversteigerung. In Auftrag der Erben des verstorbenen Herrn Justiz⸗ rath G. Trapp II. dahier sollen die denselben nunmehr zustehenden Immobilien: Flur 1. Nr. 110. 101710 Klftr. Hofraithe am Mainzer Thor, Flur 1 Nr. 131 und 132,¾0= 10 37/0 Klftr. Haus⸗ garten daselbst, Mittwoch den 10 Februar, Vormittags 11 Uhr, auf hiesigem Rathbaus öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Hofratthe besteht aus einem großen geräumigen, zweistöckigen Wohnhause mit Mansarde, schön eingerichtet und in sehr gutem Zustande, Stallung, Waschküche, Chaisenremise und geräumigem gepflastertem Hofraum, so daß dieselbe durch ihre schöne Lage an der Kaiser⸗ straße sich sowohl zu jedem Geschäftsbetrleb, als auch für einen Privatier eignet. Der schöͤn angelegte Haus⸗ garten liegt unmittelbar an der Hofraithe. Günstige Zahlungs bedingungen werden seitens der Erben bewilligt. Friedberg den 29. Januar 1886. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Steinhäußer. Holzversteigerung. In dem Freiherrl. von Franckenstein'schen Walddistrikt Tannenwiese werden versteigert: 1. Montag den 1. Februar: 66 Kiefern-Stämme von 30— 53 em Durchmesser, 6—22 m Länge mit 112 ebm Inhalt, zu Schnitt— holz vorzüglich geeignet, 315 Kiefern-Stämme von 17— 52 em Durchmesser, 4—23 m Länge mit 283 ebm Inhalt, 3 Eichen⸗Stämme mit 2 ebm Inhalt. 2. Dienstag den 2. Februar: 8 Raummeter Eichen⸗Scheiter, 417 18 5 Nadel- 1 92 4„ Knüppel, 123„ Stöcke, 3800 Wellen Nadel-Reisig. Im Distrikt Eischelgarten kommen weiter zur Ver— steigerung: 1. Donnerstag den 4. Februar: 329 Eichen-Stämme von 13— 28 em Durchmesser, 4—12 m Länge mit 76 ebm Inhalt, 61 Buchen⸗Stämme mit 14 ebm Inhalt, 42 Eichen- und Buchen⸗Stangen(Wagnerholz). 2. Freitag den 5. Februar. 17 Raummeter Buchen-Scheiter, 63 5„ Knüppel, 96 5 Eichen 50 Buchen⸗ Birken. Stöcke, 4400 Stück Buchen-Elchen-Wellen. Zusammenkunft jedesmal Morgens 10 Uhr in den betreffenden Holzschlägen. Ockstadt den 19. Januar 1886. Der Freih, von Franckenstein'sche Oberföͤrster 300 Rumpf. N feinster u. billigster Quali⸗ Hosenträger tät, sowie Portemonnaies empflehlt billigst 259 K. Friedrich. Gutsver kauf. Wegen vorgerückten Alters, beabsichtige ich meine Besitzung„Der Westfälische Hof (Windhof)“, ½ St. von Gießen, zu verkaufen event. zu verpachten Der Hof liegt an einer sehr frequenten Landstraße(Gießen- Rodheim) in schöner, gesunden Lage, hat große Räumlich— keiten mit Saal und Nebenzimmern und großen Hausgarten; außerdem 5 Parcellen Land, das sich aber leicht vergrößern läßt. Die Gebäude sind in gutem Zustande. Seit 12 Jahren be— trieb ich eine nachweislich rentable Wirthschaft, und ist das Ganze, das sich auch zu einer Oeconomie eignet, für einen strebsamen, fleißigen Mann eine beachtenswerthe Acqussition. Offerten nimmt, außer mir, auch Herr P. Theis in Friedberg entgegen. K. Braubach. Lungen- und Hals kranken, Schwindsüchtigen und Asihmaleidenden zur Anzeige, daß die Pflanze„IIomerlaua“ für Deutschland allein ächt bei dem unterzeichneten, notariell bestellten Gencal- Depositär erhältlich ist. Prospekte übersendet kostenfret über diese Pflanze Ernst Weidemann, Liebenburg am Harz. Deen Aanun na Preis pro Quartal M. 4.—, in Berlin M. 3. 50 andlur nd 05 Postamt. Probe- Quartal M. 3.—, in Berlin M. 2. 50. Probenus jede Buchhandl ung gratis. Große Mobiltar⸗Versteigerung Die Stelle eines Gloͤckners 8 7 ist vacant geworden und soll alsbald wieder besetzt in Bad— Nauh eim. werden. Bewerber wollen sich bis zum Wontag— Von dem Nachlaß des Herrn Rentners Wilbelm. Februar bei der unterzeichneten Stelle melden. Abrte dahier werden dessen Mobilien nächsten Montag Großherzogliche Bürgermelsterei Friedberg. den 1. Februar d. J., von Vormittags 9 Uhr ab, in 419 Stein häußer. dem Hause Alicenplatz Nr. 362 öffentlich meistbietend Holzversteigerung. 9 versteigert. Es kommen zum Verkauf: ö f g e Im Gemeindewald Nieder-Rosbach, Distrikt Wasser⸗ kommen Mittwoch den 3. Februar folgende Holz⸗ 369 nmern ne Plüsch⸗Möbel, 1 Seeretär, mehrere Sophas, doll, sorten zur öffentlichen Versteigerung: 1 Garnitur Mahagonie 1 Spiegelschrank, 1 ovaler Tisch, Spiegel, 1 Silberschrank, 3 Commoden, Waschtische, 2 ganz gute franz. Betten, einige andere Betten, 245 Stück Eichen Stämme von 15— 55 Centimeter Nachttische, Kleiderschränke, Geräthschränke, sämmt⸗„Durchmesser, 4—13 Meter, 78,63 Festm. Inhalt, liches Küchengeschirr, Sessel, Gardinen, Rouleaux 3 Stück Fichten⸗Stämme von 10— 15 Meter Länge, 1,05 Festmeter Inbalt, 12 Stück Eichen⸗Stangen, 11 Raummeter Buchen⸗Scheiter, mit Zubehör, Decken, Vorlagen, sowie viele andere Haushaltungsgegenstände. Bad⸗ Nauheim den 27. Januar 1886. b 8 Großherzogliches Ortsgericht Bad Nauheim. 8 BirkenScheiter, 412 g Wörner. g 39 5 Eichen⸗Scheiter, 4 5 Buche n* ippe Holzversteigerung. et ee, 10 9 9 g. 517 Stück Buchen, 18 0 Eichen und 95 Nadel⸗ Freltag den 5. Februar 1886, Vormittags 9 Ubr, eee 2 3 werden in dem Gräflich Leiningen Westerburgischen Wald-* kaummeter Buchen Stöcke, distrikte„Elcherecke“ öffentlich versteigert: 1„Eiche Stöcke. 2 Raummeter Buchen⸗Scheiter, Anfang und Jusammenkunft Vormittags 9½ Uhr 6„ Eichen Scheiter, auf dem A 1 2 ane 40 J Buchen Knüppel, Sue wird, daß sich das Stommbolz besonders 69 5 Eichen Knüppel, zu F und auch ein Theil zu Schnitt bolz eignet. 14 5 Ahorn Knüppel, Nieder-Ros bach 1 28. Januar 1886. a 10 5 Kirschen Knüppel, ö 3 Großherzogliche Bürgermeisteret Nieder-Rosbach. 10 f Buchen⸗Stöͤcke, 397 Grob. 60 5 Eichen⸗Stöcke, A d V K 1400 Stuck Buchen. Wellen, n⸗ un erkauf eines 2100„ Eichen Wellen 1 700„ Ahorn Wellen, Fase och sen. Dienstag den 2. Februar l. J., Nachmittags 2 Uhr, soll auf biesigem Rathhaus ein zum Schlachten geeigneter, sehr gut gehaltener Faselochs öffentlich meistbietend ver⸗ steigert werden. 14 Eschen⸗Stämme von 4—8 Meter Länge und 23 bis 48 Centim. mittlerem Durchmesser 8 11,68 Kubikmeter Inhalt, 1 Birken⸗Stamm von 7 Meter Länge und 23 Centim. mittlerem Durchmesser— 0,29 Kubikm. Inhalt. Zugleich beabsichtigt die Gemeinde einen jungen, zur Zusammenkunft am sog. Kalbsbrunnen. Zucht tauglichen Faselochsen anzukaufen. Darauf reflek⸗ Ilbenstadt den 26. Januar 1886 tirende Besitzer solcher Thiere werden ersucht, solches bei Gräfliche Rentkammer. der unterzeichneten Stelle anzuzeigen. 394 Blerau. Okarben den 25. Januar 1886. Großherzogliche Bürgermeisterei Okarben. Holzversteigerung. dee en een bande Stammholz⸗ Versteigerung. Holz zur Versteigerung: Dilenstag den 2. Februar, Vormittags 10 Uhr anfangend: 140 Raummeter Buchen Scheiter, ns 10 Uhr Dienstag den 2. Februar d. J., von N trikt Leerkasten, an, kommen im Vilbeler Stadtwalde, Di zur Versteigerung: 2„ Eichen⸗Scheiter, 48 Eichen⸗Stämme von 2860 Centimeter Durchmesser 57 5 Buchen-Knüppel, und 6—9 Meter Lange, 112 1 Eichen-Knüppel, 16 Birken Stangen, 112„ Buchen Stöcke, 1 1 Rüster-Stange. 43 Eichen Stöcke, Zusammenkunft am Waldrand, nächst des Erzwegs 2800 Stuck Buchen- und Eichen Reisholz⸗Wellen. Mittwoch den 3. Februar, Vormittags 10 Uhr anfangend: 350 Stück Eichen- Stämme von 16— 60 Centimeter Durchmesser und 5— 18 Meter Länge, im Ganzen 150 Kubikmeter enthaltend, 1 Nadelholz Stamm, 63 Stück Eichen Stangen. Södel am 26. Januar 1886. Großherzogliche Bürgermetlsteret Soͤdel. Reitz. Credit wird bis 1. September 1886 gegeben. Vilbel den 7. Januar 1886. Großherzogliche Buͤrgermeisterel Vilbel. Hinkel. Ein schönes Logis, Küche mit Spetsekammer, zu vermiethen. 367 5 große Zimmer, Magdstube, Waschküche ze. de,, ist ganz oder getrennt Näheres bei Farl Walter. 383 41 zversteigerun Versttigerung des Inventars des 1„He 150 rt 10 1 1 51 9 aug, Witner Café's, Zeil 56, I. Stock. sollen im Nieder-Weiseler Gemeindewald, in dem Distri kt 0 18 Buchwald, Abthetlung 5, die Teufelsbeck, nachverzeichnete Montag den 1. Februar, Vormittags 4+* Holzsortimente öffentlich unter folgenden Bedingungen 9 ã⁊7¼ Uhr und Nachmittags 8 Uhr, 13 versteigert werden: 8 8 wird wegen Gesenäfis- Aufgabe das Inventar, 13 58 Raummeter Eichen-Scheiter, bestehend in: . 576/10 Buchen und Eichen Knüppel, großen[◻J]& und kleinen runden eisernen 0 5 mit i 11490 Stück Buchen- und ichen Reisig, weißen Marmorplatten, Wiener Stühlen, 1 großen 8 St Raummeter Buchen Stöcke, seinen Büffet mit Marmorplatte, Gaslustrez, Harm., 1 55,91 Kubikmeter Eschen Stammholz. 8. 3 großen Pfeilerspiegeln, Divans, verfilb. Plateaux/ Die Zusammenkunft ist am Eingang des Waldes an Zuckerplättchen, Kaffeelöffeln, Tassen und Tellern, klustr. der Verbindungsstraße. 5 Zeitungen, Küchenetnrichtung, Kaffeemaschlnen, Kupfer, Nieder Welsel 5 Januar, 7700. Jinn c., ferner Schränken, Betten, Stühlen, Tischen zꝛc ꝛc. R Welsel. zm Sanle des Wiener Café's, 8 Zeil 58, I. Stock, 0 U alen ich gegen gleich baare Zahlung an den Meist: Versteigerung. man me enen Dienstag den 9. Februar 1886 und die folgenden F. Tage, ledesnal Vormittags 9 Uhr anfangend, n rant a. M. Ruttmann& Comp., F Heinrich Stoll Wittwe in Nieder-Wöllstadt, 14 großer Hirschgraben. wegen Aufgabe der Oekonomie, folgende Grgenstände Die Gegenstände können jeden Tag angesehen werden. 1 versteigern, als: 4 ö 1 5 Pferde, worunter 2 sechsjährige, ö 1 S 0 W 12 Kühe, reine Berner Race, 1 NI* eine. 7 Rinder, 5 Berner Race, selbstgekeltert, garantirt rein, 2 Bullen, ¾ und 5 Jahre alt, reine Berner Race, Erlauer M. 1. per Flasche mit Glas, f 6 Mutterschweine, Carlowitzer„ 1.35„ 8 60 Stück Hühner, Ungar. Burgunder, besonders für Magenleidende zu 1 Säemaschine, 1 Trieur, empfehlen, M. 1.35, 1 Grasmähmaschine, Ruster Ausbruch(Frübst. u. Gesundheitswein) à M. 1.65, 1 Häckselmaschine, e 8 1 Original-Flasche à M. 1.65, 1 Pferderechen, 172„90 Pf. 1 Fruchtfegemüble, Ungarische Weingroßhandlung von 15 medrere Pfublfäfser.(F. à 60/12.) J. Leuchtmann, * 3 ee e. und Ackergeschirre 79 Wien⸗Nußdorf und Frankfurt a. M. 1 mehrere vollständige Pferde— Ac e 7 80 f 1 Parthie Heu, Kleebeu, Dickwurz, Spreu,. e bei Ph. e lee, weh Pflüge und Eggen aller Systeme, 2 9 5 0 1 Commode mit Schreibpult, 5—— 1 Aus zugtisch mit 5 Einlagen, fast neu, 1— 2 Fliegengarne, 1 mehrere Stalllaternen, 0 E S verschiedenes Küchengeräthe. 2 75 Sämmtliches Vieh wird am ersten Tage versteigert. 1 2— 5 Friedberg. A. J.: Schwarz, 12 0 202 Großherzogl. Hoftaxator. 2— N b Ve 40 312 5 2.—. ersteigerung. Wegen Aufgabe der Oekonomie 1 1 S 4 1 Behausung Dienstag den 2. Februar 1„Vormittag 1 1 r de N 5 10 Uhr,. Gegenstände meistbietend gegen baare 5 5 55 pe,. Zahlung verkauft: Mainz, un. Senleunins, 1e e r g 2 Pferde im Alter von 8 Jahren, ö— Nur 5 mit dieler Swutmurke: ö 1 Mutterschwein,. 5 8 Springer, 20 Hühner, 2 Oekonomiewagen, mehrere Pflüge aller Art, 1 Dickwurzmühle, 2 Eggen, bölzerne Walze, 55 verschiedenes Pferde- und Kubgeschirr, Malz-Ertrakt und Caramellen*) Häckselmaschine N 1 Sefa von L. II. Pietsch& Co., Breslau. ö mehrere Apfelweinfässer, Kehlkopf⸗Leiden. Der Verlauf des Hals- ö 5 1 Pfuhlfaß und sonstige Oekonemiegeräthe, übels meiner Frau ist nach Verbrauch von 3 N eine Parthie Heu, Grummet, Spreu, Stroh, Kar Flaschen Malz⸗Extract(Huste⸗Nicht) von N toffeln und Dickwurz. pietsch& Co. in Breslau ein üußerst günstiger. Groß⸗Karben. W. Moscherosch.— Der sie sehr ineommodirende Schmerz am 8 2 ä Kehlkopf ist verschwunden, die totale Heiserkeit Verstei gerung. nimmt ab und sie beginnt schon laut zu sprechen. Haase, Hauptlehrer, in Stollarzowitz O-S. 14 Dienstag den 9. Februar, 0 10 Uhr, will Jeder Husten kann böchst geführlich werden. Aus 4 Joh. Fried. Markloff III. Wittwe zu Seulberg einem einfachen Lusten können der Keuchhusten, 3 Kühe, Kehlkopf⸗Leiden, Lungen-Affectionen, Asthma ꝛc. 1 Wagen, 5 5 5 entstehen. Kein Hustender darf deßhalb ganz sorg— sämmtliche Ackergeräthschaften(4 Pflüge und 1 Egge), los Fel. 1 Putzmuͤhle, 1 Dickwurzmühle, 1 Schrotmühle, 2 Fuder Kornstroh, ) Extract à Flasche 1 Mark, 1s und 2,50. an à Beutel 30 und 50 Pf.— Zu haben in Friedberg bei Wilh. Bernbeck, in Bad⸗Nauheim bei J. Pfeffer. 391 cirea 60 Centner Waizenstroh, 1 50„ Haferstroh, 15 e 12„ Gerstenstroh, 1 1 a a 5 5 selklesen- Jeff „ Keane, lande esen-Fesfe. 5⁰„ Dickwurz, mildeste aller Seifen, besonders zum Waschen eine Parthie Spreu, 1 Hobelbank, 1 Schnitzbank, eine Parthie Küferwerkholz und sonstige in der Haus⸗ haltung und Landwirthschaft vorkommende Gegen— stände öffentlich freiwillig meistbietend versteigern lassen. 395 7 Blasenkrankheiten 45(auch Bettn., Stein ꝛt.), Schwäche, Frauen⸗ krankh. ꝛc., selbst in den verzw. Fällen, heilt sicher in kurzer Zeit— Prospecte gratis— F. C. Bauer, Speeclalist, Basel⸗Binningen(Schweiz). und Baden kleiner Kinder. V orräthig à Pack.= 3 St. 50 Pf. bei Apotheker Län. 392 Franz Klippel in Mainz, Spedition und Commission. Durch Uebernahme einer großen Parthie Winter⸗ Kappen bin ich in der Lage, dieselben zur Hälfte des reellen Werthes abzugeben. Gleichzeitig empfehle ich mein großes Lager in Manufactur⸗ und Schuhwaaren zu enorm billigen Preisen. 198 Assenheim. S. Simon. (H. 64990.) Agenten, Haupt⸗ Agenten, sowie Inspeetoren werden überall auch am kleinsten Orte unter günstigen Bedingungen gesucht. Vorzug erhalten Agenten anderer Branchen. Adresse: General- Direkton der Sächsischen Vieh-Versicherungs— Bank in Dresden. Größte deutsche Gesell— schaft. Feste Prämien ohne jeden Nach oder 386 Zug 3245/1. Das größte 35 Pellsedern⸗ Lager von C. F. Kehnroth, Hamburg, versendet zollfrel gegen Nachnahme(nicht unter 10 Pfund) neue Bettfedern für 60 Pf. das Pfund, sehr gute Sorte M. 1.25, Prima Halb— daunen M. 1.60 und M. 2. Bel Abnahme von 50 Pfund 5% Rabatt. Jede nicht eonventrende Waare wird umgetauscht. . Mather Vote 5 8 ALMA ML MASS GEN 3 213 L i Die elfte gemeinschaftliche Reise nach Wisconsin (Nordamerika) findet von Bremen aus am 14. April mit dem Postdampfer„Hohenstaufen“ statt. Auskunft betr. Reisekosten ertheilen die Direktion des„Norddeutschen Lloyd“ in Bremen und deren Agenten. Broschüren und Karten über Wisconsin sendet auf Verlangen gratis und portofrei der Commissär der Elnwanderungsbehörde genannten Staates(H. 264 CQ.) 390 H. H. Kennan in Basel— Unentgeltlich ae FE zur unf von Trunksucht und beseitigt nach der berühmten Methode des Dr. v. Brühl, mit auch ohne Vorwissen M. Falkenberg, Berlin NO., Friedenstr. 105. Täglich eingehende, sowie 100te gerichtl. geprüfte Dankschreiben bezeugen die Wiederkehr häus— lichen Glückes. 372(à to. 696/01 B.) Chocoladen und Cacao's der Grossh. Hess., Kgl. Preuss. u. Kaiserl. Oesterr. Hof-Chocol.-Fahr.: Gebr. Stollwerck in OCäöäln a. Rhein. 21 Hof- Diplome, 21 goldene, silberne und broncene Medaillen. Reelle Zusammenstellung der Rohpro- ducte. Vollendete mechanische Einrich- tungen. Garantirt reine Qualität bei mässigen Preisen.— Firmen-Schilder kennzeichnen die Conditoreien, Colonial-, Delicatess- und Droguen Geschäfte sowie Apotheken, welche Stollwerck'sche Fabrikate führen. 422 Einige schöne Eichen⸗Stämme, sowie mehrere Meter trockenes Buchen-Brennholz sind zu verkaufen. Näheres auf der Holzschneiderel des Herrn Abrie in Bad⸗Nauheim zu erfragen. 370 Verpflegu in dem potdnelt f Betteffe 5 benannten; 1 Wassenhein datben N. 0 Ober. Eschbe Rodheim, 8 Betreff Die kinzelnen, sächengeha! in 158 Los zut Austbe werden au nach Voise Vollzug de des Inne näheren 2 burger, 1 und in der dieser Vore buͤcger sink nahme an chelichen. it, gilt un durch Tod vom 21. 0 bürztruitt auf das 6 gehalt un Nr. 1 1 sückn. die Nr. 12 dete Klas Orundslück den einzel dite O K nach 8 die Vürz verthult, 0 der aße jüͤngsie de buͤgger ie nannten 9 d her al den Best siz daten Anf spater eint . Iwelt, 0 tritt gugsber, 9 4 f 1 dude 5 ul er den An ubm b 0