Uuννια,u eg eus. e 0 llsche, ö tel Trapp bnachten Iren des⸗ undlicher i machen . uren Igel. ————— — n Famstag den 27. Movember. 1 140. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mi a 6„Mittwo und Freitag Abend 5 8 Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf— 1 ge Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche 5 5 5. auswärti i i 0 zeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. ärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Vetrag licht beigefügt ist, Aden stets per ot a von Amtlicher Theil. Betreffend: Die Hol 5 i i : 8 zpreistarife der Gemeindewaldungen des Kreises Friedber 0 f ü 0 Gemeindewaldungen der Oberförsteret Nieder⸗Eschbach** Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wegen bedeutender Herabsetzun 5 i fs fü e i 27 8 g des Holzpreistarifs für den Domanialwald der Oberförsterei? ieder⸗Es irths * 9 85 Holz karifs den Dome erförsterei Nieder-Eschbach soll vom Wirthschafts— jahr 1886/87 und Rechnungsjahr 1887/88 an, bis auf Weiteres, für die sämmtlichen Gemeindewaldungen dieser Oberförsterei, mit Nuß hahrhe Friedberg am 25. November 1886. des Wald i* ˖ f aldes der Gemeinde Vilbel, der im Großh. Regierungsblatt, Beilage Nr. 26 vom 2. October l. J., veröffentliche Tarif für den Domani erfs Ni 0 55 wald 1 1 Nieder-Eschbach, dagegen für den Vilbeler Gemeindewald der daselbst veröffentlichte Tarif für den Domanial— S nden en 9. er Ros bach und zwar beide Tarife ohne jeden Abzug, giltig sein, was wir hiermit, unter Bezugnahme auf unsere gen vom 21. Juni 1880, in Nr. 74 des Kreisblattes, und 17. October 1885, Oberhessischer Anzeiger Nr. 125, zur Kenntniß der Betheiligten bringen— Dr. Braden. S.* Samstag den 11. Dezember 1886, Vormittags 9 Uhr, findet in dem Nathhaussaale zu Friedberg eine öffentliche Sitzung N um Pr. Lt., Schätzel, Vleefeldw. vom 2. Bat. 4. Gr. „ Nr. (. Gr. Drag.⸗Regts. Nr. 23, bes J. Battz. 1. Auslegung des Wegbaugesetzes. 8. Ancchaffung bezw. Verwendung von Straßenwalzen. 9. Ausführung des Gesetzes über den Bau und die Unterhaltung Allslegung des Art. der Kunststraßen vom 27. April 1881, hier: 10. Erbauung einer Brücke über die Wetter bei Rockenberg resp. den Mühlgraben daselbst, Kreisstraße Griedel-Rockenberg. des Kreistags des Kreises Friedberg mit nachstehender Tagesordnung statt: 1. Prüfung der Ergänzungswahlen zum Kreistage.— 2. Rechnung der Kreiskasse pro 1885/86. 3. Verwaltungs-Rechenschaftsbericht des Kreisausschusses pro 1885. 4. Voranschlag der Kreiskasse pro 1887/88. 0 5. Unterhaltungs-Voranschläge der Kreisstraßen pro 1887/88. 6. Neubau von Kreisstraßen. ö 13 7. Mittheilung bezüglich Ausführung früherer Beschlüsse über 14 15. 16. 11 desselbeu, insbesondere das Eigenthum an den Kreisstraßen. 11. Die Fahrbarmachung der Kreisstraßen bei Schneefall. 12. Amtsblatt der Großherzoglichen Kreisschulcommission Fried— berg, insbesondere Uebernahme der Druckkosten hierfür auf die Kreiskasse. Errichtung von Naturalverpflegungsstationen im Kreise Friedberg. Wahl dreier Mitglieder des Kreisausschusses. Wahl dreier Verschiedene Mittheilungen. Friedberg den 24. November 1886. Mitglieder des Provinzialtags. Der Großherzogliche Kreisrath: Dr. Braden. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 28 enthält: J. Bekanntmachung, die Erbauung einer Nebenbahn von Worms nach Offstein— Landesgrenze betreffend. II. und III. Verordnung, die Anwendung des Ge- wirkl. Geh. Huͤtttenbesitzer Buderus zu Hirzenhain wurden setzes vom 26. Juli 1884 über die Entelgnung von Grundeigenthum für Erwerbung des zu dem Bau der Nebenbahn von Worms nach Offstein— Landesgrenze, ü ernannt. sowie der Nebenbahn von Mannheim über Käferthal un Viernheim nach Weinheim, erforderlichen Geländes betr. * Verordnung, das Verfahren in Forst- und Feld⸗ rügesachen, insbesondere die Festsetzung und Anweisung der in diesem Verfahren entstebenden Kosten betreffend. V. Verordnung, die Hypothekenämter und die Hypo thekenbewahrer in der Provinz Rheinhessen, insbesondere das bei der Versetzung in den Ruhestand zu Grunde zu legende Diensteinkommen der Hypothekenbewahrer betr. VI. Verordnung, den Vorbereitungsdienst und die Prüfung der Polizei Commissäre betreffend. VII. Bekanntmachung, die Dienst-Instruktion für die Gerichtsvollzieher betreffend. — Militärdienstnachrichten. 4. Gr. Inf.⸗Regt. Nr. 118, wurde in das 7. Hoffmann, Pr. Lt. vom Rhein. Inf. Regt. Nr. 69 versetzt; Gutbier, Sek. Lt. vom 4. Gr. Inf.⸗Regt. Nr. 118, zum Pr. Lt., am Ende, Port.⸗Fähnr. vom 3. Gr. Inf.⸗Regt. Nr. 117, zum Sek.⸗Lt., Frhr. Schenck zu Schweinsberg I., Frhr. v. Preuschen, Frhr. Schenck zu Schweinsberg II., Untoff. vom 1. Gr. Inf. Regt. Nr. 115, Becker, charakt. Port. Fähnr. vom 2. Gr. Inf. Regt. Nr. 116, v. Kllpstein, v. Rappard, Unteroff. von dems. Regt., zu Port.⸗Fähnrs. befördert; v. Sanden, Major und Eskabr. Chef vom 1. Gr. Drag.⸗Regt. Nr. 23, zum etatsm. Stabsoff, ernannt; v. Rothkirch und Panthen, Rittm., aggreg. dem 1. Gr. Drag.⸗Regt. Nr. 23, als Iskadr. Chef in das Regt. einrangirt; Halfmann, Vlee— geldw. vom 1. Bat. 4. Brand. Landw. Regts. Nr. 24 zum Sek. Lt. der Res. des 2. Gr. Inf. ⸗Regks. Nr. 116, Schröder, Pr.⸗Lt. der Inf. des 1. Bats. 1. Gr. Landw.⸗ Negts. Nr. 115, zum Hauptm., Hippmann, Sek. Lt. der Inf. des 1. Bats. 4. Gr. Landw.⸗Regts. Nr. 118, zum Pr. Lt., Stoltz, Vicefeldw. von dems. Bat. zum Sek.⸗Lt. der Res. des 3. Gr. Inf.⸗Regts. Nr. 117, Schaefer, Oßwalt, Vicefeldw. von dems. Bat, zu Sek.⸗Lts. der Nes. des 4. Gr. Inf.⸗Regts. Nr. 118, Cellarius, Pr. Lt. der Inf. des 2. Bals. 4. Gr. Landw.⸗Regts. Nr. 118, zum Haupim., Müller, Sek.⸗Lt. der Inf. dess. Bats. zandw.⸗Regts. Nr. 118, zum Sek.⸗Lt. der Res. des Brand. Fuß Art.⸗Regts. Nr. 3 befördert; Graf v. d. Schulenburg⸗Hehlen, Major des 1. Gr. Drag.⸗Regts. 23, als Oberstlieut., Lang, Sek.⸗Lt, der Res. des Wittich, Sec. Lt. der Kav. Gr. Landw. Regts. Nr. 115, der Ab— led bewilligt. v. Vecker, Oberst und Kommandeur der 16. Kav.⸗Brig. wurde zum General-Major befördert; Ssichark von Sichartshoff, Oberst und Komm. von Mainz, der Charakter als Generalmajor verliehenz — Der Praäͤsident des Ober-Konsistoriums, Rath Dr. Goldmann, sowie der zu lebenslänglichen Mitgliedern der 1. Kammer Der Hofglockenist Anton wurde zum Hofmusikmeister ernannt. 8 Leipzig, 24. Nov. Der Landesverraths— proceß gegen Prohl wurde heute beendet; Prohl erhielt 9 Jahre Zuchthaus und 10 Jahre Ehrverlust. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 23. Nov. Die heutigen Meldungen hiesiger Blätter über den angeblichen Abschluß einer Tripel-Allianz zwischen Oesterreich, Deutschland und England entsprechen nach dem Fr. J. nicht der Wirklich— keit. Das einzig Positive ist die sich manifest— rende größere Annäherung Oesterreichs und Deutschlands an England, welches in den statt— findenden Verhandlungen über die bulgarische Frage die größte Mäßigung und die Tendenz zur Wahrung des Friedens documentirt. Pest, 23. Nov. In der heutigen Plenar— sitzung der österreichischen Delegation wurde der Etat für die Kriegsmarine einschließlich des Extraordinariums unverändert angenommen. Belgien. Brüssel. 24. Nov. Die Genter Arbeiterunruhen dauern nach dem Fr. J. doch noch fort. Gestern mußten neuerdings größere Ansammlungen von Arbeitern zersprengt werden, Frankreich. Paris. Im„Journal des Debats“ lesen wir, daß der Dadian von Mingrelien durch seine Schwester, die Prinzessin Achille Murat, den Bonapartisten nahe steht. Sein jüngerer Bruder ist in der russischen Diplomatie angestellt. Großbritanien. London. 24. Nov. Lord Salisbury hatte heute mit dem russischen Bot⸗ schafter v. Staal eine Besprechung. — 24. Nov. In ger vergangenen Nacht kam es, unweit Castleisland in der Grafschaft Kerry(Irland), zwischen der Polizei und einer Anzahl von bewaffneten Mitgliedern der soge— nannten Mondscheinler zu einem Zusammenstoß, wobei auf beiden Seiten von der Fenerwaffe Gebrauch gemacht wurde. Die Polizei brachte fünf Gefangene ein. Aus Stadt und Land. r. Friedberg.„Leider“, so heißt es in einer Mit⸗ theilung von Frl. E. Nachtigall in Wiesbaden an den Vorstand des Mustkvereins,„muß ich Ihnen die Anzeige machen, daß ich mein Ihnen gegebenes Versprechen, im „Elias“ mitzusingen, nicht halten kann. Nächsten Sonntag ist die Oper Aida, in welcher ich beschäftigt bin.“ Die Möglichkeit, daß ein solcher Abhaltungsgrund bei Fräulein Nachtigall eintreten könnte, ist von dem Vorstande schon früher erwogen worden. Demzufolge wird Fräulein Emma Dienstbach von Frankfurt, welche im vorigen Winter in einem Musikvereins Concert gesungen und all⸗ gemein gefallen hat, die Sopran ⸗Parthie übernehmen. Somlt bleibt die Besetzung des Solisten⸗Quartetts in dem„Elias“(Dienstbach Göring Krauß— Müller) eine harmonisch-schöne und es darf mit Recht erwartet wer⸗ den, daß sich das„Elias“ Coneert dem„Schöpfungs“-⸗ Concert(1884) würdig anreihen wird. Ober-Mörlen, 23. Nov. Die heute im hiesigen Gemeindewalde abgehaltene Jagd ergab nach dem W. Az. ein ganz vorzügliches Resultat, nämlich 39 Rehe, 16 Hasen und 2 Füchse. Nieder⸗Wöllstadt, 23. Nov. In dem Darmst. T A. lesen wir: Hier wurde in vorletzter Nacht im Post⸗ gebäude ein frecher Einbruch verübt Die Einbrecher zertrümmerten eine Fensterscheibe des Wartezimmers, stiegen durch das geöffnte Fenster in das Vorzimmer und durch den erbrochenen Schalter in das Bureau. Daselbst plünderten sie die Privatkasse des Postverwalters Karg mit 289 M. aus, während sie in der Postkasse selbst nur 5 M. vorfanden, zumal die Postkasse etwas sicherer verwahrt war, als die Prioatschatulle des Be— amten. Merkwürdiger Weise hat der im anstoßenden Zimmer schlafende Postgehilse Franz Malsy aus Seligen— stadt von dem Einbruche nicht das Geringste gemerkt. Mainz. Im Anschluß an den letzten Bericht sei bemerkt, daß das unker eigenthümlichen Umständen so rasch verlebte Kind nach der gerichtlichen Seetion eines natürlichen Todes verstorben ist, nämlich an plötzlich aufgetretenen heftigen Krämpfen. Allerlei. Dresden. In einem Hotel der Neustadt verlangte Morgens gegen dre Uhr ein unbekannter junger Mann ein Zimmer, das ihm auch angewiesen wurde. Er führte * ein Packet bei sich, das er mit ins Zimmer nahm. Wie sich später gezeigt, waren darin nur drei gefüllte Petroleumflaschen enthalten. Der Fremde hat das Pe— troleum auf die Teppiche des Korridors gegossen und erstere dann angezündet. Alsdann ist er spurlos ver— schwunden. Die Feuerwehr eilte rasch zur Stelle und löschte den Brand, nachdem sie sich mühsam den Eingang zum Hötel erzwungen; denn der Brandstifter hatte auch die Schlüͤsselloͤcher mit Papierpfropfen verstopft. Zürich. Johannes Scherr, der bekannte deutsche Literaturhistorlker und Novelllst ist am Sonntag Abend, 69 Jahre alt, hier gestorben. 4405 Wir machen die Leser dieses Blattes auf die Be— kanntmachung der Firma G. Schulhof aufmerksam. rüfet Alles und behaltet das Beste. 115 vielen Tafelltqueure krstisch angewendet, würd fast Jeder-] Uebersicht über Spiele, Unterhaltungs⸗Gegenstände, mann zum Belbehalten des Widtfeldt'schen Magenbehagen. Apparate, Literatur u. s. w. u. s. w., welche neben veranlassen. Niederl. u. A. b. Wilh. Berubeck. 4410 sollder Ausstattung einen belehrenden Zweck nachwelsen. Die bezeichnete Firma hält selt Jahren ein wohlgeordne— 4407 Trinken Sie Morgens vor dem Früßhstück ein tes Lager in nur solchen Getzenständen und findet man Gläschen Vogelsberger Höhen-Kräuter-Magenbltter von für alle Altersstufen geeignete Gaben, welche dauernd Jos. Halberstadt in Dauernheim, Sie verspüren so[das Interesse des damlt Beschenkten erregen. Es ist ge⸗ fort eine unverkennbare Wärme und zunehmenden Appetit.] wiß keine leichte Aufgabe, aus der Unzahl von Fabil⸗ katen genannter Richtung wirklich gutes herauszusuchen 4408 Einen guten Führer auf dem Weihnachtsmärkte] und verfehlen wir daher nicht auf den Katalog oblger bringt die Lelpziger Lehrmittel-Anstalt von Anstalt ganz besonders aufmerksam zu machen. Dersel be Dr. Oskar Schneider in 1 wiederum in wird gratis versandt und da, wie uns mitgetheilt wor— ihrem(iesjährigen 0 0 8 Derselbe ist nicht] den, die Nachfrage nach demselben stets eine sehr rege nur reich llustrürt und gefällig ausgestattet, sondern— sist, empfehlen wir die sofortige Bestellung. D. Pferch-Versteigerung. Montag den 1. Dezember d. J, Vormittags 11 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause 1 55 15 Schafpferche öffentlich meistbietend 180 78 werden. Friedberg den 25. November 1886. Großherzogliche Bürgermeisteret Friedberg. 4448 Steinhäußer. Vergebung von Drainage— Arbeite n. Materiallieferungen. Mittwoch den 1. Dezember d. J., Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Butz bach die bei Aus— führung einer Drainage-Anlage in Flur VII, Gemarkung Butzbach, vorkommenden Arbesten und Materiallieferungen an die Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Dieselben sind veranschlagt: M. Pf. 1. Fertigung von 14995 ld. m Grabenarbeiten mit Röhrenlegen ꝛe. 2525 69 2. Lieferung der erforderlichen Dralnröhren 37 bis 137 mm Lichtweite, ea. 50000 Stück S 1878 11 3. Anfuhr der Zlegelröhren, ea. 1500 Ctr.— 185— 4. Lieferung der Ausmündungssteine mit Eisen— gitter= 60— 5. Lieferung der Nivellirpfähle= 20— Friedberg am 22. November 1886. Greb, 4394 Provinzial— Wlesenbaumeister. — 7 0 1 5 2 A 0 Versteigernngs-Anzeige. 4423 Mittwoch den 1. k. M., Vormittags 10 Uhr, wollen die Ludwig Bauscher Erben dahier erbver⸗ theilungs halber folgende Gegenstände in ihrer Behausung, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Be— dingungen, öffentlich versteigern lassen: 2 Kühe, 2 Schweine, 1 ane Oekonomie— wagen, 1 kleines Wägelchen, 2 Pflüge, 1 Egge, Heu, Stroh, Grummet, Kartoffel, Dickwurz, sowie noch verschiedene Gegenstände. Rendel, 25. November 1886. JA. Grone Ortsgericht Rendel. Herling. Annahme eines Arztes. Die Gemeinde Ober-Mörlen will einen Arzt, der seinen Wobnsitz daselbst nimmt, annehmen. Fixer Gehalt 1200 Mark für Behandlung armer Ortsangehörigen; das Weitere wird auf Verlangen von der unterzeichneten Bürgermeisterel mitgetheilt werden. Bewerber wollen sich binnen 14 Tagen dahier melden. Ober-Mörlen am 17. November 1886. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Mörlen. 4324 Jeckel. Birkenbalsam- Seife von Bergmann& Co. in Dresden ist nach den neuesten Forschungen durch seine eigen- artige Composition die einzige medicinische Seife, welche sofort alle Hautunreinlichkeiten, Mitesser, Finnen, Röthe des Gesichts und der Hände beseitigt und einen blendend weissen Teint erzeugt. Preis à Stück 30 u. 22 ͤ 0b CAC A0. Sotügkk Ein kleines Logis in meinem Nebenbau, beziehbar am 20. Dezember, ist zu vermiethen. 4382 B. K. Stern. Ein möblirtes Zimmer mit separatem Eingang in einem neuen Hause ist zu ver— 4 miethen. Wo? sagt die Exped. d. Anz— Lampen ö grüßter Auswahl zu billigsten Preisen riedr. Frick, Kaiserstraße. L. A. pelisser, 1 Tuch und Leinwand Handlung. 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Durch die in diesem Jabre zur Vertheilung gekommene Dividende wurde die lebenslängliche Prämie bei gewöhnlicher Todesfall Versicherung um 35% und bel alternativer Versicherung um ca. 40 600% 3 Für die mit steigender Dividende bethetligten Versicherten ist die Dividende um 3% der Prämie gestiegen. Dem Prinzipe der Gegenseitigkeit entsprechend dient die Bankleitung nur den Interessen der Versicherten. Die Verwaltung sst außergewöhnlich billig(kaum 5% der Jahres⸗Einnahme) und da alle Ueberschüsse voll und ganz an die Versicherten wieder zurückfließen werden denselben Vortheille gewährt, wie sie günstiger nicht geboten zu werden vermögen. Anträge nimmt entgegen der Vertreter Friedberg den 26. November 1886. 9 n NB. Die Mitglieder des Verbandes deutscher Erwerbs- und Wirthschafts-Genossenschaften, der Ludwig- und Alieen-Stiftung, des hessischen Bauern-Vereins, sowie die Lehrer des Kreises Friedberg erlaube sch mir noch besonders auf die Vertragsabschlüsse mit obiger Bank aufmerksam zu machen, wodurch denselben außer den überaus niedrigen Prämien noch besondere Bonifikatlonen zufließen. 4431 Dleser Satz auf, was die Hauptsache— gut geordnet unb bietet elne leichte 4108 meine empfehl, lung. Jagella- und den dilligsten iedrich. Lampen. Größte Auswahl in Zuglampen, Tisch:, Wand- und Hänuge⸗ Lampen, Lüstres 2c., sowie allen einzelnen Lampentheilen zu billigsten Preisen 1 d Georg Groß. Colal-Ausuerkauf. Wegen Aufgabe unseres Manufacturwaarengeschüftes verkaufen Doppeltbreite Lamas pr. 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Infanterie-Regiments Nr. 115, tritt nunmehr bei diesem Regiment zum Dienste ein. Berlin, 25. Nov. Die Thronrede zur Eröffnung des Reichstags besagt: Wenn auch die Politik des Reiches eine fortgesetzt friedliche ist, dürfe doch Deutschland, im Hinblick auf die Heereseinrichtungen der Nachbarstaaten, auf die Erhöhung der Wehrkraft in der Friedenspräsenz— staͤrke nicht länger verzichten, und es wird eine Gesetzesvorlage dem Reichstag zugehen, wonach die Heeresverstärkung bereits mit Beginn des neuen Etatsjahres eintreten soll. Die Erhöhung der Matrikularbeiträge und auf dem Wege des Kredits bereitzustellende Mittel werden sich nicht vermeiden lassen. Der Kaiser verzichtet darauf, die eigene Ueberzeugung von der Nothwendig— keit der bisher vergebens erstrebten Steuerre— form von neuem zur Geltung zu bringen, so— lange das Bedürfnis nicht auch im Volke zur Anerkennung gelangt sein und bei den Wahlen Ausdruck gefunden haben wird. Die Thronrede kündigt Uufallversicherung der Seeleute und Bauarbeiter an; erst nach ihrer Durchführung könne dazu übergegangen werden, den arbeiten— den Klassen die Fürsorge auch für den Fall des Alters und der Invalidität zuzuwenden, wozu aber die Mittel bei der derzeitigen Steuergesetz— gebung nicht verfügbar seien. Die Beziehungen des Reiches zu allen Staaten seien freundlich und befriedigend. Die Politik des Kaisers werde unausgesetzt bestrebt sein, nicht nur dem deutschen Volke die Segnungen des Friedeus zu bewahren, sondern auch für Erhaltung der Einigkeit unter allen Mächten den Einfluß im Rathe Europas zu verwerthen, welcher der deutschen Politik aus ihrer Friedeusliebe, aus dem dadurch er— langten Vertrauen anderer Regierungen, ins⸗ besondere aus der engen Freundschaft erwächst, welche den Kaiser mit den beiden benachbarten Kaiserhöfen verbindet. In der hierauf fol gen— den ersten Sitzung erfolgt, behufs Vorbereitung der Präsidentenwahl, der Namensaufruf, Da⸗ durch ergibt sich die Anwesenheit von nur 197 5 Mitgliedern. Zur Beschlußfähigkeit sind 199 Mitglieder erforderlich. Die Sitzung muß des⸗ — halb vertagt werden. In der Begründung zur 2 Septennatsvorlage wird ausgeführt, es erscheine 2 geboten, in Rücksicht der zur Zeit herrschenden Verhältnisse mit der Vermehrung unserer Streit— — 4 2 N e — Lr un OD K 99 — Oberhessischer Anzeiger. kraͤfte bereits jetzt vorzugehen, eine Verspätung der Eutschließung könnte verhängnißvoll werden. Eutschieden wird in dem Eutwurfe für die Bei— behaltung der dreijährigen Dienstzeit eingetreten. — 25. Nov. Die„N. A. Z.“ schreibt: Zwischen den Vertretern Rußlands und Deutsch— lands in Sosia fand keine Besprechung wegen Uebernahme des Schutzes der russischen Unter— thanen statt, sondern ließ die russische Regier— ung, dem diplomatischen Brauche entsprechend, in Berlin den Wunsch aussprechen, daß der deutsche Generalconsul die russische Vertretung übernehme. Eine Instruction seitens des Con— suls in Sofia wurde jedoch noch nicht eingeholt. Das„Journal de St. Petersbourg“ glaubt zu wissen, infolge der Abreise Kaulbars und aller russischen Consuln aus Bulgarien und Ostrumelien habe die russische Regierung den Schutz der russischen Unterthanen in Bulgarien Deutschland anvertraut und unterstellte nur in Ostrumelien, wo keine deutschen Consulate bestehen, die russischen Unterthanen dem Schutze Frankreichs. Leipzig, 25. Nov. In dem heute beim Reichsgericht verhandelten Diätenprocesse gegen die Reichstagsabgeordneten Dirichlet und Hasen— clever hat das Reichsgericht die eingelegte Re— vision verworfen. Ausland. Serbien. Belgrad, 25. Nov. Milan's Rückkunft erfolgte bereits gestern in Folge des Eintreffens eines russischen Specialcouriers aus Wien, welcher der Ueberbrinzer wichtiger De— peschen war. Thatsächlich conferirte gestern der russische Gesandte mit dem Minister des Aeußern. Bulgarien. Sofia, 25. Nov. Einer Mel— dung der„K. Z.“ aus Varna zufolge, ist die Anfrage der Pforte, ob die Bulgaren geneigt sein würden, den Dadian von Mingrelien zum Fürsten zu wählen, von der bulgarischeu Regent— schaft mit einer entschiedenen Verneinung beant— wortet worden. Das Eingreifen der Türkei in die bulgarische Frage scheint von den Bulgaren nicht gut aufgenommen zu werden. Der türkische Vorschlag, die Regentschaft möge abdauken und an ihre Stelle solle der Sultan als Suzerän neue Regenten ernennen, ist der„K. Z.“ zufolge ebenfalls entschieden abgelehnt worden.— Gestern wurde ein Complot der Junkerschule gegen die Regentschaft entdeckt. Der Stadteommandant ließ das Institut umzingeln und eine Unter— suchung einleiten. Nußland. Petersburg, 25. Nov. General Kaulbars wurde zur mündlichen Berichterstattung von Constantinopel nach Petersburg berufen. Amerika. New Vork. Dem obersten Ge— richtshof des Staates Illinois wurde ein Gesuch unterbreitet, die Hinrichtung der sieben in Chicago zum Tode verurtheilten Anarchisten aufzuschieben. Aus Stadt und Lond. Friedberg. Seit einigen Tagen liegt auf den höchsten Spitzen des Vogelsbergs Schnee, der Taunus ist noch frei. Allerlei. Usingen, 24. Nov. Heute Nacht brannte es in der Untergasse im Fr. Heller'schen Hause. Leider wurde das Feuer, das allem Anscheine nach in den unteren Räumen eines Seltenbaues ausgebrochen war, erst be— merkt, als die Flamme zum Dach hinausschlug. Es war im ganzen Nebenbau des Hauses nichts mehr zu retten und sind sämmtliche Mobtlien dem Brande zum Opfer gefallen; ebenso die in der Werkstätte befindlichen Holz- ꝛc. Vorräthe. Berlin, 25. Nov. Vergangene Nacht wurde der vor der Reichsdruckerei stehende Militärposten von vier bis fünf Strolchen insultirt. Der Posten verhaftete einen derselben, welchen sodann die Uebrigen zu befreien suchten. Als der Verhaftete floh, schoß der Posten und verwundete denselben am Unterschenkel. Duisburg, 24. Nov. Der Personenzug Deutz⸗ Hannover fuhr nach der Fr. Z. heute Morgen 9 Uhr 40 Min. bei Bahnhof Duisburg dem von hier nach Hoch— feld gehenden Güterzug in die Flanke. Vier Passagtere sind erheblich verletzt, andere haben Contusionen. Vom Fahrpersonal wurde Niemand verwundet. Die Wagen sind stark beschädigt. Der Grund des Unfalls ist wahr— scheinlich falsche Weichenstellung und dichter Nebel, der die Gefahr nicht erkennen ließ. Herberge zur Heimath. Mit herzlichem Danke bescheinigen wir den Empfang des Erlöses aus„H. A. Köstlins Im Felde“: von der 1. Auflage 441 M. 93 Pf., von der 2. Auflage bis jetzt 152 M. 52 Pf. Mit ersterem Betrag sind die Druck— kosten der zwei Auflagen gedeckt worden, also ist bis jetzt als Erlös des Vuͤchleins rein in der Kasse ver— blieben 152 M. 52 Pf. Weitere Versendungen und Be— stellungen haben noch viele stattgefunden. Dekan Meyer, Vorsitzender. G. Schwarz, Rechner. Kirchliche Anzeigen für Friedberg Evangelische Gemeinde. 1. Ad vent. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Dr. Weiffen bach. Gottesdienst in der Stadtkirche. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Schott. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 9½½,ʒq.Uhr: Herr Pfarrer Dr. Weiffenbach. Abendmahl. Abends 5 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Katholische Gemeinde. Samstag Nachmittag von 4 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen 6 Uhr: Beicht; 5/7 Uhr: Austheilung der heil. Communion. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. 7 Uhr: Jubiläums-Andacht. JIsraelitische Gemeinde. Sonntag den 28. November 1886: Neumond Cislev. Samstag Abends 4 Uhr 55 Min. Sonntag Morgens 7 Uhr. Sonntag Nachmittags 8,44 Uhr. In der Strassache egen den Karl Schnautz, Taglöhner in Bad Nauheim, 42 55 Ruhestörung und Beleidigung, hat das 5 Schöffengericht zu Bad⸗Nauheim am 4. Nov. 188 für Recht erkannt: Der Angeklagte Karl Schnautz von 1 Bad⸗Nauheim, 28 Jahr alt, verheirathet, evangellsch, Taglöhner, wird wegen Beleidigung des Statlons⸗ Assistenten Föhr zu Bad Nauheim in eine Wannen strafe von fünf Tagen und wegen Ruhestörung 0 groben Unfugs in eine Haftstrafe von zwel Tagen, 5 in die Kosten des Verfahrens verurtheilt. Zugleich 115 dem Beleldigten die Befugniß zuerkannt, den Urthells— tenor innerhalb vierzebn Tagen, von der Zustellung an erechnet, einmal im Oberhessischen Anzeiger auf 11 des Angeklagten bekannt machen zu lassen. Die 8 kelt der Abschrift der Urthellsformel wird beglaublg und die Vollstreckbarkeit des Urtheils bescheinigt. Bad⸗Nauheim den 15. November 1886. 4415 Schü ß, 5 5 f Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amts ger ts. Müffe, Kragen, Baretts, Besatz, 1 9 ter well sämmtlich von mir selbst verfertigt, verkaufe 1 1 Garantie. Fritz Schmidt, Kaiserstraße. 120 24 U une Zum Billigen Laden! Eine Parthie Gesundheits-⸗Unterjacken pr. Stück 65, 85 Pf., M. 1., 1.20, 1.50, 1.75, 2. Jagdwesten M. 1.75, 2., 2.50, 3., 3.50, 4., 4.50, 5., 6., für Kinder von 60 Pf. an bis M 1 50. Unterhosen in farbig 90 Pf., MW 1 90. 1.50, 2.50. 14 8 Normalhemden, System Prof. Jäger, in reiner Wolle pr. Stück M. 3.50, 4., 4.50, 5. Normalhosen M. 3., 3.25, 3.50. Wollene Damen-Unterhosen M. 1.50, 2.20. Gewebte Damen-Unterröcke M. 1.10, für Mäd⸗ chen je nach der Größe 30, 40, 50, 60, 70 Pf. Sämmtliche Artikel sind in großer Auswahl vor⸗ handen und sind sehr praktisch für Weihnachts— Geschenke. e erhalten entsprechenden Rabatt. M. Nelscher. 4446 3 Das von mir erkaufte Haus, in der Mitte der Usa— gasse gelegen, bin ich gesonnen ganz oder getrennt zu vermiethen. 1 4406 Frledberg. Adolph Engel, Meßger. Pelzlager. Für die bevorstehende Wintersalson Auer 1 mein 98 8» in Müffen, Kragen, Pelzwaaren-Lager Boretts, pelzbefatz, sowie allen in dleses Fach einschlagenden Artikeln zu billigen Preisen, Alles selbstgefertigt. Ferner mein Lager in Seide⸗, Filz inderhüten, in neuester Fagon, tappen aller Art, Sblips, Filzschuhen und Sohlen. Pelzwaaren werden von Motten gereinigt und nach der neuesten Mode umgeändert. 4412 Reelle der Post Bedienung. J. K ob, gegenüber. e linder- Veleelpeae, Kinder- 8 und N Puppen- nagen 5 ) seor binig Od 4 bel 2 8 Adam Söllner II. 4326 Große Weihnachts-Ausstellung aller Arten von Spielwaaren in reicher Auswahl, sowie Puppen und Puppen⸗ Wagen zu festen und billigen Preisen bei Jos. Hoffmann an Rathhaus. Reparaturen an Wachspuppen werden schnellstens ausgeführt. Vorschuß- und Credit-Verein zu Reichelsheim. (Eingetragene Genossenschaft.) General⸗Versammlung. Wir beehren uns unsere Mitglieder zu einer außerordentlichen General-Versammlung au Sonntag den 5. Dezember, Nachmittags 2½ Uhr, in den Saal des Gustav Wilhelm Schmid einzuladen. — Tages- Ordnung. 1) Ergänzungswahl des Ausschusses. Aus dem Ausschusse treten die Herren Wilhelm Waas, Heinrich Ludwig Veith, Ludwig Vogt und ist deren Wiederwahl statutengemäß zulässig. 2) Abaͤnderung einiger Paragraphen der gegenwärtigen Vereinsstatuten. Reichelsheim i. d. W. den 24. November 1886. Für den Ausschuß: 4424 Wilnelm Waas, Vorsitzender. Carl Friedr. Ychleuning, Kaiserstrasse 551. Friedberg, Kaiserstrasse 551. Gegründet 1838. Gegründet 1838. empfiehlt: Angef. und Musterf. Pantoffeln, Kissen, Deckchen, Schoner, sowie alle Arten Stickereien, Näh⸗, Strick- und Häkel-Garne, Knöpfe, Litzen, Bänder, Spitzen u. Shirting, Chiffon, Dowlas, Futtermull, Besatzlüstre, Schürzleinen, Wachstuch, Watten, Stroh- und Filzsohlen, Gummiwäsche, Putztücher und Putzpomade. Hemden, Unterhosen, Unterjäckchen, Handschuhe, Kragen, Strümpfe, für Herren, Damen und Kinder, dergl., Manschetten, Cravatten, wollene, baumwollene und seidene Halstücher, Jagdwesten, Hosenträger, Unterröcke, Corsetten, Chenille-Tücher, Krausen, Schürzen, Zahnbürsten, Portemonnaies, Parfüm's, Seife ꝛc. Cigarren-Lager. N. S. Zur Bequemlichkeit des verehrten Publikums habe ich eine Weihnachts-Ausstellung arrangirt und lade zum Besuch derselben freundlichst ein. 4440 8 9—— 4414 Die Heilung der(Dr. acto. 3597.) Lungenschwindsucht (Tubereulose) Die fürchterliche Krankheit, welche jährlich Tausende von Menschen dem frühen Grabe zuführt, ist noch selbst in den bedenklichsten Fällen heilbar. z Gestützt auf jahrelange Forschungen ist es mir endlich gelungen, diese Krankheit, welche bisher als Geißel der Menschheit gefürchtet wurde, und die meist hoffnungsvolle Personen in der zartesten Blüthe ihres Lebens überfällt und dahinrafft, zu heilen. Wenn es mir auch nicht möglich ist, die bereits durch die Bacterien zerstörten Lungentheile neu zu ersetzen, so beweisen doch die täglich einlaufenden Danksagungen zur Genüge, daß meine Heilmethode dem Fortwuchern dieser gefährlichen Spaltpilze Einhalt gebtetet, d. h. den Bacterien den zur Fortpflanzung geeigneten Boden entzieht, somit die übrigen Lungenthelle vor weiterer Infection und Vernichtung schützt und den Pattenten durch Heilung seines Leidens noch auf lange Zeit den Seinen erhält. Nicht immer ist Husten und Auswurf das Zeichen von Schwindsucht, sondern Beklemmungen, Brust⸗ und Seitenstechen, Abmagerung, Schwäche und Nachtschweiße u. s. w., sind in vielen Fällen Symptome der Tuberculose, die in der Regel erst wahrgenommen wird, wenn die Zerstörungen in der Lunge bereits soweit vorgeschritten sind, daß sich Athembeschwerden und umschleierte Stimme bemerkbar machen, dann haben die Schwindsuchts-Baeterien schon längst festen Fuß gefaßt, ihr Zerstörungswerk be— gegonnen und es ist hohe Zett, sich meiner Heilmethode zu bedienen, um nach Gebrauch derselben schon nach wenigen Tagen durch Linderung der betreffenden Leiden von der fortschrettenden Heilung überzeugt zu sein. Briefliche Anfragen erbittet Richard Berger, Dresden, Marschallstr. 29, II. Zeugnisse u. Dankschreiben über Hunderte meiner neuesten Heilerfolge sende ich vorher gratis u. freo. Geehrter Herr Berger! Ihre werthe Adresse dem Herrn Sattlermeister Vorneif von Grünberg(Hessen— Darmstadt) zu verdanken, erfuhr ich von demselben, daß Ihre Heilmittel gegen das Lungenlelden seiner Tochter sich wunderbar gut bewährt haben. Da ich auch lungenkrank und schon alle möglichen Mittel angewendet habe, so komme ich ganz vertrauensvoll mit der Bitte, mich auch von meinen Leiden zu erlösen. Gießen den 15. November 1886. Hochachtend Grünbergerstraße 30. F. Geudlach, Bauführer. Erbsen, Bohnen, Linsen empfiehlt in gutkochender Waare 4425 Paden⸗Padener Collerie. Haupt⸗Ziehung 1. bis 3. Dezember. Erster Preis M. 50,000 Werth. Loose à M. 6.30, halbe à M. 3.15, viertel a M. 1.60 sind noch zu haben bei Usagasse 4449 Ph Dan Kümmich. Flac 8 Die Ziehung der rothen Kreuz-Lotterte ist auf den 28. Dezember verschoben, ebenso findet die Ziehung der] in bekannter vorzüglscher Qualität empfiehlt Jubiläums⸗Kunst⸗Ausstellungs Lotterie erst im Dez. statt.] 4052 P. Theis. pelzwaaren in größter Auswahl zu bekannt billigen Pressen empfiehlt C. Kalbfleisch, Kürschner. Umänderungen und Reparaturen werden nach Wunsch in einigen Stunden ausgeführt. 4439 Für bevorstehende Weihnachten Gold⸗, Silber-, Corallen-, Granaten u. Elfenbein⸗ empfehle ich mein reichhaltiges Lager in schmuckgegenständen, Christoffl waaren, goldenen und silbernen Taschen-Uhren, sowie Regulateuren. Als Speclalität mache ich auf mein Lager von Spiel⸗ werken aufmerksam, in welchen Artikeln ich den Allein⸗ verkauf einer Welt-Firma übernommen habe und somtt auch in dieser Branche Bestes zu billigem Preise liefern kann. Sämmtliche Luxusgegenstände, als: Albums, Necessaires, Bierkcüge, Schweizerhäuser, Cigarren-Tempel ꝛc. ꝛc., beim Gebrauch spielend, sind in reicher Auswahl vorräthig. Bestellungen für Weihnachten bitte ich baldgefälligst zu besorgen. 4430 Georg Heimburg. Der Ausverkauf unserer noch vorräthigen Buckskins, Kamm⸗ garne, Paletotstoffe, sowie fertigen Kleidern wird zu den bisher enorm billigen Preisen fortgesetzt. 4447 A. Spier& Söhne, gegenüber dem Nathhaus. Harbug Aera Aufl Am rhef 111 2 55 (905) Auskunft ertheilt die Direetlon in Hamburgs, Deichstrasse 7. Von heute ab Prima Nindfleisch, per Pfund 50 Pf., M. Isenburger, vis-h-vis dem Bahnhofe. Die billigsten und besten Schuhe N Stiefel kauft man bei 1920 J. Butzhach, Friedberg. Lehrlingsgesuch. Ein kräftiger Junge, welcher dle Metzgerei erlernen will, kann sofort eintreten bel Bad-Nauheim. Jean Aletter, 4418 Metzger. ö 9 v Kerbe, ag 5 und Tosah 12 G¹ in Herren Loan unt ö Strümpfen, Wir ha ein Wort der Splesw in Bern J boß den e ungen, wie Antwerpen, uns eineut! auf die gene die Ueberze! nachts, und der als sinn sein dürfte, Wertbgegenf verletzen, da lichter Wel werden, daß tand nicht bessere Tröst man sich ver Musik? Gib. die durch K. diese Unive Hiezu komm ein Instrum. zu große 6 Concerte ur Grunde der versagen mi den Herren pfohlen wer um so mehr jedes, auch zu arrangit mit den n. den Gebiete Volkslieder Hierbel! merken, daß Privaten, H Genannten ines Heller länger zu zu Fallen geiet lediglich in geradezu ve schaffungsko willigt— * J materialprei 2000 Rabat Dadurch it lichkeit gebot fahne, ranko zuge direkt 4 8 in Nizza, UU Fabrikate al; zu beachten abrikanten sas aller He 5 1 4 9 4 a bein. 1, doldentg Jalattuttn. ing en Main, „ und— 1 Cos) —— N 1 5 0 N ö N Arbeitsständer und Körbe, Wand, Blumen- und Schlüsselkör * S sselkörbe Puffs, Blumenständer und Tische, Kofferchen und Taschen in großer Auswahl empfiehlt sehr billig 4421 Adam Söllner II. Große Auswahl in Herrenwesten, Hosen und Jacken, Tüchern, gehäkelten Kragen und Kinderkleldchen, Kaputzen, Handschuhen, sowie Strümpfen, Strumpf Langen und Socken billigst bei 42439 Geschwister Schloß. Heller sche Spielwerke. 5 Wir hatten schon öfter Gelegenheit, an dieser Stelle ein Wort des Lobes über die vorzüglichen Eigenschaften der Spielwerke aus der Fabrik des Herrn J. H. Heller in Bern(Schweiz) zu sprechen. Nicht der Grund allein, daß den Heller'schen Splelwerken an fast allen Ausstell— ungen, wie zuletzt in Melbourne, Zürich, Nizza, Krems, Antwerpen, erste Auszeichnungen zuerkannt wurden, gibt uns erneut Veranlassung, die Aufmerksamkeit unserer Leser auf die genannte Fabrtk zu richten, sondern hauptsächlich die Ueberzeugung, daß sich auf das bevorstehende Weih nachts und Neujahrsfefl kaum ein Gegenstand finden läßt, der als sinniges und passendstes Geschenk so zu empfehlen sein dürfte, als ein Heller'sches Spielwerk, denn wo Wertbgegenstände und Nutzobjekte oft die Empfindlichkeit verletzen, da eignet sich gerade das Spielwerk in vorzüg— lichster Weise. Ja es darf wohl mit Recht behauptet werden, daß es Niemanden gibt, dem ein solcher Gegen stand nicht die innigste Freude bereitet! Kann es eine bessere Trösterin in den schweren Stunden des Lebens, wo man sich vereinsamt oder verbittert fühlt, geben, als die Musik? Gibt es nicht leider so unendlich viele Menschen, die durch Krankheit an das Zimmer gefesselt sind und diese Universalsprache aller Herzen entbehren müssen? Hiezu kommen noch alle Diejenigen, welche nicht selbst ein Instrument spielen und durch ihren Beruf oder durch zu große Entfernung von der Stadt verhindert sind, Concerte und Soiréen zu besuchen und sich aus diesem Grunde den so oft ersehnten Genuß einer guten Musik versagen müssen.— Allen diesen, sowie auch namentlich den Herren Geistlichen, kann deßhalb nicht genug em— pfohlen werden, sich ein Heller'sches Spielwerk anzuschaffen, um so mehr, als der Fabrikant es versteht, das Repertoir jedes, auch des kleinsten Werkes, mit seltenem Geschmack zu arrangiten und auf diese Welse seine Abnehmer stets mit den neuesten Erscheinungen der Musikliteratur aus den Gebieten der Oper, Operette und Tanzmusik, sowie Volkslieder der populärsten Tondichter bekannt macht. Hierbei möchten wir schließlich nicht vergessen zu be merken, daß die große Zahl von Anerkennungsschreiben von Privaten, Höteliers, Restaurateurs ꝛc. gerade den zuletzt Genannten ein guter Wink sein sollte, mit der Aufstellung eines Heller'schen Musikwerkes in ihren Etablissents nicht länger zu zögern, denn die Erfahrung hat in den meisten Fällen gezeigt, daß sich die Frequenz solcher Geschäfte lediglich in Folge Aufstellung solcher prächtigen Werke geradezu verdoppelt, ja verdreifacht hat und die An— schaffungskosten— Zahlungserleichterungen werden be— willigt— in kurzer Zeit ausgeglichen wurden. r In Folge bedeutenden Rüuckganges der Roh— materialpreise bewilligt die Firma auf ihre bisherigen Preise 200% Rabatt, und zwar selbst bei dem kleinsten Auftrage. Dadurch ist nun auch dem weniger Bemittelten die Mög— lichkeit geboten in den Besitz elner Spleldose zu gelangen.— Reichhaltige, illustrirte Preislisten werden auf Verlangen franko zugesandt. Wir rathen jedoch, jede Vestellung direkt an die Fabrik in Bern zu richten, da dieselbe, außer in Nizza, nirgends Niederlagen hält und vielfach fremde Fabrikate als ächt Heller'sche angeprlesen werden. Wohl zu beachten ist ferner, daß jedes Werk den Namen des Fabrikanten(J. H Heller) trägt, welcher auch Lieferant fast aller Höfe und Hoheiten ist. 4411 Fir Metzger& Händler Alle Sorten Därme, sowie alle Sorten Blasen sind billig zu beziehen aus der Darmhandlung 5 Ad. Gregori. Frankfurt a. M., Metzgergasse 14. 0 4 Nach Gutachten von 5 7 Dr. Bischoffiu Berlin urch grosse Entfet- 4 tung bis jetzt von kelnem audern Fabrikat er- reicht. N 4162 — 5 derer 35.. imeruhglicle, e Qualila l= Terkaufsstellen sind durch Platate ersichtlich. Zu haben in Friedberg bei Herren W. Fertsch, F. J. Lühn, Apotheker, M. Philippi II. 4413 5 Halshinden& Shlips 1 83 K. Friedrich. 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Die Beerdigung findet Sonntag Nachmittag 3 Uhr statt. 4434 Besondere Einladung erfolgt nicht. Durch Uebernahme ganzen Fabriklagers in Herren-& uaben-Garderobe 8 sind wir in den Stand gesetzt deer noch nicht dagewesenes bieten zu können und verkaufen wir: Circa 200 Stück reinwollene hochfeine Herren⸗Anzuge... à 15, 20, 25 M., reeller Werth das Doppelte, 150 reinwollene Burschen⸗Anzůüg e.. 2 1e 15 1 S Sr 8 l 2 S S DSS 2 SS S 22 5 5 22. 29 88— Ohne Concurrenz! Zug nouod ou 57 1 51 + „ 300, Herbst⸗ und Winter⸗Ueberzieher... à 10, 12, 10, 20 15 5 5„ 1 „ 100, Herbst- und Winter-Ueberzieher für Burschen 1 10,42 18, f„„„ 10 bach „ 200, reinwollene schwere Buckskin-Hosen und Hosen f aach, und Westen 1 5 g 5 1 K. 1 5 0 A 6, 7, 8, 10 6 7 0 55„ biesen Auft! 150„ schwede Winter upper;; r, 5 1 f 1 Disselbe* „ 200, Knaben-Ueberzieher und Kaisermäntell.. 2, e, 1„ 4 1 ainsi „ 200, hochfeine Knaben- Anzüge.. 3 5, 6, 1 1 1 1 An g. 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Herrn Pfarrers Rasch von Dorhelm: Ueber seine Reise f Der Erbg Für die nicht activen Mitglieder des Musikvereins stehen Karten für nummerirten Platz e e alte Palais ar bis zum Samstag Abend bei Herrn Lehrer Heyland zur Verfügung. Friedberg den 23. November 1886. I Hosstaat. Der Coneert⸗Flügel von Ibach ist aus dem Pianoforte-Lager von Herrn Wilh. 4433 Der Vorstan d.— 2 Rudolph in Giessen.„ ein 8 am Mitte Eine Liste eireulirt nicht. C l Schweih n a Feuerwehr.—— Einladun e Secnag de I Pur Fra 7 1 Nachmittags ½́2 Uhr, I Sckondelie Sonntag den 28. November, Nachmittags 3 Uhr, findet im Hötel Trapp eine— Antreten D Besprechung wegen Gründung eines zur Beerdigung des Kameraden 985 55 5 7 98 de — f 7 5 2 4443 as Commando. HRechn: Landwirthschaftlichen Casinos für Friedberg und Umgegend Tanz⸗Nepetitionsstunde dung statt, wozu alle Diejenigen, welche sich dafür interessiren, freundlichst eingeladen werden., e and 9 5 1 8 05 3 Uhr, im 1 bei dem g 4444 Das prov. Comité. Suat de en W a0 einlabet Witerhe * 1* e Hermann Dannhof, Tanzlehrer.„Berli Kur⸗ und Verschönerungs⸗Verein eee bene, 0 a änsebraten„Vert , zu Bad ⸗Nauheim. bei G N Conrad Hess, ae Anne Die diesjährige ordentliche General⸗Versammlung des Vereins, nach§. 12 der 4429 Zur Windeck. Drästdent 8 Windecker's Felsenkeller. deen 6 1 J* ö Hoffmann Dienstag den 30. d. Mls., Abends 7 2 Uhr, Samstag Abend Metzelsuppe und Gänsebraten. 1 führer de aim Saale des Herrn Sprengel statt. Hochachtungs voll stimmun Hierzu werden die Mitglieder und sonstige Juteressenten freundlichst eingeladen. 6 Kourad Stenger. Diensta Im Auftrage des Vorstandes: Sonntag und Montag brxeits el 4428 Weiss, Vorsitzender. 1 f 5 Bi n det neh Hiische Schellssche] Für Stotternde“ Porimunder Bier . S. Serdi 8 am Bahnhof. 2 in Eispackung, wichtig. Die Ursachen des Stotterübels und 4441 C. Burck, ehe N. 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