Numtister. n* 1319 * Beißedac. Jie sen Fhawꝛls, salslücher, f * umpfe. 5, Au Fucben, U. 1.30, 50„ 1.80, 70 Pf. Kalserstraße. er Parthie⸗ geben. Jol sugasse. gen Reuss. 1370 Hemden cher, 95 2. November. Dunnerstag den N 139. Ober! Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, 0 Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf. lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 P uu die einspallige Perttzeile 1 Pf., locale Musch 6h dem Uresse 17 Pf. auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf— Annoncen von Amtlicher Theil. die r e des Innern und ber Justiz hat dem Turnverein zu Schotten die Erlaubniß ertheilt, zur theilwelsen Gewinnung der Mittel für— 2 10 ner win halle eine Verloosung von; Mobliltargegenständen im nächsten Frühjahre zu veranstalten. Es durfen höchstens 10,000 Loose à 50 Pf. ausgegeben en, und muß der Werth der Gewinnste mindestens 600% des Bruttoerlöses aus dem Verkauf der Loose belragen. f Der Vertrieb der Loose ist auf die Provinz O berhessen beschränkt. Deutsches Reich. Darmstadt. Heute trat der Gesetzgebungs— ausschuß der zweiten Kammer in Thätigkeit, zu⸗ nächst um das Gesetz über die Feldbereinigung in Berathung zu nehmen. Saͤmmtliche Aus— schußmitglieder, auch der Praͤsident der zweiten Kammer, waren erschienen. Berichterstatter ist der Abgeordnete Haas. 5 Berlin. Aus Sofia wird gemeldet, das deutsche Consulat habe deßhalb den Schutz der russischen Unterthanen in Bulgarien abgelehnt, weil Kaulbars auch denjenigen der Montene— griner und derjenigen Bulgaren verlangte, die bis— her unter russischer Protection standen. Die Nach— richt ist gänzlich unbegründet. Vielmehr ist die vor — immer inne gel außtist gs Jus. e n 5*— — 1 11 ber zloht 8 11 1 Aufttaß „ 7 * als mit Deutschland habe. mit„freudiger Ueberraschung“ begegnen. einigen Tagen von der russischen Regierung ge— stellte Anfrage umgehend und zustimmend be— antwortet worden, ohne Vorbehalt. — Gerüchtweise verlautet, der Kaiser habe für den wegen Landesverraths zu 12 Jahren Zuchthaus verurtheilten dänischen Capitän a. D. Sarauw eine Strafmilderung zu 6 Jahren Ge— fängniß eintreten lassen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Die„Neue Freie Presse“ meldet, nach dem Fr. J., Oester— reich dürfte demnächst die Mächte auffordern, sich über die bulgarisch-ostrumelische Frage zu ver— ständigen, um die Union von Bulgarien und Rumelien legal zu regeln und um die Revision des organischen Statuts zu bewerkstelligen. Die neuerliche Fürstenwahl soll erst hiernach erfolgen. Die Verhandlungen werden zunächst von Cabinet zu Cabinet gepflogen werden; sobald die Basis für eine Verständigung gefunden ist, wird ein Antrag zur Einberufung einer europäischen Con— ferenz erfolgen. — Der„Pest. Ll.“ folgert aus der Stell— ungnahme Rußlands zu Frankreich, daß in der gegenwärtigen Phase der Orientverwickelung Rußland mit Frankreich mehr Berührungspunkte Wenn die Angelegen— heit sich thatsächlich so verhält, wie es den An— schein hat, so darf man den Wiener politischen Kreisen Recht geben, daß sie dieser Wendung Die bloße Drohung mit einem französisch-russischen Bündniß würde Rußland auf das sicherste isoliren. Pest. Der Bericht des Budget-Ausschusses der österreichischen Delegation über den Voran— schlag des Ministeriums des Auswärtigen con— statirt mit größter Befriedigung die Erklärungen des Grafen Kalnoky und spricht mit vollstem Vertrauen die Hoffnung aus, es werde dem Minister auch fernerhin gelingen, im Einklange mit den von ihm dargelegten und als richtig anerkannten Zielen die Juteressen der Monarchie in vollem Umfange zu wahren. — Dem„Fr. J.“ berichtet man von hier: Zwischen Oesterreich und England erfolgten schriftliche Abmachungen im Einvernehmen mit Deutschland, wonach Englands Verhältniß zu dem deutsch-österreichischen Bündniß genau ge— regelt wird. Die Vereinbarung trägt den Charakter eines Defensivbündnisses. Belgien. Brüssel. Hiesige Berichte schildern; die Lage des jungen Congostaates als sehr bedenk— lich. Der Lieutenant Dubois(an den Stanley— Fällen stationirt) ist nicht ertrunken, sondern durch einen Pfeil auf der Flucht durchbohrt worden. Gent, 23. Nov. Gestern Abend 11 Uhr war Alles ruhig. Die Bürgergarde wurde entlassen. Großbritannien. London, 21. Nov. Die heutige socialistische Versammlung auf dem Trafalgarsquare verlief nach dem Fr. J. ohne Zwischenfälle; die Zahl der Anwesenden wurde auf 50 bis 55,000 geschätzt. In den einzelnen Arbeiterzügen wurden rothe Fahnen getragen und die Musik spielte die Marseillaise. Aus der Provinz waren nur einige weniger zahlreiche Deputationen erschienen. Italien. Rom, 21. Nov. Die königliche Familie ist heute von Florenz hier angekommen und von sämmtlichen liberalen Vereinen am Bahn— hofe empfangen worden. Auf der Fahrt vom Bahnhofe nach dem Quirinal begrüßte die in den Straßen versammelte Volksmenge den König und die Königin mit Hochrufen. — Die neuesten aus den ttalienischen Co— lonien am Rothen Meere angelangten Nach— richten besagen, daß Debel, der Vetter des abes— sintschen Königs Johann, und dessen Grenzgou— verneur Ras-Alula unter einander wetteifern, die Karawanen auszuplündern und die italienischen Truppen auf dem„Qui vive“ zu erhalten. Das mörderische Klima von Massauah, welchem schon so mancher brave italienische Offizier und Sol— dat zum Opfer gefallen, hat den Kriegsminister, General Ricotti, veranlaßt, die Verfügung zu erlassen, daß Offiziere, welche ein Jahr dort gedient haben, das Recht haben sollen, ihre Ver— setzung nach dem Heimathlande zu verlangen. — Nach Meldungen von hier beklagte sich der Papst in einem Brief an den Kaiser von Oesterreich über die italienische Regierung und suchte die Intervention des österreichischen Mo— narchen nach, da er bei der Fortdauer der gegen— wärtigen Lage Rom verlassen müsse, — Die oppositionelle„NRiforma“ meldet: Der italienische Marineminister habe vier Kriegs— dampfer:„Amadeo“,„Colonna“,„Italia“, „Bausan“ nach Varna abcommandirt. Eine Auf⸗ klärung über diese Sensations-Meldung wird abzuwarten sein; in das Schwarze Meer würde das Geschwader schon mit Rücksicht auf das gel— tende internationale Recht nicht einfahren dürfen. Türkei. Konstantinopel, 23. Nov. General Kaulbars ist mit dem russischen Cousul Igel— stroͤm aus Philippopel hier eingetroffen. Bulgarien. Sofia. Ueber den Fürsten von Mingrelien, von dem man freilich noch immer nicht genau weiß, ob er als erusthafter russischer Can— didat für Bulgarien anzusehen ist oder nicht, schreibt man der„Kr.⸗Ztg.“ von wohlunterrich— teter Seite:„Der in den Zeitungen jetzt wohl ohne Grund als Candidat für Bulgarien genannte Fürst von Mingrelten soll eine durch Krankheit und häusliches Unglück völlig apathisch gewordene Persönlichkeit sein; seine Frau sei 7 absolument impossible— auch für die, halbasiatischen“ Länder dort unten mit ihren weiten Begriffen.“ Rumänien. Bukarest, 21. Nov. Der König und die Königin sind mit den Prinzen Leopold und Ferdinand von Hohenzollern heute Nachmittag aus Sinaia hier eingetroffen. Zum Empfang hatten sich die Mitglieder der Civil— und Militärbehörden am Bahnhofe eingefunden. Griechenland. Athen, 22. Oct. Der Prinz von Wales wird im Laufe des nächsten Monats hier erwartet, um an den anläßlich der Mündigkeitserklärung des Kronprinzen stattfin— denden Festlichkeiten theilzunehmen. Indien. Bombay. Telegrammen aus Lahore zufolge melden dort von Ghuzhni eingetroffene Kaufleute, die Ghilzais hätten die Truppen des Emirs von Afghanistan besiegt. Der Auf— stand greife rasch um sich; ein Theil der Truppen des Emirs nebst Artillerie sei zu den Ghilzais übergegangen. China. Peking. Die chinesische Regierung geht rüstig mit der Verstärkung ihrer Flotte vor. In England und in anderen Ländern werden für sie Schiffe der neuesten Construction gebaut. Der frühere chinesische Gesandte in London, Marquis Tseng, der zum Chef der Admiralität in China ernannt wurde, ist in Peking ange— kommen und hat die Functionen seines neuen Amtes übernommen. Aus Stadt und Land. t. Friedberg. Gegen Beimischung von Mehl in Wurstwaaren hat das Reichsgericht jüngst in einem Er— kenntniß, welches eine Bestrafung von Lebensmittelver— fälschungen bestätigte, ausgeführt:„Das Publikum, welches, wie festgestellt ist, gegen die Beimischung von Mehl zu den Wurstwaaren keineswegs gleichgültig ist, sondern im reellen Verkehre nur aus thiertschen Bestand— thellen zusammengesetzte Würste zu erhalten erwartet, ist getäuscht, wenn die angeführten vortheilhaften äußer— lichen Eigenschaften der Würste durch einen Zusatz von Mehl hervorgebracht sind, denn obwohl Mehl gleichfalls ein Nahrungsmittel und an sich nicht schädlicher Natur ist, wird hier das bessere zur normalen Herstellungsweise erforderliche Nahrungsmittel durch ein geringeres in der Form von Kletster ersetzt, dadurch zugleich eine größere Menge Wasser in die Würste gebracht und überdies der Gährung und Zersetzung ihres Inhaltes Vorschub geleistet.“ g. Seulberg, 23. Nov. Vergangene Nacht brach in dem Gasthaus„Zur Rose“ dahter Feuer aus, das trotz rasch zur Stelle gewesener Hülfe das Wirthschafts— gebäude nebst angrenzenden Scheuern und Stallungen in Asche legte. Oppershofen, 28. Nov. Nach dem W. B. wollte gestern Nachmittag der Sohn eines hiesigen Orts— bewohners von der Scheune seines Meisters Korn zum Dreschen herunterholen, glitt aber dabei aus und stüͤrzte aus der Höhe herab, zuerst auf einen eisernen Träger und von da in die Tenne. Der Sturz hatte eln Zer— springen der Schädeldecke zur Folge. Der Arzt hofft indeß, den Verletzten am Leben zu erhalten. Derselbe befand sich gestern Abend und heute früh den Umständen nach wohl. Ober⸗Hörgern, 23. Nov. Am Freitag Abend wurde dem W. B. zufolge dem 15jährigen Sohn des Joh. Gg. Seip dahler mittelst einer mit der Dresch maschine in Verbindung stehenden Häckselmaschine die rechte Hand total abgeschnitten. Erst vor einigen Wochen war der Vater des Verunglückten von der Scheune ge stürzt und zerbrach mehrere Rippen. Darmstadt. Die Prinzessin Heinrich von Batten berg, die Tochter der Koͤnsgin von England, ist heute früh von einem Knaben enkbunden worden. Mainz, 22. Nov. Ein Todesfall unter ganz merk würdigen Umständen ist von hier zu berichten. Gestern holte eln hler in Stellung befindliches Frauenzimmer ihr außerehelich geborenes, etwa 14/2jährtges Kind bel seinen Pflegeeltern ab, um dasselbe heute Früh todt zurückzu bringen. Wie und warum das Kind so plötzlich ver stolben ist, wird wohl durch die sofort verfügte gerichts— ärztliche Seetton der Leiche aufgeklärt werden. Bingen, 22. Nov. Der um 12 Uhr 20 Min. von Köln nach Mainz abfahrende Courierzug schwebte gestern in ernster Gefahr. Zwischen Bacharach und Bingerbrück war an dem hinter der Maschine befindlichen Packwagen eine Achse in Brand gerathen, derart, daß die Flammen fußhoch emporschlugen. Der Zug wurde zwar in Nieder heimbach gestellt, um das Feuer zu ersticken und die Achse mit Wasser abzukühlen, bei der Ankunft in Binger— brück züngelten aber wieder, weitbin sichtbar, die Flam— men empor, sodaß der Wagen ausrangirt werden mußte, Allerlei. Bromberg, 20. Nov. Heute wurde der Apotheker Speichert, nachdem er zehn Jahre unschuldig im Zucht: hause zugebracht, auf Grund des Gutachtens der Sachver ständigen Commission, welche die Exhumkrung der Leiche der Frau Speichert vorgenommen, aus dem Zuchthause zu Cronthal entlassen. Sein Bruder, der Amtsrichter in Cronthal ist, holte den Unglücklichen, der zur Zeit von einer ernsten Krankheit heimgesucht ist, aus der Anstalt ab. Prag. Von hier wird gemeldet, daß gegen Bülow gestern im deutschen Theater eine Demonstration veran⸗ staltet wurde. Ein Schauspieler als ezechischer Musikant erzählte, er unternehme mit Bülow eine Coneerttour, hierauf erfolgte eine so kräftige Demonstration, daß die Vorstellung unterbrochen werden mußte. Ulm, 20. Nov. Der siebzehnjährige Sohn des Gießers Wittich ist heute früh in der Nähe der elterlichen Wohnung erschossen, mit einem Knebel im Munde, auf— gefunden worden. Es liegt ein Raubmord vor. Zu dem Oratorium„Elias, von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Das Tonwerk, welches der hiesige Musik-Verein uns am 28. November vorführen wird, gehört zu den groß— artigsten und gereiftesten, welche der edle, nur allzu früh der Welt entrissene Meister geschaffen hat. Dasselbe wurde in den Jahren 1845 und 1846 ge— schaffen, und am 25. August 1846 zum ersten Mal und zwar auf englischem Boden, in Birmingham aufgeführt. Bei der Zusammenstellung und dramatischen Ausrund— ung des Textes ist der noch jetzt lebende Prediger(jetzt Geh. Oberkirchenrath) Schubring in Dessau dem Tondichter in der dankenswerthesten Weise an die Hand gegangen. Den Mittelpunkt des ganzen Werkes bildet die ge— waltige Prophetengestalt des Elias. Es wird nicht dessen Leben und Wirken in genauer, geschichtlicher Aufeinander— folge erzählt— dies ist Sache der Geschichtsschreibung, nicht der Kunst!—, sondern es werden aus dem Leben und Wirken des gewaltigen Gottes-Mannes einzelne Momente herausgehoben, die besonders geeignet sind, die Gestalt des Elias scharf und markig in's Licht treten zu lassen, ihn so vor die Seele zu stellen, daß im Hörer eine Ahnung aufgeht von dem mächtigen Eindruck, den der Prophet einst im Volk und in der Zeit, denen er angehörte, hinterlassen hat. Der zutreffendste Titel des Werkes wäre also: Elias, in dramatischen Scenen ge— schildert. Denn in diesem Oratorium bedient sich Men— delssohn nicht, wie z. B. im„Paulus“ der erzählenden (epischen) Form, sondern er führt die handelnden Per— sonen sofort redend ein: es ist ein Drama ohne sichtbar dargestellte Handlung. Die letztere muß sich die Phan— tasie des Hörers vorstellen und es ist die dankbare Auf— gabe der Musik, der Phantasie die Flügel zu lösen, daß wir das, was wir hören, zu schauen und mitzuerleben vermeinen. Unwillkürlich schließen wir uns der himm⸗ lischen Gemeinde an, welche der Handlung theilnehmend folgt, an einzelnen Stellen durch Engel handelnd eingreift, an andern ihrer Ergriffenheit Ausdruck gibt. Gleich die ersten Tone versetzen uns mitten in die hochgespannte Situation. Der Prophet erscheint vor König und Volk und weissagt zur Strafe für des Volks Sünde anhaltende, trostlose Dürre. Feierliche Klänge (von Blasinstrumenten) tragen die Worte und charakteri— siren sie als Worte Gottes. Es folgt die Ouverture, die tonbildlich die Erfüllung der Weissagung malt: es ist die Stimmung der Gedrückt— heit, welche das geistvoll gearbeitete Tonstück athmet, das uns hineinführt mitten unter das Volk, das unter der sengenden Gluth der Dürre seufzt und der bitteren, murrenden Klage Ausdruck gibt in dem Chor:„Hilf'! Herr, willst Du uns denn gar vertilgen?— der Sommer ist vergangen, die Ernte ist dahin— und uns ist keine Hülfe gekommen!“ Zwei Stimmen vereinen sich zur rührenden Bitte, die umschlossen und begleitet ist vom (liturgisch gearteten) Bittruf des Volk's„Herr, höre unser Gebet!“— aber„Zerreißet eure Herzen und nicht eure Kleider!— mit solch' ernstem Ruf tritt der junge Prophet Obadja unter das klagende und murrende Volk— und verkündigt den Weg, der allein aus der * Engeln befohlen über dir“)— zieht sich, der 1 des Herrn folgend, in die Verborgenheit am Bache Crith zurück— dann kehren wir mit ihm ein im 5 75 der Wittwe, der er zum Segen wird in leiblicher Noth und in seelischem Weh,— wir sind Zeugen des Schmerzes, der einkehrt im Hause mit dem Tod des Kindes, und der Freude, die ihm widerfährt, da der Sohn der Wittwe wiedergeschenkt wird— ein Idyll, so wunderbar schön musikalisch gezeichnet und so friedevoll abgeschlossen durch den Chor„Wohl dem, der den Herrn fürchtet“,— daß wohl jeder Hörer mächtig ergriffen wird. Zurück auf den Kampfplatz führt uns die 3. Scene. Elias erscheint vor dem König und verkündigt, daß die göttliche Heimsuchung zu Ende sei. Zornig fährt König und Volk wider den Propheten los, in welchem es den Anstifter des Unglücks erblickt. Aber er weist sie in ihr eigen Herz, dort ist die Wurzel des Uebels. Gott wird sich bezeugen und durch Feuer antworten.“ Nun folgt eine großartige Scene: die Baalspfaffen, ihren Gott anrufend— Elias ihrer spottend— dreimal setzen sie an, immer dringender, immer verzweifelter wird ihr Ruf, aber Baal schweigt— das Volk stutzt—„Her zu mir!“ gebietet Elias, in einem herrlichen, von heiligem Ernst getragenen Gebet ruft er zu Gott— wie aus unsichtbaren Fernen klingt's ermunternd„Wirf Dein Anliegen auf den Herrn“— und kaum hat er geendet, erschallt's aus dem Munde des Volks;„Das Feuer fiel herab!“— Gott hat geantwortet, zu Elias sich bekannt, Tliefste, seelische Ermattung hauchen die Worte:„Herr, es wird Nacht um mich— meine Seele dürstet nach dir, wie ein dürres Land! Da naht der Herr selbst seinem treuen Knechte (Nr. 34, Chor)— nicht im Sturmwind, nicht im Erd⸗ beben, nicht im Feuer— sondern, der Gott des Trostes, der Gnade, der erquickenden Milde, im sanften stillen Säuseln: verzückt lauscht des Propheten Seele, und sein inneres Ohr vernimmt aus seligen Fernen den Gesang der himmlischen Heerschaaren vor Gottes Thron: wie lichte Strahlen senkt sich's herab:„Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr“— leise anklingend, mächtig 15 Vollklang anschwellend, aber sanft verhallend, als schlösse sich wieder die geöffnete Pforte, dadurch wir in die Herrlichkeit haben blicken dürfen. Damit ist der Höhepunkt erreicht. Was noch folgt, die Schilderung der leiblichen Himmelfahrt des Elias, kann den Eindruck der vorigen Scene, die Hernieder⸗ neigung des Vaters zu seinem ermatteten Knechte und dessen geistige Erhebung in die Herrlichkeit, deren Ahnung und Vorausnahme ihm mächtige Tröstung gibt, nicht mehr steigern und vertiefen, denn das rein äußerliche Ereigniß krägt zur Charakterschilderung des Elias nichts mehr bei, es zeigt weder den Mann der That, noch den Knecht Gottes von irgend einer neuen Seite und steht zu seiner Sendung in keiner Beziehung, es ist nur der wunderbare Abschluß seines irdischen Daseins: daher wirkt dieser„Epilog“ meist etwas ermüdend, trotz der und die ganze Leidenschaft des Volks wendet sich wider musikalischen Perlen, die er enthält, er interessirt nur die Baalsprlester.„Greift die Propheten Baals, daß unter dem mussikalischen Gesichtspunkt, nicht mehr unter ihrer keiner entrinne!“— donnert ihnen Elias, vom Eifer um den rechten Gott übernommen, zu— glühen⸗ der Eifer und heiliger Zorn wogt in den Worten:„Ist nicht des Herrn Wort wie ein Feuer(nota bene eine Arie, dem menschlichen, poetischen. Gleichwohl fällt es Einem schwer, zu streichen, denn die Voll⸗Chöre dieses Schlusses sind gar zu schön und mächtig, als daß man sie nicht dankbar noch hinnehme, auch wenn man sich sagen muß, die einen sehr tüchtigen Sänger fordert)— während in daß die weise Oeconomie gefordert hätte, mit einem er⸗ Obadja's Worten:„Weh' ihnen“,— mehr die den Ver lorenen mit wehmüthigem Ernste nachblickenden Klage liegt. Auf diese stürmische, von dramatischer Kraft gekragene Scene folgt wieder in schönem Contrast— eine feier⸗ liche Gebet⸗-Scene: Elias bittet Gott um Regen— und es ist, als hörte man das erquickende Naß rauschen, wie der Chor dankbar aufathmend einsetzt:„Dank sei; dir Gott, du tränkest das durst'ge Land“— mit diesem Chor schließt die Scene ab, die uns den Gottesmann auf der Höhe seines öffentlichen Auftreten's als den gewaltigen Mann der That und des feurigen Eifers um die Sache seines Gottes gezeigt hat. Der zweite Theil läßt uns tiefer in das Innere des Gottesmannes, in seine Seelenlage blicken; wir sehen ihn, den gewaltigen, vor keiner Gefahr und vor keiner Macht zurückschreckenden Zeugen des Herrn seufzen unter der Last seiner Aufgabe, ja fast zusammenbrechen unter ihrem Gewicht; aber wir sind auch Zeuge der Tröstung! und Aufrichtung, die ihm zuströmt von dem Gott, dem er dient und für den er kämpft. Zeigt der erste Theil den Elias, wie er vor seinem Volk steht, so der zweite den Elias, wie er gleichsam daheim ist, wie er als schwacher Mensch kämpfen und ringen muß um die Kraft, die ihn auf der Höhe seines Berufs trägt.„Höre, Israel, des Herrn Stimme!“ beginnt eine sanfte Stimme es ist das Thema der Predigt, die Elias dem Volk zr halten hat.„Aber wer glaubt unsrer Predigt?“— das ist die bittre Erfahrung, die er täglich machen muß; „Ich, der Herr, bin euer Tröster, weiche nicht!“— diese Verheißung allein ist's, die den Propheten aufrecht hält. So gibt diese Sopran-Arie gleichsam die Ueberschrift des ö II. Theil's, das andeutend, was derselbe in einzelnen Scenen vor uns ausbreitet. Ein Chor(die Himmlischen) nimmt den Trost der Verheißung auf(„Fürchte dich nicht, ich bin mit dir“). Wir erkennen, woher Elias die Kraft empfängt für sein schweres Amt, das ihn sofort vor König und Volk ruft, abermals zu zeugen. Unmittelbar an diese, wir möchten sagen, ein inneres Erleben dar— stellende Scene(21. 22.)— schließt sich wieder mit 23. 24. eine großartige dramatische Scene: Elias vor Volk und König— eine Scene, die freilich die sichtbare Darstellung vermissen läßt, denn die Dramatik der Musik kann hier nicht ersetzen, was das Auge sehen will. So bewundernswerth Mendelssohn's Kunst der drama— tischen Schilderung auch hier ist, so tritt doch die Wirk— ung hinter derjenigen der beiden früheren Volksscenen zurück. Hier wäre epische Schilderung von größerer Wirkung gewesen. Dagegen ist von ergreifender Gewalt die folgende Scene 25— 35: der Prophet, sich bergend vor dem wüthenden Volk, zieht in die Stille: das tiefe Seelen— weh' eines Mannes der an seiner Aufgabe verzweifelt, strömt aus in der Arie:„Es ist genug, Herr, so nimm' nun meine Seele!“ Er sinkt zum Tod ermattet nieder und entschlummert. Aber, was Gott den Seinen im Schlafe gibt, was in des Schlummernden Seele vorgeht, wir vernehmen's: Engelsstimmen singen ihm zu:„Hebe deine Augen auf zu den Bergen, von welchen dir Hülfe 2 7 4 zählenden Recitativ und einem den zusammenfassenden Schlußchor zu schließen. predigt zu viel.— Schon dieser flüchtige Umriß zeigt, daß sich der Musik-Verein eine große Aufgabe gestellt hat: denn hier genügt es nicht, rein und sauber zu singen, son⸗ dern es werden an die Kunst des Vortrags hohe Anforderungen gestellt; jedenfalls gebührt dem Vereine zum Voraus reicher Dank dafür, daß er es uns ermög⸗ licht, ein so großartiges Werk in würdiger Vorführung genießen zu dürfen. Handel und Verkehr. Friedberg, 23. Nov. Fruchtpr. Waizen M. 16.75, Korn M. 13.50, Gerste M. 15.50, Hafer M. 12— 00.00. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfd. Friedberg, 24. Nov. Buttermarkt. Butter kostete Pfd. M. 0.85— 1.00, Eier 1 Stück 8 Pf. Grünberg, 20. Nov. Fruchtpr. Weizen M. 16.70, Korn M. 13.70, Gerste M. 13.20, Hafer M. 11.00, Erbsen M. 13.10, Linsen M. 24.00, Lein M. 23.00. Gießen, 23. Nov. Auf dem heutigen Markt kostete indruck des Ganzen Der Text per Butter per Pfd. M. 1.05 0.00, Eier per St. 7—8 Pf., Käse per St. 5—9 Pf., Tauben per Paar M. 0.50—0.65, Hühner per St. M. 0.85 1.00, Hahnen per St. M. 0.60 bis 1.00, Enten per Stück M. 1.20 1.80, Ochsen⸗ fleisch per Pfund 62—64 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 5456 Pf., Schweinefleisch 56—60 Pf., Hammelfleisch 50—66 Pf., Kalbfleisch 46—50 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.40—5., Zwiebeln per Ctr. M. 4.— 4.50. Homburg, 23. Nov. Marktpreise. Kartoffeln per Malter M. 4.50—5.00, per Gescheid 9— 10 Pf. Eier per Stück 7 und 8 Pf., Butter per Pfd. 1. Qual. M. 1.10, 2. Qual. M 1.00. Frankfurt, 23. Nov. Viehmarkt. Angetrieben waren 326 Ochsen, 16 Bullen, 394 Kühe, Stiere und Rinder, 238 Kälber, 338 Hämmel, 194 Schweine. Die Preise stellten pro 100 Pfd. Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. M. 65-67, 2. Qual. M. 60-62, Bullen 1. Qual. M. 44 46, 2. Qual. M. 36-38, Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 53—55, 2. Qual. M. 42— 45, Kälber pro 1 Pfd. Schlachtgewicht: 1. Qual. 60-65 Pf., 2. Qual. 50—55 Pf., Hämmel 1. Qual. 52—54 Pf., 2. Qual. 38—42 Pf., Schweine 1. Qual. 54-56 Pf., 2. Qual. 52-54 Pf. Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeter vom 27. November. Beginn: Freitag Abends 3 Uhr 50 Min. Samstag Morgens 8 Uhr 30 Min. Samstag Nachmittags 3 Uhr 30 Min. Sabbathausgang 4 Uhr 55 Min.(Neumond.) an Morgens 7 Uhr, Nachmittags 3 Uhr 45 Min. Sonntag den 28. November: Neumond Cisleb. „Derr Doctor, was soll ich gegen meinen Husten thun?“ Das ist die Frage, die namentlich nach Eintritt der kälteren Jahreszeit wohl unzähligemale an die Aerzte . 4 1 Wochengottesdienst von Sonntag den 28. November Noth herausleitet, den Weg zurück zu dem von ihnen kommt!“ und der volle Chor nimmt die Tröstung auf verlassenen und verworfenen Gott(so ihr mich von„Siehe, der Hüter Israel's schläft noch schlummert ganzem Herzen suchet ꝛe.„Aber der Herr sieht es nicht“ nicht!“ Die innigen, von zarter, warm bewegter Be— — jammert, vom Schuldgefühl nun übermannt das Volk gleitung getragenen, wunderbaren Frieden ausströmen⸗ und gedenkt des Wortes, das der Herr am Sinai ge⸗ den Klänge dieses Chors gemahnen an Musik aus sprochen hat und das es in majestätischem Chorgebet höheren Sphären, wie sie zuweilen schlummernde, im sich selbst vorhält:„Ich, der Herr, dein Gott, bin ein Traum verzückte Seelen durchrauscht. starker und eifriger Gott ꝛc.“ Was das heißt, nun müssen Elias erwacht; was er im Schlummer vernommen, sie es erfahren. Damit schließt die erste Scene. soll er erleben. Abermals ergeht des Herrn Ruf an Die zweite Scene führt uns vom Volksgewühl fern ihn.„Ich arbeite vergeblich!“ klagt er muthlos. Aber ab in die Stille erst der Wüste, dann eines so recht den„Sei stille dem Herrn und warte auf ihn!“ mahnt die Gegensatz zu dem Geist, der die Menge erfaßt hat, bilden- himmlische Stimme, und wieder aus des Himmels Höhen den Wittwen⸗Hauses voll Friede und Vertrauen. Elias, klingt es feierlich in des Muthlosen Seele:„Wer bis geleitet von Gesang der Engel(„Der Herr hat seinen an das Ende beharrt, der wird selig!“ gerichtet wird. Der Arzt wird dann sicher etwas Schleim⸗ Lösendes, die Reizzustände der Athmungs-Organe Mil- derndes anrathen, und die Stoffe, welche er den von Katarrh Befallenen vorschreibt, werden so ziemlich über— einstimmen mit denjenigen, welche die Natur selbst in die Heilquellen Sodens gelegt hat, jenes beltebten Taunus⸗ bades, wohin Katarrh-Leldende aus allen Ländern so gerne ceisen. Mit großer Sorgfalt, unter Aufsicht des königl. Sanstätsraths Herrn Pr. W. Stöitzing in Bad Soden werden seit einiger Zeit die Sodener Mineral⸗ Pastillen durch Abdampfung der in den besten Quellen enthaltenen Salze gewonnen und sie üben die nämliche Heilwirkung, wie die Brunnenkur selbst. Erhältlich in den Apotheken à 85 Pf. per Schachtel. 4384 Bekanntmachung. Montag den 29. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, soll auf dem Bürgermeisterei⸗ VBüreau dahter die Kiefernzapfen— Ernte in dem Langenhafner Gemeindewald, Distrikt Filzhard, Bernhard und Eichkopf, öffentlich verstelgert werden. . den 22. November 1886. roßherzogliche Bürgermeisterei Langenhain. 4403 5 N e 1 Vergebung von Drainage— Arbeite n. Materiallieferungen. Mittwoch den 1. Dezember d. J., Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Butzbach die bei Aus— führung einer Drainage-Anlage in Flur VII, Gemarkung Butzbach, vorkommenden Arbeiten und Materiallieferungen an die Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Dieselben sind veranschlagt: M. Pf. 1. Fertigung von 14995 fd. m Grabenarbeiten mit Röhrenlegen ꝛc.— 2525 69 2. Lieferung der erforderlichen Drainröhren 37 bis 137 mm Lichtweite, ea. 50000 Stück- 1878 11 3. Anfuhr der Zlegelröhren, ea. 1500 Ctr.— 185— 4. Lteferung der Ausmündungssteine mit Eisen— gitter= 60— 5. Lieferung der Nivellirpfähle 20— November 1886. Greb, Provinzial-Wlesenbaumeister. Faselochs-Versteigerung. Freitag den 26. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll auf dem Rathhause zu Wohnbach ein schwerer, fetter Gemeindebullen meistbietend versteligert werden. Wohnbach am 21. November 1886. Großherzogliche Bürgermeisteret Wohnbach. Fatum. Friedberg am 22. 4394 4379 Eber-Versteigerung. Montag den 29. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll ein der Gemeinde gehöriger Eber, welcher sehr schwer[— ist und zum Schlachten sich eignet, in der Wirthschaft des Georg Göbel öffentlich versteigert werden. Ober⸗Wöllstadt den 22. Großherzogliche Bürgermeisterei 1 een 1886. Ober-Wöllstadt. 2 55 leinene 5 Jagd kittel, garautirt wasserdicht, 5 empfehlen in allen Größen zu a* 9 5 Ecken . gegen Sommers 1 Leberflecken ze., 17 ¹ Fle. 3 M., 172 Fle. M. 1.50. Or. Extract, 4375 9 entfernt sofort Bartspuren bei 0 Damen ze., c à Fle. M. 2.50, Chines. Haarfärbemittel, zum Färben der Haare, ½/ Fle. M. 2.50, ½ Fle. M. 1.25, Bart-Pomade, zur schnellen Förderung des Bart wuchses, auch zum Kopfhaarwuchs anwendbar. 1/1 Dose 3 M., ½, Dose M. 1.50. Eau Athenienne, beseitigt das Ausfallen der Haare, befreit den Kopf von den läsisgen Schinnen und erzeugt einen starken, kräftigen Haarwuchs, à Fle. M. 1.50. Rothe& Co., Berlin. Depot bei K. Oberhöfer, Friedberg. 4227 20,000 Mark auf erste A oder an Gemeinden, ganz oder ge— theilt, sind sofort auszuleshen. Von wem? zu erfragen in ver Expebitlon des Anzeigers. 1355 E N 1 Een Filufschukstempel, 28 unter Garantle, empfiehlt zu Original⸗ Fabrskpreisen getroffener Auswahl von über 100 Preise: 450, 480, 5jährige Garantie. volle Garantie dafür, armonluns Violinen 6 bis 500 ¼/, Zithern 16 Holz- Harmonikas(Zug- und Mund-) 10 Metronome, aller Art. Kinderinstrumente. Pianinos Flügel Vorzüglichste Fabrikate Deutschlands in bedeutender, Lors kaltigf zum hochfeinsten Concertpiano, nur neueste Systeme in Eisenconstruction. 500, 530, Franco- JLieferung. Gespielte Pianos stets in grosser Auswahl zu den verschiedensten Preisen von 50 700 dass die gespielten Instrumente gut hergerichtet sind; die Reparaturen erfolgen in eigener Werkstätte. 5 . Aer ansehe tegen für Kirche, Schule und Haus zu 120 bis 2000 l 9 Alle übrigen Musikinstrumente u. Bestandtheile) von der billigsten bis zur allerbesten Qualität, in überraschend grosser 1 und Blechblasinstrumente, F Bögen, Etuis und vorzügliche Saiten, selbstspielende Musikwerke, Spieldosen, Phantasie-Artikel m. Musik; zum Drehen: Aristons, Herophons, Stimmgabeln, Tonangeber, Ocarinas, Holz- u. Strohinstrumente, Tactirstäbe, 17 Notenpulte in Holz u. Eisen, Pat.-Klavierlampen. Vereinsabzeichen f. Sänger eteete. Musikalien-Sortiment und Leihanstalt. Musikalien-Lagerkataloge, Abonnements-Prospecte gratis u. franco. U. Tasesklaviere.. Instrumenten, vom einfachsten bis 560, 600 bis 2500 ¼ Latenzahlung. 400 Celli, Basse, Guitarren, 01 em Trompeten etc., Trommeln undes signalinstrumente, 155 bis 70 l., bedeutendstes Lager; 3 bis löten, ferner 1 15 Melodions etc. etc., Notenetageères, Kla vierstühle, Musik-Geschenke 7 IIlustrirte Preiskataloge gratis und franco. Thatsächlich billigste Preise. Umtausch nicht convenirender Waaren gerne gestattet. Wilh. Rudolp empfiehlt Metz'schen Normal⸗ Der Unterzeichnete meistern die kreisamtlich vorgeschriebenen Gewinde für Spritze schläuche des Herrn H. Schaffstädt kannten Preise.. 5 Gottfried 7 Friedberg. 4302 Kupf erschmied. Fur Stotternde? wichtig. Die Ursachen des Stotterübels und dessen naturgemäße Heilung; nebst die Krank- heiten der Sprache und ihre Heilung von Spracharzt Gerdts, Bingen am Rhein. den Herren Buͤrger⸗ aus der Fabrik in Gießen für die be— (Preis 3 Mark.)(3545.z 9 Flachs in bekannter vorzüglicher Qualtität empfiehlt 4052 FP. Theis 687 J Fr. Becht l Wagen ⸗Fabrik, Mainz, Cormelitenstraße 12 und 14, mepfiehlt ihr stets reichhalt. Lager aller Arten Luxuswagen bester Qualität, sowie eine Anzahl 2 2 Hausverkauf. Das Haus des Herrn Schuhmachermetister Flohr dahter habe ich unter günstigen Bedingungen in Auftrag Jos. Butzbach, Häuser⸗ und Güter⸗Makler. Ein kleines Logis in meinem Nebenbau, 928 am 20. Dezember, ist zu vermiethen. 1382 B. K. Stern. 4390 Von Tausenden wird der Holländ. Tahall 43. von IB. Reeker in Seesen a. Harz, 10 Pfund franco 8 Mark, geraucht und empfohlen. Dies ist notariell beglaubigt.(Maga 1469.) Von heute ab Prima Nindfleisch, per Pfund 50 Pf., el M. Iseuburger, 1367 vis-A-vis dem Bahnhofe. Gesucht auf Petritag ein kräftiges Mädchen, welches schon gedient hat und etwas nähen kann, von 2081 ZAeinz. iel. Usagasse. 4400 Frau Carl Trapp. Musik- Instrumenten- 222— e 5 J ef bei h in Giessen, Winterhandschube empfiehlt zu sehr billigen Preisen K. Friedri 4404 Glycerin⸗Seife per Pfd. 55 Pf., Toiletten⸗Seife 50 ist bester Qualität empfiehlt 4396 7 71 77 3 Ji. A. Windecker. Ein möblirtes Zimmer mit separatem Eingang in einem neuen Hause ist zu ver⸗ miethen. 427 Wo? sagt die Exped. d. Anz. Mimerschuhe& Stiefel in größter Auswahl und bekannter Guͤte zu r billigen Preisen bei as Heinr. Diehl, Usagasse. Unverlöschliche Tinte, zum Zeichnen der Wäsche, wieder eingetroffen. Carl Bindernagel. Ein goldener Ohrring verloren. Belohnung bei der Exped. d. Anz. Paden-Padener Lolterie. dasß e f 6 50 bnd erte u. 5000 Wet 4397 Ph. Dan. Kümmich. Ein glatthaariger Spitzhund, auf den den Namen Butz hörend, abhandengekommen. 4399 Dr. Steinhäußer. NHD 8 2 Abzugeben gegen 4401 Wollene und seidene alstücher in verschiedenen Größen, für Herren und Damen, äußerst K.— neben der Post. Danksagung. Für die vielen Bewetse herzlicher Theilnahme während der Krankheit unseres innigstgeliebten Gatten, Vaters, Schwiegervaters und Großvaters Heinrich Jakob Neuhardt, sowie für dle überaus große Begleitung zu seiner letzten Ruhestätte, sagen wir unseren tiefgefühlten Dank. Klein⸗-Karben am 24. 4395 November 1886. Die n Hinterbliebenen. 4381 Musikverein in Friedberg. Concert Sonntag den 28. November 1886, Abends 7½ Uhr im Trapp'schen Saale. Zur Aufführung kommt das Oratorium „Elias“ von F. Mendelssohn-Bartholdy. Billets für nummerirten Platz a M. 1.50, für nichtnummerirten Platz à M. 1. sind in den beiden hiesigen Buchhandlungen, sowie Abends an der Kasse zu haben. Karten zur Hauptprobe Samstags Abends 8 Uhr im Trapp'schen Saale a 850 Pf. an der Kasse. Für 5 nicht activen Mitglieder des Musikvereins stehen Karten für nummerirten Platz bis zum Samstag Abend bei Herrn Lehrer Heyland zur Verfügung. Der Coneert-Flügel von Ibach ist aus dem Pianoforte-Lager von Herrn Wilh. Rudolph in Giessen. Eine Liste cireulirt nicht. Katharinen⸗Markt zu Butzbach. Donnerstag den 28. November, Abends: Ball im„Hessischen Hof.“ . ladet freundlichst ein A. Joutz Wittwe. 4359 unserer sämmtlichen Waaren zu den f denkbar billigsten Preisen. 5 J. Fürth's Erben. 7 3 9..— 2 2 55— 2 Cotal-Ausuerkauf. Wegen Aufgabe unseres anufackurwaarengeschüftes Doppeltbreite Lamas pr. Elle 60, 80 und 100 Pige. Kinder Mäntel von Mark 1.— an., Damen⸗RNegen⸗ und Wintermäntel von M. 5.— an, Tuche, Kleiderstoffe, Bettzeuge, Barchente, Zwilliche, Vorhangsstoffe, Hemden und Betttücherleinen ꝛc. ꝛc. hedeutend unter Einkaufs- Preisen. Gebrüder Strauss, vis-à-vis der Post. Reste für Anzüge, Hosen, Hosen Besonders werden bedeutend unter Preis 5 abgegeben. 4378 gegenüber dem Rathhaus Lebkuchen Chr. Weißenbach. kauft die Großh. Blinden-Anstalt in Friedberg. 4391 empfiehlt eihnachts-Ausverkauf Hemmelleisch per id. 40 Pf, Kalbsleisch 8 25 verkauft und Westen, Ueberzieher und Knaben⸗Anzüge passend, 1 A. Spiere Söhne, 4319 Einladung des Volks-Bildungs- Vereins 1 zu Friedberg zu dem Freitag den 26. November, Abends 8 Uhr, statt— findenden zweiten Vortrage des Herrn Pfarrers Rasch von Dorheim: Ueber seine Reise nach Italien(Rom). Der Eintritt ist Jedermann gestattet. Friedberg den 23. November 188. 4383 5 Der Vorstand. U* 5 2 — U II ch N— E 1 E 8 2 S aus der bestrenommirtesten Fabrik von Seydel S, S und Naumann, Dresden, bei S 3746. VH. Reuss. Ein zweiler Haushursche, Gale mit Pferden umgehen kann, in's Ae Bestellungen auf Weihnachten in Pelzwerk und Neparaturen des⸗ selben bitte, behufs gründlicher Ausführung, recht baldigst machen zu wollen. 4986 Fritz Schmidt, Kaiserstraße. Kinderwagen und Puppenwagen billigst bet 4398 Carl Damm, Usagasse. 77 77 757 4387. Söllner, Hofmetzger. filz K Stidenhüte, Regenschirme. Schirm⸗ Reparaturen werden angenommen bei C. Kalbfleisch. u. Manschetten billigst bei K. Friedrich. 4388 Herrenkragen 1 JJ ͤ Sonst und Jetzt. Als Noah aus dem Kasten war, Vor mehr als wie zweitausend Jahr, Da sah er sich gar ängstlich um Von wegen wenig Publikum; Denn alle waren sie ertrunken Und seine Hoffnung war gesunken. Er brauchte nämlich neue Kleider Und nirgends gab es einen Schneider. Doch heute Publikum sei froh, Heut geht es Niemand mehr, wie— do, Denn braucht ihr heut etwas in Kleider, Kauft nur beim Netscher— geht nicht weiter. llerreu-& Mnaheu-Auzüge. Ueberzieher und Kaisermäntel kauft man immer am besten und billigsten in der Herrenkleiderfabrik von M. Netscher. Zum billigen Laden. 4392 F S n .. 8 N Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Binder nagen 4593 Der heutigen Nummer liegt ein Prospekt, betr. eine wöchentlich einmal erscheinende, reich illustrirte Gartenzeitschrift„Der praktische Rathgeber im Obst⸗ u. Gartenbau“, bei, die zu dem billigen Preise von ein Mark vierteljährl. durch die Post, wie durch jede Buchhandlung zu beziehen ist.(440. 1 — Wird h 9 Annonce fahr 18 des Wa Domani wald de Bekannt der Bel des Kre 9 der eu desselbe Darn J. Bek von Wort II. ur setzes vos Orundeig Nebenbal sowie der Vlernhelt IV. ruͤgesache der in d V. Ve thekenbew das bei d legende 7 VI. Prüfung! VII. 3 Gerichts — M