1 ans ein. tock J. Heck. pen kürchen 4 ans 8 ee n Nuoc. ipede * asse. uschrme I. Holler III endotf nures· 25 III 7 er. i cds. ö gen toffeln los. „ een— 188b. Dienstag den 20. Zuli. M84. Od berhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf. „Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Einladung. Herr Director Dr. Tobisch wird Sonntag den 1. August einen Vortrag über künstliche Düngemittel und Herr Landwirthschaftslehrer Hannemann einen solchen über landwirthschaftliche Tiefcultur in der Gemeinde Ostheim im Saale des Herrn Fett halten. Besuche von Seiten der Landwirthe wird hiermit eingeladen. Butzbach den 17. Juli 1886. Zu recht zahlreichem Hechler. Deutsches Reich. Darmstadt. Der zum Kreisveterinärarzt in Alzey ernannte Dr. Eller zu Worms wurde wieder zum Kreisveterinärarzt in Worms und der zum Kreisveterinärarzt in Worms ernannte Dr. Erbnich zu Rimbach wieder zum Kreis— veterinärarzt in Rimbach ernannt. L— Das Regierungsblatt, Beilage Nr. 20, enthält: 1 10 2 J. Bekanntmachung, die Organtisation der Unfallver— sicherung betreffend. ö 11. Bekanntmachung, die für erhebenden Umlagen betreffend. 111. Bekanntmachung, die 1886/7 in Worms zu er— bebenden Umlagen betreffend. IV. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: Die erste ev. Pfarrstelle zu Büdingen. Das Präsentationsrecht steht dem Fürsten von Bsenburg-Büdingen zu. Die ev. Pfarrstelle zu Pfungstadt. Die Lehrerstelle zu Ellenbach, Gehalt 900 M. Eine Lehrerstelle zu Gießen, Gehalt 1200 2400 M. Berlin, 17. Juli. Der Bundesrath hat in seiner heutigen Sitzung die Ausführungsbestim— mungen zum Zuckersteuergesetz nach den Anträgen der Ausschüsse angenommen. Bremen, 15. Juli. Gestern hat der zweite Dampfer der deutschen Subventiouslinien die Weser verlassen und ist somit auch die Linie nach Australien eröffnet. Unter Führung des Capitäns Thalenhorst ging der„Salier“ mit einer großen Ladung via Antwerpen nach Sydney ab und befand sich auch das Ablösungscommando für den auf der australischen Station befind— ichen Kreuzer„Albatroß“, Commandant Graf . Baudissin I., an Bord, bestehend aus 5 Offi— zieren, 5 Deck-Offizieren und 104 Mann. Später pird der„Salier“ die abgelösten Mannschaften vieder in die Heimath zurückbefördern. An Passagieren hat der„Salier“ 7 Cajüten- und 128 Zwischendeckspassagiere mitgenommen. Zur Bemannung des Dampfers gehören 4 Offiziere, 1 Maschinisten, 1 Schiffsarzt ꝛc. Mainau, 18. Juli. Der Kaiser war gestern um Besuch des Königs von Württemberg in Fried— tichshafen. Die Abreise des Kaisers von hier st auf heute Nachmittag 1 Uhr festgesetzt, die Unkunft in Augsburg erfolgt Abends 8½ Uhr. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 16. Juli. Ungewöhnliche Sensation erregt, telegraphirt man dem Fr. I,, die Pensionirung des ungari— chen Landescommandirenden, des Grafen Edels— heim Gyulai. Der Nachfolger desselben ist der Cavallerie-Juspektor Pejacevics. Das Ereiguiß st die nachträgliche Consequenz der Janski— Affaire. Janski erhielt ein Divisionscommando i Josephstadt in Böhmen. Graf Edelsheim lefand sich in der Janski-Affaire in Ueber— (instimmung mit dem Ministerpräsidenten Tisza, zessen Stellung gleichwohl unerschüttert sein soll. Frankreich. Paris, 15. Juli. Der Anar— cist Gallo, der im Marz auf der Börse drei Kevolverschüsse abfeuerte, ist zu 20 Jahren Zuchthaus verurtheilt worden. 0— Decrais wurde zum Botschafter in Wien, 6 Mouy zum Botschafter in Rom ernannt. 4 1886/7 in Mainz zu 1 1 Großbritannien. London. Das„Bureau Reuter“ hört gerüchtweise, zwischen England und Amerika schwebten Unterhandlungen über den Abschluß eines Vertrages, betreffend Auslieferung von Dynamitverbrecheru. — Lord Salisbury hat dem Lord Hartigton die Bildung eines Coalitions-Ministeriums auf folgender Grundlage vorgeschlagen: Gewährung einer Selbstverwaltung an England, Irland und Schottland, Reform der Gesetze, betreffend Uebertragung von Land und Verstärkung des Einflusses der Eingeborenen in Indien auf die Lokalverwaltung. Wenn Lord Hartington diesem Programm zustimmt, werden in das Cabinet der Herzog von Argyll, Goschen und Sir Henry James eintreten. 18. Juli. Die Wahlen sind nunmehr bis auf drei beendet; von letzteren dürften vor— aussichtlich zwei zu Gunsten der Parnelliten und eine zu Gunsten der Anhänger Gladstone's aus— fallen. Demnach würde das neue Unterhaus aus 317 Conservativen, 191 Anhängern Glad— stone's, 76 disseutirenden Liberalen und 86 Par— nelliten bestehen. Italien. Spezia, 16. Juli. Der König ist heute hier eingetroffen und von der Bevölker— ung mit großem Enthusiasmus empfangen worden. Ju Begleitung des Herzogs von Genua, des Marine- und des Kriegsministers besichtigte der König die Arbeiten an dem Panzerschiffe„Le— panto“ und begab sich dann nach dem Golf von Castagna, um den tactischen Evolutionen, namentlich der Torpedoboote, beizuwohnen.— 18. Juli. Der König hatte gestern Vormittag an Bord des Panzerschiffes„Italia“, welchem sich zwei andere Kriegsschiffe und zwei Abtheil— ungen von Torpedobooten anschlossen, Spezzia verlassen. Nachdem dieses Geschwader dem Hafen von Genua gegenüber angelangt war, hielt der König, umgeben von dem Herzog von Genua und von den Ministern des Krieges, der Marine und der öffentlichen Arbeiten, eine Revue über das dortselbst befindliche permanente Geschwader. Heute findet die Enthüllung des Denkmals Victor Emanuel's statt, worauf der König das Flotten-Arsenal in Spezzia be— suchen wird. Serbien. Nisch. Die Skupschtina, welche am 11. Juli in Nisch zusammentrat, wählte den Kandidaten der Fortschrittspartei zum provi— sorischen Vicepräsidenten. Die feierliche Eröff— nung der Skupschtina durch König Milan fand am 18. Juli statt. Rußland. Petersburg. Von hier wird gemeldet, daß es der russischen Polizei endlich gelungen sei, den Nihilisten Degajew zu ver— haften, welcher am 28. Dezember 1883 den geheimen Polizeichef Sudeikin ermordet hat. Degajew wurde in Oesterreich festgenommen und nach Erfüllung der Auslieferungs-Forma— litäten unter starker Escorte nach Petersburg überführt. Zugleich wird aus Moskan tele— graphirt, daß die dortige Polizei einen gewissen Roman Smirnow, einen der Führer der terro— ristischen Partei, der jüngst aus Sibirien ent— wichen ist, verhaftet und sofort in die sibirischen Bergwerke zurückbefördert habe. Amerika. New-Pork, 17. Juli. Mehrere Blätter melden: Hier eingegangenen Depeschen zufolge zeigen sich in Mexiko, den Rio Grande entlang, hauptsächlich in Tamaulipas, revo— lutionaäre Bewegungen. Eine Depesche aus Camargo von gestern meldet, daß die Aufstän— dischen die Stadt Agnaleguas einnahmen, wobei 5 Bürger getödtet wurden. Die revolutionäre Partei nehme an Stärke zu. Aus Stadt und Land. Friedberg, 19. Juli. Gestern feierten die Schul⸗ kameraden vom Jahre 1836 ihr 50jähriges Geburtsfest. Nachdem am Samstag Abend bereits eine gemüthliche Vorfeier in Steinhäußers Gartensaal statthatte, ließen sich die ehemaligen Schulkameraden, 18 an der Zahl, durch den hiesigen Photographen Schmidt gestern früh aufnehmen und ist das Bild wohlgelungen. Um 1 Uhr fand ein Festessen in Windeckers Felsenkeller statt, zu dem die noch lebenden frühecen Lehrer eingeladen waren und auch theilweise sich eingefunden hatten. Am Abend machte ein Banket mit Damen dem fröhlichen Feste ein wohlge— lungenes Ende. f. Friedberg. Am 10. d. kameg zwei fein- gekleidete Herren zu einem hiesigen Kaufmann und forderten zwei Cigarren, legten ein 20 Markstück auf den Tisch und verlangten dasselbe gewechselt zu haben. Während der Kaufmann das Geld aufzählte, suchten die feinen Herren durch allerlei Fragen die Aufmerk— samkeit desselben auf andere Dinge zu lenken, in folge— dessen das Goldstück nebst dem herausgegebenen Gelde in die Taschen der Schwindler verschwand. Nachdem der betrogene Kaufmann mehrere andere Leute in seinem Laden bedient hatte, fiel ihm sein 20 Markstück wieder ein, dasselbe war ader fort; die Hochstabler, deren Spur nach Bad-Nauheim verfolgt wurde, konnten jedoch nicht mehr dingfest gemacht werden. Friedberg. Vor kurzem feierte Forstmeister Herpel dahter sein 50 jähriges Dlenstjubiläum. In seiner be— scheidenen Weise ging er einer öffentlichen Feier desselben durch eine Reise aus dem Wege. Nachträglich haben sich aber die Gratulanten von nah und ferne eingefunden, um dem lieben Freunde, dem beliebten Vorgesetzten und pflichttreuen Beamten die herzlichsten Glückwünsche dar— zubringen. Möge es dem Jubilar noch lange vergönnt sein, in gleicher Rüstigkeit seinem Amte vorzustehen. f. Friedberg. Am 16. d. M. wurde ein ver⸗ wogener Einbrecher aus der Strafanstalt in Zlegenhain entlassen. Derselbe nahm seinen Weg nach Friedberg und so kam es, daß er an demselben Abend noch sich bier in eine Hofraithe einschlich, wo er in dem Haus— garten verschledene Wäsche, welche zum trocknen auf einem Seil hing, sich aneignete und sich sodann hinter der Hecke verbarg. Der Dieb wurde daselbst von der 59 De. hiesigen Polizei festgenommen und trotz hartnäcklgen Widerstands in Numreo Sicher gebracht. b. Bad- Nauheim, 19. Juli. Morgen kommt S. K. H. der Großherzog hlerher, um das erbgroßher— zoglich badische Paar zu besuchen, und reist, ohne sich in Friedberg aufzuhalten, am Abend wieder nach Darm stadt zurück.. e. Bad Nauheim. Dieser Tage versuchte ein Dienstmädchen auf den Namen seiner früheren Herrschaft in einem hiesigen Goldladen verschledene Schmucksachen auszuschwindeln. Durch die Vorsicht des Verkäufers wurde jedoch die Sache vereitelt. Das Mädchen wurde zur Anzeige gebracht. e. Bad Nauheim, 19. Juli. Knabe eines Kurgastes von einem Steinwurfe getroffen. Ohne lange zu fragen, ergriff Letzterer das sieben— jährige Buͤbchen eines hiesigen Hötelbesizers und miß Gestern wurde der — handelte das Kind in unverantworklicher Weise. Anzeige sst erstattet und wird der Held seinen ihm gebührenden Lohn erhalten. b. Bauernheim. Der biesige Gesangverein, welcher vor nicht ganz drei Jahren erst gegründet wurde, wird Sonntag den 15. August die Einweihung der neu ge⸗ stifteten Vereinsfahne festlich begehen. Dem Vernehmen nach werden nur Vereine, welche keinem Sängerbund angebören, Einladungen erhalten. Als Festplatz ist die zwischen Ossenheim, Fauerbach, Dorheim und Bauern— heim gelegene, sogenannte Gänswiese in Aussicht ge⸗ nommen und zwar unter anderem mit Recht um deß⸗ willen, weil man auch aus Friedberg ein ziemlich starkes Contingent Festtheilnebmer erwartet und der Festplatz ganz gut in einer halben Stunde zu Fuß von da erreicht werden kann Die Festwirthschaft ist dem Gastwirth Thuy zu Vilbel übertragen und ist da, wie die Erfahrung bei äbnlichen Festen in Bad Nauheim, Bruchenbrücken und Kllianstädten gelehrt hat, in den besten Händen. e. Klein Karben. In der Nacht vom 14. auf den 15. d. Mts. fand ein auf der Station beschäftigter Arbeiter, unweit der Nidda, einen mit zwei Pferden bespannten Wagen im Graben baltend. Auf demselben befand sich ein verschlafener, anscheinend an einer„Alko— hol⸗Vergiftung“ leidender Knecht. Der Finder brachte denselbten nebst Fuhrwerk in Sicherheit und stellte die Pferde in eine nahe gelegene Stallung ein. Am nächsten Morgen erschien der Besitzer des Geschirrs, nach dem— selben recherchirend Der betreffende Arbeiter aber, welcher sich der werthvollen Pferde angenommen hatte, soll ein„brillantes Trinkgeld“ erhalten haben. e. Reichelsheim. An dem Artikel über die hier stattgehabte Fahnenweihe ist zu berichtigen, daß die Fest⸗ redner waren: Seminarlebrer Wahl von Friedberg und Pfarrverwalter Fischer von hier. Echzell. Am 11. Jult felerke der Niddaer Zweig verein der Gustav-Adolf-Stiftung Nachmittags seln Jahres— fest in der Kirche dahser Die Festfeier war von berr— lichstem Wetter begünstigt und es war nicht nur der Empfang äußerst freundlich, sondern auch die Zabl der Festgäste groß. Grünberg. Siebenhundert Jahre sind sett der Gründ— ung der Stadt Grünberg verflossen. Im Jahre 1186 erbaute Landgraf Ludwig III. im südlichen Theile seines Hessenlandes, nicht weit von dem Punkte, wo die von Mainz ber durch die Wetterau zur Weser führende alte Heerstraße die hessische Grenze überschritt(Hessenbrücker Hammer), auf dem ersten im Verfolg dieser Straße ge— legenen Berge eine Burg zur Sicherung jener Grenze. Das auf dem Basaltboden hervorsprießende lebhafte Grün des erkorenen Berges mußte, als man ihn mit der Burg krönte, in die Augen springen, und so erhielt die Burg den Namen„zum grünen Berge“. Zum Gedächtniß an diese Gründung ist nun eine Schrift erschtenen, welche sich betitelt:„Geschichtsblatt zur Erinnerung an das siebenhundertjährige Besteben Grünbergs, berausgegeben bei Gelegenheit des 16. Gesongfestes des Labnthal-Sänger— bundes zu Grünberg am II. und 12. Juli 1888. An der Hand von Glasers„Geschichte der Stadt Grünberg“ zusammengestellt von Georg Schilling“. Allerlei. st. Frankfurt. In Folge der anhaltenden Anzieb— ungskraft, welche die Wiener Gäste im Opernhause aus— üben, hat die Intendanz mit dem Direktor Jauner eine Verlängerung dieses Gastspiels um einige Tage verein— bart. Das Wiener Ensemble wird demnach im Opern— hause noch Montag, Dienstag und Mittwoch auftreten, und dann Donnerstag im Schauspielhause den„Bocecagcelo“ auf vielseltiges Verlangen zum ersten Male zur Aufführ— ung bringen. Die Abschiedsvorstellung der Wlener Gäste findet nunmehr definitlo Sonntag den 25. im Schauspiel⸗ hause statt. Das Opernhaus bleibt von Donnerstag den 22. an bis inel. 28. Juli geschlossen. Frankfurt, 14. Juli. Der bei Eltville gefundene Mann ist der Friseur Imanuel von hler und es steht jetzt fest, daß er sich selbst das Leben genommen hat. Stuttgart. In hiesiger Stadt sind in verschie— denen Bezirken die Menschenpocken ausgebrochen. Die wenigen Kranken wurden zunächst in's Katharinenhospital übergeführt. Von Seiten der Polizei und der Medieinal⸗ behörde sind sofort die umfassendsten Schutzmaßregeln getroffen, um dem Weiterschreiten der Krankheit schon jetzt beim Entstehen Einhalt zu thun. Metz. Daß die Kreuzotter in der Gegend von Metz, obgleich man ihr seit Jahren schon eifrig nachstellt, noch immer bäufig vorkommt, ist sehr bemerkenswerth. Im Etatsjahr 18845 wurden zu Metz 230, 1885/86 302 Kreuzottern behufs Erlangung der Fangprämie abgellefert. Görz. Vor einigen Tagen stürzte sich ein Königs— adler auf einen achtjährigen Knaben, der zwischen Heiden— schaft und Wippach die Kühe hütete. Ein anderer, etwas älterer Knabe, der die Gefahr, in der sich sein Gefährte befand, bemerkte, eilte sofort herbei und schlug mit einem Knüttel nach dem Kopf des Raubvogels, welcher den kleinen Burschen fahren ließ und halb betäubt schwer— fällig fortzufliegen versuchte. Ein zufällig in der Nähe besindlicher Jäger erlegte das Thier, dessen Flügelweite mehr als drel Meter betrug. Madrid. In der spanischen Provinz Granada haben neue Erdbeben stattgefunden, die manchen Schaden angerichtet, aber keinen Bewohner getödtet haben. Der Handel mit afrikanischem Elfenbein. Die Produkte aus dem Thierreich, welche Afrika an Europa abgibt, sind zwar von nur Elfenbein auf den afrikanischen Märkten in einem solchen Maße in den Handel, daß wohl unter allen animalischen Produkten der ganzen Erde wenige in größerem Umfang Gegenstand der Handelsthätigkeit sind. Man hat statistische Daten, wonach alljährlich 40— 50,000 Elefanten erlegt werden muͤssen, damit das allein von England consumirte Elfenbein gewonnen wird. Bedenkt min, welche Unmasse von Elfenbein in China, in Amerika, in Indien verbraucht wird, so gewinnt man eine vatze Vorstellung von dem Vernichtungswerk gegen das in Asien lebende so sehr geschätzte Thier, wozu eine so massen⸗ hafte Consumkion und der stets steigende Preis des Elfenbeins antreibt. In Europa ist London der Hauptmarkt für Elfenbein. Die jährliche Einfuhr dorthin betragt ca. 550 Tonnen im Werthe von 9—10 Million Francs. Für die Consumtion steht Sheffield mit in erster Linie, man kann seinen jährlichen Verbrauch auf 200 Tonnen schätzen. Ein Fabrikant der genannten Stadt hat im Jahre 1878 für sich allein 2560 Elefantenzähne verarbeitet, also das Produkt von 1280 Elefanten! Nach Frankreich wurden im Jahre 1876 152 Tonnen importirt. Das nach Europa ausgeführte Elfenbein kommt meist aus Afrika. An der Ostküste ist Sansibar der Hauptmarkt. Arabische Karawanen treiben in regelmäßiger Weise dorthin Elfenbeinhandel und dringen zu dem Zwecke ins Innere des schwarzen Welttheils bis Nyangwe, ja weiter bis zu den Stanleyfaͤllen und bis zum Aruwimi vor. In den Hafen des Rothen Meeres, in Mo— zambique und in Kapstadt findet gleichfalls Elfen— beinhandel statt. Auf der westlichen Küste, vom Senegal herunter bis St. Paolo de Loando, findet sich ein markiges, im Handel sehr ge— suchtes Elfenbein. Es wird nach seiner Farbe das„silbergraue“ genannt und hat den Vorzug, an der Luft nicht, wie das asiatische Elfenbein und auch das von der afrikanischen Ostkuste stammende, seine Weiße zu verlieren und gelb zu werden. Aus der Gabun- und Angolo-Landschaft vom Niger und von Kamerun kommen die bedeu— tendsten Elfenbeintransporte. Der Hauptstapel— platz an der Küste ist das 200 Kilometer stdlich von der Kongomündung gelegene Dorf Kinsembo, wo sich mehrere englische und französische Fak— toreien befinden. Der Transpzit des Elfen— beins aus dem Innern geschieht durch Karawanen (Schimbuk) von 100 bis 150 Negern, die eine jede selten mit weniger als 50, oft mit 200 bis 300 Elefantenzähnen beladen sind. Die beiden Reisersuten, welche die Karawanen, einer— seits aus dem östlichen Innern, andererseits vom Stanley Pool und San Salvador herkommend, einschlagen, treffen in Kiballa, welcher Ort ca. 50 Meilen landeinwärts, nordöstlich von Am— Elfenbeinmarkt im Innern. Sobald die Nach- richt an die Küste gelangt, daß eine Elfenbein— karawane sich Kiballa nähert, machen sich alle Negermakler von den Küstenplätzen Kinsembo, Ambriz und Ambrizette eiligst auf den Weg, der Karawane entgegen, um dem Chef die Vor— theile ihres Hafenortes für den Austausch des Elfenbeins nahe zu legen und seinen Entschluß bezüglich des weiteren Transportes auf diese Weise zu beeinflussen. Den jährlichen Elfenbein— bis nach Ambriz, kann man auf durchschnittlich 100 Tonnen oder 5 bis 6000 Zähne von jeder Größe schätzen, wie denn ja die Westküste Afrikas das Produkt am reichsten aufweist. Wenn der— einst der obere Lauf des Kongo durch einen Schienenstrang mit Vivi in Verbindung gebracht sein wird, wird ein Theil des Elfenbeinhandels, mit dem Stapelplatz in Stanley Pool(der Kopf— station der Bahnlinie), nach den Faktsreien von Boma und Banana debouchiren. Leopoldville wird dann der große Binnenmarkt für Elfenbein werden, wo das an diesem Produkt so reiche Gebiet des Zumbo seinen Abfluß findet und die brizette liegt, zusammen. Dort ist der wichtigste Z expert von der Westküste Afrikas, vom Kongo M. 0.60— 1.30, Enten per Stück M. 1.20 1.70, Ochsen⸗ egyptischen Sudan weisen großen Reichthum von Elfenbein auf. Lupton Bey, Gouverneur dieser Provinzen, machte vor einiger Zeit bekannt, daß er in seinem„Zaribas“ einen Elfenbein-Vorrath von 2000 bis 2500 Zentner(125 Tonnen) besitze, was einen Werth von 1½ Million Francs aus⸗ macht. Bei den Mombutfons sah Schweinfurth in den Kaufhallen des Koͤnigs(welcher das Monopol dieses Handels hat) eine solche Masse von Elfenbein, das aus der Elefantenjagd er⸗ beutet war, daß das Fleisch allein— meint der berühmte Reisende— der in jenem Lande ge⸗ tödteten Elefanten für die Ernährung der ganzen Bevölkerung genügen würde. Kapitän Hanssens, der die Hauptmärkte an den nördlichen Zuflüssen des Kongo(Übangi, Mon— galla und Itembiri) besucht hat, daß die Haupt⸗ handelsartikel Elfenbein und Sklaven sind. Lieu— tenant von Gele endlich, der jüngst von den Stanleyfällen zurückgekehrt ist, berichtet, wie ihm Tipo⸗Tipo, der berühmte handeltreibende Araber⸗ häuptling, selbst geschildert habe, daß die weiten Landstrecken östlich von den Stanleyfällen bis zum großen See Muta-Asige äußerst reich an Elfenbein seien. Heute noch hat das kostbare Produkt in jenen Gegenden des Innern nur einen relativen Werth, weil Transportmittel und Absatzgelegenheit fehlen. Mit der Schaffung einer Kougo-Eisenbahn am untern Kongo und eines Dampfertransportdienstes auf dem obern Kongo und auf dem Ubangi-Welle aber wird der Riesenstrom der Handelsweg wer— den, auf welchem das Elfenbein wie die übrigen Naturreichthümer des Kongo-Gebiets nach den Stapelplaͤtzen Leopoldville, Boma und Banana gehen. Zum Schlusse noch einige Notizen über die Verbältnisse des Elfenbeinmarktes in Liver⸗ pool. Bekanntlich werden dort jährlich vier Auctionen in Elfenbein abgehalten; die letzte fand am 21. April statt. Es kamen 30 Tonnen zum Verkauf, von welchen aus Gabun 10, dom Niger⸗Gebiet 8 ½, aus der Angola-Landschaft 5 ½j;, vom Kamerun-Gebiet 2 und von andern Punkten der afrikanischen Westküste 4 stammten. 24 Tonnen wurden zu 2—5 Pfd. Sterling unter den Ja—⸗ nuarpreisen abgegeben. Die Preise variiren ius unbegrenzte, je nach Gewicht und Qualitat der Zähne; auch die Provenienz wird berücksichtigt. Prima Gabun-, Kamerun- und Angola-Zähne im Gewicht von 70 und 93 Pfund notirten bis 56 Pfund Sterling. Gute Niger-Zähne(40 bis 65 Pfund) wurden zu 42 bis 48 Pfand Ster- ling verkauft. Verloosung. Oesterreichische 250 fl.⸗Loose vom Jahre 1854. jehung am 1. Juli. Gezogene Serien: Nr. 28 85 132 206 292 346 507 637 713 903 1147 1176 1177 1234 1282 1318 1329 1390 1501 1547 1580 1780 1896 1986 1995 2256 2266 2373 2466 2579 2677 2700 2903 2915 3031 3076 3204 3253 3340 3606 3771 3773 3682(2). Die Prämienziehung findet am 1. Oetober d. J. statt. Handel und Verkehr. Friedberg, 17. Juli. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.75—0.90, Eier 1 Stück 6 Pf. Gießen, 17. Juli. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.80— 0.85, Eier 2 Stück 11 Pf, Käse per St. 5—9 Pf., Tauben per Paar M. 0.45 0.70, ühner per Stück M. 0.90— 1.20, Hahnen per Stück fleisch per Pfund 62—64 Pf., Kuh⸗ und Rindsfleisch 52 56 Pf., Schweinefleisch 54— 60 Pf., Hammeisfleisch 50 66 Pf., Kalbfleisch 46—50 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4 00 7.00, Zwiebeln per Ctr. M. 6—8., Kirschen per Pfund 14-18 Pf. Homburg, 17. Juli. Marktpreise. Kartoffeln (neue) per Malter M. 8, per Gescheid 12 Pf. Eler per Stück 6 und 7 Pf., Butter per Pfd. 1. Qual. M. 110, 2. Jual. M 109. Literarisches. Daheim Nr. 42 enthält: Die Bräute von Moorstätt. Forts.— Eine Weinversteigerung im Kloster Eberbach. Von F. Hey'l.— Das Trauerspiel in Bayern. Mit elf Illustr.— Die Genußmittel im Welthandel.— Am Familientisch: Die Milch ist angebrannt! Lasset die Kind⸗ handelstüchtigen Negerstämme am Kwango dem geringer Mannigfaltigkeit; indessen kommt das Handel obliegen werden. lein zu mir kommen. Von F. Schuback.— In unserer Spfelecke.— Mit einer sllustr. Beilage. Als Stanley Afrika verließ, um nach Europa zurückzukehren, befand sich bereits in Stauley⸗Pool ein Stock von mehr als 3000 Elefantenzähnen. Auch die südlichen Provinzen des ehemaligen Ferner berichtet senslag 6 Mitwoch Honnerste he reltag Eensag — Min Der Säuelll Nauhe soll mit und eln. ab für wege ver 100 9.2 raumt. ftankitt pachtung in Gegt Die können letzteren mitgethe Bak Großher 2795 ö 0 Do beginne des be öffentlie Flur 11. II. Fri 8d S M fangen wald k N 1 D sollen Neferu an di g sufurtg „eicher daß Ne lc Maße 7 potidienstez Welt Handelsweg wer Die de 5 Nediett + 4 erdtt . h. 1 ketten 525 5 beam! Ochsn 1327141 9 mt leis 1 afl 50 1 1 1 6—5 10 1. 1 10 Latte r Dienstag den 20.: Wiener Ensemble-Spiel: Eine Nacht R Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt-Theater in Frankfurt. Opernhaus. in Venedig. Mittwoch den 21.: Der Zigeunerbaron. Von Donnerstag den 22. Jult bis Mittwoch den 8. Juli bleibt das Opernhaus geschlossen. Schauspielhaus. Dienstag den 20.: Wiedereröffnung der Schauspielsalson. Nathan der Weise. Mittwoch den 21.: Ein Tropfen Gift. Donnerstog den 22.: Vorletztes Ensemble-Gastsplel des Theaters an der Wien. Boceagceio. Außer Abonn. Freitag den 23.: Krieg im Frieden. Samstag den 24.: Das neue Gebot. Sonntag den 25.: Abschleds⸗Vorstellung des Ensembles des Theaters an der Wien. Außer Abonn. Freundliche Einladung an die Lehrer und Schulfreunde Friedbergs und von aus— wärts zu dem Vortrage des Herrn Lehrers und Schulvor⸗ stehers Bamberger aus New-Nork über amerikanische Schul— verhältnisse und das Thema:„Die Arbeit im Dienste der Erziehung“, welches derselbe Samstag den 24. Julse., Nach⸗ mittags 5 Uhr, im Stein häußer'schen Garten(bei günstiger Witterung im Freien), zu halten die Güte baben will. Der Zigeunerberon. Geld⸗ Cours. Frankfurt am 17. Juli 1886. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20⸗Frankenstücke 16. 19 16. 15 do. in ½2. 16. l f Englische Sovereings 20. 33 20. 28 Russische Imperkales. 16. 16 Daten 9. 46 9. 41 „al mars 9. 56 9. Dollars in Gold. 2 Wahl, Seminarlehrer. Schmidt, Schulrath. Wasserwärme der Usa: 17. Jult Mittags: 180 Reaumur. 18. Juli Mittags: 190 Reaumur. Walter. 1 1 Ein köstlicher und gesunder Erfrischungstrank ist kaltes, kohlens Wasser mit ctrea/ Aachener Magenbehagen von Aug. Widtfeldt. Niederlage bet W. Bernbeck. 2772 Mineralbrunnen-Berpachtung Der Schwalheimer Mineralbrunnen, alt rennomirter Säuerling, eine halbe Stunde von Friedberg und Bad⸗ Nauheim, Stationen der Main-Weser⸗Eisenbahn gelegen, soll mit Wohn-, Betriebs- und Wirthschaftsgebäuden und einem Areal von 11750 Ometer Inhalt von jetzt ab für die Dauer von 15 Jahren auf dem Submissions⸗ wege verpachtet werden. Termin hierzu ist auf Montag den 9. August d. J., Vormittags 10 Uhr, dahier anbe— raumt. Die Offerten sind bis zu dieser Zeit versiegelt, frankirt und mit der Aufschrift„Mineralbrunnen-Ver— pachtung“ versehen, zu übergeben, ibre Eröffnung findet in Gegenwart der erschlenenen Submittenten statt. Die Pachtobjecte, sowie die Submissionsbedingungen können von jetzt ab eingesehen werden; Abschrift von letzteren wird gegen Einsendung von 1 M. Coptfalgebühren mitgetheilt. Bad⸗Nauheim am 19. Jult 1886. Großherzogliches Salinen und Bergamt Bad-Nauheim. 2795 Jäger. Holzversteigerung. Donnerstag den 22. d. Mts., Morgens 9 Uhr beginnend, kommen im Domanialwald Frauenwald, Schlag VIII, zur Versteigerung: 175 schäleichene Baum- stützen, 28 Rm. do. Knüppel, 7043 dergl. Wellen und 12 Rm. Hauspähne. Ober⸗ Rosbach, 15 Juli 1886. Großherzogliche Oberförsterel Ober Rosbach. Strack. 2751 Hofraithe-Versteigerung. Dienstag den 20. Juli l. J., Vormittags 11 Uhr, soll in hiesigem Nathhaus die nachbeschriebene Hofraithe des verstorbenen Louis Leopold erbvertheilungshalber öffentlich meistbietend versteigert werden: Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Meter. 11. 652. 269. Hofraithe in der Stadt, 11. v. 653. 122. Hofraithegrund(Weg) daselbst. Friedberg den 16. Juli 1886. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 2762 Stein häußer. Schälholzversteigerung. Mittwoch den 21. d. Mts., Vormittags 9 Uhr an⸗ fangend, sollen in dem Gräflich zu Rantzau'schen Schneider— wald bei Ziegenbertz versteigert werden: N 10200 schwere Schälholz⸗Wellen, 2300 leichte Eichen-Wellen. Zlegenberg den 14. Juli 1886, Die Gräfliche Verwaltung. Sommerlad. Bekanntmachung. f Donnerstag den 22. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Assenheim die nachgenannten Lieferungen und Arbeiten in öffentlicher Versteigerung an den Wenigstnehmenden zur Ausführung vergeben werden: M. Pf. Lieferunz von 83 ebm Mauersteinen franeo 79 20 65 70 60— 46 60 364 68 250 65 40 Markt-Verlegung. Da der auf den 25. Juli d. J., als am Jakobus⸗ ende Krämermarkt auf einen Sonntag tag, dahler abzuhalt t derselbe auf Montag den 26. und fallen würde, so i Dienstag den 27. Homburg v. Juli d. J. verlegt worden. d. H. den 15. Juli 1886. Bürgermeister⸗Amt. Holzversteigerung. Mittwoch den 21. Juli 1886, Vormittags 10 Uhr anfangend, kommen im Freiberrlich von Löw'schen Walde zu Steinfurth, Distrikt Thiergarten: 11000 Eichen Schälholz⸗ Wellen, 200 Eichen Stangen(Baumstüͤtzen) zur Versteigerung. Steinfurth am 16. Juli 1886. Frelherrlich von Löw'sche Renteiverwaltung. 2774 Huber. Versteiger ersteigerung. Mittwoch den 21. d. Mts, Nachmittags 1 Uhr, soll verschledenes, der hiesigen Gemeinde zustehendes Ab bruchholz, darunter 40,6 Meter lange Dachsparren, mehrere Dachpfetten, Riegel, Pfosten u. dergl., einige Hundert brauchbare Dielen, mehrere noch gute Thüren, 8 große, gut erhaltene Fenster und sonstiges Gehölz, auf Ort und Stelle am Schulhaus öffentlich meistbietend versteigert werden. Fauerbach b. Fr. am 17. Juli 1886. Großherzogliche Vürgermeisterei Fauerbach b. Fr. Neisel. 7 5 8 2 Obligations Verloosung. Bei der bier erfolgten Verloosung der Partial— Obligationen ist die Nummer 43 à 685 M. 79 Pf. rückzahlbar geworden, was dem Inbaber derselben mit dem Anfügen mitgetheilt wird, daß der Betrag bis zum 1. November 1886 bet hiesiger Gemeindekasse in Empfang zu nehmen ist, da eine weitere Verzinsung von jenem an nicht mehr stattfindet. Ober Erlenbach am 16. Juli 1886. Großherzogliche Bürgermeisterel Ober-Erlenbach. Weith. 1 1 7 1—* g 6 0 Mobilien-Versteigerung. Donnerstag den 22. Juli, Vormittags 9 Uhr, sollen in der Bebausung des G. Ph. Müller zu Ober-Wöll⸗ stadt nachfolgende Gegenstände versteigert werden: Citrea 10— 12 Ohm Apfelwein, 28 Stückfaß verschie— dener Größe, 1 Apfelmühle, 1 Obstpresse mit eiserner Schraube, 1 noch fast neue Drehbank, verschiedene Bütten, 1 gußetserne Pfuhlpumpe, 3 Hühner und Haus- und Küchengeräthe. Ober⸗Wöllstadt den 20. Juli 2782 2783 1886. S 9 Tage. — — * — 1 * 1231 Mit den neuen Norddeutschen Lloyd kann man die Reise von Bremen nach Amerika in 9 Tagen Näheres bei dem General-Agenten Chr. Emil Derschow, Offenbach a. M., und dessen Agenten Isidor Schulhof, Friedberg, N. Spieselberger in Butzbach. Ein kräftiger Junge kann die Bäckerei erlernen bei machen. A. Schleußner. 2779 2781 Wittwe Engel. Fruchtreffe, sowie dazu passende Sensen empfiehlt billigst 266 P. Theis. Herten Damen-! Kinderhenden empfehlen in größter Auswahl billigst J. Fürth's Erben. 1. Neue Kartoffeln verkauft per Gescheid 12 Pf., bei groͤßerem Quantum billiger 2737 Fr. Gunderloch. 2 40 Fr. Beecht's 687 Wagen Fabrik, Mainz, Carmelitenstraße 12 und 14, empfiehlt ihr stets reichhalt. Lager aller Arten Luxuswagen bester Qualität, sowie eine Anzahl gebrauchter Wagen. Aus der Liquldationsmasse einer großen Cigarren⸗ fabrik sollen ea. 1000 Mille Cigarren, Habana-Ausschuß, die einen rellen Kaufwerth von 60 M. haben, zu dem billigen Preise von 45 M. pr. Mille verkauft werden. Ebenso 200 Mille reine Farben im Kaufwerth von 80 M. zu 60 M. pr. Mille. Dieselben sind aus den besten brasiltanischen, ost- und westindischen Tabaken rein und gut gearbeitet. Post-Packete von 5/10 zu 23 und 30½ M., 1/10 zu 5 und 6½ M. ver⸗ sendet franeo gegen Cassa oder Nachnahme Der Liquidator C. A. Dormeyer in Detmold. versendet Anweisung zur Rettung von Trunksucht. 3 Leßtere besestigt nach der berühmten Methode des Dr. v. Brühl, mit auch ohne Vorwissen, M. Falkenberg, Berlin NO., Friedenstr. 105. Täglich eingehende, sowie 100te gerichtl. geprüfte Dankschr. bezeugen die Wieder⸗ kehr des häuslichen Glückes.(à 336/07 B.) Bergmann s 2* 5* 2 2 Original-Theerschwelelseile von Bergmann& Co., Frankfurt a. N. Allein ächtes, erstes und ältestes Fabrikat in Deutsch- land. Anerkannt von vorzüglicher Wirkung gegen alle Arten Hautunreinigkeiten, Sommersprossen, Frost- beulen, Finnen ete. Vorräthig Stück 50 Pf. bei Apo- theker Lüsen. 228 Haurer, 3—4 tüchtige, für Aecord- resp. Taglohn-Arbelten werden 2776 Unentgeltlich angenommen. g l Näheres bei A. Arnold, Nieder Wöͤllstadt. 2778 24 Attien-Juckerfabrik Wetterau. Die Herren Actionäre der Actienzuckerfabrik Wetterau werden hiermit zu der am Mittwoch den 4. August c., Vormittags 10 Uhr, im Rathhaussaale zu Friedberg stattfindenden ordentlichen General versammlung einberufen. Tagesordnung: 1. Genehmigung der Bilanz und Gewinn- und Verlust-Rechnung, der Anträge über die Gewinnvertheilung und Ertheilung der Decharge. 2. Aenderung des§. 1 des Gesellschaftsstatuts. Die Empfangnahme beglaubigter Vollmachten, sowie die Ausgabe der Einlaßkarten findet nur in der Zeit zwischen 8 bis 10 Uhr Vormittags statt. Friedberg den 15. Juli 1886. Der Vorstand. Neu! Cementplatten, Neu! 2789 feinster, billigster Belag für Küchen, Vorplätze ꝛc. liefert unter Garantie Frankfurt a. M. (F. à 134½/.) Weber& Rübenach Nachf JW. schenk. Obermainstr. 2. Wegen vorgerückter Saison verkaufe Sonnenschirme und Strohhüte für Herren und Damen unter Einkaufspreis. 2640 HA. Friedrich. gaetraße Nr. 27 neben der Post. Der An⸗ und Verkauf von Staatspapieren, Loosen& Coupons mird bestens, billigst und diseret besorgt von 2715 G. Schulhof in Frledberg. Portland-Cement, 0 ieh schwarzen Kalk aan, eres Frankfurt a. M. Weber& Rübenach Nachf., (F. ö 134¼.) J. W. Schenck, Obermainstraße 2. Gelér- und Einmachgläser, wie Pergamentpapier empfiehlt 2749 Assenheim. Carl Bauer. Größere schriftliche Arbeiten 5 1 5 Vervielfältigungen in's Haus zu über— nehmen gesucht. Ausführung schnell in eorreeter schöner Canzleischrift Näheres bei der Exped. d. Anz. 2576 5 8 8 Petroleumsässer kaufen zu höchsten Preisen M. Strauss& Co., (H. 6575b.) Mannheim. andelkleien- eike, mildeste aller Seifen, besonders zum Waschen und Baden kleiner Kinder. Vorräthig à Pack.= 3 St. 50 Pf. bei Apotheker Lühn. 2479 Das Schuhmagazin Spier& Kupfer, gegenüber dem Nathhaus, ist auf das Reichhaltigste assortirt und hält sich für die Sommer-Saison bestens empfohlen. Wohnung. In meinem neuen Hause ist der erste und zweite Stock noch zu vermiethen und kann sofort bezogen werden. 2729 Ch. Ulrich II. Eine Kleidermacherin hat noch einige Tage frei in und außer dem Hause. Zu erfragen bei Wittwe Lotz neben der Schillerlinde. 2559 Neue Grünkerne 2773 bel Wilhelm Fertsch. Fertige Strohsäcke, fertige Betttücher, per Stück M. 2., M. 2.25, M. 2.50, M. 2.75, M. 3., M. 3.25. M. Netscher. Fruchtreffe, per Stück M. 1.05, bei 2790 Carl Damm, Usagasse. Feinste Gothaer Cerpelatwurst empfange ich täglich in frischer Sommerwaare. 2671 Wilhelm Fertsch. P72 TTT Rih⸗& Strohhüte, Herren- d& Damen-Sonnenschirme, Regenschirme, Kappen jeder Art in größter Auswahl zu billigen Preisen. C. Kalbfleisch. 2716 Vorräthig in der Buchhandlung von Cax! Bindernagel in Friedberg und Bad-Nauheim: Der erfahrene Rathgeber beim Einmachen von Früchten und Gemüsen und bei der Bereitung von Fruchtsüften, Geleéc's ꝛc. von Lovica von Pröpper. Zweite Auflage. Preis 50 Pf. 2 (Verlag von Jul. Püttmann in Kölu a. Rh.) 2571 Neue Holl. Vollhäringe 2707 bei Wilhelm Fertsch. Statt jeder besonderen Anzeige: Adelheid Reichenberg, Heinrich Maas, Verlobte. Friedberg 2784 ,— Cbangelischer Verein. Mittwoch den 21. Jull, Abends 8 Ubr, gesellige Vereinigung im Saale des Windecker'schen Felsenkeller, bei der auch Damen willkommen sind. 2794 Der Vorstand. im Juli 1886. 2792 FC Dehnbares Original⸗— Gesundheits 5 Corselt magenleldenden Damen besonders sehr zu empfehlen, zu habei bei 2708 Heinr. Diehl, Usagasse. Fischerei-Erlauhnißscheine werden in dem von mir gepachteten, sehr fischreichen 2781 Revier ausgestellt. Friedberg. C. Walter. Ein tüchtiger Bürstenmacher⸗Geselle findet auf hohen Lohn Arbelt bei Theobald Steinel, 2786 Bürstenmacher. negenschirme in größter Auswahl billigst bei 2775 Fritz Schmidt, Kaiserstraße. Ein sehr gut erhaltenes 2743 Pianino wird billigst verkauft. Wo? sagt die Exped. d. Anz. Kinder⸗Pelocipede in solidem Fabrikat äußerst billig bei 2791 Carl Damm. Usagasse. 3 Ganz leichte Auterjacken& Ankerhosen zu billigsten Preisen bei 2641 K. Friedrich. 1 bis 2 möblirte oder unmöblirte Zimmer sind zu vermiethen. Wo? sagt die Exp. d. Anz. 2780 2785 sucht W. Gärtner. Glycerinseise per Pfund 55 Pf., Toilettenseife„„ 50, 5 I 2787 empfiehlt J. A. Windecker. gesucht be! 22730 Wittwe Engel. Im Reinigen von Bettfedern empfiehlt sich Frau Möbs, 88 wohnhaft in der Burg im v. Löw'schen Thorhause. Ein schön⸗möblirtes Zimmer, mit oder ohne Cabinet, ist billig zu vermiethen. Naäheres bei der Exped. d. nd. 2621 Pfirsichblüthen- Seife von prachtvollstem Wohlgeruch, erzeugt durch ihren starken Glyceringehalt eine zarte, geschmeidige, blen- dendweisse Haut. Vorräthig à Pack., enth. 3 Stück, 40 Pf. bei Apotheker Luhn. 2268 Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Pttiräderige Velocipede empfiehlt à M. 10., M. 12., M. 16., M. 20., M. 25. Ph. Dan. sümmich. Ein tüchtiges Dienstmaͤdchen 1 * — ird. — Annonce 5 — Bette 5 9 Betref weiter Kreis ka „ De vom 1. Direkit Religle Gerau IV judense zum g erna. Nr. Nr.. Regt. Komm fetzt, Nr. Einen Hausburschen der h liner der 9 beant stofku Eingt N zufeit 0 Aben