nendt, 2 be ner II. lfisch E Ferit. tschmied 5 aa mahnen indernagel 1 1 2 ——— 22 2 1886. Jamstag den 20. februar. 1 Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad-Nauheim Montag, Mittwoch Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, und Freitag Abend ausgegeben. Donnerstag und Samstag. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei k uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Oroßberzogliches Ministersum des Innern und der Justiz hat dem Ortsvorstande zu Allendorf an der Lumda die Erlaubniß ertheilt, in Verbindung mit dem im Frühjahr d. J. daselbst stattfindenden Markte eine Verloosung von Vieh und landwirthschaftlichen Gegenständen zu veranstalten. Es dürfen dabei höchstens 5000 Loose A 1 M. zur Ausgabe gelangen und muͤssen mindestens 70% des Bruttoerlöses aus den Loosen zum Ankauf von Gewinnsten verwendet werden. Der Vertrieb der Loose im Großherzogthum ist gestattet. b Friedberg den 17. Februar 1886. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf die in der Versammlung vom 6. l. Mts. stattgehabten Verhandlungen laden wir Sie nunmehr ein, dem Gemeinderath zu eröffnen, daß für den Kreis Friedberg die Errichtung von drei Naturalverpflegungsstationen projectirt ist und sich derselbe dahin zu äußern hat, ob er im Prinzip der projectirten Kreisinstitution zustimmt oder nicht. Die in dieser Hiusicht ergehenden Beschlüsse sind bis zum 15. März l. J anher einzusenden. Dr. Braden. Betreffend: Ueberwachung der gegen Entgelt in fremde Verpflegung gegebenen Kinder unter 6 Jahren. Friedberg den 19. Februar 1886. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir erinnern diejenigen von Ihnen, welche unserer Verfügung vom 6. Januar, Kreisblatt Nr. 4, und vom 12. Februar, Kreisblatt Nr. 20, noch nicht nachgekommen sind, wiederholt an umgehende Erledigung derselben bei Meidung von Strafe. J. V.: Dr. Wallau. Betreffend: Maßregeln gegen das Vagantenthum, hier die Errichtung von Naturalverpflegungsstattonen. Betreffend: Das Militärersatzzeschäft pro 1886. Friedberg den 19. Februar 1885. Der Civilvorsitzende der Großh. Ersatz-Commission Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises. Einige von Ihnen stehen noch mit Einsendung der Stammrollen im Rüͤckstande. Sind dieselben nicht bis zum 22. J. Mts. ein⸗ gelangt, so werden dieselben durch Wartboten abgeholt. Dr. Braden. Edictalladung. Nachdem wider den im Bezirk der 49. Infanterie Brigade austzehobenen Rekruten Conrad Heinrich Wagner, geboren am 26. März 1863 zu Ober ⸗Ros bach, Kreis Friedberg, der förmliche Desertionsprozeß eröffnet worden ist, wird derselbe biermit aufgefordert sich sofort bet seinem Truppentheil zu gestellen, spätestens aber in dem auf Dienstag den 1. Juni 1886, Vormittags 9 Uhr, anberaumten Termin vor dem unterzeichneten Gericht zu erscheinen, wid rigenfalls die wider ihn ein⸗ geleitete Untersuchung geschlossen und er in eine Geldbuße von 150 bis 3000 M. verurtheilt werden wird. Darmstadt den 16. Februar 1886. Großberzogliches Mericht der Großherzoglich Hessischen(25.) Division. Deutsches Reich. Pest. Ein D erbebe. Ueber noch rechtsanhängige Sachen, wie den Vor⸗ 5 ministerteller Erlaß untersagt fall auf dem Frankfurter Friedhofe, müsse er jede Er- 5 8 legen welche man ohne Beweis schwere Beschuldigungen Darmstadt. Dem Ministerialrath Muller wurde die Genehmigung zur Uebernahme der kommissarischen Funktionen des Reichsbevoll— mächtigten für Zoͤlle und Steuern zu Hannover ertheilt und demselben der Titel Geh. Ober— finanzrath verliehen, der vortragende Rath für Steuerwesen, Geh. Obersteuerrath Baur zum Ministerialrath und zum Vorsitzenden der Ab— theilung für Steuerwesen, der Obersteuerinspektor Engisch in Gießen zum vortragenden Rath im Ministerium mit dem Amtstitel Obersteuerrath und der Hauptsteueramtsassistent 1. Kl. Irle in Mainz zum Steuerkontroleur ernannt. Berlin. Dem Bundesrath ist eine seit langer Zeit allseitig gewünschte Vorlage, be— treffend die Handhabung einer schaͤrferen Con— trole im Verkehr mit Kunstbutter, zugegangen. — 18. Febr. Der Bundes rath hat in seiner heutigen Plenarsitzung dem Gesetzentwurf über das Branntweinmonopol zugestimmt. Bei der Abstimmung haben sich die süddeutschen Staaten derselben enthalten. Hamburg und Bremen stimmten gegen das Monopol. — 17. Febr. Reichstag. Der Antrag des Grafen 5. Moltke, betreffend die Abänderung des Militärpensions— zesetzes, wurde wegen Erkrankung des Antragstellers von der Tages ordnung abgesetzt. Abg. Hasenelever begründet „lerauf seinen Diätenantrag. Abg. v. Kardorff wendet ich gegen den Antrag und hält es für unnöthig, so er— olglose Anträge immer zu wiederholen. Abg. Meyer Halle) ist prinziplell für den Antrag, aber gegen dle zussichtslose stete Wiederholung desselben. Das Haus ritt sefort in die zweite Lesung ein und nimmt denselben mit Stimmenmehrheit debattenlos an. 18. Febr. Der Reichstag berleth in seiner heutigen Sitzung zu— vächst die Denkschrift über den kleinen Belagerungs zustand. Abg. Vlereck behauptet, der Belagerungszustand labe sich als nutzlos und überflüssig erwiesen; das Socialistengesez habe nur anarchtstische Tendenzen ge— züchtet; baß letztere nicht welter um sich gegriffen, danke nan nur der Soelaldemokratie. Abg. Frohme wendet ich gegen die Handhabung des Soelallstengesetzes durch ie Polizel. Minister v. Puttkamer lehnt jede Ver⸗ entwortung für Aus schreitungen der Polizei ab und tritt Henso energisch für die Pflichtreue der Beamten ein, London, 17. Febr. klärung ablehnen. Werbungen und Sammlungen zu Gunsten einer — 18. Febr. Die Reichstags Commisston ung iche, Legion* Nn zur Vorberathung der Anträge, für eine Reihe egen von 9 9 3 en von Handwerken die Forderung des Befähigungs⸗ bee 1 die 5 1 mi itärisch nachweises aufzustellen, nahm heute die Para- 0 die Besi der 2 r aufgeregt graphen 14e und 14h an. Der erstere bestimmt, dagen 157 eee 12* 1 Gua daß der vorgeschriebene Befähigungsnachweis de 224 he sich weigern, eine Loßnerdetene d auch durch das Zeugniß einer staatlich aner⸗ 3 t kannten gewerblichen Unterrichtsanstalt nach den n Bestimmungen der Landesregierung ersetzt wer— den kann. bedingung für die Zulassung zur Meisterprüfung eine dreijährige Lehrlingszeit, eine dreijährige Gesellenzeit und das zurückgelegte 24. Lebensjahr. Kiel. Auf der Heimreise befindet sich das aus den Kreuzer-Fregatten„Stein“ und„Moltke“, den Kreuzer⸗Corvetten„Adriadne“ und„Sophie“ zusammengesetzte Schulgeschwader, welches im October v. J. Wilhelmshaven verließ, um sich über Plymouth, Madeira, Porto Grande nach Barbados und den Antillen zu begeben. Nach— dem das Geschwader längere Zeit in den west— indischen Gewaͤssern gekreuzt und die deutsche Flagge in verschiedenen Häfen gezeigt hatte, steuerte dasselbe wieder nach dem Atlantic, um von dort den Cours nach der Heimath zu nehmen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 16. Februar. Abgeordnetenhaus. Bei Berathung der Regier— ungsvorlage betreffend die Uebernahme der Prag-Duxer Eisenbahn seitens des Staates brachte Abg. Steinwender eine Reihe von Be— schuldigungen gegen den Handelsminister Baron Pino vor. Dieser wies die Behauptungen Steinwender's zurück, bezeichnete dieselben als Verdächtigungen und Verläumdungen und er— klärte, er werde seine Handlungsweise vor jedem Richter vertreten. — Die Pferde-Ausfuhr aus Bosnien und der Herzegowina nach dem Auslande ist verboten. Daily News“ erfährt: Nach Ankunft der zur * Paragraph 147 fordert als Vor. Verstärtung der britischen Flotte in der Suda— Bai beorderten zwei Kriegsschiffe werden sofort die Operationen beginnen, um die griechische Flotte kampfunfähig zu machen. — 17. Febr. Die Socialistenführer Burns, Hyndman, Champion und Williams erschienen heute vor dem Polizeigerichtshof unter der An— schuldigung, am 8. d. auf dem Trafalgar-Square aufrührerische Reden gehalten zu haben, durch welche eine Menschenmenge zum Aufruhr und Straßenraub aufgereizt wurde. Der Staats- anwalt beantragte, die Angeschuldigten vor die Assisen zu verweisen. Italien. Rom. Von hier wird dem „Reuter'schen Bureau“ gemeldet, daß die Mehr— heit der Rathgeber des Papstes die Zugestaͤnd— nisse, die Fürst Bismarck in dem von ihm dem Papste unterbreiteten Kirchenplaue gemacht hat, als unzureichend erachte. Türkei. Konstantinopel, 18. Febr. Es heißt, Rußland habe nunmehr dem türkisch-bul— garischen Abkommen, ausgenommen dem mili— tärischen Arrangement, zugestimmt Rumänien. Bukarest, 15. Febr. In der heutigen Sitzung der Friedensconferenz wurde der Artikel 2 des Friedensvertrages, betreffend die Feststellung der Grenze, angenommen. 18. Febr. Der Fuͤrst von Bulgarien erneuerte in dringendster Weise, hinsichtlich des morgigen Ablaufs der Kündigungsfrist des Waffen— stillstandes, sein Verlangen betreffs Sicherstellung gegen militärische Ueberraschungen. ä—ů— Rumelten. Philippopel, 17. Febr. Fürst Alexander kam hier heute, begleitet von dem Prinzen Franz Joseph von Battenberg und dem Minister-Praͤsidenten Karaveloff, an und wurde feierlich empfangen. Die Stadt war festlich geschmückt und Abends illuminirt. Gleich nach der Ankunft im Palast machten die Consuln dem Fürsten ihre Aufwartung. Griechenland. Athen, 16. Febr. Es heißt, England sei bei der hiesigen Regierung nochmals für die Demobilistrung der griechischen Armee eingetreten. Seitens der anderen Maͤchte sei dieser Schritt unterstützt worden. Aus Stadt und Land. Friedberg. Vlellescht ist manchem unserer Leser von Interesse zu erfahren, daß der langjährige frühere Pfarrer von Ober Rosbach, jetziger Dekan Dr. Strack in Lang-Goͤns, am 8. März d. J. sein 50lähriges Jubt läum begehen wird. h. Frledberg. Die am 14. Februar stattgehabte Abendunterhaltung des Gesangvereins„Concordia“ ver— dient es nach Lelstung und weten der wohlthätigen Ver— wendung des Eintrittsgeldes, daß wir darüber berichten. Das schön gewaͤhlte mannichfaltige Programm bestand bekanntlich aus zwölf Concertnummern, einem Schwank und einem Lustsplel. Studtosus Hanau hatte einen ent sprechenden, sehr schoͤnen Prolog in poetischer Form ver— faßt und vorgetragen. Die Conecertnummern wurden durchweg, Chore wie Quartette, Duette und Sologesänge präeis, rein, frisch und wirksam vorgetragen. Studlosus Halm aus Gießen hat mit seiner prächtigen Barkton— stimme die Zuhörer hocherfreut und zu lebhaften Bei— fallsäußerungen hingerissen. Hervorzuheben sind auch die Leistungen zweier Damen im Gesang. Dem Gesangs— dirigenten, Taubstummenlehrer Schneider, macht die Coneertleistung alle Ehre. Die theatraltschen Leistungen erfreuten sich ebenfalls großen Beifalls der Anwesenden, man spielte natürlich, gewandt und unerschrocken. Wir wünschen dem Verein ferneres Gedethen auf der betretenen Bahn. Für den für unsere Suppenküche erhaltenen Be trag sagt man auch hier besten Dank. r. Bad⸗Nauhelm. Saltnen-Rentmeister Nebhuth hier wird heute(Samstag) Abend im Deutschen Hofe, gelegentlich der General-Versammlung des hiesigen Spar und Vorschußvereins, einen Vortrag über die Postspar— kassen halten und soll bei eventueller Annahme der von dem Referenten aufgestellten Thesen eine Resolutton zu Gunsten dieser Einrichtung an den Reichskanzler abgeschickt werden. Die Person des Vortragenden, wie der zeit— gemäße Gegenstand und der gemeinnützige Zweck desselben versprechen einen interessanten Abend. b. Bad⸗Rauheim, 18. Febr. Von dem Elsaß und der Bergstraße wird gemeldet, daß der Storch dort— selbst bereits angekommen sei; ein Gleiches können wir auch von hler melden, nur kam er hier nicht allein, son— dern brachte einem hlesigen Einwohner das sechs zehnte Kind mit. Ueberhaupt hört man, daß die Störche dieses Jahr ganz besonders freigebig gestimmt sein sollen. i. Steinfurth. Am vorigen Samstag wagte sich der 12jährige Sohn einer hlesigen Wittwe trotz der ein— getretenen milden Witterung auf das Eis der Wetter und brach an einer mindestens 9— 10 Fuß tiefen Stelle eln. Auf das Geschrel eines anderen Knaben(des ein— zigen, der in der Nähe war) eilten 2 Männer herbet, welche den Knaben vorerst vom Ufer aus herauszuziehen suchten. Als dies nicht anging, trat der eine von ihnen, der Ortsdiener Ludwig Alban, Vater von 4 Kindern, auf das schwache Eis, ergriff den Knaben, brach aber auch in demselben Augenblick ein und fiel ebenfalls in die Wetter. Außer Stande, sich und den Knaben aus dem tiefen und starkströmenden Wasser an's Ufer zu retten, weil das Els bei feder Berührung einbrach, wäre Alban mit dem Knaben sicher ertrunken, wenn er nicht von inzwischen herbelgeeilten Männern vermittelst eines kräftigen Stockes herausgezogen worden wäre. Der Knabe, der inzwischen wiederholt untergetaucht, aber auch wieder emporgekommen war, wurde nun rasch vermittelst einer Stange ebenfalls an das Ufer befördert und somit glücklich gerettet. o. Okarben. Von welcher Bedeutung für die Landwirthschaft eine rationelle Viehzucht— insbesondere eine zielbewußte Reinzucht— ist, zeigte sich bei der vor einigen Tagen bei der von Frau Stoll Wittwe zu Nieder— Woͤllstadt abgehaltenen Versteigerung des landwirthschaft— lichen Invenkars. Der leider zu früh verstorbene Stoll war ein tuͤchtiger, intelligenter Landwerth, besonders ein Viehzüchter, der durch fortgesetzte Relnzucht der Berner Race einen werthvollen Rindvlehstand erztelte. Dle ein— zelnen Thiere wurden zu hohen Preisen ersteigert, bel— sptelswelse eine Kalbin(Erstling) mit einem zehntagalten Kalbe zu der ansehnlichen Summe von 495 Mark von Pachter L. in O. erstanden, und der Käufer setzte das zehntägige Kalb sofort wieder zu dem Preise von 95 M. ab. Der erzielte Preis von 495 Mark entspricht dem gegenwärtigen Werthe von 30 Malter Weizen. Dleses Resultat ist ein sprechender und auch klingender Beleg zu den Ausführungen des Directors des landw. Bezirks- verelns Frledberg, Kreisraths Dr. Braden, auf der letzten Generalversammlung betreffs des Faselwesens. Möchten es doch die Gemeindevorstände, in deren Hände der Ankauf und die Pflege der Zuchtbullen liegt, begreifen und beherzigen, daß nur durch eine fortgesetzte, eonsequente Einführung des besten Zuchtmaterlals, welches den Be⸗ dürfnissen der betr. Viehhalter entspricht, nach und nach ein werthvoller Rindviehschlag erzeugt werden kann. Wenn bel dem Ankaufe auf 50 oder auf 100 Mark, bet dem Vertzeben des Zuchtbullen an elnen Halter auf 10 20 Mark gesehen wird, so ist das am un rechten Orte gespart, und ein solches Sparen ist Ver— schwendung. Wenn in einem Orte, wo schon jahrelantz bet Ankauf und Haltung der Zuchtbullen richtig ge— wirthschaftet wurde, wodurch auch ein tüchtiger Stand von Mutterthleren entstanden ist, fsedes Kalb, deren etwa 60 jährlich von einem Bullen stammen, nur 15 Mark mehr gilt wie solche an Orten mit vernachlässigter Zucht, und wenn in den letzteren Orten aus gleicher Ursache 20 bis 30 Kühe nicht trächtig bleiben, also überhaupt kelne Kälber verkauft werden können, dagegen aber ein „Kuhhandel“ mit allem, was drum und dran hängt, nöthig wird, so ist gewiß der Beweis erbracht, daß das Sparen— wollen an dliesem Platze große Verschwendung ist. r. Ostheim. Am letzten Sonntag veranstaltete der hiesige Krlegerverein eine theatrallsche Abendunterhaltung, welche einen überaus glänzenden Verlauf nahm. Zur Aufführ— ung kam„Der Datterich“. Der große Saal war dicht gefüllt, es mochten wohl über 300 Personen von Ostheim und aus der Umgegegend anwesend gewesen sein und fanden die zahlreichen höchst gelungenen Seenen den außer— ordentlichen Beifall des Publikums. Der Musikverein von Hoch Weisel, der sich bei früheren Gelegenheiten durch seine tüchtigen Leistungen so vortheilhaft hier eingeführt hatte, trug wesentlich zum Vergnügen bet. Die Ein— nahme, welche zu einem wohlthätigen Zweck verwendet wird, war eine sehr zufrledenstellende. Büdingen, 17. Februar. Die gestrige Feier des 25jähtigen Antritts der Standesherrschaft des Fürsten Bruno zu Ysenburg und Büdingen nahm einen ebenso würdigen wie befriedigenden Verlauf. Während am Vor— mittag die Beamten, das Gymnasium, der Stadtvorstand u. s. w. dem hohen Jubilar ihre Glüͤckwünsche dar brachten, hielten am Nachmittag die Vereine und Schul— kinder Büdingens unter Musik ihren Einzug in das Schloß. Treue Anhänglichkeit an das fürstliche Haus und aufrichtige Verehrung für den Fürsten fand in Ge— sängen und Ansprache warme Bekundung und freundliche Erwiederung in dem Hinwels auf die lange Zeit un— wandelbar bestehenden, innigen und schönen Bezlehungen zwischen Büdingens Standesherrschaft und Vürtzerschaft. Darmstadt, 14. Febr. Heute tagte im Saale des Ludwigsbahnhofs dahier eine zahlreich besuchte Ver— sammlung des„Vereins ehemaliger Studirender“, sowie eine Anzahl der angesehensten Einwohner Darmstadts, berufen zum Zweck einer Beschlußfassung über die 50lährige Jubelfeter der technischen Hochschule. Es wurde vorläufig folgendes Programm festgestellt: Am Vorabend, 1. Juli: Fackelzug; Begrüßung der Festtheilnehmer in Ritsert's Brauerei durch den Verein ehemaliger Stu— dirender. Am 2. Jull: Empfang der Gäste im Festsaal der technischen Hochschule, Besichtigung der Ausstellung graphischer Arbeiten, Modelle ze. daselbst; Gang nach dem Saalbau, woselbst ½12 Uhr Festaetus; Nachmittags 3 Uhr Festessen; Abends 8 Uhr Gartenfest mit Ball im Saalbau. Am 3. Jull: Morgens Versammlung ehe— maliger Studirender, Frühschoppen mit Concert im Saalbau; Nachmittags Besichtigung von Bauarten und industriellen Anlagen Darmstadts, des Museums ne.; Abends Großer Festeommers. Am 4. Julit Ausflug in die Bergstraße. Darmstadt. Der Darmstädter Hof auf der Zell in Frankfurt, das Fürstenhaus, welches sich nun in ein Geschäftshaus verwandeln wird, gehörte der hessischen Fürstenfamtlie selt dem Jahre 1627. Ein früherer Be— sizer der Llegenschaft war Claus Bromm, welcher zu 9 selner Zelt(der ersten Hälfte des 16, Jahrhunderts, er starb 1587) einen Bau aufführen ließ, der in hohem Grade die Anerkennung der Kunstverständigen fand. Thelle der Claus Bromm'schen Behausung find noch vor⸗ handen; sie bilden denjenigen Theil der Hofgebäude, welche an den Russischen Hof angrenzen. Später kam die damals„Sandhof“ und„Overbeck'sches Haus“ ge— nannte Besitzung, in mannigfachem Wechsel des Elten⸗ thümers an die Stadt, welche sie im Jahre 1826 in Tausch gegen das Klapperfeld und 4000 fl. baar an Darmstadt abtrat. Darmstadt. Dr. med. Habicht, der den Sanktäts⸗ zug für die Bulgaren dorthin begleitete und in den dor⸗ tigen Lazaretben thatlg war, ist am 13. Februar wieder hier eingetroffen. Nach Vollendung seiner ärztlichen Thätigkeit in Sofia nahm er seinen Rückweg über Con⸗ stantinopel, Griechenland und Itallen. Mainz, 17. Febr. Unserer Sicherheitspolizei ist es heute Morgen gelungen, einen Fang zu machen, der Vieles aufklären wird. In einer schon seit Jahren be— rüchtigten Herberge auf der hinteren Bleiche, in welcher fortwährend verdächtiges Gesindel verkehrt— die Mör— der des Rentners Schneider in Mosbach waren auch „Stammgäste“ dieser Herberge— wurde heute Vor⸗ mittag eine Haussuchung abgehalten und dabei eine solche Fülle von Gegenständen gefunden, daß ein Wagen dazu nothwendig war, diesesten nach dem Untersuchungs Amt zu bringen. Unter den eonfiselrten Sachen befanden sich ein großer silberner Kelch, der aller Wahrscheinlichkeit nach von elnem Kirchendtebstahl herrührt, verschtedene silberne Platten und Teller, silberne Messer, Gabeln und Löffel, außerdem etwa 25 silberne und goldene Taschenuhren, darunter einige von bedeutendem Werthe, die übrigen eonfiselrten Gegenstände bestanden aus Kleldungsstücken, Bettwerk, Retsetaschen e. Der In— haber der Herberge ist in Untersuchung gezogen worden und wird es Sache der Polizei sein, auch die Diebe zu ermitteln. Allerlei. Frankfurt, 17. Febr. Gestern wurde nahe der neuen Staatsbahnbrücke die Leiche eines gut gekleideten etwa 30jährigen Mannes aufgefunden. Da am Halse Spuren von Strangulation bemerkbar waren, auch mehrere Wunden am Kopfe entdeckt wurden, so llegt der Verdacht nahe, daß ein Berbrechen stattgefunden und wird deshalb elne eingehende Untersuchung statt— haben. Hanau, 17. Febr. In dem benachbarten Dörnig— heim ist gestern ein schrecklicher Unglücksfall passirt. Der Forstaufseher Stier war damit beschäftigt, seinen Stall auszumtisten; als er in vollster Arbeit war, kam sein fünfjähriges Söhnchen in den Stall gelaufen, ohne daß der Vater es bemerkte, und stürzte direet in die Zinken der Gabel, welche dem armen Kinde tief in den Leib drangen, so daß es tödtlich verletzt in die Wohnung ver⸗ bracht werden mußte. Düfseldorf, 16. Febr. Die in der Neubrückstraße wohnende Trödlerin Wittwe Peter Schoop wurde gestern Vormittag in ihrer Wohnung ermordet aufgefunden. Nach dem Thäter wird gefahndet. Schnadahüpfel. Im Kalender ist Mondschein, Drum brennt ka' Latern'! Und auf Erden ist's dunkel Und am Himmel ka' Stern—! Kirchliche Anzeigen für Friedberg Ebangelische Gemeinde. Septuagesimä. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Dr. Weiffen bach. Gottes dienst in der Stadtkirche. Nachmittags 1¼ Uhr: Herr Pfarrer Dr. Welffenbach— Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 9½ Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Abends 5½½ Uhr: Herr Candidat Schönfeld. — r. Am Sonntage Sexagesimä Abendmahl in der Burgklrche.“ f satholische Gemeinde. Samstag 4 Uhr: Beicht. Sonntag ¾7 Uhr: Austheilung der heil. Communton. 10 Uhr: Hochamt und Predigt. 2 Uhr: Chrtstenlehre und Andacht. Fardellen, Russ. Sardinen, Rollmöpse, Mar. Häringe zu den billigsten Preisen. Fr. Hilbrecht Witte. Einen kleinen Laden mit oder ohne Wohnung hat zu vermiethen Wittwe Schmidt, Usagasse. Corsetten von den gewöhnlichsten bis zu den feinsten in großer Auswahl bllligst bei 764 Geschwister Schloß. 674 761 596 Toilettenseife ons“ in bester Qualität empfiehlt J. A. 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März, Abends 5 Uhr, im neuen Haale über den städtischen Pferdeställen Verloosung von 9 schönen Arbeits-Pferden Loose à 1 Mark 50 Pfennig sind zu beziehen durch die Herren Ed. Hirsch, Ph. Billau und E. F. Schleuning ei e den Unterzeichneten wenden. Futter und ee n im Werthe von 7400 Mark. AN das Pferdemarkt-Comits: 535 Steinhäußer, Bürgermeister. 5 * P. Kaiser-Oel, 32 J. nichtexplodirendes Petroleum, vollständig wasserhelles, geruch- und gefahrloses Srenn- Vel. Nachdem in jüngster Zeit die Feuergefährichkeit des gewöhnlichen, in den Handel kommenden Petroleums zu manchen gerechten Klagen und in Folge dessen auch zu mehrfachen Diskussionen Anlaß gegeben hat, dürfte das konsumirende Publikum das vor Jahren unter der Marke 7 „Kaiser-Oel“ in den Handel gebrachte Fabrikat umsowehr willkommen heißen, als das— selbe neben anderen, unten näher spezifizirten Vorzügen vermöge seines mehr als doppelt so hohen Entzündungspunktes gegenüber dem gewöhnlichen Petroleum jede Explosionsgefahr ausschließt. Die unvergleichliche Sicherheit, welche nur das Kalser-Oel dem gewöhnlichen Petroleum gegenüber bietet, erhellt am Besten daraus, daß Letzteres von Amerika importirt, ein gesetzmäßiges, von amerikanischen Inspektoren auch certificirtes Feuer-Attest von 100— 112“ Fahrenheit, oder circa 350 Reaumur haben soll, in Wirklichkeit aber wie er— wiesen, ein weit geringeres Feuer-Attest, in vielen Faͤllen sogar von nur circa 17200 Reaumur = 70— 80% Fahrenheit besitzt. Das Kalser-Oel dagegen hat ein wirkliches Feuer⸗ Attest von ca. 130% Fahrenheit, oder ca. 44 Reaumur S ca. 580 CEeleius, so daß die durch Explosion ꝛc. früher haufig entstandenen Unglücksfälle bei Gebrauch des HKaiser-Oels unmöglich werden. Von Seiten des Staats⸗Chemikers Herrn Dr. Janke in Bremen angestellte Versuche zwischen Kaiser-Oel und gewöhnlichem amerikanischen Petroleum haben folgendes fehr günstiges Resultat ergeben: Kaiser-Oel: Amerik standard white Petroleum: Lichtstärke 8,25 Kerzen, Lichtstärke 6,20 Kerzen, Consum per Stunden 33,5 Gramm. Consum per Stunde 40 Gramm. Die Lichtstärke des Kaiser-Oels ist demnach um 25% größer, der Consum um ca. 16%è geringer, als bei gewöhnlichem Petroleum, ergibt im Ganzen ca. 41% zu Gunsten des Kaiser-Oels. Beim Einkauf wolle man zum Unterschied von ähnlichen, in den Handel gebrachten Fabrikaten stets Kaiser-Oel verlangen. Den Alleinverkauf für Friedberg hat J. Baumeister. 5% Prioritäts- Obligationen Actien-Zuckerfabrik„Büdingen“ in Stockheim. Dieses Anlehen in der Höhe von M. 300,000 ist rückzahlbar innerhalb 15 Jahren von 1890 ab mit einem Zuschlaß von 3%— Laut§. 8 der Anlehens- Bedingungen ist diese Anleihe durch den Aufsichtsrath und Vorstand besonders solidarisch garantirt, sowie als erste Hypothek auf das gesammte Anwesen in Stockheim eingetragen.— Den Verkauf dieser Obligationen, die hiernach wohl als solide Kapitalanlagen bezeichnet werden können, in Stücken von M. 500. und 200. zum Course von 101 ½— ½ besorgt der Unterzeichnete, dem der Vertrieb am hiesigen Platze übertragen wurde. Friedberg im Januar 1886. Eduard Hirsch, 157 Inhaber der Firma: Mayer J. Hirsch. 74 7 Uhr 21. Februar, Sonntag, Beginn des Jux-Abends. Zutritt nur gegen Abgabe des Genußscheins. 9 Der Vorstand des Turnvereins. Protektor: Se. scaiserl. und segl. Hoheit der Kronprinz. Die Stiftung bietet Arbeitern, Handwerkern, Kauf leuten, Landwirthen, Aerzten, Geistlichen, Beamten, Lehrer und Lehrerinnen, uberhaupt Allen, welche nicht zu den Reichen gehören, in vortheilhaftester Weise Gelegenheit, auf Grund von Einzahlungen sich eine Alters versorgung in Form lebenslänglicher Rente oder einmaliger Kapitalzahlung zu sichern. Aufnahmegebühren sind nicht zu entrichten. Sämmtliche Verwaltungskosten trägt die Stiftung. Dividenden, Kündigung und Beleihung nach Maß— gabe der Statuten. Jetzize Mitglieder-Zahl 10,100, Garantie-Fonds 1,950,000 Mark, Sicherheitsfonds über 176,400 Mark, bisherige Einlagen 2,500,000 Mark. Auskunft ertheilen und Statuten zc. versenden, außer der Direetlon, im Kreise Friedberg: der Raths diener Herr Heinrich Wagner in Friedberg, der Kaufmann Herr R. Wörner in Bad⸗Nauheim und die Herren E. Camp Söhne, Dampfteigwaarenfabrik in Vilbel. 770 Die Direction, Berlin W., 85 Manerfstraße. Friedberger Möbelmagazin von H. Sindewa 1 E 0 25 2 8 88„EUniserstraße. S 2 25 S e 2 2 2 222 2 8 5 S 2 8 8 3 S228 5 38.— 6 r 5 8 888 . 2 2— 2 S SE 3 2 2 5 8 5 5 88 2 J 1 0 8 8 832 5 7 5 8 5 ss LVilige Preise und reelle S S 8s E Bedienung. 124 88 Das von Herrn Corvinus bewohnte Logis ist bis 1. Mai anderweit zu vermiethen. Nicolaus Müller Wittwe, 630 Kaiserstraße 23. s Ein Logs Friedrich Wagner, Ergelsgass 888 Zum Jux-Abend empfehle Vallbinden, Aragen und Mlanschetten, 765 Fritz Schmidt, Kaiserstraße. Haushalkungs⸗Gegenstände in großer Auswahl empfiehlt 647 Adam Söllner II. Nach beendigter Inventur habe ich einen Posten halb⸗ Strickbaumwolle wollener Stoffe für Frauen⸗Röcke zurückgesetzt und ven⸗ kaufe den vollständigen Rock davon: in allen Farben frisch eingetroffen empfiehlt billigst Heinr. Diehl, Usagasse. in glattem Stoffe zu M. 1.30, 56 a „Köper.„„„ 1.83. Der erste Stock meines Hauses Friedrichsdorf den 3. Februar 1886. staiserstraße 106) ist zu vermiethen und am 1. Ma Adolphe Privat, zu beziehen. 681 der Lederfabrik gegenüber. 72⁴ J. Heck. A auchevertheiler, Jauche- und Wasserpumpen e Jean Huber. Wolle zu kratzen für Röcke und Decken besorgt schnell und gut 738 Johs. Becker Wittwe. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 8 und eine Beilage.) Kaiser Wilhelms⸗Spende. 700 das Iharthtt Anf „ Offerten mit der Aufschrift 1757 Kus machen — Aren aller Art K* 1 Ne unt ollen in hlesigem Rathhaus die Grundstücke der Frau Anton Vorbach Wittwe letenden verpachtet werden. 8 — Wen Aunfertttgurg Beilage. Hber heslischer Anzeiger. 2 22. Bekanntmachung. Laut heute vollzogenem Eintrag in das Gesellschafts: register besteht seit kurzer Zeit unter der Firma „Laurenze& Cie.“ zu Groß⸗Karben eine Commandit-Handelsgesellschaft, bei welcher Adolf Laurenze, in Groß-Karben wohnhaft, per— sönlich haftender Gesellschafter ist. Die Gesellschaft, die den Vertrieb des Selzerbrunnens und Ludwigsbrunnens bei Groß Karben zum Gegenstand hat, hatte seither ihren Sitz in Frankfurt a. M. und hat nunmehr solchen, nachdem auch die Loschung im Handelsregister in Frank— furt a. M. vollzogen worden ist, nach Groß Karben verlegt. Vilbel den 16. Februar 1886. Großherzogliches Amtsgericht Vilbel. Dr. Seriba. 740 Knierim,. — 128 Submission. Mittwoch den 3. März J. J., Vormittags 11 Uhr, soll für das Großherzogliche Landeszuchthaus dabier die Lieferung nachverzeichneter, im Rechnungsjahre 1886/87 erforderlichen Gegenstände im Submissionswege vergeben werden: übertragen. wenden zu wollen und wird He Preis⸗Courant und Muster Garnituren, 2 2 1. eirea 980 Kilogr. Farbwaaren, 2 nn 150„ Velm, 8 100 Liter Spiritus(920%), 8 150 Tafeln Fenster- und Spiegelglas, 07 60 Dutzd. Näßh⸗Utensillen(Zwirn, Knöpfe ꝛc. ꝛc), 5B. Kilogr. Eisenwaaren(Eisen',, Blech, Draht ze. ze.), 9 150 Pr. Leder, zugeschnittenes(zu Schuhen, Sttefeln, Sohlen ꝛc.), 88 100 Kilogr. Schuhnägel, 9.„ 3300 Stück Daubenholz(zu Bütten, Zübern, Elmern ꝛc. c.), 10.„ 200 OmMet. Holzbohlen(Eichen, Nuß, Buchen, Pappeln c. ꝛc.), 11.„ 1200 Stück Dielen, Rheinbord, Latten, 12.„ 360 Meter Boy zu Unterkleidern, 13.„ 600 Kilogr. Leinengarn, gebleichtes, Nr. 20, 1 9 8 blaues,„ 20, 15. 1* naturgraues,„ 20, 16.„ 300 Meter Strohsackleinen(Jg. Segeltuch), 13 3 Uniformstuch, graues, zu Röcken und Hosen, 8 93 Uniforms tuch,„zu Mänteln, 8 280 Liter Leinöl und Nüböl, * 20 Kilogr. Kordel und Sägeschnur, 28.„ Roßhaare. Von den unter Ord.⸗Nr. 2, 12 bis 18 und 21 auf eführten Gegenständen sind je ein Muster einzusenden. Die Aeferungs bedingungen können vom 25.— 27. Februar Üfd. Js. auf unserem Büreau eingesehen werden und „Submission“ bis zu obigem Termin, Vormittags 11 Uhr, in den vor unserem Bürkau aufgehängten Submisstonkasten verschlossen einzulegen, der frankirt bei uns einzureichen. Marlenschloß den 18. Februar 1885. 12 Großherzogliche Landeszuchthaus- Direktion. Güter⸗Verpachtung. Montag den 22. Februar l. J., Vormittags 9 Uhr, nochmals an den Meist⸗ Elne weitere Verpachtung findet nicht statt und wird en Meistbietenden bei entsprechenden Geboten die Ge— vehmigung ertheilt. Friedberg den 17. Februar 1886. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 31 Steinhäußer. Ausputzholz⸗ Versteigerung. Montag den 22. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, soll 138 Aus putzholz aus den städttschen Baum-Anlagen jarthlenweise an Ort und Stelle versteigert werden. Anfang an der Rathhaustreppe. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Steinhäußer. Submission. Ein Uniformsrock für den Stadtdlener Lege der Submisslon vergeben werden. Stoffmuster nebst Uageisangabe sind bis zum Montag den 22. d. Mts., Nachmittags 4 Uhr, einzureichen. 1 Großherzogliche Bürgermeisterel 18 Stelnhäußer. Blasenkrankheiten (auch Beltn., Stein ꝛ.), Schwäche, Frauen⸗ unkh. c., selbsi in den berzw. Fällen, hellt sicher u kurzer Zelt— Prospecte gratis— F. OC. Rauer, Speelallst, 1. 64090.) 1 756 soll auf dem Friedberg. Basel Binningen(Schwelz). 715 749 Zu bermiethen ist der 2. bezogen werden 11 Kaiserstraße 11. Herrn Meier Arnstein in Friedberg i. d. habe ich mit Heutigem meine Agentur für Ober berg i. d. 28. hessen inel. Wetterau für den Artikel Maschinen-Biemen Bei eintretendem Offenbach. M., 74 Bedarf bitte sich gefl. an denselben rr M. Arnstein alsdann gerne mit an die Hand gehen. 393 1. Dezember 1885. Pl. Jac. Spicharz. Bad- Homburg. (Ag. 2496.7) Große Mobiliar Versteigerung. Montag den D 22. und Dienstag den 23. Februar, 2 Uhr anfangend: Versteigern ng von 20 eleganten amast-Garnituren, Stühle, Spiegel, Porzellan, Leinen, Vormittags 9 und Nachmittags Herrschafts-Betten, 2 Plüsch⸗ 6 Sopha's, Spiegelschränke, Tische, sowie Möbel aller Art ꝛc. Louisenstraße Nr. 74, gegen Baarzahlung. Homburg v. d. H. H. Glücklich, Taxator. Fclutz Marke. N 2 * Male s Doppel Starke ittel— gewährt grösste Erleichterung beim Plätten u. enthält alle er- forderlichen Zusätze zur siche- ren Herstellung von blendend Stärken 2 4 welsser, gleichmässig steifer 42 und sogenaunter Glanz wäsche. 8 2 D eee een(Stg. 70/10.) 8 a B A per Carton von g. 9 Holz Versteigerung in den Gräfl. Solms⸗Nödelheim⸗ schen Waldungen. Im Revier Bainhards, Distrikt werden verstelgert: Montag den 22. Februar, Vormittags 9½ Uhr: 32 Raummeter Buchen⸗Scheitholz, 80* Buchen⸗Prügelholz, 50 Eichen Prügelholz, 52 1 Buchen ⸗Stockholz, 34 5 Elchen Stockholz, 1500 Wellen Buchen-Reisholz, 500„ Etchen Relsholz, 400„ Nadel ⸗Durchforstungs Reisholz, 24 Eichen⸗-Stämme mit 12,14 ebm Inhalt, 55 Fichten⸗-Derbstangen mit 1,29 ebm Inhalt. Zusammenkunft am Forsthaus Bainhards. Wickstadt den 16. Februar 1886. Der Gräfliche Repierförster Habich. Holz⸗Versteigerung. In den Fretherrlich von Franckenstein'schen Waldungen werden versteigert: 1) Donnerstag den 25. Februar, Distrikt„Am Viehtrieb“: Raummeter Buchen Knüppel, 4 Elchen⸗ Stuck Buchen⸗Durchforstungswellen, „ Elchen⸗, Birken Durchforstungswellen, 53 Eschen⸗Derbstangen. 2) Freitag den 26. Februar, Distrikt„Am Forstgarten“ und„Helde“: Raummeter Kiefern Knüppel, 10„ Stöcke, * 8000 Stück Kiefern Durchforstungs wellen, 2000„ Nadelholzwellen, 80 Gebund Besenpfrtemen, 168 Kiefern-Stämme von 13—30 Centimeter Durch⸗ messer, 4 11 Meter Lange mit 36 Kubikmeter Inhalt, 12 Birken Derbstangen. Zusammenkunft am ersten Tag auf dem Vlehtrleb, am zweiten Tag im Forstgarten, fedesmal Morgens 10 Uhr. Ockstadt den 17. Februar 1886. Der Freih. von Franckensteln'sche Oberföͤrster Rumpf. Stock und kann sogleich 739 Oberwald 752 1*— 1 5 0 Mobilien-Versteigerung Die zum Nachlasse der Frau M. Schimmel busch von dem Schwalheimer Brunnen gehörigen Gegenstände, als: 1 silbernes Armband, 1 Brosche, 1 goldener Klemmer, 2 goldene Medaillons, 1 goldener Ring, 1 Hut, 1 Reise⸗ decke, 1 Sammetjacke, 1 Wintermantel, 1 Umhang, 8 verschiedene Kleider, Unterröcke, 1 Paar Schuhe und 1 englische Bibel sollen Montag den 22. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr ab, auf hiesigem Rathhause öffentlich versteigert werden. Bad Nauheim den 16. Februar 18886. Großherzogliches Ortsgericht Bad⸗Nauheim. 42 Wörner. Holz⸗Versteigerung zu Bad-Nauheim. Dienstag den 23. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr ab, wird in hiesigem Stadtwalde, Distrikte Sumpf und Lichtenberg, folgendes Holz öffentlich versteigert, als: 72 Eichenstämme von 23—45 Centimeter Durchmesser und von 4—11 Meter Länge, im Ganzen 48,55 Festmeter enthaltend, 9250 Wellen Eichen⸗Reisholz und 100 Dorn Wellen. Das Stammholz kommt von 10 Uhr ab zum Aus- ebot. g Bad-Nauheim den 16. Februar 1886. Großherzogliche Buͤrgermeisteret Bad-Nauheim. Woͤrner. Jagd Verpachtung. Da die am 10. d. Mts. dahler abgehaltene Jagd— Verpachtung die Genehmigung nicht erhalten hat, so soll Dienstag den 23. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, bei Wirth Balthaser Wissig J. die hiesige Wald- und Feldjagd anderweitig auf 6 resp. 9 Jahre verpachtet werden. Zlegenberg den 17. Februar 1886. N Großherzogliche Bürgermeisteret Langenhain. Rumpf. Reichspatentirte, nicotinfreie Cigarren und Tabale 12 744 von Dr. Kißling& Comp. in Bremen, besonders für Lungenkranke Aerzten empfohlen. und nervoͤse Raucher von renommirten Niederlage bei Georg Groß, Friedberg. 542 e e e e ee. 2 2 e eee —. r e eee e e Holzversteigerung. Montag den 1. und Dienstag den 2. März kommen im Hoch Weiseler Gemeindewald, Distrikt Bomröderschloß, wald zu Hungen, in den Distrikten Herborn und Hubbach, Langscheid und Großer Hausberg, folgendes Gehölz zur nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden: Versteigerung: 169 Sichen⸗Stämme, 33 Festmeter Inhalt, 15 Eschen⸗ 2* 7 r 8 40 Eschen⸗Derbstangen, 1500 Fichten⸗ 5 800 Fichten Reisstangen, 85 Raummeter Eichen Knüppel 24 Nadel⸗Knüppel, 6400 Eichen Wellen, 7 3820 Nadel-„ 400 Erlen⸗„ 46 Raummeter Nadel⸗Stöcke. Der Anfang ist am ersten Tag beim Isselhäuschen an dem Stammholz präeis 9 Uhr, das Brennholz kommt berg und Wasserdöll, wird Montag den 22. Februar d. J. am zweiten Tag zur Versteigerung, der Anfang ist um folgendes Holz öffentlich meistbtetend versteigert: 9 Uhr an den drei Hohlen am Eingang des Waldes. Hoch⸗Weisel am 15. Februar 1886. Großherzogliche Büͤrgermeisterei Hoch- Weisel. FTT Bek dd Bekanntmachung. Die am 17. und 18. d. Mts. in hlesigem Gemeinde⸗ wald abgehaltene Holzversteigerung, sowie das Pfarr— und Schul⸗Besoldungsholz, bat die Genehmigung erhalten. kopf. Der erste Fahrtag ist Montag den 22. d. Mts. Nieder ⸗Florstadt den 19. Februar 1886. Großherzogliche Bürgermeisterel Nieder-Florstadt. 711 —,— Holzversteigerung. In dem Wölfersheimer Gemeindewald sollen nach— stehende Holzsortimente versteigert werden: Mittwoch den 24. d. M., Vormittags 10 Uhr, im Distrikt Limberg: 384 Nadel⸗-Stämme— 104,73 Festmeter haltend, 65 Nadel⸗Stangen— 6,21 5 1 26 Raummeter Nadel⸗Scheiter, 160 5„ Knüppel, 81 5„ Stöcke, 32⁴ 5„ Relser. Donnerstag den 25. d. Mts., Vormittags 10 Uhr: 1) Distrikt Hinterwald: 505 Raummeter Buchen Relser. 2) Distrikt Neuerwald: 114,2 Raummeter Nadel⸗Knüppel, 284 7 Nadel⸗Reiser. Wölfersheim den 18. Februar 1886. Großberzogliche Bürgermeisterel Wölfersheim. 758 Heyer. Holz⸗Versteigerung. Monntag den 22. und Dienstag den 23. Februar kommen im Wohnbacher Gemeindewald, Distrikt Hinter⸗ wald, zur Versteigerung: Montag den 22. Februar: 101 Eichen⸗Stämme von 10-69 Centimeter Durch⸗ messer, 6— 16 Meter Länge, 182 Festm. haltend, vorzügliches Werk-, Wagner⸗ und Bauholz, 1025 Fichten⸗Derbstangen, 3225 Fichten⸗Reisstangen, 480 Raummeter Buchen-Durchforstungsreiser, 252. Eichen⸗ 40 120 Nadel-Reiser. Dienstag den 23. Februar: 90 Raummeter Vuchen⸗Scheiter, 767 Alles. 49„ Eichen⸗„ 96 5 Buchen⸗Knüppel, 48 17 Eichen⸗„ 432 7 Buchen ⸗Astreiser, 144 5 Eichen⸗„ 166 8 Buchen⸗Stöcke, 66— Eichen⸗„ Zusammenkunft jedesmal Morgens 9 Uhr auf der hohen Straße. Wohnbach am 13. Februar 1886. Großherzogliche Bürgermeisterei Wohnbach. 710 Fatum. 1** Holz⸗Versteigerung. Mittwoch den 24. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, kommen im Köpperner Gemeindewald, Distrikt Fuchslöcher und Schiff weg: 25 Naummeter Eichen⸗Scheit⸗ und Prügelholz, 308„ Buchen⸗„*„ 6 1 Birken⸗„ 5 12 5 Elch en⸗Stockholz, 282 Buchen⸗ 5 125 Stück Eichen⸗Wellen, 4625„ Buchen⸗Wellen, 1875„ gemischte Laubholz⸗Wellen, 1775„ Nadelholz⸗Wellen, 15„ Fichten⸗Stangen zur öffentlichen Versteigerung. Die Zusammenkunft ist im Schiffweg. Köppern, 16. Februar 1886. Der Bürgermeister Vormittags 10 Uhr. Jagd⸗Verpachtung. Die der Gemeinde Bönstadt zustehende Jagd, be⸗ stehend in eirea 700 Morgen Wald, 3000 Morgen Feld, soll Mittwoch den 24. Februar 1886, Vormittags 11 Uhr, in hiesigem Rathhaus auf weitere 6 Jahre an den Melst⸗ bletenden verpachtet werden, wozu Jagdllebhaber ein⸗ Holzversteigerung. Wonktag den 22. Februar 1886 sollen in dem Stadt⸗ 71 Raummeker Buchen-, Eichen- u. Nadel⸗Knüppel, 0 2 1 1 2 9 geladen werden. Der Jagdbezirk grenzt an die Statlon 5 8 N forstungsretsig Kaichen⸗Erbstadt der Friedberg-Hanauer Bahn. 70 Nadel⸗Stöcke. Großherzogliche Bürgermelsterel Bönstadt. 8 706 Hofmann. Der Anfang der Verstelgerung ist im Distrikt Herborn Hungen am 12. Februar 1886. Großherzogliche Bürgermeisterel Hungen. Bender. Holzversteigerung. Im Ober Rosbacher Gemeindewald, Distrikt Unter Kinder von 4 Monaten an nehmen sichtbar zu, reicht man shnen die Kuhmilch mit Zusatz von Timpe's Kindernahtung. Pack R 80 und 150 Pf. bei 139 W'öBernbeck in Friedberg. 8 Raummeter Buchen⸗Scheiter, 2 5 3 sespreten-Jelf „„ den nee andelkleien⸗ eile, 214— Buchen⸗Stöcke, mildeste aller Seifen, besonders zum Waschen 35 Buchen Stämme von 2850 Centimeter Durch und Baden kleiner Kinder. Vorräthig à Pack.= 3 St. messer, 5— 10 Meter Länge, 25 Festm. haltend, 50 Pf. bei Apotheker Lühn. 392 1 Eichen⸗Stämme von 17— 35 Centimeter Durch— 0 5 messer und 5— 10 Meter Länge. Stets. kl Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr auf dem Toden⸗ a u f Lager 1 U f pe 1 sowie Knochenmehle, Superphosphate, Guano, Kainit ze., und finden frühzeitige Bestellungen in Chilisalpeter be⸗ sondere Berücksichtigungen. Ferner offerlre alle Sorten Futterartikel, als: Palmkuchen, Erdnuß⸗ kuchen, Maisschroth, Reismehl, Malzkeime, Roggen⸗ kleie u. s. w. zu den billigsten Preisen. 498 Friedberg. Salamon Simon. Ober-Rosbach am 15. Februar 1886. Großherzogliche Bürgermeisterel Ober⸗Rosbach. Blecher. Versteigerungs⸗Anzeige. Dienstag den 23. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, läßt die Wilhelm Hock Wittwe dahier, wegen Aufgabe ihrer Oekonomle, folgende Gegenstände in ihrer Behausung ver— steigern: 3 8 n Die dw einzig brauchbare 1 vollständigen Wagen, verschiedene Pflüge, Egge und Pfuhlfaß, eirea 30 Malter Kartoffeln, circa 150 Centner Dickwurz, 40 Fuder Strohseile, eine Parthie Kornstroh, verschiedene Oekonomiegeräthe. Rendel, 16. Februar 1886. Großherzogliches Ortsgericht Rendel. 723 Herling. Säemaschine für hügeliges Feld ist, wie allgemein anerkannt wird, die„Snxonia“ von Siedersleben, weil sie nicht regulirt zu werden braucht und dennoch bergauf, bergab und an Hängen ganz gleichmäßitz säet.— Nur zu be⸗ ziehen ab Fabrik ohne jeglichen Preisaufschlag durch den alleinigen Vertreter Moritz Weil jun in Frankfurt a. M. e Auf Verlangen werden zahlreiche Besitzer in der Wetterau genannt. 618 beicer elsccee ccd. 2 (908 — Eine in der Nähe Frankfurts gelegene Getreide-Mühle mit 4 Gängen, Wasser- und Dampfkraft, 2 Back; öfen, großes Lager- und Wohnhaus nebst Garten zc. ist billig zu verkaufen oder zu verpachten. Die Mühle eignet sich auch zu jedem anderen Betriebe. Näheres durch 18. Seh midt Sölane, Sensale für Immobilien, 728 Frankfurt a. M. Auskunft ertheilt F. J. Bothof, Generalagent, Mainz, und C. F. Schleuning, Friedberg. 9 Stollwerck'sche Brust- Bonbons, eine nach Arztlicher Vorschrift bereitete Ver- einigung von Zucker und Kräuter- Extrakten, welche bei Hals- und Brust-Affectionen unbe- dingt wohlthuend Wirken. Naturell genommen und in heisser Milch aufgelöst, sind dieselben Kindern wie Erwachsenen zu empfehlen. Vorräthig in versiegelten Packeten mit Ge- brauchsanweisung à 50 Pf. in Friedberg bei W. Bernbeek, Hofapotbheker C. Görtz, W. Fertsch, Apotheker F. J. Lühn; Altenstadt bei W. Weith;* Assenheim bei Car! Bauer; 58791 Butz bach bei G. C. Küchel, E. Fink, Apotheker Dr. Vogt, J. A. Weidmann; Bad- Nauheim bei G. Ph. Ludwig; Windecken bei Jac. Michel. 753 Tasseler St. Martins⸗Lokterle. Ziehung 2. Klasse 2. März 1886. Hauptgewinn 100,000 M. Gold. Jedes 10. Loos gewinnt. Kaufloose 5 M., Reserve-Voll⸗Loose 10 M. bei Ph. Dan. Kümmich. 570 Bergmanm's Schuppen-POmade beseitigt schon nach dreimaligem Gebrauch alle lästigen Kopfschinnen und wird für den Erfolg garantirt. 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