0 id dez d, din. Fil renz. ben Aeguf. in da zu und Vaueibeit Ur 4 5070 l. 2893 h Bx. he anhscheft über⸗ Rummich. Full fülle Ataße, „ Aupethelt. krüge en. Hubel., 131 — 1886. Dienstag den 17. August. M 906. DOberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, N Donnerstag und Samstag. Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; auswärtigen Einsendern(soweit Legtere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von werden stets per Post nachgenommen. die Ausführung der Artikel 23 und 24 Nach Artikel 23 des Gesetzes vom 30. Juni l. J., das Civlldiener-Wittwen Institut betreffend, April bis 30. September 1886 in den Ruhestand versetzten Staatsbeamten, Mitglieder des Civildiener Wittwen Instituts geworden sind, frei, damit verbunden gewesenen Peustonsansprüche der Wittwen und Walsen und der entsprechenden jährlichen Beiträge und Eintrittsgelder; sie sind jevoch verpflichtet, Oetober 1886 der Civildtener Wittwenkasse Commission anzuzeigen, widrigenfalls angenommen wird, der Zeit vom 1. läufiger Aufnahme, ihren Entschluß vor dem 1. erwähnten Gesetzes unterwerfen. Nach Artikel 24 des nämlichen Gesetzes werden allen denjenigen aktiven Staatsbeamten, sowie denjenigen in der welche vor dem 1. den Ruhestand versetzten Stagtsbeamten, und 5 festgesetzten Wittwen Amtlicher Theil. Bekanntmachung, des Gesetzes vom 30. Juni Vom 1. Jult 1886. welche vor dem 1. in dem scitherigen Verhäl spätere Reklamationen dagegen bleiben Beamten an Wittwen⸗ und Waisengeld zusammen so viel zu beziehen haben, als das Wittwen- oder Waisengeld berigen Verhältniß zu dem Institut geblieben wäre, sofern gedachte Be amten sich auf Grund einer vor dem 1. die hoheren Dee abzugebenden Erklärung verpflichten, weiter zahlen zu wollen, bis sich die Wittwen- und zu den hiernach bei Meidung des Ausschlusses Erklärungen Stempel nicht zu verwenden ist. Darmstadt den 1. Juli 1886. die Ausführung des Artikels 22 Nach Artikel 22 des Gesetzes vom 30. Juni 1. October 1886 verstorbenen 1 keine Anwendung. Instituts gewesen und in der Zeit vom W᷑ zaisengeldbeiträge nach Indem wir die Interessenten auf vorstehende gesetzl iche Be eee bis spätestens den 30. welche sie in dem sei September 1886 einschließl October 1886, sei es kraft Gesetzes, sei es in Folge vorläufiger Wittwen⸗Instituts geworden sind, und welche von der in Artikel 23 zugestandenen Befugniß keinen Gebrauch gemacht und Waisengeldbeiträge in Abzug gebracht; unberücksichtigt. J. über das Civildiener-Wittwen-Institut betreffend. steht 8 denjenigen aktlven Staatsbeamten, sowie denjenigen in Oktober 1886, sei es kraft Gesetzes, sei es in Folge vor— tniß zum Institut zu verbleiben, unter Beibehaltung der diesen daß sie sich den Bestimmungen des Zeit vom 1. April bis 30. September 1886 in Aufnahme, Mitglieder des Civildtener— October 1886 an die nach Artikel 4 Jedoch sollen die Hinterbliebenen solcher betragen haben würde, wenn der Beamte in dem seit— haben, vom 1. October 1886 bei der Civildiener Wittwenkasse Commission therigen Verhältniß zu dem Civil Artikel 4 und 5 des angeführten Gesetzes gleich hoch oder höber zur Wahrung ihrer Rechtszuständigkeiten besonders aufmerksam machen, diener Wittwen-Institut zu entrichten hatten, berechnen. in so lange bemerken wir, daß ich bei Großherzoglicher Civildiener-Wittwenkasse-Commission einzureichenden Großherzogliches Mintsterium des Innern und der Justiz. Bekanntmachung, des Gesetzes vom 30. Juni l. J. Vom 1. Juli 1886. l. J., das Civildiener-Wittwen Anspruch vor dem 15. October 1886 bet der Civildiener-Wittwenkasse-Commission geltende mochen⸗ Indem wir die Auterssabken auf vorstehende gesetzliche Bestimmung zur zu den hiernach bet Meidung des Ausschlusses bis spätestens den 1 Erklärungen Stempel nicht zu verwenden ist. Darmstadt den 1. Juli 1886. den Beitritt der Nachdem dle beiden Abtheilungen des Forstdiener-Wittwen-Instituts durch in der Generalversammlung vom 21. Juli genehmigten Beschluß ihren Veitritt zum Civildtener-Wittwen Institut erklärt haben, Juni i, J. der Bestimmung des Artikels 1 des Gesetzes vom 30. 1. October Bekanntmachung, Institut betreffend, findet dasselbe auf die Jedoch sollen die Wittwen und ufer solcher Staatsbeamten, welche April bis zum 30. September 1886— sei es im aktiven Zeitraums— gestorben 3 die Bemessung ihres Wittwen⸗ und, W Asengeldes, nach den Bestimmungen des erwähnten Gesetzes verlangen können, Dienste, se Wahrung ihrer Rechtszuständigkelten besonders aufmerksam- machen, 1886 einschließlich bet Großherzogli Großherzogliches Ministerium des Finger. Köhler. über das Civildiener-Wittwen-Institut betreffend. Wittwen und Waisen der vor dem Mitglieder des Civildiener Wittwen— i es nach Versetzung in den Ruhestand während dieses falls sie einen deßfallsigen bemerken wir, daß cher Civildiener-Wittwenkasse Commission einzureichenden Innern und der Justiz. Finger. Köhler. Staatsforstbeamten zum Civildiener-Wittwen-Institut betreffend. Vom 6. August 1886. wird solches mit dem Bemer das Civildlener⸗ Wittwen-⸗Institut betreffend glieder beider Abtheslungen des Forstdiener Wittwen Instituts zu dem Civildiener Wittwen Institut, sowie die Ein ungen des Forstdiener Wittwen-Instituts zustehenden Vermögens in das Civildiener-Wittwen In Absatz 2 des Artikels 1 des Gesetzes vom 30. Junbl. welche auf die seitherige Mitgliedschaft und das seitherige getroffen sind, dieselben in dem nunmehr eingetretenen Falle des herige Verhältniß derselben zum Forstdiener-Wittwen-Ins Instttut mit dem 1. (Regierungsblatt Nr. 15), der Beitritt 31 l. J. gefaßten, unterm 31. ken zur öffentlichen Kenntniß gebracht, ejusd. Allerböͤchst daß in Gemäßheit sämmtlicher Mit⸗ bringung des gesammten, einer jeden der beiden Abtheil— N October l. J. zu erfolgen hat. J., das Civildiener-Wittwen-Institut betreffend, ist angeordnet, daß, soweit in diesem Gesetze Bestimmungen Verhältniß der Staatsbeamten bezw. Bediensteten zum Civildiener Wittwen-Institut Bezug haben, Beitritts der Staatsforstbeamten zu gedachtem Institut in gleicher Weise auf die seitherige Mitgliedschaft und das seit— titut erster und zwetter Abtheilung, insofern ein Anderes nicht ausdrücklich festgesetzt ist, Anwendung finden. Es werden daher die Staatsforstbeamten auf die Bestimmungen dieses Gesetzes, insbesondere auf die Uebergangsbestimmungen der Artikel 22, 23 und 24 desselben und auf die in dieser Beziehung ergangenen, in Nr. Darmstadt den 6. Augzust 1886. 1 Die zur Aus bauung der sog. veranschlagt zu M. 1220., Chaussirarbelt M. sollen Samstag den 21. August, arbeit, M. 1491., 15 des Regierungsblatts publicirten beiden führung des Artikels 22, sowie die Ausführung der Artike fügen aufmerksam gemacht, daß etwaige hiernach, und zwar vor dem J. bei Großherzoglicher Ciolldiener-Wittwenkasse-Commission Hohen Straße als Kreisstraße in der Gemarkung Melbach nöthigen 0 24 des Gesetzes vom 30. Oetober bezw. vor dem 15. O dahter einzureichen sind und daß 23 und G Bekanntmachung. 1490., Chaussir und Wandsteinbrechen M. 2461., Nachmittags um 2 Uhr, auf dem Rathhause zu Melbach öffentlich in Accord gegeben werden. Bekanntmachungen des unterzeichneten Ministeriums vom 1. Juni 1886 über das Civildiener Wittwen⸗d etober l. J. Stempel zu den betreffenden Eingaben nicht zu verwenden ist. Großherzogliches Ministertum des Arbeiten und Materiallieferungen, Anfahren dieser Steine M. 3534., Juli l. J., die Aus⸗ Institut betreffend, mit dem An— bei Meidung des Ausschlusses abzugebende Erklärungen Innern und der Justiz. Finger. Köhler. nämlich: Erd- und Planir— Zerschlagen von Steinen Als Versteigerungscommissär Bemerkt wird, daß nur diejenigen Personen zum Mitbieten zugelassen werden, welche von den Bedingungen Einsicht genommen haben und deren Namen in eine offenliegende Liste eingetragen worden ist. Friedberg den 16. August 1886. Großherzogliches Kretsamt Friedberg. Ur. Braden. Deutsches Reich. Darmstadt. Das * 22, enthält: I. Verzeichniß der Vorlesungen auf der Universität . l im Winterhalbjahre 1886/87. 1 Namens veränderungen. 1. Konkurrenzeröffnungen. Erledigt sind: Die ev. Pfarrstelle zu Neunkirchen. Die Lehrerstelle zu Ensheim, Gehalt 900 M. Die Lehrerstelle zu Zell, Gehalt 900 M. Dem Grafen von Erbach Erbach steht das Präsentatlons— echt zu. Eine Lehrerstelle zu Londorf, Gehalt 900 M. Die Lehrerstelle zu Sörgenloch, Gehalt 900 M. Die Lehrerstelle zu Dorndiel, Gehalt 900 M. — Die Forstaccessisten Augst aus Assenheim, Bär aus Obbornhofen, Eidmann aus Stock— hausen, Heß aus Münster und Hofmann aus Michelstadt wurden zu Forstassessoren ernannt, er Amtsanwalt Theobeld in Mainz bis auf Reglerungs-Blatt, Beilage 1 Weiteres mit Versehung der este Bezirksbauauf seher Zörb J. dahier, auf dessen Bureau auch Pläne, Voranschlag und Bedingungen vom 18. bis 20. d. Mts. zur Einsicht offen liegen. 1 1 9 N 2 hessen beauftragt, der Amtsanwalt Dr. Buff zu Offenbach zum Amtsanwalt in Mainz und der Amtsanwalt Dieffenbach zu Gießen, zum Amts— anwalt in Offenbach ernannt. Der ordentl. Prof. Dr. Harnack Gießen wurde auf Nach— suchen entlassen. — Angestellt sind die Postpraktikanten Berger und Reimann in Mainz, Gombsen in D armstadt als Postsecretäre, der Potente Schulius in Mainz als Postassistent. Versetzt sind die Post— secretäre Bohne von Mainz nach Leipzig, Schlegel von Darmstadt nach Düsseldorf. In den Ruhe— Stelle eines Staats- anwalts bei dem Landgericht der Provinz Ober⸗ stand getreten ist der Ober-Postsecretär Langlotz in Mainz, der Postsecretär Hahn daselbst und Reinheim. Sausen in der Postverwalter Schloͤßmann in Uebertragen ist dem Postsecretär Mainz eine Ober-Postseeretärstelle daselbst. Berlin. Der bisherige Generalvertreter der deutschostafrikanischen Gesellschaft in Sansi— bar, Gerichtsassessor Lucas aus Elberfeld, ist nach fast einjähriger Abwesenheit von Deutsch— land auf der Rückreise hierher begriffen. Die Vertretung der Gesellschaft in Ostafrika ist provisorisch auf den Regierungs- Baumeister Hörnecke übergegangen. — 13. Aug. Liu-⸗Jui-Fen, der Nachfolger des Marquis Tseng bei den Höfen und Regier— ungen von England und Rußland und vermuth— lich auch für den Vatican in Aussicht genommener chinesischer Gesandter, ist gestern aus London 2 * auf der Durchreise nach Petersburg hier einge— troffen und im Central⸗Hotel abgestiegen. — 15. August. Die Kaiserin hat gestern früh Schlangenbad verlassen und sich von dort zu Wagen nach Eltville begeben, um von da aus mittelst Extrazuges die Rückreise nach Berlin bezw. Potsdam fortzusetzen. — Der erste Reichspostdampfer„Oder“ ist dem Fr. J zufolge in Hongkong am 12. Aug., das heißt noch einen Tag vor der fahrplan— mäßig festgesetzten Ankunftszeit, eingetroffen, und setzie am 13. Aug. die Reise nach Shanghai fort. An demselben Tage ging der Dampfer „Stettin“ von Hongkong nach Nokohama ab.— Der dritte Reichs-Postdampfer für die Linie Japan-Australien ist gestern in Bredow bei Stettin vom Stapel gelaufen. Derselbe er— hielt in der Taufe den Namen„Danzig“. Ausland. Holland. Haag, 13. Aug. In der zweiten Kammer brachten Borgesius und zehn andere Mitglieder aller Parteien einen Antrag ein, be— treffs Einrichtung einer parlamentarischen Enquete über die Zustände der Arbeiter in den Fabriken und Werkstätten. Der Antrag wurde in die Bureaus der Kammer verwiesen. Dänemark. Kopenhagen, 13 Aug. In der heutigen Sitzung des Staatsraths wurde ein provisorisches Gesetz beschlossen, welches be— stimmt, daß der faktische Leiter einer Zeitung als verantwortlicher Redacteur genannt werden muß. Insofern dies beobachtet wird, soll die Anonymität der Verfasser nicht aufgehoben wer— den, falls aber ein„Strohmann“ als Redacteur oder Verfasser genannt wird, soll die Zeitung mit tausend bis fünftausend Kronen Geldstrafe belegt werden und der faktische Redakteur oder Verfasser die Verantwortung tragen; alle Ent— schädigungen und Prozeßkosten sowie die Geld— strafen, die der Zeitung zur Last fallen, sollen aus den Einkünften derselben beigetrieben wer— den. Die Verbreitung ausländischer Zeitungen kann durch Verbot bei dem Postamte unter— sagt werden. Belgien. Brüssel, 14. Aug. Der General Vandersmissen ertheilte den versammelten Com— mandeuren der Truppen Befehle bezüglich der morgigen Arbeiterkundgebung. 15. Aug. Die Nationalfeier begann gestern Abend mit einem großen militärischen Zapfenstreich, welchen eine dicht gedrängte Menschenmenge begleitete. Eine dem Zuge vor— ausgehende Schaar sang die Marseillaise; irgend— welche andere Zwischenfälle kamen nicht vor. Der Zug der Arbeiter, etwa 20,000 Mann, hat sich heute um die Mittagsstunde in Bewegung gesetzt, kommt aber nur mit Mühe vorwärts, da die Straßen mit Meuschenmassen angefüllt sind. An der Spitze des Zuges befindet sich eine Abtheilung Polizei; die im Zuge befind— lichen Musikcorps spielen die Brabangonne und die Marseillaise. Die Bevölkerung empfängt den Zug sympathisch; es werden Kränze und Blumen unter die am Zuge Theilnehmenden geworfen. Frankreich. Paris, 14. Aug. Heute fand ein Ministerrath statt. Ministerpräsident Freycinet theilte mit, der Papst habe keine end— gültige Entscheidung betreffs der Errichtung einer Gesandtschaft in Peking getroffen. Die Ver— handlungen dauerten noch fort. Großbritannien. London. Die„Times“ erfährt, das Cabinet habe beschlossen, von der Abhaltung einer Session im Spätherbst abzu— stehen und das Parlament nach Schluß der gegenwärtigen Session bis Ende Januar zu ver— tagen. Das Cabinet ernannte ferner ein Comité zur Berathung der irischen Angelegenheiten. Rußland. Petersburg, 12. Aug. Das österreichische erzherzogliche Paar ist heute aus Kraßnoje-Sselo via Warschau abgereist. Der Zar, die Zarin und die übrigen Mitglieder der kaiserlichen Familie gaben demselben das Geleite nach dem Bahnhofe. — 14. Aug. Marquis Tseng gab gestern ein Abschiedsdiner, welchem der Unterstaats— secretär Vlangali, mehrere höhere Beamte, der englische Botschafter und die Geschäftsträger Deutschlands, Frankreichs und Griechenlands beiwohnten. Amerika. Washington. Der Staats— secretär Bayard hat den General Sedgwick nach Mexiko gesandt, um den wahren Thatbestand der Cuttings-Affaire festzustellen. Aus Stadt und Land. Gießen, 12. August. Das theologische Facultäts— examen, welches heute zu Ende ging, bestanden 9 Can didaten und zwar 1 mit der Note„sehr gut“, 4 mit der Note„gut“, 4 mit der Note„genügend“. Alsfeld. Die Lehrer des biesigen Kreises haben in Wetzlar nach der Zeichnung des Kreis baumeisters Kranz zu Ehren des dahier geborenen früheren Seminar- direktors Pr. Curtman eine marmorne Gedenktafel ver— fertigen lassen, die bei der nächsten hiesigen Lehrer— konferenz am Hause des Uhrmachers Weber auf dem Kirchenplatze der Walpurgiskirche gegenüber, befestigt werden wird. Allerlei. Ems. Die junge 18jährige Rumänierin, welche, wie erwähnt, in Ems mehrere Diebstähle ausgeführt hatte und in Folge dessen verhaftet und nach Limburg in's Kreisgefängniß abgeführt wurde, ist gegen eine Kaution von 10,090 M. entlassen,„da dieselbe an der Klepto— manie leiden soll.“ Berlin, 13. Aug. Der Doppel Mörder Keller ist gestern in Althofdürr bei Breslau verhaftet worden. Thorn. Der unter dem Verdacht der Spionage verhaftete sunge Mann ist wieder aus der Haft ent lassen. Wie nach der„Th. O. Ztg.“ die Untersuchung ergeben hat, ist derselbe wirklich ein Graf Thomas Lubienski und in Wien bei der dortigen Universität als Student immatrikulirt. Er war nach Thorn gekommen, bier seine Mutter zu erwarten, um mit derselben einen Kurort aufzusuchen Da die Mutter mehrere Tage aus- blieb, vertrieb er sich die Langeweile, von Ort zu Ort wandernd, mit der Aufnahme von Landschaften. Aus der Berliner Verbrecherwelt. (Schluß aus Nr. 94.) Der Taschendieb begeht keinen Einbruch, und der Einbrecher keinen Taschendiebstahl. Ja, beide halten es unter ihrer Wuͤrde, das Gewerbe des anderen zu betreiben, und weisen es weit von sich, wenn ihnen dies nachgesagt werden sollte. Man kann es erleben, daß ein Polizeibeamter, der gegen einen Nachschlüssel— dieb irrthümlich den Verdacht ausspricht, er sei bei einem Ladendiebstahl betheiligt gewesen, fast mitleidig zur Antwort erhält:„Aber, Herr Criminal-Commissär, Sie wissen doch recht gut, was ich treibe, und daß ich mich mit solchen Dingen nicht abgebe“, oder daß, wenn bei einem Diebstahl nicht alles nach den Regeln der Kunst zugegangen ist, ein Beschul— digter seine Theilnehmerschaft geradezu mit Ent— rüstung in Abrede stellt, indem er sagt:„Wäre ich dabei gewesen, dann wäre eine solche Thor— heit nicht begangen worden.“ Wohl das be— deutendste Renommée, wenn auch nicht in der Stadt selber, so doch jedenfalls außerhalb ihrer Grenzen, genießen die Berliner Taschendiebe. Der Taschendieb, Drücker, Torfdrucker(Torf gleich Beutel; drucken gleich ziehen), auch Seifen— sieder genannt, braucht für sein Handwerk stets ein Zusammendrängen von Menschen. Sein Hauptaugenmerk hat er stets auf den Fremden gerichtet, den er mit dem ihm eigenen Kenner— blick sehr wohl von dem Einheimischen zu unter— scheiden weiß. Diesem folgt er und sucht ihm im Gedränge so nahe zu kommen, daß die Körper sich berühren. Nun beginnt er leise an dem Anzuge seines Opfers herumzutasten, um die Stellen ausfindig zu machen, wo Uhr, Geld— beutel, Dosen u. dgl. aufbewahrt werden. Hat er dies festgestellt, und die Tasche ist so be— schaffen, daß man von außen in dieselbe hinein— fahren kann, so ballt er die Hand so zusammen, daß nur Zeigefinger und Mittelfinger lang aus— gestreckt bleiben. Diese spreizt er auseinander, führt sie in diesem Zustande in die Tasche ein, vereinigt sie im Innern derselben derart, daß er den zu entwendenden Gegenstand damit er— faßt, und zieht denselben dann leise hervor. Das nennt man eine Scheere machen. Befindet sich dagegen die Tasche im Innern der Kleidung, so muß zunächst ein Schnitt gemacht werden. Mit einem kleinen spitzen Messer oder einer findet, das Oberkleid und manipulirt nun durch diesen Schlitz hindurch wie vorhin beschrieben. Für Uhren, welche an massiven Ketten getragen werden, hat er eine kleine Zange, mit der er die Kette kurz vor der Stelle, wo sie in die Weste eingehakt ist, abknipst; alsdann zieht er die Uhr an der Kette mit Leichtigkeit aus der Tasche heraus. Kann er auch so seinen Zweck nicht erreichen, so schreitet er zu einer förmlichen Operation, indem er die ganze Tasche, in der sich das zu stehlende Objekt befindet, abschneidet und mitgehen heißt. Selten geht der Taschen— dieb allein; es sind ihrer meist zwei, oft sogar drei. Der allein gehende Taschendieb ist zu großen Gefahren ausgesetzt. Weit besser ist es, wenn ihm ein Complice zur Seite steht, dem er, unmittelbar nachdem er einen Gegenstand aus der Tasche herausgezogen hat, denselben zu— steckt, damit dieser sich mit ihm entferne, während er selbst davongeht, ihm eine Wand macht, das heißt, den Bestohlenen und das Publikum von ihm abhält. In ziemlich engem verwandtschaftlichen Ver— hältniß zu der Sorte der Taschendiebe stehen die Ladendiebe, Schottenfeller, deren Gewerbe es ist, in Verkaufsläden in Gegenwart des Ver— käufers Waaren jeglicher Art zu stehlen. Auch sie gehen fast niemals allein; ihre Taktik besteht in Folgendem: Zwei von ihnen betreten einen Laden und lassen sich Waaren zur Auswahl vor— legen. Sie haben an Allem etwas auszusetzen, feilschen unablässig um den Preis und veran— lassen durch ihre Unzufriedenheit den Verkäufer, aus den entlegendsten Ecken des Ladens und von den höchsten Tritten seiner Leiter immer neue Waaren zur Ansicht herbeizuholen. Während namentlich der eine den Kaufmann fortgesetzt beschäftigt, entwendet der andere von den vor— gelegten Waaren so viel er unterbringen kann. Er ist der Schautenpicker, während der erstere Srikener genannt wird. Ist das Manöver aus— geführt, so verlassen in der Regel beide unter dem Vorwande, daß sie nicht gefunden, was sie suchten, den Laden, ohne etwas gekauft zu haben, oder sie kaufen nur eine ganz geringe Kleinig— keit. Die gestohlene Waare hat inzwischen der Schautenpicker unter seinen Kleidern sorgfältig verborgen. Geriebene Ladendiebe haben hierzu ganz besondere Vorkehrungen. Die Männer haben im Futter ihrer Röcke und Ueberzieher Taschen, welche fast die Länge des ganzen Kleidungsstückes einnehmen, während die Frauen, von denen diese Art Diebstahl ganz vorzugs— weise betrieben wird, eine solche Tasche in Ge— stalt eines langen Beutels zwischen die Beine gebunden tragen. Die Diebestasche führt den Namen Fuhre oder Gole. Wer sie trägt, muß eine ganz besondere Geschicklichkeit darin haben, Waaren, selbst von bedeutendem Umfange, wie ganze Stücke Zeug, rasch in ihr verschwinden zu lassen. Genügt hierzu ein einmaliges Um— drehen des Kaufmanns nicht, so begnügt sich der Dieb auch wohl damit, die Waare nur auf die Erde zu werfen, um sie dann, sobald'der Kauf— mann zum zweiten Male den Rücken kehrt, nun— mehr einzustecken. Läßt sich das letztere gar zu schwer bewerkstelligen, so greifen Frauen dazu, einen Ritt zu machen, d. h. sie klemmen die Waare schnell zwischen die Beine, verlassen so den Laden und begeben sich in den nächsten Hansflur, um hier das mühsam Fortgeschleppte fallen zu lassen. Zum Beweise, wie erfinderisch diese Leute in der Ausübung ihres Berufes sind, mag die Thatsache dienen, daß es Diebinnen gegeben hat, welche in folgender Weise ihr Handwerk betrieben. Sie banden sich um den bloßen Leib einen Bindfaden, von welchem wiederum eine andere Anzahl Bindfaden lose bis in die Gegend der Kniee herabhing, wo an ihnen scharfe Haken befestigt waren. Mit dieser Ausrüstung begaben sie sich in die Schuhläden, ließen sich eine große Anzahl der verschiedensten Fußbekleidungen vorlegen, und während sie nun scheinbar anprobirten, hakten sie immer einen Scheere durchschneidet der Taschendieb an der Stelle, wo das begehrenswerthe Objekt sich be- einer d und ar Piuthe der B. Nücken Ladenti Geldes Gewan der La andere brauch mehr u nannte Def Oo schwend demselb Mathau 1 Fri 3085 Wet Mitt. des Ver⸗ 8 — Hausverkauf auf den Abbruch. reichen. 8 ecfel 8 dem andern unter den Röcken in den Haken fest, um schließlich ganz vollbepackt das Weite zu suchen. Der bestohlene Händler merkt meistens erst viel zu spät seinen Verlust, um den Dieb noch verfolgen zu können. Ge— schieht es aber doch einmal, so pflegt sich der Dieb ruhig ergreifen zu lassen und mit nach der Polizeiwache zu gehen. Unterwegs aber weiß er, da ja auf der Straße eine sofortige Visitation unmöglich ist, mit großem Geschick, ohne daß es sein Begleiter bemerkt, das ent— wendete Gut zu lösen, geht es nicht anders, indem er es mit der ganzen Tasche abreißt und leise zur Erde fallen läßt. Es kommt auch vor, daß der Dieb, bis ihn der Verfolger erreicht, gar nicht mehr im Besitze des gestohlenen Gutes sich befindet, denn vorsichtige Ladendiebe pflegen ihren Hehler alsbald an die nächste Straßenecke zu bestellen, ihm schleunigst den Raub einzu— haͤndigen und dann eine jenem entgegengesetzte Richtung einzuschlagen. Interessant sind auch die Ladendiebe, die man mit dem sehr zutreffen— den Namen„Stipper“ bezeichnet. Sie sind mit einer dünnen, meist aus Fischbein gearbeiteten und am unteren Ende mit Vogelleim bestrichenen Ruthe ausgerüstet. Mit dieser fahren sie, während der Verkäufer, um Waaren herbeizuholen, den Rücken wendet, in das in der oberen Platte des Ladentisches befindliche, zum Hineinwerfen des Geldes bestimmte Loch und ziehen mit großer Gewandtheit und Schnelligkeit Geldstücke aus der Ladenkasse hervor. Nachdem jetzt vielfach andere Constructionen der Ladenkassen in Ge— brauch gekommen sind, werden auch die„Stipper“ mehr und mehr unmodern, noch mehr die soge— nannten„Chalfen“, welche früher ein ausge— dehntes Gewerbe damit betrieben, die Kaufleute beim Wechseln von Geld zu bestehlen. Hondel und Verkehr. Friedberg, 14. Aug. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.95— 1.10, Eier 1 Stück 6 Pf. Homburg, 14. August. Marktprelse.[Kartoffeln (neue) per Malter M. 4—5, per Gescheid 9— 10 Pf. Eler per Stück 6 und 7 Pf., Butter per Pfd. 1. Qual. M. 1.10, 2. Qual. M. 1.00. Frankfurt, 14. Aug. Wochenmarkt. Butter 50 Ko. 80 85 M. Eier 100 Stück M. 5.—5.50, Kartoffeln 100 Ko. M 4. Zwiebel 50 Ko. M. 10-12. Bohnen zum Einschneiden 50 Ko. M. 4. Einmachgurken das Hundert M. 2. Blumenkohl 100 Stück 50-80 Pf., Weißkraut 20—25 Pf., Rothkraut 20—35 Pf., Salat⸗ gurken 10— 15 Pf., Spinat 10—50 Pf., Brockelbohnen das Pfd. 6—10 Pf., Zuckerschoten 1820 Pf., Eskarol 6-10 Pf., frische Erbsen 15— 20 Pf., Wirfing 12 bis 15 Pf., 8 100 Stück M. 10.— 15. Citronen 100 St. M. 8.— 10. Butter im Detail M. 1.10 1.30. Schiffs bewegung der Postdampfschiffe der„Hamburg, Amerilanischen Packetfahrtactiengesellschaft.„Taormina“ ab Hamburg, 31. Juli in New Vork angekommen; „Wieland“, 22. Juli von New- Vork, 2. August in Hamburg angekommen;„Rhenania“, 15. Juli von St. Thomas, 4. August in Hamburg angekommen; „Rhaetta“, 24. Juli von New Vork, 5. August in Hamburg angekommen;„Suevin“, 5. August von New Vork nach Hamburg; 5 Bohemia“, 5. August von Hamburg nach New-Vork;„Lessing“, 25. Juli von Hamburg, 6. August in New Pork angekommen;„Hungaria“, 8. August von St. Thomas nach Hamburg;„Allemannia“, 9. August von St. Thomas nach Hamburg;„Albingla“, 21. Juli von Hamburg nach Westindien, 9. August in St. Thomas angekommen;„Gellert“, 29. Jult von Newyork, 10. August in Hamburg angekommen;„Lessing“, 12. August von New-Vork nach Hamburg;„California- f auf der Reise von Hamburg, 12. August in New-Nork angekommen;„Hammonia“, 1. August von Hamburg, 13. August in New-Pork angekommen. Repertoir-Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 17.: Don Juan. Mittwoch den 18.: Fest-Vorstellung zu Ehren der XII. Wander⸗ 8e der deutschen Archltekten— und Ingenteur-Vereine: Silvana. Außer Abonn. Donnerstag den 19.: Undine Freitag deu 20.: Samstag den 21.: Sonntag den 22.: Walküre. Tell. Der Maskenball. Außer Abonn. Schauspielhaus. Dienstag den 17.: Fedora. Mittwoch den 18.: Feenhände. Donnerstag den 19.: Geschlossen. Freitag den 20.: Die Journaltsten. Samstag den 21.: Stiftungsfest. Vorher: wirthschaftlichen Ball. Sonntag den 22.: Zum ersten Male: Das lachende Frankfurt. Heiteres aus Frankfurt's Theatergeschichte in 1 Vorsp. und 6 Bildern von Jacobsohn und Wilken. Vom land⸗ Für die bies. Bühne eingerichtet. Musik von eee Sladttirgenbau⸗ Verein. Zu herzlichem Dank eingegangen von: Reallehrer Claus 2 M.; an jäbrüchen Beiträgen je! M. von G. Philippi, Conrad Reuß, Georg Groß Medieinalrath Dr. Lorenz, Amtsrichter Süffert, Gerichtsschreiber Weber, F. Hecht, Lüdke, Reallehrer G. Karg, E. Ruths, Salinen— rentmeister Nebhuth in Bad-Nauheim, Amtsanw. Wagner, Dr. Karg, Professor Dr. Tobisch, Kammerrath Bürau, Seminardirektor Schäfer 3 M., Schulrath Schmidt 2 M., Rechtsanwalt Jöckel 2 M., Pfarrverwalter Fischer in Reichelsheim 2 M., David Strauß, Rector in 8 5 M., durch wür Steinhäußer von Weith als Sühne 5 M., von 8 Walter für altes 871 M. 2. 50, Geschwister Preußer 2 M. Ur. Weiffen bach. Wahl. Wasserwärme der Usa: 15. August Mittags: 16. August Mittags: 150 Reaumur. 50 Reaumur. Walter. Heilkräftige Wirkung u. feinsten Wohlgeschmack vereinigt kein Liqueur so sehr wie der beliebte Aachener Magen⸗ behagen von Widtfeldt. Niederlage bei W. Bernbeck. 3 86 Oeffentliche Bekanntmachung. Gottfried Meuser III. von Ockstadt ist wegen Ver schwendung entmündigt worden. Rechtsgeschäfte mit demselben können gültig nur durch seinen Curator, Mathäus Meuser von Ockstadt, abgeschlossen werden. Friedberg am 13. August 1886. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. 3085 Sellheim. Versteigerungs⸗Anzeige. Montag den 23. l. Mts., Vormittags 10 Uhr, wer— den auf dem r zu Trais Münzenberg die Grabenarbeiten zur Herstellung von 25,389 lauf. Meter Drainage öffentlich an den Wenigsinehmenden vergeben. Dorheimer Bergwerk den 16. August 18886. In Auftrag: Hahn, Culturtechniker.« 1 C Mobiliar-Versteigerung. Mittwoch den 18. August l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, werden in dem Felsenkeller von Gg. Philippi in Friedberg nachverzeichnete Mobilien gegen Baarzahlung versteigert: 1 Kleiderschrank, 1 Sopha, 1 runder Tisch, 5 Bett— stellen und 2 gesteppte Strohsäcke, 1 2 kupferne Töpfe, 2 Commode, 1 Handkoffer, 1 Näh- maschine, 1 neuen Reitzaum, Oefen, 6 gepolsterte Stühle, 1 Wecker-Uhr, 1 Küchenschrank, 1 vollstän— diges Buchbinderhandwerkzeug mit Schriftkasten zum Vergolden, eine Parthie gebrannten Kaffee, 1 Fahnen stange, 1 Brauerbutte, Kisten und sonstige Haushalt— ungsgegenstände. In Auftrag: ö 3098 Franz Joseph Nees, Auetionator. Versteigerungs-Anzeige. Donnerstag den 19. d. Mts., Vormittags um 10 Uhr, werden in Auftrag der Firma E. L. Weihl dahier auf deren Lagerplatz 1 Pferd, 1 Wagen, 1 Halbverdeck, 1 Häckselmaschine, Deeimalwaagen, 1 Schreibpult, sowie sonstige Geschäfts⸗Utensilien öffentlich meistbtend versteigert. Friedberg den 16. 2 2 1886. 3110: Fr. Nees, Auetionator. Unterzeichneter beabsichtigt sein in der Kurstraße Nr. 318 belegenes Wohnhaus, zweistöckig,„Zum deutschen Hof“ auf den Abbruch zu verkaufen. Die Bedingungen können bei dems. eingesehen werden und sind Offerten längstens bis den 20. August er. einzu— Ferd. Sprengel, Bad⸗ Nauheim. Ein Knecht, elcher Säcke tragen und mit Pferden umgehen kann, ird gegen guten Lohn gesucht. Wo“? sagt die Expeditlon des Anzeigers. 6036 3028 v. Brühl, N Badewanne, E Fässer-Versteigerung. Freitag den 20. August l. J, Vormittags 10 Uhr anfangend, wird vor der Behausung des Metzgermeisters Heinrich Schäfer zu Friedberg eine Parthie Apfelwein— fässer(große und kleine), eirea 100 Ohm haltend, meist— bietend versteigert. J. A.: Franz Joseph Nees, 3095 Aucttonator. Aufforderung. Ich habe die Einziehung meiner Buchausstände dem Herrn Ph. Vogt dahier übertragen und ersuche daher alle, welche Zahlungen an mich zu leisten haben, solche innerhalb vier Wochen an denselben leisten zu wollen. Friedberg den 16. August 1886. 3109 E. L. Weihl. engel versendet Anweisung zur Rettung von Trunksucht.? der 5 8 Methode des 8 8 mit auch ohne Vorwissen, M. Falkenberg, Berlin NO., Friedenstr. 105. Täglich eingehende, sowie 100te gerichtl. geprüfte Dankschr. bezeugen die Wieder— kehr des häuslichen Glückes.(à 297/8 B.) Letztere beseitigt nach Fr. Beelt's Wagen ⸗Fabrik, Mainz, Carmelitenstraße 12 und 14, empfiehlt ihr stets reichhalt. Lager aller Arten Luxuswagen bester Qualität, sowie eine 0 ee Wagen. Sächs. Tuchschuhe und N H. 394 m. holzgenagelten festen Tuchsohl.. Frauen Dutzend 11 Mark. Bel grösserer Abnahme billiger liefert G. Engelhardt. Zeitz. 55. n 3007 Prima Jutarnat⸗Samen in keimfähiger Qualität bei Prolsliste frei. 2996 g Wilhelm Fertsch. Eine Wohnung warnen, zusammen oder auch getrennt, ist zu vermiethen und per 1. Dezember 1886 zu beziehen. 3025 Heinrich Jordis Ww. Mostäpfel in Wagenladungen werden zu kaufen gesucht. 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General-Versammlung der Landesgewerb-Vereine zu Offenbach a. M. den 25. August e. 2. Besprechung über die Anfertigung von Gas- Wasserleitungen, 3. Desgleichen über das Vergeben von Bauarbeiten in Entreprise, insbesondere bei Staats bauten. 3092 Allen n guten Bekannten und Freunden sage ich bei meiner Abreise ein herzliches Lebewohl! 1 5 —ç cksta dt. 9 Gottfried Meuser III. Reps- und Palm-Ruchen billigst bei 3104 Ph. Dan. stümmich. Der erste und zweite Stock meines von Herrn Eduard Grödel gekauften Hauses ist zu vermiethen und am 1. October ex. zu beziehen. 3079 starl K. Müller Atheiterkleidungssücke verkaufe, wegen Veränderung meiner Geschäfts— lokalttäten, zu hberabgesetzten Preisen. C. F. Sclileuning und 3105 Am Samstag den 15. August wurde auf dem Wege von Friedberg nach Bad—. ein Siegelring mit gelbem Stein verloren. Der redliche Finder wird ge— 1 5 denselben gegen ale Belohnung bei der Exped. 3093 Anz. Eine Wohnung, 1 Zimmer, Mansarde, nebst Zubehör, ist vom 1. 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