1886. Faͤmstag den 16. Yctober. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. 1 0 Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. offentlichen Kenntniß gebracht. Friedberg den 12. October 1886. Summarische Aebersicht Amtlicher Theil. Nachstehend wird die summarische Uebersicht über Einnahmen und Ausgaben des Mathildenstifts Friedberg-Butzbach für 1884 zur Der Präsident des Mathildenstifts. Dr. Braden. über Einnahmen und Ausgaben des Mathildenstifts Friedberg-Butzbach für 1884. * Aus vorderen Rechnungsjahren bis Ende 1883 Rechnungsjahr 1884. und Einnahme. 2 b 5 52 a 7 Friedberg. Butzbach. Zusa 5 g. 2 5 5 Ausgabe Friedber Butzbach Zusammen Friedberg Butzbach Zusammen 1 Rubriken. M f M. Pf. M Pf. M. Pf. Pf. M. Pf. I. Einnahme Ueberschuß aus voriger Rechnung 53422 05 5950 52 59372 57 2 2*—— II. Geschenke 2 8 7 855 5 1 3 8 III. Einlagen: 1) unverzinsliche 5 8 5——. 5—— 3 2 2) verzinsliche————— 27781 85 160938 45 438720 30 IV. Zinsen von Darlehen: 1) auf gerichtliche Hypotheken J 1 3„„ eee 5913 19 1901 71 7814 90] 78233 31 61494 46 139727 77 4) ohne Bürgschaftsleistung bis 50 M. V. Zurückbezahlte Darlehen: 5 1) auf gerichtliche Hypotheken— 2———— 88352 14 82163 51 170515 65 2) gegen Büuͤrgschaftsleistung a. bis 300 M. ö b. über 300 M.—— 3—— 117578— 106032— 223610— c. ohne Bürgschaft bis 50 M. 0 90 0 II. Miethe von Häusern und Pacht von Gütern 20——— 20— 1082 34—— 1082 34 NMI. Erlös von Häusern 5 5 5 395— 3 395— VIII. Sonstige Einnahmen. 5— 8 246 16 739 2 985 29 VIIIa. Cedirte Kaufschillinge und Zinsen hiervon N— 70 279 32 19330 93 16560 35891 01 VIIIb. Morell'sche Pfandobjeete 794 08— 794 08————— Summesder Einnahmen 60427 94 7852 93 68280 87 582999 73 427927 63 ö 1010927 36 Zusammenstellung. 8. Aus vorderen Rechnungsjahren bis Ende 1883 60427 94 7852 93 68280 87 Rechnungsjahr 1884 582999 73] 427927 63 1010927 36 Gesammtsumme der Einnahmen 643427 67 435780 56 1079208 23 Ausgabe. IX. Darlehen: 2 1) auf gerichtliche Hypotheken 5———— 56235— 84550— 140785— 2) gegen Bürgschaftsleistung—————— 1150300 94385— 209415— . Zurückbezahlte Einlagen: 1) unverzinsliche—————————— 5 2 endliche—————— f 248747 01 137582 29] 386329 30 XI. Zinsen von Einlagen 2324 3 1652 60 9976 93 64062 49 51020 21 115082 70 XII Verwaltungskosten: 155 1) 1 5 5————— 5230— 3550— 8780— 2) Sonstige Kosten—————— 1484 96 1539 87 3024 83 XIII Steuern und Abgaben von Häusern und Gütern———————— N—— XIV Unterhaltungskosten derselben 5 55—„ 5 N N XV Darlehens forderungen nebst Zinsen und Kosten, welche. 8 in Folge von Adjudieation ꝛc. erloschen sind—— 9 3 4705 45 3 185 45 XVa.[ Unterhaltung der Mathildenstiftshofraithe———— e 336 78 i 918 8 XVI. Sonstige Ausgaben 5—— 1 1 66 81 98 8 XVII. Unterstützungen 75 5——— 11011 60 3540 40 14552. XVIII Cedirte Kaufschillinge—————— 39816 11 3880159 78617 70 XIX Zinsenvorlage auf Werthpapiere und Kaufschillinge———————— 979 38 97938 . Verlust an Werthpapleren 5—— 5 5 5 888 085 . Stücksel'sche Pfandobjecte———— 7 2 03—— 2 8 . Brand'sche Pfandobjecte—————— 12—— 1 Summe der Ausgaben 2334 33 1652 60 3976 93 546700 55 416015 55 962716 10 Zusammenstellung. 1 13 Aus vorderen Rechnungsjahren bis Ende 1888 2824 33 1652 60 3976 93 Rechnungsjahr 1884 546700 55 416015 55 962716 10 Gesammtsumme der Ausgaben 549024 88417668 15] 966693 083 ö Vergleichung. Die Einnahmen betragen 643427 67 435780 56[1079208 23 Die Ausgaben betragen 549024 88 417668 15 966693 03 Einnahme⸗Ueberschuß 94402 79 18112 41 112515 20 und dieser besteht: 1) in baarem Vorrath 93398 05 17915 99 111314 04 2) in Rückständen 1004 74 196 42 1201 16 Gleiche Summe wie oben DAAD 79 Jö IT sssssaösoö 20 Nachweisung des Activ- und Passiostandes. ; Friedberg. Butzbach. Zusammen. Gesammtbetrag. 250 A. Aelipftand M. Pf. W. Nl. M. vf. W. Nl. 1 J Ende 1883 betrugen die Kapitalien 5 1560080 84 1250523 30 2810604 14 während 1884 wurden a. neu ausgeliehen D 178935— ö f b. urbaße lt 205930 14 188195 51 g folglich] wenger fauszellehen 34665 14 9260 51 43925 65 daher Ende 1884 Kapital bestand N 2766678 49 2[Die eedirten Kaufschillinge betrugen Ende 1883 18391 50 44898 60 63290 10 während 1884 wurden a. neu angekauft 38367 80 3880159 b. zurückbezahlt 16385 80 128938 65 mehr 21982— 5907 94 47889 94 folglich 1 8 angekauft—— 3 3 daher Ende 1884 Ausstand N ö 111180 04 4[Werth der Mo- und Immobilien 29282 61 2618 1——ꝛ— 31901 32 5 Einnahme- Ueberschuß: das Soll der Einnahme beträgt 643427 67 435780 56 die Ausgabe-Abstattung beträgt 546887 17 415691 75 ueberschuß 951⁰0 50 Duos 51. 116629 31ʃ Summe des Aetlvstandes f ö 3026389 16 B. Passivstand. ö ö 1[ Bestand der Einlagen Ende 1883 1571564 83 1277220 51 2848784 84 während 1884 wurden a. neu eingelegt 277781 85 160938 45 b. zurückbezahlt 248747 01 137582 29 mehr 29034 84 0 523911— folglich e eingelegt 8 r 3 daher Ende 1884 Stand der Einlagen N 0 2901175 84 2[Die noch nicht bezahlten Zinsen von Einlagen betragen 2137 71 1976 40—— 4114 11 Summe des Passipstandes ö 2905289 95 Vergleichung. 1[Das Vermögen beträgt—————-— 3026389 16 2[Die Schulden betragen—— 55. 2905289 95 Verglichen ist Reservefonds 121099 21 auf die vorhergehenden Jahre—————— 118767 44 Hiervon kommen fauf das Rechnungsjahr 1884—.. 3 2331 77 Zusammen wie oben ö 121099 21 Ende 1883 betrug der Reservefonds—————— 118767 44 und hat sich im Jahre 1884 erhöht um—————— 2331 7 Betreffend: 55 in in 1886, hier Liquldation der Vergütung für Lieferungen und Leistungen für Friedberg den 14. October 1886. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Mit Bezug auf unser Ausschreiben vom 23. v. Mts., abgedruckt im Oberhessischen Anzeiger Nr. 113, 114 und 119, bringen wir bei denjenigen von Ihnen, welche noch damit rückständig sind, die Einsendung der Quittungen über geleisteten und unbezahlt gebliebenen Vorspann, sowie der Quartierbescheinigungen andurch mit Frist von 3 Tagen in Erinnerung. Dr. Braden. 0 Betreffend: Die Herbstübungen in 1886, hier Abschätzung der Flurschäden. Friedberg den 14. October 1886. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Im Falle in Ihren resp. Gemeinden durch Vorabschätzung der Flurschäden Seitens der Feldgeschworenen Kosten entstanden sind, sehen wir der Einsendung der diesbezüglichen Gebühren- Verzeichnisse bis zum 20. 1. Mts. unfehlbar entgegen, da die nach diesem Tage etwa eingehenden Verzeichnisse nicht mehr berücksichtigt werden künnen. Dr. Braden. Bekanntmachung. Betreffend: Den Herbstfaselmarkt des landwirthschaftlichen Bezirks-Vereins zu Friedberg pro 1886. Der diesjährige Herbstfaselmarkt des landw. Bezirks-Vereins Friedberg soll Mittwoch den 27. l. Mts. zu Friedberg abgehalten werden. Die aufgetriebenen Fasel werden durch eine hierzu bestellte Commission gemustert und wird den Eigenthümern der als preiswürdig erkannten Thiere eine Geldprämie bewilligt, wozu der landwirthschaftliche Bezirks-Verein und die Kreisstadt Friedberg entsprechende Beträge zur Disposition gestellt haben. Die eigene Züchtung der Thiere durch deren Eigenthümer erscheint nicht als eine Bedingung der Prämiirung. Von der Preisbewerbung sind Gemeindefasel ausgeschlossen, desgleichen Fasel, die um 9 Uhr Vormittags noch nicht am Platze sind. Für Fasel, welche als tauglich befunden, aber nicht prämiirt werden, wird auf Verlangen eine Wegvergütung ausgezahlt. Nicht genügend gefesselte Thiere werden von dem Platze weggewiesen. Die zum Abschlusse kommenden Verkäufe wollen dem Großherzoglichen Bürgermeister, Herrn Steinhäußer, zur Anzeige gebracht werden. Zu recht zahlreichem Besuche des Marktes wird hiermit eingeladen. Friedberg den 12. October 1886. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirks-Vereins Friedberg. Dr. Braden. Landesbaugewerkschule Darmstadt. Die Landes baugewerkschule zu Darmstadt beginnt ihren elften Bedingungen zur Aufnahme sind: Jahres ecursus am 15. November l. J., welcher 4 Monate, also bis zum 1. Für die untere Abtheilung, die J. Klasse: In der Regel werden 15. März 1887 andauert. i t. nur solche Schüler aufgenommen, welche eine mindestens einjährige. Dieselbe soll, zwischen Handwerkerschule und technischen Hochschule die Mitte schäftigung in einem technischen Gewerbe nachweisen Tachre ne haltend, ins besondere Bauhandwerkern, sowie Maschinen⸗ und Mühlenbauern, Ge— hiervon werden nur in besonderen Fällen gestattet. Dagegen wird von den Auf⸗ legenheit bieten, sich die für einen selbstständigen Gewerbebetrieb erforderlichen theore-] zunehmenden nur der Nachweis der Kenntnisse verlangt, welche den von der Ober— tischen Kenntnisse und die nothwendigen Fertigkeiten im Zeichnen und Entwerfen klasse einer Volksschule Entlassenen zukommen sollen, damit jedem strebsamen Hand⸗ von Plänen für die praktische Ausführung zu erwerben. Auch soll die Baugewerk.[ werker die Anstalt zugänglich werde. schule zur Ausbildung von Werkmeistern, Parlieren, Bauaufsehern ꝛc. dienen. 2. Für die obere Abtheilung, die II. Der Unterrscht wird an den Werktagen während der ganzen Tageszeit ertheilt.] Nachweis ausreichender Kenntniß der niederen Arithmetik, einer angemessenenen Fertig⸗ Die Schule umfaßt 2 Klassen mit folgenden Unterrichtsgegenständen: Frei⸗ keit in Freihand und geometrischen Zeichnen, sowle in der Lösung einfacher Auf⸗ hand und geometrisches Zeichnen, darstellende Geometrie leinschließlich Schatten.[gaben der darstellenden Geometrie, und der Befähigung, sich im Deutschen gehörig construktionen und Perspective) Bauconstruetlonslehre leinschließlich Stabilitäts-] schriftlich verständlich machen zu können, geliefert werden. und Festigkeitsberechnungen), Elemente der Maschinen⸗Construetionen, Fachzeichnen, Das Schulgeld beträgt für die ganze Unterrichtszeit 30 Mark und Entwerfen von Bauanlagen, kunstgewerbliches Zeichnen, technisches Rechnen, Algebra, ist beim Beginn des Cursus voraus zu bezahlen. Geometrie, Feldmeßkunst einschließlich Trigonometrie und Planzeichnen), gewerbliche Anmeldungen zur Aufnahme wolle man möglichst frühzeitig und läng⸗ Buchführung, Theile der Bauführung, insbesondere Materlalienkunde und Anfertigen][stens bis zum 31. Oktober l. J. schriftlich bet der unterzeichneten Stelle, oder n e Grundlehren der Physik und Mechanik, Modelliren in auch mündlich auf dem Büreau derselben— Neckarstraße 3 im III. Stock— be⸗ Holz ꝛce. i wirken, da die Zulassung der Schüler nur na v= Die Unterrichtsloeale befinden sich Neckarstraße Nr. 3, unfern von den Büreau— VVV kann 8 VVV localitäten, der Bibliothek und der technischen Mustersammlung des Großherzoglichen Gewerbvereins, so daß die letzteren von den Schülern besucht und geeignet benutzt werden können. Klasse, muß außerdem der Darmstadt den 20. September 1886. 5 Großherzogliche Centralstelle für die Gewerbe und den Landes gewerbverein. Fink. Lersan fuß J. ite hierher 3923 Friedb Prüfu 0 1 10 g For der Wi binnen regulir Ba 6 3905 O 392 0 Nachlaf Jacob ind— bei un Reguli ö Ba 3 10 Mit anfange Termin noch re Anslalt verk,& jffentlie 19 r bei BVotspann, 3906 Einladung. Sonntag den 17. l. Mts., Nachmittags 3 Uhr, findet in dem Saale des Gastwirthes Pauly zu Heldenbergen eine landwirthschaftliche Versammlung statt. Herr Landwirthschaftslehrer Hannemann zu Friedberg wird das Thema behandeln:„Obstbaumzucht, insbesondere der Ein— fluß der Pflanzung auf das kraftige Gedeihen unserer Obstbäume.“ Kloppenheim den 12. October 1886. Zu recht zahlreicher Betheiligung wird hiermit eingeladen. Stahl. Verloren bei dem Manöver am 22. v. Mts. in der Gegend Bauernheim—Dorn-Assenheim—Weckesheim—Beienheim ein Säbel der 4. Escadron Dragoner-Regiments 23. hierher Nachricht zu geben. Vertauscht bei dem Sparkassen-Essen am 11. l. Mts. ein Regenschirm. Abzugeben bei der betreffenden Großherzoglichen Bürgermeisterei, welche sodann eventuell beauftragt ist, Nachricht an Großherzogliches Kreisamt erbeten. Prämiirung selbstgezüchteter Fohlen. Nachdem uns Seitens des Landespferdezuchtvereins zu Darmstadt wieder wie in früheren Jahren 100 M. zum Zwecke der Prämiirung selbstgezüchteter Fohlen zur Verfügung gestellt wurden, hat das Pferdemarktkomits beschlossen, eine namhafte Summe zum gleichen Zwecke zu verwilligen, um der Prämiirung eine größere Ausdehnung, auch auf Nichtmitglieder des Pferdezuchtvereins, geben zu können. a a Die Prämiirung findet Montag den 26. October auf der nördlichen Seite des Kirchenplatzes statt und werden hierzu alle Pferde— züchter der Provinz Oberhessen zur Betheiligung freundlichst eingeladen. Nähere Bestimmungen. 1) Jeder Züchter hat sich mit seinem Fohlen längstens bis um 8½ Uhr Vormittags auf oben genanntem Platze einzufinden. 2) Als Nachweis der eigenen Züchtung genügt die Bescheinigung des betreffenden Ortvorstandes. 3) Es werden Fohlen bis zu 2½ Jahren zur Pramiirung zugelassen. 4) Fohlen, welche schon einmal durch uns prämiirt worden sind, können nicht mitconcurriren. 3923 Im Auftrag des Pferdemarkt-Comités: Steinhäußer, Vorsitzender. n Den Herren Besitzern von Vereins- bezw. Reservestuten des Pferdezuchtvereins wird hiermit angezeigt, daß mit dem Fohlenmarkt zu Friedberg Montag den 25. October d. J., Vormittags 11 Uhr, auf der nord⸗östlichen Seite der Stadtkirche, die jährlich vorzunehmende Prüfung der in Rede stehenden Stuten stattfindet. Stammheim den 1. October 1886. Ad f. Rullmann. Oeffentliche Aufforderung. Forderungen und Ansprüche jeder Art an den Nachlaß der Wittwe des Konrad van Baßhuißen J. von hier sind binnen 14 Tagen anzumelden, falls sie bei der Nachlaß— regulirung berücksichtigt werden sollen. Bad⸗ Nauheim den 11. Oetober 1886. Großherzogliches Amtsgericht Bad Nauheim. Bauer. 3905 Schütz. Oeffentliche Aufforderung. 3925 Forderungen und Ansprüche jeder Art an den Nachlaß der kürzlich verstorbenen Wittwe des Johann Jacob Geck von Ober-Mörlen, Eleonore geb. Prescher, sind— insoweit nicht schon geschehen— binnen 14 Tagen bei unterzeichnetem Gerichte anzumelden, wenn sie bei Regulirung des Nachlasses berücksichtigt werden sollen. Bad Nauheim den 13. Oetober 1886. Großherzogliches Amtsgericht Bad-Nauheim. Bauer. ** Pfünder-Versteigerung zu Friedberg Mittwoch den 3. November l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in hiesigem Rathhaus die bis zu diesem Termine die Verfallzeit erreicht habenden nicht eingelösten noch renovirten Pfänder, der hiesigen Pfand- und Leih— Anstalt gehörend, bestehend in Kleidern, Weiszeug, Bett— werk, Herren- und Frauenkleidern, Taschenuhren u. s. w. öffentlich meistbtetend versteigert werden. Hlerbei be— merken wir, daß die Auslösung und Renovation der Pfänder an den hierzu bestimmten Wochentagen geschehen kann, und daß das Pfandhaus vom 1. November bis zum Schlusse der Verstelgerung geschlossen bleibt. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises Friedberg werden ersucht, dieses im Interesse ihrer Orts— angehörigen durch die Schelle bekannt machen zu lassen. Friedberg den 14. October 1886. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Steinhänßer. 3 Faselochs-Versteigerung. Die auf den 15. d. Mts. anberaumte Versteigerung des hlesigen Gemeinde Faselochsen wird nicht an diesem Tage, sondern Dienstag den 19. d. Ms., Vormittags 10 Uhr, abgehalten. Rödgen am 14. October 1886. Großherzogliche Bürgermelsterel Rödgen. uft. . Luft 45 in Kaputzen, gehäkelten Tüchern und Kragen, Strümpfen und Strumpf ⸗Längen, Kinderkleidchen, Handschuhen, Unterhosen und Jacken, sowie Herrenwesten zu sehr billigen Preisen bei f 8 8 Geschwister Schloß. Das Neueste in Kaputzen, Kopfshawls, Pelerines, gestrickten wollenen Halstüchern, Mohair- und Chenilletüchern, Damenwesten, gestrickten Kinderkleidern, Jäckchen, Röckchen, Kindergamaschen und Schuhen, sowie Unterjacken, Unterhosen, Socken und Strümpfe empfiehlt zu den billigsten Preisen 3856 K. Friedrich, Kaiserstraße 77, neben der Post in Friedberg Bei Verladungen auf hiesiger Station empfehlen wir unsere bequem gelegene Brückenwaage f und machen gleichzeitig auf unser großes Lager in Sleinkohlen, grusfreien Anthracit- und Nußkohlen, soewic allen anderen Brenn materialien, Ia. Portland- Cement. 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Die große naturwissenschaftliche Ausstellung wird nur noch Sonntag und Montag für das Publikum zugäng⸗ lich sein und habe ich für diese Tage das Entrée à Person 30 Pf. festgestellt. Zu noch recht zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein Hochachtungs voll 3935 NV. Mende. Ball im Höôtel Trapp Donnerstag den 21. October. Anfang Abends 8 Uhr. Die Vereine Concordia und Eintracht. Karten sind zu haben bei den Herren Gebr. Löbe und A. Maaß. 3910 Kirchweihfest zu Steinfurth. Sonntag den 17. und Montag den 18. Oetober findet 3934 bet der Unterzeichneten zur Feier der Kirchweihe gut besetzte Tanzmusik statt, ausgeführt von der rühmlichst bekannten Kapelle Heß aus Grüningen. Indem ich für gute Speisen und Getränke nach alt⸗ 5 bekannter Güte gesorgt habe, lade ich höflichst hierzu ein. Steinfurth, 15. Oktober 1886. 65 00. Rosenbefer II. Willwe. Donnerstag den 21. October(israelitischer Feiertag) findet bei Unterzeichnetem Ball statt. 3893 Groß⸗Karben. Th. Fuhr. Ball in Heldenbergen. Zu dem Donnerstag den 21. Oetober, Abends 8 Uhr, im Saale des Herrn Pauly dahier stattfindenden Balle 3911 Das Comite. Machbirchweihfest zu Dorheim. Sonntag den 17. d. Mts. ist in meinem Saale gut freundlichst Bingel, „Zur Sonne“. Heldenbergen. einlade. 3936 Die von der Landes-Ausstellung zu Offenbach wieder bier eingetroffenen Arbeiten unserer Handwerkerschüler sind Sonntag den 17. October, von Morgens 8 Uhr bis Nachmittags 3 Uhr, im Gewerbvereinslokal zur Be— sichtigung ausgestellt, wozu wir Mitglieder und Freunde höflichst einladen. Der Vorstand. Sehr schönes 1 weißkraut und wirsing billigst zu haben bei Georg Steinhäußer II. 5908 Das von Herrn Lehrer Landau bewohnte Logis itt anderweidig zu vermiethen und per 1. November d. J. beziehbar. 855 deutig Welt. Blauer Vitriol Fr. 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Geiste regung weisen seine ho Anordn sei keins dem un seien n. das B. denkban Leiden Geistes Leben 8 Oe Das A die Vo Pfändi ahnen * Lirsing änder II. Logis 1* 2113 Balg. 0 110 1 1. 2 5 hie, ib. Beilage. Ourthestdhrr Arier Deutsches Reich. Folkething erklärte die Linke, in die sachliche Darmstadt, 15. Oct. Prinz Alexander und Verhandlung des Budgets zur Verständigung Gemahlin haben gestern Schloß Heiligenberg mit dem Landsthing eintreten zu wollen unter verlassen um wieder dauernd hier zu wohnen. — Fürst Alexander hat seit gestern seinen Auf— enthalt hier genommen und bewohnt die von ihm in früheren Jahren innegehabten Zimmer im Palais seines Vaters. Es sind die Zimmer, in welchen während des serbisch-bulgarischen Krieges das hiesige Hilfscomité seine Thätigkeit entfaltete. Prinz Franz Joseph von Battenberg ist gestern nach England abgereist. Die Pferde des Fürsten sind nunmehr auch glücklich aus Bulgarien hierher gebracht. Berlin, 13. Oct. Der Kaiser hat, wie aus Baden-Baden gemeldet wird, gestern wie— derum eine Spazierfahrt gemacht, nachdem er die Vorträge des Legationsrathes v. Bülow und des Militärcabinets entgegengenommen hatte. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ weist heute in einem Artikel, von dem nur zu bedauern ist, daß er— 6 Wochen zu spät kommt, und an— knüpfend an die Ergebnisse der Wahlen zur bul— garischen Sobranje darauf hin, daß die Abdank— ung des Fürsten Alexander in der Stimmung der Bevölkerung Bulgariens nicht begründet sei. Entweder müsse der Fürst sich über diese Stimm— ung des Landes getäuscht und dieselbe für eine seiner Regierung ungünstige gehalten haben, oder sein Verbleiben sei ihm unbehaglich gewesen. Wenn er ausgeharrt hätte, würde er Bulgarien Stürme erspart haben, die, wie immer ihr Aus— gang sein möge, einen schlimmen Einfluß auf die weitere Entwickelung des Landes üben müßten. — Aus Sansibar wird gemeldet: Denhardt übergab den Emissären des Deutschen Colonial— vereins in bester Form die Colonialbesitzung Deutsch⸗Wituland. München. Ueber das Befinden des Königs Otto theilt das amtliche Polizeiorgan mit, der— selbe leide an Paranoia und werde von Hallu— cinationen und Wahnvorstellungen derartig von dem realen Leben abgezogen, daß auch der Nicht— unterrichtete jeden geistigen Zusammenhang des Monarchen mit der Außenwelt für aufgehoben hält. Nur gelegentlich erscheinen Reste normaler Geisteskräfte; hiermit wechseln Zeiten der Er— regung und Verwirrtheit ab. Von einer zeit— weisen Geistesverfassung, in welcher der Kranke, seine hohe Stellung erkennend, dieser entsprechende Anordnungen träfe und Handlungen unternehme, sei keine Rede; das körperliche Befinden sei trotz— dem ungestört und alle vegetativen Functionen seien normal. Die ärztliche Prognose geht auf das Bestimmteste dahin, daß eine Heilung un— denkbar ist. Auf die Lebensdauer aber sei das Leiden des Königs einflußlos, da diese Art von Geisteserkrankung ablaufe, ohne das organische Leben zu zerstören oder zu benachtheiligen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 12. Oct. Das Abgeordnetenhaus genehmigte ohne Debatte die Vorlage, betreffend die Unzulässigkeit der Pfändung an Fahrbetriebsmitteln fremder Eisen— bahnen. Pest, 14. Oct. Das Abgeordnetenhaus nahm mit 162 gegen 76 Stimmen den Ausschußantrag an, über die anläßlich der Janski-Affaire einge— langten Petitionen zur Tagesordnung überzugehen. Schweiz Basel, 14. Oct. Nachdem sich die Commission des Nationalrathes mit 8 gegen 3 Stimmen im Prinzip für das Alkoholmonopol erklärt hat, ist heute zwischen den Anhängern der Fabrikatsteuer und des Verkaufsmonopols ein Compromiß zu Stande gekommen, nach welchem Import, Fabrikation und Reinigung des Sprits Sache des Bundes sein soll. Für Abfindung der Brenner und Kartoffelproducenten sind ge— eignete Maßregeln in Aussicht genommen. Dänemark. Kopenhagen, 13. Oct. Bei der heutigen ersten Lesung des Budgets im der Voraussetzung, daß provisorische Bestimm— ungen dem Budget fernblieben. Die Rechte sagte ihr ehrliches Entgegenkommen zu, betonte jedoch die Nothwendigkeit eines Einverständnisses mit dem Landsthing. Großbritannien. London. In Kiskeame, im Kreise Cork in Irland, wurde gestern angeblich der berüchtigte Capitän„Mondschein“, der die meisten Mondschein Expeditionen in den Kreisen Cork, Clare und Limerick verübt haben soll, vom Polizeisergeanten Kirwan verhaftet. Er wurde zu seiner Identificirung nach Limerick gebracht. Nachträglich hat sich jedoch herausgestellt, daß der in Boherbee, nahe Kanturk, verhaftete Mann doch nicht der berüchtigtigte„Capitän Mond— schein“, sondern vielmehr ein Vagabund ist, der zahlreiche Räubereien, freilich in sehr frecher Weise auf eigene Hand und nicht als Führer einer Mondscheinlerbande betrieben hat. Vor 14 Tagen stahl er Farmern zwei Flinten. Der Name des Verhafteten ist Me. Enery und wurde er in's Gefängniß in Limerick abgeführt. Die Admiralität beschloß behufs des besseren Schutzes der Fischerboote in der Nord— see das Kriegsschiff„Hearty“ dorthin zu ent— senden. Der Commandant desselben wird vor— aussichtlich die Aufsicht über die zum Schutze der Fischerbobte in der Nordsee befindlichen Kreuzer haben. Italien. Rom. Nach dem klerikalen Organ „Difesa“ wird der Papst, falls die Regierung die antiklerikale Action fortsetzt, den Vatican ver— lassen und sich unter deutschen Schutz stellen. Bestätigung bleibt abzuwarten. Bulgarien. 4 Sofia, 14. Oct. Die Re⸗ gierung wird in der Antwort an Nekliudoff geltend machen, daß die Nationalversammlung allein competent ist, über die Legalität der Wahlen zu urtheilen und daß die Aufforderung der Regierung an die Consuln, den Ausländern die Betheiligung an den Wahlen zu verbieten, ge— rechtfertigt sei dadurch, daß den Consuln eine besondere Jurisdiction über ihre Landesange— hörigen zustehe, während die bulgarische Re— gierung nur beschränkte Machtvollkommenheit denselben gegenüber besitze. Kaulbars ist, auf die Bereisung Ostrumeliens verzichtend, heute in Rustschuk eingetroffen, woselbst er einige Tage zu verbleiben gedenkt und sodann nach Sofia oder Bukarest zu gehen beabsichtigt. Die Rädels— führer der Sofiger Palastrevolution, Dimitriew, Pakow und Kowalow, sind in Petersburg ein— getroffen. Rußland. Petersburg, 13. Oct. Einer Meldung des„Journal des Debats“ von hier zufolge ist die Mission Kaulbars gescheitert und seine Ersetzung durch einen anderen Agenten un— möglich. Rußland wünsche nicht die Occupation, um Oesterreichs Eifersucht nicht zu wecken. Im Falle, daß die Occupation unvermeidlich wäre, werde eine Verständigung mit Wien und Berlin vorangehen. Berliner Nachrichten des„Fr. J.“ besagen: Die neueren Nachrichten über russische Truppendislocationen sind unrichtig. Thatsache ist nur, daß schon seit längerer Zeit 4 Infan— terie-Divisionen auf erhöhten Stand gebracht sind, um event. in Bulgarien einrücken zu können. Ueber die Opportunität dieses Einrückens ist man augenscheinlich in Petersburg sehr getheilter Meinung. Aus Stadt und Land. Friedberg. Nochmals wollen wir hier auf die Mende'sche Ausstellung im Casinosaale aufmerksam machen. Man wird staunen über die Fülle des Gebotenen. Auch für die Schulen der Umgegend ist die Ausstellnng sehr instruetiv und sind die Gegenstände durchaus nicht zu hoch für Kinder vom Lande. Die Ausstellung bleibt nur noch bis zum Montag. Mainz, 13. Oet. Die Firma Mayer, Michel und Deninger ist abermals von einem Brandungluck heim— 4 122. gesucht worden; heute gegen Mitternacht ertönten die Sturmglocken; die in der Stadt, nahe dem Bahnhof gelegenen Fabrikgebäulichkeiten sind bis auf einen Theil der nach der hinteren Bleiche gelegenen Fabrik gänzlich niedergebrannt. Unsere Feuerwehr hatte harte Arbeit, den gewaltigen Brand zu bekämpfen, bezw. die Nachbar— gebäude zu schützen. Das Feuer hatte reichliche Nahrung und man ist heute um 10 Uhr Vormittags noch mit Löscharbeiten beschäftigt. Wie der Brand entstanden ist, bis jetzt noch nicht festgestellt. Allerlei. Frankfurt, 15. Oet. Morgen wird unter großen Feierlichkeiten die kanalisirte Mainstrecke von Frankfurt bis Mainz, sowie der Frankfurter Hafen eingeweiht und eröffnet. Dieser mit einem Kostenanfwande von 5,500,000 Mark durchgeführte Bau bezweckt mittelst An— legung von Nadelwehren und Schleusen dem Flusse eine Wassertiefe von zwei Metern bei nledrigstem Wasserstande zu verschaffen und so den Aheinschiffen einen Schifffahrts— weg bis zur Stadt Frankfurt zu eröffnen. Nürnberg, 13. Oct. In der Nacht von vor— gestern auf gestern wurde kurz nach 11 Uhr in der den Eisenbahn-Centralwerkstätten zunächst gelegenen Schleuse des Ludwig-Donau-Maincanals— also noch im Stadt— gebtete— durch eine Pollzeipatroutlle ein schwimmender Koffer entdeckt, dessen Inhalt eine verstümmelte Frauen— leiche war. Das Gesicht ist absichtlich durch Zerhacken unkenntlich gemacht. Die Ermordete ist die Händlerin Marg. Kreth, die auch vielfach Geldgeschäfte machte. Dieselbe hatte einen Handel mit Zucker und Kaffee be— trieben und sich hauptsächlich mit Geldgeschäften befaßt. Am Sonntag hatte sie sich von ihrer Wohnung mit dem Bemerken entfernt, sie mache einige entferntere Gänge, um Schulden einzukassiren; sie war dann nicht mehr zu— rückgekehrt. Die Identifietrung der Leiche war erschwert, weil der Schädel fast ganz eingeschlagen und durch einen Hieb über den Kopf ein Auge herausgetrieben war. Es ist nun die Untersuchung dahin zu richten, welche Wege die Ermordete vor der Catastrophe eingeschlagen hatte. Noch nicht ist festgestellt, ob sie eine größere Summe Geldes bei sich hatte, oder ob blos ein Racheaget vor— liegt. Die an Ort und Stelle vorgenommene Untersuch— ung hat ergeben, daß der Koffer über die Steinkante der Schleusenmauer ins Wasser geworfen worden ist. Die Nacht war regnerisch und die gegen 10 Uhr verkehrenden Bahnzüuge dürften durch ihr Geräusch die That begünstigt haben. Direet an der Schleuse befindet sich die Wohn⸗ ung des Schleusenwärters, der um 9 Uhr Abends noch nichts wahrgenommen hatte. Ob die Mordthat hier oder in Fürth, wo eben Messe ist, oder anderwärts ge— schehen, weiß zur Zeit noch Niemand. Schon nach dem Gewicht des Koffers steht fest, das mehrere Personen mit im Sptele sein müssen. Handel und Verkehr. Frankfurt, 13. Oet. Wochenmarkt. Auf dem heutigen Markte kostete Butter im Centner 80—83 M., im Detail M. 1— 1.20. Eier das Hundert M. 4.50 bits M. 5.50. Blumenkohl das Hundert M. 40-80, Weißkraut der Centner M. 4.50—8, das Stück 10 bis 12 Pf., Rothkraut das Stück 20— 25 Pf., Spinat 50 Pf., Rosenkohl 50 Pf., Sauerkraut der Centner 10— 12 M., Zwiebeln 50 Kilo 6—8 M., Kartoffeln M. 4.50—5.50 das Malter, das Gescheid 10 Pf., Mäusekartoffeln das Malter 20 M., Orangen das Hundert 15 M. Heu der Centner M. 2.40— 3.30, Stroh M. 2.30— 2.60.— Hase 3 M., Feldhuhn M. 1.— 1.50. Frankfurt, 14. Oct. Fruchtbericht. Hiesiges Weizenmehl Nr. 0 M. 31.50-32.50, Nr. 1 M. 27—28, Nr. 2 M. 25— 26, Nr. 3 M. 23—24, Nr. 4 M. 17 bis 17.50, Nr. 5 M. 15— 16, Milchbrod- und Brodmehl im Verband M. 49— 52, norddeutsche und westfälische Weizenmehle Nr. 00 M. 21.50 21.75, Roggenmehl Nr. 0 M. 22.50— 23.50, Nr. 0% M. 21.50— 22.50, Nr. 1 M. 18-19, Nr. 2 M. 16— 16.50, Mals gesunder sehr fest, etwas beschädigt M. 11 übrig, Roggenkleie M. 4.50, Weizenkleie M. 4(bei Abnahme von 200 Ctr. an). Malzkeime M. 4.20, Heu M. 2.50— 2.75, Stroh M. 2— 2.25 per Ctr. Erbsen M. 18, Wicken M. 14.50 bis 15, Moostorfstreu prima M. 1.30, Spelzenspreu M. 1.20, Sesamkuchen M. 5.40, Rapskuchen M. 6— 6.25, Rüböl im Detail M. 49, Chilisalpeter per Februar 1887 M. 9.50— 10, Aepfel(Kelterobst) M. 11.25— 11.75. Verloosungen. Kaiserin Elisabeth-Bahn, 4 proc. Gold⸗ Prlor.⸗Obl. Em. 1883. Ziehung vom 1. Oet. 1886. — Heimzahlung am 1. April 1887. Von dem steuer— pflichtigen Anlehen. S. 11 26 100 1388 183 281 286 296 384 405 486 554 557 577 584 674 679 704 718 769 907 924 974 991 1038 1074 1056 1086 1087 1324 1328 1389 1480 1481 1706 1711 1774 1781. Jede dieser Serien enthält 4 Stück Obligationen Nr. 1 bis 4 à M. 3000 und 30 Stück Nr. 5-34 à M. 600. Von dem steuerfreien Anlehen. S. 703 915 991 997 1774 1783 2633. Jede dieser Serien enthält 7 Stuck Obligationen Nr. 1-7 à M. 2000 und 65 Stück Nr. 8 bis 72 à M. 400. Kronprinz-Rudolf-Bahn Aproe. Gold⸗ und Aproc. Silber-Prioritäts⸗Obligatlonen. Ziehung vom 1. Oelober 1886.— Heimzahlung am „5 . — . 1. April 1887. Aproe. Gold- Prioritäts Obligationen. S. 1591 1734 1740 1768 1870. Lübeck, Stadt, 4%½ proc. Thlr. 50 Loose von 1863. Serien-Ziehung vom 1. Oetober 1886. Nr. 32 124 223 282 311 328 370 678 682 779 806 831 915 987 969 1042 1698 1127 1186 1194 1292 1352 1373 1451 1460 1481 1630 1696 1721 1727 1752 1770 1808 1922 2076 2132 2148 2163 2170 2206 2287 2383 2579 2646 2859 2890 2893 2894 2897 2911 2913 3017 3022 3201 3408 3418 3121 3436 3496. Die zu diesen Serien gebörigen Prämienscheine werden je mit 174 M. vom 1. April 1887 ab ausbezahlt. Oesterr. fl. 250 Loose von 1854. Gewinn⸗ Ziehung vom 1. Oetober 1886. Heimzahlung am 31. Dezember 1886. Gewinne: Serie 903 Nr. 15 fl. 40,000. S. 2915 Nr. 19 fl. 5000. S. 206 Nr. 44, S. 1176 Nr. 24, S. 1282 Nr. 3, S. 1547 Nr. 5, S. 2903 Nr. 11 à fl. 2000. S. 292 Nr. 28, S. 507 Nr. 10, S. 637 Nr. 42, S. 713 Nr. 25, S. 1986 Nr. 36 à fl. 1000. S. 85 Nr. 50, S. 132 Nr. 15, S. 206 Nr. 16 47 50, S. 292 Nr. 24, S. 305 Nr. 6 38, S. 346 Nr. 39, S. 507 Nr. 45, S. 713 Nr. 36, S. 903 Nr. 25 37, S. 1147 Nr. 21 27 46, S. 1176 Nr. 11 19 25 40 46 48, S. 1177 Nr. 26, S. 1234 Nr. 29, S. 1318 Nr. 48 49, S. 1501 Nr. 47, S. 1547 Nr. 42, S. 1780 Nr. 20 48, S. 1896 Nr. 20, S. 1986 Nr. 38 40, S. 1995 Nr. 30, S. 2256 Nr. 23, S. 2266 Nr. 19, S. 2678 Nr. 25, S. 2700 Nr. 18, S. 2915 Nr. 14 22 34, S. 3031 Nr. 24, S. 3253 Nr. 14, S. 3340 Nr. 15 22, S. 3606 Nr 20,„ii Nr. 22, S. 3773 Nr. 37, S. 3782 Nr. 24 97 2 à fl. 406. Auf alle übrigen in vorstehenden Serten enthaltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Ge— winn von fl. 300. Wiener Rudolf⸗Stiftung fl. 1864. Serien- und Gewinn Ziehung vom 1. Oet. Heimzahlung am 3. Januar 1887. 192 261 288 311 362 434 439 737 1143 1257 1317 1414 1508 1556 1578 1618 1696 1848 1886 1958 2035 2257 2261 2272 2274 2303 2322 2372 2394 2719 2781 2874 2892 2901 3086 3237 3242 3385 3587 3590 3593 3784 8843 3926 3991. Gewinne: S. 192 Nr. 38 fl. 10,000. S. 1958 Nr. 36 fl. 2000. S. 1958 Nr. 42 fl. 1200. S. 3385 Nr 29 S. 3926 Nr. 21 à fl. 350. S. 439 Nr. 1, S. 2892 Nr. 22 à fl. 200. S. 192 Nr. 23, S. Nr. 12, S. 1257 Nr. 41, S. 1508 Nr. 47, S. 2781 Nr. 24 à fl. 100. S. 1143 Nr. 47, S. 1317 Nr. 20, S. 1578 Nr. 28, S. 1618 Nr. 7, S. 1848 Nr. S. 2925 Nr. 48, S. 226] Nr. 5, S. 2719 Nr. 224, S. 2874 Nr. 42, S. 2892 Nr. 9, S. 2901 Nr. 9 44, 10 Loose von 1886. 5 Serien: Nr. 30 833 850 1075 73701 Kalender der Juden, Rechnung von 3 bis 6%, 6 verschiedenen Währungen in die jetzige deutsche 14, währung, viele wichtige und höchst ee im Ge— schäftsleben wohl zu verwendende Notizen, 1 S. 3843 Nr. Nr. 5, S. 439 Nr. 19, S. Nr, 39, S, bas Nr 2, S. Nr. 20. 31, S. 2025 Nr. 14, S. 2272 Nr. 2 3% S. Za Nr. 40, S. 2322 Nr. 18, S. 2972 Nr, S. 2892 Nr. 39, S. 2901 Ni. 47, S. 3287 Nr. 2 S. 3242 Nr. 29, S. 3593 Nr. 12, S. 3843 Nr. 27, S. 3991 Nr. 30 49 à fl. 20. Auf alle übrigen in vor⸗ stehenden Serien enthaltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von fl. 12 5 à fl. 50. S. 30 Nr. 14 25, S. 362 1075 Nr. 12 38, S. 1414 1696 Nr. 42, S. 1958 — Wien, Stadt, fl. 100 Loose von 1874. Serien- und Gewinn-Ziehung vom 1. October 1886. Heimzahlung am 3. Januar 1887. Serien: Nr. 148 413 516 945 1040 1588 1957 2176 2317 2478 2545 2771 2840. Gewinne: S. 1588 Nr. 11 fl. 200,000. 2317 Nr. 29 fl. 20,000. S. 1588 Nr. 7 fl. 5000. 413 Nr. 62 67, S. 2176 Nr. 92, S. 2545 Nr. 81, 2771 Nr. 27 à fl. 1000. Serie 148 Nr. 70 100, 413 Nr. 98, S. 516 Nr. 32, S. 945 Nr. 78 100, 1040 Nr. 8, S. 1957 Nr. 72, S. 2176 Nr. 15 93, ahr, d e ee Nr. 9 à fl. 250. Auf alle übrigen in vorstehenden Serien enthaltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Ge— winn von fl. 140. Brodpreise vom 16. October bis 1. November Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 16. Oct. bis 1. Nopbr. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. In Bad-Nauheim kostet das ½ Kilo Hammel— fleisch 50 Pf. H. Fritz verkauft das ½ Kilo Schweine— fleisch zu 50 Pf. und S. Löb Hammelfleisch zu 40 Pf. Literarisches. Seit 1812, also seit 76 Jahren, begleitet den hessischen Geschäftsmann ein jeder Zeit zuverlässiger Ratbgeber und Führer: Leske's Schreib- und Geschäfts⸗ Kalender. 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Sonntag Morgen 6 Uhr: Beicht; 3/7 Uhr: Austheilung Gebühren-Tartf für Telegramme, 1 Verloosungs-Kalender, der heil. Communion. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. 7 Uhr: Jubiläums-Andacht. Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassere übertragen und empfehlen wir dasselbe per Glas zu M. 1.50, „ ½ Dutzend„„ 8.50, „ Dutzend 7 A Die Expedition des Anzeigers, Neue Erbsen, Linsenun Bohnen (garantirt gutkochend) empfiehlt 3 3648„ FTheis.. Flische din tic 3865 bei Vilhelm Vertscli. Ein Acker 5 in der Langgasse, ½ù Morgen groß, ist zu verkaufen. Von wem? sagt die Exped. d. Anz. 3880 bie billigsten unc besten Schuhe& Stiefel kauft man bei 2 Butzbach, Friedberg. Remontoirs, ohne Zeiger, mit springenden Ziffern, Gold und Silber. Silberne und goldene Damen 19 von den billigsten bis zu den feinsten, best regulirt und Sehr große Auswahl. L. Hanau. 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