. 45. 5 rhessischer Anzeiger. Dannerstag den 15. April. Mgasse. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch 7 5 ee Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, 1 eee Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Demiepge und Sunfeig 8 Tm Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Recelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. f en Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. edriel—— n—— 1 Amtlicher Theil. Die W istags⸗ l insb itens Fri a f j Betreffend e Übgeordneten für den Kreis Friedberg, insbesondere Seitens der Friedberg den 12. April 1886. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 1 3 1 4 N 2 N 3 2 5 2. 1 7 8* 5 b Roh Wir erinnern die Saͤumigen an sofortige Erledigung unserer Verfügung obigen Betreffs vom 21. Januar l. J., Kreisblatt Nr. 10, lte und erwarten Bericht bis zum 20. l. Mts. unfehlbar bei Ordnungsstrafe. Dr. Braden. Niesen Betreffend: Die Wahlen zu den Kreistagen, insbesondere durch Bevollmächtigte der Gemeindevorstände im Kreise Friedberg. Friedberg den 12. April 1886. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Friedberg, Butzbach, Kirch-Goͤns, Pohl-Göus, Ostheim, Vilbel, Dortelweil, Massenheim, Assenheim, Nieder ⸗Wöllstadt, Ilbenstadt, Bönstadt, Okarben, Ober-Rosbach, Ockstadt, Ober-Wöͤllstadt, Bruchenbrücken, Nieder-Rosbach, Reichelsheim, Wölfersheim, Dorheim, Soͤdel, Melbach, Beienheim, Weckesheim, Heldenbergen, Büdesheim, Rendel, Kaichen, Burg-Gräfenrode, Ober-Erlenbach, 2 Harheim, Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach, Ober-Eschbach und Petterweil Nachdem innerhalb der gesetzlichen, vierwöchigen Frist Anträge auf Berichtigung des in Nr. 10 des Kreisblattes von 1886 bekannt un debe. gegebenen Verzeichnisses derjenigen Wahlbezirke, in welchen in diesem Jahre Ergänzungswahl stattzufinden hat, und der von den einzelnen bange Wahlbezirken resp. Gemeinden zu wählenden Bevollmächtigten nicht vorgebracht worden sind, beauftragen wir Sie nunmehr, die Bevollmächtigten nach Maßgabe der in Nr. 10 des Kreisblattes veröffentlichten Einwohnerzahl und der daselbst angegebenen Anzahl der Bevollmächtigten aus 16 der Mitte des Ortsvorstandes bezeichnen lassen zu wollen und das erwachsende Protokoll— welches genau nach dem in Nr. 144 Ee des Kreisblattes von 1874 mitgetheilten Formular aufzunehmen ist— uns unfehlbar bis zum 30. l. Mts. einzusenden. Wir machen Sie hierbei noch darauf aufmerksam, daß Mitglieder des Gemeindevorstandes, welche als Höͤchstbesteuerte an der Wahl von Mitgliedern des Kreistags Theil zu nehmen berufen sind, nicht als Bevollmächtigte der Gemeindevorstände gewählt werden, bezw. als solche nicht an der Wahl von Kreistagsabgeordneten durch die Bevollmächtigten der Gemeindevorstände Theil nehmen können. Dr. Braden. Bekanntmachung. Betreffend: Die Errichtung einer Depot⸗Magazinverwaltung in Butzbach. Zufolge Anordnung des Königlichen Kriegsministeriums vom 8. d. Mts. wird in Butzbach mit dem 1. Mai d. J. eine fiskalische Depot⸗Magazinverwaltung errichtet. Dieser Verwaltung liegt zunächst die Pflicht ob, die in der genannten Garnison stehenden 2 Escadrons, Dragoner⸗Regiments Nr. 24, mit Fourage zu verpflegen und wird dieselbe den bezüglichen Bedarf an Hafer, Heu und Stroh freihändig gegen sofortige Baarzahlung— moͤglichst direct von Producenten— ankaufen, was andurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Friedberg den 12. April 1886. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Bekanntmachung, die Eröffnung der Fohlenweide des landwirthschaftlichen Bezirksvereins des Kreises Dieburg betreffend. 5 2 r Nachdem als Eröffnungstermin für die Fohlenweide Samflag der 15. Mai l. J., f 3. Zwischen den Besitzern der zur Weide getriebenen Fohlen wird eine Ver⸗ 1 186 Vormittags 9 Uhr, festgesetzt worden ist, werden die Großherzoglichen Bürger- sicherung auf Gegenseitigkett hinsichtlich dieser Thiere gegründet. Die Fohlen werden 8 meistereien ersucht, dies in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu diesem Zwecke bei der Aufnahme durch Sachverständige abgeschätzt und eintreten⸗ zu lassen, die Anmeldungen entgegen zu nehmen und baldmöglichst an das Groß- den Falls drei Vierthetle des so ermittelten Werthes dem Besitzer vergütet. Die herzogliche Kreisamt Dieburg zu befördern auf die Fohlen entfallenden Versicherungs beiträge(Prämien) haben die Fohlen— Die Besitzer von Fohlen, welche von der Weide Gebrauch zu machen beab- besitzer der Anstalt zu ersetzen. sichtigen, wollen sich bei den Bürgermeistereien melden unter Angabe der Anzahl, 4. Für Weide und Pflege, einschließlich ärztlicher Behandlung der Thiere in Geschlecht, Alter, Farbe und Abzeichen der aufzutrelbenden Fohlen. Krankheitsfällen, ist von dem Besitzer für jedes Fohlen bei dem Auftrieb für das Die Anmeldungen sind bindend. Im Falle mehr Fohlen zur Anmeld-[ Weidejahr 1886 zu vergüten: a. von den Angehörigen des Kreises Dieburg und i ung kommen, als die Weide zu fassen vermaßz, entschetdet der Zeitpunkt der An— des Sparkassebezirks Seligenstadt 25 M. b. von den übrigen 30 M. 5 meldung für die Priorität der Aufnahme. Mitglieder des landwirthschaftlichen 5. Jedes Fohlen erhalt pro Tag mindestens 3 Pfund Hafer und 5 Pfund Bezirksvereins Dieburg sind in erster Linie zu berücksichtigen. Heu als Fütterung außer der Weide. Es ist den Fohlenbesitzern gestattet, die für 1 Es können aufgetrieben werden: Hengstfohlen im Alter von 1—2 Jahren,[ die Weideperiode erforderliche Quantität Hafer in Natur zu liefern; im andern 1 Wallach⸗ und Stutenfohlen im Alter von 1—3 Jahren. Falle wird dieselbe durch das Curatorium beschafft und werden dem Foblenbesitzer Fohlen unter 1 Jahre sinden nur dann Aufnahme, wenn das Mutterthler mit[die Kosten angerechnet.— Ob die eine oder andere Verpflegungsweise gewuͤnscht 5 zur Weide gebracht wird. wird ist bei der Anmeldung der Fohlen zu erklaren. Die Kosten fur Futtermittel Für Hengstfohlen ist eine besondere Abtheilung des Weideplatzes hergerichtet[und etwaige Versicherungsbeiträge werden angefordert werden. und kann auch das Schneiden der Hengste auf der Weide durch den Anstaltsarzt 6. Die zur Weide gebrachten Fohlen werden, sowett dies nicht der Fall, in vorgenommen werden, jedoch auf Kosten und Gefahr der Eigenthümer— der Anstalt mit neuen Halftern versehen; den Preis dafür hat der Eigenthümer zu . Die Bedingungen für die Benutzung der Weide sind im Wesentlichen folgende:[vergüten. Ketten werden auf Kosten der Anstalt selbst gellefert. 1. Mit dem Auftrieb der Fohlen ist ein Zeugniß der Bürgermeisterei beizu 7. Die Weide endet mit dem 2. Oktober l. J. bringen, daß an dem letzten Standorte der Fohlen keine ansteckende Krankheit unter Gleichzeitig machen wir darauf aufmerksam, daß Pensions⸗ 9 den Pferden geherrscht hat. und Marodepferde unter den besonders festzusezenden Bedingungen 2 2. Der Gesundheitszustand der Fohlen wird beim Auftrieb durch einen Thier stets in der Anstalt Aufnahme finden. * arzt untersucht und auf Grund des Befundes entweder die Aufnahme gutgeheißen Dieburg im April 1886. Das Curatorium der Fohlenweide. oder verweigert. Heß. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Regierungsblatt, Beilage Nr. 7, enthält: 1. Bekanntmachung, die Errichtung eines Famillen— fideikommisses aus dem früher Dalberg'schen Gute bei Herrnsheim durch den Geheimen Kommerzienrath C. W. Heyl zu Worms betr. e,, VI. Uebersicht der fur 1886 genehmigten Umlagen der israel. Religlonsgemeinden des Kr. Alzey, der Umlagen in den polit. Gemeinden des Kr. Dieburg, der Umlagen der israel. Neliglons gemeinden des Kr. Erbach, Bekanntmachung, den Steuer— ausschlag zur Bezahlung des Gehalts des Rabbinen zu Offenbach betreffend, und Uebersicht der Umlagen der isrgelitischen Rellglonsgemelnden des Kr. Oppenheim, VII. Ordensverleihungen. VIII. Namens veränderungen. IX. Abwesenheitserklärung. X. Konkurrenzeröffnungen. Erledigt sind: Eine Lehrer— stelle zu Mainz, Anfangsgehalt 1800 M. Eine Lehrer stelle zu Dreieichenhain, Geh. 900 M. Dem Fuͤrsten zu Isenburg Birstein steht das Präsentatfonsrecht zu. Eine Lehrerstelle zu Bingenheim, Geh. 900 M. Die Lehrerstelle zu Kirch ⸗Beerfurth, Geh. 900 M. Dem Grafen zu Erbach- Erbach steht das Präsentatlonsrecht zu. Eine Lehrerstelle zu Steinbach, Geh. 900 M. Dem Grasen zu Erbach Fürstenau steht das Präsentatlonsrecht zu. Eine Lehrerstelle zu Dorn Dürkheim, Geh. 900 M. Die Lehrerstelle zu Zeilbach, Geh. 900 M. Zwei Lehrer stellen zu Mombach, Geh, 1000— 1500 M. Die Lehrer stelle zu Neckar-Stelnach, Geh. 900 M. Die Lehrerstelle zu Schimsheim, Geh, 900 M. — 13. April. Prinz Alexander reiste heute Abend in Begleitung seines persönlichen Ad— jutanten nach Wien. g — Der Abgeordnete v. Rabenau hat einen Antrag bei der zweiten Kammer eingebracht, „die Stände wollen die Regierung ermächtigen, fär jedes Jahr der Finanzperiode einen weiteren jährlichen Zuschuß zunaͤchst von 1000 M. zur Uònnterhaltung der Arbeiter-Kolonte Neu Ulrich— stein an den Verein zur Beschaͤftigung Arbeits- loser auszahlen zu lassen.“ — Dem Geheimen Staatsrath Dr. Knorr istt gestattet worden, von dem seiner Familie * D in Oesterreich zuständig gewesenen Adel für sich und seine ehelichen Nachkommen im Großherzog— thum Gebrauch zu machen und fortan den Namen und das Wappen der Familie:„Knorr diesen Tagen ländischer Socialisten, darunter mehrere Deutsche, von Rosenroth“ zu führen. Berlin, 12. April. Herrenhaus. Auf der Tages ordnung steht die kirchenpolltische Vorlage. Referent Abams betont die Nothwendigkeit einer Herstellung des Friedens und weist auf die Veränderung der Situation durch die Erklärung des Cultus ministers vom 5. Apail und durch die Note Jacobini's vom 4. April hin, wo durch neue Handhaben des Friedens gegeben seien. Redner hält deßhalb die Anträge des Bischofs Kopp jetzt für sehr wohl annehmbare. Bischof Kopp schildert die verderblichen Einflüsse der Maigesetzgebung, erkennt dankbar das jetzige Entgegenkommen der Reglerung an, die nicht mehr einseitig handle, sondern auch dle ander seitigen Wünsche kennen lernen wolle. Die Regierung sel aber nur formal entgegengekommen; sachlich reiche die Vorlage keineswegs aus, es bleibe noch viel zu wünschen übrig. Beseler erkennt das allgemeine Friedens- bedürfniß an, doch betont er, es dürften Staatshoheits⸗ rechte nicht preisgegeben werden. Redner hält den wirk⸗ lichen Frieden für unerreichbar, will aber zu einem modus vivendi gern die Hand bieten. Fürst Bismarck: Die Regierung habe zur Frage noch nicht Stellung ge⸗ nommen. Er habe die Nützlichkeit der Maigesetze als Kampfgesetze voll und ganz verantwortet, aber es sei völlig falsch, zu behaupten, daß die Maigesetze eine Art Palladium Preußens seien. Es sei nie daran gedacht worden, sie zu einer dauernden Institutlon zu machen. Die Regierung habe von vornherein den Frleden ins Auge gefaßt. Er glaube, die Zeit sei gekommen, die Kampfzesetze aufzugeben, er habe sich eine Linie fest zesetzt, bis zu welcher der König den katholischen Unter kthanen entgegenkommen könne, ohne der Wuͤrde etwas zu vergeben. Er habe vorgezogen, mit dem Papst zu verhandeln, weil bei ihm mehr Wohlwollen für Deutsch land und Preußen vorausgesetzt werden könne, als er bei der Majorität des Reichstages gefunden. Er wolle nicht eher mit dem Centrum verhandeln, als bis er mit dem Papste vollständig sich verständigt. Er bitte die Regterungsvorlage anzunehmen. Achtundzwanzig Mit glieder des Herrenhauses, darunter Bernuth, Beseler, Carolath, Miquel, brachten eine Resolutlon ein: das Herrenhaus wolle beschließen, der Staatsregierung seine fortdauernde Bereiltwilligkett zu erklären, bei der ab zuschlteßenden Revlsion der Kirchengesetzgebung, soweit die unveräußerlichen Rechte des Staates dieselbe zulassen, behufs Herbeiführung eines friedlichen Verhältnisses zur römisch⸗katholischen Kirche mitzuwirken, und ersucht die Staatsregierung, unter dieser Voraus setzung und zu diesem Zwecke einen anderweiten Gesetzentwurf vorzulegen. — 13. April. Nachdem Referent Adams die Annahme der Commissionsbeschlüsse befürwortet, ergreift bei der Specialdiscussion Bischof Kopp das Work. Er danke dem Fürsten Bismarck für die gestrigen Ausführungen. Die Zusicherung des Reichskanzlers, eine weitere Re⸗ visten der Maigesetze eintreten zu lassen, habe ihn hoch erfreut. Der Bischof betont, daß die Kurie entgegen kommen wolle. Die Bedenken, welche man an die letzte Note Jakobini's geknüpft babe, seien unzutreffend. Was zu revidiren sei, könne weder ein anderer, noch er selbst sofort bezeichnen. Da der große Staatsmann sich mlt dem Papste die Hand reicht, meint Bischof Kopp, so brauchen wir an einzelnen Worten und Fassungen nicht zu deuteln. Bei der Abstimmung wird Artikel 1 der Vorlage mit großer Majorität angenommen. Nachdem ein Unteramendement Dietze, welches die deutsche Staats angehörtgkeit der angestellten Kirchenlehrer fordert, an⸗ genommen, wird das Amendement Kopp zu Artikel 1a in namentlicher Abstimmung mit 123 gegen 46 Stimmen und dann der ganze Artikel angenommen. Der Reichs kanzler stimmt für das Kopp'sche Amendement. Der Antrag Kopp lautete: Im Artikel la den Absatz:„Als Leiter und Lehrer können diejenigen Personen nicht an⸗ gestellt werden, welche der Staat als minder genehm bezeichnet hat“, zu streichen. — 12. April. Abgeordnetenhaus. Auf die Anfrage Minnigerode und Genossen erklärte Minister Dr. Lucius, die Staatsregierung könne zur Zeit keine weitere Erhöhung der Zölle auf landwirthschaftliche Producte ins Auge fassen; sie halte an dem Ziele, die Communen zu ent— lasten, nach wie vor fest; sie werde durch neue Vorlagen betr. die Brauatweinsteuer versuchen, Mittel hierfuͤr zu gewinnen. Die Krisis sei eine allgemeine, in Deutschland sei dieselbe nicht so scharf wie in Frankreich und England auf— getreten. i Karlsruhe. Ein Schreiben des Staats— ministeriums theilt der Kammer mit, die Re— gierung sei nicht in der Lage, die klerikale Interpellatien betreffend Reviston der kirchen— politischen Gesetze nach dem Vorgange Preußens zu beantworten. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Kronprinz Rudolf, der auf einer Reise in Bosnien und der Herzegowina begriffen ist, wird von der Be⸗ Mostar wurde ihm von den Moslims ein en— ihusiastischer Empfang bereitet. Dänemark. Kopenhagen, 10. April. In haben sich eine Anzahl aus— in der dänischen Hauptstadt aufgehalten. Es haben Conferenzen mit den Führern der hiesigen socialistischen Partei stattgefunden, doch ist von einem eigentlichen Socialisten⸗Congreß nicht die Rede. Die Criminalpolizei soll von der An⸗ kunft der Fremden unterrichtet gewesen sein. Holland. Haag, 12. April. Die erste Kammer hat den Vertrag mit Deutschland und der Schweiz bezüglich der Lachsfischerei genehmigt. Charleroi, 12. April. Die Streikbe⸗ wegung ist wieder im Wachsen begriffen; die Arbeiter der Kohlengruben Saeré-Madame in Dampremy und Bois-Delville in Jumet haben die Arbeit eingestellt. Die Zahl der feiernden Arbeiter beträgt jetzt 1400. Die Ruhe wurde bis jetzt nirgendwo gestört und hofft man, daß der Streik von keiner langen Dauer sein werde. In Roux und Lodelinsart wurden weitere Ver⸗ haftungen auf Grund der früheren Vorgänge vorgenommen. Frankreich. Paris, 11. April. Von Tlemcen wird gemeldet, daß die Streitigkeiten in Marokko eine große Ausdehnung genommen haben, da zahlreiche Stämme den in Fehde liegenden Stämmen der Mehaia und der Angad zu Hilfe ziehen. Großbritannien. London, 13. April. Die Ernennung Kay-Shuttleworth's zum Kanzler des Herzogthums Lancaster, Stafford Howard's zum Unterstaatssecretär für Indien und Bor⸗ lase's zum Secretär im Local-Government Board wird amtlich bestätigt. Der Oberst— kämmerer Lord Kenmore und Oberstallmeister Lord Cock demissionirten. Türkei. Konstantinopel, 13. April. Die Pforte richtete abermals ein Rundschreiben an die Mächte, in welchem dieselben ersucht wer⸗ den, auf die Abrüstung Griechenlands in Athen hinwirken zu wollen. Bulgarien. Sofia, 13. April. In seiner Antwort an den Großvezier auf die Mittheilung des Conferenzbeschlusses erklärt der Fürst, daß er sich unter Aufrechthaltung der von ihm ge⸗ machten bekannten Vorbehalte der einstimmigen Entscheidung der Mächte füge. Griechenland. Athen, 11. April. Die Kammer lehnte die Tagesordnung, welche nur Vertrauen zu einem solchen Ministerium aus⸗ drückt, das zum sofortigen Beginn des Krieges entschlossen ist, ab und nahm mit 129 gegen 83 Stimmen die Tagesordnung an, welche nach den stattgehabten Debatten der Regierung ein voll— ständiges Vertrauen ausspricht. Aus Stadt und Land. Mainz. Der Gewerbeverein hat übereinstimmend mit dem Exekutiv⸗ und Landesausschuß beschlossen, die profeetirte Landesgewerbeausstellung nicht abzuhalten, da die Betheiligung eine zu schwache sei. Allerlei. st. Frankfurt. Wie die Intendanz des Opern⸗ hauses nunmehr veröffentlicht hat, sind die Preise für den bevorstehenben, am Freitag den 16. April beginnen⸗ den Schiller Cyelus, wse folgt festgesetzt worden. Es kostet im Extra Abonnement(12 Vorstellungen): 1 Platz Parquet⸗ und Baleon Proscenlumslogen 35 M., 1 Platz 1. Rang Prosc.⸗Loge 30 M., 1 Platz Parquete und Balcon⸗Logen 30 M., 1 Platz Fremdenloge Baleon 35 M., 1 Platz Fremdenloge I. Rang 30 M., I Platz Mittel⸗Loge I. Rang 25 M., I Platz Seitenloge I. Rang 22 M., 1 Platz Parquet 25 M., 1 Platz in den letzten 3 Reihen des Parquet 21 M., 1 Platz Parterre erste 4 Reihen 18 M., 1 Platz Parterre 16 M., I Platz Steh⸗ parterre 10 M., 1 Platz Mittelplatz im 11. Rang 18 M., 1 Platz Seitenplatz im 1I. Rang 16 M., 1 Platz Rück⸗ platz im II. Rang 14 M., 1 Platz Mittelgalerie 9 M., 1 Platz Seitengalerie 7 M., 1 Platz Stehgalerie 5 M. Karlsruhe. Die am 12. April stattgehabte Be⸗ erdigung Scheffel's nahm einen überaus großartigen Verlauf. Die Betheiligung der Bevölkerung war eine außerordentlich lebhafte. Vertreter aller Behörden, das gesammte Offiziercorps, die technische Hochschule, ein großer Theil der Heidelberger Studirenden, die hiesigen Gesangvereine und zahlreiche andere Körperschaften be— theiligten sich an der Trauerfeier elne ungeheuere Menge Leldtragender, darunter Hun derte von Priestern. Die Einsegnung vollzog der Bischof Roos von Limburg. München. Wle man dem„Nürnb. Anz.“ schrelbt, ist die königl. Cabinetskasse bis jetzt von Gewerbsleuten, Fabrikanten u. s. w. auf den Betrag von 1½ Million Mark verklagt worden. In den meisten Fällen liegen gerichtliche Klagen vor; in einigen ift mündliche Ver⸗ handlung vor dem Landgerichte München 1 auf Anfang Mail anberaumt. Kalro. Die egyptische Regierung macht bekannt, daß in Djemseh(150 Meilen von Suez) in Folge der von der Neglerung veranlaßten Bohrungen Oel gefunden wurde mit einem Ertrage von 150 Cubikmeter in 24 Stunden. Die Regierung ist bereit, in Suez Proben zu liefern. Für alle Fabrikanten, welche die Qualität zu prüfen wünschen, gibt das Arbeits⸗Ministerlum in Kairo jede gewünschte weitere Auskunft. Handel und Verkehr. Friedberg, 13. April. Fruchtbericht. Waizen M. 17.20, Korn M. 14.00, Gerste M. 13.20, Hafer M. 13.30. Alle Preise verstehen sich auf 100 Ko. 200 Zollpfund. Friedberg, 14. Aprll. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.00— 1.20, Eier 1 St. 5, 2 St. gr. 11 Pf. Grünberg, 10. April. Fruchtprelse. Weizen M. 17.20, Korn M. 14.00, Gerste M. 13.20, Hafer M. 13.30, Erbsen M. 17.70, Wicken M. 16., Kartoffeln M. 3.70. Gießen, 13. April. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 1.00, Eier pr. Stück 4—5 Pf., Käse per St. 58 Pf., Tauben per Paar M. 0.60—9.90, Hühner per Stück M. 0.85— 1.30, Hahnen per Stück M. 1.00— 1.50, Enten per Stück M. 1.60— 2.00, Ochsen⸗ fleisch per Pfund 62—64 Pf., Kuh⸗ und Rind fleisch 52—56 Pf., Schweinefleisch 54—60 Pf., Hammelfleisch 5066 Pf., Kalbfleisch 40—48 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.00 4.50, Milch pr. Liter 1218 Pf., Zwiebeln per Ctr. M. 7.50—8. Homburg, 13. April. Marktpreise. Kartoffeln pr. Malter M. 4.— 4.50, pr. Gescheid 9— 10 Pf., Eier pr. Stück 6 und 7 Pf., Butter pr. Pfd. 1. Qual. 90 Pf., 2. Qual. 80 Pf. Frankfurt, 12. April. Fruchtbericht. Hlesiges Weizenmehl Nr. 0 M. 31.50 33.50, Nr. 1 M. 2 bis 28.50, Nr. 2 M. 25— 26.50, Nr. 3 M. 23— 24.50, Nr. 4 M. 1718, Nr. 5 M. 15— 16.50, Milchbrod⸗ und Brodmehl im Verband M. 49—53, norddeutsches und westfälisches Weizenmehl Nr. 00 M. 23— 24, Roggen⸗ mehl Nr. 0(hies.) M. 23.50 24.50, Nr. 0% M. 21.50 bis 22.50, do. Nr. 1 M. 19.50— 20.50, Nr. 2 M. 17. Weizen ab unserer Umgegend M. 17.75, frei Bahnhof hier M. 18— 18.25, do. fremder je nach Qual. M. 17.50 bis 20.50. Roggen hiesiger M. 15., Königsberger M. 14.50— 14.75, Nieolajeff M. 14.25— 14.50, Bul⸗ garischer M. 14.25. Gerste, Brauerwaare M. 15.50 bis 18, do. zu Mahlzwecken M. 11.50. Hafer stark beregnet mit Geruch M. 12.50, do. mittel M. 13.50 bis 14, do. prima M. 14 50 15.50. Raps M. 23.25 bis 23.50. Mais, bunter(mixed) M. 11.50— 11.75. Wicken M. 14.50— 15. Rotgenkleie M. 4.50— 4.75. Weizenkleie M. 4.40 per Ctr.(bei Abnahme von 200 Ctr. an). Rüböl im Detatl M. 52 Frankfurt, 12. April. Viehmarkt. Angetrieben waren: 342 Ochsen, 8 Bullen, 301 Kühe, Stiere und Rinder, 263 Kälber, 104 Hämmel und 113 Schweine. Die Preise stellten sich wie solgt: Ochsen 1. Qualität pro 100 Pfund Schlachtgewicht M. 6063, 2. Qual. M. 48—56, Bullen 1. Qual. M. 40-42, 2. Qual. M. 32—34, Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 52 bis 54, 2. Qual. M. 42—46, Kälber 1. Qual. pro 1 Pfd. Schlachtgewicht 58— 60 Pf., 2. Qual. 50— 52 Pf., Hämmel 1. Qual. 56—58 Pf., 2. Qual. 45—50 Pf., Schweine, inländische, 54—56 Pf., hiesige Landschweine 2 Pf. blüiger. Verloosung. Badische 100 Thlr.⸗Loose von 1867. Serien⸗ Ziehung vom 1. April 1886. Nr. 43 128 157 278 365 566 703 713 923 940 944 972 1008 1055 1248 1267 1552 1626 1633 1955 2074 2126 2265 2281. Die Gewinn⸗Ziehung findet am 1. Juni 1886 statt. Brodpreise vom 16. April bis 1. Mai. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad⸗Nauheim und Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 16. April bis 1. Mai. Nach eigener Angabe der Meß ger. Für Friedberg, Bad⸗Nauheim und Butzbach unverändert. 1 Joraclitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 17. April 1886. Sabbath⸗Hagadol. Beginn: Freitag Abends 6 Uhr 20 Min. Samstag Morgens 8 Uhr. Samstag Nachmittags 4 Uhr. Sabbathausgang 7 Uhr 40 Min. Morgens 6 Uhr 15 Min., Nachmittags 5 Uhr 30 Min. Dienstag den 20. April: Beginn des Pesachfestes. e Im Reinigen von Beltsedern völkerung überall mit Jubel aufgenommen; in Freiburg(. Br., 13. April. Die Belsetzung der Leiche des Erzbischofs erfolgte heute und bethelligte sich empfiehlt sich Frau Möbs Wochengottesdienst von Montag den 18. April an 1 0 88 wohnhaft in der Burg im v. Löww'schen Thorhause. Die Holzver haben k Witteru Oemelr Holzsor 79 ver Stüc Obhsen⸗ Nut feisc amt Leist ofen zer 18 5f —1 I. teeln pr. Ver pr. L FI. diesigts 5 17 1 1 7 7 Holzversteigerung. In dem Ober⸗Rosbacher Domanlalwald werden ver⸗ steigert: a. Montag den 19. April l. J. in den Schlägen Mainzer⸗ hecke V, VI u. Westerfeldischer Wald IX: 117 Rm. Eichen⸗Scheiter und Knüppel, 12722 Eichen⸗Wellen (Durchforstung und Raumholz); d. Dlenstag den 20. April l. J. in den Schlägen Mainzerhecke 11 und Kellerberg XIII: 11483 Wellen (Aus jätung und Durchforstung), sowte Keller— berg XVI XIX: 2808 Gebund Pfriemen. Zusammenkunft an beiden Tagen Morgens 9 Uhr an der„Dicken Eiche“. Ober⸗ Rosbach, 12. April 1886. Großherzogliche Oberförsterel Ober-Ros bach. Strack. Arbeits⸗Vergebung. Freitag den 16. d. Mts., Vormittags um 10 Uhr, sollen in der Wirthschaft der H. Rosenbecker IV. Wittwe zu Steinfurth nachstehende Arbeiten und 1593 Lieferungen öffentlich vergeben werden: M. Pf. Maurerarbelt, veranschlagt zu 87— Steinhauerarbelt(Rocken berger). Schreinerarbeit 15— Chausstrarbeit und Zerschlagen von Chausstr⸗ steinen 12— Lieferung von Cementröhren 27 50 5„ Schkwarzkalk 22— 8„ von Rockenberger Mauersteinen, Sand und Chaussir⸗ Steinen, Anfahren ꝛc. 46 Friedberg den 11. April 1886. Zörb, Bezirksbauaufseher. Bekanntmachung. Die am 31. März, 1. und 9. April abgehaltenen Holzversteigerungen im Gemeindewald Fauerbach v. d. H. baben die Genehmigung erhalten und ist bei trockener Witterung das Abfahren für jeden Tag bestimmt. Fauerbach v. d. H. den 12. April 1886. Großherzogliche Bürgermeisterei Fauerbach v. d. H. Dilges. 1588 1591 — 5 Holz Versteigerung. Montag den 19. und Dienstag den 20. l. Mts., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in dem hiesigen Gemeindewald, Distrikt„Steinbühl“, nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden: 79 Naummeter Nadel⸗Scheiter, 53*„ Kumüppel, 1300 Eichen Wellen, 28965 Weichlaubholz Wellen, 5055 Nadelholz Wellen, 3350 Dorn-Wellen, 38 Raummeter Nadel⸗Stöcke, 600 Gebund Pfriemen, 157 Nadel⸗Stämme mit 54,2 Cubikmeter Inhalt, von 12— 41 Centimeter Durchmesser und 8 bis 15 Meter Länge, 16 Nadel⸗Derbstangen. Bemerkt wird, daß das Brennholz am Montag und das Bauholz am Dienstag versteigert wird. Die Zusammenkunft ist jedesmal am Weg nach dem Steinbühl zu. Gegen Bürgschaft zahlungsfrist bis Martini l. J. Ober⸗Mörlien den 12. April 1886. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Mörlen. Jeckel. Bekanntmachung. Die am 6. April im Rodheimer Gemeindewald, Distrikt Grauerberg, abgehaltene Holzverstelgerung ist genehmigt und der erste Abfahrtag auf Donnerstat den 15. d. Mts. bestimmt worden, was den Steigerern hier— mit eröffnet wird. Rodhelm v. d. H. den 12. April 1886. Großherzogliche Bürgermelsterel Rodhesm v. d. H. a cob. 6 J * 77 1 Ein Schüler, welcher das Oymnasium oder die Realschule ꝛc. ze. in Darmfladt besuchen will, findet daselbst gute Pension und freundliche Aufnahme in einer Beamten-Familte. Gvent, können auch Nachhülfestunder ertheilt werden. Näheres bei der Exped. d. Anz. 1032 S. Rumpl, Frankfurt a. M. f Fahrgasse 48, Drahtweberei, Geslechte- und Sieb-Fabrik, versendet Prelscourant pro 1886, enthaltend Gitter zu Ein⸗ fassungen, ferner für Bauunternehmer, Gleßerelen ꝛc. c. 1201 gratis und franco auf gefl. Anfrage.(6760.) 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Zum Zwecke ehelicher Verbindung wünscht eln ge⸗ bildeter Mann in einer Großstadt, Industrieller, 37 Jahre alt, die Bekanntschaft einer Dame mit entsprechendem Bermögen zu machen und erbittet gefl. Adressen ver⸗ trauensvell unter F. B. 1886 bei der Exped. d. Anz. niederzulegen. 1558 Einen Eber, englischer Bastard, zur Zucht tauglich, hat zu verkaufen 1611 Georg Beck, Rendel. 3 bis 4 Weißbindergesellen Franz Groß Wittwe, Schloßstraße 17, Offenbach a. M. Mehrere Bundert schäne Vurpfanzen Näheres bei der Expedition des Anzelgers. 1603 Viele Tausend Raucher 304 in Deutschland nehmen ausschließlich den holländischen Tabak bei B. Becker in Seesen a. Harz. 10 Pfd. franco 8 M.(Mag. a. 1262.) Ein braver Junge wird in die Lehre gesucht von Carl fenipp, Schlosser, 1578 Friedrichstraße, Z Bad Nauheim. 1000 Mark Fixum. 603 Agenten für Kaffee an Private suchen Emil Schmidt 8 Co., Hamburg.(H. à 3152.) FPFCCCC( Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige Mittheilung, daß es Gott dem All mächtigen gefallen hat, unseren innigstgeliebten Gatten, Vater, Schwiegervater und Großvater Ambrosius Kontad Strauß, Salinenamtsdiener, heute nach längerem Leiden zu sich abzurufen. Um stille Theilnahme bitten Bad⸗Naubeim, 13. April 1886. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Freitag den 16. April, Nachmittags 3 Uhr statt. 1613 1604 sind sehr billig abzugeben. 7 1616 Danksagung. Allen Denen, die uns bei der Krankheit und bei dem Sterbefall unseres unvergeßlichen Gatten, Bruders, Vaters, Schwagers und Onkels Martin Leißner so hülfreich zur Seite standen und ihn zur letzten Ruhe stätte beglelteten, besonders der freiwilligen Feuerwehr, sagen wir unseren tiefgefuͤhlten Dank. Friedberg. Die trauernden Hinterbliebenen. EEE m Danksagung. Fur die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei der Beerdigung unseres lieben Gatten, Vaters, Schwieger⸗ vaters und Großvaters Müller Wilhelm Bopp, sagen innigsten Dank Relchels heim den 13. April 1886. 1606 Die trauernden Hinterbliebenen. Wegen Geschästs-Aufgabe verkaufe sämmtliche Spezereiwaaren zu bedeutend herabgesetzten Preisen. Vorschussmehl bei Abnahme von 10 Pfund à 16 Pfennig per Pfund. Kaufmann Stern., 1444 Usagusse. Großer Ausverkauf. Sämmtliche bier angegebene Artikel werden wegen gänzlicher Aufgabe derselben, um rasch damit zu räumen, unter Einkaufspreis abgegeben: Damen- und Kinder⸗Negenmäntel, Corsetten, Kleiderstoffe, fertige Schürzen und Schürzenzeuge, Unterrockstoffe, sowie fertige Unterröcke, Cattune, Vorhangstoffe, Tisch⸗Decken, Commodedecken, Pferdedecken, Läuferstoffe, Bettvorlagen, Strickwolle, Taschentücher u. s. w., da ich diese Artikel nicht mehr weiter führe. 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