ö 166 0 1 n. ö * 0 1 N Inet b det“ der ing, der me tees des * edberg 1 n* — — . 2 2 2 Donnerstag den 14. Januar. 2 6. n bem Amid, 2 Aelen 65 — berhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Das Unfallversicherungsgesetz. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nach F. 54 des Unfallversicherungsgesetzes sind zu den von Ihnen vorzunehmenden Unfallsuntersuchungen auch die von den Berufs— genossenschaften für den betreffenden Bezirk gewählten Vertraueusmänner zuzuziehen. Friedberg den 11. Januar 1886. Wir machen Sie deßhalb darauf aufmerksam, daß von einzelnen, der auf das Großherzogthum sich erstreckenden Berufsgenossenschaften Ihnen Namen und Wohnort, theils durch direkte Zuschrift, theils durch entsprechende Bekanntmachung in der Darmstädter Zeitung mitgetheilt werden wird. Wir empfehlen Ihnen hierbei sehr, über Namen und Wohnort der für Ihre Gemeinden in Betracht kommenden Vertrauensmänner sich Verzeichnisse anzulegen, damit Sie jederzeit in der Lage sind, denselben die vorgeschriebene Benachrichtigung über etwa abzuhaltende Unfalluntersuchungen zugehen lassen zu köunen. Dr. Braden. Betreffend: Den Verein zur Beaufsichtigung der aus den Landes- und Provinzlal⸗Strafanstalten Entlassenen im Großherzogthum Hessen. Einem an uns gerichteten Ersuchen der Großherzoglichen Centralbehörde des betreffenden Vereins Namen der in unserm Bezirke diesem Vereine als Mitglieder angehörigen Personen und Gemeinden und verbinden damit zugleich die entsprechend, veröffentlichen wir in folgendem Friedberg den 9. Januar 1886. Verzeichniß die 1— b Bitte es ins besondere möchten Alle, die Herren Geistlichen, mit uns dafür besorgt sein, daß dem Vereine noch weitere Theilnehmer zugeführt werden und es mochten auch die Großherzoglichen Bürgermeister sich bemühen, daß aus allen Gemeindekassen ein, wenn auch nur geringer Beitraßz für den Verein geleistet wird. Die Bezirksvereinscommission Friedberg. Dr. Braden. Verzeichniß der Mitglieder des Vereins für entlassene Sträflinge im Kreise Friedberg. Abes, Dr., pract. Arzt in Bad⸗Nauheim. Alles, Bürgermeister in Nieder⸗Florstadt. Altmannsperger, Oeconom in Friedberg. Appel, Pfarrer in Oppershofen. Assenheim mit Wickstadt, Gemeinde. Augst, Kammerrath in Assenheim. Bad Nauheim, Gemeinde. Bär, P., Landwirth in Okarben. Bauer, Pfarrer in Ober Wöllstadt. Bauernheim, Gemeinde. Baur, Kirchenrath in Friedberg. Bender, Rentner in Butzbach. Bernbeck, Kaufmann in Friedberg. Bernhard, Chr., Pfarrer in Nieder Weisel. Bernhard, Joh., Postexp. in Heldenbergen. Birkenholz, Fabrikant in Vilbel. Blumbof, Karl, Pfarrer in Wohnbach Bode jun., Dr. Medieinalr. in Bad⸗Nauheim. Boll, Pfarrer in Ober Eschbach. Bönstadt, Gemeinde. Bornagius, Pfarrer in Fauerbach. Braden, Dr., Kreisrath in Friedberg. Brentano, G. J., Pfarrer und Deean in Heldenbergen. Broß, Pfarrer in Pohl⸗Göns. Bruchenbrücken, Gemeinde. Buchhold, Pfarrer und Decan in Ossenheim. Büdes heim, Gemeinde. Büttel, Ernst, Distrietseinnehmer in Vilbel. Burg Gräfenrode, Gemeinde. Butzbach, Gemeinde. Cellartius, Karl, Pfarrer u. Decan in Griedel. Decker, ev. Pfarrer in Hoch Weisel. Diegel, Dr., Director des Predigerseminars in Friedberg. Dienst IV., Heinrich, Bürgerm. in Ockstadt. Dietrich, Heinr., Landwirth in Klein-Karben. Dorn⸗Assenheim, Gemeinde. Dorheim, Gemeinde. Dortelweil, Gemeinde. Fauerbach b. Fr., Gemeinde. Fertsch, Kaufmann in Friedberg. Fertsch, Pfarrer in Nendel. Fink, Pfarrer in Gambach. Friedberg, Gemeinde. Friedmann, Gg., Pfarrer in Marilenschloß. Betreffend: Das Vormundschaftswesen. Einlagebüchlein, bis längstens 1. Februar l. J. längstens bis zum 30. April l. J. einzureichen. Um Auskunft über den dermaligen Aufenthaltsort des Korbmachers Peter Heck Fritsch, ev. Pfarrer in Holzhausen. Funk, Anstaltslehrer in Marienschloß. Gambach, Gemeinde. Geibel, Beigeordneter in Klein Karben. Gemmingen, Dr. Frhr. v., Amtmann in Friedberg. Geyger, Dr. Wilh., Justizrath in Götz, Pfarrer in Langenhain. Griedel, Gemeinde Grödel, Dr., pract. Arzt in Nauheim. Grob, Burgermeister in Nieder Ros bach. Groß Karben, Gemeinde. Haag, kath. Sfarrer in Ilbenstadt. Hechler, Pfarrer in Assenheim. Hechler, Steuerrath in Butzbach. Heimann, Joseph, Pfarrer in Harheim. Heldenbergen, Gemeinde. Helfrich, G., Pfarrer in Ober ⸗Mörlen. Hellwig, Pfarrer in Büdesheim. Herke, Pfarrer in Ober Erlenbach. Herlinz, Bürzermeister in Rendel. Herpel, Karl, Forstmeister in Friedberg. Heßler, Pfarrer in Nieder⸗Florstadt. Himmelreich, Jacob, Bürgermeister in Ober Eschbach. Hoch Weisel, Gemeinde. Hörle, Gerhard, Rentner in Kaichen. Holzhausen, Gemeinde Hüfner, Lehrer in Rodheim. Jäger, Bergrath in Bad-Nauheim. Jäger, Justizrath in Vilbel. Jakobi, Ph. Heinr., Landwirth in Nieder Ros bach Jakobi, Pfarrer in Bad-Nauhelm. Ilbenstadt, Gemeinde. Jöckel, Rechtsanwalt in Friedberg. Naichen, Gemeinde. Kalbhenn, Friedr., Pfarrer und Decan in Burg Gräfenrode. Kattrein, Direetor in Marienschloß. Keller, kath. Deean in Ockstadt. Kirch⸗Gons, Gemeinde, Klein Karben, Gemeinde. Küchel, Bürgermeister in Butzbach. Kuhl, Dr., Arzt in Butzbach. Kunkel, Arbeitsinspeetor in Marienschloß. Assenheim. Bad entgegen. Langenhain und Zlegenberg, Gemeinde. L Bürgermeister in Groß-Karben. Leonhard „Cbristoph, Pachter in Okarben. Heinrich Anton, Landwirth in Rosk ist, Pfarrer in Gemeinde Mees, Pfarrer in Rockenberg. Melbach, Gemeinde. Pfarrer und Deean in Friedberg. Möbius, Reinh., Pfarrer in Bönstadt. r, Dr., Realschuldireetor in Friedberg. chel, Lehrer in Büdes heim. er, Oberjäger in Rendel. „Beigeordn. in Kirch⸗Goͤns. Pfarrer in Niedet⸗ Rosbach. zuth, Salinenrentm. in Bad⸗Nauheim r⸗„Florstadt, Gemeinde Nieder Mörlen, Gemeinde. Nieder Wöllstadt, Gemeinde. Ober Erlenbach, Gemeinde. Ober⸗Wöllstadt, Gemeinde. Okarben, Gemeinde. Ortb, Pfarrer in Okarben. Ossenheim, Gemeinde. Peters, ev. Pfarrer in Petterweil, Gemeinde. Pfannmüller, Dr., Arzt in Marienschloß. Philippi II., Landwirth in Wohnbach. Philippi, Ph., Mühlenbesitzer in Büdes heim. Pohl⸗Göns, Gemeinde. Rahn, Lehrer in Kirch Göns. Reichelsheim, Gemeinde. Reif, Heinrich, Pachter in Steinfurth. Rendel, Gemeinde. Ritsert, Pfarrer in Kirch Göns. Rodheim, Gemeinde. Römheld, Major in Friedberg. Sartorius Pfarrer in Groß-Karben. Schäfer, Director des Schullehrerseminars zu Friedberg. Schmalenbach, Oberlehrer in Vilbel. Schmidt, Ph. Conrad, Kreisschulinspeetor, Schulrath in Friedberg. Schmidt, Pfarrer in Soͤdel. Schnabel, Pfarrer in Dortelweil. ach Ostheim. Massenbeim, Nieder Erlenbach. Schneider, Bürgermeister in Klein⸗Karben. Schöner, Pfarrer in Kaichen. Schrimpf, Valentin, Pfarrer in Butzbach. Schwab, O Landwirth in Büdesheim. Schwalheim, Gemeinde. Schwarz& Comp., Fr. B., Kaufmann in Reichelsheim. 6, Bürgermeister in Pohl⸗Göns. Sell, Pfarrer in Beienheim. Oberamtsxrichter in Friedberg. sanwalt in Friedberg. Söͤdel, Gemeinde. Seine Erloucht der Graf Maximilian zu Solms Rödelheim in Assenbeim. taden, Gemeinde. Pfarrer in Okarben „Gemeinde. ißer II., Bierbrauer in Friedberg. tte tto, tamm, ev. ee tolz, Domänenrath in Friedberg. Stork, Gemeinderechner in Klein⸗Karben. Strobel, Müßlenbesitzer in Klein-Karben. Trais⸗Münzenberg, Gemeinde. Trümpert, Chr., Kammerassessor in Assenheim. Veith, Bürgermeister in Ilbenstadt. Vetter, Pfarrer in Klein⸗Karben. Vigelius, Theodor, Pfarrer in Steinfurth. Vogt, Apotheker in Butzbach. Vorbach, Karl, Landwirtb in Okarben. Wagner, Amtsanwalt in Friedberg. Walther, Lehrer in Rendel. Walz, Pfarrer in Bad Nauheim. Weber, Bürgermeister in Kirch⸗Göns. Wegelin, Oberamtsrichter in Vilbel. Wehner, Oberamtsrichter in Butzbach. Weiffenbach, Dr. Wilh., Prof. in Friedberg. Weigand, Oberfoͤrster in Butzbach. Werner, Lehrer in Okarben. Weyer, Oberamtsrichter in Butzbach. Will, Lehrer in Rendel. Windecker, Metzger in Friedberg. Winter, Ph., Landwirth in Büdes heim. Wisselsheim, Gemeinde. Wittich, Heinrich, Landwirth Wohnbach, Gemeinde. in Rendel. Friedberg den 2. Januar 1886. Das Großherzogliche Amtsgericht Friedberg an die Vormünder und Curatoren im Amtsgerichtsbezirke. Wir sehen der Einreichung der Rechenschaftsberichte und des Nachweises der Zinsenbeischreibung, unter Vorlage der Sellheim. Ausschreiben. vernommen werden soll, wird ersucht. Friedberg den 10. Januar 1886. Die für das Jahr 1885 zu stellenden Vormundschafts rechnungen sind Nichteinhaltung dieser Fristen hat unnachsichtlich eine Ordnungsstrafe von 3 M. zur Folge. Weber. von Astheim, welcher in einer Strassache als Zeuge Der Großherzogliche Amtsanwalt. Wagner. — l 8* zer * —————— * 7 . e * R e 2 2 e 8 * 3 3 S — ee 1 5 K 1 — 2 5 3 Deutsches Reich. Darmstadt. Die Abgeordneten v. Rabenau und Schade baben eine Interpellation betreffend die baldige Errichtung einer Landesereditkasse eingebracht, welche mit folgender Anfrage schließt: Haͤlt es die Großh. Staats retzierung nicht für angezeigt, in Ausführung der ständischen Beschlüsse über Errichtung einer Landescreditkasse und in Anbetracht der steigenden Noth, ohne das de— finitive Resultat des über Erwarten verzögerten Abschlusses der landw. Enquete abzuwarten, schon jetzt den Ständen einen Gesetzesentwurf über Errichtung einer Landescreditkasse vorzulegen, eventuell wenn nicht, aus welchen Gründen?— Zu dem Antrage Haas, die hessische Regierung möge bei der Reichsregierung dahin wirken, daß bebufs wirksamerer Verhütung von Wahlbeein— flussungen den§§. 108 und 109 eine präcisere Fassung gegeben werde, hat die Regierung er— klart, sie sei bereit in diesem Sinne zu wirken, sobald sich ein Zusammenhang mit anderen, die Revision des Gesetzbuchs betreffenden Fragen hierzu Gelegenheit biete. Der vierte Ausschuß zweiter Kammer steht auf demselben Standpunkt Berlin. Die Motive zum Gesetzentwurf, betreffend das Branntweinmonopol, sollen in ihrem allgemeinen Theile insbesondere die Fort⸗ setzung der Reichssteuerreform behandeln und das Bedürfniß für das Reich, die Einzelstaaten und Gemeinden darlegen. In der Motivirung der Einzelbestimmungen ist sodann die Berechnung für die Annahme des Extrags, die Entschädigung und die Betheiligung der süddeutschen Staaten erörtert. Den Vorsitz bei den Berathungen der Ausschüsse des Bundes rathes wird wohl der Finanzminister v. Scholz führen. — 11. Jauuar. Prinzessin Wilhelm hat, wie aus Potsdam gemeldet wird, gestern einige Stunden außerhalb des Bettes zubringen konnen, ihre Genesung schreitet jetzt rasch vorwärts. — 12. Jan. 1 Der Reichstag berieth heute die erste Lesung der Zuckersteuervorlage. Abg. Witte ist gegen die Vorlage und für die Fabrikatsteuer. Minister Lucius weist die Nothwendigkeit der Beibehaltung des besteben⸗ den Steuersystems wegen der großen Ausdehnung des Zuckerexports nach. Auch die meisten Industriellen hätten sich bei der Enquete für das jetzige System aus gesprochen Die Zuckerkeisis babe ihren Grund in der Ueberproduk⸗ tion; diese aber in der schlechten Lage der Land wirthschaft, welcher der Anbau anderer Getreidearten nicht lohnend genug sein könne. Der Fabrikatsteuer ständen auch große technische Schwlerigkeiten gegenüber, se namentlich hin- sichtlich einer Specialtsirung der einzelnen Zuckerarten betreffs ihrer verschiedenartigen Besteuerung. Aehnlich stehe es mit der Melassesteuer. Durch die Vorlage werde das Interesse sowohl der Land wirthschaft als des Staates am besten gewahrt. Abg. Benda ist für die Vorlage; ebenso ist der Abg. Neichensperger für dieselbe, trotz der ihr anhaftenden Mängel. Der Staatsseeretär empfiehlt die Steuer, wie vorgeschlagen, als einzig richtige und zweckmäßige. Nachdem dann noch die Abgg. Helldorf und Nobbe für die Vorlage gesprochen haben, wird die Berathung vertagt. — Zu der paäpstlichen Ordensverleihung an den Reichskanzler ist noch eine römische Nachricht des„Hamb. Corr.“ zu erwähnen, der zufolge mit dem Christusorden noch niemals ein Protestant ausgezeichnet worden ist. Der äußere Werth der dem Reichskanzler übersandten Decoration wird auf 15,000 Lire angeteben. — Es verlautet auf's Neue, daß eine Ver— einbarung zwischen der preußischen Regierung und der päpstlichen Curie über die Wieder— besetzung des Erzbisthums Posen-Gnesen nahe bevorstehe und ein in Schlesien amtirender pol— nischer Priester hierzu in Aussicht genommen sei. — Betreffs der sensationellen englischen Zei— tungsnachrichten über angeblich ernste Vorgänge auf den Samoa-Inseln ist zu bemerken, daß hier amtliche Nachrichten nur bis zum 30. Dez. vorliegen, welche dergleichen Vorkommnisse nicht erwähnen. Derartige Vorfälle sind also nur nach dem 30. Dez. v. IJ. möglich. Englische Zeitungsnachrichten über Vorgange auf Samoa sind mit Vorsicht aufzunehmen und fast immer völlig eutstellt. — Für diejenigen Innungsverbände, die bis⸗ her über 80000 Mitglieder zählen, soll beab— sichtigt sein, die Rechte juristischer Personen reichsgesetzlich herbeizuführen. sagbar Beschränktes, an die Verdummungsepochen einer politischen Versammlung sich an der ge— Stuttgart. Prinz Wilhelm von Württem⸗ berg hat sich mit der Prinzessin Charlotte von Schaumburg-Lippe, einer Tochter des Prinzen Wilhelm von Schaumburg-Lippe, verlobt. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. In der deutschen Bevölkerung Oesterreichs herrscht tiefe Besorgniß vor dem Schlage gegen das Deutsch⸗ thum, zu welchem das Cabinet Taaffe mit der Maßregelung des Deutschen Schulvereins aus— holt. Die ganze Bedeutung eines solchen Schrittes ermißt nur der, welcher die außerordentliche Stellung dieses Vereins, in welchem sich so zu sagen die Thatkraft des natlonalen Wider— standes der Deutschen gegen die maͤchtige slavische Strömung concentrirt, kennt. In Tausenden von Zweigvereinen ist diese außerordentliche Gesellschaft ins Volk gedrungen, hat in erstaun⸗ licher Weise den nationalen Indifferentismus in vielen deutschen Gegenden Oesterreichs über— wunden, hat es verstanden, dem Herzen des Volkes nahe zu treten. Es liegt etwas un— vergangener reactionärer Zeiten Mahnendes in der Art und Weise, in welcher die österreichische Regierung nach Anzeichen eines„politischen Geistes“ im Schulverein fahndet. Dänemark. Kopenhagen. Das höchste Gericht bestätigte das Urtheil, durch welches der Präsident des Folkething, Berg, zu einer sechsmonatlichen Gefängnißstrafe verurtheilt wor— den war, weil er im Juli 1884 bei Gelegenheit waltsamen Entfernung des Polizeimeisters von der Redner-Tribüne betheiligt hatte. Spanien. Madrid. Der Verständigung zwischen Deutschland und England in der Kaxo- linenfrage ist rasch das Abkommen zwischen England und Spanien gefolgt. In demselben werden England dieselben Vorrechte wie Deutsch-⸗ land auf den Karolinen- und Palaos- Juseln eingeräumt; nur das Recht, Schiffs- und Kohlen— stationen zu errichten, sei England nicht zu⸗ gestanden worden. Das Abkommen ist am 8. d. unterzeichnet worden. 4 Serbien. Belgrad, 11. Januar. Der serbische Friedensdelegirte Mißatovic ist hier an— gelangt und conferirte heute mit dem König und mit dem Minister des Aeußeren. Serbien schlägt Bukarest als Ort der Friedensverhand. lungen vor. — 12. Jan. Die Großmächte ließen heute eine Collectivnote überreichen, worin die Ab— rüstung der Balkanstaaten gefordert wird. Hiesigen officiösen Meldungen zufolge ist, wenn Serbien keine völlig ehrenhaften Friedensbedingungen er— hält, welche die Machtverhältnisse auf der Balkan— halbinsel unverändert lassen und bei welchen eine Kriegsentschädigung seitens Serbiens aus— geschlossen ist, die Kriegsfortsetzunz unvermeidlich. Griechenland. Athen, 12. Jan. Der die Abrüstung betreffende Collectivschritt fand heute mittelst Ueberreichung einer von sämmt— lichen Vertretern der Großmächte unterzeichneten Note statt. Egypten. Kairo, 11. Jan. Gestern fand die erste Besprechung über die einzuführenden Reformen zwischen dem Khedive, Sir Drummond Wolff und Mukhtar Pascha statt. Der Khedive präsidirte. Zunächst wurde die englisch-türkische Convention verlesen und deren Hauptbestimm— ungen discutirt. Der Khedive erklärte, bei der hohen Bedeutung der Frage werde er selber die Berathungen leiten, anstatt einen Delegirten damit zu beauftragen. Mükhtar Pascha meinte, die Herbeiführung friedlicher Verhältnisse im Sudan sei nur möglich, wenn man in der einen Hand Krieg, in der anderen Frieden bringe; dazu sei aber nur die egyptische, durchweg muselmännische Armee verwendbar. Diese Be— merkungen veranlaßten eine allgemeine Discussion über die Armeereform und über die eventuell nothwendigen militärischen Ausgaben. Eine Ent— scheidung ist noch nicht getroffen, die nächste per 100 Kilo M. 3.—3.50, Zwiebeln per Ctr. M. 4—5, 2. Qual. M. 0.90. Berathung findet am 13. d. statt. Aus Stadt und Land. 1 Friedberg. Der Abendstern wird bel hellem Himmel 0 95 an den nächsten Abenden sich in größter Helligkeit zeigen.[ 1 1 Das eigentliche Maximum war am 11. Januar; das 1080 2. Licht des Planeten übertraf an dlesem Tage das des 4000 5 hellen Fipsterns Wega um volle fünfzigmal. Nach dem daun? 15. nimmt die Helligkeit ziemlich schnell ab; das Gestirn Liber kommt der Sonne näher, geht also immer früher unter chen ve und wird schon nach 4 Wochen in den Strahlen der 212˙ Dämmerung verschwunden sein. Zur Zeit des größten 1 00 2 Glanzes kann die Venus am hellen Tage leicht mit frelen 6010 191 Augen wahrgenommen werden, wenn man nur ihren Ort 1200 106 am Himmel genau kennt. Um dlese. interessante Be⸗ 65490 60. obachtung anzustellen, suche man sich Abends gegen bbs 8½ Uhr den leicht erkennbaren Sirlus, den hellsten aller sülen 1. Fixsterne, und merke sich genau, zwischen welchen Bäumen Oeste oder Häusern man denselben erblickt; von demselben 1870. Standort aus wird man fast an derselben Stelle, nur Serien etwas weiter nach oben, am nächsten Nachmkttag getzen 730 867 1 Ubr Venus erblicken können, wenn man nur die Augen 1956 20 gegen das Sonnenlicht beschirmt. An sehr heiteren 2810 25 Abenden kann man da, wo das Auge gegen jede ander, 3052 57 weitige Beleuchtung zeschützt ist, recht gut den durch das gebung Licht des Abendsterns hervorgerufenen Schatten sehen. Oele Als schattengebenden Körper benutzt man passend einen dehung! Bleistift oder Strlckstock, zur Auffangung des Schattens J. Gew ein Stück weißes Papler. 6. 5047 — A, Allerlei. ü 4 Bl Bacharach. Kaufmann F. aus Simmern wurde E, 600% auf der hiesigen Station vom Schlage getroffen und da S. 8002 die Weiterreise nicht stattfinden konnte, im Hötel W. E. 103 hier in ärztliche Behandlung genommen. Ein Telegramm, Nr. 5, welches die Familie des Verunglückten in Kenntniß setzen Jr. A, sollte, hatte nach der„Cobl. Ztg.“ die traurige Folge,— daß Frau F., vom Schlage getroffen, auf der Stelle Im todt blieb. f Handel und Verkehr. Frledberg, 12. Jan. Fruchtber. Walzen M. 16.50, Korn M. 17.50 00.00, Gerste M. 13.00— 15.00, Hafer wegen N. 12.50— 13. Alle Preise verstehen sich auf 100 Ko.= geucht 200 Zollpfund. an wel. Friedberg, 9. Jan. Buttermarkt. Butter kostere 1.0 per Pfd. M. 0.70—0.80, Eier 1 St. 7 Pf. 1 Butzbach, 9. Jan. Wochenmarkt. Butter kostete per 2. Pfd. 9095 Pf., Käse per Pfd. 45—46 Pf., Eler! St. 7 Pf. 35 Gießen, 12. Jan. Auf dem heutigen Markt kosteter [Butter per Pfd. M. 0.80 0.90, Eier 2 St. 15 Pf., 0 Käse per St. 5—9 Pf., Tauben per Paar M. 0.60— 1.10, f al Hühner per Stück M. 1.10— 1.60, Hahnen per Stüä!k 4 M. 1.20— 1.80, Enten per Stück M. 1.70— 2.20, N Ochsenfleisch per Pfund 62—64 Pf., Kuh und Rind fir Nes fleisch 54—56 Pf., Schweinefleisch 50—60 Pf., Hammel fleisch 50—62 Pf., Kalbsteisch 48—50 Pf., Kartoffela 7 Jahr heim, u. Bürgen Grünberg, 9. Jan. Fruchtpreise. Walzen M. 16.30, deßbald Korn M. 13.70, Gerste M. 12.50, Hafer M. 12.50, 1 0 * in eint Erbsen M. 15. gehen Homburg, 12. Januar. Marktpreise. Kartoffeln per[ erwach Malter M. 3.50—4, per Gescheid 8—9 Pf., Eier per] Veleld. Stück 7—8 Pf., Butter per Pfd. 1. Qual. M. 1.00,, Dial! belb 8 Anzeige Fenntn Frankfurt, 11. Januar. Fruchtbericht. Hiesiges Weizenmehl Nr. 0 M. 31— 32, Nr. 1 M. 26— 27, Nr. 2 M. 24—25, Nr. 3 M. 22— 23, Nr. 1 M. 16 bis 17, Nr. 5 M. 1516, Milchbrod und Brodmehl im Verband M. 49—51, norddeutsches und westfälisches Weizenmehl Nr. 00 M. 23, Roggenmehl Nr. 0(hiesiges) M. 23— 23.50, do. Nr. 0/1 M. 21— 21.50, do. Nr. 1 M. 1919.50, do. Nr. 2 M. 17, Weizen ab unserer Umgegend M. 16.50— 16.75, frei ab Bahnhof hier M. 1717.15, do. fremder je nach Qual. M. 17.25 f bir 18.50, Roggen hiesiger M. 14.7515, Gerste, Brauerwaare M. 15.5019, do. zu Mahlzwecken M. 12, Hafer stark beregnet mit Geruch M. 11.5012, do. mittel. M. 1313.25, do. prima M. 1414.25, Raps M. 23, Mais, bunter(mixed) M. 11.50— 11.75. Heu M. 3, Roggenstroh M. 2 per Ctr. Roggenkletie M. 4.50— 4.75, Weizenkleie M. 4 per Ctr.(Die Preise verstehen sich bet Abnahme von mindestens 200 Ctr.) Küböl im Detail M. 52. Stimmung ruhig. Frankfurt, 11. Jan. Viehmarkt. Angetrieben 5 waren 351 Ochsen, 17 Bullen, 390 Kuͤhe, Stiere und den 5 Rinder, 284 Kälber, 107 Hämmel und 185 Schweine. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Qual. pro 100 Pfd. Schlachtgewicht M. 6466, 2. Qual. M. 54 ö 00 bis 57, Bullen 1. Qual. M. 4648, 2. Qual. M. 40 bis 45, Kühe, Stiere und Rinder 1. Oual M. 55—57, ö 2. Oual. M. 40-48, Kälber 1. Qual. pro 1 Pfd. Schlachtgewicht 58—62 Pf., 2. Qual. 50—55 Pf., Hämmel J. Qual. 55—57 Pf., 2. Qual. 40—45 Pf., Schweine 5456 Pf. Verloosungen. f Braunschwelger 20 Thalee-Loose. Serien- Ziehung vom 1. November 1885. Gewinn-Ziehung vom 3 31. Dezember 1885. Heimzahlung am 31. März 1886. n S. 5936 Nr. 15 à 60000 M. S. 296 Nr. 1 u 10800 M. S. 8816 Nr. 39 à 6000 M. S. 849 Nr. 14, S. 1735 Nr. 29 u 1800 M. S. 19 Nr. 47, S 406 Nr. 35, S. 1418 Nr. 37, S. 1855 Nr. 50, S. 2781 Nr. 41, S. 4184 Nr. 33, S. 4638 Nr. 20, S. 5895 Rr. 45, 1 S. 6048 Nr. 25, S. 8542 Nr. 32 300 M. S. 100 Nr. 42, S. 131 Nr. 21, S. 1395 Nr. 19, S. 2188 Nr. 14, S. 7463 Nr. 30 à 225 M. Auf alle übrigen 3 Nummern entfallen je 69 Mark. 1 — D bett: d. — 1 Mais seßen N 7 Stele — 4 0 Seen eg ven 866. iin U. 3 1780 * 1 b. J, 1. 0 91110 4 2105 7. e 110 Hamburger 50 Thlt.⸗Loose vom Jahre 1868. lehung am 2. Januar 1886. Gszogene Serien: 259 285 529 601 758 818 915 1225 1391 1511 1537 1600 1653 1664 1670 1834 1845 1864 1980 2016 2265 2369 2436 2495 2588 2688 2770 2808 2880 3166 3502 3508 3533 3772 3851. Die Gewinn Ziehung findet am 1. Februar 18886 statt. Lübecker 50 Thlr. Loose von 1863. Gewinn lehung vom 2. Jan. 1886. Heimzahlg. am 1. April 1886. er 2312 à 10000 Thlr. Nr. 1170 à 1500 Thlr. Nr. 4207 à 1000 Tolr. Nr. 3961 60907 à 500 Thlr. Nr. 909 1914 1916 2219 3312 335 3967 3969 3971 4201 4214 7166 9393 10613 12174 13564 20966 25009 65298 65299 65778 67543 67553 à 115 Thlr fallen je 56 Thlr. 67545 à 140 Thlr. Nr Auf alle übrigen Nummern ent 25005 1408 1422 14950 B. Amortisatlons⸗Zlehung. S. 2737 3232 3393 3403 Anwendung gehabt, noch sind wir frei von Schult und 5356 5815 11060 11089 11529 11545. Die in diesen] Fehle, bis das nächste„Es schickt sich nicht“ uns stußzen Serien enthaltenen Loose werden mit je fl. 12 8. W.] macht, und das dann folgende uns erst ungläubig, dann, Agel bei näherem Zusehen und Einseben selner Richtigkeit, ö uns beschämt stimmt. Und wie mit einem Schlage wird Geld- Cours. unsere Pharisäerfreude zur zöllnerischen 5 e Frankfurt am 9. Januar 1885— Geber. Nehmer. 7 1 M. Ul. W. 5 Zur Beachtung. 20 ⸗Frankenstücke n Ueb' immer Deine Bürgerpflicht, do.„ r Auch wenn es schneit und friert; Englische Sovereings 20. 89 20. 0 Vergiß das Streu'n von Sand auch nicht, Russische Imperiales. ie Sonst wirst Du aufnotirt. Ducaten. a 9. 60 9. 55 Der Paragraph steht nicht zum Spaß 1 r 9. 63 FV. 39 Im Poltzeistatut, Mogg ee„ 10(. 10 Und wer schon auf dem Pflaster saß, ö Oesterreichische 250 fl. Loose vom Jahre L. 77 Der weiß, wie weh das thut. 1870. Ziehung am 2. Januar 1886. Gezogene 5 iterarisches. Serien: Nr. 27 104 106 195 261 407 497 536 538 N ganz anders wie seine Genossen ähn— Gedenket der Vöglein im Sch! nee! 739 867 940 1012 1331 1495 1575 1614 1694 1913 lichen Inhalts ist soeben in C. Koenitzer's Verlag 8 1950 207 2005 2280 2877 2403 2557 250 290 2757 Frankfurt a. M. erschtenen:„,s schict sic nicht.“ Der Frost und Hunger thun weh 2815 2885 2927 31096 3229 3251 3363 3387 3020 Ein Handbuch der mehr oder weniger vorherrschenden 3652 3750 3958 3986 3989 999. Die Prämten⸗ Mißgriffe und Fehler in Umgang und Sprache.(Preis Verwahret Feucl und Licht, Apr st M. 1) Vor allem ist dies ein Werkchen, welches voll Ziebung findet am 1. April d. J. statt. De. en, welches vo 2 a 5 Oesterr. Rothe⸗Kreuz Loose von 1882. kommen aus der Art geschlagen scheint und sich durch Damit kein Schaden geschicht! Ziehung vom 2. Jan 1885. Heimzahlg. am 5. Jan. 1886. Humor und treffende Kürze von seinen oft gar zu lang g 73 e A. Gewinn ⸗Ziebung. Serte 164 Nr. 49 a 50000 fl. weiligen Geschwistern, den Büchern über guten Anstand Jsraelitischer Sottesdienst Friedberg. S. 5947 Nr. W à 1000 fl. S. 4780 Nr. 29, S. 6028[und feine Sitte, unterscheldet. Das Büchlein bat einen Sabbathfeier vom 16. Januar 18886. Nr. 21, S. 6439 Nr. 2, S. 9444 Nr. 6 à 500 fl. unschätzbaren Vorzug, es ist herrisch, gebieterisch, aber Beginn: S. 2374 Nr. 36, S. 3189 Nr. 27, S. 5058 Nr. 17, nicht langweilig. Wir blättern zum Zeitvertreib darin, Freitag Abends 4 Uhr Min. S. 6050 Nr. 46, S. 6589 Nr. 26, S. 7576 Nr. 27, denn zur gewissenbaften Lektüre vom ersten bis zum Samstag Morgens 8 Uhr 30 Min. . 0„ r gel 5 ö S. 8412 Nr. 11, S. 8931 Nr. 50, S. 9204 Nr. 14, letzten„Es schickt sich nicht“ haben wir uns noch nicht Samstag Nachmittags 3 Uhr 30 Win. S. 10313 Nr. 1 à 100 fl S. 219 Nr. 47, S 74 lentschließen können. Und beim flüchtigen Ueberblick sind Sabbathausgang 5 Uhr 15 Min. Nr. 35, S. 3326 Nr. 42, S. 4555 Nr. 31, S. 4789[wir immer selbstzufriedener und tugendstolzer geworden Wochengottesdienst von Sonntag den 17. Januar Nr. 24, S 8582 Nr. 4, S. 11045 Nr. 32 à 50 fl. Noch bat kein Verbot uns persönlich getroffen, auf uns san Morgens 7 Uhr, Nachmittags 3¾ Ubr. 3 ˖ N 5* 6 1 5* 1 1 H 0 Im Namen des Großherzogs! Holzversteigerung 3 g a* In der Sttassache 2* —*— 8 7 1 gegen in dem Graflich Stolberg'schen Forstrevier Gedern. Heinrich Schäfer in Rodheim Se onde verdelgert werden! 9 N wegen Beleidigung hat das Großherzogliche Schöffen 4* 1 N 0 1 8 3 8 gericht zu Vilbel in der Sitzung vom 28. Dezember 1885 1. In dem Foöͤrsterbezirk Ranstadt aus den Distrikten Hinterwald, Leustadt und Kirchwald 2 Sißzung 20. 1* 9, Mittwo den 20. d Fes an welcher Theil genommen baben: an gen S 9 0 2 0 2 Mt s. 1 Großberzogl Ober Amtsrichter Wegelin 160 Eschen Stämme, 3— 18 m lang, 15—74 em dick mit 96 obm, 2 zog 410 55 rsitz 3 e l 49 Rothbuchen Stämme, 14 m lang, 32— 71 em dick mit 62 ebm, 6 Vorsitzender, dee ame 738 0 t 8 65 2. Valentin Ludwig Wetzel von Nieder-Erlenbach rn 1 3. Gg. Dietrich von Klein Karben ö 1 Kiefern Stamm, 15 m lang, 30 em dick, F e 5 4s Sch off 8 1 Hainbuchen„I Kirschbaum und 5 Maßbolder Stämme, a Scho. 7 19 ven: un Mot bpue D a* n Aantsanmalt Wagner, 11 chen⸗ und 2 Rothbuchen Derbstangen. 8 Be n nate valtschaft Der Forstaufseher Semper zu Nanstadt N 8 1 e zusammenkunft Morgens 10 Ubr in dem K Stlebeling in RNanstadt 1 58 Gerichtsschreibe r Knierim,* 0. einem als Gerichtsschreiber, 2. In dem Foͤrsterbezirk Usenborn Schönberg, Hammerwald, Lichtebuchen und Küchwald für Recht erkannt: Der Angeklagte Heinr 1 5 a 22. d. Mes.. 37 Jahre alt, evangel., verb, Stein 40 Eichen Stämme, 3— 14 m lang, 3 mit ebm(Oberständer 1 N— 1 1 7 gen S 1 1 n 1 51 beim, wird der ihm zur Last gelegten i 25 r S tdämme, 114 n lang, 5 Bürgermelsters Jacobi pon da für schuldig era nd 62 Rothbuchen Stamme, 3 12 m lang, 3 ebm, S. g 9 1 1 11 unt ben Stam 1 n 1 4*. deßbalb auf Grund des 88 185 und 200 des S— 11 Hainbuchen 1 6-101 3 2 1 in eine Haftstrofe von 8 Tagen, sowie. zur Tragung der* Elsbeer, 1 Kirschbaum und 2 Birken⸗St 3 1 2 1255 icht D danger Leiterbsume und astangen Kosten des Verfabrens, einschließlich der dem Nebenkläger] 1255 Fichten Derbstangen(Leiterbaume und Hopfenstangen), 4 4 Nit ASt ang ten d Wohn tanga erwachsenen nothwendigen Auslagen verurtheslt un m 2400 Zichten Relsstangen a Lat en und Bobnenstang 2 0 7 Na met 7 1 ta! Beleidigten die Befugniß zugesprochen, den entsch— abe. 7 Raummeter Eichen Werkscheitholz N 3 4 Theil dieses Urtheils, nach erlangter Rechtskraft, inner 8 Unter dem Cichen⸗Stammbolz befindet sich üsgezeichnetes Werk und Baubolz und sind einig tämme zu halb 8 Tagen durch einmaliges Einrücken im Oberbess. Wellbäumen geeignet. i a i 5 Anzeiger auf Kosten des Angeklagten zur öffentlichen ö Der Forstschütz Henkel zu Louisenlust und der Holzhauermeister Albus zu Usenborn ertheilen näbere Kenntniß zu bringen. Auskunft. 3 5 Wegelin zusammenkunft Morgens 10 Uhr in dem Landmann'schen Gasthause zu Hirzenhain e Für die Ausf.: Gedern den 11. Januar 1886. Der Gräfliche Oberföͤrster 0 us Weiß, 191 Kirchner. 187 Gerichts schr id t PEEP 2 Holzversteigerung Seidenbüte Todes-Anzeig 5 0 10 per Stück 4 M. 50 bf Codes- Anzeige. Im Gemeindewald RNieder-Nosbach werden Dienstag F 102 Schmidt, Kaiserstraße. Statt jeder besonderen Anzeige theilen wir auf den 19. Januar, Distrikt Wasserdöll, sortimente meistbietend versteigert: 157 Stück Fichten⸗ Stämme von 15— 20 Metec L 71,18 Festmeter Inhalt Stück Fichten Derbstangen, Raummeter Buchen⸗Scheiter, 7 1 Nadel-Prügelholz, Stück Nadel Wellen, Raummeter Nadel Stockholz. Anfang und Zusammenkunft Vormittags 0 Uhr auf dem Hauptweg oberhalb des Balinhardsweldes. folgende Holz— änge, Festm. 0,88 Inhalt, Nieder Rosbach am 11. Januar 1886 Großberzogliche Bürgermelsterei Nieder Ros bach. 170 Groh. la Hausmacher Leinen, 30 bis 50 Pf. die Ge e, Einbreitig Betttücher Leinen, 60 Pf. bis 1 Mark die Elle, Aecht indigoblau Leinen, 40 und 50 Pf. die Elle. Schulhof. Gesucht Wohnung von 4—6 Stuben, womöglich freie Lage und event. Garten. Auskunft in der Exp. d. Anz. 159 Ein Mädchen wird auf Petritag gesucht von 160 0 65 174 M. Schelbel. Filzsohlen, Filtrirtrichter, Verdichtungssilze. diesem Wege mit, daß beute Morgen 5 Uhr nach 7 1* längerem Leiden in nahezu vollendetem 63. Lebens 1** unte* ck* jahre unsere inniggeliebte Mutter, Schwieger W su nohe its 1 1. iel mutter und Großmutter ärztl. empfohlen, 8 für Er Ir 11 Wiese n, sowie Unterhosen, wachsene* 1 Be ha Wi g hah . 4 ern 8 geb. Vorländer, und Kinder, billigst bei 47 K. Friedrich. sanft zu einem besseren Leben entschlafen ist. Um stille. bitten Die tlefbetrübten Hinterbliebenen. Friedberg, 3 Hagen und Bietigbeim den 13. Januar 1886. 1 Eine kleine Wohnung im zweiten Stock, bestehend aus Zimmern nebst Zu behör und Wasserleitung im Kaufmann'schen Hause, Judengasse, vis-a-vis der Synagoge, ist preiswürdigz zu vermiethen. Nähere Auskunft bei L. Adler, Juden gasse. 151 Ein Haus 91 steht auf den Abbruch zu verkaufen bei 2 Samstag Samstag Die Beerdigung findet 2 Uhr statt. Nachmittag 195 Ossenhetm. Geor alter. ö 1— 5 1 0 erg Wolt Treunden und Bekannten hiermit die schmerzliche 10 B. Becker in Seesen a. H. versendet als 8 5 Mittheilung, daß es Gott dem Allmächtigen Spezlalltät e. s. Jabren als angenehm u. gefallen hat meine liebe Frau Prad, mild bewährt, holl. Rauchtabak 10 Pfd. freo. MI. f. 4 77 8 M. Garantte: Zurücknahme.(Mag. a. 1262.) Menriette Marie Diet ich, geb. Arnold Ein Mädchen am 8. Januar nach langem schwerem Leiden zu 27 sich zu rufen. bas treu und brav ist, wird auf Petrtitag für Haus. Zugleich sage ich für die vielen Beweise her ardelt gesucht. licher Theilnabhme bei der Beerdigung, sowi e für 113 Schweizerhaus Nauheim; die reichen Blumenspenden meinen innigsten Dank. —*—*.* + A* 0 144 75* Frledberg. Der trauernde Gatte: Ein freundliches Familienlogis es garl Dieterich. nebst allem Zubehör und sogleich bezlehbar ist zu ver ö miethen. Katserstraße Nr. 550. 84 . 1 ee e ieee eee, —— 8*—.. 25 ne, * Agentur für Oberhessen inel. Wetterau für den Artikel Maschinen Niemen übertragen. Herr M. Arnstein alsdann gerne mit Preis-Courant und Muster an die Hand gehen. Offenbach a. M., 1. Dezember 1885. 1 Eh. Jac. Spiecharz. Den Restbestand unsrer Winter ⸗Waaren verkaufen wir, um vollständig zu räumen, zu 1. C des reellen Werthes. J. Fürth's Erben. 74 Die chemische Düngerfabrik Z. Albert, Biebrich ad. Rhein, Ehrendiplom(höchste Auszeichnung) und goldene Medaille Antwerpen 1885. Schwefelsäure⸗, Phosphorsäure⸗ und Superphosphat⸗ Fabriken zu Biebrich; Phosphorit⸗Bergbau und Turbinen⸗Mahlwerke an der Lahn; Thomas⸗Phosphat⸗Mahlwerke zu Ruhrort a. Rhein; Gesammte Jahres Produktion zwei Million Centner; Verkauf nach Gehaltsgarantie und Analyse aller Versuchsstationen; empfiehlt ihre Superphosphate mit niedrigem bis höchstem Phosphorsäure-Gehalt für alle Feldkulturen von anerkannt größter Wirksamkeit und Reinheit; fernen Kali-Superphos⸗ phate für Klee, Luzerne, Hülsenfrüchte, Lupinen, Wicken; Kali-Amoniak⸗- und Kali⸗ Salpeter⸗Superphosphate, zur Erzielung höͤchster Ernten aller Art. Als wichtige neue Dünger empfehlen zu besonderer Berücksichtigung: 1. Gypsphosphat mit 2 Prozent, sowie mit 5 Prozent Phosphorsäure zur Verwendung für Wiesen, Klee, Hülsenfrüchte zc., vielseitig empfohlen zum Einstreuen im Stall, wodurch der Stalldünger fast kostenlos zu doppeltem Gehalt an Amoniak und Phosphorsäure und zu doppelter Wirkung gebracht wird. 2. Thomas⸗Phosphatmehl in feinster Mahlung mit 16 bis 18 Prozent wirksamer Phosphorsäure, anstatt Knochenmehl auf nasse und trockene Wiesen und alle Felder, billigste Kräftigunz des Bodens an Phos— phorsäure für doppelt große Ernten. 3. Reines phosphorsaures Kali für Blumenzüchter, Gemüsebau, für Hopfen, Tabak, Weinberge, Obstbäume mit etwas Chilisalpeter-Zusatz zu dreifachen Erträgen. 4. Reines schwefelsäurefreies Doppel⸗Superphosphat(Patent) von 45 Prozent Phosphorsäure-Gehalt, bestwirkend und durch hohen Gehalt dreifache Fracht Ersparniß. Preislisten und Gebrauchs-Anweisungen werden kostenfret auf Wunsch zugesandt; auch ist der Vertreter der Firma, Jae. Wasem in Windecken, jederzeit bereit, auf Wunsch der geehrten Herren Oekonomen, die⸗ selben persönlich zu besuchen. 180 Versteigerun 5 9 g. Abzugshalber soll das Wirthschafts-Inventar, todtes und lebendes, auf Hof Schleifeld am 28. Januar l. J. öffentlich meistbietend versteigert werden: Cirea 44 Stück Kühe, Kalbinnen, Rinder, Fasel- und Mastochsen(letztere gehen auch vorher aus der Hand ab); 18 Pferde, schwer und leicht(darunter nordd. eleg.); eirea 59 Stuck Schweine zur Zucht und Mast; eine große Parthie Pferde- und Ochsen⸗Geschirre für Wagen und Acker in gutem Zustande; 11 schwere und leichte Oekonomie⸗Wagen mit allem Zubehör; Chaisen mit und ohne Glasverdeck; Ackergeräthe, Pflüge, alter und neuer Construktion(darunter 8 eiserne von Sack und Eckert Universalpflüge zur Tiefeultur); 16 Eggen, schwer und leicht; Fruchtmähmaschine, Heuwender, Pferderechen; ein engl. fahrbarer(6 Pferde) Dreschwagen, sowie andere zum Wirthschafts betrieb nöthige Maschinen und Gegenstände. Eine complete Dampfbrennerei(auch in einzelnen Theilen zu verkaufen), Dampfmaschine(8— 10 Pferde⸗ kraft), ein desgl. Dampfkessel, Vormalschbottich und Malschmaschine von 2509 Liter; Malzquetsche; kupferner Destillir⸗Apparat, ca. 80 lfd. Meter Transmission mit Scheiben und Rollen; 8 Gährbottiche von 980- 1635 Liter; 45 Spritfässer, diverse Pumpen von Eisen, Kupfer und Holz, Ständer, 2 Futter- und Häcksel⸗Schneidmaschinen für Kraft⸗ und Handbetrieb; 1 completer Mahlgang und sonstige Gebrauchsgegenstände. Die Brennerei ist bis 18. Januar im Betrieb zu sehen, von da an auch alles Andere. Die Versteigerung beginnt an jedem Steigtage Morgens 9 Uhr im Hofe und kommt Donnerstag den 28., Freitag den 29. und Samstag den 30. Januar zuerst das Rindvieh(den 28. Januar), Brennerei, Transmission, Eisen, diverse Maschinen und die Schweine, Dienstag den 2., Mittwoch den 3., Donnerstag den 4. Februar und an weiteren Tagen zuerst die Pferde(den 2. Februar), Geschirre, Wagen, Maschinen, Pflüge und das übrige Inventar zur Versteigerung. Hof Schleifeld den 1. Januar 1886. . leifeld den. Januar stoch. Kappen aller Art, winterschuhe& Stiefel Rkegenschirme, nielor. Dient, ufegase. Schirmreparaturen 2 Im Waschen und Bügeln a, a C. Kalbfleisch. sich Frau Suchzland Wittwe. H. 158 bei Herrn Meier Arnstein in Friedberg i d. W habe ich mit Heutigem meine Bei eintretendem Bedarf bitte sich gefl. an denselben wenden zu wollen und wird!— 5 5 6 f Magdalena Söllner, 79 9 U J. Koob. l Verlobte. 122 Musikverein. Jede Woche, Dienstag und Freitag Abend 198„ Monatsversammlung Di 1 Freitag den 15. Januar, Abends 8 Uhr, in Windecker's Berathung über Handwerkervereinigung. 6 Der Vorstand. Friedberg, Januar 1886. 1% Elias-Probe. Lokal⸗Gewerbverein. Gartenlokal. Einladung date dub eschrten, zu dem Sonntag den 24. d. Mts., Abends 8 Uhr, im 145 Hotel Trapp stattfindenden Gesellenball laden wir fe hiermit sämmtliche Meister und Gesellen höflichst ein. 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Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel.