ac Flohr dledisch 1877 en Wege nem 2 E ——— r 1 1886. * n Nonnerstag den 43. Mai. N 56. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad-Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Vornahme der Feuervisitation pro 1886. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir werden Ihnen demnächst die Protokolle über die stattgehabte diesjährige Feuervisitation mittheilen und beauftragen Sie hiermit den Eigenthümern derjenigen Gebäude, bezüglich welcher von den Feuerstättebesichtigern Anstände erhoben worden sind, zur Beseitigung der gerügten Mängel innerhalb der in den Protokollen vorbestimmten Fristen aufzufordern, und alsdann die Protokolle, mit Bemerkung über den Erfolg versehen, demnächst wieder anher vorlegen. Betreffend: Die Arbeiter⸗Colonie Neu⸗Ulrichstein. Friedberg den 10. Mai 1886. Dr. Braden. Friedberg den 11. Mai 1886. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 5. April l. J.— Kreisblatt Nr. 43— bringen wir die Vornahme der Sammlungen in den betreffenden Gemeinden, in welchen dies Nachdem gegen den Rekruten des Reserve-Landwehrbataillons(Frankfurt a. M.) Nr. 80, — noch nicht geschehen, in Erinnerung. Vorladung. Dr. Braden. David Vend heim, das sörmliche kriegsgerichtliche Verfahren wegen Fahnenflucht in contumaciam eingeleitet ist, wird verselbe aufgefordert, sich spätestens am Samstag den 11. September 1886, Vormittags 10 Uhr, im hiesigen Milttär⸗ gerichtslocale, Infanterlekaserne an der Gutleutstraße, einzufinden, widrigenfalls er in contumaciam für fahnenflüchtig erklärt und zu einer Geldstrafe von 150-3000 Mark verurtheilt wird. Frankfurt a. M. den 8. Mai 1886. Königliches Gericht der 21. Division. Bekanntmachung, den Ankauf von Remonten pro 1886 betreffend. Zum Ankauf von Remonten im Alter von drei und ausnahms- weise vier Jahren sind im Bereiche des Großherzogthums Hessen— Darmstadt für dieses Jahr nachstehende, Morgens 8 Uhr beginnende Märkte anberaumt worden und zwar: am 7. Juli in Grünberg, F„ Nldda „ Alsfeld, C 5„ Nieder⸗Wöllstadt, „ 19. Autzust„ Groß-Bieberau, „ Alzey, 55„ Lampertheim, 5„ Bickenbach, „„ Sersheim 5 „ 20. Groß⸗Gerau. 1 2 19 1 8 Die von der Remonte-Ankaufscommission erkauften Pferde werden zur Stelle abgenommen und sofort gegen Quittung baau bezahlt. Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den Landesgesetzen den Kauf rückgängig machen, sind vom Verkäufer gegen Erstattung des Kaufpreises und der Unkosten zurückzunehmen, ebenso Krippensetzer, welche sich in den ersten acht und zwanzig Tagen nach Einlieferung in den Depots als solche erweisen. eigenthümlich gehören, Pferde, welche den Verkäufern nicht oder durch einen nicht legitimirten Bevollmäch— tigten der Commission vorgestellt werden, sind vom Kauf ausgeschlossen. 0 — gez.: Die Verkäufer sind verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue starke rindlederne Trense mit starkem Gebiß und einer Kopfhalfter vor Lever-oder- Hauf mit zwei mindestens zwei Meter langen Stricken ohne besondere Vergütung mitzugeben. Um die Abstammung der vorgeführten Pferde feststellen zu können, ist es erwünscht, daß die Deckscheine möglichst mitgebracht werden, auch werden die Verkäufer ersucht, die Schweife der Pferde nicht zu cou— piren oder übermäßig zu verkürzen. Berlin den 3. März 1886. Kriegsministerium, Abtheilung fur das Remontewesen. Freiherr von Troschke. Graf von Klinkowstroem. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Notar Habermehl in Bingen wurde zum Notar in Mainz und der Gefangenwärter Kumpf zu Marienschloß zum Gefangenaufseher ernannt. — Man schreibt dem Frankf. Journ.: Die in Darmstadt über den Rücktritt des Staats— ministers Finger verbreiteten Gerüchte haben im ganzen Lande eine lebhafte Erregung her— vorgerufen, weil man im Zusammenhang mit einer solchen Möglichkeit den sicheren, ruhigen und ersprießlichen Gang der Staatsgeschäfte als gefährdet ansieht. Niemals hat eine größere politische Einmüthigkeit im Lande geherrscht, als gerade jetzt. Staatsminister Finger genießt all— seitiges Vertrauen und muß, im Hinblick auf die beabsichtigte Beilegung des Culturkampfes, als die bestgeeignete Persönlichkeit zur Vertretung modificirter Kirchengesetze vor der Kammer an— gesehen werden, welch' Letztere, einem aus au— deren Parteien zusammengesetzten Ministerium in dieser heiklen Lage keinerlei Vertrauen ent— gegenbringen würde. Berlin, 10. Mai. Das Abgeordnetenhaus genehmigte in dritter Lesung der Kirchenvorlage die einzelnen Artikel unverändert nach den Be— schlüssen zweiter Lesung und dann das ganze Gesetz in namentlicher Abstimmung mit 260 gegen 108 Stimmen. Nur das Centrum stimmte geschlossen für die Vorlage; die Polen enthielten sich der Abstimmung. Alsdann wurde die zweite Lesung des Gesetzes über die Anstellung der Landestheilen begonnen. — 11. Mai. Im Abgeordnetenhaus wurde fühle sich außer Stande, für die zweite Lesung Lehrer und Lehrerinnen in vormals polnischen der Home-Rule- Bill zu stimmen. Türkei. Constantinopel. Wie der„Pol. Corr.“ von hier gemeldet wird, hat das hier— heute die Berathung des Gesetzes über die Lehrer-(selbst allgemein verbreitete Gerücht von dem anstellung in den Ostprovinzen fortgesetzt. bevorstehenden Besuche des Füͤrsten Alexander Stuttgart. Der„Staatsanzeiger“ meldet, von Bulgarien keine Bestätigung gefunden und daß das Befinden des Königs im Laufe der letzten Monate meist zufriedeustellend gewesen. Ein heftiger Katarrh, von dem der König Ende Marz befallen worden, sei rasch vorübergegangen, gegenwärtig sei der König wohl, abgesehen von den stets wiederkehrenden, die Bewegung er— schwerenden rheumatischen Schmerzen. Der König kehrt am 26. Mal hierher zurück. München. Bestem Vernehmen nach unter— handelt der Kaiser von Oesterreich mit dem König wegen Verkaufs von Schloß Herrenchiem— see. Der Kaufpreis duͤrfte die Schulden der Cabinetskasse decken. Minister v. Feilitzsch hat sich Abgeordneten gegenüber dahin geäußert, daß keine Vorlage an den Landtag kommen werde. Ausland. Großbritannien. London, 11. Mai. Das Unterhaus hat die weitere Berathung der Home-Rule-Bill bis zum Donnerstag vertagt. Die schottische Kleinbauernbill wurde in dritter Lesung mit 219 gegen 58 Stimmen angenommen. „Daily News“ erfahren, Chamberlain sei durch die Erklaͤrungen Gladstone's nicht befriedigt; er verlautet neuestens, daß letzterer seine Reise nach der türkischen Hauptstadt bis zum Herbste ver— schoben hat. 10. Mai. In dem Rundschreiben der Pforte über die Abreise des türkischen Gesandten Feridun Bei von Athen heißt es, Feridun Bei habe den Befehl erhalten, Athen zu verlassen, um das Einvernehmen der Großmächte in Be— treff der Erhaltung des Friedens zu bekräftigen. Serbien. Belgrad. Bei den Wahlen zur Skupschtina wurden nach den bis jetzt bekannten Resultaten 35 Anhänger der Regierung und 27 Mitglieder der Oppositionspartei gewählt. Griechenland. Athen, 9. Mai. Delyannis hat eine an die Vertreter Griechenlands im Aus— lande abzusendende Darlegung entworfen, welche sich über die durch die Blokade geschaffene Lage ausläßt. In derselben erklart Delyannis, Griechen— land habe nicht vermuthet, daß es in einen Zu— stand der Feindseligkeiten den Mächten gegen— über kommen würde, als man militärische Vor— kehrungen traf, um die Rechte Griechenlands zu wahren. Uebrigens habe die griechische Regier— ung die formelle Verpflichtung uͤbernommen, den Frieden nicht zu stören, daher sei die von Eu— ropa angenommene Haltung, sowie die Blokade nicht gerechtfertigt. Griechenland sei in Folge der Blokade in einer schwächeren Lage als die Türkei, welcher die Freiheit der Bewegungen auf dem Meere bleibe. Es sei zu befürchten, daß die Türkei die Blokade dazu benutzen werde, um Griechenland anzugreifen. Da Delyannis die hierdurch entstehenden Calamitäten abzuwenden wünsche, sei er entschlossen, seine Demission zu nehmen. Das Ministerium hat denn auch de— missionirt, der König lehnte jedoch die Annahme der Demission ab. — 9. Mai. Die heute nach den griechischen Gewässern in See gegangenen Schiffe des inter— nationalen Geschwaders sind des stürmischen Wetters wegen in die Sudabucht zurückgekehrt. — 11. Mai. Die Ministerkrisis dauert fort. Erst die von Trikupis dem Könige em— pfohlene Berufung der Kammer durfte eine Klärung herbeiführen. Es verlautet, daß außer Nikakis auch Sotropulos bereit sei, ein neues Cabinet zu bilden. Der König dürfte morgen die Entscheidung treffen. Da mehrere Deputirte gegenwärtig sich auf den Inseln aufhalten, würde die Kammer erst in etwa zehn Tagen zu— sammentreten können.— Die internationale Flotte verließ heute Morgen wiederum die Suda-Bai. Amerika. Chicago, 7. Mai. Von der Polizei sind noch weitere Mengen von Dynamit aufgefunden worden. Die„Arbeiter-Zeitung“ ist nach mehrtägiger Unterbrechung heute Morgen wieder erschienen; vom Bürgermeister wurde der— selben aber die Unterdrückung angedroht, falls sie fortfahren sollte, aufreizende Artikel zu bringen. Aus mehreren Städten wird die Fortdauer der Arbeitseinstellungen behufs Erzwingens der Er— höhung der Lohnsätze und der Herabsetzung der Dauer der Arbeitszeit gemeldet. Ruhestörungen sind nicht vorgekommen. Aus Stadt und Land. J. Steln furt h. Das fünfte Sängerfest des Wetterauer Sängerbundes wird nun definitiv am 4. und 5. Juli hler abgehalten. Wenn uns der Himmel gutes Wetter gibt, so dürfte die Betheiligung an dem Feste eine sehr rege werden, da in unserem Orte noch kein Gesangsfest stattgefunden hat. L. Marguth von Bad— Nauheim wird das zemeinsame Bundeslied dirsgiren, das von 4— 500 Sängern gesungen werden wird. Bis zum Juli stehen auch die ausgedehnten Rosenkulturen von Gebr. Schultheis in vollem Flor, was gewiß eben⸗ falls sehr Viele veranlassen wird, unseren Festort zu besuchen. g. Klein⸗Karben. Am letzten Sonntag Abend brannte hier eine Scheuer ab. Ein der Brandstiftung verdächtiger Mann wurde sofort verhaftet. g. Nieder⸗Eschbach. Auf der benachbarten Hütten⸗ mühle brannte am Samstag eine Scheuer mit Stall nieder. Man vermuthet Brandstiftung. Die That soll aus Rache begangen worden sein. Vilbel. Zum Besten hiesiger hülfsbedürftiger Kinder hielt der Gesangverein„Germanka“ am verflossenen Sonn— tage im Saale„Zur Lilie“ ein Concert ab, das in jeder Beziehung als äußerst gelungen bezeichnet werden kann. Die exacte Ausführung, sowohl der Soli, als auch der Chöre, welche meistens neu einstudirt waren, wurde mit ungetheiltem Belfall aufgenommen und legte dieses wie— der ein beredtes Zeugniß von der Strebsamkeit dieses Vereins und ganz besonders ihres rührigen Dirigenten ab. Der Besuch des Concerts war ein sehr zahlreicher und wurden an Entrée 42 Mark erzielt. Dem Verein, welchem für sein menschenfreundliches Vorgehen öffentliche Anerkennung gebührt, wünschen wir auch für die Zukunft bestes Gedeihen. h. Darmstadt, 10. Mali. Heute Morgen brach hier ein allgemeiner„Zimmergesellenstreik!“ aus, indem die meisten Zimmergesellen ihre Arbeit nlederlegten, da sie ihren bisherigen Lohn von 2 M. 60 Pf. auf 3 M. pro Tag erhöht haben wollten. Die Meister hatten in elner Versammlung beschlossen, ihren Lohn um 20 Pf. zu erhöhen, worauf die Gesellen aber keineswegs ein— gingen. Sle sammelten sich heute morgen in der Alexander— straße neben dem Polizesrevier, sodaß sie gewissermaßen selbst Ruhestörungen vorgebeugt haben. Die Melster haben theilweise nachgegeben. Heute Abend wird wieder eine Versammlung stattfinden. Allerlei. Köln, 10. Mat. Der Petroleumschuppen des Köln— Mindener Bahnhofs in Deutz wurde gestern Abend durch eine Feuersbrunst eingeäschert; der Güterschuppen blieb un versehrt. Klel. Der wegen Landesverraths verhaftete Maschinen— meister Schwartz ist gestorben. Rom, 10. Mal. In Venedig sind in der Zeit von gestern Mittag bis heute Mittag 13 Personen an der Cholera erkrankt und 8 gestorben; in Bari 26 erkrankt, 10 zestorben; in Ostunt 5 erkrankt, 2 gestorben. Handel und Verkehr. Friedberg, 11. Mal. Fruchtbericht. Walzen M. 17.50, bis 17.75, Korn M. 14.50— 14.75, Gerste M. 13 14., Hafer M. 13— 13.50. Alle Preise verstehen sich auf 100 Ko.= 200 Zollpfund. Friedberg, 12. Mal. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.90— 1.00, Eier 1 St. 5 Pf., 2 St. 9 Pf. Butzbach, 8. Mai. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.90— 1.00, Käse per Pfd. 45— 46 Pf., Eier 1 Stück 5 Pf. Grünberg, 8. Mai Fruchtpreise. Welzen M. 17.40, Korn M. 14.20, Gerste M. 12.40, Hafer M. 13.30, Erbsen M. 17.10, Samen M. 22.00, Wicken M. 13.00, Kartoffeln M. 3.20. Gießen, 11. Mal. Auf bem heutigen Markt kostete Butter per Pfund M. 1.00— 1.03, Eier 2 Stück 9 Pf., Käse per St. 5—8 Pf., Tauben per Paar M. 0.60 0.80, Hühner per Stück M. 0.90— 1.2), Hahnen per Stück M. 1.10— 1.50, Enten per Stück M. 1.50— 2.00, Ochsen⸗ fleisch per Pfund 62—64 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 52—56 Pf., Schweinefleisch 54—60 Pf., Hammelfleisch 50— 66 Pf., Kalbfletsch 40—48 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3 50 4.50, Zwiebeln per Ctr. M. 7.508. Frankfurt, 10. Mal. Fruchtbertcht. Weizenmehl Nr. 0 M. 31.50— 33.50, Nr. 1 M. 27 28.50, Nr. 2 M. 25— 26.50, Nr. 3 M. 23— 24.50, Nr. 4 M. 1718, Nr. 5 M. 15— 16.50, Milchbrod- und Brodmehl im Verband M. 49—53, norddeutsches und westfälisches Weizenmehl Nr. 00 M. 23— 24, Roßzgenmehl Nr. 0 (hies.) M. 23.50— 24.50, Nr. 0/% M. 21.50— 22.50, do. Nr. 1 M. 19.50— 20 50, Nr. 2 M. 17, Weizen ab unserer Umgegend M. 17.75, frei Bahnhof hler M. 18 bis 18.25, do. fremder je nach Qual. M. 17.50- 20.50, Roggen hiesiger M. 15, Königsberger M. 14.25- 14.50, Nleolajeff M. 14— 14.25, Bulgarischer M. 14.25, Gerste, 100 Pfo. Schlachtgewicht M. 60— 62, 2. Qual. M. 48 bis 56, Bullen 1. Qual. M. 4445, 2. Qual. M. 35 gewicht 1. Qual. 55—58 Pf., 2. Qual. 48 50 Pf., Hämmel 1. Qual. 5658 Pf., 2. Qual. 45—50 Pf, Schweine 1. Qual. 52— 54 Pf., 2. Qual. 50—52 Pf. Wie seiner Zeit bekannt gemacht worden ist, find zu den Postaufträgen nach dem Auslande seit dem 1. April besonders eingerichtete Formulare mit deutschem und französischem Vordruck zu verwenden. Der Gebrauch des für den inneren deutschen Verkehr vorgeschriebenen Post⸗ Auftragsformulars ist für jenen Zweck nicht gestattet. Da es wiederholt vorgekommen ist, daß die ausländischen Postanstalten Post-Aufträge, zu welchen das deutsche Formular benutzt worden war, beanstandet haben, so ltegt es im besonderen Interesse der Absender, zu den Post⸗ Aufträgen nach dem Auslande stets das richtige Formular zu verwenden. Theater in Friedberg.(Eingesandt.) Die gestrige Probevorstellung des Ensembles von Mitgliedern des Hanauer Stadttheaters gefiel sehr und fand die wirklich vortreffliche Darstellung der Gäste den ungetheiltesten Beifall des anwesenden Publikums. Auf die Einzelleistungen werden wir noch später zurückkommen. — Wie wir hören, hat sich die Direction des Ensembles entschlossen, 6Abonnements-Vorstellungen hier zu geben und wird eine Abonnements-Liste in Ckreulatlon gesetzt werden, welche wir dem Publikum zur Einzeichnung aufs Beste empfehlen. Räthsel. Der salz'gen Usa⸗Fluth entrissen, Gewaschen, daß er nie mehr staubt, Zeigt er ein splegelblank' Gewissen, Das noch an bess're Zukunft glaubt. Er fühlt wohl manches Unbehagen Und knirscht, weil ihm der Weg zu hart; Ach! ungewohnt an Lastentragen, Sind ihm selbst Tritte nicht erspart. Mit Mäuschenstille d'rauf zu schleichen Wehit seines Wesens grobes Korn; Er ist deßhalb— ein böses Zeichen— Im Aug der Liebenden— ein Dorn. Und nahen schwankende Gestalten— Die Füße schwer und helß der Kopf— Dann wettern sie wohl ungehalten: „Du bist noch dicker als mein Zopf.“ Juptus. Geld ⸗ Cours. Frankfurt am 8. Mai 1886. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20-Frankenstücke., ee e do. m%́,v n, Englische Sovereingsg... 20. 39 20. 34 Russische Imperiales 16, 78 18. 7 Duügate ng „ a me,, Dollars in Glu% 68 Brauerwaare M. 15.5018, do. zu Mahlzwecken M. 1 1.50, Hafer stark beregnet mit Geruch M. 12.50, do. mittel M. 13.50- 14.00, do. prima M. 14.50-15.50, Raps M. 23—23.25, Mals, bunter(miged) M. 11.25— 11.50, Wicken M. 14.50— 15.00, Roggenkleie M. 4.50— 4.75, Weizenkleie M. 4.40 per Ctr.(bei Abnahme von 200 Ctr. an.) Rüböl im Detail M. 52. Stimmung ziemlich fest. Frankfurt, 10. Mai. Viehmarkt. Zugetrieben sind: 422 Ochsen, 19 Bullen und 456 Kühe, Stiere und Rinder, ferner 326 Kälber, 48 Hämmel und 103 Sch welne. Jsratlitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 15. Mai 1886. Beginn: Freitag Abends 7 Uhr 5 Win. Samstag Morgens 8 Uhr. Samstag Nachmittags 4 Uhr. Sabbathausgang 8 Uhr 30 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 16. Mai an Morgens 6 Uhr, Abends 8 Uhr 20 Min.(Omergebet.) Montag den 17. Mai(Selichoth). Verpachtung eines Wohngebäudes mit Restau⸗ ration und Gartenwirthschaft. Das innerhalb des Kurparkes zu Bad⸗Nauhelm, ca. 5 Minuten von dem dortigen Kursaale entfernt ge⸗ legene sog. Telchhaus, bestehend aus einem zweistöckigen Wohnhaus mit 12 Wohn- und Wirthschaftsräumen und Keller, worin selt einer Reihe von Jahren eine Restauratlon und Kaffeewirthschaft betrieben wurde, mit der dazu ge— hörigen, am Ufer eines größeren Teiches gelegenen, eben— falls zum Wirthschafts betrieb eingerichteten Terrasse soll wegen Ableben des seltherigen Pächters auf dem Sub⸗ missionswege anderweit vergeben werden. Die Aner⸗ bietungen sind längstens bis Samstag den 22. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, versiegelt und mit der Aufschrift „Restauratlonsverpachtung betreffend“ versehen, bei unter— zeichneter Behörde einzureichen, ihre Eröffnung findet in Gegenwart der anwesenden Submittenten statt. Später einlaufende Anerbieten finden keine Berücksichtigung. Dle Bedingungen können von jetzt ab auf unserer Geschäfts⸗ stube eingesehen werden. Bad-Nauheim am 10. Mai 1886. Großherzogliche Badedirektlon Bad⸗Nauheim. Hofraithe⸗ und Güter⸗ Versteigerung. Donnerstag den 20. Mal l. J., Nachmsttats 1 Uhr, soll auf Anstehen der Georg Wilhelm Schutt Erben von hier eine Hofralthe, bestehend aus 2 Wohnhäusern, Ziegelhütte, Ziegelofen, Oekonomiegebäuden und Garten, sowie einigen Morgen Ackerland, im Rathhaus dahter meistbletend versteigert werden. Die Hofrasthe hat einen Flächengehalt von 72 Ruthen 28 Schuh= 289 Quadratklafter und ist die Zlegelei seit mehr als 50 Jahren im Betrleb. Reichelsheim den 24. April 1886. Großherzogliches Ortsgericht Reichelsheim. 1760 Schmid. Zwangs Versteigerung. Freitag den 14. Mai, Vormittags 9 Uhr, werden vor dem Gemeindehaus in Petterwell 1 Oekonomiewagen, 1 vollständiges Bett, 1 Commode und 1 Wanduhr gegen Baarzahlung zwangswetse versteigert. Die Verstelgerung findet bestimmt statt. 1941 Jäger. Born 1950 Gerichtsvollzteher in Vilbel. Arbeits-Versteigerung. Freitag den 14. d. Mts., Nachmittags um 4 Uhr, sollen auf dem Ralhhaus zu Oppershofen nach⸗ stehende Arbeiten öffentlich in Aeeord gegeben werden: M. Pf. Maurerarbeit, laut Kostenüberschlag 86 50 Weißbinderarbelt 39 60 Pflasterarbeit 98— Lieferung von Mauersteinen 45— 5„ Schlackensand 60— 1„ hydraulischem Kalk 30— 5„ Cement 19— 1„ Pflastersand 14— 7„ Pflastersteinen 40— Zerschlagen von Unterhaltungssteinen 64— Eindecken derselben 8— Steinaufsetzen und Sandmessen 8 40 Butz bach den 11. Mai 1886. Metzger, 1959 A Bezirks⸗Bauaufseher. Einen kräftigen Jungen nimmt sofort in die Lehre 1964 Holzhausen. Johann Schrödter, Zimmermeister. 8 Arbeitshemden billigst bei K. Friedrich neben der Post Nr. 77. Die Preise stellten sich wie folzt: Ochsen 1. Qual. pro bis 40, Kahe, Stlere und Rinder 1. Qual. M. 50 53, 2. Qual. M. 40-45, Kälber pro 1 Pfd. Schlacht⸗ . W 51 9. 11 4. 16 . Fritdherg „ Arbeits-Vergebung. Montag den 17. d. Mts., Nachmittags um 3 Uhr, sollen nachstehende Arbeiten und Lieferungen auf dem Ralhhause zu Bönstadt öffentlich vergeben werden: M. Pf. Maurerarbeit, laut Kostenüberschlag 87— Zimmerarbeit 84 Schreinerarbeit 141 Schlosserarbeit 1 Glaserarbeit 9 60 Welßbinderarbeit 50— Pflasterarbeit 35— Chausstrarbeit 6— Liefern von Portland Cement 22— 1„ hydr. Kalk 13— —„ Weißkalk 25— 1„ Sand 74— 5„ Russensteinen 68— 1„ Mauersteinen 8 5„ Chaussirsteinen 15— 0,40 mlichte Weite Cementröhren 42 50 Brechen von Wflasterstelnen 304— Anfahren von Pflastersteinen 20— Mal 1886. Zörb II., Bezirksbauauffeber. Friedberg den 11. 1944 Faselochs⸗Versteigerung. Nächsten Freitag den 14. Mail. gel Nachmittags 4 Uhr, soll auf dem hiesigen Rathhause ein zum Schlachten]! geeigneter, sehr gut gehaltener junger Faselochs öffentlich meistbietend versteigert werden. Vilbel den 10. Moi 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Vilbel. 1942 Hinkel. Holz⸗Versteigerung. Im Gemeindewald Nieder Rosbach, Distrikt Wasser— döll und Hochwald, werden Montag den 17. Mai ver— steigert: 7 Stück Fichten⸗Stämme von 12— 21 Meter Länge, 5 Raummeter Buchen Scheiter, 3 1 Aspen⸗Scheiter, 14 8 Buchen Knüppel, 18 5 Eichen⸗ 5 3 As pen⸗ 1 216 Stück Buchen⸗Wellen, 3457„ Eichen⸗ Durchforstungs⸗ Wellen, 120„ Aspen Wellen, 5 Raummeter Buchen- und 6 Eichen ⸗Stöcke. Anfang und Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf dem Hauptweg am Nothenstoß. Nieder-Rosbach am 11. Mai 1886. Großherzogliche Vürgermeisteret Nieder-Rosbach. Groh. Arbeits- Versteigerung. Samstag den 15. d. Mts., Vormittags 9½ Uhr, sollen im Gemeindesaal zu Trals⸗ Münzenberg nach stehende Arbeiten öffentlich in Accord gegeben werden: M. Pf. 33 45 1949 Maurerarbeit, laut Kostenüberschlag Pflasterarbeit 189— Lieferung von Weißkalk 7 80 2„ Mauersteinen 5 50 5„ Pflastersteinen 216— 2„ Pflastersand 105— Kies 44— Eindecken desselben 7— Steinaufsetzen und Sandmessen 21— Butzbach den 11. Mai 1886. 1960 Metzger, Bezirks-Bauaufseher. Arbeits⸗Versteigerung. Montag den 17. d. Mts., Nachmittags um 4 Uhr, sollen auf dem Nathhaus zu Ostheim nachstehende Arbeiten öffentlich in Aceord gegeben werden: M. Pf. Schreinerarbest, laut Kostenüberschlag 67 18 Weiß binderarbelt 13 40 Pflasterarbeit 187 20 Grabenarbelt 28 20 Lieferung von Pflastersteinen 115— 7„ Pflasterkies 90— 5„ glasirten Steingutröhren 820 „ Unterhhaltungssteinen 120 Zerschlagen derselben 120 Eindecken und Messen der Steine 24— Buß bach den 11. Mal 1886. Metzger, 1961 Bezirks ⸗Bauaufseher. Holz Versteigerung. Montag den 17. d. Mts., Vormittags 9½ Uhr enfangend, sollen im Hoch— Weiseler OGemtindewald, Distrlkt Hausberg und Brülerberg, folgende Holzsorten verstelgert verden: 350 Erlen-Wellen, 3450 Nadel⸗„ Zusammenkunft um 9 Uhr zu Hoch Weisel. Hoch Welsel am 10. Mai 1886. Großherzogliche Bürgermelsterei Hoch-Welsel. 1951 Wörner. Nutz⸗ und Brennholz⸗Versteigerung. Aus den Waldungen des Großherzoglichen Hauses der Oberförsterel Nidda sollen versteigert werden: Donnerslag den 20. und Freitag den 21. Mal, im Gußmann'schen Saale 1 Glashütten, sedesmal Vormittags 9 Uhr bezinnend, und zwar aus den Difirikten Klafterwald, Ruters, Steinbach, Streithainer Mühlgraben, Seifkspf, Forstwiesenkopf und Rabenkopf der Forstwartei Glashütten: Stämme: Eiche 26 Stück= 5,14 ebm, Hainbuche 8 Stück= 1,32 bm, Birke 2 Stück= 0,50 ebm, Fichten 32 Stück 7,45 ebm; Bergen Fichte 4768 Stück 211 ebm; Relsstangen: 3860 Stück = 231,58 ebm(das Stangenholz eignet sich vorzugsweise zu Lelterbäumen, Gerüst⸗, Hopfen⸗ und Bohnenstangen, sowle zum Schnelden von Latten und lagert vorzugswelse an der Eichelsdorf-Glashüttener Kreisstraße); Scheiter: 282 rm Buche, 3 rm Eiche; Knüppel: 412 rm Buche, 63 rm Elche, 2 1m Erle, 1 rm As pe; Reisig: 383 rm Buche, 29 rm Elche, 4c rm Nadelholz; Stöcke: 198 rm Buche, 5 rm Etche. Das Brennholz kommt am zweiten Tage zum Austgebot. Das mit Kalk bespritzte Holz kommt nicht zum Aus gebot. Nähere Auskunft ertheilt der Großherzogliche Forstwart Freudenberger zu Glashütten. Nidda den 10. Mat 1886. Großherzogliche Oberförsterei Nidda. Hallwachs. Saat Mais, ächten virginischen, empfiehlt en 1734 J. Herrmann. 1871 Filz-& Stlahhüte, Verren- ck Damen-Sonnenschirmt, Confirmandenhüte, größte ee a Presse C. Kcallisleisch. Leierfässer aus Marienschloß⸗ Rockenberg, in bekannter ausgezeich⸗ 1948 Das duich Geset vorgeschrlebene neue Formular zu Lobn⸗ büchern für Handwerker ist nunmehr roh und gebunden vorräthig bel Carl Bindernagel. der 6 legantesten Zrühjahr⸗ Paletats, neter Qualität zu den gleichen Preisen, wie in der Anstalt, bei 1917 Carl Damm. Usagasse. 1 f 0 N —Corsetten aus nur guten Stoffen in eleganter Form zu den billigsten Preisen bei f door Heinr. Dienl. Usagasse. patent-Uhrfeder-Corsetts. .= 8 1 Ume nade⸗ 359 B. Becker in Seesen a. Harz hat Taufen von Anerkennungsschreiben über seinen holländischen [Umhänge und 5 Tabak, 10 Pfund franco 8 Mark, erhalten, was öffent— Mäntel lich bestätigt ist.(Mag. a. 1262.) Ein junger, solider per sofort Mann als Kutscher gesucht. 1773 Anmeldungen Vormittags von 7—9 Uhr. 1943 Dr. Alker. Rodheim v. d. H. 5 Tausch. Der r Besitzer mehrerer Häuser in i außergewöhnlich 5 Frankfurt a. M. wünscht solche billi en Lreis en. gegen ein Gut, Villa ꝛc. ꝛc. zu vertauschen. Offerten 9 K unter B. K. 35 befördert 6. L. Daude& Co. in Frank- furt a. M.(8367.) Beps-, Tein- und Palnfuchen empfiehlt in frischer bester Qualität 5 den billigsten Preisen J. Fürth's Erben. 3385 9 9 8 We 5 9287.) Das größte 1910 885 Jeltsedern⸗ Cuger 8 175 von C. F. Kehnrot l, Hamburg, 7 versendet e gegen Nachnahme(nicht unter 10 Pfund) neue Bettfedern für 60 Pf. das Pfund, sehr gute Sorte M. 1.25, Prima Halb— 1966 Ph. Dan. Kümmich. 5 feine Bemdeinsätze zn ern. an und Manschetten empfiehlt K. Friedrich. Ein Dienstmädchen, das bürgerlich kochen kann, wird in 295 kleine Haus— J baltung gesucht. Näheres bei der Exp. d. Anz 1947 8 Birken.- Falsam-Jeife 85 daunen M. 1.60 und M. 2. N von Bergmann& Co, Frankfurt a. M., vorzüglich 2 Bel Abnahme von 50 Pfund 5% Rabatt. 9 gegen Hautunreinigkeiten, à Stück zu 30 und 50 Pf. 28 Jede nicht eonvenkrende Waare wird umgetauscht. bei Apotheker 2 1956 8 1953 eee eee Tüchtige Schneider finden Beschäftigung bei 1945 Wir fühlen uns gedrungen alen Denfenigen, welche 1928 A. Spier Söhne. uns während der langen Krankheit unserer lieben Frau und Ein 2 Dienstmädchen Mutter so liebevoll zur Seite standen, sowle Denfentgen, wird zum baldigen Eintritt gesucht. 1932 Carl Walter, Bade Anstalt. Dung Eduard Grödel. unseren welche dieselbe zur letzten Ruhestätte begleiteten, innigsten Dank auszusprechen. Ph. Kolm und Familie. Friedberg. Mit dem 1. Mai wurde meine Buchhandlung in Bad⸗Nauheim im Hause des Herrn B. Schwab, Parkstraße Nr. 356, wieder eröffnet und empfehle ich dieselbe den geehrten Einwohnern Bad⸗Nauheims und der Umgegend mit dem Bemerken, daß die während der Saison in Bad⸗Nauheim befindliche 7 7 mit den neuesten deutschen, französischen und Leihbibliothek englischen Werken von Bedeutung ergänzt worden ist. Schulbäü eber. Großes Lager in Schreib- und Zeichnen-Materialien. Annoncen-Expedition. ü 2 Aufträge werden in sauberster Aus- Buchdruckerei. führung väsch Hergestellt Depot des allein üchten Cölnischen Wassers von Johann Maria Farina, gegenüber dem Jülichsplatz. Carl Bindernagel. An dem israelitischen Pfingstfeiertag, Mittwoch den 9. Juni, findet im Gasthaus zum„Deutschen Hof“ in Butzbach statt, wozu höflichst einladet Das Comité. Den geehrten Damen von Friedberg und Umgegend diene hiermit zur Nachricht, daß ich Sonntag, Montag und Dienstag den 16, 17. und 18. Mai im Gasthause zur Stadt New⸗ York, Haagkstraße hier, Parterre, eigener Eingang von der Straße, eine große Collection aller Art, von den einfachsten bis zu den hochelegantesten, zur Ausstellung bringe, welche, der vorgerückten Saison halber, zu bedeutend herabgesetzten Preisen ausverkauft werden. Mehrere, sehr elegante Berliner& Pariser Original-Modelle gebe unter Selbstkostenpreis ab. Bestellungen nach Maast werden in meiner eigenen Fabrik rasch und ohne Preisaufschlag angefertigt, mit Garantie für tadellosen Sitz. 1948 Zu gefälligem Besuche ladet höflichst ein 1963 Darmstadt Gießen, 5 5 S 5 4 eltersweg u. Plock⸗ Ernstludwigsstr. 9. straßen⸗Ete. Dae men- Mäntel Fabrik. — Das Neueste in Sonnen-& Regen sa chirmen für Damen und Herren empfiehlt zu den billigsten Preisen K Friedrich, Katserstraße Nr. 77 neben der Post. Vilanz der Jpar- und Leihkasse Ober-Eschbach e. G. 1555 Thealer in griedherg. Im Saale des Casinos. Freitag den 14. Mai 1886. Gastspiel des Ensembles von Mitglledern des Hanauer„ Stadttheaters. 1. Vorstellung im Abonnement. Die große Glocke. Lustsplelnovität 8 4 Akten von Oskar Blumenthal. Preise der Plätze: Sperrsitz M. 1.50, 1. Platz M. 1., Mittel⸗Galerie 40 Pf., Seiten-Galerie 30 Pf. Im Vorverkauf bei Herrn Oppenheimer: Sperrsitz M. 1., 2. Platz 60 Pf. Hochachtungsvollst Das Ensemble. Milchkur. Täglich Morgens von 6— 8 und Abends von 6 bis 7 Uhr wird vorzügliche Milch(Vogelsberger Kühe), ins Glas gemolken, abgegeben im Hanan'schen 9 bei 1886 Blum. Strohhüte 1965 für Herren, Knaben und Kinder in schöner Auswahl zu äußerst billigen Preisen empftehlt 1880 Heinr. Diehl, Usagasse. Knabenhut, sehr dauerhaft, von 50 Pf. an. s Einen Lehrling Sena. Kartoffeln werden in kleineren Quantitäten abgegeben von 19388 August Franck. Paniermehl in bester Qualität empfiehlt 1957 J. A. Windecker. Garnirte 1937 Damen- und Kinderhüte zu den billigsten Preisen bei K. Friedrich neben der Post Für Bienenzüchter empfehle mein Later in weißen Honig⸗Gläsern in allen Größen zu Engros--Preisen. 1958 Friedberg. Georg Groß. Strohhüte, Haarsfilzhüte billiger wie jede Coneurrenz. 1955 Fritz Schmidt Kaiserstraße. Keine Geheimpfuscherei, aber nur reell! 1. Qualität Ochsenfleisch per Pfund 64 Pf., Fettere Stücke 7 5 Flehmstücke 50 empfiehlt Wilhelm Hanstein, 1962 nächst der Burg Feinsten gebrannten Kaffee empfiehlt à M. 1. per Pfd. 1969 3 Der An- und Verkauf von Staatspapieren, Loosen& Coupons wird bestens, billigst und diseret besorgt von G. Schulhof in Friedberg. Ph. Dan. Küumicg. Fenster, 12 Stück, in gutem 1 0 Höhe 1,65, Breite 0,95, 5 Eduard Grödel. Consimanden⸗ Hemden per Stück 1.80 M. und 2 M. M. Netscher. Ein braves Mädchen pro 1885. 3 ————— 6 Activa. M. Pf. Passiva. M. Pf. 1 abzugeben. Hypotheken Conto 26216 08 Sparkassen⸗ Einlagen 90810 12 5 Kaufschillings Conto. 11411 36 Reservefonds.„ 1437 08 Schuldschein Conto.. 24679 05 Gewinn. 283 51 Banken Conto 75 22832 45 Rückständige Zinsen⸗ Conto 7 59 Mobilien⸗Conto. 55 128— Kassen Conts. 7394 65 1715 92530 71 92500 1 Ober⸗Eschbach im Mai 1886. Für dle Aufstellung: 1939 Ph. H. Fritzel, Rechner. H Wächlershäuser III., Vorsteber. wird sofort in eine Conditorei gesucht. Trauben ⸗Brust⸗ Syrup in Flacons à 50 Pf., 90 Pf. und 1½ Mark bei 136 J. A. Windecker, Friedberg. 55 feinster u. billigster Quali⸗ Bosenträger tät, sowie Portemonnaies empfiehlt billigst 259 K. Friedrich. Näheres bei der Exped. d. Anz. 1952 Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. B.