e Urtetteilen 1262 8 ue, Bind⸗ Atesautn, en Rolh⸗ Weiß ⸗ Alte e Sorten r Wiesen⸗ n 11 sowle ann. 1 Bindeltt. den Sicken erlsader. 1 ö N 0 7 1 1 * Lesung angenommen; u. a. 0 Vorstände der Orts den Schutz Gebieten erklaͤrt S Bienstag den 13. April. N44. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, a Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 unoncen von auswärtigen Einsendern( oder Ziffersatz mit wel chen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stet 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. s per Post nachgenommen. Betreffend: Zusammenlegung der Grundstücke in de Die bei der Zusammenlegung der Mittags 1 Uhr, und Mittwoch den 1 machenden Bedingungen 5 Friedberg den 6. April 1886. Grundstücke ausgewiesenen 1 4. d. Mts., Mittags ffentlich verkauft werden. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. r Gemarkung Ilbenstadt, Antrag III. Massegrundstücke sollen 1 Uhr, auf Großherzoglicher Bürger zweimal und zwar Samstag den 10. d. Mts., meisterei Ilbenstadt unter den daselbst bekannt zu Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Deutsches Reich. Darmstadt. zu Darmstadt wurde zum Director schule zu Wimpfen a. B. ernannt. meister Rausch zu Schotten wurde an das Rent— amt Zwingenberg, der Pfandmeister Brauns zu Alzey nach Schotten versetzt, der Baurath Louis in Bingen auf Nachsuchen, unter Aner— kennung seiner Dienste, der Kuunstmeister zu Salzhausen, auf Nachsuchen, unter Anerkenn— ung seiner Dienste in den Ruhestand versetzt, der Hilfsheizer Müller aus Chemnitz zum Heizer bei den Oberhessischen Eisenbahnen ernannt. Der Kreisbaumeister Schneller in Friedberg wurde nach Bingen versetzt, der Gymnasiallehrer Dr. Marx in Greifswald zum Lehrer an der höheren Mädchenschule zu Worms, der Gymna— siallehrer Ur. Balser zu Mainz zum Lehrer in Gießen, der Kreis⸗Schulinspektor Müller zu Oppenheim zum Kreis Schulinspektor in Alsfeld, der Kreis⸗Schulinspektor Müller zu Alsfeld zum Kreis Schulinspektor in Oppenheim und der Baumeister Wiesenbach in Nidda zum Brand— versicherungs-Inspektor ernannt— — Das Regierungsblatt Nr. Bekanntmachung, die Besetzung der und Unterbeamtenstellen bei den Sta mit Militäranwärtern betreffend. Berlin, 9. April. Die Prinzessin Victoria ist von den Masern jetzt gestellt. Dagegen befindet sich die P Sophie noch in einem fieberhaften Stadium, doch nehmen die Masern ihren normalen Ver— lauf. Bei der Prinzessin Margarethe, welche zestern ebenfalls an den Masern erkrankte, ist der Ausschlag in der Entwickelung 9. April. Reichstag. Zweite Lesung tes Gesetz-Entwurfes, betr. Unzulässigkeit der Pfändung von Eisenbahnfahr- Betriebsmitteln. Der bayrische Bevollmächtigte v. Lerchenfeld befürwortet die Vorlage unter Hinweis auf die durch Pfändung an bayrischen Grenzstationen eingetretenen Verkehrsstörungen. Die Vorlage wird nach den Commissionsanträgen genehmigt. Der Gesetzentwurf betr. die Unfall⸗Versicherung der land- und forstwirthschaftlichen Arbeiter, wurde in dritter Lesung meist nach den Beschlüssen zweiter mit einem Zusatz— antrag Buhl, wonach 2 Besitzer des Schieds— gerichts aus dem Kreise der Arbeiter seltens der und Betriebskrankencassen nnter Ausschluß der Arbeitgeber zu wählen sind. Das Gesetz über die Pensions-Ansprüche des Statthalters der Reichslande wurde in erster und zweiter Lesung genehmigt.— 10. April. Vor Eintritt in die Tages⸗Ordnung erklärt Schalscha, daß bezüglich der von ihm behaupteten Thalerausprägung durch Berliner Firmen in der Schweiz und Südfrankreich er und sein 9 enthalt: Subaltern— atsbehörden rinzessin Orwährsmann sich im Irrthum befanden. Bei Rechtspflege in ber dritten Berathung über die Der Gymnasiallehrer Münch N vollständig wieder her- Schelling, daß die Träger der Souveränetät in wirken, sondern wahrzunehmen. auch sonstige kennen veränetätsrechte W verweisung an die Commit lehnt wird. Stimmen des Centrums angenommen. Erledigung der Wedell, da die Branntweinsteuer- und Zucker— steuerworlagen noch nicht fertig gestellt seien, so sei die Beendigung der Geschäfte vor Ostern ausgeschlossen und schlage er vor, bis zum Montag den 17. Mai eine längere Pause in den Berathungen eintreten zu lassen. Das Haus ist damit einverstanden. 9. April. Abgeordnetenhaus. Der Ge— tzeutwurf über die Cummunalbesteuerung der ffiziere wurde an eine einundzwanziggliedrige ommission verwiesen. Köln, 9. April. Gestern Mittag langten in Herbesthal 42 Personen an, welche von der belgischen Behörde ausgewiesen waren. Unter ihnen befanden sich vier deutscherseits steckbrief— lich Verfolgte. Die ganze Gesellschaft wurde von der preußischen Polizei in Empfang ge— nommen. Kiel. M. Kreuzer„Nautilus“, Com— mandant Corvetten-Capitän Rötger, ist am 8. April in Hongkong eigetroffen. Karlsruhe, 8. April. Die günstigere Wendung im Befinden des Erbgroßherzogs halt fortwährend an; das Fieber ist verschwunden und die hin und wieder noch auftretenden Ge— lenkanschwellungen verursachen nicht mehr die Schmerzen wie früher. — Die katholische Volkspartei des Land— tages brachte eine Interpellation ein, ob die Regierung die kirchenpolitische Gesetzgebung des Landes nach dem Vorgange Preußens zu revi— diren gedenke. 0 8 1 — C — —. Ausland. Schweiz. Bern. Der Bundesrath hat Deutschland, Oesterreich-Ungarn, Frankreich und Italien zu einer am 10. k. M. hier abzuhalten— den Conferenz bezüglich der technischen Einheit im Eisenbahnwesen eingeladen. — Das Militärdepartement wird dem Bundes— rath einen Gesetzentwurf über den Landsturm vorlegen, um demselben eine kriegsrechtliche ge— sicherte Stellung zu verschaffen. Belgien. Brüssel. Aus Ost-Flandern kommen Meldungen über eine neue Streikbe— wegung. In Ninove fanden Ruhestörungen eiche die verbündeten Regierungen seien, und der Real- daß der Bundesrath als collectives Organ be— Der Pfand- rufen sei, nicht nur bei der Gesetzgebung mitzu— Hoheitsrechte Nichtsdestoweniger werde der— selbe besonderen Umständen Rechnung tragen, werde sich nicht beirren lassen, Forderungen des Fink praktischen Bedürfnisses als bestimmend anzuer— und dem Kaiser die Ausübung der Sou— in den Colonien übertragen. indthorst widerspricht und beantragt Zurück— sion, die jedoch abge— Der Gesetzentwurf wird gegen die Nach Tagesordnung erklärt Präsident der Genter Garnison nothwendig machten. Die Bewegung, welche bisher auf die wallonuischen Bezirke beschränkt war, scheint also jetzt auch auf das vlämische Gebiet hinüberzugreifen. Bei— nahe alle Fabrikanten und die Directoren der Kohlenbergwerke in Charleroi haben sich an die Regierung mit der Bitte gewandt, das Militär noch einige Wochen in den bedrohten Orten und Gegenden zu belassen. Die Regierung scheint geneigt zu sein, auf diese Vorstellungen einzugehen, denn die Lage im Becken von Char⸗ leroi beginnt sich wieder zu verschlimmern. In den Kohlengruben von Chatelineau und Gilly haben die Arbeiter die Arbeit eingestellt und feiern seit dem 10. früh. Die Arbeiter be— drohen das Schloß Clerx des Directors der Kohlengruben von Gilly. Frankreich. Paris. Nach Meldungen vom Senegal wurde das Fort Bakel von den Eingeborenen angegriffen und hat daselbst ein sehr blutiger Zusammenstoß stattgefunden, welcher drei Tage dauerte. Mehrere Dörfer und Fac— toreien wurden angezündet, die Verbindungen sind abgeschnitten. Die Lage wird als ernst bezeichnet. Großbritannien. London, 9. April. Unterhaus. Gladstone entwickelte die irische Vorlage; Zwangsmaßregeln für Irland seien keine Ausnahme mehr, sondern Gewohnheit ge— worden. Er glaube indeß, England und Schott— land seien nicht geneigt, die Zwangsmaßregeln fortzusetzen, so lange nicht alle anderen Mittel zur Versöhnung erschöpft seien. Gladstone schlug vor, in Dublin ein besonderes Parlament zur Erledigung von Legislativen und administrativen Angelegenheiten Irlands gegenüber den das ganze Reich angehenden Fragen zu errichten. Die fiscalische Reichseinheit soll aufrechterhalten werden, das irische Parlament aus zwei Classen bestehen. Das Parlament soll kein Recht haben, sich in die Prärogative der Krone, in die An— gelegenheiten der Armee und der Flotte, in die colonialen und auswärtigen Angelegenheiten ein— zumischen; es kann ferner keine besondere Kirche zur Staatskirche machen oder dotiren, hat keine Jurisdiction in Fragen, welche den Handel, die Münze und den Notenumlauf betreffen. Die Frage wegen der Postverwaltung bleibt offen. Der Vicekoͤnig soll kein Parteimann, darf aber Katholik sein. Die Richter werden von der irischen Regirung ernannt, während die Polizei vorläufig unter englischer Controle bleibt. Der Beitrag Irlands zu den Reichslasten wird auf 1/15 reducirt; zu Kriegskesten trägt Irland nichts bei. Die Controle über Zoͤlle und Accise steht Irland nicht zu. Debatte über die Bill wurde vertagt. — 10. April. Im Socialistenprozeß gegen Hyndmann und Genossen beriethen die Ge schworenen eine Stunde und zwanzig Minuten ang. Sie erachteten die von Burns und le Die taats-Seeretaͤr statt, welche die Requirirung von 600 Mann Champion gehaltenen Ansprachen für sehr auf — B— rührerisch, sprachen jedoch nach Berücksichtigung aller Umstände die Angeklagten von verbrecher— ischer Absicht frei. — Die„Times“ behauptet, außer Benage, dem Kanzler des Herzogtums Lancaster, habe auch der Arbeits- Minister Morley seine Ent⸗ lassung eingereicht. Auch aus den Kreisen der obersten Hofwürdenträger sollen Entlassungsge⸗ suche bevorstehen. f Italien. Rom, 8. April. Das„Bulletin municipal“ von Padua constatirt, daß seit dem 1. April 7 Cholerafälle, von denen einige einen tödtlichen Ausgang nahmen, unter den Soldaten der Kaserne Sainke-⸗Justice dortselbst vorkamen. Die energischsten Vorsichts Maßregeln sind etroffen. f 4 1715 Konstantinopel, 8. April. Der russische Botschafter wird sich nach Livadia begeben. f i Bulgarien. Philippopel, 10. April. Ein Decret des Fürsten Alexander vom heutigen Tage verfügt die Aufhebung des Belagerungs⸗ zustandes in Bulgarien und Ostrumelien. Ein weiteres Decret vom gleichen Datum ordnet die Wahlen der Deputirten Bulgariens für die Nationalversammlung in Sofia an und bestimmt, daß die Wahlen am 23. Mai stattfinden sollen. Minister Zanoff theilte den Vertretern der Mächte mit, der Fürst werde wahrscheinlich den Beschluß der Conferenz acceptiren, wolle aber vorher sich der Zustimmung der Volksvertretung vergewissern. Serbien. Belgrad, 9. April. Der Finanz— minister erklärte im Ministerrathe, er werde bei der Aufstellung des Budgets mit der größten Sparsamkeit vorgehen und auf allen Gebieten Re⸗ ductionen vornehmen. Der Ministerrath acceptirte den Standpunkt des Finanzministers. Griechenland. Athen, 9. April. In der Deputirtenkammer wurde gestern die De⸗ batte über die Vorlagen Delvyannis fortgesetzt, aber noch nicht zu Ende geführt. Rußland. Petersburg, 10. April. Mi⸗ nister Giers ist am Donerstag in Lavadia eingetroffen. Großfürst Konstantin Nikolajewitsch ist gestern nach Orianda in der Krim abgereist. Aus Stadt und Land. r. Friedberg. Im verflossenen Schuljahre wirkten nach dem diesjährigen Programme an der hiesigen Real⸗ schule 12 ordentliche Lehrer, 3 Religtonslehrer und 2 Accessisten. Zum ersten Male konnte der volle Lehr- plan für Realschulen mit Progymnasien durchgeführt werden, nachdem zu Ostern». J. die zwölfte Lehrerstelle genehmigt und besetzt war. In Folge davon kann das wissenschaftliche Zeugniß für den einjährig⸗ freiwilligen Dienst jetzt nicht nur von den Realschülern, sondern auch von den Progymnasialschülern nach erfolgreichem ein⸗ jährigen Besuch der 1. Klasse(Obersecunda) erworben werden. Außerdem können die Progymnasial Abiturienten eventuell die Reife für Prima erlangen und ohne weitere Prüfung in die Unterprima eines Landes Gymnasiums aufgenommen werden. Die Schülerzahl betrug 287; darunter 148 Einheimische, 125 Ortsfremde und 14 Aus⸗ länder; nach Confessionen: 210 Evanzkelische, 28 Katho⸗ liken und 51 Israeliten. Das Progymnasium war von 62 Schülern besucht. Wegen Verlegung des Jahres- schlusses von Herbst auf Ostern wurden die 11 vorfährigen Abiturienten erst im August v. J. mit dem wissenschaft⸗ lichen Berechtigungsschein für den einjährig⸗ freiwilligen Dienst entlassen; die Progymnastalschüler dagegen ver⸗ blieben freiwillig bis jetzt in der Anstalt, da dleselben den Gymnasialunterricht erst zu einem späteren Zeitpunkte (V. Kl.) als jetzt(7. Kl.) begonnen hatten. Die öffent⸗ liche Prufung fällt auch dieses Jahr wegen der durch Verlegung des Schulschlusses verkürzten Unterrichtszeit aus. Deshalb beginnen die Osterferlen auch den 21. April, Das neue Schuljahr nimmt seinen Anfang am 13. Mat Die Anmeldung neuaufzunehmender Schüler wird am 12. Mai im Realschulgebäude entgegengenommen. Außer den entsprechenden Kenntnissen ist für Vorschüler min⸗ destens das 8., für Progymnasialschüler das 9. und für Realschüler das 10. Lebensjahr erforderlich. g. Friedberg. Am 8. April d. J. fand die erste ordentliche Generalversammlung der hlesigen„Ortskranken⸗ kasse“ im Rathhaussaale statt, die aber leider nur äußerst schwach besucht war. Nachdem der Vorsitzende, Fabrikant Aug. Trapp, die Versammlung eröffnet hatte, wurde der Rechner ersucht, eine kurze Uebersicht über die Geschäfte des abgelaufenen Jahres zu geben. Diesem Wunsche willfahrte derselbe gern und ergab sich nachstehendes Re⸗ sultat: Vereinnahmt wurden: an Beiträgen der Mitglie— der M. 4222. 17, an Rückständen Einzelner M. 120. 24, an Eintrittsgeldern M. 149., an zufälligen Einnahmen M. 100. 41, an Zinsen M. 16. 30, im Ganzen M. 4608. 12. Verausgabt wurden: für Arzt⸗Honorare M. 989. 60, für Arznei und sonstige Heilmittel M. 652. 84, für Krankengelder M. 1237. 96, für Sterbegelder M. 96., für Verpflegungskosten im hiesigen Bürger ⸗Hospftal M. 613. 40, für Verwaltungskosten M. 433. 34, für Drucksachen, Bucher, Porti ꝛc. ꝛe. M. 135. 51, im Ganzen M. 4158. 65. Vergleicht man den Gesammt Einnahme⸗ posten von M. 4608. 12 mit den Gesammt- Ausgaben von M. 4158. 65, so ergibt sich ein Netto-Ueberschuß von M. 449. 47, der zuzüglich der rückständigen Beiträge vom Dezember 1885 M. 13. 30, mit zusammen M. 462. 77 dem Reservefends gutgeschrieben wurde. Mitglieder hatte die Kasse im ersten Monat ihres Bestehens(Dezember 1884) 313 männliche, 73 weibliche, zusammen 366. Im Laufe des Jahres 1885 traten ein 460 männliche, 17 weibliche, so daß 1885 863 Personen als Mitglieder vor⸗ gemerkt waren. Hlervon sind ausgeschleden 459 männliche, 33 weibliche, gestorben 4(männliche), zusammen 496. Die Kasse hatte demnach am Schlusse des Rechnungs⸗ jahres 19 Mitglieder weniger wie im Dezember 1884. Erkrankungsfälle sind im Ganzen bei männlichen Per⸗ sonen 157, bei weiblichen Personen 27, außerdem 18 Un⸗ fälle, zusamwen 202 zu verzeichnen. Hiervon wurden im Hospitale verpflegt 42 Krankheitsfälle, 5 Unfälle, zu. sammen 47 bei männlichen Personen. Die Zahl der Krankheitstage betrug bei männlichen Personen 1892, bei weiblichen Personen 278, durch Betriebsunfälle bei männ— lichen Mitgliedern hervorgerufen 379, zusammen 2549. Allerlei. st. Frankfurt. Aus technischen Gründen und mit Berücksichtigung der in der nächsten Woche eintretenden Schulferien, ist nunmehr definitiv festgesetzt worden, daß von dem projeetirten Cyelus klassischer Stücke, zunächst der vollständige Schiller-Cyelus im Opernhause ge⸗ geben wird. Derselbe wird sämmtliche Dramen des Dichters bringen und zwar:„Die Räuber“,„Fiesco“, „Kabale und Liebe“,„Don Carlos“,„Wallensteins Lager“, „Die Piccolominl“,„Wallensteins Tod“,„Maria Stuart“, „Jungfrau von Orleans“,„Die Braut von Messina“, „Wilhelm Tell“,„Turandot“,„Demetrius“(Fragment) und als Ergänzung„Die Glocke“. Um die Zeit der Schulferten möͤglichst auszunutzen, beginnt dieser Cyelus schon am Freitag den 16. und sollen wöchentlich zwei bis drei Vorstellungen stattfinden. Für dlesen Cyelus Schiller'scher Dramen wird ein Extra- Abonnement(für zwölf Abende) und zwar bei ganz ermäßigten Prelsen gegeben. Diese Preise werden speziell für das Extra- Abonnement Geltung haben, während der Kassenpreis für jede einzelne Vorstellung sich eiwas höher stellen wird. Die vorige Woche ausgefallene Kleist— Vorstellung bei ermäßigten Preisen(„Prinz von Hom— burg“ und„Der zerbrochene Krug“) findet nunmehr nächsten Mittwoch den 14. im Opernhause statt. w. Frankfurt. Der Ausschuß des„Verbands mittelrhein Bildungs Vereine! beschloß, die diesjährige Jahresversammlung Ende Mai abzuhalten. Es ist dafür Darmstadt in Aussicht genommen. Frankfurt, 10. April. Gestern Abend ist der Nachtwächter Baumann zu Bonames von dem Fabrik— arbeiter Kalser daselbst durch einen Pistolenschuß schwer verwundet worden. Der Thäter ist alsbald verhaftet und in das hlesige Gefängniß abgellefert worden. Das Motiv ist zur Zett noch unbekannt. Fulda, 8. April. Zwischen Elm und Schlüchtern erschoß sich heute Nachmsttag in einem Bahncoupé ein und dessen Personlichkeit deswegen bis jetzt noch nscht festgestellt werden konnte. Er besaß belgisches Geld. Narlsruhe, 9. April. v. Scheffel durch den Tod von seinen Leiden erlöst worden. New⸗Nork. Bei West Deerfield(Massachussets) ist New Pork, 4. April. Ueberschwemmungen in Alabama haben eine sehr ernste Natur angenommen, da die Gewässer jetzt 6 Fuß über dem hoͤchsten Niveau stehen, welches man je erlebt hat. Es sind mehrere Menschen in den Fluthen ungekommen, und der Verlust an Rindvieh und Pferden ist ungeheuer. Auch werden aus Richmond, Cineinnatl, New-England und anderen Gegenden Verheerungen durch Ueberschwemmungen ge⸗ meldet. Handel und Verkehr. Friedberg, 10. April. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.90—0.95, Eier 1 St. 5, 2 St. gr. 11 Pf. Butzbach, 10. April. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.90— 0.95, Käse per Pfd. 45— 46 Pf., Eier 1 Stück 5 Pf. Gießen. Der am 5. und 6. ds. Mts. dahier ab⸗ gehaltene Viehmarkt war sehr stark befahren und meistens mit jungem und gutgenährtem Vieh. Es waren auf⸗ getrieben: 1690 Stück Rindvieh und 1473 Stück Schweine. Die Preise stellten sich durch den lebhaften Handel höher als auf den vorhergehenden Märkten, Kälber dagegen niedriger, Schweine sehr bezehrt und hoch bezahlt. Nächster Markt Dienstag den 4. und Mittwoch den 5. d. J., am letzteren Tage auch Krämermarkt. Frankfurt, 9. April. Wochenmarkt. Butter hält sich fortwährend auf ihrem niedrigen Stand, 50 Kilo kosteten auf dem Engros-Markte M. 89—83, Eier das Hundert M. 5.506. Kartoffeln 100 Kilo M. 56.50. — Auf dem Heu- und Strohmarkt waren 28 Wagen angefahren. Heu kostete per 50 Kilo glesch 1 Centner M. 3.30— 4, Stroh M. 2.30— 2.50. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 13.: Die Jüdin. Mittwoch den 14.: Kleist-Vorstellung bei ermäßigten Preisen: Prinz von Homburg. Der zerbrochene Krug. Außer Abonn. Donnerstag den 15.: Gastspiel des Herrn Perotti. Aida Rhadamés: Herr Perotti. Freitag den 16.: Schlller⸗Cyelus. Erste Vorstellung im Extra⸗Abonnement. Die Räuber. Samstag den 17.: Neu einstudirt: Das Rheingold. Sonntag den 18.: Die Afrikanerin. Montag den 19.: Schiller-Cyelus. im Extra⸗Abonnement. Fleseo. Schauspielhaus. Dienstag den 13.: Alte Mädchen. Hierauf: Vom land⸗ wirthschaftlichen Ball. Zum Schluß: Kurmärker und Piearde. Mittwoch den 14.: Madame Favart. Donnerstag den 15.: Geschlossen. Freitag den 16.: Versprechen hinter'm Herd. Hierauf: Atzemer und sein Sohn. Zum Schluß: Kurmäxker und Pficarde. Samstag den 17.: Fedora. Sonntag den 18.: Drei Paar Schuhe. Geld⸗ Cours. Frankfurt am 10. April 1886. Geber. Zweite Vorstellung Kehmer. M. Pf. M. Ff. 20⸗Frankenstücke. 16. 22 186. 18 do. o 16.22 16. 18 Englische Sovereings 20. 38 20. 33 Russische Impertales. 18, Duca ten 9. 60 9. 55 „ al marco. 9. 62 9. 58 Dollars in Golde. 4. 21 1. 1 Oeffentliche Aufforderung. Ansprüche an das in der Gemarkung Ilbenstadt ge⸗ legene, auf den Namen der verlebten Marianne Haas im Grundbuch stehende Grundstück, Fl. XII. Nr. 253, Acker über dem Gänsberg, sind so gewiß binnen vier Wochen dahter anzumelden, gegenfalls dem Antrage der Peter Veith's Kinder entsprechend über dasselbe der Antragstellerin eine Eigenthumsurkunde zugefertigt und mit Erwerbtitel„Ersitzung“ als nicht beschränkt im Muta⸗ Oeffentliche Aufforderung. Ansprüche an das in der Gemarkung Ilbenstadt ge— legene, auf den Namen des verlebten Peter Haas J. im Grundbuch stehende Grundstück, Fl. XI. Nr. 45, Acker auf dem Rauhenwald, sind so gewiß binnen 4 Wochen dahler anzumelden, gegenfalls dem Antrage des Josef Veith und Ehefrau, geb. Krämer, entsprechend über das— selbe den Antragstellern eine Eigenthumsurkunde zuge— fertigt und mit Erwerbtitel„Ersitzung“ als nicht be— ee e und Grundbuch zugeschrieben werden wird. Friedberg am 3. April 1886. 1480 Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Heirathsgesuch. Zum Zwecke ehelicher Verbindung wünscht ein ge⸗ bildeter Mann in einer Großstadt, Industrieller, 37 Jahre alt, die Bekanntschaft einer Dame mit entsprechendem Vermögen zu machen und erbittet gefl. Adressen ver⸗ trauensvoll unter P. B. 1886 bei der Exped. d. Anz. niederzulegen. 1558 schränkt im Mutatlonsverzeichniß und Grundbuch zuge— schrieben werden wird. Frledbergz am 3. April 1886. 1479 Großherzogliches Amtstericht Friedberg. 75 von B. Becker in 8 Der holl. Rauchtabak 5 a. Harz, 10 Pfund franco 8 M., ist sehr zu empfehlen. (Mag. à. 1262.) D. E. Feinst la. Limburger Käse empfiehlt in ganzen Käsen à 32 Pf. per Pfd.(nicht 23 Pf.) Holzversteigerung. 1554 Donnerstag den 15. d. M., Vormittags 9 Uhr, werden im hiesigen Gemeindewald, im Distrikt Haide und Steinernwand, nachstehende Holzsortimente ver⸗ steigert: 39 Eichen⸗Stämme von 14-63 em Durchmesser, 5 bis 16 m lang, 25,91 fm Inhalt(8 Stämme eignen sich zu Bau- und Werkholz, die andern zu Wagnerholz), 8 Raummeter Eichen⸗Scheiter, 64 65 Buchen Scheiter, 12 50 Eichen-Knüppel, 16 Buchen Knüppel, 625 Stück Buchen-⸗Wellen, 500 Stück Eichen-Wellen, 15 Raummeter Eschen⸗Stöcke, 18 Raummeter Buchen⸗Stöcke. Zusammenkunft auf der Halde. Nieder⸗Florstadt den 8. April 1886. 1571 Ph. Dan. Küm mich. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder⸗Florstadt. Alles. junger Mann, welcher keinerlei Paplere bel sich hatte Heute Abend ist Victor ein Eisenbahnzug von dem Bahndamm in eine Tiefe vonn 200 Fuß hinabgestürzt, wobel 10 Personen getödtet wurden. — —— — 2— Wittwo⸗ auf den 9 ton anbe nahme in Empfe Fran 1066 feönig König der Aut Neftrun Stallon Vormitt, bau⸗Bau Zeich eingesehen nommen Fran 1567 Von 1878, 3 betr.), 24. 25. aus gelos gekündigt Die! Stadtkaf dahser. Fete 1559 . empfehlt bier O. . Konkurs-Verfahren. Das Konkursverfahren über das Vermögen der Firma „Schwalheimer Brunnen“, Inhaberin„M. Schimmel— dusch“ und der gedachten Indaberln„Minna Schimmel— busch“, Ehefrau des Alfred Schimmelbusch auf dem Schwalbelmer Brunnen bei Schwalheim, wird nach er— folgter Abhaltung des Schlußtermins hierdurch aufge⸗ hoben. 8 April 1886. 2 Bad Nauheim den 8. Großherzogliches Amtsgericht Bauer. Bad Nauheim. 1568 Schütz. Steinkohlen- u. Braunkohlen— klötze-Lieferung. Die Lieferung von 400 Centner Steinkohlen(Stück* kohlen), 25 Centner Anthracit-Nußkohlen und 3000 Stück Braunkohlenklöͤtze werden von unterfertigter Direktkon auf dem Submisstonswege vergeben. Lusttragende wollen ihre Forderungen innerhalb 4 Tage, von heute an, in unseren Briefkasten einlegen. Die Bedingungen sind von 10 bis 12 Uhr auf unserer Geschäftsstube einzusehen. Friedberg den 12. April 1886. Großherzogliche Direktton der Blinden-Anstalt. 1563 Schäfer. Eisenbahn⸗Dircktions-Bezirk Hannover. Eisenbahn-Betriebe-Amt Cassel. (Main⸗Weser Bahn.) 9 Die Erneuerung des äußeren Verputzes des Statlons— gebäudes zu Buß bach soll im Submissionswege ver— geben werden, wozu Termin auf Mittwoch den 21. April l. J., Vormittags 9½ Uhr, auf dem Büreau der unterzeichneten Eisenbahnbou— Inspek tion anberaumt wird, woselbst Kostenanschlag und Ueber— nahme⸗ Bedingungen einzusehen und Offerten Formulare in Empfang zu nehmen sind. Frankfurt a. M. den 8. April 1886. 1566 Königliche Eisenbahn Bau-Inspektlon. abc Gendohr Pückken Honeer Königliches Eisenbabn-Betriebs-Amt Cassel. (Main⸗Weser⸗Bahn.) 1 Verdingung der Ausführung der Arbelten, einschließlich Material- Lieferung, bet Vergrößerung des Güterschuppens auf Station Friedberg. Termin Mittwoch den 21. bau⸗Bau Inspektion. Zeichnungen und Bedingungen ze. ꝛc eingesehen und Offerten- Formulare in nommen werden. Frankfurt a. M. Königliche Eisenbahn-Bau Inspektion der Main Weser-Bahn. 1 ö Bekanntmachung. Von dem Anlehen der Stadt Friedberg vom Jahre 1878, zweite Abtheilung(Feld Zusammensegungskosten betr.), sind die Schuldscheine Nr. 19. 20. 21. 22. 23. können daselbst Empfang ge den 8. April 1886. 1567 24. 25. 26 u. 27, Lit. D à 200 Mark, zur Rückzahlung aus gelbost worden und werden auf den 1. Jult d. J. gekündigt. Die Auszahlung der Beträge erfolgt bei der biestzen Stadtkasse und bei dem Vorschuß und Credit-Verein, e. G., dahier. Friedberg den 8. April 1886. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 1559 Steinhäußer. Fr. Beeht's 687 Wagen ⸗Fabrik, Malnz, Carmelitenstraße 12 und 14, empfiehlt ihr stets reichhalt. Lager aller Arten Luxuswagen bester Qualität, sowie eine Anzahl gebrauchter Wagen. Grüßeres Heconomiegut 1436 ca. 60 Morgen Land, worunter 20 Morgen Wiesen, ist unter günstigen Bedingungen zu berkauhen. Die Wirth⸗ schaftsgebäude, bestehend aus einem m. Waschhaus, geräumiger Scheune nebst Stallungen, fast neu und in bestem 1½ Morgen großen Hausgarten umgeben. Näheres auf Anfragen sub V. V. 857 durch Haasen⸗ stein& Vogler, Frankfart a. M.(H. 61649.) 1561 Von elner älteren, renommirten Ver⸗ sicherungs Gesellschaft, welche das Lebens, Unfall und Transport⸗Versicherungs⸗Geschäft betreibt, wird ein tüchtiger Agent oder Acqulfiteur gegen gute Pro vistensvergütung für den dortigen Platz gesucht. 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Friedberg, Aptil 1886. Die trauerden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Dienstag Nachmittag 1582 3 Uhr statt. Todesanzeige und Danßsagung. Freunden und Bekannten die traurige Wit⸗ theilung, daß es Gott dem Allmächtigen in seinem unergründlichen Rathschlusse gefallen hat, unseren! innigstgeliebten Gatten, Vater, Bruder, Schwager, N Schwiegersohn und Onkel Peter Joseph Köbel am 9. d. Mts. nach ganz kurzem, aber schwerem Krankenlager, nach Empfang des heil. Abendmahls, in seinem noch nicht vollendeten 35. Lebensjahre zu sich zu rufen. 2 Zugleich sagen wir allen Denen, welche uns F bei der Krankheit so viel Theillnahme erwiesen, sowie für die überaus zahlreiche Bethelligung bei der Beerdigung des Verstorbenen unseren tief- gefühlten Dank. Ober⸗Woͤllstadt den 11. April 1886 Im Namen der Hinterbliebenen: Heinrich Köbel. 1569 4 1 1581 Todes⸗Anzeige. Verwandten und Feunden die traurige Mit⸗ theilung, daß es dem Allmächtigen gefallen hat, unseren lieben, unversteßlichen Gatten, Vater, Schwiegervater und Großvater Müller Wilhelm Bopp Samstag den 10. April, Morgens halb 10 Uhr, zu sich zu nehmen. Reichelsheim, 10. April 1886. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Dienstag Mittag statt. 0 g ö Ausverkauf. Sämmtliche fertige Herrenkleider werden, um schnell damit zu räumen, zu jeden annehmbaren Preise abgegeben A. Spier& Söhne, 1570 gegenüber dem Rathhaus. Die neuesten, Die billigsten, Die schänsten Kleiderstaffe, Umhänge, Regenmäntel, Tricot⸗ Calllen Vorhänge, Cattune, Bett- zeuge etc. etc. findet man in großer Auswahl 2 außergewöhnlich billigen Preisen bei Reelle ene Gebri ider Btrauß, 1493 vis-à-vis der Post. wegen Geschästs-Aufgabe verkaufe sämmtliche Spezereiwaaren zu bedeutend herabgesetzten Preisen. bei Abnahme von 10 Pfund à 16 Pfennig per Pfund. a mann e 14⁴⁴ 2 e Feste Preise. 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