ellen 3 Orgerline letlng Pom de u. — Schulhof ub messet g Th. 18. ————— — N Famstag den 11. September. 2 107. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, 5 0 Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Wee eg uud Sung. Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzei ördli f N 3 b.„ lo zeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(oweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, 8 stets 17 Poß 3 Amtlicher Theil. apinisteri N 3 ä 1 8 und 5 Justiz hat dem Allgemeinen Deutschen Versicherungsverein in Stuttgart die nachgesuchte Erlaubniß zum Geschäfts— 1. Daß die Gesellschaft von 8— 17 2 7 erruf ertheilt, nacht em derselbe sich durch die von ihm abgegebene Erklärung den nachstehenden Bedingungen unterworfen hat: alsbald Anzeige 5 1 0 0„ der bel der Zulassung gültigen Statuten bei Verlust der Concession dem Groß. Ministertum des Innern und der Justiz 2. Daß die Geselschaft sich 5 ic len 9 150 ihre Geschäftsverhältussse jede in Bezug auf die Interessen des Großherzogthums verlangt werdende Auskunft zu geben. en des 8 hte 5 n für das Großherzogthum Hessen, welcher in diesem Staate seinen Wohnsitz hat, zu bestellen und dem Groß— ekresfenden höheren Poli. und der Justid namhaft zu machen, durch dlesen, sowle die, übrigen Agenten ordnungsmäßige Bücher und Akten führen und solche den hen Mechtehetitlgbeiken 8 15 5 r zur Einsicht vorlegen zu lassen. 3. Daß die Gesellschaft in allen auf das Versicherungsgeschäft bezüg— n 7 Ges lich ese 1 und Versicherten, aus dem Großherzogthum Hessen als Klägerin und Beklagte vor den Großherzoglichen Gerschten Recht ee eee 3 r de Beklagte erscheint, je nach der Wahl des Versicherten entweder bei dem Gerichtsstand ihres Generalagenten für das Groß— 5 N 8 115 5 zersicherung ermittelt dat. Diese Verpflichtung hat die Gesellschaft in jeder für einen Versicherten aus dem Großherzogthum don Geschäbten 78 Anstalt f 5 Gr 55 ich auszusprechen. 4. Daß die Gesellschaft die Verpflichtung übernimmt, die Namen der Personen, welche sie zur Besorgung . 5 1 5 5 ußgergeerbnm Hessen beauftragt, sowie jede Veränderung, welche in diesen Aufträgen eintritt, insbesondere auch das Exlöschen der— diese Zeitun 250 1* 5 8 Zeitung bekannt. zu machen, sowie auch alle wichtigeren Bekanntmachungen, ins besondere den jährlichen Rechnungsabschluß in lden. un 2 5 e so vollständig, daß derselbe jedenfalls aus einer Vermögensübersicht(Verzeichniß der Aktiva und Passiva in der herkömm— U Verlusteonto) 8 einer 8 über Einnahmen und Ausgaben der Gesellschaft während des letzten Jahres nach den üblichen Hauptrubriken(Gewinn⸗ Sepflicter, Natel 4 8 er summarif en Darstellung der im verflossenen Jahr im Großherzogthum betriebenen Geschäfte besteht. 5. Daß die Gesellschaft ferner sich tet, jahrti en Verwaltungsbericht, den Rechnungsabschluß und die Generalbilanz der Gesellschaft, sowie eine Uebersicht ihres Geschäftsbetriebs im Großherzogthum Hessen an das Großherzogliche Ministerium des Innern und der Justiz einzusenden. Bekanntmachung. Betreffend: Entwässerung der Wiesen in der Gemarkung Petterweil. i Nachdem die über rubricirte Entwässerungsprojekte am 16. August l. J. abgehaltene Abstimmung die Ablehnung derselben ergeben hat, bringen wir die Zusammenstellung des Resultates mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß, daß Reklamationen gegen dieselbe oder gegen die Rechtsbeständigkeit der Abstimmung innerhalb 14 Tagen Für Projekt I. 34 Stimmen mit 9 ha gegen 0. 1 für II 9 7 gegen, 5 für I 0 gegen 5 5 für„ 2 gegen„ 5 für„ 8 7 gegen 5 1 — Friedberg den 7. „ 10 September 1886. bei dem Kreisausschusse des Kreises 85 a 99 qm Flächeninhalt und 206 fl. 6* 68 1 25 7 5 I 1 38 1 13 8 4 285 e 1 1 3 1 0 7„ 40 67 17 5 73 10 3„ 50„ 08„„„ 83„ 1 1 5 97 0 06* 1 6 1 92 9 2 1 25 0 23 11 65* 64 8„ 19„ 22„„ 1 54 l 5 0 1 5 1 6 9 7 0 1 0 L Friedberg vorzubringen sind. 03 kr. Steuerkapital abgegeben, 0⁵ 5 U 5 00 1 5* 17 1 15 7 25* 1 19 31 11 1 5 62* 7* 32 5 N* 00 77 5 U 47 1 5 5 Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Deutsches Reich. Friedberg, 9. Sept. Zum Empfange S. K. H. des Großherzogs war außer den in voriger Nummer Genannten noch General von Wulffen anwesend, sowie der militärische Justructor des Erbgroßherzogs Hauptmann d. Schwarzkoppen(nicht General von Schw.). Zu der gestrigen Hoftafel waren die militärischen Spitzen der hier und in der Umgegend ein— quartirten Truppen und der Bezirkscommandeur Major Römheld eingeladen. Heute Vormittag begaben sich die allerhöchsten Herrschaften nebst Gefolge nach Staden und Altenstadt, um die durch den Alterthumsforscher Kofler von Darm— stadt im Auftrage des histor. Vereins theilweise blosgelegten römischen Kastelle zu besichtigen. In Staden wurden die allerhöchsten Herrschaften von den am südlichen Eingang des Ortes aufgestellten Schulkindern begrüßt und ebenso in Altenstadt von dem Kriegerverein und den Schulkindern. — 10. Sept. landen. zurückkehren. Darmstadt. Dr. Festenberg, Unterarzt vom 3. Gr. Juf.⸗ Regt. Nr. 1. Nass. Juf. 2. Kl. befördert; Dr. Gerlach, Unterarzt vom Gr. Feld⸗Art.⸗Regt. Nr. 25 unter Versetzung zum 1. Gr. Inf.⸗Regt. Nr. 115, zum Assistenz— arzt 2. Kl. befördert; Dr. Scholz, Assistenzarzt 2. Kl. der Res. vom 1. Bat. 1. Gr. Landw. Heute früh 6 Uhr reiste S. K. H. der Großherzog in Begleitung des Generaladjutanten General von Westerweller, Exz., und des Flügeladjutanten Oberstlieutenant Wernher zu den Kaisermanövern nach den Reichs— Am 15. Sept. wird S. K. H. hierher Militär⸗Dienst Nachrichten. 117, wurde unter Versetzung zum Regt. Nr. 87, zum Assistenzarzt Regts. Nr. 115, im aktiven Sanitätscorps als Assistenzarzt 2. Kl. bei dem 1. Schles. Gren. Regt. Nr. 10 angestellt. — Prinz Heinrich von Hessen ist seit dem 2. d. M. an Ischias derart erkrankt, daß er permanent das Bett hüten muß. Die Hoff— nung des Prinzen, seine Division im Manöver— felde zu führen, schwindet leider von Tag zu Tag mehr. Berlin. Die„Nordd. Allg. Ztg.“ theilt mit, Fürst Bismarck leide nicht an den alten Nervenschmerzen in den Oberschenkeln und den Hüften, sondern habe sich auf dem Ruͤckweg von Gastein hierher eine Muskelzerrung oder Reiß— ung zugezogen. Zuerst habe der Fürst das Leiden wenig beachtet, schließlich seien die Schmerzen jedoch so heftig geworden, daß dem Fürsten jede Bewegung unmöglich wurde, und sei derselbe genöthigt, in liegender Stellung zu verharren. So schmerzhaft der Zustand des Fürsten sei, gebe derselbe zu einer Besorgniß doch durchaus keinen Anlaß. — 9. Sept. Gestern Abend trat der Kaiser die Reise nach den Reichslanden an und traf um 8 Uhr heute in Baden-Baden ein, von einer zahllosen Volksmenge mit großem Jubel begrüßt. Ein officieller Empfang fand nicht statt. Der Kronprinz wird am 10. d. M. in Appenweier mit dem Kaiser zusammentreffen. — Der preußtische Gesandte beim Vatikan v. Schlözer wird sich Ende dieser Woche wieder auf seinen Posten nach Rom zurückbegeben. Die Nachricht von der Ueberweisung einer Collectiv-Note Deutschlands und Oester— reichs in Sofia gegen die Hinrichtung der Ver— schwörer ist, wie man dem Fr. J. mittheilt, falsch; vertraulich allerdings wurde Fürst Alex— ander darauf aufmerksam gemacht, welche Folgen ein solch strenges Einschreiten haben müsse. Ausland. Frankreich. Paris. Der Director des Auswärtigen Amtes, Jules Herbette, wurde zum Botschafter in Berlin ernannt. Großbritannien. London, 8. Sept. Im Unterhaus erklärte bei der Berathung des Kriegsbudgets, dessen sämmtliche Positionen er— ledigt wurden, der Staatsseeretär des Krieges, es sei die Einsetzung eines Comites beschlossen, welches den Zustand der während der letzten fünf Jahre gelieferten Geschütze, sowie des übrigen Kriegsmaterials untersuchen solle. Die Bill, betreffend die Untersuchung der Unruhen in Belfast, wurde in zweiter Lesung angenommen. Bulgarien. Sofia, 7. Sept. Fuͤrst Alexander erließ eine Proklamation, also lautend: „Nachdem ich mich von der schmerzlichen Wahr— heit überzeugt habe, daß meine Abreise aus Bul— garien die Wiederherstellung guter Beziehungen zwischen Bulgarien und Rußland erleichtert, und nachdem ich von der Regierung des russischen Kaisers die Zusicherung erhielt, daß die Unab⸗ hängigkeit, die Freiheit und das Recht unseres Staates unangerührt bleibe, sowie daß sich Nie— mand in die inneren Landesangelegenheiten ein— mische, erkläre ich meinem vielgeliebten Volke, daß ich auf den bulgarischen Thron verzichte. Ich wünsche, damit vor aller Welt zu beweisen, wie theuer uns die Interessen des Vaterlandes sind, daß wir bereit sind, für seine Unabhängig— keit alles zu opfern, selbst was uns noch theurer ist, wie das Leben. Ich danke Jedem aufrichtig für die Ergebenheit, die mir das Volk in glück— lichen und in trüben Tagen bewahrt und welche zwischen Volk und Thron seit, meiner Ankunft in Bulgarien bestand. Ich verlasse das Fürsten⸗ thum, indem ich Gott bitte und bis ans Ende meiner Tage bitten werde, daß er Bulgarien erhalte, ihm beistehe und dasselbe groß, stark, gluͤcklich, einig und unabhängig mache. Ich er— nenne zu Regenten Stambulow, Karawelow und Mutkurow und befehle allen bulgarischen Staatsangehörigen, sich den Befehlen und An— ordnungen der von mir eingesetzten Regentschaft zu unterwerfen und die Ruhe im Lande aufrecht zu erhalten, damit bei der ohnehin schwierigen Lage des Vaterlandes jede Verwickelung ver— mieden werde. Gott schütze Bulgarien! Ge— geben in meiner Residenz Sofia, den 7. Sep⸗ tember 1886. Alexander.“ — 7. Sept. Fürst Alexander ist Nach⸗ mittags 4 Uhr mit Stambulow, den übrigen Mitgliedern des Regentschaftsraths und den Ministern nach Lompalanka abgereist, wo er morgen Nachmittag eintrifft. Dort besteigt er einen Separat-Dampfer und verabschiedet sich von seiner Begleitung. Er reist direct nach Jugenbeim. Alexander sagte den Offizieren seine Wiederkehr zu, wenn die große Sobranje ihn wiederwählt. Der Fürst sagte, er wolle lebenslänglich im Lager der Bulgaren bleiben, wenn das Vaterland in Gefahr sei.„Wenn ihr mich ruft, werde ich der erste Freiwillige sein!“ Es sei eher möglich, Rußland umzu— stimmen, wenn er außer Landes sei, und er bitte deßhalb die Offiziere, ihn ruhig ziehen zu lassen. — 9. Sept. Das„Amtsblatt“ veröffent— licht einen Befebl des Fürsten Alexander vom 6. September, wodurch das Infanterie-Regiment Stransky und das erste Artillerie-Regiment auf— gelöst, die Zöglinge der Militärschule in die verschiedenen Regimenter eingereiht werden und die Vernichtung der Fahnen obiger Regimenter angeordnet wird. Die auf Sonnabend fest— gesetzte Eröffnung der kleinen Sobranje wurde auf Montag verschoben, da die Minister von der Begleitung des Fürsten Alexander erst am Freitag Abend zurückkehren. Die Wiener„Allg. Ztg.“ meldet aus Sofia: Hier herrscht voll ständige Ruhe und Ordnung. Der Sobranje wird der Antrag vorgelegt, dem Fürsten Alexander ein Drittheil der Civilliste als Jahrespension zu bewilligen. Die Pforte versicherte die bul— garischen Regentschaft, sich jeder Einmischung in innere Fragen enthalten zu wollen. Der diplomatische Agent Rußlands erklärte den Ver— tretern der anderen Mächte gelegentlich eines denselben abgestatteten Besuches, er halte sich, um jede irrige Auslegung der Proclamation des Fürsten fernzuhalten, zu dem Hinweis ver— pflichtet, daß die russische Regierung aus Gründen, welche den Bulgaren so wenig wie dem Fürsten ee lationen über die Abdankung mit dem Fürsten nicht habe eintreten können und daß, wenn der Fürst sich für ermächtigt gehalten habe, jene auf das Verhältniß zu Rußland bezüglichen Worte einschalten zu können, dies aller Wahr— scheinlichkeit nach geschehen sei, weil er sich der uneigennützigen Absichten erinnere, welche die russische Regierung jederzeit bezüglich Bulgariens gehegt und die zu wiederholten Malen dem Lande wie dem Fürsten von ihr versichert worden seien. Aus Stadt und Land. 2 Friedberg. Es wird die Leser des Anzeigers die Mittheilung interessiren, daß auf der am J. Sept. l. J. zu Bleichenbach stattgehabten Synode des Deka— natres Büdingen u. a. auch zur Verhandlung kam„ein von den Pfarrern br. Rée(Bleichenbach), Schuster (Glauberg) und Widmann(Büdingen) gemeinsam ge— stellter Antrag, welcher im Wesentlichen mit dem auf der Synode des Dekanates Friedberg, die am 25 August zu Assenheim getagt hatte, durch Prof. Dr. Weiffenbach und Dekan Meyer gestellten und s. Z. in Nr. 101 des An zeigers mitgetheilten Antrage übereinstimmt.“ Darnach besteht erfreulicherweise auch anderwärts das Bedürfniß, dem jenem Antrage zu Grund liegenden berechtigten Motiv Geltung und Ausdruck zu verschaffen. s. Friedberg. Um den bisher im Weizenhandel auf dem Frankfurter Markt eingerissenen Mißverständ— nissen in Bezug auf die präeise Bezeichnung der gehan⸗ delten und thatsächlich eingeschlichenen Unreellitäten in Betracht der wirklich gelteferten Qualitäten in Zukunft vorzubeugen, haben viele Mühlensirmen, darunter die be— deutendsten Wetterauer Firmen, sich dahin verständigt, daß von heute ab: Bei Weizenabschlüssen, wenn eine andere Qualität nicht ausdrücklich benannt und verein— bart ist, stets nur der einheimische deutsche braune Grannen⸗-, auch Kronen-, Roth woder Fuchs welzen genannt, verstan— den und die Lieferung von anderen Qualitäten, oder von braunem Grannenweizen, welcher mit anderen Qualitäten vermischt ist, ausgeschlossen sein soll. Beispielsweise würde also unter der Bezeichnung von„Wetterauer Weizen“ nur der in der Wetterau gewachsene braune Grannenweizen stillschweigend zu verstehen und bel Käufen unter dieser Bezeichnung nur diese Weizensorte lieferbar sein. Da verschiedene neu eingeführte Weizensorten dem heimischen braunen Grannenwefzen ähnlich sehen und von diesen ein Muster nicht mit Sicherheit unterschieden werden kann, qualitativ aber demselben nachstehen und deßhalb minder— werthig sind, so gilt es auch bei Käufen„nach Muster“ als stillschweigende Uebereinkunft, daß das Muster von heimischem braunen Grannenweizen genommen ist, wenn nicht seine andere Qualität ausdrücklich dem Verkäufer bezeichnet wird. Die betreffenden Mühlenfirmen haben sich verpflichtet, von Lieferanten nur dann zu kaufen, wenn sie sich ausdrücklich oder stillschweigend dieser Er— klärung unterwerfen, da von anderen eine reelle Lieferung nicht mit Sicherheit erwartet werden kann. Bad⸗Nauheim. Der W. Anz. schreibt bezüglich der Angelegenheit Pacher: Die Militärbehörde hat über das Ableben Pachers weitere Erhebungen gemacht und hierbei festgestellt, daß das Portemonnaie des Pacher auf einem Anbau der Schimpf'schen Hofraithe hier aufge— funden wurde. Dieser Umstand führte zu weiteren ge— richtlichen Erhebungen und ist am 8. September das Divisionsgericht von Darmstadt hierhergekommen. Eine Ausgrabung der Leiche hat nicht stattgefunden; die Ge— rüchte über einen vorliegenden Mord sind sicher unbe— gründet, wie ja auch die Leiche keine Spuren von Ver⸗ letzungen an sich trug. Am 8. September Nachmittags wurde das Nebenbassin des Soolsprudels abgelassen, in welchem die Leiche Pachers gefunden worden war. Es fand sich da ein Portemonnaie mit Geld, ein Taschen— 9 n 5* 15 e. e 25 wie anzunebmen und wobl festzustellen ist, P ö thum sind, so enk fallen alle Verdachtsgrände für ein ge⸗ waltthätiges Ende desselben. Wenn der Tod des Un⸗ glücklichen eine woblthätige Wirkung hatte, so dürfte es die sein, daß das lichtscheue Gesindel, das sich jeden Abend von Frankfurt hier einzufinden und die harmlosen Spaziergänger zu belästigen pflegt, in Folge der ver⸗ stärkten Thätigkeit der Polizet ausbleibt. Ober Ingelheim, 6. Sept. Wegen des Ver⸗ dachtes der Brandstiftung, verübt am verflossenen Frei⸗ tag, wobei an drei verschledenen Stellen Feuers brünste entstanden sind, ist ein hier wohnender Schlosser aus Offenbach verhaftet worden. Derselbe hatte sich durch verschiedene Aeußerungen verdächtig gemacht und auf— fallender Weise hat es aber auch gerade bei solchen Leuten gebrannt, mit welchen der Schlosser wegen Geldforder— ungen in Differenzen gerathen war. Allerlei. Zwittau. Vor elnigen Tagen ist in seiner Het⸗ mathsstadt Zwittau(Mähren) der Eigenthümer der „New-Porker Staatszeitung“, O. Ottendorfer, ange— kommen, um der Einweihung des von ihm gestifteten Spitales, für welches er 220,000 Gulden gespendet hatte, beizuwohnen. Die Ankunft des wohlthätigen Landsmannes gestaltete sich für Zwittau zu einem Fest⸗ tage. Die ganze Stadt war mit Fahnen geschmückt und der Einzug des Gefeierten glich einem Triumphzuge. O. Ottendorfer's, welcher in diesem Sommer in Nauheim die Kur gebrauchte, werden sich die Besucher der Versamm⸗ lungen erinnern, welche am 24. Juli und 3. Aug. im Stein⸗ häußer'schen Garten in Friedberg stattfanden und worin der Vortrag des Lehrers Bamberger über die Arbeitsschule in New⸗Vork den Mittelpunkt der Diseussion gebildet hat. New-⸗Vork. Der Gesammtverlust an Menschenleben bei dem Erdbeben in Charleston beträgt 96. Kirchliche Anzeigen für Friedberg Evangelische Gemeinde. 12. Sonntag nach Trinitatis. Geburtstag Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Dr. Köstlin. Gottesdienst in der Stadtkirche. Vormittags 9½ Uhr: Festgottes dienst: Herr Kirchenrath Baur. 8 Abendmahl. Nachmittags 1¼ Uhr: Herr Candidat Appel. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 9 Uhr: Fällt aus. Nachmittags 1¼ Uhr: Herr Kirchenrath Baur. Katechtsmuslehre. Dienstag den 14 Sept. Vormittags 10 Uhr: Entlassungsfeter des Predigerseminars. Burgkirche— Ratholische Gemeinde. Samstag Nachmittag von 5 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen 6 Uhr: Beicht; /7 Uhr: Austhetlung der heil. Communion. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. 7 Uhr: Jubiläums-Andacht. IJsraelitische Gemeinde. Sonntag den 12. September 1886. Fest Gottesdienst zur Feier des Geburtstages Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs Morgens 10 Uhr. Dr. Gensch prakt. u. Speeialarzt für Haut-, Frauen- u. Unterlelbskrankhelten ete. Frank- 5 kurt a. M., Stiftstr. 22. fr. Assist. Pro- fessor Ricord's. Auswärts brieflich. Alexander verborgen worden seien, in Stipu- tuch und eine Cigarrenspitze. Wenn diese Gegenstände, 489 471 Eine größere een 7 1 Neue hol. Vollhärnge, graue Körbe Mobellager G. K. kieuß per Stück 6 Pf., im Dutzend billiger, empfiehlt 3448 Huy. Ililhrechi Nu „ Möbelmagazin von J. Pfeffer& Metzendorf in Friedberg nächst dem Bahnhofe, große Auswahl aller feineren und gewöhnl. Möbel. Billigste Preise, reellste Bedienung. A Preis-⸗Verzeichnisse gratis und franco. 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Die trauernden Hinterbliebenen. 3469 Danksagun Für die zahlreiche Bethelligung und aufrichtige Theil— nahme bei dem Leichenbegängniß unseres unvergeßlichen Gatten, Vaters, Schwiegervaters, Großvaters, Urgroß— vaters, Bruders, Schwagers und Onkels des Herrn Georg Fritzel zu Schwalheim sagen hiermit innigen, warmen Dank: Die tiefbetrübten Hinterbliebenen. Schwalhelm den 10. September 1886. Ossenheimer Wäldchen. Sonntag den 12. September zum Schlusse für dieses Jahr Harmonie- und Tanz⸗ musik, wozu freundlichst eingeladen wird. N 3415 Fur die bevorstehende Gemeinderathswahl werden folgende Can⸗ didaten vorgeschlagen: 1. Herr Karl Berg, Maurer. 2.„ Georg Falck, Müller. 3.„Fritz Hecht. 4.„ Jean Huber. 5.„ Hofapotheker Görz. 6.„ Heinrich Mondigler. 7.„ Eduard Ruths. 8.„ Ernst Windecker, Bierbrauer. 8 Viele Wähler. .* Wählt unsern Wahl! Bei allen Confessionen hoch geachtet, bei allen politischen Parteien— stehen sie rechts oder links— gleich angesehen, bei der gesammten Einwohnerschaft ob seiner selbstlosen und auf— opfernden Thätigkeit im öffentlichen Leben beliebt und verehrt, ist ohne Frage Herr Seminar— lehrer Johannes Wahl. Es ist geradezu eine Ehrenpflicht für uns, Herrn Wahl in den Gemeinderath zu wählen. Deßhalb, Ihr Friedberger, soll man Euch nicht sträflichen Undanks zeihen, gebet Eure Stimmen einmüthig dem Herrn Seminarlehrer Wahl, Ihr werdet dann das angenehme Bewußtsein haben, zum wahren Wohle unserer Stadt mitgewirkt zu haben. 5 Normal-Unterkleider 111 alleinig bie en uc waage Wilhelm Benger Sühne, Stuttgart, Hemden, Hosen, Jacken empfehle zu Stuttgarter Original-Fabrikpreisen. Spar⸗ und Norschuß⸗Perein e. G. Skeinfurth. Generalversammlung. Die diesjährige ordentliche Generalversammlung des Spar- und Vorschuß-Vereins e. G. Steinfurth findet Sonntag den 12. September l. J., Nachmittags 3 Uhr, im Saale der Herrn Heinrich Rosenbecker IV. Wittwe statt und werden die Mitglieder hierzu er— gebenst eingeladen. Tagesordnung: 1) Geschäͤftsbericht. 2) Bericht des Ausschusses über die Prüfung der Bilanz pro 30. Juni 1886 und Entlastung des Vorstandes. 3) Beschlußfassung über die Verwendung des Reingewinns. 4) Ergänzungswahl des Ausschusses. Nach dem Statut treten aus dem Ausschusse die Herren Lehrer Huber, Bürgermeister Alt und Peter Södler II. und sind dieselben wieder wählbar. Steinfurth den 7. September 1886. Für den Ausschuß: 3472 (Gorschlag für die Gemeindernthswahl. 13467 25 gegeben. u der des a ffinelicen Herbstentlassung van, Predigerseminars Dienstag den 14. Sept., Vor⸗ mittags 10 Uhr, in der Burgkirche werden alle Freunde der Anstalt herzlich eingeladen. 3458 Missionsfest. Mittwoch den 15. September, Vormittags! 9 ½ Uhr, feiert v. D. der Wetterauer Missions⸗ verein sein Jahresfest in Bad- Nauheim. Als Fest⸗ prediger und zu Ansprachen haben zugesagt die Herren Pfarrer Vogel-Beuern, Deggau-Langsdorf, Benemann⸗ Vilbel und Missionär Thumm von Basel. Zu zahlreichem Besuche ladet ein Der Vorstand. 9 5 N 2* Kirchweihfest zu Dorheim. Sonntag den 12. und Montag den 13. September findet in meinem Saale gut besetzte Tanzmusik statt, wozu ich freundlichst einlade. 3445 C. Bingel,„Zur Sonne“. 2 3*. 4 Kirchweihfest zu Dorheim, Sonntag den 12. und Montag den 13. d. M. findet in meinem Saale gut besetzte Tanzmusik statt, wozu sch ergebenst einlade. Gastwirth Schudt, 3476„Zum deutschen Haus“. Virchwrihfest zu Fauerbach b. Fr. Sonntag den 12. und Montag den 13. d. Mts. findet zur Feier der Kirchwelhe Tanzmufik statt, wozu ergebenst einladet 8 5 aas. Kirchweihfest zu Fauerbach b. Fr. Sonntag den 12. und Montag den 13. September findet dahier das Kirchweihfest statt, wozu freundlichst eingeladen wird. Für Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. 3452 Fauerbach b. Fr. Anton Sang. Kirchweihfest zu Nieder⸗Mörlen. Sonntag den 12. und Montag den 13. September findet bei Unterzeschnetem gut besetzte Tanzwusik statt, wozu freundlichst einladet Gastwirth Heinrich Möbs„Zur Rose“. Eduard Rutns. Gg. Falek. Fr. Hleeht. Maurermeister Rer. Wiln. Bernheek. Ernst Häherle. Carl Gros. Win. Keuter III. Mehrere Bürger. Bei der bevorstehenden Gemeinderathswahl wollen wir doch auf einen Mann aufmerksam machen, der es wohl verdient hat, daß man jetzt seine Wirksamkeit um's öffentliche Leben unserer Stadt anerkennt. Wir enthalten uns des Eingehens auf Spezielles, aber in Privatkreisen ist sein öffentliches Wirken vielfach anerkannt und ge— schätzt worden und andere Städte haben uns um diese Kraft schon beneidet. Sein Name ist bekannt, darum sind wir nicht räthselhaft und geheimnißvoll. Er hat bei der vorigen Wahl nicht wenige Stimmen schon ge⸗ habt. Daß er bei der neulichen Versammlung nicht genannt wurde, hat die Veranlassung zu diesen Zeilen 162 Mitbürger! Wem das Wohl der Stadt am Herzen liegt, der gebe bei der Gemeinderathswahl seine Stimme nach— stehenden Herren: 1. Seminarlehrer Wahl. 2. Georg Falck. 3. Fritz Hecht. 4. Ernst Häberle. 5. Wilhelm Bernbeck. 6. Karl Gross. 7. Wilh. Kreuter III. 8. Ernst Windecker. . 1 Civis. Ein freundlich⸗möblirtes Zimmer hat sofort zu vermiethen 3276 Heinrich Petri, Usagasse. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. 3429 Lehrer Huber, erster Vorsitzender. Druck und Verlag von Carl Bindernages (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 37 und eine Beilage.) Nr. 2 gehörig H0 lehun, 5 Nor. M.⸗B. 94579 Nr. 19 à M. Nr. 4“ 89178 6217 2 2178 316050 12249 048 65 230 A 80417 897 89 übrigen Aehun, fort. a M. 1. de t- 11 rn Lol Aachsbahl. 53 t Lese“ vollen. Sip'tmber Tanni sutt, . Beilage. rhessischer Anzeiger. 1 107. Verloosungen. Pappenheimer 7 fl.⸗Loose vom Jahre 1884. Zlehung am 1. September. Auszahlung am 1. Dezember 1886. Hauptpreise: Serie 1614 Nr. 12 7000 fl. S. 1625 Nr. 2, S. 1909 Nr. 6 à 450 fl. S. 1846 Nr. 19, S. 2701 Nr. 15, S. 5087 Nr. 7 à 100 fl. S. 38 Nr. 13, S. 156 Nr. 1, S. 2065 Nr. 11, S. 2223 Nr. 20, S. 3400 Nr. 4 14, S. 5202 Nr. 5 à 40 fl. Braun schweiger 20 Thlr.-Loose vom Jahre 1868. Ziehung am 31. August. Auszahlung am 30. November 1886. Hauptpreise: Serie 6139 Nr. 34 90,000 M. S. 9541 Nr. 44 9000 M. S. 9044 Nr. 29 6000 M. S. 6781 Nr. 1 3000 M. S. 2296 Nr. 14, S. 2535 Nr. 6, S. 4118 Nr. 48, S. 4340 Nr. 33, S. 4793 Nr. 17, S. 5666 Nr. 21, S. 7945 Nr. 27, S. 8123 Nr. à 300 M. S. 600 Nr. 13, S. 2235 Nr. 33, S. 4340 Nr. 37, S. 4999 Nr. 6, S. 5639 Nr. 18, S. 7724 Nr. 22 à 105 M. Jede der übrigen zu obigen Serien gehörigen Nummern wird mit 69 M., eingelöst. Hamburger M. ⸗B. 100-Loose von 1846. Ziehung vom 1. September 1886.— Heimzahlung am 2. Nov. 1886. Nr. 58934 M.⸗B. 100,000. Nr. 80421 M. ⸗B. 10,000. Nr. 59940 M.⸗B. 5000. Nr. 65837 94579 à M.⸗B. 3000. Nr. 13780 54790 à M.⸗B. 1500. Nr. à M.⸗B. 1000. Nr. 25681 34106 40683 à M.⸗B. 600. Nr. 4432 13762 13790 30179 42177 57066 65238 89178 à M.⸗B. 300. Nr. 3353 379 400 421 565 599 6217 235 240 8074 166 171 13787 797 15185 20291 21178 24455 25655 29852 954 959 30170 178 31605 649 905 926 928 34109 148 39903 928 40677 42249 901 905 43141 42 46263 297 49925 934 51047 048 53718 54794 57984 58904 915 939 59908 60225 236 249 65000 216 67939 69222 238 239 72292 74906 80417 452 81364 371 82209 230 746 88062 455 462 897 89175 443 91926 93474 à M.⸗B. 200. Auf alle übrigen in den am 1. Juli 1886 gezogenen Serien ent— haltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von M. B. 172. Augsburger 7 fl.⸗Loose vom Jahre 1864. Ziehung vom 1. September 1886.— Heimzahlung so— fort. S. 2110 Nr. 75 à M. 5142.85. S. 512 Nr. 85 M. 1028.58. S. 45 Nr. 93, S. 447 Nr. 7, 97, S. 466 Nr. 34, S. 512 Nr. 25, 27, 52, 55, S. 5 Nr. 25, 55, S. 1084 Nr. 17, S. 1464 Nr. 51, 7 S. 1775 Nr. 70 à M. 174.43. S. 445 Nr. 22, S. een e., S. 690 Nr. 5, S. Nr. 50, 66, S. 1494 Kr. 74, 97, S. 2110 Nr. 17, 54 8 M. 85.71, S. 166 Nr. 74, S. 8 S. 690 Nr. 30, 75, S. 1184 Nr. 54, 83, S. 1775 Nr. WN. 68.57. S. 45 S. 211 Nr. 56, S. 445 Nr. 25, 30, 72, 91, S. 666 83 Nr 20, lo, 11, S. 8475 Nr. 50, S. 9721 Nr. 18 Nr. 64991 93481 à M.⸗B. 2000. 20289 58921 Obe 1494 Nr. 39, 88, S. 775 Nr. 61, 78 4 M. 51.43. Auf alle übrigen in den am 1. August 1886 gezogenen Serien enthaltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von M. 15.43. Oesterr. Credit fl. 100 Loose von 1858. Serken- und Gewinn-Zieh. vom 1. Sept. 1886. Heim⸗ zahlung 1. März 1887. S. 511 757 834 888 989 1639 1657 2137 2140 2340 2568 2620 2882 3092 3133 3202 3419 3539 3812. Gewinne. Serie 3812 Nr. 20 fl. 150,000. S. 2140 Nr. 38 fl. 30,000. S. 2140 Nr. 97 fl. 15,000. S. 888 Nr. 81, S. 3539 Nr. 2 à fl. 5000. S. 2140 Nr. 76, S. 3092 Nr. 93 à fl. 2000. S. 888 Nr. 19, S. 2620 Nr. 84 à fl. 1500. S. 757 Nr. 70, S. 2620 Nr. 6, S. 3092 Nr. 33, 3202 Nr. 95 à fl. 1000. S. 541 Nr. 27, 69, 74, 757 Nr. 46, 95, 100, S. 834, Nr. 2, 80, S. 989 „560, S. 1639 Nr. 955, S. 1657 Nr. 41 S. 2197 13, 88, S. 2140 Nr. 15, 61, 94, S. 2340 Nr. 77, 2568 Nr. 19, 34, 37, 40, 78, 82, S. 2620 Nr. 23, 3133 Nr. 26, 80, S. 3202 Nr 53, 59, 92, 98, 3539 Nr. 9, 20, 26, 58, S. 3812 Nr. 6, 65 3 400. Auf alle übrigen in vorstehenden Serien ent— haltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von fl. 200. Handel und Verkehr. Butzbach, 8. Sept. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.00— 1.10. Käse per Pfd. 45-46 Pf. Eier 2 St. 11 Pf. Frankfurt, 8. Sept. Wochenmarkt. Auf dem heutigen Markte kostete bei erheblichem Aufschlag der Ctr. Butter 95—98 M., das Pfd. M. 1.30 1.50. Eier das Hundert M. 4.50 6.50, Zwiebeln der Ctr. cos ge 6—9 M., Einmachbohnen der Ctr. 8 M., Brockelbohnen das Pfd. 6—10 Pf., Gurken 100 Stück M. 1.20, Salatgurken 3—4 Pf., Essiggurken das Hundert 60 bis 70 Pf., Artischoken 30—50 Pf., Spinat 40—50 Pf., Eskarol 5—6 Pf., Romainsalat 10—12 Pf., Kohlrabi 3—4 Pf., gelbe Rüben der Pack 5—6 Pf., Sellerie 20 Pf., Blumenkohl 40—60 Pf., Grünkohl 20—50 Pf., Weißkraut 11— 20 Pf., Rothkraut 15— 25 Pf. Geflügel: 1 Huhn M. 1—2.50, 1 Hahn 70 Pf., bis M. 1.80., Ente 2—3 M., Gans 3—7 M., Taube 40—70 Pf., Feldhuhn M. 1.20— 1.50, Reh 70—80 Pf.— Heu M. 4.60 5.40, Stroh M. 4—5 per 100 Kilo. Frankfurt, 8. Sept. Auf dem heutigen Kälber— markt waren nur 179 Kälber bei sehr hohen Preisen an— getrieben. Bezahlt wurde für das Pfd. Schlachtgewicht 65-67 Pf. Frankfurt, 9. September. Fruchtbericht. Hiesiges Weizenmehl Nr. 0 M. 31.50-32.50, Nr. 1 M. 27— 28, Nr. 2 M. 25—26, Nr. 3 M. 23—24, Nr. 4 M. 17 bis 17.50, Nr. 5 M. 15— 16, Milchbrod- und Brodmehl im Verband M 49—52, norddeutsche und westfälische 1 Weizenmehle Nr. 00 M. 21.50— 21.75, per Sept. Dez. ab Mühlen. Roggenmehl Nr. 0 M. 22.50— 23.50, Nr. 0/1 M. 21.50— 22.50, Nr. 1 M. 18— 19, Nr. 2 M. 16— 16.50. Naps stramm gehalten M. 21.50 bis 21.75, Rogenkleie M. 4.50— 4.75, Weizenkleie M. 4(bei Abnahme von mindestes 200 Ctr. an). Malzkeime M. 4.10— 4.20, Heu M. 2.50 2.75, Stroh M. 2 bis 2.75 per Ctr., Moostorfstreu prima M. 1.30, Spelzen⸗ spreu M. 1.20, Sesamenkuchen M. 5.40, Rapskuchen M. 6— 6.25, Rüböl im Detail M. 48. Auszug aus dem Civilstands-Register der Stadt Friedberg. Geboren: 5. August. Dem Schriftsetzer Johann Heinrich Philipp Lang 1 Sohn. 3 Dem Handarbeiter Georg Biedenkopf eine Tochter. 6. 1 Dem Schreiner Gottfried Kreß( Tochter. 10. Dem Messerschmied Heinrich Karl Schäfer 1 Sohn. ae 3 Dem Mehlhändler Abraham Stern 1 Tochter. 18 Dem Kaufmann Friedrich Ludwig Konrad Georg Theodor Hermann Robert Bindewald 1 Sohn. 9 Dem Fruchthändler Moses Rothschild J. 1 Sohn. 235 5 Dem Bierbrauer Karl Konrad Müller eine Tochter. 5 Dem Fruchthändler Nathan Rothschild eine Tochter. 2 1 Dem Gerber Friedrich Horr 1 Sohn. 28 Dem Kaufmann Gustav Schwarz 1 Sohn. 28. 1 Dem Maschinenführer Johann Wilh. Adam Faatz 1 Sohn. 30 5 Dem Maurer Karl Großhaus 1 Tochter. Gestorben: 11. August. Der Schuhmacher Jacob Andreas Möbs, 48 Jahr alt. 24. 7 Franziska Louise Koch, Wittwe des ver— storbenen Aichmeisters Georg Philipp Koch, 61 Jahr alt. 26. 5 Margarethe Karoline Schmidt, Tochter des verstorbenen Karl Schmidt II., 20 Jahr alt. 26. 8 Der Kellner Julius Seemann von Neusattl, 31 Jahr alt. 28. 5 Ein Söhnchen des Kaufmanns Gustav Schwarz, 3 Seeunden alt. 29. 5 Der Rentner Martin Mondigler, 82 Jahr alt. Wasserwärme der Usa: . September Mittags: 180 Reaumur. 10. September Mittags: 18e Reaumur. Walter. Obst„Versteigerung zu Friedberg. Das der Stadt Friedberg gehörende Obst, bestehend in Aepfeln und Birnen, soll Dienstag den 21. September l. J. öffentlich meistbietend versteigert werden und zwar: 1. das Obst aus der Stadtgemarkung baumweise am genannten Tage, Vormittags 8 Uhr. Anfang am viereckigen Weiher. 2. Das jenige aus der Feldgemarkung an demselben Tage, Nachmittags 4 Uhr, im Ganzen circa 800 Malter, in hiesigem Rathhause. Dieses Obst wird auf Kosten der Stadt abgemacht und an einen vom Käufer zu bestimmenden Platz inner— halb der Stadt geliefert. a Friedberg den 8. September 1886. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 3447 Steinhäußer. f Für die Manösver⸗Magazine in Friedberg und Assen⸗ heim wird Roggenstroh— Flegeldrusch— zu den Marktpreisen täglich angekauft. Anfuhr Friedberg an der Stahl'schen Fabrik, in Assenheim am Bahnhof. Friedberg den 9. September 1886. 3441 Großherzogliche Magazin-⸗Verwaltung. Bekanntmachung. Die Wittwe des Moses Mayer in Heldenbergen führt das Geschäft ihres Mannes unter der seitherigen Firma„Samuel Maher“ weiter und hat dem Fabrik⸗ besitzer Hermann Mayer in Aschaffenburg Prokura er⸗ theilt. s Frlebberg am 7. September 1886. f Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Süffert. 1 7 f N 7 Zwangs ⸗Versteigerung. Montag den 13. September, Vormittags 10 Uhr, werden vor dem Gemeindehause zu Bruchenbrücken, zu Gunsten der dortigen Gemeindekasse, 1 Kuh, 1 Rind, 1 Oekonomiewagen, 2 Zlegen, 1 Commode, 2 Bilder ꝛc. ꝛc. gegen baar versteigert. 3457 Herget, Kreisbote zu Vilbel. 3443 3444 Farben, trocken und in Oel gerieben, sowie alle Arten Lacke und Firnisse empfiehlt zu den billigsten Preisen Wilh. Bernbeck. 2098 Neu! 2789 feinster, billigster Belag für Kuchen, Vorplätze ꝛc. liefert unter Garantie Frankfurt a. M. (F. à 134/.) Aepfel-versteigerung. Montag den 13. September 1886, Nachmittags 1 Uhr/ werden die der Gemeinde Ober-Rosbach gehörigen Aepfel“ cirea 30 Malter, in Abtheilungen öffentlich meistbietend versteigert. Ober⸗ Rosbach am 8. September 1886. Großherzogliche Bürgermeisterel Ober-Rosbach. Blecher. Hiddaer Herbst- Markt. Auf den am 27. September l. J. abgehalten werden— den Vieh- und Krämer⸗Markt erlaubt man sich das handeltrelbende Publikum aufmerksam zu machen. Nidda im September 1886. 4 19 05 3347 Das Markt Comité. ö 0 1 Weber& Rübenach Nachf. J. W. Schenk. Obermainstr. 2. Größte, verbreitetste deutsche Monatsschrift, alle Gebiete um— 5 fassend. Musterh. Gediegenheit u. 18 Ce* äußerst amüsanter Inhalt durch Mitarbeiter 1. Ranges verbürgt. — Illustrat. nach Zahl u. Wert 1. Ranges. Viele Kunstbl. Wertvolle Extra⸗ beil. Alles in Allem: Bestes Blatt für jede Familie. Nur 1 Mk. jedes Heft. Wegen hoher Aufl. bestes Insertionsmittel. grandioses Panorama„Berlin im 90. 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Ein junger Landwirth, welcher schon auf mehreren Gütern praktisch thätig war, sucht, gestützt auf gute Zeugnisse, zum November anderweitige Stellung. Offerten beliebe man an die Exped. des Anzeigers abzugeben. 3423 Ueber Faronia-Säemaschine von Sudersleben verlautet aus anderen Gegenden, daß überall da, wo schwerer oder mittelschwerer Boden vorherrschend und die Felder in koupirtem Terrain liegen, keine andere Maschine so sehr zu empfehlen sei, wie diese vorzügliche Maschine. Zu beziehen ist dieselbe direkt aus der Fabrik durch den Hauptvertreter Herrn 2514 Moritz Weil jun. in Frankfurt a. M. 2 2 Ungar- Weine, selbstgekeltert, garantirt rein, Erlauer M. 1. per Flasche mit Glas, Carlowitzer„ 1.35„ 75 15 7 Ungar. Burgunder, besonders für Magenleidende zu empfehlen, M. 1.35, Ruster Ausbruch(Frühst.⸗ u. Gesundheitswein) à M. 1.65, Medieinal⸗Tokayer ½¼ Original⸗Flasche à M. 1.65, „ 1 2 f 90 Pf. Ungarische Weingroßhandlung von (F. à 60/12.) JJ. Leuchtmann, 79 Wien-Nußdorf und Frankfurt a. 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