1 7 J uur ile „ ——— koderg elles 2 feln Uuher gasse. fen lle 15 von scher. üsse eister- en ee Hauses, N abe. eie — 2 * 1 — 2 — 1886. Jamstag den 10. Zuli 2. 80. Oberhessischer Anzeiger. Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., 9 5 Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. 1 8 8 i 5 B05 14 55 4 Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Donuerstag mid Samtftg. g die N zeile lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Veleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Den Termin zur Einsendung der Gemeinderechnungen und Voranschläge. Friedberg den 5. Juli 1886. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Mit Bezug auf unser unten abgedrucktes Ausschreiben vom 20. Juni v. J., wonach auch diesmal die Gemeinde-Einnehmer sofort zu bedeuten sind, beauftragen wir Sie bis zum 5. October J. I. zu berichten, ob die Abgabe der Rechnung an Sie erfolgt ist. J. V.: Dr. Wallau. Betreffend: Den Termin zur Einsendung der Gemeinderechnungen und Voranschläge. Friedberg den 20. Juni 1885 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nach Mittheilung Großherzoglicher Ober-Rechnungskammer an Großherzogliches Ministerium wird der Termin fuͤr die Ablieferung der Gemeinderechnungen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien, welcher uach unserem Amtsblatt Nr. 3 ven 1881 auf den 30. September fest⸗ gesetzt ist, haͤufig von den Gemeinde-Einnehmern nicht puͤuktlich eingehalten. Solche Unregelmäßigkeiten sind nicht nur für den Gemeindehaus— halt, die rechtzeitige Aufstellung und Prüfung der Gemeindebudgets, sondern auch für den geordneten Geschäftsbetrieb der betheiligten Behörden von nachtheiligem Einfluß. Um diesem Uebelstande mit Erfolg zu begegnen, hat Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz durch Verfügung vom 17. März 1885 angeordnet, daß von den Bürgermeistereien der Landgemeinden bis zum 1. October jeden Jahres Bericht über die erfolgte Abgabe der Gemeinderechnung Seitens der Gemeinderechner erstattet und gegen die säumigen Rechner nachdrücklich vorgegangen werden soll. Sie wollen die Gemeinde-Einnehmer von dieser Fristbestimmung ausdrücklich benachrichtigen und die erfolgte Abgabe der Rechnung an Sie, eventuell den Grund der Verzögerung bis 5. October anzeigen. Betreffend: Den Termin zur Einsendung der Gemeinderechnungen und Voranschläge, hier die Liquidation der Ausstände zu den Rechnungen für 1884/85. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Die Erledigung unserer Verfügung vom 18. März d. J., Oberhessischer Anzeiger Nr. 38, bringen wir andurch für diejenigen von Ihnen, welche noch damit rüͤckständig sind, in Erinnerung. Betreffend: Ausführung des Unfallversicherungsgesetzes. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unser Ausschtreiben in rubricirtem Betreffe vom 25. Juni l. J., abgedruckt in Nr. 75 dieses Blattes, scheint von verschiedenen Seiten mißverstanden worden zu nach der Bekanntmachung vom 10. Juni d. J. versicherungspflichtig sind, als nicht wiederholt darauf aufmerksam, daß im Sinne dieser Bekanntmachung, vom 1. — Dr. Braden. Friedberg den 5. Juli 1886. Dr. Braden. Friedberg den 7. Juli 1886. sein, wie aus einzelnen bis jetzt eingelaufenen Berichten, wonach selbst in größeren Orten des Kreises Betriebe, welche vorhanden bezeichnet werden, hervorgeht. Januar 1887 an als versicherungspflichtig erklärt sind: alle Wir machen daher Schreiner, Einsetzer, Anschläger und Schlosser, welche Arbeit bei Bauten übernehmen, wobei nicht erforderlich ist, daß die Arbeiter ausschließlich bei Bauarbeiten beschäftigt werden und daß vom Betriebsunternehmer momentan auch wirklich Bauarbeiten ausgeführt werden. als versicherungspflichtig zu betrachten sein, welche nicht allein, ohne Lehrling und Gesellen arbeiten. Es wird welche als Gesellen und Lehrlinge im Geschäfte des Vaters arbeiten, fast alle Schreiner, Schlosser ꝛc. hier nochmals ausdrücklich betont, daß auch die Lehrlinge sowie die Söhne, einerlei ob sie baaren Lohn oder blos Kost und Nahrung erhalten, Wir empfehlen Ihnen daher unter Berücksichtigung des oben Gesagten eine nochmalige genaue angemeldet werden müssen, der beschäftigten Personen nicht aufzunehmen. Prüfung vorzunehmen und bis zum festgesetzten Termine Bericht zu erstatten. Betreffend: Die Arbeitercolonie Neu⸗Ulrichstein. die Großherzoglichen Betreffend: Entwässerung von Grundstücken der Fluren XIII und XVI in der Gemarkung Wohnbach. Zur Wahl der zur Ausführung des rubricirten Entwässerungsprojectes bestimmten auf Mittwoch den 28. Juli l. J., Vormittags von 11 bis 12 Uhr, auf dem Gem Verzeichniß der betheiligten Gruudbesitzer aufgesührten Personen, welches am 23., wird. Die drei Höchstbestimmten werden als ordentliche Commissionsmitglieder, die drei erhalten haben, als deren Stellvertreter in die Commissiou eintreten. Friedberg den 7. Juli 1886. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß nach 8. während der Zeit vom 21. Juli bis 1. September Ferien hält. zur Verhandlung gelangen, dagegen wird der Lauf der gesetzlichen Fristen dadurch nich Gießen am 1. Juli 1886. Bekanntmachung. eindehaus zu Wohnbach. 24. und 25. Juli l. J. zu Jedermanns Einsicht offen liegen folgenden, welche eine geringere Anzahl Stimmen Hiernach werden der Betriebsunternehmer selbst ist in die Zahl J. V.: Dr. Wallau. Friedberg den 9. Juli 1886. Bürgermeistereien des Kreises. ügung rubricirten Betreffs vom 5. April l. J.— Dr. Braden. Vollzugscommission wird hiermit Termin anberaumt Stimmberechtigt sind alle in dem Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. V.: Dr. Wallau. 12 des Regulativs vom 26. Februar 1875 der Provinzialausschuß Während dieser Ferien können in öffentlicher Sitzung nur schleunige Sachen t unterbrochen. Der Provinzialausschuß der Provinz Oberhessen. Dr. Boekmann. Deutsches Reich. Darmstadt. Der außerordentl. Professor Dr. Himstedt in Freiburg wurde zum ordentl. Prof. der Physik an der techn. Hochschule ernannt. Baden, 6. Juli. Heute verließen der Groß— herzog und die Großherzogin nach längerem Aufent⸗ halte die hiesige Stadt, um sich nach Karlsruhe und von da auf die Mainau zu begeben. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Journ.“ telegraphirt man von hier: Blatter bringen die Nachricht, mehrere Höfe Wien. Dem„Fr. gegnung g Verschiedene stattfinden sollte, abgesagt worden. hätten dem Grafen von Paris vertraulich mit⸗ theilen lassen, sein eventueller Besuch würde an— gesichts seines Manifestes Mißdeutungen veran- lassen, welche besser zu vermeiden waͤren. In Brüsseler Hofkreisen verlautet, der König wolle den Grafen von Paris nach dem üblen Eindruck, den das Manifest des Grafen hervorrief, nicht mehr empfangen. Thatsächlich ist der projectirte Aufenthalt des Königs in Ostende, wo die Be— mit dem französischen Prätendenten Die Nachricht einiger Tie,, Juli. Blätter von der Auffindung einer Hoͤllenmaschine in der Bucht von Muggia ist unrichtig. Die fachmännische Untersuchung ergab vielmehr, daß die aufgefundene Mine eine Versuchsmine mit ungeladener Initialpatrone und ganz gefahrlos ist. Frankreich. Paris. Die Syndicats— kammern von Paris sprachen sich in ihrer gestrigen Versammlung für die Herstellung einer nationalen Marke zum Schutze gegen Faͤlschung französischer Erzeugnisse aus. Großbritannien. London, 7. Juli Von nunmehr bekannten 387 Gewählten sind 204 Conservative, 44 dissentirende Gladstonianer, 41 Parnelliten. „Times“ sagt: Das Vorgehen Rußlands betreffs Batum berechtige zu Miß— trauen gegen die Ehrlichkeit der russischen Re— gierung, welche die Schwierigkeiten des liberalen englischen Gouvernements ausbeute. Die„Daily News“ schreiben: Bezüglich der Batumfrage würden weder eine Conferenz noch thätliche Maßregeln beabsichtigt, auch sei ein regelrechter Protest überflüssig, falls England nicht vorbe— reitet sei, über bloße Worte hinauszugehen. Das Reuter'sche Bureau bemerkt, England werde im Einvernehmen mit den anderen Groß— mächten handeln. Aus Stadt und Land. b. Bad⸗Nauheim, 9. Jull. Dem Erbgroßherzog von Baden wurde beute früh eine Serenade zur Feier seines 29. Geburtstages gebracht. v. Steinfurth. Am verflossenen Sonntag wurde bekanntlich dahier das fünfte Sängerfest des Wetterauer Sängerbundes unter großer Betheiligung von Nah und Fern abgehalten. Das ganze Dorf prangte im schönsten Festschmucke. Von 11 Uhr ab fand der Empfang der Vereine mit einer herzlichen Begrüßung von Seiten des Gastwirths Rosenbecker statt. Um 2 Uhr war die Probe des Cborliedes im Hofe des neuen Schulhauses. Kurz nach 2 Uhr bewegte sich dann der stattliche Festzug, mit der Schuljugend und den Festdamen an der Spftze, durch die Hauptstraßen des Dorfes nach dem schönen Festplatze. Hier wurden zuerst die Sänger von dem Präsidenten des Localvereins auf's Wärmste begrüßt, worauf alsdann der Schriftführer des Bundes, Lehrer Will von Rendel, eine gediegene Festrede hielt, in welcher er die ideale und nationale Seite des Gesanges auf's Trefflichste berührte und welche mit einem Hoch auf den Kaiser endigte. Nach— dem Lehrer Volk unseres Großherzogs, als des treuen Bundesgenossen unseres Katsers in Krieg und Frieden, gedacht und der Bundespräsident, Landtagsabgeordneter Weith, die Vereine begrüßt und ein„Hoch“ auf den Ortsvorstand und das Festeomfsté ausgebracht batte, wurde das Chorlied„Brüder, weihet Herz und Hand“ unter Leitung L. Marguth's von Bad⸗Nauheim gesungen. Nach einer kleinen Pause ging man zum Vortrag der Einzel— chöre über, welche im Ganzen sämmtlich gut gingen. Es mag nicht unerwähnt bleiben, daß an den Großherzog ein Begrüßungs-Telegramm abgesandt wurde, welches die freundlichste Erwiederung fand. Ferner, daß der Sängerbund die Ehre hatte, den Präsidenten des Main— thal⸗Sängerbundes, Seminarlehrer Wahl, begrüßen zu dürfen, welcher noch eine längere mit großem Beifall aufgenommene Ansprache hielt. Gegen 7 Uhr verließen die auswärtigen Vereine recht befriedigt den Festort. Zum Schlusse sei noch bemerkt, vaß nicht der geringste Mißton das schöne Fest trübte, und daß die Steinfurther Oeco nomen auf die bereitwilligste Weise ihre Fuhrwerke zur Liberale, 98 — Die Verfügung stellten, um die mit den Bahnzügen kommen— den Vereine in Bad-Nauhelm abholen und wleder dort— bin zurückbringen zu lassen. Hoffentlich erleben wir nächstes Jahr ein ebenso schönes Fest bei der Fahnen— weihe in Okarben. Bei der Heimfahrt verunglückte leider ein Nauhelmer Knecht, indem er unter den Wagen gerieth und beide Beine brach, und ein Wölsersheimer junger Mensch, der in die Wetter fiel und ertrank— o. Bönstadt. Dahser ereignete sich am 5. d Mts— ein sehr bedauernswerther Unglücksfall Das F6jährige, boffnungs volle Söhnchen des Spezereshändlers Heinrich Weitzel wollte nämlich in Abwesenheit seines Vaters auf den Heuboden steigen und fiel von der Leiter in die Scheuer— tenne, wodurch es sich eine Hirnerschütterung zuzog, in— folge deren es heute verstarb. Der Fall erweckt dahler die größte Theilnahme Allerlei. st. Frankfurt. Um den zahlreichen an die In tendanz gelangten Anfragen und Wünschen auswärtiger und hiesiger Theaterbesucher nachzukommen, gelangt Sonntag den 1. im Opernhause mit den Wiener Gästen „Der Zigeunerbaron“ von Joh. Strauß, welcher am verflossenen Sonntag ein beinah aus verkauftes Haus er— zielte und einen so ungewöhulichen Erfolg errang, zur Aufführung. Für die Samstag den 10. angekündigte Vorstellung„Gasparone“ wird ebenfalls in Folge viel facher Nachfragen„Der Bettelstudent“ gegeben. Für die Besucher der Vorstellungen im Opernhause dürfte es von Interesse sein zu erfahren, daß trotz der beißen Tage die Temperatur im Innern des Hauses eine außer— ordentlich angenehme und kühle gewesen ist. Würzburg, 5. Jull. Bahnoffizial Ehrlich, welcher die Hauptschuld an dem großen Eisenbahnunglücke tragen soll, hat sich, wie man dem„Schw. M.“ von hier meldet, gestern früh in seiner Wohnung erschossen. Die Entschädigungen, welche der Etsenbahnfiskus zu zahlen haben wird, werden von Fachmännern auf mindestens 1 Mill. geschätzt. München, 6. Juli. Heute Vormittag wurde, laut der„A A.“, der Gendarm Carl Müller der Statlon Isen, einer der tüchtigsten Gendarmen, während seines Patrouillenganges von zwei Strolchen, die er angehalten hatte, angefallen und tödtlich verletzt. Starnberg. Am 25. Juni, so berichtet die„A. Z.“, war in Schloß Berg durch das Marschallamt, den Ober— staatsanwalt und den Oberamtsrichter Jehle die In: venturaufnahme. Dahel fanden sich nach der„Donauztg.“ in den verschiedenen Schubläden und Fächern eine er staunliche Menge von Brillanten und anderen Edelsteinen, Ringen, Busennadeln, Uhren, Ketten und anderen Prettosen, welche einen sehr beträchtlichen Werth haben— Die Commission glaubt, daß sich in Linderhof, Schwan— stein und den anderen Schlössern ebenfalls Mengen solch' werthvoller Gegenstände vorfiaden werden. Eupen, 6. Juli. Auf dem Wege durch den belgischen Hertogenwald zwischen Eupen und Malmedy erblickten zwei bhlesige Metzger gestern plötzlich einen am Boden liegenden blondhaarigen Menschenkopf. Von Entsetzen getrieben, nahmen die belden Männer schleunigsst Renß aus. Die hiesige Behörde hat sich zur Untersuchung d Sache wird mit der Auffindung der weiblichen Lei Brüssel in Verbindung gebracht. a Wien, 8. Juli. N Legattonsseeretär der niederländischen Gesandischaft, Crom— melin, welche am 26. Juni mit zwei Führern die Be⸗ steigung des Großglockners unternahmen, werden seitdem vermißt. Heute ging an den Präsidbenken des öster⸗ reichlschen Alpenelubs aus Windschmatreti ein Telegramm ein, daß Pallavieini, Crommelin nebst den 2. Führern gestern im Glocknerkaat an der Pasterze durch eine Lawine verschüttet, todt aufgefunden worden seien, Parts, 8. Juli. Der Erzbischof von Paris, Car⸗ dinal Gulbert, ist gestorben. Brüssel, 7. Juli. In der hiesigen Universttät brach heute Nachmittag eine Feuersbrunst aus. Das chemische Laboratorlum und die werthvolle Bibliothek wurden fast ganz vernichtet. London, 6. Juli. Ein ernstes Unglück ereignete sich gestern Morgen auf der Caledonischen Elsenbahn unweit Holytown. Der von Glasgow kommende Schnell— zug entgleiste in Folge eines Achsenbruches an der Loco— motive. Wenige Minuten darauf stteß der von Edin⸗ burgh kommende Courierzug mit dem verunglückten Zuge zusammen, wodurch die Locomotive und die meisten Wagen zertrümmert wurden. 35 Personen, darunter die Locomotioführer beider Züge, erlitten mehr oder minder erhebliche Verletzungen. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt- Theater in Frankfur: Opernhaus. Repertoir-Aenderung. Samstag den 10.: Der Bettelstudent. Sonntag den 11.: Der Zigeunerbaron. Wasserwärme der Usa: 8. Juli: 190 Reaumur. 9. Juli Mittags: 190 Reaumur. Walter. Birchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. 3, Sonntag nach Trinitatis. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Dr. Weiffen bach. Gottesdienst in der Stadtkirche. Vormittags 10½½ Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Kleberger. Gottesdienst in der Burglirche. Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Dr. Weiffen bach. Nachmittags 1½,ʒ Uhr: Herr Pfarrer Dr. Köstlin. Katechismuslehre. Am 4. Sonntage nach Trin. Abendmahl in der Burgkirche. Katholische Gemeinde. Samstag Nachmittag von 5 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen 6 Uhr: der heil. Communion. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. 7 Uhr: Jubiläums Andacht Mobiliar-Verstei Mobiliar-Versteigerung. Donnerstag den 15. Juli l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen auf Antrag des Testamentsvollstreckers Eduard Hirsch dahter in der Behausung des verstorbenen Louis Leopold, Kaiserstraße Nr. 56, die zu dessen Nachlaß gehörenden Moblliargegenstände, nämlich: 2 Sopha, 3 Commode, 2 Kleiderschränke, 2 Wasch tische, 1 ovalrunder Tisch, Stühle, Spiegel, Por⸗ traits, 1 Regulateur, Vettwerk, Weißzeug, Herren— kleider, 1 Parthse Leder, Zugstiefel und Schaͤftchen, Schuhmacherhandwerksgeschirr, 1 großer Ladentisch, sowie sonstige Haus und Küchengeräthschaften gegen Baarzahlung versteigert werden. Die Gegenstände können in der Behausung des Ver— storbenen Mittwoch den 14. Juli, von Nachmittags 2 bis 5 Uhr eingesehen werden. Friedberg den 8. Juli 1886 Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 2692 Stein häußer. Heugrasversteigerung. Montag den 12. Juli, Morgens 8 Uhr, wird die diesjährige Heugras Ernte von der bei Friedberg ge⸗ legenen, 4,62 ha großen fiscalischen Seewiese an Ort und Stelle looswesse versteigert. Ober⸗Rosbach, 6. Juli 1886. Großherzogliche Oberförsteret Ober-Ros bach. 2654 Strack. Holzversteigerung. Mittwoch den 14. Juli, Vormittags 9 u r, kom im Assenheimer Gemeindewald, Ditrike Loh bert, 1 Holzsorten zur Versteigerung: 262 Stück Reisstangen, 0 161 Raummeter Knüppel, Schälholz. 2700 Wellen, ö Assenheim, 8. Juli 1886. Großherzogliche. Assenheim. e st. 2683 n Stellensuchende jeden Berufs placirt schnell Reuter's Bureau in Dresden, Reit⸗ bahnstraße 25. 1972 Vergebung von Dach ecker⸗Albeit. Mittwoch den 14. Juli l. J., Vormittags 11 Uhr, sollen die zur Reparatur des hiesigen Kirchendaches er— forderlichen Dachdecker-Arbeiten, veranschlagt zu 600 M., auf hiesigem Rathhause öffentlich in Accord gegeben werden, Altenstadt den 8. Juli 1886. Großherzogliche Bürgermeisterei Altenstadt. ag ner. Aufforderung. Alle Dlejenigen, welche noch Forderungen an den Nachlaß des verstorbenen Herrn Louls Leopold zu er— heben haben, werden ersucht, die diesbezüglichen Rech— nungen innerhalb 14 Tagen bei dem Unterzeichneten einzureichen. Diejenigen, die noch Zahlungen an obigen Nachlaß zu leisten haben, wollen solche innerhalb 4 Wochen längstens an den Unterzeichneten gelangen lassen. Friedberg, 9. Juli 1886. Der Testamentsvollstrecker: 2672 Eduard Hirsch. Wirthschafts-Perpachtung. Donnerstag den 15. Juli l. J., Vormittags 10 Uhr, lassen die Vormünder der Kinder der verstorbenen Georg Ph. Muͤller Eheleute zu Ober-Wöllstadt in deren Be hausung eine seit 20 Jahren an der Landstraße gelegene gute Wirthschaft mit Kegelbahn und großem Garten, nebst Spezereihandlung mit Inventar auf 6 Jahre unter den bei der Verpachtung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich vervachten. Auf Verlangen können auch dem Pächter 12— 15 Ohm prima Apfelwein, mehrere Ohm Branntwein und sonstiges Getränk abgegeben werden. Ober⸗Wöllstadt den 7. Juli 1886. 2678 Die Vormünder. 2682 Wahnung zu vermiethen. Für eine kleine Famllie haben wir in unserem Hinter⸗ hause noch eine Wohnung mit allem Zubehör frei. 2667 Fürth& Nauheim. Photographisches Atelier, Friedberg, 58 Kaiserstraße 58, gegenüber dem Amtsgericht, empfiehlt Photographien in jeder exlstirenden Form, Größe und Manier der Ausführung. Moment Aufnahmen für Kinder, sowie Vergrößerung oder Copie jeder Art genau nach Orkginal. Schlechtes Wetter ohne Einfluß. N24 0 Fritz Rühl. 85 Photograph und Retoucheur. Feinste Gothaer Cervelatwurst ich täglich in frischer Sommerwaare. 7 0 Wilhelm Fertsch. 3 22 8 Spielwaaren, jedes Stück nur 80 Pf., bei R. Illess. neben der Görtz'schen Apotheke. i 2065 . Rothe Colter zu billigen Preisen. Schulhof. 2696 Horn-, Holz-, Porzellan- und Meerschaum- Pfeifen, Cigarren-Spitzen und Stöcke bei 5 Louis Weis, 2669 dem Rathhaus gegenüber. 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Abmarsch 3 Uhr von der Turnhalle aus. übernommen worden 2674 Der Vorstand. Einladung. Nächsten Sonntag den 11. und Montag den 12. Juli feiert der hiesige Kriegerverein seine Fahnenweihe und ist mit dleser Feier das Bezirksfest des Bezirks Friedberg verbunden. Es ladet hierzu freundlichst ein Reichelsheim den 6. Juli 1886. 2659 Der Vorstand des Kriegervereins. Turnverein. Der gesellige Abend findet nur bei gutem Wetter tt Der Vorstand. Veteranen-& Militärberein Friedberg. Abfahrt zum Bezirksfest am 11. Juli nach Reichels⸗ heim 9 Uhr präeis pom Fauerbacher Thor aus. 2688 Der Präsident. Die Verlobung mesner Tochter nehme ich hiermit zurück. 2685 Ph. Zimmermann. 2695 Nachdem in der Privatklagesache Hinze gegen Jöckel die Revssion des Letzteren gegen das landgericht⸗ liche Urtheil ohne Erfolg gewesen war, hat sich derselbe alsbald am 28. November v. J. mit einer sehr ausführ⸗ lichen Eingabe an das Königl. Preuß Kriegsministersum in Berlin mit dem Ersuchen gewendet, behufs einer Wieder— aufnahme des Verfahrens die Genehmigung zur Ver⸗ nehmung des Oberst von Struensee zu ertheilen. Erst jetzt, also nach Verlauf von 6 Monaten, ist demselben folgende Antwort zugegangen: Berlin den 4. Juni 1886. Auf die Eingabe vom 28. November v. J. ex⸗ wiedert Euer Wohlgeboren das unterzeichnete Kriegsministerium ergebenst, wie dasselbe nach nochmaliger eingehender Erwägung der Angelegen⸗ heit die von Ihnen erbetene Genehmigung nicht dazu ertheilen kann, daß bei einer von Ihnen nachzusuchenden Wiederaufnahme des Privatklage⸗ verfahrens in der Sache des Majors a. D. Hinze wider Sie, wegen Beleidigung, der Oberst, von Struensee, Kommandeur des 1. Hessischen Infanterie-Regiments Nr. 81, über die Veran⸗ lassung der Verabschiedung des Klägers Hinze als Zeuge vernommen werde. Königlich Preuß. Kriegsministerlum. Bronsart v. Schellendorf. An den Rechtsanwalt Herrn Jockel Wohlgeboren zu Friedberg. Herr Hinze behauptet, seinen Abschied freiwillig, weil invalid, nachgesucht und in der ehrenhaftesten Form erhalten zu haben. Letzteres steht fest, ersteres ist be⸗ stritten und unerwiesen. Obige Antwort des Kriegs ministerlums ist jedenfalls sehr auffallend, weil dasselbe nach§. 53 der Strafprozeßordnung die Genehmigung zur Vernehmung des Oberst von Struensee als Zeuge nur verweigern durfte, wenn die Ablegung des Zeug nisses desselben dem Wohle des Reiches oder eines Bundesstaates Nachtheil bereiten würde. Es ist aber doch nicht ohne weiteres anzunehmen, daß das Kriegs- ministerium nach so langer eingehender Erwägung unler gänzlicher Nichtachtung dieser reichsgesetzlichen Bestimm⸗ ung zu obiger Antwort gekommen sein sollte. Bei dieser Annahme bleibt aber absolut unverständlich, daß, wenn könnte, als daß Herr Hinze, weil invalid, freiwillig seinen Abschled nachgesucht habe, alles Gegentheilige un⸗ wahr sel, dies dem Wohle des Reiches oder eines Bundes⸗ staates Nachtheil bereiten sollte. Vielleicht ist Herr Hinze so gütig, seinen Wählern hierüber Aufklärunz zu geben. Veloeipede, 2 und Zräderige. Vertretung der Firma Hch. Kleher, Frankfurt a. M. gratis zur Verfügung. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. 163 J. A. Windecker, Friedberg. 2525 Konrad Herold. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 28.) Die Wirtb⸗ schaft ist von Herrn Gg. Steinhäußer bereltwilligst Herr Oberst von Struensee nichts Anderes aussagen, Lehrmaschinen stehen den verehrlichen Herren Käufern 2066 Adam Söllner II. 2 2677 Zucker billig bei Ph. Dan. Kümmich. ius-Club. 1 Vönstad Stamm Wölsers Ober M Betreff 1 als mo Vveranl ätrztlic Amtsb aus de verpfli. 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