ung. Aketl A* ru der. , ca, allel armen, cel kl, 777 und sse 14 N . 1886. Bonnerstag den 9. Dezember. M 145. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch Ig rojg 22 1 5 5 5. ö. und Freitag Abend ausgegeben. Gerreisblatt für den Areis Friedberg. cen eee ee 1 0 Annoncen: die einspaltige Petitzeile 10 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern 0 oweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag' nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. . Amtlicher Theil. Betreffend: Die Wahl der Vertreter der Forensen. Friedberg den 6. Dezember 1886. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 1 Nachdem in den meisten Gemeinden die Gemeinderathswahlen vollzogen sind, fordern wir Sie auf, nunmehr zur Wahl der Vertreter der Forensen zu schreiten. Die Wahl hat nach Vorschrift des Gesetzes vom 22. November 1872 bezw. der zur Ausführung desselben erlassenen Wahlanleitung zu erfolgen. Zur Vermeidung unnöthiger Correspondenz machen wir Sie besonders auf den Art. 2 des Gesetzes aufmerksam, mit der Weisung, in Fallen, in denen kein Forense abgestimmt hat, bei Einsendung der Akten sofort Namen und Wohnort der höchstbesteuerten wählbaren Forensen berichtlich anzugeben. ö In den Gemeinden Bauernheim, Beienheim, Böunstadt, Dorn Assenheim, Dortelweil, Fauerbach b. Fr., Hausen mit Oes, Heldenbergen, Kaichen, Kloppenheim, Melbach, Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach, Nieder-Mörlen, Nieder Weisel, Ober⸗Florstadt, Ober-Wöllstadt, Okarben, Oppershofen, Ostheim, Rendel, Rockenberg, Rödgen, Schwalheim, Södel, Stammheim, Trais⸗Münzenberg, Weckesheim, Wölfersheim sind je zwei, in den übrigen Gemeinden des Kreises je ein Vertreter der Forensen zu wählen. Einsendung der Wahlakten erwarten wir spätestens innerhalb vier Wochen. Dr. Braden. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Anton Saug von Fauerbach b. Fr. wurde als Fleischbeschauer für diese Gemeinde ernannt und verpflichtet. Ausgewiesen aus dem Großherzogthum: Wilhelm Schlecht aus Seide, Ludwig Saffelder aus Uelzen, Johann Bröhl aus Siegburg, Caroline Bernegge aus Schmalkalden. Wegen Bettels bestraft: Johann Ludwig Dickel von Ober-Ohmen, Kreis Alsfeld; Johann Bröhl aus Siegburg; Karl Tempel aus Alzey; Johannes Hütsch aus Flieden, Kreis Fulda; Caroline Bernegge aus Schmalkalden. An die Großherzoglichen Bürgermeistereien in den Großherzoglichen Districts-Einnehmereien Friedberg und Nieder-Wöllstadt. Wir ersuchen Sie, in Ihren Gemeinden durch die Schelle bekannt machen zu lassen, daß die Berichtigung der Forst⸗ und Feldstrafen für die 5. Perlode 1886/87 vom 1. bis 25. Dezember dieses Jahres an den Zahltagen Dienstags und Donnerstags ohne Mahnung anher geschehen kann. Friedberg am 1. Dezember 1886. Großherzogliche Distriets Einnehmeresen Friedberg und Nieder-Wöllstadt. Weigel. Nileß. Deutsches Reich.„Reichs gesund heitsamt“, dessen Etat noch an die Com, mittag. Abends fand Familiendiner bei dem ee 5 2 Aler- l mission verwiesen wird. Im Verlaufe der Debatte er- Kaiser und Marschallstafel im Schlosse statt. Darmstadt, 5. Dez. Fürst Alexauder klärte Minsster v. Bötticher in Bezug auf die Frage ö 5 moe m ist heute, einer Einladung der Königin von der Sonntagsarbett, es sei die Erquete blerüber noch im Ausland Großbritannien folgend, nach Schloß Windsor Gange. Der Resolutton des Reichstags wegen der Ver usland. Mr rd„, mehrung der Fabrikinspeetoren konnte der Bundesrath Oesterreich-Ungarn. Wien. Die rus— abgereist, um als Pate der Taufe des neuge⸗ 9. B r e 1 l N borenen Prinzen, seines Neffen, beizuwohnen nicht zustimmen, well dies Sache der Elnzelstaaten, nicht sische Circularnote vom 2. Dez. gipfelt nach dem en zen, s Nessen, 855„des Reiches sei.— In parlamentarischen Kreisen ver-[e 1 2 Hut a 0 Fr. J. in der Erklärung, daß Rußland in der lautet, der Reichstag werde nach der für morgen anbe. a* f f. zu Weihnachten hierher zurückkehren wird. raumten Plenarsitzung seine Sitzungen bis zur nächsten Bu garenfrage in streng abwartender Haltung — Das Reglerungsblatt Nr. 29 enthält: Woche aussetzen, um der Milstärgesetz-Commission Zelt verharren werde. Das Wiener Cabinet beharrt I. Verordnung, den Betrieb von Wirthschaften und zu ihren Beratungen zzz geben. Von den„ der russischen Ablehnung auf der Noth— Fraetlonen sind deren Vorstände für dle Militärgeseze wendigkeit einer der Fürstenwahl vorhergehen— den Kleinhandel mit Branntwein oder Spiritus betr. en t N 5 fur 1 § 1. Die Erlaubniß a. zum Ausschänken von Brannt- Commission benann worden.— 7. Dez. Die Vorlage, de internatio 5 Fiege 8 l 88 6 118 0 sentalische Seminar d die 1 ernationalen Sanction d wein sowle zum Kleinhandel mit Branntwein oder Spiritus, betreffend das orientali che Seminar, wurde an de 85 5 325* ional 3 ction der faktischen Union b. zum Betriebe einer Gastwirthschaft, sowie zum nicht Budget⸗Commission überwiesen, der Etat der Justlg⸗ Bulgariens und Ostrumeliens. bloß vorübergehenden Aus schänken von Wein, Bier oder verwaltung, des Manzel des Rechnungshofs, Schweiz. Bern. Im Nationalrath wurde * 5 0 N 2 Des 91 N lonsfe. 1 des Reichsinvalide f 9 42 N„ 2 anderen nicht unter à fallenden geistigen Getränken in 5 1 sior. 3 ein Antrag auf vollständige Centralisation des Ortschaften mit weniger als 15,000 Einwohnern, sowie onds, sowie der besondere Beitrag sür Elsaß Lothrung„e rmos. 8 Ortschaften mi ger als 15,004 ohnern, f nach unerheblicher Debatte in zweiter Lesung unver⸗ Militärwesens eingebracht. in solchen Ortschaften mit einer größeren Einwohnerzahl, n 0. Paris, 6 Dezbr 8 für welche dies durch Ortsstatut festgesetzt wird, darf ändert genehmigk. 1 5 1 8 Gra 1 ch. Paris, 6. Dezbr. Der nur dann ertheilt werden, wenn ein Bedürfniß hlerfür Dez. Der Prinz Regent von Bayern,„Voltaire meldet, Grevy sei der Ansicht, man vorhanden und nachgewlesen it.§ 2. Als Kleinbändler welchem der bayerische Gesandte bis Leipzig dürfte bei dem Zustande der Verwirrung und mit 1 4 187 8 70 8 5 11 55 entgegengefahren war, ist heute Vormittag hier Erregtheit, welchen die Parlameutslage heute in nur ejenigen ersonen anzuseben erer n 4 4. 8 8 5 1 1 3 5 1 1 eL r Oplrltus Verkauf sich 1 een eingetroffen, vom Kaiser, dem Kronprinzen, den aufweise, an die Bildung eines neuen Cabinets J F N N 7 0 N 28. N 8 1 f unter 2 Liter erstreckt, sofern derselbe nicht in etsquet Prinzen Wilhelm und Alexander, dem Kron— nicht denken. Man müsse den Gemüthern Zeit tirten verstegelten Flaschen von mindestens einem halben prinzen von Meiningen und anderen Fürstlich-lassen, sich zu beruhigen. Die Verhaudlungen Baron Riedesel begleitet den Fürsten, welcher Liter erfolgt. kei ie de! ganzen Generalität, dem zur Cabinet-Bildung könnten vor San f 11 1 6 keiten, sowie von der ganzen Generalikat, d zu 0 9 Samstag die e e 1 Gouverneur, dem Polizeipräsidenten, den Mit- nicht beginnen. 17 7%. 0 ö. 10 0 da ad o ö 5 3 III. Bekanntmachung, die Dampfstraßen bahnen Darm- gliedern der bayerischen Gesandtschaft, den Hof— Großbritannien Cork, 5. Dez. Heute stadt-—Grlesheim und Barmstadt—Eberstadt, hier bahn staaten und allen hlesigen bayerischen Offizieren Abend kam es zu einer ernsten Ruhestörung. pollzeiliche Bestimmungen, betreffen.„ef„ empfangen. Der Kaiser und der Prinz⸗Regent Als bei dem Straßen- Meeting, bei welchem 27 Post⸗ Personalnachrichten. Versetzt ind fuhren in einem Wagen, vom Kronprinzen und O'Brien sprach, die Polizei erschien, warf die der Postmeister Danzinger 7900 Nidda nach Ost⸗ den übrigen Prinzen. gefolgt, nach dem könig-[Meuge mit Steinen auf die Polizeibeamten. hofen, der Postsekretär Nispel von Friedberg sichen Schlosse. Auf dem ganzen Wege dorthin Diese machten von dem Bajonnet Gebrauch, nach Nidda zur Verwaltung des Postauts on standen dicht gedraͤngte Menscheumassen, welche wodurch 23 Personen verwundet wurden. Erst letzterem Orte, der Postsekretär eie unter Tücher? und Hüteschwenken den Kaiser gegen Mitternacht gelang es den Polizeimann— Mainz nach Offenbach. Augestellt ist der Post und seinen hohen Gast mit stürmischen Hoch- schaften, von denen ebenfalls viele verletzt wurden, assistent Schupke 55 Offenbach. Ernannt ist der rufen begrüßten. Der Prinz Regent wurde bei die Straßen zu säubern. Telegraphenassistent Maurer 2 Darmstadt zum seiner Ankunft im königl. Schlosse von der Italien. Rem. Der Gesundheitszustand Ober⸗Telegraphenassistenten. In den Ruhestand Kasserin begrüßt, die sich vorher dahin begeben des Cardinal-Staatsseeretärs Jacobini hat sich treten der Postmeister Metzger in Osthofen und hatte. Der Kalser verweilte etwa dreiviertel nach einer der„Germania“ aus Rom zugehen— der Postverwalter Rebscher in König. Stunden beim Prinz-Regenten und kehrte dann den Privatdepesche verschlimmert. 7 e e eee in das Palais zurück, woselbst der Prinz— f Venedig, 4. Dez. Bei dem Begräbniß dle Controle des Reichshaus halts und des Landes haus- Regent dem kalserlichen Paar und hierauf dem eines Garibaldiners in Bagna⸗ Cavallo kam es haltes für Elsaß Lothringen angenommen, in zwelter kronprinzlichen Paar und den übrigen Fürstlich- zu Excessen. Ein junger Mann rief:„Nieder Lesung wird der Etat bes Reichskanzlers und der Reichs, keiten einen Besuch abstattete. Deren Gegen- mit den Pfaffen! Es lebe die italienische Demo— suche empfing der Prinz Regent am Nach— kratie!“ und wurde verhaftet. Die Menge kanzlel genehmigt, ebenso der Etat des Reichsamtes des b Innern erledigt, mit Ausnahme der Positlon für das be drang auf die Wachen ein und befreite den Verhafteten. Schließlich schritt Militär ein und stellte die Ruhe wieder her. Serbien. Belgrad, 6. Dez. Die bul— garische Deputation, die heute hier ankam, be— suchte den Ministerpräsidenten Garaschanin und drückte den Wunsch aus, vom Könige empfangen zu werden. Der König sprach seine Geneigtheit dazu aus und empfing heute noch die Deputation. Bulgarien. Sofia, 7. Dez. Die„Pol. Corr.“ meldet aus Belgrad, die bulgarische Deputation habe dem Könige Milan den Dank der bulgarischen Regierung und des bulgarischen Volkes ausgedrückt für sein Entgegenkommen bei der Erneuerung der Beziehungen zwischen Ser— bien und Bulgarien, welche mit einer ernsten Situation des Landes zusammenfiel, wo es sich um die Vertheidigung der Unabhängigkeit Bul— gariens handelte. Die Deputation, bestehend aus Grekoff, Stoiloff und Kaltscheff traf sodann heute Nachmittag in Pest ein, von einem zahl— reichen Publikum, darunter ein großer Theil der Universitätsjugend begrüßt. Nachdem Namens der letzteren ein Student eine Ansprache an die Deputation gerichtet hatte, dankte Grekoff für die Kundgebung, welche, wie er wisse, nicht ihm und den anderen Mitgliedern der Deputation, sondern dem bulgarischen Volke und der bul— garischen Sache gelte. Grekoff schloß mit einem Hoch auf die ungarische Nation und Ungarn. Die Deputation reiste sodann nach Wien weiter. Aus Stadt und Land. Friedberg. Beil Enkritt der rauheren Jahreszeit möge im Interesse unserer Kleinen wiederholt daran er— innert werden, daß ein großer Prozentsatz der Erkält— ungen noch immer auf die Unsitte zurückzuführen ist, die Kinder im Gesicht oder gar auf den Mund zu küssen. Es ist eine jedem Arzt bekannte Thatsache, daß so mancher Husten, der ohne ernste Gefahr an einem Erwachsenen vorübergeht, durch Uebertragung auf noch unentwickelte, weniger widerstandsfähige junge Geschöpfe bei den Letzten die gefährlichsten Formen annehmen kann. Die Unsitte vieler Menschen, trotz aller Warnungen, ihre an— gebliche Liebe zu den Kindern durch Küssen zu dokumen- tiren, bringt alljährlich eine große Zahl derselben in Lebensgefahr. Allerlei. Hürschberg(Schlesien), 6. Dez. In den Sudeten herrschen seit gestern früh Schneestürme. Der Bahn⸗ verkehr ist vielfach gestört. Handel und Verkehr. per Pfd. 40—54 Pf., Ochsenflelsch per Pfd. 62—64 Pf. Kuh“ und Nindfleisch 54—56 Pf., Schweinefleisch 56 bis 60 Pf., Hammelfleisch 50 66 Pf., Kalbfleisch 46 bis 50 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.50—5.00., Zwiebeln per Ctr. M. 3.50 4.50. Frankfurt, 6. Dez. Fruchtber. Htesiges Weizen⸗ mehl Nr. 0 M. 31.50- 32.00, Nr. 1 M. 27.00— 28.00, Nr. 2 M. 25.00— 26.00, Nr. 3 M. 23.00— 24.00, Nr. 4 M. 17.00— 17.50, Nr. 5 M. 15.00 16.00, Milchbrod— und Brodmehl im Verband M. 49.00— 52.00, nord— deutsches und westfällsches Weizenmehl Nr. 00 M. 22.75 bis 23.25, Roggenmehl(hies.) Nr. 0 22.50-23.50, Nr. 0/ M. 21.50— 22.50, Nr. 1 M. 18.00- 19.00, Nr. 2 M. 16.00— 16.50, Weizen ab unserer Umgegend M. 16.75— 17.00, frei Bahnhof hier M. 17.25— 17.40, fremder nach Qual. M. 16.50 19.00, Roggen hiesiger M. 14.00, russischer je nach Qua. M. 13.75— 14.00, Gerste, Brauerwaare M. 15.00— 18.00, do. zu Mahl— zwecken M. 11.50, Hafer, mittel M. 11.50 12.00, prima M. 12.00— 12.50, Raps M. 22.75— 23.25, Mais M. 12.00 bis 12.25, Heu per Ctr. M. 2.50— 3.00, Stroh M. 250 bis 2.75, Erbsen M. 15.00— 24.00, Linsen M. 20.00 bis 38.00, Wicken M. 13.00, Roggenkleie M. 4.50, Weizenklele M. 3.80(bet Abnahme von 200 Etr. an). Malzkelme M. 4.00, Moostorfstreu M. 1.80, Spelzen spreu M. 1.30, Sesamkuchen M. 5.25, Rapskuchen M. 5.75, Chilisalpeter per Februar 9.25950, Rüböl im Detail M. 51.00, Malz geringes per Ctr. M. 8.50 übrig. Frankfurt, 6. Dezbr. Viehmarkt. Angetrieben waren 379 Ochsen, 29 Bullen, 364 Kühe, Stiere und Rinder, 268 Kälber, 624 Hämmel, 26 Schweine. Die Preise stellten sich pro 100 Pfd. Schlachtgewicht. Ochsen 1. Qual. M. 63—65., 2. Qual. M. 56—59., Bullen 1. Qual. M. 42— 44., 2. Qual. M. 34—36., Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 54—56., 2. Qual. M. 42— 47., Kälber pro 1 Pfd. Schlachtgewicht: 1. Qual. 60-62 Pf., 2. Qual. 50— 54 Pf., Hämmel 1. Qual. 50 53 Pf., 2. Qual. 35—40 Pf., Schweine 1. Qual. 52—54 Pf., 2. Qual. 50— 52 Pf. Frankfurt, 7. Dez. Wochenmarkt. Auf dem heutigen Markt kostete Butter im Centner M. 92—96. Kartoffeln das Malter M. 5—5.50. Eier das Hundert M. 5.50—8. Weißkraut der Centner M. 5—6, Sauer— kraut der Centner M. 9. Zwiebeln der Ctr. M. 5—6. Das Reichs Postamt richtet auch in dlesem Jahre an das Publikum das Ersuchen, mit den Weihnachts- versendungen bald zu beginnen, damit die Packetmassen sich nicht in den letzten Tagen vor dem Feste zusammendrängen, wodurch die Pünktlichkett in der Beförderung letdet. Die Packete sind dauerhaft zu verpacken. Dünne Pappkasten, schwache Schachteln, Cigarrenkisten ze. sind nicht zu benutzen. Die Auf⸗ schrift der Packete muß deutlich, vollständig und haltbar sein. Kann die Aufschrift nicht in deutlicher Weise auf das Packet gesetzt werden, so empfiehlt sich die Verwendung eines Blattes weißen Papiers, welches der ganzen Fläche nach fest aufgeklebt werden muß. Am zweckmäßigsten sind gedruckte Aufschriften auf weißem Papier. Dagegen dürfen Formulare zu Post— des Deutschen Reichs Postgeblets beträgt bis zum Meilen, 50 Pf. auf weitere Entfernungen. Bitte. Zur Christbescheerung für die hiesige Kleinkinderschule wird um gütige Beisteuer an Geld und sonstigen Gaben gebeten. Zum Empfang erklärt sich jede der Unterzeichneten gern bereit. Käthchen Baur. Adele Braden. Johannette Klipstein. Hilda Dieffenbach. Christiane Schmidt. Christiane Werner. Für unsere Armen⸗Anslalten sind folgende Gaben eingegangen, deren Empfang mit herzlichem Dank be— scheinigt wird: A. Hospltal: Frau Scheibel 2 M., Frau Stein in Nieder⸗Wöllstadt 3 M., Frau Rausch für Dienstleistungen der Schwester Kathrine 5 M., Frau Gönner desgl. 10 M., Kaufmann Schwarz desgl. 10 M., Glaser Bieler desgl. 15 M., Frau Oberst v. Henniges in Berlin ein Bild. B. Für das Versorgungshaus: Frau Döring von Gleßen verschiedene Bilder zum Aufhängen in den Zim mern der Anstalt, Dekan Meyer desgleichen 2 Bilder. C. Für die Stadtarmen: Glaser Bieler 3 M. D. Für die Volksküche: Dekan Meyer 5 M., Kauf⸗ mann Fertsch ½ Centner Reis und ½ Centner Gerste, Beigeordneter Reuß 10 Pfund Mehl, Metzger Blum 4 Pfund Fett, Ungenannt 1 Korb Gemuͤse, N. N. 1 Korb Gemüse, Ungenannt 1 Sack Kartoffeln und 1 Korb Gemüse, M. 2 Körbe Kartoffeln. Für die Volksküche, welche am 3. Januar 1887 er⸗ öffnet werden soll, bitten wir, wie in früheren Jahren, freundlichst um Zusendung weiterer Gaben. Friedberg den 4. Dezember 1886. Für die Armen Commission: Meyer, Pfarrer. Steinhäußer, Bürgermeister. Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg. Donnerstag den 9. Dezember 1886: 12. Cislev. Friedberger Fasttag. Donnerstag Morgens 7 Uhr(Selichoth). Sabbathfeier vom 11. Dezember. Beginn: Freitag Abends 83 Uhr 45 Min. Samstag Morgens 8 Uhr 30 Min. Samstag Nachmittags 3 Uhr 15 Min. Sabbathausgang 4 Uhr 45 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 12. Dezember an Morgens 7 Uhr, Nachmittags 3 Uhr 45 Min. An den Nachwehen von Lungen- und Rippenfell⸗ Entzündungen geht so manches Leben zu Grunde, das noch länger hätte bewahrt werden können, wenn diese Nachwehen mit den geeigneten Mitteln behandelt worden Minna Diegel. Packetadressen für Packet Aufschriften nicht verwendet werden. Der Name des Bestimmungsortes muß stets recht groß und kräftig gedruckt oder ge⸗ Friedberg, 7. Dez. Fruchtpr. Waizen M. 17.00, Korn M. 13.50, Gerste M. 15.00, Hafer M. 12—12.50. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo S 200 Zollpfd. Friedberg, 8. Dez. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.00— 1.10, Eier 1 Stück 8—9 Pf. Grünberg, 4. Dezbr. Fruchtpr. Weizen M. 16.80, Korn M. 13.40, Gerste M. 12 60, Hafer M. 11.00, Erbsen M. 13.30, Linsen M. 21.00. Gießen, 7. Dez. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 1.10— 1.15, Eier 2 St. 13— 16 Pf., Käse per St. 47 Pf., Tauben per Paar M. 0.50 0.65, Hühner per St. M. 0.80— 1.00, Hahnen per St. M. 0.50 bis 1.00, Enten ver Stück M. 1.00— 1.40 Gänse schrieben sein. Die Packetaufschrift muß sämtliche Angaben der Begleitadresse enthalten, zutreffen denfalls also den Frankovermerk, den Nachnahmebetrag nebst Namen und Wohnung des Absenders, den Vermerk der Eilbestellung ꝛe., damkt im Falle des Verlustes der Begleitadresse das Packet auch ohne dieselbe dem Em— pfänger ausgehändigt werden kann. Auf Packeten nach größeren Orten ist die Wohnung des Em⸗ pfängers, auf Packeten nach Berlin auch der Buch— stabe des Postbezirks(C., W., So. ꝛc.) anzugeben. Zur Beschleunigung des Betriebes trägt es wesentlich bei, wenn die Packete frankirt aufgeliefert werden. Das Porto für Packete ohne angegebenen Werth nach Orten wären.(So starb erst vor Kurzem ein hervorragender Staasmann, Graf B., an den Folgen elner derartigen Entzündungskrankheit.) Zu den besidewährten Mitteln, die Residuen von Lungen- und Rippenfell- Entzündungen zu besettigen, gehört aber anerkannter Maßen der Gebrauch der Sodener Mineralquellen, beztehungsweise der aus den wirksamsten dieser Quellen gewonnenen Sodener Mineral⸗Pastillen, welche unter offizieller ärztlicher Con⸗ trole des königl. Sanitätsraths Herrn Dr. W. Stöltzing angefertigt, den Patienten und Reconvalescenten überall durch die besten Apotheken à 85 Pf. per Schachtel zu⸗ gänglich gemacht werden. 4594 4593 Heilträftige Wirkung und Wohlgeschmack sind in keinem Liqueur so vollkommen vereinigt, als in Widtfeldt's Magenbehagen. Niederlage u. A. bei W. Bernbeck. Oeffentliche Bekanntmachung. Heinrich Anton Groh, Landwirth von Nieder Rosbach, ist wegen Verschwendung entmündigt worden. Rechts— geschäfte mit demselben können rechtsgültig nur durch seinen Curator, Heinrich Jost VI. von Nieder-Ros bach, abgeschlossen werden. Friedberg den 3. Dezember 1886. 55 Großherzogliches Amtsgerlcht Friedberg. 90 Sellheim. *——— * Versteigerung. Donnerstag den 9. Dezember, Nachmittags 3 Uhr, werden auf dem Güterboden der Main⸗Weser⸗Bahn 2 Pack Säcke öffentlich meistbietend versteigert. Friedberg den 7. Dezember 1886. Königliche Güter-Expedition. 5 Rauber. itlich versendet Anwelsung zur Rettung von — 2 8 N 2 5 T S Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. 2 5 5 runksucht 84603 Herzberger. Letzt. beseitigt nach d. berühmt. Met 0 hode des Dr. v. Brühl, mit, auch ohne Vorw. M. Falkenberg, Berlin, Frieden- strasse 105. 100te gerichtl. gepr. Atteste.(H. 17321.) Ein braves, reinliches 9 77 a wichtig. Die Ursachen des Stotterübels und Dienstmädchen dessen naturgemäße Hetlung; nebst die Krank— heiten der Sprache und ihre Heilung von auf Petritag zu miethen gesucht. Näheres zu erfragen bel der Exp. d. Anz. 4580 genannten Einleger ausgestellt werden (Preis 3 Mark.) Aufgebot. a Nachstehende Einlagebücher des Mathildenstifts Fried— erg: 1. Nr. 6233 auf 24 Mark und den Namen„Christine Lang in Bruchenbrücken“ lautend, Nr. 6989 auf 170 Mark und„Die Vormundschaft über Wilhelm Birkenstock zu Assenheim“ lautend, Nr. 9412 auf 747 Mark und„den Augustiner⸗ schulfonds Friedberg“ lautend, sind abhanden gekommen und ergeht auf Antrag der seitherigen Inhaber an dritte Personen die Aufforderung, im Termine Dienstag, 25. Januar h Vormittags 9 Uhr, etwaige Rechte und Ansprüche an die erwähnten Einlagen geltend zu machen, als sonst unter Ausschluß dieser Rechte die fraglichen Bücher für rechtlich werthlos erklärt und statt deren neue Bücher auf den Namen der oben 2.* 3. Friedberg am 4. Dezember 1886. Für Stotternde? Spracharzt Gerdis, Bin Een am Rhein. (3545.) Holzversteigerung. Dienstag den 14. d. Mts., Vormittags 10 Uhr an⸗ fangend, sollen im Gettenauer Gemeindewald versteigert werden: 4 Eichen Stämme, 1,91 Festmeter haltend, 106 Lärchen- und Kiefern Stämme, 1637 Centimeter Durchmesser und 5—17 Meter Länge, 56 Fest⸗ meter haltend, 8 Raummeter Kiefern-Rundscheid-, 14 Raummeter Knüppel⸗ und 105 Raummeter Reisholz. Die Zusammenkunft ist auf der Holzwlesenschneise bei Steinfurthswiese. Gettenau den 7. Dezember 1886. Großherzogliche Bürgermeisterei Gettenau. Muth. Sandsteinbruch. Mauersteine zu Schicht- und Fundamentmauer liefert zu billigstem Preise 4600 eee F. M. Fleisch. 4601 Veilchen- Seife, Rosen- Seife in vorzüglicher Qualität empfiehlt à Packet 40 Pf. Apotheker Fr. Jos. Lühn. Eine Wohnung zu v (3 Stück) 4588 ermiethen. G. Gröninger. von 5 Kilogramm 25 Pf. auf Entfernungen bis zehn ö . 1 a No 1 machen. 3 lustafell dt, daß 1 Uige 1 Nittela, deter ——— Hubmission auf Erd-Arbeiten. In der Zusammenlegungssache von Erbstadt sollen die Erd und Böschungsarbelten an Wegen, Neudämmen und Gräben, veranschlagt auf 4122 Mark 63 Pf., ver. geben werden. Kostenanschlag, Zeichnungen und Submissionsbeding⸗ 1 sind auf dem Büreau des Unterzeichneten einzu— ehen. Unternehmer, welche auf diese Arbeit reflektiren, wollen ihre Offerten schriftlich oder mündlich im Termine Samstag den 11. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, in dem biesigen Rathhause abgeben. Erbstadt am 7. Dezember 1886. Der Buüͤrgermeister Seip. 8 ware 8 0 7 5 2 Sersteigerungs-Anzeige. Mittwoch den 15. Dezember er., Vormittags 9 Uhr, will der Unterzeichnete wegen Aufgabe der Oekonomie folgende Gegenstände in seiner Hofralthe öffentlich ver— steigern lassen: 3 Pferde, darunter 2schwere u. 1 leichteres, 3 zweispännige Oekonomiewagen mit vollständigem Zu— behör, 1 Ackerwalze, verschiedene Pflüge und Eggen, 1 Fruchtfegemühle von Schubert in Dresden, mehrere Pferde⸗ und Kubgeschirre, 1 zweispänniges Chaisen— geschirr, Ketten, Fässer, Bütten und noch viele andere landwirthschaftliche Geräthschaften, sowie Stroh, Spreu, elrea 300 Centner Grummet und eirea 800 Centner Dickwurz. N 1 auf Schuldschein à 4½0, von prima Bürgen und Darlehensnehmer gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Anz. Schlafröcke in großartiger Auswahl. . Schulhof. 4597 Bremen. Mit den neuen Schnelldampfern des Norddeutschen Lloyd kann man die Reise von Bremen nach Amerika in 9 Tagen Näheres bei dem General-Agenten Chr. Emil Derschov, Offenbach a. N., und dessen Agenten Isidor Schulhof, Friedberg, N. Spiegelbherger in IEutzbach. machen. 1231 Lilionese, gegen Sommersprossen, Leberflecken ꝛc., 1/1 Fle. 3 M., ½ Fle. M. 1.50. Or.⸗Extract, f 4 sofort Bartspuren bei i e 10 Damen ꝛe., 15* N A Fle. M. 2.50, Chines. Haarfärbemittel, zum Färben der Haare, ½ Fle. M. 2.50, ½ é Fle. M. 1.25 Bart-Pomade, zur schnellen Förderung des Vart⸗ wuchses, auch zum Kopfhaarwuchs anwendbar. ½ Dose 3 M., ½ Dose M. 180. Eau Athenienne, beseltigt das Ausfallen der Haare, befreit den Kopf von den lästigen Schinnen und erzeugt elnen starken, kräftigen Haarwuchs, à Fle. M. 1.50. Rothe& Co., Berlin. Depot bei K. Oberhöfer, Friedberg. 4227 Ein leichtes Pferd, i ö 4535 u jeder Arbeit willig, steht zu verkaufen be l Frlebberg. G. Schudt. entfernt in Seide-, Gloria-, Zanella- und Alpaka-Stoffen, stets zu den billigsten Regenschirme Pianinos, Flügel getroffener Auswahl von über 100 5jährige Garantie. volle Garantie dafür, dass die gesp J arnamans U. anerk. 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Netscher war erbötig, Zu geben, was ihm nöthtg; Er rief:„Wie wohl ist mir!“ Verfolgte eiligen Schrittes Der empfangenen Karte Spur; Jetzt sieht das liebe Söhnchen Grad' aus, wie ein Varönchen— Und zahlt in Raten nur: uerren-& Kuaben-Auzüge. Aleberzieher, Schlaf-Rücke und Kaisermäntel Herrenkleiderfabrik von M. Netscher. 5 9805 Laden. 4592 8 AN Kindern en wird auf Petritag gesucht. Näheres bei der Exp. d. Anz. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Binder nage. ——— Betreffen Nacht im Betreffen De W Di 5 1881) gew trage der e Verzug auc vom Ort erwarten w J. November 0 — 2 Feld⸗ und zeichneten Ausloosung 3 Seffen Heinrich; wegen V. geschäf fte mit seinen Curate abgeschlosf sen riedbe. Groß!