Aundels. Aändstehtk der endeilt edenbeit ebst deren erl. ealiurt d. tertich/ wir 8 0 Die 72„ vor- . Windeit. mit Geld puhneset, V. Theis dt L äsche, itznadell, 10. Kaisersttaß Beltledern 1886. Donnerstag den 9. September. J 106. Oberhessischer r. Wird hier und in Bad⸗-Nauheim Montag, Mittwoch 9 17 75 11 975 8 Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Donnerstag und n 5 Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. An die Bewohner Friedbergs und der Umgegend. 0 5 9 0 Zur Feier des Geburte K. Hoheit des Großh 8 Zur Feier des Geburtstages S. K. Hoheit des Großherzog wird Sonntag den 12. September d. J., Nachmittags 5 Uhr, ein Festessen im Hötel Trapp dahier stattfinden, zu welchem die Bewohner der Stadt Friedberg und der Umgegend hierdurch freundlichst eingeladen werden. Auswärtige, sowie solche hiesige Einwohner, welchen die in Umlauf gesetzte Liste etwa aus Versehen nicht zukommen sollte, werden gebeten, bis zum 10. l. Mts. ihre Anmeldung im Hötel Trapp zu bethätigen. Die Bewohner der Stadt Friedberg werden ersucht, durch Schmücken ihrer Häuser zur Feier des Tages mitzuwirken. Im Auftrag des Comité's: Friedberg den 5. September 1886. Dr. Braden, Kreisrath. 9 1 93 1 Amtlicher Theil. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat dem Vorstande der Heilanstalt für Kranke zu Lauterbach die Erlaubniß ertbeilt, zur Gewinnung der Mittel für ein neu zu erbauendes Krankenhaus im Herbst d. J. eine weitere Verloosung von Gebrauchs- und Luzusgegenständen zu veranstalten. Es dürfen hierbet nicht mehr als 2000 Loose à 50 Pf. ausgegeben werden und soll auf 10 Loose mindestens 1 Gewinn von nicht unter 50 Pf. Werth fallen. Der Vertrieb der Loose im Großherzogthum ist gestattet. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat der Assekuranz Compagnie Mercur in Bremen die nachgesuchte Erlaubniß zum Geschäfts betrieb im Großherzogthum Hessen auf Widerruf ertheilt, nachdem dieselbe sich durch die von ihnen abgegebene Erklärung den nachstehenden Bedingungen unterworfen hat: 1. Daß die Gesellschaft von jeder Veränderung der bei der Zulassung gültigen Statuten bei Verlust der Coneession dem Großberzoglichen Ministertum des Innern und der Justiz alsbald Anzeige macht, auch sich verpflichtet, über ihre Gese ftsverhältnisse jede in Bezug auf die Interessen des Großherzogthums verlangt werdende A f 2. Daß die Gesellschaft sich verpflichtet, einen Hauptagenten für das Großherzogthum Hessen, welcher in diesem Staate seinen Wobhnsitz bat, zu bestellen und herzoglichen Ministerium des Innern und der Justiz namhaft zu machen, durch diesen sowie die übrigen Agenten ordnungsmäßige Büc betreffenden höheren Polizeibehörden, auf deren Verlangen, jederzeit zur Einsicht vorlegen zu lassen. 3. Daß die Gesellschaft in allen auf lichen Rechtsstreitigkeiten zwischen der Gesellschaft und Versicherten aus dem Großherzogthum Hessen als Klägerin und Beklagte vor den Großher und Akten führen und solche äft nimmt und zwar, sofern die Gesellschaft als Beklagte ersche je nach der Wahl des Versicherten entweder bei dem Gerichtsstand ihres Gener herzogthum oder des Agenten, welche Versicherung vermittelt hat. Diese Verpflichtung hat die Gesellschaft in jeder für einen Versiche erzogthum auszustellenden Versicherungspoliee ausdrücklich auszusprechen 4. Daß die Gesellschaft die Verpflichtung übernimmt, die Namen der Person Besorgung von Geschäften für die Anstalt im Großherzogthum H ssen beauftragt, sowie jede Veränderung, welche in diesen Aufträgen eintritt, sonder se selben, binnen 14 Tagen in der Darmstädter Zeitung bekannt zu machen, sowie auch alle wichtigeren 2 ekanntmachungen, insbesondere den jährlich diese Zeitung einzurücken, und zwar den letzteren so voll g, daß derselbe jedenfalls aus einer Vermögensübersicht(Verzeichniß der Aktiva und 0 2 lichen Form, Generalbilanz) und einer Uebersicht über Einnahmen und n der Gesellschaft während des letzten Jahres nach den üblichen Hauptrubrike a und Verlusteonto), sowie einer summarischen arstellung de m verfloss Jabr im Großherzogthum betriebenen Geschäfte beste 5. Daß die Gesellschaft ich verpflichtet, jährlich den Verwalt sbericht, den Rechn sabschluß und die G ralbilanz der Gesellschaft, sowie eine Uebersicht ihres Geschäftsbetriebs im Großhe gthum er Justiz einzusenden. Hessen an das Großherzogliche Ministerium des Innern 102 zuf von Obstbäumen zur Herbstpflanzung. Friedberg den 6. September 1886. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. Von verschiedenen Seiten ist der Wunsch ausgesprochen worden, es möge ein gemeinschaftlicher Ankauf von Obstbäumen zur Herbst— pflauzung in diesem Jahre stattfinden. Um nun festzustellen, ob ein solcher gemeinschaftlicher Bezug überhaupt zu Stande kommt, laden wir Sie ein, in Ihren resp. Gemeinden bekannt zu geben, daß eine Betheiligung an diesem Ankauf unter Bekanntgabe etwaiger Wünsche bezüglich der Zahl, Sorten, Reifezeit, Verwendung ꝛc. bei Ihnen bis zum 20. 1. Mts. zu erfolgen habe. Die bei Ihnen eingehenden Anmeldungen wollen Sie uns unter Angabe ob und event. wieviel Obstbäume Ihrerseits für die Gemeinde gewünscht werden, bis spätestens zum 25. l. Mts. übermitteln, da spätere Anmeldungen nicht berücksichtigt werden können. Schließlich bemerken wir noch, daß der projectirte Ankauf nur für den hiesigen Kreis stattfinden soll und Herr Landwirthschaftslehrer Hannemann dahier, welcher zu jeder gewünscht werdenden Auskunft gerne bereit ist, den Ankauf ꝛc. vermitteln wird. Ur. Braden. Betreffend: Gemeinschaftlicher Ank 5 5 1155 395 88 2 N i 88 Betreffend: Den Rundgang der Wiesenvorstände im Oetober 1886. Friedberg den 7. September 1886. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nach Artikel 7 der Wiesenpolizeiordnung ist im Monat October der Wiesengang von den Wiesenvorständen unter Zuziehung der Feld⸗ schützen und Wiesenwärter vorzunehmen. Wir beauftragen Sie deßhalb, dieselben hierzu baldigst aufzufordern und die über den Wiesengang aufzunehmenden Protokolle bis längstens zum 1. November l. J. anher vorzulegen. In diesen Protokollen haben die Wiesenvorstände, was Sie denselben noch besonders eröffnen wollen, hauptsächlich folgende Punkte aufzunehmen: 8. 5 ö 1. Ob die Anordnungen, welche Sie bei dem im März. J. vorgenommenen Wiesengang getroffen haben, befolgt worden sind und welche nicht. 2. Welche Anordnungen von den Wiesenvorständen zur Beseitigung der bei dem diesmaligen Wiesengang vorgefundenen Mängel von Ihnen getroffen worden sind oder vorgeschlagen werden; hierbei wird den Wiesenvorständen besonders empfohlen, ihr Augenmerk namentlich auch auf die Reinigung der Wiesen von Gestrüpp, Gesträuch, Moos ꝛc.; auf die Entfernung der Herbstzeitlosen, des Erdauswurfs aus den Be- und Entwässerungsgräben, auf die Verebnung der Maulwurfshügel u. dergl. und auf die Unterhaltung der Be- und Entwässerungsgräben zu richten und hierbei nach den bestehenden Bestimmungen zu verfahren. 3. Verbesserungsvorschläge in Bezug auf größere Wiesenfluren, namentlich solche, zu deren Ausführung das Wiesenculturgesetz vom 7. October 1830, Regierungsblatt Seite 365, Anwendung findet. 5 f 5 be N Zu Nr. 2 erläutern wir, daß Sie in der Regel, insofern kein besonderer Anstand vorliegt, jedem der betreffenden Wiesenbesitzer speziell eröffnen wollen, welche Mängel der Wiesenvorstand vorgefunden hat und daß diese Mängel binnen der vom Wiesenvorstand zu beinen Frist so gewiß zu beseitigen wären, als sonst die nöthigen Herstellungen, auf Kosten der Säumigen angeordnet würden. Nach fruchtlosem Köken der gesetzten Frist wollen Sie nach Anhörung des Wiesenvorstandes weitere Anträge stellen. Jedenfalls ton die von Ihnen getroffenen Anord- nungen in den von Ihnen einzusendenden Protokollen einstweilen zu erwaͤhnen. Das Protokoll über den Rundgang ist von allen Theiluehmern zu unterzeichnen. War ein Mitglied des Wiesenvorstandes verhindert, am Rundgange Theil zu nehmen, so ist dies am Schlusse des Prutosods zu bemerken. Sollte der Wiesenvorstand, der außer dem Großherzoglichen Bürgermeister oder Beigeordneten, mindestens noch aus zwei Orts: einwohnern, welche Wiesen besitzen, oder solche zu benutzen oder zu verwalten haben, bestehen soll, nicht mehr vollständig sein, so wollen Sie den a. 1 1 4 J„ 0 91* 9A 1 Nos or Ne 118 1* Gemeinderath wegen Ergänzung des Wlesenvorstandes vernehmen und uns die Anträge des Gemeinderathes in besonderer Verhandlung vorlegen. 11 s Dr. Braden. — Betreffend: Sterblichkeitsstatistik. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Wir erinnern diejenigen von Ihnen, welche sich noch mit der Einsendung der Todeszeugnisse und Sterbfallszählkarten an Großherzog— liches Kreisgesundheitsamt Friedberg im Rückstande befinden, an die sofortige Erledigung. Friedberg den 7. September 1886. Bürgermeistereien des Kreises. Dr. Braden. Betreffend: Vertilgung der Kleeseide. Friedberg am 7. September 1886. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. Wir haben in Erfahrung gebracht, daß in neuester Zeit auf Feldern und Wiesen die Kleeseide vielfach und zwar in beträchtlicher Ausdehnung sich zeigt und sehen uns veranlaßt nachstehend das Reglement vom 6. August 1876 in Erinnerung zu bringen. Wir empfehlen Ihnen die hiernach vorgefchriebenen Ermittelungen eintreten zu lassen und unter Bezeichnung der Ihrerseits angeordneten Maßregeln uns eventuell demnächst Anzeige zu erstatten. Dr. Braden. Reglement zum Schutze der Felder und Wiesen gegen die Verbreitung der Kleeseide für den Kreis Friedberg. Mit Zustimmung des Kreis-Ausschusses des Kreises Friedberg und mit Ge— nehmigung Großberzoglichen Ministeriums des Innern vom 4. August laufenden Jahres zu Nr. M. d. J. 16658 werden für den Kreis Friedberg zur Vertilgung der Kleeseide nachstehende Vorschriften erlassen: 1. Zum Schutze der Felder und Wiesen gegen die Verbreitung der Kleeselde wird in jeder Gemeinde des Kreises vom Gemeinderathe eine Commission von 3 beziehungsweise 6 Mitgliedern(je nach der Größe der Gemarkung) alljährlich zu Johannis auf 1 Jahr gewählt; die Bildung der Commission wird unter Nennung der Mitglieder in der Gemeinde publleirt. 2. Die Commission hat die Aufgabe, zu ermitteln, ob sich in der Gemarkung Kleeseide vorfindet und wird hierin von den Feldschützen unterstützt, welche bei Strafe gehalten sind, jeden einzelnen Fall des Vorkommens von Kleeseide in der Gemarkung der Commission sofort anzuzeigen. Hat die Commission irgendwo in der Gemarkung Kleeseide entdeckt, so macht sie sofort dem Bürgermeister Anzeige davon, indem sie zugleich die zur Einschränkung resp. Ausrottung der Kleeseide er— forderlich scheinenden Maßregeln demselben vorschlägt. 3. Zur Erfüllung ihrer Aufgabe wird die Commission verpflichtet, 8 Tage nach allgemeiner Beendigung der Getreide-Erndte die neuen Klee- und Luzernefelder auf Kleeseide zu untersuchen und diese Untersuchung in Zwischenräumen von höchstens 14 Tagen während der Monate August, September und Oktober und ebenso im Frübjabre von Mitte Mat an mehreremale zu wiederholen, auch auf jede etwaige Anzeige von Sesten der Feldschützen, oder irgend welcher anderer Personen von dem Vorkommen der Kleeseide Untersuchung der betreffenden Stellen eintreten zu lassen. Ebenso wie die Felder sind die Wiesen, Raine, Gräben, Böschungen ꝛc. von der Commission zu besichtigen, da die Kleeselde hier häufig auf den verschledenen Klee— arten, auf Ginster, Quendel, Heidekraut, Wicken ꝛc. vorkommt. Ueber den Nund— gang der Commission in der Gemarkung ist ein Protokoll von derselben aufzunehmen. J. Ist dem Bürgermeister von der Commission das Vorhandensein von Klee— seide auf irgend einer Stelle der Gemarkung angezeigt, so gibt derselbe sofort dem Naturalbesitzer der Fläche auf, die von der Commission in Vorschlag gebrachten Maßregeln zur Einschränkung resp. Ausrottung der Kleeseide spätestens innerhalb 6 Tagen in Anwendung zu bringen und führt dieselben, falls nicht innerhalb der festgesetzten Zeit Seitens des Naturalbesitzers der Verfügung entsprochen worden ist, mit öffentlichen Mitteln auf Kosten des Betreffenden aus. Die Commission wacht darüber, daß die von ihr vorgeschlagenen Maßregeln nichtig und ordnungsmäßig befolgt werden. Außerdem macht der Bürgermeister von dem Auftreten der Klee— seide in der Gemarkung dem Kreisamt Anzeige, welches im Laufe des Herbstes oder Frühjahrs die von dem Kreis- Husschuß für diesen Zweck zu erwählende Commission nach den von der Kleeseide heimgesuchten Distrikten sendet, damit sich dieselbe von den zur Vertilgung der Kleeseide angeweadeten Maßregeln überzeugen kann. Dem Kreisamte ist über das Resultat der Inspeetion von Seiten der letztgedachten Com— mission Bericht zu erstatten. 5. Die Maßregeln zur Einschränkung resp. Ausrottung der Kleeseide sind folgende: Zeigt sich die Kleeselde nur an einer oder an einzelnen kleinen nicht über ein Meter im Durchmesser betragenden Stellen und in einer durchschnittlichen Ent— fernung derselben von mindestens 15 bis 20 Metern, so werden die betreffenden Stellen in einem etwas größeren Umkreise auf etwa 20— 25 Centimeter tief(je nach Beschaffenheit des Bodens) sorgfältig umgegraben, so daß nirgends eine Spur von Klee sichtbar bleibt.— Finden sich im weiteren Verlaufe nach Ausführung dieser Maßregel wieder neue Stellen mit Kleeseide oder zeigt sich letztere überhaupt bald in größerer Aus dehnung und Menge als eben angeführt, so daß eine Einschränkung derselben durch bloses Umgraben der betreffenden Stellen von sehr zweifelhaftem Erfolge zu bleiben verspricht, so ist das ganze Feld in einer Tiefe von mindestens 12-15 Centimeter umzupflügen. Es bleibt der Commission überlassen, an Stelle des Umgrabens auch das Verbrennnen der betreffenden Kleeseldestellen mit Stroh, welches zur Beschleunigung und sicheren Wirkung des Verfahrens vorher mit Petro— leum getränkt wird, als Vertilgungsmittel anzuordnen. Unter allen Umständen ist aber die Vertilgung der Kleeseide vor deren Blüthe bezw. Samenbildung vorzunehmen. 6. Gegenwärtiges Reglement wird innerhalb des Monats Juli jeden Jahres, nach welchem die Kleeselde in der Gemarkung aufgetreten ist, in der Gemeinde öffentlich bekannt gemacht und so lange aufrecht erhalken, bis nachweislich jede Spur von Kleeseide in der Gemarkung verschwunden ist. Friedberg den 6. August 1876. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Trapp. c Bekanntmachung. In Gemäßheit der Instruction vom 2. September 1875 zur Ausführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Durchschnittspreise der nachbemerkten Artikel für den Monat August 1886 sich folgendermaßen für den Centner berechnen: Hafer M. 6.75, Heu M. 2.75, Stroh M. 2.25. Friedberg den 7. September 1886. Großherzogliehes Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Deutsches Reich. Friedberg, 8. Sept. Gestern Abend 8 Uhr traf S. K. H. der Großherzog mit dem Erbgroßberzog, den Prinzessinnen Irene und Alix und dem Prinzen von Schleswig-Holstein mit großem Gefolge hier ein. In der Be— gleitung der allerhöchsten Herrschaften befanden sich General v. Westerweller, Oberst v. Herff, Oberstlieutenant Wernher und die Hofdame Freiin v. Grancy Nachdem die allerhöchsten Herr— schaften am Bahnhofe von Kreisrath br. Braden dem General v. Schwarzkoppen, Major Römheld, sowie den Commandeuren der hier und in der Umgegend liegenden Regimenter empfangen worden waren, fuhren sie durch die reichbeflaggten Straßen unter enthusiastischen Kundgebungen seitens des Publicums in das Großherzogliche Schloß. Nach Ankunft daselbst wurde alsbald die Fahne des 116. Regts. mit militärischen Ehren dem Kriegsherrn übergeben. Zu der hierauf folgenden Hof-Tafel war Kreisrath Dr. Braden zugezogen worden. Um 9 Uhr fand sodann ein Fackelzug statt mit darauf— folgender Serenade, ausgeführt durch die Se— minaristen, den Liederkranz, den Musikverein, den Turnverein unter Direction des Seminar— lehrers Schmidt und durch die Kapelle des 116. Regts. unter Direction des Musikdirectors Krausse. Das Hoch auf S. K. H. brachte Bürgermeister Steinhäußer aus, der Großherzog sprach mit huldvollen Worten seinen Dank aus, worauf die Musik„Heil unserm Füͤrsten Heil“ spielte. Der Zug bewegte sich sodann wieder zurück in die Stadt. Darmstadt. Postpersonalnachrichten. Ver— setzt sind der Postinspektor Gerke von Darm— stadt nach Arnsberg behufs Uebernahme einer Postrathsstelle, der Postinspektor Meyer von Frankfurt nach Darmstadt, der Ober-Postsekretär Seelgen von Lüdenscheid nach Darmstadt, der Postsekretär Lauer von Offenbach nach Köln be— hufs Uebernahme einer Ober-Postsekretärstelle. In den Ruhestand treten der Ober Postsekretär Schulz in Gießen und der Postsekretär Stein— metz in Mainz. — Der großh. Gesandte am Berliner Hofe und Bundesraths-Bevollmächtigte, Wirkl. Geh. Rath Dr. Neidhardt, wird in etwa 14 Tagen zur Uebernahme seiner Amtsgeschäfte nach Berlin zurückkehren. Der Gesundheitszustand des Ge— sandten soll jetzt wieder ein guter sein. Berlin, 6. Sept. Das Fr. J. schreibt: Der Kaiser conferirte heute mit dem Grafen Herbert Bismarck. Der Kaiser hat seine auf heute festgesetzte Abreise nach den Reichslanden verschoben. Der„Reichsanzeiger“ meldet noch nachträglich, daß der Kronprinz vor seiner Ab— reise nach Baiern dem Minister v. Giers einen Besuch abgestattet habe. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ dementirt nach dem Fr. J. die Nachricht, daß die Mächte über die bulgarische Revolution ihre Meinungen aus— getauscht hätten. Auch sei weder in Gastein noch in Franzensbad über den Nachfolger des Füͤrsten Alexander von Bulgarien verhandelt worden. Auch in Franzensbad sei das Thema der bulgarischen Revolution nicht behandelt worden. Die„Nordd. Allg. Ztg.“ will die Richtigkeit der Meldung, daß der Fürst Alexander von der Insurgirung Mace— doniens gesprochen habe, bezweifeln. — Consul Hellwig zu Porto Alegre(Bra— silien), welcher das dortige Berufsconsulat seit seiner Errichtung vor zwei Jahren leitete, ist von dort abberufen, um in das Auswärtige Amt einzutreten. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ veröffentlicht eine Cabinets-Ordre vom 5. September, welche den Reichstag zum 16. September einberuft. Ausland. Großbritannien. London, 7. Sept. Die Botschafter Deutschlands und der Türkei, sowie die Geschäftsträger Italiens, Frankreichs und Oesterreichs hatten gestern eine längere Unter— redung mit Lord Iddesleigh, welcher dann im Laufe des Tages wiederholt mit Salesbury conferirte. Türkei. Konstantinopel, 7. Sept. Die Pforte versandte gestern ein Rundschreiben, um Meinungsäußerungen der Mächte, betr. die neue Wendung der bulgarischen Frage, herbeizuführen. Serbien. Belgrad, 5. Sept. Die pro⸗ visorische Consularconvention mit der Türkei ist gestern unterzeichnet worden. Die Nachricht, daß Serbien beabsichtigt habe, sich bei dem Ein— zuge des Fürsten Alexander in Sofia durch einen Abgesandten vertreten zu lassen, wird in Re⸗ gierungskreisen als vollständig erfunden bezeichnet. Bulgarien. Sofia, 6. Sept. In einer gestern unter dem Vorsitze des Fürsten Alexan— der abgehaltenen Versammlung von Vertretern aller Parteien wurde die gegenwärtige Lage Bulgariens berathen. Es wurde eine Commis— sion ernannt, bestehend aus Stambulow, Rados— lawow, Karawelow, Geschow und Stoilow, welche mit Rußland und den übrigen Mächten über die Lösung der gegenwärtigen Krisis verhandeln soll. Die Regierung theilte dem russischen Consul den Entschluß des Fürsten, abzudanken, mit und erklaͤrte, daß sie für dieses Opfer Garantien für die innere Unabhängigkeit Bulgariens verlangen müßte. Eine Occupation dürfe nicht stattfinden. Die Verfassung müsse aufrecht erhalten bleiben. Rußland könne einen General als Kriegsminister entsenden, zu der inneren Reorganisation der Armee jedoch nur bulgarische Offiziere verwen— den. Der Consul telegraphirte hierüber nach Petersburg. gena der Kaiß 5 wüͤn bu Geor bherzo des verm russi Zar nich nur sond an n Thr W. Best Batz schw lung wor für Ui mu und Chi auf ö Pol gew ind K — — —— — — Sept. officiell dem Zaren und dem Sultan seine Ab— Fürst Alexander gab heute dankung bekannt. Die dem Füͤrsten ergebenen Offiziere traten 5 einer vertraulichen Besprech— ung zusammen. Da sich der gestrige Minister— rath nicht über die Bildung einer provisorischen Regierung einigen konnte, wurde beschlossen, den Fürsten zu ersuchen, die Mitglieder für die pro— visorische ern zu bezeichnen. Die gestrige Notablen-Versammlung sicherte allen an der e Betheiligten Straflosigkeit zu. Nekludow und Bogdanow werden Alexander an die Landesgrenze begleiten. Anläßlich seiner Abreise werden große Ovationen vorbereitet. Alexander besuchte gestern die Kasernen und das Lager, legte den ihn umgebenden Offi— zieren wiederholt die Nothwendigkeit seiner Ab— reise dar und ermahnte dieselben, einig zu bleiben und der neuen Ordnung der Dinge ihre Dienste zu widmen. Rußland. Petersburg. Es verlautet jetzt 5 Bestimmtheit, daß der mehrfach in der Presse ls russischer Anwärter guf den bulgarischen Thron a Herzog Alexander von Oldenburg von der russischen Regierung oder besser gesagt vom Kaiser Alexander persönlich für diese Stelle ge— wünscht wird. 70 der dritten Geschlechtsstufe Russe,(als Enkel des Prinzen Peter Franz Georg, des Onkels des jetzt regierenden Groß— herzogs von Oldenburg, der mit der Tochter des russischen Kaisers Paul, Katharina Paulowna, vermählt war), ist er ganz und gar mit seinem russischen Vaterlande verwachsen und dient dem Zaren mit rückhaltloser Hingebung und? Treue, nicht wie viele Russen, welche in dem Zaren nur die Verkörperung des Vaterlandes sehen, sondern mit wirklicher persönlicher„ an dessen Person — 7. Sept. Das kaiserliche Paar, der Thronfolger und die Großfürsten Georg und Wladimir sind gestern zu den Best⸗Litowsk abgereist. Amerika. Chicags. Die Anarchisten Juhl, Batzel und Klath, die in Chicago wegen schwörung zur Verübung ungesetzlicher Hand— lungen verhaftet wurden, sind in Freiheit gesetzt worden, da die eingeschüchterten Zeugen sich fürchten, gegen dieselben Zeugniß abzulegen. Der Ursprung der Dynamitbomben ist in einer Walz⸗ mühle zu Brazil, Indiana, ermittelt worden, und der Verbleib der Bomben wurde bis nach Chicago verfolgt. Seit der Bomben-Explosion auf dem Haymarketsquare in Chicago ist die Polizei mit der Jagd na ich Anarchisten beschäftigt gewesen, und inzwischen wurden 500 Einbrüche in drei Monaten verübt. Aus Stadt und Land. 2 Friedberg. Am 6. Sept. fand die ziemlich gut besuchte erste Generalversammlung des hiesigen evange⸗ Manövern nach Ver⸗ ö 1 lüschen Stadtkirchebauvereins in dem gütigst zur Ver— fügung gestellten großen Rathhaussaale statt. Der Vor⸗ sitzende, Professor Dr. Weiffenbach, begrüßte die Anwesen⸗ den und erstattete sodann einen Rechenschaftsbericht über die Geschichte des Vereins seit seiner Entstehung im Mai 1885 und über die von dem Vorstand seither unternom— menen und zunächst weiter beabsichtigten Schritte. Be— richterstatter wies hin auf die sehr günstige eee! die der Verein in Friedberg und Umgegend gefunden habe und hoffentlich in noch eufekeen mz finden werde, er verlas das von ihm im 2 luftrag des Vorstan— des entworfene Cireular an die Großh. Dekane und Krelsschulinspeetoren, worin sämmt! iche evang. ee und Lehrer des Landes zum Beitritt, t aufgefordert werden, ist glückli anlagen und der und durfte einkge bereits eingelaufene sehr freundliche Antworten von Dekanen mittheilen, und er bertchtete endlich von den in diesen Blättern wiederholt mitgetheilten Besuchen hervorragender Architeeten behufs eingehender Besichtigung unserer Stadtkirche. Das von Professor von Schmidt aus München nach Berathung mit den an— deren Architeeten entworfene und persönlich überbrachte Gutachten über den baulichen Zustand der Stadtkirche und die nothwendigen Reparaturen an derselben kam zur Verlesung. Dasselbe gipfelte in dem techutsch genau begründeten Vorschlage, Querschüff und Chor bis auf die Fundamentsohle abzubrechen und von da mit verstärktem Fundament den Ne umbau zu führen. Die Kosten für diesen Neubau und die sonst nötbigen Reparaturen werden von Prof. von Schmidt in Uebereinstimmung mit Baumeistet Schwarze von Oppen— beim auf 150,000 Mark berechnet. Dieser schwierigen Aufgabe gegenüber empfiehlt der Vorsitzende Namens des Vorstandes ein Besonnenhelt mit Energie verbundenes Vorgehen und als die zunächst einzuschlagenden Wege: 1) verstärkte Anregung der privaten Woblthätigkeit in und außerhalb unserer Stadt, 2) die Inanspruchnahme der Mithilfe der hiesigen kirchlichen Fonds, 3) das An gehen des Groß. Ministeriums und der Landstände um einen Zuschuß, ähnlich wie bei Oppenheim, 4) Anklopfen bel den städtischen Behörden und bei öffentlichen Stif tungen u 5) Aufnahme eines Kapitals durch die evang. Kirchengemeinde. An den Bericht schloß sich die Rechnungsablage seitens des Seminarlehrers Wahl, wo nach sich die Mitgliederzahl des Stadtkirchen bauvetelns auf eirea 300 und der Vermögensstand auf die Summe von 1800— 1900 Mark beläuft. S.⸗L. Wahl berichtete so— dann noch ausführlicher über die oben erwähnten, während der Abwesenheit des Vorsitzenden erfolgten Besuche der Architeeten Schwarze aus Oppenheim, Schmidt aus Wien und München und Schäfer aus Darmstadt. An der sich weiter anknüpfenden lebhaften und eingehenden Diseussion betheiligten sich Kirchenrath Baur,(der aus dem Gut— achten des Kreisbauamtes vom Jahre 1884 nähere Mit— theilungen machte, aus denen sich eine weitgehende Ueberein— stimmung der beiderseitiger Gutachten ergab), Dr. Trapp, Baumetister Ruths, Assessor Seriba, Kaufmann Kümmich, Kaufmann Dörr, Faatz sen., Gerichtsschreiber Weber u. a. Außer der Besprechung und Gutheißung der von dem Vorsitzenden in Aussicht genomme Wege und Maßnahmen, lieferte die Disecussion auch weitere dankens— werthe Winke, z. B. bezüglich einer zu veranstaltenden Lotterie, ferner über die Art der Herbeischaffung oder Aufnahme von Kapitalien, auch über die Nothwendigkeit, die einzelnen Mitglieder des Landtages für unsere Kirchen bausache zu interessiren und zu gewinnen. Die Stim mung der Versammlung war eine sehr animirte und ge— dgl., enen hobene und der Vorsitzende konnte daher mit dem Aus dr bester Hoffnungen für die Zukunft die Sitzung schlteßen. w. Bad⸗-Nauheim, 6. Sept. Bei der heute statt⸗ gehabten Gemeinderathswahl wurde von 429 Wablberech— tigten durch 312 abgestimmt, die Betheiligung war also eine ziemlich starke. Es wurden gewählt Oekonom P Stoll II. mit 256 St., Zimmermeister F. W. Schmidt mit 189 St., Kaufmann R. Knieriem mit 153 St. und Schreinermeister J. Fisch l. mit 146 St. Die übrigen Candidaten waren Konr. Meyer. Heinr. Fritz, Fr. Deuring und P. Euser II., welche 139 resp. 125, 108 und 99 Stimmen erhielten. 29 Stimmen waren zersplittert und ungiltig. b. Grünberg, Uhr entlud sich bier ein starkes Erde war rasch wie mit einer weißen Decke überzogen. Das Obst hat fach schwer gelitten; die Feldereseenz cherweise größten Theils dahelm. Allerlei. Sept. Heute 2 vsel München, 6. Se Vergangene Nacht gegen 12 Uhr brach in dem von n Gefangenen besetzten Zuchthause in der Vorstadt Au ein erhebliches Feuer aus, durch welches der Dachstuhl und die Anstaltskirche vollständig zerstört wurden Die Entstehungsursache des Feuers ist noch unbekannt. Verunglückt ist Niemand. Brüssel. Ein furchtbares Hagelwetter ging am 3. Sept. Nachmittogs in ganz Belgien nieder und richtete unerhörte Verwüstungen an. Die Schlossen hatten vielfach eine Dicke von de lo Centimetern; der öffentlichen Garten Obstbäume und beschädigten viele Häuser. kommen Nachrichten über furchtbare Ueberschwemmungen. Vom Meere Stürme sie vernichteten einen großen Theil der Provinz Verheexungen und werden gewaltige Aus gemeldet. Neapel, 5. Sept. Die Cholera hat in dem nahe gelegenen Torre Annunzkata ihren Einzug gehalten und ist sofort mit großer Heftigkeit aufgetreten; innerhalb 24 Stunden erkrankten dreißig und starben achtzehn Personen. Handel und Verkehr. Friedberg, 7. Sept. Fruchtpr. Waizen M. 16.50 Korn M. 13.75- 14.00, Gerste M. 12. Hafer M. 12.50 bis 13. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo 200 Zollpfund. Friedberg, 8. Sept. per Pfd. M. 1.05— 1.30, Grünberg, 4. Sept. Fruchtpr. Weizen M. 17.10, Korn M. 13.70, Gerste M. 12.00, Hafer M. 11.20. Gießen, 7. Sept. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 1.15— 1.30, Eier 1 St. 5—6 Pf., Käse per St. 4— 8 Pf., Tauben per Paar M. 0.50 0.60, Hühner per Stück M. 0.80— 1.00, Hahnen per Stück Buttermarkt. Butter kostete Eier 1 Stück 6 Pf. M. 0.50— 0.80, Enten per Stück M. 1.20- 1.60, Ochsen⸗ fleisch per Pfund 62—64 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 52 56 Pf., Schweinefleisch 54-60 Pf., 50 66 Pf., Kalbfleisch 46—50 Pf., 100 Kilo M. 46.00, Zwiebeln per Ctr. M. 46. Frankfurt, 6. September. Fruchtbericht. Hiesiges Weizenmehl Nr. 0 M. 31.50-32.50, Nr. 1 M. 27— 28, Nr. a M. 8 Nr. 3 M. 23— 24, Nr. 4 M. 17 bis 17.50, Nr.. 15-6, Milchbrod⸗ und Brodmehl im 851 M. 1 norddeutsches und westfälisches Hammelfleisch Kartoffeln per Weizenmehl Nr. 00 M. 21.50—21.75. Roggenmehl(hles.) Nr. 0 M. 22.50— 23.50, Nr. 0% M. 21.50—22.50, Nr. 1 M. 18— 19, Nr. 2 M. 16— 16.50. Weizen ab unserer Umgegend M. 16.50— 16.75, fret Bahnhof hier M. 17— 17.25, fremder nach Qualität M. 17 bis 19.25. Roggen hiesiger M. 13.50 13.75, Königsberger M. 14.25, Nieolajeff M. 14, Bulgarischer M. 13.75. Gerste, Brauerwaare M. 13.50— 14.50, do. zu Mahl- zwecken M. 11.50. Hafer, mittel M. 12— 12.50, prima M. 12.50— 13. Raps M. 21.25— 21.75. Mais(miged) M. 11.50, geschrotener M. 13. Heu per Ctr. M. 2.50 bis 2.75, Stroh M. 2— 2.25. Erbsen M. 18. Wicken M. 14.50—- 15. Roggenkleie M. 4.50. Weizenkleie M. 4— 4.25(bei Abnahme von 200 Ctr. an). Malz⸗ keime M. 4.20. Moostorfstreu M. 1.30, Spelzenspreu M. 1.20. Sesamkuchen M. 5.40, Rapskuchen M. 6 bis 6.25. Rüböl im Detail M. 48. Frankfurt, 6. Sept. Viehmarkt. Der heutige Markt war mit 369 Ochsen, 30 Bullen, 417 Kühen, Stieren und Rindern, 269 Kälbern, 189 Hämmeln und 131 Schweinen befahren. Preise stellen sich pro 100 Pfd. Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. M. 64—66, 2. Qual. M. 56-60, Bullen 1. Qual. 44— 46, 2. Qual. 32—36, [Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 54—56, 2 Qual. M. 42— 45, Kälber pro 1 Pfd. Schlachtgewicht: 1. Qual. 60-65 Pf., 2. Qual. 50— 55 Pf., Hämmel 1. Qual. 59—60 Pf., 2. Qual. 50—55 Pf., Schweine 1. Qual 5557 Pf., 2. Qual. 53—54 Pf. Homburg, 7. Sept. Marktpreise. Kartoffeln (neue) per Malter M. 4—5, per Gescheid 8—9 Pf. ö Nachmittag gegen Hagelwetter. Die Eier per Stück 6 und 7 Pf., M. 1.30, 2. Qual. M. 1.25. Wasserwärme der Usa: Mittags: 190 Reaumur. Mittags: 190 Neaumur. Walter Jsraelitischer Bottesdienst in Friedberg Sabbathfeier vom 11. September 1886. Butter per Pfd. Qual. 7. September September Beginn: Freitag Abends 5 Uhr 45 Min. Samstag Morgens 8 Uhr. Samstag Nachmittags 4 Uhr. Sabbathausgang 7 Uhr 10 Min. Zur Feier des Geburtstages Sr. Königl. Hroßberzogs findet Sonntag den 12. 1 Morgens 10 Uhr, ein liturgischer Gottesdienst statt. Wochengottesdienst von Sonntag den 12. September an Morgens 6 Uhr, Abends 6 Ubr 55 Min. 7——. 1 Große Trabrennen am 11. und 12. September, Mittags 3 Uhr, auf der Rennbahn am Forst⸗ haus zu Frankfurt a. M. Näheres durch die Plakate Hoheit des Sept 3437 506.) Die Obstbaumschule 12. 7* von Ernst Lüttich in Oberursel am Taunus empfiehlt in großer Auswahl kräftige, gutbewurzelte Obst Hochstämme und! Zwergobst Stämme in allen Formen. Perschtebene erste Preise in Frankfurt a. M. 887 und Berlin 1885. Cataloge gratis u. franeo.(H. 63919.) Kihzhüte und Kappen, Negenschirme 2 billigst bei 5 1 C. Kalbfleisch. 3332 chuhwagaren Spier 6. 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Tagesordnung: 1) Geschäftsbericht. 2) Bericht des Ausschusses über die Prüfung der Bilanz pro 30. Juni 1886 und Entlastung des Vorstandes. 3) Beschlußfassung über die Verwendung des Reingewinns. 4) Ergänzungswahl des Ausschusses. Nach dem Statut treten aus dem eee die Herren Lehrer Alt und Peter Södler II. und sind dieselben wieder wählbar. Steinfurth den 7. September 1886. Huber, Bürgermeister Für den Ausschuß: 3429 Huber, erster Vorsitzender. Landwirth.s Ausstellung zu Offenbach a. M. am 18., 19. und 20. September, Lehrer verbunden mit einer Verloosung. Gesammtwerth der an Mk. 6000.—. Loose a 1 Mk. zu beziehen durch die General-Agentur 2. F. Ohnacker, Darmstadt und sämmt— lichen Looseverkaufsstellen. 3410 Sädtische au; 4 Werkschule In III IX im 1 Wintersem. 2. No Auskunft u Programm kostenlos d. d. 20941 Direction beginnt Vorcurgus 4. 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Verwandten, Freunden und Bekannten widmen! wir hiermit die schmerzliche Mittheilung, daß unser innigstgeliebter Gatte, Vater, Schwiegervater, Großvater und Urgroßvater Herr Georg Fritzel) 5 zu Schwalheim 9 im Lebensjahre nach längerem Leiden ver- gangene Nacht 11½,ʒ Uhr sanft dem Herrn ent⸗ schlafen ist. 8 5 Schwalheim am 8. September 1886. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet statt Freitag den 0 10. September 1886, Nachmittags 1 Uhr. 3425 N 9. können zum 15 Oetober aus der Kirchenkasse 0 0 en 1 en heim v. d. H. gegen hypothekarische Sicherheit verliehen P t N 0 lst werden. 1 0 d* n 2 U f 7———— Rodheim v. d. H., 6. September 1886. für Lefaucheux⸗ und Centralfeuer billigst bet ö Verantw. Red.: Carl Bindernagel. 3421 Der Kirchenvorstand. 3434 Carl Damm, Usagasse. Druck und Verlag von Carl Bindern age Hierzu eine Beilage von C. Mos qu a in Hildesheim, Provinz Hannover, N 1 1 beneg! betreff lichen nimmt herzogt aus zust von. selben, diese 2 lichen und V verpflle Hessen Bett bring die! 0 8 in b. bon Justr b. S. Zu d pit quart Maj bega Gefo durc stadt blos, Stat den e Schu von