* I 886. Dienstag den 8. Zuni. g 67. berhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwo 3 7805 e e 5 ö e Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. i 5 Amtlicher Theil. Betreffend: ee Wen und Krankenversicherung der in land- und forstwirthschaftlichen Fried Heng den 5, N Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Ein Schriftchen, verfaßt von Dr. W. Zeller, Großherzoglicher Regierungsrath in Darmstadt, verfolgt den Zweck, die Kenntniß des Reichsgesetzes vom 5. Mai 1886, betr. die Unfall- und Krankenversicherung der in land- und forstwirthschaftlichen Betrieben beschäftigten Per— sonen, dessen demnächstiges Inkrafttreten zu erwarten steht, in faßlicher Weise zu erleichtern und dadurch zur richtigen Ausführung desselben beizutragen. Wir empfehlen Ihnen, das Werkchen auf Kosten der Gemeinde anzuschaffen. Dasselbe ist für 1 M. 50 Pf. in der Buchhandlung von Carl Bindernagel dahier zu beziehen. l Dr. Braden. Bekanntmachung. In Gemäßheit der Justruction vom 2. September 1875 zur Ausführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Durchschnittspreise der nachbemerkten Artikel für den Monat Mai 1886 sich folgendermaßen für den Ceutner berechnen: Hafer M. 7.25, Heu M. 3.90, Stroh M. 2.75. Friedberg den 5. Juni 1886. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Deutsches Reich. abstimmung gegen die Stimmen der Polen, des achtstündiger Debatte über die irische Verwalt— Darmstadt. Prinz Franz Joseph von Centrums und der Freisinnigen genehmigt. In ungsbill wurde die Discussion auf Montag ver— Battenberg, der Bruder des Fürsten Alexander dritter Lesung wurde das Gesetz betr. den Ver-Ttagt. Im Laufe der Debatte erklärten Pease von Bulgarien, ist in Begleitung des Dr. Langen— kehr auf den Kunststraßen angenommen. und Mailton: Liberale, deren Absicht bezüglich buch 27. Mar aus Varna in Constantinopel ein— Hamburg, 4. Juni. n Wie der„Ham der Abstimmung zweifelhaft gewesen sei, würden getroffen. burgische Correspondent“ berichtet, ist Erzbischof für die zweite Lesung der Home Rule-Bill stimmen. — Der Notar Dr. Sieglitz zu Oppen— Dinder gestern zum Besuch des Fürsten Bismarck Italien. Rom Der„Moniteur de Rome“ heim wurde zum Notar in Bingen ernannt. in Friedrichsruh eingetroffen. mmeldet aus Cettinje, der Fürst von Montenegro Der Ministerialkanzlist Eichentler wurde auf M ũ nchen, 3. Juni. König Ludwig ist habe einen Bevollmächtigten nach Rom gesandt, Nachsuchen, unter Anerkennung seiner Dienstes nach dem„Fr. Journ.“ gestern Nacht von Lin⸗ behufs Abschlusses eines Concordats mit dem in den Ruhestand versetzt und demselben das derhof in Hohenschwangau eingetroffen. Der Vatican, welches bezweckt, die Diöcesanautonomie Ritterkreuz 2. Kl. des Philippsordens verliehen, Cabinetssecretär v. Schneider wurde vom König der montenegrinischen Katholiken zu sichern. der prov. Lehrer an dem Gymnasium zu Darm- seiner Stellung enthoben und dem Finanz“ Spanien. Madrid. Der Impercialꝰ ver⸗ stadt Dr. Lindt zum definitiven Lehrer, der prov. ministerium zugetheilt. Sein Nachfolger ist noch öffentlicht eine den fremden Botschaftern am Lehrer an dem Gymnasium zu Worms Sammet nicht bestimmt. 18. Mai zugestellte Note worin der Sultan zum definitiven Lehrer und der prov. Lehrer an Ausland. von Marokko gegen das Einlaufen euxopälscher der Realschule zu Oppenheim Heil zum defini— Oesterreich-Ungarn. Wien, 4. Juni. Schiffe in marokkanische Häfen ohne Zollämter tiven Lehrer ernannt. Der Zollausschuß berieth den Petroleumzoll und protestirt und hervorhebt, die Schiffe würden — Postpersonalnachrichten. Angestellt sind nahm mit 13 gegen 11 Stimmen die Negier⸗ 5 ien Gefahren neden dae daß sie der Postpraktikant Mascher in Darmstadt als sungsvorlage mit einem Amendement den Roh- deßhalb e 185 80 n. Postsecretär, sowie die Postassistenten Löwer in petroleumzoll auf 2 fl. zu erhöhen, an. 5 Türke. oustan 1 5. Juni. Die Gießen und Schubert in Mainz als Postassisten—— 5. Juni. Das Abgeordnetenhaus nahm Pforte constatirt in einem Circular, daß Griechen⸗ ten. Ernannt ist der Postsecretär Riedel in debattelos das Uebereinkommen mit Deutschland e e e Darmstadt zum Oberpostsecretär. Versetzt sind: bezüglich der Gewährung gegenseitigen Armen- sich für die 70 8980 ie 3 177 der Postsecretär Fuldner von Darmstadt nach rechtes an. Menger und Genossen interpelliren N Jo e 5 Rumäni 10 0 Düsseldorf, der Postsecretär Schwarz von Mainz über Excesse in Laibach anläßlich der Enthüllung dem türkischen 5 die N keistbegünstigung zu nach Leipzig, die Obertelegraphenassistenten Moos der Gedenktafel für Anastasius Grün.. e e 55 115 5 0 2 von Darmstadt nach Worms, Zöller von Worms Schweiz. Bern. Der Bundesrath ermäch— 1255 0 11 6 10 a 8150 95 85 5 nach Darmstadt, Henkel von Darmstadt nach tigte den Vertreter der Schweiz in Bukarest zum and hei officie F Mai i f 1 5 s Handelsvertrags mit Rumänien Blokade aufzuheben, und befahl der Flotte, sich Mainz und Maurer von Mainz nach Darmstadt. Abschluß eines H N rags e halten, die griechischen Gewaͤsser zu i i f j l f G 5 be 2 a 0 2 5 8 1 Berlin, 4. Juni. Der Kaiser ist mit der auf Grundlage der Meistbegünstigung unter Vor e 21 W Gesandte ae Großherzogin von Baden und dem Großherzog behalt der Ratifikation, 3 f. 5 1775 zurückzukehren von Sachsen-Weimar gestern von Babelsberg Belgien. Brüssel, 4. Juni. Heute begann. Petersbur 25 Juni Das herber zuräcgrkehet. Mil dem Beffaden des vor dem Eeschwarenengeniche der Poeneß aden Jonnal de St. Petersboug“ schreiöt, daß Prinzen Wilhelm, welcher an einer heftigen den Advokaten de Juisseaur als Herausgeber 15 Maße bes Ministers 5 Gier 8 rn litt, geht es bedeutend besser. und gegen Mahen eee ene nichts bestimmt sei— Die Aufhebung der Blokade le verlautet, wird der Prinz sich wahrschein-[du peuple“. 33 5 105 f N el n lich nach Berchtesgaden 8 Magna 1 825 Frankreich. Paris, 5, Juni. In der Feist 1 dung ae e e 8155 um seine völlige Wiederherstellung abzuwarten. heutigen Sitzung eutschied der Minist iat gegen n 8 8 1 — 3. Juni. Der Consularvertrag zwischen] den Antrag der Commission für die Aus weis— N 33 New ⸗ Mork Der Streik der Deutschland und Rumänien ist heute hier unter- ungsvorlage, wonach die Ausweisung 1 5 11255 Pferdebahnbediensteten ift nunmehr durch eine zeichnet worden. meine und obligatorische sein soll, und beschloß, 85 andi vollständig beendet 2 — 4. Juni. Die Branntweinsteuer-Com-nur einem Autrage zuzustimmen, wonach die erständigung vollständig be f 5 5 a 7 1 mission lehnte in der heutigen zweiten Lesung Ausweisung der directen Prätendenten full hen Aus Stadt und Land. 7 den§. 1 der Vorlage ab, womit die ganze Vor- der Regierung aber dee 5 115. Friedberg, 2. Juni. In Rain wen lage gefallen ist, und beschloß Erstattung eines übrigen Prinzen den Aufenthalt in Frankreich fan ee eee e e ee 1„ f f N— 1 9 0 0 8* D 0 2 schriftlichen Berichts an das Plenum durch Spahn. zu versagen. f 0 Jun; Pas begrüßend und die Anwesenheit des Ehrengastes Kreisrath —*. Der Bericht soll am 22. Juni festgestellt werden. G roßbritan e London, 5 Juni. Das Dr. Braden besonders hervorhebend, eröffnete der Praͤ⸗ 1 gu 116.— 4. Juni. Das Abgeordnetenhaus ge- Unterhaus hat gestern nach achtstündiger Debattefssident Polizelrath Haas um 10% Uhr die Sitzung und 22 nehmigte nach unerheblicher Debatte in dritter[die Berafhung der Home-Rule-Bill auf heute eonstatirte, daß 36 Vereine anwesend, 5 an g 1 5 ö 12 5 27. Mor je⸗ 0 zfähig wäre. In den geschäftlichen Mitthell— Lesung den Gesetzentwurf über die nassauische vertagt. In der Debatte 8 1 8 ae die— A e e ue u i 8 Gesindeordnung.— 5. Juni. Die Gesetze be- jenigen, welche dae Schicksa 2 50 1 1 deten, nahm der Präsident vorerst Gelegenheit der 1 züglich der Anstellung von Lehrern für Posen und Händen hielten, auf, die ernsten Wige ihres sammlung mitzuthellen, daß durch Vereinbarung der Re 5 50 0 7 FN 1 5* 873 8 Verbande Subver 90 Westpreußen wurden in der zweiten und Schluß J[Votums wohl zu bedenken.— 5. Juni. Nach! gierung und Stände dem Verbande eine Subventkon von ann, r 500 Mark zuerkannt sei, welche Summe zu Agitatkons⸗ zwecken verwendet werden soll. Ausdrücklich bemerkt Redner, der Verein will und soll den Boden der Selbst⸗ hulfe nicht verlassen, vielleicht aber könnte man in der Bewilligung dieser Subventlon eine Billigung des Vor— gehens der Vereine, eine Anerkennung der segensreichen Thätigkeit erblicken. Der Präsident hebt hervor, wie dern um die Landwirthschaft Hessens hochverdlente Mann, Ge⸗ heimerath Dr. Jaup, auch hier wieder hervorragenden Antheil genommen, eine fordernde Institutlon zu stützen und genanntem Herrn der wohlverdiente Dank gebühre, den die Versammlung dadurch bethättgen wolle, Geheime— rath Dr. Jaup telegraphisch zu bitten, die Ehrenmitglied— schaft des Vereins anzunehmen, was durch einstimmigen] welcher vor Beschluß auch sofsrt ausgeführt wurde. Ein zweites l Telegramm begrüßte die zugleich in Kiel tagenden nor⸗ dischen Genossen; daran anknüpfend mahnt Redner, Prä⸗ sident Haas, nochmals, sich eng aneinander zu schließen, Genossenschaften jeder Art, Oostverwerthungsgenossen— schaften, wie solche schon in Darmstadt besteht, nament— lich aber Molkereigenossenschaften zu gründen, von welcher bereits 12 bestehen und von Molkerel⸗Instruktor Weck brodt durch Rath und That unterstützt werden. Auf Holstein hinweisend, wo die kleineren und größeren Mol⸗ kereien wie Pilze aus der Erde schießen, hebt Redner die Gefahr für unseren Markt hervor. Wir schließen uns stand ein großes Feuer; mehrere Orte waren fußhoch unter Wasser, betrleb war unterbrochen. Häuser sind eingestürzt und der Bahn⸗ Amerikanischen Pa i 24. Mal von St. Thomas nach Hamburg;„Albingla“, von Westindien kommend, Schistalewegang der Postdampfschiffe der Hamburg⸗ etfahrtactiengesellschast.„Hungaria“, 25. Mal in Hamburg ange⸗ daß das Balkenwerk unter Thurmspitze der Kreuzkirche in Brand ge man vermuthet, daß das Fe Revolverschüsse geradezu abschlachtete, geizigen Manne für vom Brüsseler Schwurgericht zu 15 arbeit verurtheilt worden. Breslau, 6. Juni. dem Kupferble tanden ist, welcher während des heftigen der Nacht von Donnerstag zum Frestag in Thurmspitze eingeschlagen hatte. angestrengt an der Löschun denselben im Laufe des Tages Brüssel. einigen ebende Frau mit weil seine Laufbahn im W Rom, 4. Juni. Von gestern Mittag sind in Venedig 32 Personen an erkrankt und 21 Personen gestorben, Erkrankte; in Bari sind 2 Personen erkrankt Zwei gestern in Florenz vorgekommene und laufene Erkrankungsfälle wurden f erklärt. Gestern Abend wurde bemerkt, chmantel der rathen war; uer durch den Blitz ent— Gewitters in die äußerste Die Feuerwehr arbeitet g des Brandes und hofft man bewältigen zu können. Der belgische Advokat dan der Smissen, Monaten seine von ihm getrennt klarer Ueberlegung durch mehrere sie dem ehr— ege war, ist Jahren Zwangs- Mittag bis heute der Cholera darunter 16 früher „5 gestorben. tödtlich ver— ür sporadische Cholera diesem Ausspruch gern und ganz an, wollen aber auch die Thatsache nicht verschweigen, daß sich der Markt für Holstein'sche Butter schon bis Halle, Magdeburg und Cassel erstreckt, trotz der großen Nahe Hamburgs. Darum ihr Landwirthe beherzigt die Worte und denkt an den Rübenbau! Die Versammlung wird ferner mit der neuen Ankaufsmethode bekannt gemacht, wonach den Vereinen ein Tagespreis notirt und am Schluß des Jahres in Form eines Rabattes eine Rückvergütung ge⸗ währt wird, welche die Verwaltungskosten der Vereine zu decken im Slande sein soll. Der zweite Punkt der Tages- Vorlage der Verbands rechnung pro 1885/86 auf; hervor- 1000 fl. S. Nr. 33 85 90, S. 569 Nr. 32 50 76, S. S. 1342 Nr. 64, S. 1555 Nr. 16 93, zuheben ist daraus der Verbleib eines Bestandes don 5580 Mark 42 Pf. Bei Anfragen und Mittheilungen bittet Oberverwalter Stahl in Kloppenheim die Ankaufs⸗S. 38 56, S. 2559 Nr. 53 91, S. 2774 Nr. Nr. 49 87, S. 3214 Nr. 92, S. 3281 Nr. zeit für Kraftfuttermittel von 6 Monaten auf 4 Monate zu verringern und führt aus, wie sehr diese Futtermittel bei schlechten und kleinen Aufbewahrungsräumen leiden können, wie außerdem für eine solche lange Zeit dem Käufer auch oftmals mit Aussicht auf die zu erboffende Ernte der Ueberblick fehlt. Diese Bitte wird künftig seitens der Ankaufscommission Berücksichtigung finden. August Detweiler macht auf den schwankenden Phosphor- säuregehalt des Thomasschlackenmehles aufmerksam, welcher von 12 bis 200% vartirt; die Mabnung dieses Dünge— mittel, sowie überhaupt alle, durch Einschickung sachge— mäßer Proben untersuchen zu lassen, zeigt auch hier wieder einmal ihre volle Berechtigung. Gutsbesitzer! Dr. Heidenreich in Affolterbach spricht sich in seinem aus⸗ führlichen Referat über Versicherungswesen für die Aus⸗ gabe von Fragebogen an die Versicherten aus, um Wünsche und Mängel zu ermitteln, hebt hervor, daß die Magde burger Versicherung berechtigten Wünschen entgegen kommt, ist aber dessen ungeachtet der Ansicht, den bestehenden Ver⸗ trag zu kündigen und bittet daher die Delegirtenversamm—⸗ lung am Schluß eine Resolution anzunehmen, aus welcher folgende Punkte hervorzuheben:„Die Delegirtenversamm- lung beauftragt die Verbandsleitung vor dem 1. October 1887(nicht 1886) den mit der Magdeburger Feuerver, sicherung bezw. dem Versicherungsverband„Mittelrhein“ abgeschlossenen Vertrag zu kündigen, eines weiteren Ver⸗ trages wegen, behufs Aus bildung des Versicherungswesens aber mit der Magdeburger Feuerversicherung bezw.„Mittel— rhein“ in Verbindung zu kreten.“ Die Resolution wurde angenommen. Der mit Spannung erwartete Vortrag des Professors Dr. Wagner in Darmstadt mußte leider aus⸗ fallen, da der Genannte geschäftlich verhindert war zu erscheinen. Molkerei Instruktor Weckbrodt hielt dafür eine Vorlesung über Molkerelgenossenschaften mit beschränktem und vollem Betriebe, deren Inhalt zur Genüge darge— than, wie irriger Aasicht man noch über die Kosten solcher Anlagen sein kann. Es würde sich empfehlen, die Zahlen durch ein kleines Flugblatt dem landwirthschaftlichen Pub⸗ likum nochmals klar vor Augen zu führen, die Ueber⸗ windung des Widerstandes wäre dann wohl leichter. Kurz vor zwei Uhr hatte die rege und, durch die enorme Gewandtheit ihres Präsidenten, höchst anregende Sitzung ein Ende. Ein gemeinschaftliches Mahl hlelt aber die Genossen noch lange bel fröhlicher Arbeit zusammen, und hoffentlich hat auch dies nicht wenig dazu beigetragen Samen auszustreuen für künftige„relchere“ Ernten. Grünberg, 3. Juni. Heute Vormittag um 10 Uhr entlud sich hier ein heftiges Gewitter, in dessen Verlauf der Blitz in den Stall des Schuhmachers Trinkaus in „den Höfen“ einschlug und daselbst 3 Kühe tödtete. Darmstadt, 5. Junf. Gestern ist es gelungen, den Burschen, welcher jüngst in Pfungstadt ein Ver⸗ brechen gegen die Sittlichkeit verübte, in der Person des Taglöhners Jaxt dahier zu ermitteln. Wie man hört hat das Pfungstädter Mädchen mit Bestimmtheit erklärt, daß Jaxt derjenige sei, welcher die Mißhand—⸗ lungen an ihm ausgeübt hatte. Allerlei. Nordhausen, 4. Juni. Zwischen Herreden und Höchstedt(Landkreis Nordhausen) üst abermals ein Wolken⸗ bruch niedergegangen. Mehrere Häuser sind eingestürzt; verschiedene Brücken, darunter eine größere eiserne, wurden fortgeschwemmt. Herzberg am Harz. Das Gewitter am 1. Juni hat hier großes Unheil angerichtet. In Bartolfelde ent⸗ S. 1313 Nr. 21, Verloosung. Oesterreichische 100 fl.⸗Loose Serten⸗ und Gewinn ⸗Zlehung vom 1. Juni zahlung am 1. Sept. 1886. 143 435 669 822 825 1313 1342 1555 2266 2287 2559 2774 2806 3214 3281 3639 3659 3676 3965. à 150000 fl. S. 3532 Nr. Nr. 47 à 10000 fl. à 5000 fl. ordnung weist den Finanzbericht und dle umfangreiche S. 140 Nr. 40, S. 435 Nr. Serien: Nr. Gewinne: 32 à 20000 S. 3676 Nr. 50, S. 104 Nr. 37, S. 140 Nr. 1911 Nr. 74, S. 2266 Nr. 19 25, 5. Nr. 48 52 64, S. 3532 Nr. 5 C1 93, S. 48 100, S. 3965 Nr. 26 52 6171 96 à alle übrigen in obigen Sersen enthalten von 18647 1886. Heim— 91 104 140 1911 1961 3300 3532 S. 3281 Nr. 34 fl. S. 569 9965 Nr. 91 S. 3532 Nr. 16, S. 3965 Nr. 81 à 2000 fl. 40, S. 3659 Nr. 40 91, S. 435 825 Nr. 90, 2287 Nr. 19 38, S. 2806 18, S. 3300 3639 Nr. 41 400 fl. Auf en Nummern entfällt der geringste Gewinn von je 100 fl. Handel und Verkehr. Friedberg, 5 Juni. Buttermarkt. per Pfd. M. 0.95— 0.05, Eier 1 Stück 5 gr. 11 Pf. Butzbach, 5. Juni. Wochenmarkt. per Pfd. M. 0.90— 0.95, Käse per Pfd. (Eier 1 Stück 5 Pf. Gießen, 5. Juni. Auf dem heutigen Butter per Pfd. M. 0.90— 0.95, Eier 2 Butter kostete Pf., 2 Stack Butter kostete 45— 46 Pf., Markt kostete Stück 9 Pf., Käse per St. 5—8 Pf., Tauben per Paar M. 0.50—0.75, Hühner per Stück M. 1.00— 1.40, Hahnen per Stück IR. 1.00— 1.80, Enten per Stück M. 1.50— 1.80, Ochsen⸗ flelsch per Pfund 62—64 Pf., Kuh⸗ 52—56 Pf., Schweinefleisch 54— 60 Pf., 50—66 Pf., Kalbfleisch 40—48 Pf., 100 Kilo M. 3 208.60, Zwiebeln per Ctr. Kirschen per Pfund 30— 40 Pf. Frankfurt, 4. Juni. heutigen Heu- und Strohmarkte waren 15 fahren. M. 2.30— 2.80. Butter der Centner M. 85— 87, toffeln per 100 Kilo M. 3.50—5, Malteser per Centner M. 12. Frankfurt, 4. Eier das Hundert M. 4.50—5. Juni. 28.50, Nr. 2 M. 25— 26.50, Nr. 4 M. 17-18, Nr. 5 M. und Brodmehl im Verband M. 49— 53. mehl Nr. 0 M. 23.50— 24.50, Nr. 0/1 im Detail M. 50. als auf den echten Scheinen. Vorder⸗ und Rückseite ist heller. hellblau. Noten sind nicht gleichlautend, sondern ve rothen Nummern auf der Rückseite sind ni sondern mit einem Pinsel aufgetuscht. ungenau. dem echten sich oval danstellt. breit als hoch. den Namen„v. Koenen“ ist auf also konvex, gebogen. Wochenmarkt. Fruchtbericht. Welzenmehl Nr. 0 M. 31.50— 33.50, Nr. 1 M. 27 bis Nr. 3 M. 23— 24.50, Milchbrod⸗ Norddeutsche und westfällsche Weizenmehle Nr. 00 M. 23—24. Roggen; 21.50 bis 22.50, Nr. 1 M. 19.50— 20.50, Nr. 2 M. 17. Roggen⸗ kleie M. 4.50—4.75, Weizenkleie M. 4.30 per Centner (nur bei Abnahme von 200 Ctrn. an). Moostorfstreu prima M. 1.30, Spelzenspreu M. 1.60 per Ctr. Rüböl 15— 16.50. und Rind fleisch Hammelfleisch Kartoffeln per M. 7.50—8., Wagen ange— Der Centner Heu kostete M. 3.— 8.30, Stroh Kar⸗ M. Es kursiren falsche 100-Mark⸗Reichsbank⸗ noten. Dieselben sind an Folgendem kenntlich; 1) Die Buchstaben der Strafandrohung unter dem rothen Con— trolstempel sind etwas zufammengedrängt und größer Die blaue Färbung der 2) Die am oberen Rande der Kehrseite eingedruckten Ziffern sind größer, als bei den echten und braunroth statt hellroth. Die Farbe der Banknoten ist fast immer weißlichgrau statt 3) Das Wasserzeichen fehlt den falschen Noten und der Druck der Strafandrohungen ist schlecht, auch der des Adlers ist undeutlich. Die Nummern der falschen Die cht aufgedruckt, 4) Die Aus⸗ führungen der Schraffirungen, Muster und Reliefs sind Der obere Kretszierstrich in dem„H“ bei dem Worte„Hundert“ ist beinahe zirkelrund, während er auf Das„R“ in dem Worte Reichsbank ist auf den nachgemachten Scheinen mehr Der Aufstrich vom„v“ zum„K“ in den falschen Noten nach Außen, also konkav, bei den echten aber nach innen, rschieden. Auf dem Hiesiges in Hamburg angekommen;„Bohemia“, 26. Mal von Hamburg nach New Pork;„Suevia“, 15. Mal von New⸗ Vork, N. Mai in Hamburg angekommen;„Lessing“, 7. Mal von New-Pork nach Hamburg;„Hamonia“, 16. Mal von Hamburg, 28. Mal in New-Vork ange⸗ kommen;„Rugia“, 29. Mai von New⸗Nork nach Ham- burg;„Bavaria“, 30. Mai von St. Thomas nach Ham⸗ burg;„Wieland“, 20. Mai von New⸗Vork, 31. Mat in Hamburtz angekommen;„Saxonia“, 2. Juni von Ham⸗ burg nach Mexleo;„Hammonia“, 3. Juni von New⸗ Vork nach Hamburg;„Suevia“, 4. Juni von Hamburg nach New Vork;„Westphalla“, 23. Mai von Hamburg, 4. Juni in New⸗Vork angekommen. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 8.: Favoritin. Mittwoch den 9.: Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Hans Heiling. Außer Abonn. Donnerstag den 10.: Lucta. Hierauf: Ballet. Freitag den 11.: Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Demetrius. Hierauf: Die Glocke mit lebenden Bildern. Außer Abonn. Anfang 7 Uhr. Samstag den 12.: Stumme von Portiel. Sonntag den 13.: Alida. Montag den 14.: Trompeter v. Säkkingen. Schauspielhaus. Dienstag den 8.: Gastspiel des Herrn Felix Schweighofer. Zum Erstenmale: Seln Spezi. Gesangsposse in J Akten von B. Zappert. Mittwoch den 9.: Die zärtlichen Verwandten. Vorher: Der zerbrochene Krug. Donnerstag den 10.: Gastspiel des Herrn Felix Schweig⸗ hofer. Zum Erstenmale wiederholt: Sein Spezi. Außer Abonn. Freitag den 11. Regimentstochter. Samstag den 12.: Außer Abonnement. des Herrn Felix Schweighofer. Krieger im Frieden. Hierauf: Zum Schluß: Die Vereins-Schwester. Sonntag den 13.: Vorletztes Gastspiel des Herrn F. Schweighofer. Zum Erstenmale wiederholt: Krieger im Frleden. Wiener Genrebilder. Die Vereins- Schwester. Montag den 14.: Abschteds Vorstellung des Herrn Feliz Schweighofer.'s Nullerl. Außer Abonn. Zehn Gebote für Badende und Schwimmer, welche der Beachtung in weitesten Kreisen zu empfehlen sind, hat der Verein für öffentliche Gesundheitspflege so⸗ eben veröffentlicht. Dieselben lauten: 1) Bei heftigen Gemüths bewegungen bade nicht! 2) Bei plötzlich ein⸗ tretendem Unwohlsein oder dauerndem Uebelbefinden bade nicht! 3) Nach durchwachten Nächten und über⸗ mäßigen Anstrengungen bade nicht, bevor du nicht einige Stunden geruht hast! 4) Nach reichlichem Genuß von Speisen und besonders von geistigen Getränken bade nicht! 5) Den Weg zur Badeanstalt lege in mäßigem Tempo zurück! 6) Bei der Ankunft erkundige dich nach der Tiefe und der Strömung des Wassers! 7) Entkleide dich langsam, gehe dann aber sofort ins Wasser! 8) Springe mit dem Kopf voran ins Wasser, oder tauche wenigstens schnell unter, wenn du das Erste nicht kannst oder magst! 9) Bleibe nicht zu lange im Wasser, zumal wenn du nicht sehr kräftig bist! 10) Nach dem Bade reibe den Körper zur Beförderung des Blutumlaufs, kleide dich Außer Abonn. Hierauf: Ballet. Zum Erstenmale: Verein begleitet diese 10 Gebote mit folgenden Bemerk⸗ ungen: Baden und Schwimmen kräftigt den Gesunden, stärkt die Brust und die Lungen, heilt Blutarmuth und Schwäche der Nerven, öffnet die Poren, befördert das Wachsthum, trägt zur Erzielung eines schönen Körper baues bei. gibt in der Stunde der Gefahr Muth und Entschlossen: heit und bietet die Kraft, zu bringen. beherzigt werden. Einem Ertrinkenden komme sich her. Ertrunkene lege man flach auf die Erde und suche durch sanftes Relben die Athmung wieder herzustellen. Wasserwärme der Usa: 7. Juni Mittags: 170 Reaumur. Walter. 3 Herberge zur Heimath. heute gingen welter ein: Von Photogra Schmittner hier 1 M.; Major Römheld pro März 1 April 3 M., Mai 3 M.; Bürgermeister Wagner in Bruchenbrücken in Folge eines Vergleiches 6 M.; Frau Ducca in Frankfurt 10 M.; Sammlung bei einer ver⸗ gnügten Kindtaufe 4 M. 50 Pf.; Dav. Strauß in Frankfurt 5 M.; Collecte in Ossenheim 82 Pf., Collecte in Bauernheim 1 M.; Colleete in Bönstadt 3 M. 7 Pf. Ferner gingen ein an Naturalien: Von J. Baumeister G. Steinhäußer 1 Sack Kartoffeln; Gg. Schwarz n Echzell 1 Sack Kartoffeln; Oberamtmann Schreg. Gastspiel Wiener Genrebilder. Außer Abonn. rasch an und mache dir eine mäßige Bewegung! Der Das Schwimmen ist niemals schädlich; es 15 1 Anderen Rettung und Hülfe? Baden und Schwimmen ist nicht nur bel 5 heißem, sondern auch bei kühlem Wetter nützlich und heilsam für Körper und Geist, wenn obige Vorschriften man möglichst in den Rücken und treibe ihn durch Stöße vor Das Wasser dringt nicht in die Lunge ein. eee e hier 2 Pfd. Caffee; Bäcker Trumpfheller 12 Pfd. Mehl! kommen;„Gellert“, 13. Mal von New, Vork, 25, Meal 1 0 . 0 * * 5 5 5 1 2 4 Baisersröderhof 2 Sack Kartoffeln. Wir sagen allen Gebern unsern herzlichsten Dank und fügen dle Bitte an, uns auch fernerhin zu unterstützen, damit wir das gute Werk, welches einen so schönen Anfang genommen, auch weiterführen können. Friedberg den 7. Juni 1886. Der Vorstand. J. V.: Dekan Meyer, Vorsitzender. G. Schwarz, Rechner. Geld- Cours. Frankfurt am 5. Juni 1886. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20⸗-Frankenstücke 16. 19 16. 15 do. in ½ 16. 18 16. 14 Englische Sovereings oe Russische Impertales. 16. 72 16. 67 Dueat enn; s 9 0 „meg 9 61 9. 57 Dollars in Golde. ee Israelitischer Gottesdienst in Friedberg Mittwoch den 9. und Donnerstag den 10. Juni 1886. Schebnoth⸗ oder Wochenfest. Beginn: Erster Festtag. Dienstag Abends 7 Uhr 30 Min. Mittwoch Morgens 7 Uhr 30 Min. Nachmittags 4 Uhr. Zweiter Festtag. Mittwoch Abends 9 Uhr. Donnerstag Morgens 7 Uhr 30 Min. Nachmittags 4 Uhr. Festesausgang 9 Uhr 5 Min. n Wochengottesdienst von Freitag den 11. Juni Morgens Uhr. Err Oeffentliche Aufforderung. Die Erben des Philipp Stork II. in Klein-Karben haben die gesammten, zum Nachlasse desselben gehörigen, demselben auch in den Grundbüchern der Gemarkung Groß⸗ und Klein-Karben, Okarben und Petterweil und dem Flurbuche der Gemarkung Rendel zugeschriebenen Immobilien unter sich vertheilt. Dieselben können jedoch bezüglich nachstehender, nach Flur und Nummer näher bezeichneten Items: a. Gemarkung Groß und Klein⸗Karben: VII. 10; VII. 333; VII. 350; VII. 351; IX. 332; XIII. 72; XXVII. 295; b. Gemarkung Okarben: IX. 519; IX. 539; IX. 596; IX. 540; IX. 541; ns; c. Gemarkung Rendel: II. 250; II. 360; II. 463; III. 361; IV. 433; IV. 434; IV. 453; V. 623; VI. 158; IX. 2183 een 8; XIII. 114, 115 XIII. 259; XIV. 64; IV. 450, den Eigenthums nachweis urkundlich nicht erbringen. Es ergeht deßhalb auf Antrag der Erben an Alle, welche Eigenthumsrechte, oder sonstige Ansprüche an diese Grund— stücke zu haben glauben, die Aufforderung, ihre etwalgen Rechte um so gewisser binnen 6 Wochen dahler anzu— melden, als sonst die Looszettel gerichtlich bestätigt werden und der Eintrag in das Mutattonsverzeichniß vetfügt werden wird. Vilbel den 8. Mai 1886. Großherzogliches Amtsgericht. Dr. Seriba. Bekanntmachung. Donnerstag den 10. Juni d. J., Vormittags 10 Uhr, soll auf hiesigem Rathhause das Mähen, Machen und Nachhausfahren des Heues für den städttschen Faselstall an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Friedberg den 7. Juni 1886. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 2285 Steinhäußer. Pferch⸗Versteigerung. Donnerstag den 10. Juni d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen auf biesigem Rathhause 10— 15 Schafpferche öffent⸗ lich meistbletend versteigert werden. Friedberg den 7. Juni 1886. Großherzogliche Vürgermeisterei Friedberg, Steinhäußer. Pfirsichblüthen- Seife von prachtvollstem Wohlgeruch, erzeugt durch ihren starken Glyceringehalt eine zarte, geschmeidige, blen- dendweisse Haut. Vorräthig à Pack., enth. 3 Stück, 40 Pf. bei Apotheker Lühn. 2268 Das Wunderbuch, (6. und 7. Buch Mosis), enthaltend Gehelmnisse früherer Zeiten, sowie das vollständig siebenmal versieglte Buch, versendet für 5 Mark R. Jacobs, Buchhandlung, Mag⸗ deburg.(H. 4159.) Alle Sorten Gelfarben, 1977 2281 1 Heugras-⸗Versteigerungen. Das Heugras von den Großherzoglichen Domanial⸗ wiesen soll in folgenden Terminen versteigert werden: Mittwoch den 16. Juni, von Vormittags 8 Uhr an, bei Gastwirth Steffan zu Echzell aus den Gemarkungen Echzell, Berstädter, Echzeller und Bingenheimer Mark, Bisses, Heuchelheim und Gettenau,. Mittwoch den 16. Juni, von Nachmittags 5 Uhr an, bei Gastwirth Völbel in Berstadt aus den Gemarkungen Berstadt und Echzell(„Auf der Mark“). Donnerstag den 17. Juni, von Vormittags 8 Uhr an, bei Gastwirth Münch in Bingen— heim aus den Gemarkungen Bingenheim, Blofeld, Leldhecken und Reichelsheimer Wald. Bingenheim, 6. Junt 1886. Großherzogliche Oberförsterel Bingenhelm. Daab. Zu verkaufen einen prachtvollen, 6 Monat alten reinen englischen Eber bei Landwirth Friedr. Mütz in Nieder⸗ Erlenbach. Möbel aller Gattungen werden aufpolirt, 28 2264 sowie lackirt, alte umgeändert oder repatirt unter billigster Berechnung von Ch. Schmidt, Schreiner, Usagasse Nr. 255. Auch sind bei demselben Kleider- und Weißzeugschränke, Nachttische, Brandkisten, sowie ganze Ausstattungen billig 2289 zu verkaufen. 2 5 Fr. Beent's Wagen Fabrik, Mainz, Carmelitenstraße 12 und 14, empfiehlt ihr stets reichhalt. Lager aller, Arten Luxuswagen bester Qualität, sowie eine Anzahl gebrauchter Wagen. 2 687 2265 due H) G. Rohloff in Berlin, Flscherbrücke U.. 5 Preis u. Zeichnungen sonde france.& *. 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Carl Bindernagel. — 72 7 4 S 7 1 Für Coufsirmanden empfehle zu äußerst billigen Preisen Hemden, Kragen, Manuschetten, Corsetten, Halsbinden, Hosen⸗ träger, Taschentücher, Krausen, Myrtenkränze. 1108 i K. E nied rich ische Bierhef Frische Bierhefe 2284 empfiehlt Brauerei Müller. Slrohhuüte für Herren, Knaben und Kinder in schöner Auswahl zu äußerst billigen Preisen empfiehlt 1880 Meinr. Diehl, Usagasse. Knabenhut, sehr dauerhaft, von 50 Pf. an. f Ein braver Junge kann in die Lehre treten bei . Jakob Oertel, Sattler und Tapezier, in Nieder⸗Wöllstadt. g 2207 Corsetten K. Friedrich. 1036 verkauft äußerst billig — 5 2 Todesanzeige. l Wir machen hlermit die traurige Mittheilung, 2 daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unsere? innigst geliebte Schwiegermutter, Großmutter, Schwester und Tante 5 Fran Johannes Vorbach Wittwe, geb. Huber, nach kurzem Krankenlager im 80. Lebensjahre heute Nacht 12 Uhr in ein besseres Jenseits abzurufen. 2 Um stille Theilnahme bitten Friedberg den 6. Juni 1886. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Mittwoch den 9. Juni, Nachmittags 3 Uhr statt. 50 Besondere Einladung erfolgt nicht. 8 Blumenspenden bittet man guͤtigst zu unter- lassen. 2271 Danksagung. Allen Denen, die unsere liebe Tante Frau Major Zumhach Wittwe zu ihrer letzten Ruhestätte geleiteten oder dieselbe durch Uebersendung von Blumenspenden ehrten, innigsten Dank 2293 Die trauernden Hinterbliebenen. Fc Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme während der Krankheit und bei der Beerdigung unserer lieben Frau, Mutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante, der Frau Katharina Bartmann geb. Kopf, sagen tiefgefühlten Dank Assenhelm den 6. Juni 1886. sagen ihren 2290 Die trauernden — Hinterbliebenen. Rr irea 60 Stück durch Wasser nur unbedeutend noth⸗ gelittene Sommer Paletots, Umhänge und Regen ⸗Mäntel verkaufen wir zu jedem annehmbaren Preise. J. Fürth's Erben. 5 dber teig aß in dem Gräflich Stolberg'schen Forstrevier Gedern. Freitag den 11. d. Mts. sollen in dem Försterbezlirk Ranstadt aus dem Distrikt Leustadt versteigert werden: 2140 Geschälte Eichen: 336 Stämme, 15—37 Centimeter dick, 164 Derbstangen, 73 Raummeter Scheiter, 145 Raummeter Knüppel und 183 Raummeter Astreiser. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr in dem genannten Distrikt, in welchem die Versteigerung auf einer Stelle abgehalten wird. Gedern 2. Juni 1886. Der Gräfliche Oberförster Kirchner. Pe Dichaelis Eilehel Cacao 1 Stärkendes(tonisirendes) Nahrungsmittel für jedes Alter. Zweckmüssig als Ersatz für Thee und Kaffee. Zum medicinischen Gebrauch bei katarrhalischen Affectionen der Verdauungsorgane, selbst bei Säuglingen zeitweise als Ersatz für Milch, besonders bei diarrhœischen Zuständen mit sicherer Wirkung anzuwenden. 5 IEEE Eingetragene Schutzmerbe Zuerst in der unter Leitung des Herrn Professor Dr. Senator stehenden Poliklinik des aAugusta-Hospitals zu Berlin mit ausserordentlichem Erfolge angewandt. (Siehe„Deutsche Medieinische Wochenschrift“ Nro. 40, 1885.) Ebebr fte ere 0 Gramm Büchse, Verkauf Mark 2.50 Kaiserl:& 250 1 5..„ 5 1.30 1 Probe-Büchse 050 in In.— Wissenschaftliche Abhandlungen über die V ersuche S und Erfolge auf Franco-Anfragen gratis. Alleinige Fabrikanten: Gebrüder Stollwerck, Köln am Rhein. Vorräthig In allen Apotheken. 3 2 107 Im Reinigen von Bettfedern ien sich Frau Möbs, wohnhaft in der Burg im v. Löw'schen Thorhause. neue ital. Kurtoffeln, „ egyptische Jwicbeln 2260 bei Vilhelm Fertsch. Badehauben bester Qualität empfiehlt billigst 2222 Heinr. Diehl, Usagasse. Der An- und Verkauf von Staatspapieren, Loosen& Coupons wird bestens, billigt— diseret besorgt von 1967 G. Schulhof in Friedberg. Weimarer Loose zur ersten Ziehung am 6. Juli sind 2 M. 1. zu haben bei 2275 Ph. Dan. Kümmich. Eine gedieg ene Wärterin für leichten Krankendlenst auf sofort gesucht. Näheres zu erfragen bei der Exped. d. Anz. Handkoffer in großer Auswahl billigst bei 2193 Carl Damm. 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Juni 1886. 2282 Wenn hunderttausend griechische e Truppen Jetzt in Netscher's Anzüg schluppen, So ist das Lager bald geräumt, D'rum auf ihr Deutschen nicht gesäumt. Wer's nicht glaubt, komm und betracht sich Die Anzüge für eine Mark fünfundachtzig. Eine Parthie Wasch⸗Auzüge für Knaben, per Stück 1 Mark 85 Pf. . N. schen 2121 Strohhüte, Jonnenschirme wegen vorgerückter Saison zum Selbstkostenpreise bei Fritz Schmidt, N 2278 Der dritte Stock meines Hauses i zu vermiethen. M. Philippi. Hof⸗Condltor. Friults Porschuß⸗Mlehl, bei Abnahme von 5 Pfund an 18 35 empfiehlt 2280„ A. Windecker. Beste 1 Gußstahl-Sensen, Seufenwürfe& Mail⸗ Witzsteine e Assenhe im. Das durch Versetzung des Herrn Post⸗ Secretäts Kunzendorf freigewordene Logis ist anderweitig zu vermiethen und bis 1. Juli beziehbar. Fritz Hanstein. 2272 Garantirt beste Carl 5885 N Gissablsenkn& Sichel, sowie Sensenwürfe und Rechen empfiehlt 2228 Tleis, Verantw. Red.: Carl 1 Druck und Verlag von Carl Bindernagel. e W -e Der Pfingstfeiertage wegen erscheint am 15. Juni keine Nummer des Anzeigers. — (Hierzu Praktischer Rathgeber für Landwirthe Nr. 3 und 4.) Fourier& Graulich. r