Mperein 5 5 1 rl Tratk. 5 ltl.“ ug. 7 tenldt feln 1 er l.. 1 „ 3— . bree ere ö m 0 1886. Bienstag den 7. Dezember. % Id. Ob 4 rh essi fi f er Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokal auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), —— e Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Das Fahren mit Velocipeden. Bekanntmachung. Wir bringen hiermit nachstehende von Königlichem Landrathsamte Homburg v. d. H. unter Zustimmung des Kreisausschusses für den ganzen Umfang des Obertaunus-Kreises am 8. Friedberg den 1. Dezember 1886. Betreffend: Das Fahren mit Veloelpeden. Auf Grund der§§. 5 und 6 der Allerhöchsten Verordnung über die Polizei— Verwaltung in den neu erworbenen Landesthellen vom 20. September 1867 und des§. 142 des Gesetzes über die allgemeine Landesverwaltung vom 30. Juli 1883 wird unter Zustimmung des Kreisausschusses für den ganzen Umfang des Ober— taunus ⸗Kreises nachstehende Polizei Verordnung erlassen! §. 1. Das Befahren der öffentlichen Wege, Straßen und Plätze mit Veloel— peden jeder Art ist nur in dem Falle gestattet, daß das Velbeiped eine ihm Seltens des Königl. Landraths verliehene Nummer-Platte nach näherer Vorschrift des §. 4 trägt und daß der Fahrer eine ihm von eben derselben Behörde verliehene Veloeiped-Fahrkarte, welche auf seinen Namen lautet, bei sich führt. Dem Königl. Landrath bleibt es jedoch überlassen, im Einvernehmen mit den Polizeibehörden anderer Kreise festzusetzen, ob und unter welchen Bedingungen die von letzteren Behörden ertbeilten Fahrkarten für den Obertaunus-Kreis Gultigkeit erlangen sollen. §. 2. Nur solche Velocipede dürfen irgend welche sichtbare Nummer tragen, welchen dieselbe durch den Königl. Landrath verliehen ist. 5§. 3. Eine Metallplatte mit der Nummer und eine Fahrkarte werden Seitens des Königl. Landraths auf mündlichen Antrag des Veloeiped besitzers, bezw. des Fahrers, unter Vermerkung seines Namens, gegen Erstattung der für Herstellung der Nummexrplatte und Fahrkarte gehabten, Seitens des Königl. Landraths fest— zusetzenden Auslagen ertheilt. Für Kinder unter 14 Jahren ist der Antrag auf Verleihung der Nummer oder Fahrkarte seitens ihres Vaters oder Vormundes in deren Namen und Gegenwart zu stellen. Die Fahrkarte darf nicht anderen Per— sonen, als für welche sie ausgestellt ist, zur Benutzung überlassen werden. § 4. Die Nummer Platte ist nach näherer Bestimmung des Königl. Land— raths derart am Velocipede anzubringen, daß sie auf beiden Selten desselben, bezw. von hinten aus deutlich gesehen werden kann. Das Befahren der öffentlichen Wege, Straßen oder Plätze mit Veloeipeden jeder Art während der Dunkelheit ist nur in dem Falle gestattet, daß die Veloesped-Nummer ebenfalls nach näherer Bestimmung des Landraths auf der Glasscheibe einer oder mehrerer an dem Veloeiped befestigten Laternen deutlich sichtbar gemacht und daß dlese Laterne genügend erleuchtet ist. §. 5. Das Fahren mit Veloeipeden ist untersagt: a) auf allen nur für Fuß⸗ gänger bestimmten Straßen und Wegen(Trottoirs, Banketts) sowie auf den nur für den Fußgänger-Verkehr bestimmten Promenade-Wegen u. s. w.; b) in den Straßen und auf den Plätzen, für welche dies etwa durch öffentliche Bekannt machung des Königl. Landraths bestimmt werden sollte. Ausnahmen von diesen Beschränkungen können Seitens des Königl. Landraths sowohl allgemein durch öffentliche Bekanntmachung zu Gunsten gewisser Arten von Veloelpeden als auch speeiell durch schriftliche Verfügung für gewisse einzelne Gelegenheiten widerruflich zugelassen werden. 5 . Mehr als zwei Veloeipede dürfen nicht auf der Fahrstraße beim Passtren eines Fußgängers, Fuhrwerkes, Pferdes oder eines sonstigen Reit-, Zug— oder Lastthieres neben einander fahren. §. 7. Uebermäßig schnelles Fahren, insbesondere in allen engen oder ver— kehrsreichen Straßen, sowie beim Aus- und Einfahren in Häuser und Höfe, beim Umwenden und Einbiegen in andere Straßen, und beim Passiren von Straßen— kreuzungen, ist untersagt. November d. J. erlassene Polizei-Verordnung zur öffentlichen Kenntniß. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Polizei⸗Verordnung. 9 §. 8. Alle Veloelpedfahrer haben während der Fahrt, sowelt nicht örtliche Hindernisse entgegenstehen, stets die rechte Seite der Fahrbahn einzuhalten. Das Einbiegen aus einer Straße in die andere nach rechts muß in kurzer Wendung, nach links in weitem Bogen geschehen. §. 9. Alle Veloelpedfahrer haben von den entgegenkommenden Veloeiped— fahrern, marschtrenden Truppenabthetlungen, Fußgängern, Fuhrwerken, Pferden oder sonstigen Reit-, Zug- oder Lastthieren— und ebenso umgekehrt— nach rechts auf mindestens einem Meter Zwischenraum auszublegen oder, falls dies die Oertlichkelt nicht gestattet, so lange anzuhalten, bis jene passirt sind. §. 10. Das Vorfahren geschieht nach links mit Einhaltung des für das Ausbiegen vorgeschriebenen Zwischenraums. Vorher hat der vorfahrende Veloeiped— fahrer mittelst einer Glocke ein genügend hörbares Warnungs-Signal abzugeben. §. 11. Der Fuͤhrer eines langsamer fahrenden Veloespedes muß das nach— kommende schnellere Veloeiped oder Fuhrwerk auf ein gegebenes Zeichen mit einem Meter Zwischenraum bei sich vorbei lassen, wenn er nicht selbst am Ausweichen ver— hindert ist. Die kaiserlichen Postwagen und die Fahrzeuge der Feuerwehr muß jedes Veloeiped unbedingt vorfahren lassen und auf ein Signal zu diesem Zweck der Vel oei⸗ pedfahrer absitzen. Das Vorbeifahren Anderer muthwillig zu hindern, ist verboten. §. 12. In jedem Falle, wo ein Velocipedfahrer einem der im. 9 be— zeichneten Fuhrwerke oder Thieren begegnet, oder solches überholt, muß der Veloeiped— fahrer langsam fahren, und wo in Folge solcher Begegnung oder Ueberholung ein Thier unruhig oder scheu werden sollte, muß er unverzüglich absteigen und darf nicht eher wieder aufsteigen, als bis er sich in einer Entfernung von mindestens dreißig Schritten von dem Thiere befindet. §. 13. Das Wettfah ren, Umkreisen von Fuhrwerken, Fußgängern oder der im F. 9 bezeichneten Thiere, oder ähnliche Handlungen, welche geeignet sind, den Verkehr zu stören, sind den Veloelpedfahrern untersagt. §. 14. Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen dieser Polizei-Verord— nung werden auf Grund des§. 366 pos. 10 des Strafgesetzbuchs mit Geldstrafen bis zu dreißig Mark oder mit Haft bis zu sechs Tagen bestraft; auch kann im Falle wiederholter Bestrafung nach fruchtloser Warnung die Veloeiped-Fahrkarte zurück— gezogen, bezw. der betr. Person das Fahren mit Veloeipeden im Obertaunus⸗Kreise ganz untersagt werden. Der gleichen Bestrafung unterliegt Derjenige, welcher die Benutzung des auf seinen Namen von dem Königl. Landrath mit einer Nummer ver— sehenen Veloeipedes ohne vorgängige Anmeldung einem Andern überläßt, sofern der Letztere dabet Zuwiderhandlungen gegen obige Bestimmungen verübt und entweder nicht ermittelt wird, oder wegen jugendlichen Alters, oder wegen mangelnder Ein— sicht in die Strafbarkeit seiner Handlungsweise straflos bleibt. Diese Bestimmung findet auf die nach§. 1 Schlußsatz dieser Verordnung dahier zugelassenen aus⸗ wärtigen Veloeiped-Fahrer gleichmäßige Anwendung. §. 15. Die Vorschriften der§§. 1, 5b und 12 finden auf den Fall keine Anwendung, daß das Veloeiped nicht von einem aufgesessenen Fahrer, sondern lediglich von einem Fußgänger an der Hand gefuhrt wird. §. 16. Diese Verordnung tritt mit dem 1. Januar 1887 in Kraft. Homburg den 8. November 1886. Der Königliche Landrath. Frhr. v. d. Heydt. Deutsches Reich. Darmstadt. Die von verschiedenen Blättern übereinstimmend gebrachte Nachricht, daß Unterhandlungen mit Rom wegen Revision unserer Kirchengesetze durch den Fürsten zu Isenburg-Birstein geführt würden, kann das Fr. J. auf Grund genauester Kenntniß der Thatsachen als vollständig aus der Luft ge— griffen bezeichnen. — Dem Stadbaumeister Braden zu Darm— stadt wurde der Charakter als„Baurath“ verliehen. 1 Berlin. Der Prinz-Regent von Bayern trifft am 7. Dezbr. hier ein und reist am 10. über Dresden zurück; Parade und Jagd werden nicht stattfinden, dagegen mehrere Hoffeste. Der Prinz⸗Regent hat den Wunsch zu erkennen ge— geben, die Berliner Museen, sowie die Kunst— Ateliers zu besichtigen. — 3. Dez. Reichstag. Die Uebersicht der Ein nahmen und Ausgaben pro 1885,86 wird der Rechnungs— Commission überwiesen. Es folgt sodann die erste Lesung der Milltärvorlage. Kriegsminister Bronsart bemerkt: s ii notorisch, daß das Deutsche Reich trotz seiner friedlichen Politlk in absehbarer Zeit in die Lage kommen kann, in einen Krieg verwickelt zu werden. Allerdings handelt es sich nicht um elne augenblscklich drohende Krlegsgefahr, aber wir befinden uns in einer schwierigen Zeitepoche. Am nächsten liegt uns unter solchen Um⸗ ständen ein Vergleich mit der Kriegsmacht Frankreichs. Dieses Land, welches an Einwohnerzahl geringer ist, als Deutschland, hat, trotzdem eine höhere Friedens- präsenzstärke. Daß die Vorlage sobald auf die Tages⸗ ordnung gesetzt wurde, gibt den Beweis, daß sie all⸗ seitig als dringlichst anerkannt wird. Der Reichstag muß noch vor Weihnachten damit fertig werden, wenn die Absicht der Regierung erreicht werden soll. Es könnte verhängnißvoll werden, wenn die Zustimmung zu der Vorlage abhängig gemacht werden sollte von einer Ver— ständigung über die Steuerpolltik. Bezuͤglich der Frage des Septennats tritt der Minister vor allem der Auf— faͤssung entgegen, als ob es der Regierung damlt gar nicht ernst sel. Richter hält dle Lage nicht für so be— droht. Redner betont, daß Aehnliches bezüglich des Auslandes schon bet früherer Elnbringung solcher Vor lagen vorgebracht worden sei. Heute sei die Lage insofern günstiger, als Dank der Politik des Fürsten Bismarck eine Annäherung zwischen Deutschland und Oesterreich erfolgt sel. Redner könne mit Genugthuung sagen, daß er und wohl der größte Theil des Hauses sich in voller Uebereinstimmung befänden bezüglich des deutsch⸗öster— reichischen Bündnisses mit den österreichisch- ungarischen Delegationen. Es handle sich nicht um eine geute Kriegsgefahr, sondern um eine dauernde Mehrbelastung des Volkes, weshalb eine gründliche Prüfung des, finan— ztellen Frage nothwendig sei. Richter wünscht die Ein⸗ führung zweljähriger Dienstzeit und sprscht sich gegen die einprocentige Friedenspräsenzstärke, sowie gegen das Septennat aus und will höchstens elne dreijährige, wo möglich nur einjährige Bewilligung. Nach einer Er— wiederung des Kriegsministers, welcher erklärt, die Regierung habe sich erst in den letzten Tagen vor Ein— berufung des Reichstages bestimmt gefühlt, den April nächsten Jahres für das Inkrafttreten der Vorlage in Aussicht zu nehmen, sprechen v. Saldern für die unver⸗ änderte Annahme, Payer gegen die Vorlage, worauf die Debatte auf morgen vertagt wird.— 4. Dezember. Fortsetzung der ersten Berathung der Militärvorlage. Windthorst will nach dem Fr. IJ. mit seinen heutigen Erklärungen den späteren Abstimmungen der Partei nicht präjudieirt wissen. Das Centrum werde sich über seine definitive Stimmenabgabe erst bei der letzten Abstimmung entschelden. Die Erledigung vor Weihnachten sei wegen der nothwendigen sorgfältigen Prüfung unmöglich. Im Buͤndniß mit Oesterreich liege die dauernde Garantie des euxopälschen Friedens. Das Septennat könne das Centrum nicht bewilligen, eine dreijährige Bewilligung werde dasselbe in Erwägung ziehen. Ob die zweijährige Dienstzeit im Augenblick angezeigt, erscheine fraglich; grundsätzlich könne man nur dafür sein. Fuͤr das absolut Nothwendige werde das Centrum unter allen Umständen stimmen. Moltke: Alle Nachbarn links und rechts be— fänden sich in voller Rüstung, die selbst ein reiches Land auf die Dauer schwer werde tragen können, so daß schon dadurch die baldige Entscheidung eintreten könne. Daher sei die Einbringung der Vorlage schon vor Ablauf des Septennats zu erklären. Die Begründung der Vorlage zeige, wie sehr wir in der Heereszahl bezüglich der Be— lastung der Bevölkerung hinter anderen Staaten zurück— stehen, wie denn Frankreich auch das Doppelte für sein Heerwesen zahle; ein Buͤndniß mit Frankreich, welches wohl geeignet sein würde, den Frieden Europas zu ———— ———— — sichern, sei unmöglich, so lange dle öffentliche Meinung dort ungestüm die Rückgabe zweier Provinzen fordere. die wir fest entschlossen sind, niemals berauszugeben, (Beifall.) Das Bündniß mit Oesterreich sei wertholl, aber ein Großstaat müsse sich auf die eigene Kraft ver lassen. Die Vorlage betrifft nicht nur die Friedens-, sondern auch die Kriegspräsenz, da durch die neuen Cadres die Kriegsstärke erhöht werde. Dle finanzielle Frage sei wohl erwogen; mit Rücksicht auf die Spar; samkeit sei nur die Infanterte vermehrt. Die Vorlage fordere nicht nur das militärisch Nothwendigste, sondern auch das finanziell Erreichbare, aber wo es sich um so schwerwiegende Fragen für die Wehrkraft und die Ver— theidigung des Landes handle, müsse die Finanzfrage zurücktreten. Die Forderung werde erhoben zur Fort— erhaltung des mühsam behaupteten Friedens. Lehnen wir die Vorlage ab, so involvirt dies die Verantwortung für das Elend einer feindlichen Invasion. Wir haben die Einheit Deutschlands schwer genug erreicht; lassen Sie uns dieselbe erhalten und auch in dieser Frage be— weisen, daß wir einig sind. Die ganze Welt weiß, daß wir keine Eroberung beabsichtigen, möge sie aber auch wissen, daß wir das, was wir haben, behalten wollen, und dazu entschlossen und gewappnet sind.(Stürmischer Beifall.) Der Reichstag überwies schließlich die Armee— Vorlage an eine Commission von 28 Mitgliedern. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Pest, 4. Die bulgarische Deputation ist noch nicht ein— getroffen. Es verlautet nach dem Fr. J. sie sei in Sofia zurückgehalten worden, weil man ver— hüten wollte, daß sie während des Tages der Delegationen eintreffe. Die officiellen Kreise sind kühl und reservirt. 5 — 4. Dez. Das Unterhaus verwarf mit 103 gegen 30 Stimmen den Börsensteuer-Gesetz— entwurf Istoczy's und lehnte desgleichen ab, auf Antrag Apponyi's zu beschließen, die Re— gierung anzuweisen, bezüglich der gleichzeitigen Einführung der Börsensteuer in den beiden Staaten der Monarchie mit der österreichischen Regierung Verhandlungen einzuleiten. Hingegen acceptirte das Haus den Ausschußantrag, wo— nach die Börsensteuer prinzipiell als gerecht— fertigt, deren Einführung aber gegenwärtig als unzeitgemäß erachtet und die Regierung daher angewiesen wird, die Frage im Auge zu be— halten und seiner Zeit eine entsprechende Vor— lage zu machen. Frankreich. Paris, 4. Dez. Deputirten— kammer. Freyeinet theilt mit, daß das Cabinet demissionirt habe. Er sei der Ansicht, daß die Minister deshalb an der Budgetberathung nicht Theil nehmen könnten, weil ihnen die aus— reichende Autorität fehle. Ee beantrage Ver— tagung, worauf sich die Kammer bis Montag vertagt. Die Demission erfolgte, weil die Kammer die beantragten Unter-Präfektenstellen strich. Großbritannien. London. Dem„Ob— server“ zufolge hätte die englische Regierung der französischen eröffnet, daß sie zur Zeit nicht in der Lage sei, über einen Termin für die Räum— ung Egyptens in Erörterungen einzutreten und daß sie jeden Vorschlag bezuglich einer Neutra— lisirung des Suezceanals ablehnen müsse, welcher die Verbindung Englands mit Indien über Suez in irgend einer Weise zu stören geeignet sei. Italien. Rom. Der Kriegsminister läßt die au der französischen Grenze belegenen kleinen Festungen mit Kriegsbedarf, Mundvorrath und Geschützen versehen und hat mehrere Generäle, wie die in Cuneo erscheinende„Sentinella“ meldet, beauftragt, sich von dem Vertheidigungszustande derselben zu überzeugen. Dez Türkei. Constantinopel, 4. Dez. Die Pforte richtete eine Cireularnote an die Mächte, in welcher die Nothwendigkeit hervorgehoben wird, die Situation in Bulgarien zu regeln und eine Verständigung der Mächte darüber zu er— zielen. Gleichzeitig wird die Candidatur des Fürsten von Mingrelien empfohlen. Rußland. Petersburg. Der Fürst von Mingrelien erklärte nach dem Fr. J. Privaten gegenüber, keine Sympathie für den Bulgaren— thron zu empfinden; wenn er angenommen habe, so sei dies nur auf Befehl des Zaren geschehen. — Die„Kreuzzeitung“ publicirt eine Zu— schrift aus Wien, derzufolge Reisende, die aus Südrußland kommen, versichern, daselbst wären große militärische Rüstungen bemerkt worden. Aus Stadt und Land. S. Friedberg. Im Jahre 1887 haben nachfolgende Personen als Schöffen an den beigesetzten Sitzungstagen des Schöffengerichts zu Friedberg zu fungiren: Am 4., 11. und 25. Januar: Friedrich Reitz, Landwirth in Wölfersheim, und Karl Leonhard, Essigfabrikant in Fried— berg; am 1., 8. und 15. Februar: Heinrich Best, Land— wirth in Bruchenbrücken, und Karl Friedrich Neisel, Großh. Bürgermeister in Fauerbach; am 1, 15. und 29. März: Gustav Wilhelm Schmid, Gastwirth in Reichelsheim, und August Stein, Großh. Bürgermeister in Beienbeim; am 5., 19. und 26. April: Georg Karl Hensel, Land— wirth in Södel, und Ernst Kleberger, Landwerth in Mel— bach; am 10., 17. und 24. Mai: Heinrich Moscherosch, Großh. Bürgermeister in Burg-Gräfenrode, und Johann Heinrich Wagner, Großh. Bürgermetister in Bruchen— brücken; am 7., 14. und 28. Juni: Ludwig Groß, Kauf— mann in Friedberg, und Simon Odenwäller J., Gemeinde— Einnehmer in Ober⸗Wöllstadt; am 5., 19. und 26. Juli: Heinrich Kaspar Stoffel, Gemeinde Einnehmer in Ober— Florstadt, und Georg Windisch, Bäcker in Friedberg; am 9., 16. und 30. August: Johann Koob, Kappen— macher in Friedberg, und Johann Christoph Trumfheller, Bäcker daselbst; am 6., 20. und 27. September: Wilhelm Karl Schaubach, Landwirth in Nieder-Florstadt, und Andreas Grix, Gastwirth in Ilbenstadt; am 11., 18. und 25. Oetober: Christoph Wißmer II., Landwirth in Kaichen, und Philipp Künstler II., Landwirth in Södel; am 8., 15. und 29. November: Peter Balser, Schmied in Nieder Wöllstadt, und Heinrich Urias Hilger, Landwirth in Weckesheim; am 6., 13. und 20. Dezember: Martin Ewald, Rentner in Ockstadt, und Moritz Pappen— heimer, Kaufmann in Friedberg.— Zu Hllfsschöffen wurden bestimmt: Georg Hanau, Hofuhrmacher, Johannes Bieler, Hofglaser, Philipp Windecker, Metzger, Christoph Blum, Metzger, Ludwig Weis, Buchbinder, Joh. Heinrich Flaschenträger, Kaufmann, Adolph Mayer, Hofuhrmacher, Jacob Herrmann, Samenhändler, Wilhelm Kreuter III., Hofmetzger, Friedrich Reuß, Beigeordneter, sämmtlich von Friedberg Bad⸗Nauheim. Für das nächste Jahr haben als Hauptschöffen zu fungiren: Johannes Born III., Adam Burk IV. und Peter König XII. von Ober Mörlen; Georg Hock und Johannes Jörg von Dorheim; Christoph Hof— mann, Wilhelm Philippi und Johannes Thönges IV. von Steinfurth; Kaspar Dietz III. und Heinrich Brau— burger von Nieder-Mörlen; Karl Fleischhauer und Georg Jörg von Schwalheim. Als Hülfsschöffen wurden er— nannt: Christoph Grünewald III., Johannes Fisch J., Christoph Grünewald II., Georg Hartmann und Phtlipp Gries II., sämmtlich von Bad-Nauheim. Lengfeld, 3. Dez. Hier hat sich gestern Abend eine schreckliche Tragödie abgespielt. Der aus Spach— brücken gebürtige, kaum 20 Jahre alte und in Lengfeld angestellte Schulvikar Schröder hatte ein Liebesverhältniß mit der Tochter des wohlhabenden Oeeonomen Walther zu Lengfeld angeknüpft, welches jedoch von den Eltern des jungen Mädchens nicht gebilligt wurde. Als das Mädchen gestern Abend mit ihrer Mutter aus Darmstadt zurückkehrte, erwartete Schröder dasselbe auf dem hlesigen Bahnhof und streckte es durch einen Revolverschuß todt nieder, worauf er sich selbst in den Hals schoß. Der junge Mann befindet sich jedoch noch am Leben und sollen seine Verletzungen nicht lebensgefährlich sein. N Allerlei. ee Bergen, 2. Dez. Am verflossenen Dienstag stleß der Oeconom Stil, als er auf seinem nächst der Grenze von Vilbel gelegenen Acker eln Loch graben wollte, um einen Baum daselbst anzupflanzen, in geringer Tlefe auf die fast gänzlich verweste Leiche eines Mannes. Der Vorfall erregt hler großes Aufsehen. Wien. Von hier wird schon wieder ein gräßlicher Raubmord gemeldet. Das Opfer ist die 39jährige in Hernals wohnhaft gewesene Kohlenhändlerln Rosalle Mildner, deren Lelche man am Mittwoch Morgen mit furchtbar zerschmettertem Schädel am Dreschefelde bei Hernals fand. Als der muthmaßliche Thäter wird der 24jährige Kohlenarbeiter Joseph Palletz verfolgt, der seit der That flüchtig ist. Brüssel, 3. Dez. Es hatte sich hier das Gerücht verbreitet, einer der Postdiebe sei in London verhaftet worden, aber weder der Londoner Polizeivorstand weiß davon etwas, noch sind Nachrichten an die hiesige Be⸗ hörde gelangt. Es liegt vielmehr die Vermuthung nahe, daß die Diebe in Amsterdam ein nach New Vork gehendes Schiff bestiegen haben. Handel und Verkehr. 1 Friedberg, 4. Dez. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.00— 1.10, Eier 1 Stück 8-9 Pf. Gießen, 4. Dez. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 1.10- 1.15, Eier 2 St. 13— 16 Pf., Kaͤse per St. 47 Pf., Tauben per Paar M. 0.50 0.65, Hühner per St. M. 0.80— 1.00, Hahnen per St. M. 6.50 bis 1.00, Enten per Stück M. 1.00 1.40, Gänse per Pfd. 44—56 Pf., Ochsenfleisch per Pfv. 62—64 Pf., Kuh⸗ und Rind fleisch 54 56 Pf., Schweinefleisch 56 bis 60 Pf., Hammelfleisch 5066 Pf., Kalbfleisch 46 bis 50 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.50—5.00., Zwiebeln per Ctr. M. 3.50— 4.50. Frankfurt, 4. Dez. Wochenmarkt Butter Großen 96- 100 M., im Detall M. 1.20—140., Kar⸗ toffeln M. 5—5.50 das Malter, das Gescheld 10 Pf., Eler das Stück 7—10 Pf., das Hundert M. 5.50—8., Zwiebeln 50 Kg. M. 4—5., das Gescheid 18—20 Pf, Meerrettig 20— 25 Pf., Romainsalat 20—30 Pf., franz. Kopfsalat 12— 16 Pf., Kohlrabi 3 Pf., Gelberüben der Pack 10 Pf., Sellerte 20 Pf., Rosenkohl 30—60 Pf., Weißkraut 12— 20 Pf., Rothkraut 20 25 Pf., Wirsing 10—12 Pf., Kastanten 12— 14 Pf. das Pfd., Maronen 1518 Pf., Citronen 100 St. M. 7., Orangen 100 St. M. 15., Huhn M. 1— 1.50, Hahn M. 11.80, Ente M. 3., Gans das Pfd. 50— 70 Pf, Taube 40— 70 Pf., Feldhuhn M. 1— 1.50, Reh 70—80 Pf., Haase M. 3.50, Poularde M. 3.— Heu 70 Wagen angefahren, 100 Ko. M. 6 7.20, Stroh M. 4.80 5.60. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt-Theater in Frankfurt. Schauspielhaus. Dienstag den 7.: Brigitta. Mittwoch den 8.: Fledermaus. Anfang 7 Uhr. Große Preise. Donnerstag den 9.: Geschlossen. ö Freitag den 10.: Fatintitza. Große Preise. Samstag den 11.: Neu einstudirt: Der Hüttenbesitzer. Große Preise. Große Preise. Sonntag den 12.: Die Journalisten. Opernhaus. Dienstag den 7.: Trompeter von Säkkingen. Große Preise. Mittwoch den 8.: Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Nachm. 3½ Uhr. Prinzessin Irmia. Außer Abonnement. Donnerstag den 9.: Lohengrin. 5 Freitag den 10.: Geschlossen. Samstag den 11.: Der Maskenball.. Sonntag den 12.: Erste Vorstellung im Weber-Cyelus, Euryanthe. 1 Bitte. 1 Zur Christbescheerung für die hiesige Kleinkinderschule wird um gütige Beisteuer Zum Empfang erklärt sich jede der Unterzeichneten 9 an Geld und sonstigen Gaben gebeten. gern bereit. Käthchen Baur. Adele Braden. Johannette Klipstein. Hilda Dieffenbach. Christiane Schmidt. Christiane Werner. Minna Diegel. Faselochsen-Versteigerung. Freitag den 10. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Dorn-Assenheim zwei der Ge⸗ meinde gehörende Faselochsen meistbietend versteigert werden. Dorn⸗Assenheim den 6. Dezember 1888. Großherzogliche Bürgermeisteret Dorn Assenhelm 4583 Rack. In der Privatklagesache der Katharina Mörschel, Ehefrau des Gottfried Mörschel von Ilbenstadt, Privatklägerin, gegen den Karl August Reinschütz von Ilbenstadt, An— geklagten, wegen Beleldigung, hat das Großherzogliche Schöffen— gericht zu Friedberg am 23. November 1886 für Recht erkannt: Der Angeklagte, Karl August Reinschütz von Ilbenstadt, 74 Jahre alt, Wittwer, katholisch, Schuh macher, wird wegen Beleidigung in eine Haftstrafe von 6 Wochen, sowie in die Kosten des Verfahrens und in; die der Privatklägerin erwachsenen nothwendigen Aus— lagen verurtheilt. Zugleich wird der Beleidigten die Befugniß zuerkannt den Urtheilstenor innerhalb 14 Tagen, Kosten des Angeklagten im Oberhessischen Anzeiger öffent— lich bekannt zu machen. Die Richtigkeit der Abschrift der Urtheilsformel wird beglaubigt und die Vollstreck— barkeit des Urtheils bescheinigt. Friedberg den 1. Dezember 1886. Weber, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts. Für die Richtigkeit der Abschrift: Win dee e Rechtsanwalt. 4562 Ein Kapital von 3000 M. und ein solches von 5000 M. sind gegen eine Hypothek zu 4½ Prozent auszulethen durch 4503 Verwalter Stahl zu Kloppenheim. 4561 von der Rechtskraft des Urtheils an gerechnet, einmal auf, Am 11 Dezember er., Vormittags 11 Uhr, wird in der Klosterkaserne ein noch brauchbares Karren: fahrzeug gegen Baarzahlung versteigert. 5 Landwehr⸗Bezirks⸗Commando Friedberg. Große Weimarer Lotterie. Ziehung 7., 8. und 9. Dezember. Haupttreffer* M. 60,000. Loose à M. 5., halbe à M. 2.50, viertel a M. 1.25 sind noch zu haben bei 0 4575 Plirsichblüthen- Seife von prachtvollstem Wohlgeruch, erzeugt durch ihren starken Glyceringehalt eine zarte, geschmeidige, blen- dendweisse Haut. Vorräthig à Pack., enth. 3 Stück, 40 Pf. bei Apotheker Fr. Jos. Lünn. 4558 Kalbfleisch 50 Pf. 458 Gg. E. Hanstein. im 7. ã¶pppp p VPP 00 ph. Don. Kümmid.. 0 lipfrin.* Send. III NU solletit.“ 1110 1 2 51 11 2265 geile . für Herren und Knaben von 10 Mark au 8 im Ausverkauf von 4578 Aenne, Puder-Kafsinade,(Staubzucker), Due 8 feinste frische Citron n, Citronat, Orangeat, ganze und geriebene Mlandeln, neue Rosinen und Corinthen, Anis, Uelken, Ceylon-Zimmt, Hirschhornsalz und Vanille empfieblt in besten Qualitäten n Fr. Mfilbrecht Mitte. Milch. 80100 Liter beste Vollmilch suche ich noch täglich für N Milch Depot. Offerten nebst Preisangabe an L. Fürth, Unterer Atemer 12, Frankfurt a. M. 4532 Das von Herrn Graveur Noack bewohnte vermiethen. 4538 ist ander— L 0 g i 8 weltig zu Jos. Bender Wittwe, Burg. Ein leichtes Pferd, zu jeder Arbeit willig, steht zu verkaufen bei 45352 2 1. l Schudt 5 i Der Ausver kauf 8 unserer noch vorräthigen [Buckskins, Kamm⸗ 8 garne, Paletotstoffe, sowie fertigen Kleidern wird zu den bisher forkgesetzt 4447 A. Spier& Söhne, gegenüber dem Nathhaus. Ein Kindermädchen wird auf Petritag ges sucht. Näheres bei der Exp. d. Anz Flobert(Tesching) in verschiedenem Kaliber empfiehlt 1 4481 Theis. Hur Metzger& Handlet Alle Sorten Därme, sowie alle Sorten Blasen sind billig zu beziehen aus der Darmhandlung Ad. Gregori, 4559 Frankfurt a. M., Metzergasse 14. versendet Anweisung zur Unentgeltlich Rettung von 8 ißt. beseltigt nach d. berühmt. Methode des Pr. v. Brühl, mit, auch ohne Vorw. M. Falkenberg, Berlin, Frieden: strasse 105. 100te gerichtl. gepr. Atteste.(H. 17321.) Ein braves, reinliches Dienstmädchen auf Petritag zu miethen gesucht. Näheres zu erfragen bei der Exp. d. Anz. 2 2 — + 0 Für Stotternde Die Ursachen des Stotterübels und nebst die Krank Heilung von IR Ha eim. (3545.) wichtig. dessen naturgemäße Heilung; heilten der Sprache und ihre Spracharzt Gerdits, Bingen am (Prels 3 Mark.) Unterjacken& Unterhosen„ eln. 8 sicherzicher 0 enorm billigen Preisen 1 Trunksucht 1 4580 2 Königlich Preuss. 175. Klassen-Lotterie. Die Erneuerung zur 3. Klasse hat mit Vorle 6 gung des Looses bei Verlust des Anrechts bis zum 10. Dezember er., Abends 6 Uhr, planmäßig zu erfolgen. Kaufloose sind ein— getroffen und zu haben bei 4 Medenbach. HKAdmigzl.„ Welzlar. Nürnberger und Baseler 3 ite 4 Kn en, Lebkuech en Regensch 10 50 von P. G. Metzger, Hof-Lebküchlerei in Nürnberg, S 1 III d. ch II 5 E e A Diehl, Conditor. Schlittschuhe 4574 bicligst bet C. Kalhfleisch. Einen Hausburschen sucht empfiehlt billigst Ph. Dan. scümmich. N e 4.. 2 Fiaufschnkstempel, 28. Sr er reg 1 ein 1 55 braves Dienstmädchen für alle Arbeit, unter Garantie, empfiehlt zu Original-Fabrikpreisen welches schon gedient hat und gute Zeugnisse besitzt. 2981 Meint. Diehl. Usagasse. Nei zufriedenstellenden Leistungen Lohn M. 144. per Jah 5 4564 . Leske, Darmstadt, Promenadenstraße 5. men-, Herren- und Kinderhemden, weiß Fund farbig, in allen Größen kauft man am Großer scwser Auspnbals] 5 besten und billigsten in der Hemden— Diese und nächste Woche 5 fabrik von zum Verkauf: 5 1200 Ellen feine Cöper⸗ ene und F M. Noelschier, 4368 zum billigen Laden. 4508 kommen d Bett⸗ bezügen die Elle 25 Pf. 1000 Ellen Handtücherzeuge 14 2000 Ellen Hemdenflanelle 25 600 Ellen doppeltbreite 0 schöne neue Muster 5 ee Piques zu Vorhängen un Die Hampf- e 1 J. Tuntz Sel. Wiuwe. Zzonn, Berlin,, Gegr. 1857. Gegr. 1837. Eine G er l für auch 2 Perf onen zu vermietben. n. Metzgergasse 319. 319. Mark 10,000 3000 werden als Darlehen 0 Schuldschein à 4½)0, von prima 5 und Darlehensnehmer gesucht. Hoflieferant, bringt ihre Speela— litäten: e 2 Zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 4571 Gebre innte Jav: Kallee's Dampf⸗ Kochtöpfe 4 057⁸ in empfehlende Erinnerung. 3 Eingetroffen e eine neue Sendung hocheleganter Wintermüntel, e d d e Damen- 2 Heldenbergen bei Herren Gerson Slchel und und Dan. ee 1. gebr. Java⸗Kaffee A M. 1.60 8 ä 11. do. do. ee N guter gebr. Haushalts Kaffee n, 1.30 0 158 Sorgfältigste Auswahl und Mischung nur feinster Rohsorten verbunden mit rationeller Brenn— methode, garantiren ein stets gleichmäßig vorzüg— liches Produkt, das allen anderen Sorten gegen— über eine Ersparniß von 250/% gestattet. 25 Niederlage in Friedberg bel Herren J. A. Windecker, L. Adler, H. Strauß, C. Th. Kranz, Kaufmann Stern, Ferd. Damm, F. Weihl, Fr. Hil brecht Wittwe, Assenheim bei Herrn Carl Bauer, Dorheim bet Herrn J. Schmitt, 5 Herrn S. Simon Wlttwe, 3 Ii. 8 1 9 e 2 ü 5 Klein⸗Karben bei Herrn rtenberger, der ⸗ II g 85 Bad Nauheim bei Herrn Gg. Ph. Ludwig, Ki E El— Il k 8 zu fabelhaft billigen Rodheim bei Herrn D. Stern J., P 1 windecken b Herrn Jacob Michel, reisen. Windecken bei Herrn Ph. P. Reub II. Wa nz, Carmelitenstraße 12 und 14, mepfiehlt ihr stets reichhalt. Lager aller Arten Luxuswagen bester eee D a 3 i 1 [Nieder-Weisel bel Herrn H. Heinemann, 89 77 4 5 J. Fürth's Eben. empfiehlt zul VNiever⸗Wöllstadt bel Herrn Toblas David, Winterhandschuhe Staden bei Herrn C. Hessenberger& Sohn, Wagen Fabrik,* sehr billigen Preisen K. Friedrich. 4404 Berufsgenossen und Freunde der Landwirthschaft! Sonntag den 12. Dezember, Nachmittags 3 Uhr, findet im Hötel Trapp die definitive Gründung einer landw. Vereinigung statt, deren Programm nach dem§ 2 des Statuten⸗ entwurfs Folgendes ist:„Zweck der Vereinigung ist Förderung landwirthschaftlicher Interessen, möglichst vielseitiger Austausch der Erfahrungen und Ansichten in landwirthschaftlichen Angelegen— heiten, sowie auch eine gesellige Annäherung der einzelnen Mitglieder zu kräftigem Wirken in gemeinsamer Arbeit.“ Zu recht zahlreichem Besuche ladet ein 4560 Die Commission. Vorschuß- und Credit-Verein e. G. Friedberg, Januar⸗Coupons werden schon von heute ab an unserer Kasse angenommen; dagegen können wir des Jahresabschlusses wegen vom 20. bis 31. Dezember keinerlei Coupons mehr einlösen. 4486 Usagasse. Carl Damm Usagasse. Große Weihnachts⸗Ausstellung in Spielwaaren aller Art. Puppen, Puppen⸗Gestelle,⸗Köpfe,⸗Arme, Schuhe,„Strümpfe ꝛce. 50 Pfg.⸗ Artikel in größter Auswahl. 4520 Puppenwagen, Schaukelpferde, Velocivede. Weihnachts-Ausverkauf unserer sämmtlichen Waaren zu den denkbar billigsten Preisen. J. Fürth's Erben. 8 4346 Wegen Aufgabe unseres annfackurwaarengeschüftes Musikverein. Singstunde Dienstog Abend, 7. Dez. 4570 2 Der Vorstan d. —— 9 0 Versteigerung. Mittwoch den 8. Dezember, Nachmittags 5 Uhr, werden in der V Benzel'schen Wirthschaft einkge Gegenstände, u. A.: Faltenkoffer, Handtasche, Kreuz⸗ riemen, Bettvorlage, Regulator ꝛc., verstelgert. Das Pferdemarkl-Comité: 4668 Stelnhäußer. Fische Schellsische Frische Bratbückinge 4567 bei Wilhelm Fertsch. Kür Weihnachtsgebäck empfiehlt selbstgestoßenen Zucker(aus feinem Hutzucker), Citronat, f Orangeat, Citronen, Mandeln(ganz und gestoßen), Anis, Hirschhornsalz in frischer Qualität 2 A. Windecker. Donnerstag und u Frische Schellfische. Möbelmagazin von G. M. Reuss empfieblt alle Sorten feinere und gewöhnliche Möbel auf Lager, Polstermöbel u. complete Betten eigenen Fabrikats. Zimmer Einrichtungen in Renaissanee-Styl, Stutt⸗ 4569 5 garter Fabrikat zu den billigsten Preisen. 455 —**.* deschäfts-Eröffnun Geschäfts- 1 Der Unterzeichnete beehrt sich einem bhiesigen, wie auswärtigen Publikum anzuzelgea, daß er in seiner Hof— raithe, neten der Brauerei Windecker, einen Steinkohlen⸗ handel eröffnet hat und bittet um geneigten Zuspruch. Friedberg im Dezember 1886. 4579 Heinrich Weisensee. a Diebe vorstehende Weihnachtszeit empfehle ich mich dem tit. Publikum auf's Angelegentlichste. Aufnahmen bei jeder Witterung. NB. Momentaufnahmen für Kinder Erfolg garantirt. AA. Schrader, Photograph, Friedberg, Kalserstraße 58. 2 Kaiser—* Kaiser⸗ . i verkaufen 4 straße A straße Doppeltbreite Lamas pr. Elle 60, 80 und 100 Pfge.,*. dan Steinbach, 7. Kinder. Mäntel von Mark 1.— sill., empfiehlt für bevorstehende Jeiertage sein reichhahaltiges Damen⸗Regen⸗ und Wintermäntel von M. 5.— an, Tuche, Kleiderstoffe, Bettzeuge, Barchente, Zwilliche, Vorhangsstoffe, Hemden und Betttücherleinen ꝛc. ꝛc. bedeutend unter Einkaufs- Preisen. Gebrüder Strauss. f 4108 Vorschuß und Credit- Verein e. G. Friedberg. Unsere Kasse ist bis auf Widerruf, des Bücher-Abschlusses wegen, vom 8 Dezember 4537 bei Hrn ab nur des Vormittags von 9-12 uhr offen 82 2 AAA AAA An vis-à-vis der Post. 5 3768 u Filz⸗ und Seideuhilten, allen Solten Kappen, Regenschirmen, Crawatten, Kragen, Mauschetten, hoch— einen als passende Weihnachts- geschenke. Sämmtliche Hauskäppchen Artikel in bekannten guten Qualitäten zu äußerst billigen Preisen. 4557 neue Wallnüsse und Italien. Haselnüsse lilbrechit VMithue. 2 2 4. G4 5 i interschuhe& Stiefel 2 in größter Auswahl und bekannter Gute zu äußerst 4515 billigen Preisen bei Heinr. Diehl, Usagasse. Müffe, Kragen, Baretts, Besatz, weil sämmtlich von mir selbst verfertigt, verkaufe unter Garantie. 4419 Fritz Schmidt, Kaiserstraße. 4 255 25— 2 1 F„ PFE obeereitet 4 1 0 an 7*** 7 2 6 e aus den odge nepr MWineral- Pastillen 4 N 2 E ee, 22— 9 e 3 eb. Quellen* .„ No. 3 und No. 18 in Bad Soden, unter Kontrolle des königl,“ Sanitätsraths Herrn Or. Stöltzing. A 9 Dieselben sind mit großem Nutzen anwendbar: bei allen chronischen Catarrhen des Nachens, des Kehl— 1 flovyfs und der Lungen; sie wirken in hohem Grade schleimlösend, erleichtern hierdurch den ost so qualvollen 5 2. e a 4521 7 0 5 1 30 — A Husten und führen Heilung herbei. Aeußerst wohlthätig ist ihr Einfluß bei den verschiedenen 5 4 e ep Cataxrhen Tuberkuloser, bei chronischen Catarrhen des Magens und des Darms, Schatz nar-e die von Verstopfsung begleitet sind; bei habitueller Leibesverstopfung, Hämorrhoiden, leichten Leber? 4 anschwellungen und ähnlichen Unterleibsstörungen, die ein auflösendes und mil abführendes Verfahren erfordern Sind solche Affeetionen mit Lungen⸗Catarrhen verbunden, so ist die Wirkung der Pastillen eine besonders vorzügliche.— Preis pro Schachtel 85 Pfg. Vorräthig in den Apotheken. General⸗Depot Ph. Herm. Fay, Frankfurt a. M.„— — 3— eee ö Verantw. Red.: Carl Bindernagel, Druck und Verlag von Carl Binder nag der Fore Poblanle mit der! rählbare Laichen, Oppersb zwei, u Carolin Siegbu abgerei borenen Baron wein son b. zum bloß vor anderen Ortschaf in solch. für wen nur dar vorhant mit Bre nung fi Branntz unter 2 tirten v Liter er