Aber ada 885 ehveld. H. Reuß 187 10 dbulche Jamin. Tdelobse . Rünmig. 3791 sblätke Lsagasse. enden, chhorn. let leisch. Donnerstag den 7. October, 118. A,- Oberhesst N 151 cher + nzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Bohnen . Thele — Dem Folkething wird morgen das Budget Amtlicher Theil. Der Großherzogliche Kreisrath des Kreises Friedberg beehrt sich die Herren Bürgermeister der Gemeinden des Sparkassebezirks Friedberg-Butzbach mit Bezug auf F. 7 der Statuten des Mathilden⸗ stifts auf Montag den 11. October 1886, Vormittags 9 Uhr, in den Nathhaussaal zu Friedberg zur Erledigung folgenden Gegenstandes der Tagesordnung einzuladen: Wahl von je drei Mitgliedern des Verwaltungsraths der beiden Kassenbezirke. Im Falle der Großherzogliche Bürgermeister verhindert sein sollte, ist der Beigeordnete und in dessen Verhinderung ein Gemeinderathsmitglied zum Erscheinen einzuladen. Friedberg den 27. September 1886. Einladung Dr. Braden. zu der auf Montag den 11. Oetober 1886, Vormittags 10 Uhr, auf Grund des F. 9 der Statuten anberaumten General⸗ Versammlung des Mathildenstifts Friedberg-Butzbach. derselben, mit Bezug auf§. 8 der Statuten zur Verhandlung: 1. Rechnungsablage. verwahrloste Kinder zu Friedberg. Festsetzung des Voranschlags für 1887, + Fischer und Faatz. . Erstattung des Verwaltungsberichts der Mathildenstiftung für Verwilligung einer Gratification an die früheren Revisoren 7 wobei Bekanntmachung. Die Versammlung findet in dem RNathhaussaale zu Friedberg statt und kommen in 5. Kosten der Visitation der Kasse zu Friedberg. 6. Ergänzung des Vorstandes. Zu recht zahlreichem Besuche ladet ein Friedberg den 27. September 1886. Der Präsident des Mathildenstifts Friedberg-Butzbach. Dr. Braden. In Gemäßheit der Instruction vom 2. September 1875 zur Ausführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Durchschnittspreise der nachbemerkten Artikel für den Monat September 1886 sich folgendermaßen für den Centner berechnen: Hafer M. 6.35, Heu M. 2.75, Stroh M. 2.00. Friedberg den 10. October 1886. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Deutsches Reich. Darmstadt. Post⸗Personal-Nachrichten. Angestellt sind: Die Postpraktikauten Sackel in Offenbach, Glahn in Mainz und Müller in Darmstadt als Postsekretäre. Versetzt ist 4 Postsekretär Krüger von Darmstadt nach Gießen behufs Uebernahme einer Ober-Postsekretärstelle. Ernannt sind der Postsekretär Krischen in Darm- stadt zum Ober-Postdirectionssekretär, der Tele— graphensekretär de Ahna in Mainz zum Ober- Telegraphensekretär. In den Ruhestand tritt der Postsekretär Ühse in Mainz. Gestorben ist der Postsekretär Ebert in Gießen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Im Abgeordnetenhaus brachte Ruf(deutsch— öͤsterreichischer Club) einen Gesetzentwurf ein, betreffend die Errichtung von 26 Arbeiterkam— mern, welche neue Abgeordnetenmandate erhalten sollen. Ausgenommen Dalmatien soll in jedem Handelskammerbezirk eine Arbeiterkammer mit analogen Funktionen wie die Handelskammern errichtet werden. Dänemark. Kopenhagen, 4. Oct. Der Reichstag wurde heute eröffnet. Beide Kam— mern wählten ihr bisheriges Präsidium wieder. fur 1887/88 sammt der Vorlage betreffs Con⸗ vertirung eines Theils der Staatsschuld vorgelegt. Großbritannien. London, 5. Oct. Schatz— kanzler Churchill ist gestern Abend von hier ab⸗ gereist, wie es heißt, nach Berlin. e — 5. Oct. König Leopold von Belgien, welcher hier eingetroffen, empfing gestern den Afrikareisenden Stanley in Angelegenheit der Congobahn. 1 Spanien. Madrid, 4. Oct. Die Ver⸗ treter der republikanischen Fractionen unter Führ⸗ ung Salmerons sind gestern bei Sagasta zu Gunsten der zum Tode Verurtheilten vorstellig geworden. Sagasta erklärte, es sei Pflicht der Regierung, über die großen ihr auverkrauten Interessen zu wachen. Der höchste Gerichtshof für Armee und Marine wird heute in Instanz über die Aufständischen urtheilen. — Dem Aufruf des Herzogs von Sevilla wird hier keine Bedeutung beigelegt, da der Herzog weder auf die Bevölkerung noch auf die Armee Einfluß hat. Die Zeitungen führen sein letzter Vorgehen auf die Entziehung der Geldunterstütz— ung zurück, welche ihm Alfonso gewährt hatte. Italien. Rom, 4. Oct. Der deutsche Bot— schafter v. Keudell ist hierher zurückgekehrt. Türkei. Constantinopel. Von hier erfährt die„N. fr. Pr.“, daß der Sturz des Großveziers freundlichen Riza Bey zu erwarten sei. Europa dürfte durch den Vorschlag, Bulgarien als Repu— rascht werden. Die Pforte soll hierzu zustimmen. Bulgarien. Sofia, 3. Oct. ist die Weisung eingetroffen, daß von Verbrechen, welche Nichtmilitärs zur Last fallen, nur die— jenigen dem Militärgerichte zur Aburtheilung zuzuweisen seien, die nach dem 4. September, dem Tage der Unterzeichnung des fürstlichen Ukas über die Zuständigkeit der Militärgerichte, ver— übt worden sind. demnach vor den gewöhnlichen Gerichtshof ge— stellt werden. Die„N. fr. Pr.“ läßt sich melden, daß heute die verhafteten Offiziere in Sofia, aus— genommen 7 der Haupturheber, freigelassen werden. — 4. Oct. Von hier meldet das Wiener „Tagblatt“: Das von russenfreundlichen Führern einberufene Meeting fand gestern statt. Der erste Redner billigte das Verhalten der Regierung, wobei die Versammlung acclamirte. Nunmehr sprach der Redacteur des Zankow'schen Organs, griff provocirend Alexander an und erklärte, die Regierung wolle das Land ins Unglück stürzen. Die Versammlung brach in laute Entrüstung aus, zumal als der Redner ausrief, hoch lebe Rußland, nieder mit der provisorischen Regier— ung. Die Versammelten ballten die Faͤuste und erhoben ihre Stöcke. Der Redner wurde von der Tribüne herabgerissen und furchtbar mißhandelt, ebenso die ihn vertheidigenden Zankowisten, bis In Burgas Zankow und Genossen werden und die Ersetzung desselben durch den russen- 115. 8 558. Wien, 5. Oct. blik nach Schweizer Muster einzurichten, über⸗ 0 1 ö die Sicherheitsorgane einschritten. Plötzlich er— schien Kaulbars mit dem russischen Consul Neclu— dow. Ersterer bestieg die Tribüne und gab die Forderungen Rußlands bekannt, die er erlaͤuterte und vor schlechten Rathgebern warnte, in deren Händen das Volk jetzt sei. Die Versammlung war gleich aufangs unruhig und schrie„aufhören“, „heruntersteigen“. Kaulbars trat au den Rand der Tribüne, mit Stentorstimme schreiend:„Wollt ihr dem Willen des Zaren folgen? antwortet mir“, worauf aus tausend Kehlen die Antwort „Nein, wir folgen den Landesgesetzen“ erfolgte. Kaulbars verließ bleich die Tribüne und fuhr davon. Die Versammlung wie die Regierungs— kreise glauben, Kaulbars habe diesen Scandal provocirt, um für Rußland einen Vorwand zur Intervention zu haben. Er begab sich von dem Meeting zum deutschen und österreichischen Consul. Kaulbars will im Land umherreisen und Reden halten. Die Regierung besorgt Gewaltthatig— keiten. Die Lage ist äußerst kritisch. — 5. Oct. Die Wahlen zur Sobranje finden festgesetztermaßen am Sonntag statt. S General Kaulbars begibt sich heute in das Innere des Landes; er wird vorher der Regierung mit— theilen, daß Rußland die Sobranjewahlen als nichtig und die Beschlüsse der Sobranje als un— geschehen betrachten werde. Rußland. Petersburg. Gerüchte behaupten, bei der etwa vier Stunden von Petersburg ent— fernten Station Louga(Warschauer Bahn) sei unter dem Bahnkörper eine Mine entdeckt wor— den, wodurch die Rückkehr des Zaren aus Polen gegen die ursprünglichen Dispositionen verzögert worden sein soll. Indien. Bombay, 4. Oct. einem religtösen Feste in Etawah drohte zwischen Hin— dus und Muhamedanern ein Streit auszubrechen; die Behörde ließ den eben eintreffenden Eisen— bahnzug, der britische Soldaten nach Birma bringen sollte, anhalten. Durch das Erscheinen der Truppen wurde die Menge aufs Aeußerste erregt und stürzte sich auf die Bajonette der Soldaten. Viele Personen sind verwundet, dar— Bei . ˙——— unter mehrere tödtlich. In Allahabad sind Vor— sichtsmaßregeln getroffen wordenz die nach 9 Uhr Abends in den Straßen bewaffnet Umhergehen— den werden verhaftet. Aus Stadt und Land. Friedberg. Zur Prüfung der Schulamts-Aspiran⸗ tinnen, welche Ende vorigen Monats hier stattfand, hatten sich im Ganzen 13 Candidatinnen gemeldet. Von diesen haben nur 4 bestanden, während 9 durchgefallen sind.“ Friedberg. In Folge der anhaltend warmen Wit; terung blühen manche Blumen zum zweiten Male, ebenso die Kastantenbäume. Blüthen an Aepfel-, Birn- und Kirschbäumen wurden uns mehrfach gebracht. Gestern fand man eine Fleischblume in den Ockstädter Wlesen, die Primeln schlagen wieder aus und im Nauheimer Wald werden die zweiten Erdbeeren mehrfach gefunden. f B. Vilbel. Am vergangenen Sonntag beendete die im Februar d. J. neu gegründete und zum Main-Taunus⸗ Gau gebörende Turngesellschaft dahter durch ihr„Ab— turnen“ ihr Sommersemester und veranstaltete aus diesem Anlaß ein Wettturnen. Letzteres begann Nachmittags 3 Uhr im Thuy'schen Garten und bestand in je zwei Uebungen an drei Geräthen und in Weitsprung, Stemmen und Klimmen. Die hierin erzielten Resultate waren im Ver— hältniß zu dem kurzen Bestehen des Vereins äußerst zu— frledenstellend. Die Preise bestanden wie üblich im schlichten Eichenkranz und Ebrenurkunde und wurden dieselben Abends 8 Uhr im Thuy'schen Saale im Beisein der zu mehreren Hunderten erschienenen Familienangehörigen, Freunden und Gästen durch schöne Hand den Stegern überreicht. An die Preisvertheilung schloß sich eine Abendunterhalt ung an, welche unter Mitwirkung des Gesangvereins „Germania“ und weiterer tüchtiger Kräfte einen sehr animirten Verlauf nahm. Den Schluß der Abendfeier bildete ein Tanzkränichen. Gießen, 2. Okt. Die heutige Schwurgerichts verhandlung gegen den Konrad Schmidt von Ilbes— hausen, wegen betrügerischen Bankerutts, und dessen Ehefrau, wetzen Beihülfe, endigte mit Freisprechung der Angeklagten. Allerlei. München, 2. Okt. Als der Gensdarm Behringer in vergangener Nacht um 2 Uhr auf der Kaufingerstraße einen Dirnen Zuhälter nach seinen Papieren fragte, zog Letzterer aus der Tasche einen Revolver und verwundete den Gens darmen durch zwei Schüsse in den Kopf. Der Verbrecher ist entflohen. Der Gensdarm wird ver muthlich seinen Wunden erliegen. Berlin, 1. Okt. Die Strafkammer verurtheilte heute die 12jährige Marie Schneider, welche im Juli d. J. die 3½jährige Margarethe Dietrichs, unter Bedrohung, ihrer Ohrringe beraubt, und dieselbe durch Herabstürzen aus einem Fenster getödtet hat, in eine Gefängnißstrafe von 8 Jahren Berlin, 2. Okt. Auf Grund des Wahrspruchs der Geschworenen wurde der Angeklagte Keller wegen Ermord— ung der Schiffling'schen Eheleute zum Tode verurtheilt. Budapest, 4. Okl. Der Verlobte der Baronesse Podmanlezki, Graf Ernst Radhey, wurde mit Zwangspaß nach Berlin abgeschoben. Das deutsche Consulat in— formirte sich bei der Polizei um die Ursache. London, 3. Okt. Gestern Nachmlttag fand in einer Kohlengrube bei Normanton in Vorkshire eine Entzündung schlagender Wetter statt. Von 30 Arbeitern, welche sich in der Grube befanden, sind bis jetzt erst 8, darunter 6 schwer verletzt, zu Tage gefördert. New⸗Nork, 5. Okt. Aus Mexico wird gemeldet: Ein unweit Chiwalapa gelegener Berg ist durch unter— irdische Gewalten in zwei vollständig getrennte Theile gespalten worden, Melbourne, 5. Okt. Auf der zur Gruppe der Tonga⸗Inseln gehörigen, von 500 Menschen bewohnten Insel Niapu hat ein vulkanischer Aus bruch stattgefunden, infolge dessen die Insel zu Zweidrittel mit Asche bedeckt wurde. Es sind Dampfer abgesandt, um den Bewohnern Hilfe zu bringen. 0 Handel und Verkehr. Frledberg, 5. Okt. Fruchtpr. Waizen M. 16.50, Korn M. 13.50, Gerste M. 14, Hafer M. 12— 13.00. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfd. Friedberg, 6. Oet. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.70— 0.80, Eier 1 Stück 6—7 Pf. Gießen, 5. Oet. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.80 0.85, Eier per St. 6—7 Pf, Käse per St. 4—8 Pf., Tauben per Paar M. 0.50 0.65, Hühner per Stück M. 1.00— 1.40, Hahnen per Stück M. 0.50— 1.80, Enten per Stück M. 1.30 1.80, Ochsen fleisch per Pfund 62—64 f., Kuh- und Rind fleisch 54 56 Pf., Schweinefleisch 56 60 Pf., Hammelfleisch 50 66 Pf., Kalbfleisch 46—50 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 2.70—5, Zwiebeln per Etr. M. 3.50—4 Zwetschen M. 3.00— 4.50. Grünberg, 2. Okt. Fruchtpr. 7 Weizen M. 16.70, Korn M. 14.00, Gerste M. 12.20, Hafer M. 10.90, Erbsen M 14.30, Kartoffeln M. 4.00. Frankfurt, 4. Oktober. Fruchtbericht. Hiesiges Weizenmehl Nr. 0 M. 31.50—32, Nr. 1 M. 27—28, Nr. 2 M. 2526, Nr. 3 M. 2324, Nr. 4 M. 17 bis 17.50, Nr. 5 M. 15-16, Milchbrod- und Brod— mehl im Verband M. 49 52, norddeutsches und west⸗ fälisches Weizenmehl Nr. 00 M. 21.50— 21.75, Roggen⸗ mehl(hies.) Nr. 0 M. 22.50-23.50, Nr. 0/1 M. 2.50 bis 22.50, Nr. 1 M. 18—19, Nr. 2 M. 1616.50, Weizen ab unserer Umgegend M. 16.50— 16.75, frei Bahnhof hier M. 16.75 17.25, fremder nach Qual. M. 16.50— 19.00, Roggen hiesiger M. 13.50-13.75, russischer je nach Qual. M. 13.25- 18.75, Gerste, Brauerwaare M. 13.50 16.00, do. zu Mahlzwecken M. 11.50, Hafer, mittel M. 12, prima M. 12.50— 13, Raps M. 21.25— 21.75, Mals(mixed) M. 11.50, ge⸗ schrotener M. 13, Heu per Ctr. M. 2.50 2.75, Stroh M. 2— 2.25, Erbsen M. 18, Wicken M. 1450 15.00, Roggenkleie M. 4.50, Wetzenkleie M. 44.25 bei Ab nahme von 200 Ctr. an). Malzkeime M. 4.20, Moos torfstreu M. 1.30, Spelzenspreu M. 1.20, Sesam— kuchen M. 5.40, Rapskuchen M. 6 6.25, Chilisalpeter per Februar 1887 M. 9.50— 10, Rüböl im Detail M. 48. Aepfel(Kelterobst) M. 9 50 10. Frankfurt, 4. Okt. Viehmarkt. Es waren angetrieben, meist norddeutsche Weide-Ochsen, 374, 26 Bullen, 312 Kühe, Stiere Rinder, 239 Kälber, 583 Hämmel, 63 Schweine. Die Preise stellen sich pro 100 Pfd. Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. M. 66-867, 2. Qual. M. 54 60, Bullen 1. Qual. M. 44—45, 2. Qual. M. 38— 40, Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 54 58, 2. Qual. M. 40— 45, Kälber pro 1 Pfd. Schlachtgewicht: 1. Qual 6368 Pf., 2. Qual. 50 bis 55 Pf., Hämmel 1. Qual. 56—57 Pf., 2. Qual. 40—45 Pf., Schweine 1. Qual. 5456, 2. Qual. 52—54 Pf. Frankfurt, 5. Okt. Auf dem heutigen Heu- und Strohmarkt waren zugefahren 58 Wagen. Heu kosteten 50 Kilo M. 2.50— 3.40, Stroh M. 2.60— 2.80.— Butter M. 85—90 der Centner. Weißkraut M. 4 der Ctr., Zwiebeln per Ctr. M. 6—8, Kartoffeln 100 Kilo M. 4—5, Erbsen(ganze) 100 Kilo M. 17.50— 24.00, Linsen M. 2850, Bohnen(weiße) M. 18—20, Blumen— kohl 100 Stück M. 45— 70, Sommerkraut 50 Kilo M. 18.00, Artischoken 40—50 Pf., Eier 100 Stück M. 4.50— 5.50, Bohnen der Ctr. M. 10— 16, Aepfel zum Einkeltern M. 9, Trauben 25—30 Pf., Kastanien 30— 36 Pf., Nüsse 100 Stück 40 Pf., Orangen 100 Stück M. 15, Citronen 100 Stück M. 16. Aus dem 23. Hauptrechenschafts-Bericht der Großherzogl, Centralbehörde des Vereins zur Unter— stützung und Besserung der aus den Strafanstalten Ent— lassenen für die Jahre 1882 und 1883. Die 23. Generalversammlung des Vereins fand am 11. August d. J. zu Gießen unter dem Vorsitz des Prä— sidenten, Oberlandesgerichtsrath Freiherrn v. Nicou, statt. Derselbe verwies in seiner Ansprache zunächst auf die infolge des Wegzugs und bezw. der Erkrankung der früheren Prästdenten eingetretenen Veränderungen bei der Großh. Centralbehörde des Vereins hin und beantragte: Geheimrath Fischer und Hofgerichtsdirektor i. P. Pr. Zim⸗ Vermann den Dank des Vereins für ihre langjährigen, msprießlichen und opfervollen Dienste in Sachen des erereins auszusprechen, womit sich die Anwesenden ein— verstanden erklärten. Es wurde bemerkt, daß in dem erwähnten Wechsel der Grund der verspäteten Abhaltung der gegenwärtigen Generalversammlung zu suchen sei; dieselbe hätte, da nach§. 21 der Statuten eine solche alle 2 Jahre abwechselnd in Darmstadt, Gießen und Mainz statthaben solle und die 22. zuletzt bereits im November 1883 abgehalten worden sei, eigentlich schon in 1885 erledigt werden müssen; um wieder in Ord nung zu kommen, solle nun die 24. Generalversammlung bereits im nächsten Jahre in Mainz abgehalten werden, Indem sich der Präsident sodann zum Vortrage des 23. Hauptrechenschaftsberichts über den Erfolg der Ver einsthätigkeit in den Jahren 1882 und 18853 wandte, bemerkte er im allgemeinen, daß sich in allen wesent— lichen Beziehungen schon jetzt ein noch erfreulicheres Re— sultat für die Jahre 1884, 1885 und 1886 in Aussicht stellen lasse und namentlich ein sehr beträchtlicher Zu⸗ wachs an Mitglledern des Vereins, insbesondere, Dank dem wohlthätigen Einflusse der Bezirksvereins-Commis— sionen, auch seitens der Gemeinden des Großherzogthums zu eonstattren sei. Zur Erläuterung und Begründung des Berichts wurden dte abgeschlossenen Rechnungen für 1882 und 1883 nebst Belegen, die vom Vereinsausschusse berathenen Voranschläge über Einnahme und Ausgabe für die Jahre 1886 und 1887, die Uebersicht über den Stand des Vereinsvermögens ꝛc. vorgelegt. Aus dem umfang— reichen Berichte dürften folgende Punkte hier nur her vorzuheben sein: Die Einnahmen betrugen in den Jahren 1882 und 1883 zusammen 10092 M. 73 Pf., die Aus⸗ gaben zusammen 9514 M. 77 Pf., so daß Ende 1883 ein Kassevorrath verblieb von 577 M. 96 Pf. Der Reservefonds des Vereins besteht in Werthpapieren im Nominalbetrag von 36128 M. 58 Pf.(angekauft zu 33736 M. 26 Pf.), welcher zu 4 pet. einen jährlichen Zinsenertrag liefert von 1445 M. 14 Pf., so daß mit dem Zuschuß des Staates von 1000 M., und den Bet— trägen der Mitglieder mit 3384 M., die Einnahmen in den Voranschlägen pro 1886 und 1887 je auf 5829 M. 14 Pf., die Ausgaben je auf 5100 M. von der General— versammlung angenommen wurden. Die Unterstützungen der Pfleglinge des Vereins betrugen in den Jahren 1882 und 1883 zusammen 6284 M. 90 Pf. und wurden in den verschiedensten Formen an Geld, Lebensmitteln, Kleid— ungsstücken, Handwerkszeug, Hausmiethe, Anschaffung von Bettwerk, Hausgeräth ꝛc. verabreicht. Die Anwesen⸗ den erklärten sich mit der bei dieser Gelegenheit erörterten Ansicht einverstanden, daß die in§. 2 der Statuten ge⸗ stattete ausnahmsweise Unterstützung von Familien der Sträflinge während Verbußung der Strafen nicht allzu— ängstlich gedeutet werden sollte, da gewiß auf das Gemüth von überhaupt besserungsfähigen Sträflingen es auf das Vortheilhafteste wirken muß, wenn sie sehen, daß man sich der während ihrer Abwesenheit darbenden Angehörigen 0 ungsvereine für die entlassenen Sträflinge und deren dreijährtgen Dauer der Aufsicht verstorbenen(66), ab- wesenden(235) und ausgetretenen(17), 1. als gebessert entlassen worden 196, 2. als gut qualifieirt worden 328, wähtend 212 als schlecht bezeschnet und 86 als unver— besserlich ausgestoßen werden mußten. Es wurde darauf aufmerksam gemacht, daß dieses günstige Resultat den landläufigen Einwand gegen die Unterstützungs vereine für entlassene Sträflinge: daß wir unsere Gaben und Mühen den armen unbescholtenen und unbestraften Menschen ent— zögen, um sie an unwürdige, undankbare und ohnehin unverbesserliche zu verschwenden, ganz abgesehen von seinem moralischen Unwerthe, auch thatsächlich widerlege. Weiter wies der Präsident darauf hin, daß selt Erstatt; ung des 22. Rechenschaftsberichts in Darmstadt zwar ein Pfründnerhaus eingerichtet, dadurch aber doch nicht das städtische Arbeitshaus so entlastet worden sei, daß die gehoffte Mitbenutzung desselben durch die Vereins pfleglinge bis zur Vermittelung lohnender Arbeit für solche vorerst möglich wäre, immerhin ein Ziel, das sich der Verein zu erreichen vorstecken müsse; ferner auf die für den Kreis Darmstadt ins Leben getretene Natural— verpflegungsstation für mittellose Durchreisende, womit eine Arbeitsnachwefsstelle verbunden ist, eine Einrichtung, die sich auch für andere Städte des Großherzogthums zur Nachahmung empfiehlt und die hoffentlich auch den diesseitigen Vereinspfleglingen zu gut kommen wird,— wie nicht minder auf die in ihren Erfolgen gewiß höchst wohlthätige, inzwischen ins Leben getretene Anstalt der Arbeitercolonie zu Neu-Ulrichstein, in welcher die Vereins- pfleglinge aus dem ganzen Großherzogthum mit ihrer Zustimmung Unterkunft und Arbeit für die ersten Monate finden können und endlich auf die seit dem 15. Juni 1886 zu Darmstadt unter dem Protektorate Ihrer Groß— herzoglichen Hoheit der Prinzessin Vietoria, Prinzessin Ludwig von Battenberg, eröffnete Herberge für weibliche Dienstboten, Ladnerinnen u s. w.(sogenannte Vietoria— Herberge), in welche Mädchen, die vorübergehend stellenlos sind, Wohnung nebst Kost oder nur Wohnung erhalten, aufgenommen werden, eine Anstalt, die sehr geeignet er— scheint, gedachte hilflose Mädchen von der Bahn der Un— sittlichkeit und der Verbrechen abzuhalten. Diese Eröff— nungen wurden von der Versammlung freudig begrüßt, zumal zu hoffen steht, daß durch diese menschenfreund— lichen Anstalten den so bedauerlichen Rückfällen, sowie den Verbrechen überhaupt entgegen gewirkt werden. Sodann wles der Vorsitzende aus den Seite 27—44 des Rechenschaftsberichts ersichtlichen statistischen Notizen nach, daß die Zahl der in den Strafanstalten detinirt gewesenen Personen, welche im Jahr 1881996 und im Jahr 1882 1956 betrug, im Jahr 1883 auf 1820 und im Jahr 1884 auf 1694 herabgegangen war, sich also nicht unbedeutend vermindert hat. Es erfolgte hiernächst die Vorlage des Verzeichnisses der in Gemäßheit des§. 16 der Statuten von den Vereinsmitgliedern selbst für die dreijährige Ver waltungsperiode von 1886- 1888 gewählten Bezirks ver— einscommissions-Mitglieder und deren Ersatzmänner und sodann, auf Vorschlag des Präsidenten durch Acelamatfon, die Wiederwahl der seitherigen Ausschußmitglieder. Den in der vorigen Generalversammlung von dem inzwischen leider verstorbenen, um die Vereinszwecke höchst verdienten Major Kattrein gestellten Antrag anlangend„der Unter— stützungsverein möge seine Wirksamkeit auf die Reform des Gefängnißwesens ausdehnen,“ so wurde mit Rücksicht auf den von der Großherzoglichen Staatsregierung den Ständen inmittelst vorgelegten Gesetzesentwurf wegen Errichtung einer den heutigen Anforderungen entsprechen— den Centralstrafanstalt beschlossen, denselben auf sich be— ruhen zu lassen und hierbei der zuversichtlichen Hoffnung Ausdruck gegeben, daß die Stände dem geplanten Werke ihre gedeihliche Mitwirkung nicht versagen werde. So— dann wurde von der Versammlung der von dem Ver— einsausschuß durchberathene und befürwortete Antrag: „Es sei jedem Sträflinge, welcher die Vereinshülfe in Anspruch nehme, zur Bedingung zu machen, daß er sich sofort nach seiner Entlassung aus der Strafanstalt in die Heimath(worunter der Ort zu verstehen ist, an welchem derselbe zuletzt gewohnt und bezw. seinen Unterstützungs— wohnsitz erworben hat) begeben müsse, soferne er auf Hülfe und Unterstützung des Vereins rechne, sowie, daß Pfleglinge, welche dieser Weisung nicht Folge leisten, alsbald aus dem Verein auszuwelsen und hservon die Beistände zu benachrichtigen seien“, berathen und mit der Modifikatlon genehmigt, daß die Bestimmungen des Antrags nur die Regel bilden, aber auf solche Fälle keine Anwendung finden sollten, in welchen die Straf⸗ anstaltsverwaltungen es für zweckmäßig erachteten, den Pflegling aus besonderen Gründen an einen anderen Unterkunftsort z. B. die Arbeiterkolonie oder in eine sonstige Arbeitsstelle dirigiren zu lassen, daher beschlossen wurde, hinter die Worte„... aus der Strafanstalt“ einzuschalten:„insoweit nicht aus besonderen Gründen eine Verwelsung an einen anderen Ort zweckmäßig erscheint.“ Sodann gab Pfarrer Schlosser noch den Bedenken gegen die seiner Ansicht nach allzu bureaukratische Organisation und Geschäftsführung des Vereins Ausdruck mit dem Wunsche, daß die persönliche Thätigkeit und Mitwirkung der Vereinsmitglieder bei den Vereinsgeschäften und der Sorge für die Pfleglinge mehr als seither begünstigt und statuirt werde. Es wurde allseitig anerkannt, daß eine regere Bethetligung der Vereinsmitglieder an den Zwecken des Vereins zwar sehr erwünscht und zu er⸗ streben wäre, dagegen bedenklich erscheine, eine Aenderung der Statuten zu diesem Zwecke zu befürworten, nachdem ountumt. Viele ver ähnlichen Bereine in wie außerhelb f fat, Deutschlands nennen sich daher ausdrücklich Unterstütze Familien. Von den Ende 1883 vorhandenen 1140 Pfleg- lingen des Vereins waren, nach Abzug der während der Freitag Freitag Freitat Samst. Samst! Wochen Sonntag 1 30 Min.),, 6 uhr 1 Di.onner ——— 1 — 3797 Vert berühmt. an 4, Besten mi 2 Die Aus! in dem Ba Maurera Schlosse Schreine 1 Wannen! Ventillief Weiß bind J pollen auf! Vedingunge scht der In löängstens b verriegelt un angebot“ v der eingelar wart der e Bad- Die be Grundstücke vorkommenk Gräben, V. zu 5000 M an Ort un kunft ist 9 Staatsstra durchschnei Fried 9785 Fe, Gü „Donner läßt die Ui Gambrinus Jauerbach öffentlich ve Dried Zur ko eee in Mainz zu berathen. (garantirt gutkochend) empfiehlt billigst sagt die Exped. N solche erst vor wenigen Jahren anläßlich eines ganz ähn— lichen Antrages revldirt worden seien. Die Generalver— sammlung beschloß diesen Antrag zunächst dem Vereins— ausschuß zur Begutachtung vorzulegen und über das Resultat dann in der nächstjährigen Generalversammlung Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg Samstag den 9. October 1886: Versöhnungstag. Beginn: Freitag Morgens 4 Uhr 30 Min.(Selichoth). Freitag Nachmittags 3 Uhr(Minchagebet.) Freitag Abends 5 Uhr 50 Min. Samstag Morgens 6 Uhr. Samstag Ausgang 6 Uhr 10 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 10. Oetober an Sonntag Morgens 5 Uhr 30 Min.(Nachmittags 4 Uhr 30 Min.), Montag, Dlenstag und Mittwoch: Morgens 6 Uhr 15 Min., Nachmittags 4 Uhr 30 Min. Donnerstag den 14. und Freitag den 15. October: Laubhüttenfest. 3797 Vergleichen Sie Widtfeldt's Magenbehagen mit den berühmt. ausländ. Liqueuren u. kaufen Sie dann, was Jbnen“ 3 mundet u. ll 9 u. A U 60 DAbet, Arbeits⸗ Ver gebung. Die Ausführung nachstehender Lieferungen und Arbeiten in dem Badehause 1J1 dahter, nämlich: M. Pf. Maurerarbeit, veranschlagt zu 2035 28 Schlosserarbelt 102— Schreinerarbeit 2251 72 Wannenlieferung 836— Ventillieferung 154— Weißbinderarbeit 505 50 sollen auf dem Submissionswege vergeben werden. Die Bedingungen liegen vom 5. bis 14. d. Mts. zur Ein⸗ sicht der Interessenten offen und schriftliche Angebote sind längstens bis zum 14. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, versiegelt und frankirt und mit der Aufschrift„Arbeits- angebot“ versehen, dahier einzureichen. Die Eröffnung der eingelaufenen Offerten findet im Termin in Gegen- wart der erschienenen Submittenten statt Bad⸗Nauheim den 5. Oetober 1886. Großherzogliche Badedirektion Bad-Nauheim. 3816 Jäger. Bekanntmachung. Die bei der Zusammenlegung und Melioration der Grundstücke in der Gemarkung Straßheim bei Friedberg vorkommenden Erdarbeiten(Drainagen, Anlegung neuer Gräben, Verfüllung von Hohlwegen ze. zc.], veranschlagt! zu 6000 Mark, sollen Samstag den 9. October d. J. an Ort und Stelle vergeben werden. Die Zusammen— kunft ist Nachmittags 3 Uhr an der Stelle, wo die Staatsstraße Friedberg Homburg die Straßheimer Wiesen durchschneidet. Friedberg den 4. October 1886. Müller, Geometer J. Klasse. Güter⸗Verpachtung. J, Morgens 11 Uhr, Ulrich,„Zum Friedberg und Donnerstag den 7. Oetober l. J läßt die Unterzeichnete bei Herrn Gg. Gambrinus“, ihre in den Gemarkungen Fauerbach gelegenen Grundstücke auf weitere 6 Jahre öffentlich verpachten. 3789 Friedberg. Gg. Ulrich Ww. Zur kommenden Saison empfehle das Neueste in Damen⸗Pehz⸗Barekts zur gefälligen Ansicht. 1 3773 C. D 5 18 1 so beliebte, trotz alle as Nachahmungen unübertroffene Haarwaeser von Retter, München(staatlich geprüft und begutachtet), Kalbfleisch. welch. statt Oel od. Pomade tägl. gebraucht bestens zu empfehlen ist, vkft. zu 40 Pf. und M. 1.10 463 J. Baumeister, Friedberg. 7 Neue Erbsen, Linsenn Bohnen 3648 P. Theis. Frische Berliner Nollmöpse 3735 bei Vishelm Fertsesi. Ein Grabgarten, in der Langgasse gelegen, ist zu verpachten. Von wem? d. Anz. 39805 Jamen- und Rinder- 1 10140 n iuterschübe& Stiefel in e Auswahl und bekannter Güte zu en En billigen Preisen bei Heinr. 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Ich, der Unterzeichnete, nehme hiermit die Beleidigung, welche ich gegen den Johannes Weigand von hier ge— than habe, als unwahr zurück Kloppenheim den 4. October 1886. 3811 Rasimir Feuerbach. Kragen, Mauschetten ass gc Wohnung Zu vermiethen. Der zweite Stock unseres Hinterbauses, vollständig neu hergerichtet, bestehend aus 3 großen Zimmern, nebst allem Zubehör, ist zu vermiethen und sofort beziehbar. Fürth& Nauheim. 3578 E Stellensuchende jeden Berufs 8 plaeirt schnell Reuter's Bureau in Dresden, Reit— bahnstraße 25. 3819 Ein Schuhmachergeselle findet Arbeit bei L Alt in Nieder 8 Danfsagung. Für die vielen Beweise herzlicher? Beerdigung unseres innigstgeltebten Kindes Kur sagen wir unseren herzlichsten Dank. Tbeilnahme bei der Fauerbach b. Fr. den 6. October 1886. 3814 Ernst Neisel und Frau. ————————————————797—7—+—r n 2 8——— Bad- Nauheim. Sonntag den 10. October findet zur Feier der Nachkirchweihe in meinem Saale Tanzmusik J. H. Fritz. Actien⸗Zuckerfabrik Wetterau. Da sebr viele Aeccker angetroffen worden sind, auf denen die ausgenommenen Rüben nicht einmal mit Blättern bedeckt waren, so machen wir hierdurch auf das Unzulässige eines solchen Verfahrens aufmerksam und ersuchen wiederholt, nie mehr Rüben auszunehmen, als zur jeweiligen Lieferung nothwendig sind. Ausgemachte Ruben sind auf Haufen zu werfen und sofort mit Blattern zu bedecken und wenn selbige nicht binnen 24 Stunden zur Fabrik abgefahren werden, an Ort und Stelle einzumiethen. Sollten wir bei der Besichtigung der Rübenäcker auf derartige Zuwiderhandlungen stoßen, so werden wir diese Rüben gar nicht, oder nur zu einem geringeren Preise abnehmen. Friedberg den 4. statt, wozu ich freundlichst einlade. 3803 October 1886. 3800 Actien- Zuckerfabrik Wetterau. 1 Trotz des bedeutenden 5 2210 Berichtigung. unserer Nr. 114 schlich sich ein Fehler ein. Der Morgen⸗ Courirzug in der Richtung Gießen— Frankfurt hält näm⸗ lich in Vad⸗Nauhelm nicht an. 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Druck und Verlag von Carl Binder nag 7 Bel der Veröffentlichung des ae in . —— 2 2 2 — 2 im Oberh diesem ver g welche die Seite 10 kurzer Han Betreffen De N mittelst Di 2 besonders Winterk. Unterricht naristsch ge Exkursionen absoloirt h. berechnet, genommen, Schulgeld Austalts: haben ein 1 1 S