11 4 N 1886. Dienstag den 6. April. Oberhessischer Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. M AI. nzeiger. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Rreisblatt für den Kreis Friedberg. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. unoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Ausführung des Unfallversicherungsgesetzes, hier die A 1. aß 6 a:; l 0 gsgesetzes, hier die Anmeldung der gewerbsmäßigen Fuhr Friedberg den 3. April 1886. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 5 Nachdem Seitens der in unserem Kreis wohnhaften Besitzern von gewerbmäßigen Fuhrwerksbetrieben die in§. 11 des Unfall⸗ versicherungsgesetzes vorgeschriebenen Anmeldungen bis jetzt noch nicht an uns gelangt sind, empfehlen wir Ihnen, unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung im Oberhessischen Anzeiger Nr. 75 v. J. nach sorgfältiger Ermittelung uns die Namen der versicherungspflichtigen Fuhrunter— nehmer anzugeben und dieselben zu bedeuten, daß wir, falls sie die Anmeldungen nicht binnen 14 Tagen bei uns einreichen, mit Geldstrafen bis zu 100 Mark vorgehen werden. Sind in einer Gemeinde keine versicherungspflichtigen Fuhrbetriebe vorhanden, so erwarten wir binnen drei Tagen Negativbericht. Dr. Braden. Betreffend: Beiträge des Mathildenstifts Friedberg-Butzbach zu den Kosten der Industrieschulen für 1885. Friedberg am 30. März 1886. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien des früheren Kreises Friedberg. Die General⸗Versammlung des Mathildenstifts hat auch für 1886 wie seither 1600 Mark für die Industrieschulen in den zu dem Bezirk des Mathildenstifts gehörigen Gemeinden verwilligt. Nach der auf die Seelenzahl derselben stattgehabten Vertheilung dieser Summe erträgt es Ihren resp. Gemeinden die beigesetzten Beträge. Sie wollen die Gemeinde-Einnehmer zur Erhebung derselben anweisen und für Controlirung besorgt sein. Die Erhebung hat gelegentlich zu erfolgen, und wollen Sie dies den Gemeinde-Einnehmern mit dem Anfügen bemerken, daß Diäten ꝛc. hierfür nicht berechnet werden können. Dr. Braden. M. Pf.. M. Pf. M. Pf. M. Pf. M. Pf. M. Pf. Assenheim mit Dorn ⸗Assenheim 24 50 Kirch⸗Göns 24 30 Nieder-⸗Mörlen 26 30 Ockstadt 45 30 Söddel 25 90 Wickstadt 41 10 Fauerbach v. d. H. 19 50 Langenhain mit Nieder Ros bach 20— Oppersbofen 22 40 Staden 14 60 Bauernheim 7 60 Fauerbach b. Fr. 21 30 Ziegenberg 17 80 Nieder⸗Weisel 49— Ossenheim 11 20 Steinfurth 35 60 Belenheim 15— Friedbert 179 50 Malbach 6 80 Nieder Wöllstadt 38 10 Ostheim 17— Trais-⸗Münzenberg 9— Bodenrod 5 5⁰ Gambach 54 20 Melbach 18 90 Ober⸗Florstadt 10 30 Pohl⸗Göns 21 70 Weckes heim 14 90 Bönstadt. 26 60 Griedel 30 40 Münster 8 50 Ober-Hörgern 12 40 Reichelsheim 32 30 Wisselsheim 9 20 Bruchenbrücken 21 90 Hausen mit Oes 490 Münzenberg 32 80 Ober-Mörlen 70 40 Rockenberg 48 80 Wölfersheim 31 30 Butzbach 104— Hoch⸗Weisel 25 80 Bad Nauheim 96 80 Ober⸗Rosbach 47 20 Rödgen 8 20 Wohnbach 23 40 Dorheim 27 60 Ilbenstadt 37 90 Nieder⸗Florstadt 52 40 Ober⸗Wöllstadt 27 80 Schwalheim 22 10 f Bekanntmachung. Betreffend: Entwässerung der Grundstücke zu Ober⸗Mörlen, insbesondere in den Fluren XI, XII, XIII, XVI, XX, XXII und XXIII. Auf Antrag des Gemeinderaths zu Ober-Mörlen wird ein auf Grund des Gesetzes vom 2. Januar 1858 ausgearbeitetes Projekt, und zwar: 1. Uebersichtskarten, 2. Verzeichniß der Grundbesitzer, Kostenvoranschlag und summarische Darlegung vier Wochen lang und zwar vom 16. Mai bis 12. Juni l. J. einschließlich auf dem Amtszimmer der Großherzoglichen Bürgermeisterei Ober-Mörlen offen gelegt. Die Abstimmung über das Projekt findet statt Mittwoch den 16. Juni 1886, von 11 bis 1 Uhr. Stimmberechtigt sind Diejenigen, welche im Grundbuche bezw. in dem offen gelegten Verzeichnisse der Betheiligten eingetragen sind, eventuell deren Erben. Etwaige Berichtigungen des Grundbuchs und der Stimmberechtigtenliste müssen daher noch vor dem Termin bewirkt werden. Alle Diejenigen, welche glauben, daß ihnen durch die Ausführung ein Schaden entstehe, oder welche es vorziehen, ihre Grundstücke ganz oder zu dem zur Ausführung der Entwässerungsanstalt erforderlichen Theile abzutreten, oder welche ohne im Plane oder der Liste aufge— führt zu sein, sich noch anzuschließen wünschen, sowie überhaupt alle Diejenigen, welche zur Sache etwas vorzubringen haben, können ihre Er— klaͤrungen während der angegebenen vierwöchentlichen Frist durch schriftlichen Vortrag bei uns einreichen. Desfallsige Erklärungen sind spätestens bei Meidung späterer Nichtberücksichtigung, in dem oben gedachten Termin mündlich oder schriftlich vorzutragen. Von allen Denjenigen, welche in dem Termine weder in Selbstperson noch durch gehörig legitimirte Bevollmächtigte abstimmen, wird angenommen, daß sie mit der Ausführung des Unternehmens einverstauden sind und keine Ansprüche zu bilden haben. Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumniß der Frist ist ausgeschlossen. Es haben jedoch nur Diejenigen in dem Termin zu erscheinen, welche gegen das Projekt stimmen oder sonst etwas zur Sache vorbringen wollen und dies nicht schon vorher schriftlich gethan haben. Zur Bestreitung der Kosten der auszuführenden Arbeiten soll ein Anlehen bei Großherzoglicher Landesculturrentenbank aufgenommen werden. Der Antheil des Einzelnen an den erwachsenden Kosten wird später nach Maßgabe des den zugezogenen Flächen erwachsenden Vortheils bestimmt werden und hieruͤber s. Z. noch Hebregister offen gelegt werden. Friedberg den 2. April 1886. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Ausschreiben. Um Aus kunft über den dermaligen Aufenthaltsort des Heinrich Philipp Wenzel von Ober-Rosbach, seither auf der Arbeiter-Colonie Neu-Ulrichstein, welcher als Zeuge vernommen werden soll, wird ersucht. Der Großherzogliche Amtsanwalt. Friedberg am 31. März 1886. Wagner. Deutsches Reich. mann vor. Im Laufe der Debatte erklärt lungen. Die Presse soll über solche Verhand— Darmstadt. Der Oberförster Kullmann Staatssecretär v. Burchard, die Regierung könne lungen nicht mehr berichten dürfen. Der Vor— zu Schotten wurde in die Oberförsterei Zell- sich von der Nützlichkeit einer Fabrikatsteuer sitzende kann den, den Verhandlungen beiwoh⸗ hausen versetzt und der Forstassessor Diefenbach nicht überzeugen und halte am System der nenden Personen Geheimhaltung derselben zur aus Schwarz zum Oberförster in Schotten ernannt. Materialsteuer, an einem Rübensteuersatze von Pflicht machen. Der Entwurf ist in Folge des Berlin, 2. April. Reichstag. Dritte M. 1.80 und einer Exportvergütung von M. 18.20 Prozesses Graef entstanden. Lesung des Socialisten-Gesetzes und zwar in sfest. Die Negierung wünsche ebenfalls einen— 2. April. Das Abgeordnetenhaus be— der nach dem Antrage v. Hertling in zweiter Lesung angenommenen Form, nämlich bis zum 30. September 1888, wahrend die Regierung den Ablauftermin auf den 30. September 1891 ge⸗ wünscht hatte. Der Gesetzentwurf wird mit 169 gegen 137 Stimmen angenommen.— 3. April. Heute fand die dritte Lesung des Zuckersteuergesetzes statt. Es liegen die bereits bekannten drei be— züglich der Hoͤhe der Rübensteuer und des Be— trags der Exportvergütung von einander ver— schledenen Anträge Stolberg, Racke und Bor— dauernden Zustand, die Regierung Preußens würde eventuell ein zweijähriges Provisorium befürworten; mit der Errichtung steuerfreier Lager würde die Regierung sich nur dann befreunden, wenn die dadurch bedingten Opfer irgendwie ersetzen würden; von den vorliegenden Anträgen komme der Bormann'sche der Regierungsvorlage am nächsten. — Dem Bundesrath ist ein Gesetzentwurf zugegangen, betreffend die unter Ausschluß der Oeffentlichkeit stattfindenden Gerichtsverhand— endete die zweite Lesung der Ansiedelungsvor— lage und nahm sämmtliche Paragraphen an.— 3. April. Heute fand die zweite Lesung der Vorlage, betr. die Errichtung von Fortbildungs— schulen in den Provinzen Westpreußen und Posen statt und wurde§. 1 in der Commissionsfassung angenommen. — 2. April. Schlözer hat heute eine längere Besprechung mit dem Reichskanzler ge— habt; ob er alsbald auf seinen Posten nach Rom zurückkehrt, scheint noch nicht entschieden. Ausland. Belgien. Bruͤssel, 1. April. Die Ruhe im Lande ist überall hergestellt. Die Arbeiter nahmen entweder bereits die Arbeit wieder auf oder stehen im Begriff, dieselbe aufzunehmen. — Die„Allg. Ztg.“ läßt sich von hier telegraphiren: Preußen habe an der belgischen Grenze einen Truppencordon errichtet, um den Uebertritt belgischer Anarchisten nach Preußen zu verhindern, fügt aber selbst hinzu, daß eine anderweitige Bestätigung dieser Nachricht nicht vorliege. Frankreich. Paris. Das„Journal des Missions catholiques“ berichtet, daß Ende Januar in Annam, in der Provinz Quangbiny, neue Niedermetzelungen von Katholiken stattge— funden hätten. Ein eingeborener Priester und 442 Christen seien umgebracht worden. — 3. April. Nach Decazeville gehen noch— mals Truppen ab, da die jetzige Lage daselbst zu größeren Besorgnissen Anlaß gibt. Im De— partement Nord herrscht vollstaͤndige Ruhe. Die Streiks wurden auf dem Wege friedlicher Bei— legung beendet. Eine Bande streikender belgischer Arbeiter, welche nach Frankreich übertreten wollten, wurde an der Grenze von den französischen Be— hörden angehalten; zwei Individuen, von deren eines 650 Fres. bei sich trug, wurden verhaftet. Großbritannien. London, 2. April. Rußland hat hier den Vorschlag zur Occupir— ung Bulgariens gemacht. Die„Times“ schreibt: Wenn der Fürst von Bulgarien in die von den Mächten vorgeschlagene Lösung der ostrumelischen Frage nicht einwillige, müßten die Mächte eine Regelung derselben ohne Einwilligung des Fürsten suchen und die Folgen ihm überlassen. — 3. April. Der„Agamemnon“ wurde nach Creta abbeordert. Die Großmächte richteten ein Ultimatum an Griechenland. Italien. Mailand, 2. April. Excesse von Seiten der Arbeiter, welche gestern Abend die Aufhebung der Brodtaze verlangten, führten im Laufe des heutigen Tages zu mehrfachen Ver— haftungen; der Domplatz ist militärisch besetzt; die Municipalität erließ eine beruhigende Kund— machung. Türkei. Constantinopel, 2. April. Die, wie verlautet, ablehnende Antwort des Fürsten Alexanger auf die Mittheilung der Pforte wurde gestern überreicht. Der Ministerrath trat zur Berathung zusammen, worauf Gadbab Effendi den Auftrag erhielt, von Philippopel nach Sofia abzureisen. — Said Pascha berief die Conferenz auf den 5. April ein. Die Unterzeichnung des türkisch⸗bulgarischen Abkommens ohne den Fürsten Alexander ist so gut wie beschlossen. Bulgarien. Sofia, 2. April. Wie in politischen Kreisen verlautet, will Fürst Alexan⸗ der ein Manifest an die Bevölkerung erlassen, in welchem er Aufschluß über seine Haltung gibt. Griechenland. Athen, 3. April. Die Deputirtenkammer ist heute zusammengetreten. Der Ministerpräsident Delyannis legte drei Ge— setzentwürfe vor, betreffend den Abschluß einer Anleihe von 25 Million Drachmen, sowie über Vermehrung der Cadres der Land- und See— streitkräfte. Trikupis bezeichnete die bisherige Politik des Ministeriums als durchaus unzu⸗ reichend, um den nationalen Bestrebungen ge— recht zu werden. Delyannis klagte in seiner Erwiederung das frühere Cabinet an, die gegen⸗ wärtige kritische Finanzlage verschuldet zu haben. Rußland. Petersburg, 3. April. Nach einer der englischen Regierung zugegangenen Mittheilung verließ das russische Geschwader gestern Nachmittag Syra und kehrte nach der Sudabai zurück. 2— 4. April. Der bisherige rumänische Ge⸗ sandte ist von hier abgereist. Egypten. Kairo. Die egyptische Re— gierung erklärte sich mit allen wesentlichen Punkten des Entwurfs, betreffend die Convertirung der Daira⸗ ꝛc. Anleihe, vorbehaltlich der Regelung der fernerweiten Verwaltung der Domänen, ein— Amerika. New Vork, 3. April. Die Streikenden bei dem Fort Worth griffen heute die Beamten an, welche die Abfahrt eines Guͤterzuges zu bewirken suchten. Es wurden hierbei 7 Personen getödtet und viele verwundet. Hunderte von bewaffneten Bürgern patroulliren durch die Straßen; die Verkaufsläden sind ge⸗ schlossen. Aus Stadt und Land. Friedberg. Das hiesige Schullehrerseminar war im verflossenen Schuljahr besucht von 111 Zöglingen, die sämmtlich der evangelischen Confesston angehörten. Darunter waren Söhne von Landwirthen 516, von Lehrein 25, von Handel- und Gewerbetreibenden 19, von Beamten 18, von sonstigen Berufsklassen 3; aus Städten über 10,000 Einwohnern 0, aus Städten zwischen 10,000 und 2000 Einw. 26, aus Orten unter 2000 Eln— wohnern 85; vorbereitet in Präparandenanstalten 74, von Lehrern 19, in Gymnasien 2, in Realschulen 16, in sonstigen Bildungsanstalten 0; aus der Provinz Oberhessen 82, Starkenburg 26, Rheinhessen 3; zur Zeit der Aufnahme im sechszehnten Lebensjahr 4, im siebenzehnten 25, im achtzehnten 33, im neunzehnten 23, im zwanzigsten 16, im einundzwanzigsten und älter 10. Die öffentliche Entlassungsprüfung findet am 27. März statt; die Aufnahmeprüfung beginnt am 19. April, das neue Schuljahr am 17. Mai. Gießen. Der Alterthumsforscher Kofler in Darmstadt hat in diesem Winter das von ihm vermuthete römtsche Kastell bei Echzell glücklich aufgefunden und in seinen äußeren Umrissen, ebenso auch eine römische Villa daneben aufgedeckt. Gießen. Die diesjährigen Manöver unserer 25. Di⸗ olsion finden dem Vernehmen nach in Oberhessen statt. Mainz. Ein am letzten Montag von dem durch das Brandunglück heimgesuchten Cireusbesitzer Bäse ent lassener Stallbursche Namens Richard Jacobs aus Witten— berge bei Berlin ist dringend verdächtig, aus Rache den Brand des Bäse'schen Affentheaters in der Nacht zum 1. April angelegt zu haben. Seit Mittwoch ist derselbe nicht mehr gesehen worden, kann jedoch, da er nur geringe Baarmittel besitzt, unmöglich sich sehr welt von hier entfernt haben. Der Bursche ist 17— 18 Jahre alt, von mittlerer Größe, breitschulterig, bartlos, dunkelblond und von frischer Gesichtsfarbe; er trägt dunklen Gehrock und halbhohen, schwarzen Filzhut. Worms. Geh. Commerzlenrath Cornelius Wilhelm Heyl, sowie dessen Bruder Major Max Heyl sind in den erblichen Freiherrnstand des Großherzogthums erhoben worden. Allerlei. Danzig, 3. April. Gestern Nachmittag ist bei Neufähr unerwartet eine Etsstopfung der Weichsel ein— getreten. Das Hochwasser ist so gestiegen, daß Damm— brüche unausbleiblich sind. Der hiesige Hafen ist im höchsten Grade gefährdet. Gestern fand ein Dammbruch bei der sogenannten Einlage statt, wodurch ein Theil der Nehrung überschwemmt ist. Die ganze Nacht wurde mit Hilfe der Garnison am Schutze der Dämme und Schleußen angestrengt gearbeitet. Heute früh fand bel Weßlinken ein Dammbruch gegen Werder und ein Schleußenbruch bei Plehnendorf statt. Vormittags 9 Uhr löste sich die Eisstopfung; das Els schwimmt in die See ab und die Hauptgefahr für Danzig und Hafen scheint damit beseitigt.— 4. April. Die Verschlleßung des Werder-Dammbruches bei Westlucken ist gestern Abend wieder gebrochen. Soldaten sind gegenwärtig damit beschäftigt, diesen Bruch abermals zu schließen. Heute Vormittag wurde auch die provisorisch hergestellte Wand der Schleuße bei Plehnendorf durchbrochen und der Danziger Hafen ist von neuem durch das Hochwasser gefährdet. Es wird mit aller Kraft eine neue Ver— stopfung des Schleußencanals versucht. Der Strom ist bei Neufähr jetzt eisfrei, es wird aber ein weiteres An— wachsen des Wassers um mehrere Fuß erwartet. Die Ortschaften Bohnsack und Neufähr sind arg verwüstet. Handel und Verkehr. Friedberg, 3. April. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.90—0.95, Eier 1 St. 5, 2 St. gr. 11 Pf. Gießen, 3. April. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.90- 0.95, Eier 2 Stück 9 Pf., Käse per St. 5—9 Pf., Tauben per Paar M. 0.75—1. Hühner per Stück M. 0.90— 1.40, Hahnen per Stück M. 1.30— 2.00, Enten per Stück M. 1.70— 2.20, Ochsen⸗ fleisch per Pfund 62—64 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 54—56 Pf., Schweinefleisch 52—60 Pf., Hammelfleisch 40 50 Pf., Kalbfleisch 45—50 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.00 4.50, Zwiebeln ver CEtr. M. 8.00. Frankfurt, 2. April. Die Butter ging heute abermals 5 M. im Centner zurück und kostete 50 Kllo M. 80—83, Eier das Hundert M. 4—6. Kartoffeln 100 Kilo M. 5—6.— Auf dem Heu- und Strohmarkt waren ungefähr 50 Wagen. Heu kostete per 50 Kilo M. 3.50— 4.20, Stroh M. 2.40— 2.80. Verloosungen. Nassauisches 4pCt. Anlehen von 1851. Ziehung vom 10. März 1886. Heimzahlung am 30. Juli 1886. Lit. A. Nr. 2 23 29 61 4à 1000 fl. Lit. B. Nr. 2 31 39 50 52 132 181 186 197 293 308 349 370 390 396 422 465 470 482 511 526 626 700 707 713 753 757 781 798 799 à 500 fl. Lit, G. Nr, 4 verstanden. ung vom 16. März 1886. 458 485 501 508 523 528 574 583 604 630 681 734 779 781 791 801 842 874 884 898 908 925 977 978 990 à 300 fl. Lit. D. Nr. 23 76 127 144 238 246 269 341 365 374 443 449 494 566 631 677 687 697 725 735 781 830 841 860 867 869 896 944 949 965 1013 1087 1099 1093 1142 1148 1189 1196 1207 1219 1231 1239 1298 1316 1326 1331 1337 1344 1442 1546 1569 1593 1606 1618 1619 1650 1654 1658 1665 1671 1714 1743 1750 1756 1758 1766 1801 1804 1860 1890 1913 1928 19361952 1982 2000 à 100 fl. Nassaulsches 4p Ct. Anlehen von 1858. Zlehung vom 10. März 1886. A. Zur Helmzahlung am 30. Juni 1886. Lit. F. Nr. 106 227 228 496 505 1004 1137 1216 1234 1316 1369 1515 1838 à 100 fl. Lit. G. Rr. 154 176 224 502 613 614 764 767 813 1143 1148 1154 1431 1456 1679 1729 à 200 fl. Lit. H. Nr. 97 206 240 431 474 674 739 à 300 fl. Lt. I. Nr. 536 537 582 754 793 918 1026 1068 1081 1084 1374 1453 1827 2009 2056 2212 2241 2266 2277 2561 2597 2779 2865 2994 3251 3443 3476 3510 3585 9717 3760 3783 à 500 fl. Lit K. Nr. 181 219 252 651 660 705 921 958 à 1000 fl. B. Zur Heimzahlung am 31. Dezember 1886. Lit. F. Nr. 27 165 525 590 646 988 989 997 1176 1256 1266 1384 1388 1598 1688 1972 à 100 fl. Lit. G. Nr. 143 281 436 539 591 660 777 952 1047 1095 1324 1338 1475 1582 1647 1911 à 200 fl. Lit. H. Nr. 54 137 148 433 436 465 634 731 à 300 fl. Lit. I. Nr. 230 419 474 603 721 773 851 888 926 992 1302 1348 1454 1775 1780 1986 2048 2096 2183 2534 2946 3059 3066 3194 3325 3662 3665 3727 3775 3814 3968 4017 à 500 fl. Lit. K. Nr. 271 274 463 562 763 812 904 954 à 1000 fl. Karlsruhe, 1. April. Serienziehung der Badischen 100 Thlr. Loose. Nr. 43 128 157 278 365 566 703 713 923 940 944 972 1008 1055 1248 1267 1552 1626 1633 1955 2071 2126 2265 2281. Freiburger(Stadt) 10 Fra es.⸗Loose von 1879. Serienziehung vom 15. Februar 1886. Serie 23 315 1498 1725 2033 2396 2969 3894 3957 4204 4689 5462 7050 7062 9670 10123 10195 10720. Gewinn⸗ ziehung vom 15. März 1886. Heimzahlung am 15. Juli 1886. Serie 10195 Nr. 1 30,000 Fre. Serie 1498 Nr. 14, S. 1725 Nr. 2 19, S. 3894 Nr. 24, S. 7062 Nr. 24, S. 10123 Nr. 13 17 23, S. 10195 Nr. 175 S. 10720 Nr. 2 à 200 Fre. S. 23 Nr. 2 17, S. 315 Nr. 18, S. 1725 Nr. 7 11, S. 2396 Nr. 10 11 14 18 22, S. 2969 Nr. 14, S. 3894 Nr. 6, S. 3957 Nr. 23, S. 4204 Nr. 15 16, S. 4689 Nr. 1 5 20, S. 5462 Nr. 7 11 13, S. 7050 Nr. 6 14, S. 7062 Nr. 4 15 16, S. 9670 Nr. 1 10, S. 10195 Nr. 8, S. 10720 Nr. 20 à 50 Fre. Auf alle übritzen Nummern obiger Serien entfällt der geringste Gewinn von je 10 Fre. Mailänder 10 Fres.⸗Loose von 1866. Zteh⸗ Heimzahlung am 15. Junk 1886. Serien 3 312 390 490 863 1061 1136 1307 1853 2006 2112 2488 2546 2594 2958 3206 3308 3414 3476 4005 4663 5107 6790 7020 7498. Gewinne: S. 312 Nr. 64 50,000 Lire. S. 1853 Nr. 46 1000 Lire. S. 2006 Nr. 91 500 Lire. Nr. 29, S. 4005 Nr. 32, S. 6790 Nr. 58, S. 7498 Nr. 48 à 100 Lire. S. 390 Nr. 39, S. 1307 Nr. 32, S. 2112 Nr. 73, S. 2488 Nr. 72, S. 2958 Nr. 55, S. 4663 Nr. 93, S. 7020 Nr. 4 à 50 Lire. Nr. 50, S. 1136 Nr. 94, S. 1307 Nr. 15 76, S. 1853 Nr. 15, S. 2112 Nr. 52, S. 2546 Nr. 1 5 9 12 S. 3206 Nr. 39 89, S. 3308 Nr. 16, S. 3414 Nr. 725 S. 4005 Nr. 38, S. 5107 Nr. 24, S. 7020 Nr. 29 à 20 Lire. Loose werden mit je 10 Lire eingelöst. S. 2112 Nr. 35, S. 3206 S. 3 Nr. 12, S. 312 Nr. 47 76, S. 312 Nr. 34, S. 1061 Die übrigen in obigen Serien enthaltenen Repertoir⸗Enutwurf der vereinigten Stadt ⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 6.: Hans Heiling. Mittwoch den 7.; Vorstellung bei ermäßigten Prelsen. Prinz von Homburg. Hierauf: Der zerbrochene Krug. Außer Abonn. Donnerstag den 8.: Lohengrin. Freitag den 9.: Geschlossen. Samstag den 10.: Mignon. Sonntag den 11.: Gastspiel des Herrn Perottt. Martha. Lyonel: Herr Perottl. Schauspielhaus. Dienstag den 6.: Götz von Berlichlngen. Mittwoch den 7.: Don Cesar. Donnerstag den 8.: Geschlossen. Freitag den 9.: Alfreds Briefe. Vorher: Im Bunde der Dritte. Samstag den 10.: Zum ersten Male: Alte Mädchen. Lustspiel in 1 Akt von Schütz. Hierauf: Zum ersten Male: Vom landwirthschaftlichen Ball. Lustspiel in 1 Akt von Emil Pohl. Zum Schluß: Neu einstudirt: Kurmärker und Piearde. Sonntag den 11.: Zum ersten Male wiederholt: Alte Mädchen. Hierauf: Zum ersten Male wlederholt: Vom landwirthschaftlichen Ball. Zum Schluß: Kur⸗ märker und Picarde. Literarisches. Daheim Nr. 27 enthält: Die Bräute von Moorstätt. Erzählung von B. Steenhusen.— Sphinz.(Schluß.) — Das germanische Museum zu Nürnberg. Von H. Knackfuß. Mit sechs Illustr.— Der Hausschwamm. Von J. Stinde.— Am Famllientisch: Ein schwarzer Landsmann als Schüler.— Opernglashalter.— Ge⸗ 35 73 82 167 279 312 376 392 414 416 443 464 sundhettsrath.— In unserer Spielecke.— Eine wichtige Angelegenheit. Mit Bild.— Mit zwei illustrirten Beilagen. nicht de SSS ͤ bl An unsere Freunde. Vierte Mittheilung des Erztlehungsverelns „Mathilden Stiftung“ zu Friedberg. Gegründet den 16. Mal 1865. Im Jahre 1885 wurden 19 Pfleglinge aus unserer Stiftung entlassen. 9 haben wir bis zu ihrer vollen Erwerbsfähigkeit berangeblldet, dagegen wurden 4 den Eltern bezw. Vormündern zurückgegeben und 3 von der Gr. Walsen⸗Anstalt in Erziehung genommen. Einer ist, wie schon der vorige Bericht erwähnte, gestorben. Zwei confirmirte Knaben haben sich unserer weiteren Erziehung entzogen und sind zu ihren Eltern zurückgekehrt, welche sie zu diesem Schritt veranlaßt haben. Die Lehrlinge, welche in diesem Jahre ausgelernt haben, sind meistens in dem Geschäft ihrer seitherigen Meister thätig, nur Einer hat sein Schmiedehandwerk verlassen, da er hier nicht den gehofften Verdienst fand und sucht als land— wirthschaftlicher Arbeiter sein Brod zu verdienen. Zwanzig neue Pfleglinge wurden 1885 aufgenommen. Aus Assenbeim 2, Bad-⸗Nauheim 1, Bönstadt 2, Dor— Gegenwärtig werden 65 Knaben und 41 Mädchen unter 14 Jahren durch unsere Stiftung erzogen. 45 Knaben und 36 Mädchen sind in Familien und 20 Knaben und 5 Mädchen in Anstalten untergebracht. Bis auf ganz vereinzelte und theilweise leichte Erkrankungen sind unsere Kinder gesund geblieben. Von Selten der Herren Lehrer und Vorsteher der Anstalten haben 9, 9% recht gute, 42, 6% gute, 45, 1% ziemlich gute und 2, 4% ungenügende Zeugnisse erhalten. Von unseren Lehrlingen haben sich 12 gut und 6 ziemlich gut betragen. 4 haben in ihrem Geschäft besonders gute und 4 ztemlich gute Fortschritte gemacht. Zwei haben sich leider Ausschreit— ungen zu Schulden kommen lassen. Nach Anordnung des Vorstandes der Stiftung werden über das Verhalten der von uns erzogenen Pfleglinge in den ersten 5 Jahren nach ihrer Entlassung aus der Anstalt, bis sie etwa das 22. Lebens jahr erreicht haben, nähere Erkundigungen bei den öffentlichen Behörden ein— gezogen. Selt dem Jahre 1880 sind von dem Vorstand 56 erwerbsfähig gewordene Pfleglinge entlassen worden. 5 davon haben sich durch besonders gutes Betragen aus— heim 2, Groß Karben 1, Kirch-Göns 2, Nieder Flor gezelchnet und wurden von ihren Arbeitgebern und thell stadt 1, Nieder Rosbach 1, Ober-Wöllstadt 2, Pohl— Göns 1 Rendel 1, Rödgen 2, weise von der Mllitärbehörde als durchaus brave junge Rodhelm 1, Vilbel 1.] Männer bezeichnet. 33 haben sich gut betragen, dagegen ließ bel 7 das Betragen zu wünschen übrig und 6 haben sich Ausschreitungen zu Schulden kommen lassen. Von 5(st der Aufenthaltsort unbekannt, aber ihre seltherige sittliche Führung war elne gute. Elner der Zöglinge, welcher vor 3 Jahren wegen eines Vergehens bestraft worden war, hat sich bemüht, seinen Fehler gut zu machen und arbeitet seit dieser Zelt mit Erfolg in seinem Geschäft. Dagegen hat ein Mädchen wegen Brand⸗ stiftung als Strafe 1 Jahr nnd 3 Monate Gefängniß bekommen. Indem wir diese Nachrichten veröffentlichen, bitten wir die Freunde unserer Anstalt, uns ihre seitherige Theil⸗ nahme zu bewahren und uns neue Freunde, wo sie Ge⸗ legenheit dazu haben, zu erwerben. Die Noth unserer Kinder, die wir aus den zerrüttetsten Familienserhältnissen herausnehmen, ist in den meisten Fällen eine ungemein große. Wenn wir in diesen armen Kindern auch nur das Bewußtsein erwecken, daß sie freundliche Nächstenliebe in ihrer Jugend gefunden haben, so haben sie schon da— durch einen reichen Segen empfangen, der ithnen in ihrem späteren Leben Trost und Halt gewähren kann. N Frledberg den 1. April 1886. l Für den Vorstand: g Meyer, Decan. Versteigerung. Mittwoch den 7. April, Vormittags 10 Uhr, läßt Unterzeichnete wegen Aufgabe ihrer Oekonomie Noch— folgendes versteigern: 1 Kuh, 1 Rind(trächtig), 1 vollständigen Wagen, mehrere Pflüge, 1 Egge, 1 Walze, 1 Häckselmaschine, 1 Dickwurzmühle, 1 Schrotmühle, eirea 40 Centner Heu, 30 Centner Grummet, 200 Centner Dickwurz, 40 Centner Kartoffeln, sowie sonstige Oekonomiegeräthschaften. Ober Ros bach Ph. Balzer Wittwe. 1000 flleter CTüll- und Zwirn⸗ Vorhänge in allen Breiten von 15 Pfennig per Elle an. G. Schulhol. Geschäfto⸗ Cupfehlung. Einem hiesigen und auswärtigen Publikum zur An— U d* 2* ee Dampf- Holzschneiderei bester Constructlon errichtet habe. Für reelle und prompte Bedienung garantirt 1454 Nanstadt. W. Schneider. Eine Monatsfrau e 6 pedition des Anzelgers. 1448 Das Hul⸗& Küppen⸗ Lager von Adam Steinbach, gegenüber dem Hötel Trapp, empfiehlt das Neueste Filz⸗ S Seiden⸗ aller Sorten aller Art, Halsbinden, hüte, Kappen Vorstecks-Nadeln und Hemdenkragen, sämmtliche Artikel in bekannter Güte, zu den erdenklichst billigen Konsirman⸗ Preisen. Sehr schöne 1458 601 VIII. Donnersiag den 8. April d. J. 33(Kolbenberg) und i. Eichen: Kiefern: 80„ 5 d. Totalttät: II. Donnerstag den 15. April d. J. in Hanswagner, Salzleck, Krautekopf): Buchen: Klefern: 40 Homburg den 2. April 1886. 1427 n Für Confirmanden. Heinwollene, doppelhreite Cachemirs in allen Farhen von M. 1.20 pr. Neler an. J. Fürth's Eten. Achtung! Eine große Parthie Filz⸗Hüte * 1 NI. 30 Pf. Hulsahrik von Fr. Schmidl. Kaiserstraße. 1455 denhüte in großer Auswahl billigst. 1156 Frankfurter, Darmstädter und Mannheimer Pferdeloose, Darmstädter Aunsthalleloose, sowie Marienburger Geldloose sind zu haben bel 1461 Ph. Dan. ümmich. Handkoffer billigst bei arl Damm, Usagasse. Mehrere Wagen guten Mist sind sofort billlgst abzugeben bel 1 5 11457 Wilh. Hanfleln. Zusammenkunft Mittags 1 Uhr„auf den reuzwegen“. 1405 Uutz- und Brennholz-Verkauf. Oberförsterei Homburg. Staatswald. in dem Schutzbezirk Goldgrube, in den Distrikten 31 (Kreuzwegen, 20 rm Scheit und Knüppel, 4000 Stück Wellen, 4000 5 * dem Schutzbezirk Feldberg, in den untereren Distrikten(Stollenloch, 90 rm Scheit und Knüppel, 8500 Stück Wellen, Fichten: 140 Stämme mit 70 fm, 220 Stangen J.— III. Kl., 30 rm Scheit und Knüppel, 40 rm langes Knüppelreis, 10„ Lärchen-Knüppelreis. Zusammenkunft Vormittags 10 ühr auf der Chaussee an der Grenze des Niederurseler Waldes. Der Koͤnigliche Oberförster ebe. v. Sent Grüßeres Heconomiegut 1436 in der Wetterau, ca. 60 Morgen Land, worunter 20 Morgen Wiesen, ist unter guͤnstigen Bedingungen zu verkaufen. Die Wirth⸗ schaftsgebäude, bestehend aus einem 2 flöck. Wohnhaus m. Waschhaus, geräumiger Scheune nebst Stallungen, fast neu und in bestem Zustande sind von einem eirea 1½ Morgen großen Hausgarten umgeben. Näheres auf Anfragen sub v. V. 857 durch Haasen⸗ stein& Vogler, Fraufurt a. M.(H. 61649.) Zur Aussaat empfehle: Feld- und Gartensamen, Gras- und Kleesamen, als: Provenecer Luzerne, ächten deutschen Rothklee, Schwedischen, Incarnat- und Weißklee in bestgereinigter, keimfähiger Qualität. Alle Sorten Orassamen zu Anlagen für Wiesen- und Gartenrasen, sowie geeignete Grassorten schwerster Qualtität zum Untersäen zu Klee. 1440 J. Herrmann. 1426 Von einer älteren, renommirten Ver⸗ sicherungs⸗Gesellschaft, welche das Lebens-, Unfall⸗ und Transport⸗Versicherungs⸗Geschäft betreibt, wird ein tüchtiger Agent oder Acquisiteur gegen gute Pro⸗ vistonsvergütung für den dortigen Platz gesucht. Es wollen sich nur Bewerber melden, welche den ernsten Willen haben, in den gedachten Versicherungsbranchen energisch thätig zu sein, unter Chiffre B. I. 36 an die Central⸗Annoncen⸗Expeditton von 6. L. Daude& Co. in Frankfurt a. M.(7213.) 5 8 5 Schneidergesellen, einen tuͤchtigen, sucht 1469 Bad⸗ Nauheim. Jean Folter. P Danksagung. 1451 Fur die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei der Beerdigung unserer Mutter Natie Valentin, sowie für dle zahlreiche Blumenspende sagen innigsten Dank. Friedberg. Die trauernden Hinterbliebenen. Danksagung. 1464 Fuͤr die vielen Beweise freundschaftlicher Thell— nahme bei dem Hinschelden und der Beerdigung unserer unvergeßlichen 5. Lina Pfeiffer sagen wir hiermit herzlichen Dank. Friedberg. Die trauernden Hinterbllebenen. 0 Lari⸗Fari, neuestet Modehut in allen Farben Feinste Haar⸗Hüte, Nouveautés. Confirmanden-Hüte und Kappen nu ganz enorm billigen Preisen C. Kalbfleisch. 1442 bei egen Geschästs-Aufgabe ff verkaufe sämmtliche Spezereiwaaren zu bedeutend herabgesetzten Preisen. bei Abnahme von 10 Pfund à 16 Pfennig per Pfund. Kaufmann Stern, Usagasse. Pflasterer sofort gefucht. Näheres Müblbruchstraße 20, Sachsen⸗ ansen-Franksurt u.. 1839 1444 1415 Die neuesten, Die billigen, Die cönsten 1 1 Kleiderstoffe, Umhänge, Begenmäntel, Tricot CTaillen, Vorhänge, Cattune, Bett- zeuge etc. etc. indet man in großer Auswahl zu außergewöhnlich billigen Preisen bei 8 9 une Gebrüder Strauß, vrebe vis-à- vis der Post. Abonnements ⸗ Einladung. Mit dem 1. April 1886 begann der im großen Zeitungsfermat erscheinende Wetterauer Vote nebst Illustrirtem Sonntagsblatt ein neues Quartal. Der Inhalt des Blattes, die interessantesten Vorkommnisse des In⸗ und Auslandes um⸗ fassend, besteht u. A. aus allgemein verständlichen politischen Uebersichten, Leitartikeln, Mittheilungen aus dem Großherzogthum, Markt⸗, Cours und Verloosungs nachrichten, Abschnitten eines spannenden Romans ac. ꝛc. Durch den Abdruck der in den Kreisen Friedberg, Gleßen und dem Königl. Amt Usingen erlassenen amtlichen Bekanntmachungen, sowie durch die Veröffentlichung aller neu in Kraft tretenden wichtigen Gesetze ꝛc. wird der Inhalt des„Wetterauer Boten“ wesentlich bereichert. Durch rascheste und möglichst ausführliche Berichterstattung 1446 erfreut sich der„Wetterauer Bote“ in der Provinz Oberhessen und dem Königl. Amt Usingen einer großen mit jedem neuen Quartal stets sich vermehrenden Abonnentenzahl. Viele Behörden und Private benutzen deßhalb das Blatt zur Veröffentlichung ihrer resp. Bekanntmachungen. Die kleine Inseratzeile kostet 12 Pf., bei Wieder⸗ holuntz desselben Inserats wird hoher Rabatt bewilligt. Die Ausgabe des„Wetterauer Boten“ erfolgt Dienstags, Donnerstags und Samstags. Bestellungen auf den„Wetterauer Boten“ nebst 8 Seiten großem„Ilustrirten Sonntagsblatt“ nehmen sämmtliche Kalserl. Postämter, die Posthülfsstellenverwalter, die Briefträger, unsere Privatboten und die unterzeichnete Expedition zum Preise von 1 M. 50 Pf. pro Quartal, jedesmal frei ins Haus geliefert, jederzeit entgegen. Wünscht man das Blatt regelmäßig an dem Postschalter oder bei den Post⸗ hülfsstellenverwaltern seines resp. Wohnorts abzuholen, so kostet der„Wetterauer Bote“ einschließlich Sonntags⸗ blatt nur 1 M. 25 Pf. pro Quartal. Die Expedition des„Wetterauer Boten“. ABiutzbach. 5 Aufrichtiges Heirathsgesuch. Ein Gutsbesitzer in sehr schöner Gegend, 28 Jahre cshüfts⸗ Empfehlung. alt, evang., von gefälligem Aeußern und im Besitze eines Unterzeichnete beehren sich hiermit anzuzeigen, daß sie sich in hiesiger Stadt auf vorkommende Zimmerarbeit bestens empfehlen. Der Zimmerplatz befindet sich bei Wittwe Bender in der Burg, wo auch nähere Auskunft ertheilt werden kann. Friedberg. 1275 Hofmann& Bopp, eee Mein Grabgarten am Mainzerthor ist zu verpachten. Vermögens von eirca M. 130,000, wünscht sich zu ver⸗ heirathen. Junge, evang. hierzu geneigte Damen, im Besitze eines Vermögens von 30— 40,000 M., wollen gefl. Offerten vertrauensvoll unter Chiffre R. G. 47 postlagernd Mainz niederlegen. Strengste Verschwiegen⸗ heit verlangt und zugesichert.(H. 61630.) Wagen, noch in bestem Zustande, verkaufen. 1453 f egen theilweiser Aufgabe der Oekonomie will 5 Unterzeichneter ein 7 Jahre altes Stutenpferd das Stück zu 50 Pf., bei (hellbraun) nebst einem schweren und leichten 1437 polksbildungs- Verein. Das Lesezimmer ist täglich von 11, Uhr Vormittags bis Abends 10 Uhr für Jedermann geöffnet. Die Ausgabe von Büchern aus der Bibliothek findet jeden Mittwoch, Nachmittags von 1½ bis 2 Uhr statt. Auch Nichtmitglieder können auf Namen von Mit⸗ gliedern Bücher erhalten. Aufträge können täglich im Lesezimmer abgegeben werden. 1447 O e, e e Schwalheiner Mlineral-Drunnen. Einem geehrtem Publikum zur gefälligen Nachricht, daß ich mit der Füllung von Schwalhelmer Wasser für die Satson begonnen habe und halte mich bei eintreten⸗ dem Bedarf bestens empfohlen. Schwalheimer Brunnen⸗Comptoir. Nonne& C0. Der General- Bevollmächtigte C. H. Simon, 14²⁵ Bad⸗Nauheim. Ein Portemonnaie mit Geld wurde in Friedberg verloren. Abzugeben gegen elne 125 Anz. 14 Kleesamen: Steyerischer Rothklee, Pfälzer do. Provencer Luzerne, Pfälzer do. 5 1398 empfiehlt in besten, seidenfreien Qualitäten Fr. IIiihrecht We. Ein Monatmädchen für den ganzen Tag auf sofort gesucht. 1468 Rautenkranz, Statlons⸗Assistent. Feinsten gebrannten Kaffee iehlt M. 1. Pfd. 15 1 3 Ph. Dan. Kümmich. Feinster Vänille-Chocolade, Garantle für rein Cacao und Zucker, per Pfund 1 M., empfiehlt 1463 J. A. Windecker. Ochsenfleisch-Wurst, geräuchert, per Pfund 80 Pf., empfiehlt 1458 5 Wilh. Hanstein. iechtie Hamburger Lederhosen bel S. Hirschhorn. 3— Zarbeit Putzarbeiten in und außer dem Hause werden bestens gefertigt und die dazu gehörigen Artikel billigt geliefert von Lina Schenck 1295 in der Burg, gegenüber dem Schloß. das beste, bis jetzt unübertroffene Reinigungsmittel u Bierpressionen und Maschinentheile, feen. 1441 J. Baumeister. I auch 2 Bürstenmacher⸗ Gesellen, welche im Einziehen bewandert sind, können gegen hohen Lohn Beschäftigung erhalten bei Friedberg. Theobald Steinel, 1443 Bürstenfabrikant. Eierkisten, Trapp& Münch. C6’! 8 Karl Fritz. Ranstadt W. Schneider HA. . 3. 75 ö 8 eeSdmen Frische Bratbückinge, Frührosen-Karto eln! empfiehlt in den besten Qualitäten zu den billigsten R U bü Ki*„ Preisen Ph. Dan. Rümmich. 57 Ohessbückinge, sowie Frühweiße empfiehlt billigst 1450 Verantw. Red.: Carl Bindernagel 1422 bei Wilhelm Fertsch. Leopold Oppenheim. Druck und Verlaß von Carl Alabernagel. (Hierzu Prakt. Rathgeber für Landwirthe Nr. 12 von 1885, eine Beilage und eine Extrabeilage von F. V. Grüuͤnfeld, Landeshut in Schlesien.) ern. —— 2 Cat delt. * nage necztigte non, it Geld dezen eine Be — 0 en: „ klee, . e, 7 aten Mue. en el Afftent. Kaffee „ bissig. colade. Pfund 1 N., Vuntätt. Jurst, U. Hanftis. r 14¹9 Tholen 4 gelertigt und a 2 Salah. ,. tour Beilage. gberhessischer Anzeiger. 41. N Holzversteigerung. Montag den 12. April l. J. und nöthigenfalls folgenden Tags, von Vormittags 10 Uhr an, werden aus den Centralstudienfonds-Waldungen des Schußbezirks Obernhaln nachbeschriebene Holzsortt— mente öffentlich versteigert: 2878 Fichten⸗Stämme 2. und 3. Klasse von 557,98 Festmeter, 855 Fichten⸗Stangen 1. Klass 5 40* U 2. 1 420 8 7 3.„ 40 4. 389 Raummeter Eichen Steckholz und 19 u. Kiefern Scheit- u. Knüppel⸗ bolg. Das Ausgebot findet im Lokale des Wirths Kolaß zu Obernhain statt, weßhalb Kaufliebhaber gebeten sind, sich die Hölzer vorher an Ort und Stelle anzusehen. Der königl. Förster Weiß zu Obernhain ertheilt jede weitere bezügliche Auskunft. Usingen den 29. März 1886. Königl. Domänen Rentamt. 1340 Loh Versteigerung. Samstag den 10. April l. J., Nachmittags 1 Uhr, soll in der 1 zu Ober⸗Mörlen die Loh Ernte der Gemeinde Ober-Mörlen vom Jahre 1886, eirea 2400 Centner, nochmals öffentlich meistbietend versteigert werden. Ober⸗ Mörlen am 1. April 1886. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Mörlen. 1400 Jeckel. Holzversteigerung. Montag den 12. April l. J. werden in dem Domanialwalddistrikt Mittlerer 9 5 Buchen: 314 Rm. Scheiter, 39 Raummeter Knüppel, 3930 Wellen Reisig und 136,6 Rm. Stöcke versteigert. Zusammenkunft in Boden rod Morgens 9 Uhr. Buß bach den 29. März 1886 Großherzogliche Oberförsterei Hoch-Weisel. Weigand. Holzversteigerung. Freitag den 9. April l. J, des Vormittags 10 Uhr, wird in dem Cleeberger Markwald, Distrikt Fuchskopf 3b, nachstehendes Holz versteigert: 214 Stück Nadelholz Stämme, 96,39 Festmeter, N 5 Stangen 1. Klasse, 106**„5 2.„ 137 8 15 Naummeter Weichholz. Scheit und Prügel, 85 Stück Weichholz⸗Wellen, 92 Raummeter Nadel-Stockholz. Das Holz lagert an dem Weg, welcher von Espa nach Bodenrod führt und ist, wie der Umgegend bekannt, von bester Qualität, worunter sich Durchzüge und sonstiges Streckholz von 20 Meter Länge und darüber befinden. Cleeberg den 26. März 1886. Der Bürgermeister Keil. Holz. Versteigerung. Mittwoch den 7. und Donnerstag den 8. April, Vor— mittags prätis 10 Uhr anfangend, sollen im Osthelmer *„ 1375⁵ Gemeindewald nachstehende Holzsortimente versteigert werden: 218 Eschen⸗Stämme mit 34,30 Festmeter Inhalt, 327 Nadelholz Stämme mit 89,00 Festmeter Inhalt, 25 Eschen⸗Derbstangen mit 1,06 Festmeter Inhalt, 183 Nadelholz⸗Derbstangen mit 7,14 Festm. Inhalt, 255 Buchen-Reisstangen mit 0 Festmeter Inhalt, 30 Nadel⸗Reisstangen mit 0,35 Festmeter Inhalt, 110 Raummeter Buchen-Scheiter, 83.„ Knüppel, 5440 Buchen ⸗Wellen, 400 Eichen⸗ 160 Naummeter* 4 1 Eichen⸗ U Am ersten Tage kommt das Bau- und Nutzholz, am zweiten Tage das Brennholz zur Versteigerung Sämmtliches Holz ist von ausgezeichneter Qualität und an sehr guten Abfuhrwegen gelegen. Zusammenkunft am Eichbäumchen. Ostheirm den 29. März 1886. Großherzogliche Bürgermelsterei Ostheim. 1432 Schneider. 20 Maurergesellen finden sofort Veschäftigung(auf Gräflichem Schloß und im Ort Büdes helm) bel Friedrich Rupp, In meinem Verlage erschlen soeben eine neue sch dne Ansicht von Friedberg (mit katholischer Kirche und Wasserthurm). Preis M. 2.—. Exemplare sind in der Herren C. C. Weis und G. M. Reuss ausgestellt. Carl Bindernagel. Votschuß- und Credit-Verein zu Reichelsheim. (Eingetragene Genossenschaft.) von der Ostseite, den Läden Wir beehren uns, unsere Mitglieder zu einer ordentlichen General— Versammlung auf 0 den 10. April l. J., Abends 8 Uhr, in den Saal des G. W. Schmid dahier einzuladen. Tages⸗Ordnung: J. Geschäftsbericht des Vorstandes pro 1885 2. Bericht des Ausschusses über Prüfung der 1885er Bilanz und Entlastung des Vorstandes 3. Beschlußfassung über die Verwendung des lS8ßfer Gewinnes.. 4. Erhöhung des Credits der aufzunehmenden Kapitalien. Reichelsheim den 30. März 1886. AN 5 ee 1377 Waas, rsitzender. Großer Ausverkauf. Sämmtliche hier angegebene Artikel werden wegen damit zu räumen, unter Einkaufspreis abgegeben: Damen- und Kinder De Corsetten, Kleiderstoffe, fertige Schürzen und Schürzenzeuge, Unterrockstoffe, sowie fertige Unterröcke, Cattune, Vorhangstoffe, Ti sch⸗ Decken, Commodedecken, Pferdedecken, Läuferstoffe, Vettvorlagen, Strickwolle, Taschentücher u. s. w., da ich diese Artekel nicht mehr weiter führe. Ferner empfehle mein großes Lager in fertigen Herren⸗ und Knaben⸗„Anzügen, sowie große Auswahl in Stoffen für Anzüge nach Maaß M. Uetscher. Lum billigen La den. Herr en-Aleider nach Maaß werden in kurzer Zeit unter Garantie des legant und billigst angefertigt und bringen wir hierzu unser reichhaltiges Stofflager in empfehlende Erinnerung. A. Spier& Söhne. Einladung zum Abonnement auf die Neuen Hessischen Volksblätter ssischen Volksblätter. Hessische Landeszeitung- Volksblätter. Mit dem 1. April 1886 begannen die„Neuen Hessischen Volksblätter(Hessische Landeszeltung-Volksblätter) ein neues Abonnement. Local-Nachrichten aus Hessen bringen wir durch unsere in allen Theilen des Landes thätigen Correspondenten so vollständig und rasch, wie dies nur immer moglich und wenden wir denselben unsere größte Sorgfalt zu Dem Feuflleton widmen wir ganz besondere Aufmerksamkett und haben für das nächste Quartal wieder einige höchst spannende Erzählungen bellebter Autoren erworben. Neu hinzutretende Abonnenten erhalten den bis jetzt erschienenen Theil des Romans„Des Hauses Damon“, Roman aus dem Englischen von August Leo, soweit der vorhandene Vorrath reicht, auf Verlangen gratis und franco nachgeltefert.— Abonnements preis beträgt für Darmstadt und Bessungen 2 Mark 20 Pf., auswärts mit dem entsprechenden Postaufschlag. Juserate finden bei der großen Auflage der„Neuen Hessischen Volksblätter“(Hessische Landeszeitung Volksblätter) die welteste und wirksamste Verbreltung. Wir werden auch im kommenden Quartal wiederum, sofort nach Feststellung der Sommer-Fahrpläne, einen generellen Eisenbahn-Fahrplan aller in Hessen bestehenden Bahnen mit den Anschlüssen, auf großem Format, alle einzelnen Statlonen mit Ankunfts- und Abgangszelten der Züge enthaltend, übersichtlich zusammengestellt, anfertigen lassen und als Gratis- Beilage unseren geehrten Abonnenten zustellen. Darmstadt im März 1886. gänzlicher Aufgabe derselben, um rasch 1364 Der Die Expedition der Neuen Hessischen Volksblätter. Hessische Landeszeitung⸗Volkshlätter Ein Eber, Eeine Wohnung Büdesheim. Maurermeister. 1355 engl. Bastard, zur Zucht tauglich, ist zu verkaufen bei 133 i 8 a Oekonom Heinrich Horst II., für eine kleine Familie hat zu vermlethen 1431 Berstadt. 1445 J. Wertheimer. Pferch-Versteigerung. Mittwoch den 7. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen auf biesigem Rathhaus 10— 15 Schafpferche oͤffentlich versteigert werden. Friedberg den 5. April 1886. Großherzogliche Vürgermeisteret Friedberg. Steinhäußer. — 2 Holzversteigerung. Die am 31. März l. J. im Freihertlich v. Ritter⸗ schen Walde bei Hof Haselheck abgehaltene Versteigerung ist genehmigt und der erste Abfuhrtag auf Mittwoch den 7. April bestimmt worden Die Abfuhrscheine können jeden Dienstag und Donners— tag gegen Baarzahlung oder Einlegung eines Bürgscheins bei mir abgeholt werden. Friedberg den 5. April 1886. J. A. der Freiherrlich von Ritter'schen Gutsverwaltung zu Rüdesheim Heldt. 1466 Dünger-Persteigerung. 1467 Mittwoch den 7. April or., Vormittags 9 Uhr, soll— auf hiesigem Bahnhofe eine Grube aus Viehwagen ge“ wonnener Dünger gegen gleich baare Zahlung öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 2. April 1886. Königlicher Stations Vorsteher. 1428 Landau. * 5 9** Fasel-Eber-Versteigerung. Donnerstag den 8. er., Nachmittags 4 Uhr, soll auf dem Gemeindehause dahier ein schwerer, entbehrlich ge⸗ wordener Eber öffentlich meistbietend verstelgert werden. Groß-Karben den 4. April 18886. Großherzogliche Bürgermeisteret Groß Karben. Lanz. 1459 Bekanntmachung. Die am 29. März im Gemeindewald Ober-Florstadt abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und der erste Fahrtag auf Mittwoch den 7. April festgesetzt. Ober⸗Florstadt den 2. April 1886. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Florstadt. Dauernheim. Bekanntmachung. Die am 31. v. Mts. im Köpperner Gemeindewald abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und der erste Fahrtag auf Mittwoch den 7. d. Mts. festgesetzt. Köppern den 2. April 1886. 1423 Der Bürgermeister Stamm. 5— Rwe.— Holzversteigerung. Freitag den 9. Aprll, Vormittags 9 Uhr anfangend, soll im Hoch-Weiseler Gemeindewald, Distrit Lams⸗ hardt, folgendes Gehölz versteigert werden: 40 Stück Eichen⸗Stämme, 7 Festmeter baltend, 10 Raummeter Eichen⸗Scheiter, . 48 7 Buchen⸗Knüppel, 40 5 Eichen⸗„ 7000 Wellen Buchen-Reisig, 170⁰„Eichen 300 Raummeter Buchen⸗Stöcke, 50 5 Eichen⸗„ Zusammenkunft um 8½ Uhr in Hoch-Weisel. Hoch⸗Weisel am 29. März 1886. Großherzogliche Bürgermeisterei Hoch Weisel. Wörner. 2 Arbeits⸗Vergebung. Donnerstag den 8. April l. J., Nachmittags 2½ Uhr, werden auf hiesigem Nathhause nachstehende Arbeiten und Lieferungen, als: Pflasterarbeit, veranschlagt zu M. 110.00 und Pflastersteinlieferung 0 öffentlich wenigstnehmend versteigert. Bad⸗Nauheim den 3. April 1886. 4792 Großherzogliche Bürgermeisterei Bad⸗Nauheim. .. Wörner. 8 stei Holz ⸗Versteigerung. Donnerstag den 8. April sollen in dem Gemeinde⸗ wald Langsdorf nachstehende Holzsortimente versteigert werden: 200 Nadel-Stämme von 14— 30 Centimeter Durch⸗ messer, 3— 14 Meter Länge, enthaltend 40 Fest⸗ meter, 2000 Kiefern-Stangen von 7—13 Centimeter Durch⸗ messer, enthaltend 90 Festmeter, 1400 Fichten⸗Stangen von 5—13 Centimeter Durch⸗ messer, enthaltend 40 Festmeter. Von den Stangen eignen sich viele zu Sparren und Leiterbäumen. Der Anfang der Versteigerung ist Morgens 10 Uhr. Langsdorf den 3. April 1886. Großherzogliche Bürgermelsterei Langsdorf. Köhler. 1438 * Holzversteigerung. Freitag den 9. l. Mts., Vormittags 9½ Uhr an⸗ fangend, kommt im Gemeindewald Fauerbach v. d. H., Distrikt Halde, folgendes Gehölz zur Versteigerung: 152 Stück Elchen- Stämme, 30 Festmeter Inhalt, 2 Raummeter Eichen-⸗Scheiter, 6 0 Aspen⸗„ 28 5 Buchen⸗Knüppel, 24 5 Eichen⸗ 5 18 1 Aspen⸗ 1 4330 Stück Buchen-Wellen(Abtrieb), 1400„ Eichen⸗„ 350„ Aspen⸗„ 205 Raummeter Buchen Stöcke. Zusammenkunft am Vieinalweg von Münster nach Maibach, am Pflanzgarten. Fauerbach v. d. H. am 3. April 1886. Großgtzerzogliche Bürgermeisterei Fauerbach v. d. H. 1452 Dilges. Pesachuaaren empfiehlt zu billigen Preisen. .. enten Die Dampf-Kaffeebrennerei Gegr. 1837. 3 1837. A. Zuntz Sel. Witwe, Bonn& Berlin, N N von in empfehlende Erinnerung. f 5 Sorgfältigste Auswahl und Mischung nur feinster Rohsorten verbunden mit rationeller Brenn- methode, garantiren ein stets gleichmäßig vorzüg- liches Produkt, das allen anderen Sorten gegen- über eine Ersparniß von 250% gestattet. Niederlage in 1 Friedberg bei Herren J. A. Windecker, L. Adler, H. Strauß, C. Th. Kranz, Kaufmann Stern, Ferd. 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