2 185 80 zauer. * 10 + 1 77 104 10 A*„ 1 1 71 5 cher lan. Dunnerstag den J. März. M27. berhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad-Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. 1 7 Au einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder 1 Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Erbauung einer Eisenbahn von Homburg v. d. H. nach Friedberg. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großh f Indem wir Sie hiermit in Kenntuiß setzen, daß Großl 1 Ministerium des 1 ö Dr. Braden. Zetreffend: Das Landgestüt, hier den Abgang der Landgestütsbeschäler auf die Landgestütsstatlonen. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Die Großherzoglichen Landgestüͤtsbeschaler für die Landgestütsstationen Berstadt, Butzbach und Nieder-Wöͤllstadt sind von Friedberg den 1. März 1886. erzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 0 herzogliches Ministerium der Finanzen im Einvernehmen mit Großherzoglichem Junern und der Justiz der Koͤniglich Preußischen Eisenbahn-Direction in Frankfurt a VBermessungs- und Vorarbeiten für eine Nebenbahn von „M. die Erlaubniß zur Ausführung von 5 1 0 Homburg v. d. H. nach Friedberg auf Großherzoglich Hessischem Gebiet ertheilt hat, beauftragen wir die betreffenden Großherzoglichen Bürgermeistereien dies in ihren Gemeinden bekannt zu machen. Friedberg den 2. März 1886. Polizeicommissariat Wickstadt. Darmstadt J. Verzeichniß der Vorlesungen ꝛc., welche im Sommer— mester 1886 an der technischen Hochschule zu Darmstadt zehalten werden. 11. Promotienen an der Großh. Landesuniversität b ießen. 111. Dienstnachrichteu. Es wurde dem Schullehrer romandi eine Lehrerstelle zu Dietesheim, dem Schul— uentsasp. Klimm aus Ober Erlenbach eine Lehrerstelle zu Dber⸗Mörlen übertragen; dem Schulamtsasp. Knell aus Lernheim die Lehrerstelle zu Bornheim, dem Amts ptichtsdirner Müller zu Reinheim die Pedellenstelle am Eymnaslum zu Darmstadt, dem Schulamtsasp. Koch s Nonnenrod die 2. Lehrerstelle zu Muschenhelm, dem Schulamtsasp. Lack aus Neu⸗Isenburg die Lehrerstelle Nieder ⸗Liebersbach, dem Schulamtsasp. Kirch Darmstadt eine Lehrerstelle zu Wolfskehlen, den Schul ichrer Kopp aus Ralbach eine Lehrerstelle zu Reinheim, im Schullehrer Seibert zu Griesheim und dem Schul zuitsasp. Frieß aus Mommenheim, Wettig aus Nieder Tim und Schwahn aus Heppenhelm Legrerstellen an der Lolksschule zu Mainz, der Lehrerin Ranzenberger zu [eisenau und den Schulamts⸗Aspirantinne Feiffer und Roth aus Mainz Lehrerinnen zelksschule zu Mainz, dem Schullehrer Merkel zu Beeden Köll zu Sandbach eine Lehrerstelle zu Zwingenberg, In Schulamtbasp. Rahn aus Kirch Göns die Lehrer— Ille zu Kirch⸗Göns, dem Schullehrer F. Thönberz die Lehrerstelle zu Allertshofen⸗Hoxhohl, dem em übertragen; Offenbach präs. Schulamtsaspiranten Mohr aus Unter— brsprenz und Schlösser aut Nieder⸗Saulheim bestätigt; ic auf die Lehrerstelle zu Wattenheim präs. Schul⸗ ir tsasp. Schumscher aus Klein-Hausen bestätigt; dem H. Hofmann aus Freien⸗Seen wurde die Stelle des heiten Pedellen am Schullehrer-Seminar zu Friedberg ertragen.(Schluß folgt.) Berlin. Der Ausschuß des Centralverbandes ktatscher Judustrieller hat sich für das dringende Bedürfniß eines staats rechtlichen Schutzes der 185 und Geschäftsgeheimnisse ausgesprochen ind sich in diesem Sinne auf eine Aufrage des bandelsministers geäußert; ferner sprach der Aus— fuß sich einstimmig gegen den Wollzoll aus, lesgleichen gegen Maximalarbeitstage, gegen Ar— le terkammern und gegen ein Reichsarbeitsamt. befürwortet dagegen die möglichste Einschränk ng der Nachtarbeit der Frauen, — l. Marz. Erst jetzt erfährt man über hen Unfall, welchen der Kaiser bei dem letzten efballe gehabt hat. Die Ursache war, wie man bt, folgende: Der Kaiser nahm im Kreise der heiglichen Familie das Souper ein, als bei ter Bewegung, die er machte, sein Degen mit hen Leder, in dem er zu hängen pflegt, in Un— nung und dadurch in eine falsche Lage gerieth 1nd so den Fall veranlaßte. Alle weiteren Uebel— Zen wurden durch die augenblickliche Unter— Uazung, welche die in der Nahe befindliche Erb nzessin von Sachsen-Meiningen dem Kaiser aus Pensionsberechnung en Schenzer, sttllen an der TCoserlehrer Fink zu Budenheim eine Lehrerstelle zu Bens⸗ die auf Lehrerstellen an der Volksschule chen die Lehrerstelle zu Bickenbach, dem Schullehrer Schäfer zu 1 1 ö den Umständen angemessen durchaus befriedigend sei. Er hat eine recht gute Nacht gehabt und ist am heutigen Tage zur gewohnten Zeit auf gestanden. Der Heilungsprozeß der Contusion der Hüfte nimmt einen normalen Verlauf. — Dem Bundesrath ist ein Gesetzentwurf in einem Paragraphen zugegangen, welcher den Auspruch des Statthalters von Elsaß-Lothringen auf Pension und Wartegeld unter Zugrunde— legung der für den Reichskanzler in Betracht kommenden Bestimmungen regelt. Das Warte— geld würde sonach 9000 M. betragen, das der zur Zeit zu Grunde zu liegende Diensteinkommen 26,000 M. Der Handelsvertrag mit Sanusibar hat 24 Artikel und ist in deutscher, arabischer und englischer Sprache abgefaßt. Deutscherseits ist er von Contre-Admiral Knorr unterzeichnet. Der Vertrag soll am 19. August 1886 in Kraft treten und 15 Jahre Gültigkeit haben. Karlsruhe, J. März. Ueber das Be— finden des an Gelenkrheumatismus erkrankten Erbgroßherzogs wird ärztlicherseits bekannt ge— geben, daß während bis zum Freitag die Er— krankung mäßig verlaufen war, die Temperatur sich alsdann steigerte und bis heute unter An— halten höheren Fiebers allmälig die größeren Gelenke des Körpers befallen wurden. Com— plicationen sind nicht vorhanden, namentlich ist das Herz vollständig frei. Baden⸗Baden, 2. März. Die öster— reichische Kaiserin ist mit der Erzherzogin Valerie zu sechswöchentlichem Aufenthalt heute mit Extra— zug von Wien dahier eingetroffen. Die Herr— schaften haben ihr Absteigequartier in der Villa Wilhelma bei Meßmer genommen. Ausland. Frankreich. Paris, 1. Marz. Nachrichten aus Decazeville zufolge ist die Situation da— selbst unverändert. Die Grubengesellschaft be— absichtigt, die Arbeit einzustellen, wenn die Ar— beiter auf ihren Forderungen beharren. Großbritannien. Manchester, J. Marz. Am Sonntag Vormittag fand hier eine socia— listische Kundgebung statt, welche ruhig verlief. Nachmittags rottete sich aber eine zahlreiche Menge Arbeitsloser und anderen Gesindels zu— sammen, welche Fenster einwarfen und andere Ausschreitungen verübten. Die Polizei stellte schließlich die Ruhe wieder her und nahm Ver— haftungen vor. Montenegro. Cettinje. Von hier wird gemeldet, daß sich der Groll der albantsischen F 8 1 i 5 5 baegangen, was Sie in Ibren Gemeinden bekannt machen lassen wollen Dr. Braden. 7 Deutsches Reich. lieh, glücklich abgewendet. Ueber das Befinden[Bevölkerung gegen die Montenegriner in der 5 N 1 85 Das Rezierungsblatt, Beilage Nr. 3, des Kaisers wird heute mitgetheilt, daß dasselbe letzten Zeit so sehr gesteigert hat, daß die Alba— at hält: gnesen eine kriegerische Action der Türkei gegen Montenegro geradezu herbeiwünschen. Aus Con— stantinopel sind für die Garnison in Skutari Lebensmittel und Munition in großer Menge eingetroffen, und die nord- albanesische Division ist auf den Kriegsfuß gestellt worden. Auch von montenegrinischer Seite werden militärische Vor— kehrungen getroffen, und an der Grenze gegen Skutari einige Batterien errichtet. Rumänien. Bukarest, Der serbische Friedensunterhändler Mijatovic erhielt ein Telegramm Garaschanin's, daß die serbische März. Regierung den neuen von der Türkei vorge— schlagenen Artikel annehme. Madjid Pascha und Geschoff erhielten entsprechende Mittheil— ungen ihrer Regierungen. Man erwartet, daß der Friedensvertrag bis morgen fertiggestellt sein wird. Serbien. Belgrad, 2. März. Die gestern hier, sowie im ganzen Lande vorgenommenen Gemeindeausschußwahlen fielen durchweg günstig für die Regierung aus. Griechenland. Athen, 1. März. folge der von den Großmächten begünstigten Friedenstendenz beschloß das Ministertum, seine Demission zu geben. Trikupis ist bereits ein— getroffen. Der griechische Minister-Präsident Delyannis hat vor kurzer Zeit durch seine Organe erklären lassen, die Pression der Mächte sei ihm außerordentlich erwünscht, da die grie— chische Regterung dem eigenen Volke gegenüber nicht einlenken könne. Jetzt scheint die Pression jedoch eine so energische geworden zu sein, daß ihr Delyannis nicht laͤnger widerstehen konnte. Rußland. Petersburg. Aus Merw wird gemeldet: Am 13. Februar hielten die Russen ihren feierlichen Einzug in Pendscheh; sie setzten daselbst eine russische Verwaltung ein. Die Be— völkerung eines Afghanistan zugetheilten, von Sarpken bewohnten Auls siedelte auf russisches Gebiet über. N 4 In⸗ Aus Stadt und Land. b. Friedberg. Der evang. Verein hat in diesem Winter nur zwei Vorträge für einen großeren Hörerkrels veranstaltet; beide wurden kurz nacheinander gehalten. Am 25. Januar behandelte Stadtpfarrer Wiener von Worms das ernste und interessante Thema: „Frauenleben nach der Geschichte“, und stellte eingehend dar, welche unwürdige, beklagenswerthe Stellung die Frauen in der vorchristlichen Zeit überah, auch bei dem gedildetsten heidnischen Volke, den Grie chen, einnahmen, und wle utraurig ihre Loge auch jetzt noch außerhalb der Christenheit ist. Selbst in Athen und in der Blüͤthezelt griechischer Kunst und Wissenschaft finden wir das weibliche Geschlecht geistig vernachläfsigt, Die eigentlichen Hausfrauen blieben dem gesellschaftlichen Leben und den Wltteln geistiger Ausbildung fern. Bet den Römern, wo in den besseren Zeiten ein schoͤnes haͤusliches Leben und edle Frauen und Muͤtter sich finden, destand doch das Gesetz, daß kein Burger seine Frau, ja nicht einmal seine einzige Tochter zur Erbin einsetzen durfte, ein Gesetz, welches erst durch die christlichen Kaiser aufgehoben wurde. Die Mutter hatte rechtlich gar kein Antbeil an dem Wohl und Wehe ihrer Kinder, die nur der väterlichen Gewalt unterworfen waren. Wegen Ebebruchs zu klagen war nur dem Manne, nicht aber der Frau gestattet. Bel den Germanen, den alten Deutschen, nahmen die Frauen eine böhere Stellung, als bei anderen„Barbaren“ ein. Waren ihnen auch die bäuslichen Arbeiten und die Leitung des Ackerbaues üͤberlassen, wäbrend die Männer im Kriege oder auf der Jagd thätig waren, oder sich der Unthätigkeit bei Essen, Trinken und Spielen hingaben, so wurden sie doch nickt als Sklavinnen behandelt. Der Römer Tacitus theilt mit, daß die Germanen fast allein von den Barbaren nur eine Frau näbmen, rühmt die Keuschheit, die deut schen Ehen, die große Seltenheit des Ebebruchs und die strenge Bestrafung desselben. Doch ist auch hier erst durch das Christentbum das Recht der Versönlichkeit zu voller Anerkennung und das weibliche Geschlecht zu voller Achtung gekommen. Mehr, als bei anderen orlentalischen Völkern, waren die Frauen dei den Hebräern geachtet. Auf dem natürlichen Veden alter Stammessitten erwachsen, wurde die Ebe in Israel allmählich durch den höheren Geist der geoffenbarten Religton geläutert und geheiligt, und statt der Vielweiberet, die wir in der Geschichte des Volkes auch bei bochverehrten Männern und Füͤrsten finden, kom allmäblich die Monogamie zur Hernschaft. Außerhalb der Chrtstenheit stehen auch heute noch die Frauen in einer die Persönlichkeit entwürdigenden Ab⸗ hängigkeit und Knechtschaft. Erst das Christenthum verlieb ibnen durch die religiöse Beziehung auf Christum als den Einen Erlöser und Herrn ibre ursprüngliche Würde wieder und stellte ihre Gleichheit mit dem Manne ber. Christus verkündete ibnen ebensowohl als den Männern des Heil; er bat nicht blos die Fesseln der Sclaven, sondern auch die Bande, womit das welb⸗ liche Geschl It gebunden war, gelöst und den Fluch, der auf demselben lag, binweggerommen. Von großem Gin⸗ fluß auf vie Entwickelung der reinsten Weiblichkeit und die Hochachtung des weiblichen Geschlechtes mußte be— sonders das Ideal der Jungfräulichkeit und Mütterlich⸗ keit sein, das Muster der schönsten weiblichen Tugenden, das uns in Maria vor Auzen gestellt wird. So hat die Frau erst durch das Cbristenthum die rechte, würdite und beglückende Lebensstellunz und Lebensaufgabe er— halten. Dies waren die Gundzedanken des lehrreichen Vortrags. Eine kurze Mittheilung über den zwelten Vor⸗ trag bebalten wir uns noch vor. k. Friedberg. Gegenwärtig steben drei Kometen am Himmel, die jedoch nur mit sehr lichtstarken Ferngläsern geseben werden können. Der eine davon, den der Amerikaner Brooks im vorigen Jahre entdeckte, nähert sich dem Ver schwinden, die beiden andern dagegen werden langsam beller und dürften vom letzten Drittel des April ab mehrere Wochen lang durch ihren Glanz am Abendhimmel ein imposantes Schauspiel darbieten. Der eine derselben, der Komet Barnard, nach seinem Entdecker benannt, steht am 1. März nabe bei dem Stern à im Widder und nimmt seinen Lauf gegen das Sternbild der Andromeda, so daß er Ende April rechts von dem Stern„ desselben steht und um diese Zeit auch dem bloßen Auge sichtbar sein wird. Dann wendet er sich wieder nach Süden, nimmt rasch an Glanz zu und durchläuft im Mai zum zweiten Mal das Stern⸗ bild des Widders in der Richtung auf den Eridanus zu. Für unsere Erdhalfte wird er nun unsichtbar, dagegen wird man ihn auf der suͤdlichen Halbkugel noch längere Zeit beobachten können. Der Komet Fabry, ebenfalls nach seinem Entdecker benannt, steht am 1. März links neben dem Stern 5 im Pegasus und wandert bis zum 1. April 90 nordwärts in das Sternbild der Andromeda. Dann wendet er sich gegen das Sternbild der Kassiopeta, wird dem bloßen Auge sichtbar, tritt in der zweiten Hälfte des Aprils in den Perseus und wird Anfangs Mai außer⸗ ordentlich glänzend. Sein rascher weiterer Lauf führt nahe bei dem sehr hellen Stern Capella vorbei, so daß er Mitte Mai Abends 10 Uhr tief am westlichen Horkzont gesehen wird, um endlich auf seinem ferneren Laufe nach Süden für unsere Gegenden zu verschwinden und über— haupt rasch an Helligkeit abzunebmen. b. Friedberg. Einer unserer Mitbürger hat heute für die Suppenküche einen ansehnlichen Betrag gegeben mit dem Ersuchen, die Suppenaustheilung an Bedürftize noch 11 Tage fortzuführen und nur getrosten Muthes eine nochmalige Bitte für dieselbe öffentlich zu erlassen, man werde dieser wohlthätigen Anstalt sicherlich für diese 14 Tage die nöthigen Gaben zufließen lassen. Ein⸗ sender, der die Nothwendigkett und Woblthätigkeit der Verabreichung von Suppe an alte, schwache Frauen und hungernde Kinder aus eigener Anschauung kennt, zibt dem obigen Ersuchen unseres guten Mitbürgers gerne Folge, zumal die andauernde winterliche Witterung unvorhergesehene Kosten für Nahrung und Heizung ver— ursacht und fast keinen Verdienst für die betreffenden Leute zuläßt. Einsender möchte dabei daran erinnern daß vieles Kleine auch etwas Großes gibt. Man bittet darum nochmals um Gaben und ist auch mit kleinen wohl zufrieden und dafür dankbar. 2 Lang⸗Göns. Zur Feier des 50jährigen Dienst⸗ jubiläums des Dekan Dr. Strack findet am 8. März um 10 Uhr Morgens Gottesdtenst in der hiesigen Kirche, um 12¼ Uhr Festessen im Gasthaus zum„Schwanen“ statt. Wer an letzterem theilzunehmen wünscht, wolle sich Neu⸗Ulrichstein. In der Arbeiter-Kolonse be⸗ fanden sich Ende Februar als arbeits- resp. stellenlos 94 Personen und zwar: landw. Arbeiter 29, Bäcker 6, Brauer 1, Buchbinder 3, Dachdecker 1, Fleischer 1, Elsengteßer 2, Gärtner 2, Kommis 2, Kellner 3, Kessel— schmiede 1, Kupferschmiede 1, Lehrer 1, Anstreicher 5, Maurer 5, Messerschmiede 1, Schlosser 5, Schneider 3, Schuhmacher 5, Steinhauer 1, Weber 4, Zimmerleute, Schreiber 5, Töpfer 1, Oekonom 1, Papiermacher 1, Scheerenschleifer 1, Gürtler 1, Steindrucker 1. Von diesen 94 waren aus: Großh. Hessen 30, Nassau 6, Baden 7, Bayern 5, Württemberg 2, Preußen: Provinz Brandenburg inel. Berlin 3, Hannover 2, Hessen 16, Posen 1, Pommern 1, Westpreußen 1, Schlesten 5, Sachsen 2, Rheinland 7, Westfalen 2, aus Mecklenburg: Schwerin 1, Koburg Gotha 2, Meiningen 1 und aus Böhmen 1. Abgegangen sind 43, davon gingen auf ihren Wunschn 18, durch die Kolonie in Stellung 10, durch eigenes Bemühen 1, durch Entlassung 6, in ihre Familien 6, durch Krankheit 2. Im Ganzen wurden seit Eroͤffnung der Anstalt aufgenommen 246 Kolonisten. Allerlei. Halle. Die Nachricht vom Versinken eines 10 Morgen großen Grundstücks bei dem Dorfe Zöschen ist nach einer Mittheilung der„Kreuz- Ztg.“ vollständig erfunden. Hamburg, 1. März. Telegramme von Juͤtland melden anbaltende Schneestürme und in Folge dessen tagelange Stockung des Eifenbahnverkehrs; die Dampfer⸗ fahrten nach Gothenburg sind eingestellt, der große Belt ist voll Eis. Aehnliches wird aus dem Canal und von England gemeldet. Bern, 24. Febr. Einer der höchsten Bundes beamten, Dr. Willi, Abtheilungschef im Handelsdepartement, ist letzte Nacht beim Nachhausegehen in der Nähe einer der Agrebrücken mörderlsch angefallen und gefährlich ver— wundet worden. Ueber die Veranlassuug der That hat die Untersuchung bereits ergeben, daß sehr wahrscheinlich ein Akt der Privatrache vorliegt. Handel und Verkehr. Friedberg, 2. März. Fruchtber. Walzen M. 17.50 bis 18, Korn M. 14.75— 5, Gerste M. 13.50— 15, Hafer M. 13.50— 14. Alle Preise verstehen sich auf 100 Ko.= M200 Zollpfund. Friedberg, J. März. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.80— 0.90, Eier 1 St. 6 Pf., 2 St. 11 Pf. Buß bach, 27. Febr. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. 85—90 Pf., Käse per Pfd. 45— 46 Pf., Eier 1 St. 6 Pf. Gleßen, 2. März. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.95- 0.00, Eier 1 St. 5-6 Pf., Käse per St. 4— 8 Pf., Tauben per Paar M. 0.80 bis 1.10, Hühner per Stück M. 1.30—1.80, Hahnen der St. M. 1.50— 2.20, Enten per Stück M. 1.80— 2.20, Ochsenfleisch per Pfund 6264 Pf., Kuh- und Rind fleisch 54 56 Pf., Schweinefleisch 52—60 Pf., Hammel⸗ fleisch 50—66 Pf., Kalbfleisch 48—50 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.70— 4. Zwiebeln per Ctr. M. 7.00— 7.50. Grünberg, 27. Febr. Fruchtpr. Welzen M. 16 50, Korn M. 14.00, Gerste M. 00.00, Hafer M. 13.00. Frankfurt, 1. Marz. Fruchtbericht. Hies. Weizen⸗ mehl Nr. 0 M. 31—32½, Nr. 1 M. 26—27½, Nr. 2 M. 24— 25, Nr. 3 M. 22—23½, Nr. 4 M. 16— 17½½, Nr. 5 M. 15— 16 ½, Milchbrod- und Brodmebl im Ver⸗ band M. 49—52, norddeutsches und westf. Weizenmehl Nr. 00 M. 23, Roggenmehl Nr. 0(hies.) M. 23— 24, do. Nr. 0/1 M. 21 21½, do. Nr. 1 M. 19— 19 ½, do. Nr. 2 M. 17. Welzen ab unserer Umgegend M. 17¾, M. 14½— 14¼, Nicolajeff M. 14½- 14½, Bulgarischer frei ab Bahnhof hier M. 18, do. fremder je nach Qual. M. 17½— 20, Roggen hies. M. 14— 15, Königsberger M. 14½. Gerste, Brauerwaare M. 15½— 19, do. zu Mahlzwecken M 1½. Hafer stark beregnet mit Geruch M. 12— 12½, do. mittel M. 13.— 13½, do. prima M. 14—14½½. Raps M. 23. Mais, dunter(miped) M. 11/4. Roggenkleie M. 4½—43/. Welzenkleie M. 4— 4½¼ pr. Ctr.(bei Abnahme von 200 Ctr. an). Rüböl im Detail M. 51. Frankfurt, 2. März. Viebmarkt. Es waren an⸗ getrieben 297 Ochsen, 18 Bullen, 360 Kühe, Stiere und Rinder, 245 Kälber, 91 Hämmel und 189 Schweine. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Oual. pro 100 Pfd. Schlachtgewicht M. 62—64, 2. Oual. M. 54 bis 58, Bullen 1. Qual. M. 40— 42, 2. Qual. M. 32 bis 36, Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 54— 58, 2. Qual. M. 42—46, Kälber 1. Qual. pro 1 Pfund Schlachtgewicht 60-65 Pf., 2. Qual. 54— 58 Pf., Hämmel 1. Qual. 54—56 Pf., 2. Qual. 40— 45 Pf. Schweine 55—57 Pf. 0 Verloosungen. Köln. Bei der am 25. Febr. stattgehabten Ziehung der Dombaulotterie fielen 75,000 Mark auf Nr. 90 1 30,000 Mark auf Nr. 112,801, 15,000 Mark auf Nr. 24,599. Nassautsche 25 fl.-⸗Loose von 1837. Ziehung vom 1. Februar 1886. Helmzahlung am 1. Mal 1886. à 100 fl., Nr. 803 3017 6790 8538 8766 14301 17113 3652 62 5098 7603 9458 10793 Nr. 51183 a 30,000 fl. Nr. 8513 1 4 6000 fl. Nr. 75949 212000 fl., Nr. 45770* 1000 fl., Nr. 3669 88390 4 400 fl., Nr. 73952 85539* 200 fl., Nr. 9340 58.54 27444 30190 31602 32811 34965 43065 44809 46458 70891 72920 73799 86259 102442 à 65 fl., Nr. 2585 11323 532 12519 13450 19722 20823 22202 23214 25105 340 29352 503 30453 492 31141 866 35039 38747 39192 41465 43046 634 44436 46253 414 814 49235 57007 066 70510 71345 371582 72423 73120 77369 79918 8246 688 35228 263 964 38262 671 90817 966 93713 97021 98566 99007 409 100165 übrigen Nummern, zu deren mangelt, können auf unserem Bureau nachgesehen werden. Bra unschwelg, 1. März. Zlehung der Braun⸗ schwelger 20 Thaler-Loose. Serken: 47 198 601 1681 1695 4720 1893 1952 2007 2066 2068 2156 2168 2412 2427 2762 3201 3238 3446 3648 3978 4538 4865 4910 5090 5138 6080 6508 7234 7577 7643 7555 7931 8305 8358 8989. f Pariser 4p Ct. 500 Frs. Loose von 1875. Aufzählung uns der Raum Ziehung vom 5. Februar 1886. Heimahlung am 25. Febr. 1886. Nr. 449455 b 100,000 Fr., Nr. 278639 A 50,000 Fr., Nr. 116219 208748 277700 3 10,000 Fr., Nr. 33714 243849 349113 463632 4 5000 Fr., Nr. 472 19899 29652 50203 54872 79057 92658 128409 156530 188349 194754 224971 229832 243048 253584 275341 296272 314625 344029 354554 355498 42(247 459483 463922 465828 8 1000 Fr. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt-Theater in Frankfurt. Opernhaus. Donnerstag den 4.: Zum ersten Male: zählungen. Oper von Offenbach. Freitag den 5. geschlossen. Samstag den 6.: Aida. Rhadames: Herr Nachbaur. Sonntag den 7.: Zum ersten Male wiederholt: Hoff⸗ manns Erzählungen. Schauspielhaus. Donnerstag den 4. geschlossen. Freitag den 5.: Alexandra. Samstag den 6.: Maria Stuart. Sonntag den 7.: Neu einstudirt: Gustel von Blasewitz. Hierauf: Neu einstudirt: Der zerbrochene Krug. Zum Schluß: Man sucht einen Erzieher. Wie seit vier Jahren aus dem Extrage der Sammel⸗ kasten für Cigarrenabschnitte eine Anzahl Kinder unter⸗ stützt wurden, wurden auch heute 20 Kindern Unter⸗ stützungen zu Theil, und zwar erhielten 12 Kinder Schuhe und Strümpfe, 5 Knaben Anzüge und 3 Mädchen Kleider, wofür ungefähr 130 Mark verausgabt wurden. Indem wir den Dank der freudestrahlenden Kinder und die dankenden Worte der Eltern allen gütigen Gebern mittheilen, bitten wir unser Unternehmen auch fernerhin mit zahlreichen Zuwendungen bedenken zu wollen, zumal sich auch hier wieder einmal das Wort bewährt hat: „Viele Wenig machen ein Viel.“ Friedberg den 28. Februar 1886. Das Comité zur Unterstützung armer Kinder Friedbergs. Gedenket der Vöglein im Schnee! Der Frost und Hunger thun weh. Hoffmanns Er⸗ Jsraelitischer Gotlesdienst in Friedberg. Sabbatbfeier vom 6. März 1886. P. Stalim. Veginn: Freitag Abends 5 Uhr 5 Min. 0 Samstag Morgens 8 Uhr 15 Min. Samstag Nachmittags 3 Uhr 30 Min. Sabbathausgang 6 Uhr 30 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 7. März an Morgens 6 Uhr 30 Min., Nachmittags 4 Uhr 45 Min. NB. Sonntag den 7., sowie Montag den 8. Marz 1886: Neumond Adar II. Arbeits-Vergebung. Die Ausführung nachstehender Lieferungen und Ar⸗ beiten in den Badehäusern dahier, nämlich: 1. Die Erneuerung einer Bleirohrleitung, M. Pf. veranschlagt zu 681 50 2. Reparatur und Erneuerung von Hahnen 1171 50 und Ventilen, veranschlagt zu soll auf dem Submissionswege vergeben werden. Die Bedingungen Eir sicht der Interessenten offen und schriftliche Angebote sind längstens bis zum 10. März d. J., Vormlttags 11 Uhr, versiegelt unb frankirt und mit der Aufschrlft „Arbeitsangebot“ versehen dahier einzureichen. Die Eröffnung der eingelaufenen Offerten findet im Termin in Gegenwart der erschleneneng Submittenten statt. Bad⸗Nauheim den 1. März 1886. Großherzogliche Badedirektlon Bad⸗Nauheim. 936 Jäg er. Konkurs⸗Verfahren. M. Schimmelbusch der hiesigen Gerichtsschreiberei theiligten offen. Es kommen auf 12 unbevorzugte derungen von M. 17338.59 17½0% ꝓ— M. 3 zur Vertheilung. Bad⸗Nauheim den 1. März 1886. Der Konkursverwalter 33.30 934. Viele Tausend Raucher Tabak bei B. Becker in Seesen a. Harz. bis zum 4. März bei Vürgermeister Brückel dahter melden. 61168 63476 780 65304 67112 248 289 622 68705 franeo 8 M.(Mag. a. 1262.) Gläubiger mit For⸗ 033 Jean Wörner jun. 304 0 in Deutschland nehmen ausschließlich den gonün e 1 793 102983* 55 fl. Die liegen vom 2. d. Mts. ab zu . In dem Konkurse über das Vermͤgen der Frau auf dem Schwalheimer Brunnen liegt das Schluß verzeichniß bis zum Schlußtermin auf zur Einsicht der Be- den * N 1 dn dran 1 9 0 41 1* 14 N* 1 5 0 n Gee 14. ln am * 0 zuet bergt 7 Ach 1 — TKiedrerg in der Fürstl. 1 10 Uhr bei Mühlsachsen und wird zwischen Holzversteigerung Oberförsterei Lich. In den Distrikten„Langeberg, Mühlwaͤldchen, Häuser— berg, Schwarze Kuh und Erlesbergz“, sollen versteigert werden: Montag den 8. März: 5 Naummeter Buchen-Scheitbolz, 97„ Kiefern und Eichen Prügelholz, 31 7 Buchen⸗ und Nadel-⸗Stockholz, 64 Nadelbolz-Langreisig, 3160 Buchen. und Sichen⸗ und 5110 Nadelholz⸗Wellen. Mittwoch den 10. März: 286 Fichten und 66 Kiefern Stämme, zus. 5 Eichen⸗Stämme mit 5,20 fm, 2205 Fichten- und 348 Klefern⸗ Stangen, zusammen 55 fm, von 3— 14 em Durchmesser, darunter (im Erlesberg) eirea 1200 Bohnenstangen und ebendaselbst 40 Raummeter Kiefern Rundholz von 3 w Länge Die Versteigerung beginnt jedesmal Vormittags 12 und 150 fw, 1 Ubr im„Häuserberg“ am Nonnenröther Wege sort gesetzt. Lich, 7. Februar 1886. Wimmenauer, 951 Forstrath. Versteigerung. Freitag den 5. März l. J, Mittags 12 Uhr, werden im Hofe des Ratbhauses zu 9 Karben 2 Kühe, 2 Rinder, 1 Mutterschwein, 1 Oekonomiewagen, 13 Hübner, 1 einthüriger Klelderschrank, 1 Küchenschrank gegen Baarzahlung zwangsweise versteigert. Vilbel, 1. März 1886. Born, Gerichtsvollzleher. Holzuversteigerung, Montag den 8. März werden im Gemeindewald Nieder Rosbach, Distrikt Rotherstoß, versteigert: 20 Stück Eichen Stämme von 4—8 Meter Länge, 16-42 Centim. Durchmesser, 6,58 Festm. Inbalt, 14 Stück Fichten Stämme von 10— 12 Meter Länge, 128„ Kiefern-Staͤmme von 6—8 Meter Länge, 2038 Centim. Durchmesser, 6,205 Fest— meter Inhalt, 17„ Fichten⸗Derbstangen, 9 Raummeter Buchen⸗Scheiter, 13 5 Eichen⸗ 5 127 4 Kiefern⸗ 6 5 Buchen- Knüppelholz, 9 5 Eichen⸗ 5 30 1 Klefern⸗ 315 Stück Buchen-, 680 Eichen⸗ Wellen, 72„ Flefeen Wellen, 3 Naummeter Vuchen⸗, 10 Raummeter Eichen Stockholz, 70 Raummeter Kiefern⸗Stockbolz. Zusammenkunft und Anfang der Versteigerung Morgens 9 Uhr auf dem Hauptweg am Rotberstoß. Die Kiefern⸗Stämme eignen sch zu Pumpenstöcken und theilwelse zu Scheitholz. Rieder⸗Rosbach am 1. März 1886. Großherzogliche Bürgermeisteret Nieder Rosbach. Groh. H. u 245/.) Das größte 410 Pieilsedern. Cager von F. HKehnroth, Ila mb urg, ee zollfrel gegen Nachnahme(nicht unter 10 Pfund) neue Bettfedern für 60 Pf. das Pfund, sehr gute Sorte M. 1.25, Prima Halb— daunen M. 1.60 und M. 2. Bel Abnahme von 50 Pfund 5% Rabatt. Jede nicht eonventrende Waare wird umgetauscht. nunmehr 18 Jahre so beliebte, trotz aller Nachahmungen unübertroffene Hlaarwas ser Das von Retter, München(staatlich geprüft und begutachtet), welch. statt Oel od. Pomade tägl. gebraucht bestens zu mpfehlen ist, vkft. zu 40 Pf. und M. 1.10 463 J. Baumelster, Friedberg. Wohnungs- Bermiethung. 72 In dem vormals Justizrath Trapp'schen Hause ist zie obere Wohnung per sofort beziehbar und der mittlere Stock per April zu vermiethen. Näheres bel Eduard Grödel. Kautschukstempel unter langjähriger Garantie, zu Original Fabrikpressen el IHleinr. Diehl, Usagasse. 898 Stempelfarbe vorräthig. Oekonomie⸗ Versteigerung. Donnerstag den 4. März, Vormittags 9 Uhr an— fangend, läßt Frau Müller Vorbach Wittwe, wegen Aufgabe ihrer Oekonomie, sämmtliches todtes und lebendes Inventar gegen Vaarzahlung versteigern, bestehend aus: 3 guten Arbestspferden mit sämmtlichem Pferde geschirr, 8 Kühen, 6 verschledenen Wagen, 6 ver schledenen Pflügen, 2 Eggen, 2 neuen Walzen, 2 Zuckerrüdenaushebe Pflügen, 2 Pfuhlfässern, 1 Putzmüble, 1 Häckselmaschine, 1 etsernen Kiste, 2 Trummsägen, 6 Fuder Kornstroh, etrea 50 Centner Dickwurz, sowie sonst verschledene Oekonomle- und Haushaltungsgegenstände. Friedberg. 906 Das Logis ist zu beziehen. 870 In Auftrag: J. Butzbach, Auettonator. von Frau Pfarrer Hunzinger bewohnte anderweitig zu vermiethen und am 1. Mai M. Mondigler 1. hlegeuschirme, Schirm⸗ Reparaturen 776 bei C. Kulbfleisch. Große Lotterie zu Darmstadt. Verloosung mit Gewinnen im Werthe von Mark 42,650. Hauptgewinn M. 10,000: Personen in Silber, 8000 Baar. Loose à M. 2.10 sind zu haben bei Ph. Dan. Kümmich. Tafelgedeck für 36 oder auf Wunsch M. 947 Unentgeltlich versendet Anweisung zur radfealen Hellung der Trunksucht auch ohne Vorwissen und ohne Be— rufsstörung. Die Pripatanstalt für Alkoholis⸗ mus, Stein Säckingen(Zaden). Briefen sind 20 Pf. Rückporto* Die nach Vorschrift des Prof. Dr. L. zu vollziebende Heilmethode ist gegen anderen als hervorragendste anerkannt. Ein junger Mann welcher schon als Verwalter. Offerten befördert auf größeren Gütern Eintritt kann sofort erfolgen. Frankirte die Expeditson des Anzeigers. 908 nieps- und Palmkuchen täten zu den billigsten Preisen Ph. Der. 3 9.— aus guter Familie, war, sucht Stelle empfiehlt in den besten Qual 945 Bremen. Mit den neuen Schnelldampfern des Uorddeutschen Floyd kann man die Reise von Bremen nach Amerika in 9 Tagen Näheres bet dem General-Agenten Chr. Emil Derschou, Offenbach u. N., und dessen Agenten Hsidor Schulmof, Friedberg. Meinen Garten, in den Llebfrauengärten gelegen, beabsichtige ich unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. A. Flohr. machen. Die Samenhandlung von Georg Andreas, Frankfurt a. M., im Rebstock Nr. 5, bringt ihr Lager in Gemüse⸗, Blumen-, Feld⸗, Gras-, Klee⸗ und Wald Samen in empfehlende Erinnerung. Deutscher und ewiger Kleesamen wird unter Garantie seidefrei gellefert. Ferner Weißklee, Schwedischklee, Gelbklee, Esparsette, Seradella, Pferde Zahnmais, Erbsen, Wicken, Linsen, weißen Seuf, Trinmph⸗-Hafer, Gold⸗Melonen Gerste ꝛc. Grassamen für Bleich⸗ und Zierrasen, sowie Wiesenanlagen. Kleegrasmischungen für mehrjährigen Futterbau. Italieuisches Gras als Ersatz für Deutschklee. Kartoffeln: Elephanten, Schnee— flocke, Frühe-Nosen, Magnumbonum, May Queen, Johannis ze. Preislisten gratis und franco. Sämmt⸗ liche Sämereten sind auch bei Herrn Theodor N Bad⸗Nauheim, zu haben. Hofraithe⸗ Verkauf. Eine in Fauerbach b. 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Fur die vielen Beweise von Theilnahme bei der Krank— heit und der Beerdigung meiner lieben Mutter, ebenso für die reichliche Blumenspende, sagen wir unseren herz— lichsten Dank. Friedberg. Fur die trauernden Hinterbliebenen: 949 P. Dietz. Danksagung. Fur die vielen Beweise von Treue und Freundschaft, die uns bei dem Tode und der Bestattung unseres un vergeßlichen Dr. med. August Schott Seitens der Bewohner Friedberg und Bad-Nauheims erwlesen wurden, Dank aus. Frankfurt a. 938 sprechen wir hiermit unseren innigsten M., 2. Marz 1886. Die trauernden Hinterbltebenen. f Grosch. technische Hochschule zu Darmstadt. 927 Pachabtheilungen: Bauschule, Ingenieurschule(für Bau- Ingenieure und für Cultur- Ingenieure), Maschinen- bauschule, Chemisch-teebnische Schule(für Chemiker und für Pharmaceuten), Mathematisch-naturwissensobaft- liche Schule, Elektrotechnische Schule und Einjähriger Cursus für Geometer J. Classe. Anmeldungen für das Sommer-Semester 1886 bis zum 27. April. Beginn der Vorlesungen am 29. April. Programme sind unentgeltlich von unserem Secretariat zu beziehen. FN 249% Die Direetion. 0 ** 8— R n 7*** — 5 5* Landwirthschaftsschule zu Weilburg a. d. Lahn. Oeffentliche Prüfung zum Schluß des Winter- Semesters 9. April. Beginn des neuen Schuljahres 29. April. Die Abgangszeugnisse der Anstalt berechtigen zugleich zum einjährig⸗fretwilligen Militärdienst. An; meldungen bis zum 25. April an Direktor Matzat in Weilburg, welcher auch Programme lkostenfrei) versendet und weitere Auskunft ertheilt. Das Curatorium:(6 143.) 926 ge v. Warm, Regierungspräftdent in Wieshaden. 18630 R 1 886 6 955 0 0 18630 Centner Eichenlohrinden der 188 0r Erndte aus Domanial-, Gemeinde- und Privatwaldungen, welche sämmtlich in der Nähe von Friedberg, meist auf dem Taunus und theilweise in der Wetterau liegen, sollen Freitag den 19. März l. J., Vormittags 11 Uhr, zu Friedberg im Trapp'schen Gasthofe öffentlich versteigert werden. Ober⸗ Rosbach am 15. Februar 1886. Großherzogliche Oberförsterei Ober- Rosbach. 719 Strack. Holz Versteigerung. Montag den 8. März wird der Rest des fisealischen Loosholzes im Rockenberger Markwald, Distrikt Eisenzahl, versteigert und zwar: Buchen 1. Klasse: 195 Raummeter Scheiter, 22 Raummeter Knüppel, 3100 Wellen. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr am Forsthäuschen. Butzbach den 27. Februar 1886. Großherzogliche Oberförsterei Butzbach. 932 Neuß. Den Empfang sämmtlicher Neuheiten der Früh— jahrs⸗Saison beehren uns hiermit ergebenst anzuzeigen. 5 J. Fürth's Erben. 5 Carl Cbristian Schnei der 8 Go., Kalkwerke, Steeden bei Runkel a. Lahn, empfehlen hiermit ihren behördlich als vorzüglich anerkannten hydraulischen 2 2 6 0 „Stück- Kalk“ 8 zur gefälligen Abnahme bestens.— 5 H. 6967.) Bettfedern. 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Der Zutritt ist nur im Gesellschaftsanzug gestattet. Das Einführungsrecht von Gästen steht nur den Nichtmitgliedern des Vereins zu und sind dieselben bei dem academisch gebildeten Vereinsdiener vorher anzu⸗ melden.(§. 11 pos. 99 der Statuten.) 942 Der Vorstand. Bad-Nauheim.— Deutscher Hol. Sonntag den 7. März 1886: Großer Maskenball des Vereins Concordia. Anfang 8 Unr. 904 Liederkranz Heldenbergen. Sonntag den 7. März findet bei dem Unterzelchneten Abendunterhaltung, bestehend in theatralischen und Gesangsvorträgen, statt, wozu ergebenst einladet Namens des Vereins 929 Friedrich Pauly, Gastwirth. Gutes Dienstpersonal wird gesucht durch das Vermittelungs-Büreau von 11 Franz Nees. n Leierfässer in bekannter vorzüglicher Qualität aus Marienschloß⸗ Rockenberg zu denselben Preisen wie in der Austalt bei Feinsten gebrannten Kaffee empfiehlt à M. 1. per Pfd. Ph. Dan. scümmich. 946 Frische Bratbückinge Wilh. Fertsch. 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Fetreff. der Mil Gauernh M der Milt Burg- und Fan Wilität 8 Milita Harhei 0 der M. Jbenst gain mi Münzen 9 Militär bach, N und Nie der Mil hofen, Nendel, der Mi Staden der G. geboren 0 Milita 4 Jahre fernet Vickstg 8 im R Mul Milit kinjäh oben gange, laben, Militä haben welche ünkeh rie iu den