l. d len, Trswahl 18850. Donnerstag den 31. Dezember. M 155. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 5 Wir benachrichtigen Sie hierdurch, daß als Vertrauensmann der Lederindustrieberufsgenossenschaft Sektion IV., 3. Bezirk(Provinz Oberhessan) Louis Stroh, in Firma Maury& Comp. in Offenbach a. M. und als Stellvertreter Wilhelm Dillenberger, in Firma C.&. W. Dillenberger in Offenbach a. M. bestellt ist, mit dem Anfügen, daß von der Einleitung der in F. 51 des Unfallversicherungsgesetzes vorgeschriebenen Untersuchungsverhandlungen der Vertrauensmann möglichst frühzeitig in Kenntniß zu setzen ist. Dr. Braden. Betreffend: Die Ausführung des Unfallversicherungsgesetzes. Friedberg den 28. Dezember 1885. Betreffend: Die Ausdehnung der Krankenversicherung auf die land- und forstwirthschaftlichen Arbeiter. Friedberg den 29. Dezember 1885. 1 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg . die Vorstände der gemeinschaftlichen Ortskrankenkassen von Assenheim, Reichelsheim, Groß-Karben und Vilbel. Sie wollen alsbald die Zahl der bis zum 31. Dezember 1885 in Ihren Kassenbezirken der Krankenversicherungspflicht nach Maßgabe des Krankenversicherungsgesetzes unterworfenen land- und forstwirthschaftlichen Arbeiter angeben. Dr. Braden. Beka Ant. Betreffend: Die Abhaltung von Unterrichtskursen im Hufbeschlag. Nachstehende Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz vom 1. d. Mts. bringen wir mit dem Bemerken zur offentlichen Kenntniß, daß mit dem ersten Unterrichtscursus am 2. Januar k. J. begonnen werden wird, dem der nächste am 15. März k. J. folgen soll. Großh. Landesuniversität zu Gießen eingereicht werden. Friedberg den 7. Dezember 1885. Anmeldungen zu dem nächsten Cursus können ausnahmsweise bis zum 28. l. Mts. bei dem Director der Veterinäranstalt an Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Bekanntmachung, die Abhaltung von Unterrichtskursen im Hufbeschlag betreffend. An der Veterinäranstalt der Großherzoglichen Landes universität zu Gießen werden vom kommenden Jahre ab regelmäßig zweimal im Jahr achtwöchentliche Unterrichts kurse im Hufbeschlag abgehalten werden. Bei vorhandenem Bedürfniß soll noch ein dritter Kursus von derselben Dauer eingeschoben werden. Die regelmäßigen Unterrichtskurse beginnen jedesmal am 15. März und am 1. Oktober; wird noch ein weiterer Kursus abgehalten, so beginnt derselbe jedesmal am 2. Januar. Der Unterricht erfolgt unentgeltlich. Gesuche um Aufnahme zu den Unterrichtskursen müssen 14 Tage vor Beginn derselben bei dem Director der Veterinäranstalt schriftlich eingereicht werden. Für die Aufnahme ist der Nachweis einer leinschließlich der bestandenen Lehrzeit) mindestens vierjährigen Thätigkeit im Schmiedehandwerk erforderlich. Von diesem Nachweis kann nur durch das unterzeichnete Ministerium dispensirt werden. Jeder Aufzunehmende hat bei Beginn des Unterrichtskursus ein von der zuständigen Ortsbehörde auszustellendes Führungsattest, sowie einen Ausweis darüber vorzulegen, daß er die nothwendigen Mittel besitzt, um während der Unterrichtszeit seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Können wegen zu großer Anzahl von Anmeldungen nicht alle Gesuche berücksichtigt werden, so entscheidet die längere Zeitdauer, während welcher die Angemeldeten Diejenigen, welche hiernach zurückgestellt werden, sollen in den nächsten Unterrichtskursen aufgenommen werden. das Schmiedehandwerk ausgeübt haben. Angebörige des Großherzogthums sind unter allen Umständen vorzugsweise aufzunehmen. unterzeichnete Ministerium der Direetor der Veterinäranstalt. Ueber die Aufnahme entscheidet vorbehältlich des Rekurses an das Die Schüler haben sich den Bestimmungen der Lehrordnung zu unterziehen, widrigenfalls sie unter Umständen Ausschluß von dem Unterricht zu gewärtigen haben. Darmstadt den 1. Dezember 1885. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz. Schaum. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Karl Wörner von Ostheim wurde als Fleischbeschauer dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet. Heinrich Koch von Fauerbach v. d. H. wurde als Fleischbeschauer dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet. dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet. Johann Friedrich Schäfer von Groß-Karben wurde als Fleischbeschauer Karl Wächtershäuser von Ober-Eschbach wurde als Fleischbeschauer dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet. Wilhelm Jost von Nieder-Rosbach wurde als Fleischbeschauer dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet. Beka u nt em a ch u n g Betreffend: Dle Prüfung der Bewerber um die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Militärdienst im Frühjahr 1886. Diejenigen jungen Leute, welche beabsichtigen sich der im Frühjahr 1886 stattfindenden rubricirten Prüfung zu unterziehen, werden hier⸗ durch aufgefordert, ihre deßfallsigen Gesuche um Zulassung bei Meid— ung des Ausschlusses von dieser Prüfung 5 spätestens bis zum 1. Februar 1886 i bei der unterzeichneten Commission einzureichen. Hinsichtlich der An— bringung der Gesuche wird im Speziellen das Folgende bemerkt: 5 1. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs⸗Commission nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum Hessen seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 5 2. Die Zulassung zur Prüfung kann nicht vor vollendetem 17. L erfolgen. 8 5 az muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse ange— 4. Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts— zeugniß; b. Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes, mit der Erklärung über dessen Bereitwilligkeit und Fähigkeit, den Freiwilligen während einer einjährigen ackiven Dienstzeit zu bekleiden, W und zu verpflegen; in diesem Attest darf die Erklärung des Vaters oder Vormundes, daß er in der Lage sei, den Freiwilligen während des ein— jährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen, auch muß die Unterschrift des Vaters oder Vormundes beglaubigt sein; c. ein Unbe— scholtenheitszeugniß, welches von der Polizeiobrigkeit oder der vorge— setzten Dienstbehörde auszustellen ist; d. ein selbstgeschriebener Lebenslauf. 5. In dem Gesuche ist außerdem anzugeben, in welchen zwei fremden Sprachen(Französisch, Englisch, Lateinisch oder Griechisch) der sich Meldende geprüft sein will. 6. Ist bereits früher ein Gesuch um Zulassung zur Prüfung ein— gereicht worden, so bleibt dem erneuten Gesuche nur ein Unbescholten— heitszeugniß beizulegen. Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden gestellt werden, gibt die Prüfungsordnung(Anlage 2 zur Ersatzordnung— J. Theil der Wehrordnung vom 28. September 1875— Regierungs— Blatt Nr. 55 von 1875) Aufschluß. Bezüglich des Prüfungstermins, sowie des Locals in welchem die Prüfung stattfindet, erfolgt eventuell weitere Bekanntmachung; auf spezielle Ladung kann nicht gerechnet werden. Darmstadt den 19. Dezember 1885. Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Dr. Zeller. Deutsches Reich. Darmstadt. dem Fuͤrsten von Bulgarien das nachstehende Telegramm erhalten: Sofia den 27. Dez. Die außerordentlich große Theilnahme und reiche Hilfe, welche wahrend des Krieges den verwun— deten und kranken Soldaten meiner tapferen Armee aus vielen Theilen Deutschlands und insbesondere aus meiner hessischen Heimath zu Theil geworden, haben meinem Herzen sehr wohl gethan und spreche ich hiermit allen denjenigen, welche sich an dem Liebeswerk betheiligt haben, meinen wärmsten Dank aus. Alexander. — Dem Rechner des Provinzialschulfonds für Oberhessen, Grüneberg, wurde der Charakter als Rendant verliehen, der Ministerialregistrator Jaͤger auf Nachsuchen, unter Anerkennung seiner Dienste in den Ruhestand versetzt und demselben der Charakter als Steuerrath verliehen, sowie der Finanz-Aspirant Bätz aus Wernges zum Kalkulator bei den Oberh. Eisenbahnen ernannt. Berlin, 28. Dez. Das Befinden des Fürsten Bismarck ist langsam bessernd, doch ist der Kanzler noch sehr am Gehen gehindert und muß meist liegend arbeiten. Ausland. Frankreich. Paris, 28. Dez. Sämmt⸗ liche 6 radikale Candidaten wurden hier ge— wählt; die Opportunisten mit Derouldde sind gründlich durchgefallen. — 29. Dez. Im heutigen Ministerrathe wurde Brisson von dem Präsidenten Grevy und den Ministern ersucht, auf seinem Posten zu verbleiben. Versailles, 28. Dez. Die Nationalver— sammlung wurde heute eröffnet. Präsident Leroyer verliest das Dekret der Einberufung. Bona— partist Cuneodomano ruft:„Es ist eine Ver— sammlung von Usurpatoren!“(Große Unruhe.) Der Deputirte des Departements Tarn et Ga— ronne, Trabert, dessen Wahl ungültig erklärt war, der aber wiedergewählt, tritt in den Saal, von der Rechten laut und lebhaft begrüßt. Die Linke antwortet mit dem Rufe:„Es lebe die Republik!“(Anhaltender Lärm.) Kerdrel(Rechte) verlangt das Wort; er will eine Vertagung der Nationalversammlung beantragen, damit für den Ersatz der Deputirten, deren Wahl für ungültig erklärt worden, Vorsorge getroffen werde.(Die Rechte stimmt zu, die Linke pratestirt dagegen.) Paul de Cassagnac ruft:„Der Congreß ist illegal; es sind dabei vier Departements unvertreten!“ Kerdrel will die Tribüne besteigen, wird jedoch durch Huissiers daran verhindert(Lebhafte Pro teste der Rechten.) Leroyer erklärt, er sei Ver— treter des Gesetzes und könne Kerdrel das Wort nicht gestatten. Die Nationalversammlung sei augenblicklich ein einfaches Wahlcolleg. Ein Mitglied der Rechten verlangt die Anwendung der Geschäftsordnung. Leroyer erklärt, es gebe keine Geschäftsordnung, er hätte dieselbe andern— falls bereits angewendet.(Andauernder Lärm.) Cassagnac ruft:„Dann ist dies ein Jahrmarkt!“ Michelin(Intransigent) verlangt das Wort, um die Wahl einer constituirenden Versammlung vorzuschlagen, was Leroyer unter Tumult und Protesten verweigert, Suspendirung der Sitzung, worauf endlich um vor Karosko. 4 catalonischen Provinzen hat bei seiner An wesenheit in Madrid dem Kriegsminister ange zeigt, daß er, da die Ruhe in den Provinzer über dieselben aufgehoben habe. zeitung meldet von Zwistigkeiten im Schooß Prinz Alexander hat von Leroyer droht mit der 2 Uhr die Abstimmung beginnt. Die National- versammlung wählt hierauf mit 457 von 592 Stimmen Grevy wieder zum Präsidenten der Republik. Die Rechte enthielt sich der Abstimmung. Großbritannien. London, 28. Dez. Die Position der englischen Truppen im Sudan ist gefährdet. Die Rebellen planen eine Invasion Unter⸗Egyptens. — 29. Dez. Die Sudanrebellen erschienen Spanien. Madrid. Der Commandant der eine vollständige sei, den Belagerungszustand — Der hiesige Correspondent der„Kreuz— der königlich spanischen Familie und deutet auf Differenzen zwischen der Königin-Wittwe und Isabella II. Italien. Rom. Marquis Jaffini d'Acceglio, Generaladjutant des Königs, wird sich anläßlich des Regierungsjubiläums des Kaisers Wilhelm im Auftrage des Königs nach Berlin begeben. — 28. Dez. Die Comtesse Mirafiore, mor⸗ ganatische Gemahlin des verstorbenen Königs Victor Emanuel, ist gestern in Pisa gestorben. — Don Carlos ist in Viareggio eingetroffen, wo er die Festtage im Familienkreise zubringen will. Anfang Januar wird er nach Venedig zurückkehren. Serbien. Belgrad, 28. Dez. Die Mann— schaften des ersten Aufgebots sind bis zum 24. Januar beurlaubt, ferner sind die Armee— lieferungen bis auf die Uniformen und die Munition eingestellt worden. Die serbischen Behörden nahmen gestern von Pirot Besitz. — Von gut unterrichteter Seite wird die Lage im Lande als sehr ernst angesehen. Der Waffenstillstand wurde allgemein mit Mißver- anügen aufgenommen. Die Truppen und das Volk äußern offen ihre Unzufriedenbeit mit der Regierung, und es werden maßgebende Stimmen laut, welche die Einberufung der„großen Skupschtina“ verlangen, um dem Volkswillen gerecht zu werden. Bulgarien. Sofia. Am 25. d. Mts. kamen serbische Parlamentäre im District Vranja bei den Doͤrfern Novoselo und Krivofea zu dem Befehlshaber der dort stehenden bulgarischen Truppen und erklärten, daß die Serben sich in Gemäßheit der Waffenstillstands-Bestimmungen 3 Kilometer weit zurückziehen würden. en Gegen 10 Uhr Vormittags aber näherten sich die Serben unter dem Schutze des Nebels den bul⸗ garischen Vorposten und feuerten von drei Seiten auf die Bulgaren, wodurch ein Offizier und einige Soldaten verwundet wurden. Wie es heißt, sollen dieser und der am 24. d. Mts. vorgekommene Fall eines serbischen Angriffs von der bulgarischen Regierung zur Kenntniß der Mächte gebracht werden. Rußland. Petersburg. Neuerdings ver lautet, Kaiser Alexander sei wenig geneigt zur persönlichen Verständigung mit dem Fürsten von Bulgarien, wenngleich eine diplomatische Action Rußlands zur Herstellung der Union zu erwarten Aus Stadt und Land. Friedberg. Wie in früheren Jahren so auch dies⸗ mal wird die Dilettantenkapelle in der Neujahrsnacht einige Choräle vom Rathhaussaale aus spielen. Friedberg. Auch dieses Jahr möchten wir unseren Lesern in Erinnerung bringen, in dieser frohen Festzeit und beim Jahres wechsel der Briefträger freundlich zu gedenken. Diesen vielgeplagten und mindergut bezahlten Leuten, denen von ihrer Behörde überdies verboten ist, zu Neujahr zu gratuliren, ist ganz besonders eine Extragratifikatton zu gönnen. Da es nun vorzukommen pflegt, daß zur Bewältigung der massenhaften Neujahrs briefe öfters Aushülfsbriefträger zum Austragen, die eigentlichen Briefträger aber zum Sorttiren verwendet werden, so ist es wohl nur selbstverständlich, daß den— jenigen Briefträgern, welche während des ganzen Jahres die Bestellungen besorgen, auch die ihnen zugedachte Gratifikation zukommt. 2 Friedberg. Getreu der Losung Göthe's:„Evel sei der Mensch, hülfreich und gut“, hat der Gesang— verein„Frohsinn“, wie bereits kurz berichtet, am 27. Dez. eine ebenso gut besuchte wie wohlgelungene Aufführung zum Besten des Stadtkirchenbauvereins ver⸗ anstaltet und damst bewlesen, daß er auch für edele, ideale Zwecke ein warmes Herz und eine offene Hand hat. Alle Mitwirkenden und alle, die sonstwie das Unternehmen durch Rath und Mithilfe gefördert hatten und förderten, haben den größten Eifer und das leben digste Interesse für die gute Sache an den Tag gelegt und dadurch allseitig Gutes und Befriedigendes geleistet; man fühlte ihnen förmlich an, mit welcher inneren Wärme, Freude und Lust sie bei ihrem schönen Werke bethelligt waren. Reizvoll war der anmuthige Wechsel und die erfrischende Mannigfaltigkeit des Programms. [Die von bekannter Meisterhand gemalte Kirche(im Hintergrund der Bühne mit davorstehendem Genius) u versetzte, nachdem der von einem hlesigen Dichter ver— faßte schöne und herzerhebende Prolog gesprochen war, gleich anfangs in die rechte weihevolle Stimmung. Die theils religiös-ernsten, theils tief gefühlvollen, theils 5 des Vereins-⸗Dirigenten sehr flott und versetzten alle An⸗ wesenden in gehobene und geweckte Stimmung, führten sie uns doch bald in die frssche, köstliche Alpenluft, bald an die klaren Fluthen des Rhelnstroms, bald in das Leben des Hauses und der Familie mit ihrem Leide, ihrer Liebe, ihrer Lust. Die beiden„lebenden Bilder“ entzückten durch die Anmuth ihrer Stellungen und die Schönheit der Kostüme. Zwischen den einzelnen Ge⸗ sängen oder Bildern erklangen seelenvolles Cellospiel, sowie die herrlichen Töne, die ein junger Gelgen-Künstler von hier seinem Instrumente zu entlocken wußte. Auch die jugendlichen Klavier-Splelerinnen, die sich keine leichte Aufgabe gestellt hatten, sowie Diejenigen, welche auf Flügel und Harmonium die Begleitung einzelner Piècen übernommen hatten, trugen das Ihrige zum Gelingen des Ganzen bei. Nicht vergessen werden darf endlich das gewandt und mit innerem Behagen gespielte Lustspiel(„Die Dienstboten“), das alle Anwesenden rasch in die munterste Stimmung versetzte und reichen Beifall fand. Wir hoffen, daß auch der finanzielle Er⸗ folg den gemachten Anstrengungen und gehabten Ge⸗ nüssen des schönen Abends entsprechen wird. An die Aufführung selber schloß sich noch ein ziemlich lange dauerndes, aber sehr vergnügtes und gemüthliches ge⸗ selliges Zusammensein, das durch zahlreiche ernste und hetltere Toaste gewürzt wurde, nachdem der Vorsitzende des hiesigen Stadtkirchenbauverelns in längerer Ansprache dem herzlichen Danke des Vorstandes gegen den Ge⸗ sangverein„Frohsinn“ und alle sonst mitgewirkt haben den Damen und Herren Ausdruck gegeben hatte. Von den Toasten sei hier nur erwähnt, daß einer derselben einer Familie in der Usagasse, die an dem 27. Dezember gerade ihre silberne Hochzeit feierte und mit ihren Kindern anwesend war und deren Chef der Verein mehr als einen fröhlichen Abend verdankt, galt, während ein anderer den scherzhaften Vorschlag machte, den Künstler, der„so rasch und mit so billigem Material eine wunder⸗ schöne Kirche vor unseren Augen aufgebaut“ habe, zum „Dombaumeister von Friedberg“ einstimmig zu ernennen. Mainz, 28. Dez. Der Journalist Rudolph Röttger, welcher Ende März dteses Jahres wegen des Verdachts des Verbrechens des Landesverraths verhaftet und nach Berlin übergeführt worden-war, ist nunmehr gegen eine Kaution von 5000 M. provisorisch aus der Haft entlassen und gestern hier eingetroffen. Die Angelegenheit Röttger's wird im Februar des nächsten Jahres vor dem Reichs⸗ gericht in Leipzig zur Verhandlung kommen. Allerlei. Kestert, 23. Dez. Geländet wurden heute aus dem Rhein oberhalb unseres Ortes die Reste einer menschlichen Leiche, bestehend aus einem Ober- und Unterschenkel. Der letztere, anscheinend von einer männ⸗ lichen Leiche herrührend, scheint schon lange Zeit(min⸗ destens einige Monate) im Wasser gelegen zu haben, da die äußeren Theile des Fleisches und der Knochen schon stark verkalkt sind. Ob dieser Fund mit dem Wothe'schen Morde in Verbindung gebracht werden kann, bleibt abzuwarten. Das Amtsgericht von St. Goars⸗ hausen war zur Feststellung des Thatbestandes heute bereits hier. zertrümmert. Opladen, 24. Dez. Heute Mittag fand auf der hlesigen Rheinischen Dynamitfabrik eine Eyplosion statt, wobei zwei Arbeiter den Tod fanden. Die Exploston war von sehr großer Heftigkeit und machte Thüren und Fenster erzittern. g Handel und Verkehr. Friedberg, 30. Dee. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.00 1.10, Eier 1 St. 7—8 Pf. Friedberg, 29. Dee. Fruchtber. Waizen M. 16.50, Korn M. 14.50 14.75, Gerste M. 14.00 15.50, Hafer M. 12.5013. Alle Preise verstehen sich auf 100 Ko.= 200 Zollpfund. Greßen, 29. Dee. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 1.10- 0.00, Eter 1 St. 7-8 Pf., Käse per St. 58 Pf., Tauben per Paar M. 0.50 0.60, Hühner per Stück M. 0.80 1.00, Hahnen per Stück M. 0.60— 1.40, Enten per Stück M. 1.30— 1.40, Ochsenfleisch per Pfund 62—64 Pf., Kuh- und Rind⸗ fleisch 54— 56 Pf., Schweinefleisch 5060 Pf., Hammel⸗ flelsch 50—62 Pf., Kalbfleisch 48—50 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.50 3.90, Zwiebeln per Ctr. M. 4.50, Weißkraut per Stück 5—8 Pf. l Homburg, 29. Dez. Marktpreise. Kartoffeln per Malter M. 3.504, per Gescheld 8—9 Pf., Eier per Stück 8—9 Pf., Butter per Pfd. 1. Qual. M. 1.20, 2. Qual. M. 1.10. 5 Frankfurt, 28. Dez. Fruchtmarkt. Hiesiges Weizen⸗ mehl Nr. 0 M. 31—32, Nr. 1 M. 26— 27 Kr. 2 M. 24 bis 25, Nr. 3 M. 22— 23, Nr. 4 M. 16— 17, Nr. 5 M. 15— 16. Milchbrod- und Brodmehl im Verband M. 49— 51. Norddeutsche und Westfälische Weizen⸗ mehle 00 M. 23— 23.50. Roggenmehl 0/1 still, N. 18 bis 19 ab Berlin, Null allein ea. M. 1.50 darüber. Schwarze Sorten nur genannt. Noggenkleie M. 4.50 bis 4.75 und Weizenkleie M. 4.(Die Preise verflehen sich bei Abnahme von mindestens 200 Centner). Rüböl heiteren Chor-Gesänge, Quartette und Solt gingen es unter der anerkannt tüchtigen und anregenden Lestung im Detail M. 31. Frankfurt, 28. Dez. Viehmarkt. Angetrieben waren 354 Ochsen, 7 Bullen, 308 Kühe, Stsere und Rinder, 205 Kälber, 84 Hammel und 297 Schweine. * — 2 2 2 2 1 2 N n n Die Vreise stellten sich wie folgt: Ochsen 1 100 Pfd. Schlachtgewicht M. 62.61, 1 B 45 Dullen 1. Qual. M. 46.— 48, 2. Qual. M. 40— 45, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 56— 57, 2. Qual. W. 40 48, Kälber 1. Qual. pro 1 Pfund Schlacht. gewicht 58— 60 Pf., 2. Qual. 48— 50 Pf., Hämmel n Pf., 2. Oual. 40— 45 Pf., Schweine Literarisches. Die neueste Nummer der„Werkstatt“ enthält: Aus der Welt.— Für die Werkstatt: Die Handwerkerschule, sonst und jetzt.— Unveränderlicher Anstrich für Guß elsen.— Maschinen Schuster.— Ein erprobtes Mittel. — Allerhand Nützliches für den Handwerker.— Für den Abendschoppen: Auch ein Mitkel gegen die Vaga— bunden.— Zwel große Fehler im Vereinswesen.— Noch ein Vortheil vom Singen bei der Arbeit.— Wie die Advokaten selber vom Prozessiren denken.— Befähig ungsnachweis oder nicht?— Allerhand Neues und Merk— würdiges.— Für Haus und Herd: Das entbehrliche Hausgeräth.— Wle man Dompfaffen abrichtet.— Talent zum Förster.— Es gebt auch ohne den Branntwein. (Ein Wort an alle Männer der Arbeit).— Für den Feierabend: Wie man den Zug versäumen und einem Andern damit einen großen Dienst erweisen kann.(Eine Geschichte von der Wanderschaft in Rußland). Neujahrsgratulations-Enthebungekarten haben genommen: Oberlebrer Bitsch, Frau Steuerrath Schober, Kaufmann Übrich, Frau Rechtsanwalt Jockel, Seminarlezrer Dr. Held, Medleinalratb Dr. Lorenz, Director Schäfer der Blinden-Anstalt, Dr. Weckerling, Georg Hieronimus. Brodpreise vom 1. bis 16. Januar 1886. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 16. Januar 18867 Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Die Weihnachtsbescheerung des Allgemeinen Taubstummen⸗- Vereins soll Sonntag den 3. Januar, Abends 8 Uhr, im Vereins— lokale, Restauration Ulrich, stattfinden. Mitglieder und Freunde sind freundlichst eingeladen. Geschenke und Gaben werden in dem Vereinslokale sowohl, als auch von Julius Friedrich dankend entgegengenommen. Briefkasten. Poststempel Friedberg. Anonyme Zusendungen finden keine Beachtung. Wolle man sich doch endlich dies merken. Die Redaction. Kirchliche Anzeigen für Friedberg Evangelische Gemeinde. Donnerstag, 31. Dezember: Sylbpester. Burgkirche. Abends 5 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Neujahr. Gottesdienst in der Stadtkirche. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Schönfeld. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 9½ Uhr: Herr Pfarrer Pr. Weiffenbach. statholische Gemeinde. Am Sylvester-Abend. 5 Uhr: Andacht mit Predigt. Dann Gelegenheit zur hl. Beicht. Neujahr. 5/7 Uhr: Austheilung der heil. Communton. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Andacht. Israelitische Gemeinde. Sabbathfeter vom 2. Januar 1886. Beginn: Freitag Abends 3 Uhr 50 Min. Samstag Morgens 8 Uhr 30 Min. Samstag Nachmittags 3 Uhr 30 Min. Sabbathausgang 4 Uhr 55 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 3. Januar an Morgens 7 Uhr, Nachmittags 3 Uhr 45 Min. Donnerstag den 7. Januar 1886: Neumond Schebath. 4470 Schweres Har 97 Schwere Bett Uebernahme ganzer Ausstattungen. Hausmacher Handtücher vis-à- vis der Post, empfehlen große Posten ihrer rühmlichst bekannten guten Qualitäten Betttücher ohne Naht per Stück 2, 2.50, 3, 3.50 M. Hausmacher Tischtücher per Stück 1.50, 17.5, 2.50 M. i8Smacher Leinen per Elle 30, 35, „„ 135, 20, Bettzeuge„ͤöͤöĩ ĩ̃⅕8C* barchente 50, 60, Wegen vorgerückter Saison verkaufen alle Winter⸗ Artikel bedeutend unter Einkaufspreis. Reelle Bedienung. 40, 45 Pfge. 5 8e 8 70, So„ „Ss Abu open Feste Preise. 7 5 5 5 Holzversteigerung. Montag den 4. Januar 1886, Vormittags von 9 Uhr anfangend, soll im hlesigen Gemeindewald, Distrikt Hund⸗ seif VII, nachverzeichnetes Gehölz öffentlich meistbietend versteigert werden: 35% Birken⸗Wellen, 30560 Nadelholz Wellen, 350 Dorn Wellen, * 950 Gebund Pfriemen 3 Die Zusammenkunft ist im Schlag. 1 Gegen Bürgschaft Zahlungsfrist bis Ende Juli 1886. Ober-Mörlen den 28. Dezember 1885. l Greßherzogliche Bürgermeisterei Ober-Mörlen. 4475 Jeckel. Heolzoersteigerung. Donnerstag den 31. ollen im hiesigen Gemeindewald, er 9 5 82 Alefern⸗Stömme von 1339 Centimeter Durch messer und 8— 20 Meter Länge meistbietend versteigert werden ll am 27. Dezember 1885. a * Großherzogliche Vürgermeisterei Echzell. 5 4480 Habicht. Versteigerung eines Fasel⸗Ebers. 8 gs 1 Uhr, soll Mittwoch den 6. Januar, Nachmlttags 2 sol ein der Gemeinde gehöriger Fasel⸗Eber auf dem Büurger— „Bu versteigert werden. l te. beabfichtigt einen jungen, ungefähr / Jahre alten, englischen Bastard⸗Race Zucht 7775 zukaufen. Darauf reflektirende Besitzer solcher Thiere wolen sich bei unterzeichneter Stelle melden.. Nleder⸗Mörlen am 30. Dezember 1885. Vürgermeisteret Nieder-Mörlen. 4489. Kremer. 5 88. rsche gesucht. Ein Haus bursch te 3 74 4 mit Geld wurde Ein Portemonnaie gave ge bei der Exped. des Anz, Arrac-, Rum- und Burgunder- Punsch 15 Hö§˙*é Meine Wohnung befindet sich Bismarckstraße in dem Hause des Herrn Bender. A. Winkler, Zahntechniker. 2560 A III trirte Zeitschrift niversum Jedes Heft nur 50 Pfg. 2 N 9 — monatlich 2 Hefte. f Inhalt; Fesselnde Erzählungen, interessante Aufsätze aus allen Gebieten] der Literatur, Kunst und Wissenschaft ꝛc. E r Reicher PαHõ“ lle Hiustrallonen [Man abonnirt bei allen Buch⸗ handlungen und Postanstalten. r a 70 2 2 ee Ein lüchliges Mädchen, in der Küche und Hausarbeit erfahren, wird auf Petritatz gegen guten Lohn in Dienst gesucht Näheres bei der Exped, d. Anz. e Feinsten Punsch-Essenz, Arrac, Rum und Cognac 4494 empfiehlt W. Bernbeck. Feinste Punsch-Essenzen, ächten Jamaica- Rum, Batavia Arrac und alten franz. Cognac empfiehlt 4459 Assenheim. Carl Bauer. 4483 Eine Violine Sede ra A. Punsch-Essenz à f. 2.40. ü sowie Champagner à M. 2. per Flasche 4497 85 Ph. Dan. Kümmich. Hofapotheke zum Engel. Orange- und Lanille-Punsch- Essenzen, Arrac, Rum, Cognac, Cognac fine Champagne in erster Qualität zu billigen Preisen. 5 4486 C. Görtz. Erklärung. Die am 1. Dezember 1885 geäußerte Verleumdung gegen die Ehefrau des Ph. Feuerstein, sowle dessen Tochter, Ehefrau des August Wiegand, nehmen wir hier mit reuig zurück und erklären, daß diese Ausdrücke gegen die Obengenannten völlig aus der Luft gegriffen und die reinsten Unwahrheiten find. Wir versprechen hiermit, daß nie in unserem Leben eine Verleumdung gegen diese Familie wieder gethan werden soll. Bönstadt den 29. Dezember 1885. 4490 Georg Philipp Becker und dessen Ehefrau. Nur das Solide hat Bestand! Veuls der enorme Absatz des holländischen Tabaks von B. Becker in Seesen a. Harz. 10 Pfd. feo. 8 M.(Mag a. 1262.) 8 e e eee N 4491 Fur die vielen Beweise herzlicher Theilnahme, ins— besondere für das zahlreiche, ehrenvolle Geleite und die reichen Blumenspenden bet dem Hingange unseres theueren, unvergeßlichen Vaters, Großvaters, Schwiegervaters und Onkels, des Justizrathes G. Trapp II., sagen hiermit aufrichtigen Dank Friedberg den 29. Dezember 1885. 3 Die Hinterbliebenen. r 1 N Nur bis Ende dieses Monats Total⸗ Ausverkauf unsrer beiden Waarenlager zu wi gesetzten Preisen. J. Fürth's Cen. UNeufahrs-Karten, ernsten und komischen Inhalts, in besonders großer Auswahl, neue Muster, vorräthig bei 1 Carl Bindernugel. Geschäfts- Eröffnung daß ich das von den Herren Schönberg& Strauß seilher betriebene Kohlengeschäft- vom 1. Januar 1886 an übernehme. Es wird mein Bestreben sein, durch nur gute Waare die Zufriedenheit meiner Abnehmer in jeder Beziehung zu erlangen und bitte um geneigten Zuspruch. Nieder-Wöllstadt. Hochachtuugsvoll Ich theile hierdurch mit, 4500 Ludwig Rernbhardt. 50% Prioritäts- Obligationen 41 75; zun 4 in f Actien-Zuckerfabrik„Büdingen“ in Stockheim. Dieses Aulehen in der Höhe von N. 500800 ist rückzahlbar innerhalb 15 Jahren von 1890 ab mit einem Zuschlag von 3%— Laut§. 8 der Anlehens- Bedingungen ist diese Anleihe durch den Aufsichtsrath und Vorstand besonders folidarisch garautirt, sowie als erste Hypothek auf das gesammte Anwesen in Stockheim eingetragen.— Den Verkauf dieser Obligationen, die hiernach wohl als solide Kapitalanlagen bezeichnet werden können, in Stücken von M. 500. und 200. zum Course 10ʃ½— ½ besorgt der Unterzeichnete, dem der Vertrieb an hiesigem Platze übertragen wurde. Friedberg im Dezember 1885. Eduard Hirsch, W Inhaber der Firma: Mayer J. Hirsch. 119 Wegen Umänderung meiner Mühle ist ein noch im Betrieb und in sehr gutem Zustande befindlicher 3 Porzellanwalzenstuhl lig abzugeben. Kunstmühle Griedel, 4488 I.. Christ. X Braunkohlenverkauf. Am 1. Januar 1886 beginnt eine neue Creditperkode. Für die bis zum Beginn des Neuverkaufs im Mal 1886 gegen neu eingelegte Bürgschelne bezogenen Kohlen 117 Credit zur Zahlung bis Ende Sept. 1886 gewährt. 4485 Ossenhelmer Bergwerk. Gräfl. Bergverwaltung. Feinste Danile- Brackel Chocolade, * U 4 1 1 Rum de Jamaica, garantirt rein Cacao und Zucker, per Pfund M. 1.20, Arrac de Batavia, grünen und schwarzen Thee, Ceyl.-Zimmt, sowie alle Sorten Punsch⸗Essenzen empfiehlt in den Vanille, Rum un bester Qualtät empfiehlt seinsten Qualltäten 4479 Fr. Hilbrecht Wittwe. 4474 Georg Gross.. ... ogis zu vermiethen. Ein braves Dienstmädchen Das von Herrn Kasstier Fagaz bewohnte Logis ist wird auf Petritag zu miethen gesucht. 4493 Fr. Gunderloch. 4492 Gefunden wurde auf dem Wege von Nauheim nach Friedberg ein Schlittschuh. Abzuholen bet Johannes Remer in der Vorstabt. 4486 Alten Cognac, vom 1. April 1886 anderweltig zu vermiethen. Carl Schäfer, Messerschmied. Im Ausbalgen von Vögeln und Säugethleren Mf sich C. Eich, Präparateur, 4487 2— ederholt herab⸗ J. A. Uauheim nachsulger Herberge⸗Heimath. Januar! 1886. 5 Eröffnung am J. Dilettanten-Verein Friedberg. Freitag den 1. Januar 1886. im Saale des Hotel Trapp. Anfang Abends 7 Uhr. 4412 Der Vorstand. Junggesellen- Venein. Sylvesternacht Gemüthliche Zusammenkunft. Gesanguerein Bauernheim. Sonntag den 3. Januar findet im Saale der Wittwe Höres Abendunterhaltung mit Tanz statt, wozu freundllchst einladet 4502 Der Vorstand. Ueber die Neujahrsfetlertage wird Wiener Exportbier verzapft bei 4500 Henn& Jamin. Mein Gesellschaftszimmer ist per J. Januar 1886 einem verehrlichen Publikum wieder zur gütigen Benutzung reservirt und lade ich zum freundlichen Besuche ergebenst ein. 4478 Ockstadt. Gastwirth Klingl. Neujahrs--Gratulationskarten, ernsten und wc Inhalts, in großer Auswahl empfiehlt 4465 Friedr.& Strechfuß. Filz- und Seidenhüte, Liltrir- trichter und Filz-Sohlen bllligst bel Fritz Schmidt, Hutmacher. Alleinige hiesige Hutreparaturwerkstätte. 1468 2 4501 e 1 Dan. 1 5 ber Ausbegalff sämmtlicher Waaren r gehe billigen Preisen. 5 G. 1 i Jückch n Gestridte 5 huberlleder, e e und Gamaschen, sowle Schlaber billigst bel K. Friedrich. 7 Veransw. Red.: Carl Biadernagel. Puck und Verlag von Carl Bindernaal? D —— Inserate für die Nummer vom 2. Jaunar 1886 mussen spätestens Donnerstag den 31. Dezember Morgens 9 Uhr bei uns eingelaufen sein. Abendunterhaltung