Wurd. W ie a5 ft tupfiehlt in stein. ————=-:=— Donnerstag den 29. October. berhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Betreffend: Unfallversicherungsgesetz. Amtlicher Theil. Friedberg den 27. October 1885. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 5 Die meisten von Ihnen, welche im Verfolg der Verfügung vom 9. September 1885 berichtet hatten, daß Mälzereien und Brauereien in ihren Gemeinden vorhanden seien, haben unsere Verfügung vom 30. September 1885 noch nicht erledigt. Wir erinnern daher die Rück— ständigen an die Erledigung binnen 8 Tagen. J. V.: Dr. v. Gemmingen. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Gerichtsschreiber-Aspirant Jung zu Mainz wurde zum Gehülfen des Ober— staatsanwalts daselbst und der Hofbiblitheksekretär 1. Kl. Dr. Lennert zum Hofbibliothekar ernannt. Berlin, 26. Oct. Der Kaiser empfing heute den Prinzen Albrecht mit dem Minister Görtz-Wrisberg. Die Audienz dauerte nahezu eine Stunde. — 26. Oct. Die Mitglieder der General— synode wurden heute in der Kapelle des Dom— candidatenstifts dem Kaiser vorgestellt. Hofpre— diger Kögel hielt eine kurze Ansprache an den —— Kaiser, worin desselben als Stifters des Altar— gemäldes in der Kapelle gedacht war. Der Kaiser sprach hierauf Folgendes: Zunächst muß ich meinen Dank aussprechen, daß Sie für den Stifter dieses Gemäldes solche Worte aus dem Herzen an berufener Stelle ausgesprochen haben. Sie sind die Worte eines wohlbewährten Geist— lichen, der viel gutes gestiftet hat und ich freue mich daher, dies aussprechen zu können. Was Sie über mich gesagt haben, nehme ich gern hin als ein, Mann, dessen Tage gezählt sind. Der Himmel hat mich Zeit meines Lebens mit Wohlthaten und Gnade überhäuft, namentlich in meinem hohen Alter. Huldigungen, die mir gebracht werden, lege ich am Throne des Höchsten nieder, von dem alle Kraft zu allem Besten, das man auf Erden vollbringen kann, kommt. Es sind Sachen geschehen in den letzten Jahren vor Ihrer aller Augen, durch die Preußen hochge— stellt ist, höher als man es je erwartet hat. Sie alle sind Zeugen hierfür gewesen, von dem großen Werk, das vollendet ist und das, so 1 Gott will, ferner bestehen wird, wenn sein Fun— dament bleibt: Reinheit der Religion und Fort— schritt in jedem guten Werke. — Das Reichsversicherungsamt hat mittelst Rundschreiben den Vorständen der Berufsge— nossenschaften mitgetheilt, daß als Centralbehoͤrde in Preußen im Sinne des Unfallversicherungs— gesetzes das Handelsministerium zu betrachten, und alle Mittheilungen an den Minister fur Handel und Gewerbe, Fürsten v. Bismarck zu richten sind. — 27. Okt. Am Donnerstag trifft der König von Sachsen zur Theilnahme an den Jagden hier ein. — In der jüngsten Note der deutschen Re— gierung an Spanien wurde erwähnt, daß die Berichte der Marine-Offiziere über die Besitz— nahme von Pap noch nicht vorlagen. Diese Berichte sind, wie die„Nat.-Ztg.“ erfährt, jetzt eingetroffen und werden unmittelbar an den Papst abgehen. Braunschweig. Der Landtag ist auf Mittwoch den 28. d. Mts. wieder einberufen worden, um den Bericht der nach Kamenz ent— sendeten Deputation entgegenzunehmen und wei— tere Vorbereitungen zu treffen. — 27. Okt. Der Minister Görtz-Wrisberg, welcher heute zurückkehrte, wurde am Bahnhofe von einer nach Tausenden zählenden Menschen— menge erwartet und mit lebhaften Hochrufen begrüßt. Der Bürgermeister hielt eine An— sprache an den Minister, worin er demselben das Vertrauen der Bürgerschaft bezeugt, das ihn alle von Cumberland'scher Seite ergangenen Schmähungen vergessen lassen möge. Der Mi— nister dankte in bewegten Worten, betonte unter stürmischen Zustimmungsrufen der Versammelten, daß man keine günstigere Wahl habe treffen können, als die des Prinzen Albrecht. Man möge demselben das nämliche Vertrauen ent— gegenbringen, dessen sich der Regentschaftsrath zu erfreuen gehabt. Zum festlichen Empfang des Prinzen Albrecht seitens der Behörden und Vereine sind die Vorbereitungen in vollem Gange. Ausland. Schweiz. Bern, 25. Oct. Bei der heu— tigen Volksabstimmung über die Alkoholvorlage wurde dieselbe von 15 Cantonen mit 214,693 gegen 7 Cantone mit 133,951 Stimmen ange— nommen. Die bezügliche Reviston der Bundes— verfassung ist somit genehmigt. Dänemark. Kopenhagen, 27. Okt. Der Staatsrath erließ provisorische Gesetze über die Bildung einer militärisch organisirten, unter dem kriegsministerium stehenden Gendarmerie, sowie wegen der Bewilligung eines Staatszuschusses au die Communen für außerordentliche Polizei— ausgaben. Frankreich. Paris. Der französische Bot— schafter ist beauftragt, an der Conferenz theil— zunehmen, würde jedoch den Autrag eine Som— mation an den Fürsten Alexander zu richten, und den Antrag der Türkei, das Mandat zur Herstellung der Ordnung, blos ad rekerendum nehmen. Frankreich meint, der Sultan könne aus dem Berliner Vertrage die Berechtigung zu einer militärischen Action herleiten, jedoch unter eigener Verantwortung. Wären aber andere Maͤchte anderer Anschauung, so würde Frankreich sich der Abstimmung enthalten. Spanien. Madrid, 26. Oct. In der Ant— wortnote des spanischen Ministers Elduayen vom 12. October auf die deutsche Note vom 1. October heißt es, Spanien halte die Ansprüche Deutsch— lands hinsichtlich der Carolinen nicht für be— gründet; es sei denn, daß eine neue Conferenz zusammentrete, um analog den Bestimmungen der Generalacte auf der Berliner Conferenz ebenfalls Bestimmungen für die oceanischen Ge— biete zu treffen. So lange dies nicht geschehe, halte Spanien seine Souveränetät auf die Caro— linen und Palaosinseln im Principe aufrecht in Uebereinstimmung mit den Vorschriften des alten internationalen Rechts, das bis jetzt nicht aufgehoben sei. Großbritannien. London. Laut amt— licher Bekanntmachung erfolgt die Aufloͤsung des Parlaments am 18. November. 27. Okt. Der Marineminister Lord Hamilton erklaͤrte gestern in einer polltischen Versammlung, die Regierung beabsichtige binnen zwei Jahren die Kriegsmarine durch 9 Panzer— schiffe mit Deplacement von achtzigtausend Tonnen zu verstärken. — 27. Oct. Serbien hat erklärt, daß es abrüsten wolle, sobald die Conferenz die Rückkehr zum status quo ante beschließt. Im Falle eines Zugeständnisses an Bulgarien würde auch Serbien eine Compensation begehren. Türkei. Constantinopel, 26. Oct. Eug⸗ land nahm nunmehr die Conferenz an. Die letzten bulgarischen Regimenter wurden nach Sofia berufen, um das Lager bei Stivnitza mit den nöthigsten Truppen zu versehen. Die serbische Armee nahm gegenüber Zaribrod(die erste bul— garische Stadt auf der Strecke Priot-Sofia) eine derartige Position ein, daß sie jeden Augen— blick die Action eröffnen kann. Bulgarien. Sofia, 26. Oct. Meldung der Agence Havas: Die Nachricht von dem Ein— marsch serbischer Truppen in Bulgarien bestätigt sich nicht; die Serben besetzten nur das Zoll— haus bei Trin an der Grenze. — 27. Oct. Fürst Alexander ist gestern nach Philippopel gereist, um die Grenze bei Samakoff, Dubnitza, Küstenje, Terune und Zari— brod zu besichtigen und kehrt schon in den nächsten Tagen hierher zurück.„Nowoje Wremja“ mel— det, Karawelow hätte erklärt, Rußland habe in— direct die bulgarische Umwälzung veranlaßt. Sollte die Pforte Bulgarien den Krieg erklären, so wolle Karawelow in 3 Tagen Macedonien aufrühren. Griechenland. Athen. Die Pforte ver— langte die Abberufung des griechischen Consulats— Kanzlers Zygomala in Kreta, da er in dem Verdacht stehe, die Agitation zu schüren. 170 merika. Rio de Janeiro, 26. Oct. Die Kaiserin von Brasilien erlitt durch einen Fall auf der Treppe einen Armbruch. Ihr Zustand ist ernst aber nicht besorgnißerregend. Allerlei. ? Friedberg. Wir lesen in der„D. Z.“:„Auch in dem verflossenen dritten Quartal bewährten sich die in dem Kreise Dleburg errichteten 4 Natural⸗ verpflegungsstattonen auf's Glänzendste. Während in dem gleichen Quartale 1883 und 1884: 959 bezw. 916 Durchreisende Unterstützung erhlelten, sprachen in dliesem Jahre nur 358 um eine solche an, und zwar 27 um Mittagessen, 331 um Abendessen, bezw. Nacht⸗ quartier mit Frühstück. Der Kostenaufwand hierfür be— trug: 210 M. 34 Pf., eine gewiß geringe Summe gegenüber der Thatsache, daß der Hausbettel so zu sagen vollständig verschwunden ist.“ Gegen⸗ über manchen so kurzsichtigen und widerwilligen Aeußer— ungen gegen diese und ältere Bestrebungen fragen wir nur: Welche Summen(statt 210 M.!) haͤtte im gleichen Zeitraum der Hausbettel verschlungen? Thatsachen reden! Mainz, 26. Oet. Gestern Abend sind aus dem hiesigen Gefängnisse in der Zuchthausgasse zwei be— rüchtigte jugendliche Gauner im Alter von 18 und 20 Jahren ausgebrochen und haben das Write gesucht. Allerlei. Friedrichsdorf, 28. Oet. Gestern Abend gegen 6 Uhr ereignete sich dahter, der Homburger Kreiszeitung zufolge, ein schrecklicher Unglücksfall. Fabrikant Emil at ere De eee r Garnier wollte an der Transmission einer im Betriebe besindlichen Kreissäge etwas rangiren, wahrscheinlich den Treibrlemen richtig legen. Hierbel mag derselbe, um an die Triebräder zu gelangen, sich auf einen erhöhten Gegenstand gestellt und etwas über den in Bewegung befindlichen Treibriemen geneigt haben, Näheres ist nicht festgestellt. Der Riemen ergriff dabei den Rock und zog den Körper nach. Ein fürchterlicher Schrei ertönte. Als die in der Nähe Befindlichen herbeieilten, hing der Unglückliche zerquetscht zwischen der Decke und dem Riemen, die Arme schlaff herabhängend. Der Brustkasten war eingedrückt, die Beine mehrmals gebrochen, der Tod mußte sofort eingetreten sein. Heute Mittag findet die gerichtliche Leichenschau und Aufnahme des Thatbestandes statt. Die ganze Stadt befand sich gestern in einer erklärlichen Aufregung über den schrecklichen Vorfall. Garnier war erst 37 Jahr alt und verheitathet. Frankfurt. Der zum Tode verurtheilte Julius Lieske batte, wie wir s. Z. mitgetheilt, auf Grund an— geblicher Geständnisse Wiederaufnahme des Verfahrens gegen ihn beantragt, war aber von dem hiesigen Land— gerichte abgewiesen worden Die hiergegen von seinem Anwalt erhobene Beschwerde wurde am 16. ds. von dem Strafsenat des hlesigen Oberlandesgerichts auf Grund eingehender Verhandlung als unbegründet ab⸗ gewiesen. 5 Paris, 26. Oet. Die Steinbrüche von Chancelade bei Perigneuz sind eingestürzt und haben das auf einem Hügel erbaute Dorf mit fortgerissen. Zwei vorüber⸗ gebende Personen wurden getödtet, acht Arbeiter und viele Einwohner des Dorfes verschüttet. T Handel und Verkehr. Friedberg, 27. Oct. Fruchtbericht. Waizen M. 16.75, Korn M. 14.50— 14.75, Gerste M. 14.00—15.50, Hafer M. 12.50— 13.50. Alle Preise verstehen sich auf 100 Ko.= 200 Zollpfund. Friedberg, 28. Oet. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.80— 0.90, Eier 1 St. 8 Pf. Butzbach, 24. Oet. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 0.95 1.00, Käse per Pfd. 45—46 Pf., Eier 2 Stück 12 Pf. Grünberg, 24. Oet. Fruchtpreise. Waizen M. 16.60, Korn M. 14.20, Gerste M. 13.80, Hafer M. 12.70, Erbsen M. 18., Samen M. 21.20, Kartoffeln M. 3. Gießen, 27. October. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. De. 1.00— 1.05, Eier 2 St. 13— 15 Pf., Käse per St. 5—8 Pf., Tauben per Paar M. 0.45— 0.60, Hühner per Stück M. 0 901.00, Hahnen per Stück M. 0.45 0.80, Enten per Stück M. 1.40 1.70, Ochsenfleisch per Pfund 62—64 Pf., Kuh- und Rind⸗ fleisch 54— 56 Pf., Schweinefleisch 50—60 Pf., Hammel⸗ fleisch 56—64 P Kalbfleisch 48—50 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo Ne 3.00— 4.00, Zwiebeln per Ctr. M. 3.00 bis 4.00, Weißkraut per Stück 38 Pf. Frankfurt, 26. Oct. Der heutige Viehmarkt war mit 399 Ochsen, 20 Bullen, 325 Kühen, Stleren und Rindern, 299 Kälbern, 497 Hämmeln und 78 Schweinen befahren. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Qual. pro 100 Pfd. Schlachtgewicht M. 64.— 66., 2. Qual. M. 56.—62., Bullen 1. Qual. M. 38.—40., 2. Qual. M. 30. 35., Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 50.—57., 2. Qual. M. 35.—45., Kälber 1. Qual. pro 1 Pfund Schlachtgewicht 60— 62 Pf., 2. Qual. 5052 Pf., Hämmel 1. Qual. 55 56 Pf., 2. Qual. 3035 Pf., Schweine, inländische 58 60 Pf. Frankfurt, 26. Oet. Fruchtbericht. Hlefiges 27.50, Nr. 2 M. 25—26, Nr. 3 M. 23—24, Nr. 4 M. 16.50 17.50, Nr. 5 M. 15.50— 16.50, Milchbrod⸗ und Brodmehl im Verband M. 50—52, norddeutsches und westfälisches Weizenmehl 00 M. 23— 23.50, Roggen⸗ mehl Nr. 0 hiesiges M. 2324, do. 0/1 do. M. 21—22, do. do. M. 19.50— 20.50, do. 2 do. 17.25 17.50, Weizen ab unserer Umgegend M. 16.75— 17, frei ab Bahnhof hier M. 17.25, do. fremder je nach Qual. M. 17.75— 18.50, Roggen hiesiger M. 14.75— 15.00, Gerste, Brauerwaare M. 15.5)— 9, do. zu Mahl⸗ zwecken M. 12, Hafer je nach Qual. 13.25— 14.50, Raps M. 22.50— 22.75, Mais, bunter(mixed) M. 12 bis 12.25, Kartoffeln M. 2— 2.50.— Heu M. 3— 3.25, Roggenstroh M. 2 per Ctr. Weizenkleie M. 4.25 per Ctr. Rüböl im Detail M. 52— 53. Stimmung ruhig. Schiffs bewegung der Postdampfschiffe der Hamburg⸗ AmerikanischenPacketfahrt⸗Actiengesellschaft.„Bohemla“, 18. Oetober von New Pork nach Hamburg;„Westphalla“, 8. Oetober von New-Pork, 20. Oetober in Hamburg an gekommen;„Suevia“, 21. Oetober von Hamburg nach New⸗Vork;„Borussia“, 24. Oetober von St. Thomas nach Hamburg;„Rhaetia“, 14. October von Hamburg, 25. October in New Vork angekommen. Literarisches. Daheim Nr. 4 enthält: Unser Neffe. Forts.— Berlin Ostende mit zehntägigem Retourbillet. Forts.— Don-Juan auf der Flucht. Bild.— Das Edikt von Potsdam. Von B. Rogge.— Vogts Buch vom deutschen Heere. Mit Bild und drei Illustr.— Am Familien⸗ tisch: Der nordamerikanische Cyklon. Mit Bild.— Die Jubelschrift der französischen Kolonie.— Rechtsrath. — In unserer Spielecke. Mit zwei illustr. Beilagen. „Die Werkstatt“, Meister Konrads Wochenzeitung Nr. 4 enthält: Aus der Welt.— Für die Werkstatt: Jeder sein eigener Patentanwalt. II.— Unklare Ge werbeordnung in Oesterreich.— Die ersten Handwerker schulen in Oesterreich.— Fabrikarbeiter in Rußland.— Allerhand Nützliches für den Handwerker.— Für den Abendschoppen: Sonntagsruhe oder nicht?— Ein ge⸗ fährliches Werkzeug.— Spruch.— Allerhand Neues und Merkwürdiges.— Für Haus und Herd: Ob die Arbeit an der Nähmaschine gesundheitsgefährlich ist?— Sonderbarer Aberglaube. Wenn einer freien geht und nicht ordentlich deutsch sprechen kann.— Wider die Motten und Wanzen.— Um Petroleum aufzubessern. — Gegen die Stockflecken.— Kleider von Theer und Wagenschmiere zu reinigen.— Wann sollen Bäume ge⸗ pflanzt werden?— Mittel gegen Brandwunden.— Für den Feierabend: Karl Weise. Lebensbild eines Dichters und Drechslers. Von Heinrich Sobnrey.— Der sonder— bare Leichenstein.— Aus der Schule.— Gepfeffertes Punktum. Das Vorkommen von Vieh seuchen im Großh. Hessen während des Monats September 18885. Notzkrankheit. In Offenbach, wo noch 4 Pferde wegen Verdachts der Ansteckung unter polizeisicher Be— obachtung gestanden, wurde diese Maßnahme, da sich während der gesetzlich vorgeschriebenen Beobachtungszeit kelne verdächtigen Erscheinungen bei ihnen gezeigt, wieder aufgehoben. Desgleichen wurden in Neckar⸗Steinach, im Kreise Heppenheim, die 4 Pferde eines Besitzers, welche als der Ansteckung verdächtig unter polizeiliche Beobacht—⸗ ung gestellt waren, wieder freigegeben. In Gießen steht Weizenmebl Nr. 0 M. 32-33, Nr. 1 M. 26.50 bis noch 1 Pferd als der Seuche verdächtig unter Stall— perre. Das demselben Besitzer gehörige, der Ansteckung verdächtige Pferd wurde auf jenes Veranlassung am 16. September gelödtet und nicht rotzig befunden. Milzbrand wurde festgestellt im Kreise Gießen in den Orten Dorf-Güll am 2., Steinbach am 8., Hattenrod am 14. Septen. ber, im Kreise Friedberg in den Orten Wohnbach am 13., 29. September, und in Metzlosgehag, im Kreise Lauter⸗ bach, am 24. September, sämmtlich, bet je einem krepirten Rindolehstück. 0 Melbach am 17, und Rodheim am Lungenseuche. Wegen Verdachts der Ansteckunz stehen noch unter pollzeilicher Beobachtung 4 Stück Rind— vieh in Kelsterbach, im Krelse Groß Gerau. Maul- und Klauenseuche wurde nur in Mainz auf dem Viehhof festgestellt und zwar am 20. September bei einem Transport ungarischer Schweine und am 22. September bet einem aufgetriebenen Mastochsen. Der Bläschen ausschlag herrscht no nach früher festgestellten Ausbrüchen in den Orten Leusel und Eifa, im Kreise Alsfeld, und in Darmstadt. die Seuche in Vielbrunn, im Kreise Erbach, am 12. und in Horchheim, In jedem der bruch in zwel Gehöften entdeckt. Festgestellt wurde im Kreise Worms, am 25. September. beiden genannten Orte wurde der Aus⸗ Die Räude gilt noch als vorhanden unter den Schafen in Heidelbach, Elbenrod und Appenrod im Kreise Alsfeld, in den Orten des Kreises Büdingen Wenings, Dauernheim, Bergheim, Wallernhausen, Ranstadt, Eckarts⸗ born und Lorbach und im Kreise Friedberg in Wölfersheim. Herberge zur Heimath. Ferner gingen ein von: Dr. Abse in Bad Nauheim M. 3., Dr. Aug. Trapp bier M. 100., Evangel. Verein hler M. 10., Rentier Hill hier M. 5., Frau Pfarrer Breitensteln hier M. 15., Erlös aus Predigten M. 5. Indem wir unsern berzlichsten Dank aussprechen, verbinden die wir Bitte um weitere Gaben, da Hülfe hier sehr Noth thut. Friedberg den 27. October 1885. Für den Vorstand: Der Rechner G. Schwarz. Geld⸗ Cours. Frankfurt am 27. Oktober 1885. Geber. Nehmer M. Pf. M. Pf. 20-Frankenstüͤcke e e e, do. in%, ½ñ½%0n¶ß[ç, Englische Sovereing gs 20. 30 20. 26 Russische Imperiales. 16. 72 16. 68 Dukaten F al mie,, Dollars in God Jeraelitischer Gotlesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 31. Oktober 1885. Beginn: Freitag Abends 4 Uhr 25 Min. Samstag Morgens 8 Uhr 15 Win. Samslag Nachmittags 3 Uhr 30 Min. Sabbathausgang 5 Uhr 25 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 1. November an Morgens 6 Uhr 45 Min., Nachmittags 4 Uhr. Montag den 2. November Morgens 6 Uhr 30 Min. (Selichoth). 3185 Halbb. Wagen, neu, leicht, fol., eleg., preisw. Abb. grat. J 6 Rumpf, Eis. Hand 18, Frankfurt a. M.(18 27.) Konkurs-Verfahren. Ueber das Vermögen der Wittwe des David Speyer I., Gütchen, geb. Kassel, zu Heldenbergen ist am 23. Oktober d. J., Vormittags 9 Uhr, das Konkurs- verfahren eröffnet worden. Verwalter: Rechtsanwalt Seyd zu Friedberg. Anzeige- und Anmeldefrist bis zum 20. November l. J. Erste Gläubigerversammlung und allgemeiner Prüfungstermin: 27. November l. J., Vormittags 9 Uhr. Friedberg den 23. Oktober 1885. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Herzberger. Veröffentlicht: Weber, Gerichtsschreiber. Konkurs ⸗Verfahren 2220 Ueber das Vermögen der Firma Thon- und Chamotten— waaren-Fabrik„Wetterau“ Kormann& Schultz in Bad⸗ Nauheim(Theilhaber Otto Schultz und Franz Wilkens in Cassel) wird, da der geschäftsführende Theilhaber Otto Schultz den Antrag auf Eröffnung des Konkurs- Verfahrens gestellt, auch die Zahlungsunfähigkeit und bezw. die Ueberschuldung der in Frage stehenden Firma glaubhaft gemacht hat, heute am 26. Oktober 1885, Nachmittags 5 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet. Der Kaufmann Jean Wörner jun. dahier wird zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 21. November 1885 bei dem Gerichte anzumelden Es wird zur Beschlußfassung über die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigerausschusses und eintretenden Falls über die in Sache in Besitz haben, oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemein⸗ schuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Ver⸗ pflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abge⸗ sonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkurs- verwalter bis zum 21. November 1885 Anzeige zu machen. Großherzogliches Amtsgericht Bad-Rauheim. Bauer. Veröffentlich in Gemäßheit des§. 108 der Konkursordnung: Schütz, Gerichtsschreiber. Die Verpachtung der Blindenanstalts Grundstücke ist von Großherzoglichem Ministerium genehmigt. Die beglaubigten Bürgscheine sind alsbald an uns einzuliefern. Friedberg den 28. Oktober 1885. Großherzogliche Direktion der Blindenanstalt. 3735 Schäfer. 0 7112 1 Immobiliar-Versteigerung. Donnerstag den 29. Oktober l. J., Vormittags 11 Uhr, soll in hiesigem Rathhaus die Hofraithe, sowie ver— schiedene Grundstücke, zu dem Nachlaß des Rentiers Adam Feiling gehörend, nochmals an den Meistbieten— den versteigert werden. Zugleich wird ein den Johannes Pauli Erben ge⸗ hörender Grabgarten, am Mainzerthor gelegen, nochmals verstelgert. Friedberg den 26. Oetober 1885. §. 12 zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Montag den 30. November 1885, Vormittags 9½½ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht Termin anberaumt. ö Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und! Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. M Sonntag den 1. November geht ein Möbelwagen Faselochs-Versteigerung. Nächsten Freitag den 30. Oktober l. J., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dem hiesigen Rathhause ein zum Schlachten geeigneter, sehr gut gehaltener Faselochs öffenclich meist⸗ bietend versteigert werden. Vilbel den 24. Oktober 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Vilbel. 3707 Hinkel. 7 2 7 Apotheker Bergmanns Hühneraugenmittel. Dieses unübertroffene Präparat beseitigt sicher, ge- fahr- und sebmerzlos auch das Bartnäckigste Hühner- auge, indem es nicht nur die Hornhaut, sondern auch die Wurzel derselben vollständig zerstört. Zu haben Büchse 60 Pf. bei Apotheker Lühn. 3252 Silberne Medaille Amsterdam 1883. Autwerpen 1885. H. v. Gimborn, Chemische Fabrik in Emmerich a. Rh. und 8˙Heereuberg(Holland). Phönix, Aleppo-, Anilin, Kaiser⸗, Salon, Alizarin⸗, Tannin, Gallus⸗, Silber-, Gold-, rothe, blaue ꝛc. Tinten, Stempelfarben, flüssiger Leim vorräthig in den bekannten Depots und in allen Buchhandlungen. 3725 1 38666 ffee, à 80, 90, 100 bis 140 Pf. per Pfd., gebrannte Sorten stets frisch à 100 bis 160 Pf. per Pfd., in garantirt reinschmeckenden Qualitäten empfiehlt Assenheim. e N Carl Baner. Der An- und Verkauf von 7 wird bestens, billigst und diseret besorgt von von Friedberg nach Darmstadt leer zurück. Näheres bei der Exped. d. Anz. 3729 3482 G. Schulhof in Friedberg. Staalspapieren, Loosen& Coupons tt. Nebmtt N. U. 9 17 16. 13 * A. 20 K— J. 10 tdttg 85 15 A. 26e — gold Heer assiger ssig en fn allen pin 7 3066 1e Soll 40 afl 100 200 55 77 Barchente, Tuadellose Madre. 3708 3740 zu außergewöhnlich billigen Preisen. 7 Wegen Ma gel imm Cassaschrank. das ist die reinste Wahrheit, denn Ausverkauf wegen Geschaͤfts veränderung, oder wegen Aufgabe des Geschäfts, oder e große Posteneinkäufe, Nichts, das glaubt j oder durch oder unter Einkaufspreis, das ist alles doch Niemand! Ichallein verkaufe wirklich aus! Zum Ausverkauf kommt ein großes Tricotwaarenlager, baumwollene Unterhosen, Unterjacken und Unterröcke, darunter Die Waare —— Jacken und Hosen(System Jäger). als: wollene, halbwollene und auch eine Partie Normalhemden, wird zur Hälfte des reellen Werthes, jedoch nicht unter Einkaufspreis verkauft; es ist daher wieder Jedermann Gelegenheit geboten, seinen Winterbedarf für wenig Geld zu decken. Herren- und Knabenanzuͤge, Ueberzieher, und sonstige Kleiderstoffe, Lama zu Kleidern Zwillich, Betttücherleinen und fertige Betttücher, Ferner bringe meine in größter Auswahl vorhandenen Damen— Damen- und Kinderhemden, Tuch und Buckskin, und und Kindermäntel, weiße und farbige Herren, Hosenträger, schwarze und farbige Cachemirs Hemden, Futterzeuge, Bettzeug, Barchent, Strobsackleinen und fertige Strohsäcke, Läufer— stoffe, Wachstuch, Taschentücher, weiße und farbige Hemdenstoffe, weiß und blaugefärbtes Leinen, Tischtücher, Handtücher, Servietten, Koltern, Pferde— empfehlende Erinnerung. Meine Localitäten stehen Jedermann zur Ueberzeugung der bis Abends 9 Uhr. größte Auswahl in Tisch— und Kuhdecken, Bettvorlagen, sowie alle in dieses und Comodedecken, Bettdecken, Fach einschlagende Artikel in Wahrheit offen von früh 7 Herreukleider, Hemden, sowie Damenmäntel werden auch schnellstens nach Maaß angefertigt. M. Netscher. Lum billigen Laden. Darum kauft Euch bei Netscher die Kleider, bei Heß und Waas Stiefel und Schuh, So gibt Euch der Eulenwirth ganz beiter ein Glas Bier und ein Würstchen dazu. Lungen u u d Hals kranken, Schwindsüchtigen und Asthmaleidenden zur Anzeige, daß die Pflanze„Homerilana“' für Deutschland allein ächt bei dem unterzeichneten, notariell bestellten f General- Depositär erhältlich ist. . Das größte 3376 Nettsedern. Lager von C. F. Kehnroth, Hamburg versendet zollfrel gegen Nachnahme(nicht unter 1 10 Pfund) gute neue Bettfedern für 60 Pf. das Pfund, vorzüglich gute Sorte 1 M. 25 Pf., prima Halbdaunen 1 M. 60 Pf. und 2 M. Bel Abnahme von 50 Pfd. 5% Rabatt. 0 Jede nicht conventrende Waare wird umgetauscht.. 9 ger, zur Wel rr 4 ane 8 zu verkaufen. Niederursel, Oktober 1885. 5 f 3696 Kessel, Vürgermelster, Strümpfe und Socken 920 für Erwachsene und Kinder billigst bel E, Friedrick. at alt) 442 Prospekte übersendet kostenfrel über diese Pflanze 2 net W videmann. Liebenburg am Harz. Rauhlederne Handschuhe sowie Glacë-, und seidene Handschuhe empfiehlt zu den billigsten Preisen K. Friedrich neben der Post. 89 dien weltbekannten ächten N S Bernhardiner Alpenkräuter-Magenbitter aus der Fabrik von Wallrad Ottmar Bernhard. Lindau i. B.— Zürich— Bregenz a. B., empfiehlt in Flaschen& M. 4., M. 2.10, sowie Probeflaschen à M. 1.50 bestens VII. Bernbech, Friedberg. Fechitrohir, das Pfund von 58 Pf. an, bei 3737 Carl Damm,. Usagasse. Durch Uebernahme eines großen Concurelagers verkaufen wir, um rasch damit zu räumen, Besonders machen auf folgende Posten aufmerksam: 100 St. doppelt breite Cachemire in allen Farben pr. Elle 55 Pfge., 0„ Mextra schwere Cuchlamas, neueste Muster, pr. Elle 80 Pfge, 100„ ächisarbige Ellässer Piqué- u. Käper-Cattune zu Uecberzügen pr Elle 20 u. 25 Pige., Hausmacher-Veltzeuge pr Elle 28 und 30 Pfge. Ferner eine große Parthie Damen- und Kinder-Mäntel, Zwillich, Bettdecken, Cischtücher, Servietten, Handtücher, Koller etc. etc., Alles weit unter dem Herstellungspreise. Neuesle Muster. Gebrüder Strauß, s- a- vis der Post. Größter Ausverkauf Feste Preise. Erweiterte Handwerkerschule, unterstützt durch Großh. Centralstelle für die Gewerbe und den Landes gewerbverein, ausgestattet mit reichlichen Unter— richtsmitteln, verbunden mit einem offenen Zeichensaal. Unterricht im Freihand- und Ornamentzeichnen, kunst⸗ gewerbl. Zeichnen, Linearzeichnen, darstell. Geometrie, Schattenlehre, Bauconstruktionslehre, Fachzeichnen für sämmtliche Gewerbe, Geometrie, gewerbl. Rechen-Unter⸗ richt ze. Das Unterrichtsgeld beträgt nur 50 Pf. pro Monat. Nähere Auskunft durch den Vorstand des Lokal- gewerbveteins. 20 3530 Das Neueste in garnirten Damen-& Kinderhüten empfiehlt zu reellen Preisen K. Friedrich, Kalserstraße Nr. 7 neben der Post. FE ͤ Die Obstbaumschule von 3465 Ernst Lüttich 0 in Oberursel am Taunus empfiehlt in großer Auswabl kräftige, gutbewurzelte Obft⸗Hochflämme, sowie Zwergobstbäume in allen Formen. furt a. M. 1884 u. Berlin 1885. — Verschiedene erste Preise in Frank⸗ (H. 64020.) Schutzmarke. Me dieinal- Tokayer. Durch directe Verbindung mit dem Gross- Grundbesitzer, Ern. Stein in Erdö-Bénye bei Tokay, Eigenthümer von 10 Weinbergen(darunter Fekete u. Veres vom Minister präsi— denten von Tis za), verkaufe ich im Detail zu Engrospreisen süssen, sowie mild-herben Me di— einal-Tokayer in Flaschen mit Original- Verschluss und Schutzmarke versehen. 2 Begutachtungen von ersten medieinischen und chemischen Autoritäten Deutschlands, 0 g sowie Besitz- Bestätigung des Magistrats von Erdö-Bénye liegen bei mir zur Einsicht aus. NB. Besonders mache ich auf Marke„Chäteau Ern. Stein“ mild-herb vom Weingut Baksa aufmerksam. Niederlagen werden im In- und Auslande vergeben und wollen Bewerber sich an obige Firma direet wenden. 3665 W. Bernbeck, Friedberg. Im Reinigen von Bettfedern empfiehlt sich Frau Möbs, 88 wohnhaft in der Burg im v. Löw'schen Thorhause. Danksagung. Allen Freunden und Bekannten sprechen wir für die Beweise inniger Thelinahme bei dem Verluste unseres lieben, unvergeßlichen Kindes Martin, sowie für die reiche Blumenspende unseren herzlichsten Dank aus. Friedberg den 28. Oktober 1885. 3738 Friedrich Karl Berg und Frau. F Geschafts⸗Veränderungshalber unserer beiden Waaren⸗Lager, und verkaufen wir, um rasch zu räumen, den ganzen Waarenbestand bedeutend unter Einkaufspreis. J. A. Uauheim nacher J. Für th's Erben. Gesangverein„Concordia“ in Kriedberg. Samstag den 31. October 1885: Musikalisch-theatralische Abend-Auterhaltung im Saale des Hötel Trapp, unter gefl. Mitwirkung des Clavier-Virtuosen Herrn S. Herzog und einiger auswärtiger Dilettanten. Aufang 7% Uhr präcis. Programm. I. 1. Herr deine Güte reicht so weit, Chor A. Ed. Grell.“ 8. a. Heimweh, D Abt. 2. Frühlingsglaube(Uhland), Solo b. Sonntag, On 3 u Bast)ßh Schubert.„9. Im Mae, Chor,, A. Billetter. 3. a. Nocturne, Se far Glayi Ff an 10. Wanderlied, Wohlauf noch getrunken b. Etude, Soli für Clavier. Chopin. Solo für Bariton a Schumann. 4. a. Gruß, 5 Mendelssohn. 11. Aufforderung zum Tanz(C. M. b. Der Jäger,. e Tausig. . Frühzeitiger Frühling, Chor.. Mendelssohn. 12. a. Du Tropfen Thau, C. L. Fischer. „ Klatschröschen, Solo für Sopran. Gumbert. Ungarische Rhapsodie Nr. 12, Solo CCCVCVFVFCVVV Lißt. b. Das Wandern ist des 0 Müllers Lust, 12. W. Müller. 8 Zerstreutheit 915 Eifersucht. Lustspiel in 2 Akten von L. H. Kindern unter 14 Jahren ist der Zutritt strengstens untersagt. Nach dem Theater „Tanz“. Karten sind a M. 1.— zu haben dei M. D. Löb und G. Hanau. i 3739 ö— Für die zahlreichen Beweise herzlicher Theilnahme während der Krankheit und bei Beerdigung unseres unvergeßlichen Herrn Emil Constantin Privat, sowie für die reichen Blumenspenden, sagen wir unsern herzlichsten Dank. Friedrichsdorf den 26. October 1885. Die trauernden Hinterbliebenen. Oellarben, Lacke& Pinsel. sowie Hauptniederlage von Carbolineum Avenarius 2653 bet Bad ⸗Nauhelm. Richard Wörner. Verkauf. (Schweifabschnitt) kauft stets Theobald Steinel, Wegen Aufgabe seines Geschäfts verkauft Unterzeich⸗ 3684 Bürstenfabrikant. daßer, B chf 5 5 i neter Fässer, Bütten, 1 Schrotmühle, 1 Fruchtfegemühle Lilienmilchseife“ 1252 Dee 2 Balken waagen und sonstige Gegen⸗ 22 9 beseitigt sofort alle Sommersprossen, erzeugt stände. J. Burck. Ein einspänniges, feines Selettgeschirr ist preiswürdig zu verkaufen bei 3698 Heinrich Hieronimus, Sattler. RNoßhaare einen wunderbar weissen Teint und ist von höchts] 3571 Ei angenehmem Wohlgeruch. Preis à Stück 50 9 in kleines Logis Zu haben bei Hof-Apotheker Görtz, Engelapotheke. an stille Leute hat zu vermiethen Heinrich May(Burg). 3194 Liederkranz Friedberg. Abend Unterhaltung Sonntag den 15. November, Abends präcis 7½ Uhr beginnend, im Saale des Hötel Trapp. 3726 Der Vorstand. Meine Wohnung befindet sich Bismarckstraße in dem Hause des Herrn Bender. A. Winkler, 3538 Zahntechniker. Schellfische, Schellfische, Schellfische in Elspackung, per Pfund 30 Pf., sind eingetroffen bei 3736 J. A. Windecker. Für Allerheiligen als Grabschmuck empfehle mein großes Lager in Todtenkränzen, Bouquets ꝛc. H. Bergner, Handelsgärtner, 3734 Kaiserstraße 97. eee eee 2 größtes Cager 93 in Filz, Seidenhüten n 8 i — Kappen, Handschuhen in 5 Wasch⸗ u. Wildleder, Negen⸗ C. Kalbfleischi. alb fleisch 5 N Unterjaden& Uuterhosen. Fredric. Kautschu- Stempel aus der renommirtesten Fabrik Deutschlands zu billigsten Original-Preisen— schon von M. 1.50 an— unter 10jähriger Garantie der Haltbarkeit. Medaillons-Hand⸗ und Taschenstempel; als besonders billig empfehle ich 20 Stück verschiedene Comptoirstempel, zusammen für nur M. 7., für jedes größere Geschäft unentbehrlich. i Heinr. Diehl, Usagasse. Filzhüte von 2 M., Seidenbüte 4 M. 50 Pf., Mützen 1 M., Negenschirme M. 1.60 an in großartiger Auswahl zu auffallend billigen Preisen bei Fritz e Hutmacher, 40 Neue a Italienische Kastanien (Maronen) Wilhelm Fertsch. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel, 3478 bei eee gleicht Verhi vertra Reich. Einne 1784 um 73,0 höher ansch verzi wit hat die Das fang sona Erfo Aus! mala verla Couf, ach dende ostiu burg fag der! land jähri wohn zessii sorge Folg raths weite Reihe B bn