Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 ung Dent at 5 Ut elellls wechselnden Obstbäume; 8 Ur, Arlt 106 1885. Hamstag den 28. November. M 41. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad-Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. 1 Für den Monat Dezember kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags⸗Expedition mit 34 Pf., bei den Poststellen mit 50 Pf. abonnirt werden. — — 1 1 1 5 1 0 1 * Betreffend: Zusammenlegung der Grundstücke zu In Gemäßheit des Art. 29 des Gesetzes vom 18. August 1871 und des§. 45 der Instruction vom 7. November 1876 bringen wir die nachstehend beschriebenen Aktenstücke und zwar: f 1. das topographische Güterverzeichniß, in welchem die Besitz— wechsel bis zum 25. November d. J. gewahrt sind; 2. die Gütergeschosse(Formular 6), in welchem die neuen Grund— stücke nunmehr nach Klassenantheilen, Flächeninhalten und Geldwerthen eingetragen sind; 3. Verzeichniß der bereits zugetheilten Massestüͤcke; 4. Verzeichniß der noch zu verkaufenden Massestücke; a 5. sieben Uebersichtskarten mit den eingezeichneten neuen Parzellen— grenzen; gliedrigen Commission. Betreffend: Ermittelung der landwirthschaftlichen Bodenbenutzung und des Ernteertrags für das Jahr 1885. Amtlicher Theil. Friedberg den 23. November 1885. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir erwarten umgehende Einsendung der rubricirten Verzeichnisse von denjenigen von Ihnen, 6. Verzeichniß der Bonitätserhöhungen; 7. Verzeichniß der 8. Verzeichniß für 9. Verzeichniß der 10. die Protokolle Rechte, die Geldausgleichungen und die beziehen; 11. allgemeiner Plan vom 19. März und Nachtrag vom 16. Juli d. J.(wiederholt); in Folge der neuen Vertheilung ihren Besitzer zu viel und zu wenig empfangenes Gelaͤnde; Pacht⸗ und Crescenz⸗Entschaͤdigungen; der Commission, welche sich auf die Zutheilung ( Zutbeilungsverzeichniß der neuen Grundstücke), die Uebertrazung der Regelung der Pachtverhältnisse Dr. Braden. Bekanntmachung. Ilbenstadt(Antrag III); hier die III. Offenlegung. 12. das Begutachtungsprotokoll des Gemeinderaths vom Heutigen und zwar in der Zeit von Sonnabend den 28. November bis Freitag den 18. Dezember 1885, an den Werktagen von 10 bis 12 Uhr, an Sonntagen von 3 bis 4 Uhr, auf dem Bürgermeisterei-Bureau zu Ilbenstadt zur Offenlegung und Einsicht der Interessenten. Wir bemerken hierbei, der Originalgeschosse von dem Geometer gegen eine Vergütung von 6 Pf. für die Parzelle ertheilt werden können. Innerhalb der gedachten Frist oder aber in dem Termine Mittwoch den 30. Dezember 1885, Vormittags von 10 bis 12 Uhr, sind etwaige Reclamationen gegen die offen gelegten Arbeiten, soweit über solche bis dahin nicht bereits abgestimmt ist, als sonst Einverständniß unterstellt wird und spätere Recla⸗ welche sich auf die nunmehr offen geletzten Arbeiten beziehen würden, nicht mehr zugelassen werden. Nach Art. 32 des Gesetzes vom einsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumniß der Reclamations— zutragen, mationen, fristen ausgeschlossen. Friedberg den Bekanntmachung. Betreffend: Die Erbauung einer Kreisstraße von Steinfurth nach Wisselsheim. Die zur Erbauung einer Kreisstraße von Steinfurth nach Wi und Chaussirsteinen, veranschlagt zu 2326 M., soll Freitag den 4. Dezember l. J., Vormittags . Als Versteigerungscommissär fungirt Bezirks bauau n vom 1. bis 3. Dezember zur Einsicht offen liegen. furth öffentlich in Accord gegeben werden. Aeccordsbedingunge 10 Friedberg den 27. Novemver 1885. welche noch hiermit im Rückstande sind. daß den einzelnen Betheiligten Abschriften um so gewisser vor— 18 August 1871 ist die Wieder⸗ 26. November 1885. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. sselsheim nöthige Erd- und Plantrarbeit, veranschlagt zu 2600 M., sowie das Brechen von Wand⸗ um 10½ Uhr, in der Wirthschaft des Heinrich Rosenbecker IV. zu Stein⸗ fseher Zörb J. dahier, auf dessen Bureau auch Pläne, Voranschlag und Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Deutsches Reich. Berlin, 25. Nov. Füͤrst Bismarck ist heute hier wieder eingetroffen. — 25. Nov. Der Reichstag beendete in seiner heutigen Plenarsitzung die Generaldis⸗ cussion des Etats und überwies mehrere Titel dem Antrag v. Benda gemäß an dle Budget⸗ Commission.— 26 Nov. Der Reichstag über⸗ wies heute den Antrag Reichensperger wegen Wiedereinführung der Berufung einer vierzehn— Reichensperger begründete denselben mit dem Hinweis darauf, daß fast alle Staaten im Princip die Berufung anerkannt hätten, auch die Mehrzahl der Richter die Zweckmäßigkeit der Berufung nicht bestreite. Fast alle Redner hatten für den Antrag ge⸗ sprochen. Der Antrag Lenzmann wegen Eut⸗ schädigung unschuldig Verurtheilter wurde nach unerheblicher Debatte derselben Commission überwiesen. Im Laufe der Debatte erklärte der Staatssecretär des Justizamts, Schelling, die verbündeten Neglerungen theilten vollkommen das Mitgefühl, aus welchem der Antrag hervor⸗ egangen sei und würden den Antrag gewiß zu— immen, wenn die Commission denselben in eine — Von der conservativen und der Centrums— Partei wird der bereis in der vorigen Session vorgelegte Antrag betreffend die Abänderung der Gewerbeordnung, welcher zum selbststaͤndigen Betrieb eines Handwerks den Befähigunsnach— weis erfordert, wieder beim Reichstag einge— bracht werden.— Das Centrum hat im Reichs- tage eine Interpellation wegen der Missionäre eingebracht. Ferner bereitet das Centrum einen Antrag auf die Ergänzung des Straf⸗ gesetzes dahin vor, daß Diejenigen, welche das Wahlrecht Wahlberechtigter hindern, bestraft werden. — Eine der„Nordd. Allg. Ztg.“ aus Belgrad von heute Morgen zugegangene Mit⸗ theilung bestätigt, daß die drei Kaisermächte, denen sich England, Frankreich und Italien an— geschlossen haben, in Belgrad das Verlangen der Einstellung der Feindseligkeiten gegen Bul⸗ garien gestellt hätten und daß auf Befehl des Königs Milan diesem Verlangen sofort Folge gegeben worden sei. Karlsruhe, 26. Nov. Der liberale Adreß⸗Entwurf wurde von der Kammer ein— stimmig angenommen. Minister Turban und Geistlicher Rath Lender hielten bemerkenswerthe Reden. für die Regierung annehmbare Form unmgestalte. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 25. Nov. Von der Absicht einer österreichischen Besetzung Serbiens ist in Wiener maßgebenden Kreisen nichts bekannt(s. u. Belgrad.) Holland. Amsterdam, 25. Nov. Dienstag Abend fand eine zahlreiche Versammlung der Socialdemokraten, an welcher mehrere Frauen theilnahmen, statt. Es wurden aufreizende Reden gegen die Regierung und gegen das Kapital gehalten. Als ein im Saale anwesen⸗ der Polizeicommissär die Redner aufforderte, sich zu mäßigen, entstand ein furchtbarer Tumult. Die Soclaldemokraten ergriffen Stühle, um sich zur Wehr zu setzen. Auf ein Zeichen des Polizei— commissärs drangen 50 Polizeiagenten ein und räumten den Saal schnell mit blanker Waffe. Die Menge sammelte sich in einzelnen Gruppen vor dem Gebäude, zerstreute sich aber alsdann ohne weitere Ruhestörungen. Frankreich. Paris. Wider alle Erwart⸗ ung ist die große Masorität der Mitglieder der Commission für die Tonkin⸗Credite der Regier— ungsvorlage feindlich, was durch Coalition der Monarchisten mit der äußersten Linken ermoͤg⸗ licht wurde; 26 sind gegen, 7 fuͤr die Vorlage. 14 Commissaͤre gehoren der aͤußersten Linken an, r ——— — darunter Rochefort, Pelletan, Hubbard, Pichon, Perin, Andrieuz und Dreyfus. Sämmtliche 26 hatten sich für gänzliche Räumung Tonkins aus— gesprochen. Premierminister Brisson, welcher in seiner Abtheilung der der Wahl vorhergehenden Debatte beiwohnte, erklärte die Räumung für durchaus unmöglich. Die Ehre Frankreichs er— heische das Verbleiben in Tonkin. Großbritannien. London, 25. Nov. Nach den bisher bekannten Resultaten der Unter— haus Wahlen wurden 33 Liberale, 32 Conser— vative und 2 irische Nationalisten gewählt. Italien. Rom, 25. Nov. Die Kammer wurde gestern wieder eröffnet. Spanien. Madrid, 24. Nov. König Alfonso ist heute Morgen 9 Uhr an durch Dyssenterie beschleunigter Schwindsucht gestorben. Wie es scheint, hat die Regierung aus Besorg— niß vor Unruhen in Madrid die Todesnachricht so lange zurückgehalten, bis die nöthigen Vor— kehrungen getroffen waren. Die Ruhe ist denn auch bis jetzt nicht gestört. Legitime Thronerbin ist die älteste, jetzt 5 Jahre alte, Tochter des Königs und seiner zweiten Fran(Tochter des verstorbenen Erzherzogs Carl Ferdinand von Oesterreich), die am 11. September 1880 ge⸗ borene Prinzessin von Asturien, Maria de la Mercedes. Es steht also eine langjährige Regent— schaft bevor. Wie ein heutiges Telegramm meldet, soll Prinzessin Mercedes, unter der Regentschaft der Königinmutter, zur Königin proclamirt werden. Serbien. Belgrad, 25. Nov. Bei Sliv— nitza beschoß die Division Miskovic ein Ba— taillon der Donaudivision, das sie im Finstern für Bulgaren ansah(I). 38 Offiziere sind todt und 15 von den eigenen Leuten wurden gefangen. — 25. Nov. Die„Times“ enthält folgende, gänzlich unbeglaubigte Sensationsnachrichten, die wir lediglich registriren, da sie die Lage kenn— zeichnen: König Milan habe beschlossen, abzu— danken. Seine Freunde und Anhzager im Aus⸗ lande wie im Inlande bemühten sich, die Thron— folge seinem Sohne, wenn thunlich unter der Regentschaft der Königin, zu sichern. Der König sei aber entschlossen, sich mit seiner ganzen Fa⸗ milie, wahrscheinlich nach Frankreich, zurückzu— ziehen. Behufs Verhinderung der Thronbesteig— ung Peter Karageorgewitsch's sei die Besetzung Serbiens seitens Oesterreich bevorstehend. — 25. Nov. Die Vertreter der Mächte übergaben gestern eine Note, in welcher die Einstellung des Kampfes verlangt wird. Der König befahl das Aufhörey der Feindseligkeiten. Die serbischen Commandanten haben Ordre, den bulgarischen Commandanten dieses mitzutheilen. — 25. Nov. Die„N. fr. Pe.“ meldet von hier: König Milan kam dem Begehren der Mächte nach und ertheilte Befehl zur sofortigen Einstellung der Feindseligkeiten. Bulgarien. Sosta, 24. Nov. Eine De⸗ pesche des Fürsten Alexander aus Zaribrod sazt: Der Feind griff das bulgarische Centrum an, wurde aber zurückgeworfen. Die bulzarischen Vorposten erreichten die Grenze. Die Serben räumten Trin. 25. Nov. Die Kanonade um Widdin dauerte die ganze Nacht fort. Heute früh um 6 Uhr rückten die Serben in großer Zahl vor. Von Smardau-Tatardschick aus versuchten sie einen Angriff auf Widdin, wurden aber nach dreistündigem erbitterten Kampfe zurückgeschlagen. Zaribrod, 26 Nov. Prinz Alexander in Darmstadt erhielt folgende Depesche von hier: „Heute überschritten wir die Grenze und gehen nach Pirot. Bis auf Widdin ist Bulgarien von Serben frei. Wir beide sind wohl. Franz Joseph.“ Griechenland. Athen, 24. Nov. Die Situation in Griechenland ist kritisch. Rußland. Petersburg. Das„Journal de St. Petersbourg“ und andere russische Journale loben auf einmal den Patriotismus und die militärischen Eigenschaften der bul— garischen Armee und tadeln die Leichtfertigkeit der Urheber der Revolution. Amerika. New-PVork, 25. Nov. Der Vicepräsident der Unionsstaaten, Hendricks, ist heute plötzlich in Indianapolis gestorben. Kirchliche Anzeigen für Friedberg Ebangelische Gemeinde. 1. Advent. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Dr. Weiffen bach. Gottesdienst in der Stadtkirche. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Beckel. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 9½ Uhr: Herr Pfarrer Dr. Köstlin. Abendmahl. Abends 5 Uhr: Herr Kirchenrath Baur— Katholische Gemeinde. Samstag 5 Uhr: Beicht. Sonntag 3/7 Uhr: Austheilung der heil. Communson. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. prakt. u. Speeialarzt für Haut-. Frauen- u. Unterleibskrankheiten ete. Frank- surt a. M., Stiftstr. 22. fr. Assist. Pro- 9 sessor Ricord's. Auswärts brieflich. 580 Dr. Gensch Granutschmuche in solider Fassung und geschmackvoller Ausführung mit brillantem Feuer in großartiger Auswahl bei L. Hanau, Hof uhrmacher und Goldarbeiter. 8 Das Möbel-Lager G. M. Reuss, Kaiserstraße, vis-à-vis der Post, stets auf's Reichhaltigste ausgestattet, bietet eine große Auswahl der einfachsten bis zu den Finn Möbeln. Reelle Bedienung. Solide Waare. 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Es gestatten sich für die vielen Beweise so herzlicher Theilnahme bei dem plötzlichen Hinschelden des Herrn Andr. Carl Maul ihren tiefgefühltesten Dank zu sagen Bruchenbrücken den 26. November 1885 4133 Die trauernden Hinterbliebenen. Friedberg. G. Schudt. . ⅛———— um rascher zu räumen 4140 verkaufen wir sämmtliche Waaten zu abermals bedeutend herabgesetzten Preisen und offeriren wir: Eine Parthie reinwollener Anzüge von M. 16 an bis zu Ein großer Posten doppeltbreiter Kleiderstoffe, earrirt, ein— den Feinsten. farbig und bordirt, per Elle 40, 50 und 60 Pf. Eine Parthie Herbst- und Winter-Ueberzieher von M. 15 an Ein großer Posten doppeltbreiter reinwollener feinster Kleider- bis zu den Feinsten. und Hemden-Lamas per Elle 60 und 70 Pf. Eine Parthie Normal-Joppen(System Professor Jäger) Ein großer Posten waschächter Elsässer Kleider- und Ueber⸗ 0 zug⸗Cattune per Elle 15, 20 und 25 Pf, von M. 14 an bis zu den Feinsten. 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Dienstag am lezter Fran mehl 07 klele M. erdruͤckend upfeh Gilh. (genes g le alte, Spieldos, Schweiz, ur heess allungen oma, 91 11 roße 1 big 8 10 esle orgt. 0 9914 9 8714 Ante Suu usnhpun an Nu * — re Seilage. Hbe rhessischer Anzeiger. nus Stadt und Land. r. Friedberg. Es wird für Viele, die den Bari— tonisten Geissell von Hanau früher in Coneerten des hiesigen Musikvereins kennen gelernt und seine Leistungen als Sänger in guter Erinnerung behalten haben, von Interesse sein, zu hören, daß er kürzlich in Wiesbaden neben der Primadonna des Frankfurter Opernhauses, Frau Schröder⸗Hanfstaengel in der„Schöpfung“ mit Erfolg gesungen hat. Allerlei. Berlin. Die Zablmeister-Verhaftungen haben einen großartigen Umfang angenommen; die Zahl der ver— hafteten Zahlmeister, Aspiranten, Feldwebel ꝛc. soll 60 betragen. Der Verdacht ist durch einen Brief des ver— hafteten Fr. Wollank, Inhaber des Milttär-Lieferanten— geschäfts F. Wollank, Berlin, Elisabethufer 44, an einen Zahlmeister entstanden, in welchem er diesem Belohnungen versprochen hat, wenn er ihm zur Erlangung einer be— stimmten Lieferung behilflich sein wolle. Dieser Brief ist vom Adressaten verlegt, in die Akten der Menage— commission und danach in die Hände des Präses der Commission gerathen, der ihn sofort an seinen höheren Vorgesetzten eingereicht hat. Der Divisionskommandeur hat nun den Befehl zur Verhaftung des Zahlmeisters gegeben, gleichzeitig aber der Staats anwaltschaft Anzeige erstattet. Diese hat die Beschlaznahme der Geschäfts— bücher Wollanks und die Durchsuchung der Papiere eines früheren Assoelés derselben Firma veranlaßt. Bei letzterem fanden sich zahlreiche Briefe von Zahlmeistern, Feldwebeln und dergl. vor. Demzufolge haben am 16. November, Morgens 8 Uhr, die Eingangs genannten Verhaftungen in etwa 25 Garnisonstädten stattgefunden. Wollank, der für 43 Bataillone in 6 verschiedenen Armeekorps Kar— toffeln, Gemüse, Hülsenfrüchte u. s. w. zu den Menagen liefert und deßhalb eine große Anzahl Filialstellen, unter anderen auch in Hildesheim, unterhalten muß, war verreist und ist bei seiner Rückkehr am 16. auf dem schlesischen Bahnhof verhaftet und sofort nach Moabit abgeführt worden. Berlin. Das neue Reichstagsgebäude hat das erste Baustadtum hinter sich. Seit 23. November prangt an der Wefiseite des mächtigen Bauwerks an der Stelle, wo künftig die Freitreppe an der Säulenhalle sich er— heben wird, der erste Kranz mit der dreifarbigen Schleife, ein Zeichen, daß der Bau hier die Höhe eines Stock— werks bereits erreicht hat. Auch sonst schreitet der Bau rüstig vorwärts, auf allen Seiten erheben sich aus dem labyrinthischen Mauerwerk mächtige Baugerüste, die sich in ihrer Spitze zu einem Ganzen zu vereinigen scheinen, während die großen Kellergewölbe sich überall zu schließen beginnen. San Francis eo, 20. Nov. Gestern zwischen 1 und 8 Uhr Nachmittags wurden in Zwischenpausen von 35 Minuten mehrere große Erdbebenwogen aus dem Stillen Ocean beobachtet. Handel und Verkehr. Butzbach, 25. Nov. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. 90—95 Pf., Käse per Pfd. 45— 46 Pf., Eier 1 St.7 Pf. Gießen, 25. Nov. Auf dem heute und gestern abgehaltenen Viehmarkt waren aufgetrleben: 880 Stück Rindvieh und 698 Stück Schweine, bei letzteren war der Handel lebhaft und die Preise hoch. Nächster Markt Dienstag den 8. und Mittwoch den 9. Dezember d. J., am letzteren Tage auch Krämermarkt. Frankfurt, 26. Nov. Fruchtbericht. Roggen⸗ mehl 0/1 lustlos. Roggenkleie M. 4.50— 4.75, Welzen⸗ kleie M. 4, niedriger und minder gefragt infolge des erdrückenden Angebots, Course bleiben: Hlesiges Weizen⸗ mehl Nr. 0 M. 31.75— 32.75, Nr. 1 M. 26.50— 27.50, Nr. 2 M. 24.75— 25.75, Nr. 3 M. 22.75— 23.75, Nr. 4 M. 16.25— 17.25, Nr. 5 M. 15.25— 16.25, Milchbrod— und Brodmehl im Verband M. 49.75— 51.75, nord deutsche und westfälische Weizenmehle 00 M. 2323.50, Roggenmehl/ ruhig M. 18.50-19.50 ab Berlin, Null allein M. 1.50 darüber, schwarze Sorten nominell. Rüböl im Detail M. 51. Verloosung. Schwedische 10 Thaler-Loose von 1860. Ziehung vom 1. Nov. 1885. Heimzahlung am 1. Febr. 1886. Mit 10,000 Thlr. Nr. 44350. Mit 1000 Thlr. Nr. 171136. Mit 500 Thlr. Nr. 227449. Mit 150 Thlr. Nr. 42815 54005 177633 203156. Mit 60 Thlr. Nr. 13896 27148 101234 107993 115465 127459 176637 182935 185771 195986. Mit 35 Thlr. Nr. 17036 19886 27748 32499 62409 69143 93243 95145 112314 132415 134446 137211 151241 155695 158898 164406 188881 196341 208265 222517. Mit 25 Thlr. Nr. 3069 7031 7399 11867 12616 13023 26835 30606 34820 39342 43553 50125 54477 54861 57465 79213 89703 96138 101892 102140 110058 112772 114535 123514 125256 126369 130030 171074 174342 174682 179556 180894 189056 200589 203177 210891 217868 221210. Die übrigen Nummern können auf unserem Bureau nachgesehen werden. 2 Aufruf. Wie bekannt hat die Dekanatssynode Friedberg, die 20 Pfarreien und 31 Gemeinden in sich befaßt, am 26. August d. J. einstimmig beschlossen, hier in Fried⸗ berg eine„Herberge zur Helmath“ zu errichten. Dieselbe, wenn auch von der evangelischen Kirche ge— gründet, soll doch den Bekennern aller Confessionen und Religionen, ohne den religiösen Anschauungen der Einzelnen zu nahe zu treten, also jedem Wanderer in christlicher Liebe und Weitherzigkeit offen stehen. Daß eine solche Anstalt, von welcher der Branntwein, Streit und Unzucht ausgeschlossen sind, gerade an dem hie— sigen Orte, in der Mitte zwischen den mit„Herbergen zur Heimath“ versehenen Orten Frankfurt und Gießen, eine dringende Nothwendigkeit ist, darüber braucht an dieser Stelle kein weiteres Wort gesagt zu werden. Nur an die warmherzige Nächstenliebe der Menschenfreunde soll noch einmal kräftig appellirt werden. Denn ohne nachhaltige Unterstützung, große Gaben und wirkliche Opfer seitens der Begüterten und Wohlhabenden kann das schwere und verant⸗ wortungsvolle, aber auch so heilbringende Werk nicht begonnen, geschweige denn durch⸗ geführt werden. Darum helfet ihr Menschenfreunde in Stadt und Land, helfet ihr Gemeinden und Ein⸗ zelnen, ihr Anstalten und öffentliche Fonds, helfet alle, die ihr ein Herz habt für die ernsten soeialen Aufgaben der Gegenwart, damit ein Werk zu Stande komme, das für Tausende und auf viele Jahrzehnte hinaus ein Werk des Segens werden kann. Helfet ganz besonders nachdrücklich am Anfang, wo Hülfe besonders noth thut. Ist die Herberge einmal im Gange, dann wird sich dieselbe, auf Grund der anderwärts gemachten Erfahr— ungen, nach menschlicher Voraussicht ganz oder doch in der Hauptsache durch sich selbst erhalten können. Dies wird um so mehr der Fall sein, da nach Versicherungen von zuständiger Seite begründete Aussicht vorliegt, daß durch das Wohlwollen der Verwaltungsbehörde die Naturalverpflegung für die Handwerksburschen im Kreise Friedberg der zu errichtenden Herberge zugewiesen wird. Darum helfet, helfet ihr Menschenfreunde, helfet nach⸗ drücklich, helfet nach dem vollen Maaß euerer Kräfte, helfet willig und selbstlos! Dann wird abermals ein Stück„soclaler Frage“ für unsere Gegend von der 141. Tagesordnung verschwinden und Gottes Segen unserem Unternehmen nicht fehlen. Der geschäftsführende Ausschuß: Meyer, Decan. Schwarz, Kaufmann. Wahl, Seminarlehrer. Dr. Weiffenbach, Professor. Walz, Pfarrer in Bad⸗Nauheim. Stadtkirche ⸗ Bauverein. Weitere Gaben: Von Kaufmann Hilbrecht 10 M., Tapezier Reuß 1 M., Decan Kalbhenn in Burg⸗Gräfen⸗ rode 2 M., E. Windecker 200 M., Hofinstrumentenmacher Glück 50 Pf., Bornmann 50 Pf., Frau Störger 50 Pf., Stadtrechner Melchior 50 Pf., Dr. Rosenfeld in Berlin 1 M., vom hiesigen Junggesellen-Verein 20 M. Um weitere Gaben bitten Prof. Dr. Weiffenbach, Präsident. Wahl, Rechner. Für die Wittwe des verunglückten§. Kreuter in Schwalheim gingen ferner folgende Gaben ein und werden mit herz— lichem Danke quittirt: Von dem Musikverein zu Wölfers⸗ heim Ertrag einer Aufführung 9 M. 26 Pf., Pfarrer Schmidt in Södel 2 M., Frau Babel Wittwe 1 M., Heinr. Ostermeyer 2 M., beide in Bad-Nauheim., Un⸗ genannt Lich 5 M. Walz, Pfarrer in Bad⸗Nauheim. Winter, Lehrer in Schwalheim. Für Bulgarien gingen bis jetzt ein: Von Kreisrath Dr. Braden 20 M., Isidor Stern 2 wollene Hemden, N. N. 5 M.„in An⸗ erkennung der vorzüglichen Kriegsleistung und ächten Charakters des hessischen Prinzen“, Hofagent Engel 1 Dutzend wollene Handschuhe„von den 12 Vordersten beim Einzug in Nisch zu tragen.“ Die Expedition des Oberh. Anzeigers. In Ober-Mörlen wurden 40 M. gesammelt und direct nach Darmstadt gesandt. Briefkasten. Anonyme Zusendungen wandern in den Papierkorb. Die Redaection. 2 in Petersburg. Der eingeschriebene Brief traf ein aber ohne Schreiben. Was sollen wir mit den eingesandten 50 Pfennig machen? Die Expedition. Geld ⸗ Cours. Frankfurt am 26. November 1885. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20⸗-Frankenstücke. 16. 18 16. 14 do. in/ 18 00 Englische Sovereings 20. 32 20. 28 Russische Imperiales. 16. 74 16. 70 Ducaten.* 9. 60 9. 55 „ al mare 9. 83 Dollars in Gold. 4. 19 48 Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen wir dasselbe per Glas zu M. 1.50, „/ Dutzend 3 „ Dutzend n Die Expedition des Anzeigers. Für Weihnachten empfehle ich mein reichhaltiges Lager in den feinsten Gold- und Silber-Vijouterie-Wolnarrn f (eigenes Fabrikat), Wand⸗ u. Taschen⸗Uhren, Christoffle⸗ waaren, als: Tafelaufsätze, Services ꝛc., Elfenbein⸗ artikel, sowie eine große Auswahl von Mufikwerken, Spielvosen u. dergl. aus einer der ersten Fabriken der Schweiz, welche mir den Alleinverkauf ihrer Fabrikate für hlesige Gegend übertragen hat. Für Tanzunter⸗ haltungen empfehle ich besonders Aristons, größtes Format, inel. 6 Notenblätter, für 35 Mark. 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Tischdecken 1, 1.50, 2, 2.20, 2.50, 3., 3.50, 4, 5, 6 M. Commodedecken 50 Pf., 1, 1.25, 1.50, 1.80, 2. M. Betttücher, fertig ohne Naht, 2.25, 2.50, 2.75, 3, 3.25, 3.50 M. Strohsäcke, fertig, 2.50, 2.75, 3., 3.25, 8.50 M. Bettvorlagen 50, 60, 70, 80 Pf., 1, 1.20, 1.50, 2., 2.50, 3 M. Tischtücher 120, 1.500 70% 2 6% Colter, Pferde- und Kuhteppiche 1.75, 2, 2.50, 3, 3.50, 4, 4.50, 510 M. Herren⸗-Hemden, weiß und farbig, 1.25, 1.50, 1.80, 2, 2.20, 2.50, 3, 3.50 M. Frauen-Hemden 1.35, 1.45, 1.50, 1.80, 1.70, 1.80, 2 M. Frauen⸗Unterröcke, gewebt, TJTJTTTCTCCC Bettjacken, weiß und farbig, 1.60, 1.70, 1.80, 2 M. Handtücher, 1,30 m lang, pr. ½ Oßd. 2, 2.25, 2.50, 3, 3.50% 4 M. Servietten pr. 2 Dtzd. 2.50, 3, 3.50, 4 M. Taschentücher, weiß und farbig, pr. ½ Dßzd. 1.20, 1.40, 1.60, 1.80, 2 M., für Kinder 55, 60, 70, 80, 90 Pf., 1 M. Bettzeug vr. Darmstädter Elle 25, 27, 30, 36, 40 Pf. Barchent pr. Elle 40, 50, 55, 60, 75, 80, 90 Pf., 1 M. Zwilch zu Unterbetten und Matratzen pr. Elle 70 Pf., 1.20, 1.30, 1.50 M. Hausmacherleinen r. Elle 257 27, 30, 88, 407 50 Pf. Läuferstoffe pr. Elle 27, 30, 33, 40, 48, 55 Pf. Kleiderstoffe 25, 27, 30, 40, 50 Pf. Cachemir in allen Farben 60, 80, 90 Pf., 1, 1.20, 1.50, 2 M. Kinder-Hemden 20, 30, 40, 50, 60, 70, 85, 95 Pf., 1.10 M. Knaben ⸗Ueberzieher 5.50, 6, 7, 8 M. Sämmtliche, sowie noch viele hier nicht angegebene Artikel sind in größter Auswahl vorhanden, M. Netscher. 3924 Großes Drehdosen von M. 3.—, Spieldosen von M. 10.—, große Musikwerke von M. 36 an bis zu M. 1000., Photographlealbums von M. 12.—, Altdeutsche Bierkrüge von M. 20.— Neeessatres für Damen von M. 14 an, Alles mit Musik. Aristons, Drehorgeln, auf welchen man hunderte von Stücken spielen kann, mit 6 Notenblättern, M. 28.—. Herophones— Harmonika— MHelodions. 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In dieser Zeit hat es sich in mehr als hundertundfünfzigtausend Exemplaren 2 über alle Länder deutscher Zunge verbreitet.— Es enthält eine mannichfache Auswahl ächt evangelischer Kerngebete für jede Zeit und jedes Verhältniß, so daß in demselben jeder Gläubige Erbauung und Beruhigung in allen Wechselfällen des Lebens finden wird.— Die Verlagshandlung war bemüht, auch das Aeußere dieses Buches — dem gediegenen Inhalte desselben entsprechend— gerzustellen und ist es ihr gelungen, diesem Andachtsbuche eine solch elegante Ausstattung zu geben, daß sie sich hauptsächlich auch zu„Fest⸗ und Communiongeschenken“ für jedes Alter und für alle Stände eignet.— Pelzwaaren ne Fabrikat) 5 als: Müffe, Kragen, Vorlagen& Pelzbesatz, Schwarze elegante Damen⸗Müffe schon für M. 3., Pelz-Baretts una Ainde. und Kinder empfiehlt in größter Auswahl Reelle Bedienung! * dalhfleisch, 3 3 3 8 J. A. Pelissier, Hanau, Tuch⸗ und Leinwand-Handlung. 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Michaelis, prakt. Arzt. „) Extract à Flasche 1 Mark, 1½86 und 2,0. Caramellen à Beutel 30 und 50 Pf.— Zu haben in Friedberg bei Wilh. Bernbeck, in Bad⸗Nauheim bei J. Pfeffer. 4115 Auszuleih uszuleihen. 428 Mark können aus der evangel. Kirchenkasse zu Klein-Karben gegen hypothekarische Sicherheit aus— geltehen werden. Bemerkt wird, daß das Kapfktal auf [Verlangen bis zu 1400 Mark erhöht werden kann. bermiethen. ö bermiethen A. Walther, Metzger. 4111 Stork, Kirchenrechner. 5819 Weihnachtsgeschenk. Makart-Bouquets in großer Auswahl bei H. Bergner, Handelsgärtneret, 4040 Kalserstraße 97. Weihnachtsgeschenk. Meine Wohnung befindet sich Bismarckstraße in dem Hause des Herrn Bender. A. Winkler Zahntechniker. 3538 Dos AI rr 4016 Bettfedern⸗Lager von C. F. Kenroth, Hamburg. versendet zollfrel gegen Nachnahme(nicht unter 10 Pfund) gute neue Bettfedern für 60 Pf. das Pfund, vorzüglich gute Sorte M. 125„ 5 Prima Halbdaunen M. 1.60 und 2 M. 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Ja es darf wohl mit Recht behauptet werden, daß es Niemanden gibt, dem ein solcher Gegenstand nicht die innigste Freude bereitet! Kann es eine bessere Trösterin in den schweren Stunden des Lebens, wo man sich ver— einsamt oder verbittert fühlt, geben, als die Musik? Gibt es nicht leider so unendlich viele Menschen, die durch Krankheit an das Zimmer gefesselt sind und diese Uni⸗ versalsprache aller Herzen entbehren müssen? Hiezu kommen noch alle Diejenigen, welche nicht selbst ein Instrument spielen und durch ihren Beruf, oder durch zu große Ent— fernung von der Stadt verhindert sind, Coneerte und Soiréen zu besuchen und sich aus diesem Grunde den so oft ersehnten Genuß einer guten Musik versagen müssen. — Allen diesen, sowie auch namentlich den Herren Geist— lichen, kann deßhalb nicht genug empfohlen werden, sich ein Heller'sches Spielwerk anzuschaffen, um so mehr, als der Fabrikant es verseht, das Repertolr jedes, auch des kleinsten Werkes, mit seltenem Geschmack zu arran⸗ giren und auf diese Wetse seine Abnehmer stets mit den neuesten Erscheinungen der Musikliteratur aus den Ge— bieten der Oper, Operette und Tanzmusik, sowie Volks⸗ lieder der populärsten Tondichter bekannt macht. Hierbei mochten wir schließlich nicht vergessen zu be— merken, daß die große Zahl von Anerkennungsschreiben von Privaten, Höteliers, Restaurateurs ꝛc. gerade den zuletzt Genannten ein guter Wink sein sollte, mit der Auf— stellung eines Heller'schen Musikwerkes in ibren Etablisse— ments nicht länger zu zögern, denn die Erfahrung hat in den meisten Fällen gezeigt, daß sich die Frequenz solcher Geschäfte lediglich in Folge Aufstellung solcher prächtigen Werke geradezu verdoppelt, ja verdrelfacht hat und die Anschaffungskosten— Zahlungserleichter— ungen werden bewilligt— in kurzer Zelt ausgeglichen wurden. In Folge bedeutenden Ruͤckganges der Rohmaterlal— preise bewilligt die Firma auf ihre bisherigen Preise 20% Rabatt, und zwar selbst bei dem kleinsten Auf— trage. Dadurch ist nun auch dem weniger Bemittelten die Möglichkeit geboten, in den Besitz einer Spieldose zu gelangen.— Reichhaltige, illustrirte Prelslisten nebst Plan werden auf Verlangen franed zugesandt. Wir rathen jedoch, jede Bestellung direkt an die Fabrlk in Bern zu richten, da dieselbe, außer in Nliza, nirgends Nlederlagen halt und vielfach fremde Fabrikate als acht Heller'sche angeprlesen werden. Wohl zu beachten ist ferner, daß jedes Werk den Namen des Fabrikanten (J. H. Heller) trägt, welcher auch Lieferant fast aller Höfe und Hoheiten ist. 4108 Lnchtgelllich“ versende Anweisung zur Rettung von Trunksucht auch ohne Wissen. VI. C. Falkenberg, (A 758/10 B.) Berlin, Friedenstr. 105. — — 1 2——— ——— 3 —— ͤ—— . . Die billigsten und pralitischsten Weihnachtsgeschenke findet man in dem Concursmassen- Ausverkauf. Eine große Parthie echtfarbige Bettzeuge pr. Elle 25, 28, 30 Pf. Eine große Parthie doppeltbreite Tuch-Lamas pr. Elle 80, 90 Pf. 5 5 5 waschächte Elsässer Cattune pr. Elle 20, 25, 30 Pf.„ 1„ doppelbreite farbige Cachemire pr. Elle 55, 60 Pf. 5 5 1 Hausmacher Hemdenleinen pr. Elle 30, 35, 40 Pf.„ 1„ doppeltbreite reinwollene schwarze Cachemire per 5 1 1 doppelbreite leinene Betttücher pr. Stück M. 2., Elle 90, 100, 120 Pf. M 250, M. 3. Eine große Parthie verschiedene schöne Kleiderstoffe pr. Elle 30, 40, 50 Pf. Winter⸗Mäntel in großer Auswahl von M. 10 bis M. 40. Baumwollbieber 20 Pf., Baumwollflanell 25 Pf., Baumwolltuch 20 Pf., Rockzeuge 40 Pf., Druckzeuge 25, 30, 35 Pf., Tischtücher per Stück M. 1.50, Pferdedecken M. 1.80, sowie rothe und bunte Kolter, rothe und weiße Damaste, Pelzpiqués, Barcheute und Zwillich, blau gefärbtes Leinen, englische und schweizer Tüll Gardinen ꝛc. ꝛc. 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