* Füne ele. — — — 2— Lieutenant à la suite des 1. Großh. Infanterie— beschleunigte Vorlage eines Gesetzentwurf 1885. Dienstag den 28. April. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Die Sterblichkeits- und Erkrankungsverhältnisse des Kreises Friedberg im Jahre 1884. (Fortsetzung und Schluß.) Geringer erscheint die Zahl der Todesfälle durch die sogenannten ansteckenden Krankheiten, 70(102). Es haben Masern, Scharlach und Keuchhusten epidemisch an vielen Orten geherrscht. An Scharlach starben 8, an Masern Niemand, an Keuchhusten 5. An Croup und Diphtherie erlagen 26 Kinder(20); dtese Erkrank— ungsform tritt in den letzten Jahren milder bei uns auf(in den 70er Jahren jähr— lich durchschnittlich 50 Todesfälle). Ymal war Unterleibstyphus, die hier zu Lande heimische Form von Typhus, 6mal Kindbettfieber und Amal Eitervergiftung Todesursache. Vergleicht man die diesjährige Sterberate aus sogenannten ansteckenden Krank— heiten mit dem Gesammtabsterbeverhältniß, so tritt vielleicht Manchem der Gedanke nahe, daß die Bedeutung dieser Krankheitsgruppe überhaupt nicht groß sei. Dies wäre ein recht gefährlicher Irrthum, denn immerhin ist die Zahl der Todesfälle und noch mehr die der Erkrankungen keineswegs gering. Ueberhaupt aber tritt die ganze Auffassung dieses Gegenstandes in ein durchaus anderes Licht, wenn man fich trennt von der leider so sehr eingebürgerten Meinung, daß dlese ansteckenden Krankheiten, besonders Scharlach, Masern und Keuchhusten unvermeidlich seien und Keinem er— spart werden könnten, und dagegen die einzige und durchaus richtige Anschauung annimmt, daß die sogenannten ansteckenden Krankheiten vermieden werden können und vermieden werden sollten. Ein großer Theil dieser Erkrankunzs- und mit ihnen eine immerhin große Zahl von Todesfällen würde nicht eintreten, wenn die Bevölkerung geneigter wäre allgemeinen sanitätspolizeilichen Maßnahmen(Absperrung und Desinfection u. s. w.) mit größerer Opferbereitwilligkeit und Genauigkeit nachzukommen, und wenn die Ein— zelnen sich entschließen könnten, in Verhütung und Vermeidung von Ansteckungen und in Durchführung darauf gerichteter Maßregeln aufmerksamer und gewissenhafter zu sein. Es ist unglaublich, wie vielfach und einfältig in dieser Richtung gefehlt wird. Da wollen Eltern, von deren Kindern Eines ansteckend erkrankt ist, die anderen nicht aus der Schule lassen,— Geschäftsleute wollen ihr Haus wegen eines darin befind— lichen ansteckenden Kranken nicht in geschäftlichen Verruf kommen lassen,— Andere gar halten es für eine Schande eine ansteckend erkrankte Person im Hause zu haben und suchen das Bekanntwerden um jeden Preis zu verhindern. Da wird denn ver— heimlicht, oft sogar trotz der dadurch bedingten Entbehrung ärztlicher Hülfe. Das Publikum geht ungewarnt aus und ein; plötzlich entstehen weitere Erkrankungsfälle und Niemand weiß, woher sie kommen. Niemand, der dies ohne Vorurtheil liest, wird einen Augenblick zweifeln, daß solche Verheimlichungen nichts Anderes sind als tückische Verbrechen gegen die Ge— sundheit und das Leben Anderer. Vielfach wird aber auch gefehlt durch einfache Gedankenlosigkeit, Leichtsinn, Mangel an Umsicht. Dem Unterzeichneten ist es im vorigen Jahre drei Mal be— gegnet, daß er Kleidermacherinnen und Nähterinnen in den Krankenstuben Anstecken— der arbeitend fand. Auf die Frage, ob sie denn dabei gar kein Bedenken hätten, erwiederten die Betreffenden ganz harmlos„sie fürchteten sich nicht“; daran, daß sie, täglich in anderen Haushaltungen verkehrend, fast nothwendig die Krankheit gleichsam hausirend verschleppen mußten, wurde gar nicht gedacht. Merkwürdigerweise war aber auch den Familien gar Nichts dabei eingefallen; diese Nähterinnen wurden überall unbedenklich aufgenommen— Kleider scheinen eben vor Gesundheit zu gehen. Solcher durchaus vermeidbarer Anlässe zur Uebertragung ansteckender Krank— heiten gibt es übrigens noch Viele. Unser ganzer geschäftlicher und gesellschaftlicher Verkehr steckt davon voll. Man denke nur an den Verkehr mit der Wäsche Anstecken— der und unzählige derartige Dinge. Nicht oft und bestimmt genug kann es daher gesagt werden: ansteckende Krankheiten können und sollen vermieden werden. Es gibt im Großherzogthum thatsächlich Gemeinden, wohin Scharlach und Masern noch nie gedrungen sind. Fast unbegreiflich ist die Thatsache, daß 180 Personen unbehandelt ge⸗ storben sind, davon nahezu 100 kleine Kinder,— in einem Kreise der 25 ebenso tüchtige als humane Aerzte besitzt. Tod durch Verunglückung 6mal: 2mal Verschütten in Gräben, 2 Ver— brühungen kleiner Kinder, 2mal Ertrinken. Selbstmorde 11: 5 Ersäufen, 3 Erhängen, 1 Halsschnitt, 2 Vergiftungen. Wenn nun nach dem Gesagten das Absterbeverhältniß der Kreis bevöl— kerung für das Jahr 1884 vergleichsweise als nicht ungünstig bezeichnet werden kann, so ist selbstverständlich dadurch die Frage, ob es viel oder wenig Kranke ge— geben hat, ob viel oder wenig Krankheitselend hat ertragen werden müssen, ob die durch Krankheit bedingte wirthschaftliche Schädigung groß oder klein gewesen ist, noch nicht beantwortet. Denn Krankheit ist nicht blos dadurch ein Unglück, daß sie das Leben beendet, sondern auch dadurch, daß sie es verdirbt, daß sie die Fähigkeit zur Arbeit vermindert oder aufhebt(Zeit ist Geld, ja mehr als Geld!) und den Lebensgenuß in Entbehrung und Schmerz verwandelt. Es könnte vorkom— men, daß ein Jahrgang sehr wenig Todesfälle, aber sehr viel Krankheitselend brächte Doch ist dies selten und auch im Jahre 1884 nicht der Fall gewesen. Eline genaue Messung der Zahl und Dauer der stattgehabten Erkrankungen. ist unmöglich. Nach der Meinung der Aerzte ist es jedoch nicht zweifelhaft, daß das Jahr 1884 ungefähr in demselben Grade wie in Hinsicht der Todesfälle günstig genannt werden kann auch hinsichtlich der Zahl der Erkrankungen. Mit Ausnahme natürlich der ganz chronisch verlaufenden Krankheitsformen, welche sich meist über mehrere Jahrgänge erstrecken, und somit vor Allen mit Aus— nahme der Schwindsucht, gilt dies so ziemlich für alle Arten des Erkrankens. So— wohl die regelmäßig die Hauptmasse der Erkrankungen bildenden akuten entzündlichen Leiden der Athmungs- und Verdauungsorgane und der(sich zum Theil mit diesen deckenden) sogenannten Erkältungskrankheiten, als auch die ansteckenden(Infeettons—) Krankheiten zeigten ein entschieden weniger mächtiges Auftreten als im Vorjahre. Von Letzteren(den ansteckenden Krankheiten) traten Masern nur gegen Ende des Jahres in größeren Epidemien an einzelnen Orten auf(Ober⸗Erlenbach, Ober⸗ Eschbach). Sie brachten, wenigstens bis zum Schlusse des Berichtsjahres zwar keine Todesfälle, doch viele recht schwere Erkrankungen, wohl auch manche üble Nachwirk— ungen(Augenleiden, Serophulose, längeres Siechthum u. s. w.). Scharlach zeigte sich vereinzelt fast in allen Monaten und Orten, in Form von zum Theil sehr ausgebreiteten Epidemien an 7 Orten des Kreises(besonders Vilbel). Es gibt kaum eine ansteckende Krankheit, auf welche das oben über Ver— meidbarkeit und Vermeidungs verpflichtung Gesagte schärfer bezogen werden könnte als auf dieses oft so ungemein gefährliche Leiden. Es starben daran 8 Kinder; wieviele noch unter belastender Nachwirkung stehen, entzieht sich unserer Kenntniß. Diphtherie und Croup sind immer noch ein viel zu häufiger schlimmer Gast in unserem Kreise, obwohl sie milder auftraten als in den 70er Jahren. Es gibt wohl keinen Arzt und überhaupt Sachkundigen, der nicht der Meinung wäre, daß gerade bei dieser Erkrankung durch strengste Absperrung der Kranken, sowie durch Destafeetion oder Zerstörung aller der Stoffe und Gegenstände, welche Träger der Ansteckung sein können, ungemein viel Unheil verhütet werden könnte. Ein von dem ärztlichen Kreisverein Friedberg in diesem Sinne ausgearbeiteter Plan zur Be⸗— kämpfung und Verhütung ansteckender Krankheiten liegt eben jetzt der Verwaltungs⸗ behörde zur Genehmigung vor und wird zweifellos viel Segen bringen. Keuchhusten ist nur vereinzelt vorgekommen, doch hat er 5 Todesfälle ge— bracht; die Gefahr dieser Erkrankung, besonders für kleine Kinder, scheint etwas unterschätzt zu werden. 5 Wochenbettfieber erschien in der seit Jahren für uusern Kreis gleich⸗ mäßig gewordenen Häufigkeit(6 Todesfälle gegen 7 im Vorjahre); sie ist ja aller⸗ dings nicht sehr groß, jedoch gegenüber dem heutigen positiven Können der Wissen⸗ schaft besonders traurig hervortretend. Wann wird es, oder wird es überhaupt je möglich werden, den Segen der ärztlichen Wissenschaft für diesen so besonders wich— tigen Theil ihres Berufsgebietes voll und überall gemeinnützig zu machen? Typhus, der sogenannte Unterleibstyphus, kam recht häufig, jedoch fast immer vereinzelt vor. Von großem Interesse waren einige kleine Hausepidemien in Weckesheim und Schwalheim. Mit großer Wahrscheinlichkeit muß angenommen wer— den, daß in diesen Fällen der aus den Anfangsstadien dieser Erkrankungen, bevor sie ärztlich gesehen und erkannt waren, sich ergebende Ansteckungsstoff in einer nach— her nicht mehr sichtbar zu machenden und zu bekämpfenden Weise in Haus und Um⸗ gebung verbreitet worden war. a 2 125 i 5 Zur Zeit als Cholera drohte, ereigneten sich einige Fälle von sogenannter Cholerine, äußerlich der Cholera ganz ähnlich und um so mehr geeignet einen gewissen Schrecken zu erregen, als sie in Gestalt von sehr concentrirten Hausepide— mien(Nieder-Weisel, Vilbel) auftraten, welche wirklich an die Einschleppung eines ächten Cholerakeimes gemahnen konnten. Todesfälle brachten sie nicht, doch mehrere sehr schwere und lang ausgedehnte Erkrankungen. 15 Hätte uns übrigens das schreckliche Schicksal der Einschleppung von ächter Cholera wirklich getroffen, so sind Diejenigen, welche sich eingehender mit dem Zu— stande der einzelnen Orte in Bezug auf Reinlichkeit und allgemeine gesundheitliche Anordnungen befaßt haben, keineswegs der Meinung, daß die Choleraerfahrungen von Paris, Toulon, Marseille und Neapel uns gestatteten, diesem Ereignisse mit der Ruhe des guten Gewissens entgegenzugehen.“ Ueberall dort knüpften sich die größten Verheerungen der Epidemien an die Lokalitäten und Straßen mit dem größten Schmutz. In dieser Beziehung haben aber auch wir uns noch sehr Viel vorzuwerfen,. Ein anderer Jahresrückblick mag Gelegenheit bleten hiervon zu sprechen. Großherzogliches Kreis Gesundheitsamt Frledberg. Dr. Lorenz. Deutsches Reich. Darmstadt, 25. April. Heute vormittag Hierauf vertagte sich [die Revision der Verwaltungsgesetze zu ersuchen.dte Commisston für Nr. 8 bis 20, M. die Kammer bis zum 9 statt der bis⸗ herigen 6 M. vor. Nach längerer Debatte werden die Regierungs Anträge angenommen, ebenso den Regterungs halb 12 Uhr fand in der Schloßkirche die Feier Dienstag, 28. April, um sodann die Beschlüsse anträgen gemäß beschlossen, gezwirntes Garn aus Jute der Konfirmation des Erbgroßherzogs statt. Der] der ersten Kammer entgegen zu nehmen. f Reichstag. b f Antrag Grad, den Gewebezoll nach Gewicht festzustellen,, modirten Nähzwirn wird von 36 auf 70 M bt wird zurückgezogen, nachdem Bundescommissär Böttcherf und für Seilerwaaren dem Commissionsantrage gemäß erklärt, die Reglerung könne die nöthigen Ermittelungenf statt des bisherigen Zolles von 6 M. ein solcher für Die zweite Kammer erledigte nicht bis zum Sessionsschluß anstellen. Dle Zollerböhung Seile, Taue und Stricke auf 10 M. und für die übrigen auf Spitzen und alle Stickereien von 250 bis 350 M.] Seilerwaaren auf 24 M. festgesetzt. Für Leinwand, 2 f 5 f wi zne Debatte angenommen, ebenso der Zoll von] Zwillich und Drillich, ungefärbt, unbedruckt, ungebleicht Sinne der Regierungsvorlage und genehmigte 69 55 e. 0 0 63.„ den Antrag des Abg. Haas, die Regterung um unbedruckt, ungebleicht) schlaͤgt die Regierung bis Nr. 5] Zoll für Damast wird auf 60 M. erhöht. Bänd 8 betr. englisch einen Zollsatz von 5 statt der bisherigen 3 M.,“ Borten und Strumpfwaaren werden mit 100 M., Zwirn Kaiser hat den Erbgroßherzog zum Sekonde⸗ Berlin, 24. April. Regiments Nr. 115 ernannt. — 24. April. ledig noch gestern das neue Communalwahlgesetz im 14 2 1 und Manillahanf nach denselben Sätzen zu verzollen, Zolltarif. Der wie einfaches Flachsgarn. Die Zollerhoͤhung für gecom— festgesetzt 15 1 0 2 Der Für Leinengarn(ungefärbt, wird durchweg die Reglerungsvorlage angenommen. Der Bänder, 7 PPP spitzen mit 800 M. verzollt.— 25. April. Der Reichs⸗ tag nahm heute nach dem Commissionsbericht den Antrag Ausfeld⸗Schuckmann Seiplo Woermann an, wonach die Bestimmungen über Einfuhr zum alten Zollsatze auch auf Waaren anzuwenden, welche über Häfen des Zollauslandes eingehen, wenn nachgewiesen wird, daß die Waaren schon damals zur Einfuhr bestimmt waren. Sodann setzte der Reichstag den Zoll für Zwirn und Rohseide auf 280 M., den Zoll für Spitzen, Blonden, Stickereien, ganz oder theilweise aus Seide, nach dem Commissionsantrage, wie bisher, auf 600 M., für kunstliche Blumen, Schmuck— federn auf 900 M., für Kleider, Leibwäsche seidene Putz— waaren, gestickte und Spitzenkleider auf 1200 M. fest. Die bisherige gewichtweise Verzollung für Taschenuhren wurde aufgehoben und der Zoll für goldene Taschenuhren auf 3 M., für andere auf 1½ resp. ½ M. festgesetzt. Für grobe Sroh- und Bastwaaren wurde der Zoll auf 3 resp. 10 M. festgesetzt. Die Position Leder wurde an die Commission verwiesen. — Die Gewerbecommission des Reichstags lehnte mit 12 gegen 5 Stimmen den Antrag Heine(Socialist) auf Bildung von Gesellen— innungen ab.— Die Zolltarifcommission des Reichstages erledigte die Positionen Droguen, Cacao und Thonwaaren nach den Ansätzen der Regierungsvorlage.— In der Commission des Reichstages für das Unfallversicherungsgesetz wird der für land- und forstwirthschaftiche Ar— beiter von Buhl zurückgestellte§ 30 in folgender Fassung angenommen: Mitglied der Genossen— schaft ist Jeder Unternehmer des unter§ 1 fallenden Betriebes, dessen Sitz in dem Bezirke der Genossenschaft belegen ist. Als Sitz des laudwirthschaftlichen Betriebs gilt diejenige Ge— meinde, in deren Bezirk das Wirthschaftsgebäude, von denen aus die Bewirthschaftung erfolgt, belegen ist. Als Sitz des forstwirthschaftlichen Betriebs gilt diejenige Gemeinde, in deren Bezirk die unmittelbare Betriebsleitung(Revierver— waltung) ihren Sitz hat. Wahlberechtigt und wahlfähig ist jedes Mitglied der Genossenschaft, insofern es im Besitze der bürgerlichen Ehren— rechte ist. — 24. April. Der Staatsrath hat die procentuale Börsensteuer angenommen, ohne jedoch den Tarif festzusetzen. Die Anträge auf Fest— setzung von 7/0 pro Mille sind, wie die Reichs— commission beschlossen, für alle an der Börse gehandelten Waaren zurückgezogen worden, weil sie aussichtslos sind. — 24. April. Das Abgeordnetenhaus ge— nehmigte die Provinzialordnungsvorlage für Hessen-Nassau und erledigte die erste Lesung der Vorlage in Betreff der Convertirung der Anleihen der verstaatlichten Eisenbahnen und beschloß, die zweite Lesung im Plenum vorzunehmen. Schließlich genehmigte das Abgeordnetenhaus in zweiter Lesung die Convertirungs-Vorlage unverändert. — 25. April. Das Abgeordnetenhaus ge— nehmigte heute die Kreisordnungsvorlage für Hessen⸗Nassau in dritter Lesung. — Die bisher im Auswärtigen Amt be— schäftigten Assessoren Knappe und Favre du Faur haben Berlin verlassen, um sich nach den Samoa⸗Inseln zu begeben. Assessor Knappe ist zum Viceconsul und Vertreter des General— consuls Dr. Stubel in Samoa ernannt. Baden. Karlsruhe, 25. April. Der Erb— großherzog ist heute nach Wien abgereist. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Die„Wiener Zeitung“ veröffentlicht ein kaiserliches Patent vom 23. April welches das Abgeordnetenhaus des Reichsrathes auflöst und die sofortige Ein— leitung der Durchführung allgemeiner Neu— wahlen anordnet. Portugal. Lissabon. Die portugiesische Regierung beabsichtigt, die Erhebung der portu— giesischen Gesandtschaft zweiter Classe in Berlin zu einer Legation erster Classe, und hat deßhalb bei den Cortes eine Erhöhung der Kosten dieser Gesandtschaft beantragt. Italien. Rom, 25. April. Einer Meld⸗ ung der„Agence Havas“ aus Kairo zufolge erlitten die Italiener bei Massauah eine Niederlage. Rumänien. Bukarest, 25. April. Ein schon mehrere Tage polizeilich beobachteter Mann wurde heute auf dem Nordbahnhof, als der Minister— präsident Bratiano eben nach seinem Landhause in Florico abreisen wollte, verhaftet. Im Be— sitze des Verhafteten, der schon mehrere Vor— strafen erlitten, befand sich ein Brief mit Todes— androhungen gegen Bratiano, sowie ein geladener Revolver und Reservepatronen. Rußland. Petersburg.„Standard“ meldet aus Tirpul, daß weitere große russische Truppen— körper vom Kaspischen Meere nach der afgha— nischen Grenze dirigirt werden.— Eine Depesche des„Standard“ aus Shanghai meldet, daß die Russen ihre Vertheidigungsmaßnahmen an der Pacific⸗Küste beschleunigen und daß der Hafen von Wladiwostock mit Torpedos geschlossen worden ist. Egypten. Kairo, 24. April. Der fran⸗ zösische General-Consul dahier stattete dem Khedive und Nubar Pascha einen Besuch ab und las ein Telegramm der französischen Regierung vor, wonach er instruirt ist, die Beziehungen mit Egypten abzubrechen. — 25. April. Nach einer Reutermeldung verschob der französische Genralconsul seine Ab— reise von hier um 24 Stunden. Die Bemüh— ungen für ein Arragement dauern fort. Als Vermittler bei den bezüglichen Verhandlungen ist der diplomatische Agent Griechenlands thätig. Asien. Simla, 25. April. Der Herzog von Connaught, welcher heute Simla verließ, um nach England zurückzukehren, wurde plötzlich nach Simla zurückberufen. Die Nückberufung fand in Folge eines Telegramms aus England statt, welches, obgleich es keine politischen Nach— richten enthielt, andeuten soll, daß die politischen Aussichten äußerst kritisch seien. Der Vicekönig hielt heute einen längeren Militärrath ab. Man glaubt, daß beschlossen wurde, sofort eine Streit— macht bei Quettah zu concentriren. Amerika. Ottawa, 25. April. Die Truppen Middleton's geriethen heute beim Passiren eines Hohlweges in einen Hinterhalt, 15 Meilen oberhalb Battouche. Einige Sol— daten wurden getödtet, 50 verwundet. Die Insurgenten zündeten die Prairie an, doch wurden die Flammen von einem Regen gelöscht. Es gelang den Truppen den Hohlweg zu besetzen. Aus Stadt und Land. „ Friedberg, 27. April. Gestern machte der „Taunus club Wetterau“ seinen ersten diesjährigen Ausflug und zwar auf den Winterstein. Von Friedberg hatten sich etwa 120 Personen eingefunden, darunter viele Damen, von Rauheim etwa u 8 Personen; auch die weitere Umgegend war vertreten, sogar ein Gesangverein von Köppern war gekommen. Förster Frank hatte alle Hände voll zu thun, um den vielen Gästen gerecht zu werden, er hatte sich aber gut vorgesehen und so ging Niemand unbefriedigt weg. Eine wahre Pracht bot der Weg nach dem Wald und durch den Wald dar, überall Blüthen und junges, frisches Grün. Die Aussicht war nicht ganz klar, erst gegen Abend etwas besser. Allgemein wurde nur bedauert, daß es noch nicht gelungen ist, den Sinn unserer benachbarten Ockstädter umzustimmen be— züglich des Thurmbaues auf dem Steinkopf. Hoffentlich haben die neuesten Schritte des Vorstandes des Taunus⸗ elubs in dieser Angelegenheit mehr Erfolg. Allerlei. Oberhausen, 20. April. Vorgestern Abend wurde, der„Rh. u. R.⸗Ztg.“ zufolge, um? Uhr unweit der Straße nach Sterkrade zwischen der Unterführung der Rheintschen Bahn und dem Schloß Oberhausen ein Reisender überfallen, des Musterkastens und des Porte— monnaies mit 12 M. beraubt und dabet, als er sich mit dem Revolver zur Wehre setzte, tödtlich verwundet. Raab, 24. April. Der Raabfluß durchbrach die Dämme und überfluthete theilweise die Aecker und Wiesen des Oedenburger und Raaber Comitats. Auch mehrere Ortschaften sind überschwemmt. Verloosungen. Badische 100 Thlr.⸗Loose de 1867. Serten⸗ ziehung am 1. April 1885. Ser. 32 103 132 186 347 553 579 641 647 685 878 906 1012 1027 1133 1163 1324 1327 1407 1463 1483 1520 1563 1575 1673 1747 1773 1829 1836 1838 1906 1916 2016 2111 2144 2226 2296 2299. Die Gewinn⸗Ziehung findet am 1. Juli 1885 statt. Badische 35 fl. Loose von 1845. Serienziehung am 28. Februar 1885. Gezogene Serien: Nr. 2 156 165 184 234 279 289 676 741 762 793 812 940 1050 1165 1179 1288 1348 1422 1437 1442 1472 1502 1527 1692 1729 1748 1768 1769 1788 1791 1809 1982 1995 2046 2065 2090 2114 2165 2185 2259 2260 2289 2335 2366 2445 2462 2466 2474 2485 2560 2605 2664 2669 2699 2742 2805 2806 2809 Pantenius.— Ein Nachklang vom Bismarkfest. Gedicht 2992 2999 3236 3246 4057 4118 4601 4620 4860 4866 5543 5569 6087 6093 6629 6636 6900 6952 6988 6993 7049 7117 7235 7428 7431 7458 7477 7543 7565 7611 7618 7693 7742 7765 7795 7850 7903. Gewinnziehung am 31. März 1885. Heim⸗ zahlung am 1. Oktober 1885. Gewinne: Nr. 124211 68,571 M. 43 Pf. Nr. 149566 25,714 M. 29 Pf. Nr. 147182 301806 à 6857 M. 15 Pf. Nr. 33760 21440 277103 335434 à 3428 M. 58 Pf. Nr. 39633 146036 222009 237279 241824 299469 319941 340682 342911 347580 968 371353 4 1714 M. 29 Pf. Nr. 11668 39609 642 58218 67354 87356 89510 546 130219 134907 140283 149596 150639 153090 156162 202830 208083 230046 304342 327711329328 331425 333908 912 915 934 344792 373801 387078 388206 à 428 M. 58 Pf. Die weiteren Nummern können auf unserem Bureau eingesehen werden. Freiburger 15 Franes⸗Loosevom Jahr 1861. Ziehung am 15. April 1885. Gezogene Serien: Nr. 55 91 189 450 914 1232 1255 1276 1278 1493 1556 1909 2023 2040 2235 2314 2374 2453 2488 2537 2671 2773 2803 2818 2896 2985 3126 3155 3207 3304 3402 3404 3572 3608 3661 3818 3858 3860 4274 4314 4616 4870 4889 5017 5145 5297 5540 5632 5730 5801 5828 5881 6067 6543 6565 6570 6720 6817 6827 70117015 7171 7179 7286 7306 7516 7550 7574 7618 7716 7785. — Die Prämien-Ziehung findet am 15. Mai statt. Handel und Verkehr. Friedberg, 25. April. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.85 0.95, Eier 1 St. 5 Pf. Gießen, 25. April. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.80— 0.90, Eier 2 Stück 9—10 Pf., Käse per St. 5— 9 Pf., Tauben per Paar M. 0.60 0.80, Hühner per Stück M. 1.20— 1.50, Hahnen per Stück M. 1.50— 2.00, Enten per Stuck M. 2.00— 2.50, Ochsenfleisch per Pfund 68 Pf., Kuh⸗ und Rind⸗ fleisch 56—60 Pf., Schweinefleisch 50—60 Pf., Hammel⸗ fleisch 64— 70 Pf., Kalbfleisch 48—50 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.00— 5.00, Zwiebeln per Ctr. M. 6. Literarisches. Daheim Rr. 30 enthält: Souverän.(Forts.)— Zum 100 jährigen Todestag des Herzogs Leopold von Braunschweig. Von G. Thiel. Mit Bild.— Aus der deutschen Reichsbank. Von Thb. Coßmann. Mit sechs Illustr. und Porträt.— Odysseus.(Forts.) Am Familientisch: Ein neuer historischer Atlas. Von Th. H. 2921 2926 3124 3128 3428 3730 4387 4441 4814 4819 5278 5345 5817 5990 6548 6555 6814 6859 2940 2944 3201 3216 3822 4034 4561 4580 4837 4846 5452 5478 6037 6051 6570 6587 6877 6896 2866 2890 3046 3062 3317 3415 4162 4289 4744 4746 4922 5022 5603 5618 6219 6399 6709 6755 von Gerok.— In unserer Spielecke. Mit zwei illustr. Beilagen. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 28.: Lohengrin. Mittwoch den 29.: Vorstellung bei ermäßigten Preisen: Der Barbier von Sevilla. Hierauf: Ein Carnevalsfest. Außer Abonn. Donnerstag den 30.: Die Hugenotten. Freitag den 1. Maki: Geschlossen. Samstag den 2.: Gastspiel des Herrn Searia K. K. Kammer⸗ sänger aus Wien. Die Zauberflöte. Sarastro: Herr Scarta. Sonntag den 3.: Der Trompeter von Säkkingen. Schauspielhaus. Dienstag den 28.: Gastspiel des Herrn Fellx Schweighofer. Herr von Perlacher. Perlacher: Herr Schweighofer. Mittwoch den 29.: Der Probepfeil. Donnerstag den 30.: Gastspiek des Herrn Felix Schwelg⸗ hofer. Zum ersten Male: Das Nullerl. Volksstück mit Gesang. Ahnerl: Herr Schweighofer. Außer Abonn. Freitag den 1. Mai: In der Mark. Samstag den 2.: Gastspiel des Herrn Feliz Schweighofer: Herr von Perlacher. f Sonntag den 3.: Gastspiel des Herrn Schweighofer. Zum ersten Male wiederholt: Das Nullerl. Montag den 4.: Zum ersten Male: Die verhängnißvolle Correspondenz. Lustspiel in 1 Akt von Döring. Briefkasten. D. Aus der Wetterau. Ein anderer in gleicher Angelegenheit uns zugegangener Artikel war bei dem Eintreffen des Ihrigen bereits gesetzt. Besten Dank. Die Redaetion.. Geld ⸗ Cours. Frankfurt, am 25. April 1885. l Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20⸗Frankenstücstke 2 16, 17 16, 14 do. 1%/% n ² Englische Sovereinggs. 20. 41 20. 37 Russische Imperiales.. 16. 73 16. 68 Ducatn n „ el mere ß; Dollars in Sd 168 0 Gr Donner angend, 105 188 verstelgert bachet Tb. Im A mittags 3 früher M 50— Die Nauheir Erd⸗ Stein Zimm Dachd Schrel Schlof Glaser Weißbt Speng und J sowie die liter Ble Mauersa gegeben Die liegen ve in Bad offen. Die auch at spätesten Zeit die Aufschrif zeichnung den Unte alsbald Wo 15605 leich 486. Aehntt 9 1 K. *„ 4 66. 1 — 1. J 447 * 4 1 1 Holzversteigerung. Montag den 4. Mai l. J., von Vormittags 10 Uhr an, sollen in den Centralstudienfondswaldungen des Schutz⸗ bezirks Obernhain nachbeschriebene Holzer ausgeboten 8815 5 75* werden: 4 Raummeter Laubholz⸗Scheit- und Knüppelholz, Stück Laubholz-Wellen, 5 Nadelholz-Stämme von 0,66 Festmeter Inhalt, 115 Nadelholz Stangen r Classe, 260„ 5 955 1 7 A 850** Ar* 70 8 1 5 „ 130 Raummeter Nadelbolz⸗Scheit- und Knüppelholz, 15190 Stück Nadelbolz-⸗Wellen, 480 Raummeter Nadelholz-Schichthaufen. Die Zusammenkunft ist bei dem Forsthaus vor Obern⸗ hain. Das Stangenholz lagert im Distrikt Weise⸗ stein 7e, woselbst es zum Ausgebot kommt; sämmtliche andere Hölzer werden auf einer Stelle versteigert. Bei ungünstiger Witterung findet die Versteigerung sämmt⸗ licher Hölzer bei Wirth Kolaß in O bernhain statt. U ingen den 18. April 1885. 1581 Königl. Dom.⸗Rentamt. 0* Grasversteigerung. Donnerstag den 30. April, Vormittags 9 Uhr an⸗ fangend, sollen die städtischen Begrasungen für das Jahr 1885 an Ort und Stelle öffentlich meistbietend verstesgert werden. Die Zusammenkunft ist am Fauer⸗ bacher Thor. Im Anschluß an obige Versteigerung kommen Nach⸗ mittags 3 Uhr mehrere Abtheilungen Grasnutzungen im früher Morell'schen Garten zum Ausgebot. Großberzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Steinhäußer. Submission. Die zur Erbauung eines Postgebäudes Nauheim erforderlichen 1590 zu Bad⸗ Erd⸗ und Maurerarbeiten, veranschlagt zu M. 5717.76, Steinhauerarbeiten„ 6456.07, Zimmerarbeiten„ 6762.12, Dachdeckerarbeiten„ 1553.32, Schreinerarbetten„ 3771.92, Schlosserarbeiten„ 2966.40, Glaserarbeiten„ 1257.80, Weißbinderarbelten„2514.43, Spenglerarbeiten„ 1354.40, und Pflasterarbeiten 546.—, sowie die Lieferung von etwa 7500 Tuffsteinen, 373 Heeto⸗ liter Blaukalk, 220 Hectoliter Weißkalk und 316 ebm Mauersand sollen auf dem Submissionswege in Accord gegeben werden. Die Pläne, der Voranschlag und die Bedingungen liegen vom 31. April bis 8. Mai 1885 auf dem Rathhause in Bad⸗Nauheim zur Einsichtsnahme für Interessenten offen. Die Offerten, auch auf sämmtliche spätestens bis zum 9. Mai, welche sich auf einzelne, mehrere und Arbeiten erstrecken können, sind 3 Uhr Nachmittags, zu welcher Zeit die Eröffnung stattfindet, versiegelt und mit der Aufschrift:„Submissionsofferte 1„und der Be⸗ zeichnung der betreffenden Arbeiten oder Lieferungen an den Unterzeichneten portofrei gelangen zu lassen. Bad⸗Nauheim den 25. pril 1885. 1582 Fousar, Postmeister. Kapitalgesuch. Die Gemeinde Wölfersheim beabsichtigt ein Kapital von 4000 Mark zu 4% aufzunehmen. Offerten wolle man bei der unterzeichneten Stelle alsbald einreichen. Wölfersheim den 24. April 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Wölfersheim. 1566 Heyer. TTT 8 3 Holzversteigerung. Dienstag den 5. Mai, Vormittags 10 Uhr, kommt im Ostheimer Gemeindewald nachstehendes Gehölz zur Versteigerung: 81 Eichen⸗Stämme mit 9,865 Festmeter Inhalt, 2 Nadelholz Stämme mit 0,59 Festmeter Inhalt, 30 Nadelholz-Derbstangen mit 1,19 Festm. Inhalt, 75 Buchen ⸗Reisstangen mit 0,75 Festmeter Inhalt, (Baumstützen), 6 Raummeter Buchen ⸗Scheiter, 44 4 Buchen⸗Knüppel, 8 7 Elchen⸗Knüppel, 3090 Wellen Buchen-Reisig, 400 Eichen-Reisig, 98 Raummeter Buchen ⸗Stöcke, 18 4 Eichen⸗„ Zusammenkunft auf der Abtriebsfläche. Das sämmtllche r Abfuhrfläche und ist von vorzüglicher Qualität. Ostheim den 22. April 1885. Holz liegt an einer sehr bequemen aus den Gemeinde- Waldungen 1. Gemeinde Dillingen 35 C II. 5 Dornholzhausen 90 III. 55 Friedrichsdorf 150 IV. 7 Gonzenheim 150 V 5 Homburg v. d. H. 400 VI. 75 Kirdorf 400 VII. Köppern 165 VIII Seulberg 210 gebote die Taxe erreichen, oder übersteigen. Nachgebot bewirken die Verkäufer; über ae e ad en 25 Termine Mittheilungen gemacht. Nähere Auskunft ertheilen die Bürgermeister und Schläge wende man sich an die Loealförster. 1555 Homburg v. d. H. den 24. April 1885. gegen rauhe und spröde Haut. Vorräthig à Packet 3 Stück 50 Pf. 1466 Hofapoth. Lüln. Zwei Realschüler können Kost und Wohnung erhalten. u erfragen bei der Exped. d. Anz. 2585 1556 74 Kleesamen. 1374 Feinsten Rothklee, Prima Luzerne, Weiß- und Schwedisch Klee, Wicken, sowie Mischungen für Zier⸗ gräser, Böschungen und Wiesenanlagen empfiehlt billigst P. Theis, vormals G. Haustädt. Ladenmädchen für ein Spezerei- und Delieatessen-Geschäft in Hanau gesucht. 1502 Eintritt sofort event. in einigen Wochen. CCC Einen tüchtigen Gesellen sucht Heinrich Schneider, Dachdeckermeister, 1482 Friedberg, Metzgergasse. 2 Den weltbekannten ächten E Bernhardiner, Alpenkräuter-Magenbitter aus der Fabrik von Wallrad Ottmar Bernhard, Lindau i. B.— Zürich— Bregenz a. B., empfiehlt in Flaschen à M. 4., M. 2.10, sowie Probeflaschen à M. 1.50 bestens 442 Wiln. Bernbeek, Friedberg. Frische Neps u. Leinkuchen 1586 bet 4 W. Bernbeck. 7 g Expedition HT acsebsteihe aal) Frankfurt a. M, 0 1 — 2 2 Annahme von Annoncen tür sämmtl. Zeitungen d. Welt.“ Kataloge u. Kosten- 7 Anschläge gratis u. franco. 1 Prinzip: steelle, punktlichste und 45 8 billigste 25 geclenung. Ne W Auf der Gräflichen Ziegelei in Ossenheim wird gegen hohen Lohn eln tüchtiger Fahrknecht 5 zusammen 1600 C nach Centnergewicht mit der Zusicherung öffentlich versteigert, daß der definitive Zuschlag erfolgt, Vaseline-Cold-Cream-Seife. Eichen Lohrinden⸗Versteigerung des Amtes Homburg v. d. H. Am Mittwoch den 29. April 1885, Nachmittags Homburg v. d. H. di Lohrinden⸗ Erträge aus den nachfolgend 1 N Walbusgen: e eee 5 5 entner, Taxe pro Centner 4,70 Mark, 9**„ 4,55„ 17„„„ 4,60* * 15 1 4,50* 1 1„„ 4,20* „ 1„ 10 4,„⁴⁵* „** 7 4,70* 4,60„ 7 77** entner, wenn die Letzt⸗ Die Werbung der Lohe e werden nicht angenommen. auf Verlangen im Transportes bis zur Bahn werden die königliche Oberförsterei. Wegen Besichtigung der Das königliche Verwaltungs-Amt. eee 5 Weisten f virginischen Pferdezahu⸗Saatmais, besonders ergiebige, bis ea. 2½ Meter hohe Grünfutter⸗ pflanze, bei 1583 J. Baumeister. 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Einen Eber, 1568 / Jahr alt, hat zu verkaufen Melbach. 5 Philipp Keil II. s Arbeitshemden aa er den neben der Post Nr. 77 5 701 Todes-Anzeige. N Hiermit Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, daß mein Bruder 5 Georg Krauch nach langem schwerem Leiden den 26. April, Morgens 6 Uhr, sanft dem Herrn entschlafen ist. Fr. Krauch. 10 Die Beerdigung findet Mittwoch Nachmittag um 3 Uhr vom Hospital aus statt. Besondere Einladung erfolgt nicht. 1569 1585 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem Tode, sowie bei der Beerdigung unserer lieben Gattin, Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Marie Fritzel, geb. Welsensee, als auch für die zahlreiche Blumenspende, sagen herz— lichen Dank 5 Bad⸗Rauheim, N. April 1885. Die trauernden Hinterbliebenen: Fumilie Fritzel und Müller. gesucht Auch können daselbst 5— 6 Mann Arbeiter Großherzogliche Vürgermeisteret Ostheim. 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Zu jeder näheren Auskunft, sowie zur Aufnahme von Anträgen sind bereit die Generalagentur Wolf& Thomas in Mainz, sowie die Agenten L. Müller 111. Bellersheim, N. Spiegelberger Butzbach, Joh. Tob. Bommersheim Dorn⸗ Assenheim, Adolf Baumann Heuchelheim, Ludw. Lotz Hungen, Jul. Kornemann Gießen, August Jensch Nidda. 1580 Ph. Dillenburger Sdͤdel.(F. à 24/4.) D Das Neueste in Sonnen-&egenschirmen, en“ garnirten Damen- und Kinderhüten empfiehlt zu den billigsten Preisen H. Friedrich, Kaiserstraße Nr. 77 neben der Post. 1254 VSrtrohhüte werden gewaschen, gefärbt und fagonnirt. 2 X 1 14 5. N. 7 5 75 Die Berliner Hagel ⸗ Assecurranz⸗Gesellschaft von 1832 versichert Feldfrüchte gegen Hagelschaden zu festen Prämien, also ohne die Versicherten zu irgend welchen Nachzahlungen zu verpflichten, falls die Prämien Einnahme zur Deckung der Schäden und Kosten des betreffen⸗ den Jahres nicht ausreichen sollte. In solchem Falle deckt die Gesellschaft den Verlust aus ihrem Reservefonds oder aus ihrem Grundkapttal von 3,000,000 M. Die Prämien sind billig, und überdies treten bei Verpflichtung zu mehrjähriger Versicherungsnahme, sowie bei Erneuerung vorjähriger Versicherungen noch Ermäßigungen derselben ein. Entschädigungen werden binnen kürzester, lärgstens Monatsfrist nach Feststellung voll ausbezahlt. Zur Vermittelung von Versicherungen empfehlen sich C. C. Weis, Friedberg. Carl fkalbfleisch, Butzbach. Bürgermeister W. Schmid, Reichelsheim. 5.—— aa btrechner Riesinger, Vilbel. „* 5— 7575 5* 9 Haide⸗Scheiben⸗Honig, Prima Ne Pfd. 75 Pf., zweite Waare 55 Pf., Leckhonig 50 Pf., ft ö Müh lehlt z bill Seim⸗(Speise⸗) Honig Pfd. 40 Pf., Futterhonig ge⸗ tets frisch von der Mühle empfiehlt äußerst illig Tampft 40 Pf., in Scheiben 50 Pf., 910 fesch. 280 ph. Dan. Kümmich. Bienenwachs, Posteolli gegen Nachnahme, en gros billiger. Zm Reinigen von Vettfedern Nichtpassendes nehme umgehend franco zurück. empfiehlt sich Frau Möb 1570 pskuchen Casino. tag den 30. April nach dem Teichhause Der Vorstand. Gustav-Adolf- Verein. Da die Sammlung für die Zwecke des Gustav-Adolf⸗ Vereins eben im Gange ist, so verfehlt der unterzeichnete Vorstand nicht, die warme Unterstützung der edelen Be⸗ strebungen des genannten wichtigen Vereins den evan⸗ gelischen Glaubensgenossen recht dringend an's Herz zu legen. Möchten die seitherigen Mitglieder ihr liebevolles Interesse dem Vereine bewahren und möchten neue Freunde demselben gewonnen werden. Der Vorstand des Wetterauer Zweigvereins der Gustav⸗ Adolf-Stiftung: Dr. Diegel, Dr. Weiffenbach, Präsident. 1492 Achtung!!!* K. Sprengel. Junggesellenverein Friedberg. Generalversammlung Mittwoch den 29. April, Abends 8 Uhr. Tagesordnung: 1. Berathung des neuen Statuten⸗Entwurfs, insbesondere über die Aufhebung des§. 360 pos. 11 der Statuten (alljährliche Ausloosung der beiden Hetrathspflichtigen). 2. Bericht der Emissäre über den Stand der Jung⸗ gesellenvereine in Little Pope und bet den Bimbia⸗ männern in Kamerun. Einweihung der neugefertigten Stammrolle. „Ersatzwahl für den scheidenden Fahnenjunker. Vorschlag der Finanz⸗Commission, betr. Veräußerung der russischen Staatspapiere u. Anschaffung afghantscher Prioritäten. 6. Berathung über Abschluß eines Cartellverbandes mit dem Jungfrauenverein Darmstadt. Nach Schluß der Verhandlung: Abschiedstrunk zu Ehren des scheidenden Fahnenjunkers. NB. Die verheiratheten und unverheiratheten Mit⸗ 5 glieder werden um pünktliches Erscheinen ersucht. 1588 e N Vorstand. i Für Bienenzüchter empfehle Kunstwaben. W. Bernbeck. Die sichersten Schutzmittel gegen Motten: Campher, Patchoulikraut, span. Pfeffer, Mottentinktur und Naph⸗ thalin 1584 J. Baumeister. Leber⸗& Blutwurst a Pfd. 48 Pf Schwartenmagen à„ 60 Wilh. Hanstein, in nur erster Qualität empfiehlt 3 nächst dem Rathaus. Formular für Meßbriefe nach neuer Verordnung vorräthig bei Carl Bindernagel. Leber- und Blutwurst à Pfd. 48 Pf., Schwartenmagen e in Prima⸗Qualität empfiehlt Georg Hanstein II., vis-A- vis der Post. J. A. Windecker empfiehlt 1589 für sparsame Hausfrauen giftfreie Farben in Packeten zum Auffärben jeder Art Stoff à 10, 25, 50 Pf. Im Rohrsitzflechten auf Stühle aller Arten empfiehlt sich und bittet, da ihm seiner Blindheit wegen kein anderer Verdienst möglich, um Zuwendung von Arbeit 8 Friedberg. Jacob Brack, Stuhlflechter, 126 Haagkstraße. Seidene Umknöpftücher& Vorstecker 230 in den schönsten Farben billigst bei K. Friedrich. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. statt. = 1592 empfiehlt 2 75 1591 Soltau, Lüneburger Haide.( 57/1 KA.) 386 E. Dransfeld's Imkereien. 88 wohnhaft in der Burg im v. Löw'schen Thorhause. Druck und Verlag von Carl Biadernagel. Die erste diesjährige Sommer Parthie findet Donners⸗ 1501 Setreffe 1 lünen sahls, fe von Büh 8 Da Diensta sizung heute ih minister Ohlys Wahlen dahin, der bez werde. jetzt bei schaden. ganz sch eine R bei den daß dad müͤsse. Alle Ver der bef Franck Rrvision besehend genug Schröl Ausführ vorkomn Wahlte weist, Wahlen hervorg Darmst Wahl legenen el näh Wii so werden, meister f Beibehe tet er welche fi lassen. welche y hineinge gerade U meinden rüher n gegen cnergis