. Dee 27 12 2 22 4 2 des Herrn 1 Ctimmal⸗ Verstand. eich. Loncerl, delt. eten erhoben. 5. Titel Trapp. * denk. I erein Aberds 1 Ata N. ——— e e. g 751. den Jahresklassen, mit den Jüngsten beginnend, einberufen. kategorie zeitweise zurückgestellt werden. 1885. Dienstag den 27. Januar. M12. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch 1 5 3 Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, 5 und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Donnerstag und Sanslag⸗ 9 Die einspaltige Petitzeile wird bei Aunoucen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Sinsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. ——— * Für die Monate Februar und März kann auf den der Verlags-Expedition mit 67 Pf., bei den Poststellen mit 1 Mark abonnirt werden. —— „Oberhessischen Anzeiger“ kei Amtlicher Das Gesetz vom 14. Mai 1879 über den Verkehr mit Nahrungsmitteln ständen, hier ins besondere die Auslegung der Bestimmungen in den 68. 10 ff. in der gericht— Betreffend: lichen Praxis. Theil. und Gebrauchsgegen— Friedberg den 23. Januar 1885. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung am 25. Februar 1880, Kreisblatt Nr. 25, empfehlen wir Ihnen, die Tabellen über die Resultate des Nahrungsmittelgesetzes sorgfältig zu führen, und soweit Einträge stattgefunden haben, dieselben bis zum 30. Dezember 1885 vorzulegen. J. V.: Dr. v. Gemmingen. Bekanntmachung, die Zurückstellung der zum einjährig⸗freiwilllgen Dienst berechtigten Militärpflichtigen betreffend. Diejenigen im Jahre 1865 geborenen Militärpflichtigen, welche im Kreise ihren dauernden Aufenthalt haben und Berechtigungsschein zum einjährig⸗ freiwilligen Dienst besißen, werden, insofern sie ihre Zurückstellung vom Militärdienst bis jetzt noch nicht beantragt haben, dies zu thun aber beabsichtigen, hierdurch aufgefordert, ihre Berechtigungsscheine alsbald und läugstens bis zum 10. k. Mts. dahier vorzulegen. Friedberg den 24. Januar 1885. Der Civilvorsitzende der Großherzoglichen Ersatzeommission Friedberg. Dr. Braden. Bekanntmachung, die Zurückstellung der Reserve, Ersatzreserve und Landwehr-Mannschaften betreffend. Nachstehende Bestimmungen über die Zurückstellung der Reserve, Ersatzreserve und Londwehr-Mannschaften rücksichtlich ihrer häuslichen und gewerblichen Verhältnisse werden hiermit für die Betheiligten zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Bis zu Ende nächsten Monats haben die Großherzoglichen Bürgermeistereien die bei ihnen vorgebracht werdenden Gesuche anher einzusenden. Friedberg den 24. Januar 1885. J. Bei nothwendigen Verstärkungen oder Mobilmachungen werden die Mann schaften des Beurlaubtenstandes, sowelt die militärischen Interessen es gestatten, nach Hierbei können dringende häusliche und gewerbliche Verhältnisse derartige Beruckfichtigung finden, daß Reser visten hinter die letzte Jahresklasse der Reserve ihrer Waffe oder Dienstkategorse, Landwehrmannschaften aber, sowie in besonders dringenden Fällen auch einzelne Reservisten, hinter die letzte Jahresklasse der Landwehr ihrer Waffe oder Dienst Jedoch darf in keinem Aus hehungsbezirke die Zahl der hinter der letzten Jabresklasse der Reserve zurückgestellten Mannschaften zwei Prozent der Reserve und Landwehr übersteigen. Auf die Dauer der Gesammt dienzeit(Dienstpflicht) hat die Zurückstellung keinen Einfluß. II. Zurückstellungen im Sinne der vorbezeichneten Festsetzungen dürfen aus folgenden Gründen(Classificattonsgründe) eintreten: a. wenn ein Mann als der einzige Ernährer seines arbeitsunfähtgen Vaters oder seiner Mutter, beziehungsweise seines Großvaters oder seiner Großmutter, mit denen er dieselbe Feuerstelle bewohnt, zu betrachten ist, und ein Knecht oder Geselle nicht gehalten werden kann, auch durch die der Familie bei der Einberufung gesetzlich zustehende Unterstützung der dauernde N Gesuche bet der Bürgermeisterei ihres Wohnortes anzubringen, welche dieselbe prüft Ruin des elterlichen Hausstandes nicht abgewendet werden konnte; b. wenn die Ein⸗ berufung eines Mannes, der das dreißigste Lebensjahr vollendet hat und Grund besitzer, Pächter, oder Gewerbtrelbender, oder Ernährer einer zahlreichen Famtlie ist, den gänzlichen Verfall des Hausstandes zur Folge haben und die Angehörkgen selbst bei dem Genusse der gesetzlichen Unterstützung dem Elende preisgegeben würden; e. wenn in einzelnen dringenden Fällen die Zurückstellung eines Mannes, dessen ge 1 eignete Vertretung auf keine Weise zu ermöglichen ist, im Interesse der allgemeinen Landescultur und der Volks wirthschaft für unabwesslich nothwendig erachtet wird. Mannschaften, welche in Gemäßheit des§. 67 und§ 69 des Reichsmilttärgesetzes „wegen Controlentziehung nachdienen müssen, haben jedoch auch in den vorgenannten in Hallen keinerlet Anspruch auf Zurückstellung. III. In Bezug auf das Verfahren bei derartigen Zurückstellungen bestehen 1 folgende Vorschriften: 1) die Mannschaften der Reserve, Landwehr, Seewehr und Ersatzreserve erster Klasse, welche auf Zurückstellung Anspruch machen, haben ihre gegeben werdenden Bedingungen öffentlich versteigert werden: zu Assenheim im Rathhaus Montag den 2 Gemeindehaus Dilenstag den 3. Februar, Nachmittags 2 Uhr(Quarzit); zu Schwalheim im Gemeindehaus Steinfurth im Wirthsaal der Wittwe Rosenbecker Mittwoch den 4. Februar, Nachmittags 2 Uhr(Basalt); zu Uhr(Quarzit). Friedberg den 23. Januar 1885. U mittags 2 Nachdem wider den im Bezirk der 49. Infanterle-Brlgade ausgehobenen 5 Desertlonsprozeß eröffnet worden ist, wird derselbe hiermkt aufgefordert, und er in eine Geldbuße von 150 bis 3000 Mark verurthellt werden wird. Darmstabt den 22. Januar 1886. 1 1 4*. 4 25 a 4 181 Der Civilvorsitzende der Großherzoglichen Ersatzcommission Friedberg. Ur. Braden. und darüber eine an den Civilvorsitzenden der Ersatzeommission einzureichende Nach⸗ weisung aufstellt, aus der nicht nur die militärischen, bürgerlichen und Vermögens⸗ Verhältnisse der Bittstell sondern auch die obwaltenden besonderen Umstände er⸗ Ichrtrch ny Tux chr eine jestweise Zur beoingt werden kann. 2) Die eingereichten Grfühe unterliegen der Ent e verstärkten Exsatzeommission, in öffentlich bekannt zu machenden Das Verfahren der verstärkten Ersatz⸗ ch nach F. 30,7 des Reichsmilitär⸗ „insofern nicht der Militärvorsitzende Anschluß an das jährlich einmal beim Claffificati welche im Terminen commission Musterungsge gesetzes. 4) Die Entschetdungen sind ent auf Grund des F. 30,7 des Reichsmilitärges Einspruch erhebt. 5) Die vorge⸗ dachten Entscheidungen behalten ihre Gül t nur bis zum nächsten Classificatiens⸗ termin. Im Falle des Bedürfnisses sind Ar ge auf weitere Zurückstellung alsdann ebungsbezirk in einen anderen zu erneuern. 6) Wenn Mannschaften aus einem Aush verziehen, so erlischt die gewährte Zurückstellung. IV. Die vor erfüllter getiver Dienstpflicht auf Reelamation entlassenen Mann⸗ schaften bleiben bis zu dem ihrer Entlassung zunächst folgenden Classificationstermin binter die letzte Jahresklasse der Reserve ckgestellt und haben demnächst etwaige Anträge auf weitere Zurückstellung, wie a annschaften zu stellen. Wenn nach dem allgemeinen Entlassungstermin der Reserven dringende Verhältnisse die so⸗ fortige Zurückstellung einzelner lassenen Mannf ten gerechtfertigt erscheinen lassen, so kann die vorläufige Jurückst Classificattonstermin binter die letzte Uebereinkommen der ständigen Mitglieder der Ersatzeommission! anderen als unter II. vorbezeichneten ungen unstatthaft. Insbesondere sind Gesuche um Zurückstellung im Augenblick der Einberufung unzulässig. Eine Wiederentlassung einzelner einberufener Mann⸗ schaften kann nur ausnahmsweise auf dem im§. 82, und§. 100,3 der Ersatzord⸗ nung vorgeschriebenen Wege herbeigeführt werden. Derartige Gesuche konnen nur dadurch begründet werden, daß seit dem letzten Classificationstermin für den Einge⸗ stellten durch unabwendbare, nicht durch ihn selbst herbeigeführte 0 als Brandschaden, Ueberschwemmung, Tod eines nahen Anverwandten u. s. w. ein wirk⸗ licher Nothstand eingetreten ist. Jahresklasse der durch schriftliches fügt werden. In den Ereignisse 1 Bekanntmachung. 0 Betreffend: Unterhaltung der Kreisstraßen, Vergebung der Steinlteferungen pro 1885/86. 1 Das Anliefern und Zerschlagen der Unterhaltungssteine für die Kreisstraßen des Bezirks Friedberg 1 und Friedberg II soll unter den im Termin bekannt 2. Februar, Nachmittags ½38 Ubr(Basalt); zu Ockstadt im Mittwoch den 4. Februar, Vormittags 10 Uhr(Basalt); zu Rodheim im Rathhaus Donnerstag den 5. Februar, Nach Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. 1 Konrad Hofmann von Schwalheim wurde als Feldschütze dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet. Edictalladung. Rekrut Karl Leichner, geboren am 25. Juni 1863 zu Petterwell, Kreis Friedberg, der sich sofort bet seinem Truppenthell zu gestellen, spätestens aber in dem auf Mittwoch den 20. Mal 1885, Vormittags 9 Uhr, anberaumten Termin vor dem unterzeichneten Gerscht zu erscheinen, widrigenfalls die wider ihn eingeleltete Untersuchung geschlossen Großherzooli ges Gericht der Großberzoglich Hessischen(20.) Dlpsston Fällen sind außerterminliche Zurückstell⸗ Deutsche“ Reich. Darmstadt. Die zweite Kammer tritt am 27. Jan. zu ihrer 4. Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung steht: J. Verkündigung neuer Einläufe. II. Berichtsanzeigen. III. Berathung über: 1) die Wahl zweier Landtagsabgeordneten für die Provinzialhauptstadt Mainz. 2) die Wahl eines Landtagsabgeordneten für den dritten Wahl bezirk der Provinz Oberhessen(Butzbach— Bad—⸗ Nauheim); 3) saͤmmtliche übrige Wahlen von Abgeordneten zum 25. Landtag. — Der Beneficiat Sommer zu Bensheim wurde zum Lehrer an dem Gymnasium zu Bensheim, der Lehrer an dem Gymnasium zu Darmstadt Thylmann zum Lehrer an der Victoriaschule und an dem Lehrerinnenseminar daselbst ernannt. Berlin, 23. Jan. Reichstag. Fortsetzung der Etat— berathung. Die Position, betr. die Frelfahrtkarten, wird auf Vorschlag Rickert's zurückgestellt. Die Positlon 150,000 M. zur Erforschung Afrikas und anderer Länder⸗ gebiete“ wurde von der Budgeteommission zur Bewilligung empfohlen. Referent Bunsen motivirt das Votum der Commission und schließt sich dem von einem Mit⸗ gliede aus gesprochenen Wunsche an, daß ein erheblicher Theil des Ertrages der jüngst für nationale Zwecke an⸗ gestellten Sammlung der Afrikantschen Gesellschaft für ihre patriotischen Aufgaben überwiesen werden möge. Die Forderung von 150,000 M. wird mit großer Majorität bewilligt. Es folgt der Etat des Reichstages, der ohne Debatte angenommen wird. Ohne Debatte werden erledigt resp. bewilligt die der Budget Commission überwiesen ge— wesenen Theile des Etats für das Reichsjustizwesen und des Pensionsfonds. Bei dem Etat der Eisenbabn— verwaltung bittet Grad die Regierung, den von Elsaß⸗ Lothriagen sehr gewünschten Bau des Canals von Ludwigshafen nach Straßburg zu unterstützen. Geheim— rath Klenel sagt sorgfältige Erwägung zu. Die Budget— Commission beantragt die unveränderte Bewilligung und die Annahme folgender Resolutlon: Die verbündeten Regierungen zu ersuchen, bis zur Aufstellung des nächsten Etats Erhebungen darüber anstellen zu lassen, ob und welche Beamtenstellen des Reichseisenbahnamts im Etat als künftig wegfallend zu bezeichnen wären. Nack beklagt, daß die preußische Regierung alle Verträge mit der Hessischen Ludwigsbahn gekündigt und diese damit um etwa 500,000 M. jährlich geschädigt habe. Geh.⸗Rath Körte: Die Hessische Ludwigsbahn hat sich beim Reichs— eisenbahnamte nicht beschwert, außerdem würde letzteres erst dann sich interessiren können, wenn die Verkehrsinteressen verletzt werden. Jetzt irgendwie einzuschreiten, dazu sei das Reichs⸗Eisenbahnamt nicht competent. Der ganze Etat des Reichseisenbahnamts sammt der Resolution wird angenommen.— 24. Jan. Im Reichstage fand die Etatsberathung über Zölle und Verbrauchssteuern statt. Wedell⸗Malchow empfiehlt die Annahme der Sommisstonsanträge. Titel 2(Tabakssteuer) wird be⸗ willigt.— Die freie wirthschaftliche Vereinigung des Reichstages beschloß auf Antrag Schorlemer's, definitiv beim Reichstage die Erhöhung des Roggenzolles und Weizenzolles auf je drei Mark zu beantragen. 24. Jan. Die Dampfersubventions— Commission berieth die Anträge der Sub— commision und eine Reihe von Abänderungs— anträgen, welche Centrumsmitglieder für den Fall der Annahme der Vorlage dazu eingebracht hatten. Nach längerer Debatte, bei welcher der Staatssecretär Stephan erklärte, daß die Re— gierung die Vorschläge der Subcommission als zulässig ansehe, werden die Vorschläge der Subcommission, wonach die Fahrten auf der ostastatischen und australischen Linie in minde— stens vierwöchentlichen Zeitabschnitten, auf der afrikanischen Linie monatlich mindestens einmal stattfinden sollen, mit 13 Stimmen angenommen. — Der„Reichsanzeiger“ veröffentlicht die zwischen Preußen und Rußland am 13. ds. ausgetauschten Noten betreffend die Auslieferung der Verbrecher. — 25. Jan. Der Kaiser brachte den größten Theil des gestrigen Tages in seinem Arbeits— zimmer mit Erledigung von Regierungsgeschäften zu. Der Schlaf in der verflossenen Nacht war sehr befriedigend. Wilhelmshaven, 23. Jan. Heute ging der Kreuzer„Habicht“, Corvettencapitän von Schuckmann, 5 Geschütze, 127 Mann, in See mit der Ordre, so schnell wie möglich zu dem west⸗afrikanischen Geschwader zu stoßen. Das Panzerfahrzeug„Bremse“ wurde heute Nach— mittag um 3 Uhr außer Dienst gestellt und der Werft wieder übergeben. Ausland. Kopenhagen, 23. Januar. Auf eine Interpellation über die Dänemark. Folkething. Neutralisirung Dänemarks antwortete der Mi— nister des Aeußern: Gegenwärtig sei keine Stimmung in Europa dafür. Die Regierung sehe auch die Neutralisirung als ein nicht un— bedingtes Gut an, da die Actionsfreiheit des Landes dadurch beschraͤnkt werde. Er könne sich in dieser Angelegenheit an keiner Discussion betheiligen. Großbritannien. London.„Daily News“ erfahren, daß die britische Regierung beabsichtige, die südlichen Theile Neuguineas zu annectiren. — 24. Januar. Drei Explosionen fanden innerhalb weniger Minuten statt. Eine im Parlamentsgebäude, eine in der unterirdischen Kapelle des Westminster Hall, eine im Tower. Die Explosionen sind durch Dynamit ver— ursacht. Dieselben haben einen bedeutenden Schaden angerichtet. Sämmtliche Scheiben der Front der Westminster Hall sind zerbrochen. Zwei Polizisten sind erheblich verletzt. Spanien. Madrid, 23. Jan. Der König ist hierher zurückgekehrt und wurde von der Volksmenge enthusiastisch begrüßt; derselbe fuhr in einem offenen Wagen ohne Escorte. Portugal. Lissabon. Es wird hierselbst versichert, daß Portugal in den gegenwärtig stattfindenden Unterhandlungen noch keinen seiner alten Ansprüche in Bezug auf das Congo-Terri— torium aufgegeben hat. Italien. Rom. Der„Neuen fr. Presse“ wird von hier gemeldet: Sollte die Pforte darauf bestehen, die Häfen des Rothen Meeres zu occupiren, so wird Italien dies nöthigenfalls mit Waffengewalt verhindern. Admiral Bertelli hat auf gegebenen Befehl den türkischen Trans— portschiffen den Weg nach dem Rothen Meer zu verlegen. — Einem Gerücht zufolge wird Italien ein Hilfscorps nach dem Sudan senden, falls General Wolseley's letzte Anstrengungen, die Rebellen zu besiegen, fruchtlos bleiben. Dasselbe Gerücht circulirt auch in Deputirtenkreisen. Ein Telegramm des„Temps“ will wissen, die italienische Regierung acceptire in einer Npte über die egyptische Frage den Vor— schlag der Mächte bezüglich der internationalen Garantie für die egyptische Anleihe, sei aber der Ansicht, eine Untersuchung über die Hilfsquellen Egyptens würde England verleßzen. Italien wolle deshalb von einer solchen Untersuchung abgesehen wissen. Griechenland. Athen, 23. Januar. Dinopolus brachte in der Deputirtenkammer eine Interpellation in Betreff des Vorfalles mit dem englischen Geschäftsträger ein. Trikupis erklärte hierauf, die Verantwortlichkeit für die Beilegung des Zwischenfalls, worüber man ge— mäß den englischen Forderungen übereingekommen, auf sich nehmen zu wollen. Delyannis ver— langte die Mittheilung der officiellen Documente, welche Trikupis wegen ihres nur privaten Charakters verweigerte. Die Verhandlung wird morgen fortgesetzt. Rußland. Petersburg. Das„Journal de St. Petersbourg“ spricht die Ueberzeugung aus, daß der deutsche Reichstag der Ausdehnung des zwischen Preußen und Rußland in Betreff der Auslieferung von Verbrechern abgeschlos— senen Vertrages auf ganz Deutschland zustimmen werde. Die Verhältnisse seien derartig, daß zu wünschen und zu hoffen wäre, daß dieses Ueber— einkommen nicht vereinzelt bleibe. Egyptev. Kairo, 24. Jan. Lord Wolseley telegraphirte aus Corti heute Nachmittag, daß die mit Geschützen und dem Cavallerie-Kameel— corps versehene Colonne unter General Carl heute früh von Handab via Abudhemed nach Berber aufgebrochen sei. Neuere Nachrichten vom Obersten Stewart sind nicht eingelaufen. — Die„Agence Havas“ meldet von hier, Beilul, bei Assab, sei gutem Vernehmen nach italienischerseits besetzt worden. Amerika. Washington, 24. Jan. Im Senate brachte Edmunds einen Gesetzentwurf ein, betreffend die Verhinderung und Bestrafung solcher Verbrechen, die mittelst Explosivstoffen in den Vereinigten Staaten und in anderen Ländern begangen würden. Die Vorlage wurde einer Commission zur Vorberathung überwiesen. Chicago, 24 Jan. Unter den Effecten eines gewissen Otto Funk ist hier ein Gefäß mit Dynamit, grobem Pulver und einer Höllen⸗ maschine aufgefunden worden. Funk ist nach den Ermittelungen der Polizei Socialist und der Brandstiftung verdächtig. Bei seiner Ver⸗ nehmung erklärte Funk, die Maschine construirt zu haben, um sich wegen einer Liebes affaire in Newyork selbst zu entleiben. China. Hongkong, 24. Januar. Nach heftigem Gefecht bei Kelung wurde ein fran— zösischer Angriff mit Verlust von 75 Todten und Verwundeten zurückgeschlagen. Ein com— binirter Angriff gegen Kelung und Tamsui ist bevorstehend. 3 Aus Stadt und Land. W. Frledberg. In diesem Winter wird während der kältesten und dem Erwerbe unguͤnstigsten Zelt wiederum eine Suppenküche für die ärmeren Volksklassen gehalten, zu der bereits reichliche Beiträge zeflossen sind, u. A. auch eine von nattonalliberaler Seite geflossenen Gabe von 100 Mark mit dem Motto:„Zur Beschaffung billigen Brodes für den gemeinen Mann!“ Wir wünschen, diese gesunde und wahrhaft nahrhafte, wirklich billiges Brod, statt billiger Phrasen über dasselbe bletende Politik möchte reichliche Nachahmung überall finden! W. Friedberg. Der seit mehreren Jahren hier bestehende und nun nahezu 60 Mitglieder zählende „Evang. Verein“ hat auch im vergangenen Jahre seine monatlichen Sitzungen gehalten, in denen nach einer kurzen biblischen Ansprache kürzere Vorträge, Mittheilung kirchlicher, religiös-sittlicher und soeial⸗interessanter Vor⸗ fälle oder Erscheinungen und freie Besprechungen zur Anregung seiner Mitglieder auf einander zu folgen pflegen. Wie im vergangenen Jahre, so wird er auch in diesem Vorträge, und zwar diesmal zum Besten des hier zu gründenden ev. Stadtkirchenbauvereins ver⸗ anstalten, die die Herren Ober-Cons.⸗R. Dr. Habicht und Sell und Pfarrer Ur. Bruner von Frankfurt gütigst übernommen haben. Der vom„Ev. V.“ gestlftete „Feierabend für Lehrlinge“ besteht in Segen fort und hat dieses Jahr zum ersten Male eine schöne und sinnige Weihnachts-Bescheerung gehalten. e. Ockstadt. Schon fünf Jahre trug unser Cäcilien⸗ Verein Verlangen nach einem defintttven Direetor, ver⸗ mochte aber bis jetzt keinen der hiesigen Lehrer hierfür zu gewinnen. Immer noch gibt er die Hoffnung nicht auf. In dieser Ausdauer bestärkte ihn sein seitheriger provisorischer Dirigent, Gottfried Dienst, der— obwohl nur Dilettant— es verstand, das Vereins band fest⸗ geknüpft zu erhalten. Und so fühlte sich der Verein gedrungen, ihm für seine rühmliche Opferwilligkeit einen kleinen Ersatz zu bieten, nämlich einen eleganten Polster— sessel zu verehren. Möge es dem strebsamen Verein vergönnt sein, sich bald eines tüchtigen Dirigenten aus dem Lehrerstande zu erfreuen, um sich wieder in seinem alten Glanze zeigen zu können. J Vad-Nauheim, 26. Jan. Unter dem Vorsitze des Oberamtsrichters Bauer dahier tagte gestern Abend im RNestaurations-Locale des neuen Kurhauses eine Anzahl gemeinnütziger Männer, um sich zu einem Local⸗ comité zum Zwecke der Veranstaltung einer Collekte für die vom Erdbeben heimgesuchten spanischen Provinzen zu constitutren. Die Gabenliste wird von Haus zu Haus in Cireulatton gesetzt werden. Vou dem Comité wurden sofort 49 Mark zusammengesteuert. Butzbach, 22. Jan. Das seit einiger Zeit in hiesiger Stadt und Umgegend cursirende Gerücht, daß die Leiche eines Mädchens, welche bereits beerdigt sei, wieder aus⸗ getzraben werden solle, hat seine Bestätigung gefunden. Die Ausgrabung, Besichtigung und Oeffnung der fragl. Leiche ist vom hiesigen Amtsgerichte angeordnet worden und wird diese dem Vernehmen nach nächsten Samstag Vormittag im Beisein der Staatsanwaltschaft und unter Zuziehung zweier Aerzte stattfinden. Die Leiche des Mädchens liegt auf der Oes begraben. Nähere Umstände über den fragl. Fall vermag der„W. B.“ nicht anzugeben. Allerlei. Elberfeld. Die„Elberfelder Zeitung“ bezeichnet die in verschiedene Zeitungen übergegangene Nachricht des„Wetzlarer Anzeigers“ über das angebliche Ver⸗ schwinden des Polizelcommissärs Gottschalk hierselbst als völlig aus der Luft gegriffen. Gottschalk sollte nämlich von Anarchisten bei Seite geschafft seln. Dresden, 23. Jan. Im Idaschacht zu Hohendorf bei Oelsnitz fand heute Vormittag eine Entzündung schlagender Wetter statt, wobei 17 Bergleute, darunter 13 Verheirathete, getödtet wurden. Bonn, 24. Jan. Heute fand die Schwurgerichts— verhandlung gegen Dahlhausen, der die Frau des Rechts⸗ anwalts Carstanjen in Köln im Walde bei Oberkassel ermordete und beraubte, statt. Der Angeklagte wurde zur Todesstrafe und zu zehn Jahren Zuchthaus verurtheilt. London. Die nachstehenden Ziffern dürften einen Begriff von der in der englischen Hauptstadt herrschenden Armuth geben. Die Zahl der Gemeindearmen(aus- schließlich der Irren in Anstalten und der Vagabunden) in der zweiten Woche des Januar war 95,320, in der⸗ hörden Nettun 1 des do * — 8 2 Wetter pebre baben gegenn Juhtef namen mehre gestei sowle gattu Ungl. ist ve lichen der er Es w obigen hletzu in an den d re 2— 53 2 —— 1 2 2 geschälte Birnen 45 Pf., Aepfelschnitte 45 Pf., Kirschen(Schlagfluß) 38; acutem Gelenk⸗ Rheumatismus 3; 50 Pf. Eier per Hundert, deutsche M. 6—7, ttalienische[ Darmkatarrh und Brechdurchfall 21; anderen bekannten M. 8— 10. Geflügel und Wildpret: Capaunen M. 3.50, welscher Hahn M. 8—9, welsches Huhn M. 5, Ente M. 2.80—3, Wildente M. 2.80, Huhn M. 1.50— 1.70, junger Hahn M. 1.60, Taube 50—60 Pf., Hasen ohne Fell M. 2.50— 2.80, Reb per Pfd. 70—75 Pf. Frankfurt, 23. Jan. Heu- und Strohmarkt. Die Anfuhr belief sich auf ca. 80 Wagen und wurde bezahlt je nach Qual. per Ctr. für Heu M. 2.50—3., für Stroh M. 2— 2.30.— Buttermarkt. Für Butter wurde im Engroshandel bezahlt per Ctr. M. 65— 70, im Kleinverkauf je nach Güte der Waare per Pfund M. 0,90— 1,00. eee en selden Zeit des Jabres 1884: 98,257, 1888: 97,853, 10 Wurde 1882: 94,906. Unterstützte Vagabunden am letzten Tage etc, der zweiten Jauuarwoche: Männer 420, Frauen 152, a fetten Keinder unter 16 Jahren 18, zusammen 520.. 1 Ge Rom, 23. Jan. Aus Cuneo, Jvrea und Susa ner iz a8 werden neue Unfälle durch Lawinen gemeldet. 18 Leichen doͤllen. find bereits bervorgezogen worden.— In Biossaeo t nach wurden 8 Personen verschüttet und nur 1 davon ge— Alist und rettet.— In Sparone wurden 14, in Mus ca 7 Leichen seiner g ausgegraben.— In Exilles wurden 63 Personen ver⸗ Ver schüttet, davon 30 als Leichen, 20 lebend ausgegraben.— eustruirt In Frassinere wurden 11 Leichen ausgegraben.— Be— daffaire in hörden, Militär und Bevölkerung wetteifern in den Rettungsarbelten. Nach Eingesandt. 1 fran: Mit dem Artikel in Nr. 10 des Oberh. Anz., bezüglich 2 Todten des daselbst erwähnten Unglücksfalls bei Rödgen, moͤchte Ein tom: Schreiber dieser Zeilen sich durchaus nicht einverstanden Tante 1 erklären, und zwar insofern als es darin heißt, daß ui ist erwähnte Stelle des Unglücksfalls,„namentlich bei Eis glätte“ lebensgefährlich set, denn sie ist immer! Selbst . dem beherzten und erfahrenen Fuhrmann erregt es Grauen, diese steile, engspurige Stelle bel trockenem Wetter ab rd wöhrend wärts passiren zu müssen und ist wohl eine schlimmere dirderum Anhöhe in Oberhessen kaum zu finden. Das Aufwärts i gahalten fahren mit schweren Frachten ist ebenfalls außerordent⸗ 2 Lui lich beschwerlich und kann nur durch übermäßige Kreft⸗ an Gaben anstrengung der armen Thiere überwunden werden. 18 5 Uigen Außerdem leidet die Straße Bad Nauheim— Rödgen aber uuscen, diese noch an einem anderen Fehler. Bei Hochwasser nämlich Used Brot treten auf dieser Straße weitere Gefahren zu Tage und f dart möchte war es schon öfter nur einem großen Glücke zuzuschreiben, vaß Menschen und Thiere beim Uebergang der sogen. Wetter in die Untiefen des Flusses gerissen worden find. Mehrere erlebte Fälle hätten die traurigsten Folgen haben können, wenn nicht eine höhere Vorsehung Geistes— gegenwart und Muth wach gehalten hatte. Seit mehreren Jahren hat sich der Verkehr bei uns bedeutend erhöht, namentlich durch den ausgedehnten Zucker-Rübenbau mehrerer größeren Pachthöfe und Kleinbauern, durch den gesteigerten Transport von Milch, Branntwein u. s. w., sowie durch die Aus- und Einfuhr verschiedener Frucht— gattungen, bezw. Futter- und Dungmittel. Soll weiteren Unglücksfällen für die Zukunft vorgebeugt werden, dann ist vor allen Dingen eine Schleifung der lebensgefähr⸗ lichen Landwehrhobl in's Auge zu fassen, ebenso Abhilfe der erwähnten Wassercalamität an der sogen. Schafbrücke. Es wäre zu wünschen, daß die zuständige Behörde von obigen Mißständen einmal Einsicht nehmen moͤge und hierzu anzuregen, ist der Zweck dieser Zeilen. Ein Project, in angedeuteter Weise ausgeführt, würde jedenfalls von den betr. Gemeinden auf's Wärmste unterstützt werden. Wisselsheim, 25. Januar 1885. Eingesandt. Theater. In Gießen hat Herr Herrmann mit seiner Gesellschaft außerordentliche künstlerische Erfolge erzielt. In den uns vorliegenden Berichten aus Gießener Blättern finden wir öfters besonders hervorgehoben, daß eine Gefellschaft, von der Jeder Einzelne so Tüchtiges leiste, ein Ensemble von sokünstlerischer Vollendung lange nicht in Gießen gewesen sei, und daß die Gesell⸗ schaft Kräfte zu ven ihren zähle, die geradezu Hervor— ragendes leisten. Auch in Beziehung auf Auswahl der Stücke wird der Gesellschaft nur das Rühmenswertheste nachgesagt—— doch, das wissen unsere werthen Leser ja aus eigener Anschauung und wollen wir uns für heute darauf beschränken der alten Bekannten unter den Darstellern zu gedenken: Es sind diesmal, außer Herrn Herr⸗ 5 mann und Frau, nur noch Herr Hendrich und Herr Halm, die uns, letzterer von voriger Salson, ersterer seit mehreren Jahren schon auf's Vortheilhafteste bekannt sind. P. tier Handel und Verkehr. Friedberg, 24. Jan. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.70— 0.85, Eier 1 Stück 7—8 Pf. 4 Gleßen, 24. Jan. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.85— 0.00, Eier 1 Stück 78 Pf., Keäse per Stück 4—7 Pf., Tauben per Paar M. 1.00, Hühner ver Stück M. 1.30— 1.50, Hahnen per Stück M. 1.50— 2.40, Enten per Stück M. 2.00— 2.50, Gänse per Pfd. 50—60 Pf., Welsche M. 0.00— 00.00, Ochsenfleisch per Pfd. 66—68 Pf., Kuh⸗ und Rind⸗ fleisch 5460 Pf., Schweinefleisch 50—60 Pf., Hammel⸗ fleisch 60— 68 Pf., Kalbfleisch 50—54 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.50— 4.00, Zwiebeln per Str. M. 4, Weißkraut per Stück 4— 7 Pf. Gießen. Auf dem am 20. und 21. ds. Mts. ab⸗ gehaltenen Viehmarkt waren aufgetrieben: 1082 Stück Rindbteh und 86 Stück Schweine. Der Handel war nicht so lebhaft als auf dem letzten Markte und blieben die Preise ziemlich niedrig. Nächster Markt Dtienstag den 10. und Mittwoch den 11. Februar d. J. Schafbrücke nicht von den überschlagenden Wellen der Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗ Theater in Fraukfurt. Opernhaus. Dienstag den 27.: Zum Geburtstage Mozart's. Letztes Gastspiel der Frau L'Allemand. Die Zauberflöte. Königin der Nacht: Frau L' Allemand. Mittwoch den 28.: geschlossen. Donnerstag den 29.: Gastspiel des Herrn Perotti. Troubavour. Manrieo: Herr Perottt. Freitag den 30.: geschlossen. Samstag den 31.: Vorletztes Gastspiel des Herrn Perotti. Die Hugenotten. Raoul: Herr Perottt. Sonntag den 1. Februar: Mignon. Schauspielhaus. Dienstag den 27.: Feenhände. Mittwoch den 28.: Zum ersten Male wiederholt: Zenobta. Donnerstatz den 29. geschlossen. Freitag den 30.: Der vornehme Schwiezersohn. Hierauf: Man sucht einen Erzieher. Samstag den 31.: Der Raub der Sabinnerinnen. Sonntag den 1. Februar: Große Glocke. Uebersicht der Todesfälle im Kreise Friedberg vom Jahre 1884. Gesammtzahl der Verstorbenen 1092; darunter Kinder im 1. Lebensjahr 171; im 2. Lebensjahr 164; zusam⸗ men 335; Erwachsene 757. Es starben an: Scharlach 8; Rose 2; Croup 9; Diphtherie 17; Keuchhusten 5; Ab⸗ dominaltyphus 9; Kindbettfieber 6; anderen Infecttons⸗ krankheiten 4; Krankheiten des Wochenbetts exel. Kind⸗ bettfieber 3; Lunzenschwindsucht 194; acuten entzündlichen Erkrankungen der Atbmungs Organe 126; Apoplexie Der Krankheiten 431; unbekannten Krankheiten 188. Die Zahl der durch Aerzte festgestellten Todes ursache beträzt 912. Gewaltsamen Todes starben 27 Personen, darunter 10 durch Selbstmord und 17 durch Unglücksfall. Aufruf! Eine erschütternde Katastrophe ist über Spanten herein⸗ gebrochen. Zwel Provinzen sind durch seit Wochen an⸗ dauernde Erdbeben auf's Furchtbarste verheert, ganze Städte und Dorfschaften in Trümmer gelegt, Tausende von Wenschen getödtet oder verwundet und noch mehr aus ihren, vom Einsturz bedrohten Wohnstätten ver⸗ trieben worden. Jede geschäftliche Thätigkeit stockt, ein in Spanien ungewöhnlich strenger Winter hat die Cala⸗ mitäten noch vermehrt; Krankheit, Mangel und Noth haben in den, von den elementaren Ereignissen heimge⸗ suchten Provinzen, eine schreckenerregende Höbe erreicht. Ein solch' namenloses Untzlück fordert das Mitleid und die werkthätige Beihülfe aller etvilisirten Nationen her⸗ aus. Das deutsche Volk, das für fremdes Elend stets offene Hände hat, darf nicht zurückbleiben. In der That hat sich in Berlin unter der obersten Leitung des Reichs⸗ tagspräsidenten ein Centralcomité gebildet, und sich ver⸗ trauensvoll an die deutsche Nation mit der Bitte um Spenden für die so schwer beimgesuchten Gegenden ge⸗ wendet. Nach dem Vorgange anderer Städte ist auch hier eine Anzahl von Männern einem Localcomité zusammengetreten, um eine Colltete zu diesem Behufe zu veranstalten. Der Stadtdiener Aletter wird sich von Hous zu Haus begeben, um Zeschnungen und Gaben entgegen zu nehmen. Auch das kleinste Scherflein ist willkommen. Die eingehenden Beträge sollen demnächst an den Vorsitzenden des Berliner Centraleomités, Herrn Neichstagspräsidenten von Wedell-Piesdoiff zur zweck⸗ entsprechenden Uebermittelung nach Spanien eingesendet und bernach die Gabenliste und Empfangsbescheinigung auf dem biesigen Rathhause zur Einsicht der zuͤtigen Spender offen gelegt werden. Bad Nauheim den 25. Januar 1885. Für das Localeomité: Bauer, Oberamtsrichter. 3 Für Spanien sind weiter eingegangen: von Frau St. Cr. 5 M.; Director Schäfer i. d. Blindenanst. 3 M.; Berginspektor Müller in Weckesheim 5 M.; Aktuar Nau 5 Mark. Die Exped. des Oberhess. Anzeigers. Oeffentliche Gläubiger⸗ Aufforderung. Forderungen und Ansprüche jeder Art an das Ver mögen des Heinrich Schüßler, früher in Bad⸗ Nauheim, jetzt in Buffalo, sowie an den Nachlaß selner am 28. Nov. 1884 dahier verlebten Ehefrau Johanna Valentine Schüßler, geb. Sattler, sind') binnen 8 Tagen um so gewisser bet dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, als sie sonst bei der eingeleiteten Regultrung der Vermögens verhältnisse keine Brüͤcksichtigung finden. Bad⸗ Nauheim den 8. Januar 1885. Großherzogliches Amtsgericht Bad⸗Nauheim. Bauer. 357 Schü ß. „) In Nr. 11 war die Frist' nicht bestimmt. Holzversteigerung in den Gräflich Solms-Rödelheim'schen Waldungen. Im Revier Wickstadt, Distrikt Ameisenkopf, sollen versteigert werden: Donnerstag den 29. Januar, Vormittags 9½ Uhr: 3 Stück Hainbuchenstämme von 24—40 em Durch 3 messer und 3—5 m Länge mit 0,91 ebm Inhalt, 25 Stück Eichenstämme von 16—29 om Durchmesser und 4— 18 m Länge mit 9,33 obm Juhalt, 210 Raummeter Buchen⸗Scheltholz, 96 8 Buchen⸗Prügelholz, 10 5 Eichen Prügelholz, 68 9 Gemischt⸗Prügelholz, 100 K Buchen⸗Stockholz, 73 Gemischt⸗Stockholz, 250 8 Buchen Reisholz, 150 Gemischt-Relsholz. Zusammenkunft im Distrikt Ameisenkopf bei Holz- nummer 1. Wickstadt den 22. Januar 1885. Der Gräfliche Revierförster 919 Habich. Jagd Verpachtung. Mittwoch den 4. Februar l. J., Nachmittags 1 Uhr, soll in hlestgem Schulsaale die der Gemeinde Ober Erlenbach zustehende Jagd in dem im Taunus, oberhalb Friedrichsdorf gelegenen und 179,06 Heetare haltenden Gemelndewald, sowie die etrea 722 Heetare haltende Feldjagd unter den im Verstelgerungstermin bekannt gemacht werdenden Bedingungen auf 6 Jahre meistbtetend verpachtet werden. Ober⸗Erlenbach am 22. Januar 1885. Großherzogliche Bürgermelsteret Ober-Erlenbach. * 2 50 Homburg, 24. Jan. Marktprelse. Kartoffeln per 1 ren Malter M. 4— 4.50, per Gescheid 910 Pf., Eier per e, Stück 7, 8 und 9 Pf., Butter per Pfund 1. Qualttät 10 M. 1.00, 2. Quallität M. 0.90. * Frankfurt, 24. Jan. Wochenmarkt. Es kostete 1% 70% Rotbtraut per Stück 20 40 Pf., Welßkraut 15— 20 Pf., * ect, Wirsing 8—10 Pf., Kohlrabt grüne 4—5 Pf., gelbe a 6-10 Pf., Rosenkohl per Pfd. 40 Pf., ital. Blumen⸗ — tl— kohl korbwesse per Stück 35 Pf. Kartoffeln per Malter een—(200 Pfd.) M. 4—5, der Gescheld 9— 10 Pf., bessere eee Sorten 12 Pf., Mäuschen, rothe 20 Pf., gelbe 30 Pf., — wiebeln per Etr. M. 4.50— 5, Obstsorten unverändert. 2 N rrobst: Zwetschen ver Pfd. 25—80 Pf., Hutzeln 30 Pf., 336 Weith. Holzversteigerung. In dem Freiherrlich». Franckenstein'schen Wald⸗ distrikt Tannenwiese werden versteigert: 1) Montag den 2. Februar: 61 Kiefern-Stämme von 31— 52 em Durchmesser, 4—22 m Länge mit 100 ebm Inhalt, zu Schuttt⸗ bolz besonders geeignet, 319 Kiefern⸗Stämme von 17— 41 em Durchmesser, 4—22 m Länge mit 273 ebm Inhalt. 2) Dienstag den 3. Februar: 28 Raummeter Kiefern-Scheiter, 94 5 Kiefern Knüppel, 105 4 Kiefern⸗Stöcke, 2800 Stück Kiefern Wellen. Im Distrikt Eichelgarten kommen weiter zur Ver⸗ steigerung: 1) Donnerstag den 5. Februar: 473 Eichen-Staämme von 13— 36 om Durchmesser, 4—13 m Länge, mit 136 ebm Inhalt, zu Wagner⸗ bolz vorzüglich geeignet, 24 Buchen⸗Stämme mit 5 ebm Inhalt, 17 Eichen- und 30 Buchen⸗Derbstangen. 2) Freitag den 6. Februar: 12 Rm. Buchen⸗Scheiter, 38 Rm. Buchen Knüppel, 105 Rm. Eichen-Kuüppel, 43 Rm. Aspen⸗Knüppel, 37 Rm. Buchen- und Birken⸗Stocke, 1250 Buchen⸗Wellen, 3500 Eichen- Wellen. Zusammenkunft jedesmal Morgens 10 Uhr in den betreffenden Holzschlägen. Ockstadt den 24. Januar 1885. Der Freih, von Franckenstein'sche Oberfoͤrster Rumpf. Bekanntmachung. Am 29. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sol auf dem biesigen Postbofe ein ausgemusterter&fitziger Personen— postwagen meistbietend verkauft werden. Friedberg, 24. Januar 1885. Kaiserliches Postamt. Wüst. Schäfer-Gesuch. Die Gemeinde Münster sucht einen Schäfer. Lust tragende wollen sich, mit ihren Zeugulssen versehen, dei Unterzelchnetem anmelden. Münster am 25. Januar 1885. Der Buͤrgermeister Ludwig. 358 368 370 f Prim a Getreide-Preßhefe empfiehlt C. G. Bender, Frankfurt a. M., 299 Kl. Sandgasse 4. 752 — 3 ——— ——— Tee 8 4 —— r 5 0 7 3 — — n — —— 4 ö 1 1 155 1 ö a . —— —— —.— 7. 2 5 9 6 — CC 5 F 8 8 — 0 Holz-Versteigerung in den Waldungen der Gemeinde Villingen. Es werden versteigert: Montag den 2. Februar 1885 im Distrikt Muͤhlberg bei Holznummer 821 anfangend: 60 Eichen ⸗Schnittholzstämme J. Qualität, darunter einige schöne Muͤhlwellbäume, von 45— 73 Centi⸗ meter Durchmesser und 5— 12 Meter Länge mit 94,15 Kubikmeter Inhalt, 54 Stuͤck Eichen-Abschnitte mit 22,35 Kubikmeter Inhalt, 22,7 Raummeter Eichen-Nutzscheitholz I. Qualltät, Kirschbaum-Rundscheitholz. a Dienstag den 3. Februar im Distrikt Pfingstschlag, Mark⸗ steinmühle und Röthe: 168 Fichten⸗ und Klefern⸗Stämme von 14-45 Centi⸗ meter Durchmesser und 10—18 Meter Länge mit 76,91 Kubikmeter Inhalt, 203 Stück Fichten⸗Derbstangen mit 10,57 Kubikmeter Inhalt. Der Anfang ist jedesmal Vormittags 10 Ubr. Die Zusammenkunft zu 1 sindet im Distrikt Muͤhl⸗ berg und die zu II an der Straße von Hungen nach Villingen statt. Säͤmmtliches Holz lagert 5 Kilometer von der Bahn— station Hungen. Villingen den 22. Januar 1885. Großherzogliche Buͤrgermeisterei Villingen. - K 2 5* 348 o ch. Jagdverpachtung. Montag den 16. Februar 1885, Vormittags 10 Uhr, soll auf hiesiger Bürgermeisterei die Jagd auf 498 Hectaren Feld und Wiesen der hiesigen Gemarkung auf 6 Jahre, vom 15. Februar 1885 bis 15. Februar 1891, öffentlich meistbietend verpachtet werden. Nieder⸗Mockstadt den 22. Januar 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Mockstadt. 352 Reuther. 5 Faselochs⸗Versteigerung. Freitag den 30. l. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll auf hliesigem Rathhaus ein noch zur Zucht, sowie auch zum Schlachten tauglicher, 2½ Jahre alter Faselochs, reiner Berner, öffentlich meistbietend versteigert werden. Dorn⸗Assenheim den 24. Januar 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Dorn-Assenheim. 356 Rack. Holzversteigerung. Donnerstag den 29. d. Mts., von Vormittags 10 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemeindewald, Distrikt Köpfchen: 178 Raummeter Buchen⸗Scheitholz erster Sorte, 14 5 Buchen⸗Knüppel, 79 7 Buchen Stöcke, 1 Stamm Eichen⸗Werkholz von 8 Meter Länge, 16 Centimeter mittlerer Durchmesser öffentlich meistbietend verstelgert werden. Die Zusammenkunft ist am Weg nach Engelthal. Bönstadt den 24. Januar 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Vönstadt. Geibel. Holzversteigerung. Freitag den 30. Januar d. J. wird im Ober-Ros⸗ bacher Gemeindewald, Distrikt Große Johanneshecke und Loos holzschlag, folgendes Holz öffentlich meistbietend versteigert: 5,9 Raummeter Buchen-Scheiter, 3 5 Nadel ⸗Scheiter, 29 5 Buchen Knüppel, 107 15 Eichen⸗Knüppel, 13 5 Nadel⸗Knüppel, 6 5 Buchen⸗Stöcke, 18 5 Eichen⸗Stöcke, 1247 Wellen Buchen-⸗Reiser, 5433„ Eichen⸗Relser, 492„ Nadel⸗-Reiser, 28 Eichenstämme von 15— 26 Centimeter Durch⸗ messer und 5— 10 Meter Länge, 22 Eichen⸗Derbstangen, zu Wagnerholz geeignet. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr in Große Johannes⸗ hecke in der Nähe vom dicken Eichbaum. Ober⸗Ros bach am 24. Januar 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Rosbach. 364 Blecher. Bekanntmachung. Die am 23. Januar im Erbstädter Domanlalwald abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt worden. Heldenbergen den 25. Januar 1885. Großherzogliche Oberförsterei Altenstadt. 365 Pückel. Ein ordentliches Dienstmädchen — sofort gesucht bei Großer Irrhauskopf, Buchwald, Kühunner, Rotherberg 2 Fichten⸗Stämme von 19 und 25 em Durchme 3 Buchen⸗Stämme von 59—69 em Durchmesser von 16 rm in 2— 4,5 m Länge) und 104 rm Resisig. Bel dem Nadel Reisig in Kühunner befinden Baumstützen, Latten, Gerüstreiteln ꝛc. geeignet. Bei den Buchen Scheitern befinden sich 80 ra W Das Holz wird bei der Verstelgerung nicht vorge dorf statt und beginnt Vormittags 10 Uhr. zum Ausgebot. 1. Oetober d. J. Eichelsdorf den 18. Januar 1885. 349 Holz. Versteigerung. Montag den 2. Februar d. J. werden aus den ODsstrikten Tlefestruth, Wolfrain, Salzlackenkop Das Holz lagert großentheils an durchaus chaussirten Wegen. und Fischwäsem versteigert: 7 Lärchen Stämme von 20—45 om Durchmesser und 18—22 w Länge= 9 ebm Inhalt, sser und 14 und 15 m Länge= 1 ebm Inhalt, und 2,6—10 m Länge= 6 ebm Inhalt, sodann Buchen 929 rm Scheiter, 345 rm Knüppel, 642 rm Reisig, 230 rm Stöcke; Eichen 1 rm Knüppel; Eschen Urm Reisig(in Schichten von 4 m Länge); Erlen 0,6 rm Knüppel; Nadel 19 rm Knüppel(hier⸗ sich 38 rm Lärchen in Schichten von 6—8 m Länge, zu Das mit Kalk gespritzte Holz wird nicht versteigert. agnerholz. zeigt, dieselbe findet bei Bürgermeister Blum zu Eichels⸗ Zahlungsfrist gegen Bürgschaft bis Nähere Auskunft ertheilt Großh. Forstwart Numrich in Eichelsdorf. Großherzogliche Oberförsterei Eichelsdorf. Heyer. 355 Mobren Apotheke zu Friedberg in Hessen. Preis Das wirksamste und stärkendste Mittel: Eisen- Chocolade von Franz Schulz in Berlin, Hoflieferant. Von den meisten Aerzten gegen Bleichsucht und Blutarmuth mit Erfolg angewendet. (H. 1301.) Depot in der per Packet 75 Pf. für Trink⸗ und Spetse-Choeolade. Veilchen- Seife, Rosen- Seife empfiehlt in Packet à 3 Stück 40 Pf. 295 Hofapotheker Liühn. Prima RNepskuchen stets frisch von der Muhle empfiehlt äußerst billig 280 Ph. Dan. Kümmich. Ein braves und flesßiges Dienstmädchen wird auf Petritag gesucht. Wo? sagt die Expedition des Anzeigers. 273 Schaftenstiefel empfehlen in großer Auswahl zu Fabrikpreisen Spier& Kupfer, Strafanstalt⸗Schuh⸗Magazin, 227 gegenüber dem Rathhause. Erbsen, Bohnen, Linsen, garantirt gutkochend, empfiehlt P. Theis, 137 vormals G. Haustädt. Unterhasen und Unterjacken 102 empfiehlt zu äußerst billigen Preisen Usagasse. Hel. Diehl. Zwetschen-Honig, Apfel-Gelbe, Bienen-⸗Honig, Holl. Syrup in den feinsten Qualitäten bet 361 W. Bernbeck. Chinesischen Thee in vorzüglicher Qualität empfiehlt. 205⁵ Apotheker Lühn. Schneider Kreide (Herzform) empfiehlt 359 W. Bernbeck. Frische Nepskuchen 360 bei W. Bernbeck. Ein braves Dienstmädchen auf Petritag gesucht. Wo? sagt die Expedition des Anzeigers.. 371 Entlaufen ist mir ein 8 Monat alter Jagdhund, auf den Namen Nero hörend. Braun von Farbe mit gelben Pfoten. Dem Wiederbringer eine gute Belohnung. 353 Dorn ⸗Assenhetm. Georg Eichler. Wilh. Hanstein. Thealer in Friedberg. P. T. Im Anschluß an meine Anzeige in voriger Nummer des Anzeigers erlaube ich mir ergebenst zu bemerken, daß die Einrichtung der Plätze genau wieder die der vor. Jahre ist. Die Eröffuungs⸗Vorstellung ist Freitag den 6. Februar und ist hierzu eine Novität von Treptow: Familie Buchholz, Volksstück in 4 Akten, bestimmt. Ich empfehle mein Unternehmen nochmals der gütigen Unterstützung des geehrten Publikums und lade zu zahl— reicher Betheiligung am Abonnement höflichst ein Hochachtungs voll 351 Josef Herrmann. Cas 5 NSIO. Sonntag den 1. Februar, Abends 8 Uhr: Damen- Casino. 372 Der Vorstand. Frische Schellsische 368. bet ut. gerte. Verloren 0 wurde auf dem Wege von Friedberg nach Ober Rosbach eine rothe wollene Decke. Der ehrliche Finder wird gebeten, dieselbe bei der Exped. des Anzeigers abzugeben. 5 wurde am Abend des 22. Januar von Verloren Fauerbach bis zum Offenheimer Wäldchen eine eiserne, ea. 5 Meter lange Pumpenstange. Anmeldung bittet man bei der Bürgermeisterei Fauerbach oder Ossen⸗ heim guͤtigst zu machen. 354 Gesundheitsunter jacken ärztl. len, ür Er⸗ benen eee, Unterhosen. e und Kinder, billigst bei 47 K. Friedrick. Todes⸗Anzeige. 369 Gestern Abend starb nach langem schwerem Leiden unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante, Käthchen Treut, im Alter von 29 Jahren. Die Beerdigung findet statt: Mittwoch den 28. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, vom Hospital aus. Besondere Einladung erfolgt nicht. Friedberg den 26. Januar 1885. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen. Heinrich Kreuder, Kreiskasserechner. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlichster Theilnahme bei der Beerdigung unseres innigstgellebten Gatten, Vaters, Bruders und Schwagers Georg Wilhelm Heil sprechen wir hiermit unseren tlefgefühlten Dank aus. Wickstadt den 25. Januar 1885. 362 Die trauernden Hinterbliebenen. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Herrenkragen nee Druck und Verlag von Carl Bindernagel. n Das Stammholz und die Lärchenschichten kommen um 12 Uhr C bringe 3 dienst⸗ Hanne hissen, nachste Sta und verb den! dog den dul un! zur Ne thu I Ger Betr 2