1885. Donnerstag den 26. März. M Ji. osenze 9— aalen 0 1 0 Meinen,* oll. g „bellen deutucher, 0. 2 2 N 9 Wird hier und in Bad- Nauheim Montag, Mittwoch 1 0 0 * 9.9 3 1 N* l Erscheint dreimal wöchentisch und zwar Dleusta und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Donnerstag und Samstag. 11. Die einspaltige Vetitzeile wird bei Aunoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem 2. N 1 25 ee 1 g ö J.. größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bel Reelamen mit 22 Pf. ein Beleg kostet 9 Pf. Aunoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bel uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden slets per oft LI nee. 10 ieee 1 Amtlicher Theil. ö Betreffend: Die den Gemeinden zukommenden Forststrafen von der II. Pertode 1884/85. Frledberg den 24. Maͤrz 1886. Das Großherzogliche, Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiste reien des Kreises. 5 Nachstehend theilen wir Ihnen das Verzeichniß der Ihren Gemeinden von der II. Periode 1884/85 zukommenden Forststrafen resp. Antheile an Holzwerth und Schadenersatz unter dem Auftrage mit, Einnahmedeecretur zu ertheilen und für ordnungsmaͤßige Controltrung zu sorgen. der Dr. Braden. M. Pf. M. Pf. M. Pf. M. Pf. M. Pf M. Pf 0 An f 22 Gambach 21 Holzhausen 57 Nieder Erlenbach 168 Ober Nos bach 0 48 Stammhelm 1 00 Bad Nauheim 98 Grtedel 28 Katchen 116 Nieder-Florstadt 12 40 Ostheim 231 Trats⸗ Münzenberg f Boͤnstadt 479 Griedel(Mark) 133 Klein Karben 3 90 Nieder Wetsel 60 Pobl⸗Gons 3(Mark) 21 g Büdes heim 2 99 Groß Karben 3 90 Kirch Goͤns 126 Ober Erlenbach 2 Rodhelm 18 72 Vilbel 6 61 Buß bach N 0 6⁴ Heldenbergen 3 20 Lengenhain 14 Ober Florstadt 395 Ssdͤdel 9 48 Wölfersheim 3 16 Fauerbach v. d. H. 27 Hoch Weisel 93 Münster 108 Ober-Mörlen 75 . Betreffend: Die Fortblldungsschule im Winter 1884/86, insbesondere Schluß derselben— Friedberg am 23. Maͤrz 1885. 00 Die Großh. Kreisschulcommission Friedberg an die Schulvorstände des Kreises. r: Unter Hinweis auf unsere früheren Ausschreiben in der betreffenden Sache, insbesondere vom 20. Februar 1884(et. Oberh. Anzeiger a Nr. 24 von 1884), empfehlen wir Densenigen von Ihnen, welche damit noch im Rückstande sich befinden, die Rechenschaftsberichte der Lehrer mit dem Prüfungsprotokoll über die Schlußprüfung längstens bis zum Schlusse dieses Monats berichtlich an uns einzusenden. 1 Dr. Braden. 10 W erg. Bekanntmachung. g Die Maul- und Klauenseuche in Nieder-Erlenbach ist erloschen. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. 4 Friedberg den 24. Maͤrz 1885. Dr. Braden. Bekanntmachung, den Remonte-Aukauf pro 1885 betreffend. 1 Großherzogthum Hessen-Darmstadt. Zum Ankauf von Rementen im Alter von vorzugsweise 3 und[ Kauspreises und der Unkosten zurückzunehmen, ebenso Krippensetzer ausnahmsweise 4 Jahren sind im Bereich des Großherzogthums Hessen-(Kopper), welche sich innerhalb der ersten 28 Tage nach dem Eintreffen Darmstadt für dieses Jahr nachstehende Markte anberaumt worden Jim Depot mit diesem Fehler behaftet zeigen. Pferde, welche den Ver⸗ und zwar Morgens 8 Uhr: käufern nicht eigenthümlich gehoren, oder durch einen nicht legitimtrten am 30. Juni in Alsfeld, Bevollmächtigten der Commission vorgestellt werden, sind vom Kauf Haln 8 Juli Nidda ausgeschlossen. Die Verkäufer sind ferner verpflichtet, jedem verkauften 1 27. 5 5 Butzb ach Pferde eine neue starke, rindlederne Trense mit starkem Gebiß und erschule. 1 7 5 ri d r. öllst dt einen Kopfhalfter von Leder oder Hanf mit zwei mindestens zwei Meter „28.„„ ie 1 57 onna, langen, starken hanfenen Stricken ohne besondere Vergütung mitzugeben. „ 29. 1 Groß-Bieberau, Um die Abstammung der vorgeführten Pferde feststellen zu können, „ 24. UAugust„ Lampertheim, ist es erwünscht, daß die Deckscheine moͤglichst mitgebracht werden, auch „ 25. 1„ Bickenbach, werden die Verkaͤufer ersucht, die Schwelfe der Pferde nicht zu cou— 4 „ 26. 5„ 8 piren oder übermaͤßig zu verkürzen. 27 8„Gerau. N ö 1 1 a roß e 15 5 N Berlin den 26. Februar 1885. Die von der Remonte-Ankaufs Commission erkauften Pferde werden Königlich Preußisches Kriegs, Ministerium, zur Stelle abgenommen und sosort gegen Qutttung baar bezahlt. Abtheilung für das Remonte- Wesen Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den Landesgesetzen den n 4 9 n e e Kauf rückgaͤngig machen, sind vom Verkäufer getzen Erstattung des(gez.) Frhr. v. Troschke. Graf v. Klinkowstroem. ulsl. e b 4 Ausschreiben. ö lung 9 Um Auskunft über die dermaligen Aufenthaltsorte des Wilhelm Vormelker aus Nadreusee, Kreis Randorf, Reg. Bez. Stettin und des 0 falbe⸗ 0 Heinrich Bernhard Recker von Bad Wildungen, Karussellbesitzer, wird ersucht. 8 Friedberg am 23. Marz 1885. Der Großherzogliche Amts anwalt. 4 Wagner. uri. An Deutsches Reich 23. März. Erste Kammer. Vor Eintritt in die] Verurthellten für die Kosten ihres Unterhaltes in den f vat 5 N 1 9. N 1 Tagesordnung thellt der Prästdent ein Schreiben des Strafanstalten aufkommen sollen, wurde mit allen gegen Darm st adt, 25. März. Die Einsegnung Großherzogs wegen des Hinscheldens der Frau Prin⸗ Stimme angenommen. Die im Interesse der Land der Leiche der Frau Prinzessin Carl fand heute zessin Carl mit. Die Kammer beschließt die Absendung wlithschaft vorgeschlagene Abänderung der Art. 45-50 Vormittag 8 Uhr im Palais der Prinzessin einer Hellelds Abresse. Zur Tagesordnung übergehend der allgemeinen Bauordnung, wongch unter gewissen 4 8* Herzog Georg und hierauf die feierliche Beisezung im Mausoleum auf der Rosenhöhe statt. Zur Beerdigung er 100 schienen von fremden Fürsten: der Prinz von Wales und der Prinz Albert Victor, der Land 1 graf von Hessen, Prinz Arnulph von Bayern, g 0 Albrecht von Mecklenburg und n der Fürst von Schwarzburg-Rudolstadt, als Vertreter der verwitweten Koͤnigin von Bayern Obersthofmeister Graf Max von Pappenheim, „ferner Prinz Wilhelm von Preußen als Ver— 11010— treter des Kaisers; als Abgesandter der Groß— 1 be herzoglich Vadischen Familie 9*— herr Frhr. v. Gemmingen, alt Vertreter von 7 Sachsen Weimar der Haus⸗Marschall Graf . v. Wedell. der Oberstkammer— erlebigte die Kammer die Hauptabthellung 1.— VI. des Budgets unter durchgängiger Annahme der Ausschuß anträge. 24. März. Das Haus trat in die Fort setung der Budgetberathung ein. 23. März. Bei dem heutigen Wleder zusammentrltt der zweiten Kammer wurde eln Handschretben des Groß herzogs verlesen, worin er das Ableben der Prinzeß Carl, selner Mutter, zur Kenntniß ver Kammer bringt. Man gab ber Thellnahme durch Erheben von den Sitzen Ausdruck und beschloß den Erlaß einer Bellelbsabresse. Hterauf erklärte man die Wahl dess Abg. Dr. Vogt für gültig. Sodann slmmte man nach kurzer Debatte dem Fnanzgesetz pro 188686 mit einem Steuerausschlag von 15 Pf. per Mark Grundsteuer und 17 Pf. für die Mark Elnkommen, Gewerbe u. Kapftalrentensteuerkapftal zu, nachdem man dem Wunsch Aus bruck gegeben, daß im nächsten Budget eine vollständige Gleichstellung des Steuerausschlagts ermöglicht werbe— Wer Gesehzentwurf, wonach künftig die zu Zuchthaus, oder Gefängnißstrase Verhaltnissen in die äußeren Urandmauern eines land- wirthschaftlichen Zwecken dienenden Gebäudes Oessnungen angebracht werden dürfen, die burch eiserne feuersichere Thüren verschlossen werden müssen, wurde, da noch eine Reibe weiterer Anträge elngebracht worden, nochmals in den Ausschuß zurückverwlesen. Von verschledenen Selten wurde darauf hingewiesen, daß die Ausführung der Bauordnung auf dem flachen Lande zu großen Härten führt. 24. März. Die zwelte Kammer stimmte heute der Vorlage wegen definkttlver Erhohung der Venstonen der MWittwen und Walsen der Volksschullehrer auf 450 M. pro Jahr nach kurzer Pebatte zu. Hierauf berlchtete der Ainanzausschuß über dle gestern stattgehabten Be schlüsse der ersten Rammer in Betress des Staatsbudgets, wobei sich nur wenige, matersell unbedeutende Differenzen ergeben und die Kammer melst ohne Debatte fast überall auf ihren vorderen Veschlüssen beharrte, Ples gllt Ing besondere von der Meschränkung, unter ber dle Bewillig für die katholische Kirche selner Zelt stattfand und dle bel der ersten Berathung Gegenstand einer lebhaften Auseinandersetzung gewesen. — Der Kalkulator 1. Kl. Sommer wurde zum Revisor bei dem Katasteramte ernannt, der Ernennung des Jugenieurs Probst aus Mainz zum Sektions-Ingenieur bei der Ludwigs— Bahn⸗Ges. wurde die Bestätigung ertheilt, dem Bürgermeister Hainbächer in Grebenau, das Allg. Ehrenzeichen mit der Inschrift:„Für langjährige treue Dienste“ verliehen und der Militaͤr⸗Invalide Scherrer von Rhein-Duͤrkheim zum Dammwärter zu Lampertheim ernannt. Berlin, 23. Marz. Der Kaiser, der sich gestern von den Strapazen fernhielt, hat sehr gut geschlafen, ist heute zeitig aufgestanden und befindet sich ganz wohl. — 23. März. Reichstag. Eingegangen ist eine Vor— lage wegen Abänderung des Viehseuchengesetzes. Es folgt die dritte Berathung der Dampfervorlage. In der General— debatte findet eine kurze Auseinandersetzung zwischen Jazdzewskt und dem Staatsseeretär v. Bötticher über die persönliche Bemerkung des Ersteren in der Sitzung vom 16. d. M. statt. Der Eventualantrag Richter's, für den Fall der Annahme der australischen Linie, diese auf das Festland Australiens zu beschränken, wird mit 163 gegen 155 Stimmen abtelehnt. Der Antrag Richter, die australtsche Linie zu streichen, wird ebenfalls mit 166 gegen 152 Stimmen abgelehnt. Die im F. 1 eingestellte Summe wird aufrecht erhalten und§. 1 der zweiten Lesung unverändert genehmigt.— 24. März. Das Haus ertheilt dem Präsidenten die Ermächtigung, dem Reichs kanzler zum 70. Geburtstage zu gratuliren. Hierauf findet die dritte Berathung der Ergänzung des Reichs beamtengesetzes statt. Auf Antrag Richter, der hervor— hebt, daß seine Freunde zu der Vorlage noch keine Stell— ung genommen, wird der Gegenstand von der Tages- ordnung abgesetzt. Das Haus genehmigte hierauf in dritter Lesung den Gesetz⸗Entwurf, betreffend die Befug— niß der Kauffahrteischiffe zur Führung der Reichs flagge und die allgemeine Rechnung des Reichs haushaltsetats pro 1880/8 1 unverändert und setzt die zweite Berathung der Zolltarifnovelle fort. NN— 24. März. Abgeordnetenhaus. Der Gesetzent wurf, betreffend die Schadloshaltung des schleswigsbol⸗ steinischen Hauses, wurde in dritter Beratbung ohne De— batte angenommen. Es folgt die erste und zweite Be⸗ rathung des Gesetzentwurfs, betreffend die Bewilligung von Staatsmitteln zur Beseitigung der durch das Weichsel— hochwasser herbeigeführten Verheerungen.— Das Herren⸗ haus beschäftigt sich noch mit der Budgetberathung.— Der Finanzminister hat dem Grundgedanken des Huene⸗ schen Antrages, die den Betrag von 14½ Million über⸗ steigenden Einnahmen Preußens aus den Getreide- und Bilehzöllen zur Erleichterung von Communallasten zu ver⸗ wenden, Namens der Staats reglerung zugestimmt. Halle a. d. S., 19. März. Die hiesige „Saale⸗Ztg.“ weiß über eine Verhaftung wegen Landesverraths Folgendes zu melden: Am vorigen Montag wurde auf dem Schießplatze zu Jüterbog ein Oberfeuerwerker unter dem Verdacht des Landesverraths verhaftet, und zwar war zur Verhaftung ein besonderer Extrazug abgelassen worden. Der Oberfeuerwerker soll sich seit längerer Zeit durch beträchtliche Geldausgaben verdächtig gemacht haben; sein Name soll in Briefen des Landesverräthers Janssen erwähnt sein. Der Verhaftete wurde sofoxt so vollständig isolirt, daß auch seine Frau ihn nicht noch einmal sprechen konnte. Stuttgart, 24. März. Die zweite Kammer beschloß heute mit großer Majorität, die Bitte an die Regierung zu richten, diese moge dem beim Bundesrath eingebrachten Entwurf, be— treffend Abänderung der Strafprozeßordnung (Schwurgerichte) ihre Zustimmung versagen. Justizminister von Faber betonte ebenfalls das Bedenkliche des Entwurfs. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 23. März. Der Kaiser brachte bei dem gestrigen Galadiner zu Ehren des Geburtstages des deutschen Kaisers einen herzlichen Trinkspruch auf die Gesundheit des erlauchten Jubilars aus. — 24. März. In stürmisch bewegter Sitzung ging das Abgeordnetenhaus mit 24 Stimmen Majorität auf die Spezialdebatte über das Ueber— einkommen mit der Nordbahn ein, nachdem es vor— her den Antrag Herbst's auf Verstaatlichung der Nordbahn mit 29 Stim. Majorität abgelehnt hatte. Schweiz. Bern, 23. März. Der Bundes⸗ rath lehnte die Anregung der Regierung von Argau ab, eine internationale Vereinbarung über die Maßnahmen gegen die Verbreitung von Thierseuchen anzubahnen. — Ein neues anarchistisches Mord- und Brandplakat ist hier ausgestreut worden. Der Verbreiter ist verhaftet. Holland. Haag. Die Regierung legte den Kammern einen Entwurf für die Revision der Wohltableaux vor, wodurch die Wahl von acht neuen Deputirten und zwar von vier in bereits bestehenden Distrikten vorgeschlagen wird. Frankreich. Paris, 23. März. Auf der deuschen Botschaft fand gestern Abend ein glänzen— des Galadiner zur Feier des Geburtstages des Kaisers Wilhelm statt, zu welchem Füͤrst Hohen— lohe, außer den sämmtlichen Mitgliedern der Botschaft, die Notabilitäten der deutschen Colonie und verschiedene augenblicklich hier anwesende distinguirte Deutsche eingeladen hatte. Außer dem officiellen Galadiner auf der deutschen Botschaft feierten auch die verschiedenen deutschen Vereine den Geburtstag des Kaisers — 23. März. Die Kammer genehmigte saͤmmtliche Artikel der Vorlage über die Wiedereinführung des Listenserutiniums. Sie beräth morgen die Zusatzartikel. Finanzminister Tirard brachte das Budget pro 1886 ein. Marineminister Peyron forderte für Madagas— car einen Credit von 12 Million Francs. — 24. März. Das Wahlgesetz wurde heute in der Schlußabstimmung mit der unerwarteten, enormen Majorität von 412 gezen 99 Stimmen angenommen. — Die Regierung forderte, im Einvernehmen mit den übrigen Mächten, Spanien und Holland auf, an der Suezcanalconferenz theilzunehmen. Spanien und Holland hatten wegen ihrer Inte— ressen im Orient um Zulassung zur Conferenz nachgesucht. Großbritannien. London, 23. Marz. Die Königin wird infolge des Ablebens der Prinzessin Karl zunächst nach Aix les bains sich begeben und erst auf der Rückreise Darmstadt besuchen. — 23. März. Unterbaus. Unterstaats- secretär Lord Fitzmaurice erklärte, das Arrange— ment mit Rußland, betreffs der Stellungen der russischen und der afghanischen Truppen, sei nicht in einem formellen Document niedergelegt. — Ein Telegramm der„Daily News“ aus Allahabad vom 22. ds. meldet: Die Mobilisir— ung zweier Armeeccorps ist, wie bereits berichtet, vom Kriegsamt am 13. ds. angeordnet worden und wurde nunmehr von den dortigen Behörden ausgeführt. Es wird beabsichtigt, die Truppen theils nach Pischin, theils nach Quetta zu dirigiren. Türkei. Constantinopel. Eine türkische Deputation wird in Kurzem von hier nach Berlin abreisen, um dem Fuͤrsten Bismarck zu seinem Geburtstage zu gratuliren. Unter den Mitgliedern der Deputation befinden sich auch Ghazi Mukhtar Pascha und der Privatsecretär des Sultans, Reschid Bay. Amerika. Washington. Cleveland ernannte den Senator Phelps zum Gesandten in London, den Senator Maclane zum Gesandten in Paris und den Senator Pendleton zum Gesandten in Berlin. Egypten. Kairo, 23. März. Wolseley geht mit dem Generalstab morgen nach Dongola ab, wohin Prinz Hassan wahrscheinlich ebenfalls abgehen wird. Suakin, 24. März.„Reut. Bureau“ meldet: Die britischen Truppen hatten kaum eine Ver— schanzung bei Abu Klea hergestellt, als sie plötzlich lebhaft angegriffen wurden. Nach mehrstündigem Kampfe wurde der Feind mit großem Verluste zurückgeworfen. Der Anprall war ein furcht— barer; die Engländer verloren fast sämmtliche Pferde und Kameele. Die Verluste der Eng— länder an Truppen sind 6 Offiziere und 66 Mann todt, 6 Offiziere und 115 Mann ver⸗— wundet, einige vermißt— Aus Stadt und Land. d. Friedberg, 23. März. Die gestrige Kalserfeier, der 88. Geburtstag des Katsers, wurde, wie immer in unserer Stadt in einer festlichen, wuͤrdigen Weise be⸗ gangen. Am Vormittag wurde in beiden Gottes diensten in der Predigt auf den Geburtstag Bezug genommen und der Gottesdienst in der Stadtkirche gestaltete sich 1 zu einem Festgottesdienst, namentlich durch die Aufführung der Chöre unter Leitung des Seminarlehrers Schmidt, Nachmittags fand im Hötel Trapp, unter starker Be⸗ theiligung, ein Festessen, jedoch in Anbetracht der Trauer, die unser Fürstenhaus betroffen, ohne Musik statt,— den Toast auf den Kaiser brachte Kretsrath Dr. Braden aus— und Abends wurde in dem genannten Hötel ein Bankett veranstaltet, das überaus zahlreich besucht war, Unter dem Vorsitz des Seminarlehrers Wahl, verltef dasselbe in schönster, herrlichster Weise. Das erste Hoch wurde von dem Vorsitzenden in begeisterten, zündenden Worten unserem Katser dargebracht und wurde dasselbe mit großem Enthustasmus von den Anwesenden aufge⸗ nommen. Sodann brachte derselbe ein ebenfalls herz: liches Hoch auf unseren Großherzog aus, das nicht minder große Anthellnahme fand. Gerichtsschrelber Weber toastete dann auf den Kronprinzen des deutschen Reichs. Kirchenrath Baur gedachte des deutschen Heeres und das fünfte Hoch, das Medteinalrath Dr. Lorenz in geistvoller Weise ausbrachte, galt unserem deutschen Vaterlande. Kaufmann L. Weis schlug eine Sammlung für die Hinter⸗ lassenen der St. Johanner Bergleute vor und ging dabei das hübsche Sümmchen von M. 60.32 ein. Endlich wurde noch von dem Vorsitzenden, auch Denjenigen, welche sich um das Gelingen des schönen Abends besonders verdient gemacht hatten, gebührende Anerkennung gezollt. Ebenso verdienen die Leistungen des Hötel Trapp, sowie das bei dem Bankett verabreichte Kaiser-Bier von Ernst f. Friedberg. In dem am vorigen Donnerstag Ausnahme, lauter moderne Kompositionen zur Aufführ⸗ ung. Der Chor, von dem Seminarchor wirksam unter⸗ stützt, sang zuerst das tiefernste und ergreifende Schick⸗ salslied von Brahms, und später eine sehr kräftige und textgemäß komponirte Motette von Faißt. Die Kammer⸗ musik war vertreten durch ein großes Trio für Klavier, Violine und Violoncello, ein Werk unseres einheimischen Komponisten Fr. Link. Das groß angelegte Tonstück ist reich an melodischen, harmontschen und rythmischen Schönhelten. Dasselbe wurde sehr schwungvoll ausge⸗ führt,(der Komponist spielte selbst den Klavierpart), in Folge dessen das Publikum nach jedem Theil sehr lebhaft seinen Beifall äußerte. Link, hier längst als vorzüglicher Klavierspieler bekannt, spielte später noch eine Sonate von Beethoven ganz vorzüglich. Die übrigen auf dem Programm angezeigten Solostücke für Klavier mußten ausfallen, da der Flügel, aus einer großen Braunschweiger Fabrik stammend, im Laufe des Abends defekt wurde. Concertmeister Triebel aus Frankfurt am Main splelte den Violinpart in dem Trlo, außerdem ein äußerst brillantes Violineoneert eigener Composition, eine Romanze von Wachsmann, Zigeunertänze von Nachez und eine Fantaste von Alard, und zeigte sich als Geiger ult großem, musikalischen Verständniß, bedeutender Technik und großem, edlen Ton. Den Sologesang vertrat Fräu— lein A. Göring aus Darmstadt in überaus würdiger Weise. Die Sängerin wird immer und überall mit ihrem Gesang tiefen Eindruck machen, well sie sich ganz in den Inbalt des Textes vertieft und im Besitze einer vollen, sympatischen Stimme und aller musikalischen Ausdrucksmittel ist, die zum künstlerischen Vortrag nöthig sind. Dies zeigte sie bei sämmtlichen Vorträgen, der Arie von Bruch und den Liedern von Brahms, Rubin⸗ stein und Heldingsfeld. Das letzte Lied mußte sie wieder⸗ holen. Sämmtliche Sololeistunzen wurden mit reichem Beifall belohnt. Leider war das Coneert schwach besucht. X. Bad⸗Nauheim, 23. März. Die gestrige Geburts⸗ tagsfeter unseres Kaisers hat hier den würdigsten Verlauf genommen. Ein aus den Spitzen der Behörden und den Vorständen der Vereine combinirtes Festeomits traf die nöthigen Vorbereitungen. Zu dem Festessen, das in dem prachtvoll geschmückten großen Speisesaale des neuen Kur⸗ hauses arrangirt war, hatten sich nicht weniger als 85 Theilnebmer aus Stadt und Land eingefunden. Den offietellen Toast auf den Helden des Tages brachte Ober⸗ amts richter Bauer aus, während Bürgermeister Wörner sein Hoch dem Großherzog weihte. Kuͤche und Keller des Restaurateurs Thielemann boten nur Ausgezeichnetes. Ein von Postsecretär Leister zum Besten der Hinterbliebenen der Opfer der Camphausen⸗Grube veranstaltete Collekte ergab den erklecklichen Betrag von 50 M. An dem Fest⸗ bankett, das am Abend in dem ebenfalls sehr sinnig decorirten Saale„zum deutschen Hofe“ stattfand, be⸗ theiligten sich wohl gegen 200 Personen. Mit Rücksicht auf das am Abend vorher erfolgte sehr betrübende Ableben der Frau Prinzessin Carl von Hessen, der Protectorin des„Elisabethhauses“ dahler waren Vocal⸗ und Instrumental⸗Vorträge vom Programm gestrichen worden; auf Vorschlag des Präsidinm erhoben sich die Versammelten zu Ehren der hohen Verewigten von den Sitzen. Pfarrer Walz hielt dann eine der Bedeutung des Tages entsprechende längere An⸗ sprache und schloß mit einem Hoch auf den kaiserlichen Geburtstagshelden, während Oberamtsrichter Bauer auf den Großherzog, Buͤrgermeister Wörner auf das deutsche Vaterland und Postsekretär Lelster auf die Einigkeit toastirten. Gasthalter Sprengel spendirte einen vorzüg⸗ Gerstensaft. Die verschiedenen Ansprachen fanden durch⸗ weg die beifälligste Aufnahme. Belden Felerlichkeiten präsidirte Oberamtsrichter Bauer. W. Bad Nauheim. In der im Laufe dieser Tage stattgefundenen Versammlung der Mitglieder der Balved⸗ lozischen Sektion in Berlin hielt Dr. Schott von hier den ersten Vortrag über„die Hautresorption und ihre Bedeutung für die Physiologle der Badewirkungen“, und erörterte die früher vielfach verkannte Thätigkeit der Haut und der Hautnerven bei der Wirkung der Bäder ———— Windecker der„ehrenvollen Erwähnung“. gegebenen Concert des Musikvereins kamen, bis auf eine N f katrin dFehr 4 hulsan schen 1 Diskuf Hiebreie stinmul bench 6 un Durch fsttens Beweis 60* Altun un ten wle hiyfn Athen bandlu . 12 fir j. ta 8. nuf 10 chert 2 N U 0 0 U 1 F an 5 fit d. E 18 * uz Nö r N dcr lan band! 3 ug pie int 7 tor — 5 Meder 1 Jan 1 0 f I nter sten 5al i den uan did auf den gesammten Organismus. Or. Schott wies nach daß die Badesubstanzen nur durch dle obere Hautschicht hindurch bis zu den Nervenenden der Haut vordringen und von dort aus durch Fernwirkung den Stoffwechsel beeinflussen. Letzteres hatte man bisher nur vermuthet ein direeter Beweis dafür war indessen noch nicht er; bracht. Redner hat nun nach elner besonderen Methode durch Versuche mit Quecksilber nachgewiesen, daß das selbe durch die unversehrte Haut hindurchgeht und in inneren Organen auftritt, mit welcher Untersuchung auch die örtlichen Wirkungen übereinstimmen, die von Pro- fessor Köbner u. A. klinisch beobachtet wurden. Redner dare sodann auf die eigentlichen Wirkungen der Sool— äder ein, schilderte die Untersuchungen des Hautnerven— system, sowie die Methode zum Nachweis, daß die Sool— bestandtheile des Bades in tiefere Hautschichten eindringen. Den eigentlichen Beweis dafür, daß die Salze bis zu den Nervenenden wirklich vordringen, erbrachte Dr. Schott durch Blutdruckuntersuchungen am Kaninchen, und glaubt die Bestätigung dieses Faktums beim Menschen durch die Messungen des Pulsdruckes bei Herzkranken zu finden. Der Vortrag gipfelte in dem Nachweis, daß 1) die Mineralbäder, namentlich die Soolbäder, nicht allein durch ihre Temperatur, sondern wesentlich auch durch die darin enthaltenen festen Bestandtheile, wie Chlor natrium(Kochsalz) de. wirken, sowie 2) daß man nun— mehr auch die bekannten klinischen Erfahrungen von der heilsamen Wirkungsweise der Soolbäder mit physiologi schen Thatsachen zu erklären im Stande ist. An der Diskussion betheiligten sich namentlich die Professoren Liebreich, Eulenburg und Zülzer, welche die Ueberein stimmung der Wissenschaft, sowohl mit den experimentellen Forschungen des Vortragenden, wie auch mit den von ihm daraus gezogenen Schlußfolgerungen bestätigten. Durch die Bestätigungen der Versuche des Dr. Schott seitens der anwesenden Professoren ist abermals der Beweis der Wahrheit erbracht, welche bedeutende Stell ung der biesige Heilapparat in Bezug auf seine Heil— wirkung einnimmt. Ferner sprach Dr. Grödel von hier über das Thema:„Ist es möglich, für die einzelnen Erkrankungen des Rückenmarkes bestimmte balneothera peutische Indicationen und Methoden aufzustellen?“ An— knüpfend an eine kurze Betrachtung über die auseinander— gehenden Ansichten bezüglich des Wesens und der Be— handlung der Rückenmarkskrankheiten, und das Bestreben, für jede einzelne Form derselben bestimmte Methoden der Behandlung zu schaffen, zeigte Redner, daß es vor— erst noch nicht möglich set, allein auf physiologisch und experimentell begründete Thatsachen und Betrachtungen gestützte balneotherapeutsche Methoden und Indieatlonen für die Behandlung gedachter Krankheiten aufzustellen, man vielmehr dabei immer noch mehr auf die Erfahrung hingewlesen sel. Das wichtigste Ergebniß derselben sei, daß man bei allen Rückenmarkskrankheiten sehr bohe und sehr niedere Temperaturen vermeiden müsse. Er zeigte dann, wie die kohlensäurereichen Thermal Soolbäder Nauheim und Rehme den übrigen Bädern bei der Be— handlung der Rückenmarkskrankheiten überlegen seien, und ging auf seine eigenen Erfahrungen ein. Bei dem ungemein vorsichtigen Verfahren, wie es in Naubeim geübt werde, und bei der Möglichkeit, ganz allmäblich von den schwächsten zu den stärksten Badeformen über zugehen, könne man innerhalb gzewisser Grenzen jedem Rückenmarkskranken Besserung verschaffen. Der Vor tragende wußte in gewandter und entsprechender Dietion dem Thema die interessantesten Seiten abzugewinnen. Den aus eigener ärztlicher Praxis hervorgegangenen Auseinandersezungen konnte ganz natürlich die wohl verdiente Zustimmung der gelehrten Zuhörerschaft nicht fehlen, welcher Erfolg jedenfalls auch zur Hebung unseres Bades beitragen wird. X. Bad⸗Nauheilm, 24. März. Heute hat sich eine Deputation von hier nach Darmstadt begeben, um morgen dem Leichenbezängniß der verewigten Frau Prin— zessin Carl beizuwohnen und Kränze auf das Grab niederzulegen, Bürgermeister Wörner und Stadtrath Gebringer Namens der Stadt, Pfarrer Walz Namens des Rinderhospitals„Elisabethhaus“, deren hohe Pro— tectorin die Verewigte war. Aller lei. Berlin, 24. März. Dem„Tagebl.“ zufolge ergaben die Sammlungen für die Bis marckspende 2,175,000 M., wovon 1,115,000 M. zum Ankauf des alten Familtien— gutes verwendet und der Rest dem Reichskanzler zur freien Verfügung und nach eigenem Ermessen zu einer Stiftung überwiesen werden soll. Am Schlusse der heutigen Sitzung des Comités theilte der Herzog von Ratibor mit, der Kaiser, dessen Genehmigung die Annahme der Ehrengabe seitens des Reichskanzlers untersteht, hat sich über den Plan der Verwendung mit der größten Befrledigung ausgesprochen. Die Ueberreichung der Urkunden soll durch die Mitglieder des geschäftsführenden Ausschusses am Jublläumstage geschehen. Bischofs heim bei Bergen. Zwischen unserem Orte und der Mainkur soll in nächster Zeit der Bau elner Sprengpulverfabrik in Angriff genommen werden. Die Genehmigung der Kreisbehörden ist bereits erfolgt und gegenwärtig liegen die Pläne der königlichen Re⸗ lerung zur Prüfung vor. Die Fabrik wird von Frank— * und bayerischen Unternehmern erbaut. Gerichtssaal. Gießen. Schwurgerichtsverhandlung am 21. März gegen Heinrich Schmidt II. von Steinbach, wegen Urkundenfälschung und Betrugs. Die Geschworenen er— kannten den Angeklagten, unter Annahme mildernder Unstände für schuldig und wurde derselbe demgemäß in eine Gefängnißstrafe von 1 Jahr und 6 Monaten, ab⸗ züglich 2 Monat Untersuchungshaft, verurtheilt. Die gegen Marie Berg von Rodenbach, wegen Brandstlftuntz, auf Montag den 23. l. M. anberaumte Schwurgerichts⸗ sitzung fällt wegen eingetretener Krankheit derselben aus; dagegen wird die auf Dienstag den 24. l. M. gegen Heinrich Bender von Friedberg, wegen Brandstiftung anberaumte Sitzung schon am 23. l. M. am Schwur⸗ gericht verhandelt.— Schwurgerichtsverhandlung am 23. März gegen Heinrich Bender von Friedberg, wegen Brandstiftung. Derselbe war beschuldigt, daß er am 23. Februar 1885 in der Nähe von Butzbach einen in fremdem Eigenthum stehenden Vorrath landwirthschaft— licher Erzeugnisse, nämlich einen dem Joh. Knabenschuh II. von Butzbach gehörigen, im Frelen aufgesetzten Haufen Weizenstroh vorsätzlich in Brand gesetzt habe. Die Geschworenen erkannten den Angeklagten für schuldig und wurde derselbe demgemäß in eine Zuchthausstrafe von 1 Jahr und 6 Monaten verurtheilt und ihm die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 3 Jahren aberkannt. Verloosungen. Mailand, Stadt, 10 Ltre⸗Loose von 1866. Serien: und Gewinn Ziehung am 16. März 1885. Heimzahlung am 16. Juni 1885. Gezogene Serien: Nr. 42 232 512 540 1735 1780 2228 2427 2538 2653 3048 3277 3838 3966 4072 4359 4608 4956 5663 5668 6223 6982 6983 7143 7421. Gewinne: S. 7143 Nr. 11 50,000 Lire. S. 3277 Nr. 16 1000 Lire. S. 7421 Nr. 18 500 Lire. S. 1735 Nr. 87, S. 1780 Nr. 58, S. 3048 Nr. 15, S. 4072 Nr. 14, S. 4956 Nr. 71 100 Lire. S. 42 Nr. 75, S. 540 Nr. 75 100, 2427 Nr. 14, S. 2538 Nr. 7, S. 3838 Nr. 5 94, 4359 Nr. 51, S. 4608 Nr. 10, S. 4956 Nr. 49, 7143 Nr. 55 à 50 Lire. S. 1735 Nr. 83, S. 1780 . 35 78, S. 2653 Nr. 78, S. 3048 Nr. 87, S. 3838 51 54, S. 4359 Nr. 56, S. 5663 Nr. 94, S. 5668 23 35, S. 6982 Nr. 7 29, S. 6983 Nr. 60, 7143 Nr. 33 65 82 u 20 Lire. Auf alle übrigen in obigen Serien enthaltenen und hier nicht besonders aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von 10 Ltre. Nassauisches 4proc. Staats Anlehen von 2 G SSANG 185 6. Ziehung am 2. März 1885. Heimzahlung am 30. Juni 1885. Lit. A. Nr. 25 35 39 52 à 1000 fl. Lit. B. Nr. 1 5 45 64 66 96 122 127 172 189 192 232 274 419 431 459 461 493 545 567 584 585 622 645 675 717 722 732 759 à 500 fl. Lit. C. Nr. 14 163 201 254 280 298 327 332 343 465 480 524 564 591 595 628 640 644 619 677 678 699 720 741 784 810 853 886 887 895 913 915 958 996 999 à 300 fl. Lit. D. Nr. 20 33 81 97 109 122 130 140 146 157 188 242 255 347 351 404 406 459 477 496 533 545 549 567 592 600 609 660 661 672 692 763 805 812 834 856 892 923 927 947 962 973 980 1017 1060 1143 1153 1158 1160 1266 1289 1313 1333 1393 1450 1466 1495 1545 1567 1590 1600 1607 1675 1695 1744 1771 1780 1800 1822 1827 1832 1878 1887 1906 1930 à 100 fl. AIproc. Nassauisches Staatsanlehen von 1858. Ziehung am 5. März 1885. Heimzahlnung am 30. Juni 1885. Lit. F. Nr. 341 352 454 692 756 777 855 942 1112 1207 1212 1219 1565 1685 1866 2002 à 100 fl. Lit. G. Nr. 221 319 398 873 876 933 957 1019 1114 1145 1319 1434 1717 1902 à 200 fl. Lit. H. Nr. 205 212 395 458 504 980 972 à 300 fl. Lit. I. Nr. 1 96 184 208 228 608 710 821 894 953 970 1065 1276 1325 1412 1469 1781 1826 1873 2842 2004 3101 3212 3394 3421 3707 3850 3862 3864 3881 4002 4176 à 500 fl. Lit. K. Nr. 226 594 596 664 665 679 767 à 1000 fl. Heimzahlung am 31. Dez. 1885. Lit. F. Nr. 81 113 759 810 9211277 1347 1350 1357 1391 1631 1632 1881 1891 à 100 fl. Lit. G. Nr. 107 168 198 205 514 56 684 756 1216 1257 1552 1604 1730 1761 1996 à 200 fl. Lit. H. Nr. 21 469 484 565 661 698 937 à 500 fl. Lit. I. Nr. 48 141 499 563 597 657 884 969 1002 1004 1174 1438 1471 1771 1803 2310 2496 2659 2714 2720 3010 3085 3102 3305 3653 3692 3867 3937 3973 4119 4164 à 300 fl. Lit. K. Nr. 270 356 378 444 519 901 947 964 à 1000 fl. Handel und Verkehr. Frledberg, 24. März. Fruchtber. Watzen M. 18.50, Korn M. 16.50, Gerste M. 17.00, Hafer M. 14.50, Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Frledberg, 25. März. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.85— 0.95, Eier 2 St. gr. 11 Pf. Butzbach, 21. März. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.85 0.90, Käse per Pfd. 45—46 Pf. Eier 1 Stück 5 Pf. Gleßen, 24. März. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.90— 0.95, Eier 1 Stück 5 Pf., Käse per St. 4—7 Pf., Tauben per Paar M. 0.90— 1.00, Hühner per Stück M. 1.00— 1.50, Hahnen per Stück M. 1.20—1.80, Enten per Stuͤck M. 2.00— 2.40, Ochsenfleisch per Pfund 68 Pf., Kuh- und Rind⸗ fleisch 5660 Pf., Schweinefleisch 50—60 Pf., Hammel⸗ fleisch 64—70 Pf., Kalbfleisch 48—50 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.80—4.50, Zwiebeln per Ctr. M. 5. Grünberg, 21. März. Fruchtprelse. Welzen M. 18.10, Korn M. 17.00, Gerste M. 16.20, Hafer M. 15.30, Erbsen M. 17.40, Samen M. 24.50, Kartoffeln M. 4.10. Frankfurt, 23. März. Fruchtmarkt. Walzen⸗Mehl Nr. 0 M. 33 ½—34½, Nr. 1 M. 28—29, Nr. 2 M. 26 ½ bis 27½,„ͤ Nr. 3 M. 24½— 25½, Nr. 4 M. 18—19, Nr. 6 M. 17—17½, Milchbrod- und Brodmehl im Ver⸗ band M. 53— 54, norddeutsches und westfälisches Welzen⸗ mehl 00 M. 24½—25½, Suppengries je nach Qual. M.—.—, Roggenmehl Nr. 0(Berliner Marke) M. 25%—26/, do. 0/1 do. M. 23½— 24%, do. 1 do. M. 21½—22½, do. 2 do. M. 18½¼, Weizen ab unserer Umgegend M. 18½ /, do. frei ab Bahnhof hier M. 19, do. fremder je nach Qual. M. 18— 20. Roggen hies. M. 16—½¼, do. französischer M. 16½, do. Königs⸗ berger M. 15/4— 16, Nicolajeff M. 15½- 5⁰4, Galatz⸗ Odessa M. 15—15½, Gerste, Brauerwaare M. 17—19, do. zu Mahlzwecken M. 13— 5⁰2, Hafer je nach Qual. M. 14¾—16, Raps M. 26½—27, Mais, buntes (mixed) M. 12¼, Wicken M. 16—17.(Alles per 200 Pfd. Zollgewicht= 100 Kilo. Roggenkleie M. 5 bis 5½, Weizenkleie M. 4.35— 4.40 per 50 Kilo. Rübsl im Detail M. 60. Frankfurt, 23. März. Viehmarkt. Angetrieben waren 393 Ochsen, 370 Kühe und Rinder, 7 Bullen, 304 Kälber, 82 Hämmel und 193 Schweine. Ochsen, beste Qual. M. 68 per Ctr. Schlachtgewicht, 1. Qual. M. 66, 2. Qual. M. 58—63, bei Kühen und Rindern konnte nur die 1. Qual. ihren vorigen Preis behaupten, M. 58— 60, 2. Qual. M. 50—54, 3. Qual. M. 40—45, Bullen 1. Qual. M. 46—50, 2. Qual. M. 40—42, Kälber bei schwächerer Nachfrage 1. Qual. per Pfd. 60-65 Pf., 2. Qual. 50—55 Pf., in Hämmel macht sich neuerdings etwas mehr Bedarf fühlbar, ohne daß deßhalb ein höherer Preis zu erzielen wäre, 1. Qual. wurde von 60-62 Pf., 2. Qual. von 50—55 Pf. ver⸗ handelt, Schweine wie letztes Mal Prima Hannoveraner 54— 56 Pf., 2. Qual. Schweine aus hiesiger Gegend 45-50 Pf. Homburg, 24. März. Marktpreise. Kartoffeln per Malter M. 4— 4.50, per Gescheid 9— 10 Pf., Eier per Stück 5, 6 und 7 Pf., Butter per Pfund 1. Qualität M. 1.00, 2. Qualität M. 0.90. Mainz, 22. März. Fruchtmarkt. Weizen M. 17.75 bis 18.75. Korn hiesiges M. 16.75— 17.00, russisches M. 15.50— 15.75. Gerste, pfälzer M. 18.20— 18.50, fränkische M. 18.50 18.75. Hafer M. 15.35— 15.50, Kohlsamen M. 26.15— 26.50. Rapskuchen M. 132— 135. Leinöl M. 24.50— 25. Mohnöl M. 54—58. Rüböl, rohes M. 27.50— 28.00, gereinigtes M. 29.50- 30 mit Faß. Mainz, 22. März. Viehmarkt. In der abgelaufenen Woche hat sich auf unserm Viehmarkte bei fast allen Fleischsorten ein kleiner Rückgang in den Preisen bemerkbar gemacht, der Zutrieb entsprach dem Durchschnittsverhältniß und betrug derselbe im Ganzen 1006 Stück Vieh und zwar 9 Farren, 131 Ochsen, 240 Kübe, 188 Kälber und 438 Schweine. Bezahlt wurden für Farren M. 42 46, für Ochsen 1. Qual. M. 66— 68, 2. Qual. M. 62— 64, Kühe 1. Qual. M. 60—62, 2. Qual. M. 52—58. Alles per 50 Kilo Schlachtgewicht. Kälber wurden be⸗ zahlt mit 60—65 Pf. und Schweine mit 52—58 Pf. per ½ Kilogramm Schlachtgewicht. Für die Hinterlassenen der St. Johanner Bergleute gingen ferner ein: Von Kreisschulinspektor Schmidt M. 2, beim Kaiserbankett im Hötel Trapp ge⸗ sammelt M. 60.32, Prof. Dr. Weiffenbach M. 3. Da rasche Gabe bier sicher doppelte Gabe ist, haben wir M. 100 sofort nach Saarbrücken abgesandt. Die Expedition des Oberb. Anzeigers. fKKleesamen. U Rothklee(arobkörnig), Pfälzer, Luzerne, feinster Provencer in seidefreien, doppelt ge⸗ reinigten Qualitäten bei 822 Wilhelm Fertsch. Ein Frauenzimmer, gesetzten Alters, aus guter Familie, wird in eine Oekonomie auf's Land zur Stütze der Hausfrau gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Anz. 1202 n Dünger. Den Herren Landwirthen empfehle meine wirksamen Düngersorten zur gefälligen Abnahme. Lager bei Herrn k. ten Brink in Vilbel. Gg. Hofferbort, Düngerfabrik, Offenbach a. M. Auf Pesach empfehle alle Spezerei- und Conditoreiwaaren billigst. 1110 H. Strauss. Ein braves Mädchen, das buͤrgerlich kochen kann, wird gesucht. Zu erfragen bet der Exped. d. Anz. 1198 1 eee e 0 Einen Kuhwagen, fast noch neu, mit sämmtlichem Zubehr hat zu verkaufen Nieder⸗Florstadt. Georg Lux, 1195 3 Pflasterermetster. 215 Dr. Kilrehoffer, Spez. Arzt in Straßburg, delt Natale, Alelentelden. de.* villigst bel Unterjacen& Unterhosen aden. 92 21 1 ö 0 . 8 75 2 2 eee eg ee „„ e 25 . 133 9 3 * 1 1 Vorschuß- und Credit-Verein zu Friedberg. Eingetragene Genossenschaft. General Versammlung. Die einundzwanzigste ordentliche General-Versammlung des Vorschuß- und Credit⸗Vereins, eingetragene Genossenschaft, hier, findet, Montag den 30. März l. J., Abends 8 Uhr, im Casino⸗Saale dahier statt und beehren wir uns, hierzu unsere Mitglieder einzuladen. f Tages Ordnung: 1. Geschäͤftsbericht des Vorstandes. 2. Bericht des Ausschusses über die Prüfung der Bilanz pro 1884 und Entlastung des Vorstandes. 3. Beschlußfassung über die Verwendung des Gewinnes. Friedberg den 20. März 1885. 1188 3 Für den Ausschuß: Bürgermeister Adam Steinhäußer, Vorsitzender. Dorschuß- und Eredilberrin zu Reichelsheim. Eingetragene Genossenschaft.) Durch Beschluß der Generalversammlung vom 22. März l. J. ist die Dividende pro 1884 auf 8 Prozent festgesetzt. Dieselbe kann nunmehr unter Hinweis auf§. 74 und 75 der Statuten von jetzt ab an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag, von Nachmittags 1 bis 4 Uhr, an unserer Kasse in Empfang genommen werden. Reichelsheim den 24. März 1885. Der Vorstand: Steten. Schmid. Grab- Denkmale in ächt belgischem Granit, weiße Marmorkreuze, rothe und grüne Sandsteinkreuze mit schöner 705 Bild hauerarbeit, f Faämilienbegräbniß-Einfassungen nach Vorschrift der Friedhofs-Commission. Dauerhafte Einrahmungen für Grabstätten halte stets vorräthig zu äußerst billigen Preisen. Friedberg. Melchior Boll. Steinmetzmeister. » Werkstätte und Lagerplatz am Usathor. r 8 U 2 1 5 5 FVur Consirmunden. Empfehle mein größtes und feinstes Lager in Gold- und Silberwaaren, eigenes Fabrikat, zu den billigsten Preisen, ebenso mein reichhaltiges Lager in goldenen und silbernen Uhren. Ferner ist mir von einer der größten Fabriken von Musikwerken der Alleinverkauf für Friedberg und Umgebung übertragen und bin ich dadurch im Stande, auch diesen Artikel zu einem außergewöhnlich billigen Preise absetzen zu können. Necessaires, Sparbüchsen, Albums, Schreibzeuge, Cigarrenständer, Bierkrüge ꝛc. ꝛc., alle beim Gebrauch 2 Stücke spielend, in der höchst feinsten Aus⸗ führung. Spieldosen, 2, 3, 4, 6, 8 und mehrere Stücke spielend, mit Dämpfung, Trommeln⸗ und Glockenspiele. Alle Werke sind in feinster Stimmung stets auf Lager und empfiehlt solche Hochachtungsvoll 85 Georg Heimburg, .* Aͤub:macher und Goldarbeiter. 1146 J. A. Windecker Kautschukstempel empfiehlt unter Garantie empfehle zu Fabrikpreisen. Eierfarben, 7990 Heinr. Diehl, Usagasse. giftfrei, in Packet 5 und 10 Pf. 5 120⁴ 7 4. Kische Uepskuchen Ein Däcker(Engros-Lager) 2 953 bei Wilhelm Fertsch. wünscht sich mit einer Dame zu verheirathen. Vermögen 1189 Nach ärztlicher Vorschrift angefertigte Eisen⸗ Erweiterte Handwerkerschule, unterstützt durch Großh. Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverein, ausgestattet mit reichlichen Unter⸗ richtsmitteln, verbunden mit einem offenen Zeichensaal. Unterricht im Freihand- und Ornamentzeichnen, kunst⸗ gewerbl. Zeichnen, Linearzeichnen, darstell. Geometrie, Schattenlehre, Bauconstruktionslehre, Fachzeichnen für sämmtliche Gewerbe, Geometrie, gewerbl. Rechen⸗Unter⸗ richt ꝛe. Das Unterrichtsgeld beträgt nur 50 Pf. pro Monat. Nähere Auskunft durch den Vorstand des Lokal⸗ 2 Schuh- N Sliefel-dager Der Unterzeichnete empfiehlt sein reichhaltiges Lager aller Sorten Schuhe und Stiefel von bekannter Güte und Dauerhaftigkeit zu den billigsten Preisen. Herren⸗Schaften- und Zugstiefel a Paar 8 M.— Pf. Kalblederne Damen-Zugstiefel R„ Herren-Zugschuhe„ Herren Schnallen- u. Schnürschuhe a„ 6 Kinder⸗ Stiefel für Kinder bis zu 3 Jahren M. 1.50, M. 1.80 bis 2 M. 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Schmitt'sche Academie für Tonkunst in Darmstadt. Die bereits angekündigte Haupt-Prüfung mit Coneert im Saalbau ist auf den 7., 8., 9. u. 10. April verlegt. Das Sommersemester beginnt am 19. April. 1203 Ein möblirtes Zimmer, mit oder ohne Cabinet, hat zu vermiethen 1187 J. W. Faatz, Maschinenführer. 1031 Ein braver, kräftiger Junge, der die Bäckerei erlernen will, kann sofort eintreten bet Friedberg. Chrifloph Weißenbach, 111 Bäckermeister. Ein kleines Logis, sogleich bezlehbar, hat zu vermlethen 1206 Heinrich Hanstein V. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. 5000 Mark, Religlon katholisch. Chocolade von Franz Schulz, Hoflieferant in Berlin. Schriftliche Offerten an die Exped. d. Anz. 1198 Depot in der Mohrenapotheke in Friedberg.(H. 11314.) Druck und Verlag von Carl Binpernagel. (Hierzu eine Beilage.) fügung buche de im die an b tet u — A. de des 0 Ait. 2 i. lass bel eilt 9 Itund der t 1d N Odseze Age iim 110 * * del 10 Lag. nes Leger tei Sin 1 U 1„„ 9 Beilage. BGberhessischer Anzeiger. M 37. Edictalladung. Betreffend: Die Zusammenlegunz der Grundstüͤcke in, der Gemarkung Straßheim. Nachdem auf Antrag der bethetlizten Grundbesitzer der Gemarkung Straßheim die Zusammenlezung der Orundstücke in der Gemarkung Straßheim in Gemäßheit des Gesezes vom 18. August 1871, betr. die Zusammen⸗ legung der Grundstücke ꝛc., beschlossen worden ist, werden auf Grund des Art. 14 des genannten Gesetzes unter Vorbestimmung einer zerstörlichen Frist von 3 Monaten vom ersten Erscheinen dieser Ladung an beginnend und unter dem Nechtsnachtheile, daß Rechte der unten ge— nannten Art, welche bis zum Ablauf der vorbemerkten Frist weder in den offentlichen Grund- und Hypotheken⸗ büchern resp. den zu den Flurbüchern gehörtgen Mu tatlons verzeichnissen, noch in den in Gemäßheit der An— meldungen aufzustellenden Verzeichnissen gewahrt sind, bei der stattfindenden Zusammenlezung unberücksichtigzt bletben, sowie daß erloschene, aber in den öffentlichen Büchern noch nicht gelöschte Rechte als fortbestehend be— handelt werden würden, hiermit aufgefordert: 1. Diejenigen, welche Grundstücke im Zusammen⸗ legungsbezirke erworben, aber ihren Eintrag im Grund buche resp. Mutationsverzeichniß noch nicht erwirkt haben: um die Errichtung und Ingrossation ihrer Erwerbtitel oder Berichtigung irriger Einträge zu erwirken. 2. Diejenigen, welche zwar im Grundbuche stehen, aber weil sie schon vor Einführung des Gesetzes vom 21. Februar 1852 eingetragen waren, ohne Beifügung des Erwerbtitels: um Letzteren nach Maßgabe des Art. 28 des Gesezes vom 21. Februar 1852 eintragen zu lassen, indem sonst demnächst nur eine Bescheintgung des Besißstandes statt einer Eigenthumsurkunde aus— gestellt werden wird. 9. Diejenigen, welche an ein auf fremden Namen im Grundbuch eingetragenes Grundstück einen Vindications oder einen unter gewissen Umständen zu realtsirenden An— und Nückfallsanspruch wegen eines vor Einführung des Gesezes vom 21. Februar 1852 vertragsmäßig gemachten Eigenthums vorbehalts, oder wegen einer dei der Ver außerung beigefügten auflösenden Bedingung eines End termins oder einer Zwecksbestimmung zu bilden haben, ohne diesen Anspruch durch den Vermerk„streitig“ oder „beschränkt“ im Grund buche gesichert zu haben, sowie diesenigen, welche unter Nachweis der gesetzlichen Vor⸗ aussezungen die Vermerkung„gehemmt“ wollen eintragen lassen; um ihren Anspruch unter Vorlage der betreffenden Urkunden im Grundbuche resp. Mutationsverzeichnisse wahren zu lassen oder im Falle des Widerspruchs des Gegners, die Anstellung der entsprechenden Klage durch Bescheinigu g nachzuweisen und eine geeignete Bemerkung bezüglich des Processes in dem von dem Gerichte auf⸗ zustellenden Verzeichnisse bei dem betr. Grundfücke zu beantragen. f 4. Obereigenthümer und Fideikommiß Berechtigte, welche ihre Heimfalls und Successiensrechte nicht durch Eintrag der Lohns„ Erb- oder Landsiedel⸗, Leih- oder Fidelkommißqualltät eines Grundstücks im Grundbuche haben wahren lassen: um ihre Rechte, soweit dies nach Art. 37 und 38 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 noch zulässig ist, im Grundbuche eintragen zu lassen. 5. Diesenigen, welche Pfandrechte, Eigenthums⸗ vorbehalte, Nevocations⸗, Resoluttons- oder Nichtigkeits“, Separatlons⸗ oder andere Sicherheits rechte, die weder im Hypothekenbuche noch im Grundbuche zewahrt sind, an zur Zusammenlegung bestimmten Stücken geltend machen können: um unter Vorlage der betreffenden Ur— kunden und genauer Bezeichnung der Forderung und derjenigen Grundstücke, welche zur Sicherheit dienen, die Einträge in die öffentliche Buͤcher zu erwirken resp. die Aufzeichnung der Grundstücke zum Zwecke der Con⸗ stitutrung eines dieselbe Sicherheit betenden Surrogats bei der 3 in dem vom Gerichte zu er richtenden Verzeichniß zu beantragen. 6. Diejenigen, welche Realservituten, die nicht durch die bei der Consolldation vorzunehmende neue Wet und Wasserleitungsregultrunz erloschen, sondern noch nach verselben geltend zu machen sind, ferner diejenigen, welche solche Frundstücke zu lebens länglicher Nutznießung zur Benuzung als Brautgabe bis zur geschwisterlichen Theilung, zur Sicherung einer lebenslänglichen Leib zucht oder Auszugs berechtigung anzusprechen haben: um ihre Ansprüche unter Vorlage der betreffenden Urkunden, genauer Bezeichnung ihres Anspruchs und der betreffenden Grundstücke, oder im Falle des Widerspruchs des Gegners die Anstellung der entsprechenden Klage, unter Bei— Vorschuß⸗ L Creditverein zu Wohnbach. Hin getragene Cenossenchaft. Donnerstag den 2. April l. J., Mittags 12 Uhr, Generalversammlung auf dem Rath— hause dahier. Tages⸗Ordnung: Wahl des Directors. Alle Mitglieder des Vereins sind hierdurch eingeladen. f 1102 Der Vorsitzende: Planmässige und gründliche Vorbereitung für alle Arten Militär-, specielle Finanz- und Geometer-Examina, für den kaufmännischen Beruf, sowie behufs Aufnahme in Gymnasien, Real-, polytechnische und sonstige höhere Schulen. Beginn des Sommer- Semesters am 13. April 1885. Der Vorsteher: Dr. Kübel, 1196 Bahnhofstrasse 45. O* 5 7 1 79 7 5 7 2 5 77770 ͤ WX... „ Pensionat verbunden mit höherer Mädchenschule in Hanau. In meinem Pensionate finden junge Mädchen jederzeit liebevolle Aufnahme, sorgfältige, körperliche Pflege und gewissenhafte, geistige Ausbildung. Pensions bedingungen mäßig. Prospecte und nähere Auskunft durch die Vorsteberin(H. 6979.) C. Davidsohn. L. A. Pelissier, Hanau, Tuch⸗ und Leinwand-Handlung. 2 Große Auswahl.— Billige Preise. illig! illig! Billig! Da wir fertige Herrem-HKleider nicht mehr weiter * führen, unterstellen unser nicht unbedeutendes Lager darin dem vollstän- digen Auserkaufe und erden demgemäß Knaben⸗, Consiemanden⸗ und Herren⸗An⸗ züge, sowie Joppen, Sommer⸗Ueberzieher, Hosen, Hosen und Westen, Sacecos zꝛc. ꝛc, um schnell zum Ziele zu gelangen, Bedleutend unter dem Selhstkostenpreis abgegeben. A. Spier& Söhne, gegenüber dem Nathhause. 1208 E Muͤhlen⸗Verkauf. ö 7 5 E Mühlen Verkauf. Auf freiwilliges Anstehen des Besitzers wird die ¼ Stunde von hier entfernt 1 zu 2 Mahlgängen eingerichtete 1 Luhmühle Donnerstag den 9. April l. J., Nachmittags 2 Uhr, an Ort und Stelle versteigert. Wasserkraft ist beständig genügend vorhanden. — segende, bringung einer Beschelnizung über solche, in dem vom Gerichte aufzustellenden Verzeichniß wahren zu lassen. 7. Diejenigen, auf deren Grundstücken in den öffentlichen Büchern solche Rechte eingetragen sind, welche ste für erloschen halten, aber noch nicht haben löschen lassen: um diese Löschung unter Vorlage der nöthitzen Bewelse hierzu zu erwirken. b Dieser Zusammenlegungsantrag erstreckt sich auf dle Parzellen der Fluren Lund Il mit Ausnahme der Parzellen: Fl. 1 Nr. 434, Fl. 11 Nr. 300, 301 von 302, 366, 367 und 369. Friedberg am 16. März 1886. Großherzogliches Amtsgericht Frledb berg. S u M. 1166 Weber. Bei der Mühle befindet sich ein Backofen, so daß auch eine Brodbaͤckerei lange Jahre hindurch betrieben werden konnte Das zugehörige Gelände(5 Morgen) liegt in nächster Umgebung. Nähere Auskunft wird von unterzeichneter Stelle bereitwilligst ertheilt. Groß-Linden am 2. März 1885. Großherzogliches Oetsgericht Groß-Linden. 847 Leun. Vaseline-Cold-Cream-Seife * egen rauhe und spröde Haut. Vorräthig à Packet— Tuche e ee eee (3 Stück) 50 Pf. bel Apotheker Lühn. 25 cken Abnahme viel billiger litert G. Engelhardt, Zeit. Elin noch sehr* ist zu J 1 NN 22 ae e: Mozartflügel„ Damen- und Kinder-Schürzen kaufen. Wo? sagt die Exped. d. Anz. 1115 180 zu den billigsten Preisen bei K. Friedrich. — 97n77CCCCCCCCCCCCCCC * 2 1 3 2 Holzversteigerung. 11668 In dem Ober- Rosbacher Domanlal⸗ walddistrükt Mainzerhecke, Schlag J., kommen Mittwoch den 1. April, von Morgens 10 Uhr an: 3500 Wellen Eichen-Birken-Reisig(theilweise zu Besen: reisern geeignet) zur Versteigerung. Ober⸗Rosbach, 21. März 1885. Großherzogliche Oberfoͤrsteret O Strack. Bekanntmachung. Samstag den 28. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, werden eirea 50 Haufen altes Holz oͤffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Die Versteigerung be ginnt am Schwalheimer Kunstrad. Bad Nauheim am 24. März 1885. Großherzogliches Salinen- und Bergamt Bad-Rauheim. 1209 Jäger. Versteigerung eines Faselochsen. Ein zum Schlachten geeigneter, 3½jähriger Fasel— ochs, ca. 9 Centner schwer, wird nächsten r 5 den 1. April d. J., Vormittags 11½ Uhr, auf hiesigem Rathhause öffentlich an den Melstbietenden verstelgert. Bad⸗Nauheim, 24. März 1885. Großherzogliche Bürgermeisterel Bad-Nauheim. 1197 Woͤrner. Arbeits-Vergebung. Die zur Herstellung von Gossenpflaster nöthige Arbeit und Sandlieferung, im Betrage von 300 Mark, soll Montag den 30. d. Mts., Nachmittags um 1 Uhr, auf dem Rathhause zu Reichelsheim öffentlich vergeben werden. Friedberg den 24. März 1885. Ober-Rosbach. Zoͤrb II., 1181 Vezirksbauaufseher. .* 6 4 2* Arbeits-Vergebung. Samstag den 28. d. Mts., von Morgens 9 Uhr an, sollen auf dem Nathhause zu Assenbein die nach— genannten Arbeiten und Lieferungen durch Versteigerung an den Wenigstnehmenden vergeben werden: Maurerarbeiten, veranschlagt zu etwa 540 M., Chaussirungsarbeiten 22 Lieferung von Mauersteinen(mittlere Sorte) 350„ Lieferung von Chaussirsteinen 665„ Anfahren dieser Steine 1 Lieferung von Deckplatten an Abfahrten bis an die Verwendungsstelle 464„ Lieferung von Stirnstücken an Abfahrten bis an die Verwendungsstelle 9 Lieferung von feinem Mauerkies bis an die Verwendungsstelle 98„ Lieferung von Mauerkalk 1 Lieferung und Anfahren von Steingeröll aus den Steinbrüchen zu Assenheim 150 Aufsetzen der Steine und Messen des Kieses und des Steingerölls 103„ Orabenarbeiten 64„ Assenheim den 21. März 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Assenheim. 1180 Best. Holzversteigerung. Montag den 30. März sollen im Münsterer Ge meindewald, Distrikt 2 1 Happelshecke, Hang— eichenberg und Nellkapf, nachstehende Holzsortimente öffent⸗ lich versteigert werden: 20 Eichen⸗Stämme, 8 Festmeter Inhalt, 18 Nadel⸗ 2 7,39 5 5 3 Buchen⸗„ 0,86 5 1 68 Nadel⸗Derbstangen 1,55 7 4 500 Nadel⸗Reisstangen 2,04 7 0 18 Raummeter Buchen ⸗Scheiter, 4 5 Elchen⸗Scheiter, 16* Nadel-Schelter, 28 5 Buchen⸗Kuüppel, 10 5 Birken⸗Knüppel, 6 Eichen Knüppel, 5000 Wellen Buchen Reisig, „, Eichen-Reisig, 1 Erlen Reisig, 2409„ Nadel⸗Reisig, 62,8 Raummeter Buchen⸗Stöcke, 14 3 Eichen Stöcke, 8 4 Nadel⸗Stöcke. Zusammenkunft Morgens ½9 Uhr in Münster. Der Anfang wird gemacht im Distrikt Lamshart. Münster am 24. März 1885. Großherzogliche Bürgermelsterei Münster. 1207 Ludwig. Aechter rother Medicinal- Tolcaier aus der Tokayerweln-Großhandlung Franz Schiemann in Frankfurt a. M. wird ärztlichersetts als wirksamstes Stärkungsmittel für schwächliche Kinder, Frauen und Neconvalescenten verordnet. Erhältlich in Friedberg Holz Versteigerung. März werden aus den Distrikten Herrnstrauch und Kronbach 1 Elchstamm mlt 15 Vuchenstämme mit 12,70 ebm Inhalt, sodann Buchen: 393 rm Schelter, 386 rm(zum Eichen: 18 rm Knüppel; Dienstag den 31. 0,25 ebm Inhalt, Theil Stamm) Knüppel, 794 rm Reisig, 66 1m Stoͤcke; Mittwoch den 1. April aus den Distrikten Groß⸗ und Klein-Treuersch, Bieberberg, Klosterwald und Dicknitt Buchen: 102 rm Scheiter, 100 rm Knüppel, 832 rm(meist Stamm-) Reisig, 55 xm Stöcke; Eichen: 100 rm 791 5 213 rm Reisig, 25 rm Stöcke; Kiefern: 22 rm Knüppel; Aspen: 6 rm Schelter, 196 rm (Vorwuchs⸗) Reisig verstelgert. Es wird nur das Holz im Herrnstrauch, Groß-Treuersch und Bleberberg bel der Versteigerung vorgezeigt. Wegen Vorzeigung des Holzes in den übrigen Abtheilungen wende man sich an Förster Winter, Conradsdorf, und Forstwart Emrich, Bergheim. Die Zusammenkunft findet am ersten Tage im Distrikte Herrnstrauch bei Holznummer 1, im Distrikte Groß ⸗Treuersch an der Kreisstraße, jedesmal um 9 Uhr Vormittags statt. Ortenberg am 20. März 1885. Großherzotliche Oberförsterei Ortenberg. 1182 Thaler. Holz⸗Versteigerungen. Es werden verstelgert: 1. Montag den 30. März aus den Distrikten Hupp, Plattwald und Halloh: 2 Eichen Stämme von 24 und 30 em Durchmesser und 5—8 m Länge, mit 0,80 tm Inhalt, 3 Kiefern⸗-Stämme von 20—25 em Durchmesser und 6—9 m Länge, mit 0,88 fm Inhalt, 40 Fichten Stämme von 13—28 om Durchmesser und 9 14 m Länge, mit 14,46 fm Inhalt, 20 Fichten⸗Derbstangen von 10— 12 om Durchmesser und 8—12 m Länge, mit 1,82 fm Inhalt. Buchen: 257 rm Scheiter, 706 rm Knüppel, 1310 rm Retser(theilweise Stammreiser), 2 rm Stöcke; Eschen: 8 rm Knüppel in Schichten von 4—5 Meter Länge, zu Lenkwieden tauglich; Eichen: 326 rm Knüppel, 387 rm Reiser; Nadelholz: 3,5 rm Knuͤppel, 40 rm Reiser. Die Eichen Knüppel, großentheils in Schichten von 2—3 m Länge aufgearbeltet, eignen sich zu Wagner- und Grubenholz. Das Bauholz kommt Morgens um 11 Uhr zum Ausgebot. Das Holz wird bei der Versteigerung nicht vorgezeigt, dieselbe findet bei Wirth Ron⸗ thaler in Langd statt und beginnt Morgens 9¼ Uhr. Nähere Auskunft erthellt Forstwart Adolph in Langd. Sollte obiges Holz am 30. März nicht sämmtlich versteigert werden können, so erfolgt über die Beendigung der Versteigerung mündliche Mittheilung an diesem Tage, Nachmittags 2½ Uhr, im Versteigerungslocal. Das mit Kalk gespritzte Holz wird nicht versteigert. 2. Dienstag den 31. März aus den Distrikten Neuwiesenkopf, Schelnhecke, Schenckenwald und Wolfslauf: 8 Eichen-Stämme von 15—31 om Durchmesser und 4— 12 m Länge, mit 1,92 fm Inhalt, 2 Buchen⸗-Stämme von 53—62 em Durchmesser und 4— 6 m Länge, mit 2, 53 tm Inhalt. am zweiten Tage Buchen: 238 rm Scheiter, 428 rm Knüppel, 528 rm Reiser, 54 xm Stöcke; Eichen: 2 rm Knüppel, 18 rm Reiser; Nadelholz: 36 rm Reiser in Schichten von 6—8 m Länge, zu Latten- und Bohnenstangen geeignet; Aspen zc.: 12 rm Reiser. Das Holz wird bei der Versteigerung nicht vorgezeigt, dieselbe findet bei Wirth Kröll in Rainrod statt und beginnt Morgens 9½ Uhr, Forstwart Rodemich in Rain rod 1 nähere Auskunft. Das mit Kalk gespritzte Holz wird nicht versteigert. Eichelsdorf, 14. März 1885. Großherzogliche N Eichelsdorf. 1183 Heyer. 22 Hochstämmige Obstbäume,: in— besten, richtig benannten Sorten für Tafel, Wirthschaft, Weinbereitung Aepfel, Birnen, Zwetschen, Pflaumen, Kirschen, Kastanten, Quitten, Mirabellen, Reineclaudes, Aprikosen, Pflrsiche, Mandel, Wallnüsse, offerirt: schöne, starke, vollkronige L Qualität für M. 1. bis M. 1.50 per Stück, auch billiger in zweiter und theuerer in besonders 1. 7 4 und horizontale flaker, ausgesukter Quallegt, ewe Pyramiden⸗ und Spalierobstbäume bers hen 1886 tragfähig, feinstes Tafelobst allerersten Ranges, ferner: Zierbäume, Trauerbäume für Grabstätten, Rosenbäumchen, Buschrosen, rankende Schlingrosen, Alleebäume, Ziersträucher, Heckenpflanzen die Herrnhaager Baumschule bei Büdingen Die Bäume werden im freien Felde in rauher, ungeschützter Hähenlage ohne Düngung erzogen, weßhalb sie allenthalben, auch in Gebirgsgegenden, freudig fortwachsen und vorzüglich zut gedeihen. Zeugnisse bestärigen das aus dem Vogelsberg, der Rhoͤn, dem Spessart, Odenwald, Taunus, Westerwald, we Tausende Herruhaager Bäume stehen. Die Baumschule erhielt auf der landwirth. Landes»Ausstellung Darmfladt, 20.8. Sept. 1882, den ersten Preis für Obst⸗ und Allee Bäume.(E. à 190%.) Holzversteigerung. Holzversteigerung. Mittwoch den 1. April sollen im Langs dorfer Ge— Montag den 30. März, Vormittags 9 Uhr, sollen meindewald versteigert werden: in dem von Harnier'schen Walde beim Häuserhof fol⸗ 116 Kiefernstämme von 1626 Centim. Durchmesser gende Holzsortimente versteigert werden: und 6—15 Meter Länge, 8 Buchenstämme von 35— 56 em Durchmesser und 6 Raummeter Hainbuchen-Nutzholz, 5-12 m Länge; 170 5 Buchen⸗Scheitholz, 1 Klefernstamm von 19 em Durchmesser und 8 m 70⁵* Buchen ⸗Knüppel, Lange; 7 7 Elchen⸗ und Kiefern-Knüppel, 42 Kiefern-Derbstangen von 9— 1 em Durchmesser 500 5 Eichen-, Kiefern- und Fichten Relser, und 9— 10 m Länge; 5⁵ Eichen- und Kiefern⸗Stockholz. 80 Raummeter Buchenscheiter, Der Anfang ist Morgens 9 Uhr. 25 70 Buchenknuͤppel, Langsdorf den 24. März 1885. 4 5 Eichenknuppel, Großherzogliche r Langs dorf. 45„ Buchenstöcke, 1205 Köhler. 152 Relsig, 6 Schichten Buchen- Knüppelholz von 4am Länge, zu Wagnerholz geeignet. 150 Raummeter Buchenreisig in Schichten bis 6 m Länge, zu Fachgerten verwendbar. Hofraithe-Versteigerung. Dienstag den 31. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, wird die zum Nachlaß des Zleglers Konrad Knaf dahier ö 3 gehörige Hofraithe mit Ziegelei, bestehend in einem 5 ie ee am iu neuerbauten Wohnhaus, Scheuer, Stallung, Ziegelofen 1199 0 f 5 5 Schmidt mit Trockenbau, öffentlich metstbietend in der Hofraithe 3 selbst versteigert. 1190 Elngesandt: Schönhelt und Gesundheit bedingen Bemerkt wird, daß hierin bisher die Ziegelei miteinander gegenseitig und sind abhängig vom Blute, welches Erfolg betrieben wurde und das Ganze einen Flächen- in richtiger Beschaffenheit und in genügender Menge im gehalt von 4333[◻Meter hat. menschlichen Körper vorhanden sein muß. Ungesundes, Rodheim v. d. H. am 24. März 1885. häßliches, bleiches und unreines Aussehen des Gesichts Großherzogliches Ortsgericht Rodheim v. d. H. und des Körpers sind nur eine Folge von schlechtem, 1201 Jacobi. unreinem und ungenügendem Blute. Alle diese Mängel werden nach Ansicht von sehr vielen Aerzten beseitigt Verwalter-Gesuch. durch den fortgesetzten Gebrauch der Eisen-Chocolade von Franz Schulz in Berlin, Judenstraße 10, und Auf einer Domäne bel Vilbel wird ein junger Mann] dadurch Schönheit und Gesundhelt wieder her⸗ als zwelter Verwalter gaucgt. gestellt. Vorräthig ist diese Elsen⸗Chocolade in der Adressen sind unter H. S. postlagernd Vilbel ein⸗[Mohren-Apotheke in Friedberg.(H. 11313.) zusenden. 1139 Sämmtliche Draht⸗Geflechte Ein noch gutes Zugpferd, Patent⸗Stachelzaundraht. oder ein 2jähriges Fohlen, unter Belden die Wahl, hat Preis-Courant gratis und franco von zu verkaufen 11511055 S. Rumpf,(7030). in ½1, ½ und ½ Ortginalflaschen a M. 3., M. 1.59 und 75 Pf. bei Herrn M. Scheibel. 815 O ber⸗Wöllstadt. Johannes Roskoni. Draht-Weberei und Geflechte⸗Fabrik, Frankfurt a. M. Bet! 1 288