1885. Donnerstag den 26. februar. M25. Oherhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch Erscheint dreimal wöchentlich und Dienst und Freitag Abend aus gegeben. Areisblatt für den Areis Fr iedb erg. 5 8 und Sanflag⸗, 77 Die einspaltige Petitzeile wird bei Aunoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem 22 oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. 4 0 Annoncen von aüzwürtigzen Linsandern(soweit Letztere nicht Jahre ronto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. duden Autlicher Theil. Der Kunstverein zu Darmstadt beabsichtigt behufs Aufbringung der Mittel zur Erwerbung eines für die Zwecke einer ständigen 1 uh Kunstausstellung geeigneten Gebaͤudes in Darmstadt eine Verloosung zu veranstalten, bei welcher bis zu 30,000 Loose à 2 Mark ausgegeben r, und wenigens 6% des Erlöses der zur Ausgabe gelangten Loose als Gewinne— bestehend in Kunstwerken, Silbergegenständen ꝛc.— ver— wendet werden sollen. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat die nachgesuchte Erlaubniß zur Veranstaltung dieser Ver— loosung unter den erwähnten Bedingungen ertheilt, und zugleich den Vertrieb der Loose im Großherzogthum gestattet. 5 Betreffend: Die Ausführung des Unfallversicherungsgesetzes. Friedberg den 24. Februar 188 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir geben Ihnen im Nachstehenden eine Bekanntmachung des Reischsversicherungsamtes unter der Auflage zur Kenntniß, alsbald die Internehmer eines der in der Bekanntmachung genannten Betriebe zur Ausfüllung eines nach Maßgabe des beifolgenden Formulars von Ihnen zu entwerfenden Fragebogens anzuhalten und bis zum 2. Marz 188⁵ uns sämmtliche Anmeldungen mit Bericht vorzulegen. Diejenigen, nid velche keine Anmeldungen einzusenden haben, wollen dies berichten. Dr rea Bekanntmachung, agsten betreffend die Anmeldung unfallversicherungspflichtiger Baubetriebe. Vom 11. Februar 1885. 1 Laut Bekanntmachung im Reichs- Gesetzblatt Nr. 5 Seite 13 hat der Bundesrath auf Grund des§. 1 Abf. 8 des Unfallversicherungs— tinte esetzes vom 6. Juli 1884, Reichs⸗Gesetzblatt Seite 69, beschlossen: t 5 9 Arbeiter und Betriebsbeamte, welche von einem Gewerbetreibenden, dessen Gewerbebetrieb sich auf die Ausführung von Tüncher⸗, Verputzer-(Weißbinder⸗), Gypfer⸗ Stuckateur⸗, Maler-(Anstreicher⸗), Glaser-, Klempner- und Lackirer-Arbeiten bei Bauten, sowie auf die Anbringung, Abnahme, Verlegung und Reparatur von Blitzableit tern erstreckt, in diesem Betriebe beschäftigt werden, für versicherungspflichtig zu erklären. Gemäß F. 11 des Unfallversicherungsgesetzes hat daher jeder Unternehmer eines der- vorgenannten Betriebe denselben unter Angabe es Gegenstandes und der Art des Betriebes, sowie der Zahl- der etch wftlich d darin beschäftigten versicherungspflichtigen Personen binnen einer ven. ö om Reichs versicherungsamt zu bestimmenden Frist bei der unteren Verwaltungsbehörde anzumelden. Diese Frist wird hiermit auf die Zeit 1 1 is zum 2. März d. J. einschließ lich festgesetzt. Welche Staats- oder Gemeindebehörden als untere Verwaltungsbehörde im Sinne des Unfallversicherungsgesetzes anzusehen sind, ist von den Zentralbehörden der Bundesstaaten in Gemäßheit des§. 109 des genannten Gesetzes seiner Zeit bestimmt und öffentlich bekannt gemacht worden. Im Uebrigen wird wegen der Anmeldung auf den nachstehend abgedruckten§. 11 des genannten Gesetzes, sowie auf das beigefügte UAnmeldungsformular hingewiesen. Berlin den 11. Februar 1885. Das Reichs-Versicherungsamt. Bödiker. §. 11 des Unfallversicherungsgesetzes. Jeder Unternehmer eines unter den§. 1 fallenden Betriebes hat den letzteren binnen elner von dem Reichsversicherungsamt zu bestimmenden und öffentlich kannt zu machenden Frist unter Angabe des Gegenstandes und der Art desselben, sowie der Zahl der durchschnittlich darin beschäftigten versicherungspflichtigen Per⸗ 2 Ouclab. dnen bei der unteren Verwaltungs behörde anzumelden. ö Für die nicht angemeldeten Betriebe hat die untere Verwaltungsbehörde die Angaben nach ihrer Kenntniß der Verhältnisse zu ergänzen. olle Dleselbe ist befugt, die Unternehmer nicht angemeldeter Betriebe zu einer Auskunft darüber innerhalb einer zu bestimmenden Frist durch Geldstrafen im Betrage s zu einhundert Mark anzuhalten. 3 Die untere Verwaltungsbehörde hat ein nach den Gruppen, Klassen und Ordnungen der Reichs-Berufsstatistik geordnetes Verzeischniß sämmtlicher Betriebe ihres Ahl, Kezirks unter Angabe des Gegenstandes und der Art des Betriebes, sowie die Zahl der darin beschäftigten versicherungspflichtigen Personen aufzustellen. Das Ver⸗ ichniß ist der höheren Verwaltungsbehörde einzureichen und von dieser erforderlichenfalls hinsichtlich der Einreihung der Betriebe in die Gruppen, Klassen und Ordnungen jeh. er Reichs ⸗Berufsstatistik zu berichtigen. ä Die höhere Verwaltungsbehörde hat ein gleiches Verzeichniß sämmtlicher versicherungspflichtigen Betriebe ihres Bezirks dem Reichs- Versicherungsamt einzureichen. J Formular für die Anmeldung. vas 1 Staat e e e e r Klesame Regierungsbezirk.( Gemeinde-(Guts) Bezirk 4 Anmeldung auf Grund des§. 11 des Unfallversicherungsgesetzes. Feta Wie Zahl der durchschnittlich Name des Unternehmers 3 alen eu, ee IL(Firma). etriebes J. pflichtigen Personen“) —— 0 F» W 1888(Unterschrift des zur Anmeldung Verpflichteten.) *) Nur solche Betriebe, welche sich auf die Ausführung von Bauarbeiten erstrecken, sind anzumelden; doch ist nicht erforderlich, daß die Arbelter aus— schließlich bei Bauarbeiten beschäftigt werden. „%) Die Anmeldung hat auch dann zu erfolgen, wenn weniger als 10 versicherungspflichtige Personen(Arbeiter und solche Betriebsbeamte, deren Jahresarbeits— verdienst an Gehalt oder Lohn Zweltausend Mark nicht übersteigt) beschäftigt werden. 2 etreffend: Die gemeinschaftlichen Ortskrankenkassen. Friedberg den 20. Februar 1885. 1 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien der Kassenbezirke von Assenheim, Reichelsheim, Groß-Karben und Vilbel. Wir haben bei Gelegenheit der Visitationen der gemeinschaftlichen Ortskrankenkassen die Wahrnehmung gemacht, daß, wenn auch im zülgemeinen von Seiten der Bürgermeistereien die von uns erlassenen Vorschriften in einer Weise befolgt wurden, daß der Geschäftsgang mit en Kassenverwaltungen nur in wenigen Fällen zu Klagen Anlaß gegeben hat, und Dank der Unterstützung der Lokalpolizeibehöͤrde der Stand r Kassen ein günstiger zu nennen ist, dennoch im Einzelnen sich gewisse Ungleichheiten in der Handhabung der Bestimmungen fühlbar gemacht N 5 1 N 5 ben, deren Ausgleichung im Interesse einer geordneten Kassenverwaltung nothwendig erscheint. Indem wir daher im Nachstehenden unsere im reisblatt Nr. 5 bereits veröffentlichten Vollzugsbestimmungen zu den Statuten der gemeinschaftlichen Ortskrankenkassen nochmals publiciren, haben wir Ihnen im Anschluß hieran eine Anleitung zu den Bestimmungen, deren Handhabung zu Beanstandungen Anlaß gegeben hat, und —„auftragen Sie, sich hiernach zu bemessen. Dr. Braden. . Vollzugsbestimmungen. Art. 1. Zum Zwecke des Eintrags der An⸗ und Abmeldungen versicherungs: pflichtiger“) Arbeiter, sowie der eingezahlten Beiträge wird auf jeder Bürgermelsterel ein Register nach vorgeschriebenem Formular geführt. Art. 2. Die An- und Abmeldezettel sind von den Arbeitgebern auf der Bürgermeisteret des Ortes, in welchem sich die Betriebsstätte befindet, abzugeben. Die Bürgermelster haben den Eintrag in das Regflster auf Grund dieser 0 1 ö so hat der Bürgermelster dem Kassenboten einen diesbezüglichen Auszug mlt aus dem Register behufs Einhändigung an den Kassenrechner mitzugeben. 9 pen In der Rubrik Bemerkungen ist in dlesem Falle anzugeben, für welche Zeit Sali des betreffenden Monats der Bestrag rückständig it. ban Art. 6. Der Kassenbote hat, dringende Nothfälle ausgenommen, die aus- 1 zuzahlenden Krankengelder almonatlich bei seinem Eintreffen in der Gemelnde den m geblieben, eine Versammlung beschaͤftigungsloser Arbeiter statt, an der etwa 1000 Personen theilnahmen. vor das Rathhaus und die Ministerien, und ihre Delegirten wurden von Bürgermeister Buls Soldaten überwältigt hatten. 60 weitere Sol⸗ daten unter Führung eines jungen Offiziers Nach der Versammlung begaben sich die Arbeiter hoffen die Stadt und das Fort gegen einen weiteren beabsichtigten Angriff vertheidigen zu können. stone erwiederte sodann Bartlett und erklärte, die Regierung beabsichtige, den Sudan nach der Einnahme von Khartum zu verlassen. Gladstone verweist übrigens auf seine Reden von Donner⸗ stag und gestern, welche die Ansichten des Cabinets enthalten. Er beantragt ferner An⸗ und Abmeldezetteln zu vollziehen und die letzteren aufzubewahren. Berechtigten einzuhändigen, sowie etwaige Aufträge der Jateressenten entgegen zu betet Art. 3. Die Bürgermeister haben dafür Sorge zu tragen, daß die fälligen[nehmen. 5 822 ö falls Beiträge von den Arbeitgebern bis Ultimo eines jeden Monats auf der Bürger— Art. 7. Der Lassenrechner hat vierteljährlich ein auf Grund des Kezister das meisterel eingezahlt werden. f auszuges zusammengestelltes Rückstandsverzeichniß der betr. Bürgermeisteret behufs f f Art. 4. In der ersten Woche eines feden Monats hat der Kassenbote die Veranlassung der Beitreibung mitzutheilen. f 7 a bel den Bürgermeisterelen eingezahlten Beiträge des vorigen Monats nebst den Art. 8. Die Bürgermeister haben sich über die dem Kassenboten eingehän⸗ erk. An⸗ und Abmeldezetteln abzuholen. digten Beiträge Empfangs bescheinigung in der Weise ausstellen zu lassen, daß der 96g Art. 5. Sind Arbeitgeber mit der Zahlung der Beiträge im Rückstande Kassenbote unter die in dem Register eingetragene Zahl seinen Namen setzt. I 2 Art. 9. Es bleibt den Vorständen der Krankenkassen vorbehalten, mit Arbeit ö 0 „) Axmerkung. Freiwillig beitretende Mitglieder haben sich bei dem Vorstand gebern, welche eine größere Anzahl Arbeiter beschäftigen, besondere Vereinbarungen 11 Bee anzumelden. in Betreff der An- und Abmeldungen, sowie der Einzahlung der Beiträge zu treffen. 10 scht Aubleitung. 1 0 U 1. Die abgegebenen An- und Abmeldezettel sind von den Bürgermeistern sorg- hat die genannte Druckerei sehr praktische Qulttungsbücher für die eingezahlten ile fältig aufzubewahren und mit Nummern zu versehen. Der Kassenbote hat sich jedes.] Beiträge der Arbeltgeber entworfen, die sich bel der Ortskrankenkasse Vilbel 0. bal mal zu überzeugen, daß der Eintrag in dem Register des Bürgermeisters mit den[währt haben. 5 a 1 P ihm übergebenen An- und Abmeldezetteln übereinstimmt. i 6. Für die Verträge mit Aerzten sollen die Vorstände das ihnen mitzethellte ch 2. Die Bürgermeister haben den Ab und Zugang versicherungspflichtiger Ar:] Formular benutzen.. de beiter zu überwachen und insbesondere bei Anmeldungen zugezogener Arbeiter darauf 7. Den Vorständen resp. Kassenrechnern wird die genaue Prüfung der ange zu achten, daß die betreffenden Personen, soweit sie versicherungspflichtig sind, von forderten Unterstützungen dringend empfohlen.„Insbesondere ist darauf zu achten, ihren Arbeitgebern angemeldet werden. Zuwiderhandlungen sind unnachsichtlich zur[daß nur die gesetzlichen Mindestleistungen gewährt und weiterzehende Forderungen 90 Anzeige zu bringen. 8 2 an den verpflichteten Armenverband verwiesen werden. 2 01 3. Das Rückstandsverzeichniß, welches dem Kassenboten nach Art. 5 mitzu— 8. Wenn in Nothfällen der Bürgermeister auf Grund einer ärztlichen Be⸗ geben ist, muß auf dem Retzisterformular niedergeschrieben sein. scheintgung eine Unterstützung gewährt, so hat derselbe hiervon dem Vorstand als⸗ 5 4. Die Empfangsbescheinigung des Kassenboten nach Art. 8 bat durch Eln- bald Mittheilung zu machen. Es bleibt dem Vorstand überlassen, mit dem Bürger⸗ Fan trag des Anfangs buchstabens des Namens des Kassenboten in die betreffende Mo- J meistereten als Sammelstellen eine Vereinbarung dahin zu treffen, daß der Bürger⸗ II. natsspalte zu geschehen. n meister aus dem ihm hierzu überlassenen Fonds Krankengeld bis zur Höhe eines die 5. Die Einhändigung des Krankengeldes an den Berechtigten durch den Kassen-⸗[ Wochenbetrazs auch ohne Anwelsunz des Vorstandes auf Grund eines Attestes des 1 boten erfolgt allmonatlich. Dagegen bleibt es dem Berechtigten überlassen, die fälligen[Kassenarztes auszuzahlen befugt sei. Weitergehende Lelstungen sind unter allen 19. Wochenbeiträge bei dem Rechner durch einen Bevollmächtigten abholen zu lassen. Für[ Unmständen als Unterstützungen des vorläufig verpflichteten Armenverbandes anzusehen. 0 neuf die hierzu erforderlichen ärztlichen Beschelnigungen und Anwelsungen des Vorstandes, 9. Jede Krankenkasse hat den Oberhessischen Anzeiger als statutenmäßiges sowie zur Beglaubigung der Vollmacht zur Einkasstrung sind in der Druckerei von[Organ der Krankenkassen zu halten und die Publikationen desselben, soweit sie die 0 P. Ganß zu Vilbel Formulare vorräthig, deren Anschaffunz empfohlen wird. Ebenso] Orktskrankenkassen betreffen, zu sammeln. 9 8 0 Bekanntmachung. 1 Die Maul- und Klauenseuche in Burg-Gräfenrode ist erloschen. g Friedberg den 24. Februar 1885. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. n Dr. Braden. 11 10 3 ges Betreffend: Das Vormundschaftswesen. Friedberg am 29. Dezember 1885. ö 1 Das Großh. Amtsgericht Friedberg an sämmtliche Vormünder und Curatoren im Amtsgerichtsbezirk. 10 f Wir geben Ihnen auf, in den von Ihnen geführten Vormundschaften und Curateln die Rechenschaftsberichte vom Jahre 1884 längstens der bis zum 1. Februar 1885 anher einzusenden, auch bis dahin die Beischreibung der Zinsen bei der Mathildenstiftskasse ꝛc. zu bewirken und I mn sich durch Vorlage der betreffenden Einlagebücher bei uns auszuweisen. A Die Verwaltungsrechnungen, insoweit solche jetzt zu stellen sind, müssen bis Ende März 1885 bei uns eingereicht werden. ber Gegen säumige Vormünder und Curatoren wird nach Ablauf der bemerkten Fristen ohne Weiteres mit Ordnungsstrafen vorgegangen der werden. Sellheim. Weber. Ivo im Deutsches Reich. und sodann von Ministerpräsident Bernaert— Prinz und Prinzessin von Wales werden 90 Berlin. Das Reichs- Gesetzblatt ver- empfangen. sich zu Anfang April nach Irland begeben, ver- f oͤffentlicht eine Bekanntmachung, betreffend die Frankreich. Paris, 23. Febr. Die schiedene Theile des Landes bereisen und Em—- vorläufige Einführung der Eingangszölle für Kammer lehnte mit 262 gegen 212 Stimmen pfänge in der Dubliner Burg abhalten. Malz, Schaumwein, Mühlenfabrikate aus Ge— das Amendement, einen Zuschlagszoll von 4 Frs.— Die„Agence Havas“ berichtet von einer a treide u. s. w. für Getreide zu erheben, ab.— Der Senats in der Nähe von Paris abgehaltenen Versamm— 9 4 — 23. Febr. Das Herrenhaus genehmigte berieth das Cultusbudget und stellte die von lung von Irländern, in welcher erneute An⸗ es die Eisenbahnverstaatlichungsvorlage. der Kammer gestrichenen oder verminderten schlaͤge auf London und andere englische Städte 04 Credite für den Erzbischof von Paris, die beschlossen worden seien. 11 Ale Ausland. Bischöfe von Algier, für die Domherren und— 24. Febr. In Brindisi haben sich die E Oesterreich-Ungarn. Wien, 24. Febr. andere Geistliche wieder her. englischen Generale Graham und Cameron, Heute trat im Auswärtigen Amte die öster—— 23. Februar. Das Journal„Paris“ 9 Oberste und 42 Officiere nach Kairo und reichisch⸗ungarische Zollconferenz zur Berathungfs meldet, General Brière sei mit der Wieder— Suakin eingeschifft. 6 der angesichts der Zollerhoͤhungen Frankreichs herstellung des Weges nach Bacle und der Ein—— 24. Febr. Unterhaus. Northeote brachte und Deutschlands nothwendigen Maßnahmen zu- richtung der telegraphischen Verbindung be-[das bekannte Tadesvotum ein. Morley stellte“ sammen. Die Erhohung der Getreidezölle istsschäftigt. Nach Tonkin sollen keine weiteren] den Antrag, es abzulehnen, ein Urtheil über zwischen den beiderseitigen Regierungen bereits Verstärkungen gesandt werden. Briere erklärte, die Politik der Regierung auszusprechen, aber 9 principiell vereinbart. Die Zollconferenz beräthsser werde uber 1800 Mann verfügen, die aus- das Bedauern über den Beschluß zu bekunden, E ferner hauptsächlich die Zollerhöhung auf In- reichend seien, Tonkin zu säubern.— Ein Tele- britische Truppen zur Niederwerfung der Macht 1 fü dustrieartikel. gramm der„Liberté“ aus Shanghai vom 22. d.] des Mahdi zu verwenden. Gladstone bekämpft — 24. Febr. Das Herrenhaus nahm densmeldet, Admiral Courbet habe Ningpoo ver- beide Anträge. Die Regierung habe ihr Ver 1 Handels- und Schifffahrtsvertrag mit Frank- lassen, wohin er sich gewandt, sei unbekannt.[sprechen, Gordon Entsatz zu bringen, gehalten. 1 reich an.— 24. Febr. Der Senat stellte den Credit] Die vellständige Erfüllung desselben sei durch Pest, 23. Februar. Im Abgeordnetenbaus] von 305,000 Fres. für Freistellen in Seminarien, Verrath verhindert worden, aber die Verraͤthen 49 wird die Vorlage betr. die Reform des Ober- welche die Deputirten-Kammer gestrichen hatte, hätten dem Mahdi schon lange vorher verspro⸗ 8 hauses mit 233 gegen 157 Stimmen auf der wieder her. chen, die Thore Khartums zu öffnen, sobald Basis der Specialdebatte angenommen. Sämmt— Großbritannien. London. Nachrichten die englischen Truppen sich nähern würden. I liche Gegenanträge werden abgelehnt. von der Westküste Afrikas zufolge brachen ernst-JGladstone bezeichnete den Antrag Northeote's. — 24. Febr. Das Unterhaus genehmigte l liche Unruhen in Quittah aus. Die Ein-hauptsächlich deßhalb für unannehmbar, weil der- E in der Specialdebatte die ersten beiden Para-[geborenen empörten sich gegen die Engländer; sselbe die Errichtung der englischen Herrschaft über 7 graphen der Oberhausreformvorlage unter Ab- der Gouverneur Quittahs wurde durch vier Fremde und die Herstellung einer christlichen[ lehnung der Amendements. Schüsse, wovon einer durch die Lunge ging, Regierung über Mohamedaner involvire. Glad N Belgien. Brüssel, 23. Febr. Heute fand verwundet, nachdem die Neger seine 40 farbigen 0 1„ 1 1 1 retzegan⸗ „ber —— 1 * ge bk * n 1 e — 7 en Versaut trukule 1 8 1 de 2— 1 1 1 4 1 1 Fentt 4 Late 0 Ne * N. 1 etunde a Ni zr 4 5 t thallt dure er b. * Prioritaͤt für das Tadelsvotum.— Heute Nach— mittag fand eine Versammlung der Conserva— tiven zur Berathung der politischen Lage statt. Salisbury erklärte, er glaube mitheilen zu können, daß die Führer der Partei trotz der schwierigen und mißlichen gegenwärtigen Lage bereit seien, die Regierungsgewalt zu übernehmen, falls die Regierung bei der Abstimmung über das Tadelsvotum eive Niederlage erleide. Italien. Rom, 23. Febr. In der Kammer erklärte Mancini, daß er es nach den jüngst gegebenen Aufklärungen nicht für zweckmäßig erachte, die Interpellationen Camporeale's und Brunialti's zu beantworten. Die anglositalieni— schen Beziehungen seien ausgezeichnet. Auch er habe wie Fitzmaurice erklart, daß kein anglo— italienischer Vertrag oder eine Convention vor— handen, zwischen beiden Erklärungen sonach kein Widerspruch zu finden sei. Die Kammer be— schließt mit großer Majorität, die Besprechung der Interpellation zu vertagen. — Die Journale„Rassegna“ und„Popolo Romano“ dementiren, daß Italien eine vierte Expedition nach dem Rothen Meere vorbereitete. Griechenland. Athen, 25. Febr. Die Kammer nahm ein Vertrauensvotum für Trikupis an. Derselbe verlas trotzdem ein Decret, welches die Kammer auflöst und Neuwahlen für den 19. Marz ausschreibt. Der Zusammentritt der neugewählten Kammer erfolgt am 1. April. Rußland. Petersburg. Der„Moskauer Ztg.“ zufolge hat der Reichsrath den Zoll auf landwirthschaftliche Maschinen, ohne Rücksicht aus welchem Material dieselben angefertigt sind, auf 50 Goldkopeken per Pud festgesetzt. — Das vorjährige Reichsbudget weist per 1. Dec. v. J. an Einnahmen 597,8 Million, gegen 588,3 Million im Jahre 1883, an Aus gaben 578, Million 571 Million im Vorjahre aus. Amerika. Washington, 24. Febr. In der gestrigen Sitzung des Repräsentantenhauses wurde eine Resolution eingebracht, wonach der Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten zu gegen beauftragen sei, zu ermitteln, ob die Interessen der Vereinigten Staaten nicht die Aunahme von Zollerhöhungen für solche aus Deutschland importirte Hauptartikel erheischen, die in den Vereinigten Staaten ebenfalls gebaut und fabricirt werden. Aus Stadt und Land. m. Friedberg. von Seiten des Comités„zur Unterstützung armer Kinder“ die Vertheilung der Gaben statt. Es erhielten dabei 11 Kinder Schuhe und Strümpfe, per Pfd. M. 0.70—0.85, Eier 1 St. 5 Pf., 2 6 Knaben Hosen und Jacke, 3 Mädchen Zeußz zu einem Kleid. Kapital, das aus dem Geldvorrath der Sammelkästchen Am verflossenen Sonntag fand forn M. und dem Erloͤs für verkaufte Cigarrenspltzen entstand, mit Zinsen auf rund 193 M. belaufen. Davon wurden etwa/ für Anschaffung der Gaben verwendet, der RNest blieb ferner im Vorschuß und Creditverein liegen, damtt auch unter ungünstigeren Verhältnissen ein Stock vor banden ist, mit dem weitere Gaben beschafft werden koͤnnen. Doch wir hoffen, daß der mildthätige Sinn unserer Mitbürger uns durch reichliche Einlagen in die Kästchen auch fernere Bescheerungen ermöglichen weird. Das letzte Wort sei der Dank an ae Dtielenigen, die ihr Scherflein zur Freude der Kinder und Eltern bel getragen haben. s. Frledberg. In der Sache Hinze contra Jockel und Bindernagel ist nunmehr Berufuntzstermin von dem Landgerichte Gießen auf den 24. März, Nachmittags 3 Uhr anberaumt. Als Zeugen sind settens des Gerichts nur Zahlmeister Collignon und Armeelleferant Ritgen geladen. Allerlei. st. Frankfurt, 24. Febr. Mierzwinskl wird nun, nachdem die gestrige Vorstellung im Opernhause ausfallen mußte, zunaͤchst nur zweimal auftreten, und zwar Mittwoch den 25. als Arnold im„Tell“, und Samstag den 28. als Raoul in den „Hugenotten.“ In Folge früherer Vereinbarungen, welche Impresario Fischhof in anderen Städten traf, ist das profectirte dritte Auftreten Mierzwinski's nicht möglich und muß demnach die Vorstellung des„Troubadour“ aus fallen. Donnerstag den 26. kommt an Stelle der angekündigten Vorstellung(„Der Verschwender“) Bizet's „Carmen“ zur Aufführung. Sonntaß verblelbt„Fidelio“ auf dem Repertolr. Mannhelm, 24. Febr. Der verhaftete Jean Kief aus Speyer, der des Mordes an der Margaretha Ries verdächtig war, ist gestern gegen Stellung einer Cautton auf freten Fuß gesetzt worden. Danzig, 23. Febr. Heute Nacht brach hler in einem von 13 Familien bewohnten Hause Feuer aus, welches sofort das ganze Treppenhaus ergriff und den Bewohnern den Wez zur Flucht abschnitt. Die Feuer wehr rettete mit großer Gefahr 6 Personen; viele andere waren vorher aus den Fenstern gesprungen. Zwei Er wachsene und ein Kind sind verbrannt. Ein Artillerte— sergeant und eine 70jährige Wittwe sind durch den Sprung aus dem Fenster lebensgefährlich, zwei junge Damen schwer verletzt. Paris. Der Luftschlffer Louts Godard starb am 21. Februar nach langen, schmerzlichen Leiden. Er hatte mehrere berühmte Luftschifffahrten ausgeführt, derunter die des Gant mit Radar 1863. Während der Be lagerung von Paris leitete er die„Aeronautenschule“ und fuhr dann mit dem Ballon zur Regierung der Natlonalvertheidigung in Tours. London, 23. Febr. Als eln gewisser John Lee wegen Ermordung seiner Dienstgeberin heute in Egzeter gehängt werden sollte, spielte sich auf dem Schaffot eine entseßzliche Scene in Folge mangelhafter Vorrichtungen ab. vergeblich, die Hinrichtung auszuführen. Der Winister des Innern, welchem der Vorgang sofort mitgetbeilt wurde, bewirkte die Begnadigung des Mörders. Handel und Verkehr. Friedberg, 24. Feb. Fruchtber. Walzen M. 19.00, 16.50, Gerste M. 16.50, Hafer M. 14.00, Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Friedberg, 25. Febr. Buttermarkt. Butter kostete Bußbach, 21. Febr. Wochenmarkt. 1 Stück 6 Pf. 1 Grünberg, 21. Febr. Fruchtpreise. MWelzen M. 18.20, Korn M. 00.00, Gerste M. 16.00, Hafer M. 14.50. Erbsen M. 16.00. Gießen, 24. Febr. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.80— 0.85, Eier 1 Stück 4— 6 Pf., Kaͤse per Stück 57 Pf., Tauben per Baar M. 0.75— 1.00, Hühner per Stück M. 1.20— 1.80, Hahnen ver Stück M. 1.50— 2.00, Enten per Stück M. 2.00— 2.50, Ochsenfleisch per Pfd. 66—68 Pf., Kuh- und Nind⸗ fleisch 54— 60 Pf., Schweinefleisch 50 60 Pf., Hammel⸗ fleisch 64— 70 Pf., Kalbfleisch 48—54 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.50—4, Zwiebeln per Ctr. M. 4— 4.50. Homburg, 24. Febr. Marktpreise. Kartoffeln per Malter M. 4— 4.50, per Gescheid 9— 10 Pf., Eier per Stuck 6, 7 und 8 Pf., Butter per Pfund 1. Qualität M. 1.00, 2. Qualität M. 0.90. Frankfurt, 23. Februar. Nr. O M. 33½—34½, Fruchtmarkt. Mehl Nr. 1 M. 28— 29, Nr. 2M. 26½ bis 27½, Nr. 3 M. 24½ Nr. 4 M. 18— 19, Nr. 5 M. 17—17½, Milchbrod⸗ und Brodmehl im Ver⸗ band M. 52— 51, norddeutsches und westfälisches Weizen⸗ 2 2812 28, mehl 00 M. 24½- 25½, Suppengries je nach Qual. M.—.—, Roggenmehl Nr. 0(Berliner Marke) M. 259/— 26%, do. 0/1 do. M. 23½¼ 24%, do. 1 bo. M. 21 ½—22½, do. 2 do. M. 18½, Weizen ab unserer Umgegend M. 18/0-, do. frei ab Bahnhof hier M. 19, do. fremder je nach Qual. M. 18—20. Roggen hles. M. 16½— /, do. franz. M. 16½— 0, do. Koͤnigs⸗ berger M. 16-, Nicolajeff M. 159/16, Galaß⸗ Odessa M. 15½— /,, Gerste, Brauerwaare M. 16— 19, do. zu Mahlzwecken M. 138— ½, Hafer je nach Qual. M. 14—15½, Raps M. 26½ 27, Mals, buntes (mixed) M. 13.(Alles per 200 Pfd. Zollgewicht= 100 Kilo. Roggenkleie M. 5—5¼, Weizenkleie M. 4.35 bis 4.40 per 50 Kilo. Ruͤböl im Detall N. 69. Stimmung fest. Frankfurt, 24. Febr. Heu⸗ und Strohmarkt. Die Anfuhr belief sich auf ca. 40 Wagen und wurde bezahlt je nach Qual. per Ctr. für Heu N. 2.50—3, für Stroh M. 2— 2.20. Eingesandt. Tbeater. Nachdem gestern Moser's„Harun al Raschid“ mit vielem Beifall in Scene getzangen, wird uns für den Freitag ein Lustspiel angekündigt, das in früheren Jahren schon öfter auf dem Programm gestanden, aber nicht aufgeführt wurde, und das jetzt auf den Wunsch vieler Theaterfreunde wieder hervorgeholt wird: „Durch die Intendanz“ Lustsplel in 5 Akten von Otto Henle. Das Stück ist s. Z. am Wiener Stadttheater, als dasselbe noch unter H. Laube's thatkräftiger Direction stand, mit dem ersten Preise gekrönt worden, und dürfen wir deßhalb sicher etwas außerordentlich Gutes erwarten Auf die Anfrage in vor. Nr. betr.„Salon tyroler“ sind wir in den Stand gesetzt zu antworten, daß das Stück vor nächstfolgender Woche kaum wird aufgeführt werden können; der„Salontyroler“ wird Am Gerüste versuchten die Henkersgebülfen dreimal 1 St. gr. 11 Pf. Butter kostete — 2 2 N 8 1 1 Seit der letzten Gabenverthellung hatte sich das per Pfd. M. 0.80— 0.85, Käse per Pfd. 45 46 Pf. Gier aber der außerge wohnlichen Unkosten wegen bei auf⸗ gehobenem Abonnement gegeden. P. Gelb- Cours. Frankfurt, am 24. Februar 1885. Geber. Nehmer. M. Pf. M. M. 20-Frankenstücke 16. 20 16. 16 do. in ½. 16. 18 16. 14 Englische Sovereings 20. 44 20. 40 Kussische Imperiales. 16. 76 16. 71 Ducaten. 5 9. 58 9. 51 „ al marco.„ Dollars in Gold. 4. 21 4. 17 Bekanntmachung. Betreffend: Den Konkurs über das Ver mögen der Firma Gebrüder Arnstein zu Friedberg und das— jenige der Inhaber des Ge schäfts, Meyer Arnsteln und Leopold Arnstein. Das Konkursverfahren ist aufgehoben, da die Be stätigung des Vergleichs rechtskräftig geworden ist. Friedberg am 17. Februar 1885. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Süffert. Beröffentlicht: Weber, Gerschtsschrelber. Arbeits-Versteigerung. Freitag den 27. d. Mts., Nachmittags um 3 Uhr, sollen auf dem Rathhaus zu Ostheim nachstehende 719 Arbeiten und Lieferungen öffentlich in Accord gegeben werden: M. Pf. Mauxrerarbeit, lt. Kostenüberschlag 150 20 Zimmerarbelt 40— Dachveckerarbeit 95 88 Schmledarbelt 938— eferung von Mauerstelnen 30— .„ Nussenstelnen 908— 1 Kalk 43 20 7„ Sand 48— Buß bach den 23. Februar 1885. Meßger, ö Bezirks- Bauaufseher. Holzversteigerung. Mittwoch den 4. März d. J., Morgens 10 Uhr anfangend, wird in dem Baron v. Blegeleben'schen Walde, an der Chaussee zwischen der Kreuzmühle und Ziegenberg belegen, nachstehendes Gehoͤlz versteigert: 150 Nadelstämme von 22,49 Festmeter Inhalt, 13 Stück Gerüststangen 1. Classe, 130 2 ** 9* 340„ Stanzen 88 740 5 4. und 5. Classe, 50„ 6. Classe, 70„ gemischte Wellen. Dle Herren Buͤrgermelster werden um gefällige Be kanntmachung in ihren Gemeinden ersucht. Cransberg, 23. Februar 1886. v. Blegeleben'sche Gutsverwaltung. Schäfer. N 2 Faselochs-Versteigerung. Freitag den 27. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, wird ein der Gemeinde Ober Rosbach gehöriger Faselchochs im Gemeindehaus daselbst öffentlich meistbletend verstesgert. Ober Rosbach am 24. Februar 1885. Großherzogliche Bürgermelsterel Ober-Rosbach— Blecher. Zur bevorstehenden Aussaat Prima Luzerne⸗& Roth⸗ 1 klee⸗ Samen . Theis, vormals G. Haustädt. 725 726 637 Holzversteigerung. Montag den Marz 1885, Vormittags 9 Uhr, werden in dem Gräflich Leiningen Westerburgischen Wald distrikt„Jungfernwald“: 4 Eichen-Stämme von 10 Meter Länge und 20-38 Centimeter mittlerem Durchmesser, 18 Raummeter Buchen ⸗Scheiter, 5 1 4. Eichen-Scheiter, 10 4 Wuchen-Knüppel, 6 0 Eichen Knüppel, 700 Stück Buchen Wellen, 1800„ Eichen Wellen, 200„ Erlen Wellen, 100„ Eschen⸗Wellen, 20 Raummeter Buchen Stöcke und 6 Eichen Stöcke oͤffentlich versteigert. Die Zusammenkunft ist hinter dem Nonnenhof, beim Distrikt„Lieder“. Ilbenstadt am 20. Februar 18885. Gräflich Leiningen-Westerburgische Rentkammer. Bierau. Faselochs-Versteigerung. Freitag den 27. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll in der Wlrthschaft„Zur Traube“ dahter ein der Gemeinde Osthelm gehöriger, zum Schlachten geeigneter Faselochs verstelgert werden. Osthelm den 23. Februar 1888. Großherzogliche Bürgermelsterel Osthelm. Schneiden. Dr. Klreholler, Spez. Arzt in Straßburg, (N. 3 0.0 690 710 215 heilt Bettnässen, Blasenleiden de. ze. Heute Nacht 2 Uhr verschied vater und Bruder in seinem 88. Lebensjahr. Um stille Theilnahme bitten Butzbach, Griedel und Gambach den 25. Die Beerdigung findet Freitag 1555 27. Todes- e kurzem Krankenlager unser lieber unvergeßlicher Vater, nach Moritz Bender. Schwiegervater, Groß— Herr Postmeister Daniel Pender Auguste Bender, geb. Bender. Ludwig von Bouchenröder, Rittmeister a. D., Meorg Bender. Februar 1885. Porschuß⸗ un nd Cicdltocrein k. G. Kiedberg. Unsere Kasse ist von Montag den 2. wieder des Vormittags von 9—12 tags von 2— 4 Uhr geöffnet. Marz 1885 an Uhr und des Nachmit— 722 Grosch. technische Hochschule zu Darmstadt. Bauschule, Ing Schule Schule. April. 724 Fachabtheilungen: bauschule, chemisch-technische liche Schule und elektrotechnische 2* Beginn der Vorlesungen 14 a 2411/2.) genieurschule(für Bau- Ingenieure und für Gultur- Ingenieure), (für Chemiker und für 5 harmaceuten), Anmeldungen für das Programme sind unentgeltlich von unserem Secretariat zu beziehen. Maschinen- mathematisch- natur wissenschaft- Sommersemester 1885 bis zum Die Direetion J. A. Pelissier, Hanau, Tuch⸗ und Leinwand— , Große Auswahl. Markt Anzeige. Durch höhere Genehmigung sollen 9. März und Montag den 17. August d. J. Viehmärkte im Orte Echzell abgehalten werden, wir hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringen. Echzell am 21. Februar 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Echzell. 694 Habicht. Haide-Scheiben-Honig, Pfd. 75 Pf., zweite Waare 55 Pf., Leckhonig 50 Pf. Seim⸗(Speise⸗) Honig Pfd. 40 Pf.„Futterhonig ge⸗ stampft 40 Pf., in Scheiben 50 Pf., täglich frisch. Bienenwachs, Postcollt gegen Nachnahme, en gros billiger. Nichtpassendes nehme umgehend franco zurück. Soltau, Lüneburger Haide.(à 57/1 K.) 386 E. Dransfeld's Imkereien. Vaseline-Cold-Cream- Seife gegen rauhe und spröde Haut. Vorräthig à Packet 3 St Stück) 50 Pf. bei Apotheker Lühn. 25 Künstliche Dünger, als: Superphosphate, Kainit, Knochenmehl, sowie Chili— salpeter, empfiehlt in la Qualität unter Controle der Versuchsstation Darmstadt zu Fabrikpreisen 635 H. 3 Kaltflüssiges Baumwachs . Bernbeck. Vrauerstiefel zum Fabrikpreise. Wontag den zwei weitere was Strauß. 700 bei Spier& Kupfer, Strafanstalt-Schuh⸗Magazin, 685 5 gegenüber dem Nathhause. J 2 Curbolineum 699 empfiehlt W. Berubeck. Apotheker Bergmann's Hühneraugenmittel. Dieses unübertroffene Präparat beseitigt sicher, ge— fahr- und schmerzlos, auch das hartnäckigste Hühner- auge, indem es nicht nur die Hornhaut, sondern aueb die Wurzeln derselben vollständig zerstört. Zu haben, Büchse 60 Pf., bei Apotheker Luhn. 270 Handlung. — Billige Preise. Bienenwohnungen. Für Nichtmitglieder des hiesigen Blenenzüchter-Vereins die ergebene Mittheilung, daß ich Bestellungen auf Bienen⸗ wohnungen aus der Burtztreswitzer Fabrik, deren Inhaber mit vielen Prämien und Ehrendiplomen auf Ausstellungen bedacht worden ist und dessen Fabrikate weithin bekannt sind, stets entgegennehme. Friedberg den 25. Februar 1885. 727 Werner Graulich. Das große Vettfedern-Lager William Lübeck in Altona versendet zollfrel gegen Nachnahme(nicht unter 10 Pfund) gute neue Bettfedern für 60 Pf. das Pfund, vorzüglich gute Sorte M. 1.25 das fund, prima Halbdaunen M. 1.60 und M. 2. das Pfd. Bel Abnahme von 50 Pfd. 50% Rabatt. Verpackung zum Kostenpreis. 445 Kautschukstempel unter Garantie empfehle zu Fabrikpreisen. 709 Heinr. Diehl, Usagasse. r Stellensuchende jeden Berufs plaeirt schnell Reuter's Bureau in Dresden,. straße 27. Erklärung. Die gegen Johann Wilhelm Mogk von hier und Peter Michael Weitz von Dorn-Assenheim ausgesprochene Beleldigung nehmen wir hiermit zurück. Reschelsheim den 20. Februar 1885. Johs. Wagner. 714 Johs. Harth. Ein ordentlicher Junge gegen Vergütung als keellnerlehrling gesucht. Restauration Gonder, 720 Große Gallusstr. N. 1, Frankfurt a. M. J. A. Windecker empfiehlt Türkische Zwetschen in vorzüglicher Qualität. Februar,—. 4 Uhr, statt. Evangelischer ren Sager Freitag den 27. Februar, Abends 8 Uhr, im Rath— haussaale Vortrag des Herrn Oberconsistortalraths Dr. Sell über E. R. Arndt. Dle freiwilligen Gaben beim Aus gange sind für den Stadtkirchenbauberein. 716 Die Rechnung der durch das neue Kranken-Kasse⸗ Gesetz am 30. November 1884 aufgzelösten Hülfskasse liegt auf hiesiger Bürgermeisterei 8 Tage lang zur Ein— ficht der ehemaligen Mitglieder dieser Kasse offen. Nach Abschluß der Rechnung bleibt inel. der Ausstände noch ein Baarvorrath von 156 M. 61 Pf. Diejenigen Mit⸗ glieder der Kasse, welche noch eine Forderung an die— selbe geltend zu machen haben, werden hierdurch auf— gefordert, in den nächsten 8 Tagen bei der unterzeichneten Bürgermeisterei ihre Forderungen anzumelden, welche nach §. 41 der Statuten berechtigt ist, den Baarvorrath zu verwenden. Friedberg den 24. Februar 1885. Großherzogliche Bürgermeisterel Friedberg. 1 Steinhäußer. Thealer in Jriedherg. Casino⸗ Saal. Freitag den 27. Februar 1885. (Im Abonnement.) Durch die Intendanz. Preisgekröntes Lustspiel in 5 Akten von Otto Henle. Das Nähere die Zettel. 721 Erweiterte Handwerkerschule, unterstützt durch Großh. Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverein, ausgestattet mit reichlichen Unter⸗ richtsmitteln, verbunden mit einem offenen Zeichensaal. Unterricht im Freihand und Ornamentzeichnen, kunst⸗ gewerbl. Zeichnen, Linearzeichnen, darstell. Geometrie, Schattenlehre, Bauconstruktlonslehre, Fachzeichnen für sämmtliche Gewerbe, Geometrie, gewerbl. Rechen-Unter⸗ richt ꝛe. Das Unterrichtsgeld beträgt nur 50 Pf. pro Monat. Nähere Auskunft durch den Vorstand des Lokal- gewerbvereins. 20 Baubüreauu von H. Dies ener, ucchitekt, Friedberg, Schnurgasse 395, J. Bauausführungen jeder Art, Bauleitung, Anfertigung von Entwüuͤrfen, Zeichnungen, Kostenanschlägen, Berech- nungen ze. für städtische und ländliche Bauten. f feinster u. bill Quali⸗ Hosenträger eee Ein Wohnhaus, zweistöckig, mit gutem Keller, Werkstätte und Hofraum, in der Nähe der Eisenbahn, ist wegzugshalber unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. des Anzeigers. 717 Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, daß es Gott dem Allmäch— tigen gefallen hat, unseren unvergeßlichen Gatten, Vater, Bruder und Schwager Heinrich Martin Gemmecker nach langem Leiden in ein besseres Jenseits ab— zurufen. Nieder⸗Florstadt, 23. Februar 1885. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Donnerstag den 26. Febr., Nachmittags 1 Uhr statt. 715 ee A. Earl Ire Druck und Verlag von Carl Vindernagel. — Die