Jamstag den 25. April. M49. 4 4 ng, ö demon Jugleig 9 er. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch: 22; 1 Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag 1500 und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Donnerstag und Samstag. 50 D 5 Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. * Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. —— 8 3 5 i 8 2 5 2 1 9405 ee e Betreffend: Die Beiträge zur Kreiskasse. Beitrag für 1884/85 berechnet, zur Kreiskasse einzuzahlen. Amtlicher Theil. Friedberg am 22. April 1885. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir beauftragen Sie andurch, Ihre resp. Gemeinde-Einnehmer anzuweisen die rubricirten Beiträge pro 1884/85 insoweit solche noch nicht oder nicht vollstandig abgeführt, nunmehr baldigst zur Kreiskasse zu bezahlen bezw. mit dem Rechner derselben abzurechnen. zeitig empfehlen wir Ihnen, die Gemeinde-Einnehmer anzuweisen, einstweilen/ des Beitrags für 1885/86, in runder Summe nach dem Gleich— Br. Braden. Die Bevölkerungszahl des Kreises Friedberg, im Jahre 1880 rund 63,000, kann nach der Erfahrung über den Zuwachs der letzten Jahrzehnte für 1884 auf 67,000 geschätzt werden. Von diesen 67,000 sind im Jahr 1884 gestorben 1092, davon 171 Kinder Die Sterblichkeits- und Erkrankungsverhältnisse des Kreises Friedberg im Jahre 1884. hältniß ist jedenfalls, daß der Kreis keine einzige größere Stadt umfaßt und daß die Lebensverhältnisse der Bevölkerung sehr überwiegend ländliche und nur an wenigen Octen(etwa ½ der Gesammtbevölkerung) durch Mischung mit städtischen Einrichtungen beeinflußt ist. Auf dem Lande hat aber glücklicherweise die Mutter 16 1490 im ersten Lebensjahre, 164 im 2. bis 15. Lebensjahr, 757 Erwachsene. noch Zeit und Kraft ihr Kind mit der eigenen Brust zu nähren. Diese Sterblichkeitsziffer, 16,3 von je Tausend Personen, ist an sich nicht Die Altersklasse der älteren Kinder, vom 2. bis 15. Lebens⸗ 7 ungünstig; sie ist die günstigste der letzten fuͤnf Jahrgänge, sie betrug: jahre, hatte 164 Todesfälle(172 in 1883); auch diese Ziffer bietet nichts 1880 mit 1335 Todesfällen— 21,9 pCt., Seelenzahl rund 63,000, Ueberraschendes. midt, Sec, 1881 1223 15— 0„ 64, 000, Auf Erwachsene(vom 16. Lebensjahre ab) entfallen 757 Todesfälle(859); Ayrtenkränt 1882 213 0= 18,5„ 5„ 65,000, die Betheiligung der einzelnen Altersperioden des Erwachsenenstandes, nach zehn— riedrich. 18838„ 1243„ 1 eee, jährigen Abschnitten abgetheilt, scheint sich von dem gewöhnlichen Vorkommen nicht Die Vertheilung der Todesfälle des Berichtsjahres auf die einzelnen größeren[ zu unterscheiden. 19010 und kleineren Abschnitte desselben entspricht im Ganzen der Regel der allgemeinen Unter den todbringenden Krankheiten ist als weitaus über alle anderen her⸗ * Erfahrung. Zunächst ist die erste Hälfte reicher bedacht als die zweite; es starben[vorragend zu nennen die Lungenschwindsucht. Es starben daran 194 Personen in den Monaten Januar bis Juni 606, in den 6 anderen Monaten 486 Personen.(201 im Vorjahr). Dies häufige Vorkommen von Schwindsucht in einem vor⸗— erde Donperz Nach Jahreszeiten brachte die meisten Todesfälle(März bis Mai 324), der Herbstes wiegend ländlichen und ackerbautreibenden Bezirke, welcher größere Städte mit die wenigsten(September bis November 227); nach den einzelnen Monaten geordnet ist die Todesernte des Monates Mai die größte(124); ihm folgen März, April N und Juni(je 100), Februar(95), Dezember(93), Juli(91), November(89), 0 Januar(87), August(75), September(7), October(67). Auch die Betheiligung der einzelnen Altersklassen zeigt nichts Ueberraschendes; es starben 171 Kinder im ersten Lebensjahre(gegen 212 im Vorjahre). Fur diese Altersklasse waren die höchstbesteuerten Monate der Juli und der No— ihrem Fabrikarbeitertzum und Proletariat nicht umfaßt und welcher auch keines- wegs zu den armen Gegenden gerechnet werden kann, ist eine ebenso schwererklärbare als traurige Thatsache. gilt übrigens fast für alle Gemeinden des Kreises ziemlich gleichmäßig und ist seit lange bekannt. Das Mittel der letzten 5 Jahre von Schwindsuchtstodesfällen ist 182,6 und zwar in ziemlich gleichen Jabres raten Die Gleichmäßigkeit dieser hohen Schwindsuchtsziffer ist erschreckend und Sie bertheitt. vember(je 18 Todesfälle), ihnen folgen Februar und 1 Mail und März(je 15). 9 der August(11); 7 * K * Herz zu 1 1 Erfahrung. 1880 starben an Darmkatarrhen überhaupt 27 Str btut Ftendt 1882: 10 Pers., 1883: 31 Pers., 1884: 12 Personen; hiervon sind kaum 1 Dritt- theil Kinder im ersten Lebensjahre. 1. Guflat⸗ sehr wenige an Darmkatarrhen— Es starben aus dieser Die geringste Kindersterblichkeit von allen Monaten hatte die mit Recht so sehr gefürchteten Sommerdtarrhöen der kleinen Kinder haben demnach diesmal eine sehr unbedeutende Rolle gespielt. dies übrigens der bereits seit einer Reihe von Jahren für unseren Kreis gemachten Mitwirkend für dieses ohne Zweifel günstige Ver— mahnt zur Verbesserung der gesund heitlichen Verhältnisse, wo immer solche zu er— reichen ist. Man kann sehr starker Zweifler sein hinsichtlich des Einflusses ärztlicher Kunst auf diese Krankheit, das aber kann Niemand bezweifeln, daß ungünstige all⸗— gemeine Lebensverhältnisse dieselbe begünstigen und umgekehrt. Nach der Häufigkeit der bewirkten Todesfälle folgen zunächst, jedoch immerhin mit erheblichem Abstand, die akuten entzündlichen Entzündungen der Athmungsorgane(Lungen- und Brustfellentzündung, Bronchitis u. s. w.) mit 136 Todesfällen(212). Stark betheiligt sind hierbei die Brustkatarrhe und Lungen⸗ Entzündungen ganz kleiner Kinder und älterer Leute, besonders in den Monaten Februar, April, Mai und November.(Fortsetzung folgt.) September(je 16), dann Es entspricht Personen, 1881: 19 Pers., Altersklasse überhaupt nur Deutsches Reich. f 1492 Darmstadt, 23. April. Gestern fand im schul Neuen Palais vor dem Großherzog und der ferschu, Großherzoglichen Familie die Confirmandenprüf— de Etwerbe und 1 ung des Erbgroßherzogs durch den Superinten— dent Dr. Sell statt, der auch die Confirmation am Samstag vollzieht. Die Königin Victoria und Prinzessin Beatrice von England trafen heute hier ein. — Das Regierungsblatt Nr. 6 enthält: J. Bekannt⸗ funst⸗ Auen 1 Gremtttie, eitichatn fut . machung, die ärztliche Präfung betr. II. Bekanntmachung, 1 die Organisation der Musterungs- und Aushebungsbe— „ den e zirke betr. 1 3— 22. April. In der gestrigen Sitzung der zweiten Kammer wurden noch ohne Dis— Temen cussion 98,200 M. zur Errichtung dritter Stock— 5 werke auf die östlichen Läugstrakte der Männer— 1* O feabeß und Frauenabtheilung der Landesirrenanstalt zu 5 Heppenheim bewilligt. Heute wurde in die Dis— 1— cussion über die Errichtung eines chemischen La— 0 ferlid, boratoriums für die Landesuniversität Gießen 10 und die Vorlage des Großh. Ministeriums, betr. 7 die Aufnahme von 34,200 M. für den Bau einer Dienstwohnung des Directors des chemi— schen Laboratoriums an der Landesuniversität eingetreten. Bei der Abstimmung wird die Rück— verweisung der Vorlage an den Ausschuß mit allen gegen 2 Stimmen angenommen. Hierauf wurden,(wie bereits unseren Lesern mitgetheilt werden konnte, da Landtagsabgeordneter Jöckel uns sofort Telegramm sandte), 90,000 M. zur Erbauung eines Kreisamtsgebäudes zu Fried— berg, ferner 28,000 M. zur Erbauung einer Grundschleuse an der Nidda bei Vilbel, sowie sämmtliche übrigen Positlonen des Kapitel 120 . genehmigt. Es folgt die Berathung des Gesetz— 1 entwurfs bezüglich des Brückengeldes in Mainz.“ warum heute über alle moͤglichen und unmöͤg— Bei der Abstimmung wird der Antrag der Abgg. lichen Punkte gesprochen wird. Es handelt sich Jöft Ulrich auf Ermäßigung des Brückengeldes darum, mäglichst rasch ein Gesetz ad hoe fertig— verworfen und das Brückengeld auf 4 Pf. fest- zustelleu. Der Antrag Metz Gießen scheint dem gesetzt. Es folgt die Berathung der Regierungs- Redner in seiner ganzen Form als nicht zweck— vorlage, betr. die Wahlen zur Vertretung und entsprechend und er bittet die Kammer, denselben Verwaltung der Gemeinden, Kreise und Pro- abzulehnen. Er ist sogar für eine Verlängerung vinzen. Präs. Kugler stellt die Dringlichkeits-[der Frist zur Erreichung des Unterstützungs— frage. Abg. Franck kann sich nicht hierfür aus- wohnsitzes, welche Frist zu kurz bestimmt ist. sprechen und wünscht, daß das vorliegende Gesetz Redner bittet, die Besprechung der vorgebrachten gleichzeitig mit dem in Aussicht stehenden Gesetz- Bedenken bis zu dem Zeitpunkt zu verschieben, entwurf, betr. die Aenderung der Landtagswahl- wo die Revision der Verwaltungsgesetze auf der ordnung, zur Discussion gestellt werde. Nach Tagesordnung stehen wird. Nach dem Schluß— längerer Debatte und nachdem Staatsminister wort des Referenten Ohly wird der Artikel 1 Finger die Erklärung abgab, daß noch heute der Regierungsvorlage angenommen. der Kammer der Gesetzentwurf, betr. die Land-— N e e Irhr. 0 Bodenhausen, 1 5. zir le Be- Prem. Lt. vom 3. Inf. gt. Nr. 147 wurde zum Hauptm. tagswahlordnung, duden. 0 Die und Komp.⸗Chef, Kleinschmit, Sek. Lt. in dems. Rgt. rathung auf morgen vertagt.— 23. April. Die zum Prem. Lt., Verdier de la Blaquidre, Unteroff. vom Kammer tritt in die Berathung der Regierungs-. Inf. Rat. Nr. 115, Veck, Unteroff. vom 2. Inf.-Rgt. vorlage, betreffend die Wahlen zur Vertretung Pr. 146 zu Port. Fähnrs. befördert; Prinz, Rietm. und und Verwaltung der Gemeinden, ein. Abg. Esk. Chef vom 1. r* ee Versetzung 700 055 3 N ins e in das 1. Hess. Hus. Rat. Nr. 13, als Ad. zur Großh. Metz⸗Gießen beantragt, daß jeder Reichsbürger, Diptston kommandirt; de Berghes, Nittm. und Esk. Chef welcher communalsteuerpflichtig ist, wahlberechtigt vom 3. Schles. Drag.⸗Rgt. Nr. 15 in das 1. Hess. sein soll, ohne daß es vorheriger Anmeldung 11 Rgt. Nr. 5 weren a en ee 75. e 17 Prem. Lt. harde-Jäger Bat. unter Beförderung 1 8 6 roßh. Regierun rem. t. vom 0 Jäg, N 0 Irde 9 bedürfe. 2 75 Haas beantragt, großh. mea 8 zum Hauptm. und Komp. Chef in das Garde Schützen möge bei Annahme des vorliegenden G esetz⸗ Bat. versetzt; v. Eschwege, Rittm. und Esk. Chef vom entwurfs baldmöglichst dem jetzigen Landtage eine Revision der bestehenden Verwaltungsgesetze vorlegen, worauf Staatsmimister Finger erklärt, 2. Drag. ⸗Rgt. Nr. 24, zum Leib Kür. Rat. Nr. 1 ver setzt; Frhr. v. Normann, Rittm. vom 2. Drag. ⸗Rgt. Nr. 24, zum Esk. Chef ernannt; Frhr. v. Barnekow, Prem. ⸗Lt. vom Ostpreuß. Kür.⸗Rgt. Nr. 3 in das Drag. Rgt. Nr. 24 versetzt; Frhr. v. Rieou, Port. Faͤhnr. vom Feld⸗Art.⸗Rgt. Nr. 25, zum Sek. Lt. be fördert; Thielen, Sek.-Lt.& la s. des 3. Inf. Rgts. Nr. 117, tritt als Militärlehrer in das Kadettenhaus zu Bensberg üder; Rudolph, Sek. Lt. vom 2. Inf. Rgt. Nr. 116, in das 3. Inf. Rgt. Nr. 117 versetzt; Buff, Vieefeldw. vom 2. Bat. 1. Landw.s⸗Rgts. Nr. 115, zum daß die Regierung nichts gegen den Antrag 2. Haas einzuwenden habe. Abg. Metz(Darmstadt) ist für Annahme der Regierungsvorlage, nachdem die Reglerung dem Antrag Haas, betreffend die Revision der Verwaltungsgesetze, gegenüber steht. sympathisch Abg. Osann sieht nicht ein, Sek. Lt. der Res. des 2. Inf.⸗Rgts. Nr. 116, Gutjahr, Vieefeldw. vom 1. Bat. J. Landw. Rgts. Nr. 117, zum Sek.⸗Lt. der Res. des 1. Inf.-Rgts. Nr. 115 befördert; Frhr. v. Lepel, Oberst und Komm. des Schles. Ulanen Rgts. Nr. 6, Lotheißen, Major vom 5. Westfäl. Inf.⸗ Rat. Rr. 53, Endell, Rittm. vom 2. Leib-Hus.⸗Rgt. Nr. 2, Grau, Sek.⸗Lt. von der Landw. Feld ⸗Art. des 1. Bat. 4. Landw.⸗Rgts. Nr. 118 der Abschied bewilligt. Berlin, 22. April. Der König von Schweden machte heute dem Reichskanzler Fuͤrsten Bismarck einen längeren Besuch und ist gestern Abend von Berlin wieder abgereist. Der Kronprinz gab ihm bis zum Stettiner Bahnhof das Geleite. — 23. April. Der Bundesrath hat die Einführung der Berufung mit geringer Mehrheit abgelehnt und überwies einen Antrag Bayerns, betreffend den Entwurf eines Gesetzes über die Unzulässigkeit gerichtlicher Beschlagnahme von Eisenbahn- und Fahrmaterial, an die Ausschüsse. — 22. April. Reichstag. Fortsetzung der Berath⸗ ung der Zollnovelle. Penziz beantragt, die bisherigen Zollsätze für Baumwollgarne Nrn. 45 bis 60 auch für die Nrn. über 60 eintreten zu lassen, und den für diese höheren Nrn. bisher bestehenden Zollsatz zu streichen. In der Abstimmung werden sämmtliche Abänderungsan⸗ träge des bestehenden Tarifs abgelehnt.— 23. April. Zolltarif. Die Petition Schöndorff, betr. die Talg⸗ verzollung wird zusammen mit der bezüglichen Tarif⸗ position an dite Commission verwiesen. Bet der Position DBaumwollengarne beantragt die Retzierung eine Zoll— erhöhung der mehrfachen Zwirne von 70 auf 120 M., welche Erböhung die Commission auf baumwollene Näh— fäden beschränken will. In der Abstimmung werden zunächst die Nummern 4 und 5 in der Trimborn'schen Fassung angenommen, wonach drei- und mehrdräbtiges einmal gezwirntes Baumwollengarn und mehrfach ge— zwirntes Geschirrgarn mit 48 Mark, ferner zwei- und mehrdräytiges wiederholt gezwirntes Baumwollengarn, mit Ausschluß des Geschirrgans, mit 70 M. zu verzollen sind. Die Position„accommodirten Nähfaden“ wird in der mit der Regierungsvorlage übereinstimmenden Fassung der Commission, aceommodirten Nähfaden mit elnem Zoll von 120 M. zu belegen, mit 110 gegen 106 Stimmen angenommen. Die Anmerkung der Regierungsvorlage, wonach gescheerte und geschlichtete Ketten(Warps) dem Eingangszoll für Garn, woraus sie bestehen, unterliegen, jedoch mit dem Zuschlage von 20 pCt. dem Antrage der Commission gemäß gestrichen. — 22. April. Die Zolltarif-Commission hat heute beschlossen, alle Oelfrüchte, Raps, Mohn de. per 100 Kilo mit 2 M., Oele in Fässern mit 9 M., denaturirtes Olivenöl mit 2 M., mineralische Schmieröle mit 10 M., Leinöl in Fässern mit 4 M. zu belegen. Der Antrag auf Rückver⸗ gütung des Zolls für Oelfrüchte bei Ausfuhr von Oel wurde trotz des Widerspruchs der Re- gierung angenommen.— 23. April. Die Zoll⸗ tarifcommision hat beschlossen, den Zoll für Reis zur Stärkefabrikation auf 3 M. zu er⸗ höhen. Der Antrag Franckenstein auf Rück— vergütung des Cacao- und Zuckerzolls bei der Ausfuhr von Chocolade wurde abgelehnt, da— gegen eine Resolution ähnlichen Inhalts an— genommen. Kiel, 21. April. Zu den diesjährigen Flottenübungen werden 6 große Schlachtschiffe und Küstenvertheidigungsfahrzeuge herangezogen, außerdem 3 Panzerfahrzeuge in Reserve gestellt. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 22. April. Der Reichsrath wurde heute mit einer Thron rede geschlossen. Pest, 22. April. Das Unterhaus nahm mit 219 gegen 133 Stimmen die Vorlage, betr. die Reform des Oberhauses in der vom Ober— hause angenommenen Fassung an. Frankreich. Paris, 22. April. Die Lös— ung der„Bosphore“-Frage ist noch nicht erfolgt. Die Frage bietet zweierlei Gesichtspunkte, ein— mal die Verletzung des von Franzosen innege— habten Domicils und die den Vertretern der französischen Behörde zugefügte Beleidigung; hierfür meint der„Temps“, könne Frankreich Genugthuung verlangen; sodann die Frage der Unterdrückung des Journals„Bosphore egyptien“. Wahrscheinlich werde Frankreich anläßlich dieses Gegenstandes gegenwärtig nicht reclamiren, die Angelegenheit werde aber den Ausgangspunkt bilden für Verhandlungen zwischen Frankreich und dem Khedive über die Behandlung der frem— den Presse in Egypten. war, sondern durch eine Dynamitbombe, welche wurde. Großbritannien. London. Die De⸗ pesche Lumsdens aus Tirpul vom 17. April beantwortet die Darstellung Komaroff's über die Ereignisse an der afghanischen Grenze der Reihen— folge nach, und erklärt, die Afghanen waren weit entfernt, an die friedlichen Absichten Ko— maroffs zu glauben. Bei den fortgesetzen auf— reizenden Versuchen, sie zu Feindseligkeiten zu verleiten, waren sie vielmehr überzeugt, daß dies allein der Zweck der Russen sei. Als die Russen am 30. März vorgegangen, seien die Afghanen genöthigt gewesen, sich zu vertheidigen. Daß englische Offiziere den Afghanen gerathen, sich nicht zurückzuziehen, als Komaroff dieselben dazu aufgefordert habe, stellt Lumsden in Abrede. „Daily News“ meinen, Lumsdens Depesche mache die Krisis ernster als je; England er— warte aus Petersburg bessere Aufklärungen als die bisherigen. — 23. April.„Daily News“ melden: Die englisch-russischen Verhandlungen der letzten Tage förderten die Aussicht auf eine gütliche Aus— einandersetzung nicht. Das russische Cabinet scheine seine bisherige Stellung beizubehalten; die Nachgiebigkeit Englands sei nahezu erschöpft. — 23 April. Heute Morgen fand in einem Zimmer des Admiralitätsgebäudes eine Explosion statt. Alle Fensterscheiben wurden zertrümmert. Die Untersuchung ergab, daß die Explosion nicht etwa durch ausgeströmtes Gas verursacht worden von der Seite des St. James Parks durch das Fenster in das Zimmer des Secretärs geworfen Die Mauer des Zimmers blieb un— versehrt, das Innere aber wurde zerstört und mit Trümmern bedeckt. Der Verdacht der Thäterschaft richtet sich gegen einen auscheinenden Arbeiter, der sich längere Zeit beim Admiralitäts— gebäude herumtrieb und dann vom Saint James Parke aus eilig davonlief. Griechenland. Athen, 23. April. Der König ist von Korfu eingetroffen und conferirte mit Trikupis. Derselbe wird, wie verlautet, Delyannis berufen. Ob Delyannis vor dem Zusammentritt der Kammer den Auftrag zu einer Cabinetsbildung übernimmt, gilt als zweifelhaft. Amerika. Ottawa, 23. April. Der Commandant des Forts Pitt ist mit den Mann— schaften der Grenzpolizei, welche die Garnison des Forts bildet, in Battleford eingetroffen. Derselbe berichtet, daß bei dem letzten Kampfe nur ein Mann getödtet worden sei. Die Colo— nisten haben sich in das Lager der Indianer begeben. Aus Stadt und Land. H.-V. Friedberg. Das Stillleben des Vereins für Handels- und gemeinnützige Zwecke reiht sich würdig demjenigen anderer hiesigen Vereine an, welchen der Athem, d. h. das persönliche Erscheinen der Mitglieder in den Versammlungen fehlt. So war es auch nicht zu verwundern, daß die letzte Vorstandswahl, gleich der früheren, unter Umständen verlief, die eine nahezu voll— ständige Harmonie der Erschienenen bekundeten. Die Wiederwahl des alten Vorstandes mlt einziger Aus⸗ nahme des neu hinzutretenden Kaufmanns Baumeister (für den Posten des Rechners) brachte Niemanden eine Enttäuschung.— Unserem Publikum set bei diesem An— lasse in Erinnerung gebracht, daß unter den„gemein⸗ nützigen“ Errungenschaften des in Rede stehenden Ver— eins die Anlage des Vier⸗Elchenplatzes, des Spielplatzes nächst der Turnhalle, die Aufstellung von 21 Ruhebänken zu nennen sind. Die auf dem Programm stehende Erwei— terung der Anlage am Vier⸗Eichenplatz erfordert Hunderte von Mark. In der nächsten Umgebung der Stadt fehlen Plätze, bepflanzt mit schattengebenden Zterbäumen, bei⸗ nahe gänzlich. Derartige und andere gemeinnützige Auf- gaben sind ohne regelmäßige, möglichst vielsettige Zu⸗ wendung von Mitteln, großen und kleinen Beiträgen, nicht zu verwirklichen. Vercinsdiener Rausch wird in nächster Zeit die Beiträge für 1885 erheben; Jeder, der für die Förderung der Vereinszwecke mehr als einen frommen Wunsch übrig hat, möge dies durch eine Gabe oder Einzeichnung in die Mitgliederliste bethätigen. C. Bad⸗Nauheim, 24. April. Am nächsten Frei⸗ tag wird die Satson offiziell eröffnet. Zahlreiche Kur⸗ gäste haben sich bereits angemeldet; auch fürstlicher Be— such steht bevor, indem die Erbgroßherzogin von Olden— burg, eine geborene preußische Prinzessin, die oberen Etagen der Villa Höpfner gemiethet hat. Der hohe Gast wird schon den 9. Mai eintreffen. a. Bad⸗Nauheim. Wie verlautet, ist im Laufe „ legalisürt worden. Zukunft bei Veräußerungen, Verpfänpungen, Vertheil⸗ buchsauszug beim Ortsgerichte Bad-Nauheim zu erwirken. von Ober-Mörlen, der durch Einschleichen zwei Laden⸗ besitzern dahier die Ladenkasse erleichterte, wurde von der Strafkammer in Gießen zu 4 Monat und 1 Woche Ge⸗ fängniß verurtheilt. Darmstadt. Nach den in der letzten Sitzung des Wohnungs⸗Ausschusses für die deutsche Lehrerversammlung erstatteten Berichten sind in den zur Ausgabe gekommenen Wohnungsbriefen in Darmstadt und Bessungen im Ganzen für 832 Gäste Fresquartiere gezeichneten worden, an Baarbeiträgen sind 1381 Mark eingegangen. Obwohl noch einzelne Listen ausstehen, so stellt doch schon jetzt das glänzende Resultat die rühmenswerthe Betheiligung, welche die für unsere Stadt so wichtige Angelegenheit in den Bürgerkreisen gefunden hat, in das schönste Licht. Allerlei. Szegedin, 22. April. Das neuerbaute Theater ein Prachtbau, brannte heute total nieder. Die Berg⸗ ung der Garderobe und der Bibliothek des Theaters war unmöglich, da die bezüglichen Versuche wegen der einstürzenden Mauern als lebensgefährlich vom Stadt hauptmann untersagt wurden. Peters burg, 23. April. Newa hat hier begonnen. Zur Pferdezucht. In der Prämtirung guter Mutterpferde und Fohlen erblickt der Pferdezuchtverein ein vorzüg⸗ liches Mittel zur Hebung der Pferdezucht und unterstüßt deßhalb nicht nur die Prämiirungen bet Gelegenheit der Pferdemärkte und Pferdeschauen, sondern hat auch ein besonderes Prämttrungssystem für die Zucht aus vorzüglichen Stuten eingeführt. Das System besteht darin, daß der Verein sich ver⸗ pflichtet, den dem Vereine angehörigen Besitzern solcher edleren Stuten, welche als sog.„Vereinsstuten“ anerkannt worden sind, bei fortgesetzter Zucht aus den Letzteren stets steigende Prämien im Gesammtbetrage von zwethundert Mark auszuzahlen. Durch solche Prämien wird allein schon der Kapital⸗ werth(annähernd) verzinst, ohne dabet den Werth des Fohlens in Anschlag zu bringen. Es solen diese Prämien daher den Züchtern einen Antrieb geben wirklich gute Stuten zur Zucht sich zu verschaffen. Um nun die Pferdezüchter zu veranlassen in ihrem Besitze befindliche Zuchtstuten zu längerer Zucht zu behalten und nicht allzubald abzuschaffen, gewährt der Verein, wie schon oben bemerkt, fortlaufende Prä— mien an die Besitzer solcher Stuten, welche als zur edlen Nachzucht vorzugsweise geeignet, von der betreffenden Vereins-Commission als„Vereins- stuten“ anerkannt worden sind, und zwar 40 M. für das erste, nach Anerkennung der Stute als Vereinsstute, von derselben gefallene und mit ihr vorgeführte Saußfohlen; 45 M. für das zweite Fohlen aus dieser Stute; 55 M. für das dritte Fohlen aus dieser Stute; 60 M. für das vierte Fohlen aus dieser Stute. Der Verein behält sich vor, bei Züchtung noch wei⸗ terer Fohlen aus derselben Stute entsprechende Prämien zu gewähren. Der Eisgang auf der Geld ⸗ Cours. Frankfurt, am 23. April 1885. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20⸗Frankenstücke 16 18 c 13 do. M/ i Englische Sovereinggs.. 20. 41 20. 37 Russische Imperiales. 16. 75 16. 70 Dücgte n „ a Dollars in Gold.„ Kirchliche Anzeigen fur Friedberg. Ebangelische Gemeinde. Jubilate. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Dr. Köstlin. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags 10½ Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Gandidat H. Biegler. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Pr. Weiffenbach. Am Sonntage Cantate Abendmahl in der Burgklrche. statholische Gemeinde. Samstag 5 Uhr: Beicht. Sonntag 6 Uhr: Beicht. 3/7 Uhr: Austheilung der heil. Communton. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. prakt. u. Speeialarzt für Haut., Frauen- u. Unterleibskrankhesten ete. Frank- 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. furt a. M., Stiftstr. 22. fr. Assist. Pro- fessor Ricord's. Auswärts brieflich. Dr. Gensch, 1469 Halbverdeck⸗ Wagen, leicht, solid, elegant, preiswürdig. Abbildung gratis. J. G. Rumpf, der Woche das Grundbuch der Gemeinde Bad⸗Nauhelm Eis. Hand 18, Frankfurt a. M.(7922.) 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April 1885. 1514 Die trauernden Hinterbliebenen. eee. 0 J N —— Wegen Geschaͤftsaufgabe vollständiger Ausverkauf sämmtlicher Waaren, als: Kleiderstoffe einfarbig und carrirt, Lamas, Kleidercattun, Bukskin, Hosenzeuge, Rockzeuge, Unterrockstoffe, Hemdenbarchent, Bettbarchent, Möbelcattun, Baumwollbiber, Leinen, Veldluchhalbleinen, Shwales, englische Gardinen, fertige Röcke, Strümpfe, Kaputzen, Palatins wollene Tücher, Unterjacken, Kragen Manschetten, Taschentücher, Tisch- und Kommodedecken ꝛc. Sämmtliche Laden zu vermiethen. Ladeneinrichtung zu Friedberg. 154⁴⁴ dauert noch bis zum 1. Mai und verkaufe ich darum von jetzt an zu jedem annehmbaren Preise gegen baar: hochfeine Bernsteinsachen, Fächer, Manschettenknöpfe, Jetschmuckartikel, Photographie— albums, Aufsteckkämme u. s. w. Alles äußerst billig, weit unter dem Fabrikationspreis. Lorenz Berg. 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Toren, den er cgeselle E, blen 5 golhllet, 1 cts in blellana bemalt. fung, ö 5 1 0 Hberhessischer Anzeiger. M 49. Bekanntmachung. Unter Wezugnatzme auf die Artikel 34 und 35 des Berggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur offentlichen Kenntniß gebracht, daß Herr Ludwig Christoph Rübsaͤmen in Gießen unterm heutigen Tage mit den Eisenerz- Bergwerken„Ideal“ und„Centrum“ in den Gemarkungen Buͤdesheim und Steinfurth, Kreises Fried berg, beltehen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen diese Verleihungen müssen bei Vermeidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gericht— liche Klage gegen den Bergwerkseigenthümer geltend ge— macht werden. Situattonsrisse gestattet. Darmstadt den 18. März 1885. Großherzogliche Obere Bergbehoͤrde. Tecklenburg. Holzversteigerung. Montag den 4. Mahl. werden in den Fretherrlich von Franckenstein'schen Walddistrikten Klentzeschlag und bet der Bergmetisterel Gießen Jedem 1521 Köͤhlerschlag versteigert: 5700 Stuͤck Eichen-Wellen, 18400„ Eichen Wellen(Backholz). Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf dem Viehtriebs— weg, im Distrikt Klentzeschlag. 53 Ockstadt den 23. April 1885. Der Freih. von Franckenstein'sche Oberförster Rumpf. Submission. Die zur Umpflasterung der Apotheker- und Meßger— gasse, des Trottoirs auf der Kaiserstraße nächst dem Seeberg, des Enggäßchens bet der Synagoge, des Eng— gäßchens bei Glasermeister Bieler und einer Rinne in der Bahnhofstraße bei B. Stern vorkommenden Arbeiten und Lieferungen sollen auf dem Submissionsweg ver— geben werden und zwar: M. Pf. Die Pflasterarbeiten, veranschlagt zu 793 40 Die Lieferung von ea. 85 ebm Schichten— pflasterstelnen 1224— Die Lieferung von ca. 390 ebm lettfreiem, scharfem Sand 1560— Das Fortfahren des Grundes, Gerölle und alter Steine, per ebm zu 75 Pf. Lusttragende Uebernehmer haben ihre Angebote in Prozenten, für jede Arbeit und Lieferung besonders, schriftlich, versiegelt und portofrel bis zum 2. Mai, Vormittags 10 Uhr, bet unterzeichneter Stelle einzu— reichen, woselbst auch die Bedingungen und Ueberschläge zu Jedermanns Einsicht offen liegen. Von den gerichteten Pflastersteinen und vom Sand find Proben vorzulegen, auch ist der Stadtbaumeister beauftragt, gewünscht werdende Auskunft zu erthetlen. Friedberg den 22. April 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Stein häußer. Mobiliar⸗Versteigerung. Dienstag den 28. April d. J., Vormittags ½¼9 Uhr, wollen Friedrich Stamm Erben eine Quantität Frucht, bestehend in Waizen, Korn, Gerste und Hafer, eine Parthie Stroh aller Art, Heu, Grummet, Dickwurz, Kartoffeln, 1 Oekonomle— wagen, Pflüge, Eggen, Haus- und Küchengeräthe in ihrer Behausung meistbtetend versteigern lassen. Köppern, 23. April 1885. 1508 1538 Stamm, Bürgermeister. Sub mission. Die Arbelten und Lieferungen zur Erbauung einer offenen Halle auf dem Viehmarktplaßze in Butzbach sollen im Submissionswege vergeben werden: M. Pf. Maurerarbeit veranschlagt zu 54 20 Steinhauerarbeit„ 5 140— Zimmerarbeit 7 1 402 50 Dachdeckerarbeit 7 7 1689 60 Schlosser- oder Schmtedearbeit„ 15 70— Pflasterarbelt 7 5 66— Kalklieferung 5 75 15 60 Sandlieferung 13 20. Bedingungen, Kostenüberschlag und Zeichnung liegen auf dem Büreau des Bezirks-Bauaufsehers Metzger zur Einsicht offen. Die Anerbleten mit entsprechender Aufschrlft versehen und verflegelt sind bis Freitag den 1. Mat, Vormittags 11 Uhr, postfrel an die unkerzeichnete Bürgermeisteret einzusenden, zu welcher Zeit die Eröffnung derselben stattfinden wird. Butzbach den 23. April 1885. Großherzogliche Bürgermelsteret Butzbach. Keüsch el. billigst bet K. Friedrich neben der Post Nr. 77. 1559 2 Arbeitshemden Während dieser Frist ist die Einsicht der 7 Zum billigen Laden. Größte Auswahl in allen Manufactur-Waaren, Damen-Regenmänteln, Umhängen, Corsetten, Tuch Herren- und Knaben-Garderoben, und Buckskins. Kleiderstoffe pr. Darmstädter Elle 25, 27, 33, 40, 45, 50, 60 Pf., doppelbrelt per Elle 50, 60, 70, 90 Pf., M. 1.65, 1.20, 1.50. Cachemir“(schwarz) pr. Elle M ne, een, 95, farbig 63, 75 Pf., M. 1., 1.50. Bettdecken mit Fransen pr. Stück eee, e,, Betttücher ohne Naht pr. Stück M. 2., 2.25, 2.50, 2.75, 3., 3.25, 3.50. Herrenhemden(farbig) pr. Stück 57, 63 Pf., 2.70, Wuftun pr. Eile* M. 1., 1.25, 1.50, 1.70, 1.80, 2., 2.25, 2.50. 20, 30, 95, 10 Pf., rother Damast per Elle 50 Pf. Damenhemden pr Stück M. 1.20, 1.35, 1.50, 1.55, 1.60, 1.75, 2., 2.25 Druckzeug. Elle 5 1½* Al 9 g 2 Dßd. billiger. 25, 30, 33, 35, 38, 40, 60 Pf.„ 9 e e e.— Damen⸗R tegen äntel pr. Stück Bettzeug pr. Elle M. 8., 8.50, 10.50, 11.50, 12., 13., 14.25, 16.75, 18., 25, 27, 30, 35, 40 Pf. 10.76, 20. 22. 24. Barchent pr. Elle Umhänge(das Allerneuecste) pr. Stück 40, 50, 53, 55, 60, 70, 80, 90 Pf., M. 15.60, 18.50, 20., 22.50, 23.75, 25., 27., 28.80, — 1 30.70, 32.—40. Zwilch pr. Elle 8 8 75 Pf., M. 1.30, 1.40, 1.50. Corsetten in 24 8 Qualitäten, 5 5 e 25, 80, 2, 275, 2.30, 2.50, 2.75, g., 3.50, Vorhangstoffe pr. Elle 9.75, 4. 4.50, 5. 15, 20, 30, 40, 50, 60 P—— 5 55. Her angen pr./ Dod. Fertige Strohsäcke pr. Stück M. 1.50, 1.75, 2. M. 2.50, 2.75, 3., 3.25, 3.50. g b E*. Halsbinden pr. Stück Herrenhemden(weiß) pr. Stück 10, 20, 25, 30, 35, 40, 45, 50, 60, 75, 80 Pf., M. M. 2., 2.50, 2.75, 3., 3.50, 4. 1.20, 1.50, 2. 14 ö 1 1 KTuaben⸗ und Mädchenhemden pr. Stick„Servietten pr. J. Ded. 20, 30, 35, 40, 45, 50, 60, 75, 95 Pf., M. 1.05, M. 2.25, 2.50, 2.75, 3., 4., 5. Z eee Handtücher pr. ½ Dod, Hemdenstoffe(weiß und farbig) pr. Elle M. 2.20, 2.40, J., 3.50, 4., 4.50. eee eee Herren⸗ nun, e Baumwolltuch, Schirting und 5 r pr. Elle W. 14., 15, 18., 20., 2. 24.„30. 33., 35., 40. 16, 18, 20, 22, 25, 30, 38, 35 Pf. kncben⸗ 157 8 5. M. 2.25, 2.50, 2.75, 3., 3.25, 3.50, 3.75, 4., 4.25 g Hausmacherleinen. l* 4.50, 5., 5.50, 6., Lich 7., 8., 9., 10., 12.50, 14., 15., 25, 27, 30, 35, 40, 45, 48, 50, 60 Pf. N 16., 18., je nach Qualität und Größe. Tuch, Buckskin und Kammgarnstoffe pr. Elle Buckskinhosen(einzelne) M. 1.50, 2., 2.20, 2.50, 3., 3.50, 4., 5., 6., 7. M„, 0, 8%% 7 780, 8, o d Tischtücher pr. Stück 5 M. 1.20, 1.35, 1.50, 2., 2.50, 3. M. 2., 2.50, g., 3.50, 4., 4.50, 5. Tischdecken pr. Stück e M. 1. 1.30, 2. 2.50, 2.75, f., a., 4.50, 5. 5.50, 5.8ö, M. 2., 85 2.50,., 3.50, 4. 6.25, 7., 8. Englischlederhosen M. 3., 3.25, 25 4.50, 5. 5.50, 6.50, 7. Commodecken pr. Stück Mn und Arbeitsröcke 50, 60 Pf., M. 1.20, 1.30, 1.50, 1.75, 2., 2.50. M. 1.90, 2., 2.50, 8., 3.50, 4 Große Auswahl in halbwollenen und baumwollenen Hosenzeugen, Unterrockstoffen, Wachstuch, Strohsackleinen, blaugefärbtes Leinen, Bettvorlagen, Kuh— und Pferdedecken, Bettkoltern, fertigen Bettüberzügen, Hemdeinsätzen, Taschentüchern, Schürzenzeugen, Hosenträgern, sowie allen in dieses Fach einschlagenden Artikeln. Anzüge, sowie Hemden können auch nach Maaß in kurzer Zeit angefertigt werden. Der Laden ist von Morgens 7 bis Abends 9 Uhr geöffnet. edberg. M. Netscher. Tapeten. Größte Auswahl, billigste Preise bei N David Groedel Söhne. 5. Fritze's Bernstein Oel ⸗Lackfarbe zum Selbst-Lackiren von ussböäden in bekannter vorzüglicher Qualität. N Niederlage bei Wilh. Bernbeck, Friedberg. Zämmtliche Draht⸗Geflechte, Zwei brave Maͤdchen Patent⸗Stachelzaundraht. können unter günstigen Bedingungen das Kleidermachen englischem Leder, Frie Prets-Courant gratis und franed von gründlich erlernen.. 5 55 1055 S. Rumpf,(7030. 0 Zu erfragen bet Frl. 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J. sollen in dem Stadtwald zu Hungen, in den Distrikten Heckenwald, Buchwald, Galgenwald, Kleiner und Großer Rocksberg, nachstehende Holzsortimente verstelgert werden: Scheiter Knüppel Reisig Stöcke Raummet er Buchen 150 670 456(Durchforstung) 290 400(Astreisig) Eichen— 36 80— Nadel—— 60— Die Durchforstungsreisige sind erster Sorte und befinden sich in dem Distrikt Heckenwald. Der Anfang der Verstelgerung ist jedesmal Vormittags 9 Uhr, am ersten Tage an der Grenze des Fürstlichen Thiergarten, im Distrikt Heckenwald, am zweiten Tage im Distrikt Buchwald, an der Straße von Hungen nach Villingen. Hungen am 20. April 1885. Großherzogliche Burgermeisterei Hungen. B 1515 ender. HFT 3 f Jeder Hausfrau sind i 0 Hmorr's gekochte Erbsen-, Bohnen- und Linsenmehle, die selbst nur mit Wasser gekocht vorzügliche, rasch zubereitete, auch Magenkranken sehr zuträgliche Suppen geben, zu empfehlen; ebenso HM norr's Julienne, Grünkernmehl, Hafergrütze, Tapioca-Julienne etc., ferner ist Müttern als rationellstes Kindernahrungsmittel ganz besonders zu empfehlen Ie morr's Hafermehl oder Gerstenmehl, = Hnorr's Leguminosen-Präparate, vorzüglichstes blutbildendes und leichtest verdauliches Nahrungsmittel für alle Lebensalter. Zu haben in Friedberg bei J. Banumeister, Bad-Nauheim bei J. Pfeffer und Ph J Weiß. 1535 Das größte K reichhaltigste Ichuhlager von Spier& Kupfer befindet sich Kaiserstrasse 298, gegenüber dem Rathhause, woselbst im Detail zu den Originalfabrikpreisen verkauft wird. Sämmtliche Artikel sind von bester Qualität, solid und dauer⸗ haft gearbeitet und leisten wir für die Haltbarkeit der Waare unbedingte Garantie. 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