her. dt wiedet et sich aße in der. tler, —— Samstag den 24. October. M 26. her Anzeiger. Wird hier und in Bad-Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Betreffend: Die Entwässerung der Grundstücke in den Fluren II bis VII in der Gemarkung Ossenheim. Unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 20. August d. J.— Oberhessischer Anzeiger Nr. 100— bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß der in derselben auf den 28. d. Mts. anberaumte Abstimmungstermin auf Mittwoch den 25. Nobember, Vor⸗ mittags von 10 bis 12 Uhr, verlegt werden mußte. Friedberg den 20. October 1885. Bekanntmachung. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. 5 Der Musketier Johann Wilhelm Geck, der 3. Compagnie 2. Nassauischen Infanterse- Regiments Nr. 88, aus Friedberg, ist durch rechtskräftiges kriegsgericht⸗ liches Erkenntniß vom 5. Oetober e. wegen Fabnenflucht im ersten Rückfall, Unterschlagung und schweren Diebstahls nach vorgängiger zweimaliger Verurtheilung und Be— strafung wegen Diebstahls, mit Entfernung aus dem Heere, vier Jahren Zuchthaus, Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von drei Jahren und Zulässigkeit von Polizeiaufsicht bestraft worden. Mainz den 20. October 1885. Dies wird auf Grund des F. 193 der Militärstrafgerichts Ordnung hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Königliches Gouvernementsgericht. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 28 enthält: Bekanntmachung, die Ausführung des § 5 Abs. 9 des Unfallversicherungs-Gesetzes betreffend. Der Gerichtsassessor Nees in Worms wurde zum Hilfgzerichtsschreiber bei Gr. Land— gericht der Provinz Rheinhessen, der Gerichts— assessor Kolb in Alzey zum Amtsanwalt bei den Amtsgerichten Worms, Oppenheim und Ost— hofen, mit dem Amtssitze in Worms, der Ge— richtsassessor Keiber in Alsfeld zum Amts— anwalt bei den Amtsgerichten Alsfeld, Grünberg, Homberg und Laubach, mit dem Amtssitze in Alsfeld, der Gerichtsassessor Dr. Buff in Offen⸗ bach zum Amtsanwalt bei den Amtsgerichten Offenbach und Seligenstadt, mit dem Amtssitze in Offenbach, der Gerichtsassessor Hill in Alzey zum Amtsanwalt bei den Amtsgerichten Alzey, Nieder-Olm, Pfeddersheim und Wörrstadt, mit dem Amtsfitze in Alzey, der Gerichtsassessor Schmeckenbecher in Lauterbach zum Amtsanwalt bei den Amtsgerichten Lauterbach, Herbstein, Schlitz und Ulrichstein, mit dem Amtssitze in Lauterbach, der Ministerialprotokollist Schaffnit zum Ministerialregistrator, der Registratur-Assi— stent Müller zum Ministerialprotokollisten, der Registratur-Assistent Kisseberth zum Assistenten des Oberbetriebs-Inspektors bei der Main-Neckar— Eisenbahn, der Finanzaspirant Rullmann aus Bessungen zum Revidenten des Oberbetriebs— Inspektors bei dieser Bahn, der Finanzaspirant Hallstein aus Hainstadt' zum Registratur-Assi— stenten bei der Direktion dieser Bahn, die Ex⸗ peditoren Hauser, Heyder, Quick und Korn— dörfer zu Expeditoren der Stationen Egelsbach, Sprendlingen, Auerbach und Bickenbach, der Expeditionsgehilfe Englert, die Telegraphisten Georg und Hilger und der Gendarm Schneider aus Biedenkopf zu Expeditoren, die Expeditions— gehilfen Bergmann aus Darmstadt, Militär— anwärter Schmidt aus Wernges und Karn aus Darmstadt zu Telegraphisten bei der Main- Neckar-Eisenbahn ernannt und der Oberbuch— halter bei der Hauptstaatskasse, Best, auf Nach— suchen, unter Anerkennung seiner Dienste, in den Ruhestand versetzt. Berlin. Die Regierungen von Mecklen— burg⸗Schwerin und Strelitz haben die Ent⸗ scheidung des Bundesraths in einem Grenzstreite mit Lübeck nachgesucht.— Die Ausschuͤsse des 0 Bundesraths beantragen mit Bezug auf die Eingaben wegen gesetzlicher Maßnahmen gegen den Mißbrauch geistiger Getränke dem Reichs— kanzler zur Erwägung zu geben, Ermittelungen darüber anstellen zu lassen, in welchem Umfange und mit welchem Erfolge die Landesregierungen und Gemeindebehoͤrden von der nach der Ge— werbeordnung ihnen zustehenden Befugniß in jener Richtung Gebrauch gemacht haben. Der„Reichs-Anzeiger“ publicirt die deutsche Note, die am 10. October in Madrid übergeben worden ist. Dieselbe führt aus, daß die spauische Regierung keinen Hoheits-Act an— führe, aus welchem erhelle, daß sie ihren An— sprüchen auf die Karolinen durch Besitzergreifung oder Ausübung von Hoheitsrechten jemals that⸗ sächlichen Ausdruck gegeben habe; sie gebe viel— mehr selbst zu, daß seit der ersten Entdeckung der Inseln weder eine spanische Behörde noch eine Garnison dort etablirt worden sei. 22. Oct. Der itaolienische Graf Launay hat sich beute zum Reichskanzler nach Friedrichsruh begeben. — 22. Oct. Die Generalsynode genehmigte in zweiter Lesung die Vorlage wegen der Für— bitte für die Marine, die Gesetzentwürfe über das Diensteinkommen der Geistlichen, den Bei— tritt zum Pensionsfonds, das Pfarrwahlrecht, und nahm den Antrag auf Abhülfe des Mangels an kirchlichen Einrichtungen in mehreren größeren Städten an. — Der Kaiser hat den Abschied des Polizei— präsidenten v. Madai bewilligt und denselben zum Nath 1. Klasse mit dem Titel Excellenz ernannt. — Der Etat für den Reichskanzler und die Reichskanzlei schließt in der Einnahme mit 2549 M., in der Ausgabe mit 152,360 M. ab; in letzterer Summe sind inbegriffen die 11,000 M. für bauliche Abänderungen des Dienstgebäudes in der Wilhelmsstraße 77. Der Etat des Reichseisenbahnamtes enthält: Ein— nahme 9107 M., Ausgabe 297,165 M. Der Etat der Reichsdruckerei: Einnahme 3,991,820 M., Ausgabe 2,926,130 M.; einmalige Aus— gabe: 360,000 M. für Anschaffung eines neuen Grundstücks, das hauptsächlich bedingt war wegen Aufstellung neuer Maschinen zur Herstellung von Stempelmarken und Formularen. Der Etat des Rechnungshofes weist aus eine Einnahme von 12,980 M., Ausgabe 529,773 M. Der Etat Stempel-Abgaben, Spielkartenstempel: 1,025,500 M., Wechselstempelsteuer 6,437,000 M., Stempelabgabe für Actien, Renten, Schuld— verschreibungen 4,400,000 M.(um 194,000 M. mehr als im laufenden Jahre), für Kauf- und sonstige Anschaffungsgeschafte 12,000,000 M. um 9,680,000 Mark mehr), Lotterieloose: 5,975,000 M., statistische Gebühr: 549,500 M., insgesammt 30,387,000 M.(um 9,980,500 M. mehr als im laufenden Jahre). Braunschweig, 21. Oct. Der Landtag wählte heute einstimmig den Prinzen Albrecht von Preußen zum Regenten. Sämmtliche Mit— Botschafter glieder des Regentschaftsraths und des Land— tags waren in Gala anwesend. Der Landtag wählte ferner eine Commission von 3 Mit— gliedern, welche sich zum Prinzen Albrecht nach vorheriger Anfrage begeben soll. Am Schlusse der Sitzung wurde gegenüber der Meldung eines auswärtigen Blattes ausdrücklich zu Pro— tokoll genommen und constatirt, daß sämmtliche Abgeordnete anwesend waren und einstimmig an der Wahl theilnahmen. — 22. Oct. Die Deputation des Landtags reiste heute mit dem Staatsminister Görtz-Wris— berg zum Prinzen Albrecht nach Kamenz ab. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 21. Oct. Die Majoritätsadresse des Abgeordnetenhauses wurde mit 194 gegen 129 Stimmen angenommen, die Minoritätsadresse mit 175 gegen 146 Stim— men abgelehnt. Die Rechte, der italienische Trentiner⸗Club und der deutscheonservative Coro— nini-Club stimmten gegen die Minorität. Die Antisemiten und Demokraten absentirten sich. Bei thatsächlichen Berichtigungen fanden große Skandalscenen statt. Abg. Knotz schrie, die Deutschen seien beinahe gezwungen, mit einem Maulkorb das Parlament zu betreten. — Das den Delegationen vorgelegte gemein— same Budget für 1886 beziffert das Gesammt— erforderniß auf 119 Million Gulden, den Ueber— schuß der Zollgefälle auf 25/0 Million Gulden, die österreichische Quote auf 62 Million Gulden, die ungarische Quote auf 26 Million Gulden. Das Erforderniß des bosnischen Budgets beträgt 8¼0 Million Gulden, der Einnahme-Ueberschuß desselben 41,364 Gulden. Dänemark. Kopenhagen, 21. Oet. Als der Ministerpräsident Estrup heute Nachmittag gegen 5 Uhr nach seiner Wohnung zurückkehrte, feuerte im Thorwege ein junger Mann, angeb— lich ein Buchdrucker, einen Schuß auf ihn ab, der jedoch nicht traf. Der Thaͤter wurde sofort verhaftet. Frankreich. Paris. Die Gerüchte eines fran— zösischen Botschafterwechsels in London werden von gut unterrichteter Seite als unbegründet erklärt. Großbritannien. London. Lord Salis— bury erklärte, die Diplomaten Englands wuͤrden der Vergrößerung Serbiens zustimmen, falls Oesterreich den Vorschlag mache. — 22. Oct. An das Arsenal in Wolwich ging gestern der Befehl, zehntausend Gewehre und zehn Million Patronen nach Indien zur Ausrüstung des birmanischen Expedittonscorps zu senden. Spanien. Madrid, 21. Oet. Der Koͤnig, welcher einige Zeit an einem Katarrh gelitten, . ˙ A . ne. — e. ene gilt als völlig hergestellt. Derselbe beabsichtigt sich demnächst nach Pardo zu begeben. Türkei. Constantinopel, 22. Oet. Die Pforte richtete ein Rundschreiben an die Mächte, welches den Zusammentritt der Conferenz, die sich nur mit der ostrumelischen Frage befassen solle, in Constantinopel beantragt. Der Ver— treter Bulgariens lenkte die Aufmerksamkeit der Botschafter und der Pforte auf die serbischen Rüstungen gegen Bulgarien und wies demgegen— über auf die Mittheilung des Fürsten von Bul— garien hin, sich dem Beschlusse der Mächte unter— werfen zu wollen. Rumänien. Bukarest. Gutem Vernehmen nach wird der Kronprinz von Oesterreich zum Besuche des Königspaares in Schloß Sinaia erwartet. — 22. Oct. Die„Wiener Presse“ meldet von hier: In Folge des Drängens der deutschen Diplomatie unterbleibt eine Militäraction Ser— biens, das eine territoriale Compensation erhalte. Bulgarien. Sofia, 20. Oct. Die nach— giebige und friedliche Haltung, welche Fürst Alexander von Bulgarien sowohl der Türkei als dem Memorandum der Mächte gegenüber ein— genommen hat, schreibt man dem„Frankf. Jour⸗ nal“ dürfte hauptsächlich in der Erkenntniß der eigenen militärischen Inferiorität ihren Grund haben. Der Fuͤrst ist sicherlich einem Appell an die Furcht nicht zugänglich, aber er hat doch zu viel militärische und staatsmännische Einsicht, um nicht zu erkennen, daß er bei der Einigkeit der Großmächte unter keinen Umständen auf Erfolge kriegerischen Vorgehens rechnen kann. Die eigent— liche Ursache der militärischen Schwäche Bulga— riens liegt aber nach wie vor in der durch den Abgang der russischen Offiziere unausbleiblich gewordenen Desorgantsation der Truppen dies— seits und jenscits des Balkangebirges. Die Türkei hat in einem Zeitraum, der selbst für die wohl— vorbereitete Mobilisirung einer der Großmächte nicht viel kürzer bemessen ist, eine so zahlreiche operationsfähige Armee bereit gestellt, daß ihren Widersachern die Lust, die Entscheidung der Waffen zu suchen, offenbar mehr und mehr zu schwinden scheint. Dieses energische militärische Handeln der Türkei dürfte vielleicht am meisten dazu bei— getragen haben, eine friedliche und einmuthige diplomatische Action der Conferenzmächte über— haupt zu ermöglichen und verdient deshalb im Interesse des europäischen Friedens volle Aner— kennung. Es hat sich wieder einmal der alte Spruch bewährt, daß die beste Friedensgarantie immer ein brauchbares, zahlreiches Heer ist und bleibt. Aber nicht allein Bulgarien, sondern auch Serbien scheint den Rechenfehler bezüglich der militärischen Leistungsfähigkeit der Türkei eingesehen zu haben, von Griechenland gar nicht zu reden, welches vor der Hand doch nur mit dem Säbel rasselte, während Serbien und Bul— garien ihn schon halb aus der Scheide gezogen hatten. Leider hat die serbische Regierung durch die übereilte Mobilisirung sich selbst Fesseln an— gelegt, da es für sie bei der gegenwärtigen Sachlage recht schwierig sein dürfte, ohne Ein— buße ihres Ansehens bei dem eigenen Volke, auf jede kriegerische Action zu verzichten, nach— dem letztere so geräuschvoll vorbereitet war. — Der„Standard“ meldet aus Wien, die Mächte seien jetzt im Wesentlichen einig über die Regelung der bulgarischen Frage. Alexan— der bleibe Fürst von Bulgarien und werde für eine bestimmte Zeit zum Generalgouverneur Ost— rumeliens ernannt; jede Provinz erhalte eine besondere Verwaltung. Die tuͤrkischen Truppen würden keinen Punkt innerhalb Rumeliens be— setzen, aber des Sultans Recht der Balkaube— setzung bleibe unberührt. Griechenland. Athen. Contoguris wurde provisorisch zum Cultusminister, Bubulis zum Marineminister ernannt. Die übrigen Minister sind auf ihren Posten geblieben. — Gutem Vernehmen nach soll sich die kretensische Bevölkerung gegen eine Erhebung zu Gunsten der Vereinigung Kretas mit Griechen— land ablehnend verhalten, so lange Griechenland nicht den Krieg erklärt hat. Aus Stadt und Land. r. Friedberg. Für das nächste Concert des Musik— vereins ist Sonntag, der 8. Nov., in Aussicht genommen. .. Friedberg. Unser in nächster Woche statt— findender Pferdemarkt verspricht allem Anscheine nach den vorhergegangenen Märkten nicht nachzustehen. Die Vor— bereitungen für den Markt selbst, wie für die Ver— loosung, werden eifrigst betrieben. Bedeutende Händler mit Pferden und Fohlen sind angemeldet. Die schönen städtischen Stallungen sind fast sämmtlich bestellt. Die Verloosungs- und Ankaufscommission hat in Betracht des zehnjährigen Bestandes des Marktes ganz außerordentlich schöne und nützliche Gegenstände als Gewinne angekauft und dafür einen bedeutend höheren Betrag verwendet, wie solcher im Voranschlag vorgesehen ist, was gewiß für die Loosinhaber nur von Interesse sein kann. Der weitaus größte Theil der Loose ist vergriffen, ein Beweis, daß sich unsere Lotterie immer noch eines guten Rufes erfreut. Wenn uns der Himmel günsttg ist und den Regen auf spätere Tage verschiebt, werden auch sicher die Käufer und die sonstigen Marktbesucher nicht ausbleiben. Be— treffs der Gewinngegenstände verweisen wir auf das heutige Inserat der Verloosungs-Commission. Allerlei. Schwanheim. Der hiesige Gemeinderath hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, eine größere Menge Brumata-Leim zum Gürteln der Bäume gegen den Frost spanner auf Gemeindekosten zu beziehen und unentgeltlich an die Interessenten abzugeben.(Zur Nachahmung dringend empfohlen. D. Schwyz, 21. Okt. Gestern Nachmittag fand auf der Arth-Rigt-Bahn die Entgleisung eines Zuges statt. Der Locomotivführer wurde getödtet, der Heizer schwer verwundet. Unter 20 Passagieren wurden vier schwer verletzt, meist Schenkelbrüche. Alle Passagtere waren Schweizer. Algier. In Tuak wurden am 17. ds, vier Kara⸗ wanen, nach Tabelbelt gehend, ausgeraubt. 5 Menschen wurden getödtet. Handel und Verkehr. Butzbach, 21. Oet. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 0.95— 1.00, Käse per Pfd. 45—46 Pf., Eier 2 Stück 12 Pf. Frankfurt, 21. Oet. Wochenmarkt. Weißkraut, der Doppeleentner kostet M. 3.50—4. Gelbe Rüben der Ctr. M. 3 4.50, Blumenkohl 2040 Pf., Roth⸗ kraut 20—25 Pf. das Stück, Weißkraut im Detail 10 bis 12 Pf., Kopfsalat 6—8 Pf. Kartoffeln, Wetterauer M. 3.50 4 das Malter, Ditzenbacher M. 4— 4.50—5, das Gescheid 10 Pf. Zwiebeln der Ctr. M. 8 9. Butter der Ctr. M. 100— 105, im Detail M. 1.20— 1.40, Eler das Hundert kostet M. 7-9. Fleisch- und Ge⸗ flügelpreise hielten sich auf der seitherigen Höhe.— Auf dem Heu- und Strohmarkt war reiche Zufuhr, es standen in die 70 Wagen zum Verkauf, 100 Kilo Heu kosteten M. 6.40— 7.20, Stroh M. 4.455. Auf dem Kartoffelmarkt waren 12 Wagen zu obigen Preisen an— gefahren. Frankfurt, 22. Oct. Fruchtbericht. Hiesiges Weizenmehl Nr. 0 M. 31.75 32.75, Nr. 1 M. 26.50 bis 27.50, Nr. 2 M. 24.75— 25.75, Nr. 3 M. 22.75 bis 23.75, Nr. 4 M. 16.25- 17.25, Nr. 5 M. 19.25 bis 16.25. Milchbrod- und Brodmehl im Verband M. 49.75—51.75, norddeutsche und westfällsche Weizen⸗ mehle 00 M. 2323.50. Roggenmehl 0s/ ruhig M. 18.50—19.50 ab Berlin, Null allein M. 1.50 darüber, schwarze Sorten nominell. Futterstoffe un⸗ verkäuflich, Roggenkleie M. 4.75— 4.85, Wetzenklele M. 4.25 per Ctr. Rüböl im Detail M. 51. Schiffsbewegung der Postdampfschiffe der Hamburg⸗ Amerikanischen Packetfahrt⸗Actiengesellschaft.„Lessing“, 15. Oktober von New-Vork nach Hamburg;„Moravia“, 3. Oktober von New-Vork, 16. Oktober in Hamburg angekommen;„Teutonta“, von Westindien kommend, 18. Oktober in Hamburg eingetroffen;„Wieland“, 4. Oktober von Hamburg, 17. Oktober in New Vork angekommen und„Rugia“, 7. Oktober von Hamburg, 19. Oktober in New Pork angekommen. Kirchliche Anzeigen für Friedberg Ebangelische Gemeinde. 21. Sonntag nach Trinitatis. Erndtesest. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Meyer. a Gottesdienst in der Stadtkirche. Vormittags 10% Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Abendmahl. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Noack. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Dr. Weiffenbach. Am 22. Sonntage nach Trin. Reformatlonsfest und Abendmahl in der Stadtkirche. 5 Kutholische Gemeinde. Samstag 5 Uhr: Beicht. Sonntag ¾7 Uhr: Austheilung der heil. Communkon. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. Pferdemarkt Lotterte zu Friedberg. (Zehntes Jahr. Die zur Verloosung angekauften Gewinn⸗Gegenstände von r 1— 1 Montag und Dienstag in dem Saale über den Pferdeställen(auf der rechten Seite) zur Besichtigung ausgestellt. Nro. 31— 250 sind am 3683 als: Tisch-, Wand- und Hänge-Lampen, nebst allen einzelnen Lampentheilen empfiehlt in grosser Auswahl zu den Hilligsten Preisen 3596 1 9 78. Ein Göpelwerk mit Doppelpumpe, fast neu, ist billig zu verkaufen. 3681 G. Steinhäußer II. Eine Wohnung(parterre), bestehend in 4 Zimmern, Küche, Keller, Speicher, schöner Stallung, vom 15. November an zu vermlethen bei 3678 Simon Ruppel, Große Köhlerstr. Georg Groß. Eibisch Zucker, billiges und bewährtes Mittel bei Husten und Heiserkeit, empfiehlt von 12 Pf. an in jedem Quantum 3679 Friedr. Hilbrecht Wittwe. Eine freundliche Wahnung zu vermiethen bei 3685 Geschwister Schloß. Die Verloosungs Commission. 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J. von 30 Fohlen, (welche auf dem Markt angekauft werden), einigen Pferdegeschirren und sonstigen nützlichen Gegenständen (im Ganzen 250 Gewinne). 8 Mit dem Markte verbunden findet eine Prämiirung von selbstgezüchteten Fohlen statt. Loose à 1 Mark 30 Pfennig sind zu beziehen durch die Herren Ph Billau, E. Hirsch und C. F. Schleuning. 85 Zur Benutzung unserer neuerbauten Pferdeställe wolle man sich rechtzeitig an den Unterzeichneten wenden. Für das Pferdemarkt-Comité: A. Steinhäußer, Burgermeister. 2 5 Am 28. October findet Vieh- und Krämer⸗Markt, sowie Faselmarkt des landw. Vereins 5 9345 und Prämiirung von schönen Faseln statt. e. e 9 995 anntmachun ig. Bei Verladungen auf hiesiger 8 empfehlen wir unsere bequem gelegene 5 Emanuel Stahl zu Friedberg beabsichtigt auf seiner Br ückenwaage Hofraithe Flur VI. Nr. 1 ein Maschinenhaus mit Dampf— 9 kesselanlage für Wollspinnerei zu errichten. und machen gleichzeitig auf unser große 1. 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J., Vormittags 9 Uhr Würfel⸗ Kohlen(für amerikanische Oefen).— Gebeiltes Tannenholz. anfangend, sollen in hiesigem Nathhaus die bis zu Beste Oualität, billigste Preise. diesem Termine die Verfallzeit erreicht habenden, nicht 3602 Bei Abnahme von Waggon⸗ Ladungen billigste Zechenpreise. ausgelösten noch renovirten Pfänder der hiesigen Pfand und Leihanstalt, bestehend in: Gold, Silber, Taschen— ubren, Herren⸗ und Frauenkleidern, Weißzeug u. s. w., Jeder Hausfrau sind öffentlich meistbietend versteigert werden. 5 Hy 8. 8 Hierbet bemerken wir, daß die Auslösung und Reno— HKnorr' 8 gekochte Er bsen⸗, Bohnen⸗ und Linsenmehle, vation der Pfänder an den hierzu bestimmten Tagen die selbst nur mit Wasser gekocht vorzügliche, 0 zubereitete, auch Magenkranken sehr zuträgliche erfolgen kann, und daß das Pfandhaus vom 2. Novbr. 4 Suppen geben, zu empfehlen; ebenso ois zum Schlasse der Versselge ung geschlessen dealt HKnorr's Julienne, Grünkernmehl, Hafergrütze, Tapioca-Julienne etc., Die Großh. Bürgermeistereten der umliegenden Orte werden en e l 0 mene ferner ist Müttern als rationellstes Kindernahrungsmittel ganz 1 5 zu empfehlen ihrer Ortsangehörigen dur te helle bekannt machen 8 0 1 HKrnerr's Hafermehl oder Gerstenmehl, Friedberg den 8. October 1885. D Knorr's Leguminosen-Präparate, a Großherzogliche Vürgermeisterei Friedberg. vorzüglichstes blutbildendes und leichtest verdauliches Nahrungsmittel für alle Lebensalter. 3526 Steinhäußer. 5 Zu haben in Friedberg bei J. Baumeister, Pferch⸗ Versteigerung. 3 Bad⸗ 3 bei J. Pfeffer und 2 Montag den 26. Oktober d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen auf hiesigem Nathhause 10 bis 15 Schaspferche 4*— öffentlich meistbletend versteigert werden. 1 5 Friedberg den 23. Oktober 1885. ö 1. 2 Großherzogliche Bürgermeisteret Friedberg. 3691 Steinhäußer. 5 18.— f„ mpftehlt n bekannten guten Qualitäten, nur rein Versteigerung eines Schafbocks. durfen 5 Berste e 27. 0 Mts., 8 Schr 0 Uhr, soll wolle(keine b eee zu Fabrikpreisen. auf dem Bürgermeisterei⸗ Büreau ein der Gemeinde ge— höriger fetter Schafbock öffentlich meistbtetend versteigert werden. ur e n. Nleder-Mörlen am 21. Oktober 1885. 3677 Großherzogliche„ Nieder-Mörlen.— 5 Wente Hamburg- Havre- Amerika. Daß größte und reichhaltigsie Fasel⸗Eber⸗ Versteigerung. dach Nerv- W Orle vun Shih Magazin Donnerstag den 29. Oktober 1885, Nachmittags Hamburg Mittwochs u. Sonntags, 2 Uhr, soll ein der Gemeinde gehöriger, entbehrlich ge— von Havre Denstags 80 wordener Fasel-Eber auf dem Gemeindehause öffentlich meistbletend versteigert werden. Klein⸗Karben, 22. Oktober 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Klein-Karben. nl N pier& Kupfer. gegenüber dem Rathhause, offerirt für die Herbstsaison: 9663 Schneider. 5 a 2 1 5 Alle Sorten Schaftenstiefel für Herren Zum Anstrich be mit Post⸗ Dam p fschiffe oer 8 und Knaben in großer Auswahl. D e[fa r b en Hamburg- Amerikanischen* 88 Fanüri und Damen; Nat. 5 90 1 1 0 nürstiefel, Halbschuhe, Pantoffeln, 7 Packetfahrt- Aotien Gesellschaft alle Sorten u Knopfalesel, Schnürstiefel und Schuhe fur sowie Bernstein- und Splrltus⸗Fußbodenlacke in hart Auskunft und Uebefahrts-Verträge bel Knaben, Mädchen und Kinder zu billigsten Fabrikpreisen. trocknender dauerhafter Qualität liefert die Lackfabrik von J. F. Bothof, General-Agent, Maluz, und C. F. Die Preise sind streng fest und ist der Verkaufspreis 3583 rz. Megerle. Schleuning in Frienderg. 1443 Kauf jedem einzelnen Paar verzeichnet. 3105 e, e ee Landwirthschaftliche Creditbauk. Bei der heute vor Notar und Zeugen stattgehabten Verloosung unserer 4½0%(Seitens des Inhabers) un- kündbaren Hypotheken Antheilscheine wurden nachstebend verzeichnete Stücke im Betrage von M. 120,000 zur Rück⸗ zahlung per 1. Februar 1886 bestimmt: Serie Ib. M. 30,000. St. 8 à M. 500 Lit. H. Nr. 27, 29, 31, 33, 40-43. St. 26 à M. 1000 Lit. J. Nr. 33-38, 40-41, 43-47, 49, 53-56, 58, 66— 71, 75. Serie le. M. 7000. St. 25& M. 100 Lit. G. Nr. 205, 210, 215, 217, 233, 259-60, 285, 289, 306, 316, 333, 342, 362, 373, 381, 389, 401, 409, 505, 578-80, 591, 596. St. 9 à M. 500 Lit. H. Nr. 65, 69, 74, 86, 111, 147, 160, 167, 169. Serie II. H. 3000. St. 30 à M. 100 Lit. G. Nr. 601, 606, 611, 623, 625, 647, 656, 660—1, 739, 851, 892, 902, 925, 930, 935, 938, 940, 943, 949—5t, 955, 959— 63, 979, 996. Serie VII. M. 34,000. St. 50 à M. 100 Lit. D. Nr. 14, 25, 67, 1015, 107, 1114, 116-8, 120, 127, 130—1, 140—2, 144, 151-3, 155-6, 160-1, 165—6, 172, 1778, 182-3, 196-7, 203, 205—7, 217-8, 260, 269 bis 70, 281. St. 30 à M. 500 Lit. E. Nr. 5—9, 17-22, 28, 32-35, 39-42, 44, 5052, 54, 56, 6163, 65. St. 14 à M. 1000 Lit. F. Nr. 19, 77, 85-86, 104, 112, 115—7, 121—2, 125—6, 187. Serie VIII. M. 46,000. St. 100 à M. 100 Lit. D. Nr. 291, 295—301, 305—9, 311, 315—9, 321, 325—9, 331, 333—5, 338 40, 344 50, 354 60, 364—9, 372—7, 379, 384—9 392-4, 397-9, 401—9, 436, 440, 445, 455, 465, 496-9, 506 9, 517-9, 526—9. St. 20 à M. 500 Lit. E. Nr. 92, 95-8, 102, 104-8, 165—7, 169, 172, 175—7, 179. St. 26 à M. 1000 Lit. F. Nr. 159, 251-3, 260—2, 269—71, 278-80, 311—2, 321-5, 328 32, 377. Ferner kündigen wir nachstehend verzeichnete M. 37,000 unserer 4½0% kündbaren Hypotheken- Antheil- scheine zur Rückzahlung per(. Februar 1886: St. 37 à M. 1000 Lit. C. Nr. 1—4, 24-6, 52-65, 94, 136, 165, 233—7, 2413, 253—6, 260. Sämmtliche verlooste und gekündigte Stücke können von heute ab bis 1. Dezember ds. Is. täglich gegen neu auszugebende 4¼0%(Seitens des Inhabers) un— kündbar(an der hiesigen Börse eingeführte) oder gegen 40%(Seitens des Inhabers zur Rückzahlung nach einem Monat) kündbare Hypetheken-Antheilscheine unserer Bank al pari umgetauscht werden. Rückständig zur Einlösung aus früheren Kündig— ungen sind: St. 1 à NM. 100 Serie Ile. Lit. G. Nr. 432 seit 1. August 1883 außer Verzinsung. St. 22 à M. 100 Serie VII. Lit. D. Nr. 223—4, 230, Serie VIII. Lit. D. Nr. 421, 489- 90, 549, 5701, 586—8, 627, 6346, Serie 10. Lit. G. Ir. 216, 514, 571, Serie IV. Lit. G. Nr. 1236, 1259, 1332, St. 1 à M. 500 Serie VIII. Lit. E. Nr. 128 seit 1. Juni 1885 außer Verzinsung. Frankfurt a. M., 21. Oktober 1885. Die Direction 3661 G. vc A. Otterborg. 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