1885. Donnerstag den 23. Zuli. . 86. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗-⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei insendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns Annoncen von auswärtigen E größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Pf., Betreffend: Die den Gemeinden zukommenden Forststrafen von der IV. Das Großherzogliche Kreisamt Nachstehend theilen wir Ihnen das Antheile an Holzwerth und Schadenersatz unter dem Auftrage mit, M. Pf M. Pf Bad Nauheim— 39 Griedel— 42 Bönstadt— 21 Groß Karben 4 62 Bü des heim— 21 Hausen 23— Burg⸗Gräfenrode— 70 Heldenbergen— 9 Butzbach 2 94 Betreffend: Das Ober⸗Ersatzgeschäft pro 1885. Das Großherzogliche Kreisamt Die Ihnen Ihnen zu vermerken. Verzeichniß der Ihren Gemeinden unter Couvert zugehenden Ausmusterungs— Auf den Ersatzreserve- Scheinen I. Classe und den Ersatzreserve-Pässen Amtlicher Theil. Periode 1884/85. Friedberg an die Großherzoglichen Einnahmedecretur zu ertheilen! Dr. Braden. M. Pf. M. Pf Holzhausen 6 47 Nieder Florstadt 5 98 Klein-Karben 3 40 Nieder-Weisel— 75 Massenbeim— 82 Ober⸗Eschbach— 67 Nieder Eschbach 2 12 Ober-Mörlen— 45 an die Großherzoglichen ꝛc. Scheine wollen Sie den b Friedberg von der IV. Periode 1884/85 zukommenden Friedberg den 18. Juli 1885. Bürgermeistereien des Kreises. Forststrafen resp. ind für ordnungsmäßige Controlirung zu sorgen. M. Pf. M. Pf. Ober⸗Ros bach— 84 Södel 126 Petterweil 19 Stammheim 3 90 Pohl- Göns— 90 Vilbel ER Rodheim 13 5 Wölfersheim 3 41 Friedberg den 21. Juli 1885. Bürgermeistereien des Kreises. etreffenden Militärpflichtigen sofort zustellen. ist der Tag der Aushändigung an den Betreffenden von Dr. Braden. Ausschreiben. Um Auskunft über den dermaligen Aufenthaltsort des Heinrich Bernhard von Heubach wird ersucht. Friedberg den 20. Juli 1885 Der Großherzogliche Amtsanwalt. c Wagner. Die Lehterstelle zu Deckenbach, Gehalt 900 M. Die Kreisen Frankreichs aber wird der Fortgang Deutsches Reich. Darmstadt, 19. Juli. der Erbgroßherzog, Alix, der Herzog von Edinburg mit Sohn, Prinz Alexander nebst Gemahlin, der Fürst von Bulgarien, die Prinzen Heinrich und Franz Joseph von Battenberg, der Graf und die Gräfin zu Erbach⸗Schönberg sind heute mit Extrazug über Mainz nach Vlissingen abgereist. In Vlissingen liegen die Königlichen Pachten „Victoria und Albert“ und„Enchantreß“ zur sofortigen Ueberfahrt nach Osborne bereit, wo— selbst die Herrschaften morgen Nachmittag ein— treffen, um der am 23. d. M. stattfindenden Hochzeit der Prinzessin Beatrice mit dem Prinzen Heinrich von Battenberg, beizuwohnen. Die Herrschaften werden etwa drei Wochen in Eng— land bleiben. — Der Revisionskonttoleur Bender in Mainz wurde auf Nachsuchen, unter Anerkennung seiner Dienste in den Ruhestand versetzt, der Revisor 1. Kl. bei den Oberhessischen Eisenbahnen Kreuder zum Hauptkassier, der Steuer-Kontroleur Peters zu Gießen zum Steuer-Kommissär in Schotten und der Hauptsteueramts-Ass. 2. Kl. Spiegel in Offenbach zum Hauptsteueramts-Ass. 1. Kl. ernannt. — Schluß des Regierungsblatts, Beilage. X. Dienstnachrichten. Es wurde: Dem Schullehrer Böckner zu Ruppertenrod die Lehrerstelle zu Allen dorf a. d. Lahn, dem Schulamtsasp. Brandstätter aus Wattenheim die Lehrer⸗Stelle zu Gadern übertragen; K. Wurstius in Alsfeld zum Gehilfen bei dem Krelsamt Alsfeld, G. Weitz in Offenbach zum Gehilfen bei dem Kreisamt Offenbach ernannt; der auf dle 1. Lehrerstelle zu Rockenberg präs. Schullehrer Fries daselbst bestätigt; dem Schullehrer Hell zu Bodenheim eine Lehrerstelle zu Kastel, dem Schullehrer Bayer zu Lorsch eine Lehrerstelle zu Bensheim, dem Schullehrer Schäfer zu Mainz eine Lehrerstelle zu Bens heim, dem Schulamtsasp. Manz aus Düdelsheim die Lehrerstelle zu Albach übertragen; der auf die Lehrerstelle zu Hitzkirchen präs. Schulamtsasp. Lott aus Mittel⸗Gründau bestätigt; dem Schulamtsasp. Lehr aus Arnsheim die Lehrerstelle zu Rülfenrod über- tragen; der Landgestütsbeiknecht Lore aus Wendelsheim e, Wess Lehrerstelle zu Erlenbach, Gehalt 900 M. 112„Der Großherzog, von Erbach⸗Erbach steht das Präsentationsrecht zu. Eine die Prinzessinnen Irene und] Leßrerstelle zu Lützel-Wiebels bach, Fürsten von Löwenstem Wertheim-Rosenberg und dem Grafen von Erbach⸗Schönberg steht das Präsentations⸗ recht zu. Dem Grafen Gehalt 900 M. Dem Gehalt 900 M. Verordnung, Eine Lehrerstelle zu Hahn, — Das Regierungsblatt Nr. 22 enthält: die Organisatton des zur Ausübung der Feldmeßkunst bestellten Personals betreffend. Berlin, 20. Juli. Der Kaiser ist heute von der Mainau über Lindau und München nach Gastein abgereist. Er übernachtet in Rosenheim. — Wie berichtet wird, hat Fürst Bismarck seine Zustimmung dazu ertheilt, daß dem Reichs— tage wieder eine Postsparkassenvorlage zugeht. Mit der Umarbeitung des früheren Entwurfs hat man bereits angefangen. — Die Zustimmung Oesterreichs zur egyp tischen Neun-Million-Anleihe ist unter Vorbehalt der Genehmigung durch das Parlament erfolgt; auch Deutschland dürfte einen solchen Vorbehalt gemacht haben. — 20. Juli. Fürst Chlodwig Hohenlohe— Schillingsfürst, der nicht nach Paris, sondern hierher und von hier nach Varzin weitergexeist ist, ist zwar noch nicht foͤrmlich zum kaiserlichen Statthalter von Elsaß Lothringen ernannt, jedoch bestätigt die„Straßb. Post“, daß die kaisecliche Ernennung demnächst erfolgen wird, da er diese ihm angebotene Stellung jetzt endgiltig ange— nommen hat. Die Wahl, welche die Reiche— regierung in ihm getroffen hat, ist unter den getroffen werden konnte. Fürst Hohenlohe hat in seinem reichbewegten Leben, vor Allem als bayerischer Minister nach 1866 und als deutscher Botschafter in Paris seit 1874, auf den schwierig— sten, verantwortungsreichsten Posten stets be— wiesen, daß er der richtige Mann an richtiger Stelle und ganz und tadelsfrei seiner Aufgabe gewachsen war. So wird denn auch jetzt all— seitig die Erwartung und das Vertrauen gehegt, zum Landgestütsdiener ernannt; der auf die Lehrerstelle zu Vurgbracht präs. Schullehrer Schnierle zu Köddingen bestätigt; dem G. Blaß aus Siefersheim das Patent als Geometer 2. Kl. für den Kreis Worms ertheilt. XI. Konkurrenzeröffnungen. Erledigt sind: Eine Lehrerstelle zu Zotzenbach, Gehat 900 M. Dem Grafen zu Erbach⸗ Schönberg steht das Präsentattons recht zu, Reichslande eine neue glückliche Aera bedeuten werde. Der Fürst ist erst 66 Jahre alt, voll auf rüstig; zu seinem guten Willen bringt er die beste Arbeitskraft mit. In den maßgebenden gegenwärtigen Verhältnissen die glücklichste, die daß seine Berufung als Statthalter für die dieses allezeit als maßvoll, patriotisch, entgegen— kommend und tactvoll bewährten ausgezeichneten Diplomaten als ein schwerer Verlust empfunden werden. Während indessen allseitig Fürst Hohen⸗ lohe als künftiger Statthalter der Reichslande genannt wird, bringt das„Deutsche Tageblatt“, welches öfters regierungsseitig zu officiösen Kund— gebungen benutzt wird, einen Artikel, welcher eine jüngere, besonders energische Persönlichkeit für diesen Posten fordert und der Beseitigung des Dualismus das Wort redet, um eine Se⸗ cundogenitur für Preußen oder eine Apanage für den jeweiligen Kronprinzen Deutschlands vorzubereiten. — Die Expedition der Neu-Guinea-Com— pagnie, welche das Land erforschen und Stationen errichten soll, besteht aus dem Oberförster-Can— didaten, Lieut. der Res. Menzel aus Berka als Leiter, dem Forschungsreisenden Grabowsky aus Königsberg, Secondelieut. a. D. v. Oppen aus Alt⸗Friedland und dem Kunstgärtner Schollen— bruch aus Straßburg. Die Expedition wird zunächst in Java einen Aufenthalt nehmen, um eine Anzahl malayischer Arbeiter anzuwerben, welche als Träger für später auszusendende wissenschaftliche Forschungsexpeditionen und zur Verrichtung körperlicher Arbeiten auf den Sta— tionen verwendet werden sollen; außerdem, um über die in Java übliche Behandlung des Ur— waldes behufs Anlegung von Plantagen sich zu informiren, sowie endlich, um Nutzpflanzen und Nutzvieh, welche zur Einführung in Kaiser-Wil⸗ helmsland sich besonders eignen, dorthin mitzu— nehmen. Die Expedition wird Batavia voraus— sichtlich am 5. August erreichen. Kiel, 19. Juli. Der Chef der Admiralität, Generallieutenant v. Caprivi ist hier heute ein— getroffen. Seine Hierherkunft wird mit der bevorstehenden Geschwaderbildung in Verbindung gebracht.— Mit dem für den Gouverneur von Camerun erbauten Dampfer„Nachtigal“ hat man unliebsame Erfahrungen gemacht. Das Schiff ist nicht seefaͤhig. Auf der hiesigen Germania⸗Werft nach den Plaͤnen der Ad miralität erbaut, hat es sich bei den Probe fahrten des Fahrzeuges herausgestellt, daß das —— Oberdeck derart belastet ist, daß der Dampfer selbst bei geringem Seegange in Gefahr geräth zu kentern. Der Admiralitätsrath Dietrich war aus Berlin hier anwesend und ist nach ein— gehender Inspicirung des Schiffes die Ordre ertheilt, dasselbe abzudecken und umzubauen. Homburg. Nach Mittheilung des„T. B.“ wird Kaiserin Augusta, wie eine dem Schloß— castellan telegraphisch zugegangene Benachrichtig— ung besagt, nach dem 24. Juli zu längerem Aufenthalt in Homburg eintreffen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Salzburg, 20. Juli. Statthalter Graf Thun begibt sich heute nach Gastein, um den Kaiser Wilhelm daselbst morgen zu empfangen. Frankreich. Paris. Ein Telegramm der „Agence Hawas“ aus Zanzibar dementirt, daß mit den Howas auf Madagaskar Verhandlungen eingeleitet seien und daß Admiral Miot 4000 Mann Verstärkungen erwarte; derselbe habe nur 1200 Mann verlangt. Großbritannien. London. Der„Stan— dard“ behauptet, Rußland habe es bei dem Zulfikarstreite in Wirklichkeit auf Merutschak abgesehen.—„Daily Telegraph“ behauptet, die Stärke der russischen Truppen am Herirud übersteige das Friedensbedürfniß; England solle darüber weitere Erklärungen verlangen. Egypten. Kairo. Eine Depesche des Ka— pitäns Chermside meldet, daß die Aufständischen am 16. und 17. Juni mit großer Macht Kassala angriffen. Dieselben wurden von der Garnison nach heftigem Kampfe zurückgeschlagen. Die Auf— ständischen verloren dabei 3000 Todte. Die Garnison erbeutete gegen 1000 Ochsen, eben— soviel Schafe und 700 Gewehre. Aus Stadt und Land. n. Friedberg. Audiatur et altera pars. Wie wir von zuständiger Seite in Bezug auf die von dem hiesigen Verein für Handels- und gemeinnützige Zwecke ausgehende Agttation gegen die von der Postverwaltung beabsichtigte Erwerbung eines Theils des Klosterkasernen-Grundstücks zur Errichtung eines reichseigenen Postgebäudes erfahren, ist lediglich durch die für jeden Sachverständigen auf der Hand liegende Unmöglichkeit, den jetzigen Postdienst räumen den nöthigen Zusammenhang und eine solche Einrichtung zu geben, wie sie den Bedürfnissen des Be— triebes und den Anforderungen des Publikums entspricht, die Postverwaltung in die Nothwendigkeit versetzt worden, die Errichtung eines eigenen Dienstgebäudes anzustreben. Schon vor Jahren hat sich ein höherer Beamter im Auftrage des Staatssecretärs des Reichspostamts davon überzeugt, daß die jetzigen Diensträume nicht derart umgestaltet und erweitert werden können, wie es für den Postbetrieb unumgänglich notbwendig ist. Nachdem die Erwerbung eines Theils des Klosterkasernen-Grund— stücks von den zufändigen obersten Reichs— behörden längst genehmigt worden, ist nicht abzusehen, was die beabsichtigte Petition, welche einen von der Postverwaltung schon vor Jahren als völlig unausführbar erkannten Plan verfolgt, noch bezweckt. H. Friedberg, 21. Juli. Im Anschluß an die Mittheilung des Vorstandes des Vereins für Handels— und gemeinnützige Zwecke in der jüngsten Nummer Ihres geschätzten Blattes theile ich Ihnen mit, daß auch unterm 11. ds. Mts. in gleichem Sinne von Seiten unserer Stadt eine Eingabe mit Plan zum Umbau der jetzigen Posträume an den Staatssekrelär des Reichs-Postamts eingereicht wurde, deren Eingang von der betreffenden Behörde heute schon der Großherzoglichen Bürgermeisterei angezeigt ward. 2. Friedberg, 21. Juli. Am verflossenen Samstag und Sonntag feierte der hiesige Junggesellenverein sein viersähriges Stiftungsfest in feuchtfröhlicher, üblicher Weise. Am ersten Festtage fand im Binzel'schen Lokale ein solennes Abendessen statt, an das sich ein Commers anschloß, der die frohe Versammlung in heiterster Stim— mung bis zum frühen Morgen zusammenhielt. Von aus— wärtigen Vereinen waren Gießen, Stuttgart, Ilbenstadt, Worms und Waldmichelbach durch Deputatfonen ver— treten. Am folgenden Tag fand Frühstück in Gala statt. Den Schluß des Festes bildete eine Ausfahrt einer größeren Anzahl von Festgenossen nach dem Ossenheimer Wäldchen, wo ein edler Gesanges wettstreit mit den Wetterauer Gesangvereinen die Tüchtigkeit des Vereines auch in dieser Beztehung doeumentirte. Jedem Fest⸗ genossen wird das„würdig“ und glanzvoll verlaufene Fest unvergeßlich bleiben. s. Friedberg. Der„Taunuselub Wetterau“ be— absichtigt am 26. Juli einen weiteren Ausflug zu ver— anstalten und hat vorläufig Folgendes festgesetzt: Abfahrt per Bahn von hier um 7 Ubr 7 Minuten nach Bad⸗ Nauheim; daselbst Zusammentreffen mit der Seetlon Nauheim; dann zu Fuß nach Steinfurth; daselbst Be— sichtigung der Rosenanlagen von Gebrüder Schultheiß; ö ö ö sodann Marsch nach Münzenberg, woselbst etwa um 12 Ubr Mittagsmahl; zuglesch Zusammentreffen mit dem „Haus berg Verein- Butzbach“; Marsch nach Butzbach und Abends von dort mit der Bahn 8 Uhr 35 Min. nach Nauheim resp. Friedberg zurück. k. Friedberg. Ein neuer Komet ist am 7. Juli von Barnard in Nordamerika entdeckt worden. Der Komet ist zur Zeit noch sehr lichtschwach, so daß er nur durch größere Fernrohre gesehen werden kann; er ist von der elften Größe und ohne Schweif. Derselbe ist bereits aufgefunden worden in Straßburg, in Palermo, in Berlin und Kiel. f. Bad⸗Nauheim. Der Mainzer Liederkranz, unter der Direction des Kapellmeisters Heinr. Rupp stehend, veranstaltet nächsten Sonntag den 26. Jult im Kursaale dahier ein großes Vocal- und Instrumental-Concert, bei welchem mehrere namhafte Solisten mitwirken werden. Das Programm wird dieser Tage veröffentlicht. Mainz, 19. Juli. In der Bauschreinerei und Kistenfabrik von Laible u. Co, entstand um die Mittags- stunde auf eine bis jetzt nicht aufgeklärte Weise Feuer, welches mit solcher Heftigkeit, genährt durch die un— geheuren Holzvorräthe, um sich griff, daß in wenigen Minuten die ganzen Fabrikräumlichketten, das Maschinen haus, die Holzschneiderel ze. in Flammen standen. Es konnte von der ganzen Fabrik gar nichts gerettet werden. Der Schaden wird auf 50,000 Mark geschätzt. Die Fabrik war bei der Magdeburger Feuerversicherungs— Gesellschaft versichert. Allerlei. Wiesbaden, 17. Juli. Ein hübsches, junges Fräulein betraf gestern Nachmittag bald nach 4 Uhr in der Kirchgasse nahe dem„Rothen Hause“ der Unstern, daß es seine Tournüre verlor; als es den„Abfall“ bemerkte, machte es sich schleunigst aus dem Staube. Bald hatte sich um das Unding eine Menge Neugieriger gesammelt, einige der Beherztesten untersuchten das sonder— bare Verschöͤnerungsmittel, da zeigte es sich, daß es mit etwas Roßhaar und viel Heu ausgestopft war. Um weitere Menschenansammlungen zu verhüten, beseitigte die Poltzei die kostbare Rarität. Cassel. Hier hält man es für wahrscheinlich, daß Lieske nicht, wie manche Blätter angaben, nach Halle a. S. transportirt worden set, sondern sich noch in der neuen, ungemein festen Strafanstalt bei Wehlheiden befinde, in der eine sichere Ueberwachung leicht ist Wenigstens der Umstand deutet darauf hin, daß die Militärwache des genannten Gefängnisses seit einiger Zeit um das Vier— fache verstärkt ist und die innerhalb der großen Mauer, welche den ganzen Gebäudecomplex umschließt, aufge— stellten Posten die strengsten Weisungen bei Annäherung von Fremden haben, die sich nicht genügend legitimiren können. So möchte ein Flucht- oder Befreiungsversuch ein Ding der Unmöglichkett sein. Mailand, 18. Juli. In dem Orte San Dona an der Tiroler Grenze verschwanden bereits seit mehreren Monaten Kinder auf unerklärliche Weise. Gestern wurde der Räuber dieser Kinder verhaftet und gab an, die ver— schwundenen Kinder wegen Mangels anderer Nahrung gefressen zu haben. Der Mörder ist Tiroler von Ge— burt. In den Kerker gebracht, wurde er von einem Tob— suchtsanfalle erfaßt. New⸗Morker Bettler. Betteln zu gehen war in den Vereinigten Staaten eine große Schande und ist es noch. Ein Verbrecher ist in der Regel der Sympathien eines Theiles der Bevölkerung sicher, der Bettler ist allgemein verachtet, weil man ihn für arbeits— schen hält. Der Amerikaner sagt zu dem um Brot Bittenden:„Spalte mein Holz, begieße meine Blumen im Garten, entferne die Steine von meinem Felde— dann komme zu mir herein und Du sollst eine tüchtige Mahlzeit haben und Deinen Tagelohn; aber etwas schenken, das kenne ich nicht.“ Ganz anders ist es allerdings in den Groß— städten, und ganz besonders, wie wir einer Correspondenz des„Volkswohl“ entnehmen, in New⸗Vork. Es gibt viele Arbeitslose in dieser Stadt— über 70,000— aber Diejenigen, die von Thür zu Thür betteln gehen, sind nur ar— beitslos, weil sie arbeitsscheu sind. Auf der Ostseite New-Vorks, also da, wo die Deutschen wohnen, hat der Unfug des Bettelns derart überhand genommen, daß man bereits von einer Plage sprechen kann. An meiner Thür klopfen durchschnittlich ein halbes Dutzend Bettler per Tag, trotz der Warnungstafel an der Hausthür. Selbst noch um 9 Uhr abends, ja sogar an Sonntagen, stellen sie sich zwischen die Wohn— ungsthüren, und sprechen die stereotype Klage aus:„Ich bin so und so lange arbeitslos!“ Junge Bursche, kräftige Männer schämen sich nicht, diesen Weg zu betreten. Auf der Westseite NewPorks, wo die englisch sprechende Bevölkerung wohnt, sind die Bettler weit seltener zu finden, wenigstens dringen sie erschwert, daß die Häuser der euglisch sprechenden Familien gewöhnlich geschlossen sind, und der Amerikaner kann grob werden, wenn er durch Läuten eines Unberufenen gezwungen wird, sein Zimmer zu verlassen und das Thor zu öffnen. Anders bei den Deutschen. Die nehmen es Niemandem übel, wenn ihnen Jemand ur— plötzlich in die Wohnung guckt; auch sind sie weichherziger, leichtgläubiger, und„ein Cent ist ja kein Vermögen!“ Gewiß nicht; aber jeder einzelne Cent ist eine Ermuthigung, auf Kosten Anderer zu leben und geht es nicht mit dem Betteln allein— Gelegentlich macht ja Diebe! Dem Professionsbettel, der hier unglaubliche Blüthen treibt, rücken die Beamten der New— Porker Wohlthätigkeitsgesellschaft hart auf den Leib, freilich nicht mit besonderem Erfolg, so lange das Publikum den Bettelschwindel in Schutz nimmt. Hier einige Beispiele: An einer der belebtesten Straßen im Centrum New⸗Porks stand im letzten Winter, selbst in der strengsten Kälte, ein Mann mit gebrechlichem Aussehen. Er trug Krücken, ein Fuß war mit Lappen hinaufgebunden, als ob er ihm bei irgend einem Unfall verstümmelt worden wäre. Sein Gewinsel erweichte die Herzen vieler Vorüber— gehender, und die Almosen floßen reichlich. Ein Beamter der Wohlthätigkeitsgesellschaft forderte ihn wiederholt auf, sich in seinem Distrikte zu melden, es wurde für ihn gesorgt werden; da er sich aber weigerte, dies zu thun, so veran— laßte der Beamte dessen Arretirung. Im Hof— raume des Gefängnisses spazierte er jedoch munter umher, und nur, wenn er den Aufseher sah, benutzte er rasch die Krücken. Eine Unter— suchung ergab die vollkommene Gesundheit und Brauchbarkeit des Beines. Ein anderer Schwindler saß an einer Straßen— ecke der stark frequentirten Bowery mit einer Tafel auf der Brust:„Ich bin blind!“ Auch dieser machte reiche Erndte. Niemanden fiel es ein, diesen Mann näher zu beobachten, ja auch nur Mißtrauen zu hegen. Und dieser Mann, wenn er seinen Posten verläßt, geht langsam, mit dem Stocke vor sich hertappend, in eine weniger belebte Seitenstraße, schleicht sich vorsichtig in einen Hausflur, nimmt den grünen Schirm herunter und geht raschen Schrittes in seine Stammkueipe, läßt sich vorzügliche Ge— tränke und Speisen gutschmecken, liest Zeitungen und unterhält sich auf's Angenehmste. Personen, die sich blind stellen, sind in letzterer Zeit übrigens mehrere entlarvt worden. Frauen lieben folgende Art von Schwindel: Sie stellen sich irgendwo auf die Straße und weinen— über den Verlust ihrer Geldbörse. Sie wohnt in der Regel sehr weit weg, hat nicht einmal so viel Geld, um die Dampffähre oder Straßenbahn zu bezahlen, besitzt mehrere Kinder, fürchtet sich vor ihrem Manne, wenn sie ohne Geld kommt, das gewöhnlich für die Miethe oder derlei Ausgaben bestimmt war ꝛc. Die Menge sammelt sich immer dichter um die arme händeringende Frau. Da macht Jemand in der Menge, von Mitleid überwältigt, den Vorschlag, der Frau durch Collecte zu helfen— flugs geht der Hut herum, 5 Cents-, 10 Cents-, ja manchmal fallen sogar Thalerstücke hinein; das Ergebniß wird der Frau in die Schürze geschüttet; sie fällt nicht aus der Rolle, sie weint noch immer, als begriffe sie gar nicht, daß ihr angeblicher Schaden ersetzt, vielleicht sogar dreimal ersetzt sei und läßt sich noch von den mitleidigen Herren bis zum nächsten Tramwaywagen geleiten — aber weiter folge man ihr nicht— denn diese Frau wohnt sehr komfortabel, ernährt ihre Familie durchaus nicht armselig, denn eine oder zwei solcher Scenen in der Woche bringen ihr mehr Geld ein, als ein fleißiger Arbeiter in einem ganzen Monat verdienen kann. Eine große Anzahl Leute fristet das Leben durch Bettelbriefe. Sie spielen sich gewohnlich als die Verschämten auf und lassen sich das Geld geben, ohne sich zu zeigen. Dadurch sind diese Leute im Stande, die Geber immer wieder nicht in die Hauser. Dies ist übrigens dadurch ul,... Di kohlen melder 55 s Bt. gation rückzu dem! 1. Ni zu n Tage N * 2576 Die ist ar binne Gette 0 2581 wenn Zahn gleich kahle mehr seit wege nend Mach Cors Kopf glanz um 4 77 An Auch 814 en, ja 1 54 4 600 unter Annahme eines anderen Namens und Angabe anderer Umstaͤnde anzubetteln. Andere beschaͤftigen sich mit Empfehlungs— briefen an Priester und Kirchenvorsteher und fahren ganz gut dabei. Bei einem jungen Mann, der diesen Bettelzweig betrieb, fand man Briefe an Katholiken, Baptisten, Methodisten, Pres— byterianer, ja selbst an die Vorsteher der freien Kirchengemeinden. Sie kennen alle Gebräuche und machen diese mit. Kirchen und Priester sind hier zahlreicher als irgendwo und das Feld für diesen Schwindel daher ein sehr großes. Es stellte sich heraus, daß alle Pro— fessionsbettler, welche sich bis jetzt ertappen ließen, ein recht behagliches, man möchte fast sagen, beneidenswerth schönes Leben führen. Handel und Verkehr. Friedberg, 21. Juli. Fruchtbericht. Walzen M. 18. Korn M. 16.50— 16.75, Gerste M. 15.— 16.00, Hafer M. 14.50— 15.50. Alle Prelse verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Friedberg, 22. Juli. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.90— 1.00, Eier 1 St. 6 Pf., 2 St. 11 Pf. Buß bach, 18. Juli. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 0.85, Käse per Pfund 45—46 Pf., Eier 1 Stück 5 Pf. Grünberg, 18. Juli. Fruchtpreise. Waizen M. 17.80, kirchlichen Butter per Pfd. M. 0.85— 1.00, Eier per St. 5—6 Pf., Käse per St. 4—8 Pf., Tauben per Paar M. 0.50— 90.65, Hühner ver Stück M. 0 85— 1.10, Hahnen ver Stück M. 0.45 0.80, Enten ver Stück M. 1.20— 1.70, E chsenfleisch per Pfund 68 Pf., Kuh- und Rind— ffleisch 56 60 Pf., Schweinefleisch 50— 60 Pf., Hammel „ fleisch 64—70 f., Kalbsteisch 48.50 f., Kartoffeln per 100 Kilo M. 5.00—6.00 Zwiebeln per Ctr. M. 9— 11. Kirschen per Pfd. 7-12 Pf. ö Frankfurt, 20. Juli. Fruchtmarkt. Hiesiges Welzen⸗ mehl Nr. 0 M. 33.—34., Nr. 1 M. 27.50— 28.50, Nr. 2 M. 26.— 27, Nr. 3 M. 24.— 25., Nr. 4 M. 17.50— 18.50, Nr. 5 M. 16. 50— 17.50, Milchbrod- und Brodmehl im Verband M. 52.50— 54.50, norddeutsches und westfälisches Weizenmehl 00 M. 24.50— 25.00, Roggenmehl Nr. 0(Verl. Markte) M. 24.75— 25.75, do. 0/1 do. M. 22.50— 23.50, do. 1 do. M. 21.00— 21.50, do. 2 do. M. 17.25- 18.00 Weizen ab unserer Umgegend M. 18.— 25, do, frei ab Bahnhof hier M. 18.25—50, do. fremder je nach Qual. M. 17.75— 18.50. Roggen biesiger M. 15.75— 16.00, do. Königsberger 15.2550, Nieolajeff M. 15.— 15. 25 Bulgarischer M. 14.25— 14.50, Gerste, Vrauerwaare M. 17.—18., do. zu Mahlzwecken M. 12.50, Hafer je nach Qual. M. 15.— 16., do. Russischer M. 14.— 14.25, Raps M. 23. bezahlt, Mals, bunter(mixed) M. 12.25, Roggenkleie M. 5.— 5.25, Weizenkleie M. 4.25— 4.40, Rüböl im Detail M. 55. Stimmung flau. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 100 Kilo. Frankfurt, 20. Juli. Der heutige Viehmarkt war mit 391 Ochsen, 9 Bullen, 339 Kühen, Stieren und Rindern, 5 Kälbern, 40 Hämmeln und 69 Schweinen befahren. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Qual. 2. Qual. M. 50.—55., Kälber 1. Qual. Schlachtgewicht 60— 65 Pf., 2. Qual. Hämmel 1. Qual. 56 58 Pf., 2. Qual. Schweine, inländische 56—58 Pf. Wasserwärme der Usa. 21. Juli Abends 16 Grad Reaumur. 22. Juli Mittags 18 Grad Reaumur, Walter. pro 1 Pfund 50— 55 Pf., 40— 50 Pf., Geld- Cours. Frankfurt, am 21. Juli 1885 Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20-Frankenstücke 16. 20 16. 16 do..„16. 19 Englische Sovereings 20. 33 20. 28 Russische Imperiales. 16. 73 16. 68 „%% V , * Dolls ind 4. a. 5 Jsraclitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 25. Juli 1885. Sabbath-Nachmu. Beginn: Freitag Abends 7 Uhr— Min. Samstag Morgens 7 Uhr 30 Min. Samstag Nachmittags 4 Ubr. Sabbathausgang 8 Uhr 45 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 26. Morgens 6 Uhr, Abends 8 Uhr 290 Min. Juli an Korn M. 16.00, Gerste M. 15.60, Hafer M. 14.70. pro 100 Pfund Schlachtgewicht M. 64.—66., 2. Qual. a Erbsen M. 16.60, Samen M. 20.60, Kartoffeln M. 4.80, M. 54.—56., Bullen 1. Qual. M. 42.— 44. 2. Qual. 2003 Halbberdeck⸗Wagen, leicht, sol., eleg., preisw. Abb. Gießen, 21. Juli. Auf dem beutigen Markt kostete] M. 38.—40., Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 58.—60.,[ grat. J. 6. Rumpf, Eis. Hand 18, Erankfurt a. M.(9243. Mit Heutigem übernahm ich eine Niederlage der Bekanntmachung. Die Lieferung von 200 Centner Steinkohlen(Knabbel kohlen), 15 Centner gebeiltem Tannenholz und 3000 Stück Braunkohlen(Preßklötze) für das hiesige Amtsgericht soll auf dem Wege der Submission vergeben werden und es sind die deßfallsigen Offerten spätestens am 1. k. M. dahier einzureichen. Friedberg qam 20. Juli 1885. Gerichtsschreiberet Großherzoglichen Amtsgerichts Friedberg. We x. Bekanntmachung. Die Stelle eines Holzmessers ist vacant geworden. Bewerber wollen sich bei der unterzeichneten Stelle an melden. Großberzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Stein häußer. 2165 Obligations-Verloosung. Bei der hier erfolgten Verloosung der Parttalobli gationen sind die Nummern 61 und 7 342 M. 86 Pf. rückzahlbar geworden, was den Inhabern derselben mit dem Anfügen mitgetheilt wird, daß der Betrag bis zum 1. November 1885 bei hiesiger Gemeindekasse in Empfang zu nehmen ist, da eine weitere Verzinsung von jenem Tage nicht mehr stattfindet. Ober⸗Erlen bach am 20. Juli 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Erlenbach, 2576 Veith. Die Gemeindebäckerei in Gettenan ist anderweitig zu vergeben. Lusttragende wollen sich binnen 14 Tagen auf Großherzoglicher Bürgermeisterei Gettenau melden. Gettenau den 21. Jult 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Gettenau. Muth. Schwindel, würde man sagen, 1422 wenn heute eine Zahntinktur empfohlen würde, die neue Zähne in alten Lücken hervorbringt, und doch wäre dieses gleichbedeutend; mit dem Versprechen neuer Haare auf kahlen Stellen! Deßhalb kann man bei den sich massenhaft mehrenden Mitteln für Haarleidende nicht genug auf das seit Jahren bewährte, von allen Autorttäten empfohlene, wegen seiner wirklichen Güte und Billigkeit sich auszeich nende Carl Retter'sche Haarwasser, München, aufmerksam machen, welches wirklich leistet, was es verspricht, nämlich Corservlrung und Kräftigung des Haares, Reinigung aller Kopfhautübel, als Schuppen ze., Herstellung eines weichen glänzenden Haares und festen“ Scheitels. Zu haben um 40 Pf. und M. 1.10 bei J. Baumeisler ir in 8 Neue Grünkerne““ zu haben bel se. Stern. Im Rohrsitzflechten auf Stühle aller Arten empfiehlt sich und bittet, da ihm lünes Blindhelt wegen kein anderer Verdiensl möglich, um Zuwendung von Arbeit Friedberg. 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Mts., Nachmittags 3 Uhr, halt Herr Landes⸗Cultur-Inspector Dr. Klaas aus Darm⸗ stadt im Lokale des Herrn Gastwirth Lindt zu Weckes · heim einen Vortrag über Zusammenlegung der Grund⸗ stücke in der Gemarkung Weckesheim. Alle für diesen Vor⸗ trat sich interessirende Landwirthe werden hlerzu höflichst eingeladen. 2582 Hilger, Bürgermeister. Erweiterte Handwerkerschule, unterstützt durch Großh. Centralstelle für die Gewerbe und den Landes gewerbverein, ausgestattet mit reichlichen Unter⸗ richtsmitteln, verbunden mit einem offenen Zeichensaal. Unterricht im Freihand- und Ornamentzeichnen, kunst⸗ gewerbl. Zeichnen, Linearzeichnen, darstell. Geometrie, Schattenlehre, Bauconstruktionslehre, Fachzeichnen für fämmtliche Gewerbe, Geometrie, gewerbl. Rechen⸗Unter⸗ richt ꝛe. Das Unterrichtsgeld beträgt nur 50 Pf. pro Monat. Nähere Auskunft durch den Vorstand des Lokal⸗ gewerbvereins. 20 Photographien in jeder Größe und feinster Ausführung, sowie Gruppen⸗ bilder, Vereinsgruppen ꝛc. in beliebiger Anzahl. Ver⸗ größerungen von Bildern verstorbener Personen u. s. w. werden durch meine neue Einrichtung der vollkommensten Apparate der Neuzeit unter jeder Garantie auf das Sorgfälltigste hergestellt. Ludwig Schmidt, Hof⸗ Photograph, Große Augustiner⸗Schulstraße 357, Friedberg, neben der Realschule. Ausstellung bei Herrn H. Diehl, Usagasse. Um Verwechselungen gleichlautender Namen vorzu⸗ beugen, bitte ich auf meine vollständige Adresse genau zu achten. Mein Atelier befindet sich Große Augustiner-Schul⸗ straße 357, zwischen dem Hause des Herrn Diehl und und der Realschule. 2592 Ein freundliches, möblirtes Zimmer 115 Frlebberz., elurig petri, Aer Incarnati-Hleesual in bestkeimender, gut gereinigter Qualität empfiehlt Neue Grünkerne 2571 bei Wilhelm Fertsch. 10.„ rauhle de Glacchandschuhe, dene u. PII J Besse. 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