E. 40 Sonnen- N . asche-) meister. ucht 8. Jingl, duachtt. un debör, ist in u be ö Hoflieftrar. b Bltarmulf t 75 Pf. ut lobten hehe. U. 14495. genlabril rmstadt. 3000 2 30% 1 1 75 78 melt! 1 rkend⸗ 1 „ obatz. 0 ö 1 K iin 90 32⁰⁰ Dienstag den 22. September. 1 112. Oberhessischer Auzeigck. Wird hier und in Bad-Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoneen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von u auswärtigen Einsendern(soweit Leßtele nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets Per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Aufstellung und Einsendunz der Voranschläge der Gemeinden des Kreises Friedberg für 1886/87. Friedberg den 18. September 1885. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Indem wir auf unser Ausschreiben vom 18. v. Mts.— Ober— hessischer Anzeiger Nr. 100— betreffend„den Termin zur Einsendung der Gemeinderechnungen und Voranschläge“ Bezug nehmen, bemerken wir in obigem Betreff noch besonders das Folgende: 1. Die Einladung des Vertreters der Forensen zur Berathung des 1 hat unter Beobachtung der Vorschrift des Art. 40 alinea 2 der Landgemeindeordnung zu erfolgen und ist jedesmal im Berathungsprotokoll speziell zu bescheinigen. 2. In denjenigen Gemeinden, in welchen der Immobiliarbesitz des Großherzoglichen Hauses ein Normalsteuerkapital von 500 fl. erreicht und wo dem Fiscus nicht in Folge des Gelees, vom 3. Mai 1858 ein Stimmrecht im Gemeinderath zusteht, ist der Voranschlag in einem Exemplar bei Beginn der achttägigen(zweiten) Offenlegung der ein— schlägigen Großherzoglichen Oberförsterei zur Einsicht vorzulegen. 3. In der Beilage 4 sind etwaige Abweichungen von den Vor— anschlagsansätzen speziell zu erläutern. 4. Hinsichtlich der bei den Lehrerbesoldungen in Beilage 6 der Voranschläge vorzusehenden Beiträge zur Schullehrerwittwenkasse ver— weisen wir Sie auf die Bestimmungen des Gesetzes vom 28. April 1885 und unser Ausschreiben vom 12. Mai l. J. wonach dieser Bei— trag von 36 auf 42 Mark jährlich erhöht ist. Die zweite Spalte in dieser Beilage ist nach den Beschlüssen des Gemeinderaths auszufüllen, weßhalb es sich empfiehlt, beim Entwerfen des Voranschlags die Anträge in jener Spalte vorerst mit Blei anzusetzen. 5. Alle Neubauten von Gebäuden, Brunnen und sonstigen ge⸗ Betreffend: Die Aufstellung der Voranschläge der Gemeinden des Kreises Friedberg pro 1885/86. meinheitlichen Anstalten, sowie alle bedeutenderen Reparaturen sind durch detaillirte Ueberschläge von Technikern zu begründen. 6. Die Beiträge von Parochianen zu den kirchlichen Ausgaben sind durch Auszüge aus dem Kirchenvoranschlag und die Schulbedürf— nisse durch Anforderungen Seitens der Ortsschulvorstände zu bel egen. Sollten Ihnen die desfallsigen Belege nicht rechtzeitig zugehen, so wollen Sie die Vorsitzenden der Kirchen- und Schulvorstände hierum ersuchen, eventuell uns berichtliche Vorlage machen. 7. Als Beiträge zur Kreiskasse sind die pro 1885/86 ausgeschla— genen Beträge in den Voranschlag aufzunehmen. 8. So lange die Gemeinden noch Schulden haben, ergebende Ueberschüͤsse nicht zum Ausleihen vorzusehen, Schuldentilgung zu verwenden(ek.§. 141 pos. Jnstruction). 9. Wie voriges Jahr sprechen wir auch jetzt die ganz bestimmte Erwartung aus, daß Sie unter Rubrik 113 ein den Verhältnissen der Gemeinden entsprechendes baares Betriebskapital in Ausgabe vorsehen. Es ist dieses durchaus nothwendig, wenn nicht Unordnung im Gemeinde— haushalt und Verlegenheit für die Gemeindekasse entstehen soll und die Kassenanlehen für laufende Ausgaben vermieden werden sollen. Schließlich erwarten wir, daß Sie die Bemerkungen und Ent— schließungen zu den vorhergehenden Budgets genau beachten. Die For— mularien zu den Voranschlägen können, wie seither, bei unserem Bureau— gehülfen Kreuder bezogen werden. Dr. Braden. sind etwa sich sondern zur a der Voranschlags— Friedberg den 18. September 1885. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Kirchen- und Schulvorstände des Kreises. Unter Bezugnahme auf Art. 20 der 2 der Instruction für die Schulvorstände vom 21. Verordnung vom 6. Juni 1832, die Verwaltung des Kirchenvermögens betreffend, bezw. auf F. 20 September 1874 beauftragen wir Sie, die Anforderungen an die Gemeinden in der nächsten Budgetperiode in vorgeschriebener Welse und unter Verwendung der dafür vorhandenen Formularien bei den betreffenden Bürgermeistern alsbald zu stellen. Schulvorstände gleichzeitig besorgt sein. Betreffend: Herstellung eines Sachregisters zum Großherzoglichen Regierungsblatt. Für Anforderung der Mittel für rückständige Anschaffungen von Turngeräthen und für den Anstrich der 0 wollen die Dr. Braden. Friedberg am 18. September 1885. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien und Kirchenvorstände des Kreises. Wir benachrichtigen Sie andurch, daß die in Folge unseres Ausschreibens vom 7. Julie l. J.— Oberhessischer Anzeiger Nr. 81— bestellten Exemplare des rubricirten Sachregisters Ihnen in den nächsten Tagen zugesandt werden und empfehlen Ihnen den Subseriptions— betrag von 4,50 M. an die Kreiskasse dahier, welche die Vorlage geleistet hat, zu bezahlen. Dr. Braden. Bekanntmachung. Betreffend: Unter Beziehung auf 8.45 der Instruction vom 7. November 1876 wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß die Offenlegung folgender Aktenstücke auf dem Rathhause zu Assenheim und zwar in der Zeit von Dienstag den 22. September bis Montag den 12. October 1885, an Werktagen Vormittags von 10—12 Uhr, Nachmittags von 2—4 Uhr und an Sonntagen Nachmittags von 2—4 Uhr, verfügt worden ist: 1. Das topographische n in welchem die Besitz— wechsel gewahrt sind, bis zum 1. Februar 1885. 2. Die Gütergeschosse 15 Nr. 1 bis 152, in welchen die Num— mern der zusammengelegten Grundstücke, die Flächen der verschiedenen Bonitätsklassen, die Flächeninhalte und die Geldwerthe der neuen Grundstücke in den Nubriken 12—15 eingetragen sind. 10 Das Verzeichniß(Geschoß) über die gebildeten Massestücke. Das Verzeichniß über die stattfindenden Gleichstellungen durch Geld, 5 Geschoß über Massestücke und Seite 130— 131 des Protokollbuchs. 5. Verzeichniß über die Zutheilung der neuen Grundstücke. 6. Die Controlzusammenstellung über das vorhandene reine Ver— theilungsgelände und vorhandenen Vertheilungsgeldwerth und die Flächen— * und Geldwerthe der neuen Grundstlücke. Das Verzeichniß über die Abschätzung der Obstbaͤume, 10 113—121 und 145 und 146 des Protokollbuchs. 8. Das Verzeichniß über die ab- und zugefallenen Obstbäume und deren Schätzungswerthe. 9. Bestimmungen über die in die neuen Grenzfurchen fallenden Obstbaͤume und das vorhandene wilde Gehölze. Seite 133— 134 des Protokollbuchs. Seite Zusammenlegung der Grundstücke in der Gemarkung Assenheim, hier die III. Offenlegung von Feld III. 10. Ausgleichungsberechnung über die Geradelegung der Gemark— ungsgrenze mit Ilbenstadt, 1 132 und 133 des Protokollbuchs. 11. Verzeichniß über das zur Verbreiterung der Flußbetten der Nidda und Wetter vorgesehene Gemeindegelände, Seite 124 und 125 des Protokollbuchs. 12. Verhandlung mit der Vertretung von Bönstadt über die Geradelegung der gemeinschaftlichen Grenze vom 19. September 1885. 13. Die drei Situationspläne mit den eingezeichneten neuen Grund— stücken und deren Grenzen, den projectirten neuen Flußbetten der Nidda und Wetter den ab- und zufallenden Obstbäumen de. 14. Die bezüglichen Protokolle der Commissien von Seite 70— 153 des Protokollbuchs 15. Begutachtungsprotokoll des Gemeinderaths und der Gesammt— commission vom 19. d. Mts. Innerhalb der gedachten Frist oder aber in dem Termin Mittwoch den 14. October 1885, Vormittags von 10—12 Uhr, sind etwaige Reclamationen gegen die offen gelegten Arbeiten, soweit über solche bis dahin noch nicht bereits abgestimmt ist um so gewisser vorzutragen, als sonst Einverständniß mit denselben unterstellt werden würde und als spätere Reclamationen, die sich auf die nunmehr offen gelegten Arbeiten beziehen wurden, nicht zugelassen werden. Wieder— einsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumniß der Reclamations frist ist ausgeschlossen. Friedberg den 19. September 1885. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. e — e . A N 22— 7 e —— rr e eee N 28 7 Bekanntmachung. Betreffend: Zusammenlegung der Grundstücke in den Fluren VIII, X, XI und XII der Gemarkung Ober-Erlenbach. Nachdem die Zusammenlegung der Grundstücke in den Fluren VIII, X, XI und XII auf Grund des Gesetzes vom 18. worden ist, so wird dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die summarische Darlegung, sowie das Verzeichniß der betheiligten Grundbesitzer auf dem Rathhause zu Ober-Erlenbach von Sonnabend den 17. October bis Freitag den 13. November 1885 ein⸗ schließlich zur Einsicht der Interessenten offen liegt. Gleichzeitig wird zur Kenntniß derselben zur Abstimmung über den gedachten Antrag auf Mittwoch den 18. November d. J., Mittags von 11—1 Uhr, anberaumt worden ist, sowie daß diejenigen Grundbesitzer, welche weder in Selbstperson noch durch legitimirte Vertreter abstimmen, als für die Auaust 1871 beantragt oder deren Erben sind gebracht, daß Termin ö kann jedoch das Ab— Bekanntmachung. Ausführung der Zusammenlegung in der in dem Antrag und der Dar— legung vorgeschlagenen Weise stimmend angesehen werden. Auswärtige Interessenten werden eingeladen einen Bevollmächtigten innerhalb der Gemeinde zu bestellen, indem bei weiter nöthig werdenden Handlungen eine besondere Aufforderung an sie nicht mehr ergehen wird. Nur diejenigen Grundbesitzer, welche im Grundbuch bezw. in dem auf Grund desselben aufgestellten Namensverzeichnisse eingetragen sind zur Abstimmung legitimirt. Bei zeitigem Antrag und Zuschreiben noch während des Laufs der Offenlegungsfrist bei Großh. Steuercommissariat Friedberg erwirkt werden. Friedberg den 17. September 1885. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Betreffend: Zusammenlegung der Grundstücke zu Assenheim, hier die III. Offenlegung der Arbeiten des zweiten Zusammenlegungsfeldes insbesondere der revidirten Obstbaumtaxationen. Unter Beziehung auf F. 45 der Instruction vom 7. November 1876 und in Ergänzung der diesseitigen Bekanntmachung — Oberhessischer Anzeiger Nr. 27— wird das Verzeichniß der revi— dirten Taxationen der Obstbäume des zweiten Zusammenlegungsfeldes in der Zeit von Dienstag den 22. September bis Montag den au den Werktagen Vormittags von 10 bis 12 von 2 bis 4 Uhr, an Sonntagen von 2 bis 4 Uhr Nachmittags offen gelegt, wobei bemerkt wird, daß die mit Bekanntmachung vom 27. Februar 1884 angeordnete Offenlegung zwar die Anerkennung der Annahme der fraglichen Obstbäume, nicht aber deren Taxation zur Folge hatte, und Offenlegung bildet. vom 27. Februar 1884 12. October d. J., Uhr und Nachmittags daß die Herbeiführung der Anerkennung dieser Taxation bezw. Erledig— ung etwaiger Reclamationen gegen dieselbe den Zweck der gegenwärtigen Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Johannes Reitz von Staden wurde als Feldschütze dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet. Personen, bezüglich deren Aufenthaltsorte Auskunft begehrt wird. Schmelzer, Katharine Elisabethe, von Beuern, Schießbudenmädchen; Spamer, Karl Heinrich, von Usingen. Der Großherzogliche Amtsanwalt: Wagner. Friedberg den 18. September 1885. Das in dieser Beziehung maßgebende und bereits anerkannte Commissionsprotokoll vom 25. Februar 1884 wird gleich— zeitig nochmals zur Kenntnißnahme offen gelegt. Innerhalb der gedachten Frist oder aber in dem Termine Mittwoch den 14. October d. J., Nachmittags von 2 bis 4 Uhr, sind etwaige Reclamationen gegen die offen gelegten Taxationen um so gewisser vorzutragen, als sonst Einverständniß mit denselben unterstellt werden würde und als spätere Reclamationen nicht zugelassen werden können, auch Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumniß der Reclamationsfrist ausgeschlossen ist. Friedberg den 19. September 1885. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien werden ersucht, die Landkalender gelegentlich abholen zu lassen. Kreuder. Deutsches Reich. Darmstadt. Der außerordent. Professor Dr. Hellwig in Rostock wurde zum ordentlichen Professor in der juristischen Fakultät der Landes— Universität berufen. Berlin. Der Bundesrath wird sich in der nächsten Zeit hauptsächlich mit socialpoliti— schen Gesetzeyn befassen, wie: die Ausdehnung der Unfallversicherung auf die Landwirthschaft, auf die Seeleute, Entschädigung von im Dienste verunglückten Beamten und deren Hinterblie— benen; ferner wird der hohen Corporation bald das Project des Nord-Ostsee-Canals zugehen und endlich steht noch der Etat pro 1886/87 zur Berathung. Ein stattliches Arbeitspensum bis Mitte November.— Die Verhandlungen der Bundesraths-Ausschüsse über die auslegen— den Bestimmungen zum Börsensteuergesetz wer— den bereits am 21. d. M. beginnen und jeden— falls längere Zeit in Anspruch nehmen. Den Berathungen wird ein vorläufiger Entwurf zu Grunde gelegt werden. — Ein Circularerlaß des Ministers des Innern besagt, daß unmittelbar nach Ablauf der gegenwärtigen Legislaturperiode die Neu— wahlen zum Abgeordnetenhaus stattfinden sollen. — Der Herzog von Cumberland erhebt Anspruch auf die Kunstschätze des Museums in Braunschweig, er weigert sich ferner, die Erbschafts— steuer zu zahlen, weil er souveräner Herr in Braunschweig sei. Das Ministerium hat deß— halb 280,000 M. aus dem Nachlaß des Her— zogs von Braunschweig, welche dem Herzog von Cumberland gehörig sind, mit Beschlag belegt. — 19. Sept. Der Reichskanzler ist mit Frau heute hier eingetroffen. Er wird einige Tage in Berlin bleiben und dann nach Friedrichs— ruhe gehen. — Die„Kreuzzeitung“ bestreitet, daß Schlözer irgend welche Vorschläge, die abweichend von den bisherigen wären, dem Papste zu über— bringen habe. — An Zöllen sind seit dem 1. April 1881 bis zum 31. August d. J. 92,118,318 Mark, und zwar an Tabaksteuer 2,782,557, Salz— steuer 13,912,753, Branntweinsteuer 9,010,701, Brausteuer 8,148,646, Spielkarten-Stempel 311,080, Wechsel-Stempelsteuer 2,768,632, Stempel-Abgaben für Werthpapiere, Schluß— noten ꝛc. 4,471,210 Mark eingegangen. Die Rübensteuer hat einen Ausfall von 12,087,007 M. gebracht. — Auch England hat nunmehr der spanischen Regierung erklärt, es mache die Anerkennung der Oberhoheit Spaniens auf die Karolinen— Juseln von der Entscheidung eines Schiedsge— richts abhängig. Karlsruhe, 18. Sept. Der Kaiser, der Kronprinz und die Prinzen reisten um 11 Uhr nach Stuttgart ab. Die Stadt war festlich geschmückt; die Schulen und Vereine bildeten Spalier; eine riesige Menschenmenge begrüßte die Herrschaften enthusiastisch. Auf dem Bahn— hof fand die Verabschiedung von den großher— zoglich badischen und schwedischen Fürstlichkeiten, der Generalität, den Hofstaaten, Ministern und Behörden statt. — 20. Sept. Heute Vormittag fand im Schlosse zu Hohenburg bei Tölz die standes— amtliche Vermählung des Erbgroßherzogs von Baden mit der Prinzessin Hilda von Nassau durch den badischen Minister Turban statt. So— dann erfolgte die kirchliche Trauung in der Schloßkapelle durch den Wiesbadener Pfarrer Köhler. Stuttgart, 18. Sept. Heute Nachmittag sind der Kaiser, der Kronprinz und Prinz Wilhelm unter dem tausendstimmigen Jubel der Bevölkerung ins Residenzschloß eingefahren; auf dem Bahnhof erfolgte die Begrüßung durch den König Karl und die württembergischen Prinzen, im Schlosse durch die Königin. Die Bevölker— ung stand Spalier vom Bahnhof bis zum Schlosse. Auf dem Bahnhof und im Schloßhofe waren Ehrencompagnien aufgestellt.— 20. Sept. Die gestrige Parade bei Ludwigsburg ist auf das Glänzendste verlaufen. Das 13. württembergische Armeecorps war in zwei Treffen formirt; im ersten standen vier Infanterie-Brigaden, im zweiten zwei Cavalerie-Brigaden, zwei Artillerie— Regimenter und ein Train-Bataillon, zusammen ca. 20,000 Mann. fuhren gemeiusam die Fronten ab, den zwei— maligen Parademarsch nahmen sie, jeder im Wagen für sich, ab. Sowohl der Kaiser wie der König standen während des 1½ Stunden dauernden Vorbeimarsches. Der Kasser verließ einige Male den Wagen, um mit der Königin Olga, welche mit einigen Prinzessinnen ebenfalls auf dem Paradefelde war, zu conversiren. König Karl ward vom Kaiser wiederholt beglückwünscht zu der vorzüglichen Haltung der Truppen und sprach seinerseits den Generalen gegenüber seine Befriedigung aus, welcher in einem Tagesbefehl Ausdruck gegeben wurde. Nach dem Vorbei— marsch der Truppen besichtigte der Kaiser auch die vorher vom Kronprinzen inspicirten Krieger— vereine, die 9000 Mann stark mit 270 Fahnen auf dem Platze erschienen waren. Bei dem Paradediner, dem König Karl nicht anwohnte, brachte Prinz Wilhelm von Württemberg das Hoch auf den Kaiser aus. Der Kaiser betonte in längerer Rede, daß das württembergische Armeecorps gezeigt, daß es an der Spitze vom deutschen Heere stehe und trank auf das Wohl des Königs, der königlichen Familie und des 13. Armeecorps. Der Zapfenstreich am Abend verlief programmmäßig. Der Kaiser, der König und die Königin, sowie die gesammte Suite machten eine Umfahrt durch die Stadt, umtost vom Jubel der Menge. Sämmtliche Schul— kinder bildeten Spalier. Im Stadtgarten wur⸗ den den höchsten und allerhöchsten Herrschaften Bouquets überreicht. Der deutsche Kronprinz und die Prinzen acceptirten ein von der Stadt dargebotenes Dejeuner. Der Kaiser speist bei Prinz Wilhelm. Abends war Galavorstellung im Theater. Vormittags besuchten der Kaiser, der König und die Prinzen den Gottesdienst in der Schloßkirche. — Die Reichsschulcommission tritt in diesem Jahre in unserer Stadt zusammen. Straßburg, 20. Sept. Das dem Fürsten Hohenlohe von der deutschen Colonie in Paris gegebene Banquet hat gestern Abend daselbst Der Kaiser und der König Sea Tenne eee en SN prot zum Eige den rath viele einzt eine dem mit Oele erkla ame! 5 eiume So Fran Oase Seite klärte sei il von eines Das offiei daß die! mene wenn zu d ange ö tagu bis! sirten N st, imme fältig Grur . kund befin Y der 0 — n sind auch auch schl. dent — ichligten 2 erdenden 2 gen wird. 2 in dem 15 zu sind 78 ina 8 ander 8 erden 2 . 44 stattgefunden, an demselben nahmen 120 Per— sonen theil. Meß. Es fallt auf, daß die Franzosen immer mehr Reiter-Regimenter an die deutsch— franzoͤsische Grenze verlegen. Es sind jetzt be— reits vierzehn franzoͤsische Cavallerie-Regimenter im deutsch französischen Grenzgebiet versammelt, denen nur acht deutsche Reiter-Regimenter gegen— überstehen. In Chalons hält General Gallifet große Reitmansver, er gilt für den Neuschöpfer der franzoͤsischen Reiterei. Ausland. Schweiz. Bern, 18. Sept. Das Schluß⸗ protokoll betreffs der Internationalen Convention zum Schutze des literarischen und künstlerischen Eigenthums wurde heute von den noch anwesen— den Delegirten unterzeichnet und der Bundes— rath ersucht, die Beitrittserklärungen möglichst vieler Staaten innerhalb eines Jahres noch einzuholen. Die beitretenden Staaten werden eine bezügliche geschlossene Union bilden. In dem Entwurfe wird ein internationales Büreau mit dem Sitze in Bern vorgesehen. Unter den Delegirten, welche den Entwurf als annehmbar erklärten, befinden sich auch die englischen und amerikanischen. Frankreich. Paris. Hier arbeitet wieder einmal der Dementirapparat mit voller Kraft. So werden die coursirenden Gerüchte, daß Frankreich von Marokko die Abtretung der Oase Figuig verlangt habe, von unterrichteter Seite als unbegründet bezeichnet. Ebenso er— klärte im heutigen Ministerrathe Freyeinet, es sei ihm Nichts bekannt, wodurch das Gerücht von einem Protest Chinas gegen die Einsetzung eines neuen Königs in Annam gerechtfertigt sei. Das„Journal des Debats“ hält trotz der officiösen Dementis die Nachricht aufrecht, daß die chinesische Regierung beabsichtige, gegen die durch den General von Courcy vorgenom— mene Einsetzung eines neuen Königs von Annam, wenn auch nicht formell zu protestiren, so doch zu beanspruchen, daß sie um ihre Bestätigung angegangen werde. Großbritannien. London. Die Ver— tagung des Parlaments wurde vom 31. Okt. bis 5. Dez verlängert; ferner wurden die mobili— sirten Milizregimenter entlassen. Spanien. Madrid. Sehr bemerkenswerth ist, daß sich in hiesigen maßgebenden Kreisen immer mehr die Meinung befestigt,— sorg— fältige Nachforschungen geben dazu einen guten Grund,— daß ein großer Theil der Straßen— kundgebungen auf Rechnung der in Spanien befindlichen Franzosen zu setzen ist. Schon bei der ersten Madrider Kundgebung vom 16. Aug. sind Franzosen betheiligt gewesen, welche, wenn auch gering an Zahl, desto mehr Lärm machten; auch lassen die eingeholten Erkundigungen darauf schließen, daß zu den Ausschreitunzen vor der deutschen Gesandtschaft von den Franzosen auf— gereizt wurde, welche in dem Café Suizo ver— sammelt waren. Sie haben sich selbst vorsichtiger— weise von dem Schauplatz des Tumultes fern— gehalten, so daß Niemand von ihnen gefaßt werden konnte. In Barcelona ist es ganz un— zweifelhaft, daß die Hauptanstifter aller Unruhen Franzosen gewesen sind. — 20. Sept. Der Kriegsminister hat dem General Salamanca wiederholt seine Mißbillig— ung deßhalb zu erkennen gegeben, weil dieser auf der Zurücksendung seines deutschen Ordens hartnäckig besteht. Gegen diejenigen Offiziere, welche seinem Beispiel folgten, sind disciplinarische Maßregeln ergriffen. Die Offiziere, die im Militärcasino den Antrag gestellt haben, die deutschen Prinzen und Offiziere, aus der Liste der Ehrenmitglieder zu streichen, haben Ordre erhalten, binnen 24 Stunden ihren Wohnsitz nach entfernten Provinzialstädten zu verlegen. Die Presse fährt fort, lebhaft gegen eine schieds— richterliche Entscheidung und eine europäische Conferenz zu protestiren. Graf Benomar hat aus Berlin eine günstige Auffassung der Lage telegraphirt und man glaubt in offiziellen Kreisen, daß die Grundlage eines Arrangements bilden werden: die Anerkennung der Rechte Spanies auf die Karolinen, und für Deutschland die Handels- und Schifffahrtsfreiheit, unter Theilnahme Englands an den commerziellen Vortheilen. Bulgarien. Sofia, 19. Sept. In Ru⸗ melien ist ein Aufstand ausgebrochen, der die Trennung von der Türkei und die Verbindung mit Bulgarien zum Zwecke hat. Der von dem Berliner Congreß eingesetzte Gouverneur von Rumelien und die Regierung sind in Folge der Erhebung durch ein provisorisches Administrativ-Comité ersetzt worden, welches einen Aufruf an die Nord-Bul— garen gerichtet hat. Nachrichten aus Philippopel zufolge nahmen die Aufständischen den General— Gouverneur Cristic-Pascha gefangen. Ein Ukas des Fürsten von Bulgarien befiehlt die Mobil— machung der Armee und beruft die Kammer auf den 22. d. nach Sofia. Auf die Aufforderung der provisorischen Regierung und der rumelischen Armee hat der Fürst Varna verlassen und be— gibt sich in Begleitung des Präsidenten des Ministerraths nach Philippopel. Weiter einge— gangenen Nachrichten zufolge hätten die Ru— melier die strategisch wichtigen Punkte an der türkischen Grenze besetzt, die Telegraphen-Leit— ungen zerstört und die Brücke bei Mustapha Pascha in die Luft gesprengt. Rußland. Petersburg, 18. Sept. Uebereinkunft Deutschlands mit Rußland vom 18. Juli, betr. die gegenseitige Anerkennung und Inschutzuahme der Rechte der Actiengesellschaften, wurde heute veröffentlicht. 20. Sept. Das„Journal de St. Petersbourg“ schreibt: Dank einer kühn ange— legten und geschickt geleiteten Verschwörung ist das Generalgouvernement von Ost-Rumelien Die gestürzt worden. Wir haben in diesem Augen— blicke nur eine Bemerkung zu machen: Bei der Wichtigkeit des Ereignisses erscheint es angezeigt, daran zu erinnern, daß die politische Organi— sation, an welcher die friedliche Revolution von Philippopel soeben gerührt hat, das Werk des Berliner Congresses, d. h. der Mächte ist. An diesen also ist es, die entsprechenden Erwägungen eintreten zu lassen.— Der„Russische Invalide“ veröffentlicht eine Ordre des Kriegsministers, wonach aus den drei bestehenden Gebirgsbatterien der Kiewer Festungsartillerie in Kriegszeiten sechs active Gebirgsbatterien zu formiren sind. Amerika. New-Pork. Veschiedene An- zeichen lassen darauf schließen, daß der anar— chistische Aufschwung in Amerika für jetzt seinen Höhepunkt überschritten hat. Wie nämlich aus Philadelphia gemeldet wird, ist die Gruppe der dortigen Anarchisten in voller Auflösung be— griffen und ihr Parteiorgan, die„Zukunft“, hat zu erscheinen aufgehört. Allerlei. st. Frankfurt, 21. Sept. Theodor Lobe, welcher gestern die Rolle des Baron Egge im„Probepfeil“ spielte, tritt in dieser Woche am Mittwoch in„Spielt nicht mit dem Feuer“ und am Freitag in„Er muß aufs Land“ auf. Als Abschieds-Vorstellung des Künstlers wird dann Mitte nächster Woche„die Tochter des Herrn Fabricius“ gegeben. Die erste Repetition des Lustspiels „Unsere guten Freunde“ ist auf Samstag den 26. Sept. festgesetzt worden. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt-⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 22.: Trompeter v. Säkkingen. Mittwoch den 23.: Zauberflöte. Außer Abonn. Donnerstag den 24.: Fidelio. Freitag den 25.: Lohengrin. Samstag den 26.: Lakme. Sonntag den 27.: Die Jüdin. Roth als Gast. Schauspielhaus. Dienstag den 22.: In der Mark. Mittwoch den 23.: Esther. Spielt nicht mit dem Feuer. Donnerstag den 24.: Geschlossen. Freitag den 25.: Schauspielerin. Er muß aufs Land. Samstag den 28.: Unsere guten Freunde. Sonntag den 27.: Arria und Messalina. Außer Abonn. Eleazar: Herr Heinrich Heute wurde der Rest der für Appenrod einge⸗ gangenen Gelder im Betrage von 51 M. 20 Pf. an das Comité in Homberg abgesandt. Die Postquittungen können bei uns eingesehen werden. Indem wir hiermit die Sammlung schließen, sagen wir allen edlen Gebern den besten Dank. Friedberg, 21. September 1885. Die Expedition des Oberhessischen Anzeigers. Joraelitischer Gottesdienst in Friedberg. Donnerstag den 24., sowie Freitag den 25. September: Laubhüttenfest. 1. Festtag. Mittwoch Abends 5 Uhr 30 Min. Donnerstag Morgens 8 Uhr. Donnerstag Nachmittags 3 Uhr 45 Min. 2. Festtag. Donnerstag Abends 6 Uhr 35 Min. Freitag Morgens 8 Uhr. Butter⸗Einkäufer. Eine bel Produeenten von stets frischer Butter gut eingeführte Persönlichkelt wird unter günstigen Bedingungen zu engagiren gesucht. Nur Solche, welche in der Butterbranche bekannt und womöglich eine kleine Cautlon zu leisten im Stande sind, finden Berücksichtigung, Süddeutsche Butter⸗Compagnie (F. à 188/.) Frankfurt a. Main, 3251 Alte Gasse 25. Ein jüngeres Mädchen, dem Gelegenheit geboten ist, sich in der Küche, sowie Haus— haltung auszubilden und das in der betr. Familie freund⸗ liche Aufnabme findet, wird alsbald zur Uebernahme eines Vertrauenspostens zu engagiren gesucht. Offerten unter N. P. an die Exped. d. Anz. 3254 0 3 in mein Manufactur— 9 Lehrling und Confectons-Ge— schäft. Herm. Wießler, 3060 Buß bach. Ein braves Dienstmaͤdchen, das alle Hausarbelten gründlich versteht, wird zu Mitte October zu miethen gesucht. Von wem? sagt Ne Erpe. dition des Anzeigers. 3257 Holländischen Taba von vorzuglichem Geschmack, per Pack 25 Pf., empfiehlt 3270 J. A. 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Strauß Wittwe, gegenüber dem Amtsgericht. 3265 5 7 327 Danksagung. Für die Theilnahme bei der Beerdigung des Herrn Rentners Adam Feiling, sowte für die Blumenspende, sagen besten Dank Friedberg. Die trauernden Hinterbliebenen. Geschafts⸗ Veranderungsbalber unserer beiden Wear e und verkaufen wir, um rasch zu räumen, den ganzen Waarenbestand bedeutend unter Einkaufspreis. v0 J. Fu rthꝰ's 5 Etben. J. A. Uauheim nachsagger. Actien Jucker-Fabrik Wetterau. Um eine rechtzeitige Vorbereitung der Aecker zu ermöglichen, theilen wir denjenigen Herren, welche für unsere Fabrik pro 188687 Kauf⸗ rüben ziehen wollen, mit, daß die Bedingungen auf unserem Comptoir ausliegen und die Ver⸗ träge sofort abgeschlossen werden können. Friedberg den 21. September 1885. Actien⸗Zucker Fabrik Wetterau. t Der Porstand. Wegen Aufgabe der rtilen ferrrull ider verkaufen wir sämmtliche auf Lager habenden fertigen Sachen bedeutend unter dem Selbstkosten-Preise. Gleichzeitig bringen unser reich assortirtes Lager in deutschen, französischen und englischen Nouveautés in empfehlende Erinnerung und werden Vestellungen nach Maaß in kürzester Frist nach den neuesten Fagons, unter Garantie des gut Passens ausgeführt. A. Spier& Höhne. 3276 Neue Bohnen, Erbsen W. l und 5 verkauft 3247 3236 empfiehlt. Veruben. rte berg,. hat e zu verkaufen 3272 Carl Damm, Usagasse. Ein Clavier in noch 0 Zustand ist zu verkaufen. Wo? sagt die empfiehlt billigst 3176 Heinrich. Diehl. Usagasse. Prima blauen Pitriol 3235 empfiehlt billigst Schloß Dorheim. E 32⁴88 Solms⸗Rödelheim. Ball. Zu dem am 1. Oetober l. J., Nachmittags 8 Uhr, be— ginnenden, im Gasthause„Zum Löwen“ dahier statt— findenden Festballe ladet ergebenst ein Nieder⸗Weisel im September 1885. 3267 Das Comité. Privat Tanzunterricht in Friedberg. Verschiedenen Aufforderungen gemäß erkläre ich mich bereit, Privat-Unterricht in der Tanz- und mithin selbst— verständlich auch in der Anstandslehre zu ertheilen. Das Honorar beträgt 25 Mark für 10 Leetionen. Anmeld⸗ Hochachtungsvoll Nerd. Teute, 3249 Instituts⸗ und Gymnasial-Tanzlehrer. Verloren Am Donnerstag Abend ist mir zwischen Dorheim und Friedberg ein schwarzes, gehäkeltes Tuch verloren ge— gangen. Dem ehrlichen Finder eine angemessene Be— lohnung. verw. Gräfin Friedrich zu Frankf. u. Darmst. Pferdemarktloose 3 Wee Pb. Dan. 1 Die Bampf⸗ A fer e 5 Gegr. 1837. von Gegr. 1837. J. Tuntz Sel. Witwe. Bonn& Berlin, Geffen bringt ihre Speeia⸗ 18 litäten: 0 bia Java- Kalfee's 8 in empfehlende Erinnerung. 5 5 Sorgfältigste Auswahl und Mischung nur feinster Rohsorten verbunden mit rationeller Brenn- methode, garantiren ein stets gleichmäßig vorzuͤg⸗ liches Produkt, das allen anderen Sorten gegen- über eine Ersparniß von 250% gestattet. g Niederlage in 0 Friedberg bei Herren J. A. Windecker, L. Adler, H. Strauß, C. Th. Kranz, 185 Bönstadt bei Herren A. Haas und El. Müller, Dorheim bei Herrn Johs. Braun, Herrn S. Simon Wittwe. ce bei Herrn M. Simon. Nauheim bei Herrn Gg. Ph. Ludwig, Nieder⸗Florstadt bei Herrn Mich. Ad ker, Nieder⸗Wöllstadt bei Herrn Tobias D avid, Staden bei Herrn 9 Sohn. ane, Rev.: Carl e 7 W. Bernbeck. Exped. d. Anz. 3259 Druck und Verlag von Carl Bindernagel, (Hierzu eine Beilage Nr. 112.) ungen bitte bei Herrn Binzel hierselbst niederzulegen. reits Aus Stadl u. und Land. ir. Friedberg. Es freut uns mittheilen zu können, daß die kaiserliche Postbehörde den Wünschen des Vereins für Handel und gemeinnützige Zwecke dahler, wie auch denjenigen der Gemeinden Melbach, Södel und Wölfers heim in dankenswerther Weise entgegen gekommen ist. Statt des verlangten fahrenden Landbriefträgers wird ein zweiter Postwagen auf der Tour Friedberg-Verstadt ein gestellt und zwar möglicherwelse schon vom 1. Dez d. J. an, welcher Friedberg Vormittags nach Ankunft der Schnellzüge um 9 Uhr verläßt, die obigen Orte berührt und von Berstadt zurück Nachmittags gegen 5 Uhr bier wieder eintreffen wird. Es ist somit wieder ein Beweis geliefert, daß man nicht die Hände in den Schoß legen soll und sich nicht sagen soll,„es hilft doch Nichts, wenn wir auch eine Eingabe machen.“ ir. Friedberg. Wo nun unser neues Postgebäude hinplaeirt werden soll, das taucht wieder einmal als eine Frage auf, da neuerdings das Grundstück der Kloster— kaserne für den Bau eines Postgebäudes als unzu— reichend sich erwiesen hat. Hoffen wir, daß auch hierin den Wünschen der Bevölkerung Rechnung getragen wird. ir. Frledberg. Unsere Herbst-Pferdemarkt Lotterie kommt diese Woche zur Verausgabung; der Plan ist genau nach den gesetzlichen Bestimmungen ausgeführt und die Chancen sehr günstig. Der Absatz der Loose wird um so rascher erfolgen. h. Friedberg. Daß wir hier eine Herberge zur Heimath gründen wollen, ist wohl allgemein bekannt, da die Sache auf der letzten Dekanatssynode Gegenstand der Verhandlung war und auch in diesen Blättern be— besprochen wurde. Ebendaher ist auch bekannt, wie eine solche Anstalt ist und welchen Nutzen sie hat. Zweierlei namentlich ist dabei in's Auge zu fassen: die Menschenliebe und Menschenwürde will den heimathlosen Handwerks burschen und denen, die in Gefahr mensch— lichen Versinkens sind, eine Stütze und einen Stab zur Hülfe und Rettung bieten und das Feuer des Hasses, welches vielfach in den unteren Schichten der mensch— lichen Gesellschaft gegen die Besitzenden glimmt und brennt, dämpfen helfen und Frieden stiften zwischen den entzweiten und verbitterten Herzen. Die rettende und helfende Menschenliebe will ein bezüglich seines Zweckes großes Werk in's Leben stellen. Aber dazu sind hohe, weitherzige Gedanken und große Mittel erforderlich, die auf mancherlei Wegen beschafft werden müssen. Aber die letzteren kommen und fließen, wenn die ersteren da sind. Gemäß dieser Ansicht haben einige Freunde es bewirkt, daß die am 30. Aug ust d. J. von Prof. Dr. Weiffenbach in unserer Burgkirche ge— haltene Predigt gedruckt worden ist. Diese warmherzige, begeisterte und begeisternde Predigt be handelt die Frage:„Wer ist denn mein Nächster?“ und enthält in der Beantwortung dieser Frage die Funda mente, aus denen die Werke und Anstalten der inneren Mission geboren werden und auf denen sie beruhen. Niemand wird diese Predigt unbefriedigt lesen, Niemand ohne für Menschenwohl und Menschenglück erwärmt zu sein. Der Ertrag der Predigt, im niedrigsten Preis von 10 Pf., ist zur Gründung der Herberge zur Heimath in Friedberg bestimmt. Mainz. Dem spanischen General Salamanca, welcher einen ihm vor einigen Jahren verliehenen preußischen Orden vor Kurzem retour gesandt hatte, ist von hier ein aus Leder verfertigter Orden in einem eingeschriebenen Briefe übersandt worden. Allerlei. Im hiesigen Gerichtsgefängnisse be— Frankfurt. finden sich schon seit drei Wochen die Brüder Adolf und Friedrich Lautermeister, welche die Verübung hochver— rätherischer Unternehmungen beabsichtigt haben sollen. Man well festgestellt haben, daß die beiden Gefangenen (sie sind etwa 19 und 25 Jahre alt) Most'sche Emissäre seien, welche einen Mainzer Polizeirath mit Drohbriefen geängstigt. Die Gefangenen geben an, sie seten harm lose fende gegen Ihe Verhaf ftung alen sie auch Beschwerde erhoben, aber, wie es scheint, vergeblich. Mannheim, 18. Sept. Heute fand der Proeeß gegen die Firma Voltz Lichtenberger in Ludwigshafen, welche im Laufe des Monats März eine Anzahl Säckchen mit Sprengstoff unter der Declaration„Waldsamen“ nach Temesvar sandte, wo ein Theil derselben im Post— lokal explodirte und mehrere Postbeamte verletzte, statt. Friedrich Lichtenberger und Voltz wurden wegen fahr lässiger Körperverletzung zu je 200, Karl Lichtenberger zu 100 Mark Geldstrafe veurtheilt. Nürnberg. Der Malnzer„lederne Verdienst— orden. für Salamanca läßt die Nürnberger nicht ruhen. Der spanische General, von dessen Existenz zwar seither außerhalb Spankens wohl Niemand etwas gewußt hat, der aber offenbar, wie seine heldenhafte That, die Zurück— sendung eines preußischen Ordens, zeigt, eine l durch militärischen Takt wie politisches Verständniß her— vorragende Persönlichkeit ist, wird voraussichtlich wohl kaum Gelegenheit haben, mit seiner Drohung, sich anstatt des preußischen Ordens,„im Kriege gegen die ver— haßten Deutschen“ einen andern zu verdienen, Ernst zu machen. Und um ihm Gelegenheit zu geben, seine Tapferkeit gegenüber deutschen Soldaten zu erproben, haben die Nürnberger in feierlicher Sitzung den Beschluß gefaßt, dem General eine Sendung wirkliches deutsches Militär direet nach Madrid zu senden, Infanterie, Cavallerie, Artillerie, sogar die Pioniere und der Train sollen nicht fehlen— freilich Alles Nürnberger Waare. Die Sendung ist bereits abgegangen und wird mittler— weile wohl in des Deutsche fressenden Generals Hände gelangt sein. Kiel, 18. Sept. Schon wieder ereignete sich eine Collision zwischen zwei Marinefahrzeugen. Im hiesigen Hafen fand gestern ein Zusammenstoß zwischen dem Marinedampfer„Greif“ und dem Torpedoboot„V. 2.“ statt, letzteres wurde stark beschädigt und mußte ins Werftbasin geschleppt werden. Menschenleben sind glück— licherweise nicht gefährdet worden. Brüssel. In Lüttich entsprang am Sonnabend Morgen aus der Menagerie ein großer Panther, ohne daß das Menagerie-Personal etwas davon bemerkt hatte. Die Bestie erschten plötzlich in einer der belebtesten Straßen Lüttichs. Alles stob in wilder Flucht auseinander. Der Panther stürzte sich auf einen Brauerknecht, der ahnungs— los aus einem Laden herausgetreten war, und zerriß denselben. Ein achtjähriges Kind theilte dasselbe Schicksal. Ein allgemeiner Schrei des Entsetzens folgte dieser Schreckensseene. Hierdurch offenbar scheu gemacht, flüchtete der Panther auf das Dach eines Hauses, auf dem er eine halbe Stunde lang herumkletterte, ehe es gelang, ihm durch einen wohlgezielten Schuß den Garaus zu machen. In ganz Lüttich herrschte ob des gräßlichen Ereignisses die größte Aufregung. Rom, 18. Sept. Gestern sind in der Stadt Palermo 132 Cholerafälle mit 60 Todesfällen und in der Um— gebung ein Erkrankungs- und ein Todesfall, in der Pro— vinz Parma 5 Erkrankungen und 4 Todesfälle gemeldet. Nizza. Trotz allen offielellen Leugnens, so schreibt man dem„Deutschen Montagsblatt“, ist es leider ge— schehen, daß seit einer Woche die Cholera mit ächt aus gesprochenem asiatischen Charakter in Nizza aufgetreten ist und zwar langsam, aber beständig anwachsend, sich verbreitet. Da ausnahmsweise früh sich in diesem Jahre bier eine Menge nordischer Gesichter zeigen, bält es unser Gewährsmann für seine Pflicht, obige Nachricht in Deutschland bekannt zu geben. Handel und Verkehr. Friedberg, 19. Sept. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.85— 1.10, Eier 1 St. 7 Pf., 2. St. 13 Pf. Gleßen, 19. Sept. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.90 0.98, Eier 1 St. 6 Pf., Käse per St. 58 Pf., Tauben per Paar M. 0.40— 0.55, Hühner per Stück M. M. 0.40—0.80, Enten 0 901.50, Hahnen per Stück per Stück M. 1.20 1.50, Ochsenslelsch per Pfund 68 Pf., Kuh⸗ und Rind⸗ lleisch 56-60 Pf., Schweinefleisch 50— 60 Pf., Hammel⸗ fleisch 64—70 Pf., Kalbfleisch 48—50 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.505, Zwiebeln per Ctr. M. 5 6. Homburg, 19. Sept. Marktpreise. Kartoffeln ver Malter(neue) M. 5—6, per Gescheid(neue) 8—9 Pf., Eler per Stück 6 und 7 Pf., Butter per Pfd. 1. Qual. WM. iii, Dua e Frankfurt, 19. Sept. Wochenmarkt. Es kosteten Eier das Hundert M. 5.50 6, Butter 50 Kilo M. 90 bis 95, im Detail M. 1.20— 1.40. Einmachgurken 100 Stück 60 Pf. bis M. 1, Zwiebeln 50 Kilo M. 9, Perlzwiebel pro Pfd. 45—50 Pf., Bohnen 50 Kilo M. 10— 12, Weißkraut der Ctr. M. 4—5, Rothkraut das Stück 25—30 Pf., Kohlkraut 12 Pf., Spinat 30 bis 50 Pf., Kopfsalat 5 Pf., Endivien und Eskarol 6 bis 8 Pf., Blumenkohl 30—60 Pf., Rosenkohl 50 Pf., Meerrektig 20 Pf.— Fleischpreise unverändert.— Ge— flügel: 1 Gans M. 4—8, Hahn M. 1.202, Huhn M. 1.50— 2.20, Ente M. 2— 3, Capaun M. 3, Welsche M. 5— 10, Feldhuhn M. 1.30, altes 60 Pf., Taube 40 bis 60 Pf., Poularde M. 2.503. Auszug aus dem Civilstands-Register der Stadt Friedberg. Getraut: 20. Aug. Der Posthülfsbote Philipp Steitz von Stamm⸗ heim mit Anna Elisabethe Ruckelshaus von Burg⸗ Gemünden. 6. Sept. Der Fabrikarbeiter Johannes Heinrich Philipp Goldmann von Großbartloff mit Elisabethe Volp von Friedberg. 6.„ Der Steindrucker Gg. Biedenkopf von Gießen mit Anna Marte Elisabethe Heß von Friedberg. 5 Der Viehhändler Abraham Stern V. von Nieder- Florstadt mit Sara Settchen Friedmann von Camberg. 13.„ Der Schreiner Karl Biedenkopf von Gießen mit Karoline Stahl von Mainz. Geboren: 1. Aug. Dem Bierbrauer Joh. Kasp. Dietrich 1 Sohn. 5 Dem Landwirth Heinrich Wilh. Falk 1 Tochter. 8 Dem Spengler Karl Friedrich Christian Frick 5 Tochter. . Dem Gerber Hub. Gerh. Steinbeck eine Tochter. 1 Dem Rentner Georg Karl Alles 1 Tochter. 18 Dem Handarbeiter Jacob Günther 1 Tochter. 19.113 Dem Obsthändler Heinrich Seibert 1 Tochter. 19.„ Dem Schneider Joseph Ning, 1 Sohn. 28. Dem Kaufmann Friedrich Ludwig Konrad Georg Theodor Hermann Robert Bindewald 1 Sohn. 2. Sept. Dem Schlosser Konrad Wilhelm Hestermann 1 Tochter. 4.„ Dem Architekt August Friedrich Hermann Diesener 1 Sohn. Gestorben: 4. Aug. Rebecka Wilhelmine Vogt, ledig, 68 Jahr alt. 8444 Der Schreiner Martin Schneid, 31 Jahr alt. 10.„ Der Hutmacher Karl Schmidt Il.„50 Jahr alt. Der Handarbeiter Daniel Sauer, 61 Jahr alt. „ Der Schneider Theodor Edmund Muͤller von Belgersheim, 24 Jahr alt. N Der Schreiner Karl Adam Nicolaus Schneider 32 15 alt. Der Posamentier Jos. Hoffmann, 59 Jahr alt. Karl Streckfuß, Söhnchen des Buchbinder Johann Frledrich Jacob Leonhard Streckfuß, 2 Jahr alt. Marie Preußer, Ehefrau des Küfers Philipp Heinrich Preußer, 45 Jahr alt. Anna Katharine 0 Töchterchen des Taglöhners Hch. Seibert, 1 Jahr 6 Mon. alt. Georg Demmerling, Söhnchen des Handar— beiters Adam Demmerling, 1 Jahr 7 Mon. alt. —— b 122 Sübmisston. Die Lieferung von 500 Cenkner steinfreten, melirten Steinkohlen, mindestens 50% Stücke enthaltend, ist zu vergeben. Offerten wolle man vor dem 25. d. Mts. schriftlich bet uns einreichen. Friedberg am 20. September 1885 Großherzogliche Direktion des Schullehrer-Seminars. 3261 Schäfer. 2 1** Aepfel-Versteigerung. Donnerstag den 24. September l. J., Nachmittags 1 Uhr, sollen die hiesigen Gemeindeäpfel öffentlich melst— bietend versteigert werden. Münster am 18. September 1885. Großherzogliche e Münster. 3255 ud weng. Ein Zimmer mil Cabinel im mittleren Stock, nach der Straße gehend, hat mit ober ohne Möbel zu vermiethen 3075 P. Theis. Mobilienversteigerung in Bad-Nauheim. Die nachverzelchneten, zum Nachlasse der Frl. Marie Meinhard dahler gehörtgen Gegenstände, als: 1 Sopha, 11 Stühle, 2 Commoden, 1 Console, 1 Tisch, 1 Kleiderschrank, 1 Bettstelle mit Sprung— rahme, 2 Bettstellen, diverses Bettzeug, 1 Küchen— schrank, 1 Küchentisch, sowie Hause, Garten- und Küchengeräthschaften werden Donnerstag den 24. September J. J., von Vormittags 8 Uhr ab, im Hause Schnurstraße Nr. 172 öffentlich metstbletend versteigert. Bad-Nauheim den 19. September 1885. Großherzogliches Ortsgericht Bad Nauheim. Anweisung zur Rettung 260 Wörner. Unentgelllieh wen Sean oc ohne Wissen versendet M. C. Falkenberg. Berlin, (A 51/9 B.) Rosenthalerstraße 62. 100te gerichtl. geprüfte Atteste. 3090 Bekanntmachung. Die Bezahlung der aus dem Jahn an unr schuldigen Holzgelder und für aus der Hand abgegebene Holzquantitäten, sowie die bis jetzt fäulgen Pachtgeldes wird mit dem Anfügen zur Kenntniß gebracht, daß nach Ablauf von 14 Tagen gegen die Säumigen Zahlbefehle erlassen werden. Ilbenstadt den 18. September 1885. Gräflich Alt Leiningen Westerburgische Rentkasse. 3241 Engel. Obst-Versteigerung. Mittwoch den 23. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, wird das Gemeindeobst, Aepfel und Zwetschen, öffentlich ver— stelgert. Rödgen am 19. September 1885. 5 Großherzogliche Buͤrgermelsterei Roͤdgen. 3263 Luft. Damen- und Rinder-Schürzen 80 zu den bllligsten Preisen bei K. Friedrich. 885 5 er sedberger⸗ Montag den 26. und Dienstag den 27. F. 90 1885. 5 Verloosung am 28. October d. s auf dem Markt angekauft werden), einigen Pierdegeschirren 01 sonstigen nützlichen Gegenständen 5 2 5 1 5 5 e eee Arbeits- Veraccordirung. Mittwoch den 23. September l. J., Nachmittags 4 Uhr, soll das Umroden einer eirea 2500 qm haltenden Wald— fläche im Domanialwalddistrikt Burgwald, Schlag XXII, die ganz nahe bei dem Forsthaus Winterstein liegt, an Ort und Stelle unter den daselbst bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich veraceordirt werden. Ober⸗ Rosbach am 19. September 1885. Großherzogliche Oberförsteret Ober- Rosbach. 3268 Strack. Obst⸗Versteigerung.“ Freitag den 25. September d. J., Vormittags 10 Uhr, soll das der Gemeinde Ostheim gebörige Obst, eirca 80 Malter Aepfel und 12 Malter Birnen, abtheilungs⸗ weise an Ort und Stelle versteigert werden. Zusammenkunft loco Ostheim. Ostheim den 17. September 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Schnelder. Osthe im. 3258 . 0 0* Obstversteigerung. Freitag den 25. I. Mts., Nachmittags 2 Uhr, soll das der Gemeinde Fauerbach v. d. H. gehörige Obst, circa 30 Malter Aepfel und 25 bis 30 Bäume mit guten Honigbirnen, an Ort und Stelle abtheilungsweise ver— steigert werden. Fauerbach v. d. H. den 20. September 1885. Großherzogliche Bürgermeisteret Fauerbach v. d. H. 3278 Dilges. Mobiliar⸗Versteigerung. Dienstag den 22. September d. J., Morgens 9 Uhr, sollen in der Wohnung der Frau Kafsier Sehrt Wittwe zu Friedberg verschiedene Mobtlien, namentlich: 1 Schreib pult von Nußbaum, do. 1 Commode, Tische, Sessel, worunter 1 gestickter Schaukelsessel und 1 mit Leder überzogen, Stühle, Spiegel, Bilder, 1 kleine Obstkelter, Fässer, 1 Mahlkasten, 1 große Waschbütte, 2 Spinnräder, 1 Haspel, Haus-, Küchen- und Gartengeräthe, Oefen, 2 Kochdampftöpfe, 1 dreithetlige, fast neue Wollmatratze, Bettwerk, sodann 1 besonders gut erhaltenes Pianino, 1 Baum Birnen, eine Parthie Trauben, 1 Nähmaschine, gegen gleich baare Zahlung meistbietend versteigert werden. Friedberg am 16. September 1885. In Auftrag: Sch war 5. 3 3207 Das größte 2976 * von C. F. Kehnroth, Hamburg versendet zollfretl gegen Nachnahme(nicht unter! 10 Pfund) gute neue Bettfedern für 60 Pf. das Pfund, vorzüglich gute Sorte 1 M. 25 Pf., prima Halbdaunen 1 M. 60 Pf. und 2 M. Bei Abnahme von 50 Pfd. 5% Rabatt. Jede nicht eonvensrende Waare wird umgetauscht. Neue russ. Sardinen, „ Berliner Rollmöpse, nur direkt bezogene Waare, bei 3202 Wilhelm Fertsch. sftlär Essenz, binnen 24 Stunden glanzfein wirkend. GN Neid 658 N 2 6900 6191 69 609 Nd G 15 2 E25 2 255 175 6 482 2 90 EN A 1 5 fohlen- an Pferde-Markt von 30 Fohlen, (im Ganzen 250 Gewinne). Mit dem Markte verbunden findet eine Prämiirung von selbstgezüchteten Fohlen statt. 5 Loose à 1 Mark 30 Pfennig sind zu beziehen durch die Herren Ph. Billau, E. Hirsch und E. F. Schleuning. 5 Zur Benutzung unserer neuerbauten Pferdeställe wolle man sich rechtzeitig an den Unterzeichneten wenden. 9 Für das Pferdemarkt-Comitsé: A. Steinhäußer, Bürgermeister. 2 2 Am 28. October findet Vieh⸗ und Krämer⸗Markt, sowie Faselmarkt des landw. Vereins 2 3256 und Prämiirung von 5 10 0 10 statt. eee e 8 gase Kasauische Pengenertsberisegenuskuschal. Sektion l. Gemäß F. 32 des Statuts bringe hierdurch zur öffentlichen Keuntniß, daß folgende Herren zu Vertrauensmännern gewählt wurden: (Links Vertrauensmänner, rechts Stellvertreter.) 1. Bezirk. Stadtkreis Frankfurt a. M., östlicher Theil. . English, Ingenieur, Frankfurt a. M. G. D. Hildebrand, Zimmermstr., Frankfurt a. M. 2. Bezirk. Stadtkreis Frankfurt a. M., westlicher Theil. W. Schmiedt⸗Diehler, Maurermstr., Frankfurt a. M. P. Eschelbach, Dachdeckermstr., 3. Bezirk. Frankfurt a. M. Stadtkreis Frankfurt a. M.: Sachsenhausen, Oberrad und Niederrad. Daniel Seeger, Bauunternehmer, Frankfurt a. M. Ph. Helfmann, Bauunternehmer, Frankfurt a. M. 4. Bezirk. Amtsgericht Homburg(Ober-Taunuskreis). Franz Sauer, Zimmermeister, Kirdorf. Jos. Kunz, Bauunternehmer, 5. Bezirk. Amtsgericht Usingen(Ober-Taunuskreis). Georg Schweighofer, Zimmermeister, Usingen. Fritz Kruse, Maurermeister, Usingen. 6 Bezirk. Amtsgericht Königstein(Ober-Taunuskreis). Maurermeister,„ Ph. Sauer, Zimmermeister, Cronberg. Bezirk. Amtsgericht Höchst. Jos. Kunz, Bauunternehmer, Höchst. A. Schweiger Söhne, Zimmermeister, Höchst. 8. Bezirk. Amtsgericht Rödelheim und Bockenheim. J. Steinbach, Maurermeister, Bockenheim. H. Noé, Maurermeister, Bockenheim. Oberursel. Mich. Söhngen, 5 ö. 9. Bezitk. Kreis Hanau. L. Wörner, Maurermeister, Hanau. J. M. Rumpf, Bauunternehmer, Hanau. 10. Bezirk. Kreis Gelnhausen. H. Geiß, Maurermeister, Gelnhausen. 11. Bezirk. Maurermeister, Schlüchtern. 12. Bezirk. F. G. Greis, Spenglermeister, Gelnhausen. Kreis Schlüchtern. Phil. Orth, Zimmermeister, Schlüchtern. Kreis Gersfeld. L. Schäfer, Quir. Storch, Zimmermeister, Gersfeld. Gregor Fischer, Steinhauer, Hilders. 13. Bezirk. Kreis Offenbach. L. Forster, Maurermeister, Offenbach. J. Brockmann, Zimmermeister, Offenbach. 14. Bezirk. Kreis Friedberg. C. Berg, Maurermeister, Friedberg. H. Reuß, Maurermeister, Friedberg. 15. Bezirk. Kreis Büdingen. E. Bach, Maurermeister, Wallernhausen. Frankfurt a. M, 20. September 1885. 8 Der Volsitzende des Vorstaudes der Sektion 15 (F. à 19/9.) Fr:. Müller-Scherlenzky. Kautschukstempel er Schneider Geselle, unter Garantie empfehle zu Fabrikpreisen. Usagasse. ein 17 tüchtiger, findet dauernde Beschäftigung bei 2784 Heinr. Diehl, — 9 1 Bad Nauheim. J. Kolter. Eine freundliche Wohnung, Rosen- Abfall- Seife 3—4 Zimmer, Wasserleitung nebst allem Zubehör, ist an eine ruhige Familie zu vermiethen und alsbald zu be⸗ in ganz vorzüglicher Qualität per Packet(3 Stüc) 40 Pf. bei Apotheker Gürtz. 2913 ziehen. Haagkstraße 535. 3171 3026 C. Link, e Büdingen. Silberne Medaille Amsterdam 1883. Migräne ⸗Stift von H. v. Gimborn, chem. Fabrik in Emmerich a. Rh. Preis per Etui 1 Mark. Für Brauer. Empfehle unter Garantle des besten Erfolges meine (H. 11659.) M. Milleder in Coburg. 2214 J. A. 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