1. nl. onig, nig 50 5 6 Jamstag den 21. März. M 35. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Betreffend: Die gemeinschaftlichen Ortskrankenkassen. Amtlicher Theil. — Friedberg am 18. März 1885. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Vorstände der gemeinschaftlichen Ortskrankenkassen. Es ist uns mitgetheilt worden, daß bei der Berechnung der monatlich zu erhebenden Beiträge der Monat mit 4 Wochen angenommen wird. Da bierdurch im Jahre die Beiträge von 4 Wochen verloren gehen, empfehlen wir Ihnen, daran festzuhalten, daß die in den Statuten wöchentlich fixirten Beiträge an jedem Samstag faͤllig werden und nur aus praktischen Gründen monatlich zu erheben sind. Hat daher ein Monat 4 Samstage, so sind 4 Wochenbeiträge am Ende des Monats abzuliefern, hat er dagegen 5 Samstage, so müssen 5 Wochenbeiträge eingezahlt werden. Auf diese Weise kann der Kasse ein Verlust nicht entstehen. Dr. Braden. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Heinrich Urias Hilger von Weckesheim wurde als Feldgeschworener dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet.— Konrad Jakob Vetter von Burg⸗Graͤfenrode wurde als Polizeidiener dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet.— Anton Pie von Weckesheim wurde als Beischütze dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet.— Karl Höres von Baueruheim wurde als Fleischbeschauer dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet. — Wilhelm Hachenburger von Beienheim wurde als Fleischbeschauer dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet. Der Aufenthaltsort der Elisabethe Hilberg von der Etzelmühle bei Marburg ist unbekannt und zu ermitteln. Ausschreiben. Um Auskunft über den dermaligen Aufenthaltsort des Rochus Bräuning aus Dittlofeld, Kreis Hünfeld, zuletzt in Beienheim, wird ersucht. Friedberg am 14. März 1885. Ausschreiben. Der Großherzogliche Amtsanwalt. Wagner. Um Auskunft über den dermaligen Aufenthaltsort des Korbmachers Helurich Haßler von der Kröge bei Battenberg wird ersucht. Friedberg am 16. Marz 1885. Der Großberzogliche Amtsanwalt. Wagner. Deutsches Reich. Friedberg. Ein Theil des Comité's für die Bismarckspende in Berlin beabsichtigt dem Reichskanzler, entgegen der ersten Ankündigung und entgegen dem Willen der meisten Geber, ein persönliches Geschenk zu machen durch den Ankauf eines Gutes. Hiergegen wird von allen Seiten Einsprache erhoben und schreibt z. B. die Magd. Ztg.:„Gleichwie in Norddeutschland, jo ist man auch im Süden Deutschlands über das Vorhaben des Berliner Centralcomité's, die Bismarckspende, oder wenigstens einen Theil der— selben zum Ankauf eines für den Reichskanzler bestimmten Gutes zu verwenden, ganz entrüstet.“ Oberbürgermeister Lauter in Karlsruhe erklärt in der„Landeszeitung“:„Die Gelder für die Bismarckspende würden zurückbehalten, da die badische Sammlung nur zu nationalen Zwecken bestimmt sei.“ Darmstadt. Der zweite Assistenzarzt bei der Landes⸗Irrenanstalt, Dr. Wittich, wurde zum zweiten Arzte dieser Anstalt ernannt. — Der Kreisarzt des Kreisgesundheitsamts Offenbach Geh.⸗Medicinalrath Dr. Köhler wurde Zuf Nachsuchen, unter Anerkennung seiner Dienste, in den Ruhestand versetzt. Militärdienstnachrichten. Kroll, Unteroff. vom Or., Feld- Art. Nat. Nr. 25 wurde zum Port. Fähnrich veförbert; v. Herff, Sek.⸗Lleut. von dems. Regt. in das Schles. Feld⸗Art.⸗Rgt. Nr. 6 versetzt; Wagner Hauptm. und Komp. ⸗Chef vom 3. Gr. Inf.⸗Rgt. Nr. 117, als Major der Abschied bewilligt; Fischer, Pr.-Lieut. der zandw.⸗Kav des 2. Bat. 4. Or. Landw.⸗Rgts. Nr. 118 ver Abschlen bewilligt; Wendt I., Proviantmstr. in Königsberg nach Darmstadt, Scherff, Proviantmstr. in Darmstabt nach Erfurt versetzt. Derlin, 18. März. Reichstag. Im Reichslage and heute die Berathung der Holzzölle statt. Der Antrag der Commission mit den abschwächenden Anträgen Stiller, Grillenberger und Kröber wurde genehmigt. Für Rohholz von Buchsbaum wird mit 138 gegen 32 Stimmen eln Zellsatz von zehn Pfennig angenommen; uch für Cebern, Kokos, Ebenholz und Mahagoni der ämliche Saß beschlossen. Geschnittenes Erikaholz wird uf 25 Pfennig tarifirt. Außer den in ber Posttton 18 4 (sher schon als zollfrel bezeichneten Hölzern sind auch Schleifholz, sowie Holz zur Cellulosefabrikation, nicht uͤber 1 Meter lang und nicht über 18 Centimeter stark, zollfrei.— 19. März. Die Berathung der Holzzölle wird fortgesetzt bei Position„Bau- und Nutzholz“. Ueber den Commissionsantrag wird namentlich abgestimmt. Für denselben stimmen 144, gegen denselben 155 Abgeordnete. Nach diesem Antrage erhält die Position C folgende Fass ung: Bau- und Nutzholz: 1) rob oder lediglich in der Querrichtung mit der Axt oder Säge bearbeitet oder be— waldrechtet, mit oder ohne Rinde; eichene Faßdauben: 100 Kg. M. 0,20 oder 1 Fm. M. 1,20. In der Richt ung der Längsaxe beschlagen oder auf anderem Wege als durch Bewaldrechtung vorgearbeitet oder zerkleinert; Faß⸗ dauben, welche nicht unter 1 fallen, ungeschälte Korb— weide, Reifenstäbe, Naben, Felgen und Speichen: 400 Kg. M. 0,40 oder 1 Fm. M. 2,40. — 18. März. Die Vörsensteuercommission hat heute die zweite Lesung beendet und den Rest des Entwurfs mit wenigen Abänderungen angenommen. Die wichtigste derselben ist, daß Prolongationen von Kostgeschäften für abgabe pflichtig erklart werden. Das Gesezz soll am 1. October in Kraft treten.— Die Zolltarif— Commission hat alle Anträge auf Erhöhung des Raps ⸗Zolles und demzufolge auch die Anträge auf Erhöhung der Oel-Zölle abgelehnt. 20. Marz. Der Prinz von Wales, Prinz Albert Victor und der Herzog von Edin— burgh sind heute hier eingetroffen und wurden vom Kronprinzenpaar und den Mitgliedern den britischen Botschaft am Centralbahnhof empfangen. Göttingen, 16. März. Heute wurde in dem benachbarten Dorfe Angerstein der Maler Lindemann wegen anarchistischer Umtriebe ver— haftet. Gleichzeitig soll gegen den Maler Sommer ebenfalls aus Angerstein, seit Kurzem in Ham— burg beschäftigt— aus demselben Grunde ein Verhaftsbefehl erlassen worden sein. Sommer hat drei Jahre in der Schweiz gelebt. Hamburg. Die„Hamburgische 35 Börsen halle“ erfährt aus London, von einem in Lagos etablirten hiesigen Hause wären große Land— striche östlich und nördlich von Lagos er— worben worden. Ausland. Frankreich. Paris. Das Journal„Paris“ berichtigt die gestrige Nachricht bezüglich des Anerbietens Deutschlands; dagegen wird mehr— seitig bestätigt, daß das franzoͤsische Cabinet, durch China wegen seiner Friedensbedingungen sondirt, geantwortet habe, es verlange nur die loyale Ausführung des Vertrages von Tientsin. 19. März. Die Kammer begann mit der Berathung des Antrages wegen Widerein⸗ führung des Listenserutiniums. Der Senat trat in die Berathung der Getreidezoͤlle ein. Großbritannien. London, 17. März. Unterhaus. Gladstone theilt bezüglich der af— ghanischen Angelegenheit mit, daß der russische Minister Giers erklärte, es seien strikte Befehle an die russischen Offiziere an der Grenze Af— ghanistans gesandt, durch jedes Mittel einen Conflikt oder eine Aufreizung zum Conflikt zu vermeiden. Schweiz. Bern. Der Bundesrath hat der Most'schen„Freiheit“ den Postdebit entzogen. Dänemark. Kopenhagen, 18. März. Der Folkething genehmigte mit 76 gegen 16 Stimmen die Adresse der Linken. Morgen wird eine Gegenadresse im Landsthing eingebracht. Italien. Rom, 17. März. Deputirten⸗ kammer. In Beantwortung der Interpellationen betreffs der Colonialpolitik erklärte Minister Maneini: Er werde die Actenstücke betreffs der Berliner Conferenz vorlegen. Die Politik der Regierung hielt daran fest, den europäischen Charakter der egyptischen Frage zu betonen. Im Jahre 1882 war die Regierung nicht abge neigt, sich an einer gemeinsamen Intervention zu betheiligen. Am Rothen Meere trieb Italien wesentlich italienische Politik unter Berücksichtig ung der durch die Tripel-Allianz ihm aufer legten Verpflichtungen. Die Beziehungen Italiens ma und Englands seien sehr herzlicher Natur. Der Fall Khartums war nicht der geeignete Moment, England die Mitwirkung Italiens anzubieten, Ritter v. Nigra wurde nur beauftragt, falls England formell die Mitwirkung Italiens nach— suche, solche unter gewissen Compensationen zu— zusagen. Er solle dabei nur die Bedingung stellen, daß Italien niemals Verpflichtungen ubernehmen werde, welche dem Geist und den Bestimmungen der Tripelalliance entgegen wären. England solle in Afrika die Verpflichtung über— nehmen, daß weder jetzt noch später das Gleich— gewicht am Mittelmeere gestört werde. Mancint erklärte, da keine Anträge zu dieser Interpellation eingebracht seien, betrachte er dies als eine indirecte Zustimmung zur Regierungspolitik. — Das Amtsblatt meldet: Ein vom Justiz— minister contrasignirtes königliches Decret setzt eine Commissien unter dem Vorsitz des Sena— tors Cadorna zur Ausarbeitung eines Gesetzent— wurfs, betreffend die Reorganisation der Admi— nistration des Kirchenvermögens ein. Binnen Jahresfrist soll ein Project, welches in den Artikeln 16 und 18 des päpstlichen Garantie— gesetzes vorgesehen ist, ausgearbeitet werden. — Der türkische Botschafter Mussurus Pascha soll die Erklärung abgegeben haben, daß die Pforte der Besetzung Massauahs durch Italien nunmehr zugestimmt habe. Spanien. Madrid, 19. März. Der Gouverneur der Colonie Alhumena, welcher mit seiner Escorte nach Beneburriaga gegangen war, um ein von Mauren gestohlenes Schiff zurück— zufordern, wurde mißhandelt und verwundet. Anläßlich dessen erklärte das Ministerium in der gestrigen Sitzung der Deputirtenkammer, es werde Genugthuung für diese Beschimpfung fordern, aber auch den Gouverneur von Alhu— mena zurückberufen, weil er seinen Posten ver— lassen habe, um mit den Eingeborenen zu verhandeln. Rumänien. Bukarest, 18. März. Die Kammer nahm mit 90 gegen 1 Stimme den Gesetzentwurf über die Feststellung des General— tarifs für die Ausfuhr- und Einfuhrzölle an, wodurch die gegenwärtgen Tarife aufgehoben und autonome Tarife bis zur Promulgation neuer Tarife wiederhergestellt werden. Das Gesetz tritt am 1. Juli in Kraft. Die Kammer verwarf die Vorlage, betr. Wiederherstellung des Freihafens in Galatz und Braila mit 61 gegen 29 Stimmen. Egypten. Alexandrien. Die Verhandlung über die Berufung der Regierung in dem Prozesse der Staatsschuldenkasse ist auf den 25. März vertagt. Kairo, 20. März. Das Neuter'sche Bureau meldet aus Suakin, daß die Engländer nach leichtem Scharmützel in Hasheen einrückten und der Feind sich zurückzog. Nach vorgenomener Recognoscirung kehrten die Engländer ins Lager zurück; der Feind besetzte die zon den Engländern geräumten Positionen sofort wieder. Amerika. Washington, 18. März. Der Senat nahm eine Resolution an, worin es heißt, man müsse es verhindern, daß der Präsident von Guatemala den Plan einer Einigung Central— amerikas zu einer Republik ausführe. New⸗ Pork, 18. März. Einer Meldung aus Panama zufolge wurde der Angriff der Auf— ständischen gegen die Stadt am Montag Abend abgebrochen; dieselben haben sich zurückgezogen. Zum Schutze des Eigenthums hat ein englisches Kanonenboot 75 Mann gelandet. — Eine Depesche aus Mexiko meldet, 150000 Maun mexlikanischer Truppen seien be— ordert, nach der mexikanischen Grenze abzugehen. Aus Stadt und Land. i. Friedberg. Der Musikverein, unterstätzt von dem Seminaristenchor, wird nächsten Sonntag zur Feier von Kaisers Geburtstag bel dem Pormittags-Gottes— dienste in der Stadtkirche einige Chöre singen. Vilbel, 20. März. Gestern Abend sollte ein Knabe von 13 Jahren einen Eimer Wasser aus einem Zieh-Brunnen holen, bekam aber dabei das Uebergewicht, stürzte in den Brunnen und war sofort eine Leiche. Mainz. Der„M. A.“ bezeichnet die Mittbeilung einiger Blätter, wonach wegen der Röttger'schen An- gelegenheit auch ein Offieier der hiesigen Garalson ver— haftet worden sei, nach zuverlässiger Information als unbegründet. die an sie gestellte Schuldfrage, in Folge dessen der An- Allerlei. Mannheim. Bezüglich des Mordes an der Mar⸗ garetha Ries kann die„N. B. L. 3.“ die Mittbeilung machen, daß die Verdingfrau Stehle, bei welcher die Ermordete ihre Effeeten stehen hatte, sich in Unter— suchungshaft befindet. Wie geheimnißvoll die Affaire betrieben wurde, geht daraus hervor, daß die Verhaftung der Stehle berelts vor drei Wochen erfolgte, ohne daß auch die selbst in Untersuchungssachen eingeweihten Per— sonen hiervon eine Kenntniß hatten. St. Johann, 19. März. In der verganzenen Nacht kurz vor 1 Uhr fand eine Explosion schlagender Wetter im Schachte„Camphausen“, Bergamt Saarbrücken, statt. Der Schacht ist zusammengestürzt, leider wurden dabet auch die Windthüren zerstört und hierdurch wahr- scheinlich alle Bergleute dem Erstickungstodt überliefert. In der Grube befanden sich 219 Bergleute, welche gestern Abend um 6 Uhr zur Nachtschicht angefahren waren, und heute früh um“ Uhr abgelöst werden sollten. Die Explosion war so heftig, daß die Flammen zum Schacht— thurm herausschlugen und der Signalwärter getöͤdtet wurde. Mit Ausnahme von 16 kurz vor der Katastrophe zu Tage geförderten Bergleuten war die übrige Beleg— schaft noch in der Grube, und wohl die meisten haben ihren Tod während der Explostion gefunden oder sind im Nachschwaden der Wetter erstickt. Heute früh strömten auf allen Wegen zu der Unglücksstätte weinende Männer, Weiber und Kinder, welche in Angst und Schrecken um ihre in der Grube befindlichen Angehörigen waren und die um das Grubenhaus versammelte Menscher menge zählte nach Tausenden. Die Rettungsarbeiten wurden so schleunigst als mözlich unter der aufopfernden Leitung des Berg-Inspeetors Saattig und Fahrsteigers Kirschner begonnen. Die Leichen werden im Saale des Zechenhauses aufgebahrt und gewähren zum Theil einen erschütternden Anblick. Die Explosion hat mehrere große Brüche verursacht, so daß man an der Rettung derjenigen in der Grube gebliebenen, welche nicht sofort bei der Katastrophe getödtet wurden, wie gesagt, verzweifelt. Das ist für unser Saarrevier ein schreckliches, nie er- hörtes Unglück, welches in viele Familien Trauer 1 Elend bringt. Die Katastrophe erfolzte mit Blitzes⸗ schnelle. Als Ursache nimmt man die Selbstentzündung von Kohlenstaub an, welcher in einem nicht mehr be. nutzten alten Stollen sich angesammelt hat. Stets vor dem Anfahren werden die Stollen der Gruben von Fahrsteigern mittelst der Sicherheitslampe untersucht; würden die drei nun auch todten Nachtsteiger etwas Verdächtiges bemerkt haben, so wäre die Einfahrt der Bergleute sicher sistirt worden. Bis heute Nachmittag 3 Uhr sind 137 todt und 51 lebend zu Tage gefördert worden, die übrigen Verunglückten sind todt. Dieselben können der starken Verschütterungen wegen nur langsam herausgebracht werden. Braunschweig, 18. März. Im hiesigen Bahnhof rannte heute Morgen 4 Uhr 20 Min. der Berliner Zug auf einen leeren Personenwagen. Letzterer wurde auf den Perron gehoben und zertrümmert. Die Passagiere und das Zugpersonal blieben unversehrt, die Locomotive verlor die Puffer. Berlin, 18. März. Das Schwurgericht verurtheilte heute den Studenten Oehlke wegen Tödtung seines Gegners im Duell zu vierjähriger Festungshaft. Königsberg i. Pr., 15. März. In den letzten Tagen sind wiederholt Warnungen brieflich an das hiesige Polizeipräsidium gekommen, nach welchen die Absicht bestehen soll, das Polizeigeschäftshaus mittelst Dynamit Explosion zu vernschten. Wenngleich nach der„Danz. Ztg.“ die Sache nicht ernst genommen wurde, so ist doch eine verschärfte Bewachung des Polizeigebäudes angeordnet worden. Rotterdam, 17. März. Der japenesische Gesandte Sakurada wurde heute ermordet. Die Mörderin ist seine Geliebte, ein junges und sehr schönes Mädchen aus Brüssel, die Tochter eines Arbeiters, und wohnte seit einiger Zett im Haag, wo ihr Sakurada, ein Mann von 35 Jahren, der in Japan Frau und Kinder hat, ein Landhaus gemlethet hatte. Eifersucht war der Grund des Verbrechens. Gerichtssaal. Gleßen. Schwurgerichtsverhandlung am 17. März gegen Heinrich Hatster von Hain Gründau, wegen Meineids. Derselbe war angeklagt, daß er den ihm in seinem mit Juda Heilmann von Lieblos geführten Rechtsstreite über die Aechtheit der von Hellmann als Beweismittel be— nannten Urkunde vom 12. Februar 1880 zugeschobenen Eld vor Großh. Amtsgericht Büdingen wissentlich falsch geschworen habe. Die Geschworenen verneinten indessen geschuldigte von Strafe und Kosten freigesprochen wurde. — 18. März. Schwurgerichtsverhandlung gegen Christ. Klein von Heisters wegen Meinetds und Betrugs. Die Geschworen erkannten den Angeklagten bezüglich des Meinetds, unter Annahme mildernder Umstände, für schuldig, bezüglich des Betrugs verneinten indessen die— selben die ihnen vorgelegte Schuldfrage. Klein wurde daher wegen Meineids in eine Gefängnißstrafe von 1 Jahr verurtheilt, dagegen wegen des Betrugs freigesprochen. Handel und Verkehr. Butzbach, 18. März. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.85— 9.90, Käse per Pfd. 45—46 Pf. Eier 1 Stück 5 Pf. Butzbach, 19. März. Das seit einiger Zeit vor⸗ herrschende herrliche Frühlingswetter hatte dem heute stattgehabten Frühjahrs- Fasel⸗, Zuchtvieh- und Schweine⸗ Markt eine Menge Verkäufer und Käufer zugeführt und so das Geschäft zu einem recht lebhaften gestaltet. Das zu Markt gebrachte Vieh war nach fachmännischen Ur— (heilen durchaus schön, weßhalb der Handel ein lebhafter bei guten Prelsen war. Angetrieben waren 61 Fasel, 148 Rinder, 30 Kühe und etiea 420 Schweine. Frankfurt, 18. März. Wochenmarkt. In der Halle sind heute neue Kartoffeln(Malteser) eingetroffen. Der Preis stellt sich per Ctr. auf M. 16, pfundweise wurde die Waare zu 20 22 Pf. verkauft. Hiesige Kartoffeln per Malter(200 Pfd.) M. 4.50—5, per Gescheid 9—10 Pf., ital. Blumenkohl(korbweise) per Stück 30 Pf., Zwiebeln per Ctr. M. 6, per Gescheid 20 Pf., franzͤsischer Salat per Stück 15—20 Pf., hiesige Gemüse unverändert. Obst: Orangen per Kiste (420 Stück) M. 25, Citronen per Kiste(300 Stück) M. 16, Kochäpfel per Pfd. 10— 12 Pf., Reinette 16 Pf., Goldreinette 22 Pf., Bors dorfer 30 Pf., Kochbirnen 12 Pf., Haselnüsse 50 Pf. Cronberger Dürrobst per Pfund: Apfelschnitte 40 Pf., Hutzeln 30 Pf., zeschälte Birnen 40 Pf., Zwetschen 25 Pf., Kirschen 50 Pf. Geflügel unverändert. Frankfurt, 17. März. Buttermarkt. Für Butter wurde im Engroshandel bezahlt per Ctr. M. 85—95, im Kleinverkauf je nach Güte der Waare per Pfd. M. 1.10 1.20.— Heu- und Strohmarkt. Die Anfuhr bellef sich auf ea. 683 Wagen und wurde bezahlt je nach Qual. per Ctr. für Heu M. 2.30 3.00, für Stroh M. 1.80— 2.20. Literarisches. „Die Werkstatt“, Meister Konrads Wochenzeitung Nr. 11 enthält: Aus der Welt.— Für die Werkstatt: Ein neues und nützliches A B-C-Buch für Große.— Wie's mit den Lehrlingen gehalten werden soll.— Tausch⸗ handel.— Werkzeuge mit Namen.— Ein einfaches Mittel bei Verwundungen.— Gipsfiguren aus Elfenbein⸗ masse.— Eine gute Stempelfarbe.— Spruch.— Aller⸗ hand Nützliches für den Handwerker.— Wasserdichte Pappe.— Selbstgemachte Copirtinte.— Für den Abend⸗ schoppen: Ein Brunnenmacher als Ingenieur-Hauptmann. — Gegen die Garnison-Schlächtereien.— Hundert Jahre Schmied.— Brief an den Meister Konrad.— Für Haus und Herd: Wie mein Nachbar, der Meister Heinrich, auswanderte.— Klöße mit Pflaumen, noch eine Fasten⸗ speise.— Verschledene Saucen zum Rindfleisch.— Billige Nudeln.— Ein patentirter Fingerhut.— Reine Stuben⸗ decken.— Brathäringe zu machen.— Spruch.— Für den Feierabend: Die Geschichte einer Ohrfeige.— Preis nur 60 Pf. vterteljährlich. An unsere Freunde. [Dritte Mittheilung des Erzilehungs vereins „Mathilden-⸗Stiftung“ zu Friedberg. Gegründet am 16. Mai 1865. Mit einem Bestand von 126 Zöglingen ist der Er⸗ ziehungsverein„Mathilden-Stiftung“ in das neue Jahr eingetreten. Sechszehn Zöglinge sind im Jahre 1884 ausgeschieden, von welchen 12 als ausgebildet entlassen und je 2 den Eltern und der Waisen-Anstalt übergeben worden sind. Ebenso viele arme verlassene und ver⸗ wahrloste Kinder aus Altenstadt, Bad-Nauhelm, Beien— beim, Groß Karben, Münzenberg, Nieder- Rosbach, Pohl⸗Göns, Rockenberg, Schwalheim und Wissels helm und ein helmathloses, in London geborenes Kind wurden aufgenommen. Von 109 schulpflichtigen Kindern werden 80 in 61 Familien des Kreises und 29 in 4 verschiedenen Anstalten erzogen. 12 Lehrlinge werden in Butzbach, Bü des heim, Effolderbach und Friedberg im Handwerke, und 5 Mädchen werden im hiesigen Kinderhaus zu Dienst—⸗ mädchen erzogen. Unsere Pfleglinge waren bis auf einen braven Knaben, welcher am 2. März d. J. im hiesigen Bürger-Hospital nach langem schweren Leiden gestorben ist,, gesund geblieben und haben mit wenigen Ausnahmen von ihren Lehrern in Betreff ihres Be⸗ tragens und Fleißes gute und recht gute Zeugnisse er⸗ halten. Von 52 Pfleglingen, welche seit 1879 von der Stiftung als selbstständig entlassen worden sind, haben vler von ihren Herrschaften ehrenvolles Lob bekommen, 32 haben sich gut, 12 ziemlich gut betragen, 4 sich aber lelder Vergehen zu Schulden kommen lassen. Wer sind dankbar, weil wir im letzten Jahre für arme, verlassene und verwahrloste Kinder Vieles haben thun dürfen. Gerne würden wir noch mehr thun. Gerne würden wir den armen verlassenen jungen Dienstmädchen, die aus Spitälern, oder von ihrer Herrschaft ausge⸗ wiesen, bei uns flehentlich Schutz suchen, eine Heimath bereiten, gerne würden wir allen verlassenen und ver— stoßenen Kindern, welche unsere Hilfe in Anspruch nehmen, die gewünschte Aufnahme gewähren, wenn uns die er⸗ forderlichen Mittel dazu geboten wuͤrden. Nach einer in der Darmstädter Zeitung abgedruckten Verbrecher⸗ Statistik hatte im Jahre 1884 das Großherzogthum Hessen unter den deutschen Staaten die größte Anzahl jugendlicher Verbrecher aufzuweisen. Wer es weiß, wie die verlassenen, ohne liebevolle Erziehung aufwachsenden Kinder tief, in unseren Tagen besonders tief sinken, und wer wohlgerathene Kinder hat, wer sich eines glücklichen Familienlebens erfreut, der sollte den vielen heimathlosen Kindern ein neues Heim am Herde treuliebender Pflegeeltern verschaffen helfen. Wir lassen darum diese Veröffentlichung mit der Zuversicht hinaus⸗ gehen, daß sie denen Segen bringen wird, für welche der Heiland das Wort gesprochen hat:„Wer ein Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf“. Friedberg den 18. März 1885. Für die Mathildenstiftung: Meyer, Dekan in Friedberg. „ 1 166. 0 te 8 J 1 1 * deen Fe * Per a* N 7 0 ed 156 1 11 Stüc Wee ig dr N 0 i end Ne 8 Orne 0 enn 1 — ir. it Nute big * Stte! —— — .—— 8 N55 Auszug f aus dem Civilstands-Register der Stadt Friedberg. Getraut: 15. Febr. Der Fabrikarbeiter Peter Hartmann Heinrich Phlllipp Holler von Friedberg mit Marie Katharine Weynandt von Felda. 19. Febr. Der Metzger Davld Steinhardt von Neu— morschen mit Röschen Appel von Felsberg. 22. Febr. Der Schreiner Wilhelm Franz Jordis von Frtedberg mit Marke Karoline Amalte Kauß von Friedberg. 24. Febr. Der Schuhmacher Johannes Oesterling von Gensungen mit Eva Katharina Strauch von Kaichen. 1. März. Der Buchhalter Gustav Wilhelm Schulze von Friedberg mit Marte Katharine Spamer von Friedberg. Geboren: 1. Febr. Dem Handschuhmacher Heinrich Phil. Gondolf 1 Sohn. 2. Febr. Dem Rangirer Christian Christoph Friedrich Geyer 1 Sohn. 4. Febr. Dem Metzger Wilhelm Kreuter III. 1 Sohn. 7. Febr. Dem Kaiserlichen Postsekretär Franz Pethke 1 Sohn. 14. Febr. Dem Krankenpfleger Friedrich August Conrad 1 Sohn. 21. Febr. Dem Sergeanten und Bataillons Schreiber Johannes Meyer 1 Tochter. Gestorben: 5. Febr. Gustav Adolf Julius Kreuder, Söhnchen des Schreinermeisters Johs. Kreuder, 6 Monat alt. 6. Febr. Der Weißbinder Heinrich Konrad Kreß von Frankfurt a. M., 21 Jahr alt. 9. Febr. Marie Therese Crescentta Burck, Ebefrau des Hof Vierbrauers Jac. Burck, 61 Jahr alt. 10. Febr. Der Dienstknecht August Haferkorn(Hof Hasselheck), 48 Jahr alt. 10. Febr. Die Dienstmagd Marie Bechtel von Rebges— hain, 54 Jahr alt. 14. Febr. Ludwig Hanstein, Söhnchen des Lohnfuhr⸗ manns Ernst Wolfgang Hanstetn, 7 Monat alt. 24. Febr. Jakob Karl Gastrop, Söhnchen des Bremsers Johann Joseph Gastrop, 7 Monat alt. 26. Febr. Der Taglöhner Johannes Eberhard von Ober⸗ Schmitten, 48 Jahr alt. 2. März. Der Buchhalter Heinrich Magnus, Sohn des Lohnfuhrmanns Georg Magnus, 19 Jahr alt. 2. März. Georg Friedr. Winterling, Sohn des Maurers Heinrich Joseph Winterlinz aus Ober-Erlen bach, 12 Jahr alt. Mitgliedskarten, à 30 Pfennig pro Jahr, zu der Generalfechtschule des Reichswaisenhauses in Lahr sind bei der Expedition des Anzeigers zu haben. Geld- Cours. Frankfurt, am 18. März 1885. Geber. Nehmer M. Pf. M. Pf. 20⸗Frankenstücke 16. 18 16. 15 do. in ½2 16. 16 16. 12 Englische Sovereings 20. 46 20. 4 KRussische Impertales.. Ducaten 1 9. 56 9. 51 „ al marco 9. 62 9. 7 Dolarß in Gold„ Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Judica. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Dr. Weiffenbach. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags 10½%½ Uhr: Herr Pfarrer Dr. Weiffenbach. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Sock. Gottesdienst in der Burglirche: Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Katholische Gemeinde. Samstag 5 Uhr: Beicht. Sonntag 6 Uhr: Beicht. f 37 Uhr: Austheilung der heil. Communton. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 3 Uhr: Fastenandbacht mit Predigt. * 788 Wagen zum Selbstfahren, Bock zum Abnehmen, gleicher Spur, elegante, saubere und sollde Arbeit, empfiehlt billigst J. G. Rumpf, Frankfurt a. M., Eiserne Hand. Abbildungen auf Wunsch gratis.(6598.) Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassete übertragen und empfehlen wir dasselbe per Glas zu M. 1.50, 1 Duß end 0* 8.0, Dußzend e Cachemire in fertige N 1 J 8 1 2 E N Eine Pumpe, so gut wie neu, 12 Meter Lang, verkauft 1094 8 G. H. Freundlieb. 3. 8. ö ik Die Tapeten-Fäbrik von C. Hochstätter& Söhne in Darmstadt empfiehlt ihr reichbaltiges Lager aller Sorten Tapeten zu festen billigen Preisen. Ausführliche Musterkarten liegen bei Herrn Friedr. 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Dasselbe beginnt präeis 8 Uhr; wir bitten darum dringend, sich schon um ½'8 Uhr versammeln zu wollen, da es aus verschiedenen Gründen von Wichtigkeit ist, gerade am Anfang dazusein, um namentlich auch in den Hochruf für den Kaiser miteinzustimmen. 1091 Das Comité. 1113 Pfälzer, Steyrischer und Wetterauer Nothklee, prima Luzerner in seidefreler, doppelt gereinigter Qualität empfiehlt 1 Fr. Hülbrecht Wittwe. Ia Pfälzer Rothklee empfiehlt 1028 Friedberg. F. Weihl. Der obere Stock meines Hanses ist zu vermiethen und per 1. Juli d. J. zu beziehen. P. Theis, vormals G. Haustädt. Primal!! 1 4„ Schweinefleisch(Ammenstück) per Pfd. 48 Pf., Leber⸗ und Blutwurst 8 1105 bei Karl Friedrich. Kopflleisch von jetzt an wieder bei sämmtlichen Ochsenmetzgern, per Pfund 36 Pf. 1132 Kleesamen. Nothklee(grobkörnig), Pfälzer, Luzerne, feinster Provencer in seidefreien, doppelt ge⸗ reinigten Qualitäten bei 8 822 Wilhelm Fertsch. 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Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 265 Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 12 und eine Beilage. —— lich m wege gerie an! für! von f halb Geldf fahten goth auf E zugesp geklag dach peröff beute 7 1097 1095 verde init 2 Groß .— — — Uä—äͤũ ̊—— Hberhessischer Anzeiger. Im Namen des Großherzogs! In der Privatklagesache des Karl Seitz von Ockstadt, Privatkläger, egen den Wilhelm Bruckmann 5 der Dögelmühle bei Groß— Karben, Angeklagter, wegen Beleidigung, hat das Großherzogliche Schoͤffen— gericht zu Vilbel in der Sitzung vom 4. März 1885, an welcher Theil genommen haben: 1. Großh. Oberamtsrichter Wegelin, als Vorsitzender, 2. Georg Kester zu Nieder-Eschbach, 3. Friedrich Jakob Cost in Petterweil, als Schöffen, Hülfsgerichtsschreiber Knierim, als Gerichtsschreider, für Recht erkannt: Der Angeklagte Wilhelm Brückmann von der Dögelmühle bei Groß-Karben wird der ihm zur Last gelegten Beleidigung für schuldig erklärt und deß⸗ dalb auf Grund des F. 185 des R.⸗St.⸗G.⸗B. in eine Geldstrafe von 10 Mark, sowie in die Kosten des Ver— fahrens, einschließlich der dem Privatkläger erwachsenen nothwendigen Auslagen verurtheilt und dem Beleidigten auf Grund des§. 200 des R.⸗St. G.⸗B. die Befugniß zugesprochen, die Verurtheilung auf Kosten des Ange— geklagten innerhalb 14 Tagen im Oberhessischen Anzeiger nach beschrittener Rechtskraft durch einmaliges Einrücken veröffentlichen zu lassen. Wegelin. Knierim. 1 Windecker, Rechtsanwalt. 1100 Bekanntmachung. Im Firmen⸗Kegister des unterzeichneten Gerichts sind heute folgende Einträge vollzogen worden: 1. Die Firma Heinrich Schenk V. und Christian Schenk zu Stammheim ist in Folge Aufgabe des Geschäfts erloschen. 2. Emanuel Hessenberger I. zu Staden ist am 1. Januar 1878 aus dem daselbst unter der Firma:„E. Hessen⸗ berger und Sohn“ bestehenden Handelsgeschäfte aus— und an seine Stelle Mareus Hessenberger von da als Theilhaber eingetreten. Die Hauptniederlassung der Firma wurde nach Assenheim verlegt, eine Zweigniederlassung in Staden errichtet. Von den nunmehrigen Theilhabern der Firma, Wolf Hessenberger in Assenheim und Mareus Hessen— berger in Staden, ist Jeder berechtigt, die Firma zu vertreten und zu zeichnen. Altenstadt den 16. März 1885. Großherzogliches Amtsgericht Altenstadt. Dr. Arnold. 1097 vt. Orth. Bekanntmachung. 1095 Dienstag den 24. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, werden auf der Grube Ludwigshoffnung 32 Haufen ab— gängiges Grubenholz und 5 Haufen Zimmerspähne öffent— lich meistbletend gegen Baarzahlung versteigert. Bad⸗Nauheim am 18. März 1885. Großherzegliches Salinen- und Bergamt Bad-Nauheim. Jäger. ** Steinkohlenlieferung. Die Lieferung der erforderlichen Steinkohlen für die städtische Wasserleltung, für die Zeit vom 1. April 1885 bis 1. October 1885, soll auf dem Submissionswege vergeben werden. Angebote sind bis zum 23. d. Mts., Mittags 12 Uhr, bei der unterzeichneten Stelle, wo auch die näheren Be— dingungen zu erfahren sind, einzureichen. Friedberg den 20. März 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 1129 Steinhäußer. Bekanntmachung. Montag den 23. März d. J., Vormittags 9 Uhr, soll in hiesigem Rathhaus das Einkommen der Butter⸗ waage, sowle das Standgeld von den Jahrmärkten für das Jahr 1885/86 öffentlich an den Meistbietenden ver— steigert werden. Friedberg den 19. März 1885. Großherzogliche Bürgermelsteret Friedberg. Steinhäußer. Kleesamen. Zur bevorstehenden Aus saat empfehle deutschen und Luzerner Kleesamen in kelmfählgster, seidefreter Qualität. 695 5 Georg Groß. —— 5— Einem geehrten Publikum die ergebene Mittheilung, daß ich dahier eine Schlosserei und ein Installationsgeschäft für Gas und Wasser Leitungen errichtet habe und bitte unter Zusicherung rascher und billiger Bedienung um geneigte Aufträge. f Achtungsvoll Gelegenheitskauf: verkaufe enorm billig Filzhüte von M. 1.70, Cylinder von M. 4.50 an, Mützen von 50 Pf. an, Confirmandenhüte und feine Haarfilzhüte in neuester Fagon und größter Auswahl. Fritz Schmidt. Hutmacher, a Kaiserstraße, im Hause der Herren Henn& Jamin, Friedberg. Filz und Herrenstrohhüte werden gewaschen, Seidenhüte elegant modernisirt. 942 Feste Preise. Feste Preise. Billigster Einkauf. Das Neuese in Damen- Megenmänteln und Havelocks per Stück M. 8., M. 10.50, M. 12., M. 14.15, M. 15.10, M. 16.75, M. 18., M. 18.25, M. 19.75, M. 21.60. 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Anzüge von noch feineren Stoffen werden nur nach Maaß angefertigt. „ Knaben Anzüge je nach der Größe und Qualität M. 2.25, M. 2.50, M. 3., M. 3.50, M. 4., M. 4.50, r e Ferner bringe ich mein Lager in Manufacturwaaren, als: Kleiderstoffe, schwarze und farbige Cachemirs, Cattun, Bettzeug, Barchent, Zwilch, Strohsackleinen, rothen und weißen Damast zu Bettüberzügen, Leinwand und Baumwolltuch und sonstige weiße und farbige Hemdenstoffe, Futterzeuge, Druckzeuge, Schürzenzeuge, Unterrockstoffe, Tischtücher, Handtücher, Serviettten, Taschentücher, Bettdecken, Tischdecken, Commodedecken, Pferde- und Kuhteppiche, Bettkolter, fertige Betttücher, Bettüberzüge und Strohsäcke, weiße und farbige Herren-, Damen-, Knaben- und Mädchenhemden, Vorhangstoffe, Wachstuch, Hosenträger, Kragen, Halsbinden, Tuch und Buckskin von den gewöhnlichen bis zu den feinsten Kammgarnstoffen, halbwollene und baumwollene Hosenzeuge, sowie sämmtliche in dieses Fach einschlagende Artikel in empfehlende Erinnerung. Sämmtliche Waaren sind in größter Auswahl vorhanden, wovon sich Jedermann überzeugen kann. Unterhosen, Unterjacken, Jagdwesten, sowie sämmtliche Winterartikel werden, um zu räumen, zu einem herabgesetzten Preis ausverkauft. Al. Uetscher. 8 Zum billigen Laden. Nun N 5 Einladung. Zur Feier des Allerhöchsten Geburtsfestes Seiner Majestät des Kaisers Wilhelm findet Sonntag den 22. Marz l. J., Nachmittags 1 Uhr, in dem festlich geschmückten Kestau— rationslocale des neuen Kurhauses dahier ein Festessen statt, zu welchem patristische Männer von Stadt und Land eingeladen werden. Der Preis des trockenen Couverts ist auf 2 M. 50 Pf. festgesetzt.. N N 1 Gleichzeitig erlaubt man sich zu dem am Abend desselben Tages um 8 Uhr im Saale „Zum deutschen Hofe“ stattfindenden Festbankett ergebenst einzuladen. i Bad⸗Nauheim den 9. März 1885. Das Festcomité. 2 5 Roi doen Eingetroffen 874 „Holzversteigerung.[ Angostura-Lederfet. sollen in dem Gräflich Solms Laubachischen Wald zusvorzügliches Schmierfett für alle Arten Lederzeug für Engelthal versteigert werden: Schuhmacher, Kutscher de., sowie das berühmte 6000 Stück Eichen⸗Durchforstungswellen. 8 g 8 Die Zusammenkunft ist am Erbständter Weg. Angostui A- Hull ett zu haben bei Engelthal den 18. März 1885. (F. à 39/3.) 1088 Die Gräfliche Rentelverwaltung. Ph. Dan. Kümmich, Friedderg. ö 1 Versteigerung. Montag den 23. Marz d. J., Vormittags 9½ Uhr, soll in hlesigem Rathhaus die Lieferung des erforderlichen Oels zum Schmieren der Uhr und Glocken, sür die Wasser⸗ leitung und den Faselstall, die Lieferung der Kreide und Schwämme für die städtischen Schulen für das Jahr 1885/86 an den Wenigstfordernden in Accord gegeben werden. Frledberg den 19. März 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Steinhäußer. 1130 0 3„ 7„ Hofraithe-Bersteigerung. Montag den 23. März l. J., Vormittags 11½ Uhr, soll in hiesigem Rathhause die Hofraithe des Johann Hammerschlag auf dessen freiwilligen Antrag nochmals an den Meistbietenden versteigert werden. Bei entsprechendem Gebot soll die Genehmigung er— theilt werden. Friedberg den 20. März 1885. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 1134 Steinhäußer. ——— ee Holzversteigerung. Dienstag den 24. März d. J., von Vormittags 8½ Uhr ab, werden in dem Stadtwalde zu Bad Nau⸗ heim, Distrikt Sumpf, Schlag XX, nachstehende Holz- sortimente öffentlich meistbietend versteigert, und zwar: 4600 Wellen Eichen⸗Reisholz, 2075 Wellen Weichlaubholz, sog. Backwellen, 4095 Dorn Wellen. Bad Nauheim den 17. März 1885. Großherzogliche Bürgermeisterel Bad-Nauheim. Wörner. 1068 ol— 1 Holzversteigerung. Dienstag den 24. l. Mts., Vormittags 9 Uhr an fangend, sollen in dem hiesigen Gemeindewald, Distrik⸗ Eichkopf, nachstehende Holzsortimente öffentlich meistt bietend versteigert werden: 79 Eichenstämme von 3— 11 Meter Länge= 31,05 Festmeter Inhalt, 1 Kirschbaumstamm von 3 Meter Festmeter Inhalt, Erlenstämme von 5— 8 Meter Festmeter Inhalt, 150 Erlen⸗Neisstangen von 0,42 Festmeter Inhalt, 36 Raummeter Eichen⸗Scheitholz, 2 Erlen⸗ 5 4 1 Birken-Knüppel, 8. Nadel- 1 45 4 Erlen⸗ 4800 Buchen Wellen, 11425 Eichen Birken Wellen, 10475 Weichholz-Wellen, 400 Dorn Wellen. Die Zusammenkunft ist am Bodenberg. Bemerkt wird, daß Stamm- und Brennholz zusammen versteigert wird. Gegen Bürgschaft Zahlungsfrist bis Ende Sep— tember l. J. Ober-Mörlen den 16. März 1885. Großherzogliche Bürgermeisterel Ober-Mörlen. Jeckel. Holzversteigerung im Fürstlich Solms⸗Braunfelser Langsdorfer Wald. Montag den 28. d. Mts., Morgens 9 Uhr, sollen im obigen Schutzbezirk 86 Stück Elchen⸗, Buchen- und gemischtes Stammholz von 14— 69 Centimeter Durch⸗ messer und 4— 13 Meter Länge= 43 Festmeter; 4 Eichen⸗ Stangen= 0,29 Festmeter; 12 Buchen-Lenkwieden 0,48 Festmeter; 1850 Fichten-Hopfenstangen, zum Theil in Schichten aufgeformt; 21 Rm. Fichten-Bohnen⸗ stangen, 86 Raummeter Buchen-Scheitholz, Länge 0,14 22 Länge 8,32 „ 1044 304 1 Eichen⸗ und Buchen-Prügelholz, 70„„„„ Stockholz, 396 5 8„ Reiser öffentlich verkauft werben. Hungen den 15. März 1885. Fürstliches Rentamt. 1019 Demme. N. 0 0 Holzversteigerung. 1098 Montag den 23. März 1885, Nachmittags 4 Uhr, werden in dem Gräflichen Schloßgarten zu Ilbenstadt 9 Hainbuchen- und Linden⸗Stämme von 2,40—5 Meter Länge und 16— 42 Centtmeter mittlerem Durchmesser, 2 Raummeter Akazien-Scheiter und 5 5 55 Hainbuchen- und Akazien⸗Stöcke öffentlich melstbietend versteigert. Ilbenstadt den 19. März 1885. A Engel, Rentmeister. Flische Hepskuchen (Engros-Lager) 1118 Buchen: Dounerstag den 26. März 1885: Schutzbezirk Feldberg, Nutzholz. Nadelholz: 460 Stangen 1. und 11, 1000 111. 300 IV. und VI. Glasse. Vrennholz. 60 rm Knüppel, 5500 Stück Wellen. Fichten: 140 rm Scheit und Knüppel, 340 rm Reiserknüppel(theils 3 Meter lang). stiefern: 20 rm Scheit und Knüppel. Zusammenkunft Vormittags 10 uhr auf der Chaussee an der Grenze des Staatswaldes und des l Niederurseler Waldes. Homburg den 19. März 1885. Oberförsterei Somburg, Staatswald. 5 Nutz und Brennholz Verkauf. Distriet 42(Zimmerhohl), 49(Kautekopf), 54(Farrenkopf), 48(Hanswagner). Der Königliche Oberförster: Frhr. v. Huene. (Eingetragene Genossenschaft!) 1096 Vorschüsse 3 Obligationen. Werthpapiere. Kaufschillinge. Kassevorrath Mobilien Immobilien Ausstände 1081 90⁴ 953 bei Wilhelm Fertsch. Activa. An verliehenen Kapttalien „ Staats-Obligationen 3 „ rückständigen Güͤterkaufschillingen. „ rückständigen Zinsen. 3 „ Kasse⸗ Vorrath. Vorschuß⸗ Aerzten empfohlen. Niederlage bei Georg Groß, Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft. Geschäftsbericht für das Zahr 1884.(XI. Geschaͤftsjahr) Sparkasse⸗Verein zu Klein⸗Karben. 1. Uebersicht der Einnahmen und Ausgaben. Einnahmen. Ausgaben. M. Pf. M. Pf. 11617. 19 Kassebestand 11301. 48 15. Eintrittsgelder—— 788. 60 Geschäftsantheile—— 11565.— Kapitaleinlagen 20658. 25 9787. 15 Spareinlagen 6177. 94 3602. 665 Obligatsonen 1990.— 58315. 02 Vorschüsse 56166.— 3022. 50 Werthpaplere 2987. 35 14114. 22 Guüterkaufschillinge 11200. 94 —— Verwaltungskosten 839. 72 —— Dioidenden aus 1883 1506. 45 3. 40 Deponirte Beträge 2. 60 112830. 73 112830. 78 II. Bilanz am 31. Dezember 1884. Activa. M. Pf. Passiva. 74098. 76 Kapitaleinlagen 1 7210.— Spareinlagen. —— Geschäftsantheile 43436. 66 Reservefonds 11301. 48 Reingewinn 3 425. 25 Vorauserhobene Zinsen de. 85.— Deponirte Beträgen. 5 58. 688 Tc 5. 82 Mitgliederzahl: 118. Wohnbach den 11. März 1885. Der Vorsitzende des Ausschusses: Völlig Pleifer v1. Soανc. Mare. Neschepalenlirbe, nier iure Cigarren und Taba von Dr. Kißling& Comp. in Bremen, besonders für bedeutend wirksamer als The Lungenkranke und nervöse Raucher von renommirten] dingt alle Arten Haut Unre kürzester Frist eine reine, blendend weiße Haut. Vorräthig à Stuck 50 Pf. bei Apotheker L. 9 9 N 2 8 Der Vorstand: G. Herget. Görlach. Joh. Klein. 5 ohnbach. 2 9 4 Bilanz am 31. Dezember 1884. 5 N a 50 ll( 7 H. M. Pf. Passiva. M. Pf. 175 25245—[ An ordentlichen Einlagen 26104 36— 14802 30(„ außerordentlichen Einlagen.. 674195 86 46740 1 Kasse⸗Vermögen 157% 5 288 0 D 7802 03 0 787 9572 7 dn Mitgliederzahl: 100. 9 A.. Der Direktor: 0 D. Keuhardt. 0 vulche P77. 0 perde 5* 5 7 8 5 N Creditverein zu** 1 N Mees Doppel Starke (Alleiniger Fabrikanttl. 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M., von Vormittags 10 Uhr an, soll in dem Hauser Gemeindewald, Distrikt Pfales, nach— verzeichnetes Gehölz meistbietend versteigert werden: 33 Naummeter Buchen- und Lichen-Scheithbolz, 22 1 5„ Knüppel holz, 2800 Buchenreiser Wellen, 250 Eichen- und Aspen⸗Wellen, 8t Raummeter Buchen⸗Stöcke 5 Eichen⸗Stämme von 0,89 Festmeter Inhalt, 14 Fichten⸗„„ 0,69 5 1 420„ Derbstangen„ 8,39 8 0 80„ Reisstangen„ 0,59 8 5 Zusammenkunft Morgens 9½ Uhr loco Hausen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird das Holz bis Martini 1885 eredtitirt. Hausen den 16. März 1885. Großherzogliche Bürgermeisteret Hausen. 1084 Häuser. 8 1 2 7 0 Holzversteigerung. Die am 18. März J. J. in dem Freih. v. Ritter'schen Walde Haselheck abgehaltene Holzversteigerung ist ge nehmigt und der erste Abfahrtag auf Dienstag den 24. l. Mts. bestimmt worden. Die Zabltage sind Dienstag und Donnerstag, an welchen auch die Abfuhrscheine in Empfang genommen werden können. Friedberg den 18. März 1885. In Auftrag der Freiberrlich v. Ritter'schen Gutsver⸗ waltung zu Rüdesheim: Heldt. Holzoersteigerung. In dem Gemeindewald der Gemeinde Stammheim werden nachstehende Holzsortimente vergeigert: Mittwoch den 25. d. M., Morgens 9 Uhr anfangend: 19 Raummeter Buchen ⸗Scheiter, 1090 32 7 Eichen⸗Scheiter, 6 1 Nadel-Scheiter, 10 7 Buchen⸗Knüppel, 43 5 Eichen ⸗Knüppel, 19 5 Nadel-Knüppel, 2200 Buchen⸗Wellen, 1075 Eichen Wellen, 1015 Nadel⸗Wellen, 23 Sichen Stämme von 32—71 Centimeter Durch— messer, 7— 14 Meter Länge und 49 Festm. Inb., 29 Fichten⸗Stämme von 16—38 Centimeter Durch⸗ messer, 12— 19 Meter Länge und 28 Fesimeter Inhalt, 4 Kiefern⸗Stämme von 22— 29 Centimeter Durch— messer, 7— 16 Meter Länge und 2,45 Festmeter Inhalt. Donnerstag den 26. d. M., Morgeus 9 Uhr anfangend, im Distrikt Honigberg: 6 Raummeter Buchen⸗Knuͤppel, 2* Kiefern-Knüppel, 2025 Eichen⸗Wellen, 1300 Aspen Wellen, 200 Ktefern-Wellen. Die Zusammenkunft ist jedesmal im Ort. Stammheim den 18. März 1885. Großherzogliche Bürgermeisterel Stammheim. 1089 Thaler. e eee—, Holzversteigerung. Donnerstag den 26. März l. J., Morgens 9 Uhr anfangend, kommt in dem Michelbacher Gemeindewald, Distrikt Hasenstück, Seierwies, Buchenhardt 8b und 9, nachstehendes Gehölz zur Verstelgerung: 800 Stück Nadelholzstangen 3. und 4. Classe von 20,98 Festmeter Inhalt; 15 Eichen Stämme von 21,35 Festmeter Inhalt; 108 Raummeter Eichen⸗Scheit- und Knüppelholz, 162 7 Buchen⸗„„ 1 500 Stück Eschen⸗Wellen, 1450 Buchen⸗„ Anfang im Distrikt Hasenstück mit dem Nadelholz. Die Herren Bürgermeister werden um gefällige Be— kanntmachung in ihren Gemeinden ersucht. Michelbach den 19. März 1885. 1120 Philtppt, Buͤrgermelster. Corsellen in ben als vorzüglich bekannten Fagens und Qualitäten empfehlen in allen Welten von 1 M. an bls zu den feinsten. von den billigsten bis zu Zoseph Vieh und Mobilien. Versteigerung. Die in Nr. 32 des Oberhess. Anzeigers angezeigte und nicht abgehaltene Versteigerung des zum Nachlasse des verlebten Zieglers Konrad Knaf dahier gehörigen Viehes und der Mobilien ꝛc. zꝛc. findet nun Dlensiag den 24. I. Mts., von Vormittags 9 Uhr anfangend, statt. Rodheim v. d. H. am 19. März 1885. Großherzogliches Ortsgericht Rodheim v. d. H. Jaesbi. 1104 Bekanntmachung. Die am 5. d. Mts. im hiesigen Gemeindewald ab gehaltene Holz Versteigerung hat die Genehmigung er— halten und ist der erste Fahrtag, bei trockener Witterung, auf den 1. April festgesetzt worden. Maibach am 18. März 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Mafbach. Saltenberger. 2 1 Fo R Faseleber⸗Versteigerung. Montag den 23. März, Nachmittags 4 Uhr, wird ein der hlesigen Gemeinde gehörkger Faseleber auf dem Bürgermelsterel-Büreau dahler öffentlich meistbtetend ver steigert. Burg⸗Gräfenrode den 19. Marz 1885. Großherzogliche Bürgermeisterel Burg Gräfenrode. 1124 Moscherosch. 12 um Buchenscheiter, 1119 Lehrer Fried in Bergheim bei Ortenberg. Lederöl 14 ederdl, anerkannt bestes Schmiermittel für Pferde- Geschirre, Chalsen-Verdecke u. s. w., empfiehlt 1032 In einer Colonlal⸗, Handlung ist eine Lehrlingsstelle Offerten unter Nr. 500 befördert die Exypeditton 1024 1102 W. Bernbeck. Matertlal- und Farbwaaren— offen. des Anzeigers. vorzügliches Werkholz, verkauft N Das Straf-Anstalt-Schuh-Magazin von Spier& Kupfer befindet sich Kaiserstraß gegenüber dem Rathhause, woselbst im Detail zu den Original-Fabrikpreisen verkauft wird. k 298, Grösstes und reichhaltigstes Schuh-Lager den hochfeinsten Sorten. Der Unterzeichnete empfiehlt hiermit alle in sein Jach einschlagende Artikel, als: Grab- Denkmäler, Täulen, Altäre, Kamine, Wand- Bekleidungen, Treppenstufen, Tisch⸗ und Consolplatten von ächtem, weißem, carrarischem Marmor, belgischem Granit, Marmor und S venit zu äußerst billigen Preisen. Engelbert Falk, Marmor⸗ und Bildhaueret⸗Geschäft in Villmar a. d. Lahn. Mobiliar Versteigerung. Dienstag den 24. März, Morgens 9 Uhr, laßt der Unterzeichnete wegen Aufgabe der Oekonomie folgende Gegenstände gegen Baarzahlung öffentlich an den Meist⸗ bietenden verstesgern, als: 3 gute, trächtige Fahrkühe, 1 Rind, 1 vollständigen Wagen, 3 vollständige Kuh⸗ geschirre, 1 Vorder- und 2 Hinterpfluͤge, 1 Häckelpflug, 1 Egge, 1 Fruchtfegemühle, 1 Haͤckselmaschine, etrea 20 Ctr. Heu und Grummet, 100 Ctr. Dickwurz, 30 Str. Kohlraben, 50 Malter Kartoffeln, 30 Ctr. Korn- und 60 Str. Walzen-, Gersten- und Haferstroh; ferner 1 Com- mode, 1 Kleiderschrank, 2 Tische, mehrere Stühle, 1 Pult, 1 Clavier, 1 gepolsterten Sessel, mehrere Bettstellen, 1 Kuͤchenschrank mit Glasaufsaß, sowie sonstige Haus und Oekonomlegeräthschaften. Ockstadt den 22. März 1885. 1085 Johann Ferdinand Gröninger. Bosenträger feinster u. billigster Quall⸗ tät empfiehlt K. Friedrich. Malz-Erxtract und Caramellen“) von L. H. Pietsch& Co., Breslau. Bei Schwäche. Ich halte es fur meine Pflicht zu berichten, daß der durch Hoffmanns in St. Hubert bei Kempen am Rhein bezogene„Huste-Nicht“ 5 kleine Flaschen genuugten, meiner Frau, welche seit Jahren an Schwäche litt, vollständig aufzuhelfen. St. Hubert bei Kempen. J. Bersten, Privatjäger. ö Da ich durch den Gebrauch Ihres Malz⸗Extrac⸗ tes„Huste-Nicht“ bedentende Linderung meiner Krankheit erfahren babe, ersuche ich Ste de.(folgt Bestellung) baldigst unter Postnachnahme senden zu wollen. Schweina bei Stolberg a. H. Martian Gräfenstein. .) Extract& Flasche 1 M., 1 und 2, do. Caramellen& Beutel 30 und 50 Pf.— Zu haben in Friedberg bei Wilh. Berndeck, in Bad⸗ Nauheim bei J. Pfeffer. 1087 WWA Nee 0— Junge Maͤdchen, welche sich in Darmstadt auszubilden wünschen, finden freundliche Aufnahme bei billiger Penston. Briefe unter für Herren, Damen und Kinder, 807 Geschwister Schloß. 2 a 92 Hemden, billigst bei K. Friedrich. B. S. Nr. 80 an die Exped. d. Anz. 733 .. 2— e Geburtstag St. Masestät des Kaisers. Am Sonntag den 22. d. Mts., präcis 8 Uhr Abends, findet zur Feier des Geburts- tags Sr. Majestät des Kaisers ein Fest⸗Banfett im Saale des Hötel Trapp statkl. Die unterzeichneten Vorstände der Vereine Friedberg's laden alle Bewohner unserer Stadt und Umgegend hierzu freundlichst ein. Um eine recht allgemeine Theilnahme der Feier zu ermöglichen, ist mit dem Hötel Trapp die Vereinbarung getroffen, daß Bier verabreicht wird. Die Unterzeichneten werden es sich zur besonderen Aufgabe machen, die Feier zu einer schönen und würdigen zu gestalten. Wahl, H. Bindewald, F. Hecht, J. Koob, Ehren⸗Präsident Präsident Vorstand Vorstand det Veteranen- und Militär- Vereins. des Gesangvereins Frohsinn. des Gesangvereins Liederkranz. Valentin, Schmidt, Seminarlehrer, Musikmeister Schellhaas, Vorstand Dirigent Dirigent 1029 der Gesangsabtheilung des Turnvereins. des Liederkranz. der Kapelle Schellhaas. Schuh Waaren Lager 505 von Adam Heß in Lriedberg. 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