8 — 14 verein er Mende Lui 68 Snbeilig dorf l. N — 1 Ir. Keuj. ze, Setubel. 0 110 „Etuis g 131 Diehl. 0 1 zin 4 4 — ———— 1885. Dienstag den 20. Zanuar. 9. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat die Genehmigang zue Vornahme einer mit dem diesjährigen Frühjahrs— 4 55 N 5 dor 1 0 7 2 l 8 Faselmarkt in Butzbach zu verbindenden Verloosung von Faseln, Rindern, Schweinen und landwirthschaftlichen Geräthen unter der Bedingung ertheilt, daß nicht mehr als 10,000 Loose à 1 M. ausgegeben werden und(abzüglich eines Betrags von 300 M. für Prämiirung) mindestens 70% des Bruttoerlöses aus dem Verkauf der Loose zum Ankauf von Gewiunngegenständen zu verwenden sind. Loose im Großherzogthum gestattet worden. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat laut Verfügung vom 12. Januar 1885 zu ö 90 9 ich U 0 I!;— gun; f für Vogel⸗ und Geflügelzucht(älterer Verein) in D — armstadt die Erlaubniß zur Abhaltung einer im Monat April d. J. Zugleich ist der Vertrieb der * J. 804 dem Verein in Verbindung mit Nr. M. einem Vogel- und Geflügelmarkt vorzunehmenden Verloosung von Zuchtgeflügel und andern, die Vogel- und Geflügelzucht fördernden Gegen— ständen unter der Bedingung ertheilt, daß nicht mehr als 6000 Loose à 25 Pf. zur Ausgabe gelangen und mindestens 65% des Bruttoerloͤses der Loose zum Ankauf von Gewinngegenständen verwendet werden. D Bekanntmachung. Betreffend: Unterhaltung der Kreisstraßen, hier Vergebung der Steinlieferungen für 1885/86. Das Anliefern und Zerschlagen der Unterhaltungssteine für die Kreisstraßen des Bezirks Butzbach denden Bedingungen öffentlich versteigert werden: Zu Münzenberg im Gasthaus der Stadt Münzenberg, 8 un Gambrinus, Montag den 26. Januar, Vormittags 10 Ubr; auf dem Selzerbrunnen bei Groß⸗Karben, Dienstag „* im Darmstädter Hof(Falkenstein), Mittwoch am 28. Friedberg den 19 Januar 1885. Januar, Vormittags 10 Uhr. amstag den 24 den 27. er Vertrieb der Loose im Großherzogthum ist gestattet. Vilbel soll unter den im Termin bekannt Januar, Nachmittags 2 Ubr; zu Butzbach im Januar, Vormittags 9 Uhr; zu Ober Erlenbach Großherzogliches Kreisamt Fried berg. Dr. Braden gegeben wer⸗ Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß 1. Daß für das Jahr 1885 die Schöffengerichtssitzungen Don- nerstag den 8. Januar, 29. Januar, 19. Februar, 16. April, 7. Mai, 21. Mai, 11. Juni, 9. Juli, 10. September, 24. September, 15. October, 1 vember, 10. Dezember abgehalten werden. 2. Die Forst⸗ und Feldgerichte finden Donnerstag den 26. Februar, 30. April, 25. Juni, 27. August, 29. October, 3. Die Amtstage, vornehmlich für Angelegenheiten der nichtstrei tigen Gerichtsbarkeit werden Mittwochs, aber Wochentage abgehalten. 2. November, 26. Oeffentliche Bekanntmachung. gebracht: üb Die Geri den 6. in ligen chts 12. März, 26. März, 23. Juli, 13. August, 20. No- 7 Januar, Februar, März, November und 2 Monaten schreiberei ist an Vormittags— aber auch nur zu diesen Stunden— geöffnet. Alle Anträge in Mahn-, Prozeß — ezember, Vormittags 9 Uhr, um 8 Uhr. den Werktagen von 10-12 Uhr und Strafsachen sind aus, schließlich bei der Gerichtsschreiberei, also nicht bei dem Richter⸗ zu stellen. vorgeschriebenen 17. Dezember statt Die Rechtsuchend genau an die auch nur an diesem men, unnachsichtli— f Bad ö en rde! werden auf das dringendste ersucht, sich Terminstage und Bureaustunden zu halten, widrigenfalls sie, wirklich dringende Fälle ausgenom⸗— abgewiesen werden. 4. Für die Behandlung der Civilrechtsstreitigkeiten ist der Dienstag Nauheim den 9. Januar 1885. bestimmt. Großherzogliches Amtsgericht Bad-Nauheim. 5. Die Amtstage und Gerichtssitzungen deginnen in den Monaten Bauer. Schütz. Deuisches Reich. zufordern, ob und inwieweit eine Verminderung Frankfurt. Angesichts der fjüugsten Darmstadt. Militärdienstnachrichten. Graf zur Lippe⸗Biesterfeld, Pr.⸗Lt. vom J. Garde Regt. z. F., ist in seinem Commando als Adjut. von der 50. Inf.⸗Brig.(2. Gr. Hess.) zur 31. Div. übergetreten. Werner, Pr.-Lt. vom 4. Rhein. Inf ⸗Regt. Nr. 30, wurde unter Stellung à lass. d. Regts., als Adjut. zur 50. Juf. Brig. com— mandirt. Quast, Vicefeldw. vom 2. Bat. 1. Nass Landw.⸗Regts. Nr. 87, zum Sec.⸗Lt. der Res. des 2. Gr. Juf.-Regts. Nr. 116, Osann, Hahn, Welcker, Fritz, Vicefeldws, vom 1. Bat. 1. Gr. Landw.⸗Regts. Nr. 115, zu Sec. Lts. der Res. des 1. Gr. Inf.⸗Regts. Nr. 115, Selzam, Vice— wachtm. von dems. Bat., zum Sec. Lt. der Res. des 2. Gr. Drag.⸗Regts. Nr. 24, Jungk, Kayser, Vicefeldws. vom 1. Bat. 4. Gr. Landw.⸗Regts. Nr. 118, zu Sec.⸗Lts, der Res. des 3. Gr. Inf. Regts. Nr. 117, befördert. Berlin, 16. Jan. Der Reichstag setzte die Be⸗ rathung der Anträge Hertling, Lohren und Kropatscheck fort. Hißze tritt den Einwendungen des Fürsten Bis marck gegen den Antrag Hertling entgegen und verlangt, daß ber Antrag sachlich beurtheilt werde. Auer verweist darauf, daß dle Anträge nichts Neues enthalten. Der soctaldemokratische Antrag werde dem Hause noch zu gehen. Nach Auer's Rebe wird die Generaldebatte ge— schlossen. Hertlüng stellt nochmals die Tendenz seines Antrages gegen einzelne Bemerkungen aus der Diseussion richtig und gibt die Verwelsung aller Anträge an eine Commisston anhelm, ebenso Lohren und Kropatscheck. Die Anträge gehen an eine Commisston von 28 Mitgliedern. — 17. Jan. Die zweite Berathung des Militäretats wirb heute fortgesetzt und die Titel meist nach den Com— misstonsanträgen erledigt. — 16. Jan. Die Bud geteommission beschloß zu dem Reichseisenbahn-Etat eine Resolution, dahingehend, die Regierung zu Erhebungen auf— zu der Stellen Reichseisenbahnamt lichen ist. — 16. Jan. Die Commission der Congo Conferenz berieth heute die für eine effecttwe Occupation an den Küsten Afrikas erforderlichen im ermög kreisen Schreckensthat wird vielfach die Verhängung kleinen Belagerungszustandes auf Grund des Socialistengesetzes erwartet. Wilhelmshaven. In hiesigen Marine— wird vermuthet, daß der bei dem des westafrikauischen Geschwader befindliche Tender „Adler“, der nach Eintreffen seines Ersatzschiffes „Habicht“ in Fernando Po hierher zurückkehren Formalitäten weiter, dazu Vorlagen und An träge Italiens und Englands. Letzteres will die erforderlichen Formalitäten auch auf die weiter im Junern gelegenen Territorien in An⸗ wendung gebracht sehen. — 16. Jan. Abgeordnetenhaus. Der Prä sident gibt eine Uebersicht des Personalbestandes Eingegangen sind die Gesetzentwürfe, betr. den weiteren Erwerb von Privateisenbahnen, die Zusammeulegung von Grundstücken im erheinischen Rechtsgebiet und Hohenzollern, die Vertretung des Fiscus in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten, der Justizverwaltungsetat pro 1885/86, die Kündigung oder Umwandelung der 4½ procen tigen consolidirten Staatsanleihe, ferner verschie dene Uebersichten und Nachweisungen. Huene und Lieber brachten einen Gesetzentwurf, betr. die Ergänzung und Abänderung einiger Bestimm— ungen über die Erhebung der auf Einkommen gelegten directen Communalabgaben ein. Auf Vorschlag Stengel's wurden v. Köller, v. Heere mann und v. Benda zu Präsidenten bezw. Vice prästdenten durch Acelamation wieder gewählt. — Bezüglich der Zeitungsnachricht, daß die Regierung Brindisi als Ausgangspunkt der sub veutlonirten Dampferlinien gewählt habe, wird von bestunterrichteter Seite bemerkt, daß Nichts beschlossen sei und auch Nichts beschlossen werde, bevor das Gesetz fertig sei. wird, bei dieser Gelegenheit die in Kamerun gefangenen Häuptlinge als Geiseln nach Deutsch— laud überführt, um letzteren eine Vorstellung von der Ausdehnung und Macht des Reiches beizubringen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Pest. Mit Ruͤck⸗ sicht auf die zu erwartenden franzoͤsischen Zoll— erhoͤhungen sind alle Vorbereitungen getroffen, um für den Fall, als die Zollerhoͤhungen frau— zosischerseits zum Beschluß erhoben werden soll— österreichisch-ungarischerseits sofort zu um— fassenden Repressalien schreiten zu konnen, und zwar liegt es in der Absicht, sämmtliche den Gegenstand d Exports aus Frankreich nach Oesterreich bildende Artikel zu treffen. Es ist — ten, es hierüber eine vollstaͤndige Einigung zwischen den Vertretern der ungarischen und oͤsterreichischen Regierung erfolgt, die nicht blos eine prinei pielle ist, sondern sich auf alle bei den einzelnen Tarisposten vorzunehmenden Erhöhungen erstreckt. Die dem deutschen Bundesrathe vorge legte Zollnovelle bildet hier mit Rücksicht auf die Getreidezollerhoͤhungen den Gegenstand der lebhaftesten Besprechung der okonomischen Kreise. Ueberall hort man den Gedanken aussprechen, ——— * . ̃¼ʃ ĩͤ 25 —— . 3 3— 5 e ———— e. . T. 8 77 9 15. 1* 8 9 — . * 8 . 22 a e n —————— ———— —— ———. ˖——— Ü daß die deutsche Getreidezollerhöhung österreichisch— ungarischerseits mit einer Erhöhung der Zölle auf deutsche Gewerbeprodukte beantwortet wer— den müßte. Norwegen. Christiania, 17. Jan. zwischen Staatsminister Sverdrup und Kriegs— minister Daac wegen der Heeresorganisation be⸗ standenen Differenzen sind durch Uebereinkunft erledigt. Die Befürchtung einer Ministerkrisis ist hierdurch beseitigt. Frankreich. Paris. Ein Telegramm des Generals Bridre aus Hanoi vom 13. d. meldet: Wir arbeiten eifrig, um die Beschaffung von Transportmitteln zum weiteren Vorrücken zu vollenden. Alles geht gut. — Der„Agence Havas“ zufolge bestätigt es sich, daß Peyron entischlossen ist, zu demis— sioniren, jedoch erst nach den Senatswahlen. Der Grund des Rücktrittes sei, daß die Colonien dem Handelsminister unterstellt wurden. — Die Nachrichten von der Entdeckung eines anarchistischen Complotts in Lyon werden dementirt. — 17. Jan. Der Mrnisterrath beschloß, als Grundlagen des Budgets von 1886 die von der Budgetcommission beschlossenen Reductionen und Einnahmen des letzten Jahres anzunehmen, die außerordentlichen Ausgaben zu beschränken und keine neuen Steuern einzuführen. Großbritannien. London, 17. Jan. Waddington überreichte Lord Granville heute Nachmittag die Gegen-Vorschläge Frankreichs, betreffend Ezypten. Der„Agence Havas“ zu folge würde in den Vorschlägen u A. verlangt, daß unter Controle der Machte eine Untersuchung angestellt werde, um die Hüfsquellen Egyptens genau festzustellen. Nach dem Ergebniß dieser Untersuchung würden die den Gläubigern auf— zuerlegenden Leistungen zu bemessen sein. Be— züglich einer provisorischen Coupons-Steuer ist es die Ansicht der Mächte, dieselbe sei nicht nur von der unificirten Schuld, sondern von allen egyptischen Schulden zu erheben. Spanien. Madrid, 17. Jan. Deputirten— kammer. Auf die Anfrage wegen Erwerbung neuer Gebietstheile in Afrika unter spanischem Protectorat, erwiedert der Minister des Aeußeren, das Protectorat sei auf Ersuchen der spanischen Handels⸗Gesellschaften in jenen Gegenden her— gestellt worden und solle ebenso gehandhabt werden, wie es von Seiten anderer Mächte dort geschieht. Die Frage, wegen Abschaffung des Durchsuchungsrechts, liege der Berliner Conferenz vor. England sei einer Reform geneigt. Die Italien. Rom, 16. Jan. Deputirten— kammer. Mancini erklärte in Beantwortung der Anfragen Brunialti's und Chiala's wegen Niedermetzelung der Expedition Biancht's, daß die Regierung jede Verantwortung für die Ex pedition Bianchi's ablehne und sagte: einige Personen hätten noch einen schwachen Schimmer von Hoffnung, daß die Mitglieder der Expe— dition als Gefangene leben. Die Regierung habe sich beeilt, die Mitwirkung der Souveräne von Abyssinien und Aussa zur Ausforschung und Bestrafung der Schuldigen zu verlangen. In— zwischen habe man, gemäß des nach der Ermord— ung der Expedition Giulietti's beobachteten Ver— fahrens, Truppen nach Assab entsendet. Man wolle damit das Prestige der italienischen Flagge wiederaufrichten und Forschungen ausführen, und womöglich die Mörder bestrafen. Die Regier— ung werde ohne Furcht und ohne Uebereilung vorgehen.— 17. Jan. Die Kammer nahm in wiederholter namentlicher Abstimmung die Eisen— bahn⸗Convention mit 162 gegen 73 Stimmen bei 3 Stimmenthaltungen an. — Der österreichische Botschafter beim Vati⸗ kan, Graf Paar, hat im Auftrage des Ministers des Aeußern, Grafen Kalnoky, bei dem Papste das Verhalten des Bischofs Stroßmayer zur Sprache gebracht und die Erwartung ausge— sprochen, daß seitens der Curie das Geeignete geschehen werde, um den Bischof auf das Un— zukömmliche seiner panslavistischen Agitationen auf merksam zu machen. Der diplomatische Schritt 22 d ist von Wien aus auf Anregung der ungarischen Regierung unternommen worden. Türkei. Constautinopel. Die„Pol. Corr.“ meldet aus Paris: Hassan Fehi Pascha's Unter— redung mit Ferry soll auch der Frage der Ab— setzung des Khedive gegolten haben; die Pforte befürwortet die Candidatur Halim Pascha's fur den egyptischen Thron. Serbien. Belgrad. Die Nachricht von einer Ministerkrisis ist unbegründet. Rußland. Petersburg. General- Major Graf Ignatieff ist zum interimistischen General— Gouverneur von Ostsibirien und zum Comman— direnden des Irkutsk'schen Milität-Bezirks er— nannt worden — Der„Russ. Petersb. Zeit.“ zufolge ging dem finnländischen Landtage ein Gesetzentwurf zu, wonach den mit Paͤssen versehenen Juden der Aufenthalt und Gewerbebetrieb in Finnland, sowie die Erwerbung von Immobilien in dortigen Städten, aber nicht in Dörfern zu gestatten ist. Die Juden, welche 10 Jahre in Finnland wohnen und unbescholten sind, erhalten einen lebenslänglichen Paß, können aber bei eintreten— der Veranlassung jederzeit ausgewiesen werden. Egypten. Kairo. Ueber die Expedition nach Khartum wird unterm 12. Jauuar von den Quellen von Gakdul gemeldet: Das ganze Truppencorps Stewart's ist heute hier ange— kommen. Auf dem Marsche von den Quellen von Howeyiatt hierher zeigten sich die egyptischen Sold ten, die den Trinkwassertransport escor— tirten, disciplinlos; sie brauchten die Wasser— vorräthe allein auf und weigerten sich an an— dere abzugeben. — 17. Jau. Der„Times“ wird gemeldet: Der Mudir von Dongola berichtete an den Khedive, daß ein nach Khartum entsendeter Bote desselben zurückgekehrt sei und berichtet habe, während seines Aufenthaltes in Khartum habe der Mahdi in einem Schreiben an Gordon um die Erlaubniß nachgesucht, nach Khartum kom— men zu dürfen. Gordon habe die Erlaubniß ertheilt unter der Bedingung, daß der Bote ihn in Amburman treffe. Gordos habe sich sodann mit vier Dampfern nach Amburman begeben, und sei bei der Ankunft von zahlreichen Rebellen angegriffen worden. Es habe sich ein ernst— haftes Gefecht entsponnen, wobei die Rebellen einen Dampfer in den Grund gebohrt. Die anderen Dampfer seien gerettet worden und die Mannschaft, welche den Kampf fortgesetzt, habe schließlich den Feind auseinandergesprengt. Slatin Bey und viele Andere seien in der Gefangenschaft des Mahdi. China. Shangai. Ein Telegramm des „Standard“ bringt folgende Details über das Uebereinkommen zwischen Corea und Japan: Corea zahlt eine Kriegsentschädigung von 500,000 Taels. Japan hält eine beständige Garnison von 1500 Mann in Seul. Die Behörden von Corea veröffentlichen eine Kundmachung, worin Japan wegen der jüngsten Unruhen keinerlei Vorwurf gemacht wird. Allerlei. st. Frankfurt. Der Gast unseres Opernhauses, der Tenorist Perottt, wird in der nächsten Woche den Edgardo in der„Lucia“ und den Fernando in der„Favo— ritin“ ausnahmsweise in italienischer Sprache singen. Diese Vereinbarung wurde getroffen, um das Repertoir des Künstlers, welcher einzelne Parthien in deutscher Sprache zu singen noch nicht Gelegenheit hatte, momentan erweitern zu können. Frankfurt. Aus Antwerpen, 16. Jau. meldet die „Fr. Ztg.“: Gestern ist um 5 Uhr Morgens ein Mann aus Deutschland hier angekommen, dessen Aeußeres genau dem von der Frankfurter Polizeibehörde noch in der Nacht der Ermordung Rumpff's hinaustelegraptrten Signalement des muthmaßlichen Mörders oder Mitwissers entsprach. Bernard, so behauptet er zu heißen, wurde in Brüssel verhaftet. Von der Brüsseler Polizei nach dem Zwecke seiner Reise befragt, erklärte er, daß er einen Bruder in Antwerpen besitze. Die Antwerpener Polizei konnte indessen diesen Bruder noch nicht ausfindig machen. Der„Gen. Anz.“ meldet: Der Mann sei einer der vor 2½⁰ Jahren in Leipzig verurtheilten Hoch- verräther, der schon seit 12 Tagen, nachdem er aus dem Zuchthause entlassen worden war, sich der über ihn ver⸗ hängten Polizelaussicht durch die Flucht entzogen. Kurz nach seiner Verhaftung soll ein von Most an ihn adressirter Werthbrief mit 100 Franes eingetroffen sein, während schon kurz zuvor ihm aus derselben Quelle 150 Mark als Reisegeld zugeschickt worden waren. Triest. Ein leichtes Erdbeben wurde am 12. d. M. in Dietach bei Steyr verspürt Es erfolgten zwel Stöße. Nizza, 16. Jan. In Nizza wurde heu e früh der Südqual und die englische romenade. Sturzseen überschwemmt, wodurch die Keller der dorttgen Hötels und Villen unter Wasser gesezt wurden und auch sonst viel Schaden entstand; Es muß also eln unterseeisches Erdbeben stattgehabt haben. Madrid. Die Erderschütterungen in Südspanien haben sich auch am letzten Montag wiederholt. An dlesem Tage trafen dieselben die Stadt Almuneear in der Pro⸗ vinz Granada besonders hart. In einer Zuschrift, welche der„Impareial“ aus Malaga erhalten hat, heißt es: „Die Bewegungen dauern in Nerja und Torrox fort. Ungeteuere Spalten haben sich in dem Erdboden und vis in de nackten Felsen hinein gebildet. In Friziliana folgen sich Bewegungen und unterirdischer Donner ohne Unterbrechung Krankheiten und Hunger wüthen grau⸗ sam. Der Regen, welcher fällt, verschlimmert die Lage. Die Niedergeschlagenheit hat ihren höchsten Grad erreicht.“ An einigen Orten der Probinz Granada hat man bemerkt, daß die Sonne, die sich hinter den Bergen erhebt, jetzt eine halbe Stunde später sichtbar wird als früher. Diese Anomalie führt zu der Vermuthung, daß die Gebirgs— kette der Sierra Nevada sich um elnige hundert Meter gehoben hat. Gerichtssaal. Altenstadt. In der Donnerstag den 8. d. Mts. dahler abgehaltenen Schöffengerichtssitzung wurde wie folgt erkannt: 1) in der Strafsache gegen Peter Heppner IV. von Stammheim, wegen Diebstahls, erhielt der Be⸗ schuldigte eine Gefängaißstrafe von 5 Tagen und die Kosten; 2) in der Privatklagesache des Johann Wilhelm Wagner von Nieder-Mockstadt gegen die Wilhelm Jäger Chefrau daselbst, wegen Beleidigung, wurde Letztere in eine Geldstrafe von 25 Mark, ev. 5 Tage Haft und in die Kosten des Verfahrens verurtheilt; 3) in der Privat- klagesache des Friedrich Hochstein von Enzheim gegen Heintich Weigand König Ehefrau daselbst, wegen Be⸗ leidigung, wurde, da der Privatkläger noch nicht voll⸗ jährig und veßhalb zur selbstständigen Klagerhebung nicht berechtigt war, die Hauptverhandlung ausgesetzt und demselben aufgegeben, so gewiß binnen 14 Tagen die von ihm erhobene Privatklage durch seinen gesetzlichen Vertreter genehmigen zu lassen, als sonst auf Grund des § 431 der Str.⸗Pr. Ord. die Zurücknahme der Privat⸗ klage unterstellt und das Verfahren eingestellt würde; 4) in der Privatklagesache der Heinrich Altvater III. Ehefrau zu Hoͤchst a. d. N. gegen Jacob Sellheim da⸗ selbst, wegen Beleidigung, wurde Letzterer in eine Geld⸗ strafe von 20 Mark ev. 4 Tage Haft und in die Kosten des Verfahrens verurtheilt; 5) in der Strafsache gegen Johs. Meub II. von Stammheim, wegen Hehlerel, fiel die Hauptverhandlung aus, da ein Zeuge nicht geladen werden konnte. Verloosungen. öproc. Donau- Regultrungs- Anleihe von 1878. Ziehung am 2. Januar 1885. Heimzahlung am 1. Juli 1885. Nr. 19 149 274 397 455 636 52 91 822 1004 35 87 143 264 415 651 701 15 950 2084 208 09 28 78 417 557 747 48 59 954 3012 165 338 99 427 500 641 54 705 10 838 4255 577 618 32 798 906 43 5059 147 84 211 470 90 537 820 97 916 86 à 1000 fl. Nr. 120 55 95 295 319 407 10 657 88 812 53 58 72 1032 120 29 232 37 58 302 98 431 44 505 637 46 87 741 835 922 21113 226 354 540 633 58 757 3275 305 25 566 805 52 941 4008 169 90 288 464 739 818 62 94 910 4 100 fl. Hessische Ludwigs-Eisenbahn⸗Gesellschaft. Ziehung am 2. Januar 1885.— Heimzahlung am 1. März 1885. A. Vom Prioritäts Anlehen von 1868. Nr. 456 846 2958 3749 3760 4802 7095 8201 8309 8993 9023 9578 9922 10778 12130 12521 13291 14258 15754 16325 16485 16697 17431 17725 17764 19362 19844 19951 à 200 Thlr. B. Vom Prioritäts-Anlehen von 1869. Nr. 21442 657 755 865 903 22110 301 770 23083 368 430 549 621 26273 460 517 932 27834 28618 29365 31011326 987 32415 33004 34443 36555 39198 40529 41569 42035 43225 617 44639 643 à 200 Thlr. Literarisches. Die Werkstatt. Meister Konrads Wochenzeitung. Abonn. 60 Pf. vierteljährlich, bringt in Nr. 2 unter anderem Folgendes aus der Welt: Für die Werk⸗ statt: Wie in Nürnberg die Kleinmeister mit Wassorkraft arbeiten. Vom Lehrjungen halten. Rechnungenschretben. Allerhand Nützliches für den Handwerker. Für den Abendschoppen: Was dem Handwerk eigentlich fehlt. Eine Fabrik auf Innungskosten. Vom Frühschoppen. Für Haus und Heerd: Die Gieß⸗ kanne. Das große Loos. Wie man gute Wäsche be— kommt. Für den Feierabend: Wie ich in die Lehre gekommen bin. Briefkasten: Anzeigen. Daheim. Nr. 16. enthält: Herrn Fortunatus Brautfahrt.(Forts.)— Plauderei über Blumen und Blumenduft. Von Fr. Delitzsch.— Die Dorfpolitlker. Zeichnung von E. Harburger.— Verrechnet.(Forts. — Der Freiherr v. d. Mosel. Von A. e 5 Am Familientische: Zu den Bildern von Rubens(Söhne Rubens!) und„Der Vivisektor“ von Gabriel Map(mit ä—— 2 8 S 8 — 2 — 5a Freitag Samsta Gonne Ba N Hie Dienste 0 Unt Mittw; Donne Ol 9. gerich Wo Ma betreibt — —— Max' Portrait) von A. Rosenberg.— In unserer Spiel“ ecke.— Mit! illustr. Beilage. F * Handel und Berkehr. Friedberg, 17. Jan. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.70— 0.80, Eier 1 Stück 6—7 Pf. Gießen, 17. Jan. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.80—9. 85, Eier 1 Stück 7—8 Pf., Käse per Stück 4—7 Pf., Tauben per Paar M. 0.80, Hübner ver Stück W. 1.00— 1.40, Hahnen per Stic M. 1.30 2.00, Enten per Stück M. 2.00— 2.30, Gänse per Pfd. 50—60 Pf., Welsche M. 0.00—00.00, Ochsenfleisch per Pfd. 6668 Pf., Kuh; und Rind⸗ fleisch 51 60 Pf., Schweinefleisch 50—60 Pf., N fleisch 60 68 Pf., Kalbfleisch 50—54 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.00 4.00, Zwiebeln per Ctr. M. 4, Weißkraut per Stück 4— 7 Pf. Frankfurt, 17. 7 Wochenmarkt. Kartoffeln per Malter(200 Pfd.) M. 4.50 5.50, per Gescheid 10 Pf. Weißkraut ver Hundert M. 12— 15. Blumen ktohl en gros im Korb(18—20 Stück enthaltend) mit 35 Pf. per Stück bezahlt, en detail wird 45-60 Pf. für das Haupt verlangt. Die übrigen Gemüse und die Obstsorten 1 7 unverändert. Eter per Hundert, Deutsche M. a Italiener M. 7.50— 9.50. Zwiebeln per Ctr. M. 5 50 per Gescheid 20 Pf. Repertoir⸗Entwurf Für unsere Armen-Anstalten sind folgende Gaben eingegangen, deren Empfang mit herzlichem Dank be⸗ Freitag den 23.: Nathan der Wetse. Zum Gedächtnisse Lessings. Samstag den 24.: Der vornehme Schwiegersohn. Hierauf: schelnigt würd. K. Für das Bürgerhospital: Ungenannt Unter Brüdern. 3 M. B. Für das Versorgungshaus: Ung. 50 Pf.; Sonntag den 25.: Angot. Frl. Kritter 2 Paar Strümpfe und 1 Paar Schuhe; Montag den 26.: Zum ersten Male: Zenobla. Tragödie durch Verwalter Lüdke 10 M. C. Für die Volksküche: 5 Akten von Klein. Bearbeitet von Buchholz, Rechtsanwalt Seyd 10 M.; Prof. Thurn zwelte Gabe — 3 M.; Actuar Nau 3 M.; Ung. 2 M.; Ung. 1 Korb Aufruf zum Besten der Opfer der Erdbeben Gemüse und! Sock Kal offen ag Korb Kartoffeln; Ferdinand Damm 10 Pfund Bohnen und 10 Pfund Reis; Metzger Waas 1 Nieß 3 M.; Ung. in Spanien. Eine erschütternde Reihe von Unglücksfällen hat seit Pfund J M.; Fett; Frau Steuereinnehmer Ung. 6 M.; Bender& Schwarz dem Weihnachtsfest zwet Provinzen Spantens betroffen. 10 M.; Realschüler Heid, Einnahme bei einem Kinder In Folge von Erdbeben, die bis in die letzten Tage Concert 9 Me. 65 Pf.; G. o. Helmolt 2 Säcke Kar- gedauert und immer neuen Schaden dem alten hinzu toffeln; Kaufmann Nausch 15 Pfund Mehl; Kaufmann gefügt haben, sind eine großere Anzahl Städte und Naumeister 20 Pfund Linsen; Ung. 1 Mahne Gemüse; Dörfer ganz oder thellweise in Trümmer gelegt worden.“ Ung 2 M.; Fubrmann Staubi 1 Mahne Gemüse und Tausende von Menschen wurden getödtet oder verwundet, 1 Mabne Kartoffeln; Hermann Trapp 1 M., Ertrag die Besorgniß einer weiteren Katastrophe hat die Ein, einer Verloosung zum Besten der Volksküche. wohnerschaft vieler Ortschaften veranlaßt, aus ihren Wobnstätten zu fliehen. Die Stockung jeder geschäftlichen Thaͤtigkeit, Krankheit und Noth sind zu den elementaren Ereignissen hinzugetreten und baben das Elend auf einen hohen Grad gesteigert. Ein so großes und über weite Gebiete verbreitetes Unglück fordert überall Tbellnahme und werkthätige Hülfe heraus. Unter den Nattonen, Januar 1885. Für die Armen Commission: Meyer. Friedberg den 16. * Geld- Cours. Frankfurt, am 17. Januar 1885. Oeffentliche Bekanntmachung. In dem Firmenregister des unterzeichneten Amts gerichts ist heute folgender Eintrag vollzogen worden: Wolf Hessenberger von Assenheim und Markus Hessenberger von Staden betreiben seit dem 1. Januar 1878 in Assenheim unter — der Firma„E. Hessenberger& Sohn“ einen Fruchts, Mehl und Branntweinhandel, sowie eine Specerei handlung. Jeder der beiden Theilhaber ist berechtigt, die Firma zu zeichnen und selbstständig zu vertreten. Friedberg am 8. Januar 1885. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Herzberger. Hohenstein, 21 Hülfsgerichtsschreiber. Bekanntmachung. 77 Die am 14. d. M. im Domanialwald Burgwald, Schlag J., abgehaltene Holzverstelgerung ist nicht genehmigt. der vereinigten Stadt Theater in Frankfurt. welche sich beelfern, jenen Gegenden beizusteben, wird Geber. Nehmer. Opernhaus. auch die Deutsche nicht zurückbleiben wollen, die, wenn M. Pf. M. Pf. Dienstag den 20. Gastspiel der Frau L'Allemand und des sie niemals fremdem Unglück sich verschloß, sich in diesem 20 Frankenstücke 16. 19 16. 15 Herrn Perotti. 4 Lucta. Lucia: Frau L' Allemand. Ed] besonderen Falle noch erinnern wird, mit welch edler do. in ½. 16. 18 16. 14 gardo: Herr Perotti. Sympathie und Gastfreundschaft die von der Katastrophe Englische Sovereings 20. 40 20. 35 Mittwoch den 21.: Geschlossen. 1 heimgesuchten Gegenden den Erben des Deutschen Kaisere] Rassische Impertales. 16. 72 16. 68 Donnerstag den 22. Gastspiel des Herrn Perotti. Die] thrones noch jüngst empfangen haben.* wenden uns Ducaten l 9. 63 9. 58 Favoritin. Fernando: Herr Perotti. daher vertrauensvoll an die Deutsche Nation mit der 5 al marco.. Freitag den 23.: Geschlossen. Bitte um Spenden für die so schwer heimgesuchten! Dollars in Golde. i Samstag den 2¹.1: Afrikanerin. N Gegenden. Die eingehenden Beiträge, über welche oͤffent 3 Sonntag den 25.: Gastspiel der Frau Allemand. Der] liche Quittung erfolgt, werden durch Vermittelung der 4 n 5— Barbier von Sevilla. RNosine: Frau L'Allemand.] hiesigen Königl. Spanischen Gesandtschaft ungesäumt zur Gedenket der Vöglein im Schnee! Hierauf: Ballet. zweckentsprechenden Verwendung nach Madrid gesandt Der Frost und Hunger thun weh Schausplelhaus. werden. Berlin, den 15. Januar 1885 Folgen 5 g* Dienstag den 20.: Der vornetzme Schwlegersohn. Hierauf: die Unterschriften, voran die des Reichstagsprästdenten Unter Brüdern. von Wedell Piesdorf, Zur Annahme von Gaben und Verwahret Feuer und Licht, Mittwoch den 21.: Angot. zur richtigen Weiterbefoͤrderung derselben erklärt sich N 2 1 a ee tee gern berelt die Expedition des Oberb Anzelgers. Damit kein Schaden geschicht! Vorraͤthig bei Carl Bindernagel in Friedberg und Bad-Nauheim: Neuer pralktischet Universal-Vriefsteller geschäftliche 3 gesellige Leben. Ein Formular- und Muster-Buch zur Abfassung Testamenten, Voll⸗ andern Geschäfts⸗ Verträgen, aller Gattungen von Briefen, Contraecten, und machten, Quittungen, Wechseln, Anweisungen Aufsätzen Mit genauen Kegeln über Briefstyl überhaupt und jede einzelne Briefgattung insbesondere einer Anweisung zur ene ee 6686 Orthographie und luterpunetion roßherzogliche Oberförsteret Ober Rosbach. N 71 zherzog en d. und einer mög zlichst Pellstän digen zusammenstellung aller üblichen Titulaturen. — 11 N Uebst einer Auswahl von Stammbuchsaufsatzen Holzversteigerung 2 0 ee 1 Fremd örterbuec lh Freitag den 23. Januar soll im Erbstädter b f 95 Domanlalwald versteigert werden: Bearbeitet von 17 Eichenstämme von 17 bis 46 em Durchm. und Dr. 1 Kiesewelter. bis zu 13 m Länge, von zusammen 13 obm Inhalt; l. g. N 115 Fichten Derbstangen, von zus. 5 ebm Inhalt; 29. verbesserte und vermehrte Auflage. Preis M. 1.60. e ee e von zus. 4 ebm Inhalt;— 8 92 Raummeter Buchen-, 13 Raummeter Eichen- und 0 6 d V ˖ 1 24 Raummeter Kiefern- Scheiter; 27 Raummeter W 9 8 er 6 ung. Zwan 65 J ler fl eige f ung. Bu 3 5 d Birken,! N g 1 ae 4 N 32 286 Die der Gemeinde Büdesheim eigenthümlich zu 25 Mittwoch den 21. Januar Knüppel; 1500 Buchen Ast⸗„ 8 stehende Feld; und Waldjagd in der Gemarkung Wüdes ö Nachmittags 2 Ubr N N 2 22 2 1 43 1. 183 Fei 1 a a forstungs⸗, 300 Eichen⸗, 860 Nadelholz; Wellen; enz auf einem Machen raum von ea. 2 Hektaren werden vor dem Rathhause zu 9 tie r ter Elck(2732 Morgen), soll Donnerstag den 5. Februar l. J, 3 Kuͤbe, Stöcke. e 1225 Vormittags 10 Uhr, auf hiesigem Gemeindehaus auf 2 Rinder, 1 7 15 6 J e bert 0 Pe ebhab N 7 Die Zusammenkunft ist Morgens 9½ Uhr auf der 3 n werden, wozu Pachtliebhaber 4 ar N 0 Dekonomlewagen Staatsstraße. Heldenbergen den 18. Jauuar 1885. Großherzogliche Oberförsterel Altenstadt. Pu 276 ckel. Eberversteigerung. Donnerstag den b. Mts., Nachmittags um 2 Uhr, soll auf dem Rathhause der Gemeinde Klein“ 59 22. Karben ein 18. 1886. öffentlich gegen Baarzahlung versteigert. Friedberg, 13. Januar 1886. 99:— Büdeshelm den Januar Großherzogllche 0 Buͤdes heim. Otto. Cautlonssähiget Auswanderungs⸗— Agent gesucht für die Bremer⸗, Hamburger und Antwerpener Dampfer von O. G. Bücking jun. in Alsfeld, Konig, Gerichtsvallzieher. Mobiliar Versteigerung. Vormittags 9 Uhr, läßt der verstorbenen Schwieger 5 5 Montag den 26. Januar, 2 Unterzelchnete den Nachlaß seiner derselben zustehender abgängiger Eber öffentlich meist—(H. 63976.) General Agent. mutter Eva Falst in der Behausung des Schriftsetzers bietend verstelgert werden. E bf May in der Burg, nächster Nähe des Kretsamts, oͤffent Klein⸗Karben den 15. Januar 1885. AL sen, lich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigern: Großherzogliche Bürgermeisteret Klein Karben. B 10 1 vollständiges Bett, 1 Kleiderschrank, 1 altes Sopba, 268 Schneider.* ohnen, 3 Tische tühle, 1 Commode, Bilder, Frauenkleider, sowie sonstige Haus und Küchengeräthe 291 Ein Logis mit ober ohne Laden zu vermiethen. 260 „ F. Schmittner. 91 0 Linsen, garantirt gutkochend, empfiehlt 137 Delutich Müller V. Damen und Kinder, K. Friedrich. Friedberg. Theis 2 dend. Hemden, vormals G. für Herrer billigst bei — eg 8 ————— B ³ A 4 6 ö —— NN er „ ovñn. ̃— wu 11 gewahrt— außer Feuer- und Transport-Versicherungen m. Kapitalversicherungen auf den Todesfall mit und ohne Dividende. ö von der dritten Jahresprämte an gewährt und steigen nach Verhältniß der Versicherungsjahre. 10., 20., 30., 40. Versicherungsjahr der Jahresprämie als 50 60 20 N Dividende; 30 60 90 120 Prozent N 5 b. Altersversorgungen, Aussteuer-, Militärdienst⸗ und Renten⸗Versicherungen; c. Versicherungen gegen Reiseunfälle, sowie gegen Unfälle aller Art. a f Prospecte und Antragsformulare stehen bei Unterzeichnetem unentgeltlich zu Diensten und ist derselbe zur Ertheilung jeder Auskunft gern bereit. 292 Philipp Vogt, Agent der Thuringia. Kaputzen, Kopfshawls, Pelerines, gestrickte wollene Halstücher, Mohalr⸗ und Chenilletücher, Damenwesten, Tricottaillen, gestrickte Kinderkleider, Jäckchen, Röckchen, Kinderschube, sowie Unterjacken, Unterhosen, Socken und Strümpfe em⸗ pfiehlt zu den billigsten Preisen K. Friedrich, 290 Kaiserstraße Nr 77 neben der Post in Friedbera Vrrlinische Feuer. Persichecrungs-Austal. Gegründet 1812. N Zur Annahme von Versicherungs-Anträgen für die vorgenannte anerkannt solide und älteste Actien-Gesellschaft empfiehlt sich deren Agent 13. Schuhmachermeister Joh. Peter Schäfer in Rendel, 239 Kreis Friedberg.(F. à 155/l.) Versteigerungs-Anzeige. Prima Nepskuchen i ss 9 8 fris n Nũü fie a t billi 8 1* 1 280 n ae A ene 4 gehörige Grundstücke, nämlich: 1 Einen Zucht- Eber, Gemarkung Schwalhelm: f Flur. Nr. 6 Monat alt, westphäler mit englischer Mischung, hat zu verkaufen 24 III. 65 r Klein-Karben. Gastwirth Libbach. 7 204 Wiese in den Erlen, Riesen⸗ Speckbückinge,. Acker im Eierkuchen; 2. 3. XVI. 205 Wiese daselbst, 5 4 4. XVI. 207 Wiese daselbst, Lachsforellen 5. XVI. 252 Wiese daselbst, 251 bei Wilh. Bernbeck. 6. XVI. 253 Wiese daselbst,* 7. XVI. 256 Wiese daselbst, Von den Nassauer Staatsloosen vom Jahre 1837, 8. XVI. 196 Wiese daselbst, deren An- und Verkauf überall gesetzlich erlaubt ist, exi⸗ 9. XVI. 206 Wiese daselbst, g stiren in Allem nur noch 15000 Stück, denen 15000 10. XVI. 209 Wiese daselbst, Gewinne gegenüberstehen, welche in 8 jährlichen Zieh 11. XVI. 263 Wiese daselbst, setze ich Mittwoch den 28. l. Mts., Nachmittags 1 Uhr, auf dem Bureau Großh. Ortsgerichtsvorstehers Zerb zu Dorheim unter den im Termin bekannt ge⸗ geben werdenden Bedingungen einer öffentlichen Ver steigerung aus. Friedberg den 15. Januar 1885. Der Concursverwalter: Send 1266 Rechtsanwalt. ungen zur Verloosung kommen. Gewinne: M. 85714., 51428., 34285., 10285. ꝛc. Niedrigster Gewinn: M. 82 29. Nächste Ziehung: 2. Februar 1885 ꝛc. Originalloose hierzu, so lange Vorrath reicht, à M. 164. Die von uns jetzt bezogenen und bei der diesjährigen Ziebung nicht heraus gekommenen Loose kaufen wir bis Ende Februar d. J. à M. 161. zurück. Moriz Stiebel Söhne, Bankgeschäft in Frankfurt a M. Börsen Aufträge werden bestens und billigst effeeturrt. Jede Auskunft gratis ertheilt. Chinesischen Thee S in vorzüglicher Qualltät empfiehlt. 2 N. S. Ein braves und fleißiges Dienstmädchen wird auf Petritag gesucht. Wo? sagt die Expedition Apotheker Luhn. Schaftenstiefel empfehlen in großer Auswahl zu Fabrikpreisen Su; 8 K 2 des Anzeigers. 273 Spier 5 upfer,. NN 77 zu vermiethen Strafanstalt⸗Schuh⸗Magazin, Ein möblirtes Zimmer im Hause der 22 gegenüber dem Rathhause. MWittwe Graubert, Vorstadt. 274 Apotheker Bergmann's Hühneraugenmittel. Dieses unübertroffene Präparat beseitigt sicher, ge- fahr- und schmerzlos, auch das hartnäckigste Hühner- auge, indem es nicht nur die Hornhaut, sondern auch die Wurzeln derselben vollständig zerstört. 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Januar: Krieger Ball bei Gastwirth Stölting, wozu freundlichst einladet 283 Der Vorstand. Liegen geblieben ist ein weißes, wollenes Tuch bei der letzten Abend— unterhaltung des Mustkvereins und kann daselbe gegen Erstattung der Inseratzebühren bei Taubstummen⸗ lehrer Heyland abgeholt werden. 285 Gestern, Sonntag, wurde vom Tesche bis nach dem alten Kursaale, oder auf dem Teiche ein Granaten⸗ Armband verloren. Der ehrliche Finder wird gebeten, dasselbe gegen eine gute Belohnung an die Expedition Frische Schellsische 278 bei 105 0 Wilh. Fertsch. Gefunden wurde ein Kreuzriemen auf dem Vieinalweg vom Selzer⸗ brunnen bei Okarben bis an die Staatsstraße, welcher gegen Erstattung der Inseratgebühren bei Großherzog— licher Bürgermessteret Petterweil in Empfang genommen werden kann. 275 Visitenkarten in Buchdruck: 28 versch. Sorten, per 100— M. 1. 40, in Lithographie: 21„ 1„ 100 M 1 Solche auf mattem oder Chamois-Carton, sowie solche mit Extraschrift oder Verzierungen sind eine Kleinigkeit theurer. Carl Bindernagel. J. A. Windecker empfiehlt Kräuter⸗Malzzucker, bestes Mittel gegen Husten und Heiserkeit, per Packet 10 Pfennig. Todes-Anzeige. Allen Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, daß es dem Allmächtigen gefallen F hat, meinen lieben unvergeßlichen Vater 0 Johann Ludwig Eichhorn 5 Sonntag den 18. d. Mts., Nachmittags 4 Uhr, N im 85. Lebensjahre aus diesem Zeitlichen ins F bessere Jenseits abzurufen. Um stille Theilnahme F bittet 8 Nieder-⸗Wöllstadt den 19. Jan. 1885. Die tieftrauernde Tochter Instine. 7 Die Beerdigung findet statt: Mittwoch den F 21. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr. 289 Für die uns bei dem für uns so schmerzlichen Ver- luste so vielfach gegebenen Beweise herzlichster Theilnahme und innigsten Beileids, sagen wir unseren tiefgefühlten Dank. Friedberg den 18. Januar 1885. 282 Friedrich Allendörfer und Frau, 5 * 1 5 r 2 r 1 1 0 Vereinsabend. ssor 267 279 Der Vorstand. . PP rr 272 — 287 1 — Bel Bett im? Bet Hinde Bet dend Gan im 1 Bett Zwe Vor führ eich wirth 1. Ue hessse